Indiana Tribüne, Volume 17, Number 5, Indianapolis, Marion County, 23 September 1893 — Page 2
SndZmtn Tribüne. Erscheint ZTUg lich und Sonitngs.
Tie tSglic?e.Tribünkkoyri durch drn Träget 13 Gent per Ooche. die ConntagSTrtbüne" 5 Cent per Z3ot. Seide zusammen 15 Cents oder 63 Cent perTZonat. Per Post znzeschiikt in Vor ausbezahlunz (er Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Jndianavoli?, Ind.. 22 September '33 eelbstherrlil5)e ttnerbeamte. Die Verwaltungsmc'.schluerle unserer Republik weist trotz ihres ausgesprochen demokratischen (IharakterZ eine ganze Musterkarte von Ding-n auf. welche im grundsätzlichsten Widerspruch zu ihrem System und Gcist zu stehen scheinen, ja zum Theil nur in manchen unumschränkten Monarchien erwartet werden sollten. ES läßt sich das in den allgemeinen sowohl als in den örtlichen Verhältnissen verfolgen, bis hinab in die Amtsstube des Poli-zei-und Friedensrichters. Besonders bemerkenswerth ist die außerordentliche. geradezu selbstherrliche Machtbefugnib. welche von manchen unserer sogenannten Unterbeamten über Vorgesetzte und Volk hinaus geübt wird. In der Bundeshauptstadt kann man verschiedene sehr ausgeprägteFälle dieser Art studiren. Kein Mensch in den ganzen Ver. Staaten übt z. V. in Geldsachen eine so ungeheure Macht aus, wie der Erste Eourantgeld-Eon-troleur. Er ist vom Finanzminister döllig unabhängig, und der Präsident selber kann ihn direkt zu gar nichts zwingen. Ein bezeichnendes Beispiel hierfür wird neuerdings aus derAmtszeit des Präsidenten Grant erzählt. Eines Tages sollte der Erste Eontroleur Tavlor eine Anweisung au, Bezahlung eines bedeutenden Anspruches, aus dem Schatzamtsfonds, gegenzeicknen. Er weigerte sich dessen aber hartnäckig. Der Präsident wurde benachrichtigt, ließ Taylor kommen und sagte ihm einfach: Sie müssen vas unterzeichnen. Fällt mir gar nicht ein. Herr Präsident," antwortete Taylor trotzig. Dann werde ich Sie eben dazu zwingen." Sie haben nicht die Macht dazu." Das werden wir schon sehen. Ich werde mit dem Generalanwalt sprechen." Gesagt, gethan. Aber der Generalznwalt erklärte, der Controleur sei im Recht, Niemand könne ihn zwingen, die Anweisung zu gegenzeichnen. Am anderen Tage ließ der PräsiDent den Controleur wieder kommen und sagte zu ihm: Ich finde, daß ich Sie nicht zwingen kann, die Anweisung zu unterzeichnen. Aber jedenfalls kann ich einen anderen Ersten Controleur bekommen." Sehr wohl, Herr Präsident," erwibette Taylor, meine Resignation können Sie haben, aber meine Unterschrift nicht." Wann jener Anspruch bezahlt wurde, wissen wir nicht, aber Taylor hat oamals nicht abgedankt. In der That kann sich der Präsident über die Entscheidung dieses Beamten nicht hinwegsetzen, außer wenn er ihn aber die Klinge springen läßt. Und oas will sehr viel heißen; denn sammt liche Regierungs-Conti, ausgenommen Diejenigen, welche sich auf das Zollrcefen und die PostVerwaltung bezieöen, werden durch Anweisungen beglichen, die alle vom Ersten Controleur zegengezeichnet werden müssen, ehe sie zahlfällig sind. Auch in die Postamts-Verwaltung zreifen zwei solche Selbstherrliche tief :in. Der Eine ist der Hilfs-General-znwalt; in dessen Befugniß liegt es, ;u entscheiden, ob ein zur Nostbeför:erung bestimmter Gegenstand unmoralisch" ist, oder nicht, und somit stellt :r tmn Censor über das ganze Volk )ar! Wenn ein Postmeister in irgend :iner Stadt des Landes mit sich im Unklaren ift übe: die moralische Zulässiqkeit einer eis die Post gegebenen Publication, so schickt er stets ein Exemplar derselben an den dritten Hilss-Generaipostmcister, und dieser überweist dasselbe an den allmächtigen Hilfs-Generalanwalt. Mitunter ist Letzterer zu beschäftigt, um die Drucksache selber zu untersuchen; in diesem Falle übergiebt er sie einem seiner Sekretäre, welcher nach eigenem Ermessen Stellen anstreicht, die ihm anstößig vorkommen, und der Hilfs-General-znwalt liest dann blos diese Stellen und handelt darnach. Natürlich können dabei die gröbsten Mißverständnisse vorkommen, da ja gerade der Zusammenhang oft den Charakter einer Stelle erst bestimmt! Des Weiteren entscheidet der Hilfs-Generalanwalt auch eigenmächtig darüber, welchePostfachen als betrügerisch zu betrachten und von der Beförderung auszuschließen sind. In ebenso selbstherrlicher Weise kann der dritte Hilfs-Generalpostmei-ster nach seinem Gutdünken periodische Drucksachen von dem Privilegium ver Beförderung für Postsätze zweiter Klasse ausschließen. Das geschieht immer, wenn man z. B. annimmt, daß die Publication hauptsächlich sür Reclamezwecke bestimmt seien. Viele Verleger geben alle ihre Aücker in Serien, mindestens viermal jährlich, heraus, damit dieselben als periodische Drucksachen" nur dem Porto zweiter Klasse unterworfen sind. Wegen der oielbesvrochenen Tolstoi'schen Kreut-zer-Sonate" wurde eine ganze Serie Bücher, zu welcher dieses gehärte, von oer Postbeförderung ausgeschlossen. soweit dies nämlich möglich war; denn vies konnte nicht- verhindern, daß ein solches Bück versiegelt zum Porto erster Klasse befördert wurde,und in diesem Fall datte Niemand das gesetzliche Recht, das Packet unterwegs zu öffnen. . 2n Mrbzu-Z)evteme!!t Mi ew
solcher Selbstherrscher in Gestalt des Vorstehers des Thier-Jndustrie-VU- ' reaus". Selbiger kann nach Gutdünken jedes Thier in den Ver. Staaten todten lassen. Berichtet irgend einer seiner ?lnspectoren, daß dies und jenes
j Vieh mit Krankheit behaftet sei, so laßt er dasselbe kaufen und abschlachten; der Werth der Thiere wird von zwei Abschätzen! bestimmt, wovon der Eigenthümer den einen wählt, und. können diese Beide sich nicht einigen, : so bestimmen sie eine dritte Personals Richter. Weigert sich Jemand, sein Vieh dergestalt zu veräußern, so kann die Polizei und die Bundesmarschälle gegen ihn aufgeboten werden. ! Der gegenwärtige Chef besagten Büreaus ist Dr. D. E. Salmon, welcher über die sämmtlichen Territorien i und über den Dlstnct Columbia unumschränkte Machtbefugniß in solchen Dingen hat; bei einem Staat bedarf er der Zustimmung des Gouverneurs, die aber nicht verweigert werden kann, weii in einen solchen Falle die Bundesautoritai in der Lge ist, denStaat zwingen zu können. Dieser Chef kann auch einen ganzen Staat auf unbestimmte unter Vieh-Quarantäne i stellen, wahrend welcher Zeit keine Thiere den Staat verlassen oder in j denselben gebracht werden dürfen. ß)itt Beispiele sind nicht die emziaen. Da aber von solchen Macktbesugnissen verhältnißmäßig selten Gei brauch gemacht wird, so haben Viele gar keine Ahnung davon, wie auto- , kratisch" unser souveränes Volk in gar manchen Dmgcn giert wird. Mit unter macht zwar ein solcher Fall ein! 3?s Aufsehen, aber das Publikum bat ein kurzes Gedächtniß, und der Neuigkeiten gibt es gar viele. Ist daö Schächten eine Thier , quälerei? Die Allgemeine Fleischer-Zeitung sch.eibt: Immer wieder und wieser wird in beteiligten wie in i:nb;ti)einc ten Kr'isen. besond.rz aber in Thi-. sch'.ltzrcreinen die Fraze au g inerten oj das sogenannte Schachten" eine Thierquälerei sei. Sehr zahlreich rcaten uns sind die Gegner dieser Töd tungöart der Thiere; aber eben so zahl reich zum mindesten, wenn nicht noch zahlreicher, find diejenigen, welche in dem Schächten nicht nur keine Tbie quälerei, sondern im Gegentheil die rascheste, schnellste, schmerzloseste und sicherste Todesart erkennen. Und zu Ungunflen der Ersteren, der Gegner, muß dabei der Umstand in das Gewicht fallen, daß sie zum weitaus größten Theile aus völligen Laien bestehe:', welche weder in dei Theorie noch in der Praxis Gelegenheit hatten, dem Todten der Schlachtthiere beobachtend näher zu treten, und welche darum auch nicht die nöthige Erfahrung besitze.: dürften, um über eine Frage abzuurtheilen, die eben nur nach eingehender sachgemäßer Prüfung, sei es aus theoretischen, sei es aus praktischen Gründen beurtheilt werden darf. Da in diesen Tagen der Streit in Folge der Vorgänge in der Schweiz auss Neue in den Vordergrund des Interesses gerückt worden ist. so haben wir uns der Mühe unterzogen, verschiedene Herren, die ohne Zweifel als Autoritäten über diese Frage zu sprechen berechtigt sind, um ihre Ansicht über das Schächten zu befragen. Und das Ergebniß aller dieser Unterhaltungen war, daß keiner der Herren in dem Schächten eine Thierquälerei finden konnte. Herr Dr. Hertwig, Direktor der städtischen Fleischschau, ist der Ansicht, daß keine Redk von einer solchen sein könne; zwal liege die Möglichkeit vor, daß dem zu sch'ächtenden Tiere bei den Vorbereitungen zum Schächten Schmerzen bereitet würden. Aber jeder geschickte und knn bige Fleischer wird daZ Umwerfen, Fesseln :c, absolut sicher und schnell' ausführen können, so daß zwischen den Umwerfen des Thieres und seinem Be wußtloswerden nur ein verschwindend kleiner Zeitraum liegt. Freilich, meint Herr Tr. Hertwig, sieht ja eine solche große Wunde, aus der das Blut strömweise hervorschießt, keineswegs schön auS und aus diesem abschreckenden An blick mag wohl zum großen Theil die Antipathie herstammen, welche das Schichten gefunden hat. Also keinesfalls im Schächten selbst, so schloß Herr Tr. Hertwig, sondern höchstens in der von ungeschickter Hand ausge führten Art und Weise desselben, könne man eine Thierquälerei erblicken. Ungeschicklichkeiten aber kämen bei den übrigen Schlachtarten ebenfalls vor. und man dürfe darum nicht die eine ver dämmen. Herr Professor Eggeling von der kö niglichen Hochschule sür Thierarzneikünde hält dafür, daß im Schächten keineswegs eine Thierquälerei erblickt werden könne. Nur ein Laie vermöge dies zu behaupten." Wenn man aus den Zuckungen und 5?ont?aktionen, welchen das Thier, nachdem ihm der Schächtschnitt beigebracht, unterworfen ist, darauf schließen will, daß es Schmerzen und Qualen erleide, so sei dieser Schluß durchaus falsch. Diese Zuckungen und Kontraktionen seien vielmehr Krämpfe, welche in Folge der Blutleere deö Gehirns eintreten: der Blutverlust beim Schächten sei ein so starker, datz sofort Bewußtlosigkeit her beigeführt werde uud mit dieser die Clnp..ndungslosigkeit des betreffenden Thieres. Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus müsse man verneinen, daß das Schächten eine Thierquälerei involvire. Derselben Ansicht ist auch Professor Dr. Ostertag von der königlichen Hoch schule sür Thierarzneikunde, welcher jahrelange Erfahrungen über diese Frage gesammelt und durch den Au genschein sowohl, wie durch einschlä gige Untersuchungen sich davon überzeugt hat, daß der Tod beim Schäch ten ein schmerzloser sei und darum keine Thierquälerei darin erblickt wer den könne. - Interessant ist eZ nun, neben dem Urtheil dieser Männer der Wissenschaft auch daS-enige eines Mannes der PrajiS zu hören. Herr Großschlächtermei Ktt HoManrk. Vyljg. bat fiä in sei
ner Über zwanzigjährigen Thätigkeit ttberzengt, daß daß Schächten nicht nur keine Thierquälerei. sondern daß eZ die schnellste und sicherste TodeZart sei die noch obendrein den nicht zu unterschät zenden Vortheil biete, daß bei ihr das Fleisch des betreffenden Thieres sich viel länger frisch halte, als bei den andern, ein Umstand, welcher dem überaus schnellen intensiven Bluterguß zuzu schreiben ist. Herr Hoffmann hat seinerzeit vor e ner Kommission den Beweis geführt, daß jede andere Schlachtart viel unsiche rer sei, als das Schächten; er selbst zieht auf Grund langjähriger Ersah rungen daö Letztere dem Schlachten mit Hilfe der Schlachtmaske oder durch vorherige Betäubung bei Weitem vor und er erbietet sich, in praxi den Beweis zu führen, daß das Schächten die sicherste Todetart sei. Aber auch Herr Hoffmann fordert, daß es nur von ge übten Händen ausgeführt werde, da ungeübte allerdings dem Thiere Qua len bereiten könnten. Doch weil dies zuweilen vorkommen könne, darum di'r'e man nicht gegen . das Schächten vorgehen wollen; denn bei jeder ande ren Todesart könnten die Qualen, die beim Schlachten von ungeübter Hand entstehen, viel größer sein, a!s hie. Herr Hoffmann ist selbst Mitglied thut ThierschutzvereinS und würde jofort vom Schächten abstehen, wenn sich ihm auch nur im Mindesten die Ueberzeu gung aufdrängte,daß die genannte To deZart dem Thiere unnöthige Qualen und Schmerzen bereite. Wir haben im Vorstehenden die An sichten von Männern der Wissenschaft und der PranS zusammengestellt: afli aber stimmen sie in dem wesentl.cher Punkt überein: in dem nämlich, daß das Schächten keine Thierquälerei sei. (Inzwischen ist bekanntlich durch Volts adstimmung in der Schweiz mit großer Majorität das Schächten als Thier quälerei verboten und dieses Verbot in die Bundesverfassung aufgenommer worden.) Vom Inlnve. Ion der Besudelung ausgeschlossen hat die britische Kolonie '?eu - Seeland zwei Inseln behufs Fortpflanzung und Erhaltung ihrer !n:rkwürdigen Vögel- und SäugeTierarten. Neun Millionen FarmArbeiter verrichten in den Ver. Staa:en in Folge der Anwenoung geeigne.er Maschinen dieselbe Ar?it, für die in Europa 66.000,000 Aibeiler erfor:erlich sind. Die Silbergruben in Nexiko haben z?n Yun Eröffnung )urch die Spanier si bis zur Unabzänglgkeitserklärung des Landes im Xatizt 1821 Silber im Werthe von 2,368,952,000 ergeben. Alerander McGregor kam als Kabinknabe im Jahre 159 mit ei ncrn Segelschiffe nach Nalal. einer Ko lonie an der Qstküste von Südafrika. Jetzt steht er als Hauseigentümer an der Spitze des Te BeerS'fchen Berg bauSyndikatS und ist einer der reich lten Männer in Südafrika. Er befitzt oen größten Diamanten in der Welt, sen Jagersfok t.iin Ercelfior, welcher 191 Karat wiegt und 52,500,000 lvcrlh ist. Er ist so groß, daß ihn Niemand kaufen tan. McWregor und seine Tochter sind nach Amerika zur WeltauS stellung gekommen. Emanzkpirte Schöne sollten sich in kritischen Fällen immer an jenen Veitreter der ThemiZ in LouiZville. K.y , wendm,vor dem neulich drei holde Evastöchter geführt wurden, weil sie auf der Straße mit qualmenden Ei qarrctten umhergcbummelt waren. Ter Kadi erklärte nämlich: Wenn die Angeklagten auch g?gen die Gesell schastssitte gefehlt haben, kann ich doch darin keine Gesetzesübertretung fanden", worauf der Vertheidiger noch weise hin zufügte: Zumal sie ihre (zigarretten bezahlt haben." Vertilgung der Mäuse. Man nehme, nach der Menge dieser Thiere, mehrere Teller weißes 'oggenmehl. vermenge es mit so viel Honig, daß da? Mehl vom Honig zusammenklebt, aber nicht zu einem Teige wird, und setzt diese Teller an den Qrt. wo
diese Thiere sind. Sie werden zwar anfangs nichts berühren, haben sie aber einmal gekostet, und es hat ihnen mchts geschadet, so werden sie die Tel!er bald ganz leeren. Nun aber lasse man nach zrcei Tagen unter dieses Ge misch von Honig' und Mehl in der Apotheke Arsenik in gehöriger Quantität mengen und setze es an denselben Qrt. Die sicher gemachten Thiere wer den begierig darüber herfallen, alles aufzehren und dadurch getödiet. In Betreff der Ausfuhr on Heu macht Herr G. McDonald ?on der Nickel Plate Bahn auf solzende Punkte aufmerksam: England verlangt Timothy- und Kleeheu genischt und nimmt zuweilen auchPrairiehen No. 1 und 2; Deutschland will Timothy- und Kleeheu gemischt; Frankreich ausschließlich Timothyheu 7?o. 1 und 2. Heu zur Ausfuhr muß vollkommen ausgeschwitzt haben und ?öll!g trocken sein, ehe es in Ballen ge?reßt wird, da die geringste Feuchtigkeit es muffig macht; es muß auch von allererster Güte, hell, rein und gesund sein, und die Ballen. sollten so schwer ils möglich gemacht, d. h. so stark als möglich zusammengepreßt werden. Jeder Ballen Heu zur Ausfuhr muß drei Zänder haben; die Dampsergesellschaften weigern sich, Ballen mit nur zwei , Bändern anzunehmen, da das Umladen von der Bahn auf die Ewer 'ind auf die Schiffe eine größere Fe'tigkeit nöthig macht und der Verlust oom Platzen der Ballen mit nur zwei Ländern größer ist. als die Unkosten ses dritten." Wenn sich unsere Farmer und Heuhändler nach diesen Finzcrzeigen richten und namentlich darauf achten," daß nur das allerbeste Heu hinübergesandt wird, können: sie sich drüben auch für Heu einen bauernden Markt schaffen. Ueber Prügelstrafe in der öffentlichen Schule schreibt der ausgezeichnete deutsch-amerifanische Söul-
mann'W. H. HaUmann. Supermtendent der öffentlichen Schulen zu La Port inJndiana, Folgendes: Ich halte die Prügelstrafe in den öffentlichen Schulen für einen der verwerflichsten Ueberreste barbarischer Brutalität, welcher für Schüler und Lehrer gleich erniedrigend ist. Zugegeben selbst, daß Schläge von elterlicher Hand Kindesliebe nicht zu ersticken vermag, so weiß ich aber keinen Fall, in welchem einLehrer durch körperliche Züchtigung etwas Anderes erreicht hat, uls den Haß des Gezüchtigten gegen sich wachzurufen. Andererseits weiß ich mich aber auch keines Falles zu entsinnen, in welchem Binder mit. Ausnahme von solchen, welche bereits durch und durch verdoröen waren oder unter verderblichem Einfluß zu Hause standen nichk zurch Güte dazu gebracht werd .'konn'cn, Ordnung und Gesetze 'rcspecti::n. Verdorbene Kinder " und solche, reiche zu Hause verderblichem Einfluß ausgesetzt sind, bedürfen keiner körper.'ichen Züchtigung, sondern Unterkunft in einer Anstalt, wo ihnen strengere Aufsicht und geeignrie Behandlung zu Theil wird und wo das Kind fortwäh rend gegen schlechte Einflüsse und Gesellschast geschützt ist. Es ist seltsam, ?aß die Frage in christlichen Gemeinden loch agitirt werden muß; indessen ist Dies ja auch mit anderen, nicht minder nichtigen Fragen der Fall." Die Eigenthümer einer großen Brombeeranlage in der Nähe ?on Augusta, Earcoll Eounty, O., zericthen zur Zeit, als dos Gesträuch schwer beladen mit überreifen Brombce ccn war, in helle Verzweiflung über die Weigerung ihrer Arbeiter, in den Anlagen weiter zu arbeiten. . Kein Ittnich wägte es mehr, die Beeren zu ofliicken, weil man eine mächtige Schlange in dem Felde gesehen hatte. Sincs Morgens bemerkten mehrere Burschen und Mädchen mitten in den Gebüschen des Feldes eine heftige Be .vegung, als sie gerade mit Pflücken an iinc.cn und näher treten-0 'merkten sie in ihrem großen Schrecken auf einem L isch eine riesige Schlange, die eben im wildes Kaninchen ' verschlingen wollte. Infolge der Angstrufe wurden" die ältern Arbeiter aufmerksam und gleichzeitig wurde die Schlange ver scheucht. Mit lautem Zischen glitt sie vom Gebüsch herunter und verschwand in einem großen Holzhausen in der Nähe. Die Schlange soll 12 bis 15 Fuß lang und über 1 Fuß dick gewe sen sein. Sofort wurde die Arbeit niedergelegt und als die in den benach Karten Feldern beschäftigten Arbeiter, meist Frauen und Mädchen, von der Schlange hörten, ruhte auch ihre Ar beit. Sie weigerten sich die Anlagen zu betreten, bis die Schlange gefangen oder ge.ödtet ist. Man vermuthet, daß die Schlange einer Menagerie ent schlüpft ist, die in der Nähe des Städt chens gezeigt -ze. Ex Prä st dent Harrisor wird gut bezahlt, wenn er seine Jede, in der Hand nimmt und einige Zeiler. schre b. Die 5osmopo!itan" schickt ihm einen Ehek für $16t5i als BezuZ. lung für einen Artikel, der weniger als 8000 Worte enthielt und in der Seplem-ber-Nummer der Zeitschrift erschiener ist- mi Deutsche Loenlnachrtchletk. K L n i a r e i ch Württemberg. Stuttgart: Der Professor am Konservatorium Car! Deb.lsiere. Kaufmann Euzen Müller. Ulrich Vcllenweider. Ta?ezi:rr Cbri' stian Braun. Apotheke? Mori'g Reihlen. Stadtkommandant a. D. Karl Christof Feeser. Frau Louise Mück. Lcuise Reichle aus Ublbach. Anna Croßmann. geb. Fischer. De? Hirschwirth Wörz in Allmendingen wurde neulich von seinem Tochtermann, dem Schuhmacher Hummel, infolge häuslicher Zwistigkeiten mit
nnem Nindenschaler" todtgeschlagen. Am Iakobi - Feiertage d. I. wursen es 200 Jahre, daß Baknang durch )ic Franzosen fast gänzlich eingeischert wurde. Zur Erinnerung an )iese schwere Heimsuchung in dem Unglücksjahre 1693. in welchem auch ?ie Städte Marbach. Beilstein. Winicnden und Vaihingen von den französischen Mordbrennern in Brand qe 'teckt wurden, wurde mit dem Vormitiags - Gottesdienst eine Gedenkfeier oerbunden. bei welcher Stadtpfarrer Dr. Paret eine ergreifende Predigt hielt. Gestorben: In Epfendorf Kaufmann Eugen Lemperle. Großherzogthum Baden. f In Gailingen Salomon V. Gug genhcim. Seiler Andreas Schm'id in Hilzingen hat sich erhängt. In Jmmendingen fand die Enthüllung eineS Denkmals zum Andenken an die im Feldzug 187071 gefallenen Ka meradcn statt. Frau Fabrikant Ai chele vom Hove in Lörrach hat aus An laß der Vermählung ihrer Tochter Mathilde der Stadtgemcinde eine Stiftung von 10.000 M. zugewendet, deren Zinsen alljährlich Kranken und erholungsbedürftigen Kindern zu gute kommen sollen. Zur Theilnahme an dem 40jährigen Jubelfeste des Mannheimer Grenadierregiments waren wohl über 8000 Männer, welche im 2. bad.- Grenadierregiment Kaiser Wilhelm der Erste No. 110 oder in dessen Stammbataillonen gedient und theilweise in ernster Zeit für das Vaterland geblutet haben, aus nah und fern hierher geeilt. Unter den Gästen befanden sich viele frühere Officiere, so die Generäle v. Arndk. v, Böcklin und v. Janson. Fuhrmann Val. Noßbach in Mannheim beging Selbstmord. Gestorben in Mannheim : Carl Bischofs, Veteran Jakob ' Krebs, Zimmermeister Paul Ruf, Moses Frey. Val. Roßbach. Landwirth Georg Thum in Mllhlingen wurde von seinem eigenen Gespann überfahren und war sofort todt. Rheinpfalz. . Gestorben: In Jnsheim Gemeinderath und Presbyter Johannes Hoffmann; in Kaiserslautern Ludwig Crusius, Kaufmann Louis Schanne und Frau Charlotte Limbacher, geb. SÜLckyAW in Krejmbach Bürger-
meiste? Joh. Jung. Der verstorbene war 30 Jahre Presbyter, 7 Jahre Adiunkt und 23 Jahre ununterbrochen Bürgermeister der Gemeinden Kreimbach. Kaulbach, Rutsweiler und Frankelbach; in Landstuhl Kaufmann &ri (x.Auhmathtr: in Ludwiaskasen
Restaurateur Heter Leingärtner, Fr. Jungheinrich und Philippörrzapf; in Neustadt Heinrich Zwick. Simon Siener von Rauschbach wurde verbaftet, weil er im Walde seinen Bruder mit Messerstichen schwer verletzt hat. Adjunkt Bäckermeister Süß in Neuleiningen wurde zum Bürqermeister, Malzfabrikant Adam Rippgen zum Adjunkten gewählt. Der wiederholt in Konkurs befindliche Schuhfabrikant Georg Krämer in Pirmasens wurde verhaftet und nach Zweibrücken überführt. Das Anwesen des Jakob Steiner, in Rheinwabern wurde einRaub der Flammen. Der eigene 6jährige Sohn hatte das j w I v. . . f " - ' H I I Feuer durch - Spielen Mit Zündholz ich chen angelegt. Der Winzer Hemri, Auslingen in St. Martin hat sich in einem Anfall von geistiger Störung erhängt. Das Anwesen des Zimmermeisters Heinrich Bolldorf in Weinersbach ist abgebrannt. Elsa ß-L o t h r i n g e n. Vier Unterossiciere des 5. Ehevaux leger-RegimentS in Saargemünd wur den wegen Haferdefraudation verhaftet und in das Gefängniß abgeliefert. t In Schirmeck Holzhändler Anthym Sayer. Im Hauje des Ackerers Hu bert Saint Martin in Schirmeck brach Feuer aus, das so rasch um sich griff, daß in kurzer Zeit sechs Häuser der meistens von Fabrikarbeitern bewohn ten Gasse niederbrannten. Für Re " Ustaunrung der Hohkönlgsburg. der größten Burgruine in den Voqesen. hat die Stadt Schlet.stadt als (Ziqen. lhtiinerin de Riesendenkmals ':000 Mark ausgeworfen. Weißenburg läßt ihrem ehemaligen Kreisdirector Stichaner. der spater als BezirksPräsident des Unterelsak starb, ein prachtvolles Denkmal errichten. Diesj2 ffifk nuZ trm fitnf ffT)lr sin1 1 -1 vtit uu vitittt IM'tl Jtivtfc wvben und über 200 Centner schweren ssaMnrf in tnn tma 4nrrS. medaillon des Verstorbenen eingelassen wird. Am neuen Po stqebäude zu Weikenbura ist ein Denkmal Qttfried's von Weißenburq. des gelehrten Verfassers der Evanqelienharmonie. welche das älteste deutsche. Gedicht mit Endreimen ist. angebracht worden. Der blutarme Hoteldiener Jnningcr zu Weißenburg hat von einer Tante in Amerika, die er früher In einer aefährlichen Krankheit allein pfleate. unerwarteter Weise 75,000 Mk. aeerbt. Als Urheber der ver-' sckiedenen .Waldbrände beim Odilien.Z."? rsteleve, der 18 Iabre alte Sobn des PrivatFrtiv3 COmTKa Amt4lAl4 sörsters Dolder. ermittelt. Mecklenburg. ÄUl JUIUUICI UUl VI 11 VCC VUli JJOli.' der bis zur Stadt in voller Kleidung bnrAfAm0mmPn imh dnmit h, Ein Maurer hat den See vom Wermehreren Herren veranstaltete ' Wette von 50 Mark gewonnen. Die durchschwommene Strecke läßt sich im Boote kaum in 35 Minuten zurücklegen. Oldenburg. Eben vor Tborscbluk ist in Lobne ein vor Jahren ausgewanderter Bürger zurückgekehrt, der dort ein ansehnliches esitzthum hat. Zwei Tage später wäre der frische Mann auf Grund einer Ediktalladung für todt erklärt worden. Böhmen. Prag: f Buchdruckereibesitzer Karl Bellmann; Amtsvollzieher Bincenz Müller; Schloßhauptmann Josef Bar doch; Frau Marie Kämpf, geb. Paupe. Bergverwalter Frauenlob hat dem Stadtmuseum in Brüx, daö nächstens eröffnet werden wird, neun Stück Artefacten aus der Steinzeitperiode, worunter eine wohlerhaltene, gelochte Steinart von seltener Größe, 'u. zw. 30 Cm. Länge, 10 Em. Breite und 7 Cm. Höhe, serner in mehreren Urnen und mehreren großen Bronzenadcln werthvolle Geschenke gemacht. Die ge .nannten- prähistorilazen mnide ent 'lammen dem K. mmarner Seenqebiete. f In Budwcis der fürstlich Schwarzen bcrg'sche bcrsorstmeister Franz Hoq dar. - In Gablrnz wurde am Keschäftöbause der Fal'riksfirma Mahla ein Bombenattentat verübt, wobei daZ Gebäude' und die benachbalte evnge lische Kirche einige Beschädigungen er litten. l;f(ct;t wurde Niemand. Honau brannte bei heftigem Sturm wind total nieder; leider sind auch drei Menschenleben zu beklagen. Am Ge denktazc des Treffens bei Jicin im Jahre 1866, wurden das vom Jiciner Lokalvereine zur Erhaltung der Denkmale und Gräber auf dem Jiciner Schlachtfelde auf dem höchsten Punkte der Brada-Höhe (460 Meter) aufgestellte Votivkreuz und die nebenstehenden Statuen der Apostel Petrus und Paulus feierlich eingeweiht. Gestorben daselbst : Statthaltereirath Joses Schneider. Gestorben : Kaufmann Julius Schreiber in Leipzig. Gestorben in Mies : Volksschul-Director Wenzel Haupt. In . Weißkirchen feierte die freiwillige Feuerwehr und der Militärveteranen-Verein die Feier ihres 23jährigen Bestandetz, Zu der Feier waren erschienen die Feuerwehren von Kratzau Stadt), Ober- und Unterkratzau, Grottau, Pankraz, Neundorf. Ketten, Wetzwalde, Machendors und Ullersd.orf, ,die Veteranen-Vereine von Kratzau, Neundorf, Ringelshain, Görsdorf. Pankraz, Ullersdorf. Schweiz. Ueber ein Attentat, das in der Kirche zu Einsiedeln (Kanton Schwyz) während des Gottesdienstes ausgeführt, wurde, erfahren die Basl. . Nachr." folgendes Nähere: Der Attentäter heißt Schäubly, ist aus dem Badischen und Vater mehrerer Kinder. Vor dreizehn Jahren, trat er in der hiesigen Klosterschusterei in Arbeit.' - Nachher betrieb er das Geschäft auf eigene Rechnung in Einsiedeln.. Da -es ihm nicht recht glücken wollt wanderte er nach Amerika aus und arbeitete dort einigt Zeit im Filialkloster Meinrad. Er gründete wiederum ein eiaenesGesctM.
das ihm neues Mißgeschick brachte, Wieder nach Europa zurückgekehrt, bemerkte man Geistesgestörtheit an ihm. Seit längerer Zeit brütete er Rachegedanken gegen die Benediktiner. Der Schuß auf den messelesenden Priester Professor Kälin crfolatc auf kaum 1
' lll ' aj Meter Distanz. Der neue Revolver enthielt noch mehrere (ÄechoNe. er Schuß drang Kälin mitten in den Rükken, prallte jedoch ab und schürfte blos die Haut. Das ProZektil wurde dann in der sogenannten Alba (weißer Talar des Priesters bei Messelescn) aufgefunden. Der Negierungsrath in Bern hat eine Verordnung erlassen, nach welcher das Tragen oder Aufpflanzen der rothen Fahne an öffentlichen Orten im ganzen Kanton unter Androhung einer Gefängnißstrafe von 43 Tagen oder rv c . rf s r-rr cv...... emer Buße von 100 bls 5UU Francs, sowie der Konfiskation der Fahne, verXi L Ort iLV.. Jf.! ooien Ivlro. oer öucgoiuueici von Ient & Co. sind seit Kurzem1 - , , r o- , , Y rs ' r Sekmaschinen nn Betriebe. Die elseri nen Eedn weiden von zwei FrauenI , I l rr Ti . o l . !.! zimmern gcienei. um iasmoior giui den Maschinen die nöthige Kraft ab. Vor Kurzem wurde von dem bekannten
Kristaufucher Franz Jnoerganv aus i Göschinen etwa eine Vintelswnde ''.M.'Z.ÄSSSS terhalb dieses Dorfes gegen Massen zu err. gab gtr. und tncoia ane. eine sehr ergiebige Kristallhöhle entdeckt. Z Z Aus dieser Kristallhöhle förderte Jn- ChttS. JHNdrW,. dergand eme große Menge wundervol-. ' v ler Steine : sie sind wässeriggrün.
einige mit Eisenglanzsplitterchen prächtig betupft und dabei alle in einer so eigenthümlichen Form, wie sie selten oder nie vorkommt. Die Schwyzer Braunviebrasse steht laut Urtheil der deutschen landwirtschaftlichen Ausfielhmex in Müncken allen anderen Braun:...!7. v, Krrrnr, 1T ""m r l: ?'"5 ? ulzT. ' V' rri i 'S llchm Arbeitern : ?uj J1' gekündet. Dieses Etablissement be schäftigte den Glarner Nachrichten" zusolge früher zeitweise 200 bis suu, Arbeiter und bot diesen einen ertraglieben Verdienst. 125 war yaupacylich zu der Zeit, als dort mechanische m m . w i r w Stickstühle fabrizirt wurden. Mit , . . . . r. , - ( dem Niedergangs Anlaufe gemacht zur Einführung neuer f11?1" SÄckwo?enen hofften Erfolge. Die Geschworenen von Neuenburg verurtheilten den Lehr Muller wegen Polygam zu zwn Jahren Gefangnch. Er verließ 188 1 aörflU m 2 X! ? iu i u?ur nuizt, uau, m Nischm Nowgorod eme ; junge Ku. nn uno oann eine wmz. H raus.na) vaxi un wji ' daran, eme Marqmse zu ehelichen, aU die Polizei störend dazwischen kam. t n fiirrfiTlirtTS Un- ! m ereignete sich in Rovere bei VeneDer Psarrer des Städtchens, ein l f ' 1 . schon bemhrter Mann, bat den Burgermeister Ritter de Cecco, mit ihm den Glockenthurm der Kirche zu besichtigen. . r- v i ... c:.., c v ! ZJt fZ "ÄaÄ' selbe emer dringenden Reparatur drittgend bedürftig sei. Um drei UhrNachmittags stiegen die beiden Herrn in Begleitung des. Küsters zum Glockenthurme hinauf; nachdem sie Alles eingehend geprüft hatten, stiegen sie um vier Uhr wieder, hinab. Voran ging der Pfarrer, ihm folgte derVürgermei . ster und zuletzt kam der Küster dieser that plötzlich einen Fehltritt und sie! auf den Bürgermeister, der seinerseits : auf den Pfarrer stürzte und ihn mit sich fortriß. . Im Nu lagen alle drei am Fuße der Treppe; der Pfarrer und Bürgermeister, die das Genick gebrochen hatten, waren auf der Stelle todt. während der Küster noch mehrere Stunden am Leben blieb, bis auch er gegen Abend unter schrecklichen Schmerzen verschied. Die Aufregung, die in dem Städtchen' herrscht, läß! sich, nicht beschreiben. m m Vig FourNoutc. Die Louisville Linie eröffnet zwei durchgehende Züge täglich. Abfahrt von JndianapoliZ um 2.55 Nachm. und 2.45 Vorm. Ankunft in Louisville um 7.00 Uhr Nachm. und 7.10 Vorm. Abfahrt von Louisville um 7.40 Uhr Vorm. und 8.15 Nachm. Ankunft in Indianapolis um 11.45 Uhr Vorm. und 12.30 Nachts. Schlafwagen und freie Chair CarS bcsinden sich auf dem Zuge ab Jndianapolis um 2.45 Vorm. und ah Louisville um 8 15 Nachm. kurlren Verstopfuttg. n Xlßl et esdhstt , ersu. soZlt, Jedermann tNe vi,runsjk?an:tz Sluude tgelmißig ntlksrungcn haveu. Ter a b gevohnheitZtnäRzr? V?rstopknz ttstkycndeu körZ'erlichen tsk eZft!cn Utbtljume pu es diele n) tnmiht. Nr tytllune tU1t3txiiöyUtintnhatn Zutt'i tittttpidin eine dei;xtSose Ps?, lakttüt erlöngt Sie s.nS tchön vt tntkert und werden ubsrsU verkauft. N. F. Dalton & 60., HändlerinBapbolz. Tlzür und Fensterrahmen. Schindeln, Latt'. Süd oble Ost Waihinatonkr. Jndianavoli Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." Die zunehmende PrN5 des Tr. ?ir.V:, drS Lugen dnd Ohren rjt?, hnxvs ihn, nr,it gröberen Stäumllchteiren uinzuz.ct.!'. ir iric thele desuald die SvaumUHietkr:'. im xrvaun. Stock des Jroa Block". 11) W. Washinfftou 2tc., nächst t Bowen.MrrriN Go'ä. für fiiüf Jahre, xo tr auSzeicknet? Otficen eingerichtet hct für ?ie BehadlungldonAuge, Ohr, Na?e und Ocls nd die Anfertigung von Brillen, künstlichen Au ien und die Geradestellung von Sch?el-ugrn, so vie die Operation zur Entternnng deS Starö vorzunehmen, zu Preisen für illle erreichbar, klusnltatio frei und Jedermann eingeladen.
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vmv: . ,4 . r T Worle drnZe ihren Tank nicht änS.1 WellS vtl le. N.J., 12. Mär, 1891. Ich crachte ei meine Pflicht Ihnen mitulheilen, welche .-l.hzt Püjlor LönigS erven-Llarker" für mich .r. Viele Jahre war ich mil epileptische LrSmpsen .,stkt; gebrauchte unzählige Mittel und erzte, aber uii wurdcn die Änjälle schlimmer. Vor einem Jahre cdrauchke ich den Neroenstärker und Worte können lemen Tank nicht ausdrücken. Denn mit Wahrheit i.in ich iVt sagen: Ich bin geheilt! Ich empfehle diese .icdizin alle leidenden, denn sie wird sichne Heilung .'ringen. Emma Ä. Burk. I a ck s Mich.. . Juli 1891. Ich bezeuge hietmit. fcaft mein Sohn so schlimm an -rjtn? Jucaie oder vielmehr Nervenverziehen litt. tafc '? zuletzt jede 5 Minuten beinahe alle Glieder zusammen ..'g. Ich g:brauchle ..Pastor König' Nerven-Etärker" "3 u" ccl in- quiucii iuujc mon vrmriit, biii !ate Besserung. Jetzt ist wieder vollständig gesund lg$S!&?ttUus" nd bet der erncn yatdea Flasche schon vemerrten rvn ein roerttzvolleS .Wukd für Nervenkidend ViCl SrÄÄ te . . Jinnjm kulmii, . Tse MedtZl wurde seit dem Jahre 1876 von den LWMAAVS.V'''' , rut.iiiu rvi tuicm e: CO., 238 Ru??lvlx St- cmcAco, iix. ii.oo8?ö! AA-M-J. VllltlLU fAiM.ßJMM.J 3 Sud Delaware Str., (EckePeariStraöe.z Der neue Eigenthümer versickert seinen freunden und Kunden nur die besten embei mischen und imporiirten Gctrönke und Cigar - ?u. verabreichen. SUtUt Äedienung ist Vormittaaö warmer Lunck.. I. H. Grünert, Virginia Avcnue und Coburn Straße. Kons Wirthschaft. t ft ttxMt und iaarcen. ctebcn ... " ' morgen armer KMifim kuntd. srrundUst einqriade jr v s vlk.ii!L5. alle! ' M(iaxtT & Xtlamtt Str. Die schönste, größte und am bequemsten ein ichtetete Halle d Südseite. Sie steht zur Verfügung für ' Abhaltung von onjccten, T.?nz ränzcdeu, BartieS ,c. Besonders ist sie Vereinen zu empfehle?!. Die schönste Wirtschaft in der Stadt. Nur die bestrn Getrankc werden ver abreicht. Zu zahwiSen: Besue lcdü eir om Sc&inidk Telephon 120 Unterstützt die 57k10X CO - OPERATIVE S a tt n d r t); betriebe von Union WaskbmLdchen, o. 133, 14 und 142 Virginia Avenue. T. E. Sorncrville, Manager. Ganzer und geffampstcr &zjj5l:uz9 u verkaufen bei der Indianapolis Gas Company 4 Süd Pennsylvania Strafe. Jno. A. Kutsch, Fabrikant und Saurier tn Vserdc-lttesckitrre satteln, Zügcln, Peitschen, Kämm: n, Zürnen ?c. Reparaturen werden gut u. prumvt ausgeführt : No. 253 Massachusetts Avenue. itttt Treibriemen und WUÖMI, Schlnirgelrüdcr Spezialitäten eer V. B. Barry Saw & Supply Co. ,3 N. MERIDIAN STREET. Feine Brillen und Augengläser. Job (VnedclKoefer Ü'AbUxi IS7Z. VitforttiWngn imb K-aft-WngSN, (Drays.) 102 lSS ScntuS Avenue elepden V7. JndtanapIlt.,:7d. Schwciklc S5 Prange, Fabrikanten vsn Kutschen, Buggics, und allen Sorten Wagen. Ecke Davidson und Market Straße Die Duthie Daggett l'ool rtfanuraceurinjr Cornp'ny Alle Arten feine Werkzeuge u. feine MasckAnerie Elektrische Maschinerie gemacht und reparirt. 193 & 195 Süd Meridian Straße.Besondere Aufmerksamkeit auf Härtung von Metallen und Schleifen von SraSschneidern. Telephon 270. E). E. Totbie. Präs. öS. S. Daaaett. ekx. . Schatz. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! Croas-eyes as cured by Dr. Earkef in one minute bj a new improved ani j; thu BrtM. Creatimpwettept j, i!bt & appcsrx9jk Schielaugen. Wie sie von Dr. Bar?er durch eine neue, verbesserte schmerzlose Metöode turirt werden372 Fälle in Indianapolis gebeilt, von denen Sie sich persönlich übmeuae können. Etöfc 3 Berechnung
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