Indiana Tribüne, Volume 17, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1893 — Page 3
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gegen Verrenkungen, Verletzungen, Quetschungen, Zhnschnzkn, Hustenschmerze, Srandvnndm, Berstauchungen, Neuralgie, Rheumatismus, . Nückenschmerzen. fiiininniiiiiiJiiiiinnimiinniiiimnmnnnininnniTniinnnn Mberdaulichkeit. Lie Verdauung spielt für die Ge sundheit des KörperS eine wichtige StcZt. Durch eine m manatihaitt N?r. 3 ü dauung werden eine große Anzahl W von Krankbeiten hervorgerufen. W JstdleserFalleinaetreten. sorvähle 1 Ü man solche Arzneimittel, welche den VerdauungsaPparat zu größer- W er Thätigkeit milde anreizen. Z Gerade bat Mittel, welches mit Z Erfolg angewendet werden kann, aus rein vegetablischen Stoffen be I reitet, ist ... . j DhAWMIüiZ's Hamburger Tropfen :mtiiiJ!U!:iii:i:;iiii::i!iii;nu;iiziiiii:ijiJiiii !, - i rw ii 1 w u m n T r?f?7 o r i.... ? B1 - W -f V ' , -1 -; i ; - j , Ltr"uv,i.i biiiLiüU' rn.ni in riji vyt'f oune a.utrr! Wie uud Beta;. cicjeai Utid stchz? ab, gen fvctyr. k i.q-:fii:Sc,. nie j'fs L iIf:t:Ir.-::I!ii :,e. r?r!Vi:i r.V.h- i - 5? cat. ttntn tar miMi Kr I ttiiÄ.'l.e tlj;uaci0n ufar.fit-rc: -Ajjt lü, ttlun ce tnei!i.;ti;rkn6.!.i!,: t,"--, j. . i f . . ... H .Lfl - , - V 5 buhtt.uuhiu uii iiiHsii (ty,i:;ii j idiatMJilaste die j 8 .ü.:;: itfnrü Buches 'fcidCS, LN! fc3 inii -..iifr" f r l-E w-vi-j-ii ; Tt:(; ? .j y..U u in i.i ? ., ,. -,,-.. 1 . . ..v... ,.-.. N v4. Der .JKritunaülnJcT" ist auA zu oaftn IN In mcoiti, Nnd hei . . Brendt .. 7 Venn ?lozoia ?trat:e. Tr. I. A. Sntcliffe, ,'4as:tgr flch asckttrf,llch mit wundLrztlicken ffä2-, ud snl elechl usd Urinkrankizr'.ken. ' N. Oft Market Strebe, tttunde : 9 die 10 Udr Vorm. bis 3 Ntz? öch. Henntask auSz?n?mea. XtU 041. Dr. Wagner, Offict Zlo. 60 Svl hio Str. mhcf&fjubca : 0 iP Ubr lrivUtas. 1 nftr;5Jnaitrraa. (9tf)nvna: Ecke VrsadwiU vit. Vve. ä" Televis ' , Dr. Ainclist E. Keller, Office: 369 Süd Meridian Straße. , 9Ossice'Stundrn : Z Z k 7910 Uhr Borm. 4 n-r ?cachm. ?!:,rAdkndS. T leph on 907. DR. ?ZlQ.2SIZZ?V Ziirurg uud Frauenarzt. Heilanstslr und Osce: . :s Ost Mtchigan Ltrakc. (S!e Z?.zffscknsetti tlvenue.) Täzl'ch Von 4 Udr. Sonntag? ausgenommen. E Snsrts, Zahn - Azt, . TcnNchcr Z ftntb Penssyldauia Str. i n,?r f Knnfifi si.ü'.a?dt. Dr. PFAFF, Ossice: 1.34 Nord Pennsylvania Str. Ossiee.Ttnden von 2-4 Ubr Nackm. io. 425 itabifen Avenue. Stunden v.'ll 10-11 Uhr Vorm. ''dolt-UKG: IST 5?.Ia6am -str. . Se Bermontftr .llltltfUH J -.f.v.f. . ) cm Otnee xtt'. Wodnun 936. Dr. Burckhardt, Jentschcr Ärt. Ossiee und TZohnung: No. 382 Süd Meridian Str. OfsiceLtunden: 8diS9 Uhr Vorm. Z bis Udr Nackm. 7 bil 8 Uhr Addö. Sonntag 8 9 Vormittags. - Telephon 2K0. Dr. C N. Schacfer, Zörzt und Chirurg, Vco. 430 Madison Avenue, nahe Morris Str. evrecbkruaden : 7:N 9 Uhr Morgen. 18 Uhr Nachmittag?, 7:) U Uhr bend. Televdon 282. HDbt. Dr ÜS, No. 38 Ost Ohw Straße.' kVrechftunben : I0-.2 Uhr Vormittags, I 3 chmittag? und 78 Abend. Sonnlag von Uvr viacdm'ttaa,. Dr, I. Wühler, - - Deutscher Arzt. Office und Wohnung: SSSüd Delaware Straße. OfstceStunden: 8 9 Uhr Vorm.; i i Uhr ZZackm.: 7 9 Udr bevdl. Telephon im. Ferd. A. Müller, (achfolger ton eorg fället.) Apotheker. 2U fertta ten ezevte efchtebt tu zvlisir. chverftöndiger Ise. , Südveft-Scke der Oasbington und Ost Otr.
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Berlorenc Ehre:
Erzihlung den Georg Höcker. sZv?-:''!-?'.??.'l Sehr w?h'." eni'?.e?.Ntt: dr Minister in kühlem Tone. Wir könn:n so fort damit beginnen, denke ich!" Mit Vergnügen!" sagteEisen sonn lich. Darf ich vielleicht mir noch vorher die Fraze erlaub?n, welchem Zu falle ich diese außerordentliche Ueberraschung verdanke?" Sollten Sie sich diese Frage nicht am besten selbst beantworten können?" fragte der Minister streng zurück. Eisen wurde aschfahl im Gesicht, und seine ganze Qitpl zitterte auffällig. Excellenz." stammelte er, diese Schmach bei Gott, Sie sollen mir Rechenschaft" . Kommen wir zu? Sache." schnitt ihm der Minister kurz das Wort ab; ..ich bin eZ. der Rechenschaft zu verlangen hat." Der Generaldirektor bezwäng sich mit übermenschlicher Anstrengung und verbeugte sich. Sie soll Ihnen werden," sagte ex tonlos. Ich mache Excellenz aber darauf aufmerksam, dcjz ich späterhin meine Rechte zu " Das' mögen Sie thun. Zu unserem Geschäfte jetzt, wenn es beliebt." . Aus den Augen des so schroff Behandelten leuchtete maßloser Ingrimm. Geduld. Geduld." knirschte er. wät ttirt) er mit dertzand gegen das krampfhaft pochende Herz fuhr. Excellenz wissen daß daß ich unpaß gewesen bin die letzten Wochen über. Mein Stellvertreter wird zuerst die Güte haben. Rechenschaft abzulegen über die Zeit seiner Berwaltunz.Zuerst bitte ich mir zu sagen," siel ihm derMinister ungnädig in dasWort. wie Viel Gelder in der Kasse flüssig waren, als Sie das Direktorium an unseren Generalkassir:r Boländer abgaben?" Sehr wohl." entaegnete Eisen. Ich weiß diese Zahl aus dem Kopfe sie muß sich indessen auch aus meinemSpecialbuche erweisen." Und sie wäre?" Baarbesiand eine Million dreimal bunderttausend und fünfzig Thaler " Das ist ein Irrthum." legte sichBo - länder in dasMitiel. welcher bisher mit kaltem Lächeln seitwärts gestanden hatte. Bei meiner Kassenübernahme befanden sich nur ochtmalhunderttausend Thaler in runder Summe in der Haupt ka sie." E'ksen sah den Freund einen Augen blick mit siarrem Staunen an. Ach richtig." sagte er nach einer kurzcn Weile Besinnens, während welcher da Auge des vorgesetzten Ministers mit stechendem Ausdruck auf ihm gerubt hatte, ich erinnere mich. Es liefen noch am Svätabend fllnfmalhunderttausend und fünfzig Thaler ein, welche ich mi nem Specialbucke nicht mehr einver leibte " Warum nicht?" swgte der Minister lauernd. Mein Gott, ich bitte, nicht diesen Ton. Erce?enz! Die Bureaustunden waren vorüber, und daZ Geld war auch zur unmi!tzlöa?'n Weiterbesörderuno benimmt; eZ aing mich daher so gut wi' :::ch!Z an 'jedenfalls hat t Äolan : in seine? Eiaenschaft als General kassirer verrechnet ich übergab ibm oas Paket." Bolander zog die Schultern hoch. Ich muß bedauern," sagte er form. lich; aber dies ist eine Lüge." Eisen fuhr zurück, als ob ihn etn gif tiger Hauch berührt habe. Er starrte m wortlosem Entsetzen zu dem Freunde hinüber, welcher eine derartige Behaup tung wagte. Es entstand eine peinliche Stille. Sie haben vernommen, Herr Gene, raldirektor," sagte dr Minister mit ei siger Förmlichkeit. Was haben Sie zu entaegnen? Eisen inte scheu mit den Augcn im Zimmer umher.' War es denn kein Traum, kein entsetzlicher, lügenhafter Traum? Man beschuldigte ihn, o. es schwindelte ihm, wenn er an eine solche Eventualität dachte. Er konnte nicht an sie glauben, wo sie doch klar am Tage lag. Nun?" fragte der Minister noch scharfer, als er keine Antwort erhielt. Wollen Sie etwa leugnen, dieSumme überhaupt empfangen zu haben? Zum Glück haben wir dafür Ihre Unter schuft, welche sie dem Kassenboten deZ öffentlichen Ministeriums einhändig ten." Eisen blickte wie irre zum Minister empor. D stolze Many war ganz in sich zusammengesunken in diesem Augenblicke glich er einem blöden Kinde. Die Sache wäre jedenfalls früher rausgekommen, wenn der General kassirer Boländer gemäß seiner Pflicht sofort die Anzeige bei mir gemacht hätte." Wer wer hat die Anzeige ge macht?" stammelte Eisen wie aus einem lvnren Traume erwachend. Gestern Abend der Generalkassirer Boländer, wie es seine Pflicht war." lautete die strenge Entgegnung desMrnisters. Und Nachmittags war er nocy ver mir nicht war er nicht?" sagte Eisen tonlos vor sich hin. Sein erlo scyener Blick suchte den Freund, oen Mann, welchem er ruckhaltslos der-
traut, den Mann, der ihm das Herz gebrechen hatte! ' Boländer konnte den t'ödtenden Blick nicht ertragen, welcher ihn aus dem erstcrbenen Auge des verrathenenFreun. des traf. Er senkte das Auge rasch zu Boden und wurde roth im Gesicht. We ijigstens roth konnte er noch werden. Ich ch stammelte er durcheinander, ich hatte Dich noch länger verschont ich wartete ja die ganze Zejtweil daS Geld nicht abverlangt wurde aher heute sollte es erhoben werden, da mußte ich meine Pflicht thun.,Und Sie thaten recht daran," ergänzte derMinister mit gnadigemKopfroto. . .
Eisen gab keir.eAntwort. Er ließ den Blick zu Boden sinken und schien nur noch mechanisch weiter zu athmen. Mein Freund, mein einzige? Freund!" stammelte er mit bebenden Lippen. Und nun fuhr der Minister schonungslos fort und entdeckte neue Unterschleife. Er zeigte ihm die Bücher, w.lche er zu führen gehabt da stand seine eigene Handschrift und sprach eine Lüge ?us. Es war möglich, es mußte sogar, sein es stand ja schwarz auf weiß geschrieben von seiner Hand. Der auf seine Ehre so stolze Mann bot einen solchen Anblick "entsetzlichen Jammers dar, daß selbst der unerbittliche Minister Mitleid mit ihm empfand. Eisen," sagte er, Sie haben mein Vertrauen schwer getäuscht ich habe Sie für meinen Freund gehalten. Ich müßte Sie nach Recht und Pflicht jetzt verhaften lassen, aber " Er blickte ihn an und sah nun erst . sein schneeweißes Haar. Mann, Mann, Ihr seid schwer gealtert ich glaube, daß e an Eurer . Seele genagt hat. Nun, ich will es vor unseren! gnädigsten Fürsten rerantwor- . tcn. Schaffen Sie binnen drei Tagen die veruntreuten Gelder, Eisen dann ' will ich die Sache zu vertuschen suchen." j Der zitternde und bebende Mann . sah ihm blöde in daS Gesicht. Er versuchte zu sprechen, einmal, zweimal es kamen nur unverständliche Laute über seine Lippen. Plötzlich faßte er die , Hand deS Ministers und führte sie zum ! Munde. ! Dank, Dank!" Das war alles, waö er zu stam:neln vermochte. Dann warf er noch einen letzten, erloschenen Blick c-uf ihn auf seinen Freund, den ein zigen, welcken er hatic auf Gottes wer !er Welt und dann wankte er aus dem Gemach auS demselben Raume, in welchem er lange Jahre hindurch zu t gebieten gewohnt gewesen war. ! Nun war er auf der Straße, und ' der Sonnenschein strahlte ihm goldig entgegen. Er setzte den Hut tief in das Gesicht, und dann schritt er er weiter. I
Aber er kam nicht weit; sein Schritt ! schwankte und er taumelte hin und her wie ein Trunkener. Er mußte sich an die Mauer stützen, sonst wäre er jäh j linqs umgefallen. i : Die Vorübergehenden betrachteten j sein Gebahren verwundert. DaS war i doch der allgemein hochverehrte Gene raldirektor Eisen und in diesem Zustande eS war schier undenkbar. Er ist trunken," flüsterte der Eine. Nein, der Schmerz um seinen Sohn er ist vorgestern geblieben." Der arme Mann!" so ging eZ we! ter. Eisen blickte scheu auf und sah, daß sich eine dichte Menge um ihn velsam mklt hatte. Die Menge staunte ihn an sie mußten eö Alle sehen, daß er durch Zahre die Kasse bestshlen, daß er seine Ehre verloren hatte, dachte er mecharitA sei fich. Der alte Mann rasste sich auf und schwankte weiter und die Menge machte ihm ehrerbietig Plee, und alle Hüte und Mützen wurden tief vor ihm ge zogen. Gewiß, sie wollten ihn höhnen ?llle miteinander. Er schritt weiter. Nun war er vor dem Thore, und dort ging die Allee hiab zu seinem trauten Hause. Er war sie oft hinabgeschritten mit stolzem Selbstbewußtsein im Vollgefühle seines Werthes. Nun ging er denWeg wieder langsam und mit gebiugtem Haupte. Die Menschen hatten ihm ein Brandmal auf die Stirne gedrückt er war geächtet! Wie er in diesem Au genblicke seinem Lehnhard den Tod neidete. welchen er Gott vorgeworfen hatte wahrend der verflossenen Nacht. Herrgott. es mußte eine Wohlthat sein, todt und begraben zusein! Niin stand er vor dem Thore seiner Villa. Wenn er in srüberen Safiren uack Hause gekommen war. dann hatte sein blonde Cockentotf im Garten gespielt, und wenn er ,'en Vater erblickt, dann war er demseln mit krAlichem Jauchzen entgegengesprungen. Er hatte dem Knaben dann die geröthetenWangen gestreichelt, und sie waren zusammen hineingeschritten zur Mutter. I Jetzt war eS anders geworden, so ganz anders! Vielleicht warfen sie eben in diesen Augenblicke im fernen ungeliebten Lande die Erde über seinen Sohn zusemmen. Freilich, er. der Vater, kehrte wieder heim aber entehrt er hatte ia die Kasse bestoblen. er war vomMi-
nister entlarvt worden. Wie gnädig man mit ihm verfahren war! Er brauchte binnendrei Tagen nur alles ! Veruntreute zu ersetzen, dann machte man ihm weiter keinen Vorwurf. Wie gnädig!" lallte Eisen vor sich hin.' ; Er schritt in Gedanken versunken den Kiesweg deö GartenS hinauf. Wofür hatte er nun eigentlich die riesigenSummen verwendet, welche, er gestohlen hatte?' Wo waren sie nur. geblieben?" Und'wäS hatte er mit seiner Ehre, seiner stolzen Ehre, gemacht? I Am Hause kam ihm die Gattin entgegen. AIS sie in seine erloschenen Augensterne blickte, überkam sie die Gewiß heit neuen Unheils. , WaS ist geschehen?" fragte sie mit angstbebender Stimme. ' Eisen lächelte sie. blöde an. Nichts Nichts", sagte er tonloS. WaS hat man von Dir gewollt?" - Von mir?" gab Eisen so kalt und fremd zur Antwort, als ob. er von einem ganz Anderen spräche.' Hat man nach mir verlangt? Ja so der Minister o, er kar gnädig, yberauS gnädig mir mn, : . Er brach kurz ah und stieg langsam die Treppe zum zweiten Otockwerk em. por. Er durchschritt daß Wohnzimmer und blieb vor der Thür zu seiner Arbeitsstube stehen. V. ; Hier stand ich, a ich ihm denFluch gab," sägte er, tnt in Sedanken versunken. : ; .Um CaU&niEsk WluV dlckyt-
danken !"' schrie' Frau Anna sassungslos auf. Damals hatte ich noch meine Ehre." O, mein Hirn, mein armes Hirn." unterbrach er sich plötzlich aufjammernd und faßte die glühende Stirn mit beiden Händen. Frau Anna eilte zu ihm, so schnell sie ihre schwankenden Füße trugen. Hermann was ist Dir?" brachte sie mühsam hervor. Nichts. Nichts." wehrte Eisen mit tonloser Stimme ab;, ich bin nur so müde so unsäglich müde." Er öffnete die Thüre zu seiner Arbeitsstube. Höre. Anna!" sagte Eisen, ich müß allein mit mir sein, hörst Du, Anna? ganz allein." Sie folgte ihm dennoch mit schwankndem Schritte nach. Er wandte sich wieder um und sah sie lange an. ' Plötzlich faßte er sie um den Nacken und zog sie dicht an sich heran. Anna," sagte er mit einer Stimme, so seltsam weich und ergreifend, wie sie seine Gattin noch niemals gehört hatte von ihm, Du bist mein liebes, treues Weib gewesen Gott vergelte es Dir. Sch' . Er brach kurz ab und küßte sie auf die Stirne. Dann ließ er feine Gattin frei und richtete sich zu alter Rüstig seit auf. Du hast es gehört, Anna ich will nicht gestört sein jetzt von Niemand, Anna auch nicht von Dir." Er trat in sein Arbeitszimmer und zog die Thüre hinter sich zu, seineGattin in einem Seelenzustande zurücklassend, welcher jeder Beschreibung spottete. , Das war sein trauteö Stübchen. sein Tusculum, wie er eS zu nennen pflegte. Rings an den Wänden standen hohe Bücherreihen, und er blickte sonst mit freudigem Stolze zu ihnen auf. Heute würdigte er sie keines Blickes er wußte nicht einmal, daß sich überhaupt Bücher auf den Repositorien befanden. Es war ihm so öde im Herzen, so leer. Es war ihm, als ob er lebendigen Lei bes gestorben wäre. , Langsam ließ er sich auf den dreiten Ledersessel mit den geschweiften Seitenlehnen nieder. Darauf hatte er früher nach verbrachter Arbeit oft ge sessen. und der kleine Leonhard hatte sich auf seinen Knieen geschaukelt. Das war freilich vorbei; freilich, es war vorbei für immer. ; Eisen lehnte sich imSessel zurück und schlob die brennenden Augenlider. Es gelüstete ihn nach Schlaf, aber nicht nach dem kurzen, traumunterbrochenem Schlummer, sondern nach jenem, von welchem man nicht r.iehr aufzuwachen braucht zu neuen Lasten, neuem Elende. . , Und vor seinem gequälten Geiste stie gen die Bilder der Erinnerung auf. . Sein Vater war ein silberlockiger Greis gewesen ein frommer Geistlicher und getreuer Hirt der Gemeinde. Er war in Gottesfurcht von diesem großgezogen worden und war . nun selKst in dieser ergraut. Aber deswegen war er doch ein Ehrloser ehrlos in
den Auaen.der Menschen. ! I Der 5o:.sranceTk,llrrn tu LllgneS Vlorteö. Bei den blutigen Zusammenstößen zwischen französischen und italienischen Salinenarbeitern bei Aigues-Mortes spielte der dortige Eonstance-Thurm, ein altes Bauwerk an -der Ringmauer, in welchem die Verwundeten untergebracht wurden, eine , Rolle. Dieser Thurm hat in den französischen Reli gionskämpfen eine große Nolle gespielt, über die ein vor wenigen Jahren bei Fischbacher in Pari s erschienenes Werk: La Tour de Eonstance", neues Licht verbreitete. Wir entnehmen dem Werke nach den Baslcr Nachrichten" Folgendes: Ursprünglich hatte der Thurm die Bestimmung, den Kriegs Hafen Aigues-Mortes gegen den Andrang eines Belagerers mit sinnreich erdachten Mitteln zu vertheidigen. Vermochten siedenes Oel und Pech den An greiser nicht abzuhalten, so gelangte er in einen kreisförmigen Saal mit Gale' rie, von der aus die Belagerten ihn wei ter belästigen konnten, und hatte er sie von hier vertrieben, so blieb er noch im mer den Wurfgeschossen der auf die Vlatform geflohenen Vertheidiger aus gesetzt. Allein die Anschwemmungen. der. Rhone machten alle Pläne, welche der' heilige Ludwig aus Aigues-Mortes gebaut hatte, zu nichte und der Eon-stance-Thurm gerieth in Vergessenheit, bis der alt und bigott gewordene Roi Soleil" ihn nach der Aufhebung des Ediktes von Nantes, einem Rathe der Maintenon folgend, mit Hugenotten bevölkerte, die sich auf der Flucht nach dem Auslande ertappen ließen oder al len Vekehrungsversuchen widerstanden. Nachdem eö dem Eamisarden-Führer Abraham Marzell und siebzehn seiner Schicksalsgenossen gelungen war, durch ein gefährliches Wagestück aus der Beste zu entkommen, wurde diese 1704 auSschließlich in einen Frauenkerker verwandelt.. Während eines Zeitraumes von 64 Jahren schmachteten in dem unwirthlichen Thurme, Hunderte von Frauen. .Madchen, sogar Kindern, die bei Gottesdiensten in der Einode" aufgegriffen oder auch nur wegen ihrer verwandtschaftlichen - Beziehungen zu .Predigern eingesperrt worden waren. DieListen wurden so unregelmäßig ge führt, daß man in Betreff der genauen . . . . ' öay. ver sprer. ryrer errunst und iy reS Endes aus Vermuthungen angewiesen ist. Um 1686, als noch Männer den Eonstance-Thurm bewohnten, be suchte ein katholischer Priester, derAbbg Tribolet. daS Gefängniß und erzäblte davon, snireckliche Dinge: wie ma....'e ! Gefangene unaufhörlich nach ihren Frauen imd lnndern, fchr.en, einige wenige Psalmen, fangen und andere unverkennbare Zeichen des Wahnsinns gaben. Wie diel schlimmer mag es un ter den unaluctttZzen Frauen aus.iete hen haben, die bald vierzig, bald mehr, in dem runden Saale zusammengepfercht waren, in bittrerVerzweiflunZ, wenn sie der Vernunft noch nicht beraubt, der Ihrigen gedenkend, die in der Fremde irrten oder auf den Salee
cen des Königs ruderlen! In Lumpen gehüllt, vor Hitze vergehend oder vor Kälte schlotternd, immer dem Mangel und Ungemach preisgegeben, führten sie das elendste, bejammernswürdigste Dasein im Schmutz, bei Wasser und Brod. Das Brod, das ihnen gereicht wurde, anderthalb Pfund täglich, wie aus aufqefundmen Bäckerrechnungen hervorgeht, mußten die Gefangenen aus dem Erlös ibrer eingezogenen Habe" und Güter selbst bestreiten. In Holland und der Schweiz wurden Gaben für die Aermsten gesammelt, die davon nichts zu sehen bekamen, und es half auch nichts, daß Friedrich der Große im Jahre 1741 Fürsprache für seine bedrängten Glaubensverwandten einlegte der Eonstance-Thurm behielt seine Insassen, bis ein neuer Gouverneur des Languedoc. Fürst deBeaudau, es aus sich nahm, sie zu befreien. Ihn begleitete sein Adjutant, der bekannte Chevalier de Boufflers, der den Besuch und dessen Folgen so erzählt: Wir ritten in Aigues-Mortes ein und stiegen am Fuße des Constance-Thurmes ab. Am Eingang fanden wir einen Pförtner, der uns durch dunkle gewundene Treppen hinauf führte und lärmend eine entsetzliche Thüre aufstieß, auf der man das Dante'sche Per me st va nella citta dolente" zu lesen meinte. Wir haben nicht genug Farben auf unserer Palette, um daö Schauspiel zu ,schildern, das sich vor unseren Augen entrollte, ein gräßliches und zugleich rüh rendes Bi'.d. Wir erblickten einen wei ten. kreisförmigen Saal ohne Lust und ohne Licht. Vierzehn Frauen 'chmachteten da im Elend, in den Thränen. Der Commandant vermochte kaum seine Rührung zu bemeistern und die Unglücklichen gewahrten ohne Zweifel zum ersten Male die Spuren des Mitleids auf einem menschlichen Antlitze. Noch sehe ich, wie sie bei dieser unverhofften Erscheinung alle zugleich sich ihm zu Füßen warfen, sie mit Thränen netzten, nach Worten suchten, aber nur fchluchzende Töne fanden und dann, von unserer Theilnahme ermuthigt, alle zusammen ihr gemeinsames Leid schilderten. Ihr aanes Verbrechen bestand darin, daß sie in der Religion Heinrichs des Vierten erzogen worden waren. Die jüngste dieser Dul derinnen war 45 Jahre alt, man hatte sie als achtjähriges Kind verhaftet, als sie mitihrer Mutter zur Predigt ging, und dafür büßte sie noch immer." Ihr seid frei!" sagte der Fürst mit starker Stimme. Aber da die meisten keine Mittel, keine Erfahrung, keine Familie mehr besaßen und von dem unverhofften Geschenk geblendet waren, wie Augen, denen der Staar gestochen wurde, vom hellen Tageslicht, sich auch vor neuen Entbehrungen fürchten mochten, ließ ihr Netter sogleich für ihre Bedürfnisse sorgen, Soll ich Alles sagen? Herr von Beauveau hatte vor sein Abreise aus Versailles die Erlaubniß erwirkt, drei oder vier der Gefangenen die Freiheit schenken zu dürfen. Er befreite ihrer vierzehn das ist Alles. Dem Minister, der. ihn deshalb 'zur Rechenschaft zog, als ob er ein großes Ver brechcn begangen hätte, setzte er auS einander, daß die Gerechtigkeit und Menschlichkeit für alle jene Unalückli chen gleich laut sprächen. Er hätte UNmöglich wählen können, sagte er, und fügte hinzu, er habe den Thurm fchließen lassen in der Hoffnung, er werd sich um einer solchen Ursache willen nie mehr öffnen. Der Minister, Herr de la Brilliere, nannte diese Handlungsweise einen Vertrauensmißdrauch und befahl dem Fürsten, die Ungeschicklichkeit wieder aut zu machen, wenn er nicht
seines Amtes entsetzt werden wolle. Die Antwort des Commandanten lautete, der König könne ihm daS verliehene Commando wieder entziehen, aber er könne ihn nicht hindern, die Pflichten seines Amtes nach seinem Gewissen und seinem Herzen zu erfüllen, und dabei ließ man es bewenden. Noch achtzehn Jahre später. 1786. bezahlte eine der Befreiten vierzig LivreS jährlich für die Benutzung ihres eigenen Hauses in Niktts. Sie hieß Elisabeth Michel und toar don ihren vier kleinen Kindern weg in den Thurm gesperrt worden, wo sie zwölf Jahre zubrachte. Ihren Nachkommen ist das Buch La Tour de Constance" gewidmet, dessen Verfasser Herr Sagnier, in der Vorrede erzählt. wie er dazu kam, es zu veröffentlichen. Vor einiger Zeit wurden nämlich zwei Schießscharten des Thurmes, die sich von dem runden Saale nach dem Gra ben absenken, vom Schütte gereinigt, und bei dieser Gelegenheit fand man in den Stäben das Futter eine Stroh sacks verwlch:lt, das u. A. mehrere ver gilbte Briefe enthielt. Der Comman dant ließ den Forscher Herrn Sagnier rufen und händigte ihm die Papiere ein, .welche dieser seinem Werke zu Grunde leqte. Mehrere der Briefe wa ren an Elisabeth Michel gerichtet. Big Fou, Nonte. Die Louisville Linie eröffnet zwei durchgehende Züge täglich. Abfahrt von JndianapoliZ um 2.55 Nachm. und 2.45 Vorm. Ankunft in Louiöville um 7.00 Uhr Nachm. Und 7.10 Vorm. Abfahrt von Louiöville um 7.40 Uhr Vorm. und 8.15 Nachm. Ankunft in Indianapolis um 11.45 Uhr Vorm. und 12.30 NachtS. Schlafwagen und freie Chair CarS befinden sich auf dem Zuge ab JndianapoliS um 2.45 Vorm. und ab Louisville um 8 15 Nachm. - Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in LicSdach.Material, 2 und 8 pt 5kcadu Ltoofing. wasserdickte Sheetin?, feuer 'kstm ASvhait.ilz, Stropapve. Dach, und Tif tall.Farbin ,c. ,e. Ofnre: 169 Weft SZary land Etratze. Telephon 831. D ach d e ck e r e i. Fähige und verantlvorklicde Dachdecker. Stitl dächer. Trinidad nnd Gilsontte ÄSpbalt'DSchrr. Zllle Arten llompisitisni'Däcder mit bestem V!a tertal. Osflce: No. 169, Jard : 180 W. Marylandftr.
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