Indiana Tribüne, Volume 16, Number 340, Indianapolis, Marion County, 28 August 1893 — Page 2
Jndimm Tribuns. Erscheint !i g l i ch xkS nnn i & a o.
Tte tägliche Tribüne- kostri durch den Tr.'ei 22CrntZ tcx 23oJ.c, die CvnntagSTridünc- k Gent? pcrSSofrc. Beide zusammen 15Q.tv.tS oder 52 CentS personal, Per Ptfi ugttttJt tn ot ausbezahlung V pcr Jahr. Ossice : No. 18 iid Alo.barm Ctr. JndunapoliS, Ind.. 23 August 1892 Xfr anal von tkortttty. Kürzlich hat unter feierlichen Cerejionien die Eröffnung des Kanals von Norinth stattgefunden. Wad) einem vom qriechischen Metropoliten zelcbrirten Gottesdienste hielt König Georg an die zur Eröffnunasfabrt versam lnelten Gäste eine Ansprache, worauf die Königin zum Zeichen der Eröffnung ein quer über den Kanal gespanntes Band durchschnitt. Als erstes schiff passtrte den Kanal die königliche Sacht Sphakterion" mit dem Könia. der gesammtcn königlichen Familie, dem diplomatischen Korps und den Ministern an Bord. Außer diesen Persönlichkeiten war auch der Planer und eigentliche Erbauer des großartigen Werkes, der ungarische General 2ürr, an Vord der königlichen Jacht geladen. Der Sphakterion" folgten oltx griechische Torpedoboote und zwei kleinere Kriegsschiffe, ein russisches und ein englisches, sowie mehrere griechische PassagierschZffe mit den übrigen geladenen Gästen, unter denen sich ein Vertreter des österreichischen Lloyd befand. Die Fahrt ging glücklich vor sich, binnen kurzer Zeit war die den korinthischen mit dem saronischen Äolf verbindende neue Wasserstraße ?urchfahren, die nun den poseidonischen Kreis um den völlig zur Insel gewordenen Peloponnes schließt. Und Damit ist die von General 2ür: unter unsäglichen Mühen und Bitternissen 'estgehaltene und betriebene Idee der Durchstechung der isthmischen Land:nge endlich zur Wahrbeit geworden. .. Von Athen aus versendet man eine Darstellung der Geschichte des Unternehmen, die reich izt an werthvollem, .renn auch ein wenig unkritisch zusamnengestelltem historischen Materiale,so saß, wenn man die Schrift mit Vortheil lesen will, man eben die Kunst zerltehen muß, sich seine eigenen GeZanken dabei zu machen. Der Plan zur Durchstechung der korinthischen öandenge ist volle 2500 Jahre alt. Der Erste, der die kühne Idee faßte, war der berühmte Periander und daß :r sie faßte, ist vielleicht einer der besten öeweise für seinen tühnen, der EngHerzigkeit seiner Zeit vorausfliegenden Äeist. Die Landenge war nämlich als Lrücke zwischen Nordgriechenland und Dem Peloponnes gewiß der wichtigste strategische Punkt des griechischen Territoriums; das bis zur Höhe Von 80 Netern aufsteigende felsige Terrain lie sich leicht gegen jeden Feind verlbeidigen und die Stadt, die diesen plinst beherrschte, mußte also nothwendig unter all' den kleineren Kantonalstaaten des Nordens wie deö Süoens die meistumworbene Macht sein. Und ferner: der handeltreibende Seefalirer w.?r gezwungen, entweder den .iroi'.en Umweg um den Peloponnes an Der durch .Klippen und Winterstürme berüchtigten Südostspile der Halbinsel vorbei zu machen, oder bei Korinth auszuladen und über korinthisches Gebiet hinweg seine Waaren zur Verladung am jenseitigen Meeresufer hinzuführen und so mußte also zuch der Seefahrer den Korinthern zins- und tributpflichtig sein, ihre Verfrachter in Anspruch nehmen, für die Dienste ihrer Sklaven horrende Summen bezahlen. Und so galt denn zlso der korinthischen Politik nothwendig die in ihrem Besitze befindliche Felsbarre, der Isthmus, als Grundbedingung ihres Glücks. Bis eben eriander kam, der es weitausschau:ildea Blickes erkannt?, daß kein Staat zroß werden kann, dessen Glück aus der Torquirung anderer Nationen, auf ihrer Absperrung von ihren Lebens-Mittel-und Ern'ährungsqucllen begründet ist. Wenn der Weg zwischen Osten und Westen aller Welt frei war, wenn der Verkehr infolge dessen sich steigerte, rechts wie links mit dem Verkehr die Bedürfnisse wuchsen und zu Hunderten an jener Pforte die Schiffe oorbeikamen, dann, und nur dann wurde aus dem kleinen, wenn auch noch so prächtigen Kantönlistaat die :rste See- und Handelsmacht der Welt. Man sieht, auch die alte Welt hatte ihre großen politischen Probleme. Nur waren die Menschen damals schon Menschen, und ihr: Beschränktheit war stärker als der s lug des politischen Genius. Auf oer ungefähr eine Meile breiten Landenge zog sich ein Wcz dahin, den man Dioklos nannte und auf dem zwischen sicherer Umwallung die kleineren Schiffe und Boote mitsammt ihrer Fracht von dem einen metx zum andern gezogen wurden; und auf die Vortheile aus dieser Verfrachtungsart verzichteten nun einmal die Korinther nicht. Als aber die Schiffsbaukunst immer größere Fahrzeuge erzeugte, die sich nicht mehr über die Landenge ziehen ließen, da ließen nun die Korinther freilich von ihrer versteinerten Gewohnheit aber zu spät? nicht mehr hatten sie die Kraft zur Ausführung so bcdeutenderWerke. DemetriuZ Polyorketes, König von Macedonien, nahm im Jahre 301 v. Chr. die Idee wieder auf seine unfähigen Ingenieure riethen aber ab, damit die benachbarten Küsten nicht Überschwemmt würden! Julius Cäsar nahm dann de-n Plan auf. um für seine Armeen den Weg von Rom nach Asien abzukürzen aber er wurde ermordet. Caligula, der in feinem Wahnwitz offenbar auch lichte Augenblicke halte, beschäftigte sich dann mit der Durchstichsidee, aber auch er wurde
ermordet, bevor er zur Ausführung kam und so vererbte sich denn der Plan durch die Jahrhunderte von Gros; und Klein und vom Genie bis auf den Wahnsinn herab, ois aufNero, den wildesten Wahnsinnigen auf dem römischen Throne. Im Jahre 66 nach Christi Geburt kam Nero, damals 29 Jahre alt, nach Griechenland, um an den isthmischen Spielen theilzunehmen. Es schmeichelte seinem Stolze, den Traum von Jahrhunderten zu erfüllen und durchzuführen, was so lange Zeit trotz so gewaltiger Planer nicht einmal zum ersten Spatenstich gelangt war. In wenigen Monaten hatten sich auf seinen Befehl viele tausende von Arbeitern versammelt: Soldaten, Sklaven, Sträflinge. 67 n. Chr. verstärkte er das Arbeiterheer durch 6000 Juden, welche sein Feldherr Titus Flavius Vespasianus im jüdischen Kriege zu Gefangenen gemacht hatte. Und so verliebt war der Imperator in seine Idee, daß er den Beginn der Arbeiten selbst feierlich inauguriren wollte. Hymnen singend verließ er das zu seinem Empfange bereitete herrliche Zelt und begab sich auf den Bauplatz, stach mit einem goldenen Spaten dreimal in den Boden und trug persönlich auf der Schulter ein mit Erde gefülltes Körbchen. worauf er die Arbeit den Werkführern übergab. Während aber so unter den Augen des Kaisers die Arbetten mit Energie betrieben wurden, brachen überall, in Rom, in Gallien, in Spanien die Revolutionen aus und Vltxo mußte eiligst Griechenland ver lassen. Bald darauf, im Jahre 63 r. Chr. war er eine Leiche, saß bcr alt.', ängstliche, spießbürgerliche Galba aus dem Thron. Noch zu öftercnmalen wurden lav.v Versuche gemacht, den Isthmus zu durchstechen, aber erst in unserer Zeit war es einem Ungarn, dem Genera! Türr. vorbehalten, das im grauen Alterthum geplante Werk durchzuführen. Türr beschäftigte sich lange Zeit mit der Sache, erhielt von der griechischen Regierung eine Konzession und gründete nachher eine kapitals kräftige Gcsellschaft zu diesem Zwecke; aber erst die Erfolge des großen Lesseps mit dem Suezkanal erleichterten ihm die Arbeit und so konnt: denn der König von Griechenland am 4. Mai 1882 den erßen Spatenstich machen. Türr folgte genau der Linie des von Nero geplanten Kanals, der die kürzeste Linie des Isthmus in einer Ausdehnung von mehr als sechs Kilometern in gerader Richtung einhält. Der Suezkanal freilich ist größer, er hat eine Länge von 160, der Nordostseekanal eine solche von 89, der ominöse Panamakanal eine Länge von 73 Kilometern. Die Breite des Korinther Kanals beträgt 22 Meter und er ist achteinhalb Meter unterhalb des tiefsten Wasserstandes hergestellt, also.wie man sieht, diesbezüglich dem Suezkanal gleich. Der Bau des Kanals hat zur Gründung von zwei Städten an den bciden Endpunkten desselben Anlaß gegeben, die eine heißt sthmia und befindet sich in der Nähe der Ruinen der alten Stadt, wo die isthmischen Spiele abgehalten wurden, die andere neue Stadt heißt Poseidonia. Bei der Arbeit standen 12 Lokomotiven. 55 große, 159 kleine Waggons und 37,000 Meter Schienenstrang in Ver Wendung. Die Arbeiter, gewöhnlich in der Zahl von 1700 bis 1800, bestanden zum größeren Theile aus Armeniern, Italienern. Montenegrinern und Griechen. Die Bedeutung des Kanals liegt nicht allein darin, daß die gefahrvolle Umschiffung des Peloponnes künftighin verniieden werden wird, sondern noch viel mehr in der Abkürzung des Schiffsweges zwischen Triest und Konstantinope! und TrieftSmyrna. Bei der Linie Triest-Kon-stantinopel Handel! es sich um einen Gewinn von vierundzwanzig Stunden. Welch' enorme Bedeutung dies für den Handels- und Personenverkehr haben muß, liegt auf der Hand.
Menschliche SlnpassungSfühigkeit. Tie Klagen der Pariser Journale über die große Julihitze es wurden bis zu 33 Grad Celsius beobachtet veranlassen den bekannten naturwisscnschaftlichen Causeur des Journal des Tebats" Henry dc ParvlUe zu einer interessanten Studie über die Tempe-ratur-Tifferenzen, welchen der menschliche Körper, ohne gerade Schaden zu nehmen, ausgesetzt werden kann. i?x berechnet, daß der Unterschied zwischen der höchsten Wärmemenge und der tiefsten Kälte, welch: der Mensch zu erdulden im Stande ist, 140 Grade des hundertteiligen Thermometers beträgt. Die französischen Truppen in Algier müssen oft genug bei 50 Grad Wärme marfchiren und manövciren. Tuvcyrier hat bei den TuarcgZ in der Sahara 67,7 Grad gemessen. . Die Masseure von Hammam in Paris bringen fast zehn Stunden des Tages in Räumen zu, wo die Luft künstlich aus 70, 80, ja 90 Grad Eelsius crbitzt ist. Parville selbst hat 15 Minuten in einer Schmitzkammer des Etablissemcnt Hammam zugebracht, in welcher die trockene Luft auf seine Zlnoidnung bis auf V12 Grad erhitzt worden war. Von dort sei er dirett in das mit Was. ser von 12 Grad gefüllte Bassin gegan gen. Sein Körper hatte also in weniger als eine Minute eine Zempera-tur-Tifferenz von' 110 Grad durchmachen müssen. Tie überhitzte Lust erzeuge ein siechendes Gefühl in den Augen und brenne eiwas am Kopfe, aber bald hebt die enorme Schmeißbildung die unangenehmen Empfindungen auf, de nen der Kärper durch die übergroße Wärme ausgesetzt ist, und die Körvertemperatur steigt um nicht mehr als UM einen halben Grad. Tillaur und Tuhamel haben sogar eine Backofen Temperatur von 126,8 Grad drei Mi' nuten ausgehalten. ' Was nun das Ertragen h.chcr Kältegrade anbelangt, hat sich der Marquis v. Nadaillac die Mühe gegeben, einige Beispiele zujammenzittragen, welche zeigen, daß auch nach dieser Richtung bin der Mensch das widerstandZfSbialte
aller Saugcthiere ist. Wührend seiner dcnkmürdi'gi.'n Reise über das central' asiatische Hochgebirge war Prinz Heinrich von Orleans wiederlzolt einer Temperatur von 130 Grad YelsiuZ alte ausgesetzt. Das Cueifilbcr in den Thermometern war bei dieser Tcmpcratur längst gefroren und in den Alko hol Thermometern wurde der Weingeist dickflüssig. Pferde und Kameele gingen zu Grunde, die Menschen aber überdauerten die Kälte. Im nördlichsten Amerika wurden noch tiefere Kältegrade beobachtet. Capitan Aurck maß im Fort ReZiance bis 5f,7 Grad. Capitän Dawron einmal im Fort Ran 07 Grad im Monat April. In Jatutsk in Sibirien sinkt das Thermometer im Winter oft aus 45 Grad, in Werkojansk an der Lenamündung hat man im Januar schon 55 Grad gemessen. Licute nant Pcary. welcher nach der vrniiu glückten Erpedition Grcelys den Nordpol zu erreichen versuchte, überwinterte mit seiner Frau, welche ihn begleitet hatte, in der M.Cormick-Bay. Sie verbrachten drei volle Monate bki einer Temperatur zwischen 30 und "0 Grad, ohne daß ihre Gesundheit ernst, lich darunter gelitten hätte. Mährens des außergewöhnlich strengen Winteis von I87i auf 1580 beobachtete die vom New Vor! Herold" ausgerüstete Frank lin-Erpedition eine Kälte von 71 Grad. Die Mitglieder derselben hatten ganz die Lebensweise der Eingeborenen auge nommen. Sie nährten sich von roh.'m Robbcnfleisch uns enormen Quantitäten von Fetten und Cclcn. Tie Zeltc wurden duich die in Eis und Schnee ausgehöhlten Winterquartiere der Esti mos erseht. Aus diesen Taten ist zu ersehen, daß der Mensch etwa 70 Grad Kälte und vielleicht noch darüber zu ertragen im Stande ist, daß er aber nach der ande. ren Richtung hin auch ganz leicht 70 Grad Wärme, in den SchwiZi!ammern der Tampsbäder sogar 80 Grad den ganzen Tag über erduldet. Kein be janntes Thier ist im Stande, solchen Temperatur-Abständcn Widerstand zu leisten. Ter Mensch ist also auch nach dieser Richtung hin das ausgezeichnetft' aller Thiere.
Vom Jnlanve. M i ch i a a n v e r w a l t e n r o " 3701 grauen Farmcn von einem Ge fammtflächcngehalte vw ('70,4 Acker und einem ()esammt.ertbe von 8-1, Die Idee, da Sie Erde lang'am au trocknet, ist durch die türzliche Erklärung der h drographi chen Ingenieure, dar. der lo!f von Meri.o jet.t einen höher sei als er in 1650 mir, über den Haufen geworfen worden. Lohn I a a m s, welcher der älteste Einwohner von Teras sein soll, wurde 18j7 in Stcubcnville. Tlzio. ge boren, lan mit seinen Eltern nach ayou &c:a, La., und dann nach Te-as. Tie Familie kreuzte den Golf in ihrem eigenen Boot und landete in Eedar Point an der Einfahrt zur Bai von Galocston im Jahre 182. Zu der Zeit trohntcn die neuen Ansiedler inmitten der Indianer, Bären. Büffel lind W.lse. !ette Söhne nennt ein hochbctagter, aber sehr reicher Mann Samens Lane in Gregg Eountg, Ter., sein eigen. Letzterer hatte sich den Un willen derselben dadurch zugezogen, daß er die ?!cigung an den Tag legte, ein junges Weib zu ehelichen. Um'dies zu verhüten, überfielen die Jungen den Alten und nahmen ihm sein ganzes Baargeld im Betrage von $i 2,000 ab. Tcr Bater bot zehn Prozent des Gel des. welches zurückerlangt zu werden vermag, als Belohnung für die Ber baftung der Pfiünzchen. Einer der Ncr'.e. welcher noch dazu das Ami eines Eountii-Anwalts dekieidet, wurde bereitö hinter d.e schwedischen Gardinen gebracht. Den Gipfel der Undank bar'eit erreichte ein 55jähriger Arbeiter in New tyozl, der beim Anlegen eines Eeursion-:damp ers am Ufer in's Was ser fiel. Ein beherzter Polizist sprang sofort in den Zlust und zog den vestig mit den Wellen Kümpsenden an's Land. Statt seinem Lebensretter zu danken, machte der Arbeiter dem muthigen Blaurocke heftige Vorwürfe, weil bei dem Nettungswerke sein Sonntagsrock einen starken Riß bekommen hatte. Er betrug sich so lärmend, daß er schließ lich verhaftet und vor dem Nichier geführt werden mußte, der ihn wegen scklechtcn Verhaltens mit 55 in Strafe nahm. Sechs Monate ohne Küsse! Das ist die Strafe, welche Richter Koch im New Yorker Essex . Market Polizei gericht neulich dem in der Ost 8. Str. wohnhasten Frank Keller zudictirte, welcher von drei Geheimpolizisten im sogenannten Weißen Garten- rerhaftet worden war, a!s er gerade einem jungen Mädchen dort den Arm um die schlanke Taille legte und Anstalten machte, die frischen Lippen der schönen Maid zu küssen. Die Schöne schrie, da Keller ihr fremd war und der Lie bestalle wurde gefaßt. Er soll derar tige Schcrze" in letzter Zeit öfter ge macht haben, wenias!ens waren zahl reiche Beschwerden über den Küßbold" bei der Polizei eingelaufen. Jetzt brummt er sechs Monate auf der östrafinsel. Durch einen entsetzlichen Mord und Selbstmord wurden die Lewohner von Wauseon. O.. neulich in Schrecken gesetzt. Der Farmer Bayes durchschnitt seinfr Lhjährigen iunaen ?'rau von einem Ohre zum anderen die Kehle, zerhackte ihr die Arme llnd das Gesicht und trennte ihr das rechte Bein beinahe vom Leibe. Nur nit knapper Noth entging das 4jäh'ige 'Töchterchen einem gleichen Schicksale. Die herbeieilenden Nachbarn kamen aerade da).u. als der Wütherich sich selbst erschoß. Wahnsinn wird zls Ursache der gräflichen That an zeaeben. . Wie rotkies Haar entsteht.' Die Wissenschaft erklärt die Erscheinung des rothen Haares in folgender Weise: Es entsteht durch einen Ueberschuk von Eisen im Blute: daZ
ii auch die letzte Ursache der Kraft. Elastizität und Lebenszähigkeit des Ucberschäumcns animalischen Lebens, das mit dem Vlut durch die Adern rothhaariger Individuen slieszt. Eben deshalb sind diese nach allen Seiten reizbarer, als ihre mehr phlegmatischen Mitmenschen. Die grosse Menge von Eisen im Vlute ist dann weiter die Ursache von Sommersprossen auf oder in der besonders feinen, weißen Haut, die man stets in Verbindung mit rothen Haaren antrifft. Diese Haut ist ganz besonders empfindlich gegen die Wirkung der Sonnenstrahlen, die nicht illein die braunen Fleckchen in großer Menge hervorlocken, sondern gelegentlich auch wie ein ausgelegter Senfteig brennen und das Gefühl erzeugen, als .'b die Haut aufspringen wolle. Ein tragischerFall in der Kinderwelt hat sich dieser Tage in l'or.'don. Jndiana zugetragen. Earrie Parki:äuser, eine zwölfjährige Waise, die dort in der Familie des Herrn ver ton. eines kinde: losen reichen Mannes, eine Hcimath gesunden hatte, wurde für Wahnsinn g erklärt und mußte in's Jrrenasyl geschickt werden. Ear:ie empfmg oft den Besuch der kleinen Ali e Eckhardt und die Kinder spielten manchmal mit einem alten Revolver, der in zehn Iahren nicht geladen gewesen war. Neulich fand nun Herr verton Gelegcscheit, Patronen in die Waffe zu stecken, und am Tage darauf, als Earrie die Pistole wiederum in die Hand bekam, entlud sich dieselbe. Die Kugel drang der kleinen Alice in den Kopf und das Mädchen stürzte entseelt zu Boden. Earrie verfiel in Krümpse, als sie ihre Gefährtin todt vor sich sah. Der Zustand verschlimmerte sich und schließlich ist bei dem unglücklichen Kinde der Wahnsinn zum Äusbruche gekommen. In merkwürdiger Weise UM' eine Diamant-Busennadel im Werthe von $150 wurde dieser Tage ein Ncw tyoztti Handlungsreisender Namens Geo. Jenkins im Bahnhof von Louisville, Ky.. beraubt. Der Reisende, wartete auf die Abfahrt eines 'lacb Evansville gehenden Zuges, und öetrat auf einen Äugenblick denWartesaal für die Damen. Er war kaum eingetreten, als eine elegant gekleidete junge Dame mit einem leisen Ausschrei auf ihn zueilte, ihn stürmisch umarmte und mit Thränen in den Augen ihn als ihren lanae verloren geglaubten Bruder begrüßte. Die anderen im Saale anwesenden Personen drängten sich gerührt und interessirt ob des WiVersehens der Geschwister hinzu, allein Jenkins machte sich von seiner Schwester" rasch los. Er betheuerte, seiner Eltern einziges Kind zu sein und sprach sein Bedauern aus, die junge Dame enttäuschen zu müssen. Erröhend stammelte die letztere einige Worte der Entschuldigung und eilte dann rasch davon. Kurze Zeit später aber machte der Handlungsreisende die unangenehme Entdeckung, daß ihm bei der schwesterlichen Umarmung seine Busennadel Handen ankommen war Bom Ättölande. Ueber Schwierigkeijn des ärztlichen ffrauenstudiums :oird der Franks. Ztg." aus Basel berichtet: Durch Beschluß des Regierungsrathes vom 8. März 1S00 wurde das hiesige Erziehungsdepartement (rmächtigt, die Bestimmungen des Paiazraph ' 80 des Universitatsgesctzes, weZclics die Borausselzungen zur Ermöglichung der Immatrikulation festseht, versuchsweise auch auf schweizerische weibliche Studirende, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben, sowie auf solche Ausländerinnen von gleichem Alter, welche ihre Borbildung im hiesigen Kanton erhalten haben, auszudehnen. Bon diesem Rechte des Frauenstudiums machte auffallenderweise seit diesem Zeitraume von sechs Semestern nur eine einzige Dame aus Basel und nur während eines Semesters Gebrauch. Auch hat hier erst eine Dame als weiblicher Arzt eine Praris aufaenommen, dabei aber wenig Zuspruch gefunden. Sie ist auf fo viele Borurtheile, sogar auf wciblicher Seite, gestoßen, daß sie genöthigt wurde, ihr Wirkungsseld zu verlegen. Das höhere Frauenstudium zwecks Vermehrung der Erwerbsgelezenheit findet in unseren eigenartigen, im Allgemeinen noch konservativen Verhältnissen wenig Anklang, und das Bedürfniß weiblicher Aerzte wird selbst in denjenigen Kreisen, auf welche Äerztinnen besonders berechnet sind, nicht empfunden; dann kommt liier )er Umstand hinzu, daß wir eine Ueberzahl an Aerzten haben und die Gefahr des ärztlichen 'Proletariats in nicht endloser Ferne liegt. Aon einer Bevölkerungszahl von rund 80,000 Personen sind mindestens 30,000 der staatlich organisirten und unentgcltlichen Poliklinik, welche durch ein halbesDutzend staatlich angestellter Aerzte besorgt wird, zugewiesen, fallen also für die Braris der privaten Aerzte zußer Betracht. Auf die übrigen 50,0(X) entfallen hie? in Basel über 60 praktizirende Aerzte, deren Arbeitsgebiete außerordentlich verschieden sind. Wie überall in Universitäten, schaffen sich die Professoren der Hochschule an den Kliniken ein Patientenmonopol, welches ihnen neben den' ordentlichen hohen staatlichen Gehältern als Professoren und Vorstehern von Kliniken ganz außergewöhnlich hohe Einnahmen ""'"xi, während ein grober Theil der Aerzte ohne nennenswerthe und zahlungssichere Praxis ist. Aus Mailand schreibt man: Vergangenen Winter wurde in Turin die Ojer Jrene des jungen portugiesischen Komponisten Alfredo Kiel zum ersten Male aufgeführt. Sie errang einen hübschen Ersolg und der Komponist wurde mit Lorbeerkranzen und Blumenkronen förmlich iiberschültet. Hierzu mag elnigermanen der Umstand mit beigetragen haben, daß Herriel ein angehender Millionär ist und sich die Ausführung seiner Oper ein tüchtiges Stück Geld hat kosten las. sen. Trophäenbeladen kehrte der glück liche Komponist nach Lissabon zurück. Seine 28 Lorbeerkräme und öl . Bou
uets und Btumenkronen hatte er auf das Sorgfältigste verpackt, um seinen portugiesischen Freunden die äußeren Zeichen seiner Turiner Triumphe vollzählich vor Augen führen zu können. In Lissabon bereitete man ihm einen großartigen Empfang. Festreden, Fanfarentöne, Jubelgeschrei der Menge nichts fehlte. Ganz Lissabon schwärmte für den jungen Komponisten. Am folgenden Tage wollte Herr Kiel 'eine Lorbeerkränze :c. vom Zollamte abholen. Aber die Zollbeamten verlangten unter Bcrufnng auf $47a des neuen portugiesischen Zolltarifs für jedes Kilogramm Lorbeerkränze einen Zoll von 0 Francs in Gold. Unter solchen Umstanden hätte Herr Kiel gegen 2000 Francs Zoll für seine Trophäen zu zahlen gehabt. Man sieht, der Ruhm ist theuer in Portugal. Herr Kiel verweigerte die Bezahlung. Die Presse und die Bürgerschaft nahmen Partei für ihn. Aber es half Alles nichts. Tie Zollverwaltung gab die Trophäen des unglücklichen Komponisten nicht heraus und ließ sie nach Ablauf der gesej'.lichen Frist öffentlich an den Meistbietenden versteigern. HerrKiel mochte diese Entwürdigung seiner Trophäen nicht mit ansehen unn hielt sich von der Auktion fern. Tie letztere brachte dem portugiesischen Staatsschatz nur drei MilreiS (etwa 13 M. 00 Pf.) ein. Neue Blüthen des Militarismus werden aus Südoeutschland berichtet. Aus Tarmstadt wird der ..Frlf.. Ztg." ge'chrieben: Jüngst wurde ein Arzt, der militärisch der Reserve angehört, nachts zu einem erkrankten a tiren Qfficicr gerufen. Weil er selbst erkrankt war, bedauerte er, nicht kommen zu können und ersuchte, an seiner Stelle einen anderen Arzt zuzuziehen. Nach einiger Zeit erhielt er von dem Bezirkscommandeur die Aufforderung, sich dienstlich darüber zu verantworten, wrum er dem Kämeraden die erbetene Hilse nicht geleistet habe. Er motivirt dies mit Rücksicht auf die damalige Erkältung, nimmt aber aus dem Vorgang gleichzeitig Anlaß, seinen Uebertritt zur Landwehr anzuzeigen. So der Sachverhalt. Man muß aber billig fragen, was den Herrn Bezirls.ommandeur die ärztliche PrariZ des .Herrn N. N. angeht? Einen weiteren Fall berichtet der Stuttgarter Beobachter" aus Wärttemderg. Der bekannte Qberbürgermcistcr Hegelmeier in Heilbronn war mit seinem Better, dem Spitalarzt Marer wegen des Spitalslreites in Conflict gerathen und wurde von diesem mehrfach öffentlich schwer beleidigt. Daraufhin wuide nun Hegelmcier. der Hauptmann der Landwehr ist, auf Betreiben des früheren Negierungspräfidenten Heberlen in Ludwigsburg bei dem GencralmaZor v. Tctt'nger daselbst vor ein militärisches Ehrengericht des 3. Infanterieregiments No. 121 gestellt und ihm das Tragen der Militäruni orm abgesprochen, weil er ver säumt habe, von Dr. Mayer, durch Herausfordern zum Zwcikampf in standesgemäßer Weise Satissaction zu erlangen. Jetzt fehlte nur noch, daß der Sak aufgestellt wird: Für Angehörige des Militärstandes sind die bürgerlichen Gesetze aufgehoben. Die letzten Bcteranen aus den Befreiungskriegen hat der Borstand des Bezirks 9 des Deutschen Kriegerbundes zu ermitteln gesucht. Hiernach beträgt die Zahl der Beteramn noch 43, deren Geburtsjahre in die Zeit von 1786 bis 1797 fallen. Die ältesten Beteranen sind Uhrmacher Göhring in Ottensen, 1786, und Bygold in Belbert (Rheinland), 1789 geboren. In Berlin wohnt noch ein Zeuge der Bölkerschlacht bei Leipzig, der 1795 geborene Christian Müller. Nur zwei Offiziere aus den Befreiungstriegen leben noch, Generallieutenant a. D. Müller-Hannover und Oberst a. D. V-. Holtzendorf in Sachse. U e b e r e t n e Vergiftung durch Hühuereiweiß wird in der Berl. klin. Wochenschrift" ein für sparsame Hausfrauen besonders inte,e'santer al! mitgetheilt. Es handelt sich oabei um eine Bergistung von sechs Personen einer Familie durch lenuß einer Pud-ding-Sau e, die aus dem seit etwa acht Tagen au: bewahrten Hühnereiweiß, dessen Toticr unocrw.'itig zur Verwendung gctoinmcnwarcn, bereitet war.' Schon bei dem schlagen des Eiwci ; zu Schaum war der etwas fade Geruch und die trübe ,"arbe der sonst in einem reinen lasgcfaßc an einem kühlen Orte aufbewanrt gewesenen Masse aufgefallen, die sich außerdem nicht zu Schaum schlagm ließ. Durch Zu': von dem Eiweiß' einiger frischen Eier war es indeß der sparsamen Hausfrau möglich, auch die erste Portion noch zu der Sauce zur Berwendung zu bringen. An demEeschmacke fand sich durchaus keine Veränderung, so daß die süße Speise mit Genuß verzehrt wurde. Erst etwa 15 Stunden später traten indeß bei allen den Mitgliedern der Familie, die weniger oder mehr von der Sauce genossen hatten, heftige Vergiftungserscheinungen auf, die sich in lähmungsartiger Schwäche der gesammten Muskulatur des Körpers, beschleunigter Herzthätigkeit, starkem Uebelbefinden u. s. w. kundgaben und erst nach energischer therapeutischer Einwirkung zum Schwinden kamen. Die Erscheinungen waren ganz ähnlich denen, die sich nach Wurst-, Fleischund Fischvergiftungen zeigen, die zweifellos allesammt auf einer fauligen Zersetzung von Eiweibstoffen beruhen. Soeben in London aus Odessa eingetroffcne Nachrichten der Sun", die einem in Ostsibirien erscheinenden Blatte entnommen sind, sprechen von der grausamen Behandlung, die den Gefangenen auf der In-
sel Sachalln zu Theil geworden ist. Die Behandlung der Gefangenen durch die Gefängnißbeamten hatte einen fol chen Grad der Grausamkeit erreicht, daß der Statthalter zu Gunsten der Gefangenen sich einmischen mußte. Einige Gefangene nahmen zu ihrer eigenen Verstümmelung ihre Zuflucht, andere flohen in den undurchdringli- i lben Wald, in dem sie alle Scbrcäen j
es Hungers litten. In dem Beutel eines entronnenen Gefangenen wurden Stücke von Menschenfleisch gefunden und andere Fälle von 5lannibalismus werden berichtet. Sachalin ist die jüngste Berbrecherkolonie. Die erste Deportation dahin fand in 1869 statt. Seit einigen Jahren werden jährlich 1009 Gefangene dorthin gesandt. Der Felsen von Gibral tar ist bekanntlich der einzige Fleck in Europa, wo noch Affen im wilden Zustände leben. Nach einer dem Zoolog. Garten" aus Gibraltar zugegangenen Mittheilung von A. Schiöttz-Hamburg
Zoll die Zahl der Anen aus dem mbxal tar-e's 'il in Mpfnn cahre Pfii f lar-e.s.N IN vielem aqre oö IIU betragen, lie bewohnten hauptsächlich X,. f; 4,.,, Kdrt ,,,, ' den wcltllcycn Ad?ang und auch einen Theil der südöstlichen Seite, die an das - uu ! , . , 5"' 2 Benkthum des (Gouverneurs der Je ' v- - stung grenzt. Man besürchtet, d bei zu großer Bermehrung der Assen Futtermangel eintritt, wie das schon -i. v cwrr. i vor einigen Jahren geschah. Die As fen stiegen damals in kleinen Trupps vereinigt den Felsen hinunter und plünderten die bstbaume und Gärten, so daß die Bei'iper sich genöthigt sahen, etliche davon zu crlchieken. um die Eindringlinge wieder in ihr Gebiet hinaufzutreiben. Da sich auf dem ganzen Felsen kein Wasser befindet, sind die Thiere auf den Thau und die Früchte angewiesen, die sie dort finden. Borzugswe'ise dienen ihnen diejenigen des Feigentaktus zur Nahrung, der dort in großer Menge wachst. Doch scheint ihnen dle'es im Sommer nicht zu genügen, dnrn man kann sie zu dieser Zeit' besonders bei Sonnenauf- und Untergang beobachten, wie sie an die Brunnen und Lagunen zur Trän'.e kommen. Seitdem die Regierung auch das letzte Grundstück aus dem oberen Felsen, das einem Privatmanne ge horte, angetan t hat. ist der Zutritt A' in i- i o in zur Slgnalstation dem Publikum un--teriaat.' Tie Anen dürsten daher jent noch weniger beunruhigt werden, als eö früher der Fall gewesen ist. vafar jagt in jeinem Ät9Steridjte on den Belgiern: Tie Belgier ind von Allen die stärksten." ' .,2. ;as,t,;rt((J ' k.:lv Nun. )ic geboren jedenfalls so schreibt man den M. N. N." aus Brustel, zu den stälkiten Trinkern und leider ist neben dem stattlichen Bierverbrauch da beliebteste Getränk des kleinen Mannes der Genever, der Wachholderichnaps. gewöhnlich ein ganz schandlicher Fusel. Im Zande gab es im Jahre 187)0 nur 53,097 Kneipen. 18SI (letzte Zahlung) 185.03(3. Auf je 30 Belgier kommt eine Kneipe und zwar meist eine Schnapstneire. Und was vertrinkt denn so diese kleine Gruppe von 36 Belgiern? Im Mittel trinkt jeder Bel. gier' jahrlich 10 Liter Bier und 12 Liter (reinen) Schnaps. Kostenpunkt 70,05 Franken. Ciinc Familie von 5 Personen, darunter 3 Kinder, verbraucht im Mittel 1250 Liter Bier und 60 Liter reinen Alkohol, wa3 zusam 382,2. Franken kostet. Ter Bierver brauch des Landes beläuft sich auf 327 Millionen Franken, der Schnapsverbrauch aber aus 115 Millionen! Aus der englischen C olonie Lagos wird berichtet: Tie Leidtragenden waren auf dem Friedhof versammelt, um eine alte Frau Namens Oseni zu bestatten; nach muha medanischem Gebrauch wurde der Körper aus dem Sarge gehoben, um beer digt zu werden, als plötzlich dir vermeintliche Leichnam wiederholt ganz vernehmlich hustete. Tie Frau wurde sofort von den Todtengewänd:rn. in die sie eingehüllt war. befreit, richtet? sich zu allgemeinem Erstaunen halb auf und öffnete die Augen. Man gab ihr etwas Haferschleim ein, den sie mit merklichem Appetit zu sich nahm. Sie erklärte, während ihrer Leblosigkeit habe sie die Aufforderung erhalten, nach ihrer Heimath im Innern de.? Landes zurückzukehren und dort zu sterben, und sie habe sich damit bejchaf. tigt, diesem übernatürlichen Befehle Folae ,u leisten. Musik lehrer G. Leppert, Nc. 247 Ost Morris Straße, empfiehlt sich für den Unterricht auf "piano und Violine. Bedingungen müßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der Sazülcr ertbeilt. llnter denOdd Fellvwö wvb'bekannt. Julius Gruminann, der Jahre lang über da-z Odd Fellonis (Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesi gen Ar;te vom Bruch kurirt. Die Bollstandigkeit jeiner Heilung drückt Herr Grummann in folgender Weise auS : Indianapolis, 24. Marz, 1893. Tiefes bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1884 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. Noven.be? wurde ich als kurirt betrachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was ex verspricht. Jutiuö Grummann, Custodian des Odd Fellows Gcbaudss, Nordost Ecke Pennsylvania und Wafhmgton Str. Wir beantworten alle Anfragen p Post . . - ' . : - , ' I in prompter Weife. Dr. W. H. Nott, feit 23 Jakren ein vraktinrender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die, Kurirung von Bruch zur Spezjalität gemacht. I Er macht alle Untersuchungen und ferneren . r , ri:-. I dweineVezahlunz bis kurirt Pamphlete frei. Adresse Tr. Nott. Rupture Cure Co.. 201 West Wafhrngton Straße, Jndianapolts, Ind. IriJ.iarker Uutgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." t i . k. W 4?-a-4J9 kja 14 Pnv VD Juni iiunrii u. viuiiv vvv -c- i v u.i viv Auczcn dnd Ohren -Arjtes. ixt nach n.n;rvrti rtittnli..fpitPTt iirrrniirrVr:: -ri - t!:cte desdaib die RÜumlichketlo, i,:i Ttock de Jron ibU-I", " Ml VIHt II IMMItli Htat.-IHfvt - . , - iwv; u 11 2 W. Washington 5t: ., näckst yt Bowen-Mcrrill Co'ö. für ü: s .ahre, wo er auSgez?icknkk? Osnccn ctncriü!:el 'jut für die Bchandlunaldon Auge. Ohr, Äkaie und HclS und dir Anfertigung von Brillen, künstlichen Äu gen und die (öeradestcllung von Schielaugen, sowie die Operation zur tLntsernung deö Stars vorzunehmen, u Preisen für Alle erreichbar, ousultation frei und Jedermann eingeladen.
Schliche lkrarapfe. 12 Peoria. Jll.. 13. Mai 1S9I. Durch Schre5cu bekam unser Sjährigej Töchterchen sürchlerltche .rampse und Schmerzen und war beiliveise verwirrt. ?!achdem ivir Aerzte ohne Erfolg gebraucht, gaben roir ihr ..aftor König' Nerven Stärker" und lezt l,l vailnd voUilanoig hcrgejteut und munter. F.Feld. Ei merkvürdlgkS SkilLlittkl. Sartwell, $a.; 2. Nov. 1891. tzien April hane mein bzahrlge, x.ochterchen den St. jCeU4ilanJ f0 schlimm, datz man sie tüttcrn mußte. 'ir sanden ZiilUüt Behandlung ohne 5nlg. dann gebrauchten wir ..Pastor önig'z Nerve, Stärker" und schon nnch den ersten paarDosen sah man eine bemerken,, the Besserung und nachdem sie klnunoeinhalb Flaschen genommen hatte.ro iie gänzlich hergestellt. Ich vün,che. da St diese, Zeugniß veröffentlichen, damit m. M. s.t 4. j. i.: r . .1 ä t , . . . , , rt,tt,wTST X1' CS4.I ein wertypoLkS Bvck, für Nervenlcidend vlt l uns iiue t-rivuc.tflaidje znc,undt. airmt V crbaltcn auch die Mrdiz? umsonst Tiefe Medizin lvurde feit dem Jahre 1876 von dem Hvchw. astoröniq in nort Wahne. Ind.. zubercrtel uud jetzt unter feiner Anweisung von der K0ENIG MEDICINE CO., 338 llandolpli St., CHICAGO, IL.L. 2, A l t!ifcr $u haben für 51.00 die Flasche, 0 Alaschen für $3.00, grobe $1.75, G für fcU.OO. An Indianapolis in den deutschen Apotheken von I. Will. Pantzer. M Söest Washington fctr. und tde Süd liaft Str. und i'lncoln iione. MATHEW ,3 N. MERIDIAN STREET. Feine Brillen und Augengläser. Ovid B. Jamesvn, Adbokat und Ncchtsanwalt, . . . Zimmer 5 6 7 Branden Block, Ecke Delaroare & Washington Straße. Robert Denn. Newton M. Tavlor. Denny & Taylor, Advokaten und Notare, ... . . V s ' prakttzlren tn allen Staat? u.BundrSgertcblen. , .z., o,. Ost Markctstr. Indianapolis. Ind. i W. P.ttühdack. W.P.sappes. FISHBACK & KAFFES, Advokaten und Nechtsbeistände. Vsficen: Coffins Block, 90 Ost Marketstr. Zimmer 22 biS 25. Oeffcntlicüer Notar. Frank H. Blackledge, Advokat mld Ncchtsanwalt, Zimmer 12, Ingalls Block. Indianapolis, Ind. Telephon I2tt9 Unterstützt die UNION CO - OPERATIVE a rv a u n d r li. ' betrieben von Union Waschmädche. No. 133, 140 und 142 Virginia Avenue. T. E. Sorncrville, Manager. Ganzer und gestampfter G?UJ5LJ3:9 jll verkauft' bei der Indianapolis das Company 49 Sd Pennsylvania Strafe. jno. A. Kutsch, Fabrikant und Händlerin Pferdc Geschirren salteln. Zügrln, Pritschen, Kämmen, Bürnen ?e. Reparaturen tverden gut u. premvt ausgeführt S.'o. 23 Massachusetls Avenue. l.HH Treibriemen und SLN, Schmirgelröder Svrziaitäten ocr w. B. Barry Saw & Supply Co. Jobn Guedelhocfer Etablirt 1873. Vlntform-Wngsn ttnfc D,stWngen, (Drays.) 102 lM kkentucky Avenue TelepbsnZZ?. Jndianavl'li Schwciklc & Prange, Fabrikanten von ttutschen, Buggies, und allen Sorten Wagm. Ecke Davidson und Market Straße i. Eis 7 Eis ? Bestes Lake Eis. Billigste Preise ! Telephon 949. A. CAYLOR. BRILL'S zuverlässige Tampfsärberei, ttablirtI87I.) Herrenklcider gereinigt. gZrlit und reparirt. 3 Massachufetts Avenue. a, r n r ? trr i r welggeiqan: ?t. uinois rrave. - r(.,t Qs GZ nftlYpr ' 4. . ,v,vzr, führt imponirte und sclbstverfertigte C f 1 A. SZ tt tt X V V C l T C 1K PerrJcken.s'.ngs,c. in ark,r Auswahl, nn. firen.ttopswascben.Haarsckneiden. 1 22K West Washinaton Straöe. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! Cross-eyC3ascurcdj i.i "or.e' rnlnutc by tVne'v KUd. Crc;t ijrpruTeitüt i Schi plan Wie sie von Dr. Barker verbesserte schmerzlose Met!), 372 Fälle in Indianapolis , Sie sich persönlich überzeug' n V ii x eue, den' enen äf jge Berechnung.
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