Indiana Tribüne, Volume 17, Number 4, Indianapolis, Marion County, 22 September 1893 — Page 2

Sndiana Tribüne. Erscheint Lüglich und Sonntags.

Die tägliche Tribut koyei durch den TrSgei j 11 Cent? per Zache, die SonntagS.Tribüne' 5 Htut per Woche. Beide zusammen löCentl oder ! SS Cert perMonat. Per Post ,ugeschickt in Vor aulbezahlung tf per Jahr. I Ossice :No. 18 Süd Alabama Str. Jndienapoli, Ind.. 22 September '93 (SeclaI&rieT.) US der WettauösteSungSstadt. Chicago, in der Circusz:it. Zt dielen (Zxtra-Festtage auf In WvMtU lunz rangen zum Theil a;i, sich zu einem Unfug zu entwickeln. Schon ihre unaufhörliche Menge schein k mir ihren Werth zu beeintrc'chtizcn, denn wenn gar keine Pausen mehr zwisch:n den Spccial- und Generalfesten sind, h muk d'rZ !icklich abstumpfend wirken, und d'e einzelnen Fet5 rcrli'ren ihre besondere Bedeutung. Sodann aber fängt man an, Festtage mit Circusvorltellungen zu verwechseln. Wenn z. 23. für die bei Kecley geheiltcn Schnapssäufer ein Specialtagbestimmt worden ist. der doch nur auf eine Reklame-Komödie hinauslaufen konnte und hinaukgelaufen ist, so läßt sich gar nicht absehen, wie viele andere Interessen noch die gleiche Aufmerksamkeit beanspruchen könnten. Alle durch eine Patentmedicin oder ein Patentverfahren wirklich oder angeblich Geheilten, alle gebesserten Sträflinge u. s. w., es wird Einem schon schwindlig, wenn man anfängt, sich diese Liste auszudenken! Sie Alle, resp, die hinter ihnen stehenden Interessei, könnten mit gleichem Rech! WeltZusstellungZ-Svecialtage begehen. Noch viel zeitgemäße? wäre vielleicht ein wildwestlicher" Bahnräuber-Tag, der jedenfalls das für sich hätte, das er bei halbweqs geschickter Arrangirung diel gewaltigere Menschenhaufen anlocken könnte, als irgend eines jener erwähnten Dinge, und sich in sehr geschmackvolle Verbindung mit der Be-förderungsmittel-Ausstellung bringen ließe! Zum moralischen Erfolge der Weltausstellung kann freilich nichts vergleichen besonders beitragen; aber oas scheint ohnedies seit geraumer Zeit Nebensache geworden zu sein, und jetzt, in der financiellen Heumache-Zeit mehr als je zuvor. Gewinnt einestheils der Weltausstellungsplatz beständig an neuen Er scheinungen, so verliert er auch ab und ;u eine, welche man als mit dem Gesarnmtbild eng verwachsen zu betrachlen pflegte. Da sind z. B. die jugendlichen Studentengesichter, welchen man zllenthalben hinter den Rollstühlen zu begegnen pflegte, jetzt ganz und gar zcrschwunden. Denn die Ferienzeit )er jungen Leute, welche von ihnen zu :inem Nebenerwerb ziemlich Zweifelhafter Güte benutzt wurde, dauerte :ben nicht so lange wie die Weltausstellung. An der Stelle der Studenten sieht man hinter den Rollstühlen bärtige Gesichter von Kriegsveteranen und lnderen ältlicken Leuten, soweit die Stühle nämlich überhaupt Bedienung ?aben. Denn ein großer Theil dieses Jeschäftes liegt augenblicklich brach, ;5m großen Leidwesen gar Vieler, welche durchaus nicht blos aus Kran!en und schwachen Frauen bestehen. Ich kann zwar nicht recht begreifen, welchen Genuß und Vortheil diese Ziollstuhl Schneckenpost normalen kräftigen Menschenkindern bieten kann, iber Geschmäcker und Gewohnheiten sind nun einmal verschieden. Und bei sem wiedergekehrten heißen Wetter fühlen sick diese Rollstuhl-Reflectan-ten ganz besonders unglücklich über oas Stocken dieser Industrie, das zum Theil noch immer anhält. Wenn man bedenkt, wie viele ' Beschäftigungslose setzt allenthalben herumlaufen, so ist :S allerdings schwer verständlich, daß sich nicht für jeden abgegangenen stuhlschiebenden Musensohn soglelch em Halbdutzend Ersatzkräfte fanden. Aber freilich ist die Rollstuhl-Unterneh-munasaesellschaft m den letzten Mona ten wiederholt recht schlecht gemacht morden und zwar nicht ohneGrund. An einem Taa. an welchem z. B. anderthalb Hundert Menschen auf dem Ausstellunasplatz von der Hitze überwältigt worden sind, für 75 Cents eine Derartige Arbeit zu verrichten und allerlei Beschränkungen und Mißlichleiten unterworfen zu sein, dafür scheinen fi selbst in dieser flauen Zeit nur Wenige (Derer, die überhaupt annehmbar sind) begeistern zu können! Trinkgelder? Jawohl; aber daraus eine lohnende Industrie zu gestalten, ist eben auch nicht Jedes Sache. Trotzdem wird dieser Arbeitermangel sicherlich nur ein sehr vorübergehender sein. Das letzteMal bin ich im IndustriePalast, der unter den jetzigen Verhältnissen, seit dem vollen Wiedergewinn der schönen Dach-Aussicht. so stark besucht wird, als wäre er eben erst eröffnet worden, etwas lange im chinesischen Leiche verweilt und daher nicht dazu "gekommen, eine benachbarte Ausstel lung zu besuchen, die zwar den denkbar zrößten Gegensatz zam Reich der Mitte bildet, aöe? ebenso, wie die chinesische Auspellung, etwas mehr Würdigung mit der Feder verdltnt, als ihr in der letzten Zeit zutheil geworden. Ich meine nämlich die bedeutende Ausstellung Norwegens, aus der südöstliche Seite des Haupteinganges im Parterre. Dieses hochnordische Land, das vielleicht in nächster Zeit in der politischen Welt recht viel von sich reden machen wird, hat eine der charakteristischsten Ausstellungen im ganzen Gebäude. Es ist, als ob die Norweger, bk großen skandinavischen Kicker", so recht zeigen wollen, was für Teufelsseile" sie auch ohne die verflixten Schweden und Dänen sind. Sckon die aufstrebenden und vorspringenden Kopf-Dekoratwnen außen am normetzischen Pavillon sehen ordentlich tt -pw&istjai.: ,

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MelüssteUung nimmt einen bsdeutenden Raum ein, der dabei nicht so überfüllt ist, wie mehrere der großen Nachbarausstellungen, z. B. der italienischen, und es ist vieles Neue darin zu sehen, das aucb in den anderen skandinavischen Pavillons nicht vor kommt. Von der Natur sehr spärlich bedacht abgesehen von den Naturreizen hat Norwegen Alles, dessen es sich wirklich rühmen kann, sehr vortheilhaft auf dieser Ausstellung zur Geltung gebracht. Es ist ein Land der arktischen Thiere, der Schlitten und Schneeschuhe, der schweren Kleider.der Fjord-Schifffahrt und der Mitternachtssonne. Das Alles tritt uns' denn hier beinahe trotzig entgegen. Winter-lrch-wildschöne Naturscenerien begrüßen den Eintretenden: Panoramas und Portraits schneegekrönter Berge, ungeheuer zerrissener Schluchten und schroff meerwärts abfallender Felsen U. s. w. Wohl in keinem anderen Lande haben die Transportverhältnisse und Transportmittel so vieles Eigenthümliche, wie aerade in Norwegen. Alle Arten der berühmten norwegischen Schneeschuhe oder Skis" treffen wir in dieser Ausstellung an; selbige sind mindestens sieben Fuß lang und bestehen aus je einem einzigen Stück des .t.-n r. . u . v m:n w.a

jUlCitil iJUlüf II! UCl JJiHlt oc Ski" sind Riemen angebracht, in welche der Fuß gesteckt wird. Saust :m Norweger aus solchen mhcn linen Hüael hinab so kann er tt?rv iich rasch bewegenden Gegenstand tv! Welt erfolgreiche Concurrenz machen; aber bergaufwärts, das muß allerdings etwas ganz anderes sein. Norwegische Schlittschuhe unterscheiden sich von denen aller and?:' Länder, schon weil sie fast ausschloßlich der Nothwendigkeit, und nicht ter.? Vergnügen dienen. In vielen ftcifcr wird der Schlittschuh durch eine Steigs Schrauben standia an den Gant) befestigt und bildet g:rad?zu einen permanenten Bestandtheil von diesen. Auch alle anderen ausgestellten Beförderungsmittel sind, wie gesagt, merkwürdig genug, vor Allem die Schlii ten, die Postwagen und die Kutschcn (wenn man sie so nennen darf). Alli diese Transportmittel sind den ot sehz engen und rauhen Bergwegen angepaßt, und keines der Fuhrwerke ist für mehr als ein Pferd bestimmt. Die ausgestellten Kunstindustrie' Artikel zeigen, daß Norwegen immerhin bedeutend mehr in dieser Veziehung leistet, als Viele glauben möchten. Die Holzschnitzereien sind sogen von seltener Schönheit. Allgemein bewundert wird ein modellirtes TrinkHorn. Manches Ueberraschende bietet auch die Geiaen-Ausstellung; mehren der Violinen sind mit Perlmutter fehl hübsch eingelegt. Die SchmuckwaarenAusstellung gibt ein schmeichelhaftes Zeugniß von der Entwickelung dei Gold- und Silberschmiedekunst inNorwecn. Die emaillirten Artikel erinnern an diejenigen in der benachbarten russischen Ausstellung. An Fischereigeräthen und Booten fehlt es natürlich auch nicht. Um das Fell eine Eisbären herum gruppirt sich eint Thier- und VLael-Äusstellung. Daneben sind Eiderdunen-Mäntcl unr feine Pelzwaaren zu sehen. Endlich wartet unser noch eine große Papierausstellung. Im Jndustriepalast verfliegen die Stunden pfeilgeschwind; schon zeig! die große Thurmuhr auf 6; es ist Zeit, daß ich die nahegelegene Station der Jntramural-Babn hinauf steige und mich vom elektrischen Strom nach meinem Stammquartier im Deutschen Dorfe" zu tragen lasse. P. K. ?er Wald a!S limaregulator. Man schreib! uns: Dem aufmertsa men Naturbcobachter dürsten in vielem leihen Sommer die günstigen Wirkungen der Waldesnäbe aus die umliegen' den Ländereien und deren Vegetation nicht entgangen sein. Während inrnit ten der Fluren, namentlich an Som merwänoen und auf der Ebene Klee und Sommerfrucht, auch auf bestem Boden, einen kläglichen EindruZ mach ten, erfreuten sich diese Erzeugnisse in der Nähe des Waldes eines wesentlich besseren Aussehen?. Tiefe günstige Einwirkung deö Waldes wird in der Hauptsache durch folgende Erscheinun gen herbeigeführt: Der Wald, auch schon ein schmaler Waldstreifen, der I minderte die stark aushagernde Wirkirna, der monatelang anhaltenden, heißen, trockenen Qdstluft und zwar auf der Luvseite durch Ttauung des LustzugeS, wodurch Windstille erzeugt und das völlige Austrocknen des Bodens und zu starke Transpiration der Pflanzen vermieden wurden, auf der Leeseite durch gänzliches Abhalten der Ostluft, wodurch die gleiche Wirkung erzielt worden ist. Ferner aber wird durch die, in Folge des benachbarten Waldes verursachte Windstille natur gemäß auch die nächtliche Ausstrahlung begünstigt, die relative Feuchtigkeit er höht und die Thaudildung beordert. Die relative Luftfeuchtigkeit erreicht aber, wie ombrometrisch nachgewiesen, in der unmittelbaren Nähe des Waldes. insbesondere während Heller klarer Nächte, wie sie dieser Sommer zahlreich brachte, einen hohen Grad, dem eine günstige Einwirkung auch auf die wei tere Umgebung nicht abzusprechen ist. Ganz besonders auffällig war diese Einwirkung in der Feldumgebung der bern Winde zugänglichen Waldthzler. Während endlich in kalten, nassen 1 Sommern die waldanliegenden, land wirthschaitiichen Grundstücke, und ihre Vegetation durch die, t nach Höhe und Dichtigkeit des WaldbestandeS starke und breite Beschattung entschieden leiden, trägt diese in heißen, trockenen Jahren zur Erhaltung der Bodenfeuch' itgkeit wesentlich bei. Der Werth der klimatischen Funktionen deS Waldes in ! Jahren wie das laufende, dürfte also für seine nähere Umgebung von hohem j Werthe sein, während seine klimatische ! Fernwirkung. welch durch Vermitt ' lung der Winde hauptsächlich vom ; Kronendache ausgeht, wenig belang ' reich ist. In dieser Beziehung sind ! GebirgS oder MeereSnähe ungleich i VirkuruZveller.

anfens ordringen.

Die Nansen'fche Nordpolexpedition ist nach in (5hriftiania aus BardS ein gelangten Drahtnachrichten am 29. Juliin (kharbarowa an der Jugorschstraße in bestem Zustande eingetroffen und hat von dort aus am 3. August die Fahrt in s Karische Meer fortgesetzt. Am 27. Juli traf das Schiff Fitfmauf Eis, doch hat es sich vorzüglich durch' Eis hindurchgearbeitet. In Ehadarowa, das auf dem Festlande der Insel Waigatsch gegenüberliegt, bat Nansen 34 vrächtige sibirische Schlittenhunde an Bord genommen, doch klagt Nansen darüber, daß keine Kohlen angekommen sind, die eine ?)acht der Verabredung gemäß dort hinbringen sollte. Die'Jugorschstraße ist seit dem 3. Juli eisfrei gewesen und die Aussichten in dem berüchtigten Karischen Meere sollen gleichfalls gut sein. Das Eis liegt weit vom Lande, und man sieht viel blaue Luft otf wärtS, was auf o;"cnc5 Wasser deutet, so daß gute Aussicht ist, daß Nansen die Neusibirifchen Inseln erreicht und dann Ausaanas Auaust von den ae nannten Inseln aus den Kurs nach ! Norden einschlagt. In dieser Nichtung 1 soll das Erpeditionsschiff dann so weit wie nur irgend möglich in's Eis forcirt j werden, worauf Nansen das Weitere dem Schicksal überläßt. Mit der Strömung, die. wie er vermuthet und worauf fein Plan beruht, von den Neusibirischen Inseln aus über den Nordpol und nach Grönland hinüber führt, hofft auch Nansen mit den Eis masfen vorwärts geschoben zu werden. Vorerst wild die Expedition noch die Ozinekmündung anlaufen, um, wenn Zeit ist. weitere Schlittenhnnde zu er werben. Vom Inland e. Im Alter von 30 Jahren wiegt der Engländer im Durchschnitt 156 Pfund, der Amerikaner aber nur 150. Rund 3.800.000.000 Briefe wurden im abgelaufenen Jahre durch Die Unionspost befördert. Letztere besteht seit dem Jalre 1710 und verfügte im vorigen Jahre über 67.119 Postämter und 447.591 Meilen Poststraßen. Einen hübschen Vorfall erzählt der Humorist Seebaum von der Midlca!) Plaisance". Ihm kamen nämlich die dortigen Türken sehr verdächtig vor; deöhatb trat er an einen derselben heran und begrüßte ihn ohne jede weitere Einleitung in hebräischer Sprache mit dem bekannten Schalem Allachem". Sennen Sie aach ä Jüd?" frug der verkappte Türke, aus seiner Rolle fallend, treuherzig und erfreut. Das neue st e Räuber st Uckchen berichtet man aus Eouncil Bluffs, Ja. Ein unbekannter Mann betrat dort ein Local, in welchem eine Gebetsversammlung stattfand, und forderte die Anwesenden, indem er einen Revolver zog, auf, ihre Hände in die Höhe zu heben. Ein gewisser Goff griff den Spitzbuben an, wobei sich der Revolver entlud und die Kugel das von Goff getragene Bruchband traf, an dem sie abprallte. Der Gauner entfloh. Unter den in dem Gebetssaal Befindlichen brach während des Vorfalls die übliche Panik aus, verletzt wurde glucklicher Weise aber Niemand. Der Verlust durchFeuer schaden im Auaust 1893 war im ganzen Lande um 30 v. H. größer als im Vorlahre em lmmerhrn zufriedenstellendesVerhältniß, wenn man bedenkt, daß die 5iabl der Bankerotte im August d. I. um fast dreifach höher war, als im gleichen Monat des Vorzahres. Im Jahre 1891 haben die Feuerschäden in den sechs Städten Berlin, Paris, Petersburg, Hamburg. Dublin und itonstantinopel mit zusammen 6.811,000 Bewohnern insgesammt 53.193.000 betragen, in New York allein, mit einer Bevölkerung von 1,809,000 Menschen, $5.061,000; per Kopf der Bevölkerung betrug derFeuerschaden in den genannten sechs Städten drüben 47 Cents, in New York $2.80. Ku kluxe umzingelten dieser Tage in Dunlap, Tenn., das Haus eines gewissen Grimes, schlepp ten diesen vor die Thür und prügelten ihn so unbarmherzig, daß er schwere Lerletzung:n erlitt. Zwei der Söhne des Mißhandelten schössen auf die Kerle, von denen einer ein Auge einbüßtc. ein zweiter sonst erheblich verrundet wurde und der dritte eine Ladung Rehposten in den Leib erhielt. Die Kukluxe trugen rothe Hemden, rothe Gesichtsmasken und weiße Beinkleider und nannten einander nur bei Nummern. Der Vorgang war eine Folge davon, daß Grimes seiner Stieftochter den Umgang mit einem Mitgliede der Bande verboten hatte. Gegen sieben der Kukluxe sind Haftsbefehle erlassen worden. JnKansaswirddieTheilung des Staates und Bildung eines Staates Lincoln aus' der westlichen Hälfte von Neuem befürwortet. Der Abgeordnete Hopkins von Finney Eounty befindet sich jetzt in Topeka, um 'für den Plan Freunde zu werben, und droht, daß, wenn der Osten demselben allzuscharfen Widerstand entgegensetze, die Republikaner im westlichen Kansas sich mit den Populisten verbünden und die Hauptstadt 150 Meilen nach Westen verlegen würden. Das westliche Kansas sei es müde, bei der Besetzung der ! Staatsämte? al nicht vorhanden an- ! gesehen zu werden. Mit letzterer Erllarung hat Herr Hoplms die Katze aus dem Sack gelassen. .Ein neuer Staat wird so und so viele neue Aemter schaffen und einigen Politikern im westlichen Kansas Gelegenheit geben, in Washington als Senatoren zu glänzen. Aemterhunger wird jedenfalls wohl die Haupttriebfeder der Bewegung sein. .Die allgemeine Bankpanik bekämpfte neulich die Howard Savings Institution" in Newark, N. I., dadurch mit Erfolg, daß sie in ito RyMen groöe Geldsummen in

Gold, Silber und Scheinen auslegte. Der Anblick des gewaltigen Mammons hob bei Fremden und Frauen

das Vertrauen derart, daß sie den . . Entschluß, ihre Depositen zurückzuziehen, aufgäben, wahrend andere Credrtoren sich mit kleineren Beträgen begnügten. Ein weiteres Abschreckungsmitte! bestand darin, daß die Bankbeamten einen großen Theil der zurückgeforderten Summen in Silber Auszahlten. Ein Mann, welcher auf ?er Ausfolgung von $2300 bestand, ehielt dieselben vollständig in jener '.Icunzsorte. Die ungeheuere Last wog ihn, seinen Schatz der unweit ge-' lehnen Äme SavinL Bank anzuble- ! ten. welche denselben indek zurückwies. Schweiblriefend hatte der glückliche ' 8.Vf.i Spartet j ; lu schlevven. Eme ftrau erbielt von ! 5 I""" Uri VKJi:.,r ver Bank 400. ebenfalls in Silber, j ausgehändigt, welche die Schöne in -ine?n Kinderwagen heimbeförderte, , :t ::-:t.i..3 rn.t ' ..e , tDDüci ii c a üci uuciQca llllu. QiiT Drin ' ' j 1' i rt ii i i i eioe liftenD. als uctDcruö tunoirt. Ein inteteffa tth, bei welchem es sich um fall-Versicherungsgesellschaftin Frage Handelte, ist vor einigen Tage von dem Staatsobergericht von Kentucky entschieden worden. Thomas I. Reichart war ein alter Veteran des Bürgerkrieges und ein angesehener ' v-rt r rw , . Bürger von Mason Countv. der m der " . , , m . ?ttÄVWa?iM hielt sich vor etwa emem Jahre besuchsweise in Louisville auf und, um einem : cv.... ir.cfY.

luiujc uuiiuc ciuc c,uui Äu Meister tzschruttke aus Fnedland we- "tvv ""v ! 7. 7 .rs r1' thun, lieb er sich von demselben in der. Unterschlagung von 5600 Mk. ! unsere emhelmlschen Producte. -American Accident Insurance Co.- nd Urkundenfälschung zu zwei Iah-! Der Gymnasial - Professor Fmk auö

von oulövme verlrcyern und zwar im Betrage von $5000. Nach Maysville . L i . wf zuruageieyri, rooynie er einige age später einemBankett bei und fand w'ahrend des Mahles seinen Tod. Ein Stück Beefsteak sekte sich in der Luft-

röhre fest und Reichart erstickte, ehe hörenden Vereinen betheiligten sich an ärztliche Hilfe herbeigebracht werden der Jubelfeier die GewerkvereineFreykonnte. Seine Wittwe Julia I. Rei- stadt. Neusalz a. O.. Gloqau. Saqan.

chart verlangte nun von der Accident Company Zahlung des Betrages der von ihrem Gatten herausgenommenen

Police, doch wurde die Zahlung verwei- : Burgermeister Wefchke die Festgenoszert. Die Versicherungs-Gesellschaft sen. Buchdruckereibesitzer Elsner liahm den Standpunkt ein, daß- eine svrach den Dank der Letzteren aus.

rußerllche Ursache oder ein gewaltsamer Tod, wie in der Police angeführt, nicht zoraeleaen habe, hatte mit dieser VerZheidigung jedoch keinenErfolg. sondern .ourde tn erster Instanz zur Zahlung ?es vollen Betrages von $5000 verurcheilt. Sie appellirte und das Oberzericht hat nunmehr die Entscheidung ,estätiat. Rhabarber, anstatt Wein pflanzen lieferten östliche Agenten die len Farmern in Iowa. Durch feiten? der Biedermänner den Farmern vorgelegte prächtige bildliche Tarstellungeff waren dieselben zum An'aufe der französischen Weinpflanze- bestimm worden. AuZ den Stecklingen entwickelten sich indeß gewöhnliche Nha. barberpflanzen. Die Gülei,i!en wol. len ;e&t Jeden, der ihnen '5?kder neuePf'anzen zum Kaufe en"iet. erst sein estcmcnt machen la ct tmr k ... Provinz Brandenburg. Berlin : Ein Heim für alte invalide Schauspieler und Schauspielerinnen beabsichtigt Frau Niemann-Seebach, Mitglied des königlichen SchauspielHauses, die kürzlich ihren einzigen Sohn verloren hat, z-l errichten. Sie gedenkt ihr ganzes nicht unbedeutendes Vermögen in den Dienst der Wohlthätigkeit für arme Eollegelt zu stellen. Der Bürgermeister einer kleinen Stadt in der Nähe Berlins hat bereits für den gelochten Zweck Grund und Boden unentgeltlich zur Verfügung gestellt, für Garten-Anlagen sollen noch einige Morgen zugekauft werden. Die Stifterin hofft, das Heim bereits im Herbst künftigen Jahres seiner Bestimmung übergeben zu können. Der Student der Medicin, Schweder. der in der Invalidengasse 93 wohnt, hatte bei einer Schl'äger-Mensur einen Schmiß erhalten, durch welchen ihm die linke Wange völlig aufgeschlagen und der Backen knochen verletzt wurde. Obwohl der anwesende Paukarzt die Wunde sofort vernähte und verband, traten später noch bedeutende Blutungen auf. so daß der Verwundete sich nach der Klinik in der Ziegelstraße begeben mußte, wo eine sebr schwierige Operation vorge- ! nommen wurde. Es ist jedoch fraglich. ! ob es der ärztlichen Kunst gelingen ! wird, Schweder am Leben zu erhalten. ! da die Blutvergiftung, um welche es sich : hier handelt, zu weit vorgeschritten ist. ! Der auf allen Rennplätzen des In- ! und Auslandes bekannte Agent Robert ! Herz, dessen Hauptbeschäftigung darin bestand. Sportsleuten Geld auf Wechsel ' zu verschaffen, ist nach VerÜbung von Wechselfälschungen im Betrage von 1ö0,iKX) Ml. nacq onoon emjucn. Auf der Fahrt zum Standesamt starb die 22jährige Putzmacherin Helene Gürtling ; sie fiel in der Droschke plötzlich 'ihrem Bräutigam, einem jungen Kaufmann, ohnmächtig in die Arme und hauchte nach wenigen Minuten ihren letzten Athem aus. Das Hauptgebäude der Schering'schen Jabrik ist niedergebrannt. Bei den Löscharbeiten wurden mehrere Feuerwehrleute schwer verwundet. Mit durchschnittenen Pulsadern wurde der Kottbuser Damm 33 wohnhafte Restaurateur Gustav Schulz von seiner Ehefrau aufgefunden. Provinz Pommern. Dem Obertertianer Hüttmann von Lauenbura wurde vom Kaiser die! Erinnerungsmedaille verliehen. Der - m wT I f . Z CV X. mm V. mmmm

leive yane im ooiigcnjuv vcn . ihrem Ehrentage aus der Privat'Cha. Sohn des Kreissecretars Waesemann : touifJc br3 Kaisers je ein Gnadengevom Tode des Ertrinkens unter Em- j schen! von 20 fl. In Weiz beainz setzung seines eigenen Lebens gerettet, da Ehepaar Franz und Marie Schla. Gestorben: In Muhlenbeck Forst- ch das Fest der goldenen Hochzeit, meiste? Carl Ludwig Gene. . Dach- . . rr M , deckermeister Carl Stanz in Politz Provinz Hessen-Ras sau. war damit beschäftigt, das Dacheines ! n der KreiStagssitzung ZU Iranunwockigen Hauses m der Vachstraße nberg wurde beschlossen, zur Linde, in Aullchow zu theeren. stürzte in die der Futternoth (zur Beschaffung Cr Ir Iaa mmt 4tw.4.4 k '

vu1"4,.t ,emer Frau, die ihm der der Arbeit behilf.. .lich gewesen, todt vor den Füßen

Schleswig-Holst ein.

t In Varlt der LandeSüevollmäch. ' , v aiiiir:. v v.a r. v.w:ic tigte und Mitglied des süderdithmar . , a:i fr. on i ! schen KrelsauszchusseS, Rentier Her mann Oelerich. Der Maler Sander und sein Sohn in Bornhöven sind auf freiem Felde vom BliZi getroffen und getödtet woiden. . $5 Haus N. Andersen C. S.m Flensburg denen letziger Inhaber der Stadtrath Joh. D. Burmeister ist, ttlerte sein 50jührl aes Veneyen. t 4,er WC?llTI5Uqm . ?er. FlenSburger Tam?sschifffahrlsge. icuicgan von loyv, iun jytiwxiat & 'Vr 7 ßS n ü : nSSä Petersen und mr irührrr GoAtnÄrnnitnn 'i k nffc?n : 7, ... nra 7ii iinrrn nnirrrn itrrinriiium ir ,2 M gSrnpfeä" auä lleG?u7n TeW s.? lONdS gUgCg.CN. Ler eyemallge Vleme nant ber schlröig.holfieintiajen rmec, iekiae Vottor Marder . 5)emminastedt ' M T di?' Weihred" LZR . ... . e. ?. . tnrr,n in ii i.Tipnnnrr rirnnr in trtr w i w. nv.t .. ..... ... ...... . . . . kleinen ue in die fr beim iKetnmenStöven'sche Hof, abgebrannt. Provinz Schlesien, 'ffrau Gutsbesitzer Wilhelm VolkM l ivt t V ff VvmivV hiim IllUt 111 vUJlVVl.tllVV. I IVUVVV Will miu trZ Ai.ruU. Ott SllUJlUUtH. UIWUJIU j bersdor Alexander' Reichsgraf v. z.c .! Scbweidnik' verurtbeilte den Büraer - . . .. " . . 0 tcn Gefängniß Der Ortsverband Sprottau-Euleu beging die 25jährige . . . . . , ' 0 Jubelfeier der deutschen Gewerkver - eine Hirsch-Duncker im Schröter'schen Etablissement. Auw den verschiedenen zum Ortsverbande Svrottau Sprau. Gassen. Görlitz. Malwitz. Gremsdorf, Kotzenau. Primkenau und Eulau. Vom Rathhaus aus begrüßte Die Festrede aus dem ffestplatze hielt , Stadtverordneter Seibt aus Liegnitz. ! 2& Kleinbahn Sulmierzice-Tra-chenberg wird gegenwärtig von Land menern aogeneai. L,aiimirly eorg j Kühn von Tschirne ist. nachdem er i eine Menge Schulden kontrahirt hatte, j wahrscheinlich nachAmerika entflohen. Die evangelische Kirchen-Gememde I . rm c , r n l ! m xuoQiau sCierie vas iti ves &uu jährigen Bestehens ihres Gottes hauseS. Provinz Hannover. Sämmtliche 20 Logger der Emdener Häringsfifchereigefellschaft sind von der ersten Fangreise zurückgekehrt. Das Gesammtergebniß dieser Reise beträgt reichlich 6100 Kantjes. Die Mehrzahl der Logger befindet sich bereits auf der zweiten Reise. Auch die beiden Logger der Norder-Gesellschaft sind mit recht gutem Fange von der ersten Reise zurück. Bei den Durchstichsarbeiten der Ilmenau stießen die Arbeiter auf ein altes Sch'ff. Da dasselbe quer im Durchstich lag, so wurden die über die Breite des Durchstichs hinausragenden . Enden abge hauen. Der Kajütenraum liegt noch in der Erde. Die Bohlen und Nlanken waren noch gut erhalten und haben eine Länge von 16 bis 17 Metern. Das Schiff lag etwa 50 Meter vom jetzigen Jlmenaubett entfernt und soll nach dem Urtheil Sachverständiger mehrere hundert Jahre in der-Erde gelegen haben. Provinz Westfalen. Die jüngst renovirte protestantische Neustädter Kirche feierte kürzlich ihr 600jähriges Jubiläum. In der am Gadderbaum bei Bielefeld gelegenen Laumhöfener'schen Bleiche brachFeuer ius.' welches schnell um sich griff und zwölf angrenzende kleinere Geväude nebst Stallungen fast vollständig in Asche legte. Gestorben Probst Kolters in Bochum. Max v. Schmid zu Luer ist in Hau? Berge beim Ba)en ertrunken. Für eine Serbin öuri' de? Dortmund-Ems-Kanals mit der ll'&x dnrÄ einen Vollschiffkanal sind drei Vläne ausgearbeitet. 8w!l Wne sind für eine Verbindung der Rubr von ZZ'dkn aus mit dem Dortmunder Aafen und ein dritter ist für eine Verbindung der Ruhr oberbalb Witten. und xxax so. daß der Kanal die indusir!ereich:n Dörfer Langendreer, Lütgendortmund und Martern berührt. Aus Anlaß der 350jährigen Jubelfeier des Gymnasiums zuDortmund fanden großeFestlichkeiten statt. Alpenproöinzen. In Innsbruck töd:ete der Holzhändler Älo'S Bader seine Frau durch einen Stich mit einem Küchennieffer in die Brust. Sichelbst brachte der Mörder hierauf drei Stiche mit einem stumpfen Tischmesser bei. olne sich gefährlich zu verwunden. Großes Aufsehen erregle in Salzburg die Verhaftung des praktischen Arztes Tr. Jo'ef Niederhofer, welcher wegen Verbrechens deZ Betruges durch Bewerbung von falschen Zeugenaussachen und wegen Vergehen? gegen die Sicherheit des Lebens in strafgerichtlicher Untersuchung steht. In der leen Zeit feierten in Wälsch'Tirol drei Jubelpaare die gol dene Hochzeit; eö waren dies Cristoforo und Margerita Tomasini in Val Florians, ferner Franz und Teresina Grisenti zu Pine, sowie Valenlino und Anna Furlini von Povo. Sämmtliche ! brfi flrmen Jubelpaare erhielten zu . " . von Viehsutter) eineAnleihe von 100,. m mxt einem Zinsfuß bis vier j Pent aukunebmen und die Zinsen

ntti Nro- Derselben auögleitend stürz. Tem 1. . ruu u j witw., UlCl 4 i V .. ,t. .... ,r ft..Ii mt.i snni, b(2hat6 auf hxt erwabnte LSS Solpk 8t CHICAGO, iu.

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zu uoerneymen. efänaniß erhielt in "tb w Folge einer cwechfelung, die sei - Sechs Wochen Gefängniß Frankfurt ein Wuth unglückseligen Verwechs " nem Kellner zugestoßen war. Vor ei Zn? Kni haiit eine Nrau au Bocken fceim Abends aus einer Wirthschaft Apfelwein holen lassen. Der Wirth toat ausaeaanaen und der Kellner.der diente, vergriff sich in der Flasche, bmn mi in einemKühlvehälter stann. Statt Avfelweins erhielt die ns ??knsik? sZ trank flraIog von und verbrannte sich die nnze Sveiseröbre. so dak sie Zekt nur n lr .. ",w . ' , noch breiige oder flussige Nahrung tu noch brenge oder flusNge Nahrung kann. Weaen fahrlässi- .. . , v er ttrververieuna wurve nun nicui der Kellner, sondern der Wirtk unler ÄÄÄLw wume MÄI. oan ver Wirlri am cacy--Hrif, ??ss. mit T?ntronTawnf fu eme ,,Iascde mttaironlauge mit mtX mtri- tm mxirl wurde "utf T nrm V?nftnriftf IN? StTnlsTir mtT ' ' "7 cvcifi ,Xji ..rr. v,. AAtinrltrnn rttnrtil tltmf n,U rlT hi'"m ""T" "rr rri v gegen den Wirth geltend. onigreich Bayern. Der Badbesitzer Jos. Wolf in Neu. Ulm hatte Kartoffeln angepflanzt. ; . . . . w v s bic ihm von emem freunde aus Kar . . ... " , Feru" Kartoffeln gedeihen ganz gut, haben ' atx ur unfe ur. clne violette 1 TCtwrfo itnS stnVi nrttrtr f&mnrfhnfl .uvurl, mauji au er jugcnanmcn ' Ziburg (7?lur bei der Biburg) auf ! rT n 1 r rr IlMtflrnni nf lime. ! Eomm,snok Ausgrabungen, um das ?Uromlsche Bis IW Ht es oemfelven veretts gelungen. die malswen Fundamente einiger Thürme, den Haupteingang sowie einen ansehnlichen Theil des Prätoriums blos zu legen. Nach diesen Resultaten trug die Biburg eines der größten und festesten Bollwerke zum Schutze der römischen Kolonien in Slld-Bayern und galt auch als StützPunkt für die weiteren Unternehmungen der Römer gegen Norden. Die Umfassungsmauern des Kastells begrenzen eine Fläche von ca. 12 Ha. Seit vier Wochen war der im Kaiserbad in Roscnheim weilende preußische Regierungsrath Köhler abgängig. Alle Streifen blieben erkolalos. bis durch Zufall dessen Leiche in einem Dickicht entdeckt wurde. Dem VeteranenVerein in Zittling, bzw. dessen Vorstand, , wurde ein Strafmandat über 270 und etliche Mark wegen Steuerdefraudation übermittelt. Der Veterancnverein veranstaltete bei seinem Stiftungsfeste unter allen gesetzlichen Kautelen einen Glückshafen zu Gunsten der Ausstattung unserer neuen Kirche, wozu die Geschenke alle freiwillig geoeben waren. Nun kommt die Strafe, weil die Loose nicht, wie es Vorschrift ist, auf dem Rentamte abgestempelt wurden; man hofft, daß die Strafe niedergeschlagen wird. Der Wittwer Kaspar Steffi in Westerham fiel beim Dachdccken vom Dache des Schnitzerbaumer'schen AnvelenS und war auf br fehlt vK Win Häusliches llpella tio 5. gericht, Vater : .Vltib j:hr vx hause. Fritz. Du sollst TiiM vke ein GassmjMge ' ganzen Tag draußen hulung?n f Fritz : .Papa wenn Du mich ich! sortlüße, so saz' du Wia, dann übt Du Äbec.dZ ciä in haus' Milben!" Glück der Dummheit. Der HanSl und der Tal sind st blitzhageldulllm, daß Keiner merlt, ttit dumm der Andere ist. mymm-m Warum doch nicht! Nicht wahr, das gruben Sie auch nicht, datz dieses Portemonnaie ganz aus emrei Stück ist '."Warum doch nicht ! Aus einem Stück Rindvieh lassen sich viele Portemonnaies machen !" . Unsere Kinder. Mutter: !Vertha, üb sinnst Du denn nach?" Die achtjährige Vertk)a : Jch möchte wissen, wer einmal mein HochzeitZmai)! zahlen muß : der Papa ode? der Bräun aam!" Erklärlich. Ich weiß nicht, aber wenn ich den Kurzmichl noch so oft anfordere er thu tuS ob er nichts höre." j, er hyrt euch nicht, denn tr steckt ja big üb feit Ohren in Schul. een." Big Four Noute. Die Louisville Linie eröffnet zwei durchgehende Züge täglich. Abfahrt von Indianapolis um 2.5S Nachm. und 2.45 Vorm. Ankunft in Louisville um 7.00 Uhr Nachm. und 7.10 Vorm. Abfahrt von Louisville um 7.40 Uhr Vorm. und 8.15 Nachm. Ankunft in Indianapolis um 11.45 Uhr ZZorm. und 12.20 NachtS. Schlafwagen und freie Chair CarS befinden sich auf dem Zuge ab Zndia napoliS um 2.45 Vorm. und ab Louisville um 8 15 Nachm. 9 ause Mucho'S Best Havanna Viaar." Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." Die unckmende Vrari deö ?r. Zorl.r. dcö Slugen dnd Ohren ArtteS, t'oua ili - vidt grögeren Räumlichkeiten uinjujicft-. irr n .c thcte deshalb die Stäumitchkcen iut i;utt Stock del.JronBloit-, 11H W. Washington Str., nächst zn Bowen.Merrill Co'S. für fünf Jahre, v' er auSaeirtcknet? Oisicen eingerichtet bat für die Behandlung' von uge. Ohr, Nase und Hci und die Anfertigung von Brillen, künstlichen Au. gen und die Veradestcllung von Schielaugen, so te die Operation zur öntiernung des StarS vor,nnehmen, i Preisen für Alle erreichbar, fultarto frei und Jedermann eingeladen.

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