Indiana Tribüne, Volume 17, Number 4, Indianapolis, Marion County, 22 September 1893 — Page 1
kK V S v o AC AA IA A A rtf i v k o W V y & H Jahrgang 17. O?sice: No. 18 Süd Alabama ttafe fi 4: Indianapolis, Zndiano, Freitag, den 22 September 1843.
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sprechet vor der
Boicourt, Tyner & Co., für Mo n n m c n t e, in Granit oder Marmor. Office und ArdeitS statte: 3? & &4 Massachusetts ve. Telephon 993, Fairview Park. Herr Lobe, der Aeronaut, ist nach JndiauavoliS zurückgekehrt. Er wird drei Vorstellungen geben und mi Daisey, dem Lustschiffer-Hunde, aus dem Ballon springen. Vorstellungen Dienstag, ZNittwoch u. Freitag, den 19., 20. und 22. Sept. um 4 Uhr Nachmittags. Die traszenbahngesellschast. Sommer-Hüte. Wir haben ein reichhaltiges Lager derselben und in Anbetracht der borgerückten Saison verlausen wir dieselben zu herabgesetzten Preisen. Bamberger, W. Ecke Pennsylvania und FlAlhinsiev &irat fc. .7V ' " 'r-rrf- Kr.- v . -1-"-. r r iw r ? ?r-? ... , " - y! 0 'H ,r. 'w"t F Schiffssöeine nach Europa, 620.00 bis $275.00. Echifföscheine von (zuropa, $23,00 bis 8273.00. P. Pfifterer, Office: No. 7i) Ost Market Straße. T e lr K n I. Sozialistische Ward - Versammluugen. 1. Ward : 423 Cttff.'rd Avenue, jeden Tien stag Abend. 9. Ward: Ecke Hoyt Ave. und State Str. jeen Sonntag Nachm. 12. Ward : No. 277 Süd Delaware Straße, jeden Mittwoch Abend. 13. Ward: No. 522 Virginia Av;.. jeden Sonntaa Vorm. 14. Ward: 39 Smithson Straße, jeden Freu tag Abend. JULIUS L SCHULLER'S Weinstube, No. 10C 108 Nord Meridian Str. Jmportirte und einheimische Weine im Groö' und Kleinhandel. Champagner beim GlaK5 eine Sp?ciali tät. Meine geehrten Kunden finden allezeit, freundliche Bedienung und ein gemüthliches Platzchen. Neue WirthZchast .130 Mich'rgan Avenue. Sin hübschcZ Lokal, die besten Getränke und Cizarren und freu Gliche Bedienung. Euch die Gläser zu füllen. Um den Durst zu stillen, Macht stets mir P'aisir, Trum kommt zu mir. JOHN B. WEINDEL, 130 Michigan Avenue. UNION BAKERS HOME, No. 135 Cst Washington Str. Jolin Siessl, (genannt Campe) Z igenth umer. Nur die besten Getränke u. Cigarren. Hier ist gut sein Kommt herein k Garbage Colleetionen. ,5K,Nk,? sink ,Hui ant Versäumnisse in den Abholung an den regulären Tagen, Unbvf lichkeiten oder Nebersorherungen an den Cttg arbage öoileclor. 83 Ost Market fctr.. zu ve lichten. Okriee.Ttunden öormiltagk von 010 Uhr; ?!kch.nitt,g van 1.30 2.S0. George Hermann O Seichenbeftatter, Office : 26 Süd Delavarestr. etülle: 120, 122, 124, 12, 123 Oft Pearlftr. rlrs$n 11 . Cff ki 2ct und Na St.
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Editorielles. Jenseits des Ozeans muß die Friedensliebe wieder einmal dadurch
bewiesen werden, daß man dem bösen Nachbar" zeigt, über welche Kräfte man zu verfügen hat. Seine Majestä zeigt sich der staunenden oderjenachdem ergebenen (Elfaß-Lothringer) Volks menge, und läßt bei den militari schen Vorführungen einen Prunk entwickeln der weder mit den Anschauun gen noch mit dem Geldbeutel des Vol kes so recht Harmoniren will. Welche Verwüstungen daS Soldaten spielen und Kriegsühren, oder sagen wir die Friedenöerhaltung, schon an gerichtet haben, erhellt auS dem Nach stehenden. Zunächst die Kriegsstärke Europa'S : Deutschland 5,000,000 Frankreich 4,350,000 Nuöland 4,000,000 Italien '. 2,230,000 Oestreich Ungarn 1,900,000 Türkei 1,150,009 Spanien 800,000 England 602,000 Schweden und Norwegen 338.000 Schweiz. 489,000 Rumänien 230,000 Belgien 258,000 Bulgarien 200,000 Holland 183.000 Griechenland 180,000 Serbien 180.000 Portugal 154,000 Dänemark 91,000 Montenegro 55,000 Zusammen 22,443,000 Sagt Kant : Der ewige Friede ist . . keine leere Idee, sondern eine Aufgabe, die, nach und nach gelost. ihrem Ziele ... beständig näher kommt. Angeblich sollen die obigen 22 Millionen ja das ihrige dazu beitragen, den holden Frieden" aufrecht zu erhalten und zwar nicht nur gegen den äußern Feind. AlS Pferdefuß guckt ober immer -der Grundgedanke heraus, den Herr von Treitschke m-t aller ihm zu Gebote stehenden sittlichen Entrüstung loSließ. daß nämlich die Hoffnung, den Krieg auS der Welt zu vertilgen, nicht nur innlos, sondern tief unsittlich ei." 3n dasselbe Horn stieß der große Denker" Mltke, dessen Bemerkun gen, daß der" Krieg ein Element der von Gott eingesehten Weltordnung" ei, daß ohne den Krieg die Welt versumpfen und sich im Materialismus verlieren" würde, daß die edelsten Tugenden deS Menschön sich im Kriege entwickeln", der Soldat giebt sein Leben", ihn wahrhaftig nicht als D enke r" erscheinen lassen. Schon der erste der Gründe ist nichts, als eine nichts beweisende und nicht bewiesene inhaltsleere Phrase. Aber Klappern gehört zum Handwerk und da daS ein jeder thut, soll man eS auch ihnen nicht verargen. Mit der wahnwitzigen Behauptung 'aber, daß ewiger Frieden ein Traum und nicht einmal ein schöner Traum" sei, wird ja klar und deutlich auSgesprochen, daß man. keinen Frieden haben will. Es kann nicht fehlen, daß bei fortschreitender Kultur diese sündhafte Anschauung immer mehr Voden verlicrcn wird augenblicklich werden zwar die zu den 22 Millionen Soldaten benöthigten Offiziere sehr für daS Sittliche deö Krieges" eintreten und die Zeit wird kommen, da man auf die Urheber solcher Behauptungen allgemein mit der gebührenden Verachtung herabsieht, wie etwa auf die berüchtigten Briefe Martin LutherS gegen die aufrührerischen Rotten der Bauern". Damit nun die Segnungen deS Krieges", welche so liebevoll den rohen Materialismus von uns fern hielten, etwa? näher illustrirt werden möchten, lassen wir die nachstehende Aufstellung folgen, aus der hervorgeht, wie viel die Kriege innerhalb des dritten Viertels dieses Jahrhunderts dem Nationalvermögen der alten und neuen Welt an Blut und Gut gekostet. Die zwölf hier in Betracht kommenden Kriege kosteten nahezu 2 Millionen Menschen und erforderten einen Aufwand von 13,000,000,000 Dollars (dreizehn Tausend Millionen), eine Summe, die demcht- bis zehnfachen Betrage der Einkünfte sämmtlicher europäischer Staaten sowie Nordame rikaS gleichkommt. 1. Krimkrieg: Menschenverlust (Todte und Verwundungen Erlegene)
750,000 Kosten 1750 Millionen Do!larS. 2. Italienischer Krieg 1859 : Mcnschenverlust 45,000, Kosten 300 Mill. Doll.
3. Schlesmig-Holsieinischer Krieg Mensckenverlust 3000. Kosten 34 Mill. Doll. 4. Nordam. Bürgerkrieg: Men schenverlust 800.000, Kosten 7000 M Doll. 6. Krieg von 1860 : Verlust 45,000 Kosten 350 Mill. Doll. 6. bis 10. Französische Kriege in Meriko, Asien und Afrika: Verlust 63,000, Kosten 200 M. D. 11. Deutsch. franz. Krieg : Verlust 225,000, Kosten 2500 M. D. 12. Bulgarisch.serbischer Aufstand Verlust 25,000, Kosten unbekannt. ' Welche Anklagen liegen in diesen ungeheuerlichen Ziffern ! Eine einzige Granate fertigzustellen kostet ca. 50 Dollars und wir wissen, daß eS in Schlesien Weber giebt, die von 350 Mark das Jahr leben müssen. Oh, wie gut unS das den rohen Materialismus" vom Leib hält l m m Drahtnachrichten Juland. W e t t e ra u e si 6,te n. V Für Jndiana : Kühler, lokaler Re gen, vielleicht Gewitter in der Nacht. Entsetzliches Eisenbahnunglück. L a po rt e , J:id., 22. Sept. Gegen 10 Uhr heute Morgen traf die Kunde von einem entsetzlichen Eisenbahnunglück auf der Wabash Bahn in der Nähe von Kingbury, Ir.d., ein. 20 Leute sollen getödtct sein. Eh i ca g o, 22. Sept. Heute früh verunglückte die zweite Sektion deö Vestibüle Expreß der Wabafh Bahn bei Kingsbury. Ind... Ueber 25 Peronen sollen gctödtet sein und 50 chwer verletzt. Der Zug war lim .15 hier fällig. .Die Bahverwalung giebt das Unglück zu, aber be hauptet, nichts näheres zu wissen. Kingsbury ist in aporte Eounty, Ind. und NZ Meilen südöstlich von Chicago. Detroit, Mich. S.-pt. 22. Der bei Kingöbury verunglückte Zug war der zweite Theil von No. 55. der um 10 Uhr gestern Abend die hiesige Stadt verließ. Der Zug rannte in einen Güterzug. der aus einem Seitenzeleise stand. Direkte Telegraphenverbin dunz mit dem Platze ist nicht vorhanden und man weiß soweit nur, daß eine große Anzahl Leute ihr Leben verloren haben. Ein Hülfözug mit Aerzten, Pflegen, etc. ist abgesandt worden. Doch noch gelyncht. Roanoke, Va., 21. Sept. Der Neger Smith, wegen dessen gestern von der Miliz neun Personen erschossen und eine große Zahl von Leuten veretzt wurde, ist nun doch noch gelyncht worden. : Man hatte ihn während der aufregenden Szenen vor dem Gefängniß beiseite geschafft. Man hatte ihn über den Fluß hinüber in den Wald gebracht, aber kaum wurde das bckannt, so machten sich auch schon mehrere Banden auf den Weg, ihn zu suchen. 'Einer Bande von etwa zwanzig Mann gelang es, ihn zu finden und ohie Weiteres hängte man ihn an einem Baume auf und jagte ihm eine A.rahl Gewehrkugeln in den Leib. Späterhin begab sich der Eoroner an Ort und Stelle, hielt eine Leichenschau ab, und eine große Menschenmenge faid sich ein. Diese nahm die Leiche deS NcgerS an sich, warf sie auf einen Wagen U7.d fuhr damit auf die Stadt zu, mit der Absicht, sie vor dem Haufe deS MayorS zu verscharren. Einem Psarrer, Namens Campbell, gelang eS, die Menge von diesem Vorhaben abzubringen, worauf trockenes Holz zusammengeholt und die Leiche verbrannt wurde. Der Pöbel ist über Mayor Trout, der gestern den Befehl zum Schießen gegeben hatte, furchtbar aufgebracht. Man hatte ihn, nachdem er am Fuße verwundet worden war, in ein Hotel gebracht, aber seine Freunde, welche ihn nicht für sicher hielten, brachten ihn sofort auS der Stadt. Kurz nachher durchsuchte der Pöbel daS Hotel und sein Wohnhaus, natürlich resultatlos. Wer weiß, was ihm geschehen wäre, hätte man ihn nicht in Sicherheit ge bracht.
Die Zahl der Erschossenen stellt sich
auf acht und die der Verwundeten auf 27. MißlungcnerUeberfall. Cen tra li a. 3ll.. 21. Sept. Der Czpreßzug der Central Illinois Bahn, welcher um 7 Uhr letzte ' Nacht vün Chicago abgefahren war, wurde als er von hier abfahren wollte, von drell maskirten Männern überfallen. Zwei der Räuber machten sich an den Loko motivführer und den Heizer mit vor gehaltenen Revolrern. Die beiden Zugbeamten aber g.en zu ihren Waffen und ein Kamps entstand, wobei die beiden Letzteren verwundet wurden. Die beiden Räuber begaben sich nach der Expreßcar, woselbst der dritte bereits an der Arbeit war und versuchten die Thüre mit einem Hammer einzuschlagen. Der Conduktcur, der sich in dem Wagen befand und der Ezpreßbeamte schössen durch die Thüre: Schließlich aber gelang eö den Räubern doch die Thüre einzuschlagen und nun entstand ein heftiger Kampf, der jedenfalls zu Ungunsten der Eisenbahnbeamten ausgefallen wäre, wenn denselben nicht ein Passagier zu Hilfe gekommen wäre. Es war dieö ein ehemaliger Brem;er, und da er gerade von der Jagd kam, war er mit einer Flinte bewaffnet. Er ging an den Expreßwagen heran, schoß sofort einen der Räuber nieder und dann flohen die anderen. Der verwundete Ränder wurde nach dem Gefängniß gebracht, woselbst er ein volles Geständniß ablegte und die Na men seiner beiden Gefährten nannte. Der eine von ihnen, Namens Dwyer, wurde darauf im Haufe seiner Mutter gefunden und verhaftet, und der Dritte, NamenS Hardin, wurde später auch erwischt. , Da Lynchdrohungen laut wurden. schaffte man die drei Verhafteten nach dem fünfzehn Meilen von.Hi.er gelegenen Salem und sperrte sie dort ein.. Pietismus. Chicago, 2ll., 26. September Präsident Bonny. der Leiter der WeltausstcllungSkongrcsse, bat die Benuhung des Kunstinstitut?, in welchem zur Zeit das religiöse Parlament tagt, für die Zusammenkunst der Freidenker aller Nationen verweigert. Herr Bonny erklärt, den Saal keiner Körperschaft, die möglicherweise die Kirche kritisiren oder den Namen des Schöpfers in den Staub treten könnte, überlassen zu wollen. Die Freidenker haben einer anderen VersammlungSstätte sich verichcrt und ihre Convention wird am 1. Oktober zusammentreten. Im religiösen Congreß wurde heute zum ersten Male ein Redner von seiner Zuhörerschaft durch unwillige Aeußerungen in seinen Ausführungen unerbrochen. Muhammed Webb, der kürzlich zum Islam bekehrte Engländer, rief durch eine Lobrede aus die Vielweiberei den Entrüstungssturm hervor. An den Protestrufen - betheiizten sich besonders die im Saal anwesenden Frauen. . . . Auch eine schöne Gegend. Arkansaö City, 21. Sept. Die Zustande im Tscherokesenstreisen ind schauderhaft, und werden sich nicht ändern, bis Regen eintritt. Leute die von dort kommen, sind so mit Schmutz und Staub bedeckt, daß sie fast unkerntlich sind. Gestern fand man die Leiche eines Mannes, der krank niederfiel und dann buchstäblich im Staub erstickte. Alle Nahrungsmittel, scwie die Speisen in Restaurationen sind mit Staub bedeckt ; Brod muß man erst schälen, ehe man eS essen kann. DaS Wasser ist ungenießbar. Auch kommen fortwährend Nachrichten von Raufereien und Mordthaten. PolitischeAktion. PittSburg, 21. Sept. Einladüngen werden diese Woche an sämmtliche Arbeiterorganisationen deS Landes ergchen, um Delegaten zu einer Conferenz zu schicken, in welcher Powderly's Vorschlag zur Vereinigung allcr Organisationen zum Zwecke politischer Aktion berathen werden soll. , m Ausland. Die östreichischen Manöver. GünS, 21. Sept. Die Manöver gingen heute zu Ende. Menschen und Pferde haben schwer gelitten und sind erschöpft. Viele Unfälle kamen vor
und zwei Offiziere und mehrere Ge
meine sollen gctödtet worden sein. Einmal kam eö vor, daß Husaren einen Angriff unternahmen, plötzlich aus einen Graben stießen und daß sie alle nieder- und übereinanderstürten. wobei viele Verwundungen vorkamen. , Die Rebel'len geschlagen. Montevideo, 21. Sept. Hier eingelaufene Nachrichten melden, daß die brasilianischen Nebellen bei San tos geschlagen wurden. .,. ... Noch eine Revolution. Buenos Ayreö, 21. Septbr. Die Revolution in Argentinien breitet sich immer mehr aus. Die Regierung gebraucht jede mögliche Vorsicht und ließ mehrere der radikalen Führer ver haften. Der Streik steht bevor. ES wlrd abgestimmt. Sar gent erwartet Den Ausstand heute Abend. ES kursirt eine Menge Gerüchte über den bevorstehenden Streik der Big 4 Leute,so daß eö schwierig ist zu sagen, was erfolgen wird. Unter den Angehörigen der verschiedenen Logen hat ?!ne Abstimmung stattgefunden, und wurden gestern die Ergebnisse an die Beamten der verschiedenen Organisationen eingereicht. Groß - Meister Sargent ist der Meinung, daß der Ausstand heute Abend beginnen wird. Da die Bezahlungsweise aus den verschiedenen Abtheilungen eine verschieLene ist, so zeigt eS sich, daß z. B. die Angestellten der ursprünglichen Big 4, also von Cincinnati nach Kankakee die Streiklustigen sind, während auf der Chicago "Division weniger Lust zum Ausstande herrscht. Die Angestellten an lehterer Abtheilung werden nach der Mcilen-Scala abgelohnt, und haben weit mehr verdient als die anderen Leute. Die Bahnverwaltung glaubt immer noch nicht an den Streik, hat sich aber nichtsdestoweniger vorgesehen, um im schlimmsten Falle wenigstens den Passagicrverkehr ausrecht zu erhalten ; außerdem glaubt sie innerhalb vierundzwanzig Stunden Crsatzmannschast haben zu können. Die Kesselschmiede sind noch am Streik. Wm. Garstang, Superintendent des Betriebsamtes, sagt, er glaube, die Leute würden das Thörichte ihres BeginnenS einsehen und die Arbeit wieder aufnehmen, andernfalls hätte er die offenen Stellen schon besetzen können. Board vf Public Works. Der Board bewilligte die nachfolgenden Zahllisten: Für Straßenverbesserunzen 51394.46 Für Brücken - - - - $131.15. Für Abzugskanal - - - $73.62. Robert W. McZntire Reinigung der 2. Str. zwischen Delaware und Tennessee Str. $12. EurtiS Guild & Co. Boston, Anzeige Bonds $4. W. B. Dana New Aork, Anzeige BondS $4.25. Die Warren Sharf Paving Co. wünschte vom Board die Erlaubniß zu erhalten, den Schienen an der Illinois Straße entlang lausend Backsteine zur Abgrenzung des Pflasters gebrauchen zu dürfen. Der Board erklärte aber, daß der Kontrakt den Spezifikationen gemäß ausgeführt werden müsse. Die Steuerliste für daS CementTrottoir an Meridian Straße, vom Circle zur OHZo Straße, $729.47, wurde unterzeichnet. Grundeigenthümer an Alabama Straße, zwischen 7. und 8. Straße beschweren sich über die Ausführung der Asphaltpflasterung. DaS Wasser bleibe an vielen Stellen stehen und der Contrakt sollte deshalb nicht acceptirt werden, bis den Uebelständen abgeholfen ist. An den Ingenieur verwiesen. John Mattler, ein KommiS in - einem Manufakturwaarenladen, wurde gestern für irrsinnig erklärt. Er ist erst 21 Jahre alt, Mufiklehrer G. Leppert, Ro. 247 Ost Morriö Straße, empfiehlt sich für den Unterricht auf Piano und Bioline. Bedingungen mäßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Haufe der ! Schüler theilt.
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DankZagnng.
Der Sch ver Loge No. 4. KnighS rf Honor, sp:ech? ich für die p-o-rpte Auszahlung dcr Ver slch?rungssumme meine entschlafenem Mar.nrS, meinen herzlichnen D'.n' auS FrauElisePflneger. Straßeubabn-Strelk ? Der kürztlich von New Jork hier eingezogene Generaldirektor der Stra ßenbahnen McLean und die Brüderschaft der Straßenbahnangestellten har moniren noch nicht recht zusammen. Herr McLean beklagte sich gestern gk genüber einem, auö den Herren Jngra ham, Stringer und Morse bestehenden Comite darüber, daß die Brüderschaft den Zeitungen Mittheilungen in Be tress der Geschäftsführung der Bahnen mache, und so lange sie ihn durch die Zeitungen bekämpfe, würde er ihren ihren Wünschen kein geneigtes Oh leihen. x . Das Comite erklärte darauf, dab wenn er oaS Gleiche thue, sie gerne davon abstehen würden. Die Brüderschaft befürchtet, daß McLean in der Abficht hierherkam, ihre Organisation zu vernichten, und die Absicht, durch einen allgemeinen Streik den Kampf aufzunehmen, scheint Plah zu greifen. Die Liedertafel von Chicago übersandte dem hiesigen Harugari Sängerchor ein Gruppenbild ihrer sämmtlichen Mitglieder. Robert Lester, ein achtzehn Jahre alter Bursche, den die Polizei schon länger auf dem Bister hatte, wurde jetzt auf den Verdacht hin, mehrere Einbrüche verübt zu haben, verhaftet. WO 3n der Mozart Halle fand Abend eine Versammlung des deutschamerikanischen Elubs unter dem Vorsije deö Herrn F. I. Mack und Christ. Stein alö Sekretär statt. Als Redner traten die Herren F. 3. Reinhardt und 3. Tilly aus. ßCT Der Downcy Straße Sparund Leih -Verein hat für das nächste Geschäfts-Iahr folgende Beamte erwählt: Präsident, Jonathan T. Warner; Vice-Präsident, Michael Dcrleth; ekretär, Peter Ohleyer; Schatzmeister, Theo. Sander; Direktoren, Jac. Fritz, Peter Clemens, Chas.. Fürst, E. A. Stuckmeyer, Fred. Hofherr. EZT Albert W. Wishard, Assignee deö Südseite Bau- und Leihvercin hat gestern Nachmittag seinen Bericht in der Circuit Court eingereicht. Die Gefammteinnahmen belaufen sich auf $22,516. Von den Aktiven sino 70 Prozent flüssig gemacht worden. Die Vorschüsse belaufen sich auf $1124. Die Aktiva, welche nicht haben zu Gelde gemacht werden können, betragen $8293. Der unabhängige Turnverein hielt gestern Abend eine sehr hübsche InterHaltung ab. DaS Programm war sehr reichhaltig und enthielt trefflche Plecen. So lieh der Harugari Sängerchor seine Unterstützung und erreute die Zuhörerschaft durch zwei Lieder. Herr Turnlehrer Mols führte mit seinen Aktiven einige Uebungen am Barren vor. Nach Erledigung deö Programm? beschloß ein Tan; die Festlichkeit. Bei der jährlichen .Babv". Parade im Asbury Park, N. I.. befan den sich diesmal 400 kleine Weltbüraer lm Zuge. Tle lnderwaaen waren e!crirt, und es wurden verschiedene Preise vertheilt, von denen der eine für das jcywerpe em Jahr alte Kik d beflnnmt war. Denselben erhielt ein 30 Pfuild wiegender kleiner strammer crl NamenSAlack. Der Gründer des eigenthümlichen Festes ist ein gewisser .'-niciri'. Ein kostlicher Widerruf findet sich in dem Wochenblatte des banischen Städtchens Füssen. Er lautet: Wir. Unterzeichnete nehmen hiermit die gemachten ehrenrührigen. beleidigenden Aeußerungen, welche dahm lauten, daß die Eheleute Josef und Theresia Martin, Gaudenz und Maria Nuschele von Trefflsried. Hexerei und Zauberei betreiben, als unwahr zurück und erklären dieselben als rechtschaffene und ehrbare Bauersleuteund bezahlen zur Armenkasse der Gemeinde, je in gleichen Theilen, 123 Mark. Gott möge uns und jeden Menschen in Zukunft vor solchen und ähnlichen Irrungen bewahren! Tref fisried. im Monat August 1893. Anna Maria Diller und Kreszenzia Nuschele.In London gibt es jetzt eine Dame, welche eine Fondsmaklerin ist.. Meselbe darf jedoch nicht die Börse besuchen. Sie ist ein Jobber". Ihr Name ist Frl. Amy Bell. Von ihrer ersten Jugend an zeigte sie ein besonderes Talent für Zahlen. Sie hat eine sehr gute Erziehung genossen.
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