Indiana Tribüne, Volume 17, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1893 — Page 2
ä 9 y . Ersewt Lüg lich und Sonntags Tie tägliche .Tribüne" koftr durch den Trag?? 22 Cents prr Woche, die SonntagS'.Tribön' k Cent? per 23o$e. Bklde juf actmert 15 2eri8 od?: 5 Cent perMonat. Per Post ,geschiZt in Bet. auöbezahlung V per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alaban;a Str. ZndiLnaro'nö, Ind.. 28 Septembkr (SpercI&rieV Von der WeltauSstelluttgöstadt. ' Chicago, nach d.-n Sturm. Die LluZstellungsgebäud? haben wieder einmal Gelegenheii gehabt, eine Swrmprobe zu bestehen, und sie haden sie gut bestand.-sammt der Ne-gen-Veigabe, obgleich sich im Jndustriepalast und an einigen weniger bedeutenden Orten pellenweise mit dem Dichter sagen läßt: Und des Himmels Wolken schauen Hoch herein." Man wohnt eben nicht immer im gestraft unter Glasdächern. Viele Aussteller im Jndustriepalast werken nun wieder ihre allbekannten Nlaqe lieder anstimmen und die h'öchstmözliche EntschädigunF verlangen, und wenn sie dieselbe auch nicht erhalten, so kriegen doch ihre Ausstellungen einen Puff". Ich meine damit das Gros der amerikanischen Aussteller; denn Deutschland, Oesterreich, Frankreich und ihre nächste Nachbarschaft bedürfen einer solchen Neclame wahr lich nicht. . DaZ letzte Mal bin ich nur unter Wilden gewandelt (einschließlich der wilden Ausstellungsbeamten). Vegleiten Sie mich heute wieder einmal nach einem der Brennpunkte der hochs!en Civilisation, wenigstens im materiellen Sinne; wir wollen uns im Maschinenpalast ein wenig umgucken, in welchem es lebendiger geworden ist, als je zuvor, und das will schon viel heißen. Wenn Sie aber neiden schwach sind, so thun sie gut, erst Ihre Ohren mit Watte u verstopfen, ob gleich Ihnen dadurch Einiges am Genuß verloren geht. Denn dieses Gelöse in allen Tonarten auch nur eine halbe Stunde lang über sich ergeh:n gu lassen, ist nicht Jedermanns irnd Jederfrau Sache. Wer je durch ein großstädtisches Tenementkzaus gewandert ist, in dessen sämmtlichen Stockwerken sich Schwitzbuden" befinden und Nähmaschinen rasseln, der mag nvch lange mit Entschen an diese Minute zurüÄdenken, aber im Maschinenpalast ist es stellenweise noch ; viel toller! Allerdings kann das Auge reichliche Vergütung erhalten für die Beleidigung des Obres. Zum Theil bildet der Maschinenpalast so sonderbar dies auch Hin gen mag eine Ergänzung zum Molkereigebäude. In einem Pavillon wird nämlich Eiscream mit der Ma schine hergestellt, und dorthin fühlt sich begreiflicherweise stets ein großer Menschenhaufen gelockt. Den Meisten ist es wohl um das Eiscream zu thun, das sich sehr schwunghaft verkauft, obwohl dasPortiönchen 20 Cts. kostet, und für einen vielköpfigen" Familienvater daher der Aufenthalt dort recht gefährlich ist. Viele gewinnen aber auch der Herstellungsweise großes Interesse ab; denn so etwas haben die Wenigsten je gesehen, wenn sie auch noch so viel: Eiscream-Appa rate der gew'öhnl'en Art kennen, Hier wird diese Götterspeise (oder wenigstens Göttinnenspeise) gerade so leicht und großartig gemacht, wie Zeitungen bedruckt oder Knopflöcher genäht werden. Das Rädergetriebe nimmt die ganze Arbeit auf sich, und dessen Arme . werden niemals müde. Der weißgekleidete Mann, der dabei steht, beschränkt sich auf die anzenehme Arbeit, von Zeit zu Zeit eine Probe zl versuchen, und wird von vielen Zuschauern lebhaft um seine Stellung beneidet. Nicht weit davon werden an zwei oder drei Stellen beständig Glaswaaren auf Wunsch ihrer Käufer mit zierlichen Wildern und beliebigen Jnschristen versehen. Auch das wird spielend leicht an einem unausgesetzt surrenden Rade besorgt, und es gibt dafet man cherlei Spaß. Soeben kommt z. V. ein junger Fremdling mit Damenb:gleitung daher und wählt ein Kuchen schüsselchen, mit twm Bild der Maschinenhalle, als Gedenkstück aus. Es wäre doch gut, wenn wir ein paar Namen darauf hätten," meint feine Begleiterin, wer weiß, was Alles in der Weißen Stadt uns begegnen kann; so etwas kann auch unsere Persönlichkeit feststellen, wenn sich Eines verläuft, und überhaupt " Der Mann bestellt die Namen John" und Emma". Halt, noch etwas," fügt er hinzu, setzen Sie noch das Wort Freundschaft" darauf." Hab' sei nen Platz mehr dofur," ist die Ant wort, ader es xt.z,i noch für etwas Anderes, das ist ebenso aut." Im nächsten Augenblick präsentit er das Schüsselchen: das P'ärch:n erröthet "bis in die Haarwurzeln und entfernt sich rasch, während die Nächststehenden kichern, es stand ein Wort darauf, das mit einem L anfängt. Für den Liebbc'ber von Gidenkstücken ka.'.n es keinen bedenklicheren Platz in der Weißen Stadt geben, als gerade die Maschinenhalle. Ehe er sich's versieht, kann er dermaßen-mit solchen bepackt sein, daß er sich gar nicht mehr zu helfen weiß ohn: die Dienste eines Gepäckträgers. Das Einzige, was leicht ist, da3 ist sein Geldbeutel, obwohl auch diele der Souvenirs gratis zu haben sind. Ich kann nur meine frühere Warnung auf das .'Eindringlichste wiederholen: schon außerhalb Uz Weisen Stadt ton den zahllos gebotenen Souvenirs Jl?Ü2 iu ne.bmen. das .ist da5 L?är-
Ättmnns rwttne
.-ischste.' was 'der 'Mensch thun kann. Zinen Souvenir - Temperenzverein zu gründen, wäre hier sehr angebracht. Blaue Bändchen als Abzeichen dafür sind ebenfalls in der Maschinenhalle massenhaft erhält!. Die ewig rasselnden SeidenWebstühle fördern Bänder und Schleifen zu Tage, als gelte es. die ganze Welt damit zu versehen. Mit solchen Abzeichen, die das Bild von Columbus und beliebige roth-blaue Inschriften tragen, wird ein sad) schwunghafteres Geschäft gemacht, als mit dem Eiscream. An eine? Strickmaschine läßt eine niedliche Blondine Socken entstehen. Gerade gegenüber klappert eine Maschine, welche ein Stück Draht im Nu in einen Pfropfenzieher verwandelt, der natürlich auch für Geld M erstehen ist. Anderwärts werden Aluminium-Medaillons brühwarm" verkauft, und Fächcr sind massenhaft zu haben. Wahrscheinlich befindet sich aber schon in jeder Hand des Besuchers ein solcher; denn die Souve-nir-At!:nta!e auf die Fremden beginn nen nämlich schon tief in der Stadi Chicago an der Bahnstation, wo sich die Ferris - Nad - Compagnie die unentgeltliche Vertheilunz von Fächern sehr angelegen sein läßt. Beiläufig bemerkt, ist das Borurtheil, welches anfangs bei Vielen gegen die Vesahrung dieses majestätischen Aus sichts - Ungethüms am Midway Plaisance herrschte, vollständig geschwunden. sintemalen der Fremdlina aar bald die Ueberzeugung gewinnt, daß das Ferris-Rad wahrscheinlich noch )as allersicherste Verkehrsinstitut in ind um Chicago ist.... Der Gang des Maschinengebäudeoo sich die Druckerpressen befinden, bewahrt eine unverwüstliche Anziezungs kraft. Hier werden nicht nur )ie Ausstellungs Festzeitunen gedruckt, sondern überhaupt Alles, was in dieserArt vorkommt, und wiederum wimmelt es von Gelegenheiten, Souvenirs mitzuschleppen, von Visitenkarten bis zu Stücken Matrizen, jener papiernen Formen, aus welchen die bleiernen Zeitungsplatten gegossen werden. Viele stecken sich solch? Ma. trize - Stückchen in einen leeren Winkel ihres Portemonnaies. Es sind aus der Printing Preß Rom" und ander, wärts auch schon manche Andenken aekauft worden. DaZ Eiscream ist übrigens nicht das einzioe Süße, das man im Ma schinenpalast sich 'zu Gemüthe führen kann. Vielmehr spielen auch die Candy" - Maschinen eine große Rolle. Hier sieht man die Jngredienzien mischen, kochen, rühren, abkühlen und in Gestalt und' Farbe bringen. Weißgekleidete französisch: ZuckerWerks künstler führen hier daS RegiMCTlt. Das ist nur einiges Wenige auZ dem allewochentäglichen großen Getriebe des Maschinnpalastes! Wer an den Souvenirs der genannten Art noch nicht genug und dabei starke Ta schen hat, der kann sich noch mit einer ganzen kleinen Eisenwaaren - Handlung und mit Streichhölzern und die len anderen schönen Dingen belasten, deren Herstellung er zu bewundern Gelegenheit hat. Die vielen Eisenbahn Greuelgeschichten der letzten Zeit, welche sich wie Wolken um die Weltausstellungsstadt lagerten, habcn bis jetzt noch nicht den mindesten sichtlichen Einfluß auf den Besuch der Weltausstellung geübt. Wie die Dinge aber stehen, möchte man beinahe den allgemeinen Rath geben, sich ia eine Unfallsversicherung legen zu lassen, eh: der Weg zur großen Messe angetreten wird. Die Heerstraße des ehemaligen römischen Reiches deutscher Nation nach der Frankfurter Messe war noch immer sicherer, als dieBahnlinien, welche nach der modernenWeltmessestodt führen! Wie wäre es, wenn die Weltaus-stellungs-Leiter jedem Zug von Gästen auf eine gewiss? Entfernung eins Geleitsmannschaft entgegenschickte um, damit zugleich Hunderten Arbeitslose? eine honerte Beschäftigung verschaffte? Das wäre doch etwas Neues, daS noch keine frühere Weltausstellung der Menschheit geboten hat. P. K.
(Uöbc?. Gefahr im Süden. Jüngst brachte wieder das Kabel die Kunde, daß ein auZ dem Staate Washington in Quenstown angekommenes Schiff im Süden des atlantischen Oceans durch Eisberge in furchtbare Gefahr g?bracht worden sei. Das ist nur ein Foll von vielen ähnlichen, welch: bereits in dieser Saison gemeldet worden sind. Das Eisfeld in der Gegend des Kaps Horn ist jetzt größer und dehnt sich weiter nach Norden aus, als man e zuvor gehört hat. Es erstreckt .sich nahezu 1000 Meilen von Südwest nach Nordost, und feine Breite ist beinahe ebenso groß. In dieser Schrekkensgegend haben jedenfalls eine ganze Anzahl in den letzten Monaten verfchwundencr Schiffe ihr Ende gefunden. Ein britischer Schiffscapitän. welcher glücklich von dort zurückkehrte, erzählt über feine Erfahrungen: Jch habe jetzt schon 15 Mal das Kap Hörn umfahren, aber solche Dinge, wie das leite Mal. habe ich noch nie erlebt. Wir mußten Tag und Nacht auf des; Verdeck bleiben. und kaum waren wir von einem Eisgeschieh weg. als wir in ein anderes hinein . geriethen. ES schien beinahe, als ob das ganze Eis, das sich je in der Südpol - Gegend gebildet, sich losgerissen hätte und nach Norden treibe. An einem einzigen Morgen zählten wir vom Verdeck unseres Schiffes aus 11? große Eisberge, ganz zu schweigen von den kleineren, welche so dicht wogten, wie Gras auf der Wiese. Viele der Eisberge standen 300 6:3 400 Fuß über dem Wasser hervor, und da in jedem Fall noch etwa fünfmal ' soviel Eis unter dem Wasser war. so kann man sich eine ungefähre Vorstellung , von .ihre: Grööern.achen. tyit SchnelZiakeit y . .. . .. -'. :-"J -,;.-?V.
mit d:r sich ein solcher großer Elsberg vor dem Winde bewegt, ist fa unglaublich: 8 bis 10 Knoten in der Stunde sind nichts Ungewöhnliches. Ein: Barke aus Callao, welche mehrere Tage vor uns in Queenstown eintraf, entging mW knapper Noth der Vernichtung. Sie wurde von allen Seiten eingeschlossen, durch den ungeneueren Druck der Eisgeschiebe mehrere Fuß aus dan Wasser gehoben und fünf Tae und Nächte lar.n aefangen gehalten. Die Mannschaft h?gte keine Hoffnung mehr, das Schiff zu retten, und die Boote wurden, mit allem Nöthigen verschen, auf das Eis gelassen. Es herrschte ein bitterlich kaltes Wetter, und Hagel. Regen und Schnee wechselten einander ab. Dennoch hielten die Leute noch auf dem Schiffe aus, und endlich ging infolge einer Drehung des Windes das Eis auseinander. Die Barke fuhr nun in das offen: Masser hinein, aber nach wenigen Stunden war sie schon wieder von allen Seiten eingeschlossen. Zwei der Boote wurden vom Eise ganz zerdrückt, und ein Mann .wurde so schlimm verletzt, daß er auf Lebenszeit verkrüppelt sei?! wird. Noch viel schlimmer geht es in manchen anderen Fällen, von denen die Welt aber nie etwas erfährt. Im Jahre 1869 war das Eis in der Nähe von Kap Horn schon schlimm und massig genug, aber was heuer vorgekommca ist, übersteigt alles Dagewesene. Manche Schiffe wurden um 500 bis 600 Meilen aus ihrem Kurs herc.us getrieben, und Gott weiß, wie viele in der Eiswelt verloren gegangen sind. Es ist übrigens ein unvergleichlich großartiges Schauspiel, das man in einem solchen Getriebe beobachten kann; nur haben die Betreffenden gewöhnlich gar keine Zeit zur Bewunderung! Das Allerschlimmste ist, daß man oft gar keine Ahnung hat, welchen Weg man zur Rettung einschlagen soll, und die Bewegungen der Eisberge, sowohl nach vorwärts wie nach auf und abwärts, unberechenbar sind."
vom Inln)c. ES war Frau Eleveland selbst, die den Namen i Esther) ihres jünasten 5! indes ausge:v.iblt hat." s.Philaelphia Leds.er". ) Das ist sehr wahrscheinlich, nen.! Herr (5leveland die Wadl s.e mbt kk.e, er würde sicher lich Jobn ohx Tom vorgezogen haben, wic:oohl daS wcniger biblisch klingt. D i e ,reund deS verstor denen ?w orkcr S-aro;:oIhi!a:3 obn ;V O Vricn ,oo"e.l auf seinen Gravstein folgende ;nirüt 'e.vn: Et tütte Millionen wer:h sein könuen er starb ohne einen To'.Iar." S.echt elzrend sur den ersirbenen. Aber we!ch' bittere? Sarkasmus aufso manche andere Politiker. In welch' riesigem Umfange Weizcnbau unr Anwendung der neuesten lanmirth'chaftlichen Maschinen in den weiten Cbenen DakotaS betrieben wird, davon vermochten sich dieser Tage die ausländischen WeltauSstell ungs . Eommisiare und fremden ZeitungS'Correspor'Jenten zu überzeugen. Ans der W,')QO Acker umfassenden Larimore'schen Farm, von der 10.000 Acker mit Weizen bestellt sind, wurde ein Feld von einer Quadratmeile Inhalt in einm Tage abgemäht. Ander Arbeit xoann unter Anderem 45 von UO Leuten bediente Selbstbin. der, und am Ade?id war die weite Fläche mit Stiegen bedeckt, welche symmetrisch in Rech und Glied geord net standen. In Süd-Carolina, wo der Staat das Schankgewerb: selbst betreibt, ws? bisher der Ausschznk von sogenanntem Rebier als nicht berauschcnd gestattet gewesen. Dieser'Tage aber ist der Gouverneur TÄann dahinter gekommen, daß besagtes Reisbier nichts anderes, als Lagerbier ist, welches nach dem l'utachten von h: mikern vier Prozent Alkohol enihilt. In Folge dessen ha! er den Verkauf des Bieres verboten und die Polizeibehörden angewiesen, es überall, wo sie eS außerhalb der Staatsschänken finden, in Beschlag zu nehmen und di: Bester desselben zur Verantwortung zu zietrn I n große Aufregung sind die strenggläubigen Juden in Brownsville. N. Y.. über die Frag- versetzt worden, wer berechtigt ist, für sie das Schlächtermesser zu schwingen. Br'wnsville steht seit ein paar Monaten unter Jurisdiktion eines neuen Rabbis Namens Coaen, der direct aus Rußland importirt wurde. Er b:ansprucht es als sein ausschlieM:Z Recht, den Sch!achthieren die K.hlen abzuschneiden, so diß die Gläubig das Fleisch als ko'ch:? verzehr ;n können. Schlohman l.oin. der seit Iahren das Schlc.-!erhandwerk in Brownsville ausgeüb! hat, ist sehr entrüstet darüber, daß e? durch den Ukas des Raböi plötzlich seiner Existenzmittel beraubt worden. Er hatte b!ser für jedes Huhn drei Cents erhalten und der Ausfall dieser Einnahmen bedeutete für ihn Hungerrationen. Levin stattete kürzlich Abends mit feiner Frau der Synagoge an That'ord Ave. einen Besuch ab. Der neue Rabbi b:tete gerade der Gemeinde vor, aber die LevinS steuerten direkt auf ihn ZU. ES entspann . sich ein Wortwechsel und Levin soll dann den geistlichen Herrn geohrfeigt haben. In der Synagoge herrschte nun das reine Pandamonium und Levm wäre den den wüthenden Gläubigen abgemi.r?st worden, h'itte er sich nicht durch schleunige Flucht gerettet. Eine originelle Scene spielte sich unlängst im Te'enlionZräume der lZinwanderungZÜation in New ?rk ab. Ein junger Araber eilte in dem Glauben, eine Landsmän nin vor sich zu seh?n. auf eine 15jährige glutäugige ru si'che Jüdin zu und erklärte ibr im schönjtcn Aradisch. daß er sie zur Frau degehrc. Ei? verflanö seine Sprache $piz nicht, doch mochte sie au? seinen Ausen le'en. was r
wollte, denn sie legte' ihre Hünbe in die des Arabers und die beiden erklärten dem Rcgistrar. daß sie ein Paar seien. Als der Beamte dem Beduinen mi theilte, daß sein Pseudoweib eine Jüdin sei, riß er sich von derselben loZ und erilärte, dag seine Gattin an Allah und dcn Propheten glauben müsse. I Wäh.end die Ellern des Mädchens als : Pampers nach ihrer Heimath zuriickge ' sandt werden sollten, bebauptete die schlaue JiraeiVn, bis Gattin des Arabers zu sein. um. wie vermuthet wird. landen zu können. Heirathslustig ist noch immer der an Delamezstr. in-Nem Z.'ork wohnende Wolf Ia.ods, obwohl er nach ikinrn eignen Angaben 73 Jahre alt ist. während seine Kinder behaupten, das; er bereits 83 Lenze zählt. Jeden falls ist JacrbZ noch sehr rüstig und lebenslustig für seine Jahre. Seine 'xai ist längere Zeit todt und das einsame Leben wurde ihm langweilig. Er wollte daher wieder heirattzcn und sezte s ch mit einlm ..5chatchen- in Beebiudung. .Werd' ich Ihnen besorgen eine junge hübsche Frau,- sagte der HeiratbZrermittler, wa rumsolien Sie nicht hcua'.hen? Sie sind ja noch ein kräftiger und rüstiger Mann und :önnen werden hundert Jahre alt. naZ sag' ich, hundert? hundertzwanzlg Jäüre alt.- Und da Jacobs ziemlich wohlyab.'nd ist, so gelang es dem Schütchen- wirklich bald, eine hüb ich?, junge, hciratvsiustige Jüdin ?ür idn ZU finden. Er stellte sie dem alten Manne vor und sie fand Gnade vor Dessen Augen. Eben sollten die näheren Verabredungen in Bezug auf die Hochzeu stattfinden, da . kam plör.lich Frau (5arolineJiaa.s, eine von Ja,odZ Töchtern, in den Parlor gestürmt und begann dcn alten Mann, den .Schutchen- und die heirathzlnftige Schöne mit einer Fluth von schimpf warten zu überhäuien. Ibr Zungen schlag mal bewundernsmerth und 'd.r aus dem Hebräischen, Teutschen, Eng' ti chen, Russt.chen und Polnischen ent lebnte Schimpsmörterschatz schien inier. ichöpflich. ' Aber miZz Lunge erschöpft ;;ch" bekanntlich, und auch grau faacS mußte, schließlich verstummen. j Sie ergris? einen Stuhl und drohte !dcmit ihren heirathslustigen alten ' 'aier todtzuschlagen. Jacobs retirirte natürlich schleunigst und die wüthende Frau begann nun die Parlormobel zu zerschlagen. DieS versehe jedoch die zukünftige ,Kalle" in Aufregung. Sie betrachtete die schonen Möbel schon quasi als ihr Eigenthum und siel nun über Frau Jsaacs her. Auch der .Schatchen, welcher seine Ge. schäflsinteressen nicht aus'S Spiel legen wollte, knuffte und puffte tücdlig mit. Dann riefen sie einen Po. lizisten herbei und Frau JfaacS mußte zur Polizeistation wandern. Im Essex Market Polizeigericht erklärte Ja.obs. daß er die gegen leine Tochter erho d ne Anklage wegen thätlichen ÄN' griffS zurückziehen wolle. Er wün'che nur, daß sie ermahnt werde, ihn künftig in Frieden zn lasten, grau X:a2,i wurde daraufhin entlassen.
Bö ÄuSlaude. I n der ungarischen Haupt stadt wurde unlängst eine Nachricht be, kannt. we.'che allcnihalben Sensation erregte. Emench Nagy. der er; e Hel-dcnöc-.rstIer der ungarischen Bilhne. hat sich heute Nacht durch einen Revo! verschuß entlädt. Motiv: Unglückliche liebe. Nag-i. der ein Alter von 44 Jahren erreichte, war ursprünglich für den ttausmannsttand beiinlmt und bat auch die hiesige Handelsakademie ad'ol virt. Bald erkannlc er feine ichaufpielerische Begabung und ersuchte um Auf nähme in das Büoapefter 5kon ervato rium, von welchem er als 2l)jähriger Jüngling direkt in den Verband des '.aticnal'Tbeaiers trat und sich schon naÄ Ablauf von zwei Jadrcn in die erste Reihe der barstellenden Künstler emporschwang. Rag') war ein Mann von sehr interessantem Aeußern und prächtiger Figur und verfügte über ein Organ von llng:w'nlicher Kraft und Schönheit. Die berühmte Primadonna der königlichen Oper, Ida Benz?. . faßte eine tiefe ZZceigung zu dem Künstler und aus Anden wurde ein Paar. Leider war d'ese überaus glückliche Eh: nur von kurzer Dauer, da die Sängerin bald nach ter Hochzeit einem Herzleiden erlag. Di: ser Verbindung entstammte ein Mädxhen, welches 16 Jahre zählt und nun an der Bahre des Vaters trauert. Emerich Ragy blieb in d:r Fo:ge un vermählt. Doch faßte er später eine riefe, wie sich nun herausstellt, derhängnißvolle Leidenschaft zu einer sili ihn unnahbaren Frau. Dies: Leidenschaft scheint auf den Selbstmord de, Künstlers von wesentlichem Einflüsse gewesen zu sein. Ueber den Brand, des Kurhauses in Mesterland, auf der Insel Sylt, werden folgende Details berichtet: Das der Gemeinde Westerland gehörige Kurhzus brant: , in .kaum zwei Stunden bis auf den Erdboden nieder. Das Feuer soll angeblich in der Silberkammer, in welcher noch kurz vor Ausbruch der F:u:rsbrunst Silbersachen weggepackt wurden, entstanden sein. Das gesammte Kup-fer-und Silbergeschirr, letzteres im Werthe von rund 12,00) Mark, ist sammt der werthvollen HauZeinrich tung und den meisten Eff:kt:n d:r Kur. g'aste ein Opfer des verheerenden E'ements geworden. Verunglückt ist nur ein Badegast auZ Hamburg, der aus einem Bein gelähmt war, in der Angst i.us dem Fenster sprang und sich einen Rippenbruch zuzog. Das kurz vor der Abreife flehende Dienstpersonal hat seine gesammten Ersparnisse eingebüßt. Die Gewalt des Feuers soll so groß geWesen sein, daß die Fensterscheiben des nahegelegenen Hotels Zum deutschen Kaiser zu schmelzen begannen und das gleichfalls in der Nähe liegende V?hnhofSgebaude in Brand gerie'h. Das selbe konnte durch d!e Anstrengung $u Feuerwehr zur Hälfte gerettet werden. In Gefahr schwebten auch die Passn giere des zur Abreise dort gerade be nitstehenden ZugeS' der Dampsspur bahn. DaS KurhauZ war ein schwe l bischer Holtbmk und hat der Gemeinde
150.000 M. gekostet. Die von Hol?
konstrunten Doppe?wandung:n d ssel- würdige Herr reist im strengsten Inben loarcn mit Torfmllll ausgesüZt koanito." . i t m v rv ö
woraus i?ch oie icqneu: :rnlcylunc durch das Feuer erklaren laßt. u 6 Ä u i a r e u wirr, geschrieben : So ernst und kritisch aück gegenwärtig die Lage in Numän':cr wegen der noch immer nicht tn der Ab' nähme begriffenen Chol:raepidemie ist. so fröhlich und humorvoll muthet doch eine Reihe von Cholerageschichten an. die von einzelnen Landesth:ilen berich. tet w?rden. Besonders sidel geht c im Städtchen Hertza her : Der dortige Primär Ennow und der Polizeichef Gleqorin benutzten die herrschende Seuche als geistige Gelegenheit, um alte Rechnungen mit politischen Gegnern und sonstigen Widersachern in's Reine zu bringen. Jeder Liberale gilt in SerKa ohne Weiteres als choleraverConservativer erfaßt und nzö di ser neuen Heilmethode behandelt, doch d.is . . . . rs' Y find nur vereinzelte Kaut. Tiii toznu ' ". Y m.r ti fV V gerradicaler Welse geht man in Cal:. rasch der Cholera Lelbe. Zruge! werden hier mcht vutheilt, m (3?gp tyett. man ,ucqi oit wrau UQOiera die kundigetk Leute von Calarasch ha! ten die Cholera nämlich für eine Da ne versöhnlich zu stimmen, inde:n man rr rv n i , crn lhr zu Ehren ??estgelage mit Musiib:i ' ri i'L , " , ... Ktung veranstaltet. w Tujtnitc Mlttwlunz hab?n l wir unS d -ch M den Schluß aufgespart. ZwoNnt. , . n tfi 1 rrv gwtung veranstaltet. ie .Tu ti;; tc m j rr . ot . schlössen Hatten, von Rumamen auZz lbantern unb Ölutf n aurt 1 und :n Nlemasien l zu vns undvierztq Stunden lang Haben Ut Herren Banditen in den de-n Hen VN Braila wzchbari.n Sch mkm ti r t r. t r T ilT .ri.-. 2?&.05S Z?T JL .-c-.-1.7 L.3.'u rl T S .1 T' iuiti i;acviu vun. uuiun -v vi Polizei geförderte Räubraus-an.'-.Ki3 n d,nn hnrsi no.f nivi! v tiun n tt i rin in nirri . 1 1 1 i 1 r ---7 1 , dagewesen. i,tember.??.km. mer der Monatsfrist .B!a-sm?od Magazine" be ndct sch ein Bericht über eine Konversation mit Pater Ohr walöer. ?.'ach d-s Lederen Aussage ist der S lavtnlandel in Afrika im ge gennzartigen ?lngend!ick ebenso lebhaft wie je. Ter Stlavenmarlt ilmdurman iit der größte und besuckteste in der Welt, (ii ist nichts Ungewöhnliches, dort 10W Frauen und Mädchen zu se hen. welch: an einem Tage ausgestellt werden. Käufer kommen ron allen Theilen von Tarsour. Kordovan und selbst Maro co. und Sklazen werden von Abyssinien. Tinka und (5.iuatorla gebracht. Selbst in dem Dlstri te. in welchem Cfarcalter sch aushielt, h it weiqem uuriruiüif , uu;gicii, w1 tt.lt eine große Anzahl von Sklaven beldcrlel Geschlechts peleben. - D e r D! a s ch i n e n s ch l 0 s s e r Anton Netter ln Wien wurde wegen Tiedstahl verhaftet: dabei stellte es sich Heraus, daß Netter in jüngster Zeit ,rui hn svntPT in tiiniftfr 'Zei auch HeiratdZlchwinde.eten begangen bat. tr stellte sich Dienstmädchen a'i Maschinenmeister einer Fabrik vor, der Qs fl tHU-,n nnh trhrtit 11 lA ff (Cr. t UJ II. VHLUll UIIW U.vt j. Vlfcsparniffe habe, versprach ihnen die Z, ... ... .w-wi... ...... ye uno ennoare oen I'laoazen unier alleilei VorwZnden Geldbeträge. ES sind bisher sieben Mädchen eruirt. demn er zusammen 600 fl. und Schmuckgegen stände entlockt bat. Man fand bei Netter ein genaues Verzeichnis aller 9 ' . von ihm betrogenen M. dchen mit ge naue? Adreßanaabe vor. Jedem Na men ist die herausgelockte Summe bei den: Der einer htesigen Familte ent stammende hochangesebene 24jährige Referendar Dr. jur. Karl von Süß? milch-HörnZz ist auf einer fferienreise in den Alp:n verunglückt. Der junge hoffnungsvolle Mann hatte in heiterster Stimmung und in Begleitung eines Freundes einen Ausslug in die Graubündener. Verge unternommen, sich aber am 15. August Nachmittags von diesem getrennt, um allein bis an den Comersee weiter zu reisen. Von diesem Augenblick an fehlt jede Spur von lhm. Da er nicht die Absicht ge habt hatte, irgend welche gefährlich: Alpenbesteigungen zu unternehmen, so nahm man anfangs an, daß er bis auf die italienische Seite gekommen, dort in irgend einem kleinen Orte erkrankt und noch nicht im Stande gewesen sri, den Seinen eine Nachricht zukommen zu lassen. Jetzt hat man jedoch seine Leiche in den Bergen aufgefunden. Vermuthlich hat er in der Dunkelheit dcn rechten Weg verfehlt und ist dann abgestürzt. Einen Schelmen st reich hat sich dieser Tage der berüchtigte ::alienische Kampagnarauber Ansuini geleistet. Es kam mit dem Zuge auZ Civitavecchia in Ladispoli ein sehr hagerer Priester mit - auffallend groß:r Tonsur uno mit dem üblichen Brevier an Er beaab sich sofort indie Cen-tral-Vadeanstalt, wo er ein Vad nahm und dem Bademeister ein reiches Trinkgeld gab. Dann atz er im ersten Hoiel des OrteS und beschenkte auch den Kellner sehr reichlich. Am Abend reiste tt mit dem Zuge RomPisa ab. Die Badegäste -beschäftigten sich in ihren Unterhaltungen noch lange mit dem seltsamen Benehmen und mit dem noch seltsameren Aussehm des .Priesters-. Zwei Tage später trafen in Ladispoli zwei Carabrnieri-Officiere ein, die sich Mittbeilungen über den Aufenthalt des Priester machen ließen. Es stellte sich heraus, daß der Priester kein Anderer nrT n1i hr f.n'J -f,?. WJSitfc ivm 4. vnunvjn vv,t sulni, der l?zld nach serner Abreise aus Ladispoli sich seiner alten Gewohnheit aemäk beeilt batte die Aebörde van ?. 0 0): h v ' w . ? selnem Ausflüge durch folgendes Telc k .t: .. f.. . ' mJ. gramm m KMNtMZ zu setzen : yiaq Ladispoli kam heute der ehrwürdige Nrrsubri und reifte, nachdem er ein Bad
dächtig. Die gesündesten Leute werden " äu. uUtv oicic üru inb urtTr qanz unerwartet aus ihren Häusern ke- den Kneper. danach dmelben holt und in die Cholerabaracken ge. 'Nlart haben , oll. er.weroe ln der HLWMMR schleppt, wo sie entweder desinfieirt - a:e gar nlä.tz thun, jondern es dem tS?fS i;. x,iA.M--;f . . r' Hauptmann uderlanen, sich Eenua ?-k!!Q CO., oder durchgeolaut werden ; ein r.t- , tr;T. " ys ss s,.. cnicAco,ui. tes qibt es nicht. Hin und wieder wird x? n el 7,' Ic!;" " m& 8, stst S'W?"'' ; it" f;jtj,ar ..A .:,s Mlttaz hat Ich nun iahrkanonter Wlckl kl.oo die Flasche, Flalchen sür SZ.oo, trrthuinltcherwetse auch einmal ein ,n 7,,,,. . sie 1.75, gWü.oo. '
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geiet. Net:er lst dem LandeZgerlchte braunen Augen. D'e Kinder stna von eingeliefert varden. den Zigeunern mlt?nt'übrt worden.! Man schreibt auS DreZ-1 Die Spuren der (Sfoll'tfa't deutm aus
genommen katte. sofort ah d-r e5r
Dieser Tage erregte in München ein Soldatcnielbjtmord ween seines vermutheten ZusammenbangeZ Mit der Behandlung des betreffenden Soldaten Aufsehen.' Der Vater des beim 3. Ze:oartillerie.NraimcntZ die runden Fahr.Kanoniers Namens Wiest in München hatte sich an den Regi ments.tlommandeur mit der brieflichen B.tte gewandt, siinen Sohn vor den fortwährenden Quälereien zu schien, denen er bei genannter Batterie ausge Kpt sei. da er sich wegen dieser mit Selbstmordg'danken trage. Bom Ne gimcn:scommando erhielt der Vater keine Antwort, dagegen eine solche von dem Hauptmann dtr Batterie. Se öl, iche tmt schroffe Zurückweisung ent elt. Eine Münchener Eorrespondenz - U " von inner Gruppe entfernt uns wuidk ö;ci Tage später leine deiche im Wurm ,k.,pt,inp 'Vii nl!lr ........ vyvtttvwl. 1 I IVVI ki V . r i . c ru. . l,ÜCC Vul UV ver. UPtMUIIII Clül Eenugthuuna verschafft? Nun. er ig ,t melancholisch emorden und dann j,fll cr sich, wie dcr Kanonier Wul. um. acbracdt. Nur. da er ück nickt, wi; ber gemeine Soldai. ertränkt, sondern ftand.semäß erschossen hat. ro.rsi s . v, n . O " v v v i vuvv vt nnpn ,tF w ftTh, - t.uui.n uu ucui TTtiuc uirnu der Brauerei Friedrichshain eim Streifung auf Schulkinder veranstal: kL rt trafen täalich etwa dreiki Mnv w rivtvv der Arau.tti ttriedrickskaw ,Zn trafen täglich etwa dreißig rtr hu it,'r4uili X, IUII uituyuii dem Felde kleim hnln ltnS in ViirTi luvtm hwuuvhit WMwi witv kil wtv kl: htm RatimMtlhn flnbCTerl ' . Fügungen oblagen. Solchem Trei.! dri der Brauerei! waf . anh .ni " - ' r ' 1 st, r, mmairif . vntt ITalTwavn 3 VTi " STs r. rrsK ivv vv vnkwii lammentrieb, um sie sämmtlich de, Polizei zu Überliefern. Die Elter tr der Knaben haben von v'Vituvvtl tyuvhtk vvtt vwiti vvin.- . CTnrtfrt T-i -t A . rr hntt Vr ITrnf .r. - . at?iit S9a treioeii ihrer ninoer reme Äynu'io 1 j t 1 t n s 1 n 1 . 1 4 , ein recht traurige 'Vorfall eceianete sich Zn Knöp-el-t.Lrl bei Neuhausen. Dort war daJuiiI vleh wahrend des (Lmsahrens von l.e. treibe aus dem Weidegarten atätfbxo chen. Die 21 Jahre alte Tochtec iel Vorarbeiters H:ft ergriff eine Hel' gabel, um dc.Z Vieh vom G'treide,el:i in den Carlen zurückzutreiben. Wäh rend das Mädchen den Kühen nachliif. schlug sie mit dem Stiel der H:ugael nach einer derselben, verfehlte aber r), Ziel und rannte, da der Stiel der He.:, gabel in der Erde stecken blieb und d'.l Zinken derselben nach ihr gerichtet WZ. n. mit solcher Wucht auf di: Ga'cl. daß ihr eine Zinke derselben tief ii die wt ff,r. n-ö der 5sn2fai des sofort ber5ei?erus:nen. Ant s,: be sofort vxotv e Lunge schwer vl n ! verlebt. e b e r f a l l. bezie (XU n t ',t t Mt taS OIllV.t1 Jr'?,'' wVi,. V Mmr .betrMt lo.g n.e Be wimimacuiinq vz wuiuawalts in Halberstadt : Jn der Nacht vom 7. zum 8. September rmseZ Jay. res ist der Artist Julius Heilig Zn de. Nähe von Roklum durch die Troll I ' . . f ri t. t 1 mann'sche 3curierqcfcirfcr)aft ußcirfar. . s. f.;,s ffNfw,nä kri!N M'I len und seines Wohnwagms (grün mit Goldbronze verziert) beraubt worden. In dem Wagen befanden -sich außer den Utensilien eines Pupp:nth-aterZ auch zwei Kinder des Hemg. em Ma? ' chen. zwei Jahre alt. von he?er E?. 1 . . ' 1 sichtssarbe und . y:uvionv?m a?r unz ein Knabe, drei und einhalb Jahre alt. mit dunkelhlondem Haar und schwer.; die Gegend von Wolfenbütt;l Allcerschaumvfeifen, lanpf oeuisr e Sfeifen. iflarrpnstiiiipn ,tf. be: Wrrt ku4o. No. 199 OS Wasbmgton Str. Fahrpreis für eine Fahrt und '52 für die Rundfahrt. Herbst-5rcur- ! sionen. Am 22. August. 12. Scpt. uno'10. Okt. 1893 läßt die Wisconsin Zentral , Bahn , billige (fzcurslonsüge nat läden in Minnesota, Nord, urd 'id-Dakota . lausen. Ticket? gut ?o T.ge lang nach dem Verkauf. Auf o.thalt gestattet an Plänen westliche von 2t. Paul und Minneapolis. Nähere Information bei jedem Vcr treter öer Bahn oder bei 3. C . P o n d, ' Gen. Pass. und Ticket Agent, Cbicaqo. 3ll. Für Alt und Jung. Zutt'A LeberplUe klrken leltZj mlth bei in, bt i er ,arc ran dem er, lchlasslkn tUUt, wi, bdm sräk.igenA'ian. mt'sMllen ilmnnmrjn wshtthnende? Welse den chwachen Lagen..die c?inakwelde. ttiere die la,e. Für die,.- Organe find ihre kräftigende kgenschstie wuuderwirkend uno vttuiinmrn, oan irCioen ,y ttttC tionen wi in der kräfttse Jugeuszeit ver wwtin Sie sind überall zn haben. arker - Umgezogen. (5r ist hier um hier zu bleiben." TAt iunebmende Prarts .': Tt 'rker, dee) , ilugen dnd Ohren Llrjlr. j!v.!.,a iim. nach grogcrc Raumllldreiic v,:e!r. r mir dr5dalb tte inauniuailcutn im -.ueucn tztocr res Jrou los-, -,.,. . ' W. Washin.eo.. Str., nächst Bowen-Mcrnll Co's. für sünf Jahre. woeraukge,-,cknek? 0,cen kinicktet bot für die Behandlung: von Auge. Ohr. ?!a,e ud Hcl und die Ansrrriaung von Brillen, künstlichen Au gen und die iLeradmcllung von Sch'elugkn. so. &U ofutt st s rtwi.
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Leerte drkcke ihren Dank nicht snS.1 W e l l v t l lt. ?l. y.. 12. 2KSrz 1891. rrach! c5 tntine sticht Ihnen nututilni, welche iS'Uot 'aitot jtönig 4cociie.iärtcr" für h ir. ilUcit ahlk oar ich mit epilepttichen Krümpjen ;gjjtct; gebrauchte unzählige Mittet und Urtiit, aber ii ü.irbcn die Ülnfällc schlimmer. Vor einem Jahre .ölSvchie ich den VUmtniiäztct nnd Wone könne k ncn Tczr nicht auSLruakN. Denn mit Wahrtkl! nr. ich jeyt lagen: JZ, bin geheilt l Ich empsehle dieZe ?d,zn allen leidenden, denn sie wird sichei Heilung ! klagen. vnni u. vutil I a ck s n. Mich.. 6. JuN 1821. bfzeuqe hiermit, daß mein Een so schNrnm cv 't?t:iitii3äcfe oder oielmkhr Ner?enserziehen litt, doi r zu':ct jed: d Minuten beinahe eUe Glieder zusemmen; ch g:brauch:e Paftor Xönig'S TitvztmZMMtx" no bn der ersten Halden Flasche schon bemerkten ni, .le Ltsscrunz. Jetzt ist er wieder ovsländig gesund nd ait. Ich knipselt kiucA Jeden diese Vediz:n eil n sicheret Hlmiltel. 22. B e cker. An Andtanapolt tn den bkt'lven Apstdr'en von F. Will. Pantzer, 5t West WaMngtca .T. Hub dtff üb ttttst 6tr. unb i'iitfo In ane. rrTmAT THU KINGSTON JllilWöXVll. 17 Nord Illinois Str. i5klN'inweinc: j Niersteincr n?.ik.k.i.,,'.. Säminllich in Flaschen importirt. Alle und die beste, Sortru. nuiuumiti nLJL,im,r v v 1 w v w ! tfmrf,f,,,W. Rödesheimer, Champagner 1 r Viore. Lieber's Special Brcw. Pabst, Milwaukce. Andeuscr-Busch Budwcifer, Columbia Bier. --ut '11 uitiujinu' " Alle tn gleichmSLig?r niederer Temperatur Eiaaarcn : Sn ichhattigw Auswad, M'ine Waa-kn sind echr-Preiswürrig. rnfia . nrvn "Oft , s!lk. cntdümer. Für die hcisze Jahreszeit ! Mineralwasser, Selters und Waukesba, in Flaschen oder SyphonS'Füllungnu. Unsere eigenen Fabrilate. Ausschließlich mit destillirtem Wasser angefertigt. Ginacr Ale, Orange (5idcr. Lcmon Soda, (?ream Soda, Lcmon Sour, (5hamxagne Cidcr, Virch Vier, ?c. zc. CF Die besten in d e r 2 t a d t jac. Metzger & Co. 30 L5 32 Ost Marvlaud Str. Telex bon No. 407. Besiellunge,- erden nach llen Tbkilev ttt Trabt vromvt adacliefert. Berptzard Bonncaur. Är:vur ohn. Bonuegut S Bvbn, 'Architekt c n, Telephon 875. 6Z Vance Block. Indianapolis. akn Fi. Stern, . Nummer Einndsür.s-tjl Inaaae Block Andianavvli. .rekir,?IcT,. ,3 N. MERIDIAN STREET. Aeinr Brillen und Äuaengläser. 'i w ii iii ii mm.mmt Telephon Unierirützt die '! UNION CO - OPERATIVE o. U tt d r y. i betriebe von Union Waschmadchen, No. 138, 1-10 und 142 Virgini Avenue. T. E. Sornerville, Managrer. W. V. SiidbaS. ab. P. apit. FISHBACK & EAPPES I Advokaten und Rechtsbeistände, -Office: CofsinZ Block. 90 Ost Marketstr. Zimmer 22 bis 25. Qeffrntlicker Notar. tar Frank H. Blackledge, Advokat uud NecktSanwalt, Zimmer 12, JngallS Block. IndisnavoliS, Ind. Die Dutdie Daggett l'ool Msriusacturing Cornp'ny n. arten feine Werkzeuge . feine r!asbinerie Elektrische Maschinerie gemacht und repartrt. 13 & 195 Süd Meridian Straße. Besondere klufmerksamsett auf Härtung o Merallen und Schleifen von Eratschncidern. Trlevbon Z7". T. .tbie.Vräs. W. S. Taaaett. Eekr. u. Eckatz. Keine Heiluna ! Keine Bezakzlung ! VL-.ViV . ! ili v trross-eyea as cured bj Dr. Sarkcr tn one minute bj t new improved ani yultm IM. Crctt ütfrtTcceit U clt 1 tf jtatatt Schielaugen. Wie sie von Dr. Barker durch eine neue, verbesserte schmerzlose Methode kurirt werden372 Fälle in Indianapolis aebeit. von denen t3 Vereuz. j 01c lio veriontus usmeuzen rmea. . 1 - r! r . ri mm . . am m. 1
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