Indiana Tribüne, Volume 16, Number 356, Indianapolis, Marion County, 13 September 1893 — Page 2

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HVUIHU HVmtV Erscheint iig lich und Sonnl&Q8. Tie tZzliche .Tribüne- kostet durch den Träge, i2Gcut3 per Woche, die SonntagS-.Tribüne 5 Cr::lZ pcrWoie. Beide zusamuien 15(JeniS oder 52Cen:Z xcrMonat. Per Post zugeschickt in Vor suöbtjahlung V per Jahr. Ossice : No. 18 Tnd Alabama Str. 3ndicnapgl:5,I7.., 13 September '93 Menschenfresser der CalomonSinseln. Unlängst traf die Kunde ein, bajj England die Salomonsinseln im Sil den des Stillen Oceans in. Besitz ge nornrnen, resp, unter Schutzherrschaft gestellt habe, und die deutsche Presse knüpfte daranMittheilungen über einen heiintückischen Massenmord, welcher muthmaßlich zu jenem Schritt geführt yabc. Eine interessante: Ergänzunc, erhalten diese Mittheilungen in eine: australisch-amerikanischen Correspon, denz über die allgeineinen Verhältnisse in jenen übelbeleumdeten Jnselnrer chen. Ti:se Inseln gehörten ju den ersten überhaupt entdeckten im stillen Ocean und sind doch hlp jetzt am wenigsten bekannt. Sechs bis acht große und noch eine bedeutende Anzahl kleiner, gebirgiger Inseln bilden diese Gruppe. deren Bewohner (rund 170,000) eine Mischrasse von einem beinahe reinen Malayen-Typus und den dunklerhäutigen Polynesien! sind. Ihre Frauen sind in den jungen Jahren meist hübsch und anziehend, altern aber gewöhnlich zeitig infolge der Aröeitsschinderei, welche 'sie unterworfen sind. Dem, das Weib ist vollständige Haushalts sklavin. wird gekaust und vertauft, wie andere VedllrfniZzgegenstände auch, und ihr Gatte (wenn man ihn so nennen darf) hat Mach: über Leben und Tod der Gattin. Unter den reicheren Häuptlingen ist die Vielweiberei sehr verbreitet. Wird irgend Etwas aus einem Hanse gestohl.n, so ist in erster Linie nickzt der Dieb dafür verantwortllch, sondern die Hausfrau. Was dir Männer betrifft, so sind sie meist von hohem Wuchs, wohlgestaltet und in ihrer Art sehr intelligent. Verschieb oene unabhängigeHcrrscher hausen auf den Inseln. Ueberhaupt darf man dieses Volk, obwohl es der Menschenfresserei noch schwunghaft huldigt, nicht auf eine Stufe mit geivöhnl'lchen Wilden stellen. Obwohl Cannibalen, sind sie sonst bedeutend fortgeschrittener, als oie Stämme weiter westlich, treiben erfolgreichen Landbau und in Verbindung damit auch etwas Industrie. 5n ihrer Feindseligkeit gegenüber der 'lußenwelt und auch in ihrer Jntelli 7nz lassen sie sich mit gewissen moder nen Völkern des nördlichen Afrika vergleichen. Neben der Menschenfresseiet blüht bei ihnen auch die directe L?cnschenzagd, und die Mordthat der lüngsten Zeit ist nur ein Glied in einer langen Kette solcher Vorkommnisse! IederHäuptling hat seinenSchläch ter", der ein wichtiges Mitglied seines Hofes ist. Ihm werden Gefangene übergeben und er schlachtet sie, aber keineswegs blos für den Haushalt deZ Häuptlings. Die Todten werden a ähnlich zerschnitten, die einzelnen Äliedmaßen an einem hierfür nejon ?ers bestimmten Baum im Dorf aufge h'ängt, und das Publikum" wird ein geladen, zu kommen und zu kaufen. )luch für religiöse Zwecke vieler Art rinden Menschenschlächtereien statt, so zar z. V. beim feierlichem Stapellauf :in?s neuen Kriegscanocs, oder beider Vollendung eines neues Vambushau f:S. Vielfach häufen Häuptlinge auch blos als Zeichen ihrer Macht und Lürde möglichst viele Menschenschä Del an, gerade wie in manchen inner-, afrikanischen Gegenden. Es kommt natürlich selten vor, daß :iue so große Anzahl Fremder auf ein mal abgeschlachte: werden kann, mit Dies in dem jüngsten Fall mit sämmtlichen Insassen des betreffenden Schiffes gcchehen zu sein scheint. Aber wehe jedem Reisenden und Abenteurer oes Stillen Oceans, der dorthin ver schlagen wird! Er ist immer verloren. ß ließen sich eine Menge schaurige Beispiele dieser Art aus älterer und neuerer Zeit anführen. Nur in seltenen Ausnahmfällen lebt ein gefangener Fremdling als Sklave weiter und führt eine entsetzliche Ezistenz, wie tner unglückliche Jta!:ener,welcher durch Fügung des Zufalls schließlich nach ftett) Vritain entkam, über in derSklaoerei völlig seinen verstand verloren hatie. Man kann sich denken, daß a zenwärtig die Csan.v.iMlen ein weniger zffencs Spiel treiben. Die Menschenjagd und Menschen, fresserei beschränken sich nicht auf Fremde; im Gegentheil kann man sagen, daß kein Eingeborener im Bereich der Menschenjäger auch nur ejneu Tag lang seines Lebens sicher ist! England mag sehen, was es mit dieser feiner neuesten Errungenschaft ansän zen kann. (?rsaz für Bediente. Wer hätte es noch vor Kurzem gedacht, daß die Großindustrie sogar dem Hausbedientenwesen das Feld streitia machen würde? Und doch ist dies im Osten unseres Landes eine Thatsache geworden, und ohne Zweisel wird man bald auch anderwärts dasselbe constatiren können, vorausgesetzt, daß ein entsprechendes Vedürfniß vorhanden ist oder erzeugt werden kann. In New Fork ist eine große Actiengesellschast in's Leben getreten, welche gegenüber jedem ihrer Kunden sozusagen die Nolle eines Kamnierdieners übernimmt, und eine Anzahl gesellschaftlich hervorragende Persönlichkeiten haben zu diesem Unternehmrn ihren Seaen aeaeben... Diese Gu

sellschäft schließt' mit rhren Kunden Contracte ab, wonach sie auf je ein ahr alle Kleider ihrer Abonnenten in vollkommener Ordnung und Rein lichkeit erhält. Und es gibt eine ziemlich zahlreiche Menschenclasse, welche thatsächlich in dieser Gesellschaft eine willkommene Erlöserin von allerlei kleinen und großen Mißhelligleiten siebt. Denn eine Menge Menschen in unserem Großstadtleben halten sehr darauf theils aus Vorliebe, theils aus dringendem geschäftlichen Zwang oder gewissen geselligen Interessen stets in recht patenter" Hülle einherzugeben. Das macht aber viele Umstände, welche nickt immer mit anderweitigen Verpflichtungen Harmoniren; oder wenn man die , Umstände vermeiden will, muß man eben alle Augenblicke etwas Neues anziehen, und das Budaet für Kleidung lauft zu hoch. Es braucht kaum gesagt zu werden, daß diese Leute meistens Junggesellen sind, indeß ist auch, ein bedeutender Procentsatz Ehekrüppel" darunter. Sich aber einen Kammerdiener zu halten, ist nicht Jedermanns Sache; auch Viele bei uns, die sich solches lei sten könnten, haben keine Lust dazu, da sie nicht als aristokrätelnde Hochnasen gelten wollen, oder aus irgend einem anderen Grunde. Den Comfort jedoch, welcher ein Bedienter lie sert, möchten sie sehr gerne haben. Allen diesen Leuten kommt die besagte Besellscbaft wie aerufen. Dieselbe verpflichtet sich, wir gesagt, contractlich, ihren Kunden aus ein Jahr die Bedientenarbeit volli?mmen zu leisten, soweit die Besorgun? der Kleider in Betracht kommt. Sie hält eine Anzahl Wagen, welche an bestimmten Tagen jeder Woche vor der Wohnung der Kunden erscheinen (gleichviel, ob diese in der Stadt sind, oder etwa in Sommervacanz auf dem Lande weilen). Alle nicht augenblicklich gebrauchten Kleider werden in Augenschein genommen und, wenn sie irgend welcher Pflege bedürfen, fortgebracht. Die Besichtigung geschieht durch einen eigens da' zu engagirten erfahrenen Schneider, der, wenn ein Kleidungsstück Reparatur oder besondere Reinigung bedarf, es sofort zu diesem Zweck m Obhut nimmt und sobald wie möglich wieder abgibt. Dadurch erwächst den Flickschneidern und einem Theil der regulären Kundenschneider ein gefährlicher Mitbewerb: denn derenDienste in dieser Beziebuna werden von der vorliegenden Gesellschaft, als Theil ihres Geschäftes, bedeutend billiger geleistet, als sie bisher gewöhnlich zu haben waren. Reinigen. Bürsten, Pressen, Spannen, kurz. Alles, was zu Vervollkommnung der Kleider gehört, wird von der Gesellschaft prompt besorgt. Wie schon angedeutet, gehen die Kunden der Gesellschaft durchaus nicht blos aus einer socialen Schicht hervor. Kaufleute sowie viele Klaffen von Handlungsgehilfen und Anderer, bei denen es auf patentes Aeußere ankommt, gehören dazu. Alle Kenner der Verhältnisse prophezeien dieser Großindustri glänzenden Erfolg, auch wenn der Zuspruch nicht in allen Großstädten ein so bedeutender sein sollte, wie er in Gotham her-vortritt.

eheimnib des Spielkarlcu Handels. Von vielen Zuschauern an Spiel Plätzen ist schon die Frage aufgewor fen worden, wohin die Unmasse der schmierig gewordenen und abgelegten Spielkarten sich verflüchtigt, da man doch höchst selten' weggeworfene Karten antrifft, und andererseits ihre Menge eine enorme sein muß. Denn jeder Beobachter weiß, daß in allen besseren Spielhäusern eine riesige Anzahl neuer Kartenpäckchen im Laufe eines Monats verlangt werden; oft wird schon bei einem einzigen Spiel im Laufe des Abends ein Halbdutzend Male ein neues Päckchen gefordert, da der Spieler jederzeit das Recht dazu hat und theils aus Laune, sehr häufig aber aus Aberglauben von diesem Recht , einen ausgiebigen Gebrauch macht. Die damit verbundenen Ausgaben machen oft einen bedeutenden Posten im Etat der Spielbauser aus! Wohin kommen nun alle diese Küm melblättchm? Ein Eingeweihter in Gotham beantwortet diese interessante Frage folgendermaßen: Wer da glaubt, das Dienstpersonal nehme die weggeworfenen Karlen an sich, der irrt sich gewaltig. Es wird vielmehr ein neuer, schwungvollerHandel mit diesen Karten getrieben. Dieselben werden sorgsam ausgehoben, und ein regulärer Käufer verpflichtet sich wenigstens gilt dies in unseren meisten Großstädten contractlich, einem Spielhaus seinen ganzen Abfall während des Jahres oder der Saison, abzunehmen. Gewöhnlich sind diesv Karten nur wenig beschmiert, und viele sind noch nicht bei einem Dutzend Spiele gebraucht werden. Je höher gespielt wird, desto häufiger ist g wohnlich das Verlangen, die Karten zu erneuern. ' Der Käufer sortirt dieselben nun, reinigt sie soweit, wie nöthig und möglich, und ersetzt etwa verloren ge. zangene aus ganzenStößen vermischter Kärten, die er zu diesem Zweck gesam-. melt hat. Dann kommen sie wiedei in die ursprüngliche Hülle, die eben falls für den Käufer aufgehoben wo? den ist, und werden einfach wiederver kauft, meist zu ermäßigtem Preis. Kunden finden sich in Menge. Es sind dies meist gesellige Clubs zweiten und dritten Ranges, oder nicht-spie sende" Clubs in kleineren Städten, oder auch Kleinhändler, welche durch

;ben niedrigen Preis angelockt werden j und die Karten überallhin wieder ver kaufen. Der Aberglaube würde in vielen Fällen die Spieler von der Be. Nutzung solcher Karten abhalten, wenn .sie wüßten, daß sie es eigentlich nur mit Trödelwaareu.tbunbaben.: aber

tn neun unter zehnFallen 'sönnen solch Päckchen getrost für funkelnagelneu ausgegeben werden: so sorgfältig und geschickt sind sie renovirt worden. Daher finden sie auch nicht selten wieder ihren Weg zu Spielplätzen ersten Ranges. Es gibt in New Dort einen hochfeinenSpielclub.welcher einen Namen für seinen stets unerschöpflichen Vorrath an Karten erster Classe' hat. Ich kann aber versichern, daß nicht nur viele, sondern alle dort benutzten Karten von einem jener Trödler kommen und in großen Partien 6 bis 8 Cents das Päckchen kosten. Die Geschichte kommt also sehr billig, und der Schein ist gewahrt! Und dieses Beispiel ist nicht das einzige. Zu der Welt, welche betrogen sein will, gehören die Kartenspieler wahrlich nicht zuletzt. Von, Jnlande. Die Wollzüchter in Mendocino Ccunt). Cal., haben die Wei sung erhalten, ihre Schafe nicht zu schttren, da der Vreis der Wolle nicht sie Kosten deckt. Es heikt. daß die Kchafzüchter in einigen Counties ge.löchigt waren, ihre Wolle für 5 bis 6 (sentö zu verkaufen. Bon den lüdli chen Counties wird berichict, daß 9 und 10 Cents bezahlt wurden. Die E i n w a n d e r u n g s I n spectoren im New Yorker Hasen machen mitunter recht dumme Streiche. So hat dieser Tage ein solcher Board of JnspectorS" eine verheiratete" Frau, die ihrem davongelaufenen Manne nachgereist war, zurückzu''chicken beschlössen, weil dieser Mustergatte sich weigerte, für sie zu sorgen. Damit wird eine Prämie auf Durchbrenner von sitten- und gewissenlosen Ehemannern gesetzt. Thatsächlich lost der .Board os Inspektors- 'die Ehe auf und spricht der verheirateten Frau den Rechtsstatus rundweg ad. Wie er zu dieser Anmaßung kommt, ist unbe-

! greiflich; noch unbegreiflicher aber wäre eS, wenn sie höheren Ortes geduldet ! würde. Die N. Stsztg." räth dem Eommlssar Stump, statt nach Canada zu reisen, sich um die New Z)orker Jnspectoren zu kümmern und ihnen die Köpse zurecht zu setzen. Von einem Falle unerhörter Grausamkeit gegen ein Pferd machte neulich Henry Vogt, ein in Niles bei Evanston, Jll., wohnender Farmer, der Polizeibehörde des letztge nannten Ortes Anzeige. Der Erzählung Vogts zufolge hatten sich am Abend vorher mehrere junge Männer in einer Wirthschaft zu Niles betrunken und machten sich dann auf den Heimweg. In der Nähe von Vogts Farm graste ein Pferd, welches die Burschen . einfingen, ihm die Augen zusstachen und es sonst auf jedwede Weise mißhandelten, worauf sie nach Hause gingen. Das arme Thier wurde am andern Morgen gefunden und erschossen. Vogt konnte die Verüber der unmenschlichen That zwar nicht mit Namen nennen, hat sie aber gesehen und wird der Polizei alle mögliehe Hilfe leisten, um die brutalen Schurken zur Bestrafung zu bringen. Erfahren Hopfenbauer rechnen für dieses Jahr auf eine Durchschnittsernte von 1000 Pfund Hopfen per Acker. Das ist eine ge ringe Ernte im Vergleich zu früheren Jahren, too man auf 2000 Pfund per ölcker zu rechnen pflegte. Die Beschaf fenheit des Hopfens wird aber in diesem Jahre aller Wahrscheinlichkeit nach eine sehr gute sein, und da in Lewiö, Dakima, Wbatcom und Skagit.Wash viele neue Hopfenpflanzungen angelegt worden sind, wird die Gesammt ernte in diesem Jahre an Quantität nicht viel hinter den Ernten früherer Jahre zurückstehen. Dieselben Ver Hältnisse liegen auch in Oregon und CalifornieN vor, während die Hopfen, pflanzen in Deutschland und England so unter der Dürre zu leiden hatten, daß man dort nur eine halbe Ernte von mittelmäßiger Beschaffenheit wartet. Die Hopfenpruse werden daher sehr bedeutend steigen, aber leider werden viele unserer HopfenZüchter Toeäi leidigen Geldmangels wegen gezwungen sein, mit den Hopfenhändlern Liefer!ungZcontracte zu verhältnißmäßig niedrigen Preisen abzuschließen. Nur die finanziell unabhängig dastehenden Hopfenzllchter werden in der Lage sein, mit dem Ver,. kauf des Hopfens zu warten, bis die in sicherer Aussicht stehende Preissteigerung eingetreten ist. Einen zehn Fuß langen Alligator in den Straßen der Hauptstadt von Texas umherlausen zu sehen, ist auch ein .Schauspiel, das nicht alle Tage geboten wird, sagt der Teras Vorwärts" von Austin. Die Bestie wurde am Dry Creek, ungefähr 10 Meilen von Austin, auf dem Wege nach Bastrop gefangen. Schon seit 20 Iahren ist er öfters von den Farmern jener Gegend gesehen worden, und manches Schwein, und manches junge Kalb ift ihm zum Opfer gefallen. Endlich hatte man ihn erwischt, und die jungen Farmer, welche ihn gefangen hatten, sahen schnell genug ein, daß sie mit der Ausstellung eines solchen Thieres bei 10 Cents Eintritt mehr Geld verdienen konnten, als mit Baumwollepflücken. Sie ließen' einen großen Wasscrtrog anfertigen, und stellten ihn zur Schau aus. Am Dienstag .wollten sie ihr Local verändern, luden den ganzen Trog mit dem Thiere darin, auf einen Wagen und fuhren damit die Congreß Ave. hinab. Aber das Fahren behagte dem Herrn Alligator nicht. Er kroch gemüthlich aus dem Trog heraus, und. war gerade dabei, sich dem vor ihm sitzenden nichts -Schlimmes ahnenden schwarzen Fuhrmann als Frühstück zu- . r r"Y? - ' zulegen, als oer vagen zusauig einen Stoß erhielt, und das Thier aus' die Straße fiel. Es dauerte 'eine' geraume Zeit, bis man ein starkes Seil durch seinen allmächtigen Rachen gezogen und um Hals und Kopf geschlungen hatte, um ihn dann wieder auf den Wagen und in den Trog zu. präkticiren. Der Hauptverlust der Eigenthümer' besteht namentlich darin, dafc mehrere Hundert

Menschen das Thier umsonst ge7""en haben. Eine wahre Heldent haben vier junge Mädchen aus tucket. Mass.. verrichtet. Alice Corse, Stella Loring, Ruth Loring und Edna Corse. welche mit ihren Eltern während der Sommermonate dort wohnen, unternahmen neulich von Monoway - Hafen aus bei unruhigem Wetter eine Kahnfahrt. ' Auf der Mitte des Hafens hörten sie Hilferufe und sahen fast eine Meile weiter drei Knaben im Wasser, welche sich an ein aekentertes Boot klammerten. In aller Eile ruderten sie den Verunglückten zu Hilfe, trotzdem die Wogen schäumend über ihr Voot schlugen. Als sie sich dem gekenterten Boot genähert hatten, wiesen die drei Knaden auf einen vierten, Winchel Dunham mit Namen, welcher versuchte, zu dem Boote zu schwimmen, aber zu entkräftet war, um es erreichen zu können. Edna Corse" faßte ihn am Arme, und die ältere der Lorings band ibm ein Seil um den Leib und auf diese Weise zogen die Mädchen den Ertrinkenden in ihren Kahn. Sein Gesicht war bereits schwarz und er selbst wahnwitzig geworden, und dreimal versuchte der Unglückliche, über Bord zu springen. Er wurde aber von seinen beiden Retterinnen festgehalten, während die beiden anderen Mädchen den Kahn nach dem Ufer ruderten. Die anderen drei Knaben an dem gekenterten Fahreuge wurden von einem Segelboote aufgenommen und gerettet.' Den vier muthigen Mädchen gelang es, ihren Pflegling wieder zu Verstände und Glücklich an's Land u brinaen. E i n V u l k a n wurde neulich vier Meilen südlich von Pon.'a im County Tiron, Nebraska, von Zweiradfahrern entdeckt. Aus einem Spalte auf den Anhöhen steigt heiße Luft mit solcher Gewalt in die Höhe, duß sie Baumzweige und Papierfetzen mehrere Fuß in die Höhe zu treiben vermag. Die Temperatur der Luft soll so hoch sein, daß sie neugierige Besucher in achtunggebietender ' Ferne halt. Zwölf Meilen von Ponta befindet sich der von der Lemis & Clark'schen Expedition aufgefundene ausgebrannte Krator. Der in der Nähe befindliche Fluß hat das Ufer und die darauf belegenen Landstraßen auf wejte Strecken ausgespült, und man glaubt, daß das Wasser ein Kaltlager erreicht hat und daß durch die Zersetzung des Kal'.s die aus dem Erdboden ausströmende Hitze hervorgebracht worden ist. Der alte Krater ist jetzt fast ganz verschwunden, aber die in beträchtlicher Menge aufgesundencn Bimsteine und Lava deuten darauf hin, daß der Vulkan einstmals eine große Thätigkeit entwikkelt hat. Tie neue Naturerscheinung ist auf den Anhöhen gerade oberhalb des Flusses zu beobachten. Tie auf steigende heiße Lust verbreitet keinen eigenthümlichen Geruch, ebenso wenig werden fremdartige Stosse ausgeworfen. Zweifellos liegt der Erscheinung irgend eine unterirdische Störung zu Grunde.

Vom Auslande. Eine Wiener C o r r. er. jahlt folgende Jydille vom Schwechatzache. Jüngst begab sich ein hübsches Zräulein aus Baden nächtlicherweile zum Schwechatbach hinab, um ein fri i'ches Bad zu nehmen. Zwei Freun, binnen erlaubten sich nun mit ihr den )on Kleist's Jdyille her bekannter. Scherz, ihr heimlich die 5tteider zu stehlen; als das Fräulein dann das ilnglück gewahrte, setzte sie sich in ihrer Verzweiflung heftig weinend unter 'inen Weidenbusch. Da kam aber doch :ine Rettung, indem eine spät vorüber kommende Person, die ihr Schluchzen )örte, ihr ins Gebüsch, in dem sie sich zerborgen hielt, einen Mantel zuwarf, so daß sie sich doch wenigstens nach Hause stehlen konnte. Und als die barmherzige Person des andern Tages ?en Mantel abholen kam (Hm! dies barmberzige Person scheint nicht nur :inen langen Mantel, sondern auch scharfe Augen zu haben ), zeigte sich's. daß es ein reicher junger Herr :us Pilsen war, ein Fabrikantensohn, ser. nun er das arme, geängstigte Fräulein zu Gesicht bekam, sich mit )cr zu einem richtigen Roman gehörenöen Präzision sofort in sie verliebte. Und dieser Tage verlobte er sich auch schon mit ihr und seitdem baden Die Freundinnen, die ihr die Kleider zestohlen, allnächtlich im Schwechat bach. Der Selbstmord einer Schauspielerin, nämlich des Fräulein Jda Unger. von der Pochmann'schen Theater-Gesellschaft, die im Winter im königlichen Schauspielhaus zu Pots dam, im Sommer in Putbus auf Rüzen Vorstellungen gibt, wird aus Putbus gemeldet. Fräulein Jda Unger, :ine schon bejahrte Dame, war als Schauspielerin, sie spielte namentlich komische Alten, sehr beliebt und schon Jahre lang bei der Pochmann'schen Äesellschaft. Jüngst ging sie mit noch mehrereMitgliedern der Gesellschaft nach dem Friedrich-Wilhelmsbad, um ;u baden, und begab sich später von dort unter dem Vorgeben, noch einen Spaziergang zu machen, 'nach dem nahe belegenen Lautcrbach, wo sie in der Gegend des Brückenkopfes sich ihm Kleidung entledigte, dieselbe auf einen Stein legte und sich dann ins Wafler stürzte, aus welchem sie später als j Leiche herausgezogen wurde. Ueber die Motive zu dem Selbstmord verlaus , tet, daß diese, in abhaltender Kränke ; lichkeit zu suchen sind, zu welcher die ser Tage ein stattgehabter ärgerliche i-Zwischenfall. trat. Die Leiche der j'Lühnettkllnstlerin wurde nach Putbus gebracht. Zu ihrem Testamentsvoll, strecke? hat Fräulein Unger Herrn Di , rektor Pochmann eingesetzt. : ' k -In -zahlreichen Zritun. zen wurde vor Kurzem die Notiz ver. öffentlicht, daß im September der Ge. sangverein' zu Weida in Tbürinaen. i Deutschlands ' ältester Männergesang verein, em 7d!aynges Stiftungsfest feiern werde, . Die Annahme, der Ver.'

:in in Weida sei der älteste, ist nicht richtig. Der Adjuvanten-Verein zi. Coswig in Anhalt, der auch dem deutschen Sängerbunde angehört, kann aus :in dreihundertjähliges Bestehen zurückblicken. Die älteste Urkunde, die über diesen Verein existirt. datirt au2 dem Jahre 1604. . In dem Buche: ,Der deutsche Männergesang" von Dr. Otto Elben wird, der Adjuvanten. Verein zu Coswig auch als der älteste Verein Deutschlands aufgeführt. Vielleicht darf hier erwähnt werden, daß Weida in einer anderen Beziehung illen deutschen Städten voransteht. Es hat die erste und älteste Gustav-Ädolf-Kirche in Deutschland. Am 9. August waren gerade 260 Jahre seit dem Tage vergangen, an dem Holstschc Reiter die Stadt plünderten und das Gotteshaus den Flammen überga-. ben. 200 Schweden Torstensons halfen den Einwohnern bei dem Wiederlufbau. Paul Mantegazza, der Verfasser einer endlosen Reihe von Physiologien", llt sich neuerdings der Radfahrerkunst zugewandt. Er ist ein warmer Verehrer des Zweirads. Das Zweirad schreibt er, .ist der Triumph des menschlichen Gedankens über die träge Malaie. Zwei Räder, die kaum, den Boden berühren, und die man fürFlllgel halten könnte, tragen Dich in weite, weite Fernen

smit wunderbarer, berauschender Schnelllgken. ohne den untleiderregenden Schweiß überangestrengterThiere, ohne das häßliche Aechzen rauchender Maschinen. Ein Wunder des Gleichgewichts, der Einfachheit, der Leichtigkeit! Ein Maximum der Kraft, ein Minimum an Werkzeugen, der Inbegriff der Schnelligkeit und Eleganz! Der Mensch, der danach strebt, Engel zu werden und die Erde nicht mehr berührt! Merkur, der aus seinem Grabe auferstanden ist und lebendiq. areifhaft vor uns erscheint. Da's ist das Zweirad." Der Professor verdient. Ehrenmitglied aller Radfahrer-Clubs zu werden. Die socialdemokrati-

r v cm er . n . "tt.uül Jahre 1892 &4 einschlagige Anzeigen. gegen das Vorjahr um 10 weniger erstattet worden, 7 gegen Qfficiere, 77 gegen Unterofficiere; bestraft wur den 7 Qfficiere und 62 Unterofficiere (und zwar disziplinär in 32, gerichtlich in 33 Fällen), freigesprochen 9 Unterofficiere, gegen 5 Unterofficiere wurde das Verfahren eingestellt. Dir größte Anzahl der Anzeigen trifft auf die Cavallerie, 35; davon 8 an das 1. Schwere Reiter-Regiment. Von den 77 angezeigten Unterofficieren waren 49 Bayern von Geburt, 28 Nicht, bayern, 58 Eapitulanten. Die Pariser Hoch schule zählt augenblicklich 423 Studentinnen. Dec medicinischen Facultät gehören 129 derselben an, von denen 95 Russinnen sind, 22 Französinnen, 4 Rumäninnen. 2 Engländerinnen, 2 Serbinnen, 1 Türkin und sogar 1 Deutsche. Die juristische Fakultät ist am schlechtesten besetzt; sie zählt nur 2 Hörerinnen: 1 Russin und 1 Elsässerin. Die philo sophische Fakultät umfaßt 28 Franzö sinnen. 5 Russinnen und 1 Amerika nerin. Naturwissenschaften studiren 226 Französinnen, 11 Russinnen, 4 Rumäninnen, 3 Engländerinnen, 2 Amerikanerinnen. 1 Schweizerin und 1 Teutsche. Endlich studiren 14 Damen an der Apothekerschule. Der Schluß des SommersemesterS war den weib lichen Studirenden günstig.' 43 be standen die Elamma.. Eine ro m r sch e An siedeluna ist wieder entdeckt worden und zwar auf einer Farm bei Long Wit tenham an der südlichen Themse ge, genüber Dorcheste? (Durocina). DU aufgefundenen Ueberreste dehnen sich über eine Fläche von 60 Acres aus. Die Straßmanlagen sind so deutlich zu sehen, daß man leicht mit Erfolg Ausgrabungen vornehmen kann. Römische Münzen und irdenes Geschirr hat man schon seit lange in der Gegend gefunden. Die begrabene Stadt liegt ungefähr 8 Fuß unter der Oberfläcbe der Erde. . I n S ou th amp t o n starb am 10. August die Lieblingsschwester des verstorbenen Generals Gordon. deZ Helden von ttarthum. Miß Mary Augusta ordon. Tie Verstorbene erfreute sich in ganz Hampshire der größten Achtung und genoß die Personliche Freundschaft vieler Mitglieder der königlichem Familie. Die Nachricht von dem Ableben Miß Gordon'S wurde deshalb auch sofort der Königin telegraphirt, welche der Familie ihr Beileid ausdriicsen lie. Englische Blätter veröffentlichen aus einem soeben erschienenen amtlichen Bericht interessante Einzelheten über das Hcirbthen in Birma. Heirathen scheinen dort weNiger zahlreich als in Indien zu sein. Diese Thatsache wirv dadurch erklärt, daß unter den Buddhisten und Ndanbetern", reiche die Mehrheit der Bevölkerung bilden, nicht wie in Indien Heirathen unter Kindern stak:finden. In Birma ist die Liebe das Motiv zum Heirathen. (Glückliches Land!) Jedoch -ist die Zahl der Heirathen dort , größer, als in Europa. Die Verbindunq kann daselbst leichter geschlossen und leichter aufgehoben werden. Die Armuth' ist dort fast unbekannt und die Bedürfnisse in dem gemäßigten Klima können leicbter befriedigt werden, als im Norden Europas. Em zunges Ehepaar, kann seinen Haushalt mit einem Da" . und einem Kochtopfe anfangen. ' Das überall zu findende Bambusrohr ge-' i-'Ll (m.l..!. . r....5 I twuiy uiuici tui fpM chuusoau, zur Treueruna und ma s,lkst um 'Tcuciuug unu lnag 1C.10JI ZUM jDinC beitragen. Die ??rau nimmt aewöbn. f.:.. Mit.it Ä v it i t II UCX) Vier ANtyell an dem Unterkalt 'Yk.i fm..:.Y . ft...9i ' " .

lo)c vcimyznzx -posi veiscnl.l,! j Pech oder Harz zugeklebt, so daß daem Aktenstück aus dem bayerischen i rch ihre mit rothem Zwirn zusam. KriegsmiNlsterium das ihr nur unter engenähten Lippen noch fester . geMißbrauch dienstlicher Verha wisse ziu wurden. Bei Hung - Yen gegangen sem kann. Der Titel des Erhoben die beiden Unglücklichen den Aktenstückes lautet: Dienstbetrieb ,n m durch Zeichen UM Hilfe ZU der Armee, Mißhandlung und vor. Bitten. Die stumme Sprache wurde schriftswidrlge Behandlung Unterge. Erstanden. Da sich jedoch keine bener . Nach einer umständlichen ta. Barke in der Nähe befand, mußten bellanschen Uebersicht sind m dem hf, am nhT stebellden Versonen erst

und Izat sich so eine unabhängige Stellung erworben, deren sich die verheirathete Frau nicht in Europa erfreut. Nach dem alten buddhistischen

Gewohnheitsrecht kann der Ehemann! nicht ohne Einwilligung der Frau! über Eigenthum - verfugen, welches ! nacb der Berbeiratbuna von beiden !

acmeinsam erworben ' wurde. Ge- Worte dru5en ihren Tank nicht auS.1 wöhnlich finden dieHeirathen zwischen' mä)tt ii1 dem Ahnten und fünfundzwan- 'L 5Ä58E i5.53 Zlgsten Satire statt. Die meisten 'Blr- Mästet; brauchte unzählige Mittel und erzte. der r,ntt s,f,a . ' steti wurde die AnsäUe schlimm. Vor einem Jahre Manen haben nur eine, wenige mehr- gebrauchte ich dkfl ervenslärker und 23, können als zwei Frauen. Die erste Frau ist Dank nicht ausdrücke Denn mit Wahrhe.t ex w nr t v a vr a kann ich letzt saqen: Ich btN gehnltl ch empfehle diese Gewöhnlich die Wahl des Mannes in Medizin alle eidenden, denn sie wird slchne Heilung seiner Jugend. Hat sie aufgehört, zu f1' erana utlu

gebaren, so hilft sie dem Manne sehr zackl,n.Mich...2utti9i. f, in der Wahl einer zweiten die i)t gehorchen milR. DlC Leichtig er zuletzt jede d Minuten beinahe Ue Glieder zusmmek f.Zt mit i",s. l?kr:5.. V,Ji lg' Ich gebrauchte ..Pastor Snig's Neroen-Elättkl-keil. Mit welcher die Eyefcheldung dort n M der ersten halben Flasche schon bemerkten rvl, bnn Statten aekt ist eine der llrsa- Besserung. Jetzt ist et jeder olls,ändig rfunt von miauen qcqt, tll eine oer urja- nd ftark. Ich empfehle einem Jede diese Medizin l, chen, warum die Polygamie so selten ein sichere, Heumiuel. W. B e &tt. ist. Der Theil, welcker die bescke!- ! ! -? ei" toert5onei uö füt ttemnbibeirt

bung ' ' ' -!-- um viiLicimmia uuu uiuyi mci;i, ucc nnher? ?f,eis nimmt dnS 1l-nrme n, W Kinder, Die ossentliche Meinung ' ist gegen eine zu oft stattfindende khe-; scheidung des Mannes: die Selbstachtuna, welche die Frauen besitzen.! verbietet ihnen, einen Mann zu hei- ., . ' , c. r' ' VVtf VVVV HHV , raiqen, oer a) iaujig von jcmcn Frauen hat scheiden lassen. W i e man inTongking Ehebrecher bestraft, davon wissen Zei-. tungen aus Tongkmg. die mit dem dieser Tage in Marseille eingetroffenen Dampfer ..Sydney" angekommen sind. Folgendes zu berichten: Aus Hung-Yen schreibt ma daß vor eini - gen Tagen Personen, die sich zufällig am User des rothen fflujses befanden, einem entsetzlichen und grausamen Schauspiele beiwohnten. . Einige kleine, aus einigen Bambusrohren und us Bananenstämmen zusam. UlCHgCCtylC OlUPC UICUCil Ul lUCllUCt Geschwindigkeit den Fluß hinunter. Auf dem Verdeck- standen zwei nackte Eingeborene, ein Mann und eine Frau, deren Hände und Füße von Vambuspflöcken durchbohrt und aneinander gefesselt waren. Der Mund rnnr drn fllnslr mit rimr ?!rt l?rdr- " foIchc unb aB sic dlich ein kleines Boot gefunden hatten, war es bereits zu spat, um den beiden stummen Duldern Hilfe zu bringen. Das Fahrzeug, auf dem sich das Paar befand, ist jedenfalls später an irgend einer Klippe zerschellt. Die Eingeborenen von Tongking erzählten. daß die beiden Unglücklichen jedenfalls Ehebrecher gewesen seien und daß solche in den annamitischen Provinzen Hinterindiens stets in solcher Weise bestraft würden. Um die Qualen des leidenden Paares noch zu vergrößern. hatte man auf den Boden zwischen dem Manne und der Frau Speisen und Getränke gestellt, aber so. daß sie sie nicht erreichen und nicht einmal berühren konnten. Die Independance tonkinoise" ist entrüstet darüber, daß unter der französischen Herrschaft noch solche Barbareien vorkommen, können. Vor dem Geschäfte eines Trödlers am Boulevard du Temple in Paris kann man jetzt eine Guillotine sehen, die in der Schreckenszeit" in Feurs, einer kleinen Gemeinde im De partement Loire, funktionirte. Als die revolutionäre Erregung wieder znr Ruhe gekommen war, kam diese Guiüotine in die Rumpelkammer der Marne von Feurs. wo sie mit altem Eisen an ihren gegenwärtigen Besitzer verkauft wurde. Diese Guillotine wurde im Jahre 1793 im Auftrage Charles Elaude Savogue'S konstruirt. Derselbe war ein wüthender Demagoge und Deputirter von Rhoneet-Loire in der Convention und durchreiste sein Departement stets gefolgt von der Guillo tine, bi Mreiche Opfer forderte. Schön und rein Soll das Haus stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Ost McCarth Str. Für die heiße Jahreszeit ! Mineralwasser, Selters nnd Waukesba, in Flaschen oder Syphons-'Füllungkn. DC7llnfcre eigenen Fabrikate.zI Ausschließlich mit destillirtem Wasser angefertigt. Ginger Ale, Orange Cider, LemonSoda, CreamSoda, Lemon Sour, Champagne Cider, Blrch Bier, :c. :c. EC7m&it besten in d e r S t a d t t m i q d ej 8LC. Jll6XZff61 ÖL) jO 30 55 32 Oö Marhland Str.1 Tttepizon ViO. 407. Bestellunger. erden nach alle Theilen de, Stadt prompt abgeliefert. ltmgezogen. Er ist hier urn hier zu bleiben. t Die zunehmende Prarii de Dr. jarf", dr fiuqen dnd Ohren ttr.trs, zw.mz v, icd grdJeren Räumlichkeiten umzuzleteu. z, wie tyele deshalb die Näumlichketten im zwciteu Ttvck des .Jron Block", W. Washington tr.. nächst , Bowen.Merrill Co'S. für fünf Jahre. . 1 . C .l.-:.A.a. I. ,la WBiroweBrajneicijjncen tingTi iairt ui i .die Behandlung, von uge. ilir. scaie uno cl ' und die Anfertigung von Brillen, künstlichen u. iflen und die Geradrstellung von Ecdlelugen. so wle die Operation zur untfernnng des Stars ' otlntijmeiu iu Preisen für lle erreichbar. sultatton frei und Jedermann eingeladen.

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