Indiana Tribüne, Volume 16, Number 335, Indianapolis, Marion County, 23 August 1893 — Page 2
Jndimm Tribüne. Erscheint füglich und Sonntttgo.
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Sie sollen ursprünglich im Jndustriepalast ihre Bude aufschlagen, wohin sie auch besser gepaßt haben würde. Aber durch ein unglückseliges Versehen erhielten sie den ihnen daselbst bestimmten Raum nicht und mußten nun erst Quartier suchen. Da die meisten persischen Industrieprodukte ursprünglich doch aus der Landwirthschaft stammen, so wurde das Landwirthschafts-Gebäude als der passendste Rothplatz für Persien erklärt. Dort hat es unmittelbar hinter der pennsylvanischen AckerbauAusstellung im Parterre seine Herrlichkeiten zur Schau gestellt. Die Ausstellung ist eine unstreitig sehr schöne und in dieser Umgebung recht auffallende. Außen und innen ist Alles mit kostbaren Matten und Teppichen belegt und behängt. Denn sie sind die Krone von Persiens Industrie. Matten von Seide und von der schönsten Wolle, im Werthe zwischen $10 und $4000 schwankend, im zartesten Farbenschmelz erglänzend, erwecken hier in mancher Evastochter das Bedauern, daß sie in der Wahl ihrer Eltern oder wenigstens ihrer stärkeren Ehehälfte nicht etwas vorsichtiger gewesen ist. Die ältesten nicht Evastöchter, sondern Matten sind die werthvollsten oder doch die theuersten. Der Perser liebt seine Matte, wie der Araber sein Pferd, und Matten, welche seit so und so vielen Generationen in der Familie sind, haben bei diesem konservativen ÄLlkeincn ungeheuren Werth; veräußerlich sind sie zwar, denn dem Gold tvidersteht der Perser nicht; aber wehe dem Geldbeutel, der für sie aufkaminen muß! Der konservative Charakter des Volkes zeigt sich vor Allem auch in einer gewissen localen Eintö nigkeit der Matten und Teppiche. 'Alle, die aus derselben Gegend kommen, sind nach ganz bestimmten, schon seit Jahrhunderten geltenden Musteni gearbeitet und haben die nämlichen Farben. Gerade darnach unterscheidet der Kenner die Produkte von Khorassan, Schiras u. s. w. sofort von einander. Die locale Farbeneinheit ist tjlü darin begründet, daß die. ausschließlich pflanzlichen Färbestoffe stets von Pflanzen stammen, welche der betreffenden Gegend eigenthümlich sind. Die Farben sind von wunderbarer Haltbarkeit. Manche Matten, wie diejenigen von 5Urmen und Kaschan, sind fast ganz aus Seide, andere sind gemischt, wieder andere, wie die von Kurdistan, bestehen aus der prachtvollen, langen und geschmeidigen Wolle der AngoraZiege. Im Allgemeinen begünstigt die persische Webekunst grelle Farbentöne so wenig, wie die Rembrandt'sche Malerschule, sondern ein vornehmes, tiefrothes oder tiefblaues Matt, das bei Lichte einen gewissen lebhaften Anflug ?rhält. Eine Ausnahme machen jedoch die Fabrikanten von Khorassan, welche u. A. eine Matte ausgestellt haben, deren Hauptfarbe glänzendes Carminroth ist, untermischt mit Schwarz und Gelb. Dieses Prachtstück strahlt wie ?in Licht aus seiner Umgebung hervor. Roch manche andere bemerkenswerthe Dinge enthält die persische Vude. Wir bewundern zunächst schwere, mit Gold und Silber bestickte Tapisserien, welche einigermaßen an Alt-Holland erinnern (das übrigens recht spärlich auf dieser Weltausstellung vertreten ist), dann gehämmerte Messing-Orna-mente mit Gravirungen, HolzmodellirArbeiten und prächtige Waffenstücke. Mehrere dieser Sachen gehörten oder gehören noch Mitgliedern des königlichen Hauses. Doch, was für ein Ding steht dort? Das müssen wir uns noch näher betrachten. Es sieht ungefähr wie eine Jltcnodische Schnupftabaksdose aus. Unter dem goldenen Deckel liegen 80 kleine achteckige Pergament-Blättchen, wele mit mikroskopisch kleinen Schriftzügen bedeckt sind. Der ganze Band", von nicht viel größerem Flächenraum, als eine Postmarke, und noch keinen Zoll dick, enthält eine vollständige persische Übertragung der Mohamedaner-Bibel, des Koran! Das ist entschieden das merkwürdigste Stück der ganzen Sammlung. Obwohl die persische Ausstellung ohne alles Ceremoniell eröffnet wurde, zog sie alsbald ein riesiges Publikum herbei, und der Andrang dauert noch ungeschwächt an. gerade als ob der persische Pavillon eine bankerottbedrohte Sparbank wäre. Noch großeres Interesse würde diese Ausstellung allerdings finden, wenn der Schah in höchsteigener Person darin säße und sich ebenso geberdete, wie er sl.ch.iluf seinen Weltreisen an den ver-
schi'edenen Hosen geberdei hat! Er weilt allerdings auch hier, aber nur in effigie". Doch der Mensch soll nicht zu viel verlangen, nicht einmal in Chicago, und an lebenden fürstlichen Persön-
lickkeiten scheint die Weltausstellung ohnedies keinen Mangel leiden zu sollen, selbst wenn Deutschland nicht dazu beiträgt, den Vorraih zu vermehren. Hat doch neuerdings Indien . mehrere Prachtexemplare geliefert, ' welche nicht minder, als die vom Directorium inscenirten Eztra-Attrac- , tionen und die Nationalitätenfeste, das Ihrige dazu beitrugen, den Ausstellungsbesuch höher zu schwellen. i Letzterer überschreitet jetzt fast jeden Tag die Hunderttausend, die Welt- ' ausstellung steht wirklich im Zeichen des Buhms, und die Hoffnungsvollsten erwarten sogar, daß das Beste noch komme. Bürger" George Francis Train aber schmunzelt unter sei' nem rothen Fez hervor, als ob dieser Buhm ganz und gar sein Werk sei. Jedenfalls haben diejenigen Recht be halten, welche stets prophezeiten, daß der Jndianersommer der Weltausstellung die größten Kartoffeln bringen werde. Meine Bescheidenheit verbietet mir, mich auch unter diesen Propheten zu erwähnen. Wenn nur die vermaledeiten Eisenbahngesellschaften noch etwas mehr Patriotismus entwickelten' Ich bin diesmal etwas lange bei dem persischen Löwen verweilt. Schon in diesem Auaenblick ist der -'Mxzti&v sche Doppeladler Trumpf, der noch immer wenigstens mit der Vergnüglichkeit und Gemüthlichkeit sich die Welt erobern kann. Unabsehbare Schaaren lockt das Oesterreicher-Fest herbei, und Alt-Wien" steht in nie dagewesener Glorie. Ein andermal erzähle ich noch ein Bischen davon. P. K. Abergläubische Mimen. Bei allen Berufszweigen. in encn das Leben nicht, oder wenigstens nicht immer, gleichmäßig dahingleitet, und Glllckslaunen jederzeit eine große Veränderunq nach der einen oder anderen Seite bervorrufen können, wird man immer auch eine .besonders große Portion abergläubischer Vorstellungen und Ueberlieferungen vorfinden, sei es beim Soldaten und Matrosen, fei es beim Bergmann, sei es beim Jäger, sei es beim Spieler und Spekulanten. sei es beim Ritter und Ritterfräulein vom Thespiskarren. Daß Letztere wahrlich keine Ausnahme machen, sondern auf den Brettern, die die Welt bedeuten, der Aberglaube lustig grünt (eines der wenigen natürlichen Gewüchse, die dort gedeihen), weiß Jeder, der Gelegenheit gehabt hat. etwas tiefer hinter die Coulissen zu gucken. Wir sagen, etwas tiefer". Denn gerade dieBühnenfürsten und -Fürstin-nen sind in dieser Beziehung nicht so leicht geständig, wie die meisten Angehörigen der anderen genannten Berufsarten. Sehr viele wollen keineswegs dafür gelten, daß sie auf irgend etwas Anderes, außer sich selbst und ihrem gottbegnadeten Können, ihren Verlaß setzen ! Immerhin fehlt es auch nicht an äußerlichen Anzeichen solchen Aberglaubens. In vielen Garderobezimmern der Mimen, in denen der englischen wohl ohne Ausnahme, nimmt das Hufeisen einen hervorragenden Platz ein. und überall, wohin d:r Schauspieler geht, nimmt er dieses sein Glückssymbol mit sich. Irvlng hat stets sein bestimmtes Hufeisen nach Amerika und zurück genommen. Einer unserer bekanntesten Schauspieler soll sich im Besitz eines derZähne Garricks befinden, und wenn er es ja einmal versäumt hat, diese Reliquie in seiner Westentasche mitzunehmen, soll er sehr ängstlich umherlaufen, jeden Augenblick erwartend, daß Mißgeschick über ihn und sein Thun hereinbreche. Eine Menge Schauspieler und Schausvielerinnen namentlich aber Erstere tragen stets Talismans am Hals. natürlich versteckt. Zu den ngenthumlichsten der in diesen Kreisen vorkommenden abergläubischen Begriffe gehört jedenfalls der : daß man die letzten drei oder vier Worte eines neuen Stükkes niemals auf der Bühne bei den Proben sprechen solle, da es unvermeidliches Mißgeschick bringe, sie vor dem ersten Aufführungsabend zu sprei5.cn. Oefters werden diese Worte auch vom Verfasser oder vom Rollen-Ausschrei-ber gar nicht hinzugeschrieben, damit diese Versuckun vermieden wird. Da aber das Stück irgend einen Abschluß haben muß, so hängt dann der Schauspieler oder die Schauspielerin, welche die letzten Zeilen zu sprechen hat. bei den Proben auf eigene Hand irgend ein Schwänzchen" an. Da gibt es denn manche drollige Abschlüsse, die gewöhnlich gar 'nicht zu dem Vorherigen passen.. Am Schlüsse eines Trauerspiels ruft z. B. der Held der Letztlingsrolle bei der Probe aus : Und nun. Freunde, können wir gehen und Eins trinken," oder : Jetzt bin ich fchöne 'raus, dideldumdei !" Dergleichen wird, obwohl tZ natürlich stets mit Ausschluß der Öffentlichkeit geschieht, gewöhnlich mit außerordentlichem Pathos vorgetragen, welcher zu dem inneren Humor des Schauspielerlebens gehört. Etwas lange her. Bayard. dem Ritter ohne Furcht und Tadel", ist in Mezieres ein Denkmal gesekt worden, dessen Enthüllung vor wenigen Tagen stattgefunden hat. Bei de? Einweihung des Denkmals hielt der französische Kriegsminister General Loizillon folgende Ansprache ? Meine Herren ! , Als die Regie rung der Republik mir den Auftrag gab. sie'in Ihrer Mitte zu vertreten, konnte ich mich zuerst einer heftigen Beklemmung nicht erwehren. Hlch es nicht dadurch, daßich nach der Ostgrenze kam. um dem Andenken eines derer, welche dem französischen Wasfenruhm zur höchsten Ehre gereichten, eine Huldigung darzubringen, die Stadt zu begrüßen, die. von seinem
Beispiel anaefeuert. den Belagerer entmuthiqte und zum Rückzug? zwang. hieß es nicht, durch schmerzliche Ve?..J' ,.na
. 4111111 viiiuii vuiuiiii viuviii tu noch allzu nah! anqehen ? Abcr ich (..,, i. ,. ;a n,7 " Se3C?m"1 ? iUtnWnZL ?i Jr ..beiw.nden und so entsprach ich tu itauentsoa 5brer Einladung Unser Krieasruhm davon zeugt dieses Standbild kann nicht verdunkelt werden. Bayard bleibt unser Vorbild ; aleich ihm werden unsere Soldaten ohne Furcht und ohne Tadel sein und unsere Festungen werden das Beispiel von Mezieres nicht vergessen. Heute dehnt sich Ihre Stadt weit über ihren alten Bann aus und kann zu blühen fortfahren, ohne daß sie .öie ehedem Belagerungen zu fürchten braucht ; aber in ihrer Nähe wacht die Festung, welcher die moderne Wissenschaft die Hut Ihres Gebietes anvertraut hat. Ihre um die dreifarbige Fahne qeschaarten Söhne werden nicht mehr die Mauern zu vertheidigen haben, welche Ihre Väter schützten, sondern zur Wahrung der Freiheit des , heimischen Bodens ihre Anstrengungen j mit denjenigen aller Franzosen vereini - gen. So dachten Sie selbst, als Sie ! nicht einer Lokalberühmtheit, sondern j einem Helden, der ganz Frankreich angehört, ein Denkmal vaterländ.,a?er .Pietät errichteten. Im Namen unse- ' Xtl Landes und des Heeres bringe ich daher dem Ritter Bayard und der Stadt, die ihm an diesem Tage Ihre altüberlieferte Dankbarkeit bezeugt. . i meine Huldigung dar." !
Mit der starken Festung, auf welcht seine Fabrikate $70.000.000. Und General Loizillon anspielt, ist offenbar dabei ist nur der zehnte Theil des LanVerdun, gegenüber von Metz, gemeint, des unter Cultur und die Industrien - sind bisher nur stiefmütterlich behan B-m Anlande. delt worden. In Californien war be. Die Melonenernte in Geor kanntlich zu jener Zeit der Berggia wird in diesem Jahre auf einen werbsbctrieb beinahe die einzige InWerth von $250,000 für die Züchter . dustrie, aber jetzt widmet das Volk
gezchikt. Die größten Stur meswellen sieht' man am (5ap Horn zwischen ' dem 55. südlichen Breiten und dem' 105. westlichen Längengrade. In einer Lange von 75,; Fuß erheben sie sich zu 2 t . t 0..C einer Höhe von 46 Fuß.
c !, ( .i n U Y , viti -viiwii wviivi tvvtvvi. v . i Monaten schnupfte er zufällig eine ' 1 V . i leanaoei aus, oie er a,o:i einige j Stunden nachher im Gehirn sühlte und die ihm beständige Schmerzen verur sachte. Unlängst nun fühlte er die Nadel plöz;lich 'unterhalb des Hinier kopfes nahe dem Halsknorpel und es gelang, dieselbe vermittels einer spitzen Zange zu entfernen. In Alpe na. Mich., wurde der reiche Holzhändler Albert Molitor am Abend des 23. August 1875 nebst seinem Clerk Sullivan durch von aus wärts in's Zimmer abgefeuerte Schüsse ermordet. Die Thäter konnten nicht ermittelt werden, bis nach 16 Jahren der Farmer Wm. Repke ein Geständ niß ablegte. Repke nannte als, an der That betheiligt die Bürger Albert Großmann. Carl Vogler, Gottlieb Lambert, Charles Wassengart, Fred. Bruder. Henry Jacobs, Hermann Menze, N. Fuhrmann und sich selbst. Er erklärte auch, daß Sullivan. der Clerk. irrthümlich erschossen wordei. sei; man habe es anstatt seiner auf einen gewissen Fred. Larke oder Lerche abgesehen gehabt. In der Zwischenzeit bis zu dem Geständniß waren einige der Angeklagten aus dem Bereich der Behörden verzogen, andere waren gestorben. Repke aber, sowie Großmann. Jacobs, Vogler undFuhrmann wurden sofort verhaftet. Groß mann wurde im vorigen Herbst proces sirt, des Mordes schuldig befunden, und sitzt jetzt in lebenslänglicher Zuchthaushaft zu Jackson. Der Proceß
dwnä lü m u inB 2.'. müssen den paar C. (iaiet) von einem langen und merkwür-' lamltats-Schreiern i in olorado sagen. s,,n fw-r,; mnr.t nr ,lk daß sie keme verständige Leute sind.
gegen Vogler. Jacobs und Fuhrman, den Weg. ein Greis, der sich mit folgte nach und ging dieser Tage zu 1 dem linken Arm auf die Schulter eines Ende, als die Geschworenen alle drei : Jünglings stützt und mit der Rechten Angeklagten des Mordes für schuldig! nach dem Horizont weist. Umgeben erklärten. Der Spruch verursachte die , ist diese Gruppe vcnr den Statuen der größte Aufregung unter der gesamm ! vier Jahreszeiten und im Hinterten Einwohnerschaft Alpenas. dem.! gründe wird sie überragt von zwei
sämmtliche Verurteilte haben sich seit r , c i-m i , , , , der Zeit des Mordes emporgearbeitet. Man erwartete sicher, daß die Geschworenen sich diesmal nicht einigen würden. Die Angeklagten nahmen den Spruch mit Fassung, und ohne eine Miene zu verziehen, hin. Um sich zu berathen, wie man sich am besten eines Gemein schaden-, der mit jedem Tage größeren Umfang annimmt, entledigen könne, hielten kürzlich die Bewohner der Mon roestraße nahe der Reid Ave. in Brook Irrn. N. eine Versammlung ab. Eine Menge Katzen, welche die dortige Gegend unsicher machen, war die Ur sache ihrer Aufregung. Was aber Anlaß zu dem meisten Aerger gibt, ist der Umstand, daß die Katzen unter dem Schutze einer alten Wittwe stehen, dif !
sich augenscheinlich alle Mühe gibt, das j en Statuen stehen: Epheu, Glynmn. Leben ihrer Nachbarn unerträglich zu ! Rose, Crysanthemum, Gelßmachen. Frau Badeau. so heißt die blatt und wilder Wein. Für diejenisonderbare Katzenliebhabcrin. hält in gen Leser, welche den brüsselex botaniihrem Hause ein Asyl für obdachlost ! schen Garten nicht kennen, sei noch erKatzen. Vom Keller bis zum Dach, wähnt, daß derselbe bedeutend tiefer kämmerlein wimmelt eö bei ihr von i liegt, als die beiden, ihn begrenzenden Kax.en. Da sind schwarze, weiße und Boulevards, so daß der Spaziergän-
graue Katzen, zunge Baby Kätzchen und alte, verlebte Kater, hübsche Anaora. Katzen und die schieferfarbigen Malteser Katzen, kurzum die ganze Katzenwelt, vom stolzenHauskater bis zur gemeinsten traszenkatze. ist vertreten. Frau B deau hält immer offene Thüre sür ihre' schleichenden Freunde, und da die ; ?nfePn niin KühmnnZi'unink firiiif. bringen haben, so hat Frau Aadeau, Katzeninftitut einen ausgezeichneten Ruf unter der miauenden Wklk. Gc gen alles dieses hätten die Nachbarn eigentlich nichts .einzuwenden, wenn nur Wittwe Badeau ihre Katzen zu größerer Msraljtät anhalten würde, Aber so wie sich die Sonne im Westen I m a. . m. . . ' . ! ge,enlt htt, kommen die Jn!a,:en des ,, y ihm. VktullliUlllll Auch die snnzdigcy Familienkasen der Nachdarschazt werdeu von den . Asylkatzen verleitet, und mehr wie ein sittsames Kätzcheu ist in letzter Zejt mit
em von tfrau aöeaii5 Rafeco. Engern durchgebrannt D.e erwähnff" jenccncerl t htuxMm den Bur. Jn scholl viel Lttö. denn so wie die
f .. ZI X. ... st 11 '"Üb"? fch n 4 ju ttte legen, u l"f orqen MS Leben? z erqe sen, da beai, auch schon daZ schreck. e Miau.Miau. Die Bürqe, haben M ,. 6it Vlm mit mit Bitte, jenem liebe! zu steuern ' 0 1 ' Zum E a l a m i t ä t s-G e h e u l in Colorado schreibt der N. I. Sun" ein Correspondent aus Pueblo: Wenn jede Silbergrube in Colorado sofort geschlossen würde, so würde der Stand der Dinge wohl ernst sein, aber innerhalb weniger Tage würden .90 Procent aller Leute, welche im Berg, Werksbetrieb beschäftigt gewesen, in anderen Erwerbszweigen sich zu thun machen, so daß das Ergebniß eigentlich nur in einem Wechsel des Feldes bei Thätigkeit bestände." Dazu meint die R. I. Sun": Das ist die rich-, tige Sprache. Wenn ein Ding nicht gehen will, so versucht man ein anderes; wenn die Hühner keine Eier legen, so scheere man den Schafen die Wolle; wenn das Pferd zu faul ist, so tausch? ' man es gegen ein Maulthier um; . wenn keine Nachfrage nach dem weißen Metall vorhanden, so grabe' man nach dem gelben oder pflanze Kartoffeln. Der Staat Colorado hat noch andere 'ungeheure Hilfsquellen als seine Silberlager. Seine Farmproducte ha. den bereits einen Werth von $60,000, 000 per Jahr erreicht, seine Viehzucht wirft jährlich $34.000,000 ab, seine Kohlenproductionen $55.000.000 und i seine Kräfte der Landwirthschasr, dem Obst- und Weinbau, der Auf-. Zucht edlen Viehs und allen möglichen Industrien, wodurch einer größeren j Anzahl Leute Beschäftigung gegeben . und dem Gemeinwesen reichlichere GeI Iya t AVt.4Al VnAK&v ? M ? winne gesichert werden, als es bei der Ausbeutung der Edelmetalle je mög- , , . -i i c - r f t' y m den Staat wird es sicherlich besser t I..U.M1 4 Alt VM AMM hAAMAM bestellt sein, wenn diejenigen seiner Bewohner, welche durch den Sturz des S'lbers Verluste erleiden mögen, sich schleunigst auf etwas Anderes verle. gen." N a ch z u v e r ! ä s s i g e n S ch ä z zungen sind noch nahezu eine Million Acres unbebauter Reg'ernngsländlr ien im Staate Kanias, die der Anfiedlunz noch nicht eröffnet sind. Nach d e m z e h n t e n C e n s u ö waren 2.010.000 Einwohner der Ver. Staaten im Ackerbau. 11.520,000 in Fabriken und Wertst.üten und 15.. 020.000 im Handel beschäftigt. Ein Kleefeld von drei Ackern auf der Farm des Capt. T. G. Bush im (ho i o5o co-Thale, Alabama, wurde von Heu'chreckcn in weniger alZ 21 Stunöcn vollständig abgefressen. ... . Vom Auslande. Der botanische Ga rcen in Brüssel wird demnächst nach den M. N. m." einen künstlerischen Schmuck erhalten, wie er in seiner Art einzig dastehen dürfte. Die belgische, Negierung hat nämlich die zwei heroorragenden Bildhauer. Charles Van der Stappen und Konstantin Meunier. mit der Aufgab: betraut, den gewaltigen Garten durch eine Welt von Statuen zu bevölkern. Dem von der Regierung bereits gutgeheißenen EntWurf zufolge wird das runde Mittelbeet des Gartens eine Kolossalgruppe einnehmen: Die Zeit zeigt der Tugend willen, welcye ag und stacht vor tt.N cn v.:r v . crnni.f stellen. Von diesem runden Mittelbeete, welches gewissermaßen den Knoten des ProjekteZ bildet, gehen fächerartig die dem Gartenbau und der Naturgeschichte entnommenen Motiv? aus. Vier aus Figuren, Pflanzen und symbolistrten Thieren zusammen gesetzte Gruppen stellen die Eiche, den Oelbaum, den Lorbeer und den Buchsbäum dar. Andere Gruvven sind Adler, Geier, Pfau und Pelikan und gegenüber: Löwe, Schlange, Krokodil und Vogel Strauß. Die große, zum Boulevard führende Treppe wird mit sechs Statuen geschmückt: die Schwertlilie, der Mohn, das Getreide, der Flachs, die Sonnenblume und der Hopsen. Auf der großen Rampe an ver me ver Aue Royale werden st ' ger von jedem Punkte, dieser Boule vards aus einen herrlichen Gesammtüberblick über den Garten und über die demnächst denselben bevölkernden Statuen genießt. ' 9c lrn .ß rotr g" Franks. Ztg. gefchrieben: Der Mal H. Ziegler-Dusseldorf hat int Aus Oldenburg wird ! ause der Wittwe Umma Lubben m Schmalenfletherwurp, also im Hause . Nachkommen de ehemaligen RoMirche? Häuptlings Dedo Lllbben. ktn Wandgemälde vollendet, welches das traurige Enhe der Söhne' Lübbens. Dedo und Gerold, verqnschaülicht. Die beiden Brüder unternäbC tV t m t . . ff?n es in oer 'acyr auf den 5. Otto ji l(4UMUU. m'IC Uliv friesischen Freundt wurdi'n 'geschlagen, gefangen genommen und zum Tode verurtheilt. Die näheren Umstände der Hinrichtung sind vom Cbronitten
gefreülich überliefert; das Bild gibt den Hauptmoment in erschütternder Weie wieder. Vor dem Richtblock steht der Scharfrichter mit seinen beiden Gehilfen, mit dem blutigen Bei! r M c rv i n i i t
nco auf oen nicmvioa nuneno. oen ist Dedo's Haupt gefallen, Gerold stürzt hinzu, hebt es auf und bedeckt es mit Küssen. Die das Schaffst umstehende gaffende Menge ist entsetzt und gerührt zugleich, ihre Haltung zeigt, daß sie den Jüngling begnadigt wissen will. So denken auch zwei bremische Rathsherrn, die zuruckschau - dern, als sie. die Treppe zum Schaffst hinaufsteigend, den Vorgang beobach - ten. Aber der dritte Rathsherr, der m i i rn a M. lynen soigr, virenv alller, )t unerbittlick Mit dem Ruf' Meint hr , . S i: : i . i' ..T' uu) Vittwtu jtiitui viii vtutiLjtti -jiU' Iv m s nart hlitfA.n tu.n. derkuß vergißt? entscheidet (rhtrttfll h(11h(n nilsh hrt fnhi .x m 4 mm t mm wv.vw. . vnv.vv.., v"hdieses jungen Friesen rollt in den Sand. Belde Bruder starben getreu dem alten, auch auf dem Bilde angebrachten Friesenwahlspruch: .Lieber todt, als Sklav!" ,. . - - . m ... x ...
11 C 0 C l ClUlflC hj u Cy C T vvvv, v... V" preise wird aus London berichtet: Ein ' gebrannte Fleisch in Fetzen vom KörExemplar der Mazarin-Bibel von Gu- j per hing, entspann sich ein wilder tenberg und Fust um 1450 55 auf Kampf: der Lund hatte noch die Velin 'gedruckt, wurde auf einer Per-! Kraft, zu beisten. und richtete den steiaeru'na im abre 1873 für die ! Koch schrecklich zu. so dah er mit tie-
l?.n'mme von .00 str. verkauft, wäb -
rend ein aus Papier gedrucktes Exem- i Armen vom Platze getragen werden plar 2t90 Lstr. ergab. Auf einer spä. i muhte. Der brennende Hund derenteren Versteigerung würd.' einE:em.dete nach wenigen Minuten unter plar dieser Bibel auf Papier ge allen Anzeichen der Tollwuth, die sich druckt für die außerordentlich groze im letzten Augenblicke bei ihm einge-
feil m nie von 3900 ltr. erstanden. Was Shakespeare anbetrifft, so steigen
die Original Quart- und Folio-Aus. der Wasserscheu: er starb unter gräßgaben stetig im Preise. Im Jahre liehen Schmerzen. Baronin Luppis1800 wurde Shakespeares Heinrich V. j Ramer wurde während der grausigen
auf einer Versteigerung für 27 Lstr. 6! Schill. verkauft. König Lear für 23 Lstr. Die lustigen Weiber von Windsor für 23 Lstr. Vor zwei Jah.en brachten dieselben Eremplare bezw. 45 Lstr., 40 Lstr. und 385 Lstr. ein. Die erste Ausgabe des Kaufmanns von
Venedig vracyie zv tr. viel vaxm i m die aus torfmoorhaltigem um Nichts ISO Lstr., Hamlet L0, Schlamme bestehen und an der OberLstr. Em E.emplar von Venus und . fche mit allerhand Pflanzen bewachAdonis (eines der zwei vollständigen ! ttn sind. Das Thier konnte weder fr ? iP..i - i 1 '
Exemplare, die bekannt sind, das andere befindet sich im Britischen Museum) wurde für 1150 Doll. erstanden. 3n Bezug auf moderne Bucher dürfte es interessant sein, zu erfahren. daß ein )rlglnal-Exemplar von Dik- . a mii:ju .. a v. . cv c. 100" kens Vicknick" aus dem Jahre 1837. wenn es rein,, nicht aufgeschnitten und in seinem ursprünglichen Umschlage ist. in einer Versteigerung ungefähr 7 Lstr. einbringt, daß aber dasselbe Exemplar, schön in halb Marokko gebunden, nur 1 Guine werth ist. In Wien fand am 18. und 19. Juli vor den Geschworenen die Verhandlung statt gegen drei jugendliche Wechselfälscher : Jacques Licco Adutt. Jakob Benvenisti und Anton Weiß. Sie hatten Wechselfälschungcn iin Betrage von 80,000 Fl. begangen und das Geld verjubeli. Adutt war bis nach Amerika entflohen, wurde aber dort verhaftet und wieder zurückgebracht. Bei dem Verhöre bckannte sich Adutt zwar als schuldig, erklärte jedoch, daß er stets der Meinung war. seine Großmutter werde die gefälschten Wechsel einlösen. Das Urtheil lautete : sür Jakob Benoenisti. 21 Jahre alt. in Wien geboren und dahin zuständig, auf sieben Jahre schweren Kerker ; für Jacques Licco dutt. 19 Jahre alt. in Wien geboren, türkischer Unterthan, auf sechs Jahre schweren Kerker ; für Anton Weiß. 21 Jahre alt. Schildermalergchilfe. auf fünf Jahre schweren Kerker. Wäh rend die Geschworenen sich in ihrem Berathungszimmer befanden, äußert: stch Weiß über die Wahrscheinlichkeit, welche seine Freisprechung habe, und sagte dabei : Ich bin ein prinzipicller Gegner der Schwurgerichte." Sein Mißtrauen in die Institution ver Geschworenengerichte hat sich, wie man aus dem Urtheil ersieht, gls. berechtigt erwiesen. E i n netter Schwiege?, söhn. ..Guten Morgen, liebe Schwiezermutter!" Mit diesen Worten trat ein Herr in das Haus eines Bürgers bei Ebersbach' unweit Görlitz und siel der Frau gleich um den Hals. Als diese den fremden Mann fragte, woher ihre Verwandtschaft käme, theilte ihr der Mann mit. er habe ihre Toch? ter in Amerika geheirathet. Haben Sie denn unsere Photographie noch nicht erhalten?'' fügte er hinzu. Ich bin hierher glommen, um meine Schwiegereltern kennen zu lernen, und will morgen nach Görlitz reisen, um dort beim Bankier mein Geld umzuwechseln." Da der Leute Tochter in Amerika war und von ihrer VerheirathungMeldur gemacht hatte, schenkte man dem Manne vollen Glauben, und dies umsomehr. als er in die Verhältnisse hüben und drüben eingeweiht war. Groß war die Freude im ganzen Qause und Abends wurde ein gutes Essen bereitet. Am anderen Morgen brachte ihn die Frau selbst auf ihrem Fuhrwerk nach dem Bahnhof. Vorher sprach der junge Mann sein Bedenken aus. oh er für sein amerikanisches Geld eine Fahrkarte erhalten könne. Sofort wurde sämmtliche im Hause vorhandene Baarschaft in der Höhe von 32 Mark dem Schwiegersöhn" eingehändigt und außerdem noch ein großer Reisesack, um die'Ge? schenke, welche er sämmtlichen Fami tt 1 1 k! . ..o rtfiiri. !! iiciiumuucQciii au lyriin milorln gen wollte, hineinzupacken. Abends ! fuhr die Frau nach dem Bahnhof, um wie verabredet worden, den Gast ab zubolen. Allein dieser kam weder am Abend noch Tags daraus zurück. Erst am darauffolgenden Tag, als die vom Schwiegersohn angekündigten Photoaravbien aus Amerika eintrafen. wuroe oer elrug wahrgenommen. I G; cm i " 'l. . m( ii lN Maliander Blatt berichtet Über ßZü(N' furchtbaren Un' glücksfall. der sich dleser'Taqe'in dei. ' derBaronin Henriette Lodlgiani-Lupz ' bis - inamer gehörenden Ällla Mou 5,.,. f itc puzo ereignete. Abends gegen 9 Uhr, N)äbrend' das Dienstbersonal der Ba- , ? "Ä7 ..vv ronm WD im orooie ÖUIOICII UND Sie m l er, KiJti,a.v iyyu vjuu4imuic
mit einigen Freunden plauderte, warf ein Papagei, der im Vorzimmer frei herumflog, eine große Petroleumlamve um. und die brennende Flüssigkeit ergoß sich auf einen der vier gro- -
fzen aadhunde. die unter dem 'isch lagen. Unter einem schrecklichen Geheul lief der Hund wie rasend davon, wobei die Flammen, die ihn umgaben, nur immer größer wurden. Das brennende Thier stürzte aus dem Vorzimmer. lief in den Garten und schlug die Ricktuna nack den Vierdeställen . ein. gefolgt von d?n anderen .Hunden, ; die beim Anblick ihres Gefährten vor . Schreck gleichfalls laut bellten und . heulten. Die Dienerschaft eilte herI ' bei. aber Niemand wutzte, wie man v,rt, tv, -f,c,iftt, den vom neuer ersatzten Hund von r i , r cre ' ' - J 1 r.:. x:: C v..? ,,. , iciue v?ujui,ic uui uns 1.1iu 51t tut . -1 fcn jn r HoffllUNg. so die FlaMMM ersticken können. Aber das wüthende Thier wußte ihm wenig Dank dafür, sondern stürzte sich auf ihn und ! I warf ihn zu Boden. Zwischen dem! ' D. r,m CSnnS d-rn dr,3 An, ! ! fen Wunden am Qalse und an den , stellt hatte. ' 'Auch bet dem gedi enen ! Koch zeigten sich bald alle Symptome Scene von Herzkrämpfen befallen und lieat schwer krank darnieder. Folgende Entenjagdgeschichte will die Redaction der Thierbörse" verbürgen können. Einer der Hunde war zum Suchön in einen jener heimtückischen Moraste gesprun richtig schwimmen, noch treten ; es arbeitete sich mühsam bis zum Ufer. ! konnte dieses aber nicht erklimmen. I il der Uferrand ;u liock war. Men- ! schenhand konnte ihm nicht helfen, weil auch die Umgebung des Ufers morastig i ' . . . war und einen menschlichen Körper nicht trug. So hielt der Hund vor dem Ufer, drohte zu versinken und winseltc kläglich. Während man oerathschlagte. was zu thun sei, sprang plötzlich ein zweiter Hund der gefährlichen Stelle zu. Sein Herr rief ihn in dem Glauben, daß er ebenfalls in den Morast springen und dadurch die gefährliche Situation noch erhöhen werde, zurück, aber der Hund, sonst ein Muster von Gehorsam, folgte dem Rufe nicht, sprang bis an das Ufer vor, legte sich glatt auf den Bauch, ergriff mit dem Fang das Halsband des anderen Hundes und zog ihn auf's Trockene ! Der Lebensretter ist deutsch-siichelhaa-riger Abstammung, ein sehr kräftiges schweres Thier. Allgemeine' stürmische Belobung der ganzen Jagdgesellsch'kt ward ihm zu Theil, und auch sein Herr verzieh ihm diesen einmal!Ungehorsam. Aus Zürich wird berichtet, daß von den 111 an der dortigen Universität studirenden Damen dieser Tage eine Nordamerikanerin, Frl. Julia Snow, in der naturwissenschaftliehen Sektion der philosophischen Fakultät mit Auszeichnung zum Doktor der Philosophie promovirt worden ist. Frl. Snow hatte im botanischen La. boratorium der Universität eine umangreiche anatomisch-physiologische Arbeit fertiggestellt; auf Grund derselben, sowie der vorzüglichen Resultäte der mündlichen Prüfung erfolgte ihre Promotion. - Unter denOdd Fellowö wvh'bekannt. Julius Grummann, der Jalire lang übcr dai Odd Fellomö Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesigen Arte vom Bruch kurirt. Die Vollständigkeit leiner Heilung drückt Herr Grummann in folgender Weife aus : Indianapolis. 24. Marz, 1893. Tiefes bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre lim von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. November wurde ich als kurirt betrachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zuaefandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was ex verspricht. Julius Grummann, Custodian des Odd FellywS Gebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania und Washington Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 Jahren ein vraktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten.9 Jahren die Kurirung von Bruch zur Spezialität gemacht. E? macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Rupture Cure Co., 20j West Wafhington Straße. Indianapolis, Ind. . .. , 'sagen, Treibriemen und Schmirgelrödr Spezialitäten btx W. B. Barry Saw & Supply Co. ; DrAB.Baricer Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." Die zunehmende Praris desr a,kev, des Lugen dnd Ohren Arzte, zn,,i-9 idn. na& qröueren Siäumllchkktten umzuz.c.-cu. v :..ie. 'WLald d, sumuchke.,. .... ......... , ' : llH WiflSZw y Ihf e'z. . ..r.-, wo er ouSgk,'ichnek? Oinccn c tm. ' : " --t iüv die Behandlung: von duge. cnict uvt $ais und dir nfrrtlgung vrn rillen, künülzchen Au. en und die Geradestcllung von Scd-kl'npn. so. wie die Operation ,ur Nk'krnung oe lar vorjunetzmen. ,u Prenen sur lle erre?Vdar Sousultitton tret und Jedermann einaeiate
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Sch??Me l!rävfe. 12 Pk vri a. 13. Mal 18?!. Durch Echrki?eu bekam unser biährize! TSchterchen fürchterliche .Xrämpfe und Schmerzen und war theilweise erwlrrt. Nachdem wir Aerzte ohne Erfolg gebraucht, ?,aben wir ihr Pastor König' Nerven stärker" und cht ist dai Hind voU,tändig hergestellt und munter. F.Fkld. Gin nlerkwürdlseö Sellmittel. E a r t e l l. Pa., 2. Nov. ISSl. kedten Aoril iattk mein 6iaLriat Töchterchen den et. PeitXanj (o schlimm, da 5 man sie fütircn musste. fände ärjlt,che Behandlung ohne folg. dann Z'ttauchie.i mir ..Pastor König's crven,2tärkcr'' und schonnchdenerftenpaarDse,,shmnein.b.m?.n,. ,UCI D,eies cieirwurmge irniuei o tn totxbta roögt. r.ana tovlain. 0!vöZ txntotxmm ?uch für giemsicibent lÄSSÄ0 s.SÄ iS U11 w?6 MnbfB Wö!! JUfcrcUi KOEN'G MEDICINE CO., "38 ndolpli SU CHICAGO, 1LI. Bei Apotheker ,u haben für vte fflasche, U Alasehen sür s5.0, grohe u ,ür Ku.u. n Indtanavoli tn den deutschen Afotöeke, von f. Will. ?v an er, U West Wastztngto, Str. und tSSe Süd Eau Str. und Ltncotn Kant Columbia Hallo ! Ecke McFarty & TeZavare Str. Die schönste, größte und am bequemsten ein, zerichtetete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung vo, Vonzerten, Tanz-Känzchen, Varticö :c BefonderS ist sie Vereinen zu empfehlen. tT Die schönste Wirthschaft in dn Stadt. Nur die destrn Getränke werden verabreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Otto Scliinidt. (55 x t r a f e i n ! (vcmc do Irt Cueine Z Nur in Flaschen! PALE SELECT! Das beste Vier in der Stadt. Gebraut von der HOME BREWING CO. ÖD SS Büb De!nwa?e Str. TtUtthott 1389. &7SSS3X2S2S2P252S3SZ5Z52SZ DMOE W..MM a WOn CLCAN5IN0; SMWMUkZl-S. IDRAIN BOARDS, 'AND ALL TI7I,rjcrDRA0D .ÄKO coppcrÜTcncaa. CLAGO, ETC. fösi c c an c cTw. Vh offmah, UnufcUirmr n4 Pryprirtti 203 E. WMUHUTO STmMnOIAIUPVUI. f . ?TIE DÄn-KEEPERS'FRIEflP. 7ZZ&&S2SSSSZS2523Z5SS2E&r äJt&t-MUM-taitTff im v. ..?? (lIUlfc.V Zum Verkauf in Apotheken 25 Cents per Pfund. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in Kicödach.-Material, i und 3 pi Rcady Roosing. wafferdickte Shceting, feurr festem Asphait-Jilz. Strohpappe. Tack- und Me-tall-Zarbcn ?c. :c. Office. 1G9 West Mary' land trahe. Telephon 8l. Dachdecker ei. fähige und verantwortliche Dachdecker. SicSdäcker, Trinidqd und Giisonite ASpbalt'Dächer ?lllc Arten CompisitionsZcher mit bestem Material. Office: No. 19, Aard : 180 W. Marylandstr. - Telephon 8fil. Indianapolis, Ind. ' Bernhard Bonnrgur. Arthur Bohn. Vouttegttt S5 Bobn, A r ch i t e k t c n, Telephon 875. 2 Vance Block. ' Indianapolis. John H. Stern, . . VuÄrr lZinundfünfjia JnzallS Block JndianavvliS. rckltelct. Keine Heilung.! Kewe Bezahlung Z C? Dss-eyes as enred bv Dr. Barke one ininute by a new'ininroved anj in rJr vr,oi. Creat inproieiifüt ia sistt 1 spariBi'n i- i: i j: li-vv - 2--'ti -. U) IV i uu$vh Wie sie von ?. Baxker durch eine neue, verbesserte schmerzlese Methpde kurirt werden' 372 Fälle in Jndtanapoliö gehsiit, von denen Sie sich persönlich übmeuaen können. WLi ige Berechnung.
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