Indiana Tribüne, Volume 16, Number 353, Indianapolis, Marion County, 10 September 1893 — Page 5
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Mr. Jlarvey Heed Katarrh, Herzschwäche, Hals lähmung. ,JH litt mehrere Jahre a Katarrh und Hnz schväte, die so schlimm wurden, daß ich ni$i arbeiten und kaum gehen konnte. 33 hatte einen sehr summen Anfall von HalZ. Uhmung vor einig Zeit. Meine Kehle war wie ,ugeschnütt und ich konnte nicht schw.'ken. Tie Aerz:e sagken. cS sei ia Folge voa Her,ick:mäZe. und dersckriebe Medizin, die ich laut Vorschrift ahm. doch schien sie mir TA&t iu niitjn. Meine Fra drang ia mich. Qood'S Csrfaparilla in versacken, indem sie mir von Herrn Joserh E. Smuh erzählt, btt An der Schwellc'des Todes fanb. doch durch Hood'S Cavfaparilla toeBilt dig geheilt wurde. AI? iZ,,m?i Flaschen gezom. men hatte, füdlte ich mich entschiede desser. Ich fuhr sott, e zu nehmen, und fühle jetzt vorzüglich. Ich dan?e Gott und Hoods Sarsaparitta und meincr ZZran für die Wieverhergellung meine? Vollkommenen (Lesundhelt," Harve, Heed. Le?vii!,. O. Hepd's Pillen verursachen keinen Enihlganz. kchmerjea oder Grimmen, sondern wirke prompt, keib nd vorkdeilbast. 1". fe&JiJSJ. M vWJöJPC M drrsckjlicZ Leöen ist eine Crhc ohne toorti 5 uiZO imUm haß aMtiicn naiurelrzuc fi Lilocrn eus Cii Ciaute 'ltv.e. yC Junae zZcuke.d'!?', tarrt t;e tsa:irf i-Jiztn rtsifn tr z,eudsn)cn a.i? kies r.' ädfIccDt-jfrattlCtcii,i.'tJUj k le.c CI ß aiUiCiid;e(f);uiii ßrshe ,ukusirer, ? Cj- " fvj4 tfr. nflt.'ti hi Mni4rtr,'nM!i,j i fc . fMjj ! v . 7 . et v & . injmiran nev, Uudert?.t7.!.1ze.? öcrl erÄMfj:, frjlmjantt. Sltiti.ut Vhl Ttiü .IL-liSTlTts, fi, No-li GiatenÄ:;." York. ' Y. P.5 ij7tt&?&v J. Af1LrJVit V' - i til !&Xi .vrr: .V..' rL . . zprr StettungS.'knker- ist auch iit oaveu in i.n aoli. ?nd Lrt A. . Brandt 0.. 4')! 0x SÜAJttnfiion Strade. Naym um 15 TTfunö zu. Ich dl odt Lcberleideu und 311 ykppe geplagt gewese. KZlcklS, t&i ich ab, eUm mir gut, bis ich anftu utt'sVi ntntB. Jetzt kann t f rt vs Soft vttden. habe nie Kopsweh nd Ht k?sjtt fund an QeniUZt iS oo tarnet'' ß. C. 5slub!a. S.. Zkberaü zn hsdell. Dr. Wagner, Office: Zlo. 60 Ssl Shw Ltr. Offiee-Stunk: : Üix onuittae. i ' Uhr Nachmittag. Ootznung: Scke Vroadway UiatolHt. Telephon 848. Dr. Arnelia li. Keller, Office: Süd Meridian &tvae. t 9 isrhrBorm. zOisice'Stunden : Z i 4 lv Watsirn. ? N?rbend. Telthon 07. DU. IP3ujm.Uz5eD?5 Chirurg und Fraunarzt. Hettanöalk und Ofnce: No. IS Oü Mickiaan Strabe, (Ecke Massachnsertt Svenue.) ?cd,Uck pon Ubr. Sonntag auszenommen. Dr. Office: 134 Nord Pennsylvania Str. OfsieeStndea poa S4 Ubr Nackm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 1011 Uhr Vor. Sotza: K7 N. Uladamftr. , S !k Bkrmoutkr. rtitan I Office 2VZ. ieuBJ)n . sodnung 36. Dr. Burckhardt, Jeutscher Arzt. Ossiee "d Wohnung: No. 382 Süd Meridian Str. Offitt'Ttunden: 8biS9 Uhr Vorm. 2 bis 8 Uhr Nattim. 7 bi Uhr dd. TsukikSSS S 9 Vormittag. TelevKou L0. Dr. C. R. Schaefcr, Dpzt und Chirurg, Ns. 43 Madison Avenue, nahe Morris Str. vreckstunden : 7:SS- UhrMorgen. I SUHr Nachmittag, 7:80 uyr oenos. Telephon 282. JJDuTm Qä"liÖ5 S!o. 38 Ost Ohio Straße. Sprechstunde : 10 lj Nhr Bormittags, 13 achmtttag und 7 1 Hendl. Sonntag von Udr Nachmittag. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 3S7 Süd Delaware Straße. OfficeStun,en: S Uhr Vorm.; S Uhr schm.: 7 9 Uhr bend. Telephon t4. C. C. WnertSz Deutscher Zahn- Aizt, - Ro. 8j Nord Pennsylvania Str. 9$ wild ist Wunsch ungewandt.
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iider aus dem olnlerlande von Togo.
In dem neuesten Hcft der Mittheilungen von Forschungsreisendcn und belehrten aus deutschen Schugebieten" werden die Auszüge aus den Tazebüchern des so früh verstorbenen hauptmanns Kling, der in. den Iahren 1891 und 92 das Hinterland von Togo bereiste, veröffentlicht. Die Tagebücher enthalten manches Interessante. Als Schluß ist dem Heft :ine. Reihe von Photographien beigefügt, die Dr. N. Vüttner in und um Lismarckburg im Hinterlande von Togo aufgenommen hat., Büttner zibt auch die näheren Erklärungen der Lilder. In der Nähe von Bismar.bürg liegt der Ort Pereu.. Ein Mädchen von Pereu scheint es dem Forscher angethan zu haben. Assibi ein -etwa zwölfjähriger Adelibackfisch ist die Tochter des Kwasstvi von Ketshentt und die Nichte der Fetischfrau Nunu Elisi von Pereu. Oft weilt Asstbi in. öismarckburg. Büttner schreibt über Ne: Zumeist ist sie m Begleitung von )!unus Tochter Aplatta und ewiger anderer qleichaltriger Gefährtinnen, )le, wenn sie ihre Botschaft ausgerichtet oder von dem gebrachten Palmwein zemppt haben, sehnsuchtig die Zucker Dose zu erspähen suchen, um ein paar Jewllrznelken oder Perlen betteln. iber auch einige Blätter Tabak nicht zerschmahen. Diese Gesellschaft hat nichts weniger denn Furcht vor den .Oboroni-, den Weißen, selbst das Lhotographiren lassen sie für eine noralle oder einen Armring über sich erzehen. denn eitel ist Assibi wie alle ihre Schwestern. Und sie hat nicht zanz Unrecht; das Mädchen hat zwischen den Lippen hervorblitzende prachtvolle Zähne, eine Haut von schönem hellem Braun und von bemerkenswerther sammetner Weichheit. Ich muß bei dieser Gelegenheit eine Lanze für die Frauen und Mädchen von Ldeli brechen, denn kaum irgendwo znders habe ich eine so allgemeine und sorgfältige Hautpflege gefunden. Das wäscht und seist und badet sich täglich :in halbes Dutzend mal u: noch öfter ' des Abends aber wird die Haut mit Oel und wohlriechendem Fett gesalbt. t Gern beschmieren sie den Oberkörper mit dem im Wasser suspendirten duftenden Mehlpulver der Gewürznelken, so daß sie, wenn das Wasser aufgetrocknet ist, wie mit heller Farbe bepfnselt aussehen. , Auch Annissamen verwenden sie zu ahniim Zwecke. Mit jedem wohlriechenden Wasser, 'lcder Pomade und jedem Stück Seise ist das Adellmadchen hoch zu peglücken. Was die Bekleidung der weiblichen Adelibevölkerung anbetrifft, ss laufen die Kinder nackt oder mit einer Perlenschnur bekleidet, die große-, ren Madchen begnügen sich mit dem ' oao", verheiratete Frauen tragen außerdem noch ein Hüfttuch. Das oao" wird am liebsten von rother ' Farbe gewählt und besteht aus' einem schmalen Zeugstreifen, der. vorn über cer Hüftenperlenschnur hängend, hinten mit derselben verknotet ist; kokett hängen dann hinten die Enden des ogo herab. Die weibliche Adellbe-, oölkerung ist stolz auf. den Besitz des ogo : die Frauen des Tshautsholandes. die zwar ein Hüftentuch trazen, aber jedes Kleidungsstück für entbehrlich halten, gelten daher in Adeli für ganz unkultivirte Buschweiber." Ueber die Königstrommler von Sugu schreibt Büttner: Als ich die Station verließ, um den König Abu Bukr von Sogonde zu besuchen, schloß r V I lYY " ncy meiner arawane ein Mann an. der vorgab, ein Trommler des Königs zu sein. Er wollte die Gelegenheit i i fv. r.; r v. venuyen, um sicyer ,n zin xano zurückkehren zu können. Ehe wir aber nach Paratau kamen, war der Mann verschwunden, und man berichtete mir. paß derselbe von Sugu stamme.' Er hatte, gemeint, eher die Erlaubniß der Mitreise zu erhalten, wenn e? sich als aus dem Lande stammend vorstellte, zu dem ich selbst reisen wollte. iDer m r r r ' 'mann war scyon einige .age vor unserem Aufbruch nach Adeli gekommen. angeblich von Kratye, und hatte sich in Ketshenki, dem Hauptplatze für die Fremden, aufgehalten. Von dort war er' in die einzelnen Dörfer gegangen. um vor den Häuptlingen eine Probe seiner Kunst abzulegen. Zu demselden Zwecke war er auch aus die Station kommen, bei welcher Gelegenheit ich ihn photographirte. Man be- ' ' e l rm p gegnu folcyen reifenoen umnmnte bald zu mehreren, bald einzeln, osler. Sie werden von den Häuptlingen und angesehenen Personen der Dörfer ziemlich reichlich beschenkt, da ihre Nusikporstellungen die Ehrenpreisung und das Lgb jene? zum Gegenstande haben. Dieser Musikant interessirte mich deshalb, weil ich eine solche an rjnem Achselband getragene Trommel mit dem dazu gehörigen gebogenen Trommelstock noch nicht gesehen hatte. Auch ln Sogonde habe ich solche Trommeln nicht bemerkt; sie findet sich derartig auch im Berliner Museum für Völkerkunde nicht. Die Bedeutung der Königstrommler lernte ich in Paratau kennen. Abu Bukr ist zwar nicht Mohammedaner, doch hat ex, wie viele seiner Unterthanen, manche Gebräuche und Aeußerlichkeiten derselben angenommen. So begrüßt man in des Königs Hause den Aufund Untergang der Sonne und feiert den mohammedanischen Sonntag. Em solcher (unser Freitag) wurde in Paxatau hereits am frühesten Morgen mit dem Getöse' von sechs 'großen Äk?mmkln und einer großen Anzahl von Hörnern und Elephantenzähnen sowie' mehrere eiserner Handglocken eingeleitet. Die Hörner und Zähne haben übrigens seitliche Mundöffnungjri; die Handglockey . Hnd die im
ganzen tropischen MMsttka ' g bräuchlichen. Die Concertbande nahm vor des Königs Wohnung Aufstellung und arbeitete sich redlich an diesem Tage ab. Besonders habe ich damals einen jugendlichen Sänger bewundert, der mit kurzen Zwischenpausen immer wieder mit melodischem Tonsall und schöner Stimme das Lob des Herr schers sang. Der Concertplatz war schon während des Tages von vielem Volk besucht, gegen Abend erschien der König in reichster Seidengewandung, um inmitten seiner Großen niederzusitzen und sich mit denselben am Eoncert und an großen Töpfen schäumenden Hirsebieres gütlich zu thun. Die Concertbande erhält dann sowohl vom König als auch von den anderen ZuHörern ein zumeist aus Kauris bestehendes Geschenk. Die in Paratau verwendeten Trommeln waren Standund 'Liegetrommeln verschiedener Größe von der weitverbreiteten Form eines hohlen, unten zusammengezogenen Stammes, der nur an der oberen Seite mit Fell überspannt ist. welches mit den Händen bearbeitet wird. Der cuautrommler dagegen hatte zw?i Trommelflachen und einen Trommel stock zur Verfügung. ' ' ' ,, ZlltS Varon Dkikoschs Memoiren. Bin ich gewesen bald 19 Jahr ; hat geheißen, daß komm' ich zu Militär hat mich Vormund geschickt nach Budapest in Schule, wo wird man vorbereitet zu Examen für Militär. War ich sehr fleißig, daß fall' ich nit durch und hob' ich da auf Schul auch gehobt ain Abenteuer, was. hat auf Leben zukünftiges von mir gehobt größten. Einfluß. War sich da ain junger Mensch, was hat geglaubt, daß is ganze Welt außer ihm ' Schmarrn ! Hat sich gegeben Krenn (wos haißt in Berlin Meerrettig) Hat nur so durch Nosen gesprochen, alle Leute nur so von oben .herab ongesehen hat, wann war' gut aufgelegt, Mitschüler und auch alte Herren wie is sich g'rod gekommen zum Norren geholten. ' ' Kerl verflixter hat auch gemocht Hof einem hübschen Madl, wos war sich Tochter von ainem General. Sag' ich Ihnen, lieber KrasinskyBaczi, war sich das Madl wie ain Engel auf Christbaum. So schöne Augen, so liebes, zuckersüßes Goscherl. so kleine, dicke Handerln und erst ain Fuß. so klein, daß hat mich gewundert, warum hat nit Flügel Nu, hat .werden hoben errathen, daß war ich selbst verliebt in schönes Kind. Hob' ich gehabt aine Empfehlung von Vormund und Mutter, und bin ich gekommen wöchentlich zweimal in Haus von General. Is sich auch immer dort gewesen Kerl verflixter, was hat sich geheißen Gyula v; Nagysöldvar. j Also on eine Abend war sich wieder große Gesellschaft, und is sich auch da gewesen junger Mediciner, was hat sehr, sehr schlecht gesprochen ungarisch und worüber hat sich mein lieber Gyula gemacht sehr lustig in unverschämte! Weise. Hat er zum Schluß gar beleidigt Tochter vom Haus, weil hat dreimal gesprochen mit Mediciner, anstatt mit ihm. ' ' Jetzt bin ich aber worden fuchsteu felswild und hob' beschlossen : wirst rächen Madl. was hast Du von Herzen gern. Nu. bat am Liebsten hätt' ick genommen natürlich Prügel dicken unt hätt' gedroschen Kerl verflixten ; ober. da muß man in so Haus fremden dock immer nehmen Rücksicht auf schwochk Nerven von. Damen Teremtette ! Is sich aber doch sehr schnell ge kommen Gelegenheit für mich. Wird da bei Tafel was für unö junge Leute im Zimmer separat ge sprochen von hyvnotisiren. Gyula natürlich weiß Alles bessei . lacht heißt Alles SchwindelAerzte. Esel u. s. w. Nu. hat kutja Lrdög kommt mir da Idee ! Spring ich auf und söge mit siorke: Stimme : Mit Erlaubniß. Her, von Nagysöldvar, will ich Ihnen liefern Beweis von Wahrheit, daß man kann wirklich mit Menschen machen, was man will. . Oho !" schreit er durch Nasen un). schaut mich an unverschämt durch sein, Zwicker, daß wär ich ihm gesprungen am liebsten in Magen hinab ! Nu, nehm' ich mich aber zusammen und sag': Hat ! : Will .ich Ihner Vorschlag machen : . Werd' ich hypnotisiren da meine Diener Janofch. was sich draußen fitzt in Vorzimme, und wartet. werd' ich streichen mj! meine maqnetischin Finger dann übel Jhnere Körper und müssen Sie zu sammennehmen alle Gedanken und sick einbilden, daß sein Sie Janosch und Janosch werd' ich. befehlen zu glauben, is er Herr von. Nagysöldvar. Dann, wann is sich das geschehen, werd' ick geben Ihnen- Ohrfeigen, werden's dann nit Sie spüren, sondern Janosch Natürlich " Alle Habens gelacht, und nit ce. glaubt, daß is sich das rn'öglich, " Mein Gyula.Baczi aber schaut mick an und sagt : . Mein Lieber ! Will jch Ihnen Blamage ersparen, verzicht, ich auf Ausführung.' Kutya ördög bujjon beled !" schrei ich da. Leg' ich her 1000 fl. wanr nicht gelingt ' Jetzt seien sich alle aufgeregt wo;, den und haben verlangt, datjfotf ich beweisen. " Nu. hat. geh' ich in Vorzimmer. Schlingel Janosch war sich aber g'rat w Küche, ißt zehnten Speckknödl unr sag' ich ihm schnell in Ohr : Janosch! Wann ich sag'. dreN mußt Du mache? Auaen zu und strecken Füß' und üändt
wieMlafender"! 'Kriegst FlascH Paprikaschnaps !" , ' Nu. mein Janosch is sich ja nit auf Kopf gefallen begreift auch sehr gut und richtig.' wie ich ihm halt' Finqer vor Nasen und zähl' drei, sitzt sick Janosch da wie Todter. Hat geh' ich also zu Gyula. streich' ihm über Kopf und Brust unt sog: No. teschek. bitte, denken's. daß sein Sie Janosch ! Und zu Ja. nosch sag' ich : Kutya befehl ich Dir. daß Du bist nit mehr Janosch. sondern Herr von Naanf'öldvar.Also, meine Herrschasten, sag' ich dann, jetzt kommt sich Geschichte" und. bums, hat sich mein lieber Gyula eine auf linke Backe sitzen, was nimmt ihm kein Past mehr herunter. Springt er auf und schreit : Mein Herr ! Das ist eine Gemeinheit ! Mich haben Sie geschlagen ich hab' es aespürt !" Sag' ich ganz ruhig : Jo, jo. thut mir sehr leid ! ?(Z sich Experi. ment mißlungen, weil hoben Sie wahr scheinlich an meiner Krast gezweifelt.Jetzt hoben sich auch die Anderen verstanden, daß hab' ich Unausstehli chen woll'n nur geben Lection is sich gewesen ain Gelächter mein Gyula rennt hinaus und wüthend fort. Wird sich Geschichte natürlich auch
in anderen Zimmer erzählt, wo sitzt sich General und seine Tocbter und alle an ; deren Leute. Is sich draußen wieder großes Ge lächter und ein alter Oberst nimmt mich später auf Seite und sagt : Herr von Mikosch. sind Sie gar verfluchter Kerl war sehr gut. daß hat Bursch hochnäsiger kriegt derbe Lection !" Hab' ich mir gemacht durch Ge schichte sehr gute Stellung und, was war mir Werthvollstes : Tochter von General hat erfahren, daß hab' ich sie gerächt durch Kunststück lustiges. Krasinskri-Baczi, kann ich gar nit sagen, wie glücklich ich seit damals war ; wirst aber bissel begreifen, wann sog' ich Dir, daß is Madl herzi qes geworden später Baronin Mi losch !- 2? e r Tiger ia Äoiqow. Wir lesen in der Deutschen St. Petersburger Zeitung: Der Tiger in Äolchow. der schon seit Anfang dieses Monats bort sein Wesen treibt, wird immer mehr ein Gegenstand des allge meinen Interesses. Die erste Kunde von der Anwesenheit dieses furchtba ren Gastes erhielt man im Bulchowschen Kreise, als eines Tages ein Knabe zerrissen im Walde gefunden wurde und sich bald darauf das Ge nicht verbreitete, ein schreckliches, nie gesehenes Thier überfalle am hellen, lichten Tage das Vieh auf den Weiden und reiße es nieder. Am 2. Juli stürzte sich dieses Thier auf drei Weiber, di? entsetzt zu entfliehen suchten. Die älteste unter ihnen stürzte zu Bo den. der Tiger aber eilte den Fliehen den nach, schlua die ejne mit einem einzigen Schlage nieder, zerfleischte sie und schleppte sie ine weite Streck; mit sich. Darauf machte er sich an die beiden anderen und richtete auch diese auf die fürchterlichste Weise zu.' Wie sie schließlich gerettet wurden, ver schweigt "der Bericht. Am 12. Juli erschien der Tiger abermals und zwar in der nächsten Nähe menschlicher Wohnungen zwei ältere Bäuerinnen und ein lljähriges Mädchen, die in einem Gemüsegarten mit Jäten beschäftigt waren, wurden von ihm überfallen. Er packte du Bäuerin Tatjana . Filjakin an der Gurgel, riß sie nieder und biß ihr ein Stück Fleisch aus der linken Seite. Die beiden anderen, auch das kleine Mädchen, kamen der Unglücklichen zu Hilfe, wurden aber selber von dei. Bestie arg verwundet. Erst vor einer Bauernschaar ergriff der Tiger die Flucht. Schon nach einer Stunde aber war er wieder zu sehen und fiel über eine Arbeiterin her. Die arme Tatjana Filjakin ist bald darauf an ihren Wunden gestorben. Jetzt wurde das Jägercommando in Kaluga be nachrichtigt. traf auch am 13. Juli im Bolchow'schen Kreise ein und veranstaltete im Verein mit den Bauern eine Treibjagd auf den Tiger. Man bekam ihn auch zu Gesicht, es wurden ungefähr 20 Schüsse auf ihn abgege den aber vergebens, Später sind noch größere militärische Commandos im Kreise eingetrofsen, so daß nuni mehr 170 Soldaten unter 4 Officie ren auf das Unthir Jagd machen, bis jetzt ohne Erfolg, Nach einer erfolglosen uche zeigte, sich der Tiger eines Abends plötzlich bei einem Kornfelde des Dorfes Kamenka; einer der Jäger verfolgte ihn ZU Pferde, gab auch mehrere Schüsse aus ihn ab, verfehlte ihn aber, da es schon stark dunkelte. Am 19. sahen ihn einige mähende Bauern bei einem Gemüsegarten des Dorfes Sherdewo. Sie verfolgten ihn mit ihren Sensen, erreichten ihn auch bei einemFlüßcher mit einem Satze aber war der Tiger auf der anderen Seite und mtschvand den Blicken der Bauern! 'Der meindeättest? soll von de)i,' Sparen, du der Ziger im 5cind$ zurückgelassen. Maß genommen haben. Vielleicht er lanat man dadurch etwas mehr Klar, heit darüber, mit was für einem Raubthier man es eigentlich zu thun hat. denn daß es wirklich ein Tiger, ist. hat man immer noch nicht ftfa stellt, Anfangs nahm ran das an und glaubte. $ aul .wer Menage, rie w Sbisdra entsprungen, spate, sin Zweifel aufgetaucht. Die einer meinten, es sei einer der gefährlicher, Wölfe, die selbst Menschen anfallen andere. es 'sei ein Panther. Nach den ' letzten Nachrichten fce$ U Westn.. durch den M K Erzählun. gen . an di? Oeffe.ntlichkeit gelangen, -müssen sogar 2 Panther oder 2 Tige, an den Grenzen des Bolckow'ickeNt
Slzisdra'schen und Karatschero'scheri Kreises Hausen, da sie gleichzeitig an verschiedenen Punkten gesehen wor den sind.
Spanisches LkebeSdrama. Ein Liebesroman, dessen finden Zwei hochgestellte Persönlichkeiten de, Madrider Gesellschaft sind, bildet ge genwärtig das Tagesgespräch in de, Hauvtstadt Spaniens. Man schreib! darüber : Vor kurzer Zeit verschwand aus dem elterlichen Hausi Fräulein Mathilde Salcedo in Gesell, schaft ihres Vetters, des Lieutenants Heinrich Salcedo, eines Neffen des Generals gleichen Namens. Einig, Tage später traf die junge Dame auj der Straße zufällia mit ihrer Mutte, zusammen, und diese verfügte, daß ihr, Tochter sofort in das Kloster der Beterinnen eintrete, wo sie in einer kleiner Zelle eingesperrt wurde, damit sie nich! entfliehen könne. Trotzdem gelang ei dem Lieutenant Salcedo. den Zu. fluchtsort seiner Geliebten aussindie zu machen und sie aus dem . Kloster zü entführen. In .einer kleine., Woh nung in der Fuencarralstraße lebte e, mit ihr in Freude und Wonne, bis d Mutter des Mädchens, die ihre Tochte, überall suchte, den Aufenthalt des Liebespärchens aufgespürt und gegen den Entführer die Hilfe der Polizei anrief. Am Mittwoch 2. August früh fand sick der Polizeiinspector Suarez mit meh reren Polizisten in dem Tauben schlage" in der Fuencarralstraße ein und fand, nachdem er die Wohnung einer gründlichen Durchsuchung unter worfen hatte, daß ein Cabinet, zu wel chem zwei versteckte Tapetenthüre? führten, von innen mit Vorlegeschlös' fern versperrt war. Die Polizei sprengte die Thüren und stand dem Fräulein Mathilde Salcedo gegenüber, die auf der Stelle man ließ ihr nicht einmal Zeit, sich ordentlich anzukleiden in eine. Wagen gebracht und wieder dem Kloster zugeführt wurde. Den Lieutenant Heinrich Salcedo traf man nicht, und er hat sich bis jetzt auch noch nicht wieder eingestellt, jedenfalls weil er fürchtet, verhaftet zu werden. Die Mutter seiner Geliebten behauptet nämlich, daß er das Mädchen' gemalt sam entführt und so lange gepeinigt habe, bis es sich ihm vollständig preis gab. Fräulein Mathilde verwahrt sich und ihren Heinrich jedoch gegen derartige Unterstellungen und .bekennt mit einem gewissen Stolze, daß' sie dem Geliebten freiwillig bis an's Ende der Welt gefolgt wäre. Die pikante Lie besgeschichte wird aber sicherlich noch ein Nachspiel vor den Gerichten haben, da die Mutter der Entführten, eine energische alte Dame, geschworen hat, den abenteuerlustigen Officier um jeden Preis unschädlich machen zu wollen." -" Das beste Brod in der Stadt, Weibbrod und Schwarzdrod, sowie vortreffliche Kuchen, besonders den beliebten Sträußclkuchen bekommt man Allezeit frisch bei Bern h. Thau, 81 Hosbrook Straße Marktstand No. 122 und 124. Kaufe Mucho'ö Best Havanna war " Worte drücke ihren Dank nicht eo8.1 T k i ! o , i lt. R. y.. 1Z. März 1A1. ch lllchlt ti intinc V sticht Ihnen ntzinheil. Ich shlth2l Pa'ksr 9uc.tartr" für Mlch cct. Biete Jayr, war ich mit epileptischen jcilKpftn yjftft; gebrauchte unzSdligk Mittel und crjlt. adkk if ii wurden die ftnjiüe schlimmer. Bor einem Jahre '.ebrauchlk ich den ervenstSrker und Wort könne ikinen Tank nicht ausdrücken. Denn mit Wahrhell .ann ich zeyt sagen: Ich din geheilt i Ich mpsehle dlej, Medizin He idende. denn sie wird sichelt HeilvRZ dringe. Emma ft. Zackl,n.M5.,T.ZuU!A. Ich bezeuqe hiermit, dak mein Toi so schlimm n lervenjSwäche der vielhr Nervenvttziehen litt taf T zuletzt jedt 5 Minuten beinahe alle Glieder zusammen, eg. Zch gebrauch: Pastor Snig's Rcrye-tztatter" ind bei .der ersten halkea Flasche schon bemerkt Wi, .u:e Lesserung. Jetzt ist er wieder ?HfiünUß sntz .nd stark. Ich empsehle eluemIchch yes VtÜzln all sichcnt Htiimittei. Q. Ct? ei wertvolles tT Skenekided, tVV Cl nd ttne. Prc.dh.Haiche zugeiandt. Ärni V, . erhalt!! dMedizm umiou. . . Tiefe Medizin wurde seit dem Sah 187a o Um ?ochw. $aiioAiingin Fort Way. 36k. uUttUtt ant letzt unter feinet- Anweisung KV (41 K0ENIG MEDICINE CO., 238 Knndolpfa St CHICAGO, UL ti nn Rcl!?VWf1.l? habe Ifti $1.00 Ht Jliilch. öwalcke 1tM.0. O0Q 1.75. , 5.. , In Andianayyli in den dkNisakN Advtbkkk ,0N ft. tU. U Weg Daftingtirn Str. und IStfe Sd Qttih Str. und ineol Sanc. CHAS. 6. MUELLER, Deutsche Apotheke. tta&fc-igrr von W. W. Scott. Zlo. 667 Virginia ZSvenus, Ecke Coburn . XtUtfun 1747 acktgloe an d?r Seitenthtzre. Ktz,5ß und Haiti f orafcltifl gelullt, streik diteferung. Drahtnei)thüren alle Größen, Drahtnetzsenster von 25 CtS. aufwärts, Drahtnej billig. Englisches Dinnerserdice vo IvbItück $6.1. R&ta&'s Porzellan Store, No. 196 Virginia Avenue. Sozialistische Ward - Jer' sammlungeu. 1. Ward : 423 Slcd Aveue, jeden Dienstag An 9,. d: Ecke Hoyt Ave' und SUte Str. te-en Sonniaq Nachm. 12. Ward : No. 277 Süd Delaiva Straße, seden Mittwoch Abev. - . 12. Ward: No. 522 Pirgwia A.. jeden Sonntag Vorm. 14. Ward : 39 Smithssn Straße, jeden Frei t,az. Ahud
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