Indiana Tribüne, Volume 16, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1893 — Page 1

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12. Juli 18!). 376,35 24 50,000 00 19,000 00 843,219 05 12,118,480 03 Editorielles. Der Philadelphia Record" hat den Senator Voorhees, welchen man bisher die schlanke Sycomore am Wabash" nannte, in die Silberpappel von Jndiana" umgetauft. Wie wenig die Herren im (5 cm greß sich um das Volk bekümmern, und wie sie nur bemüht sind, ihre cigencn demagogischen Zwecke zu der. folgen, zeigt das Verfahren mit der Silber-Gesehgebung. Das Haus hat seine eigene Bill angenommen, der Senat wird eine andere annehmen. Beide sind verschieden. Da werden erst noch verschiedene Confcrcnzen stattfinden, bis eine Einigung erzielt wird, und .so werden vielleicht noch Monate vergehen, bis die Sache erledigt ist. WennS der Herren eigene Angelegenheit wäre, gings wohl schneller. Das Haus hat in der Silberfrage so entschieden gesprochen, daß man annehmen sollte, der Senat würde es nicht wagen anderer Meinung zu sein. Das englische house of lords würde in der That in einem solchen Falle schwerlich den Muth sindcn, der Ausführung des Willens der Volks, vertrete? etwas in den Weg zu legen. Unser Millionärs -Senat aber kann sich mehr erlauben, als der englische Adel. Ein Senator hält sich von vornherein ür höherstehend und klüger als ein Volksvertreter, und kümmert sich den Kukuk um den Plebs. Eine derartige Majorität im englichen !:ous of coHimmis würde unter Umständen einen Regierungswechsel zur Folge haben. Bei uns aber dürfen die Millionäre im Senat ruhig dem Volkswillen entgegentreten oder dessen Ausführung verzögern, und dabei bilden wir uns ein, das freieste Volk der Welt zu sein. Es ist Zeit, daß der Bundessenat in die Rumpelkammer wandert. , In New Jork herrschen zur Zeit Zustände, welche lebhast an die.Poli,eivergewaltigungen erinnern, wie sie drüben auf der anderen Seite des großen Wassers üblich sind. Versammlungen von Arbeitern stehen sozusagen vollständig unter Polizeikontrolle. Sie werden von der Polizei überwacht und nach Belieben aufgelöst, häufig ganz und gar verboten, ttrsache dazu gaben die Anarchisten mit ihren bombastischen, bramarbaienden, aufheerischen Phrasen. Da jauchzt so eine bethörte Menge dem prahlerischen, finnlosen Phrasenschwall eines Timmermann und einer Emma Goldmann zu, um dann vor dem ersten Po lizeiknüppel. der sich erhebt in wilder Jagd davonzulaufen. Dieses ganze Gbahren hat nicht den geringsten vernünftigen Zueck. Satt werden die Leute weder durch eingeschlagene Fenster, noch durch Knüttelhiebe. Der OrdnungSgewalt gegenüber find die paar Phrasenhelden ja vollständig machtlos. Trohdem ist es verkehrt, ein monarchisches Polizeisystem einzuführen. Man lasse die Leute gewähren undihr Pulver wird unschädlich verpuften. Wenn man die Versammlungen der Arbeiter erschwert und die Redefreiheit beeinträchtigt, so tritt man auch das Recht Derjenigen mit Füßen, welche von dem anarchistischen Phrasenheldenthum nichts wissen wollen, und das ist gefährlicher als fanatische Reden.

Drahtnachrichten Inland. Wette raus sichten.

FürZndiana : Schönes kühles Wetter heute und morgen und wahrscheinlich auch am Donnerstag. . E o n g r c ß. W a s h i ng t o n, 28. Aug. Heute kam es im Repräsentantenhaus? zur Abstimmung über die Wilson Bill, welche den Widerruf des ShermanGesehcs bezweckt. Sämmtliche Substituie des Silbcrmanncs Bland wurden mit solcher Majorität verworfen, daß für die Frciprägungsleute wenig Hoffnung übrig bleibt. Eine ganze Anzahl von Abstimmungen über Freiprägungsamcndcments fand statt. Man sing mit der Abstimmung über das Verhältniß von Itt zu l an, stimmte dann über 17 zu 1 und so fort bis 20 zu 1 ab, aber alle Amendements wurden verworfen und die Wilson Bill, die unbedingte Abschaffung des Sil-berankaufs-Gesehes wurde mit der großen Mehrheit von 240 gegen 110 Stimmen angenommen. Der Senat beschäftigte sich heute mit der Frage der Zulassung der Se natoren Mantlc von Montana und Allen von Washington. Beide wurden zurückgewiesen. Der Senat cntschied mit 32 gegen 29 Stimmen, daß ein Staatsgouvcrnör nicht das Recht habe, einen Senator zu ernennen, wenn der Termin von dessen Vorgänger abgelaufen sei. Dies Recht habe ein Gouvcrnör nur dann, wenn eine Vakanz durch Resignation, Tod oder sonstwie inmitten des Termines eines Senators eintrete. Die Voorhecö'sche Nat'.onalbank Bill wurde vorgenommen und verschiedene Amendements wurden vorgeschlagen. Voorhees bat seine Eollegcn, alle Amendements zu verwerfen. Er habe sofortige Abstimmung über die Bill empfohlen, und weise alle Schuld an der Verschleppung zurück. Die Diskussion wurde frtgesct bis der Senat in Erecutivsitzunz überging. Sturme s-W ü t ü e n. Lo uiso i lle, $ , 28. August. Eine furchtbare Eyclon hat heute Nachmittag einen großen Theil der Stadt Savannah zerstört. Der ganze Telegraphenverkchr ist unterbrochen und es ist unmöglich, Näheres in Erfahrung zu bringen. Es heißt aber, daß vierzig Personen getödtct worden seien und in Savannah allein der Sturm einen Schaden von N0,000,000 anzcrichtet kabe. Die Schadenersahklage der A n n - A r b o r Bahn. Toledo, O., 29. August. Der Massenvcrwalter der Toledo, AnnArbor und Michigan Eisenbahn hat in dem Ver. Staaten-Gericht um die Erlaubniß nachgesucht, den KompromißVorschlag des Präsidenten Arthur von der Lokomztivführerbrüdcrschift annehmen zu dürfen. Aus der diesbezüglichen Petition werden jeht auch dies bisher geheim gehaltenen Bedingungen des Kompromisses ersichtlich. Arthur verpflichtet sich demgemäß $2590 in Baar und die sämmtlichen Gerichtskosten in dem Verfahren zu bezahlen. Herr Smith, der Anwalt der Ann Arbor Bahn, erklärt, daß er mit diesem Abkommen vollständig zufrieden sei, da hierdurch ein für alle Mal ein wichtiger Präeedenzfall geschaffen und das Printtv. für das er einaetreten. aerechtfertigt sei. -..- Eine Demonstration. Chicago, Jll., 29. August. Vor dem ColumbuS - Monument an der Lake-Front fand heute abermals eine Versammlung der unbeschäftigten Arbeiter statt, welcher etwa 3000 Personen beiwohnten. Die Polizei war in großer Zahl zugegen und verhaftete in aller Stille einen der Redner, welcher den Arbeitern gerathen hatte, sich zu bewaffnen, um gegen die Polizei zu kämpfen. j Nach der Versammlung marschirte, die Menge die Van Buren Straße entlang, bis sie das große Geschäftsgebäude von Sigl & Coopcr erreichte. Aus den Rath irgend eines TollkopfeS wollte der PSbel das Gebäude stürmen, doch 50 Polizisten unter Führung des Inspektor? Shea und deö HilfS-Poli-

zeichcfö Kiplcy stürzten sich auf den Haufen und trieben denselben durch wohlgezielte Knüppelhiebe auseinander. -

Lynchgericht. Louisvillc, Ky., 29 August. Zwiichcn ein und zwei Uhr heute Morgen ritten ungefähr dreißig Männer in das Städtchen .Newcastle, weckten den Gefängnißwärter und sagten ihm, daß sie einen Gefangenen mitgebracht hätten, den sie eingesperrl zu haben wünschten. Der Ahnungslose wurde, nachdem er die Thür geöffnet hatte, sofort überwältigt; die Schlüssel wurden ihm abgenommen und die Leute holten dann einen Neger Namens Taylor aus seincr Eclle, den sie eine Viertelmeile weit auf der Straße nach Franklintown mitschleppten und dann an einem Eichenbaum aufhängten. Der Neger hatte in letzter Woche in Franklintown einen italienischen Knaden ermordet, der hausircnd in der Nachbarschaft herumgezogen war und durch sein gefälliges Benehmen sich viele Freunde gemacht hatte. Ausland. Zur letzten Ruhe. Ko bürg, 28. August. DaS Begräbniß des verstorbenen Herzogs Ernst von Sachsen-Koburg-Gotha fand heute unter Entfaltung großen Pomps statt. Die Prozession sehte sich gerade bei Tagesanbruch, um halb fünf Uhr, von dem Schloß Reinhardsbrunn aus nach der nahen Eisenbahn-Station in Bewegung. Eine große Anzahl königlichcr Herrschaften befand sich in der Prozession, an deren Spitze der neue Herzog von Sachsen-Koburg-Gotha, der Herzog von Edinburg, marschirte. Zu seiner Rechten ging der deutsche Kaiser und zu seiner Linken der König von Sachsen. Dicht hinter den Genannten der Prinz von Wales, der Herzog von Eonnaught und der Prinz Alfred, der Sohn des Herzogs. Der mit purpurnem Sammt bedeckte Sarg wurde von zwölf Förstern von dem Schloß in den Leichenwagen getragen, dem sich in der Prozession Staatsbeamte, die Mitglieder des Landtags, die Offiziere der Gothaer Garnison und die städtischen Behörden von Gotha anschlössen. Auf der kurzen Strecke nach dem Bahnhof standen Armee - Veteranen auf beiden Seiten der Straße Spalier und hinter ihnen, dichtgedrängt und mit entblößten Häuptern die Bewohner der Umgegend. In Koburg hatten sich inzwischen Tausende von Personen auö allen Theilen des Herzogtums eingefunden, um der Leichenfeier beizuwohnen. Die Mitglieder der Landwehr und der Kriegervcreine standen hier auf der ganzen Strecke von der EisenbahnStation bis zur Kirche Spalier. Die Truppen der Garnison standen am Bahnhos bereit und marschirten an der Spitze der Prozession, nachdem sich dieselbe gleich nach Ankunft des Zugeö formirt hatte. Nach den Truppen kamen in langem Zuge die sämmtlichen Hofbcamten und die Mitglieder der Geistlichkeit und darauf folgte der Katafalk mit dem Sarg. Der Leiche des Herzogs folgten zu Dreien, die Leidtragenden. Zuerst kamen der Herzog von Edinburg, der Kaiser Wilhelm und der König von Sachsen; dann der Erbprinz Alfred, der Prinz von Wales und der Herzog von Eonnaught ; der Prinz Wilhelm j von Baden, Prinz Philipp von Eoburg und der Gropherzog von Baden. Die Wittwe deö verstorbenen Herzogs mit den Hosdamen und den anwesenden Fürstinnen waren sofort nach Ankunft des Zuges in Eoburg von der Eisen bahn-Station aus nach der Moritzkirche gefahren, wo sie die Anlunft der Pro Zession erwarteten. Den sehr ergreifenden TrauergotteS dienst leitete der Dr. Müller. Nach dem Segen gaben die vor der Kirche ausgestellten Truppen eine Salve ab und die Schloßbatterie gab ein Salut von 24 Schüssen ab. Nach dem Begräbniß fand in dem Schloß ein großartiges Bankett statt, i an welchem die sämmtlichen fürstlichen Gaste, Staatsminister und Diplomaten Theil nahmen. Der Kaiser Wilhelm saß dabei zwischen dem Herzog und der Herzogin vonEdinburg. Sväter am Tage erließ der Herzog eine Proklamation an daS Volk, in

welcher er seine Thronbesteigung ankündigt und in welcher er zum Schluß sagt, daß er stets wie sein Vorgänger, dem Kaiser und dem Reich die größte Treue bewahren werde.

, Erntebericht. Wien, 28. Aug. Die Abschätzung der Ernteerträge der Welt, welche alljährlich von den Regierungsbeamten ausgearbeitet wird, wird morgen veröffentlich! werden. Es ergiebt sich darauS, daß Oesterreichs Weizenertrag 74,000.000 Meterzentner oder 33.8 Prozent, Roggen 24,000,000 MeterZentner oder 89 Prozent, Gerste 145,000 Meterzentner, oder 93.5 Prozent und Hafer 21,500,000 Meterzentner oder 82.69 Prozent bringen. Die Voranschläge für Ungarn find : Weizen 40,000,000 Meterzentner, Roggen 13.000,000, Gerste 13,400,000, Hafer 21,000,000. Die Abschätzungen anderer Länder ind wie folgt : Preußen Roggen 95 Procent, Winterweizen 94, Sommerweizen 92, Gerste 81, Hafer 58. Dänemark Roggen und Weizen 100 Procent. Norwegen und Schweder. Weizen 100, Roggen 90. Schweiz Roggen 71, Weizen 81. Holland Weizen 85.90, Roggen 75 bis 80 Prozent. Belgien Weizen 85 bis 90. Frankreich Weizen 90 bis 95.000000 Hectoliter oder 2 Procent, Nog gen 20,000,000 Hectoliter, Gerste und Hafer 8 Procent. England Weizen 90 Proccnt, Gerste 75. Heu und Futterstoffe, Abnähme 60 Procent. Italien Weizen 50,000,000 Hectoiter. Serbien und Bulgarien haben 465,000 Meterzentner für Export. Rumänien Abnahme von 40 Procent in der Weizen- und Roggenernte. Polen tteberschuß 4,000,000 Pud Weizen und 400.000 Pud Gerste. Eentralprovinzen Rußlands Weizen 70 bis 80 Procent, Roggen 80 bis 90, Gerste 110 bis 120, Hafer 120 bis 130. Egypten 230,000 Meterzentner für den Erport. Britisch-Indicn 20.236,000 Tonnen Wei zen. Nord Amcrika-382,000.000 Bushel Weizen, 2 4,233,000 Bushel Roggen und 1,809,000,000 Bushel Mais. Der ungarische Ackcrbauminister chätzt die Produktion der Welt an Weizen aus 2,279.000,000 Bushel gegen durchschnittlich 2,280.000,000 Bushel in den letzten zehn Jahren. Der verfügbare Ueberschuß für den Esport in den ausführenden Ländern ist 378,666,000 Büschel. Frankfurterbeidem Fürsten B i s m a r ck. Berlin, 29. August. Eintausend Excursionistcn von Frankfurt a. M. statteten gestern dem Fürsten Bismarck in Kissingen einen Besuch ab. Es war dies die dritte größere Deputation, welche dem Fürsten, seitdem er sich in Kissingen aufhält, ihre Aufwartung gemacht hat. In Beantwortung einer ihm überreichten Adresse sagte der Fürst unter Anderem, es freue ibn, daß der alte Frankfurter Bundestag nicht wieder ins Leben gerufen worden sei. Aus die absprechenden Kommentare Bezug nehmend, die über seine am letzten Sonntag den Thüringern gegenüber gehaltene Rede gemacht worden sind, protestirte der Fürst dagegen, daß man ihn einen artikularist nenne. In dieser Rede, sagte er, habe er die Thüringer nur darauf aufmerksam -gemacht, daß d:e verschiedenen Landtage der Bundeöstaaten auf das Thun deS BundeSratheS besser achtgeben sollten, da dieser bei verschlossenen Thüren berathe. Der Fürst klagt wieder über heftige rheumatische Schmerzen. (SchiffSnachrichten. Angekommen in : New A o r r : Lpaandam" von Rotterdam; Alaska" von Liverpool. QueenStown: Lord Gough" von Philadelphia. a v r e : ..La Normandle" von New Zork. GlaSgow: State of Ealifor ma" von New Aork. Kaufe Mucho'ö Beft Havanna Tigsrö."

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