Indiana Tribüne, Volume 16, Number 337, Indianapolis, Marion County, 25 August 1893 — Page 2
Sndiana Tribüne.
Erscheint j .. . r L r m. ! zcu glich nnd Sonntttgs. TietäzUe, Tribür.e"koyrt durch den Träger ; Loche, die Cnntag.Trtbüne'' e :e. Beide zusammen ILCentS ode? 11 Cent per Wc enis prr vr. cii.c gu uu;wcii vcmi uu; k?..77n. riift.ufAfttn93Br.
ausbczahluna per Jahr. sich hier nicht um Erreichung kolzssaler i . Geschwindigkeiten, wie bei den Projece:z. m- ic rr.s (u,. ten Wien-Budapest und Chicago-St. Olnce:No. 18 Sud Alabama tr.g wofür besondere Bahnkörper j mit ertra starkem Oberbau, schwachen ZndianavoliZ,Zns.. 27. Augun 1893 i Steigungen und großen Radien, so.
FortschrZ t: der Elektrotechnik. Soweit bis jetzt die Nachrichten aus j " I Chicago reichen, hat die Eolumbische Ausstellung keine, besondern Ueberraschungen auf elektrischem Gebiete aufzuweisen: nicht einmal die oft angekündigte Kraftübertragung vom Ria .wtwt i fc V. V V vv nr, ist ,'. Ch,, frtmmfn. mat ! nar bat QuTitm noA die Mb.eiluna ! nickt eröffnet, wo der neueste Ädgott der Amerikaner, der Edison schon halb vergessen macht, seine Wunder zeigen soll; aber es versteht bi Sachkennern wenig Hoffnung, daß Tesla es schon zu praktischen Resolutaten gebracht habe. Ricola Tesla, ein junger ame rikanisiter Südslave, hat sich vor einigen Jahren durch seine Untersuchungen über Wechselstrom und besonders durch seine Versuche mit hochgespannten Strömen von großer Wechselzahl bekannt gemacht, und man erwartet Großes von ihm; bis zur Stunde in dessen haben die letztgenannten Studien, die auf eine andere Methode der elektrischen Beleuchtung abzuzielen scheinen, keinen Abschluß gefunden. Zuletzt sprach Tesla in den ersten Monaten dieses Jahres vor zwei verschiedenen technischen Gesellschaften der Union über seine Arbeiten in populärer Weise; doch ist es schwer, den In. halt der Vortrage faßlich wiederzugcben. weil ihren Mittelpunkt eine Reihe glänzender und theilweise verblüffen, der Experimente bildete. Als Ein gang bot Tesla beide Male eine be redte Umschreibung des Schiller'schen Textes: O eine edle Himmelsgabe ist das Licht des Auges!" vom Stand-, vunkt des Elektrikers, um dann zu einer Beschreibung der neuesten Metho den überzugehen, nach welchen er aus gewöhnlichem Maschinenstrom mit Hilfe von Unterbrechern, Eondensato-. ren und Transformatoren seine Strome von mehreren hunderttausend Volt Spannung und noch höheren Wechselzahlen erzeugt. Solchen Strom führt er z. B. zu einer im Uebrigen wohlisolirien Messingkugel, berührt sie mit der einen Hand mittelst eines Drahtes und nähert ihr die andere Üand: im Dunkeln sieht man dann Ströme von Licht aus seinen Finger--spitzen und der ganzen Hand in der Richtung nach der Kugel brechen. Oder er verbindet mit seiner Stromquelle das eine Ende eines Drahtes, von wel chem eine Spule abgezweigt ist, und bringt in dem Stromkreis einer über jene geschobenen Spule Lampen zum Glüben. oder gar er verbindet von einer Glühlampe blos das eine Ende des Kohlenfadens mit seinem Apparat, das andere mit einer isolirten Platte oder mit ihrem eigenen Schirm, und die Lampe erstrahlt lebhaft u. a. m. In der Erklärung werden diese Erscheinunaen theilweise dem Bombarvement" der kleinsten Stofftheile gegen die festen Körper unter dem Einfluß der ungeheuer raschen und heftigen Aethnschwingunii?n zugeschrieben. ''!ber die Nülle der Experimente wirkt verwirrend und erlaubt keinen tiefen Einblick zu gewinnen. Skeptiker beHäupten, die gezeigten Phänomene lieNen sich mit viel einfacheren Mitteln hervorbringen, und eine Glühlampe würde ?uf solche Art noch mehr Energie verschlingen, als sie leider jetzt schon thut. rr'tii geraume Zeit wird man, ungeachtet solcher Anblicke in die Auskunst, wie sie Tesla eröffnet, noch auf die bisherigen Arten der Stromerzeugung angewieftn bleiben; es erregt dahe eine Art von Sayers .in Glasgow ersonnene Verbesserung an der Dynamomaschine überall großes Interesse. Die Erfindung hat die Herstellung einer Maschine von höherem Netzeffekt und billigerem Preis als seither im tlfll, Vm d..fl Jedermann hat schon bemerkt. um., oumuirn tjui ujuii vernein, daß da, wo die Bürsten auf dem dol lector ausliegen, zuweilen Funken ent stehen, namentlich wenn die Belastung stark wechselt: diese Funken bedeuten verlorenen Aufwand und sind' auch an sich dem Collector, dem empfindlichsten Theil der Gleichstrom-Maschine. schädlich. Man kann sie durch exakte Arb?it und weitgehende Theilung deb Collectors beschränken, und es gibt wohl zahlreiche gute Maschinen mit sehr geringer Funkenbildung ohne viel Bllrstenverschiebung; aber die Mehrkosten dafür wachsen weit rascher als der Gewinn am ?!utzeffekt. Die Sayers'sche Methode besteht darin, daß auf em Anker zu der gewöhnlt chen Wickelung eine Hilfswickclung hin zukommt, welche bewirkt, daß in jeder Theilfpule die Stromstärke in dem Moment Null ist.' wo die Bürste den zugehörigen Collectorstreifen verläßt; die Funkenbildung soll dadurch gänzlich oder wenigstens in sehr weiter, Grenzen verhindert werden. -Ein weiterer Vortheil wären die sog. Locharmaturen. d. h. massive Eisenanker, deren Drahtwickelung isolirt in Boh rungen oder tiefen Schlitzen sicher gebettet liegt und damit enge Luftzwischenraume zwischen Anker und Magneten überall angewend?t werden könnten, was bisher nicht möglich war. Ein anderes Rovum ist die elektrk sche Lokomotive von I. I. Heilmann in Paris: sie unterscheidet sich von allen ihren Vorgängern grundsätzlich dadurch, daß ihr der elektrische Stron. nicht von außen stetig oder in längeren Zwischenräumen (durch Ladung einer mitgeführten Batterie) zugeleitet wird. Vielmehr trägt die Heilmann'sche Lo tomotive selbst dje Apparate ur Er
' zeugung der Elektrizität: ttessei. ! Dampfmaschine und Dynamomaschine,
und der daraus erhaltene elektrische Strom erst setzt die Axen durch Elektromotoren in Bewegung. Auf den ersten Blick will es paradox erscheinen. , daß ein solcher Umweg vortheilhast sein soll; aber bei näherer Betrachtung erkennt man die Richtigkeit der zu ,u . f. . vv ' v n Grunde lleaenden 5dee. Es handelt u . i l' V. tW sCP ..Vs4 Grunde lleaenden Idee. Es handelt wie besondere Wagen erforderlich sind, sondern auf den vorhandenen Eisenbahnen sollen mit den vorhandenen Wogenmaterial durchweg Geschwindig. A f AK A I i A V ImAWKA A 1 4 keiten einaebalten werden, die jetzt nur m Amerika ausnahmsweise die schnellsten Züge besitzen 60 Kilometer für Güterziiae. 100 bis 160 Kilometer für Personenzüae in der Stunde und . .. r im f zwar aus ökonomische Weise. DlL Lösuna des scheinbaren Räthsels liegt in folgender Ueberlegung. Während die Dampfmaschine der alten Lokomotive ihren Gang verlangsamt, wenn die Zugkraft steigen muß, z. V. beim Hinauffahren einer schiefen Ebene, wird man umgekehrt in solchen Fäl len die Dampfmaschine der Heilmann'schen Lokomotive schneller laufen lassen, so daß die Dynamomaschine den Elektromotoren genügende Energie zur Einhaltung der normalen Gescbwin. digkeit liefert; der Grundgedanke be steht also darin, daß hicr die Dampf Maschine unabhängig von der momentanen Belastung ihre Gcschivindigkeit ändern kann unter dauernder Einhal tun der Bedingungen für ökonomisch Ausnützung des Dampfes. Abnahme der Bevölkerung U lsak'Lothringen. Ueber die Bewegung der Vevölkerung in Elsaß-Lothringen bringen di, vom Ministerium für Elsaß-Lothrin. gen herausgegebenen Mittheilungen interessante Aufschlüsse, namentlich übe, die Aus- und Einwanderung. In. großen und ganzen geht der Strow der Auswanderung nach Westen, während der der Einwanderung von Oster her in's Land kommt ; im kleinen der selbe Vorgang, wie seinerzeit bei bei Völkerwanderung. Zisfermäßig läßt sich jedoch weder die Höhe der Ein, noch der Auswanderung festsetzen. Die hauptsächlich aus Altoeutschlanr: kommende Einwanderung vollzieht sich nämlich meistens ohne daß die Vehörden davon in Kenntniß gesetzt werden. Ebenso entzieht sich die Auswanderung der ziffermäßigen Beobachtung. Sichere Anhaltspunkte bieten nur dtt Bestimmungen des Gesetzes über Erwerb und Verlust der Rehs- und Staatsanaekörigkeit. Auf Grund der dabei festgestellten Ziffern ist blos ermittelt worden, daß die Zahl der sei! 1891 förmlich in's Ausland entlassenen Personen (22.971) der der aufgenommenen Landesangehörigen und naturalisirten Ausländer (22.025) beiläufig gleichkommt. Um ein annähernd vollständiges Bild der W-nderbewe-gung zu bekommen, bleibt kein anderes Mittel übrig, als daß man zu dem Ergebniß der Volkszählung den Geburtenüberschuß des betreffenden Zeitabschnitts zählt. Der Unterschied zwischen dieser Ziffer und der thatsächlich vorhandenen Bevölkerung ist alsdann als Ergebniß derWanderbewegunz anzusehen. Es läßt sich dabei allerdings nicht die eigentliche Zahl der Ein-, bzw. Ausgewanderten ermikteln. fondern nur inwieweit die Auswanderung nichl durch die Einwanderung gedeckt worden ist. Bei diesem Verfahren, bei dem übrigens mangels der Anhaltspunkte die während des Krieges und unmittelbar nach demselben stattgefundene starke Auswanderung ganz außer Betracht gelassen werden muß. ergibt sich für die Zeit von 18711890 ein Ausfall von 204.103 Personen. Rechnet man 12.000 seit 1872 hierber gezogene Ausländer und 64.000 als sicher ermittelte eingewanderte Altdeutsche zu der Ziffer von 204,108, welche den Ueberschuß der Auswanderung über die Einwanderung darstellt, so ergibt sich die Ziffer von rund 280,006, die als unterste Grenze für die Zahl der Auswanderung von 1870 1890 angenommen werden darf. Der Wirklichkeit am nächsten dürfte man mit der fteftfetmrrn ll s 1 m , . oer Äuswanoerunas,ttlser am menr ais 300,000 oder ein fünftel derGssammtbevölkerung kommen. Fragt man nach den Gründen dieser in ihrer Art' einzig dastehenden starken Auswanderung, so ist man versucht, dieselbe in erster Linie in der Unlust an der deutschen MilitärPflicht zu suchen. DieZ ist jedoch gründfalsch, wie sich ziffernr.'.äßig nachweisen läßt. Der Ausfall an weiblichen Personen für die Zeit von 18711890 (93.672) nähert sich nämlich dem Ausfall an männlichen Personen (110.436). Im Zeitabschnitt von 1875 1880 übertraf sogar der Ausfall an weiblichen Personen (20,650) den an Männern (15.230). ebenso 1885 1890. während welcher Zeit der Ausfall an Weibern 19.076. der an Männern 18.915 beträgt. Die Auswan derung muß vielmehr auf wirthschaftliche Ursachen und Ueberlieferungen zurückgeführt werden, die längs vor Abschluß des F'Snkfurter Friedensvertrags bestanden haben. Von 1841 1850 betrug der Geburtsüberschuß auf 1000 Personen 7.76. dieBevölkerungsabnähme 4,04. 18511860 der Geburtsüberschuß 5,32, dieBevölkerungszunähme 0.25 und 18601870 der Geburtsüberschuß 6.62. die Bevölkerungszunahme 0.29. Es hat demnach das Land in den angegebenen Zeiträumen in steigenderFolge 3.72. 5,58 bzw. 6,32 vom Tausend durch Auswanderung verloren. Wenn Elsaß-Lothrin-gen von 18711880 bei einem Geburtsüberschuß von 7,32 und einer BeVölkerungszunahme von 0.03 einen Ausfall von 7,36 vom Tausend auftottft so ist dies kein ungünstiges Vrhaltniß, namentlich wenn man die gewältigen Umwälzungen in Betracht zijjt. die sich nach dem Kneae auf voli-
..tichem und wirthschaftlichem Gebiet in Elsaß-Lothringen vollzogen haben.
Die röfze der Meereswellen wird sikwöhnlich überschätzt, dank der Phantasie oder Aengstlichkeit der Beobachter. Auf offenen Meeren beträgt die Höhe der Wellen selten mehr als zwei Meter bei gewöhnlichem Winde, i!.re Länge (von Thal zu Thal gemessen) allerdings das Zehnsache. Im Mi!!elmeere erreichen die Wellen sogar im Sturme (nach Angabe des Admirals Smyth) nur eine Höhe von 4 bis 5 Metern, im atlantischen Ocean nach Ccoresby durchschnittlich eine Höhe von 4 bis 6 Metern, im Sturme 10 Meter, höchstens 13 Meter. Nur im südlichen atlantischen Ocean, nahe dem Kap der guten Hoffnung, kommen Wellen von 15 bis 18 Metern Höhe zustande. Selbst an dem berüchtigten Kap Horn wird keine Welle über 7 Meter hoch. Die haushohen" Wellen der Romanschreiber sind also in unseren Meeren überhaupt nicht anzaireffen. Die Geschwindigkeit der Zi'cereswellen ist abhängig 1. von der öcöße der Wellen. 2. von der Tiefe des Wassers, sie ist also am Strande am geringsten ; an den mehr oder weniger flachen Küsten, wo man badet, beträgt sie selten mehr als ein paar Meter in der. Sekunde, hingegen aus offenem bei mäßigem Winde (nach T!zopson) zwei und einhalb geograv..:!l:,e Meilen in der Stunde, bei star ,0 i 'ein 2'Zlnde dreimal so viel. Bon, Jnlande. In Deutschland kommt tu vostamt auf je 1.774 Einwohner, die Ler. Staaten haben im Verhältniß ;ur Bevölkerung zweimal so viele. Die ersten Peanuts-, ire'che in der Hand?lsgeschichte Amcri las erwähnt werden, wurden in 1794 von Birginien an ein Haus in New )ork geschickt, es waren zehn Säcke. 3 18' '2 betrug das Product 2,600.. 300 Bushels. . Der N o ck i n g S t o n e" (Schaukelnde Stein) in Sullivan öounty. New ?)ork. wiegt vierzig Ton ?ien und ist so gleichmäßig auf einer ' ebenen Fclsfläche balancirt. daß man ! ihn leicht mit einem Druck des Fingers ! in Bewegung setzen kann, doch die vcrnnlgren rasre von uunoeri Scannern !önnen den Stein nicht o)neAnwendung ?on Maschinen aus seiner Lage brinzen. Schwarze oder weiße hüte? Dr. Vallin hat festgestellt, daß lach einstündigem Spaziergange in )er Iulisonne die Temperatur im Innern eines Cnlinderhutes bis auf 16 Grad Celsius steigt. Der Marineirzt Dr. Eorne hat nachgewiesen, daß im Senegal unter der Mütze eines vkarlneofsiciers 41 Grad erreicht wer)en. während sie unter derMütze eines Unterofsiciers. die mit Luftlöchern lerseken ist. nur drei Grad weniger ,eigt. Unter dem weißen englischen Tropenhelm steigt sie selbst bei der größten Hike nicht über 33 Grad. Der weiße leichte Hut ist im Sommer demnach dem schwarzen vorzuziehen; sie naturgemäßeste Kopfbedeckung in heißen Gegenden ist der weiche, faltige ?veine Turban der Orientalen. Es ist eine bekannte Thatsache, daß es in den ver. schiedenen Regierungs - Departements zahlreiche Angestellte gibt, welche als ehemalige Soldaten eine Pension wegen Untüchtigkeit zu Arbeitsleistungen beziehen, dabei aber vollauf ihren Dienst versehen können und zum Theil recht gesunde Menschen sind. Der neue Pensions-Commissär gedenkt auch dieser Sorte Jnvaliden" demnächst seine Aufmerksamkeit zuzui?:nden. Im Pensionsbureau selbst sind viele Personen beschäftigt, welche ein Jahresgehalt von $1200 bis $1800 bekommen und zugleich von der Regierung eine. Pension von $12 per Monat erhalten auf den einzigen Grund hin, daß sie nicht im Stande seien, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen! ??älle dieser Art finden sich. wie neuerdings aus Washington be richtet wird, nicht nur in allen Departements. sondern si? haben sich unter der letzten Administration ganz unoerhältnißmänia vermehrt. Die Zahl derjenigen Angestellten, welche wegen erlittener Verletzungen oder aus sorn siiaen stickbaltiaen Gründen zu einer Pension berechtigt sind, soll sehr gering sein, die meisten lassen es sich auf Onkel Sam's Kosten doppelt wohl sein. Die Sterblichkeit unter den Negern des Südens ist eine weit größere als unter den Weißen, im letzten Jahre betrug die Todesrate der tx steren 40.54 vom Tausend, während sich dieselbe bei den letzteren auf nur 16.18 stellte. Die New Orleans Picayune" sagt, daß 'in vergangenen. Jahre die Sterberate unter den Weinen iener Stadt 25.41 und unter den farbigen 36.61 pro Tausend betrug. Von 1000 weißen Kindern unter 5 Jahren starben 87.33, von farbigen Kindern 118.17. Die Ursachen er wägend, welche zu dieser hohen Sterd Uchkeit der Negerbevölkerung führen, bemerkt das erwähnte Blatt: Es scheint nicht, daß der Neger, als er hier in Amerika noch in Sklaverei lebte, unter dieser großen Sterblichkeit gelitten habe. Er war gesundheitlich einem gewissen Zwange unterworfen und im Allgemeinen mit einfachen, aber kräftigen Speisen genährt- Der Census de5 Jahres 1850 gibt . B. die Negerbe. völlerunq auf rund 3,738.000 Köpf an. Im Jahre .1860 war dieselbe auf 4.441.000 angewachsen. Die Zu. nähme betrug in.zehn Jahren 703.000. 1880 betrug die Aabl der Neger in der Union etwa 6.580.000. Beim letzten ! Census 1890 hätte die Zunahme, wenn man dieRate von 1850 bis 1860 u Grunde legt. 1,167.000 tragen müssen, thatsächlich indeß betrug sie nur 890.000. Er st nachdem der Maharadschah von Kapurthala New Aork
oen Lücken gewendet uno ven Weg nach der Stadt der Weltausstellung eingeschlagen hatte, ist es ruchbar geworden, daß sich in seinem Gefolge ein reixe'der Ptse" vcfcad, welcher eigentlich gar kein Page, sondern eine seiner Lieblingsfrauen ist. die er dazu auserkoren, ihm, so lange er außerhalb seines Reiches weilt, die Stunden zu ersäßen. Nach den Gesetzen der Hindu sind die Frauen nicht nur zur strengsten Zurückgezogenheit im Hause verdammt, sondern es ist ihnen auch das Verlassen des Landes unter keinen Umständen erlaubt. Innerhalb der Landesgrcnzen können sie, bei strenger Überwachung und geeigneter Begleitung. Reisen machen, aber seit undenklichen Zeiten haben die Vrahminen, beim Fürsten wie beim Volk, streng darauf geachtet, daß keine Frau ihren Fuß auf fremdes Gebiet fetzt. Als nun der Maharadschah den Entschluß faßte, die Fahrt nach dem Westen anzutreten, und sich sehr bald darüber einig war. daß das Ewig-Weibliche nicht an seiner Seite fehlen dürfe, da mukte er darüber nachdenken, wie er den Priestern ein Schnippchen schlagen und seine Favoritin über die Grenze schmuggeln könnte und dann verfiel er auf die nicht ganz neue Idee, seine süße kleine Anana" als Knaben zu verkleiden. Gedacht, gethan und, ohne entdeckt zu werden, gelang die List. Mehrere Amerikaner, welche den Maharadschah in Rom und anderenStädten des europäischen Kontinents trafen. waren entzückt von der Schönheit eines Jünglings, der sich in dem Gefolge des Fürsten befand, aber jede Annäherung ängstlich vermied. In Paris jedoch verschwand der Knabe und statt seiner tauchte die Favoritin des Lerrschers von Kapurthala auf. 5?ine amerikanische Dame, welche auf ver Reise viel in der Gesellschaft des Fürsten und seines Gefolges war, wurde nicht eher in das Geheimniß eingeweiht, bis sie sich an Bord des Dampfers Paris" nach dem Verbleib jenes Jünglings erkundigte. Dann vertraute ihr der Sekretär des Maharadschah die kleine List des Letzteren an. Bald darauf ward die Dame der Aana" vorgestellt, und diese wi derte, als sie aus die Metamorphose aufmerksam gemacht ward, in gutem Französisch lachend: O ja, in Rom
war ich ..Monsieur", m Paris Madame". Ich ziehe es vor Madam?" zu sein." DtUkschtoealnachrichtetti Provinz Brandenburg. Während eines schweren Gewitters wurde die Frau des Maurers W. Kallies aus Groß-Neuendorf. die sich mit Butterhandel beschäftigte, auf einem Geschäftsgänge in der Stube des Besitzers Henschel zu Klosson vom Blifc erschlagen. Auf dem Gut o heniesar wurde ein Knecht sammt einem Pferde erschlagen. Auf dem Bahnbofe in Luckenwaldc wurde der Stationsgchilfe Luendorf. als er die Geleise überschritt, von einer Rangirmas.lne ersaßt und so schwer an den Beinen verletzt, daß der Tod eintrat. Die Verhandlung des Schwurgerichts in Neu-Ruppin gegen die Brüder Schulz wegen Todtschlags des Försters Bast endete mit der Verurtheilunq desRudolf Schulz zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe; gegenWilHelm Schal, wurde auf 5 Monate Gefängniß erkannt. In Ottendorf qerieth der Feuerwerker und Häusler Martin Selka wegen seines ArbeitsVerdienstes mit seinem Schwiegervater und seiner Frau in Streit, wobei der Schwiegervater Lewa seinem Schwiegersohn mit der Heugabel drohte. Ohne sich lange zu besinnen, nahm Selka eine Holzaxt und schlug mit deren Rückseite seinem Schwiegervater auf den Kopf. Nach zwei Siunden starb Lewa. Beinahe ebenso behandelte Selka seine Frau. Diese liegt mit aebrockenem Arm und einer Wunde auf der Schulter zu Hause. Nach vollbrachter That beabsichtigte der Mörder sich in der Scheune das Leben zu nehmen, wurde aber daran gebindert und in das Amtsgerichtsgefängniß gebracht. Auf der Domäne Sorau wurde der Wächter Ott beim Kleemähen vom Blitz erschlagen. Gestorben: Der Amtsrath Friedrich Cochius zu Dreetz. Provinz Ostpreußen.' In der Schnecker Forst fand zwischen dem Rechtsanwalt Schimmelpfennig und dem Amtsrichter Manteq ein Piftolenduell statt, bei welchem der Erstere durch einen Schuß in die Brust schwer verwundet wurde. Landralh Schickert war Unparteiischer. In Norweischen gerieth der LoSmann Rieleit mit dem Schwiegervater seines Brotherrn, dem Rentier Mantel? in Streit. R. zog dabei ein Taschenmesser und versehe dem M. einen Stich in den Unterleib, so daß der chwerverwunbete zusam menbrach und nach einigen Stunden starb. Dem Schützenfeste in Maragrabowa wohnten viele Schützen aus Lyck. Goldap und Darkehmen bei. Als Schützenkönig ging Gerichtsvollzieher Burbiel bervor: erster Ritter wurde Gerichtsvollzieher Sternberg und zweiter Ritter Kaufmann Kaufch. Ueber das Vermögen des Droguisten Gustav Ctenzel. in' Mehlsack ist der Konkurs eröffnet worden. Der Kaufmann Reichmann in Reidenburg fiel die Treppe zu feinem Keller hinunter und zog sich dabei derartige Verletzungen am Kopfe zu. daß er infolge derselben starb. Der Jäger Ziems der 4. Kompagnie deS Jäger-Bataillons in Or ielSburg wurde von einem Gefreiten derselben Kompagnie auf dem Schießstände unabsichtlich erschoffen. Sein öOjäbrigeZ Berufs-Jubiläum beging in Pillau der Friseur Fuhr. Provinz Westpreußen. f In Tonzig der srühere Oberbür Aermeister v. Winter. - Zimmermeister I. A. Bergmann in Tanzig, der sich durch treue Verwaltung von Ehren ümtern und als Obermeister verdient gemacht bat, feierte sein 50jährigeS Meisterjubiläum. Durch Erhängen . hat der Agent A. Poyl rn Tanzig sei- ' uem Leben ein Ende gemacht. We.
gen versuchten Todtschlags wurde der Handlungsgehilfe Otto Zillgitt von Danzig zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. f In Danzig Schullehrer Karl Mindt, Privatier Aug. E.Köpke. Kaufmann Karl Aandlow, Rentier Theodor Ehrlich und Ober Seelootse Heinrich Krause. Die feierliche Enthüllung des im Bau begriffenen Kai serdent'mals in Teutsch - Krone findet am 18 October d. I. statt. Dasselbe findet seine Aufstellung auf dem an der Bauschule und dem Landrathsamt gelegenen parkartigen Platz. In Klausdorf wurde bei einer Schlägerei der Maler Priske durch einen Spatenhieb getödtet. Wegen Mordes wurden die Brüder August und Gottfried Schwarz von Tirschau zum Tode und deren Vater Karl Schwarz wegen Anstiftung zum Morde zu 15 Iahren Zuchthaus verurtheilt. Tie Bruder hatten den Arbeiter Nikodem auf der Straße nach Simonsdorf erschoffen. Tie kürzlich verstorbene Frau Commercienrath Räuber in Elbing bat testamentarisch vermacht: Dem Tiakonis senhause 2000 Mt., dem Baterländischen Frauenverein 1500 Mk., dem Berein für verschämte Arme 1000 Mk., der Annenkirche 2000 Mk., dem Wöchnerinnenverein 1000 Mk., den Klein kinder-Bemahranstalten in Elbing 1500 Mk., desgleichen der Pangritz-Kolonie 1000 Mk.' t In Elbing Rentier F. Teuchert und Bauinspector a. D. Hch. Lütken. Provinz Pommern. In Stargard wurde das 25. mitlpommersche Provinual-Sanqerfest,
an welchem weit über 800 Sänger ' theilnahmen. mit einer dreitägigen Feier begangen. Pastor Wcllmer in Stettin ist zum Pastor vrim. an der St. Marienkirche zu Stolp gewählt und bestätigt worden. f Der Vorkämpfer der liberalen Bauernbewegung in Stolp und Lauenburg, der Hofbesitzer Wilhelm Sels in Qua kenburg. Ter Kaufmann Kreplien in Stralsund, Prokurist der Handelsgesellschaft Karl Lobeck, ist verschwun den und wird steckbrieflich verfolgt. Ueber das Vermögen der Firma ist jetzt das Konkursverfahren eröffnet worden. Die Verluste, von denen zahl reiche Geschäfts- und Privatleute betroffen worden sind, sollen sich auf ungefähr eine Million belaufen. In Tempelbnrg sind das Haus des EigenthümerS Miethe, das den Eigenthü mern Döge und Kaddatz gehörige Nachbarhaus, sowie die Scheune und der Stall der Letzteren ein Raub der Flam men geworden. Miethe selbst erlitt so schwere Brandwunden, daß an seinem Auskommen gezweifelt wird. Auch seine Frau wurde schwer, wenn auch nicht lebensgefährlich verletzt. Provinz Schlesien. In Berlin erschoß sich in einem dor tigen Hotel der prattischc Arzt Dr. Corner von Vreslau. Gestorben daselbst: Regierungs- und LandesOekonomierath Troschke. Rechnungrath a. D. Heinr. Scheutzow. Gattin des Arztes Seidelmann, Klara geb. Mattner. Landeskassendice.tor,Rechnungsrath Konst. Graeger. Frau Fabrikbesitzer Johanna Zangi, geb. Thamm. Auf der Rückfahrt aus Bunzlau wurde der Getreidehändler Rupprecht aus Alzenau überfallen und durch zwei Schüsse lebensgejährlich verwundet. Runnrecht itt lnzwischen der Verwundung erlegen.Der Bauunternehmer Maurermeister Slupek in Beuthen O.-S., der im Scheidungsproceß mit seiner Frau lebte, erschoß erst seine Ehefrau und dann sich selbst. Das Schwurgericht zu Schweidnitz verurtheilte den likir Schrader von riedland " - - wea vorsätzlicher Erschießung seine" ZZrau zu 12 Jahren Zuchthaus. Provinz Posen. Der Kaufmann Istdor Wreschner von Qbornik. welcher von der Strafkammer in Posen wegen Urkundenfälschnng und Betrugs zu zweieinhalb Jahren Gefängnifz verurtheilt worden war. hat sich dort in der Gefängnißzelle erhängt. Wreschner war ein woülbabender Mann und bekleidete viele tLhrenämter. Die neuerbaute ZNrcke in Ostrowo wurde durch den Erzbischof von Stablewski mit einer würdigen neier eingeweiht. Bei den Nbbruchsarbeiten einiger besonders gefährdeten Häuser in Schneidemühl sind bereits mehrere Unglücksfälle vorgekommen. Dieser Tage waren die Arbeiter des Maurermeisters Stachnik damit beschäftigt, den Nest des Hellwig'schen Hauses an der Kleinen und Groszen .Knchenstrajjen-Ecke abzutragen, als eine Wand der Front des Hauses nach der Großen Kirchenstrafe plötzlich zusammenbrach und die Arbeiter Gustav Szuszinki und Paul Rosz verschüttete. Ersterem sind beide Beine gebrochen, letzterem der Brustkasten gequetscht und das Rückgrat gebrochen. Der 18Zährige Sohn Leopold des Ziegeleibesitzers Müller zu ??reundsthal ist beim Baden ertrunken. Die Bromberger Strafkammer verurtheilte den Postboten Karl Gatz von Schubin. welcher zahlreiche Briefe verbrannte, um sich die Marken anzueignen, zu 6 Mona ten Gefängnik. Thüringische Staaten. Giri seltsamer (zonflikt ist zwischen dem Bürgermeister der Stadt Schmal kalden und der dortig n Schützengeell schaft gelegentlich des am Sonntag be. gonnenen Schu.enfestes entstanden. In letzter Stunde, war nämlich der Schützengesellschast die Herausgabe der werthvollen Schiitzenkettcn verweigert morden. Diese Schützenletten sind da zu bestimmt, von den beiden vorjähri' gen Schützenkönigen beim Festzug ge tragen zu werden. Das Eigenthums recht an den Ketten ist streilig, eine Ur tunde darüber, ob die Ketten der Stadt oder der Schützengesellschaft gehören. l ..!JL1. . V.JL Cl liezi nnqi vor, ooq in es naq oem .Thür. Hsfr. wahrscheinlich, dak die ' selben der Schützengesellschaft gehören; ! die Stadt hat hingegen das Aufbewah. ! rungSrecht. 35 der Satzungen der Schützengesellschast lauten: .Die bei. den Mitglieder, welche während des Schützenfestes beim Schießen auf die KöniaSscheibe die.beÜesSchüsse mie
len, werden zu Schützenkönigen prollamirt; sie haben das Recht, bei Aufzügen und sonstigen Festlichkeiten als Abzcichen ihrer Würde die beiden Schützen ketten zu tragen, welche in ständiger Aufbewahrung der Stadtbchörde sich befinden müssen. Wer als Schützentönig oder Vertreter der Gesellschaft fremde Schützenfeste besucht, darf die
Ketten nur w hrend des eUzuges tra gen und hat sie sofort als Merthgegkr?. V V j- -i ltano von jkchstauiend I'larl per 0l nn hif fiilirtp 5tnd,t!i?s,nr5' l'lriii:,! an 0ie 0kNge laoioeyoroe gruai'isenden." Ter Echukenmeiner Hat lich nun kurz vor dem veie zum Bürgermeister Major a. T. Brack begeben und die Herau-gade der Schützenketten er beten. Ter Bürgermeister verweigerte ,,; xf,'x:-. ihm diese mit dem Bewerten, daß die selben nach einem Stadtrathsbe!ch':j; nur gegen fünftauscnd Mark Kaution herausgegeben werden könnten. Ter Schiitzenlneistcr bot die Unterschriften einiger Borstands - Mitglieder der Sch'utzengesellschast an. welches Anerbieten jcoech abgelehnt wurde. So blieb der Gesellschaft vorläufig nichts Anderes iibri;i,, als auf die betten zu verzichten, sie beabsichtigt indeß, gegen den Beschluß des Bürgermeisters'resp. des Stadtraths zu remonstriren wegen Verletzung der im S 05 der vom Bür germcisteramt selbst genehmigten Statuten gewährleisteten Äechle. Im Fest zuqe trugen dann die beiden vorsährigen uiupelllviilge v?r,uj inui x.L. i : . - .i ic.i.i. fx I von Eichenlaub. Tie dem Festzuq vorangehenden zwei Zieler in rother Tracht waren mit gewöhnlichen eisernen j Ochsenkette!! versehen, auf einem . vorausgetragenen Schilde stand auer dem zu lesen: ..Ersatz für unsere ver weigerten silbernen Schützenketten. Königreich Württemberg. Stuttgart: Der bisherige Reichs tagsabaeordnete ??rhr. Oskar i. Miinch hat sich dem Gericht zur Abbü ßung der ihm wegen Beleidigung des Bankdirctors Colin zuerkanntenStrafe von zwei MonaZen Gefängniß gestellt. Stadtpfarrer Knapp von derStiftZkirche beging festlich feine silbsrneHoch zeit. Weichenwärter Wörc? in Aa!e kam unter eine Rangirmaschine und fand dabei den Tod.' Joh. Georg Bohrinaer und seine Ehefrau Anna Maria, geb. Betz in Boll. feierten ihre goldene Hochzeit. Gestorben in Boll Maschincnfabrikant Oesterlen. Das Metzger Rosenfeld'sche Ehepaar in Crailsheim feierte seine goldene Hochzeit. Die Bierbrauerei, das Haus und die Oekonomiegebäude des Friedrich Huber in Deißlingen wurden w, Raub der Flammen. Aus der Nheinpfalz. Beim Steinsprengen verletzte sich der 71jährige Johannes Christmann von Lautere .en so. daß er sofort verstarb. Die Einweihung des Artwurfesin Neustadt wurde unter aulzergewöh.i' lich großer Betheiligung der Stadt und Umgegend feierlich begangen. Prof. Dr.'Mehlis hielt die Festrede. Die Frau des Ackerers Johannes Lateriier in Olsbrücken. welche seit einiger Zeit schwermüthig war, erhängte sich. Der Ackerer Hermann Schneider in Rehborn wurde von seinem eigenen Pferde im Stall so vor den Kopf geschlagen, daß an seinem Auskommen gezweifelt wird. f Der Handle? Adam Weid.ier von Zeiskam infolai eines Schlaganfalles auf dem Wege vom Karlsruher Markt. Wilhelm Arnold aus Finkcnbach erhängte sich in seiner Scheuer. f In Nohrba bei St. Jngbert Bürgermeister, Müh. len- und Gutsbesitzer Peter Hanck. Der Postbeamte Adam Eehringer i Trulden wurde wcgen begangener lln terschlagungen verhaftet.' Wcge Wahlstreitigkeiten erstach in .Zaiserslau. tern der Musiker Schleicher den Stein' Hauer Remli. Ter vermißte Ackern Heinrich Jakob Hoffmonn aus Leitwei' ler wurde im Holdermc.ld unweit FiN' kenbach erhängt aufgefunden. Ueber das Vermögen des Baumeisters Ma-j thiaS Hartinann in Ludwigshafen wurde das .UonkurSrerfahrcn eröffnet. ! Das Schwurgericht in Zweibrüsen' verurtheilte den Gerber Heinrich Schmitt in Odernheim wegen betrügerischen Bankrotts zu einer Gefängnis strafe von 1 lakr und 4 Monatn Kaufe Mucho'ö Best Havanna arS " Nnter den Odd Fellows wvZ'bekannt. Julius G rummann, der Jahre laug über das Odd Felloivs Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesigen Arzte vom Bruch kurirt. Die Vollstän? digkeit seiner Heilung drückt Herr Grunnnann in folgender Weise aus : Indianapolis, 2-t. März, 1893. Dieses bezeugt, deß ich im Oktober im Jahre 1884 vonDoktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. November nrde ich als kurirt be trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen hl dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was r verspricht. Julius Grummann. Custodian des Odd Fellows Gebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania und Washington Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weife. Dr. W. H. Nott, feit 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die Kurirung von Bruch ;ur Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Rupture Cure Co., 201 West Washington Straße. Indianapolis. Ind. Or.A.B.arE(er Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." 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