Indiana Tribüne, Volume 17, Number 7, Indianapolis, Marion County, 25 September 1893 — Page 1
X 9 y A. . v r A r sVs Yfi m A f r 1 i c-l V o W V V w W v o Jahrgang 17. OMce: No. 18 'Sftb Alabama Straße. Indianapolis, Jndiana, !Nontag. öen 25. September
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Drahtna6?richten Inland. (Kongreß. Washington, 24. Sept. Die
Silberleute im Senate wehren nch verzweifelt und Stewart von Nevada hat, in die Debatten von der Haupt sache abzulenken, jetzt eine gegen den Präsidenten gerichtete Resolution ein gereicht, welche ihn beschuldigt, daß er die Unabhängigkeit deS gesetzgebenden Zweiges der Bundesregierung zu zerstören und den Congreß zur Annahme deS Widerrufs deS Silberankaufögesetzeö zwingen wolle. Die Resolution erklärt nämlich, daß die Unabhängigkeit der coordinirten RegierungSzweige behauptet werden müsse, und daß die Anwendung von Gemalt oder Einfluß eines RegierungözweigeS, um die Thätigkeit eines anderen zu beherrschen, einen Verstoß gegen die Verfassung bedinge und aus Untergrabung unserer Regierungsform hinziele. Gelbfieber. BrunSwick, Ga., 24. Sept., Heute wurden drei neue Gelbfieber Erkrankungsfälle bei der GelundheitSbehörde angemeldet, Frau Mulbromn, die Gattin des Postmeisters. Hy. Elig, und Bertha Burroms, eine Farbige, deren Tod auch später angezeigt wurde. Außerdem wurden vicr verdächtige gälle angezeigt. Heute Abend wurde durch Durch führung des Kriegsgesetzes Aussehen erregt und durch die Ausweisung eines ZeitungS - Correspondcnten, Namens Mike Egan, wegen der falschen Berichte, die er an der Presse ausschickte. Egan räumte auch ein, daß seine Beichte unbegründet seien. Wieder ein mißlungener Ei sen b a h u-R a u b ve rs u ch. St. Jose pH , Mo., 27,. Septbr. Die Eisenbahnbehörden hatten in Erahrung gebracht, daß Räuber daö leberfallen des Passagierzuges No. 3 aus der Kansas (5ity, St. 3oe und Eouncil Bluffs Eisenbahn planten und hatten demgemäß ihre Borbercitungcn getroffen.. Sechzehn Polizisten wurden aus einen Zug gebracht, der weiter keine Personen enthielt, und der nur den Zweck hatte, die Räuber zu fangen. Diese gingen auch wirklich in diealle. Zwei Meilen nordliSzn hier kamen echS maökirte Männer an dieLokomoive, nachdem der Zug durch ein Signal zum Palten georaqr woroen war. Einer stieg hinaus und hielt dem Lokomotivführer und dem Heizer Schuß, maffen entgegen, sie zu erschießen drohend, wenn sie weiter fahren sollten. Die anderen fünf begaben sich zur Expreß Car. Dieselbe wurde auf das Klopsen der Räuber sofort geöffnet, diese aber waren nicht wenig erstaunt, als sie sich einer Anzahl Polizisten ge genüber befanden, welche sie aufforderten, sich zu ergeben. Die Räuber begannen sofort zu schießen, die Polizisten, die in den anderen Wagen waren, eilten herbei und das Ergebniß war, dast zwei der Räuber todtgeschossen und drei gefangen wurden. Der auf der Lokomotive entkam. Merkwürdiger Weise wurde von den Polizisten keiner verletzt. ,, Ausland. Die russische Thronfolge. Berlin, 24. 'Sept. Gerücht. weise verlautet hier, daß der Kaiser aller Reußen mit dem Plan sich beschäftigt, die Thronfolge seines Hauses zu ändern und den Großherzog Michael als Erbe des Thrones ausrufen zu lassen. Die krankhafte Natur deS jetzigen Thronfolgers, sein Mangel an Charakterstärke und seine von dem Ge bräuchlichen so sehr abweichenden libe ralen Ansichten, worunter namentlich seine Abneigung gegen die russische Politik in Betreff der Juden, sollen den Zaren zu dem gedachten Schritt be-! stimmt haben. Zudem ist der jetzige Thronfolger der hohen Politik ersönlich abgeneigt ; er ist ein lustiger Seeoffizier und ein sorgloser Lebemann. Großfürst Michael dagegen ist ganz der Mann, wie der Zar ihn zum. Thronfolger sich wünscht. BiSmarck's Leiden. V e r l i n, 24. Sept. ES ist immer noch nicht fest entschieden, ob Fürst Bismarck nach Wiesbaden gehen wird
'o)er nicht. Der Zustand des Er-Kanz-
lerZ bessert sich, wie man hört, andauernö, seine Aerzte sind jedoch im Zweifel, ob ein Ortwechsel für ihn angezeigt ist. Ueber die Natur deS LidenS des Fürsten ist jetzt eine Erklärung veröf fentlicht worden. . Darin beißt eS, er sei vor einem Monat von Hüftschmer zen befallen worden, mag habe jedoch keine Besorgniß gehegt, biS sich dazu auch Wechselfleber und Lungenentzün dung gesellte. Die gefährliche Natur der Krankheit wurde von dem Fürsten sowohl wie von seiner Gattin, der Fürstin, verheimlicht und auch der Presse keine Mittheilung gemacht. ,- Wiener Anarchisten. Wien, 24. Sept. Die hiesigen Anarchisten hatten in letzter Zeit eine sebr rege Thätigkeit entwickelt und sind dabi, wie es scheint, sehr systematisch zu Werke gegangen. Die Polizei ent deckte zu wiederholten Malen deS Morgens in den Straßen Pamphlete, welche in äußerst heftiger Sprache gehalten und auf die Straße geworfen waren, damit die Arbeiter sie auf ihrem Wege zur Arbeit sinden sollten. Außerdem erschienen Maueranschläge, in welchen die Arbeiter und Soldaten aufgefordert wurden, sich zu erheben Die Polizei brachte in Erfahrung, daß die Anarchisten in einem Hause der iebenbrunnenstraße, daö von zwei Möbelschreinern, Namens Franz HaSpel und Stephan Hahnel, bewohnt wurde, geheime Versammlungen ab hielten. Sie wartete, bis das Haus von TheiZnehmern an diesen Versammlungen wohl gefüllt war, erbrach dann die Thüren und verhaftete die darin befindlichen Anarchisten, welche verzweifelten Widerstand leisteten. - Sobald die Insassen gebunden und nach der nächsten. Polizeiwache gebracht worden waren, wurde das Gebäude durchsucht und eine dollständige Druckerci sowie eine Anzahl anarchistischer Pamphlete, die zur Verkeilung fertig waren, gefunden. Wichtiger noch war der in dem Keller unter dem Hause gemachte nund. )on lagerten namita mehrere Kisten von Revolvern, ungefüllten Bomben und Sprengstoffen zur Füllung derselben. Die Entdeckung hat riefigeS Aufsehen hervorgerufen, welches noch verstärkt durch die Thatsache, daß man weiß, daß sich noch eine ganze Anzahl anderer Anarchisten-Ar senale in der Stadt befinden. Die Polizei entwickelt, durch diese Entdeckung angestachelt, eine sieberhafte Thätigkeit und eS eS ist ihr gelungen, einige der Gefangenen zum Sprechen zu bewegen. Sie wird auf Grund der Aussagen derselben heute Abend noch weitere Verhaftungen vornehmen. Die wildesten Gerüchte gehen um und man glaubt, daß eine weitverzweigte Verschwörung gegen die Stadt Wien im Keime erstick! worden ist. Von gewisser Seite wird sogar behauptet, daß. wenn die Polizei den Schlupfwinkel der Anarchisten in der Siebenbrunnen strafte nicht entdeckt hätte, am Sonntag ein schrecklicher Auöbruch erfolgt sein würde. Unter den in dem Hause gefundenen Gegenständen befanden sich auch weite Röcke, die mi' einem Futter auS Leder versehen waren, an welchem Haken angebracht waren, die zur Befestigung von Bomben dienen sollten. Diese schrecklichen Mordwaffen sollten unter den Röcken so lange verborgen getragen werden, biS die Gelegenheit zur Anwendung derselben kam. D.er erste Schnee in England. London. 24. Sept. Im nörd lichen England ist auf das ungewöhnllch warme Wetter ein starker Schneestürm gefolgt. 3n Westmoreland find vier Zoll Schnee gefallen und herrscht große Kälte. Ein Zug der HochlandBahn ist 'bei Ballindum entgleist, da eine Welche, die eingefroren war, den Dienst versagte. Depeschen auS Italien melden, daß die Appeninen mit Schnee bedeckt sind. Meteorlogen prophezeien einen äußerst strengen Wmter für Europa. - Zwei Kriegsschiffe veru nglückt. London, 25. Sept. Von Malta kommt die Nachricht, daß da? Kriegsschiff Samperdwn", welches vor ti
n'ger Zeit die Victoria" cingerannt
hatte, auf 1t Grund gelaufen ist, und daß es bis .et noch nicht flott gemacht werden konnte. St. Petersburg. 23. Sept. Das russische Kriegsschiff Pousalka" ging im sinnischen Meerbusen mit zehn Offizieren, und 150 Mann Besatzung unter. ' ' Sin Bomben - AtttNtat. Barcelona. 24. Septbr. Ein Bombtn-Attentät, daö heute während der Abhaltung einer Truppen-Nevue auf. den General Martinez Campos, den Truppen - Kommandanten von Barcelona, gemacht worden ist, hat in der ganzen Stadt die ungeheuerste Sensation eiregt. Der General, welcher seinerzeit .an der Spitze deS Militär-AufstandeS stand, mit Hilfe dessen Alfons XIl auf den Thron gelangte, und welcher seit jener Zeit in Hof- und Militärkreisen eine gr oße Rolle spielte, hielt eine Revue über die Truppen der hiesigen Garnison ab und unterhielt sich eben mit seinem Stabs-Chef, General Castello, als ein wild aussehender Mensch sich in roher Weise durch die dichtgedrängte Menschen-Masse schob, die sich in der Nähe deS Generals und seines Stabes aufgestellt hatte. Mehrere Männer remonstrirten.mit dem Menschen, er ließ sich aber nicht stören und drängte vorwäitS, bis er in der Nähe des Generals CampoS angekommen war. Ohne sich lange zu besinnen, zog er aus einer Seitentasche seines RockeS eine Bombe hervor, die er nach dem General schleuderte, und die auch mit furchtbarer Gewalt ezplodirte. 2m nächsten Augenblick zog er eine zweite Bombe auS einer inneren Rocktasche, alS er dieselbe aber rn schleudern im. Begriffe war, schlug ibm t'n N-benstehender den Arm nieder und die Bombe, die allerdings ebenfalls er?! plodirte, verfehlte ihr Ziel. ' Der Bombenwerfer wurde dann zu Boden geworfen und so lange niedergehalten, biS die Offiziere des Gene? ralstabS sich deS ManncS bemächtigen. Die erste der Bomben war gerade unter dem Pferd deS Generals l?amxoS erplodirt, daö buchstäblich in Stücke perissen wurde. Der General selbst wurde aber nur am Schenkel verletzt und war, nachdem er sich von hm Schlag erholt hatte, im Stande daö Pferd seines Adjutanten zu besteigen, auf dem er nachher, als wenn nichts vorgefallen wäre, darauf die Revue abnahm, ohne dn M nn, 'der ihm das Leben hatte nehmen wollen, eines BlickcS zu würdigen. Nach einiger Zeit konnte sich der l?eneral infolge des Blutverlustes aber doch nicht mehr im Sattel halten und er mußte eS sich gefallen lassen, daß seine Wunden verbunden wurden. Späteren Nachr chten zufolge, find auch die Generäle BustoS und Mol uö verwundet und ein Civilgardist ist auf der Stelle getödtet worden. Der Bombenwerfer ist ein notorischer Anarchist NamenS PallaS. Er gab trotzig zu, die Absicht gehabt zu haben, den General Martinez Campoö und seinen Stab zu tö ten. Der Mann wird sofort kriegsgerichtlich vroze'sirt und vielleicht schon innerhalb 24 Stunden erschossen werden. Ochlssönacvrichten. Angekommen in : New A o r k: La Bourgogne" von Havre, Marengo" von Newcastle, Hindoo" von Hull, Alaska" von Liverpool. ' Havre: La Saöcogne" von New Sork. London: Arizona" von New Sork. Board os Public WorkS. . Heutig e Sitz un g. .. Für den Bau der Brücke über den Kanal an Pratt Str. sind viele Angeböte eingegangen. Ebenso für die Erbauung einer Hängebrücke über den ' PogueS Run an Vermont Str. Der Board hat jedoch noch keinem den Zuschlag ertheilt. Die Bewohner von 67 Central Ave.! haben ein Gesuch um Erlaubniß zum Bau eines Cement - TrottoirS- unter! Privatkontrakt eingereicht. Wurde bewilligt. . Vt? SlektrizitätSgesellschaft vurde
HieNgcs.
b:.. orr. an der Ray Str., mitten zmi-
sten Dakota und i$et Str., ein elektrisches üicht anzubringen. Anwohner der Clifford Ave. in der 5!ähe des Pogueö Run find g:gen den Bau eines Abzugskanals daselbst ein gekommen. Wurde zurückgelegt. Es wurde Klage erhoben von An wohnern derFountain Straße zwischen Glenn und Lawrence Str., daß der Straßenbau nicht kontraktmäßig auS geführt sei. Der Stadtbaumeister wurde beauftragt die Sache zu untersuchen. Die Anwohner der ö. und Ash Str. beschweren sich darüber, daß daselbu ein Wassertümpel sich befinde, auf dem ein nicht zu großes Dampfboot herumfahren könnte.. Sie ersuchen den 'Soard daö Loch auffüllen zu lassen Zoll untersucht werden. Bewohner der Gillard Ave. hatten rlii über die Stagnation des Wassers itcke Gillard Ave. und Washington Straße beschwert. Der Stadtbaumeistern berichtete, daß ein kleines Siel dem Uebelstand abhelfen kann. Anwohner der Alabama Str, südl'ch von der 7. Straße wünschen .die 2traße kanalifirt zu haben. Wird zurückgelegt. m ni m Ein grauenbaster Unglück f.,ll. Ein grausiger Unfall, der jedenfalls einem Menschen daö Leben kosten wird. passirte Sonnabend Nachmittag um 4 Uhr in Brown & Kctchams Eisenwerken zu Haughville. Ein Taubstummer, mit Namen Bauribi, 13 Jahre alt, kam mit seinem rechten Arm zwischen zwei Kammräder, die denselben ganz furchtbar zerffeischten. Nnr mit Anstrengung gelang eS dem alten Otto HeinS, dessen Handlanger Bauribi war, den Unglücklichen der Maschine zu entreißen. ,Der Verunglückte wurde 'nach dem 2t: Vincents Hospital überführt, wo ihm der Arm amputirt wurde. Wider Erwarten stellt sich, das Besinden des Armen heute Nachmittag so günstig, diß seine Wiederherstellung gesichert erscheint. ; Jndiaua Tag. Folgendes ist daS Programm für den Jndiana Tag auf der Ausstellung am nächsten Mittwoch : Musik Ft. Wayner Kapelle Gesang ....Hoosier Nachtigallen von Elkhart Atsprache ..Benj. Harrison Ansprache Senator D. W. VoorheeS Ansprache Lew Wallace Deklamation James Whitcomb Ruey Ansprache R. W. Thompson Gesang .Hoosier Nachtigallen Musik Ft. Wayner Kapelle Gouvernor MatthewS wird den Vc,rfi, führen. Die Feier soll um 11 Uhr Vormitrag veglnnen uno weroen oerouoernör und 5ie Herren Redner nach Be en)igung der Festlichkeit einen Smpfang abhalten. DaS Programm soll e itweder im Jndiana Gebäude oder in der Reithalle zur Ausführung kommen. F ir den Abend ist am See ein Feuerwerk vorgesehen. Um ll.20 morgen früh werden die Herren Senator Voorhees, ErPräfide.it Harrison, James W. Riley, R. W. Thompson und der Stab deS GouvernörS nach Chicago abreisen. Die Eisenbahnen geben für lOtägige Eiltigkeit. Retourbillets zum einfachen Fahr-Preife auS. VolizeigeriSt. Zoha Mack wurde wegen muthwil l'ger Zerstörung fremden Eigenthums zu $1 Buße verurtheilt. I Wm. Edwards, farbig, wird wegen HazardspielS lö Tage im ArbeilShauS verbüßen. ThoS. Gallagher wird daS Vergnügen, einen Revolver getragen zu haben, mit 110 Tagen Arbeitshaus büken. Leo RogerS, Ed. Lesber und Sidney Carlos wurden vorgest-rn wegen Straßenraubes arretirt.. Sie sollen am vorigen Freitag Abend an der Ecke der Pearl und Pennsylvania Straße William Wardripp aufgehalten und beraubt haben. Sie weigerten sich, in in Verhör einzugeben und wurden den Großge-' schworenen überwiesen. Al. Alake, McMann und .Smalley, Miethökutscher, sind verklagt, mit ih j ren Vehikeln dem Bahnhofsgebäude zu Nahe: gekommen z.sein. Du Ver.,
haidlunz gegen sie wurde auf den 30. Sept. vertagt. Peter Garvison wird wegen verborgenen Tragen? eines Rasirmessers zu $110 Buße verurthkllt. L. F'Coyle steht im Verdacht, einen
Revolver gestohlen zu haben. Er kommt vor die Grand Jury. Martin Van Buren hatte Geschäfte in No. 105 Hadley Ave. Er fand die Thür verschlössen und sing an, daran zu rütteln, so daß das Schloß aufsprang. Wegen Beschädigung sremden Eigenthums bezahlte er 60 Cents und $10 Kosten. Ein theures Schloß. Skeue Klagen. William Hammons gegen Samuel Compton. Klage auf Rückgängigmachung eines zu Gunsten deS Verklagten gefällten Urtheils. Sallie Keller gegen George Kelle?. Chescheldungsklage. BösniilligeS Verlassen rnd Ehebruch mit einer unbekannten Frau find die Gründe, welche Kligerin anführt. J. C. Risdle, Asfignee der BaackeS Wire Co., gegen Hildebrand & Fugite ; Schuldforderung. Mutual Home & SavingS Assoe gegen Winburn Conrad u. A. : Hypothekenklage. Der deutsche gegenseitige Unterstützungövcrein hielt gestern Nachmtttag eine sehr gut besuchte Versammlung in der Unionhalle. Es wurden drei neue Mitglieder aufgenommen und die Verfassungsrevifion vorgenommen. Zum Schluß wurde der 55. Geburtstag des Vereinsvorfitzenden, Herrn Scholl, durch einige Fässer Bier festlich begangen. Der Harugari Zängerchor sang einige zweckentsprechende Lieder und half natürlich wacker beim Auspicheln , des Gerstenweins. Standard Näh - Maschinen bei Wm.' Kaiier..656 Virginia Ave. US dem rlzona NiSer". Kein Grund zur Panik. Au, Dienstag verbreitete sich das Gerücht, unsere Localbank sei nahe daran, ihn Thore zu schließen. DaS Untermh. men,'welches jetzt etwa drei Jahre all ist, hat seit dem ersten Augenblick sei. neS Bestehens sich deS vollen Ver, trauens deS PublicumS erfreut. Nu wird, was mit dem Bankgeschäft zu sammenhängt, in dem großen, rühm reichen Westen, anders gehandhabt all in dem vertrauten kargen. Osten. DU ÄunaenS betrauten unö mit der An, gelegenheit. und unsere erste Matz nähme war, daß wir sämmtliche auk der Stadt führende Wege besetzen lie ßen, mit strengster Ordre, daß jede, Bankbeamter, der es versuchen soll! auszukneifen, lebendig oder todt zu fassen sei. Dann postirten wir einen Mann in den zum Hof führenden Corridor der Bank, stellten einen anderen vor der Wohnung des Präsidenten aus und gingen dann in Begleitung von fünf hervorragenden Bürgern nach der Bank und verlangten einen Ausweis. Der Präsident erklärte uns zuerst mit herzgewinnendem Lächeln, daß diePassiva $32,000 betrügen und die Aktiva nur $6000, daß also ein Bankerott sicher sei, aber eine kurze Unterredung änderte die Sachlage in wenigen Minuten. - Der zweite Ausweis zc7gteAktiva in der Hohe von $18,000 und gar keine Passiva. Wir halfen persönlich bei der Abzählung deS Geldes und der Vergleichung der Bücher, und nachdem diese Arbeit beendet war, entschloß sich der freundliche Präsident, keine Zahlungseinstellung zu erklären. Wir haben über 2000 Depositen dort und sind nicht im Mindesten beunruhigt. Kein Einziger -von den in der Bank beschäftigten Leuten kann auS der Stadt gelangen, eZ sei denn, er flöge durch die Luft. Wenn, unter den genwärtigen Aktiven und Passiven eine SahlungZeinstellung erfolgt, so werden eben Präsident und Kassirer eine schnelle Reise in's Jenseits antreten und der Cecretär erhätt den' Auftrag, das Geschäft wie bisher weiterzuführen. . MS Gemeinwesen sind wir friedliebend und wahren daS Gesetz, aber wir haben unsere Eigenthümlichkeiten. Eine derselben besteht darin, daß wir ein glatteö ehrliches Geschäft lieben, Wenn's bei einer Firma in der Stadt hapert, so fühlen eS die JungenZ als ihr innerstes Recht, sich nach Aktiva und Passiva unuschauen. Die Sachen müssen stets in der Ordnung sein, sonst ist eö unausbleiblich, daß Eine, MS abkriegt. Der Kicker" versichert seine Leser, daß die .KaSkadenbankvöllig solid , ist und alleö Vertrauen verdient. Ihre Beamten, welche jetzt die Lage erfaßt haben, werden wahr scheinltch einen täglichen Bericht vttöst festlichen und werden es alS einen Höflichkeitsakt ansehen, wenn so ein Dutzend -von unS während der Geschaftsstunden vorspricht und ein tsu ig zusiebt. . i
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