Indiana Tribüne, Volume 16, Number 339, Indianapolis, Marion County, 27 August 1893 — Page 5

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Mr. David M. Jordan, von EmftN. 71. Farblos, AuSgezchrt, HülfloS. Sine dillständige Heilung durch OOOD'S SARSAPARILLA. riefe kommt von Herrn D. M. Jordan, einem drivak'.sireneen Farmer und einer der anzeskhen. fitn Bürger ten Ctffgo Co.. N Y. AierieKn Jahre zurück hatte i$ eine AttaZe to llurenjrif i und habe seitdem an Leber und Nieren lelittcn. rcetijel nach und ach schlimmer wurde. Lor drei Jahrrn kam ich so toeit herunter. , dah ich . kaum gehe konnte. Ich sah mehr wie ein Skr. lt-, denn wie ein lebender Körper cul. Ich hatte keine Appttit und während fünf Woche ah ich nichts wie Haferschleim. Ich war schrecklich Kaizejkhrt uno hatte nicht mehr GesichtZfard wie eine Marmor'Ltatue. fccoö'l Sarsavarilla tout&c empföhlen, und ich beschick, e zu versuche. Ehe ich die erste Flasche verbraucht hatte, spürte ich. da, ick, besser suhlte, wenizer litt, die Entzündung der Blase hatte nachgelassen, fiie Gefichtlfarb ftellte sich i der ein und ich flnz an, hungrig zu suhlen. Nachdem ich drei Flaschen genommea hatte, tonnte ich irgend etwa essen, ohne dasz mich schmerzte. Ich wurde sogar s hungrig, feafc ich fünfmal fiel Tage esien mufie. Ich besetzt dollständig wieder hergefte!!t.waS erkennen lä jl daß HoGd's Sarsaparilla hallt. Ich fühle wieder Kohl und bin Wohl. Alle. 6ie mich kennen, wandern stch. mich so ohl tt sehe. D. 2Jt. Jordan., privatistrender Farmers MOOD'S PILLEN sind ttl veattad. Jtafjrn um 15 Psund zu. Ich bkn sch? mit Leberleide und TiS pepsie geplagt gewesen. Nichts, was ich oft, bekam mir gut, bis ich anfing tt nehmen. Jetzt sann ich Zede rt ton ftcft verdauen, habe nie Kopsweh und Ibe sünszeh Pfund an Gericht ug ßMMkN." V. C. Schultze, Columbia, S.C. lederaU zn haben. c r&ÄOJÖÖQU ?? ? i -i r . ? . 11 yn rfrrcqiifö xcucn i i ctncfci$i)t ohne MinDrrY Eie uns Tctittö) cieiein Uebel lichrr ab aeou'n wrnca kann, zeigt Cer ,.Ret, k ! tmng Anker," ein deutsches Buch mit k lll -r.'irt Ilfft i l4A 1 '"fc tuv 1.11'liliuiii UU.U(UIU(U I iit(c;n; auf txt klZlslk itise. R ituitsle l'iut. Cinen tara zu trauri $tn elq.n cer ZiaeVsunSen ur.D rtcs , sz,lkcktskranknkitkn, tjrai et tlt tine ! lui?i,che ysunr trolze ukunftver, ltagt uk, JcUton rie meninsre:n?i,.lei, sta'i?riunacn uedit unüb:rlresstichen QldU)si)Une tut d circa iKisAtuteti i? ffixt cqt..,;, un: c.n ifu itiuMr ö k fecbt-riini : Trum Pr:Ze te sii Cy (sl binret," eyc Cca w.i.):tz,lca fi..:rt;:t;re',n lyu. r . zlikttunaS'Anker- tfa auch ,u nadea in An dtanu?oUb. nd.. tet A. . Äraudr So.. 4 Cw DZalhrngkoa .rraze. El cctricität und spezifische Medizinen, für alle chronischen Krankheiten. BeHandlung für eine Woche zur Probr lEFuril für Frauen Krankheiten, nervöse Schwächezustände, kranthaste Vcren.acrung der varnrohrc, und alle chro nischen Krankheiten des männlichen Geschlechts. I)Ik. IIOBBIMs No. Z Indiana Ävc. IM,,!,, , "M"N AN IDEAL. FAMlLY MEDICINEj I For lBdigctlo. i)iouiie. lICBdiM'hf, C.ntlpsllon Jiftu ' Clexlon, Otfenvtvtflircatb, and iai diaorders t U tSMiluatb. l LiTerand Bowela. mr irtntlT 'vrl rrotuitlT. ferfart 1 IDANS TARIILFS rillst ion follows thir um Sold by dmgixta or oent hj niaiL Box ( ri&Is v, . 5c FK'Jtasre , 4 boxen), U. t or rrw sample andrem Kl HANS CIIKM1CAL CO., 3Cew Trk. Mary C. Lloyd, Zahnarztitt, Zimmrr No. 19, über Fletcher's Bank, gegen kder vöin vitro 'Ml lere. Die Duthie Dagaett 1?oo1 sanu5aeturlnsF Comp'ny Ulle Arten feine Werkzeuge u. feine Mafchinerik Elektrische Maschinerie gemacht und reparirt. 193 & 195 Lud Meridian Straße. Besondere Aufmerksamkeit auf Härtung von VkeraUen und Schleifen von Grasschneidern. CXJ- Telephon 270. U. G. Tuthie. Präs. t Vii. H. Taggett. Sekr. . Schad. Dach - Material. T.F. SMITH ER. Händler in icödack'Matcrial. 2 und 3 vl Read Noonng. rvafferdichte Slzeering. feuer festem Asphalt iilz. 5trohpappe. Tach- und Mk' tall-Jarben :c. ?c. Offtce: 109 West V!ary' land Strafte. Telephon böl. Dach deckerei. kZähige und perantroortliche Dachdecker. ?ieS dZäier. Trinidad und üiilionite Spbaltt.'cher. iUlle Arten UoiupisitionSTächer mit bestem Sla terial. Office : ?!o. 169, Jard : 180 W. Marylandstr. Telephon SKI. Indianapolis, Ind. Bernhard Bonnegut. Arthur ohn. Vonuegut & Bobn, Architekten, Telephon 875. 62 Pance Block. Jndianapolii.

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xt Grundaecorde des xoxv.ict.

Jedermann weiß heute, daß der 5311!; lin gewaltiger elektrischer Funke ist. gleich dem kleinen Funken, den wir ver ! Elektrisirmaschine entlocken, und das; ' der Donner eine Folge der Lufterschüt terung durch den Blitz ist. ähnlich dein ! Knistern 2lndKnallen.die durch die klei nen Funken der Elektrisirmzschine erzeugt werden. Damit ist daZ Grundwesen der beiden aufsälligstenGewitterrescheinungen erklärt; aber dieseKenntnisse reichen noch nicht aus, um all' die grollenden Accorde desDonners in dem Sturmliede der Natur zu verstehen. Erst nach und nach gelang es dem beobachtenden Menschen.die Bedeutung veö Donnerschlages und des dumpfen Donnerrollens zu ergründen, und noch heute dürften die wenigsten Laien wis sen, warum der Donner so verschiedenartig hallt. Er ist eine Folge des Llitzes, und die Verschiedenheit seiner ' Formen wird durch die verschiedeneArt oer Blitze bedingt. Die Dauer des i Llltzes ist eme außerordentlich kurze und beträgt in der Regel kaum eintaujendsiel Sekunde; der Donner wahrt länger, man kann sein Rollen manch mal 45 Sekunden lang hören. Warum Dieser Unterichied? Das Rollen wird zum Theil durch den Wiederhall an Bergwänden und Wolken hervorgeru fen. zum Theil aber ist es in der Natur ver elektrischen Entladung begründet. In dem Flachlande halten sich die Gewitterwolken gewöhnlich in der Höhe ?on 1600 bis 2000 Meter, und wenn ?on ihnen d:r Blitz auf die Erde nieDerzuckt, so beträgt die Länge des Rieensunkens gleichfalls 1600 bis 2000 Neter; man hat aber Blitze von höher teyenden Wolken einschlagen sehen oder beobachtet, wie sie von Wolke zu Wolke pranzen.und man hat wiederholtBlitz ängen von 10 bis 15 Kilometer gemes I !en; ja, es liegen Veooacylungen vor, Die noch höhere Werthe ergeben; sie sind j illerdlnzs leiten, denn nur durch emen günstigen Zufall kann ein Forscher eiien so gewaltigen Funken in seiner ge ammtcn Ausdehnung erblicken. Pro'essor A. v. Frank aus Graz hat jüngst zelegentlich der Besteigung des Grimiitog dasGlück gehabt, einen derartigen lußerordentlich langen Blitz zu beozachten. Er hatte sich verirrt und mußte ?ic Nacht auf einer freien Felsplatte zubringen. Ein Gewitter ging auf und die dem Forscher wohl bekannten Konturen der fernen Berge hoben sich ?on dem blitzerleuchteten Himmel ab. Da sah er. wie ein Blitz von der Spitze Zes Schafberges seinen Anfang nahm mt), an den Wolken gleitend, erst am hohen Priel endete. Es war eine furchtbare Entladung, durch die sich das Gevitter wie mit elnemschlage erschöpfte, przfessor A. v. Frank maß die Entcrnung der beiden Bergspitzen auf der Karte aus und fand, daß die Länge Zieses Blitzes 43 Kilometer betrug. Aus der Länge der Blitze läßt sich )as Rollen des Donners erklären. Das Licht pflanzt sich mit einer Geschwinsigkeit von 300.000 Kilometer in der Sekunde fort; die Blitzlänge, wie groß sie an und für sich erscheinen mag. ist dieser Geschwindigkeit gegenüber verschwindend klein, zumal derAlitz seinen Weg auch nur rn emem winzlgenBruchtheil der Sekunde zurücklegt. Darum trifft das Licht von allen Punkten der Llitzbahn gleichzeitig unser Auge; wenigstens sind wir nicht im Stande, die zußerst kleinen Zeitunterschiede wahrzunehmen. Anders verhält es sich mit oem Schall, der durch die Bewegung der Luft durch den Blitzfunken erzeugt, wird. Dieser läuft in der Sekunde nur die Strecke von 340 Meter durch. Nehmen wir nun an. daß der Blitz eine Lange von 3000 Meter hat. aber in der Art einschlagt, datz sein Ausgangspunkt uns 1000 Meter näher liegt als sein Endpunkt. In diesem Falle wnd der Schall, der amAusgangspunkt entsteht, unser Ohr um drei Sekunden früher erreichen als der vom Endpunkt. Auch wird der aus größerer Nahe kommende Anfangsschall stärker sein. Aber während dieser drei Sekunden ist die Schallempfindung bekanntlich keine gleichmäßige, es gibt ein Schwellen und Nachlassen des Grollens und Krachen. Auch dies ist leicht auj der Natur des Blitzes zu erklären. Die Photoqraphien des Blitzes lehren uns, daß er nicht ln gerader, sondern in gewundener chlanaenlinie fortschreitet, und ferner, daß er sich in seinem Laufe zertheilt, verästelt, so daß aus der Photogra'hie das Bild eines Flußnetzes erscheint. Je nachdem nun diese Schiengenwindungen sich uns nähern oder von uns entfernen, wird der Schall starker oder schwächer dröhnen; jeder der Blitzzweige erzeugt gleichfalls einen Schall und die Stärke desselben wechselt selbstverständlich mit der Stärke des Zweiges oder dessen größerer oder gringerer Entfernung von unserem Stand vunkt. Das sind die Elemente, welck,t das Rollen, Krachen und Knallen des Donners erzeugen. Als einen einzigen Knall würden wU den Tonner nur dann hören, wenn alle Punkte derBlitz bahn gleich weit von unserem Ohr ent fernt sein wurden, was dann der Fall wäre, wenn der Blitz einen Kreis beschreiben würde, in dessen Mitte wir ständen. Dies trifft aber in WirklichUH rzienzals Zil. Diese in der Natur deS Blitzes begründeten Nuancen des Donners werden noch wesentlich durch defiWlederhall vermehrt, den der Schau an der Erde und den Wolken erfährt. 5ln diesem Hunten Wirrwar der Töne gibt es aber eine Gesetzmäßigkeit, die uns sogar qe taZtet, aus ver e Ha? feyheit oes Donners auf die Natur und den Lauf des Blitzes zu schließen, In der Gewittersymphonie haben wir, was den. Donner anbelangt, zwei Grundtöne festzuhalten; den Schlac? und daö Rollen. Der Donnerschlac ist in der Regel kein einheitlicher Nnall, sondern sozusagen ein in der Zeit zusammengevreßteö. ena aneinander .edrzsteS

Rollen ein Kracken. Wir :önnen

leicht ausrechnen, wie diese beiden Grundtöne entstehen. Bewegt sich der Blitz wazrecht zur Erde, so wird die Entfernung der einzelnen Punkte der Bahn von unserem Ohr eine um so verschiedenere sein, je länger die Blitzbahn ist; fährt aber derBlitz in unserer Nähe senkrecht zur Erde nieder, so wird der Unterschied in derEntfernung der einzelnen Punkte der Bahn ein geringerer sein; im ersten Falle werden wir den Donner als Rollen, im zweiten als einen Schlag wahrnehmen. Die Blitze beschreiben nun verschiedene Bahnen. Zuerst gibt es Blitze, die an den Wolken gleiten; dann kennen wir Blitze die einen Sprung durch die Luft machen und sei es nach unten in die Erde, sei es nach oben in eine andere Wolke einschlagen; schließlich kann der Blitz eine Zeit lang an den Wolken gleiten und dann erst den Sprung in die Luft machen. Bei den Blitzen erster Art, die an den Wolken gleiten, hören wir den Donner nur als ein Rollen. daS durch das Echo in einer bestimmten Phase wiederholt wird, bis es, schwächer werdend. verballt. Nach de Bliben aweirer Art beginnt der Donner mit emem heftigen Schlag, der ähnlich dem Knall beim Abfeuern der Geschütze ist. der nachfolqende rollende Donner ist nur die Wirkung des Echos. B.'i Blitzen, die zuerst an den Wolken gleiten und dann erst den Sprung in die Lust ma chen, combinicen sich die beiden Schallerscheinuiigen: wir l-ören zu:rst e'nNollen, dann folgt crn schlag und dann wieder e:.i 'Jio'icn, welches durch den Wiedcrhall deS Schlages erzeugt wird. Das sind die Grundaccorde des DonnerZ, die uns den Lauf d:r Blitze verrathen. Tao neue (Ägypten. Die Anstellung von Ausländern, na mmtllch Engländern, Schotten und Teutschen in den öffentlichen Aemtern oon Evptcn. dem N'amcn nach als einfache Beamte, in Wirklichkeit aber als Leiter und Nathgeber der eingeborenen Minister, in die Rettung für Egyptcn zewefen und hat den neuen Kurs eingeleitet, der sich dort überall geltend macht. Diese ausländischen Beamten haben das schlecht verwaltete Land vom Unteranq gerettet und haben ihm zu aewissein Wohlstande verholfen. welcher immer zunehmen wird, so lange die Per Hältnisse keine erhebliche Aenderung er fahren. Als im Jahre 1876Brngfch Pascha und sein Bruder Brugsch Bey, sowie eine Zahl deutscher Techniker und lielehr:er Egypten auf der Eentcnnial Ausstellung sehr credltabel vertraten. va hatte man freilich noch keine Ahnung, in welch geradezu phänomenaler Welse sich der Sudan in wenigen Jahren lieben lvürde. Damals bespöttelte wohl mancher Ausstellungs-Referent die in französischer Sprache gedruckten Bücher. die Blindenschriften, auf die sich die Fellahs besonders verstehen sollten. Die von europäischen Technikern angefertigten Bai.pläne, und so manches Andere, was denn doch gar zu deutlich als .fromme Lüge" erkannt wurde. Heute ist dies aber anders geworden. Als nach der Unterdrückung des Auf standeS von Arabi in 1882 es England allein überlassen war. Ordnung zu schaffen und dcm jungen, schwachen tycolve velvaiieyen, ocr erst kurz vorher an Stelle seine) leichtsinnigen und prunkliebenden BatcrS die Regierung übernommen hatte, da galt es, qyp ten vor dem Barbarismus zu reiten, welcher sich breit zu .liachen drohte, zum großen Nachtheile der Bewohner, sowie ver wichtigen ausländischen Interessen. Bald stellte es stch heraus, daß dieses Unternehmen mit großen Schwierigkeiten verknüpft war. denn alle Versuche stießen auf den passiven Widerstand der nnhnmischen Beamten. Nach vielen Mühen und häufigen theilweisen Fehl schlagen sind die Europäer endlich durchgedrungen und seif zwei Jahren hatten sich ein seit Langem unbekannter Wohlstand, eine Zahlungsfähigkeit und in Der Verwaltung Ordnung und Geschüftsmäßigkeit eingestellt, welche die Egypter wohl am meisten in Erstaunen gesekt haben mögen. Als JSmael in 1663 die Regierung antrat, hatte Egypteil eine Schuld von etwas über drei Millionen Pfund Sterling: in 1876 war dieselbe auf 81 Millionen gestiegen und die Bestellerung batte um 50 Procent zugenommen. Tann siel er Gaunern, chmcjchlern und anderem Gesindel in die Hände, er macht? Schulden über Schulden, vergeudete die geliehenen Gelder und mußte immer höhere und drücken dere Steuern ausschreiben, um nur die Wucherziiüen bezahlen zu können: zulet ging die Sache nicht mebr und er wurde abgedankt. Die Wirthschaft war so liederlich gewesen, daß die aus würtigen Regierung einschreiten mnß ten, um die finanziellen Interessen ihrer Unterthanen zu wahien. Tann wur den die europäischen Beamteii angestellt und ihre Verwaltung hat sich als eine ausgezeichnete erwiesen. Nicht allein sind die Defizits und die Entschädigun gen in Alerandrien bezahlt, sondern es ist auch jetzt im Schatze eine Millioij Pfund Sterling vorhanden, welche für Verbesserungen. Berieselung . derrhendet. werden kann. Zugleich ist eine bessere Besoldung der Ünterbeamten eingetreten und der Eorruption und Tyrannei der Beamten ist ein Ende gemacht worden. Früher diente der Nil zur Bewässe rung durch Aufstau und Düngung der fruchtbaren Niederungen. Mehemet Ali war aber mit diesem primitiven System nicht zufrieden. Er hatte van. Berieselung und reicheren Erträgen gshörr. wünschte im Njlthale drei Ernten. im Jahre zu erzielen, wie m Bengalen. , und wollte deshalb die periodische Ueber schwemmung durch Berieselung ersetzen. j Die Arbeit wurde Stümpern über geben und durch Fehler wurden eine Million Acres von dem breitn Land-

! strich rn der Rahe der großen Seen. ; welcher früher der Garten von Egyp j ten" war, in Sumpf- oder Salz-Mar-i schon verwandelt, so daß sie nur durch ' eine gründliche Auswaschung und die , Reiskultur wieder ertragfähig gemacht ; werden können. I Britische Ingenieure aus Indien haden neuerdings mit der Anlage eines gehörigen Berieselungs-SystemS begon nen und haben bereits sehr befriedigende Resultate erzielt. Das neue Egypten blüht empor und Enthusiasten prophczcien ihm eine glänzende Zukunft.welche der Anstellung von europäischen Beam ten und der Einführung von europäi' scher Ordnung und Finanzwirthschast direct u verdanken sein wird. ! " " ' Sine recht seltsame Tugendprove sah ein Reisender, wie Das Land- erzählt, in derGegend von Brattian. am Drewenfluß, eine ländliche Braut mit ihrem Bräutigam anstellen. Sie führte ihren Herzallerliebsten an einem Sonn tage, begleitet von der Dorfjugend,

vor eine Linde, auf welcher sich ein Bie- ! nenschwarm angesetzt hatte, und lieg ihn dort stehen. Sie selbst trat mit den Anderen zurück. Der Bursche nahm eine kühne Haltung an und faßte den Bienenklumpen scharf in'sAuge. Da gährte der Aufruhr in der Bienerepublik; die Blicke der Entferntstehenden aber waren mit ängstlicher Aufregung auf die Bienen und den Burschen gerichtet. Ei nige von den Insekten tiraillirten zornig summend hervor und setzten sich in die Haare des Bräutigams, aber er stand fest wie ein Eichenpfahl. Ja, er machte sogar den Mund weit auf, als gedächte er, wenn es darauf ankäme, den ganzen Bienenschwarm zu verschlinsen, während die Bienen um sei nen Kopf umherschwärmten. Eine andächtige" Stille herrschte in der Gemeinde, und nur die Braut verrieth, auf den braven Burschen schauend, einige Unruhe und Besorgniß. daß die Probe scklimm ablaufen konnte. Allein die Bienen kehrten allmälig zu ihrem Schwärm zurück, ohne daß sich auch nur eine feindlich gegen den Burschen erwiesen hätte. Da stürzte die Braut aus der Menge hervor, umhalste ihren Herzensfreund und rief unter Wonnethränen: Dich nehm' ich Jasch, den Du bist kein Gössel!- . vi in Operationstische. Der Operationssaal des Professors Weinlechner im Allgemeinen Kranken, hause zu Wien war dieser Tage der Schauplatz einer seltsamen Scene. An dem 31 jährigen Schlossergehilfen An ton Wagner, der sich in seinem Beruft eine schwere innere Erkrankung zuge zogen hatte, sollte am verflossenenDon nerstaq auf der bezeichneten Abtheilung eine Laparatomie vorgenommen werden. Professor Weinlechner. der mit Rücksicht auf die große Gcfährlichllii der Operation dem Kranken, der überdies an einem Herzfehler leidet. Ta, für Tag opulente Mahlzeiten verordnet und ihm die Unerläßlichkeit einer Ope ration wegen des Herzfehlers ohneNarkose plausibel gemacht hatte, richtet! vor der Operation an den Kranken die Frage, ob er nicht einen tüchtigen Schluck guten Weines nehmen möchte, da ihm die ohne Narkose aus.zuführende Operation große Schmerzen verUrsachen würde. Der bereits aus derr Operationstische liegende Arbeite! lehnte indeß den Wein dankend ab uni! bat nur um gute, duftige Eigaretten. die ihm als Narkotikum. wie er lachend bemerkte, ganz gute Dienste leister. würden. Professor Weinlechner beeilte sich natürlich, diesen Wunsch seines Kranken zu erfüllen. Dieser brannti nun in der That di erste Eigarette an. worauf Professor Weinlechner. umgeben von seinen Schülern, sofort zu, Operation schritt. Während der voller fünf Viertelstunden dauernden Operation. bei welcher ihm der Unterleib geöffnet wurde, nahm der wackere Patient. der kaum eine Miene verzog unr durch nichts seine furchtbaren Schmer, zen verrieth, ununterbrochen Zuflucht zu den Eigaretten, die ihm von den Aerzten verabreicht worden waren nirt deren Rauch er mit einem gewissen Wohlbehagen vor sich hinaufzublasen schien. Nach Vollzug der Operation wurde der brave Arbeiter, dessen Heroismus Professor Weinlechner wärmste Anerkennung zu Theil werden ließ, in das Krankenzimmer zurückbeordert, wo ihn die sorgfältigste Pflege um. gibt. Die Wiedergenesung des Kranken macht seither wesentliche Fortschritte, so daß an derselben kaum mehr gezweifelt werden kann. Der Fall selbst bildet wegen seiner Originalität noch jetzt den lebhaften Unterhaltungsstoff der Spitalärzte und erfreut sich der Held desselben allgemein?? Sympathien. . serveeyre. Ehret die Pferde, sie tragen und geben menschliche Wurde in'? dienstliche Leben!" So muß man unmilltürlich ausrufen, wenn man die folgende Mittheilung der Berliner Jr'eis. Ztg." liest: Vc dö : 2. Garde-Feldartillerie-Re gimen. ,i Berlin ließ in der I. Batterie der Hauptmann folgenden interessantcn Appell vorlesen: Der Kanonier X. hat dreimal je eine Stunde nachzu ererziren wegen Beschimpfung eineZ königlichen Tienstpserdes." Die Be schimpfung bestand darin, daß der Ka nonier in zoologischer Begrifssrerwechselung demVferde denRqmen eines ande ren VierfüßlerS beiaeleat bat:e. welcher bei unseren Hausfrauen wegen seiner i irt . r i ? . , ... , guien ,gen,azaf!en in gelochtem uno i r...rk. w , . i k , u.cruuuicslein. unanvk VXW Ak! ,ey: beliebt ist. Herrlich, etwas dunkel zwar, aber es klingt doch wunderbar: im neunzehnten Jahrhundert wird ein Mensch wegen Beleidigung eines Pferdes zu einer Strafe verurtheilt, die sonst nur auf militäri'che Dienstveraehen steht!

Autzer' der stztlianischen Bauernere wird man also künftig noch mit einer königlichen Tienstpserde-Ehrc zu rechnen haben. Allerdings nur bei Gäulen militärischen EharakterS. Die Ehre eines Pferdes bestand bis jetzt darin, daß es seinem Herrn und Führer ein folgsamer Diener und geduldiger Träger war. Ehe man es zum Bewußtsein dieses Ehrgefühls brachte, waren allerdings eine Menge Schläge und Sporen nöthig, besonders bei den Remontepferden, die sich ausnahmslos mit Tücke und Störrigkeit der Ausbildung zum königlichen Dienstpferde" widersetzen. Gerade die Bösartigkeit dieser Gäule ist bekannt und der Dienst der Soldaten, die 'sich mit solchen Bestien plagen müssen, wenig beneidenswrth. Trotzdem kommen beim Militär Mibhandlungen von Pferden fast nie vor; der gemeine Mann weiß recht gut. daß das theure Pferdematerial" weit höher geschätzt wird, als gewisses anderes Material. Den richtigen Grad der Werthschätzung hat aber erst jener Hauptmann herausgefunden, der einen Kanonier bestrafte, weil er ein königliches Dienstpferd mit dem entehrenden TitelSchwein" belegt hatte! Es ist eigentlich wunderlich, daß der Mann nicht dem Gaule feierlich Abbitte leisten oder tun förmliche Ehrenerklärung abgeben mußte. Vielleicht wäre das Ehrgefühl des rehabilitirten Krippensetzers dadurch noch mehr angespornt" worden! Bei all' seinem Mißgeschick aber wird der verurtheilte Kanonier doch noch einen Trost im Unglück haben: wenn schon die Beleidigung eines Pferdes durch einen Menschen so schwer geahndet wird, wie wird erst die Beschimpfung eines Menschen durch einen Mitmenschen z.B. einen Vorgesetzten gerächt werden! Welches Schicksal würde einen Unterofficier erwarten, der einen Un tergebenen mit Faulthicr" oderRhi noros" anredet? Wenn es drei Stunden Nachexerciren für die Belei )igung eines Vierfüßlers gibt, so ist )och die Ehre eines Menschen minde 'tens eine Woche Mittelarrest werth! .,Wie lautete das Urtheil Alexanders Ja. Bauer, das ist ganz 'was Arv ders!" Leute dienenden Standes mögen sich aber aus diesem Vorfall eine Lehre ziehen und auch im Umgang mit Pferden Knigge'sAnstandsregeln befolgen. Ein höflicher Kanonier wird sein königliches Pferd nie Schwein" nennen, selbst wenn es die Bezeichnung verdient, sondern sich ungefähr so ausdrücken: Werther Herr Wallach! Nachdem ich erst vor einei Viertelstunde die Ehre hatte. Hochdero mit Aufbietung aller Kräfte zu striegeln, haben sich Hochdero durch Herumwälzen u. s. w. in einen Zustand versetzt, der mir den Vergleich mit einem Thiere nahelegt, dessen Fleisch den Bekennern der jüdischen Religion nicht zum Genuß gestattet ist!" Die Verfeinerung der Umgangsformen im Stallverkehr würd auch auf die Sitten civiler PferdePfleger und Rossebändiger nicht ohn veredelnden Einfluß bleiben. Welcher Thier- und Menschenfreund wärde es nicht mit Genugthuung begrüß ßen. wenn er eines Tages imMorgenblatt läse: Oeffentliche Abbitte.' Jcl habe jestern meinen Lhren'.verther Schimmel Lude eenen ..ollen Tosscn und infamigte Schindmähre" jc nannt. Et jeschab in die Uebereilung un sinnlose Trunkenheit, tef halb ick Allens zurücknehme w L :dk for'n anständZes Ferd erkläre. Pieste. Droschkenkutscher."

Heilkunst und Selbstmord. Aus Bologna wird der N. Fr. P? berichtet : Ein junger Mann, NV mens Amerigo Bianchi, aus Forti gebürtig. studirte mit großem Eifer sei' Jahren an der hiesigen Universität. Obgleich ein blühend schöner Jüngling. wa7 er mit einer Krankheit der Blutgefäße welche die Aerzte als Pseudo-Leukämia (Weißblütigkeit) bezeichnen, behaftet. Er wählte dieselbe zum Gegenstande seiner Dissertation beim Doctor-Eramen, studirte zu diesem Zwecke dieses Uebel eingehend, schlug alle Bücher hierüber in verschie, denen Sprachen nach und mußte sich bei dieser Gelegenheit leider ! von der UnHeilbarkeit seines Leidens überzeugen. Dennoch bestand er die Prüfung auf das glänzendste und wurde wegen seiner ebenso brillanten wie fleißig ausgearbeiteten Dissertation besonders belobt. Inzwischen hatte er sich Zedoch bewogen gefühlt, wegen der raschen Fortschritte. sei.ne Krankheit seiner Frau, welche in Mo dena lebt, ihr Wort zurückzugeben, und dieselbe willigte, wenngleich mit einigen bedauernden Worten, sofort in die Lösung des Verhältnisses ein. Sei es. daß der junge Mann dies nicht erwar tet hatte, sei es, daß er ohnehin seinen Entschluß schon früher gefaßt hatte. U viel ist gewiß, daß er sofort r-M m psang dieses Briefes sich in sein Zimmer einschloß, an seine Eltern schrieb. dann seinen schwarzen Gala-Anzug NZ,og. sich auf sein Bett legte und sich eine Kugel vor den Kops schoß. AU man in's Zimmer drang,, war er eine Leiche. Auf der Kommode, dem Bette gegenüber, hatte er die Bilder sei ner Lieben aufgestellt. In einem zu rückaelaenen Briefe an sein; Eltern erklärte er. daß er geglaubt habe, trotz seiner unheilbaren Krankheit diePflicht der Dankbarkeit gegen sie durch Erlan gung der Doctorwürde vor seinem Tode erfüllen zu müssen, damit sie doch wenigstens sähen, daß die Opfer, welche j sie gebracht, um ihn studircn zu lassen. ' nicht unverdient gewesen seien.' Nun empfingen die unglücklichen Eltern das , Doctordiplom des Sohnes gleichzeitig mit der Anzeige von sein' Tode. .

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