Indiana Tribüne, Volume 16, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1893 — Page 2
Jndwtttt Arzdttnc. Erscheint -ZT N g l i ch und Sonntags.
Tie tägliche .Tribüne" ksstrc duich hm Träge? 15 Cents per 23cc, die Conntag-Z Tribüne" i Cent? per TLoa?e. Beide jufaa::r,::t löCScittä od65 Cents perfflouat. Per P?s: zug'kiZ: Ne -ausbezaZjlunz k.'pcr Jahr. OZnce : ?!o. 1 8 nd Züi'.banl ti. Indianavolik, J,. 29 iian'l 1S:: Frankreichs afrikanische Pläne. Der diplomatische Erfolg Frank- . reich- in Giarn dürfte bald eine ganze Reibe t?on Folgen zeitige?:. Man ist , in Paris zur Ansicht s?lanc-t. dafc England sich durch energisches Auftre-1 ten einschüchtern lät, und gedenkt deshalb sobald wie möglich einige : streitige Punkte nach dein bci Siam so gut angeschlagenen Verfahren zu r:- j geln. Nachrichten, die aus MadagaZ-' ka? nach Paris gelangt sind, lasset erkennen, dak die Eifersucht zwischen französischen und englischen Rathgebern Frankreich in absehbarer Zeit zu einer militärischen Aktion zwingen wird. Im Norden Marokkos sind nach der Abreise des Sultans nach dem Süden wieder neuellnruhen ausgebrochen, die ein Einschreiten der europäischen Mächte erfordern könneu. Bekannt ist, dafe der englische Zesandte noch geringeren Erfolg als sein Vorgänger gehabt hat. Marokko ist daher ein Gebiet, auf dein Frankreich Lorbeeren zu pflügen hofft, öeute kommt nun eine Nachricht hinu, die in England nichts weniger als Freude hervorbringen wird. Das 3iel des Commandanten Monteil. der im Begrin steht, eine neue Expedition in Afrika zu leiten, war bisher sorgfaltig geheim gehalten worden. Mit :ine? rührenden Naivität läßt der .Figaro" iefct die Kahe aus dem Sack. Nonteil soll dem Kongostaat zuvorkommen und den Oberlauf des Nil oem französischen Eolonialbcsttz in Tentralafrika anfügen. Lekannt isk. aß Frankreich mit dem Konzosiaat loch eine Grenzregelung am Uelle vorzunehmen hat. Seitdem ist der belgische Hauptmann öan Kerähoöen ms dem Wege nach Lado am oberen Jiil ermordet worden. Telcommune, )er 5?erckbovenZ Mission fortsetzt, soll -etzt von Monteil überholt und aus )em Felde geschlagen werden, damit Frankreich dem Jlongostaat seine Be)ingungen dictircn kann. Wie die Franzosen in Ostasien auf Siam loZschlagen haben, um England zu .rissen, so richtet sich die Expedition Monteil nur scheinbar g?gen den 'chwachen Kongostaat; in Wirklichkeit -st sie cegen England gerichtet. Eng'and ist aber in Allem, was den Nil ingeht, ungemein empfindlich. Da die Erpedition Monteil jeden'alls noch viel böses Vlut in England hervorbringen wird, so ist es nicht uninteressant, festzustellen, welche angeb.ichen Rechte Frankreich dem Kongo'taat am oberen Nil zu bestreiten ge)enkt. Vor dem Abschluß des deutsch'nalischen Abkominens vom Jahre 1800, durch das Deutschland Helgo!and erhielt, glaubte Lord Salisbury 'ür England den Zugang zu den großen centralafrikanischen Seen nicht herausschlagen zu können. Er dernnbarte daher mit dem Kongostaat '.ivtn Tausch; England sollte am Westufer des Tanganyika einen Land'treifen als Stapelplatz erhalten, wäh-:e?i-dafür dem 5kongostaat erlaubt vurde. am oberen Nil eine Station nlzulegen. England erhielt bei dem deutsch - englischen Abkommen weit tiebr. als es erwartet hatte, und bezurste daher des Entgegenkommens ?es Kongostaates nicht. Der Land'treuen am Westufer des Tanqanyika vurde niemals reclamirt, und man kiie in London das Abkommen mit )em Kongostaat fast vergessen, als )ie Nachricht vom Eintreffen van klerckhovens in Lado nach Europa ge'angte. Das Foreign Office" er?ob in diesem Frühjahr formellen Protest in Brüssel, und der König der Belgier erklärte sich bereit, die englict.:n Rechte auf Lado anzuerkennen, 'alls dem Konaostaat eine Eompensa:ion oder Entschädigung für die .bona fide" unternommene Expedition zewäbrt würde. Der Tod van Kerckzovens bereitete den Verhandlungen ifrer die Art dieser Entschädigung ein Znde. Die deutscb - englischen und mglisch - italienischen Abkommen be;üglich Ostasrikas erkennen die Rechte Znglands auf den Oberlauf des Nils in. Monteil wird decher die EnglänDer kaum zum Verzicht auf ihre anerkannten Rechte bringen können. Es M aber eine der cüarakteristischsten Erscheinungen der Gegenwart, daß in allen Welttheilen englische und 'ranzösische Interessen einander gezenübersteben. Argentinischer Weizenkönlg Die in Buenos- Aires erscheinende Zeitung The Agriculture" veröffentlicht über den Sennor Jose Guazzone, welcher 63.000 Acker unter Weizen hat. Folgendes: Wir geben die Biographie oon Don Jose Guazzone, dem Wer-zen-König", wie er benannt wird. Sein Name ist überall bekannt im Lande, märchenhafte Dinge werden ?on ihm erzählt, und es gibt selbst Leute, welche denken, daß Guazzone nur eine Erfindung der Prene ist. Trotzdem eristirt er; wir haben ihn gesehen, wir haben mit ii)m gesprochen, ' xli kennen ihn, wir haben unseren ' Hut vor ihm gezogen. Er landete an Dieser Küste im Jahre 187s; sein Ka vital war seine Jugend er war 20 Jahre alt seine Gesundheit, seine Energie und seine Hoffnungen. Im folgenden Jahre hatte er 8000 Do! lars sich erspart. Das war sein gan ?es Kapital. Was war damit zu ihun? Au jener Zeit befand sich die
Landwirthschast hier in einem em. br!?onischen Zustande. Niemand träumte von ihrer großen zukünftigen Entwicklung. Guazzone fühlte, daß Landwirthschaft die Größe des Landes machen würde, und trotz Llbrathens seiner Freunde begann er zu pfäaen und zu säen. Er triumphirte; im Jahre 1879 hatte er ein erspartes Kapital von 81,000 Dollars in der Lrovinzialbank deponirt. Er verdopvelte seine Anstrengungen, aber das Glück schien sich von ihm wenden zu wollen, und kaum war es ihm möglich, oas mühsam Erworbene erhalten zn können. Doch seine Anstrengungen erlahmten nicht. Er pachtete Land, und im Jahre 3884 hatte er 14 Qua dratmeilen Pachtländereien im Depar tement Olavaria. Er pflügte, er säte. Er kam nach Buenos-Aires, ging 3H den Herren Dryedale, den Gönnern der Ackerbauer, sprach mit diesen, und diese Gentlemen, hingerissen durch seine:, Enthusiasmus, gaben ihm Maschinen, und so war seine Ernte gesichert. Er ging dann nach Italien und bracht: starke Arme, die ihm halfen. Er gründete eine Kolonie: das Glück lächelte ihm. öeute hat er 63.000 Acker unter Weizen. Er ist deshalb der größte Weizenbauer der Welt. Um seine diesjährige Weizenernte fortzuschaffen, würden 3500 Eisenbahnwagen erfordrlich sein." Der Cti'erokee-trip".
In dem sogenannten Eherokeetrip", der cm 16. Septeinbei der Besudelung eröffnet wird, ist ziemlich viel gutes Land enthalten. Der Flächenräum beträgt im Ganzen etwa sechs Millionen Äcker, wovon ein gutes Drittel die Bearbeitung lohnen dürfte. Der werthvollere Boden liegt im Osten des Territoriums und Sachverständige beHäupten, das Land sei dort mindesten fünfzig Mal soviel werth, wie im toestlichen Theil. Ganz besonders fruchtbar ist die Strecke östlich des 97. Längengrades. wo sich reines Gartenland befinden soll, und hierher wird sich voraussichtlich der Hauptstrom der Ansiedler ergießen. Die Atchison. Topeka & Santa Fe Eisenbahn durchschneidet diesen Theil und die Chicago, Rock Island & Pacific Bahn läuft nickt weit von der westlichen Grenze. Diese wünschenswerthe Strecke wird vom Shakaska Fluß und seinen Nebenflüssen durchströmt und enthält zahlreiche Thäler, in denen das berühmte, hohe Fruchtbarkeit verrathende blaucGras" in großer Ueppigkeit gedeiht. Der mittlere Theil des CherokeeStrip" besteht aus ungefähr zwei Millionen Ackern und wird von einem Arm des Arkansas durchströmt. Er enthält guten Durchschnittsboden, der für Weizen geeigneter sein soll, als für Mais. In der Mitte dieses Theiles befindet sich eine Kette vollständig unproductiver Sandhügel, die etwa dreihunderttausend Acker bedecken. Im Westen endlich findet sich ein schmaler streifen guten Bodens längs der Grenze vonOklahonia, aber der größte Theil ist uneben, sehr trocken und von zeringem Werth. Im äußersten Säoen des Strip befinden sich die sögenannten großen Salzebenen, für welche selbst die Viehzüchter keine Verwenounq gefunden haben. Die Auftritte, welche bei der Vesiedelung von Oklahoma sich abspielten, haben die Regierung veranlaßt, Vorkehrungen zu treffen, um Wiederholungen ;u verhüten. Damals zeichneten sich Die Bundesmarschälle dadurch aus, daß sie das beste Land für sich und ihre freunde reservirten. Diesmal sind überhaupt keine Marschälle vorhanden, sondern die Bundesarmee hat die Aufsicht übernommen. An der Grenze ist ein hundert Fuß breiter neutraler Streifen abgesteckt worden, auf dem die Ansiedler am Eröffnungstage kampieen dürfen. Sieben Städte sind auszelegt worden, aber ihre Lage wird bis zum Eröffnungstage geheim gehalten werden, um Spekulanten keinen Bortheil zu geben. Die Eisenbahnen wer?en am Eröffnungstage keine Züge äber die Grenzen des Territoriums l'enden, um keinem Ansiedler den Vortheil schnellerer Beförderung zu geben. Wer Land nehmen will, muß erst diese Absicht am Eröffnungstage vor einem Kegierungsbeamten erklären, was er in :inem der zu diesem Zweck errichteten Landämter an der Grenze thun kann. Dann kann er sich sein Land aussuchen .ind erhält den Besitztitel, wenn er das bei der Erklärung empfangene Certifikat ausliefert. Dadurch wird es Leuten, welche schon vor der Eröffnung inaerhalb des Territoriums waren, unmöglich gemacht, Besitztitel zu erlangen. Die Regierung hat sich große Mühe gegeben. Vorkehrungen zu treffen, um Zwistigkeiten und Betrug unmöglich zu machen. Ganz vermeiden werden sich Störungen nicht lassen, denn man aimmt an, daß mindestens 50.000 Personen am 16. September in den .Strip" eindringen werden, während kaum für die 5älfte Platz ist. Imrnerhin wird aber die Besiedelung glat!er ablaufen, als die von Oklahoma, zenn im Generallandamt sind jetzt noch l3.000 Streitfälle anhängig, in denen :s sich um den Besitz von Land in letz.'crem Territorium handelt. Orientalisch wissenschaftlicher Humbug. Wie ein Aprilscherz liest sich eine Schrift, welche der Sanitätsinspector oer Stadt Kairo. Dr. Saley Soubhy, Baccalaureus der Facultät Paris, so:ben zur Unterrichtung und Beruh!zuna des ihm anvertrauten Publikums über den Einfluß des Austretens des Nils auf die Cholera herauszeaeben bat. Es wird da angesichts oer Cholera an den Grenzen behauptet. man könne die Unmöglichkeit einer Seuche in Egypten mathematisch beweisen". Die neuen Wasser des NUs nämlich sollen sich mit großer Heftigkeit mit den alten, angeblich seit dem vorigen Jahre im FlukbeUe stagnirenden Gewässern mischen und durch ihren Gehalt an Saueröoö auf diese
! sowie auf den Boden und endlich ! vurch aesteiqerte Verdunstung auch ! auf die Luft derart desinficirend wir- ' ken. daß in diesen drei Medien (Wasser. Boden und Luft) sich unmöglich Cbolerakeime entwickeln könnten. Dau komme, dak das strömende Wasser dem Boden Wärme entziehe, und war gerade diejenige Quantität, die sonst zum Ausbrüten" (!) der Cholerakeime verwandt worden wäre. Das Nilwasser wird also nicht nur nicht Träger des Eholeragiftes werden können, sondern es wirkt g e -radezu desinficirend. Demaemäß vermissen wir in der Schrift jede Hindeutung darauf, wie die Ansteckung durch Trinkwasser vermieden werden könne, und finden nur Warnungen vor dem Genusse von Früchten. Es ist nicht verlockend, wie die o'cöln. Ztg.". der wir diese Angaben entnehmen, mit Recht schreibt, eine Choleraseuche in einer Stadt zu durchleben, deren Sanitätsinspector derartige bvaienische Kenntnisse besitzt und in echt orientalischer Weise dem alten Nilgott den Schutz seiner Mitbürger anheimzustellen scheint. Die Deutung des Pariser Baccalaureus ist nicht nur unsinnig, sondern, da sie die Eigenschaft des Wassers als Hauptträqer des Giftes leugnet, geradezu gefährlich.
Vom Anlande. Beschädigte Baumrinde ü:t ichnell und sicher, wenn man die chdbas!e Stelle mit Schweinefett eineidt. c r l a n g st e Zaun der Welt ?! in Australien 1,2 u Me. en. Ei st aus Tralitnen gemacht und bat den $v.cu. die Kaninchen von den gelvern :u halten. Als m o d e r n e r B r u : u e lann jedenfalls der Maro? von Sheparos :ircn, W. Va.. bezeichnet werden. Der'e!be legte sich kürzlich selbst eine ziem, i ch bedeutende Gelostra'e auf. da er 'ane Jiü ohne Aufsicht hatte herumlaufen lassen, trodem er ti selbst ver boten hatte. Durch Unfälle verlieren Die i''endahnge''ell'chaften in den Ver. : -taaten an l:gent!zum und m Dto. j Durch Zahlungen von Schaoenerfay ;itr T Ölungen und Verletzungen, jähr Uch ctiru sl-VJ0(,oi 0, und in dieser Summe ist die Entschädigung für zerstörte kaufmännische Waaren nicht mit rechnet. Als Schnellläufer sollte 'ein Glltl e.n gewisser John Davis veruchen. dem neulich bei einer Eisen Bahnfahrt in der Näh: von Mera.Mo., )er vut zum Fenster hinausflog. Im )iu war John vom Wagen und hatte 'eine Kopfbedeckung erfaßt. Sodann .'ilte er in Hirschsprüngen dem dahin 'ahrenoen Znae nach,' auf den er sich nad) einigen Minuten mit kühn.'mSabe schwang.' Der Minister des cv II II l l II ,il:d wahrschttnllch demnächst einem vielfach gcauerken Wunsche entsprechen und den Pensionscommissar beanftra zen. die Namen aller Personen, welche um Gewährung einer Pension einkom men. zu veröffentlichen. Eine solche Neuerung würde d?m Pensionsamt in vielen Fällen die Arbeit erleichtern, die Pensionsberechtigung oder Nichtberech 'igung der Appli:anten festzustellen. )lus das Ersuchen von Washingtoner Zcitungsleuten werden jetzt im tägli hen Pcnsions - Bulletin auch die Post .imtZ-Adrcssen Terjenigen bekannt geebcn, an weiche Pensions Eertificäte verabfolgt sind. Das schnellste Kriegsschiff der Erde soll der für dieUnionsRegierung im Bau begriffene Kreuzer ..Columbia" werden. Derselbe soll ZN Schnelligkeit die Campania" soar übertreffen und so stark gepanzert sein, daß er gegen leichte Geschütze zollständig gedeckt ist. Sein Kohlenzorrath wird weiter reichen, als der iedes anderen Kriegsschisses. Von ven drei Schrauben der-Columbia" soll jede eine Triebkraft von 7000 Lferdekräften entfalten und die Mitielschraube so eingerichtet werden, daß sie allein das Schiff fortbewegen kann, flach dem Contracte muß die Columbia" 21 Knoten Schnelligkeit entwickeln: für jeden Viertel - Knoten mehr erkalten die Erbauer 50.000 Vrämie und für jeden Knoten weniger müssen sie 550.000 Strafe bezahlen. Um die von den Cramps vor der amtlichen Probefahrt veranstaltete Probefahrt möglichst genau vornehmen zu können sollen zu derselben keine Zeitungsberichterstatter zugelassen werden. Im Frachtraume eines Dampfers über See. Abgezehrt, verschmachtend., im dunklen, schwülen Schisssraum, zwischen Kisten, Fässern und Waarenballen versteckt, fand man dieser Tage einen jungen Mann auf oem Dampfer Gellert", der vor Ellis Island angelegt hatte. Es war Albert Bernstein, ein intelligent aussehender Mann, Anfangs der Zwanzi?ex. Man hatte den blinden Passagier gerade noch rechtzeitig entdeckt, sonst wäre er pielleicht so kalt und starr nach dem Lande seiner Sehnsucht gekommen, wie die Wachsfigu.en. welche sein Papa importirt. Sein Bater ist nämlich Albert Bernstein, der bekannte Besitzer des Gaietytheaters. 133 Bowery. und des World Fair Museum sf Anatomy in Philadelphia. Importeur von Wachsfiguken und Wachspräparaten, welcher mit seiner Familie seit Kurzem in Atlantic City dieSpmmerfrische genießt. Nachdem der junge Mann den Behörden auf Ellis Island ertlätt, woher er kam der Fahrt und weß' sein Nam' und Art", wurde sein Vater benach richtiat. Der Ankömmling gibt an, der Sohn Albert Bernsteins yuö einer früheren Ehe zu sein. Er sei in Hannover aeboren und habe dort eine gute Erziehung genossen. Da er seinen Vater seit so lange nicht gesehen, habe ihn die Sehnsucht erfaßt. Ohne hinreichende Mittel habe er. sich zwischen die Fracht geschlichen und sei auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege sicher und billig hergekommen. .
Die Befürchtung, die Cholera möchte durch Postsacke, Briefe etc. verbreitet werden, welche viele Leute hegen und die es für eine sträfliche Nachlässigkeit halten, daß die Post aus dem Auslande nicht vor der Vertheilunq desinsicirt wird, theilen die Postbeamten in New ?)ork nicht. Suverintendent Maze erklärte dieser Tage: Wir erhielten gestern mit der Germanic" 901 Postsäcke, die etwa 200.000 Briefe enthalten. Die Briefe sind in Bündel verpackt, von denen jedes etwa 300 enthält; dieselben sind fest zusammengepreßt, mit Packpapier umwunden und verschnürt. Diese Bündel werden in wasserdichte Säcke vervackt und wenn wir die Säcke und Pakete öffnen und die Postsachen gründlich desinficiren wollten, so würde eine Verzögerung entstehen, über welche die Geschäftswelt in Entrüstung aeratlien würde." Dann ergriff Maze eine Rolle mit Zeitungen ausNeapel und fuhr fort: Wir könnten diese Nolle drei Stunden lang in Wasser leaen. und wenn wir sie dann öffneten, würde sie im Innern noch ebenso trocken sein, wie jetzt und ebenso nutzlos würde es sein, die Nolle in ihrer jetzigen Beschaffenheit Schwefeldämpfen auszusetzen. Wollten wir aber die Zeitunqs- oder Briefpakete auseinander nehmen und die Postsachen einzeln ausschwefeln, so würde in der Ablieferung ein Stillstand eintreten." Weder Herr Maze noch der Ablieferung - Superintendent Moraan alauben an eine Verbreitung der Cholera - Germen durch Postsachen, und Herr Maze fügte hinzu, daß er während seiner 30jährigen Dienstzeit noch von keinem Falle gehört habe, in welchem ein Postbeamter, durch dessen Hände Pakete aus Gegenden gegangen seien, in denen Cholera, gelbes Fieber etc. herrschte, angesteckt worden wäre, und wenn die Postbeamten vor Anstcckuna aus dieser Quelle sicher seien, dann sei es das Publikum erst recht. Diese Beobachtung des Herrn Maze stimmt vollständig mit den Angaben des Dr. Edson über die einzige Möglichkeil der Ansteckung durch die Choa überein. Auf der ganzen vsrde dc fassen sich 260.000.000 Menschen mit der Lanomirth chaft; die letztere stellt ein Kapital von 5224.000.000.0i0 dar und der Werth ibrer jährlichen Erzeugungen belauft sich auf $20,000,000,000. Die Erntemaschine wurde von McEormick in 1831 erfunden. Seitdem ist sie jedoch so vervolllomm net worden, daß sie in 45 Minuten eine,, Acker Getreide abmäht und bindet. So sehr hat die Maschinenarbeit die Handarbeit imAckerbau Übertrossen, daß ein Mann genug Getreide anbauen und einernten kann, um eintausend Menschen aus ein Jahr erhalten zu können.wahrend eine zweite Arbeitstraft genügt, um das Getreide auf den Markt zu bringen und eine dritte im Stande ist. es für Nahrung? und Füttcrungszwecke vorzubereiten. LZoitt lus'.,tt)e. D i e ; c r T a g e wurde in ;.irZ'o - Sel eine riramide wieder i d'N 3 and glicht, unter welcher 'Zemira" uns SoinV&i? Lieblings t;i:din und der LiedlinaMuno der teiin ftuUnmiia II. von Aus'lanö -.v.uitnn liegen. Die russische Revue 'st.'ritsckeöku Wieslni " 'Historischer Zote) vcrö''ei!tlicht die französischen 'knd ch.iä.n die si:r die deid-n. von Katharina ko sehr beweinten Vierfünler ? onnen wurden. Eine Gradschrift tautet : Hier Uxb Zemira. und auf ihren Gradlzugel müssen d:e trauernden Grazien Blumen streuen. Beständig
und ei in ihren Geschmacksrichtungen ! und Vergnügungen, leicht und hurtig ' m Laus w.e .Zor". ihr Großvater, wie ; .Lad?", ihre Mutter, hatte Zemira" nur den einen Fehler, ein wenig lau et . . . 5 . - k!.f... :;t..i. I nucy zu 'ein: aoer oieier co.er ruyrie oon ihrem getreuen Herzen her. Wenn man liebt, furchtet man. Und Zemira liebte Diejenige so sehr, die alle gleich ihr lieben. Glaubt ihr. daß man ruhig bleiben tönne, wenn man hun dert'Bölkerschaften zu Nebenbuhlern hat? Die Götter, die Zeugen ihrer Zärtlichkeit waren, haben ihr sicherlich für ihre Treue das Geschenk der Un steiblichkeit verliehen." Das Denkmal oer beiden Hunde ist aus kostbarem Granit angefertigt; die Grüfte sind au Marmor. Ein böses Ende nahm oer Marburger Studenten-Stritr oder vielmehr der gegen den Professor der Medizin Geheimrath Külz erklärte Boycott. Geheimrath Külz verlebte Die Studirenden dadurch, daß er dieselben ungefähr so behandelte, wie ein ilnterosfi ier die Rekruten zu behandeln pflegt. In eine? Versammlung beschlössen d.inn sämmtliche Marburger studentischen Verbindungen, eine Be schwerde an den Unterrichts und Kul luZmlnister Tr. Bosse zu richten und ' den Geheimrath Külz, bis der Minister Abhilfe geschaffen, durch das Nichtbesuchen seiner Vorlesungen zn boycotten. Prof. Külz g.,d. noch eh? der Bescheid des Ministers eintraf, klein b:'i, inhem er erklärte. cS in Zukunft vermeiden zu wollen. Anstoß zu erregen. Der Be scheid des Ministers entsprach übrigens leineßwegS den von den Studirenden gehegte' Erwartungen. Tr. Bosse verfügte die strenge Bestrafung der Rä delsfiihrer bei dem Boycott, nd im Einklänge mit dieser Verfügung erhie tcn die Vertreter der zwanzig akaoem! schen Verbindungen, die an der Jndig natioflsre:sammlung betheiligt waren, das con8:liun; abeundi". ' Aus Venedig leird unter dem 24. Juli berichtet : Vier Schwl. : stern. Namens Abendana. Mädchen im Alter von 13, 20, 21 und 22 Jahren. deren Mutter jüngst geworben ist, leb ten allein mit einer alten Tnenn; ' der Lst5r befindet sich im Auslande, i Sonnabend schickten sie daZ Dienstmäv 1 chen zu einem auf dem Land? lebenden Bruder, darauf schloffen sich die Schwe, stern in ihrem Schlafzimmer ein, ver? , sperrten alle Thür und Fensteröffnu'u geu, steckten eine große Kohleflpsanne in Brand und erwarteten auf dem Bette liegend den Tod. Heute früh spreng
ten mehrere Hturnachdarn, die durch den Geruch der aus der Wohnung der Schwestern Abendana dringenden tfoh lendünste angelockt wurden, die Thür der Wolznung. Die vier Mädchen la gen todt aus einem in der Mitte des Zimmers stehenden Bette. Die Selbst Mörderinnen ließen einen Brief zurück, in welchem sie erklärten, daß sie sich das Leöen nahmen, weil sie den Schmerz über den Tod ihrer Mutter nicht länger ertragen könnten, und weil sie die Verblichene im Jenseits wieder zu sehen hofften. Nach der Zeitschr. für Elektrotechnik" ist ein Beleuchtungsapparat erfunden worden, dessen kleine Flamme 4000 5kerzen Leuchtkraft be sikt. Der Apparat hat 2 Meter Höbe und 1 Meter Durchmesser. Er enthält in seinem Janern ein kleines Gcblüse, das Benzin daduich in Glasform über führt, daß es durch stark mit dieser Flüssigkeit getränkten Bimsstein Luft hindurchtreibt. Das Bezingas wird dann durch feines Magnesiumpulrer geleimt und gelangt, mit diesem geschwängert, in ein Rohr, in dem es nach oben strömt und an der Spitze desselben in einer kleinen Flamme ver brennt. Gegen Witterungseinflüsse ist die Flamme' durch eine Glashülle ge schützt. Im Uebrigen erfolgt die Ver. gasung und Verbrennung unter Eonirolle 'eines Läutewerks. Der Ver brauch von Magnesiumpulver ist ge ring und beträgt je nach der e:ford'erlichen Leuchtkraft 14.4 bis 3'Z Gramm pro Stunde. Selbstverständlich wird durch Anwendung von Linsen die Leuchtkraft des Apparates noch wesentlich erhöht. Als erste Station der praktischen Verwendung des neuen Leuchtapparates ist die Allste von Folke' stone in Aussicht genommen. Ein merkwürdiger 31 e i sender ist kürzlich auf der Eisenbahn station Amsee in Posen festgehalten worden. Es war ein Knabe von etwa acht Jahren aus iinmx Dorfe bei Meinet, der aus Furcht vor Schlügen sei ner Mutter entlaufen war. Er hatte die weite Rei e zurückgelegt, indem er unter der Lokomotive sich festhielt. Wenn der Hunger ihn quälte, verließ er sein fahrendes Versteck und erbtttelte sich in den an der Eisenbahn gelegenen Ortschaften Brod, von dem er bei seiner Ergreifung noch einen Borrath in seinen Tafchcn hatte. In Amsee wurde er von einem Stationsbeamten be merkt, als er eben seinen Platz unter der Lokomotive wieder einnehmen wollte. Auf die Frage nach dem Ziele feiner Reise, antwortete er. er hätte so weit mitfahren wollen, wie die Eisenbahn überhaupt führe. Von dem Rauch und Rüg der Lokomotive war der Knabe schwarz wie ein Mohr und hatte nur um die Augen helle Ringe. Sei? ner Gesundheit schien die Nei e nichts ge'chadet zu haben. Der Plan der Errich tung eines Denkmals für Heinrich Laube in seiner Baterstadt Sprottau geht seiner Verwirklichung entgegen. Der FondS zur Errichtung die'cs Dcnk malS besteht aus freiwilligen Beiträgen der Büraerschast und auswärtiaen
Verehrern Laube's, sowie aus zwei spenden ieines tiessohnes, des Pros. vanet in stiel. Auch die General Intendanz der Wiener Hoftheatcr hat dem Fonds 50 Mark gezeichnet, und ebenso der Direktor des Hyfbttrq theaters, Tr. Äurckhardt. Von den am Hofburglheater wirkenden Kunst lern sind 1158 Mk. gesammelt wordcn. vtt enlM'.ufonos yar damit eine Höhe von i:;,000 Ml. erreicht. Da Prof. Hänel noch einen weiteren Bei trag von i000 Ms. zugesagt und die Stadt Sprotlau bereits zur Frei legung des Denkmalsplatzes vor der neuen monumentalen Sprottabrücke am Eingang in die stdiischen Prome naden 0000 Mk. gespendet hat, so dürfte das Laube-Tenkmal, dessen Untergrund bereits fertiggestellt ist, schon im nächsten Jahre enihül?t wer den. A u f e i n e t i g e n t h n m l i ch e itvate ist die Kreissparkasse zu Mogiln? wieder z.l einem versehentlich zu viel ge zahlten Betrage von 100 '.'ark gekom men. li:c:n vande freuenden w ir in Ratibor cine GeldZas'.te mit 5 u M. abgeschnitten ivsrden. Als er im Po ilttloureZü 'kl'.'e Anzcikic erilaltete. er innerte man sich eines von der tonigli chen Staa:sa:iwal:schaft in Görlitz 'ge gcn einen Juwelier wegen Betruges erlogenen teckdrie-es auf den ircmden Reisenden pas.te. Der Verdacht wurde aber noch durch den Umstand vermehrt. daß der Reisende sich trotz des von ihm angemeldeten Verlustes woch im Besitze reichlicher Geldmittel befand, und so wurde er denn im Polizeibureau zurück . . r o . , , ' , geaaiicu.- i'tun verlange, oay er naz Über den Erwerb der m seinem Vefitz befindlichen Geldmittel ausweise, und er gab an. daß er von der Krei-svar kasie in Mogilno die Summf von:N0) M. erhoben habe. Tie Polizeibehörde t i . Z.T.. i t i t . t iragie icfcn in ogltno letegrapli'icy an, ob diese Angabe richtig sei. Tie telegraphische An.w.'rt lautet: Kauf, mann B. hat hier die Summe erhoben. Aus Versehen hat er aber 100 Mark mehr erhalten. Wir bitten, ihm den Betrag wieder abzunehmen.- Das war Dreifaches Pech! 500 Mark werden ihm gestohlen, dazu kommt das Pech, daß das Signa ement ejstes geckbieflich verfolgten Schwindler? auf ihn paßt, und schließlich werdin ihm noch 100 Mark abgeknöpft. Vor etwa drei Jahren ksm eiy Unbekannter in das Atelier des Bildhauers Bgxtholdi. des Schöpfers der Kolossal'tatue Freiheit als Leuchte der Welt," die am Eingang Ux Rhede von Rcm York steht, und s'ag'e; Ich bin El ässer und hege tiefe Tank barteit für die Unterstützung, welche die SazweiM dem ci ihr Gebiet üb:rgehetenen Heere B'ourbakj liehen, und die Bereitwilligkeit, mit der sie dem bombardirten Straßburg zu Hilfe ei! ten, Diese edle Handlungsweise durch ein Denkmal, d.?Z ich für Ba'el bestimme, verewizen'zu lassen, jg mein Herzenswunsch. Ich bitte Sie. die Arbkit zu übernehmen, und mache mich anheischig, alle Kosten zu bezahlen, aber Sie müssen mir gestatten, Ihnen meinen Namen nicht zu nennen.? Bartoldi entwarf eine Skmen ni
Rechnungen: der Fremde Ihttg sie gut und die Arbeit begann. Jetzt ist sie fertig. Sie stellt eine ...esvctia" dar, welche El aß schirmt und mit einem Arme das verwundete Frankreich stützt, dessen Binder ihr von einer carita dar gereicht werden. Wie verlautet, war der Unbekannte der aus Straßburq gebür
tige Baron 0!ruer, ehemaliger Gene ' ral-Aahlmeister in Montpellier, wo er vor K urze n starb. Ein für die deutsche praanoricqung roiajugt iUCn lI IN .' 'N.t:i'.'lls,s . . j - - t . . . , , uui ,.io vwv viiiiiuiu Atu uiiia um.: gegangen, eir oem vzrfcyeinen fei nes ' Wörterbuches der deutschen Sprache", also icit mehr als 30 Jahren hat der Prof. Tr. Daniel S'ers in elem Mit Paplc.' durch chozU': and- . ..i,- ravf? tui e emplar ?elnco geuannten Wertes 'pa , ler !U benukenöe Bemcrkunaen Eraän , irr zu uiliu&nioc OCulluuugcil, raau Zungen. Berichügunqen :c. eingetragen.' ' ' ' ' TaHtrSif ein i umx 'Kempen hftiehrnbf ' ' 1 ' - ebenso eingericytetes anoeremplar zu Hilfe angenommen werden, und auch! dieses ist gl öf;ten'theilZ wieder mit neuer, einschlägiger Information jedweder Art angefüllt.' Aehnlich verfuhr der Bcr sauer mit seinem Ergänzungswörter' buch-. In diesen 11 Bänden hat alsc Sanders reiches Material für eine neue Ausgabe seines Wörterbuches zufammengelragn Nachdem sich bedauerli cherwcise in Teut'chland Niemand ge funden hat, dieses werthvolle Manuscript 'zu erwerben, wird eS jetzt im Britischen Museum den Sprachforschern zugänglich sein. F olge n der F a l l von Blei Vergiftung s.ndet sich im Archiv für kli' nische Ehirurgie berichtet: Eine Kugel drang in den obcren Theil des Schienbeins und blieb in demselben stecken. Zunächst heilte die Wunde, und es wahrte über 17 Jahre, daß dieselbt nicht die geringste Beschwerde machte. Nach Adlaus dieses Zeitraums stellten sich die charakteristischen Erscheinunger der chroni chen Bleivergiftung ein. Als Ursache derselben ergab sich bei dei zum Zweck der Entfernung der 5?ugc! vorgenommenen Operation die Anwe senheit von zahlreichen kleinen Plätt chen und staubsörmigen Theilchen des Bleis, im Knochen und in der Knochen haut. Nach der Operation hörten zwat die Bleikoliken in den ersten Wocher noch nicht aus, doch allmählich verschwanden sämmtliche Symptome. Tai Metall war zunächst, wie so manche andere Fremdkörper, durch ein straffes Narbengcwede eingekapselt worden, ge langte aber, nachdem diese sich in der langen Jahren umgewandelt hatte unl weich und gefräßlich geworden war, in den Blutkreislauf. l n e gar g e fr r e n g e P o lizei waltet zu Haynau in Schlesien ihres Amtes. Kürzlich waren zwei Bürger mit einem polizeilichen Stras mandat von je 3 Mark bedacht worden, weil sie zu mitternächtlicher Stunde Die Nachahmung eines Baren" infzenirt hatten. Einer von diesen beiden er hielt nun dieser Tage wiederum ein Strafmandat von 3 Mk. und zwar, weil er durch außergewöhnliches Nie fen" ruhestörenden Lärm verursacht ha ben soll. Ter Betroffene will aber diesmal die Strafe tiicht ruhig hinnehmen, vielmehr durch richterlichen Spruch feststellen lassen, ob außergewöhnliches Niesen thatsächlich ruhestörenden Lärm hervorruft. Er behauptet, ein kräfti geS NieZorgan zu besitzen, das. sobald eS in Thätigkeit tritt, d?S ?ttesen öfters wiederholt. Prinz Max. Herzog zu Sachsen, der in Oschatz bei den Ulanen stand, ist von dort ohne Dienerschaft und ohne jede Begleitung nach Eich' städt in Bayern abgereist, ' mit der Abficht, sich in dem dortigen Priestersemi nar aus den Beruf eines katholische? Vriester vnr,nsereiten. 9WDas beste Brod in der Sadt, Weißbrod und Schwarz brod, sowie vortresfliche Kuchen, bcsonders den beliebten Sträußelkuch n bekommt man Allezeit frisch bei Bern h. Thau, 81 Hosbrook Straße Marktstand No. 123 und 124. - - Unter denQdd Fellows wob', bekannt. Julius Grummaiin, der Jahre lang über da! Odd Fellows lLebäude die Aufsicht führte u:ld einer der bekanntesten deutschen Bürger i't, wurde vor neun Jahren von einem hiesi g:n Arzte vom Bruch kurirt. Tie Vollstän d:gkeit seiner Heilung drückt Herr Grummann m folgender Weise aus : Indianapolis. 24. März, 1893. Tiefes bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1884 von Toktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Ain l. Noveuber wurde ich T2 fyrjri be trachtet und wär es auch. Ich habe Dr'Nött viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlnr. Er thut Alles. ivaS er verspricht. Julius (Irummann, Custodian des Odd Fellows (äMuttl, Nordost Ecke Pennsylvania und Wash' Wir beantworten alle Anfraaen ver Boft l,tz:on tr. in prompter Weise. Tr. W. H. Nott, seit 23 - Jahren ein vraltizirendcr Arzt, 14 Jahre in' Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die! uriruna von Bruch ,ur Spezialität aemackt. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Bebandlungen persönlich. j Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. m . P rvr r "n . t r fflj f" 'Wr Cure Co.. Uhh eft Hmton Etraüe. Rndianavolis. Ind. ' fiUarker Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleldcn." Tie iiiuisinh? i'rtriS deS ?r larfi-r. brft Augen dnd Öhren 'trjles, z ih :, nach aröizerrn Sköumlickkctten umzuiie?'. -;ie knete veshaib cte rnaurnuxreircn tut stock bt Jron Block-, W. Washington Str., , nächst z Boen.i?"riN Co'S. für ahte. wo er Lu?arz'lä:ncl? Ojsicc,t ;üt i ! r für die Sebandlunal don At:oe, yizit um üelS und die lusertiauna von Brillen, tun Klicken lu gen und die (craecstcUung von Sctzzelugrn. so rvie die Ooeration vix Entkernunz dki Star or,unrlzmkn. u Preisen für Klle erreichbar. ouutttto tret un eoerman etvgetaee.
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