Indiana Tribüne, Volume 17, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1893 — Page 1
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Jahrgang 17.
Todes-Anzeigc. Freund und Lekannten die trauitge VAf thettuug. da unser geliebte Sattin und Mutter. Frau Cftavo Weißhaar, ttt-i oZ, den 17. Sept.. Vormittag? halb elf Uhr. unl durch den Tod en rissen urde, im Alter 41 Jahren, 7 Monaten und 18 Tagen. ' Im stamm der trauernden Hinterbliebenen, Dierdt,ung findet statt Freitag Morg 9 Uhz von IS? Harts.n Strafe aus., . . . ' LloinWeiftbaar. ' TT: George fierrmann f LV,SL&. jeSeichenbeftatter, ; Vffiee : 26 Süd Delavsreflr. CttZc: 129. 122, IM. 128, 128 Oft Pearlftr. 'Tel Q114 o -v und NaSt. ' Sprechet vor bn Boicourt, Tynor & Co.. - fürfffl o n tt ro c n t e. t OrU .der Marr. Office und rbeitSstatte: 32 & 4 Massachusetts ve. Telephon 998. isairoew rarK. Per schönste park in Znd!ana, nd eine hübsche Fahrt von 6 Meilen . Elektrische . Wagen verlassen GaV Illinois und Washington Straße über die Sllinoiö Straßenbahnlinie alle 20 Minnten, und über die College Ave Linie alle 20 Minuten. Der letzte Wagen verlaßt den Park um 11 Uhr 47 Min. Nachts. jrf ' -jr?zT& WMtzW?MWz DÄÄ n. my-th-gr'.j. 1 vT? I. - I , . , , i .-' iTZZ rZlstr wfmmr , -- - igy Schiffsscheine nach (Zuropcr. 920.00 biö 9273 0. Schiffsschewe von Europa. 923.00 bis 8273.00. P. Pfiftercr, Otfice: Ko. 70 Oft LKarket Straße. Tlein IttN. Sommer-Hüte. Wir haben ein reichhaltiges Lager .derselben und in Anbetracht der vor. gerückten Saison verkaufen wirdiesel oen zu herabgesetzten Preisen. Bamberger, W. Ecke Petrnsylvauia und Wasbinato Strafe. JULIUS A. SCHULLER'S Weinstube, o. 106 108 Rord Meridian Str. Jmportirte und, einheimische Weine im Grofc und Kleinhandel. Shamyazner ,ieim (5Ia$ eine Sp-ciali tif Vkeini aeebrten K lindert finden allneit. freundliche Bedienung und ein gemüthlichks. Viagen. - Warum in die Ferne schweifen, Sieh' da Gute liegt so nqh Ist für alle durst'gl Seelen SZicht der Frierrich KleiS mchr da ? fcrt der Süd Nev Jersey Straße Findet ih? mein gastlich Hau: Ver nur einmal drin gewesen, Bill dann gar nicht mehr hineuk, VlleS ist bei mir zu haben, Tabak Whiskey. Bier aus Gtt lind ein Lunch von extra G üte, , Drum herein zum Friedrich KleiS, IH S. New Jersey, Ecke Birg. Avy. Was. Jhndriö, Uerekunt Kälvon, .LSOüdDelaware Gtv, (SZe Vearl StraSe.) 2er neue Eigenthümer versichert seinen Freunden und unden nur die besten emhei, mischen und importirten Getränke und Sigar w . m wm . rtl 4. 1 A. ttn zu veraoreuzen. sceeue evienung rn ezaramur. ' - OörmkttaaS warmer Lnncb. H. Grünert, LSe Virginia Svenue und Co5urn Straße. Zleus zlZirthschnst. Kit lettn etrSnke und Sigarre. Jeden rzrLen srnler Lunch. tzi paJIUaa tk fredll4kt elajelOe
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Editorielles.
Präsident Cleveland hat den New Aorker Millionär Van Alen zum Gesandten nach Störn ernannt. Ward McAlister ist der Führer oder Ceremonieenmeister der New Aorker Vierhundert", d. h. der blaublütigen Amerikaner, mit anderen Worten der vornehmen Gesellschaft, und zu dieser gehören bloß Millionäre. Besagter McAllister hat sich berufen gefühlt, einen offenen Brief zu schreiben, und seinen Ansichten über die ErNennung Van AlenS Ausdruck zu verleihen. Er hält diese Ernennung für die der Gesellschaft" annehmbarste. Amerikaner, welche Rom besuchten, haben stets bedauert, daß der Vertreter kein Mann war, der nicht an die Gebrauche der guten Gesellschaft gewöhnt war. Der Posten war mit Ausnahme von LewiS Caß und Waldarf Astor stets an Leute vergeben. welche vom gesellschaftlichen Standpunkte ungeeignet waren, und da die Gesandtschaft buchstablich bloß da ist. gesellschaftliche Höflichkeitsformen zu erweisen, so glauben wir, daß ein gentleman, der mit europaischen Sitten und Sprachen bekannt ist, ein gebildeter, böfltcher und reicher Mann, der passendste für den Posten ist. Herr Van Alen ist ein vollständiger Weltmann und nahm in Newp rt und in New Jork stets eine sehr hohe gesellschaftliche Stellung ein, u. s. w. u. s. w. DeS Weiteren wird in dem Briefe darüber geklagt, daß einer unserer jüngsten Gesandten in Rom den Bürgermeister der Stadt im fünften Stockmerck eineö Hauses empfangen und ihn ersucht habe, seine (des Gesandten) Visitenkarten auszugeben, da er sich aus vergleichen nicht verstehe. DaS widerlichste Geschöpf auf 'der elt ist der Geck, und wenn' besagter ökcAllister bloß in seinem eigenen Aa men spräche, so könnte man mit einem bedauernden Achselzucken daiüber hinweggehen. So aber spricht er im Namen einer ganzen Gesellschaftsklasse, im Namen Jener, welche sich für die Gesellschaft halten, und welche, wie ja die Ernennung Van AlenS beweist, einen sehr großen Einfluß ausüben, waS sich übrigens. bei er Millionärsklasse von selbst versteht. Wenn man das widerliche Zeug liest, das hier von dem Tonangeber jener Klasse in allem Ernste publizirt wird. und von der ganzen Sippe völlig ernst genommen wird, so. entsteht alsbald in unS ein Gefühl ganz ähnlich kemjenigen, das sich stets einstellt, wenn man sich recht gründlich den Magen verdor? ben hat. O, über den gemüthlichen Menschen, der sich einredet, wir hatten hur in Amerika keine Klassen, weil e? nicht schwarz auf weiß im Gesetzbuch steht ! Die ekelhafteste Klasse aber bilden iene Emporkömmlinge, weicye mcyi wissen, waS sie mit der Zeit, die sie ihrem Herrgott abstehlen, anfangen sollen, deren kleine Gehirne von einem Gesellschastöabend in Newport oder Long Branch vollständig ausgefüllt erden und deren einzige Befchäftigung die Nachässung deS europäischen AdelS ist. Dieser Klasse konnte freilich der hochgebildete, aber lediglich aus seinen Gehalt angewiesene Stallo ebenso wenig passen, wie der einfache gemüthliche Albert Porser. Äsber jetzt wiss, wir wenigstens, wozu wir Gesandte im Auslande nt.erhqlten. Wenn Herr McAllister pder einer seiner Vierhundert nach London, Nom ooer r. 'Pelersvurg kommt, dann will ex vor der adeligen Sippe- des Landes dick thun, u.nd wo möglich auch bei Hofe vorgestellt wer den. Dadurch glauben die Hohlköpfe einen Lustre zu empfangen, der sie zeit leben? umaiebt. wie irgend einen SanktuS sein Heiligenschein. Gele gentlich gelingt eS dabei auch, irgend einen Heruntergekommenen Grasen oder - . Baron aufzuschnappen, der begierig ist, V j m tahAlk..n mit dem Gelde dcZ VaterS einer ame r f . .. im t e t P m . nrr '. lllanisLzen luitp cin verviaples Zap pen aufzufrischen. Sonst wüßten wir auch wirklich nicht, zu welchem Zwecke wir Botschafter, Gesandte, LegationS sekretäre und andere Nichtsthuer auf Kosten deS Volkes mit schwerem Gelde unterhalten. DaS System, der Gesandtschaften ist ein Ueberbleibsel auS der Zeit der selbstherrlichen Monarchen; die . Gesandten vertraten ihre resp. Serren an auswärtigen Höfen. Sie waren wahrscheinttH nothwendig in,
einer Zeit deS persönlichen Regiments, in der alle Politik vom Hofe ausging.
Heute find sie eigentlich nichts weiter als Brief- und Depeschenvermittler zwischen den. Ministern und die Postund Telearavbenanstalt kann dieses Geschäft gerade so gut ohne sie besor gen. Vorlausig in sreliicy noq leine ... r r r . Aussicht, diese. Sinekuren, diese Ver sorgungöanstalten für Politiker abzu schdffen.,wenber. nur wenigstens die aus 'den Areisen der Vierhundert den guten Geschmack hätten, aus ihren Gehalt zu verzichten ! Aber der Millionär Van Alen wird seine $12,000 jährlich ebenso nehmen, wie der reiche PhelpS in Berlin feine N7,S00nahm. DaS Verzichten auf Gehälter steht in dem Coder der guten Gesellschaft" nicht. Durch den Brief McAllisterS wissen wir nun wenigstens auch wer Herr Van Alen ist. Bisher hat man außerhalb einer Welt noch nichts von ihm gehört. Nach den Begriffen der guten Gesellschaft" eignet er sich aber gerade darum für den Gesandtschaftsposten. So haben wir wenigstens dabei noch gelernt, welche guten Eigenscbäften und Zähigkeiten da? Geld dem Menschen verleihen kann. m Drahtnachrichten Inland. Wetterau klickten. Für Jndiana : EtwaS wärmer ; möglicherweise Regen in der Nacht. AuS unserem Papperlame n t. Washington, 26. Sept. Ste wart von Nevada setzte heute im Bundeösenate seine Angriffe auf Präsident Eleveland fort und Senator VoorhetS hielt eine lange Nede zur Vertheidigung deS Präsidenten. ' n Feige Schlächterei. St. Joseph. 2. Sept. Die CoronerS Jury hielt einen Jnquest über die Leichen von Kahler und Gleis, die beiden erschossenen Eiseibahnräuber ab. ES stellte sich dabei hcrauö, daß die Polizei durch tzeute, welche in da? Vertrauen der Verbrecher gezogen worden waren und an dem Ueberfalle Theil nehmen sollten, von jedem vorzunehmenden Schritte genau unterrichtet war, und daß die Pohui den Versuch zur Ausführung gewisserma ßen veranlaßte. ES stellte sich ferner heraus, daß die Polizei nicht den geringsten Versuch machte, der Räuber habhaft zu werden, fyqdern daß dieelben sofort kaltblütig niedergeschosen wurden. Daher kam eS auch, daß von den Polizisten nicht einer auch nur im Geringsten verletzt wurde. (DaS Leben solche? Schufte ist zwar keinen Psifferling werth, aber deswegen bleibt das Verfahren der Polizei doch ein eigcS.) . . ' Eisenbahnunglück. Detroit, Mich., 27. Septbr. Heute Morgen verunglückte ein Chieago & Grand Trunk Zug 14 Meilen, stlich von Battle (Zreek. Fünf Menchen wurden getödtet und ebenso viel lerletzt. Der Zug stand aus einem Seitengeleise, als ein Eric Zug in ihn hineinrannte. Ml ' Eine Elep haute nagd. Peru, 2nd., 2. Sept. Diamand, der grgße Elephant von Wallace & Eo 'S Cirkus, brach heute auS seinen, Winterquartier in hiesiger Stadt aui. durchwatete den ft(u& und tsieb sich hqnn während deS ganzen Nachmittags im Lgnd herum. Stacheldraht- und andere Umzäunungen waren ihm kein Hinderniß und er trat sie wie StrohHalme nieder. Die Farmarbeiter auf den Feldern flohen nach allen Richtun gen, UM ihr Leben zureiten, das Thier that qber Niemand etwas zu Leid. Dem HN5?t,r fc-Ä stlfhfiiinr-n. Wat nr I T T T 's" fT .f T U" ' iVzh eS schließlich, mit 20 Assistenten daS Thier wieder einzufan aen. oas na uti. tau mit eklen aech ' ' -i - n q r l- - - V fesselt, auf einer Farm befindet. Dia mond wird morgen wieder hierher in sein Quartier zurückgebracht werden. Der L. & N. Streik. SouiSville, Ky , 26. Septbr. Der Streik an der Louiöville & Nash ville Eisenbahn greift immer mehr um sich und man glaubt, daß alle Departe mentö afsizirt werden. He Ue Nach mittag stellten die sämmtlichen Tag tiengeaec bic arbeit
Office : No. 18
Indianapolis, Indiano, Mittwoch, ken 27. September ;8y3.
Falschmünzerverhaftet. Chicago, 3ll, 26. Söpt. Eine gefährliche Falschmünzerbande ist heute der Polizei in die Hände gefallen. Seit längerer Zeit beklagten sich die Geschäftsleute auf der Westseite, daß. falsche Silber - Dollars in großen Quantitäten im Umlauf seien. Capt. Panter vom Ver. Staaten Geheimdienst wurde, mit der Sache beauftragt und eS gelang ihm denn auch heute, die Falsch ? münzer in .'dem Hause Vo. 79 Süd Aberdeen Str. zu verhaften. ES. find die Wm. D. Kelly und Leonard L. Siewert. Die Leute konnten nicht leugnen, da sie beim Anfertigen von Münzen über?2scht wurden. 3n dem Zimmer wurden 250 gut gemachte Dollars gefunden, die für das .Plattiren fertig waren, fünf formen, ein Apparat zum Versilbern der Münzen und andere Gegenstände mehr. Die beiden Männer wurden in Ermangelung von $250 Bürgschoft nach dem Gefängniß geschickt. New Lork, 27, Sept. In Livingston, S. I., wurde gestern ein Falschmünzernest entdeckt und Angelo Delnoco und dessen angebliche Frau wurden verhaftet. Ueber eine Million Dollar? in falschem Gelde wurde beschlagnahmt. Die Bande bestand im Ganzen auS" zwei Männern und zwei Fcauern. Delnoco ist ein Graveur, welcher wegen revolutionärer Umtriebe auS Argentinien stieben mußte und hier von einem Manne, Namens Perin, zur Falschmünzerei verleitet worden sein soll. NuSland. Nochmals bombardirt. London, 2SSept. Eine Kabeldepesche von Nio de Janeiro meldet, das die Rebellenflotte heute Vormittag die Beschießung von Rio de. Janeiro wiederaufnahm. Die. FortS vor der Stadt erwiderten das Feuer und die Flotte zog sich wieder zurück. 3n der Stadt wurde viel Schaden angerichtet und mehrere Frauen und Kinder wur den getödtet. Vier Vittglieder deö brasilianischen Kongresses, die sich auf dem Rebellenschiffe Aquidaban" befinden, haben eine Adresse an daS Volk.unterzeichnet', worin sie den Präsidenten Peizoto und die Mitglieder feines Kabinetö beschuldigen, die Selbstständigkeit deS Staaes zerstört, die öffentlichen Gelder gestöhlen und einen Aürgerksieg sür ihre persönliche. Interessen . hervorgerufen zu haben. Im Falle e)ie Rebellen siegreich sind, st eö wahrscheinlich, daß ein Prinz teS HauseS Kodurg auf den Thron steigen wirh. , Frankreich undSiam. Paris, 26. Sept. ES hat den Anschein, daß die französische Regierung entschlossen ist, eine weitere ernste Demonstration gegen Siam zu machen und sich nicht länger durch schöne. Worte hinhalten zu lassen. Frankreich ist ohne. Zmeife.l durch Bemerkungen der Presse df? Auslandes über seinen angeblichen Rückzug vor de? festen Haltung Englands in der siamesischen Frage erbittert und will die Schart wieder auSmejien. Der GauloiS". erklärt i. B. heute BsörM. bah die französische Regierung bereits mehrere Kreuzer nach Siam beordert und seinen StzezialGesandten in Bqngkonk, Herrn d? Villier? angewiesen habe, auf? Cnt fchiedenste auf die sofortige Räumung des Gebiets zu dringen, das durch das Uebereinkommen im August an Frank reich abgetreten ist. Frankreich sei nicht, wie Siam e.S wünsche Willens zu wqrten, bis der Wasserstand, im Flusse so niedrig würde, dak die französischen Kanonen Koote denselben nicht mehr hinaussah xen könnten, um die Forderungen mit Gewqlt zu erzwingen. DaS abgetre Unt Gebiet müsse sofort geräumt wer den. widrigenfalls Frankreich Gewalt anwenden würde, x Man dürfte nicht mehr Zeit durch
diplomatische Verhandlungen 'vertrö- lish, um eine National-Yrganisation deln, denn Frankreich wäre so tolerant! zu .formen. ' Är erfteS Bestreben gewesen, wie dieUmstände eS gestatteten ''v)rd di?. Chinesen auS dem FeldH
und könne sich kein weiteres Hinbalt.en durch Siam oder durch l?land gesal len lassen. . N Kaiser Wilhelm in Wien. Wien. 26. Sept. Der Kaiser Wilhelm ist heute in dem kaiserlichen
üi Zllabama Straße.
Schloß in Hetzendorf bei Wien, angekommen. Er wurde während eines heftigen RegenS am Südbahnhof von dem Kaiser Franz Josef empfangen, der preußische Generalsuniform trug. tn r c ie oeioen nais r umarmlen ncy ln herzlicher Weise. Noch am Nachmittag begaben sich die beiden Kaiser nach Lainz, um in dem dortigen Wildpark der,3agd.obzuliegea. - Kurz vor Ankunft deö Kaisers in Schönbrunn wurde dort ein Mann verhaftet, der wahrscheinlich irrsinnig ist und der erklärte, daß er Befehl er halten habe, auf den Kaiser Wilhelm zu warten. . Die Demonstration l n T o u l o n . Paris, 26. Sept. Den hiesigen Morgenzeitungen zufolge wird sich der Prasidendt Carnot gelegentlich deS BesucheS der russischen Flotte in Toulon nur wenige Stunden in jener Stadt aufhalten. Der Präsident wird sich an Bord der Kriegsschiffe begeben und sofort hierher zurückkehren. ES wird auf diese Weise unnöthig. daß sich aucd der Gesandte Italiens nach Toulon begebe. Die Revolution in Argent i n ien. BüenoSAyreS, 26. Sept. ExPräsident Pellegrini ist wieder von den Insurgenten gefangen worden. Man zweifelt gar nicht daran, daß er hingerichtet werden wird, und da er sozusagen die rechte Hand des Präsidenten Pena ist, so glaubt man, daß die Revolution damit zu Ende sein wird. Die Insurgenten haben bereits eine provisorische Regierung ernannt. Pellegrini war mit 1L00 Mann ausgezogen, um die Rebellion zu unterdrücken und hatte auch Anfangs Erfolge. Er war schon einmal gefangen gewesen. usd es.' war nahe daran erschossen zu werden, aber die Rebellen hatten'ihn wieder freigelassen. Ein Theil der Flotte ist zu den Rebellen übergegangen. " .H Die Cholera. Teheran, 26. Sept. Die Cholera, die wahrend der letzten paar Wochen viele Ortschaften am persischen Golf entvölkert hat, ist jetzt euch bei Kazerun in der Nähe von Shiraz aus gebrochen.' Die Dörfer auf der Straße nach Bushira sind verlassen. Hamburg, 26. Sept. Während der letzten 24 Stunden sind hier 6 neue Chölera-Erkrankungen und ein Todesfall angemeldet worden. . . London, 26. Sept. Sieben neue Cholera - Fälle sind heute in BudaPesth angemeldet worden ; sechzehn Erkrankungen' und dreizehn Todesfälle in. Palermo und 26 Erkrankungen und sechs Todesfälle in Livorno . . ., Wollen Frieden. Paris, 26. Sept. Nachrichten auS LagoS zufylae befinden sich mehrere Abgesandte deS JönigS Behanzin. von Pahomy auf dem Wege hierher, um Friedensunterhandlungen anzuknüpfen. m . m Ochissönacbrichten. Angekommen i: Vers Bark: State of NebraSka" von Glasgow, Elbe" und Noland von Bremen. - London,?!, Sicht: Lahn" von Hew Aork nach Bremen, Gellert" von New Aork nach Hamburg. . Bremerhaven: America" von New Aork. - Q u e e n S l o w n, In Sicht:' Catalonia" von Boston nach Liverpool. M o b i l t: Circasfia" van New Jork.' ' , Lvur. Passage auf allen Linien Vollmachten ausgestellt- und Erbfchaften eingezogen. Sprecht vor. . A. Metzger Aqentur.Die Wäscherei-Arbeiter ver sammelten sich gestern im Hotel Eng zu schlage. Friedrich Nomel, der neulich e).urch eiue Kommission für irrsinnig, erklärt wurde, behauptet nun seiner.seiU unS gegenüber, daß da 8 erlogen ist und er bei vollem gefunden Vtt stunde sei.
; Hiesiges.
? Heute Abend Nomwation d'r Beamten und IrusteeS des Deutschen MllitSr.Vereins. Um vollzähliges Erscheinen ersucht A. Soll. Sekr. Fragen Sie Ihren Groeer nach ..PrinceßMehl." ' . abn.irt v,n der yleta VWliu Wr'S ein Mord? Die Todesursache deS Andrew Heß, der vor 10 Tagen im Kanal ertrunken aufgefunden wurde, ist insofern noch immer unaufgeklärt, da man nicht weiß, ob eS Selbstmord oder Mord war. Der Coroner Dr. Beck glaubt steif und fest an einen Mord, zumal da die Leichenschau mehrere Stellen auf dem Körper entdeckte, die von Schlägen mit einem stumpfen Jnstrument herrühren und die im Stande waren, einen Mann besinnungslos zu machen. Mary Burse, die Frau, die auf Betreiben deö Coroners wegen Meineidö verhaftet wurde, ist im Polizeigericht entlassen worden, weil keine ftichhaltlg?n Beweise ihrer Schuld vorlagen und außerdem bekannt wurde, daß sie wegen Wahnsinns längere Zeit i'n einem Irrenhause Ohioö war. Martha Holt und Mary Perry waren Zeugen deö Ertrinkens. Beide sind nicht mehr zu sinden. ES. heißt, daß erstere nach Lauisville gereist ist und dort verhastet werden wird, da sie jedenfalls von der Sache weiß. m ni m SSoatb os Public WorkS. Heutige Sitzung. Der Stadtbaumeister wurde angewiesen, die nöthigen Zeichnungen für den Bau eines Abzugskanals in der Fort Wayne Ave., von New Jersey bis Alabama Str , anzufertigen. Eine Beschwerde von E. Bauer, wo rln uoer ungenügende Entwässerung des Broadway, von 7. bis 8. Str., geklagt wird, wurde verlesen. Der Stadtingenieur soll dem abhelfen lassen, bevor die Pflasterung fertiggestellt und dem Kontraktor abgenommen wird. Von Anwohnern der L. Straße, von Meridian bis zur Illinois Str., ,wird ebenfalls über schlechten Wasserabfluß geklagt. Außerdem soll der Kontraktor Reste von Baustoffen in der Straße haben liegen lassen. Sie Sache wird dem Stadtingenieur zur Untersuchung überwiesen. Der Kontrakt für . Gradirung und Pflasterung der Trottoirs der Missisfippi Str. von South bis Merrill Str. mit Klinkern ist vollendet. Die 1254,2 laufende Fuß Trottoir kommen auf 5731.27 zustehen. Der. städtische Bauführer McGettigan wurde beordert die 10. Str. zwischen Illinois und Tennesse Str. reinigen und mit Grand auffüllen zu lassen. Der Kontrakt für Gradirung und Bekiefung der Mississtppi Str. nördlich von derr 17. bis zur 22. Straße ist tzyllendet und die Arbeit abgenommen worden. Die Kosten Lelaufen sich für 3169.5 lausende Fuß aus $6206.34, 98 Cents für den Fuß an jeder Seite. Der Bau der Brücke über den PögueS Run an der Vermont Straße wurdezder Wrought Jron Bridge Co. für $1796 übertragen. Dies war daS zwcitniedrigste von . 12 Angeboten. DaS niedrigste lautete auf $1175 und daS höchste auf $2544. ', Für den Brückenbau über den Kanal an Pratt Straße waren bis jetzt 12 Angebote eingegangen die von $1280 biS $2155 rangirten. Der Board ordnete eine nochmalige Ausschreibung an. Die Aöphaltpflasterung der Meri dian Str. von 14 bis 17. Str. wurde als zur Zufriedenheit vollendet berich tet. Der l. Fuß kommt auf $5.85. Die Landpfeiler für die Brücke über den Kanal an der Pratt Straße wurdem Enoö Hege für $1234.74 herzu richten, übertragen. ES waren nur 4 Angebote gemacht worden. , ,, m Nichter Coffey von der Su preme Court hat die Entscheidung der Jay County Circuit Court in. Sach.es Portland GaS 6: Oil Co. gegen Wm. W. Keen bestätigt, Demnach sind SaS anstalten,. geset, da sie ein Hauptrohr in der betr. Straße haben, verpflichtet, jedem Anwohner der Straße, wenn er darum nachsucht und dafür bezahlt.. Qa zu liefern.
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