Indiana Tribüne, Volume 16, Number 342, Indianapolis, Marion County, 30 August 1893 — Page 1

$ 1 Y t AO rl MAA s . V yy w-v w O w-v '..- rr Jahrgang IG. Office: No. 18 Gub DtoBsttna Gttafyu SZo. 3 42 Indianapolis, Zndiano, Mittwoch, Den 30 August iSZA.

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Editorielles. Die Philadelphia Preß" theilt in einem längeren Artikel mit, daß Präsident Cleveland sich von einem Tumor an der Kinnlade habe operiren

lassen, und daß die Aerzte befürchten. daß sich der Krebs einstellen werde. Die Art und Weise der Behzndlung der Silberfrage im Bundessenate zeigt mehr als andere Vorkommnisse, daß der Senat den Förderungen der Neuzeit nicht mehr entspricht, und ehestens abgeschafft werden sollte. v Der Bundeösenat wurde s. Z. eingesuyrk, um cen einzelnen Wlaaren 013 solchen eineVertretung in der Bundesgesetzgebung zu sichern. Die einzelnen Staaten pochten auf ihre Souveränetät. Der nationale Gedanke war noch nicht so weit vorgeschritten, um dem Volke als Ganzes allein dieSouveränetat zuzuschreiben. Dann hatte man zugleich noch die veraltete Idee, daß ein Zweig der Gesetzgebung den anderen in Schach halten, vor übereilten Schritten wahren sollte. DaS Zweikammersystem war in jener Zeit daS herrschende. CS war hervorgegangen auS dem europaischen Ständeunterschied in Monar chicen und war im Grunde weiter nichts als eine Nachäffung des englischen Oberhauses. Nach längerem Bestände der Union trat der Gedanke der Volkssouveränetät immer mehr in den Vordergrund und kurz vor dem Kriege, während des selben und noch längere Zeit nach demselben bildete der Kamps zwischen dem Gedanken der Volkssvuveränetät und der Tfaätensouveränetät. den Parteikämpf zwischen den Republikanern und den Demokraten. Die Frage, um welche eS 'sich dabei praktisch handelte, war die Sklavenfrage. Die Republikaner, mit welchen sichie ,'FreesoilerS," d'.e Abolitio nisten etc. verschmolzen hatten, standen uf dem Standpunkte der Volkssouoeränetät, die Demokraten, um den einzelnen Staaten daS Recht zu wahren, darüber zu entscheiden, ob sie die Sklaverei dulden wollten oder nicht. standen auf dem Standpunkte der Staatensouveränetät. Vom idealen Standpunkte au? betrachtet, war der Unterschied etwa derselbe wie der zwischen dem., deutschen nationalen Freiheitsgedansen' und dem ParticularismuS. Der Krieg und seine Folgen entschieden die Frage zu Gunsten der nationalen Idee, aber viele der alten Einrichtungen blieben, darunter auch der Bundessenat. Die Idee eilt,der praktischen Maßnahme immer um lange Zeit voraus. Zudem ist die Bundesverfassung mit einer Ar chinesifcher Mauer umgeben, welche eine Aenderung sehr schwierig, unter gewohnlichen Umständen nahezu unmöglich macht. In neuerer Zeit, in unserer kapitalistischen Zeit ist dazu noch ein anderer Umstand getreten. Abgesehen davon, daß der Senat zu eine? aristokratischen Körperschaft geworden ist, ist der Posten auch vielfach zu einem Gegenstande des Kaufes geworden, der von Millionären sehr begehrt ist. Sie suchen den Posten theilweise aus Eitelkeit, theileise auS wirthschaftlichen Interessen. Da die BundeSsenatoren von den Legislaturen gewählt werden, so bieten sich bei der bekannten politischen Corruption für den Kauf selten besondere Schwierigkeiten. So ist der Bundessenat zu einem Millionnärclub, oder mindestens zu einem Club reicher Leute geworden, der außerdem noch die ihm einen aristokratischen Anstrich ver leihende Prärogative besitzt, die Anstellungen deS Präsidenten und die Verträge' mit fremden Nationen zu kontrolliren. ES.ist Zeit, diese aristokratische Kör perschast in die Rumpelkammer zu werfen. Ihre Existenz widerspricht dem Geiste unserer Zeit. Wir brauchen nur eine Völksvertretung und haben genug mit e i n e m Landesgesetz. Der ParticulariSmuS ist veraltet und beruht auf 'einem lächerlichen SchollenPatriotismus. . , l'ke world h my country" sagte ThomaS Paine und so sagen auch wir. WetterauZsichten. Für Zndiana : Schön??' Wetter, etwas wärmer morgen, wahrscheinlich schöneS Wetter am Freitag und SamS-tag.

Drahtnachrichten Inland.- ' Eo l! g re ß. Washington, 29. Aug. Daö HauS beschäftigte sich heute mit der Feststellung, seiner Geschäftsordnung und im Senate schlug VorheeS im Namen deS , Finanzcomites ein Substitut für die im Hause passirte Silberbill vor. DaS Substitut enthält ungefähr dasselbe, waö die vom Comite eingereichte Bill enthielt. '

Der (Xvclon i m Süden. P o r t R o Y a l. S. (,, 29. August. Mindestens hundertMenschenleben gingen in Port Royal, Beausort und anderen Plätzen bei dem Sturme am Sonntag und Montag zu Grunde. Die meisten wurden von den Fluthen fortgerissen und ertranken. Die weitaus größte Zahl derselben waren Neger, welche so in Angst und Schrecken gerathen waren, daß sie es nicht wagten, ihre Hütten zu verlassen und mit denselben fortgeschwemmt wurden. Man glaubt, daß zwischen Port Royal und Seabrook mindestens 250 Menschen ertrunken sind. Der Schaden, welchen der Sturm anrichtete, ist ungeheuer. In Beaufort und Port Royal ist fast kein HauS unbeschädigt. N i ch mon d, Va., 29. Aug. Der Passagierzug No. 78 der Atlantic Eoast Line kam heute Abend in Charleston 24 Stunden zu spät an. Der furchtbare Sturm hatte ihn ausgehalten. Savannah, Sa., 29. August. Stetig-wächst die Zahl der bei dem Cyclon Umgekommenen. A. C. Ulmer, Kassirer der Central R. R. Bank ist ertrunken. Vierzig bis fünfzig Perfönen werden vermißt und man verinuthet, daß sie alle ertrunken sind. Zwölf Barken in der Quarantäne Station gingen zu Grunde. Kerneröville, R. C., 29.Aug. Um 5 Uhr heute Morgen brach ein furchtbarer Sturm loS. Gegen hundert Häuser wurden beschädigt, eine Frau getodtet und' viele Menschen wurden verletzt. Die Baptistenkirche wurde gänzlich vernichtet. Washington, 29. Aug. Der Zyklon im Süden erstreckte sich fast die ganze atlantische Küste herauf. 3n Washington wurden viele Baume und Telegraphenpsosten umgeweht. Die telegraphische Verbindung war eine Zeit lang fast vollständig unterbrochen. Baltimore hat seit 1863 keine solche Überschwemmung gehabt. (DaS wird man hier fast mit Neid lesen.) In Annapolis steht fast kein Baum mehr, und der Schaden ist allenthalben an der Küste sehr groß.' Ueber New Jork zog gegen Mitternacht ein furchtbarer Sturm hin. Die Fluth ging furchtbar hoch. 2n Bleeker Str. wurden neun Häuser umgegeweht. An der Coney Island Küste wurde fast alles weggeweht und die Dächer großer Häuser wurden weil fortgetragen. CarousselS, Rutschbahnen und dergleichen stürzten wie Kartenhäuser zusammen. Die Eisenbahnverbindung ist vielfach abgeschnitten. . 3n den Badeplätzen an der Küste von New Jersey, ASbury Park, Ocean Grove u. s. w. hauste der Sturm fürchterlich. . Quöland. Frankreich und Siam. London, 29. August. Depeschen von Bangkok und Singapore an die Pall Mall Gazette sagen, daß ein französisches Protektorat über Siam bevorstehe. Die Pall Mall Gazette räth dazu, daß die englischen Handelskammern dagegen protestiren. Um einen größeren Druck auf die siamesische Regierung auszuüben und diese zu zwingen, den französischen Forderungen nachzugeben, .drohen die Franzosen, mit ihren Kanonenbooten zurückzukehren. . - Die Ausländer - in Bangkok sind entrüstet über daS Verfahren der Iranzosen. Die Cholera. Wien, 29. Aug. Die'Cholera ist in Wien aufgetreten. Gestern starb ein Arbeiter und die Aerzte sagen, eS sei kein Zweifel, daß derselbe die Cholera hatte.

.Von Buda. Pest wird berichtet, daß.

in Ungarn in den letzten 24 Stunden 142 neue Erkrankungen und 73 Todesfälle vorkamen. Paris, 29, Auz. In Kantes herrscht die Cholera seit zwei Wochen. Rom, 29. Aug. Neapel wurde heute frei von Cholera erklärt. ' Genua, 29. Aug. Heute, wurden 20 Erkrankungen und 3 Todesfälle gemeldet. - ' AuSÄfrika. Berlin, 29.' Aug. Ein Telegram von Dar eS Salaam meldet, daß Feindseligkeiten zwischen den Deutschen und den Eingeborenen . auögebrochen seien. Die Deutschen stürmten ein Fort deS SultanS bei Kilomanjaro und verloren einen Leutnant und vier Mann, ein Sergeant uud 23 Mann wurden verwundet. NurSchulden. L o n d o n, 29. Aug. Eine Depesche von Coburg an den Standard" sagt : Die Schulden des verstorbenen Herzogs Ernst werden auf drei Millionen Mark geschätzt. Thatsächlich sagt die Depesche, hat der Herzog von Edinburgh nicht? als Schulden geerbt. OcblssSnacbricSten. Angekommen in: . New Sork: Moravia" von Hamburg, Waesland" von Antwerpen, Elbe" und Dresden" von Bremen. . Philadelphia: Lord C live" von Liverpool. - Bremen: Darmstadt". von Baltimore'. ' Liverpool: Michigan". von Boston., - M o v i l l e : Furnesia" von New Sork. - , . EUB0PA. T P assag e auf allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschaften eingezogen. Sprecht vor. - . A.. Metzger Agentur. Hiesiges. Selbstmordversuch. Henry Kleinschmidt, der Backer von 182 Zndiana Avenue, der kürzlich vermißt wurde, nach mehreren Tagen aber wieder zurückkam, nahm heute Mittag gegen 1 Uhr Gift, um seinem Leben ein Ende zu machen. Dr. Brennan wurde herbeigerufen und derselbe wandte sofort Gegenmittel an. Zur Zeit, wo wir diese? schreiben (3 Uhr), scheint Kleinschmidt außer Gefahr zu sein. Feuer. "Heute Nachmittag entstand infolge eineS schadhaften RauchsangtS ein Feuer in 524 N. West Straße, der Wohnung von Henry Meyer. Der Schaden beträgt $200. Board of Vublic Works. Heutige Sitzung. V Durch eine zahlreich unterschriebene) Petition von Grundeigenthümern und Geschäftsleuten an.Süd Meridian Str. wurde der Board ersucht, die Verbesserung deS westlichen Trottoirö zwischen Mc'Carty und Ray Str. vorzu nehmen. Wurde an den Ingenieur zur Berichterstattung verwiesen. Eine Petition von Grundeigenthümern an S. Pennsylvania Str., in welcher darum gebeten wird, Erpreß-wagen-und Kutschen -Stände von dem neuen ASphaltpslaster zu entfernen, wurde an den SicherheitSrath verwiesen. Der Board ist. der Ansicht, , daß keine Expreßwagenstände auf AsphaltPflaster geduldet werVen sollten. - Die Wassergesellschaft ' wurde angewiesen,' Wasserröhren in Spann Ave., zwischen Dillon und State Str. und auch in Pleafant Str. zwischen Linden und State Str. zu legen und FeuerHydranten dem Uebereinkommen , mit der Stadt entsprechend unter Direktion deS Feuerchefs aufzustellen. - ' ' ' Der Board übermittelte Controller Wollen ein neues ' Kontraktformular für Straßenverbesserungen. 3n demselben, ist vorgesehen, baß drei Prozent der VerbesserungSbondS alSBürgschaft .für die - Instandhaltung der Straße für fünf Jahre zurückgehalten

werden.. Diese? Selb wird .von )e

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V ' 8 M O II Gi '0 5 u - : 22 s ilS 9X 7 S B -c. S V Sie sind so billig von den : Grundeigenthümern . eingezahlten -Geld zurückgehalten. Der Controller wurde ersucht, in jedem derartigen Falle dem Schatzmeister, nach den gesetzlichen 30 Tagen nach Annähme der Verbesserungen mitzutheilen, wie viele BondS ausgegeben wurden. '' Der Straßencommissär wurde an-. gewiesen eine Straßendampfmaschine, welche o öer Meridian-Str. nördlich von Fall Creek steht wegschaffen zu lassen Und aufzuheben und die Kosten dem Eigentümer anzurechnen, wenn er sie abholen will. , er Ingenieur legte eine Resolution für. die Oeffnung der Lincoln Lane bis zut Shelby.Str.,12ö2 Fuß in Lange, vor. !..' n0 deu GerichtSböfen. Circuit Court. Die Anwälte- Harris und Urmfton erschienen heute Morgen vor Richter Brown und berichteten über die Aktiva oer Cabinet WorkS. Der Bericht wurde deponirt. Nach lassenschafts g e richt. DaS Testament von Charles E. Heinrichs . von Cumberland, 2nd., wurde heute Morgen gerichtlich deponirt. Als Testamentsvollstrecker stellte Wm. Heinrichs tz20,000 Bürgschaft. Den Grundbesitz in Marian County vermacht er seinem Sohn, Charles Heinrichs, ferner seinem Sohne Edward $225 und den Rest an seine Kinder. John, Edward und Rosa'HeinrichS zu gleichen.Theilen.' ' Crimina lg eri cht. , Wallace BuckleS wurde wegen KorndiebstahlS zu tz25 und 2 Iahren ZuchtHauS verurtheilt. Frank Ash gesteht 2 Pferdegeschirre gestohlen zu haben. Er wurde deshalb zu 51 Buße und ö Monaten ArbeitSbauS verurtheilt. Jacob Allen und Neal Miller, die beide kürzlich wegen schwerer KörperVerletzung zu längeren Zuchthausftrafen verurtheilt wurden, hatten einen Antrag auf einen neuen Prozeß gestellt. Der Antrag wurde verworfen. William Medlock war neulich wegen Straßenraubes von einer Jury zu 5 Iahren Zuchthaus 'verurtheilt worden, während seine beiden Kumpxne ihre Schuld gestanden und vom Richter nur je 2 Jahre Zuchthaus zudiktirt erhielten.' ör beantragte deshalb einen neuen Prozeß,' der ihm gewährt wurde. Er plädirte.jetzt schuldig und wurde zu $100 Buße: und 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt Auf diese Weise wurde er doch 3 Jahre ZoS.' Er wird vxr einer.Iüry geLen Harry SouS wegen Straßenraubes derhandelt. ' - " " ' OoUttt&zlQU William Sweenie, ein Farbiger, wurde gestern . Abend wegen Einbruchs verhaftet." Er soll in Charles Stevens Saloon, 405 Blake Str. eingebrochen sein und baselbst $17 gestohlen haben. Die Verhandlung - wurde biß Sonnabend verschoben, um wichtige Zeugen herbeizuschaffen. , ; .. C-3, N. Hnssell, Holzhändle? an. der

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jeder Mann, jede Frau und jedes Kind können nun fahren.

No. 18 und Mä tarä i IMK Da der Turnsaal während des Feldlagers vergeben ist, müssen die Turnstunden v?m 1. bis 10. September ausfallen. Somit begin nen die regelmäßigen Turnstunden wieder am Montag, den II. September 1893. . Sstsrhsld, Turnlehrer. . Massachusetts Ave., hatte . einen Leichenzug, der sich die Pennsylvania Str. herab bewegte, nicht gesehen und war hindurchgefahren.- Er wurde von Buskirk zur mildesten Geldstrafe, $1, ver urtheilt. ' " . Rudolf Ebendinger, ein Brunnen macher,- ist deS KleindxebstahlS angeklagt. Er soll dem Ed. Rose einige beim Brunnenmachen gebrauchten Werkzeuge entwendet haben. Er will sie aber in einem Trödlerladen der Ost Washington Straße gegen Ende Mai gekauft haben. Am 16. Mai bemerkte Rose seinen Verlust. Um den Trödler, NamenS Barrett, zu verhören, wurde die Verhandlung bis morgen vertagt. ThomaS Scott und Robert Snyder, wegen öffentlicher Unanständigkeit angeklagt, werden entlassen, weil ihnen nichts Ungehöriges nachgewiesen werben konnte. Robert Stephenson, IameS Dondon, Henry BurriS, F. Lovin und Chaö. Bowen find unter, dem Verdacht den alten Van Cleve beraubt und mißhandelt zu haben, heute Morgen verhaftet worden. Die Verhandlung wurde bis nächsten Sonnabend vertagt. - Ztttxt Klagen. Harriet Sheare verklagt ihren Gatten Clabon Sheare auf Scheidung. 2m Jahre 1882 verheirathet, lebten sie zusammen bis Januar 1891. Dann ließ der Mann sie in Noth und Krünkheit sitzen und ging nach Kansas. Von dort hat er überhaupt noch nichts von sich hören lassen. Edward HughbankS wünscht seinerseits von seiner maulfertigen Cora HughbankS erlöst zu werden. Sie hat ihm daS Leben durch ihr ewigeö Zanken und Keifen endlich genügend verbittert. Er bittet um Scheidung und um die Obhut über sein Kind. Grace L. Sargent beschuldigt Herbert L Stout sie unter dem Versprechcn sie zu heirathen, verführt zu haben. Sie gab einem Kinde daö Leben, daS aber kurz nach der Geburt starb. Da sie aber, von dem Verklagten mit einer venerischen Krankheit insizirt wurde, die ihren ganzen Körper durchfeucht und arbeitsunfähig gemacht hat, verlangt sie $5000 Schadenersatz. John T. Wilson gegen Dr. Not t Rupture Cure Co., Klage zur Erlangung ' von $1200 für geleistete Dienste. .. m . LouiS Schneider, ein Gläubiger der aufgeflogenen Southside Foundry, erhielt vor dem Assignment eine Hypothek auf 25 Tonnen Roheisen, . die sich unauögeladen auf dem Big Four Frachtbahnhof befanden. Nun will die Bahngesellschast daS Eisen nicht hergeben. Schneider begann deshalb gestern einen Prozeß zur Er-

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