Indiana Tribüne, Volume 16, Number 347, Indianapolis, Marion County, 4 September 1893 — Page 1

r V o TVf y k A A 0 JJ' W Jahrgang IG Office: No. 18 Gab Sltaüama Straße. No. 347 Indianapolis, Indiana, ZNontag, den 4 September 5392.

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Drahtnachrichten

Inland. Wette raus sichten. Für Jndiana : Warm und klar heute Abend und Morgen. Ueber 800 Mensch en in den Fluthen umgekommen. Eharleston, S. C., 2. Sept. Die NewS and Courier" hat eine sorgfältige Untersuchung über die Lage der Dinge an der Küste von Süd Carolina angestellt und auSgefunden, daß die Berichte von dort nicht übertrieben waren. Der Verlust an Menfchenleben in Beaufort.County betragt 800. Zwischen Charleston und Savannah hat der Sturm die meisten Häuser fortgerissen, die Ernten vernichtet und die Bewohner in tiefste Armuth versetzt. Der größte Verlust an Menschenleben und Eigenthum war in St. Helen, LadieS, Wassa, Coosaw, Paris, DawfuSkie und Dathorn Islands. Diese Insein, zusammen mit der Port Noysl Insel haben eine Bevölkerung von etwa 15,000 Seelen, meistens Neger. Noch immer kann nicht genau angegeben werden, wie viele Menschen umgekommen sind. Zwischen einzelnen der Inseln besteht gar keine Verbindung und die Berichte laufen langsam ein. Bessere Aussichten. New Jork, 3. Sept. DaS Unterschatzamt war gestern dem Clearing House gegenüber Schuldner zum Be trage von 103,000 und zahlte $100, 000. von dieser Summe in Gold. Die Bankclarirungen waren $92,100,000 und die Bilanaen 55,900.000. Von den Bilanzen wurden 25 Procent in Baar bezahlt, darunter $1,200,000 in Sold. Dies ist ein bemerkenswerther Conträst gegenüber der vergangenen Woche, als nur 3 Procent der Bilanzsumme in Baar bezahlt wurden. Die tägliche Zunahme der Bankclarirungen wird von den.Bankprasidenen als ein vorzügliches Zeichen der Besserung und als Beweis, daß das Vertrauen wieder n die Geschäftskreise zurückkehrt, an gesehen. Die allgemeine Besserung im ganzen Landein Laufe dieser Woche st, wie man glaubt, durch die Banklarirungen in den Ver. Staaten angezeigt worden. Dieselben zeigten eine Zunahme der vorigen Woche gegenüber von $31,916,175. m ,, M VuSland. Der Sedantag und die Herbst-Manöver. B e r l i n, 3. Sept. Die Feier des deutschen SiegeS über die französischen Waffen wurde gestern ln ganz Deutschand gefeiert. Hier wurde in den RegierungSbureauS nicht gearbeitet, die Börsen und viele Geschäftshäuser waren geschlossen. Kaiser Wilhelm ist gestern früh von Coblenz nach Trier in Begleitung seineS Gefolges und deS Prinzen von Neapel abgereist. DU Kaiserin folgte mit einem späteren Zuge. Die städtischen Behörden von Trier hatten einen großartigen Empfang veranstaltet. Die ganze Stadt prangte im Flaggenund Guirlandenschmuck und große Triumphbogen überspannten die Stra ßen, durch die der Kaiser und sein Ge solge zog. Um 4 Uhr Nachmittag kehrte er nach Coblenz zurück. Um 6 Uhr fand im Schlosse ein großes Banket statt. Unter den vielen Gästen waren der Crzbischof von Cöln, der Bischof von Trier, alle Generale und andere Offiziere, welche den Kaiser zu der Parade begleitet hatten und viele stadtische Beamten. Morgen fährt der Kaiser nach Meh, wo alle Vorbereitungen getroffen sind, seinen Einzug zu einem wahren Triumphmarsch zu machen. Diese Demonstration hat große Bedeutung. Es ist kein Zufall,"daß der deutsche Kaiser und der italienische Kronprinz in Meh fast genauam Jahrestage von Sedan erscheinen. Alles deutet darauf hin, daß die Häupter deS Dreibundes Frankreich eine Warnung zugehen las sen wollen, dem Chauvinismus seines Volkes zu steuern. Bei keinen früheren Manövern war solch eine Menge distins.mrttr Männer, alle voller Interesse fr.r die Erhaltung der deutschen Einigkeit' um öen Kaiser gruppirt gewesen. T'ußer dem KrönPrinzen von Italien, dem König von Sachen, Prinz Ludniiz. Prinz Leopold und Prinz Nuv?ccht ton Bayern und

dem Regenten von Braun, chwelg, wird Prinz Georg von Sachsen, d'e Großherzöge von Baden und Sachsen-Wei-mar, die Fürsten von Hohenzollern und Hohenlohe, Feldmarschall G-as von Blumenthal, General von Haeseler, Kanzler on Caprivi und General von Kaltenborn Stachau, Kriegsminister, zuaeaen sein.

Coblenz, Z. Sept. Kaiser Wilhelm sprach gestern bei einem der; Provinzialbeamten gegebenen Gabelfrühstück in einer Weise, welche auf alle Anwesenden einen gewinnenden Eindruck machte. Seine Rede zeichn nete sich durch poetische Wendunge't und vorzügliche Aussprache aus. Er sprach von der tiefempfundenen Freude, die die Kaiserin und er durch den ihnen von den Bewohnern des Rheinlandes zu Theil gewordenen herzlichen Empfang gefühlt hätten. Dann berührte er die Erinnerungen an seinen Großvater, die in ihm in Coblenz wachgerufen worden waren und sagte : Ich entnehme aus diesem Rückblick aus vergangene Verhältnisse die Lehre, dap wenn Völker und ihre Herrscher fest zu einander standen, sie stets die größten Resultate erzielten und sich bedeutender Vortheile erfreuten. Und so war es, daß die Rheinprovinz, die alte Hüterin deS NibelungenfchaheS, indem sie meinem Großvater beiftand, ihren Theil zur Wiederaufrichtung der deutschen Einigkeit beitrug." Der Kaiser schloß mit einem dreifachen Hoch auf die Bewohner deS Rheinlandes. Trier. Z. Sept. DaS Häupter eigniß war heute das Manöver des 3. ArmeecorpS in der Nähe von hier, dem der Kaiser, die Kaiserin und der Kronprinz von Italien beiwohnten. O !! i ' DU Cholera. Berlin, 3. Sept. Zm Moabit Hospital ist ein neuer Fall von Cholera entdeckt worden. Der Patient ist. ein Knabe, welcher durch den Genuß von Spreewasser, insizirt worden sein soll. B u ck a r e st, 3. September. Die Cholera in Rumänien ist im Abnehmen begriffen. London, 3. Sept. 3n Hull ist abermals ein Todesfall in Folge von Cholera vorgekommen. Auch auS Holland ist ein Todesfall an der Cholera gemeldet worden. Nachrichten aus Tanger in Marokko melden, daß dort in der vorigen Woche 32 Personen an der Cholera gestorben find. OchissSnachrichten. Angekommen in : New A o r k : Werra" von Genua. Southampton: Emö" von New Jork. Ha v r e : La Lorraine" von New Jork. Boston: Craigmore" von Hambürg. Hiesiges. Labor Day. Heute ist 'der Arbeitertag und die organisirte Arbeiterschaft hat ihn, wie üblich, durch eine große Parade gefeiert. Um Punkt 9 Uhr begann der Marsch, der sich von der Michigan Str. südlich durch die New Jersey Straße nach der Washington Straße, von dort westlich bis zur M.ridian und von da nördlich bis zur Michigan Straße erstreckte, wo sich die Reihen auflösten. Vorauf ritt ein Piquet berittener Polizisten, dann kamen 4 Festmarschälle und darauf in langer Reihe die organsirten Arbeiter mit ihren Bannern. Viele Nationalflaggen befanden sich im Zug, aber es fehlte fast alles, was dem Zuge einen selbstbewußten, demonstrativen Charakter verleihen konnte. Nur dieMöbelarbeiter-Union No.13 trug außer ihrem Banner ein Schild mit den Worten :'Nieder mit der ge genwärtigen Lohnsklaverei und Mit chell ist der größte Ärbeiterfeind. Fer ner befand sich im Zuge eine gediegene Darstellung der Boodlepraktiken der beiden kapitalistischen.Parteien. Das Bild ist eine vergrößerte Reproduktion eines Titelbildes des sozialistischen St. LouiS ..Labor." Die beiden Embleme lerregten natürlich einiges Aussehen und wurden entweder mit gaffendem. Maule oder geheimen Aerger betrachtet.

Sonst, wie gesagt, nichts von einem Klassenbewußtsein, das den Arbeiter und dessen Demonstration zu schätzen weiß. Der Zug brauchte eine volle Stunde, um an einem Punkte vorbeizudefiliren. Manche Organisationen waren in gleichmäßigen Anzügen erschienen, so

die Anstreicher und Schriftseher. D!e deutschen Brauer zeichneten sich durch ihre kleidsame, flotte Tracht, braune Blusen, besonders aus. Die Wäscherinnen fuhren in Kutschen. Recht sympathisch berührten den Arbeiterfreund die die Nachhut bildenden Schaufler und Fuhrleute, unter denen sich diele Farbige befanden. Viele Fuhrleute ritten nämlich ihre Ärbeitspferde, einige alte Neger sogar ihre braven Maulesel. Zum Staate ist daö jedenfalls nicht geschehen, aber der Gedanke, daS Thier, daS daS Brot mitverdienen hilft, als Kamerad an dem Festtage der Arbeit mittheilnehmen zu lassen, da lag mehr Sinn darin, als in dem onstigen ganz undemonstrativen Chaakter der Parade. ' 6'MusikkorpS waren im Zuge. Am Nachmittag fanden die Festlichkeiten im Armstrong Park statt. Straßenbabnunfall. Gestern Abend bestieg Frau S. E. Purdue, No. 289 S. Pennsylvania Str. wohnhaft, in der Prospekt.Str. einen elektrischen Wagen. Als sie ihr Fahrgeld bezahlen wollte, ' entfiel ihr hr Geldtäschchen. Sie sprang von dem n der Fahrt begriffenen Wagen um dasselbe aufzuheben. Dabei. k.,m sie zu Falle und erlitt nicht ungefährliche Verletzungen am Kopf. ; Die städtische Ambulanz wurde beordert, und die brachte - d?e . Verwundete nach ihrer Wohnung, wo ihr ärztliche Hilfe zu Theil wurde. - - - - Sin verbängnißvoller Otreit. 'i - - -'. . Heute Morgen schoß Dan Mahone, Bartender im Monumental Saloon, einem farbigen Aufwärter, Namens John NeinoldS, mit einem 32 kalibrigen Revolver in den Kopf. Die Kugel drang dicht neben dem rechten Auge in die Schläfe und liegt jeht im Gehirn eingebettet. . Durch den Schuß ist daS Gehör auf dem rechten Ohr zerstört. Der Vermundete wurde bewußtlos inS Hospital geschafft, wo er zwischen Leben und Tod liegt. Die Aerzte haben die Kugel noch nicht entfernen können. RehnoldS erlangte nach einigen Minuten daS Bewußtsein. Mahone übergab sich selber der Poizei; er stellt eS so dar, als wäre er von dem Neger gereizt und geschlagen worden. -4 Dke Encampment Rennen. Eine angenehme Abwechslung in den Vergnügungen dieser Woche bilden die Wettrennen, welche unter der Leitung deS Indianapolis Driving Club" am nächsten Dienstag, Mittwoch, Donnerfiag und Freitag abgehalten werden. - Wer sich in der Stadt müde gelaufen und müde gesehen hat, wird froh sein auf einige Stunden dem Gedränge zu entrinnen und etwas frische Luft zu schöpfen auf dem hübschen Fairground. Pferdeliebhaber aber werden sich durch W I " " Tf w. Mf V . , nichts abhaken, lassen, die Rennen zu besuchen, sobald sie hören, daß Rancy Hanks ihrem Record zu erniedrigen suchen wird, daß 'sweet little AHx" sich n den Rennen betheiligen wird und daß überhaupt die feinsten Traber hierher kommen werden. Die Rennbahn wird alS die beste deS Lan deS bezeichnet und wenn der Wetterclerk unS keinen Regen schickt, so werden ganz außerordentliche Dinge don den anwesenden Pferden erwartet und die Rennen sollten ein großes Publikum ziehen. i h Deutfcber Waifenreretn. Der deutsche Waisenverein batte ae.

stcrn Versammlung, bei roclctcr bic 9fcifef igamnfpicn etc w Wm Beamten ihre Jahresberichte einreich-' o- Sasbiato lr. ten. Darnach befanden sich am' 1.! lacrimae Christi" zu trinken, September vor. 2S. S7 Kinder in der wird nicht vielen Sterblichen zu Theil, Anstalt, nämlich 29 Knaben und 28 da dieser Wein etwa 510 die Flasche Mädchen, während sich am 1. Sept. kostet. Iudge" Schulle? brachte eine dö. 3S. nur 49 Kinder, 24 Knaben und Flasche dieses edlen WeineS von Chi25 Mädchen, daselbst besinden. i cago mit und Schreiber dieses kam geDie Einnahmen während deS 3ah- rade noch rechtzeitig an, um denselben reS beliefen.sich mit den am Schluß deS zu kosten. Herr E. C. Stahl, der vorigen ZahreS in der Kasse befind-' Herausgeber M Vey Zersetz Staats -

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Sie sind so billig ichen Geldern auf $11,901.50, die Ausgaben auf $9,706.23. -DaS Vermögen deS Vereins beläuft sich auf $79,843.86, wobei daS WaisenhauS mit dem Platze auf $50.000, die Einrichtung auf $5000 angeschlagen ist. Nach Abzug der Schulden zum Betrage von $2,871 94 beträgt daS Reinvcrmögen $76,971.93. Herr W. C. Wettert lehnte die neulich auf ihn gefallene Wahl als VicePräsident ab und an seiner Statt wurde Herr LouiS Beermann gewählt. An Stelle dieses Herrn als Trust wurde HerrW. Stolte gewählt. Der Frauenverein hatte während deS öialzrcs eine Einnahme von $505.15, Ausgaben von $618.13 und hat einen Kassenbestand von $621.03. - . Das Programm für daS nächste Waisenfest wurde besprochen und eS wurde vom Präsidenten Rathert folgendeö Ordnungscomite ernannt: Mich. Mode, 3ohn M. Schuhmacher, Jacob Schmeikle, Wm. Suer, Wm. Stolte, Clem. Teckenbrock, C. Viewegh, Chas. Wilharm, Herman Westerseld, Chas. Wehking, Fred Sanderö, Henry Beermann, AugustDöppeS, Carl Buhlman,. LouiS Eichring, John Freiberg, Henry Gebhardt, Fred. Gansberg, John Helm, Ernst Jrmer und Herm. H. Koch. Tutt'S Pillen heilen Wechselsie. ber. . Der Preußen Gesang. Vere n erwählte gestern die folgenden Beam ten für daS nächste Jahr: Präsident William Kattau. Vice-Prasident Albert Ledig. Sekretär 3ohn Hoffmark. Schatzmeister August Danke. Bibliothekar William KraaS. Fahnenträger ÄuliuS Bottler. Musik-Kommitte A. Arndt, H.' Hossmark, E. Kahl. Wirthschaft. KomiteC. Czinge. zoll, A. Werner. Hüte und Souvenir.Stöcke für 1 Vlfc M.WW V ',"""'-'--iJ, khant Tailor, 19k Ost Washington die Parade bei Zohn No'enverg, 'lerStraße. t . , CZT Einen spaßigen Anblick gewährten heute Mittag 3 . Neger, welche in gestreifter Sträflingskleidung und mit einer Kette verbunden, eine Tafel mit : der. Inschrift Climaz Baking Powder, Purest and Best" dahertrugen. - Sie wurden arretirt wegen Verletzung . der Anzeigenordinanz. Der Mann, der sie für diese sonderbaren Aufzug angestellt hatte, 3ohn Gateö, stellte für sie Bürgschaft. Die Reklamesucht treibt wirklich passierliche Blüthen. ' , - Meersöaumpfeifen, langedeutsche

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jeder Manil, jede Frau und jedes Kind können nun fahren.

Mo. 18 und Danksagung. Lllea Freunden und Bekannten, die ihre Theilnähme beim Leichenbegängnisse unsere verftor denen Satten, ?ate.S und Schmiegervater Johu Zimmermann, af so herzliche Weise kundgegeben, insbesondere den Mädchen deS R. 05. Harseim Etablissement, sprechen mir hiermit unsereninnigsten Dank auS. Elisabeth Zimmermann, attin. gleich im amen der übrigen Hinterbliebenen. Fragen Sie Ihren Grocer nach Princeß Mehl." abriUrt von der Vlanton Mtlliua Co. ffCOMt.M yar , brfof rnafl. by John K Goudla,'l rojr,N.Y.it tork für 11. Kndtt, joii mmj not tiiakc , aiuch, but caa tecb jrnoqulckljr bor totata frc-m(to IW tl.y at th. atart, am aior , roa so oa. Both Ki, all frei, tu any vart of Amenta, 70a ran comnteaca t buta, pir111s ru jrour inne.or apar niomnu onljr t tb. work. Allb n.w. Cremt J SClik tot .7 workar. W atart yon, ftoraiaUna; rerythinp. EA8ILT, fcPEKIiILT laarned. hAhlirLXAirt iktüR. AMr,eo iiuwi ui.. tonuMD juiu7 Journals" in Trenton, der mit einigen Freunden Herrn SchullerS treffliches Weinstübchen aufgestöbert hatte, erinnerte dabei an eine Heine-Gefchichte. Heine war bei Rothschild zu Besuch. Dieser setzte ihm Lacrimae Christi vor und, fragte ihn, warum man diesen Wein eigentlich Die Thränen Christi" nenne Heine . sog daS wunderbare Aroma dieses Weines eine Zelt lang ein und erwiderte dann : weil ChristuS darüber weinte, daß Juden diesen Wein trinken." Abgeordneten. garreu" in Frankreich. ... Sehr bekannt sind die Wahlbahnen. Wahlbauten und sonstige gute Gaben, die in .Frankreich gut" stimmenden Staatsbürgern versprochen, aber nicht immer gewährt werden. Aber in einem Punkte kommen die Staatsbür ger nicht leicht zu kurz, wenn sie so gescheidt sind, ein Mitglied der verflossenen Kammer wiederzuerwahlen. Nämlich in dem der Wahl- oder ei gentlich Abgeordneten-Cigarren. Denn zu den zahlreichen Vorrechten der Ab geordneten gehört auch der Genuß eigens für sie angefertigter Glimm stengel. Während der letzten Woche der Tagung hat die Tabakverschleiöerci des Palais Bourbon alle Hände voll zu thun, um die zahllosen Cigar renlistchen zu verabfolgen, die jeder Abgeordnete bei ihr bestellt hat. Die meisten lassen sich durch ihre Diener oder die Schließer des Palastes helfen. die erbeuteten Schätze in den am Thor wartenden Wagen zu tragen. Man cher konnte sie nur in zwei Partiecn fortbringen, andere erhielten sie erst am letzten Tage. Selbst nach der allerletzten Sitzung, am 22. Juli um 11 Uhr Abends, sah man noch Abgeordnete mit , Cigarrenkisten abziehen. Einem Wähler kann kein Abgeordne ter eine Cigarre abschlagen, solches Geschenk wird auch von Niemandem als Wahlbestechung angesehen und verurtheilt. Ueberdies besteht . sein Werth hauptsächlich in dem guten Glauben der Abgeordneten und Wab Ur, diese Cigarren seien eigens für sie angefertigt und deshalb besser. In. Wirklichkeit bevorzugt eine wohllöbliche 'Tabakverwaltung das Palaiö Bourbon nur dem Namen nach. Die Abgeordneten-Cigarren theilen' Güte und Preis mit allen auderen, nur daß die Verwaltung es zu vermeiden sucht, schlecht gerathene Waare dorthin zu schicken. Die gute Meinung, für die Abgeordneten-Cigarren ist in geschäft licher Hinsicht jedenfalls Werthvolk, in dem dadurch der Absatz gefördert wird. Selbst Abgeordnete, die picht rauchen, nehmen große Massen Wahl Cigarren mit auf die Wählerpirsch,

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