Indiana Tribüne, Volume 16, Number 340, Indianapolis, Marion County, 28 August 1893 — Page 1
x o i svo s o rlC Aft US AA AA sfc i r LiV V y ly w w w w o Jahrgang lß Office : No. 18 Süd Alabama Straße No. 340 Indianapolis, Zndiana, Montag, den 28. Zlugust ZLg2.
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wartet noch weitere Verhaftungen; u. A. soll auch ein Haftbefehl gegen Emma Goldmann ausgestellt sein.
Eisen bahn -Unglücksfalle. LongIslandEity, 27. Aug. Auf der Long Island Bahn bei Bushwick Junction stießen heute zwei Eisenbahnzüge auf einander. Die Zahl der Getödteten ist über zwanzig. Sechzehn Leichen hat man bereits aus den Trümmern hervorgeholt. Die Zahl der Todten wird sich jedoch auf mehr als zwanzig belaufen und etwa vierzig wurden verwundet. Von den letzteren werden auch noch mehrere sterben. Die Nachlässigkeit eines Wekchenstellers soll Schuld an dem furchtbaren Unglücksfall sein. Brewster, N. A., 27. Aug. Auf der Harlcm Eisenbahn bei Dykeman's Station stießen heute zwei Eisenbahnzüge aufeinander. Vier Personen fanden dabei ihren od und drei wurden verwundet. ,. Ausland. Der neue E o b u r g e r Herzog. B er l i n, 27. August. Die Uebernähme des Thrones des Herzogtums Sachsen - Eoburg - Gotha durch den Herzog von Edinburg beherrschtaugenblicklich das öffentliche Interesse in Deutschland und weit auseinander gehende Gerüchte bezüglich der Angeegenhcit werden überall zirkulirt. Abgesehen von all diesen Gerüchten kann es keinem Zweifel unterliegen, daß die Thronfolge eines englischen Herzogs die Nation überrascht und unzufrieden gemacht hat, obgleich die Thatsache von dem betroffenen Herzogthum ruhig angenommen wurde. Sehr wahrscheinich ist es, daß Kaiser Wilhelm eö vorgezogen und lieber gesehen hatte, daß Prinz Alfred, der einzige Sohn des Herzogs von Edinburgh, der Nachfolger des Herzogs Ernst geworden wäre. Es wird in der That geglaubt, daß Se. Majestät, so bald es, nach dim Tode des Herzogs Ernst möglich war, nach dem Schlosse Neinhardsbrunn eilte, in der Hoffnung, seinen Onke, den Herzog von Edinburgh zu bewegen, aus sein Recht aus die Thronfolge zu Gunsten des Prinzen Alfred zu ver zichten. Se. Mastctät hat angeblich dem Herzog gesagt, daß eine Regentchaft unter allen Umständen unmög lich sein würde, und daß er den Thron selbst nehmen oder auf alle Verbindung mit dem Herzogthum verzichten müsse. Als er den Herzog fest entschlossen fand, keineö seiner Rechte aufzugeben und gleichzeitig erfuhr, daß seine Mutter, die Königin Victoria ihn in seiner Stellungnahme unterstützte, machte er gute Miene zum bösen Spiel und gab sich mit der Thatsache zufrieden. Er wohnte der Eidablegung auf die Verfassung des Deutschen Deiches bei, da ff sich nicht weiterem Tadel lder weiterer Kritik Seitens der Familie seiner Mutter, der Kaiserin Friedrich u$sehen wollte. Freiherr von .stctelholt, der, wie man glaubt, Herzog Alfred's Vertrauter ist, wird als der kommende Premierminister bezeichnet. Er ist in den. setzten 10 Jahren immer populärer geworden, während Premierminister Strenge's Popularität ementsprcchend abgenommen hat. Noch ist öffentlich nichts bezüglich der Verfügung über das Vermögen des verstorbenen HerzoaS bekannt. Es ynrde stetö. angenommen, daß er unge heuer reich sei, jedenfalls waren seine Besitzthümcr ausgedehnt genug. Außer den Palästen, Schlössern und Jagdbezirken, die ex in Deutschland besaß, war er der Eigenthümer einer der schönsten Iagddomänen in Europa, ge legen in Tyrol. Alle diese Besitzthü mer sind Fideicommiß und gehen an den ?kachfolger über. Etwas mehr noch wie Kälte herrschte zwischen dem verstorbenen Herzog und dem Kaiser Wilhelm, da der erstere die Verabschiedung des Fürsten Biömarck als einen Fehler, wenn nicht gar als in Vergehen ansah. Er besuchte den Kaiser nie wieder in Berlin, nachdem Fürst Bismarck aus dem Amte geschieden war. Herzog Ernst stank auf dem sreundschastlichsten Fuß mit dem alten Kaiser Wilhelm, während er intime Beziehungen mit dem Kaiser Friedrich unterhielt, der ihn von Allem in Kenntniß setzte und ihn in allen wichtigen Angelegenheiten um Rath frug. Die umfangreichen Briefe, die zwischen den beiden Herrschern gewechselt wur-
den, welche Briefe jetzt in den Archiven von Eoburg liegen, würden einen interessanten Band füllen. Daö Gerücht gewinnt Glauben, daß Prinz Luitpold von Bayern die Regentschast zu Gunsten seines SohneS abtreten will.
-.OD i e E h o l e r a. ö ondon,27.Aug. DieEholeraberichte für die vergangene Woche melden, daß in 21 Gouvernements in Rußland 4,225 neue Fälle von Cholera berichtet wurden und 1,692 Todesfälle an jener Seuche vorkamen. Am beunruhigendsten lauten die Berichte aus dem Gouvernement Orel; dort wurden nämlich 820 neue Fälle und 325 Todesfälle berichtet. Zunächst kömmt Kiew mit 78 neuen Fällen und 227 Todesfällen, dann Tula mit 653 neuen und 139 Todesfällen und endlich Moskau mit 119 neuen und 67 Todesfällen. In St. Petersburg sind neun verdächtige Erkrankungsfälle vorgekommen und die Wiedereröffnung der Schulen ist aus diesem Grunde um vierzehn Tage verschoben worden. AuS Rotterdam wurden heute keine frischen Fälle berichtet, dagegen zwei neue auö Hansweert. In Neapel kamen gestern acht Todesfälle in Folge der Cholera vor. Die Nachricht, daß in Rom die Cholera epidemisch herrsche und daß dort sieben Personen an jener Krankheit gestorben seien, hat sich als irrig erwiesen. In Kertsch, in der Krim, sind 44 neue Fälle und 24 Todesfälle borgekommen. In Sebastopol sind neun neue Fälle und sechs Todesfälle v meldet worden. Der Wiener Korrespondent der Times" berichtet : Amtliche Berichte deuten auf ein Abnehmen der CholeraEpidemie hin. 3m ganzen herrscht die Seuche in 67 Komitaten in Ungarn. 3n Krakau ist ein verdächtiger Fall. Die amtlichen Berichte aus Rumänien deuten nicht auf eine Abnahme im Wüthen der Cholera daselbst. Aus Sulina werden im Ganzen 102 Fälle berichtet, aus Bchilow 86 Fälle und aus Czernawoda Z0, aus Galatz 24 und aus Tultscha 10. Man glaubt. daß die Zahl der Fälle in Wirklichkeit aber weit größer sei. 3n Sulina stehen fast sämmtliche Geschäfte still. Viele Soldaten der Garnison von Galatz sind an der Cholera erkrankt." Der Wiener Korrespondent di$ Standard" berichtet, daß gegenwärtig nur in 45 Kolttit.at.en in Ungarn und in 12 Distrikten in Galizien Cholerafälle herrschten. Rotterdam, 27. August. 3n Leerdam kamen gestern drei weitere Cholerasälle vor, 2 in Hansweert und einer in Zuidbierland. Palermo, 27. August. Heute wurden hier 19. neue Fälle von Cholksa. und fünf Todesfälle, bezichtet.. (ZchlssSnachricbten. Angekommen in z N e w Ä o r k: La Bourgogne" vcn Havre, Anchoria" von Glasgow. B o st o n: Scythia" von Liverpool. V o n d o n, Än Sicht : Normandie" von New Aork. Liverpool: Arizona" von New Äork. Hiesiges. x c u e r. 3in Schmdt'Z Brauerei brach gestern bend um 6 Uhr ein Feuer aus, das aber glücklicherweise gleich bemerkt und gelöscht wurde. Der Schaden ist unbedeutend, n der Ecke Gcorgia und 3llinois (str. enlnano yeure Dormlllag um 10 Uhr zum so und sovielten Male ein Feuer. Ein überheizter Ofen w.q die Ursache diesmal, doch ging eZ zum G.lück diesmal nzieder ohne Schaden ab. m 11 Uhr heute Morgen entzünbete sich an der New 3ersey Straße und Talbott Avenue daö GraS au mehreren unbebauten Lots unter, dem Einfluß dejf sengenden Sonnenstrahlen. In beiden Fällen gelang es Anwoh nern den Brand zu löschen, bevor er den naheliegenden Häusern sich mittheilte. '.t. " Schön und rein Soll das Haus stets sein! Die besten Bürsten dazu kaust man bei H. Schmedel 420 Oft McCarty Str.
Pferd durchgegangen
t Henry Perry kam in schlankem Trabe gestern Abend auf der College Avenue daher gefahren. AlS er an der Ecke der 7. Straße ankam, scheute das Pferd und rannte mit dem Wagen auf das Trottoir. Dabei kippte der Wagen um und Perry wurde auf den Boden geschleudert. Er wurde in das nächste Haus und von dort nach seiner Wohnung. 45 gandes Str., geschafft. Die Verletzungen sind nicht gefährlich. Unfall. Eli Carr, ein 67 Jahre alter Hausirer mit Patentmcdizin, gerieth an der Kreuzung der C. H. Je D. Geleise und der East Str. unter einen Rangierzug. Beide Füße wurden ihm schrecklich zerquetscht, sodaß mindestens der eine Fuß amputirt werden irnip. Der Alte behauptet, von dem BahnWärter kein Warnungszeichen erhalten zuhaben Er wurde nach seiner Wohnung, 89 Union Str., geschafft. m Board of Public Works. Heutige Sitzung. Angebote für die nachfolgenden Verbesserungen wurden geöffnet und Kontrakte vergeben: Asphaltpslasterung der New Jersey Str., zwischen St. Mary Str. und Morrison Str. an die Western Paving Co. für $5.06 d. l. Fuß. Cement TrottoirS für dieselbe Straße an E. Iofter für 82 Cts. d. l. Fuß. Backstein Trottoir für die Nordseite der McCarty Str. zwischen Meridian und Chadwick, an Daniel Foley für 45 Cts. d. l. Fuß. Bauinspektor Fitchey wurde angewiesen daraus zu sehen, daß alle Baukantraktoren die Straßen am nächsten Mittwoch Abend vollständig gereinigt haben. Alle Straßenkontraktoren und die Straßenbahngesellschaft erhielten denselben Befehl. Eine Beschwerde, daß Kontraktor i. Foley die Gasse zwischen Hoyt Lezington Avenue, in welcher er civ.tn Abzugskanal legte, in schlechtem Zustande ließ, wurde an den Ingenieur verwiesen. Er soll oaraus sehen, daß der Kontraktor die Straße in guten Zustand setzt. Verschiedene Gesuche für die Erlaubniß, während des En?ampments in den S.raßen Stande aufschlagen zu dürf:n, wurden abgewiesen. Eine Petition für die Gradirung u ld Chaussirung der Stoughton Str. zwischen Newman Straße und Windsor und Cement Trottoirs, wurde bewillig. Der Ingenieur wurde beauftragt, die Kontraktoren an Süd West Straße anzuweisen, innerhalb 24 Stunden gute Kreuzungen arr McCarty und .ice Str. herzustellen, andernfalls er dieselben auf Kosten der Kontraktorcn herstellen lassen soll. Die Straßenarbeiter, welche für die Stadt arbeiten, bekommen für die Dauer des Encampments Ferien, indem der Straßenkommissär angewiesen wurde, alle Arbeit zu suspendiren. Thomas P. Haughey und die anderen Schwindler der Indianapolis Nationalbank verzichteten auf ein Vorverhör. Die Sache geht somit an die Grand Jury. Verlangt Mucko's Bes: Havanna SigarS." Ncliie Louise Leavell, ein xtwa ILjähriges Mädchen, kam gestern nach der Nesormschule für Mädchen und suchte um Aufnähe nach. Sie erzählte der. Äuperinlendentin- der Schuld, Frl. Kelley, daß sie 50 Meilen zu Fuß gegangen sei, da sie kein Geld hatte. Sie war wenig erbaut als sie hörte, daß sie nicht ausgenomMN. Wi den könne. Man. hrschts das Mädchen ach d?r Polizeiftation unter die mütterliche Obhut der Matrone Buchanan. Nellie erzählte derselben, daß sie als sechsjähriges Kind ihre Eltern y?rlor und bei ihrem Onkels bert Howell in Marion. Äusuahme fand. Wahr fchcinlich wurde sie etwas knapp ge halten und da hörte sie von der Reformschale, daß dort den Mädchzn die Gelegenheit gegeben wird alles mögliehe zu fernen und faßte den abenteuexlichen Plan dort Ausnahme zu suchen, um ihre Lage zu verbessern. Die Polizei setzte sich mit ihren Verwandten in Verbindung und es ist möglich, daß man sie wieder nach Marion zurückschickt, obwohl ihr da? j nlcyt passen wird.
Arabische Tkiavenpändler.
Die katholische Missionszcitschrift Gott will es" erzählt, wie die arabischen Sklavenhändler in Sansibar die europäische Wachsamkeit zu täuschen suchen. Bei kleinen Kähnen, die hochstens drei bis vier Mann fassen können, wirft man die ein bis zwei Sklaven einsaß über Bord, wenn ein euro päisches Kriegsschiff naht. In anderen Fällen gab man die Sklaven, welche man anständig kleidete, für Verwandte aus. Der französische Konsul in Sansibar sann nun auf Mittel, um solchem Betrüge zu steuern. Zuletzt lieb er jeden einzelnen Reisenden messen, mit einem genaucn'Signalement versehen und Alles in die Passagierliste der Schiffe eintragen. Eines Taaes kamen mit einem Male 57 Neger als Reisende. Er lieh die erwähnten Messungen an den Leuten vornehmen, kurz vor der Abfahrt wurde noch ein Konsulatsbeamter an Bord des Schisses geschickt. Die Leute wurden nachgezählt, es stimmte, und nun durste das Schiff abfahren. Das Fahrzeug hißte um 11 Uhr die Segel und schwamm ruhig auf der spiegelglatten Fläche nach Norden. Der Segler hatte bereits das offene Meer erreicht gegenüber den letzten Häusern von Sansibar, als vom Bord-eines englischen Kriegsschiffes ein Boot sich loslöste und in schnellster Fahrt dem Segler nachsetzte. Dieser war bereit gegenüber dem Sommerschloh des Sultans. Mtoni. außerhalb der Stadt angekommen, als die Engländer ihn einholten. Ein Flintenschuß gab den Arabern das Zeichen, daß sie die Segel einziehen sollten. Dem Befehle wurde Folge gegeben und im Nu befanden sich die Engländer an Bord der Dhau. Keiner rühre sich vo?l der Stelle." rief der Anführer, mit dem Revolver in der Hand, zeigt mir Eure Papiere !" Hier sind sie !" ..Ihr habt 57 Mann an Bord. Wo sind sie V Hier..Ist das Alles?" Ja." Nein. Ibr habt noch Sklaven an Bord, wo sind sie r Bei Gott ! erwiderte stotternd der Kapitän, das ist nicht wahr, wir haben keinen einzigen." Gebt mir ein Licht." fuhr der engtische Oicier, der schon viele Ersahrungen mit den Sklavenhändlern gemacht hatte, fort, und öffnet mir jene Thüre, welche zu dem Raum unter dem Hinterdeck führt." Mit diesen Worten schreitet er über das mit Tauen und Strohmatten dicht belegte Verdecl der Thüre zu. Wehe, wehe. Du thust mir wehe, ich sterbe !" ruft ihm da eine klägliche Stimme zu. Waö war das ? Sehr einfach, das Verdeck war mit Sklaven belegt und darüber hatten, die Araber Strohmatten und Taue ausgebreitet. Der englische .Officier öffnete nun noch die Thüre und fand in jenem Raum, was et suchte. Der ganze enge Raum war voll gepfropft mit Sklaven. Wie Heringe lagen sie in Reihen aufeinandergeschichtet, auf der einen Seite die männlichen, au? der anderen die weiblichen Skla ven. Es herrschte eine entsetzliche Hitze in dieser durch die Ausdünstung so vieler, zusammengepferchter Mew schcy verpesteten Höhle. Die Aerm sten hatten schon mehrere Tage vor der Abfahrt des Seglers in diesem schauer, lichen Verließe zugebracht und hatten kaum noch die Kraft, stehend ihre abgemagerten Arme auszustrecken und mit kläglicher Stimme um Hilfe zu bitten. Die befreiten Sklaven, sechsundsiebzig an der Zahl, meistens Kinder im Alter von zwölf Jahren und darunter, wurden der. katholischen Mission in Sansibar überwiesen. Ueber die Entdeckung dieser beabsichtigten Sklave.nausfuhr bemerkt der Berichterstatter : Der Kapitän des im Hafen liegenden englischen Kriegsschiffe hatte alle Vorgänge auf dem Maskat' Segler genau beobachtet, nicht nur am Morgen, sondern auch am Vorabend der Awise. und ganz besonders scharf hatte er während der Nacht aufgepaßt, wobei ihn die englische Geheimpolizei ohne Zweifel noch unterstützte. In Bezug auf den Kunikiff. die Sklaven für Verwandte auszugeben, sagt der PzikZasser: Die englischen Kapitäne, welche für derartige Dinge wahre Lusaugen haben, haben im letzten Jahre über ein Dutzend m dieser. Weise auf dem Schiff Kilwa" (das dem Sultan von Sansibar gehört) reisender Vetters entdeckt und besreit. Die feine Wirthschaft, Gast (zum Kellner): Haben Sie Bees stpak? l?-lln-?' 9?Mu ist fin nftV m rfr geworden'. (Ägst: Oder kalten Auf Iranist 4 sMItvr! Redour? ist auA f'V ' ' w "7 eben alle geworden! Gast: Na, dann geben Sie mir Käse und Brod!. Kell ner: Ich muß bedauern, ist auch alle . w st ri " l v r ' geworoen: aji rsulyeno): Pimmez donnerwette?, rufen Sie den Wirtb Kellner: Thut mir sehr leid, ist auch alle geworden er ist auf S Gericht r rr t gegangen, um leinen oncu.r.5 anzumel den! Die Tochter: Ich kann ohne . ihn nicht leben." Ter Bater: Hier . ist aber die Frage, ob Du mit ihm le den kannst!" Die Liede macht blind darum stört es die Verliebten auch nicht, wenn keine Lampe im Zimmer I brennt.
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