Indiana Tribüne, Volume 16, Number 336, Indianapolis, Marion County, 24 August 1893 — Page 2
Sndiana Tribüne. Erscheint T tt g l i ch und S o n n t n g S.
Tie tZzltche .Tribüne" kostci durch den TrZge, 13 Cent per Doic die SonntagSTribüne" 6 Cent perWose. Beide zusammen ISCentS oder 53 Cent personal. Per Psst jugefSiS: in Vor auSdezahlung per Jahr. Ossice :No. 18 üd 'Alabama Str. 3nManaioli, Znd.. 2 t August 1893 i?tne Quarantäne in Vareelona. Man sckireibt ai'.s Barcelona. 20. Juli: Seit vier Tazen b-sinde ich mich. mit 43 Leidensgenffen und Leidensgenossinnen, hier in: Hafen-Lazareth für Cholera-Verdächtige. Wir teilten uns am 15. ds. in Genua auf dem I Oceandampfer Regina Margherita"i eingeschifft: die meistenPaagiere fuyrcn nach Amerika. 44 aber, unter denen auch ich. wollten nur nach Spanien übersetzen; wir hatten den Seeweg gewählt, um die Plackereien und Umständlichkeiten zu vermeiden, denen die aus dem französischen Choleragebiete herkommenden Reisenden an der spanischen Grenze ausgesetzt sind. Als wir indessen in Barcelona die Anker auswarfen, wurde uns die Kunde zu Theil, der Tampfer könne die Reise nach Amerika weiter verfolgen, wir aber müßten eine siebentägigeQuarantäne im Lazareth zu Barcelona durchmachen! Tie Nachricht brachte auf uns Alle, wie man sich denken kann, einen niederschlagenden Eindruck hervor. Am Montag Morgen gegen 8 Uhr kamen zwei große flache Kähne anz:fahren. legten sich an die rechte Flankenfeite des Dampfers an, wir 14 Unzlückliche wurden nebst unserm Gepäcke in die Kähne hinabgelassen, in denen an ein kleiner Schleppdampfer nach sem Lazareth befördern sollte. Tie Zeit verstrich langsam, ohne daß wir rinen Schleppdampfer zu sehen bela inen. Von Weitem sahen wir auf den Äerften eine große Menscbenmenze .iach uns herüberschauend, wahrscheinlich mit Grausen, denn in der Stadt jatte sich das Gerücht verbreitet, es seien Cholerafälle an Bord der Sie zina Margherita" vorgekommen. Daran war kein wahres Wort. Drei stunden waren verstrichen, seitdem oir in den Kähnen wie Negersklaven lagen und noch immer kein Dampfer in Sicht. Seit 24 Stunden hatten sie meisten von uns keinen Bissen ge .wssen, denn die Reise war unter schlechten Witterungsverhältnissen vor sich gegangen. De: Hunger quälte . Alle die Regina Margherita" oollte uns kein Essen verabreichen und iberhaupt nichts mehr mit uns zu thun haben, da wir nunmehr abgelieferte Waare" waren. Am härtesten var die Qual für einige stillende Mütier. die sich unter den Passagieren befanden. Dazu kam noch die bren::ende Sonnengluth. die uns in den ofreuen schutzlosen Fahrzeugen dörrte .ind unsere Pein bis zur Unerträglichkeit steigerte. Die Frauen und Kln)er fingen an zu jammern, Männer ergingen sich in Flüchen und Berwünschungen. Endlich, gegen ein Uhr tarn der erwartete Schleppdampfer, keuchend und pustend, spannte sich vor Die zwei Kähne und fort ging's in langsamem Tempo , aus dem Hefen icraus, die Küste entlang, wo 1888 ii: Weltausstellung installirt war und vo jetzt das Lazareth sich befindet, kaum waren wir aus dem Hafen herzus. als die Fahrzeuge zu schaukeln z?.fingen, denn die See ging ziemlich Die Seekrankheit fing bei den reiften wieder an; hie und da schluss ::r.c Welle in die Kähne, deren Insas;n bis auf die Haut durchnäßt wurD?n. Das Entsetzen der Frauen und Binder kann man sich vorstellen. Eine schreckliche Fahrt. Am Landungsplatz ::ax die Brandung so stark, das uufere .Earavellen" gegen einander prallten und sich immer mehr mit Wasser füll ten. Der anr: Schlepper machte ungeheure Anstrengungen, um die Kähne zegcn d:n sandigen Strand zu schieben. immer aber wurden sie von den zurückprallenden Woaen und dem siar. ken Wind wieder meerwärts getrieben. Endlich gelang es, ein Tau auszuwerfen. das von den Feuerwehrmännern und Karabineros am Strande ergriffen und vermittelst dessen die Fahrzcuge endlich an den Landungsplatz hingezogen wurden. Doch c,ebä?dete sich die See so wild, daß wir uns in's Wasser stürzen mußten, um das, Land zu gewinnen: die Frauen und Kinder wurden nach langen Anstrengungen über eine schwebende Landungsbrücke oon den Rettungsmannschaften" auf den 5tacn an Land getragen. Fast alle weinten, als sie das Wasser hinter sich sahen. Fünf Äiinuten nach Ausschiffunz des Gepäcks füllte sich einer der Kähne mit Wasser und sank vor unseren Augen! Ru betraten wir, von zwei freundlichen Aerzten in Empfang genommen, rias Lazareth, d. h. den früheren Ausstkllungsraum. In der großen Halle, wo die Marine-Aötheilung sich befunden hatt?, sahen wir drei lange, gedeckte Tische, an denen sogleich die Passagiere der verschiedenen Klasse:' Platz nahmen. Die kräftigeMahlzeit. die uns scrvirt wurde, verschwand im Nu in unseren Mägen. Auch dem vorzüglichen Nothwein wurde stark zugesprochen. Dann entspannen sich löbliche Gesvräche. Unser lazareth ist ein köstlicher Ausenthalt. Stellen Sie sich den alten Ausstellungspark am Meercsufer vor, mit Paliuenhainen. Blumenbeeten, schattigen B.'.umgruppen. prachtvollen Hallen und Gallerien. schmucken Pavillons und anderen Gebäuden, darunter eine hohe Warte aus Kohlenbriquctts erbaut, und ein arabische? Palast. Die SÄlc,fräume, mit reinlichen, bequemen Betten, li:gen in den verschiedenen Gebäuden zerstreut. Mein Zimmer liegt in einem Tburm des arabischen Vala-
sles, wo ich eine prachtvolle Aussicht über Land und Meer habe. Zwar slechen Nachts die Mosquitos grausam den Schläfer, und die Fische unten im Becken des Springbrunnens leisten
ein Hollenconcert. doch ist die age erträglich. Das Essen, das ans gereickt wird, kommt aus einem besseren Hotel, die Weine sind vorzüglich. Kafsee, bizarren und Bier gibt's nach Herzenswunsch. Namentlich des Abends, wenn da3 Nachtessen in der Halle aufgetragen wird, gestaltet sich das Leben recht heiter. Wir lassen uns Essen und Trinken bestens schmekken; Jedermann ist gesund, .:nd an gutem Humor fehlt's auch nicht. Scewind frischt die Atmosphäre, die am Tage tropisch heiß ist und den gesellschaftlichen Verkehr verhindert, da Jeder in seinem Schlafraum liegt. Die Speisehalle, wohl 80 Meter lang. 20 breit und 15 hoch, gewährt Abends einen eigenthümlichen Anblick. Nur die Tische, an denen die 44 Schiffbrüchigen der Regina Margherita" sitzen, sind vbantastisck mit Wachskerzen er-, f,,M.t. fnrtft frrf.'fit itrn iin3 firr in i ituuiti, 4n k ' " der geräumigen Ha5e ein tiefes Dunkel, aus welchem die servirenden Bedienten ab und zu wie geisterhafte Erscheinungen hervorleuchten. An unserem xi)e, das leint an dem der Passagiere erster Klasse, bemerkt man besonders einen weißbärtigen, russischen General, einen italienischen Tenor. zwei Franziskanermönche. eine Ballettänzerin und einen Frankfurter Kaufmann lK. Eck.). Man aettattet uns auch, Seebäder zu nehmen. Trotz aller Bequemlichkeiten seufzen wir aber natürlich doch Alle nach der Freiheit. Wir werden von Earabineros und Feuerwehrmännern scharf bewacht und dürfen nicht die geringste Fühlung mit der Außenwelt nehmen. Ich weiß daher auch nicht, ob der von mir bestochene Earabinero diesen Brief zur Post geben wird. Wie es scheint, laufen in Barcelona die schauerlichste? Gerüchte über die Verheerungen um. die die Cholera unter uns anrichtet. Gott sei Dank sind wir alle wohl, und doch müssen wir unsere vollen sieben Tage hier absitzen!" Alte Aankee-Trauerbrättche. Noch heute kann man in manchen abgelegenen Gegenden von Maine lebendige Spuren einer interessanten alten Volkssitte antreffen. Sobald die Nachricht vom Ableben irgend eines Bewohners der Umgegend eintts. wird sofort eine Kirchenglocke geläutet, wobei die Glockenschläge der Zahl der Lebensjahre der dahingeschiedenen Person entsprechen. Gar manchmal hört der Fremde ein solches Geläute und weiß sich nichts daraus zu machen, bis ihm ein alter Eingeborener die gewünschte Auskunft gegeben hat. Aus bevölkerten Gegenden ist dieser Brauch ganz verschwunden, früher aber herrschte er sehr allgemein vor. Damals verbreitern Neuigkeiten natürlich viel langsamer, als es heute selbst in abgelegenen Bezirken der Fall ist. Die Totengl?cke wurde gewöhnlich sehr bald nach dem Verscheiden der betreffenden Person geläutet, ehe die Bevölkerung auf irgend einem anderen Wege etwas von dem Ereigniß wußte. Bei ihren feierlichen Klängen verstummte Alles, Jedermann stand still, zählte die Schläge und fragte sich: Wer mag das fein?" Dann ging das Gewisper von Mund zu Munde. Diese Todtenglocke ist mit der alten Romantik des Neuengland-Lebens unzertrennlich verwoben. Miß Mulock erzählt in ihrer gern gelesenen Novelle A Brave Lady" in dramatischer Weise eine merkwrdige Scene in Verbindung mit diesem alten Brauch. Ein Rector hatte sich der Veruntreuung von Geldern schuldig gemacht und seine Wmachvolle Bloßstellung stand nahe bevor. Seine wackere Gattin, die erst in letzter Stunde Einblick in diese schreckliche Sachlage gewonnen hatte, denkt in tiefstem Schmerz an die Schande, welche über den Gatten und die Kinder kommen muß. Da plötzlich erklingt die Todtenglocke über das Dörfchen dahin. Der reiche alte Diaconus. welcher diese Frau zu seiner alleinigen Erbin eingesetzt hatte, ist verschieden, die Familie ist gerettet. Die widerstreitenden Gefühle in der Seele dieser Frau werden ergreifend Geschildert. LandwirthschaftlicheS. Zwei- oder dreimal mel ken? Im Allgemeinen kann man wohl sagen, daß der Milchwcrth sich am besten bei dreimaligem Melken steht. Nun kommen aber Wirthschaftsverhältnisse vor, die ein zweimaligeZ Melken nothwendig machen, z. B. bei Lieferung auf weite Entfernun gen. bei weit entfernten Weiden. Der Uebergang von zwei- zu dreimaligem Melken ist, wenn möglich, nicht im Frühjahr, fondern im Herbst, wenn man wenig Milch hat, zu bewerZsteUi gen und die Melkzeiten sind gerade alle zwölf Stunden zu legen, etwa um 5 Uhr Morgen? und 5 Uhr Abends. Auf Grund von allgemeinen Er fahrungen und auch genaueren ver gleichenden Feststellungen ist kein Zwei sei mehr darüber, daß im Allgemeinen beim täglich dreimaligen Melken der Kühe zunächst wenigstens mehr Milch gewonnen wird, als beim zweimaligen Melken. Allerdings hängt der Mehr ertrag und infolge dessen auch das Er gebniß, ob die Mehrarbeit des dreimaligen Melkens sich bezahlt macht oder nicht, sehr von der Fütterung der Kühe, deren Mil'chergiebigkeit über Haupt und von der Laktationsperiode, in welche? dieselben stehen, ab. Erwiefen ist eS ferner, daß, je öfter gemol ken wird. bzw. je kürzere Zrit seit dem legten Melken verflossen, desto fetter die Milch ist. Es frägt sich aber auch, ob in vielen Fällen nicht durch die häu sigere Unruhe, welche das öftere Mel ken den Kühen verursacht, liegen, auf die Dauer mehr geschadet als genutzt wird. n der Zeit vom 24. Februar bis
.. Miuj wuroen sieben Kühe in einer Milchfarm dreimal gemolken und vom tf. bis 15. März zwei Mal. Das Er. gebniß war,daß in der ersten Zeit im Ganzen rund 756 Kilogramm Milch, und in Dir zweiten, gleich langen Zeit, rund 701 Kilogramm Milch gewonnen wurden, also beim dreimaligen Mel ken 52 Kilogramm, oder vcn der Kuh und täglich 7:54 Gramm mehr. Allerdings sind die'e Resultate insofern an sechtdar, weil beim zweimaligen M?l!en die Kühe schon weiter in der LaktationsPeriode vorgeschritten waren, und somit schon infolge dieses UmstandcS die Tenden; H.Uten,' weniger Milch zu geben. Es ist beim dreimaligen Melken die Milch sowohl specifisch schwerer geweien. als auch setzte dieselbe eine gr.'ßere Nahmmenge ab. Hieran seien nachfolgende Ermittelungen angeführt: ES wurden producirt: 1. bei dreima. liqem Melken 12 Kilogramm Milch. 1,50 Kilogramm Trockensubstanz. 1,42 Kilvzr'amm Fett; 2. bei zweimaligem Meilen 10 Kilogramm Milch, 1,'iO Kilogramm Trockensubstanz. 1.J4 Kilogramm Fett. Demnach bei ersterem 'Verfahren mel.:: 20 pEt. Milch, 25 ptft. feste Stosse und 23,5 Pt. Fett. Daß de Unterschiede nicht in Verschiedenheit des Futters, der Nacht, ruhe :c. begründet s,".d, sondern lediglich in der nach dem legten Melken verstrichenen Zeit, dreist nachfolgende Zusammenstellung. Es waren verflos sen seit dem letzen Melken früh 10 Stunden, Mittags 8 Stunden. Tu
Milch enthielt: Früh Mittags Was er.... 89.75 83,22 feste Stoffe. 10.25 11,73 darin Fett.. 2,43 ?.,;4 Dom Inlandt. Die a r ö ß t e M a s s e von was sivem Eiscn enlbält der Jron Mountain . in Missouri. Tiefer Berg ist 350 Fuß j hoch und mißt zwei Merlen im Umkreist. Ä e t e n soll helfen. Die geistlichen Herren der Stadt Denver in Eolorado hben eine Petition an Präsident Eleveland gerichtet, worin er ersucht wird, einen allgemeinen Büß- und Bettag anzuordnen, an wel chem das Volk der Ver. Staaten den Allmächtigen um Linderung der wirth schaftlichen Nothlage anflehen soll. In Guatemala ist vor einiger Zeit eine versunkene Stadt entdeckt worden. Dieselbe befindet sich auf dem Landgute von Don Alvado, am Fuße des Äzurevulkans, etwa drei Meilen östlich von Santiago de los Caballeros. Schon öfters hatte der Eigenthümer Hausger'athe aus dem Boden gegraben, die denjenigen der Nordamerikanischen Indianer früherer Jahrhunderte glichen. Bei genauerer Nach?orschung fand er in einer Tiefe von 2 5 Metern eine Anzahl sehr interessanter Artikel, darunter irdene Geschirre, geschliffene und gemalte Gläser. Vasen. Kochtöpfe etc.. alle in gutem Zustande. Auch Onyxäzte, Messer und Lanzenspitzen, kurz, das ganze Arsenal vorcolumbischer Zeiten war da repräsentirt. Statuetten und Edelsteine mit hieroglyphischen Inschriften von seltener Schönheit waren vorbanden. Metall dagegen fehlte gänzlich. Bei einer Tiefe von änderthalb Metern stießen die Arbeiter auf die Mauerfundamente der versunkenen Stadt. Menschliche Skelette lagen da in allen Stellungen. Die Men schen. denen dieselben angehörten, müssn sehr hoch gewachsen (bis 6 Fuß 7 Zoll) gewesen sein. Dieser Tage ist in Natchez, Miss., eine Convention zusammengetreten, um über die wirksamsten Mittel und Wege zu beratbschlagen, wie den alljährlich wiederkehrenden Ueberschwemmunaen der Uferländereien am unteren Missippi und seinen Nebenflüssen Einhalt gethan werden kann. Beschickt ist die Convention durch Delegaten aus den drei Staaten, welche den Überschwemmungen zumeist preisgegeben sind : Arkansaö, Mississippi und Louisiana. Nach jahrelangen schlimmen Erfahrungen hat man die UeberZeugung gewonnen, daß Levees allein jenen verderblichen Ueberschwemmun gen nicht vorbeugen können, so viele derselben und so hoch sie auch von ahr zu Jahr gebaut werden mögen. Es wird befürwortet, daß demStrome, den die Levees nicht zu bändigen vermögen, durch seitliche Abflüsse Raum zur Abfuhr seiner überflüssigen Wassermassen verschafft werde. Wie, wo und in welchem Umfang solche Outlets" angelegt werden können, ist der Hauptgegenstand, um den die BerHandlungen der Convention in Natchez sich drehen. Gute Fütterung der Hühner lohnt sich. Der Eierstock der Hüh ner ist eine traubcniörmige Drüse, die aus sechs- bis achthundert Drüsen be steht, welche alle bei einer regelrechten Entwickelung zur Reife gelangen können. Da aber dieselben wedcr ergänzt noch erneuert werden, ist das Huhn nicht im Stande, mehr als die ge nannte Zahl Eier zu legen, und eö handelt sich also darum, daß die Henne die'e in kürzester Frist ablegt, .wodurch an Futter gefpart wird. Legt zum Beispiel ein Huhn bei schlechter Für terung jährlich nur achtzig bis hundert Eier, so müssen wir es sechs bis sieben Jahre füttern, biZ wir die genannte Zahl Eier gewinnen; erhalten wir durch gute Fütterung und Pflege aber jährlich etma hundertundfünfzig Eier, so gewinnen wir dieselbe Zahl in vier bis fünf Jahren, haben somit eine uttelk?ilarniß für zwei Jahre und zudem in dem abgängigen Huhn ein erthvollereS Fleisch als in dem ersteren Falle, wo cS alt, trocken und zähe ge wvlden ist. Sensationelle Enthällun gen über grausame Behandlung der Kinder in der Staats Industrieschule für Mäuch n zu Belvit. KansaS, hat eine Untersuchung seitens der Staats ; Wohlthätigke.tZbehörde zu Tage gefördert und infolge D:en wurde die Vor ' stkherin der:Anstalt, ein Frl. Spencer aus Topela,- sowie deren Gehilfen und zwei Lchrer. mit Schimpf und Schande fortaeiaat. Von fünf Uhr früh bi
elf Uhr Abends mußten die Zklvder, von denen die meisten 8 bis 14 Jahre alt sind, die schwersten Arbeiten ver rich?eu, d'.e zur Anjialt gehörige Farm beafeni uns. wenn ;c vor Er chöpung und Müd'glcit zusammenbrachen, wurden sie mit zolidickcn Gummiriemen ausgcplitsä t. ?iat alle Kinder tragen auf dem ttiickcii noch die Spuren der schändl:ch''.en Minbandlungen. Die Spender icheint ein wahrhaft bestialisches Vergnügen daran gefuiiden zu
haben, die K:no?r ganz entkleidet vor den Augen aller anocrcn Insassen zu peinigen, aung n.urdcn die Kinder auch tagelang in du::tlen lleiaen Dach- j tammern. welche e.tra dafür hergestellt waren, eingesperrt, wo sie weder ,'aum ' zum Aufrechtslch.'n. noch zum Sien oder N:cdcrliegen halten. Tie Spen cer wurde vor vier Jahren auf Betreiben' des Staats -'eutraltörie 4 der Womeii'3 Central Tcmpcrence Unionernannt und war zuvor Sonntags fchullehrerin in Topela. , Ein hochinteressanter Erb-schast-proi-eß ist kürzlich vom Probatgericht in Lincoln, iedraska, entschie den worden. Bor 23 Jahren begab Nch der methodlstliche Klrchenälteste ; -"V I rt n fit lViflr in Sr lirhn.A. , .UVil l J'irnn, vtitii, vvi tyvtwiiu' gendsten und reichsten Bürger von Lin-1 coln noch CH'cagg und adopti'te, da seine Ehe tinderloö war, Eliza i?aven ger. ein hübsches kleines Mädchen, In sassin eine 5 dortigen Waisenhau eZ. ' Dem Verwoltungsr.'.th des Letzteren Übergab er einen (ontract, laut welchem er E.iza in alle Rechie eines Kindes einsetzte. Das Kind wuchs heran und Miller, ein frommer Mann, faßte den Plan, das Mädchen als Mission..rin zu den Wilden zu schicken. Tie Jungfrau ber hatte bereits ihr Herz verloren und als sie ihrem Va'ec mittheilte, daß sie den jeigen Cv:'.nty'Clerk Lewis, einen braren jungen Mann, heirathen wollte, wurde sie am Tage der Trauung von Miller unter den scheußlichsten Schimpsworten verstoßen und enterbt. Der Borfall wurde ruchbar und als LewlS dann als Eandidat auftrat, erhielt er die größte Stimmenzahl, die je ein Eandidat erhalten. Der alte Miller legte sich aus Wuth darüber hin und starb, fein riesiges vermögen siel der Wittwe und methodisti chen Mis sions- und Traktatgellscha!ten zu. Frau LewiS wurde klagbar und, nachdem sie nach großen Schmierigkeiten die ' AdoptirungS-Urtunde erlangt, sprach . der Prodatrichter ihr ihren gesetzlichen ' Antheil an der Erbschaft, $70,000, zu. ' Tie nommen Gesellschaften gch.'n jetzt j zwar leer nuZ. aber ganz Lin.oln freut j sich mit der jungen Frau. I Die größteWasserleitung! in der W?lt ist der Ä?oton Aqueduct in ' New 'Z)ork. Er ist 40V Meilen lang und sein Bau hat 812,500,000 ge. kostet. Der Secretär deSJnnern bat angeordnet, daß die Indianer Schule in Santa Fe in New Me.Uc in eine Normal chule (Seminar) br hu 's Ausbildung von Indianern zu Lehrern in Jndianerschulen verwandelt werde Tie diese Schule mit dem Zeugni der Reise verlassenden Ltu dentcn soen ohne weitere Prüfung das Recht der Anstellung als Lehrer in jndianerschulen badenAom Auslande. AusdenAlpenprovinzen. nxau Maria König ' Lorin''er in töraz stürzte sich aus D:in vierten Stock 0?s Hotels B:rn ans die Straße h?rad und war sofort ioM. Frau König war die lattin des Profejsor der Wiener Kunstgcwerbeschule des Mu'eumS fiir Kunst und Industrie. Cito König, und als Malerin sehr bekannt. Karoline Füremchuk aus Kraz. welch.' im Februar dieses JahreS in Wien als Gutsbtsi.elin Maiic Eminger aus Kürnten" ein zweijähriges Kind ent. führte, dasselbe ihrem Gatten 7üren schuß in Anorit gegenüber als sein 5lind ausgab, und als sie ihren damit verbundenen Zweck nicht erreichte, einen Revolverschuk gegen den Gatten abfeuerte und hierauf einen SelbstMordversuch ausführte, wurde von den Geschworenen der versuchten schweren 5iörperbeschädigung, der Falschmeldung und der Uebertretung des Waffenpatents schuldig erkannt und zu einjährigem verschärften schweren Kerker verurtheilt. Gestorben: Der Landschaftsmaler Ferdinand Krauthauf in Graz. Durch einen Brand wurden- in Bregenz 5 Häuser eingeäschert. Bei den Löscharbeiten bctheiligte sich in hervorragender Weise der junge Erzherzog Josef Ferdinand, indem er den Spritzenschlauch führte und Mauern einreihen half. Die Vereinigung der Mül-ler-und Bäckergehilfen in Vruck a. M. feierte das 100jährige Bestehen ihres Jnnungsschildes in würdiger Weise. -In Gleisdorf verunglückte der Brunnenmacher Joh. Brodträger dadurch, dasz das Vrunnenscil riß und ihm der gefüllte Kübel mehrere Rippen und einen Unterschenkel zerschlug. Der Landtag bewilligte für den Bau eines Landeshauptschießstandes in Innsbruck den Betrag von 9000 fl. und votirte für das Eröffnungsschieen eine. Ehrengabe von 1000 Kronen. Josef Pezlederer in Kindberg feierte sein 50jähriges Jubiläum als Besitzer der Apotheke. Gestorben: In Kufstein der Besitzer des Auracher-Bräu, Balthasar Sieberer. Als Frau Tsurfchenthaler in Mezzolombardo neulich auf der Straße ging, wurde sie durch ein von einem trabenden Pferde verlorenes Hufeisen so an der Stirne getroffen, dah sie auf der Stelle todt war. Das Anwesen des Valentin Orischnig in Zellbach wurde durchFeuer vernichtet. Während in der Gemeinde Rietz ein Feuer wüthete, das 4 Häuser mit den dazu gehörigen Nebengebäuden vernichtete, ging eine Lawine nieder, die den Bach staute und dadurch die Löscharbeiten vereitelte. Ein peinlicherAuftritt ereignete sich kürzlich im Gebäude dez Kredit Funciar Rural- zu Bukarest. Die Wlttwe des Kriegsministers Dabija, bei-der schon seit längerer Zeit Zeichen von Geistesstörung bemerkt wurden, erschien in der genannten Bank, um zwei Hypothekaranleiben auf !
oas anogul Campenii zu beheben. Da aber die nothwendigen Formalitäten nicht beobachtet worden waren, konnte dem Wunsche der Dame nicht Folge geleistet werden. Frau Tabi a gedeih darüber in die äußerste Wuth: sie beschimpfte die Beamten und wollte die auf dem Tifche liegenden Pap ere zerreißen. Der Intervention eines Polizei.ommissürS gelang es. die aufgeregte Frau zu beruhigen und sie aus dem Lo.al zu entfernt. Um 11 Uhr
fuhr sie zedoch wieder vor dem Bankaebäudc vor. in einem vdantastisckcn uojiinn, ou5 oic Arme uno oie riii vollständig frei ließ. Als der Wagen in den Hcf fuhr, wurde, da die Beamten nichts Gutes ahnen mochten, der Haupteingang der Bank von innen versperrt.' Frau Dabija begann die Fenster und Thüren mit Händen und Füßen zu bearbeiten und zertrümmerte mit e'.ncr Peitsche mchlere Ojitterfmster. Es erschienen nun etwa zehn Sicherheitswacbleute, um die wüthende Dame zum Fortgehen zu bewegen, doch diese erklärte, ganz Rumänien werde nicht im Stande sein, i.e vom Plahe zu bringen: in Begleitung des PolizeidirectorS Dristerian trat sie die Heimfahrt an. Die von ihr beanspruchten Gelder konnten ihr deshalb nicht ringe händigt werden, w.-.l sie entmündigt ist und unter Curattl steht. Die bedauern?verthe Dame wurde einer Heilanstalt übergeben. AuSPommcrn wird berichtet: Dieser Tage waren 50 Jahre verflossen, seit in Treptow a. A. der Königs Hain" eingeweiht und den Bewohnern zur Benutzung übergeben worden ist. Eine ofiicielle Feier dieses Jubiläums so'1 später stattfinden. Großes Aufsehen erregte in Treptoai a. R. die durch die Staatsanwaltschaft veran laßte Verhaftung des GymnasiallehrerZ Dr. Koch. Unter Hinterlas. sung bedeutender Schulden waren der Schmiedemeister Lange und seine Frau von Treptow verschwunden. Das Reiseziel Amerika konnten die Flüchtigen nicht erreichen, denn sie wurden beim Besteigen des Schisses in Hamburg verhaftet uud wieder nach ihrem heimathlichen Boden zurückbeordert. Das hauptsächlich von armen Fischern bewohnte Torf Mönckebude wurde von einer größeren Feuersbrunst heimgesucht. ' Balo nach Mittag ging d.iS alte SchulhauS in Flammen auf. die bald auf die sämmtlich mit Rohr gedeckten Häuser der Nachbarschaft überschlugen uno diese mit den Ställen so schi.e'll in Brand steckten, daß die Bewohner nicht? retten konnten. ES sind zwölf Familien obdachlos geworden. In Paris hat sich in den letzten Tagen ein gräßlicher Vorfall er eignet. Ein Schuster Namens An.elin in der Rue Tourneiort wurde in der Nacht von seiner wüthend gewordenen Zimmerkat,? im Schlafe überfallen und fürchterlich zugerichtet. Schlaftrunken, vor Sch nerz fast von Sinnen und nicht wissend, wie ihm geschab, rertheidigte sich Ancelin nur unwirksam, so daß das tolle Thier Zeit hatte, ihm du Nase und ein großes Stück der rechten Wange wegzudeißen. Auf An elini fürchterliches Geschrei eilten die Nachbarn herbei, befreiten ihn endlich unk schlugen die Katze todt. Anilin wUidt in PasteurS Anstalt geschasst. Dieses Vorkommniß möge Katenliebhabern. welche dieses HauSthier auch Nachts in ihrem Schlafzimmer dulden, zur 2i)arnung dienen! Die berühmte Gosenschenke in Gohlis bei Leipzig feierte das Jubelfest ihres 300jährigen Bestehens. Die seit 300 Jahren von Bllraern. Studenten und Bauern stark besuchte Gohliser Oberschänke ist auch von den hervorragendsten Dichtern, von Lessing. Goethe und Schiller. besucht worden. Sie hat bis zu seinem Tode auch dem Luftspieldichter Roderich Bcnedix als Stammkneipe aedient. Der von Benediz allabendlich benutzte Stuhl in der Gohliser Oberschänke wird noch heute von den freunden des verstorbenen Dichters, der Benedir-Stammgesellschaft Hu mor". in Ehren gehalten. -3n kürzlich v e r ö s s e n tlichten Erinnerungen" erzählt Ernst Legouve vcn einem eigenthümlichen Wettstreiten ert der Malibran und Thalberg?. Be, ihrer zweiten Vermählunq forderte die Malibran Thalberg, der sich unker den Hcchzeitsgästen befand, zum Spielen au'. ..Ich vor Jh nen mich hören lassen. Madame? rief Jener aus. ich würde nie daran Unken - zudem schmachte ich nach einem Liede von Ihnen.- Das ich nicht singen wcrde," cririderte die Künstlerin. Heute bin ich nicht die Malibran. sondern nur eine von den Mühen und Auf rkgangcn des Tages abgespannte Frau, welche der Erquickung bedarf. Verschaffen Sie mir diese durch Jbr Spiel." Nur nach Ihrem Gesang." Der abscheulich sein würde.- Desto besser für mein-n Muth." Sie beste, ben darauf! Gut. Sie sollen Ihren Willen haben." Und sie sang genau so, wie sie eS prophezeit hatte: abscheulich. Ihre Stimme war heiser, kein Funke von Empfindung in ihrem Vortrag. Selbst ihre Mutter bemerkte es uns schalt sie deshalb. Was willst Tu, Mama?" war die Antwort, am HochzeitStage wie kann man sich da hin. stellen und singen?" Thalberg setzte sich jetzt an den Flügel und entlockte seinem Instrument all' die Fülle und Weich, heit des Tones, welche sein Spiel auszeichnete. Während desselben veränderten sich allmählich die anfangs so er schlagen Züge der Malibran. Ihre glanzlosen Augen erstrahlten, der Mund öffnete sich wie in athemloser Spannung, die Nasenflügel zitterten. Als er geen det batte sagte sie nur: Wundervoll! Aber nun ist die Reihe an mir!'' Und sie sang, aber diesmal ohne eine Spur von Ermattung, so daß Thal berg in starrer Bewunderung dasaß, kaum fähig, seinen Sinnen zu trauen : nur hier und da stammelte er: Ch, Madame. Madame!" Als der letzte Ton verklungen war, erhob er sich unk sagte: Die eihe ist an mir!" Nur die. jenigen, welche ihn an jenem Abene hörten, dürfen sich schmeicheln, den ganzen Mann" kennen gelernt zu ha ben. Der Malibran'sche Genius durch drang sein meisterhafte? Spiel, in wel chem die fieberhafte Leidenschaft ibrei ', - r, w - a o v v' ai
Eeele nachtönte. AIS die letzten A! korde verhallten, brach die Malibran in bestigeS Schluchzen aus; am ganzem Körper erbebend, stürzte sie in da nächste Zimmer. Nach wenigen Minnten lehrte sie zurück, erhobenen Haupte-, flammenden Blickes. Tie Reihe ist an mir!" sagte sie mit fester Stimmt und sang, sang ein. zwei, drei, die, Lieder nach einander, in immer wachfcnder Größe, nur blind folgend dem
göltlichen Wahnnnn". der von ihr dc. fiy genommen hatte. Plötzlich fiel ibi Auge auf T Halbergs thränenübcrströl... i.s ' u. ..:. v (.... r: . .c oi:.l icy nuiilp üu uruuj ic uu. uiu aber, erzählt man, ist eS je einem tcrb' lichen zu Tkeil geworden, so wieder du große Malibran singen zu hören, v'u an dem Abend ihrer zweiten H?ch;eit. B o g e l m o r d im G r o ß e n. Aus Älzeinau berichtet man der Straß, bnrger Post": Seit zwei Tagen wer den trnr nur nrch Stare gegeben 7000 Stück hat der Fischer Schmuv aus Stlaßl-urg in unserem Brunnenwasser in einem Netz auf einmal gefan gen. Ungeheure Menge dieser Thier dringen die Nacht auf dem Schilf un seres Brunnenwassers zu. ES wirk nun in der Nähe dieser Stelle ein großes Netz angebracht, welches nach hin ten und nach den Seiten bis in da Wasser herunter hängt und nach vorr mit hohen Stangen offen gehaltet! wird. Morgen gegen 8 Uhr werder dann die Bogel iii das Netz getrieben. Einige Treibe? waten durch das niedrig! Wasser und treiben die schlaftrunkener Thiere von Schilfrohr zu Schilfrohr in daZ Netz. Sobald eine genügende An zahl Böal unter dem Netze fitzt, werden die vorderen Stangen herauZgezo gen, das Netz fällt herunter und dit Bögel sind gefangen. ES unterlieg! keinem Zweifel, daß die Vögel am Tagt in der Erntezeit großen Schaden anrichten. Tics hat in unserer Gegenl schon manche Gemeinde erfahren. Tau sende von Vögeln gehen bei dem Fangt neben dem Neye durch, und für dies muß d.'r Bauer das Futier hergeben. letzteres mag in geringem Umfang richtig sein. Aber der Star ist doch ein so anerkannt nützlicher Bogel, das man diesen wahnsinnigen Massenmord kun und nimmer dulden sollte. Viel' leicht kommen die Bauern einmal zu: Vernunft, wenn ihnen ihre Oostbäuw.t durch die Raupen des SchwammspinnerS und ähuliches Ungeziefer kahl gefresicn werden, denen gerade der Stai so eifrig nachstellt. Eine aufregende S cen hat sich am 22. Juli in einem Ver Handlungssaale des Prager Bezirksge richt abgespielt. Eine HauZmeisterii' .und ein in demselben Hause wohnhaf tes Ehepaar haben sich gegenseitig we gcn Ehrenbeleidigung verklagt. Kaum hatte die Verhandlung begonnen, ge berdete sich das Ehepaar wie wahnsin nig. raufte sich die Haare aus unt stürzte auf die HauSmasterin zu, unter Drohungen, sie zu schlagen. Der Rich ter und 'dec Anwalt der Ha:?smeisterir: warfen sich dazwischen, und der Richter ließ die Frau durch einen Diener fort führen. Nun stürzte sich der Mann auf den Richter, zerriß ihm die Blou? und begann ihn zu würgen. Nur mi! Mühe gelang es. den Ratenden zu bändigen, der sodann vom Richter zu vier unozwanzig Stunden Tisciplinarstrafi verurtheilt wurde. Zwischen den beiden streitenden Parteien wurde sodann ein Ausgleich zu Stande gebracht. Der Kellnerfrack scheint, wenn der Berner Bund" recht behält, nunmehr auf das Aussterbeetat zu kommen. Seit längerer Zeit schon be schaftigen sich viele Gastwirthe mit der Frae ob nicht der unpraktisch Schwalbenschwanz" durch ein zweckmäßigeres Kleidungsstück ersetzt werden könnte. Der Deutsche GastwirthSver band" hat feiner Zeit ein PreiSauS schreiben erlassen und sich jetzt für eine Art Joppe oder Jacket aus dunkel blauem Tuch nach 'Art der StewardUniform auf Schiffen entschieden. Diese Joppe soll praktisch und geschmackvoll sein; in vielen tädten Teutschlands tragen d'.e Kellner dieselbe bereits. Die Gradabzeichen befinden sich am Kragen. Ter berlellner trägt drei Sterne, Franz oder Jean zwei, der Piecolo einen. Unter denQddFellows wob'bekannt. Julius ntmmann, der Jahre lang über das Odd Fellows Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesiz gen Arzte vom Bruch kurirt. Die Vollstän digkeit feiner Seilung drückt Herr Grummannl m folgender eie aus : Indianapolis, 24. MSrz. 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1884 von Doktor W. H. Nott für einen Äruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. November wurde ich als kurirt be trachtet und war eS auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zuqefandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grumman n, Custodian des Odd FellomS Gebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania und Wash, ington Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in rthirtnnttrtnä hrtt in fofcfpn OnfironS; ... 7 vw nyu f viui(ini l lk Kurirung von Bruch zur Spezialität gemacht. ! Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. I Bedingungen: Keine Bezahlung biZ kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Nupture Cure Co., 20 West Washington Straße, ' Indianapolis, Ind. ; Ori.Elßailcer Umgezogen. Gr ist hier um h!er zu bleiben." 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