Indiana Tribüne, Volume 16, Number 346, Indianapolis, Marion County, 3 September 1893 — Page 6

Str Nerger.

Ven d. ReigerSberz. Mensch, ärgere Tich nicht'. i So oft er auch schon gebraucht woröen ist. hat der hier citirteSpruch doch noch immer Nichts von seiner Güte und Anwendbarkeit verloren und sollte Jedermann, namentlich bei die Hitze", Don Zeit zu Zeit in Erinnerung ae bracht werden. Nur schade, daß das Jn-Erinne-iung-bringen zwar sehr oft. aber doch nicht immer, die gewünschte Wirkung hat. Denn es gibt Dinge, worüber man sich, wenn auch nur vorüb?rzehend, ärgert, oder vielmehr womit man geärgert wird, trotz der besten Vorsätze, seinen Glsichmuth unter allen Umständen zu bewahren. An manchen Menschen gleitet zwar Alles xb, wie das Wasser an einer Ente, bei den Meisten gilt jedoch Schiller's Wort: .Es kann der Frömmste nicht In Frieden bleiben. Wenn es dein bösen Nachbar nicht gefällt. Ehe wir jedoch mit unserer Plaudexei fortfahren, wollen wir uns erst einmal ein wenig darnach umsehen, was tr Aerger eigentlich ist und welche Wirkungen er hervorbringt. Der Aerger ist derjenige Gemüthszustand, in welchem man auf unbehagliche Weise eine Beeinträchtigung sei xitx Person empfindet. Den leichteren Grad nennt man Verdruß, den schwereren Zorn und Wuth. Während sich die lchteren Empfindungen sehr oft in Worten, zuweilen sogar in Thaten aussprechen imo manche Leute dabei die Herrschaft über sich selbst ganz verlieren, bewahrt man beim Verdruß gewöhnlich seine Selbstbeherrschung. Doch nicht allein auf unser Gemüth, sondern auch unsern Körper wirkt der Aerger in höchst nachtheiliger Weise in: er erzeugt Hitze im Kopfe und Beklemmung des Athems; die Augenbrauen werden zusammengezogen und die Stirne in Falten gelegt. Dazu fühlt man sich nach einem jeden Anfalle von Aerger mehr oder weniger müde und abgeschlagen und ist unlustig oder gar unfähig zur Arbeit. Wiederholt sich der Aerger oft. so hinterläßt er in den meisten Fällen dauernde Spuren im ganzen GesichtsQusdruck und im körperlichen Vefinden. Er macht bitter, reizbar und rgwöhnisch, verdirbt den Appetit, fiört die Verdauung, und lang andauernder Aerger, namentlich aber das, wie man es nennt, das stille Jnsichhineinfressen desselben verursacht schließlich Blutarmuth, Blässe und Magerkeit. Es ist daher durchaus keine leere Redensart, wenn man davon spricht, daß ein Mensch zu Tode geärgert wurde. Zu Letzterem gehören jedoch mindcsiens zwei oder auch mehrere Menfchen: Einer oder eine ganze Anzahl, die ärgert, und ein Anderer, der sich rgern läßt. Mit dem Sich-ärgern-lassen hat es -natürlich auch wieder seine eigene Dcwandtniß und zwar zunächst die. daß mir gegen Angriffe auf unser GeMüthsleben so gut wie wehrlos sind. Man kann uns kränken, verspotten, beleidigen, beschimpfen, versöhnen und, wie schon oben bemerkt, natürlich auch ärgern u. s. w., ohne daß uns irgend ein Mittil zu Gebot steht, es zu verhindern. Bezüglich des Aergers können wir .zedoch, orrzt es Temperament, Erziehung u. s. w. gestatten, entweder uns das Mannstädt'sche Motto ganz zu eigen machen und uns, wenn die Sache nicht allzu toll kommt, überhaupt nicht aufregen, oder durch sorgfältiges Äeobachten unserer, selbst den Grad bestimmen, in wie weit wir die durch äußere Einflüsse bewirkten Empfindüngen auf uns wirken, beziehungsweise Herren über uns werden lassen oder sie bekämpfen und allmälig unterdrücken wollen. Das Beste für den, der es sann, ist natürlich die Befolgung des Spruches .Mensch, ärgere Dich nicht.Ist leichter gesagt, als gethan rverden die Sanguiniker, Choleriter .und Melancholiker Unisono ausrufen. Und doch nicht so schwer, wie die Herren vielleicht denken," antworten wir, wenn man sich nur davor hütet, sich ganz und gar seinem Temperazncnte zu überlassen. Wir letzteres jhut, braucht sich allerdings .licht zu wundern, wenn er schließlich in ein Stimmung geräth, in welcher er sich Äbcr die geringste Kleinigkeit ärgert." Hat man sich jedoch ein wenig in "der Gewalt und geht man namentlich so manchen, sonst ärgerlichen , Dingen Quf den Grund, so werden wir eine ;anze Menge Sachen finden, Über die ttir uns ganz umsonst, ja, sogar mit Unrecht ärgern. Nur zwei Beispiele für viele. Das Erste ist das eines Kollegen, der bei seinen Arbeiten Ruhe haben muß. oder besse gesagt, gern Ruhe haben möchte. Jedes Geräusch, selbst die sonst so geliebte Musik und Gesang, stört ihn. Quartirt sich da gerade gegenüber seiner Wohnung eine Familie ein. dextn Oberhaupt von Sonntag früh bis Abend im tiefsten Baß nichts Anderes. jlB . O Tannebaum, 0 Tannebaum, Wie grün sind deine Blätter! und ähnliche klassische Lieder singt. Die ersten paar Sonntag: ging es noch zur Noth mit der Arbeit; aber .am dritten mußte der unglückliche Dintenkuli mit dem Schreiben aufh'örtru Er konnte den Tannenbaum nichj mehr ständen", wie man auf 'Deutsch sagt. ' ... Eines schönen Sonntags wollte i3 jedoch der Zufall, daß der Herr Nach,

bar. ein wohlbeleibter, gutmüthig aus sehender Herr, sich, natürlich immer ' weiter singend, an das Fenster fctzte. ' Dabei stellte es sich heraus, daß die j Singubungen seinem Baby galten, j das immer und immer wieder vor

Freude mit seinen Händchen auf Pa- ! pa's Kopf patschte, worauf der gehör j same Herr Papa natürlich immer wieder ein neues Verschen sang. Merkwürdig, aber wahr seit jener Zeit störte der Gesang den Kollegen nicht mehr bei seiner Arbeit. Im Gegentheil, er vermißte ihu. wenn die betreffende Familie einmal am Sonntag nicht zu Hause war. Hätte e? gleich gewußt, daß die Gesangsproduktionen nur dem Baby zu Liebe aufsührt wurden, so hätte er sich von Anfang nicht darüber geärgert. Fall Nummero Zwei: Die Fliege es braucht nicht diejenige zu sein, welche den Choleriker von einer Ecke des Zimmers in die andere jagt ist namentlich bei heißerem Wetter ein fehr lästiges Insekt, über deren Vorliebe für die menschliche Nasenspitze sich zuweilen sogar ein Phlegmatiker flüchtig ärgert. Dagegen belehrt uns die Wissenschaft, daß das kleine, aber in so ungeheuren Massen vorhandene Tbierchen alle paar Sekunden mit seinen Hinterbeinen wer weiß wie viele Millionen Vacillen von seinen Flügeln abstreift und verzehrt und daher eine reine lebende Desinfectionsmaschine I ist. Na, da wollen toi? auch die Fliege wieder in Gnaden aufnehmen und uns nicht weiter darüber ärgern bis zum nächsten Mal. So gibt es noch Hunderte von Fal i en. die sich zum Beweise dafür anführen ließen, daß unser Aerger sehr oft und ohne diele Mühe beseitigt werden könnte, wenn wir uns nur daran gewöhnen wollten, so anche Dinge nicht ganz oberflächlich, sondern von einem unseren bisherigen Anschauungen verschiedenen Standpunkt zu betrachten. Aber nicht allein über solche (-achen wie die eben erwähnten, sondern auch über personliche Angriffe, welche uns zuweilen zum Aerger reizen, könnten wir leichter hinwegkommen, wenn wir genauer über die Ursachen, die (intWickelung und den Zusammenhang der Dinge nachdenken würden. Wie wir Alle wissen, gibt eS überall Leute, die Nichtt" lieber thun, als spioniren, zwischentragen. intrigulren, hetzen u. s. w. Es liegt in ihrer Natur, sie können nicht anders handeln, als sie thun, oder haben es sich mit den Jahren so angewöhnt, daß sie es nicht mehr lassen können. Was soll man nun mit derartigen Menschcn anfangen? Sich über sie ärgern? Warum nicht gar; damit würde mans ihnen ja noch einen ganz besonderen Gefallen erweisen; denn gerade das ist es. was sie wollen. Also: Mensch ärgere Dich nicht; sondern bedaure solche Leute, die so blasirt sind oder deren Gemüth soweit mit Neid und hämischer Scheelsucht dergiftet ist, daß sie nur dann noch eine kurze Freude genießen, wenn sie ihrem Nebenmenschen schaden oder ihn kränken können. Ein weiteres Mittel, so mannen Aerger, den man sonst gehabt hat. zu vermeiden, ist das, immer Persönlichleiten und Umstand? mit einander abzuwägen und überhaupt das Leben so zu nehmen, wie es ist, und nicht, wie man es sie. wünscht oder in mußigen Träumereien ausmalt. Es gibt eine Menge von kleinen Fatalitäten, bei denen es ganz m unserer eiger.:n Macht liegt, ob wi mit einem guten oder schlechten Witz darüber hinweggehen oder uns dadurch das Vergnugen eines oder mehrerer Tage rauben lassen wollen. Zum Schluß noch ein paar Aemerkungen über die oben erwähnten Wirkungen des Aergers auf die Gesundheit. Wer sich selbst gut ist. .Dird vor Allem so wenig Aerger, wie möglich. verschlucken. Hat ihn die Handlungsweise eines Menschen verdrossen, an dem ihm etwas liegt und mit dem er gern gute Beziehungen ausrecht zu erhalten wünscht, so ist es das Beste. wenn er stch baldmöglichst, selbstredend in leidenschaftsloser Manier, mit ihm darüber ausspricht. Wenn dies in allen Fällen geschähe, in welchen es gethan werden könnte und sollte, so würde gar manch:ZMißVerständniß und manche Zwischenträgejrei aufgeklärt werden, ehe sie ' zu ewem bleibenden Riß sührt. Ja. selbst kleine Beleidigung: verlieren zuweilen ihren Stachel, wenn sie von den beiden Betheiligten in IUhiger Weise besprochen "werden. Der Beleidiger,' wenn er nicht von Natur aus ein bösartiger Mensch ist, schämt sich in dcn meisten Fällen unwillkürlich seiner Handlungsweise und wie eine Wunde um so schneller heilt, je früher sie verbunden wird, so schaffen auch ein paar freundliche Worte kurz nach dem Streite, oder was immer es sonst gegeben haben mag. die unangenehme Sache schneller, aus der Welt, als wenn man den: Gift Zeit gibt, weiter zu wirken. Daß in der Ehe kein stiller Aerger vorkommen soll, und wenn ja eine kleine Zwistigkeit pa ist. diese unter allen Umständen beigelegt werden soll, ehe die Frau oder der Mann das Haus verläßt, versteht sich von selbst. Und da wir gerade von der Ehe reden, , so wollen wir auch nsch erwähnen, daß es auf den müde und hungrig von der Arbeit heimkehrend? Mann gerade keinen angenehmen Eindruck macht, wenn ihm seine bessere Hälfte gleich mit der Mittheilung aller der großen und kleinen Verdrießlichkeiten empfängt, welche sich während des Tages ereianet haben. , .Der Wilhelm Ir.t nachsitzen nfif

sen;. die Anna hat schon wieder ein-

mal iyr ttleivqen zerrten; das Wasser läuft schon seit heute Vormittag nicht mehr; die Frau X. hat gesagt," und so geht es weiter, ehe der Mann auch nur Zeit gehabt hat, sich zu setzen. Die unmittelbare Folge davon wird sein, daß er seinen Verdruß in einer viel heftigeren Weise, als zu irgend einer anderen Zeit, an den Bindern ausläßt und ihm und damit der gan zen Familie die Hauptmahlzeit 'fccr dorben wird. Darum laßt den Mann wenigstens erst in Ruhe essen und stört ihm auch sein Erholungsstündchen nach Tisch nicht. In den meisten Fällen ist dies ohnehin die einzige angenehme Zeit, die er hat und auf die er sich schon den ganzen Tag freut. Dann schickt die Kinder zu Bett und sagt, was zu sagen ist. Einer Frau, die so handelt, wird ihr Haustyrann ruhig und liebevoll zuhören und gern abhelfen, wo er nur immer kann. Denn kein billig denkender Mann wird verlangen, daß die hnehin vielgeplagte Frau allen Aerctx des Hauses allein trägt. Er wird lieses um so weniger thun, als der Verdruß auf die feinere Organisation t Frau eine noch schlimmere und nachlaltigere Wirkung ausübt, als Ms ihn selbst. Andererseits sollte aber auch die Jrzu sich nicht durch Alles die Laune verderben lassen und sie dann den Anderen mitverderben, was ihr gerade in den Weg kommt, wie z. V. ein neues Kleid, ein neuer Hut der Frau Nachbarin u. s. w. Man kann sich. Frau wie Mann. viel Verdruß selbst ersparen, wenn man sich von dem schlimmsten Laster der Welt, dem Neide, und so manchem Anderem, wie der Klatschsucht. Neckthaberei u. s. w. fern hält. Tragen wir unsern Theil dazu bei, um unserer Familie und unseren Freunden Verdruß und Aerger zu ersparen, wo immer wir können, so durfen wir die aleiche Rücksicht auch' von der anderen Seite erwarten. Dazu aebört aber vor Allem, dak wir selbst unsern Gleichmuth b.'wahren. und darum nochmals: .Mensch. ärgere Dich nicht!" Scene am Bch. Badender: Um Simmel-willen. da rennt :a der infame Köter mit meinen Unaussprechlichen davon! Junge, schmeiö schnell die Angelruthe hm und iaae dem Köter meine Jöoien ab! Du kriegst auch 10 Cents, wenn Du sie wleoeroringU! -Ms-s& rzz-i - -srvrf V ?l I yy i Jung Amerika: Na. das hat ah einen Karten Kampf gekostet! Hier sind auch die Hosen aber weil dem Vieh das eine Bein in den Zähnen hangen geblieben ist. brauchen Sie mir nur fünf Cent bezahlen! Wie die Alten sungen, ss zwi,. schern ie Jungen. r . Südlicher Colonel: Deine Prügel hast Tu zehnfach verdient. Du Nichts. nutz! Habe ich Dir nicht streng ver hotcn.mit NiggerjungenS zuspielen? HosjuungZvslleSKnäblein (heulend): Ja, aier wir haben doch .Lynchengespielt. und da brauchten wir doch einen Nigze:! Laufbahn. Wi: man von Laufbahn sprechen kann, Ist unbegreiflich manchem Mann. Der Weg ist steil und kurz bis Streckt Uno vorwürtZ lmmt man wie die Schnecke. Höchste fdnio. Belann ier: .Herr Redakteur. sind Sie denn nicht ängstlich, immer wieder Wit-e über die mit Recht gefürteten Cchwieger Mütter zu bringen i " Redakteur : Bab. mein Lieber, man muß nur Schneid haben! Wir bringen sogar häufig Wie über Löwen und ti ist uns noch nie etwas pasfirt!" Unangenehm. Bankier (in sein Bureau tretend und bort einen Dieb überraschend): Diebe! Hilse! Hilfe!" Dieb: Sind Sie man ganz ruhig. Männeten sonst erzähle ich nachher vor Gericht, daß in Ihrem Gelvschrank blos 2 Mark 50 Pfennig varen!-

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B Nnl Man hat oft schon die Chinesen ein Lolk von Spielern genannt, es wäre zber rielleicht richtiger, ste ein Volk son Köchen zu nennen. Denn das Fssen geht ihnen über Alles., Und gut Rochen ist bei ihnen die höchste der Wis senschaften. Einem Fremden, der durch eine Chinesische Straße geht, fällt sofort der dichte Dunst und unangenehm fette Geruch auf, der aus den zahllosen kkücken bervorströmt und die aan I i - . . ofi a.:. cn.c.f ... SiraLe IN eine mi ouxcn juozi zu hüllen scheint. Es zieht nur wenig Chinesen, die nicht die Leidenschaft ha den zu lochen, zu backen, zu braten, kurz, die nicht gern Koch spielen: vom höchsten Mandarinen an bis zum niedrigsten Kuli herab, von der reich flen KaufmannSfrau an bis zur ürm ften Straßenbettlerin herunter nimmt das ganze Volk ein lebhaftes Interesse n der Zubereitung seiner Speisen. Der 5küchenzettet der Chinesen ist übrigens ein sehr reichhaltiger. Da giebt'S gekochten Reis, gebackenen Reis, alle Sorten von grünem Gemüse, fettes Schweinefleisch, Lammfleisch und zahllose Fischgerichte. Aus diesen Ge richten seht sich der tägliche Speisezettel der kleinen Leute zusammen. Die Reichen haben dazu noch viel seltenere, auserlesenere Speisen, wie Schlangen, Schmetterlinge, Frösche, , Eier von ganz seltsamen Vögeln, Hun, defleisch. Kaenfleisch, die verschieden sten Insekten und außerdem Tausende der monnigsaltigstsn Zuckerbackereien. Tie Larven von Seidenwürmern erge den eine Delikatesse von einem schier unbezahlbaren PteiZ ; aufgetragen wird diese Speise in einer weichen dick lichen Sauce. ! Es giebt nichts Grausameres vielleicht, als die Art. in welcher die Ebinesen ihre Hunde. Kajen und Ratten tödten. um sie zu verzehren. ?:? Chinese wirst sich auf da? Thier mit einein langen Messer bemafsnet. stöLt ihm diese? in den Hals und läßt das Thier langsam verbluten : und während es noch lebt, zieht er ihm die Eingeweide heraus und reißt es so buchstäblich bei lebendigem Leibe in Stücke. Das seltenste und zugleich vornehmste Gericht sind Hun oepsoten. Was Katzen anbelangt, so werden die schwarzen theurer be zahlt, als die weißen, ja in vielen Provinzen werden die weißen nicht ein mal des Essens werth gehalten. Unter den Ratten und Mäusen giebt kS keine solche Unterscheidnngen. sie erden sämmtlich ohne Wahl verspeist. Der erste Anblick, der die Augen des )urch China Reisenden trifft, ist der :iner Menge von Ratten, die an den schwänzen von den Hausoächern, zum Trocknen, herabhängen, so wie in Italien die Maiskolben und im Norden von Europa die Zwiebeln. Tie zahlreiche Bevölkerung China? bewirkt eine große Oekinomie im gan ;en Lande. Die Chineien lassen Nichts umkom men. nichts verderben, was irgendwie .'ßbar ist: Alles wird bei ihnen verzehrt, as nur irgend verzehrbar ist. Im genauen Geae'isatz zudem Euro päer sieh: der Chinese es als seinePslicht an. jede Bewegung beim Ellen so ge räuschvoll wie möglich zu machen; daS ffauen. das Hinunterschlucken, das Be lecken der Lippen. Alles wird mit einem loulcn Geräusch ausgeübt. Ein Mensch, der etwas Lebensart be sitzt, muß in China bei jedem Bissen mit seiner Zunge gegen den Gaumen schnalzen, muß die Kippen möglichst zeräuichvou onnen und schließen, und leine Gaste müssen aus diese' Höslichkei ken mit denselben Gesten, nur noch viel lauter antworten. Ein wohlerzogener Gast, der seinem Gastgeber freundlich gesonnen ist und ihn erfreuen will, muß so viel essen. wie nur irgend möglich. Der Wirth seinerseits muß seine Gäste unablässig zum Essen nöthigen, wenn sie nicht ge nug essen. Nach dem fünften Gang entspinnt sich gewöhnlich zwischen dem Herrn deS Hauses und einem seiner Gäste folgende UnterLaltung:. Ab mein lieber Freund, wahrhaf tig. Sie Hilden ja kaum eine der Spei' sen berührt !" .Mein Leib ist schon aufgeblasen wie einc Trommel," entgegncte der Gast. noch nie in meinem Leben habe ich so deliciöse Speisen vorgesetzt bekommen." t Ich weiß.- erwiederte der Gastgeber hierauf, daß auf meinen Tisch die elenderen Speisen kommen, die je ein menschliches Wesen verzehrt hat. Aber was soll ick machen? Ich besitze nichts Befferes. Ich gebe jedenfalls gern und mit gutem Herzen, wie der Weise sagt, und die Götter werden, das. was ich Ihnen gebe, segnen. Verschmähen Sie darum auch nicht das vorgesetzte Mahl.-, . Hierauf erwiedert der Giist , von Neuem: Jhre Speisen sind in der That gött. lich". auch hier beglitet er jedes Wort mit einem Schnalze': der Zunge, und um eS Ihnen zu beweisen, will ich obwohl ich schon fast beim Platzen an gelangt bin tr.Hdem' fortfahren, Ihrem Tisch die ihm gebührende Ehre zu erweisen. Ich rse also weiter, eS steht nur zu befürchten, daß Sie am Ende nicht genug haben werden für meinen Appetit." Mit Freuden", erwiedert der Wirth hierauf., .gebe ich seden Bissen her, wenn meine Gäste d'e Speisen nur nach ihrem Geschmaik sinken, und mögen sie essen, so viel sie h'j; wollen! Lieber möchte ich selber HunerS sterben als u gend einen von Euch sich hungrig von meinem Tisch erhebe:-, zu sehen!" Bei diesen Wo?!?n verbeugen der Wirth und der Va st sich hoflich vor einander; der Gast wirft sich von Neuem wie ein halb- Verhungerter über die Speisen und macht, wühreud er ißt, so viel Geräusch, wie möglich, während der Hausier nun genau die

selbe Unterhaltung mit einem seiner anderen Gäste beginnt. Den Schluß des DinerS bildet stets eine kleine Tasse Thee. Dieser Thee würde dem Gaumen eines Europäers im Geschmack durchaus nichts Ungewöhnliches darbieten. Die Tasse ist nicht größer als ein Fingerhut, und auch das Parfüm, das daraus entströmt, und das uns zuerst nicht ganz angenehm zu berühren scheint, wirkt schließlich als etwas Köstliches. Bei officiellen Diners wird die famose Schwalbennestersupe servirt. Ein chinesisches Kochbuch gibt für die Zubereitung dieser Suppe folgendes Recept: , Nimm' so viel Schwalbennester, wie du irgend bekommen kannst, denn man kann von diesem Götergericht nie zu viel herstellen.' Nachdem du den Schwalben die Federn und andere un nütze Sachen abgezogen hast, thue das Nest in kochendes Wasser und koche es so lange, bis es eine dicke Gelatinemasse geworden ist, gieße das ganze aus über eine Menge hartgekochter Taubenzier' und füge einige Wurstschnitte hinzu, die auf der Oberfläche der Suppe herumschwimmen mllssen. Die Gäste werden davon entzückt sein, und dem Hausherrn wird es an Komplimenten für seinen Küchenchef gewiß nicht fehlen.

Im Eöklmadors. Vater (im belehrenden Ton ;u sei! nein Sprößling): Und- in dem Lande, wo die Eskimos zu Hause sind, ist es so furchtbar kalt, daß sie Talg, lichter verschlucken, um sich warm zu halten Little Willie: Ja. aber was schlucken sie denn, damit die Talzlichter an zu brennen sangen? ussprüsie berühmter Männer über die grauen. Paul Leroy-Beaulieu sagt: Der Unterricht in der Schule genügt für die Frau nicht. Dieselbe bedarf noch mannigfaltiger und praktischer Kenntnisse. Aber, es ist schwer, einzugestehen, daß tte Zahl der Arbeiterinnen, welche leftn und schreiben können, noch, viel größer ist, als die Menge derjenigen, welche im Stande sind, ihr HausWesen wohl zu besorgen, Suppe zu kochen. Kleider auszubessern, und vor allem es vermögen, ihre Kinder gesundheitsgemäß und richtig zu erziehen. Man si-eht auch, und zwar ist diese Thatsache sehr häufig, daß die Arbeiterinnen ihre Wäsche so lange gebrauchen, bis dieselbe in Lumpen zerfällt und verfault, .weil sie mit dem Reinigen und Ausbessern nicht umgehen können. Man sieht eine große Zahl dieser Frauen ihre Kinder frühzeitigem Tode überantworten, da sie den armen Kleinen Vrühe und Fleisch einpfropfen. Es ist sehr zutreffend, daß Jnstinkt-Zuneigung. Liebe, unfruchtbare Gefühle bleiben, wenn sie nicht in ihrem Ausdruck geleitet sind dur wesentliche Unterrichtung. Möge in derartigen Familien die Geldeinnähme noch so beträchtlich sein: die Haushaltung ist armselig und jämmerlich. weil e.s an Ordnung gebricht und an Umsicht fehlt. Die Erziehung, welche die Kunst der guten Gewohnheiten ausmacht, darf für das Volk nicht abgesondert sein vom Unterricht." Meliion Martin schreibt: Die Natur h?.i die Arbeiten an die beiden Gescklechter vertheilt. Dem Manne hat sie den Kamps zugewiesen gegen die äußeren Hemmnisse; der Frau aber die Ebnung der Hindernisse. welche den Frieden beeinträchtigen, die Wohlfahrt und das Glück im Heiligthum der Familie. W. H. Riehl sagt in seinem Buche Die Naturgeschichte des Volkes etc.": .Auch in den Städten sollte man die Mad;f.n bis zum zwölften oder vierzehnten Jahre durchaus in die Volksschule schicken, seien ihre Eltern so vornehm, wie sie' wollen. Die Kinder werden hier von den Kindern gemeiner Leute zwar manche Rohheit lernen. siewerd?n aber auch von der Ziererei unweiblicher Art gründlich bewahrt, und erhalten Auge und Sinn für des Volkes derbe und kräftige Natur. Es liegt ein unberechenbarer Gewinn' für die Charakterbildung der Mannerund Frauen der höheren Kreise darin. venn sie wenigstens in der Schule mit der Gesammtheit der Kinder aus dem Volke auf einer Bank gesessen und mit dn barfüßiqen Kameraden und Gespielinnen unter dem gleichen Kriegsrecht des Bakels gestanden haben." " ' Zur Frauenfrage. .Ich weiß gar nicht, was die Frauen noch für Rechte verlangen! Meine Frau ty rannisirt mich, unsere Töchter tyranni siren uns beide und die Köchin toranni sirt die ganze Familie. Sind das noch nicht genug rauenrechte?- " S katspielers Gedan kensplitter. .Merkwürdig! Heut, zutage, Ivo jeder dritte' Mann 'ein Skatspieler ist. feblt Einem' gerade im I mer der dritte Mann!"

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Für unsere ffrauen.

Arme Vabieö. Welche Riesenanzahl von Kindern jede Großstadt beherbergt, davon tan man ungefähr eine Vorstellung bekom men, wenn man an irgend einem hei ßen Sommeradende Straße umStraße, Avenue nach Avenue, oder selbst nur bei Tage die verschiedenen Parks durch wandert. Von diesem etwas mühseli gen Kreuzzuge wird man mit der beruhigenden Gewißheit heimkehren, daß das Sortbestehen des Menschengeschlechts ziemlich gut gesichert erscheint, denn überall, wohin das Auge blickt, weit und breit wimmelt es von diesen reichen Segnungen des Himmels. Ob die vielen, vielen Kinder wirklich als Se gen anzusehen sind, darüber hat gewiß schon manch' weiblicher Philosph mit dem größten Interesse nachgegrübelt, und auch von den Social-Oekonomen wurde dieselbe Frage, wenn auch geleitet von anderen Giundgedanken. ernst lich vcntilirt. Aber wir beabsichtigen, den Kindersegen weder vom weidlich philosophischen, noch vom social'ölono mischen Standpunkt aus zu betrachten, sondern vielmthr vom rein menzchenund babysreundlichen, mit den ganz neutralen Augen des stillen Beodachters. Und da müssen wir denn, wenn die äußeren Zeichen unS nicht trügen, zu der Ueberzeugung gelangen, daß die diversen kleinen Kinder durchaus kein ersehntes, begehrenswerthes Gut. son dern eine recht überflüssige Last zu sein scheinen. Alle guten, opferfreudigen Mütter werden mir vielleicht böse sein, daß ich eine solch' herzlose Ansicht nur auszusprechen wage, wenn sie mich aber bei meinen klemen Streifzügen durch die qroLkil öffentlichen Kinderstuben, die Parkanlagen, begleiten wollten, wür den sie vielleicht, wenn auch etwas kleinlaut zugeben müssen, daß ich nicht ganz so Unrecht habe. Geschützt von meiner liebenswürdigen Freundin, der Zeitung, bezog ich Tag um Ta.i. einige Beobachtungspostcn', und berichte also nur, was ich in meiner allernächsten Nabe selbst gesehen.. Ehe ich meinen Lesestoff noch recht überblickt, hatte sich auf meiner Bank auch schon Gesellschaft eingefunden. Nicht etwa, daß meine Person so an ziehend wäre, sondern vielmehr aus dem GruAöe. weit cS. der schattigen Plätze nur wenige, der Parlbesucher aber recht viele gibt. Meine spätere Nachbarin war eine äußerst korpu lente Großmama, die sich nur mit gro ßer Mühe sortbewegte und ihrer gan zen Energie bedurste, um den Baby wagen sammt seinem Insassen in Be wegung zu seen. Nun datte sie das Gesahrt mit einem scharfen Ruck zum Stehen gebracht, daß das Babv ganz verwundert ausblickte. Stöhnend ließ sich die schwere Gestalt in den itz fallen, zog dem Kinde mit einer rascheren Bewegung, als ich ihr zugetraut, den Hut äd und griff nach ihrer TimeNovcl. .Sit still," lautete das Programm sür dcn kleinen Insassen, während sie selbst mit beinahe jugendlichem (ifcr sich in ihre offenbar jurchtbar spannende Geschichte vertiefte. Ihre Augen wurden immer größer, die Lippen bewegten sich aufgeregt, selbst die Brille auf der Rase schien von einer gewissen Erregung erfaßt, rasch und immer rascher flogen die Seiten, immer röther wurden, die Wangen. Und das Baby, erst war es wirklich geraume Zeit still gesessen und hatte mit mir verständnißinnige Blicke gewechselt, dann aber begann es in seinur nächsten Umgebung aufzuräumen. Decke. Kissen. Hut, Spielzeug, alles wurde möglichst rasch hinaus expedirl und eben hob eS die Beinchen, um den selben Weg zu nehmen, als ich es noch gerade am Rockzipfel festhielt, die Hüterin aber las immer weiter und weiter. Als sie endlich durch irgend ein nahes Geräusch aus ihrer reizvollen Dime-Rovellenwelt aufgeschreckt wurde warf sie einen halbabweisenden Blick auf das Kind und murmelte etwas von den bösen Buben, der einem keinen Moment Ruhe lasse", in ihr Dop pelkinn. Richt weit von uns war eine andere Gruppe, die meine Aufmerksamkeit fesselte. (5,'n Vrüderpaar im Altec von ungefähr 6 bis 8 Jahren stehend, halten ihr Schwesterchen , dusgenommen. Da siel es nun der kleinen Evaslochlcr plöhlich ein, ihr schrilles Stimmchen zu erheben und aus Le! beslräftcn zu schreien. KeinVZeruhigungsmittel will helfen, da blicken sich in stummer Verzweiflung die edlen Heldenbrüder einen Moment an. dann aber kommt em älteren ein erlösender Gedanke und er kommandirt: .Tony, stell' Dich dort drüben, hin und paß auf!- Und nun geht der Wagen zwifchen den beiden Jungens pfeilschnell hin und her, das schwere Köpfchen des Baby baumelt und wackelt wie der einer Pagode, aber die Buben, stolz auf ihr probates Beruhigungsmittel, schleudern den Wagen erbarmungslos fort, immer schneller, bis sie endlich zu der Ansicht kommen, daß das Baby nun wohl genug haben dürfte, denn sie selbst wollen doch auch ein wenig ihre Freiheit gemeßen. : Dort trollt ein altes vertrocknetes Männchen müd und matt hinter dem Babywagen einher, mit dem ausgesprvchenen Verlangen nach Rast drückt eS sich in den nächsten freien Sitz. Aber kaum steht der Wagen still, so zappelt .auch schon das kleineMenschenkind mit Händen und Füßen.- Mühsam erhebt sich der Greis und reißt murrend den Schreihals von seinem aus Zeitungen gebildeten , Sitz. Nichtachtend der .schwarzen, verrätherischen Hieroglyphen auf dem nassen Kleidchen seht er den unruhigen Balg" auf den feuchten Nafen, damit er selbst vielleicht doch endlich einige Minuten Ruhe sinden könne..- . : Jetzt aber kommt die stattliche Mag aie mit ihrem Kinderwagen angesaust.

i läßt sich breitspurig nieder, kreuzt die

urme über einander, als ob sie nun Feierabend machen wollte für so manche Stunde. Und sie scheint auch wirklich ihren Vorsatz auszuführen ihre Blicke und Gedanken schweifen weit, weit in die blaue Ferne. Jnzwifchen ist das Baby. immer tieser in dcn Wagen hineingerutscht, sein ganzes Körperchen bildet schon eine Spirale und das kleine Mündchen wird von der festgebundenen Wagendecke überdeckt, so daß es kaum athmen kann, doch was kümmert das unsere holde Kinderwärterin. Endlich schaut sie auf, das Kleine ist vollständig unter der Decke verschwunden und strampelt nur noch mit den Beinchen gegen die hindernden Hüllen. Mit einem plötzlichen Ruck erfaßt sie den armen Wurm und setzt ihn so derb hin, daß das -Kind und der Wagen noch gerau me Zeit von der Erschütterung nachzittern. Dann reißt sie schnell einen grünen Zweig ab und stiebt ihn zwischen.die kleinen Fingerchen und setzt wieder das beschauliche Nichtsthun fort. Als des Baby's älterer Bruder nach einer Weile ihre Aufmerksamkeit darauf zu lenken versucht, daß das Baby sämmtliche Blätter verspeist bat. verweist sie ihn mit einem feindseligen Blick und den liebevollen Worten zur' Ruhe: Shut up, you srefh Boy'. Das Grausigste, was man sich aber nur vorstellen kann, erschien nun in Gestalt eines alten Weibes; die Hexen in den Märchen müssen daoegen Engel gewesen sein. Ein fleischloses Geripp, von Haut und Knochen, mit tief in ihre Höhlen zurückgesunkenen Augen, spärlichem, zerzaustem Haar, gichtisch verkrümmten und angeschwollenen Händen, zerlumpten Kleidern, mehr stöhnend wie athmend, zeigte sich die Schreckensgestalt dicht neben mir. Den Babywagen konnte sie nur mit ihren Armgelenken vorwärts bewegen, denn die Hände waren zu steif zum Fassen geworden. Die dieser Obhut anvertrauten Kinder waren zwei allerliebste blauäugige niedliche Geschöpschen. das eine lief neben dem Wagen einher mit ihrem Lunchkörbchen in der Hand, und nachdem die Alte das Mädchen durch einen Fußtritt von dem einen Sitze verscheucht, rückte es sich, mich freundlich anlächelnd, dicht neben mich hin. Der Kleine, welcher noch nicht laufen konnte, wollte sich gerne hinter dem Riemen, welches es im Wagen festhielt. aufrichten, da stieß es das Weib mit ihren entstellten Händen derart in die Brust, daß es zurücksank und sich kaum regen konnte. So ließ die Alte den unschuldigen Wurm stöhnend liegen. zischte mit ihrem zahnlosenMund etwas von böser Kröte, die niemals Ruhe geben könne- und kauerte sich wieder, in ihren Sitz zurück. Mit einem Gefühl physischen Schmerzes erhob ich mich und ging heim, ernstlich mit dem Gedanken beschäftigt. ob es denn keine Möglichkeit gäbe, jenen Müttern, welche gezwungen sind, ihre Sprößlinge unverständigen Kindern, gewissenlosen Dienstboten oder entnervten Greisen anzuvertrauen, vielleicht in Gestalt einer Art Kinderschutzgesellschaft hilfreich die Hand zu bieten. Dann würden doch alle Jene, welche in den kleinen unschuldigen Geschöpfen nur Schreihälle. Störenfriede, Bälge und Kröten. ober durchaus keinen Segen erblicken, in Zukunft diese wirklich armen Babies nicht mehr mißhandeln können. Probiren geht über'S Studiren. Rheinisches Trmtlied von E. S. MofelanuS. CS leb' der Kaiier Probus. Der uns den Weinstock bracht'. Auf weitem Crdenglobus Sei seiner stelS gedacht! Er ließ die Wälder hau'n. Statt ihrer Reben bau'n Am grünen Rheinesstrand. Das nannte man Probiren, 's ging über das Studircn Damals im rhein'schen Land." D'rum pflanzten uns're Ahnen, Was Römer sie gelehrt, Die biederen Germanen ' Den Weinstocl hoch geehrt. Sie tranken aus dem Fai: Der Trauben würz'ges ?füß Am grünen Rheinesstrand. .Da, nannten ste Problrcn 's ging über das Studircn Tamais im rhein'schen Land.-. . Noch blüh'n am Nhein die Neben Im gold'nen Sonnenschein, Noch blüht das rhcin'lche Leben, Durchglüht von Seuerroein. D'rum lsßt die Gläser klingen, Bon Wein und Lieb' uns fingen Am grünen Rheinesstrand. .Es lebe daS Probiren, 'S geht über das Studiren Ncch jetzt im rhein'schen Land! Der richtige Frauen arzt. Die Krankheit meiner Frau hat doch hoffentlich nichts auf sich. Herr Doctor?" Nein! Ich mochte Ihnen iedoch rathen, damit roir Ihre Frau Gemahlin recht bald wieder hergestellt setzen, einen Specialisten zu Rathe zu ziehen! Und wen würden Sie vorschlagen?" Oh. irgend eine gute Modistin!- . Gin Schweren? ther. Dame (empfindlich): Mein Herr, wa rum setzen Sie. um mich anzusehen, immer Ihren Kneifer aus?" Herr: Meine Gnädigste, um die schönen Sterne im Reiche der Gestirne genau zu sehen, muß man Gläser benutzen." Ausrede. Richter: Sie haben sich in einem Falle als taub stumm ausgegeben, um sich daraufhin ein Mittagessen zu erschwindeln!" .Angeklagter: Nein, sprachlos bin- ich erst qeworden. als rch die Preise auk der Svkisekarte sab."