Indiana Tribüne, Volume 16, Number 338, Indianapolis, Marion County, 26 August 1893 — Page 2
Ättdwlm Tribüne. Erscheint Abglich und Sonntags.
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Lange vor den Westpointcrn war schon das dritte Vundesinfantcrie - Regiment da und hatte ebenfalls neben dem Negierungsgebäude seine Zelte aufgeschlagen; die Ausstellung des Kriegsdepartements in diesem Gebäude kann vollends erganzen, was von unserem tapperen" Kriegsheer jetziger und früherer Zeit von allgemeinem . Interesse ist, und das Einzige, was allenfalls noch fehlt, .-oäre eine Ausstellung des Heeres unserer Deserteure. Es ist nur zu befürchten, baß der verfügbare Raum bei Weitem nicht hierfür ausreichen ivürde .... Die roth-weif;en britischen Uniformen kaben sich in den letzten Tagen .iuch sehr hervorragend bemerklich gemacht, ganz besonders am britischen Tage. Wenn das Verhältniß zwischen John Bull und Ionathan sich stets so lieblich fein brüderlich gestaltete, wie es an diesem Tag? der Fall war, so würde die Veringssee- und zlle anderen Streitfragen sich auch zhne Schiedsgericht spielend erledigen, und in der Bankettstimmung gar ?on Banketten wimmelt es jetzt überbauvt wieder, und wer keinen sehr starken Magen besitzt, für den ist es Derzeit recht gefährlich, Vertreter der Ereile zu sein wäre es kaum zu verwundern gewesen, wenn Jemand Den Vorschlag gemacht hätte, um den Besitz Canadas zu knobeln, und dieser Lorschlag unter dem gleichzeitigen Gesana von Rute Britannia" und The Star-Spangled Banner" begeisterte Annahme gefunden hätte. Nun, Bankettstimmung ist immer noch besser, zls Vankerottstimmung! Gelegentlich Der britischen Feier wurde es auch vom allgemeinen Publikum wieder übel o?rmerkt, welch' cxclusiv-steifes Wesen im britischen Repiäsentationsgebäude im Seestrande herrscht, und wodurch dasselbe so nachtheilig von dem benachbarten deutschen RepräsentationsHause absticht. Sonst fehlte an dem britischen Feste nichts, als allenfalls die Gegenwart des hohen Schwerenöthers, des Prinzen von Wales, und ftiner Vaccarat - Brüderschaft. Zwischen dem britischen Leu und dem persischen Leu schwebend, hatte der Habsburger Doppeladler seinen Ehrentag, dessen Aufganz ich noch in meinem vorigen Briefe begleitet hatte. Die Parade beim österreichischen Fest verbielt sich zu derjenigen am deutschen Tage ungefähr, wie die Ausfiellung Oesterreichs zu derjenigen Deutschlands im Kunstpalafte, d. h., sie war im Umfang bedeutend kleiner, zber Alles sehr gewählt, und bot ein so farbenprächtiges, buntgestaltiges Zild, wie die österreichisch - ungarischen Lande selber. Tie locale Presse deutscher Zunae bat in der Veschrnbung des Festzuges die Backen sehr oll genommen, und das war ja unter den Umständen ganz schön; doch wäre es ebensogut und wahrheitsgetreuer gewesen, mehr die fesche und die schneidig? Qualität zu preisen, als die Quantität der Parade. Vielleicht h'dttz auch die Quantität in's Riesige gesteigert werden können, wenn die, sonst doch so gemüthlich wartenden Oestcrieicl'er noch etliche Wochen zugetoariet l?ä!en. bis ihr weltreisender Erzlerz?g Franz Ferdinand in der Weisen Stadt eingetroffen wäre. Das Beste für dl? Wel!.-'lsstellungs - Interenen an der Feier war, das; dieselbe an dem Tage, welcher sonst der schwächste der ganzen Woche ist. am Freitag nämlich, ein ungewöhnlich starkes Publikum herzuführte, trotzdem die Ezechen, wie angekündigt, sich an diesem Tage in den Schmollwinkel, gesetzt hatten. Seinen Glanzpunkt vom Standpunkte der Fidelitüt erreichte das Fest selbstverständlich am Abend in Alt-Wien, das nicht verschwenderischer hätte decorirt sein können, wenn der alte Franz Joseph sich in höchsteiaener Person eingefunden hätte. Und damit wäre ich wieder einmal auf der breiten Straße der bösen Welttinder, am Midway Plenum, angelangt. Die Wunderdinge, welche derselbe (neben unleugbarem Schund und Mumpitz) bietzt, sind noch immer nicht alle erzählt, obwohl schon seit Wochen manche meiner stoffarmen Eollegen dort fleißig auf die Weide gehen und Korn und Spreu durcheinander aufpicken. Ene Stätte, welche vielleicht mehr, als jede andere am Midwaq Plaisance, Sehenswerthes und Mumvitz in sich bunt vereinigt, ist die Straße von Cairo". Sie gehört nebenbei auch zu den Plätzen, wo es neben dem allgkmeinen Eintrjttsaeld noch besonders viele S$famp 6en" gibt, und wenn !ch Sie einlade.
mich ein wenig dorthin zu begleiten, so habe ich dabei nicht etwa einen Kameelsritt im Auge (der nicht nur am wohlfeilsten, sondern auch am amüsantesten ist. tvenn man ihn nicht macht, da man nämlich beinahe jeden
Kamcclsrittlustlgen mit Glanz herunterpurzeln sieht!), auch ist es mir nicht besonders um die Tempelräume und um die angeblichen Mumien von Weibern und Schwiegermüttern des Königs Salomo zu thun, obwohl selbige ohne Zweifel ebenso echt sind, wie der Schädel des griechischen Tragödiendichters Sophokles im anthropologischen Gebäude, sondern ich möchte Sie auf etwas aufmerksam machen, wovon auch bei der letzten Pariser Weltausstellung und noch lange nach derselben viel geredet worden ist, nämlich auf einige echte orientalische Gaukler und Zauberer, von der Art, wie sie zu gewöhnlichen Zeiten nur der Weltreisende unmittelbar kennen Itx nen kann. Es lohnt sich, diesen curioftn Heiligen einige Minuten oder auch länger und einen überflüssigen Quarter zu widmen. Denn sie beschränken sich keineswegs auf Geschwindigkeitsund Selbsttäuschungs - Kunststück ' chen oder auf solche, die durch abnor-' me Körperconstitution und eutspre-! chende Eitra - Ausbildung ermöglicht ' werden können. Sie halten auch da j rauf, daß das anwesende Publikum soviel wie möglich activ bei diesen Wunderstückchen mitwirkt und die ausgedehnteste Gelegenheit zur Con trollirun derselben hat iuta denken Sie z. Ä. von folgen dem Stückchen: Man gibt Ihnen ein Handtuch oder ein Taschentuch in die Hand, das Sie so genau untersuchen ' können, wie Sie wollen; Sie zer- j schneiden dasselbe mit ihrem eigenen ; Taschenmesser durch und durch; der Gaukler nimmt es dann in die Hand oder legt es auch in Ihre; die Hand wird fest zugehalten, gepreßt, irgend etwas dazu gemurmelt. und beim abermaligen Oeffnen der Hand ist das Tuch vollständig unversehrt. Statt es zu zerschneiden, können Sie es auch anbrennen, wenn esJhnen beliebt, und das Resultat ist dasselbe. Ihre Augen könnten vielleicht ge täuscht werden, aber jedenfalls nicht alle Ihre Sinne zugleich! Ich habe allseits die schmeichelhaftesten Urtheile über diese und andere Leistungen gehört; sie trotzen thatsächlich jeder, aber auch ieder Controlle. Eine großartige Leistung ist auch dasVerschwindungsstückcken. Der Gaukler ruft einen Gehilfen herbei. Dieser wird unmittelbar neben Ihnen in einen einfachen, kaum genügend großen Korb gepfropft und derselbe geschlossen: Sie können den Korb, den Boden, den Menschen, kurzum Alles untersuchen. Bald wird der Korb vor Ihren Augen wieder geöffnet, siehe da. er ist leer: Sie können den Korb aufheben, hineinstoßen, können Alles damit anfangen, was Sie wollen; aus der Luft aber hören Sie seinen ehemaligen Insassen rufen. Nachdem der Korb wieder geschlossen worden ist. fühlen Sie. wenn Sie ihn heben, ein volles Menschengewicht; der Korb wird abermals geöffnet hallo! da ist der Mann wieder in seiner alten Stellung darin zusammengekauert und steigt mühsam heraus. Sehr gelungen ist auch das Binde- und Selbstlöse - Stückchen, unter den strengsten Controllbedingungen vollbracht. Die Gebrüder Davenport und einige Andere haben bekanntlich Aehnliches manchmal geleistet; aber so billig, wie hier, können Sie schwerlich irgendwo dergleichen haben! Bei diesen Herrschaften sind solche Dinge, denen ganz unzweifelhaft zwar nichts Außernatürliches, wohl aber die Benutzung nicht allgemein bekannte? Naturkrafte zugrunde liegt, durch viele Generationen hindurch, und unterstützt von entsprechender Lebensweise, auf das sorgsamste ausgebildet. Ohne Zweifel wird die Welt auch noch hinter diese und andere GeHeimnisse kommen. Der Hypnotismus scheint die nöthige Brücke dazu aufzu schlagen! P. K. Ameisen als Farmer. Zu den interessantesten biologischen Arbeiten gehört ein erst vor kurzem erschieneö Werk von Dr. A. Möller über die Pilzgürten einiger brasilianischen I Ameisenarteu, in welchem sich für den Zoologen w?e den Botanller gleich wichtige Beobachtungen über oie Wechselbe Ziehungen von Ameisen und Pilzen niedergelegt finden. Man hatte schon vor längerer Zeit vermuthet, daß die für die Pflanzungen' des tropischen Amerika so gefährlichen BlattschneiderAmeisen Pilzbauer und Pilzesser seien, ohne dieses scharf beweisen zu können. Iet sind diese Verhältnisse in allen Einzelheiten von Möller festgestllet wordcn. . In ungeheuerer Zahl von Individuen rückt ein solches Ameisen Volk an einen zu schneidenden Strauch oder Baum an. : In: kurzer Zeit sind sämmtliche Blätter desselben in kleine Stocke zerschnitten und nur noch ein unförmlich Stumpf bleibt zurück. Inzwischen ist vom Neste bis zu der be tressenoen Stelle eine kunstvolle Straße gebaut worden, welche eine ziemliche Breite besitzt und auf beiden Seiten durch beträchtliche Wälle geschützt- ist. Auf dieser bringen. die .Arbeiterinnen die oft das Neunfache' ihre KSrper gewichts betragenden Blattstiicke dem Neste zu. Häusig ift .de? Weg durch Hindernisse sehr erschwert, aber die Ameisen passiren die schwierigsten Stellen, klettern hoch an den Bäumen empor, passiren auf schwankenden Fsrnwedeln Bäche u. s. w., immer ihre schwere Last in gleicher Lage über ihrem Köeper balan.irend. Fast sämmtliche der so gewonnenen Vlattstücke werden in'S Innere des Baues getragen, nur wenige finden als Bedeckung desselben Verwendung. Was geschieht nun mit diesen Blattfragmenten? DaS sie nicht gefressen werden, das war schon früher hinreichend dargethan worden. MöZer sand, daß die Nester der Ameisen aus einer schwammigen porösen Masse bestehen. Letztere erwies sich bei mikroskoviscker
Untersuchung als nuS Blatttheilen ve stehend. ES wurden nun große Men gen von Ameisen eingefangen, welche dann bei der Arbeit (in GlaSschalen) beobachtet werden konnten. Möller erhielt dadurch folgendes interessante Er gebniß: Tie in'S Nest gebrachten Blatt stücke werden stark gequetscht, in Kü gelchen gerollt und dann von besonde ren Arbeiterinnen dem Bau angefügt. In diesem Bau wuchert nun. aber das Mycel eines PilzeS, d. h. 'unendlich feine Fäden, welche den Blattküzelchen ihre Nährstoffe entnehmen, um daraus den rucbtkörver aufzubauen id. h.
das-enige, was wir gewöhnlich den Pilz nennen). Dieser Pilz wird in jeder nur möglichen Weise von den Ameisen gehegt und gepflegt. Und zwar haben sie hierzu allen Grund; denn es zeigte sich, daß an den Pilzfäden kleine weike Anschwellungen entstehen, welche allein und ausschließlich den Ameisen zur Nahrung dienen. Die in Gefangenschaft gehaltenen Ameisen verhungerten lieber, als daß sie etwas Anderes gefressen hätten. Auf der anderen Seite konnte festgestellt werden, daß der gezüchtete Pilz bisher noch nirgends anders als in diesen Pilzgärten beobachtet worden war, ja sogar, daß verschiedene Ameisenarten immer ihren eigenen Pilz züchteten. Andere Pilze werden sofort vernichtet, indem dessen Fäden abaebissen werden. Die Ergebnisse der Punkt für Punkt bewiesenen Untersuchungen Möllers, welche hier ja nur kurz gestreift werden konnten, beleuchten viele der interessantesten biologischen Fraaen. Es wird vor Allem . eine AnPassung des Pilzes an die Ameisen und von diesen an den Pilz in so klarer Weise dargethan, daß man nun berechtigt ist. auch für diesen Fall von einer Symbiose zu reden, einem Berhältniß zwischen Thier und Pflanze, durch welches jedem der beiden Theile die nothwendigen Lebensbedingungen geschaffen werden und ohne welches kemer derselben zu eMlren vermag. Vom Inlands. Das Gewicht unserer Erde beträgt nahezu 300.000.000.000 Centner oder genauer 14.574.450.000.000 Kilogramm. Sonntags schulen gibt es jet in den Ber. Staaten 108,!'3i, welche von etwa 8.t.'50.000 Kindern besucht werden. Die erste Sonntagö' chnle wurde in 17L7 gegründet. Um 1000 Kubi! s u ß Leucht gas herzustellen gebraucht man acht Pfund Kohlen, welche ,.oei Eentsk,sten, und vier Gallonen Nhtha, die man für zwölf Cents tauft. Ida Bäumert. zas deut sche Madchen. daZ neun Tage lang in einem starrkrainpfäbnlichm Schlaf' ge legen hatte, ist im städtischen Hospital zu San Antonio. Ter., erwacht. Ihr Befinden ist ein ganz normales und ihr Aussehen ist durchaus kein kränkliches. Es ist dies der dritte derartige Anfall, den da? achtzehnjährige Mädchen gehabt hat. Victoria C o u nt y in Texas eine Merkwürdigkeit, deren es nur noch eine oder zwei in der bekannten Welt gibt. - Einige Meilen unterhalb der Stadt Victoria, in der Nähe des Rafts. am Guadelupe-Flusse, steht m oder vielmehr zwei Ulmen. Die beiden Bäume messen jeder 18 Zoll im Durchmesser, und stehen unten am Boden 8 Fuß entfernt von einander. Von da an nähern sich jedoch die beiden Stämme, bis sie in einer Höhe von 24 Fuß über dem Boden sich wieder in einen Stamm vereinigen, der vollkommen rund ist, keinen Spalt von Zusammenwuchs zeigt und , rings um mit Borke bedeckt ist.- ' Dieser vereinte Stamm ist etwa 28'Zoll im Durchmesser, und von ihm ragen mächtige starke Aeste nach allen Seiten hinaus. Es lohnt sich wohl für Jeden, der Victoria besucht, die kleine Spazierfahrt nach dem Rast zu machen, und sich das Weltwunder anzuschauen In Racine. Wisconsin, haben an einem der legten Morgen die stählernen Schienen eines Schnürleib chens einem jungen Mädchen das Leden gerettet TaS '.8ährige Dienst, mädchen Maggie Ehristmann hatte sich neulich Abends mit ihrem Verlobten Hermann Wit e verfeindet und dieser paßte sie am folgenden Morgen in dem Hofe ihrer .Dienstherrschaft ad, warf sie zu , Boden und feuerte drei Revolver schüsie auf ihre Brust ab. Zwei Ku geln prallten von den stählernen Schie nen ihres SchnürleidchenZ ab und die dritte drang zwar gerade über der Herzgrude durch eine solche Schiene, aber ihre Gewalt wurde dermaßen ab geschwächt, daß sie nur eine ungefährliche Fleischwunde verursachte. Witte versuchte darauf sich selbst zu erschie ßen, traf aber schlecht und machte sich sodann auf einem Buggy auf die Flucht. Er wurde jrdoch von der Polizei abgefaßt und wegen Mordver suchs in das Gefängniß gebracht. Tags darauf wurde er auf fein Gestündniß 'hin zu achtjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt. Ein seltsames Paar ist vor Kurzem in der Wohnung deS katholischen Pfarrers Kramer in Toledo, O., getraut worden. . Es war der bereits 37jährige Bauunternehmer Streicher, ein Mann, dessen Vermögen auf 580. 000 geschätzt wird, und Frau Cmilie Kaltenbach. eine ehrbare, fleißige und rüstige ' Waschfrau von 48 Lenzen. Der alte Mann, dessen bedeutendes Pelzwaarengeschäst sich nun in Händen teiner Söhne befindet, hat einen wah ren Kampf durchgefochten, um wieder in den Ehestand hineinzukommen. Vor etwa einem halben Jahre versprach er seinem damaligen Dienstmädchen, einer 2! jährigen hübschen Schweizerin, $10, 000, wenn sie ihn heirathen wolle. Tiejer Betrag sollte sofort nach der Trauung an die Mutter des MadchenS befahlt werden. Frl. Cmilie Pfef ferli. so hieß die Jungfrau, erklärte sich mit dem Plan einverstanden. Al les war fix. und. fertig, da wird Strei cher am Tage der Trauung verhaftet, vor den Probatrichter gebracht und wegen angeblicher Unzurechnungsfähig keit unter Kuratel gestellt. Um den Sticheleien . idrer Freunde aus dem
Wege zu gehen, begab sich Frl. Pfefferli nach Tetroit. wo sie gegenwärtig
ln Dlenst steht, 'trezch.'r lles sich je lll -4,11111 wiinwyv. nvp iuy IV. " doch dadurch nicht abschrecken, sondern treite ruhig 1UII1LL. Ul U. IU1I :.. ..x bemerkt, auch mit Erfolg. ES wird viel darüber gestritten, weshalb Strei' chers Verwandte eine Heirath mit einem jungen Madchen nicht erlaubten, mit riner älteren Frau aber gestatteten. Frau Streicher, geb. 5?altenbach, hat einige Söhne aus erster Ehe, die gegen ihren neuen Vater nichlS einzuwenden zu haben scheinen. DeS Glückes, in drei Erd theilen eine Lebensgefährtin zu besitzen, im in England, eine in Australien und eine in Broo'lyn. N. ?)., erfreut ''ch dcr Echau'pieler Claudeh. Brooke. .x. im gewöhnlichen Leben den Namen .Robert Fillstn Johnson" sührt. Leine dritte und lekte Frau, die ebenso unmuthige als reiche Minnie T. Ritter, die mit Brooke erst am 28. November o. ?!. in der Grace Eburcb in New T,oxl zum Bunde für's Leben vereint ' I wurde, ist aber qar nicht mit der ' (ngroZ-Berehe!ichung ihres Gatten einverstanden und daher strengte sie in der Supreme (iourt in Broo.h, einen Proceß auf NichtigkeitZertlürung ihrer Ehe mit Brooke an. Wie aus den Behandlungen zu ersehen war, heira. thete der Beklagte im Jahre 1875 ein Frl. Agnes Mu'chell in Lon don. die er dann unter Zurücklas. sung von fünf tleinen Kinoern schmählich im Stiche lieg. Ein Brief der betrogenen, Hintergangenen Frau an oen Vinwall oer lagen wurde im Gerichte verlesen. Sie beschrieb darin, daß sie Brooke seit elf Jahren nicht mehr gesehen habe und daß er während dieser Zeit auch nicht einen Eent zu ihrem Unterhalte beigetragen habe. Die zweite Ehekomödie Brooke's spielt? sich m Adelaide, Australien, ab, X. c rm wo er lm izayre eine loncett sängerin ?!amen5 Annic Leaf zum Altäre führte. Auch dieses Zusammenleben dauerte nur kurze Zeit, denn Frau Brooke No. 'JL wurde nur zu dal von der ersten Ehe ihres Gatten in .'nntniß gefegt, worauf sie schleunigst :ire ehelichen Fesseln mit Brooke gerichl:ich lösen ließ. Brooke schien aber gar nicht entmuthigt durch dieses Fehlschlagen feiner zweiten Ehe, son dern segelte ruhig nach dem Lande der Freiheit, um vielleicht dort eines der vielen Golovöge'chen- zu erobern, laß sein Erfo g ein vollständiger war. beweist seine Heirath mit Fräulein bitter, die über ein bedeutendes Ber mögen verfügt. Durch Zufall aber entöe tc Frau Brooke No. 3, daß ihr Gatte bereits zweimal verheirathet war und daß ihre Vorgängerinnen noch beide am Leben sind. Die entt.iuschte junge Frau sparte daraufhin w.ver Mühe' noch Kosten, um das nö thige Beweismaterial gegen Brooke zu ainmeln. Ihre Mühe war keine ver geblichr, denn Richter Eullen erklärte üngst ihre Ehe für nichtig. DeutscheLocalnachrichtttt P ro o.inz Hannover. Der Kreisnrr?tus Dr. Langerhuns In Hankensbüttel ist in gleicher Eigenschaft in den Land- und Stadtkreis
lelle versetzt worden. Beim Badenden feierte das Fest des 95jährigen , er rjvri : 9stffir2 Ts! flUnf f CnttR,
in oer irins. unweil oer Bauers . "-"-1". vuii" I"?'-" yDüthe ist der Schüler der Rektorat- leute zu Oberfrauenwald sahen.. wie ' ' . . !t fl c !. - rw . r
scku e n Latlz?n. Hermann kehren aus Emmeln. Kirchsviel Saren. ertrunken. In feierlicher Weise fand in Lingen die Enthüllung des den im Feldzuge 18701871 gefallenen Kriegern aus dem Kreise Lingen auf dem Marktplake errichteten Denkmals statt. An der Feier betheiligten sich im Ganzen l3 Krieqervereine. sowie die sämmtlichen sonstigen Vereine der Stadt. daZ Gvmnasium und die Bürgerschulen. In dem Kirchdorfe Geeste brannte das Haus des Bäckers und Krämers Winkeler total nieder. Königreich Sachsen. Dresden: Nach der jüngsten Berech nung hat Dresden 322.(3: Einwohner und nimmt damit unter den 70 Groß städten der Erde id. h. Crten mit über 100,000 Einwohnern) die ö-l. Stelle ein. t Ter W r.'l. Geh. Rath. Ministerialdirektor a. D. Schmaltz. t Der Rechtsanwalt beim Oberlandcsgericht, Justizrath Dr. Albrecht Wolf. In. folge eines Familienzwistes tödtete der Feldbesier Mar ttempe in Bodlit) feine Schwiegermutter. die Auszüglerin Anna Kreuz, durch einen Gewehrschuß, verwundete seine Frau gefahrlich und erschoß sich selbst. Mit dem Sitz in EhemniV ist ein Allgemeiner deutscher Trichinen Schaunerdand" in der Bil dung begriffen. Gegenwärtig gibt es in Teutschland ca. 40,000 Trichinen, schauer. Beim Baden im Ehemnitz Flusse oberhalb Sachse's Ruhe ertrank der 15 Jahre alte Malerlehrling Bött cher. Auf dem Wege zur Schule wurde der Knabe Altenkirch in Erimmitschau von einem beladenen Bierwagen überfahren und auf der Stelle getödtet. . Hessen-Darmstadt. Aufsehen erregt in der ganzen Gegend die Verhaftung des Postverwalters Schmidt in Flonheim. Es .sollen bedeutende Unterschlagungen vorliegen. Ueber das Vermögen der Viehhändler Gebrüder Stern in Friedberg ist das Konkursverfahren eröffnet und Untersuchung wegen betrügerischen Vankerotts eingeleitet. Der eine Theilhaber ist verhaftet, der andere, Jsaak Stern, hat die Flucht ergriffen. Der Privatier, früher Spenglermeister, Karl Fricl in Friedberg und seine Ehefrau Mary geb. Reuß feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Gestorben, Geheimrath Professor Dr. Wasserschleben in Gießen. Der am 13. März angeblich wegen unreellen Geschäftsbetriebs, verhaftete Bankier Schulhof in Gießen wurde gegen Steltun einer Kaution von 80.000 M. aus der Haft entlassen. Der Reisende eines Branntweingeschäfts in Gießen, Namens Hirsch, hat sich, vergiftet. Es verlautet, daß Veruntreuungen die Ursache dieses Selbstmordes sind. Dieser Tage fand in Gießen die feierliche Grundsteinlegung des neu zu erbauenden Korpshauses des Korps Teutonia statt. Abends wurde ein Kommers abgehalten.
Königreich Bayern. Der katbolische Männervcrein li
, ; nri r-L't 3s sl Endorf beging seni t 22. tsiungW, nur oern jiccc mcuiuuui 1 ' . . Daller von Freising einen einstündigen Vortrag hielt. Mit der Streuthalbahn, über die nun feit 15 Jahren die Verhandlungen schweben, ist man ein gut Stück vorwärts gekommen. In ! der kürzlich in Fladungen abgehalte-1 nen Versammlung des Comites für den Bahnbau Mellrichstadt Ost- j heim v. d. Rh. Fladungen wurde nämlich mitgetheilt, daß die Lokal- Z bahn - Aktiengesellschaft, vormals ! Krauß & Co. in München, bereit ist. ' nachdem nun das Bahncomite 85,000 Mark für Grunderwerbung zur Ver-, fügung stellen kann, eine normalspurige Lokalbahn Mellrichstadt Ostheim Fladungen baldmöglichst zu bauen, ja noch mehr, sie erstrebt den Weiterbau der Bahn bis Kaltennordheim zum Anschluß an die Feldbahn , .. . w i w . um 3i c c . an. Im Walde bei Weiskirchen brach .i mm s-n - s Feuer aus, welches etwa iuadratmeter Hochwald vernichtete. In Hatzenbühl brach in der Scheuer des ! f " c cr crY;!Y. ev ! Hanvlers yinpp imunix jeucr aus, welches Magazin. Tabakschuppen, Schweinestall und Scheuer mit zwei Ställen gänzlich zerstörte und das Wohnhaus stark beschädigte. . Ferner wurden eingeäschert das Anwesen von Joh. Wünstel, Scheuer mit Stallungen, chweineltaue uno cuuppen. Das Anwesen von Joh. Hoffmann, Scheuer und Sckweineställe wurden beschädigt. Vom Anwesen von Josef Wünstel wurde das Wohnhaus stark beschädigt, Ställe, mit Schuppen, Scheuer mit Stall und Schuppen zerstört. Das Anwesen von Geo. Brack 1., Wohnhaus mit Schweineftällen. wurde stark beschädigt. Als muthwilliger Brandstifter wurde der 18 Jahre alte Otto Werling. dessen Vater gleichfalls bei dem Brande geschädigt wurde, verhaftet. Dr. Valentin Loch, quiesz. k. Lyzealprofessor, papstlicher Hausprälat und erzbischöflicher geistlicher Rath ist in Bamberg gestorben. Die Schützengesellschaft in Bamberg. welche unter der Aegide derVamberger Fürstbischöfe zu Anfang des 16. Jahrhunderts als Schule der MiZizschützen entstanden ist, hat ihren monumentalen Neubau in feierlicher Weise und in Gegenwart einer großeren Anzahl Festgäste aus allen Kreisen eingeweiht und eröffnet. Im Brandner'schen Anwesen zu ' Weberlehen, Gemeinde Landschellenberg, brach Nachts Feuer aus. . Die Bewohner lagen im tiefsten Schlafe. Der Besitzer, drei Kinder und zwei Mägde gelangten, wenn auch mit Brandwunden bedeckt, ins Freie, die Frau rettete sich durch einen Sprung von der Altane. Die 70 Jahre alte Großmutter und ein dreiviertel Jahre altes Kind konnten nicht mehr gerettet werden und kamen elend in den Flammen um. Beim Baden in der Donau ist der Amrsgerichtsdiener Büchner in Bogen f'irunk'n. Der Landwi'th Stöhr von Losbergsgereuth gerieth nach der Wahl, als er mit einem tüchtigen Rausch heimging, in einen Teich und ertrank. Das älteste deutsche Studentenkorps, die Onoldia" in ErlanW yuno eiwas im aer ver,cvarrle. Sie gruben nach und fanden den Kopf eines neugeborenen Kindes. Die Häuslerstochter Maria Zillner von Oberneureut wurde als Kindsmutter und .muthmaßliche Mörderin verhaftet. In Gefrees stürzteder Seilermeiste? Karl Richter von der Ausfahrt" aus seinem Hause aus der Höhe von zweieinhilb Stockwerk in den Hof und war sofort eine Leiche. Der Zuckerwaarenhändler Hiwert in 5of der seine Frau erschlagen, besaß ein Vermögen von 2000Mark. Er beschäftigte sich nebenbei damit, aus den Karten die Zukunft zu lesen. Diese hatten ihm nun verrathen, seine Frau sehne sich nc.ch dem Tode ibres Mannes und nach dessen Vermögen. Um zu verhindern, daß das Bermögen der Frau zufalle, erschlug er sie und sprang in die Saale. Groß herzogthu m Baden. Karlsruh.': Der .Sängerbund Ho benbaden- feierte sein .jähriges Jli bilaum unter Theilnahme bedeutender ausw.irtiger Vereine und zahlreicher Fcstgenonen. Ter imposante Festzng und eas eit onzert nahmen einen glänzenden Verlauf. t Ter bekannte H.nfenvirtuose Sjödcn in Biel (Kant. Bern . Seit einer Reihe von Jahren hatte er seinen Wohnsitz in Baden Baden ausge-'chlagen. Der Pfarrer I. in Gondelsheim endigte sein Leben durch Erhängen. In Engen hielt der Turnverein feine Fahnenweihe, zu welcher 10 Vertreter von 10 auswärI tigen Turnvereinen erschienen waren. Tie Festrede hielt Vorstand Muller. In Eschbach wuide der Schuhmacher Reiner wegen eines Sittlichleitsvergehens verhastet. f Auf ihrem Landfitz Neuershauscn Freifrau v. Marschall, geb. Freiin v. Falkenstein, die Wittwe des Oberhofrichtcrs v. Marschall und Mutter des Staatssekretars des Auswärtigen Amts in Berlin. Die Hotelbesitzer Wilhelm und Karl Föh. renbach in Freiburg sind in Konkurs gerathen. Die gemüthskranke Ehefrau des Landwirtds I. Bleuder von Guten stein machte ihrem Leben durch Erhän gen ein Ende. Böhmen. Gestorben: Der Generalmajor i. R. Franz Kolb v. Frankenheld in Weinberge. Vor einigen Tagen wehte zum ersten Male seit mehr als dreißig Jahren die weiße Fahne vom Giebel des Bezirksgerichts in Aussig, zum Zeichen, daß kein Häftling sich in den Mauern desselben befindet. Der Post- und 'Telegraphenamts -'Controleur Hugo Sommer in Aussig feierte sein 40jähriges Dienstjubilaum. Der ganze Stadtrath in BrennPoritschen hat sein Amt niedergelegt, weil er nicht das Stammvermögen der Gemeinde antasten wollte und keine Communalumlagen erwirken konnte. Gestorben: In Eger die Frau be? 1 ! ?fl-3 T tlfl!.. X. ! zurgermeiuers zvr. Regier. In dem .; Haule , der Ebeleute . Brück jn
.Zber-Grä'uven brach Feuer au, das sich so schnell verbreitete, daß nur mit Mühe die Eheleute und 2 Kinder gerettet werden konnten, während der 22jährige Sohn verbrannte. Gestorben: In Heiliqfeld Pfarrer Wen zel Broh. Kürzlich stürzte dasMittelgebäude der Ederer'schen DampfZiegelei inPolna ein. Ein Arbeiter im Alter von 17 Iahren und einMädchen von 18 Iahren wurden getödtet. eine Mutter von 5 unversorgten Kin-
dern erlitt vier Beinbrüche und meh- gaben rere Armbrüche. Sechs Arbeiter sind'"""
leicht verletzt. Die ubnaen der 30 Arbeiter retteten durch rechtzeitige Flucht ihr Leben. Gestorben: Der piutui un uti viuuiLiCiuciues v rui;?Ai V IN Bahrn in yrol, wohin er sich ei nes Lungenleidens wegen begeben hatte. Vor Kurzem starb im Ste- ' U 1 r;.,f : n? ;-.r,r n?kvt axs fanshowital zu Reichenbera dit . Pfründnerin Theresia Watznauer, bis zur allseitigen Ueverraschung ein Baarvermögen von 4000 fl. binter, ließ. Das Clam-Gallas'sche Patronatsamt, welches dieselbe als Pfründe nenn verpflegt hatte, verlangt nur. als Rückersatz des Pfründnergenussek 1608 fl. Jn Teplitz brannte 'oh Bandfabrik der Firma Back & Eo. nieder. Auch die daneben desindlicht Glasfabrik von Steinwald wurde arc beschädigt. Der Gesammtschaden beträgt 100.000 fl. Franz Cervenku Oberinspector der Aussig-Teplitzei Eisenbahn, feierte sein 2,?lähr'ge Dienstjubiläum. Der Auskultcm Emanuel Zwicker in Traut'nau ist nach Unterschlagung don meyr als 1000 fl. flüchtig geworden. Schweiz. Da der große Rath in Chur, evange lische Sektion, die Taufe als nicht nothwendige Konfirmation erklärt hat. beschloß die Rhätische Kirchensynode, folgenden abgeänderten Verfassungsartikel zur Volksabstimmung zu bringen : Mitglieder der evangelischrhätischen Kirche und damit ihrei Pflege unterstellt sind alle evangelischen Kantoneinwohner. welche die heiligt Taufe emvfangen und nicht ihren Austritt erklärt haben." Nach elfjähriger Trennung ist die Gemeinde Bondc wieder der evangelisch-rhätischen Landeskirche beigetreten. Neuerdings taucht das Projekt wieder auf. die Engadiner Seen mit einander zu verbinden. um sie für die Schifffahrt praktikabel zu gestalten. Durch Schleusen sollte der Maloja-Silser-See mit dem Silvavlaner verbunden werden und dieser weiter auf gleiche Weise mit dem Campferer-See. Eine Verbindung des Campferer- mit dem St. Moritze, See würde man der Kosten wegen unterlassen. und auch weil sie nur schwei ausführbar wäre. Am unteren Ende des Camvferer-Sees, d. h. in den dort zu erstellenden Hafen, hätte dann die projektirte. elektrische Bahn von St. Moritz einzumünden. Der diesjährige Ausfall an Futtermitteln und der übrige Schaden der Kulturen, den die abnormen Witterungsverhältnisse zur Folge hatten, wird für den Kanton Aargau auf 5 Millionen Franken berechnet. Auf dem unteraargauischen Turnfest errang den ersten Lorbeerkränz der Seminarturnverein Wettin gen in Brugg. Kürzlich mußten die Gräber der bei Sempach gefallenen Ritter wegen innerer Umbauten geöffnet werden. Die Schädel sind noch gut erhalten, obwohl meistens eingeschlagen, und zeigen prachtvolle Zähne, wie sie heute kein Zahnarzt schöner macht, obwohl sie seit 507 Jahren im Grabe ruhen. An dem kantonalen Musikfest in Lenzburg betheiligten sich folgende Vereine : Stadtmusik Lenzbürg. Aarau, Zofingen, Bremgarten. Feldmusik Muri, Reinach. Niederhallwyl, Egliswyl. Erlinsbach (Aargau). Erlinsbach (Solothurn), Schönenweid (Solothurn). Schinznach und Ottenbach. Das Resultat des Wettstreites ist noch nicht bekannt. I n d en New England Staaten sind während der drei dem August vorangehendcn Monaten fünfunddreikig Postämter beraubt worden, im Ganzen um ungefähr 510,000 in Bnefmar'en und Baargeld. Unter denOddFellows wob'bekannt. Julius Grummann, der Jahre lang über da;Odd Fellon)s Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesi gen Arzte vom Bruch kurirt. Die Vollstem digkeit seiner Heilung drückt Herr Grummann in' folgender Weise aus : Indianapolis, 24. MSrz, 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Zahre 18a4 von Doktor W. S. Nott für einen öruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. November wurde ich als kurirt be trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, Custodian des Odd Felloms Gebäudes, - Nordost Ecke Pennsylvania und Wash . wgton Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott. seit 23 Jahren ein vraktizirender Arzt, 14 Jahre in .Xndianavolis. bat in den letzten 9 Jahren die tturiruna von Brück wv Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Aeyanvlungen perontilq. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Ruptur? Cure Co.. 20Z West Washington Straße, Indianapolis, Ind. lrJ:B.iarcer Umgezogen. ..Er ist hier um hier zu l leiben." Tie zunehmende Preiis des Dr &aU'. dr Augen dnd Ohren Arzte, wisii nsck qrouerrn Räumlichkeiten umzuztc'en. ü ir-ic ttictc deöhald die Räumlichkeiten i:n vc.i,n Ttock dr Jron Block". I W. Washingtou Str.. nächst i Bowen.Merrill So'S, für süni .ahre. o er auSaez'ichnrr? Ofneen rinaerickitet bat für die Behandlung von Auge, Ohr. afe und H-ls und die Anfertigung von Brillen, künstlichen Au cn und die EeradcsteUung von Schielaugen, so ie die Operation zur Gntternung de StarS lr,unehmen, zu Prellen für lle erreichbar, lvusultatto frei und Jedermann eingelad.
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