Indiana Tribüne, Volume 16, Number 334, Indianapolis, Marion County, 22 August 1893 — Page 2

Jndwna Trivttnu. Erscheint Tüglich und Sonntngv

Dte tSgliche.Tribük-kostre durch den iTC&r ÖCui per Ooche. die Conntae?.TrtbüreCent? perWoe. Beide zusammen 15Gent8 cfcv S5SentI xrrMonat. Per Post iugefchift in V?' auldejalung $' per Jahr. i Ossice : No. 18 Süd Alabama tr. Indianapolis. 22 $;uii:ff 18-:t Mit Elektricität durchtränkt? Ganz abenteuerlich klingende Ge,'chichten erzählt man zur Zeit aus Oakland im Staate Californien über ein dortiqes elektrisches Naturwunder. Da es länolt wenialtens in der Theorie festgestellt, ja schon durch Versuche in kleinem Maßstabe halbwegs praktljch bestätigt ist. daß Elektricität sich unter Umständen sogar ohne alle Drähte in der Erde in bestimmter Richtung fortpflanzen kann, so darf jedenfalls auch die Möglichkeit, daß sie sich an unbedeckten Drähten unter der Erde fortpflanzen, nicht ohne Weiteres von der Hand gewiesen werden. Und da wir nicht darauf warten wollen, bis wir durch einen unparteiischen specialreporter die Sache eingehend untersucht haben, so sei hiermit das Wesentlicbe jener interessanten Berichte, mit verschiedenen Salzkörnern" zu geniefeen, wiedergegeben : Hier graben sie jetzt die Elektricität förmlich aus dem Boden, man hat eine ganze Anzahl Elektricitätsbrunnen angelegt, und der Vorrath scheint unerschöpflich zu sein. Wer hätte sich so etwas noch vor Kurzem träumen lassen ? Sogar die Elektriker sind alle aus dem Häuschen über den wunderbaren Boden Oaklands und seine Ausbeutung. Letztere ist, soweit sie überhaupt bis jetzt versucht wurde, die Erfindung von Michael Emme, einem praktischen Elektriker. der alle Aussicht hat, ein californisches Seitenstllck zu Thomas Edison zu werden. Herr Emme lebt und tvebt in der Peralta St., wo auch alle bisherigen elektrischen Brunnen" liegen, und hat bereits seine Entdeckung patentiren lassen und eine Emme Ground Electric Generator Co." organisirt. Sein Haus gleicht eher dem Verlies eines Zauberers, als dem Heim eines gewöhnlichen Menschenkindes. Ueberall wimmelt es von elekirischen Vorrichtungen bekannter und unbekannter Art, welche jederzeit nach Wunsch von einem der elektrischen Brunnen" im Hinterhofe aus in Betrieb gesetzt werden können. Es ist ebenso leicht, von dort aus eine Elektricität vo 1000 Pferdekräften zu erzeugen, wie elektrisches I?luidum zur Entzündung einer bescheidenen Lampe von 1 Kerzenstärke. Doch ist es Zeit, diesen tounderbaren Brunnen etwas näher zu treten. Statt sich gläserner Batterien zu bedienen, c'räbt Herr Emme einfach Löcher in den Boden und bringt Platten von Holzkohle sowie Zinktafeln hinein. Alsdann füllt er die Löcher mit Sägemehl auf und verbindet seine Platten eben so, wie jede gewöhnliche Batterie. Wenn er auf dieses Sägemehl Wasser strömen läßt, das mit einer Säure leicht versetzt ist. so hat er die Elektricität. Er läßt nun von seiner Batterie aus zwei ganz unbedeckte Drähte unter dem Boden laufen, so weit er will, und sie befördern die Elektricität, oone sie an die Erde abzugeben, soweit, wie es irgend gewünscht wird. Denn alles Uebriae wird durch die eigentkzümliche Beschaffenheit des Bodens aarantirt. Herr Emme erklärt dies dahin, daß einfach dieser ganze Boden sozusagen mit Elektricität getränkt und gesättigt sei. und die Elektricität von den Dräh-t-n ebensowenig entweichen könne, wie das Wasser aus der Bai von San Francisco. Und Emme ist keineswe.zs über Nacht von einer abenteuerliehen ?ldee öcsallen worden, sondern arbeitet schon sein ganzes Leben lang an elektrischen Experimenten. Er hat, nebenbei bemerkt, auch ein neues elektristes Versahren ?ur Gewinnung des j'tzt so viel genannten Aluminiums erfnnden, wodurch die Kosten auf die 5älfte herabgebracht werden. Auch seine neue elektrische Erfindung zeichnet sich vor Allem durch große Billigkeit aus. Der Betrieb einer Anlage, die groß genug ist zur Entwicklung von 1000 Pserdekräften, kostet nur 1 Cent die Stunde, und Z. Mann reicht hin, den Betrieb zu versehen. Natürlich ist diese Erfindung, wie gesagt, nur auf dem Boden von Oakland oder einem ebenso beschaffenen anwendbar. Ganz Oakland scheint darnach eigentlich eine einzige riesige elektrische Batterie zu sein oder auf einer solchen zu ruhen. Da die WeiterPflanzung der Elektricität eine unbegrenzte ist, und auch da, wo die Bodenbeschaffenheit eine andere wird, jedenfalls die weit? Fortpflanz?:ug durch bedeckte Drähte in der gewöhnlichen Weise erfolgen könnte, so ergeben sich daraus ganz unabsehbare, märchenhafte Möglichkeiten für di künftige Glorie von Oakland ! F?andwirthschafllicheS. DaZ Zw ischenpfl anze n jun .'.er Obslbäume in alte Obstgärten. Ein Sachverständiger im Obstbau schreibt hierüber: Bei meinen Reisen bietet sich mir gar oft Gelegenheit, zu sehen, wie in alten, ausgehungerten, ganz verwahrlosten Obstgärten, an Stellen, wo hier und da ein alter Baum eingezanzen oder vom Sturme umgeworfen' war, junge Bäume wie der dazwischen gep'lanzt wurden, die nun aber verkrüppeln und nicht tragen wollen. Es geht nun das Lamentiren los, dann beißt ti: In unserer Ge gend ist nichts mehr lcö mit dcm Ob?. Bau, was )dbt ich früher für eine Menge Obst geerntet, jegt bringt eZ kaum aenua für den Hausbedarf :c.

Die alten Bäume bringen nur noch selten gute Früchte und die jungen Baume wollen nicht tragen." Wober kommt nur dieser Uebelstand? Ja. man rerlangt doch geradezu von seinen Obstgarten etwas ganz Unmögliches. Sechzig und noch mehr Jahre hindurch haben die Wurzeln dieser alteu ehrwür digen Baume die Morstoffe dcZ Un er grundcs völlig für ihre zahlreich!.' Ern ten und zur Bildung neuer Organe aufgebraucht. Wie kann nun ein junger, an Stelle eines ausgegangenen BaümeS in solch' nahrungZarmen Boden gedeih.-n, zumal in der Regel bei der Pflanzung nur wenig Sorgfalt angcwenoet wird? Wie oft wird da nickt vergessen, eine gründliche Bodenerneuerung eintreten zu lassen, in den mcisten Süllen be gnügt man sich damit, in ein möglichst enges und kleine- Pflanzloch eine Karre voll Tung oder Kompost h.neinzudringen, daraus den Baum zu pflanzen und glaubt dann, seine Schuldigkeit geihan zu haben. W chl't nun der Baum an. gedeiht im Anfang freudig, ja trägt auch wohl schon mal einige Früchte, so sind dann die wenigen in den Boden gegebenen Nährstoffe schnell ausgezehrt, die Wurzeln kommen in den ausgemergelten Boden, finden hier keine Nahrtheile, so daß Wachsthum und Fruchtbarkeit aufhören müssen: ehe wir es uns versehen, haben wir dann in dem alten Obstgarten einen Krüppel mehr, der allerlei'ttrankheiten und Insekten zum Opfer fallt. Was ist dabei nun zu thun? Die beste Antwort hierauf ist, ein Radikalmittel an zuwenden, bei dessen Befolgung jeden falls die Klagen über Eriraglosigkeit unserer Obstbäume verstummen wer den. Man nehme ein frisches Stück Land, günstig gelegen und von guter Boden beschajsenheit und lege sich hier einen neuen Obstgarten an. Wendet man bei der Anlage nun die nöthige Sorgfält an, bezieht man dazu nur'gesunde, kräftige, womöglich in der Heimath Provinz gezogene Bäume in wenigen, für die klimatischen Verhältnisse paszenden Sorten, macht man ordentlich große Pflanzlöcher (1,502 m im Durchmesser, 0,501 m tief, je nach der Tiefgründigkeit deö BodenS) und gewährt man den Bäumen den nöthi. gen Raum für eine gute Zukunft (8 m im Ouadrat für Hoch ramme, 0 m im Ouadrat für Haldstämme für Aepfel und Birnbäume: Süßkirschen, und Wallnußbäume, Hochstämme 10 m im Ouadrat, Sauerkirschen und Pflau men 5 6 ra im Ouadrat), so wird diese Anlage am leichtesten beweisen, wie ertragreich Obstbäume sind, außer dem kann bei genügendem Schuß der Stämme gegen Verletzungen der Boden um die Bäume herum in den ersten 6 10 Jahren für jede landmirthschaft liche Kultur verwendet werden. Alsdann sind die Bäume bei der steten Bodenloerung und sonstigen Pflege soweit herangewachsen, daß j'eßt das Feld besser in Grasland gelegt wird und nur um die Stämme herum wird die sogenannte Baumscheibe stets locker und rein gehalten. Jedoch dort, wo die Verhäitnisse eine solche Neuan läge nicht gestatten, und man sich mit dem Auspflanzen der Lücken der alten Anlagen befassen will, muß natürlich die größte Sorgfalt aufgewendet und Alles angewendet werben, um sicher auf Erfolg rechnen zu dürfen. ES ist daher auf eine gründliche Bodenerneuc rung Bedacht zu nehmen. Neun Fuß im Ouadrat für den Baum muß die alte, abgetragene Erde auf ca. 3 Fuß Tiefe entfernt und durch kräftige neue Ackererbe ersetzt werden. Eine gute praktische Art, die alten Obstgärten allmählich in junge umzulegen, ist. daß man an einer Seite einen Streifen Landes frei macht, d. h. alle darauf befindlichen alten Baume ausrodet, dann dies Stück Land dick mit Bau schütt, guter Erde, Mergel und Com post überfährt: eZ wird nun dieses auf 3 Fuß rijolt und darauf gesehen, daß die hinzugeführte gute Erde in der Oberschicht bleibt; auch ist eS empfeh lenSwerth, bei dem Rijolen noch immer tüchtig Kainit und ThomaSphoSphat mehl (ca. drei Ctr. pro Morgen) mit einzustreuen. Diese ganze Arbeit müßte vor Winter geschehen, und im Frühjahr darauf bepflanzt man dann diesen so bereiteten Streifen in den richtigen Entfernungen in geraden Linien mit jungen, kräftigen Obstbau men, so wird hierdurch auch sicherlich ein guter Erfolg erzielt werden.

Ein Meenzer" vor Bangkok. Die Franks. Ztg." berichtet, daß der französische Admiral Humann, dem die französischen Waffenerfolge" in Siam zu verdanken sind, von deutscher Abstammung ist. Diese Nachricht kann noch dahin vervollständigt werden, daß der nach Lorbeeren dürstende Seemann der Enkel eines Mainzers sei, der vor ungefähr 100 Jahren von Main? nach Stratzburg zog. iie Nachkommen dieses Mainzers bracuren es in Frankreich zu Gut und Würden. In Mainz lieh er einige Brüder zurück. Der Inhaber der alten Mainzer Firma 12s. L. Kaiser. Humann, ist ein des Admirals. Der Vater desselben spielte 18701871 in Mainz den Bei mittler in allen geschäftlichen Angeleaenbeiten zwischen der franzdn,coen Regierung und den damals hier internirt gewesenen Kriegsgefangenen. Ein anderer Träger des Namens, der Dr. Johann Jacob Humann, hatte einige Zeit den Mainzer Bischofssitz inne und starb am 24. August 1834. BomJnlanve. Der StaatArkansaS hatte am 1. Januar 1890 nur 514,366,595 öypothekemchulden. was nur 813 auf :en Kopf der Bevölkerung und 7,34 o. H. des angenommenen wirklichen Werthes des besteuerten Grundeigen thumS gleichkam. Demnach ist Arkansas von alien Staaten, deren Hpothe lenichulven ermittelt wurden, der am ?zen:gs!en verschuldete. Einer saftigenSensation erfreut sich das Städtchen Lan.aster in 5kentucky. John Ham, ein Prominen ler Bürger, wurde auf Veranlassung seines ScdwaaerS Wm. Sbrrow azvc

tirt. weil er seine Schwägerin, Frau Slcrrow. in einem dunklen HauSgang zu w.cdtthl:e.l Malen geküßt hat. Ham entichuli.te sich, als er erwischt wurde, damit, er h.ibe Frau Sherrow für seine eigene Frau gehalten. Der 'Ntrüstete alte wiU dies attx nicht gelten lasfcn. weil ihm die ft.tfie zu leurig vorkamen. Einstweilen wurde Lam grg.-n Söul) Bürgscha t entlassen. Die Familien sind beide angesehen. Der d e u t s ch e S ch u l u u t e r richt in Tenrer Eol., bleibt beiteken. Die Schulvermaltung hatte kürzlich be schlössen, den deutscdcn Unterricht in d.'N össcntlich.n schulen abzuschaffen. So'ort crhobcn sich die Teutichen, vom Turnverein Borwaris" gefuhrt, zum Protest und veranlaßten den Schulrath, sein.n Beschluß zu widerrufen. Um die Kosten des Unterrichts zu verringern. sollen die enigcn Klassen, bzw. schulen, wo die Zahl der am deuischen Unterricht theilnehmend.'N Sch lier nur schwach ist, mir anderen Nlasien zuiammengelhau werden, um auf diese Wei e bejjere Ergebnisse als bisher zu erzielen. S a m. Gordon. der Zunge Herkules", der in Schaubuden auf Staten Island bei New ort seine Kräfte mit Zerbrechen von Eisenstan gen und Hufeisen zu bethätigen pflegt, stand neulich Abends i..? Begriff, sich mit Mouline Rosin in E.m Park die Rosenfesseln d.'r Ehe anlegen zu lasten, als er verhaftet wurde. Lena Bcck von Elizabeth in Ncw Jersey veranlagte die Berhaftung. Sie behauptet, seit dem 14. Februar 18J1 schon mit dem jungen HerkuleZ" verheirathet zu fein. Die junge Braut war untröst lich, als Sam. abgeführt wurde, hofft aber, dafc Alles sich in zufriedenstellen der Weise aufklären wird. .Das kommt von der der maledeiten Regenmacherei!" meinte der Farmer James Butler in dem Eounto Lyon in Kanias, als ihm vor einigen Wochen ein Wolkenbruch fein gefamm tes Weizenfeld verdarb. Zum Ueber fluffe rühmte sich ein in jener Gegend lebender Regenmacher Namens Mont gomery, den völlig unerwartet herein gebrochenen Wolkenbruch h?rbeigefübrt zu haben, und nunmehr hat Butler ihn und die hinter ihm stehende Regen macher-Grellschaft auf Zahlung von Schaden'.rsat; für feinen verdorbenen Weizen verklagt. Dasselbe Unwetter hatte auch den Fah.damm der Santa FeBahn unterspült; dadurch wurde ein EisenbahN'Unfall herbeigeführt, wobei ein Lo:omotivführer um das Le den kam. Nunmehr will die Witkwe des Legteren ebenfalls den unseligen Regenmacher auf zehntausend Dollars Schadenersatz verklagen. Mehrere der morgenlän bischen Tänzerinnen, die aus dem Mid way Plaisance der Weisen Stadt-w.-gen Berletznng des abendländischen nstandeZ ausgewiesen worden sind, haben sich nach Ncw eil be eien. um in gewissen vielbesuchten öffentlichen Pergnügung-plätzen, dann in Sce bädern und später, wenn erst Theater und 51 per wieder geöffnet sind, von Damen der besten Gesellschaft in den Logen zu lernen, welch' strenge Begriffe von Anstand unsere Weiblichkeit hat. Lawrence T. Neal, welcher in diesem Herbst Gouverneur Napoleon M Kinley in der Wahlschlacht zu beste gen hofft, ist nicht in hio, sondern in ParlerSlnirg. Westvirginicn, geboren, aber er ist feit 25 Jahren thätig und promincnt in der Politik des Buck ene" Staates gewesen. Er ist 49 Jahre alt und war Mitglied des Hau ses und später deS Senats der Staats lrgislatur und diente zwu Jahre im IfongrtB. Er bewarb sich u n die Gou ve.neurS-Nomination im Jahre 1889, welche jedoch Gouv. Campbell erhielt. Auch war er Eandidat für die Bundes senatorftelle, als Ealvin S. Brice den 5 Kg da?on trug. Herr Neal ist ein alter Junggeselle. Der vor Kurzem verstorbene Senator Stanford war der reichste der calafornischen Millionäre. Seine Ranch" (Landgut) lag in dem schönsten Theile des Sacramentotha les. etwa 200 Meilen nördlich von San Francisco. Dieses Landgütchen" mifet beinahe 60.000 Acres des feinsten Landes, das in demParadiese Californien zu sinken ist, und auf ihm befindet sich der größte Weingarten der Welt. Weingarten" ist eigentlich nicht der richtige Name, eher sollte es Riesenfabrik für Wein und Brandy" heißen, denn dem Namen Weingarten" hängt etwas Patriarchalisches an. In Bina". so heißt Stanfords Ranch, werden Wein und Brandy in so ungeheuren Quantitä ten erzeugt, daß die Regierung dort einen Zollspeicher errichten mußte, wo aller auf der Ranch erzeugte Branntwein so lange unter Verschluß gehaltn wird, bis er seine Bundessteuer bezahlt hat. Dieses Depot besteht aus Baulichkeiten, die eine Grundfläche

von 2 Acres bedecken, und enthält Schnaps im Werthe von einer Million Dollars, der ejne Steuer von etwa 600.000 Dollars zu zahlen hat. Dieser immense Meierhof enthält nicht nur den größten Weingarten der Welt, sondern so ziemlich Alles, woraus der Landwirth Nutzen zu ziehen weiß. Da ist eine Heerde von 30.000 Schafen, die sich in diesem Frühjahr um 7000 Lämmer vermehrt hat, eine Heerde von 2000 Schweinen und eine Milchwirthschaft mit einer Unzahl der schönsten holsteiner Kühe. Diese leben in so prächtig eingerichteten Ställen, daß man von ihnen sagen könnte, wie jener schlichte Landpfarrer von den Kühen, sagte, die ihm Kaiser Franz von Oesterreich, der Schwiegervater des Korsen, im Schlosse zu Laxenöurg zeigte: S'is wunderschön. Euer Majestät; es fehlt nix mehr als ein Sopha für jede Kuh." Nebenher treiben sich auf der Ranch Hunderte der edelsten Pferde umher von so feinen Rassen, daß die neugeborenen füllen schon 300 Dol la?Z das Stück werth sind. Längs d:r Vewässerungscanäle ziehen sich Reihen von Obsibäumen hin, die zusammen 30 Meilen lang sind. Im letzten ?srühiahx sind wjeder 0000

solcher Bäume ausgesetzt worden. Bon dem Umfange der Nebencultur erhält man einenBegriss, wenn man bedenkt, daß auf der Ranch im vorigen Jahre 11.000 TonnenReben gewonnen wurden. Die Anzahl der tragenden Rebcn beträgt 3 Millionen, und wenn sie :inmal ihr volles Wachsthum erreicht baben. wird sicy ihr Ertrag auf 40 Mill. Pfund im Jahre belaufen. Diese Riesenranch beschäftigt natürlich eine Armee von Angestellten und Arbeitern. Diese Ubzn in Lagern. i?n denen eines so groß ist. daß seine Gebäude eine Fläche von zwei Acres bedecken und 500 Leute beherbergen önnen. Die ständigen Winzer des Weingartens sind 70 Franzosen, die für sich selbst kochen und zu ihren Mahlzeiten, wie sie es daheim thun, gewässerten Rothwein trinken. In den anderen Lagern sind chinesische Köche angestellt. Die Arbeiter leben in guten Häusern, werden vollständig verpflegt und die Löhne steigen von 1 Dollar den Tag auswärts. Die Borleute bekommen 35 bis 40 Dollars monatlich, die Aufseher 75 Dol lars. Leute mit Fachkenntnissen aber viel mehr. Die allmonatlich auf der Ranch ausbezahlten Löhne erreichen ' die Summe von 10.000 bis 20.000 Dollars. Es war die Absicht des Se ' nators Stanford, der Welt zu beweisen. daß Ealisornien den besten

Coanac vrodmiren kann, den es aibt. Vom ZluSlande. Ein Rechtsanwalt in der Rheinprovinz hatte für einen Ingenieur einen Prozeß in zweiter Instanz verloren. Die Kosten beliesen sich laut einem Kostenfestsetzungsbcschlusse auf 25 Mark 10 Pf. Der Ingenieur zahlte die 25 Mark 10 Pf. zuf eine Postanweisung an den Anwalt :in. bedachte aber nicht, daß auch der Belder spendende Stephansbote seinen bescheidenen Antheil in Gestalt eines Fünfpfenniqstückes von dem Betrage beischte. So erhielt denn auch der Sachwalter nur 25 Mark 5 Pf. Der Anwalt kassirte die Abzahlung einjt weilen ein, benachrichtigte jedoch den früheren Klienten, daß noch 5 Pfennig fehlten. ' Diese Mahnung schien der Ingenieur nicht ernst genommen zu haben und ließ sie unbeachtet. Der Anwalt schickte ihm aber den GerichtsVollzieher, um die aus dem vollstreckbaren Kostenfestsetzungsbeschlusse noch fehlenden 5 Pf., die inzwischen durch Schreibereien und weitere Kosten auf 2 Mark 80 Pf. angewachsen waren, einzutreiben. Der Ingenieur zahlte, schrieb aber gleichzeitig an den Borstand der Anwaltskammer, dem er den objektiven Sachverhalt mittheilte. Zmn Schlusse knüpfte er noch seine subjettive Ansicht daran, die für den Rechtö anwalt wenig schmeichelhaft war. Auf seine Eingabe erhielt er jedoch die Ant wort, daß kein Grund vorliege, auf dem Disziplinarwege gegen den Rechtsanwalt einzuschreiten. Der letztere stellte wegen der subjektiven Ansichten des Ingenieurs gegen diesen Strafantrag. ' Der Beklagte wurde von der Strafkammer wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurtheilt. Der Beurtheilte legte Revision ein. die aber, wie das Leipziger Tageblatt" meldet, dieser Tage verworsen worden ist. Die Leser erinnern sich vielleicht noch der großartigen Erpressunqen, deren Opfer der Admiral de Marguessac war. Die Correspondenz des Admirals mit einer Courtisane war einer Erpresserbande in die Hände gefallen, die dann ihr Opfer bis aus'S Blut aussogen. Die Geschichte hatte, wie ein Pariser Correspondent schreibt, ein gerichtliches Nachspiel, mit dem der vielgeplagte Admiral sich aus WucherHänden zu befreien trachtete. Es tamen da allerlei erbauliche Geschichten zu Tage. Um sich Geld zu verschaffen, hatte de Marguessac bei drei Jumelieren gegen Wechsel Schmucksachen im Werthe von 40.000 Francs cntnehmen müssen, die ein Spießgeselle de? Juweliere für 5500 Francs auf dem Leihamt versetzte. Der Admiral bekam hiervon 4500 Francs, während der freundliche Vermittler den Pfandschein den Juwelieren für 3125 Francs wieder zurückgab. Ein anderes Mal mußte der Admiral für 20.000 Francs Seide kaufen und zwar ebenfalls gegen Wechsel, die Seide wurde für 4000 Francs versetzt, von denen de Marques sac 3500 Francs erhielt, während jetzt die 20.000 Mark gegen ihn eingeklagt worden sind. Der Vorsitzende der Strafkammer Flandin äußert: s:i:i Erstaunen darüber, daß Marguessac sich zu derartigen Geschäften hergegeben hatte. Was wollen Sie," enl' qegnete ihm der Admiral mit einem müden Lächeln, ich war fertig, ich war von allen Hunden gehetzt, ich muß mir unbedingt Geld schaffen !" Diese Erklärung schien dem Vorsitzenden v'ulliz zu genügen. Schließlich wurde die Sache vertagt. OldEnqlandsAchtzigjähriae sind, wie ein Birmingham Blatt berichtet, gemüthliche Leute, die gern ein Späßchen machen und auch Spaß verstehen. Das Blatt erzählt alö' Belag dafür das folgende heitere Geschichtchen: Einem Jnspecfor der Handelsmarine, der in einer großen Hafenstadt des vereinigten Königreichs seinen Wohnsitz hat, wurde jünast vom Ministerium des Innern vertraulich angedeutet, daß er klug und weise handeln würde, wenn er wegen seines hohen Alters seine Entlassuna einreichte. Der 'Jnspecto? aber ist trotz seiner achtzig Jahre noch ein sehr energischer Herr. Er richtete ohne Weiteres einen Brief an Gladstone und schrieb kurz und bündig: Wenn man mit dreiundachtzig Iahren erster Staatsminister sein kann, warum soll man nicht mit achtzig Jahren Jnspecto? eines kleinen Marinedepartements sein können?" Gladstone antwortete unverzüglich: Ja, warum nicht, alter Freunds so frage auch ich. Wollen doch mal sehen ob wir beide nicht noch ein Weilchen weivtrt fnwttftt fr fTiS 4V WIVibti 0V 1 stoitt." Das Ergebnis dieses aemütb-1

llchen Briefwechsels war. daß der Vn Jnspector auf Gladstones persönliche Intervention hin in seiner Stellung belassen wurde. Eine heitere Scene spielte sich dieser Tage in einem her umziehenden Theater auf dem Meß. platze zu'Lille ab. Der Zauberkllustler Sarbacan richtete am Schlusse einer seiner Vorstellungen folgende An. spräche an das Publikum: Jetzt will ich die angekündigte sensationelle Enthauptung eines Zuschauers vornehrnen. Ich fordere irgend einen Herrn, der sich dieser Operation unterziehen möchte, auf. zu mir auf die Bühne zu kommen." Sofoc! meldete sich ein junger Mann aus Armentieres, der von Eifersucht geplagt.mit seinerBraut Streit gehabt hatte, und stieg die zur Bühne führende Treppe hinan, mit dem ihm von der Verzweiflung einge gebenen festen Entschlüsse, sich den Kopf abschneiden zu lassen. Schon war Alles zu der mit Spannung er. warteten Enthauptung bereit, als plötzlich die Braut des Delinquenten laut weinend und jammernd auf die Bühne stürzte, ihren Geliebten unte dem Rufe: Nein. Paul, Du darfst nicht sterben!" in die Arme schloß und ihn mit Gewalt aus der Meßbude schleppte. Man kann sich denken, welche erheiternde Wirkung diese rüh. rende Scene auf sämmtliche Zuschauer ausübte. Ein fast unglaublicher Urtheilsspruch ist dieser Tage von einem englischen Gerichtshofe gegen einen gewissen John Mattram gefällt worden. Mattram, der aus Crewe in der Grafschaft Ehester stammt, war von einem Gläubiger verklagt worden, dem er 3 Pfund Sterling und 10 Schillinge schuldete. Die Richter derurtheilten nun den Schuldner, vom Jule 1899 ab bis zur völligen Tilgung seiner Schuld dem Gläubiger jährlich 1 Penny, etwas mehr als 8 Pfennige zu zahlen. Mattram ist jetzt 75 Jahre alt. Mit 81 Jahren wird er seine Zahlungen beginnen, und wenn sein Gläubiger befriedigt sein wird, wird Mattram älter sein, als Methusalem, da er das schöne Alter von 921 Jahren erreicht haben wird! Aus Rheinhessen, 22. Juli, wird gemeldet: Nach dem soeben erschienenen o'fi iellen Bericht über den Stand der Weinberge in unserer Pro vinz im Monat Juli haben sich die Aussichten für den kommenden Herbst, dank der Niederschlage, welche wir seit her gehabt baben, gegen den Vormonat wesentlich gebessert. Es wird als selr gut" bezeichnet der Stand in den Br zirken Alzei, Oppenheim und Osthcfen; als sehr gut bis gut" in den Bezirken Jngelheim, Mainz. Nieder Olm, Pieodersheim und Wöllstein; als gut" in den Bezirken Flonhcim. WSrrstadt und WormS; als Mittel" in dem Be i'lr! Bingen. DaS britische Kaiserreich Indien, nach der Zahl der Bevölkerung der zweite Staat der Welt, besitzt nach dem Ergebnisse der letzten Volkszählung vom 26. Februar 1891 eine Gesammtbevölkerung von 237,223.431 Köpfen, wovon 221.172.952 den englischen Provinzen. 66.050.479 den Vasallenstaaten angehören. Seit 1831, dem letzt vorhergegangenenZäh lungsjahre. hat sich die Bevölkerung

des 'iijen $c me? um 11 Prozent vermehrt, die der englischen Provinzen um neun dreiviertel und die der Vasallenstaaten um fllnfzehneinhalb Prozent, wobei jedoch nicht zu Ü5?rsebn ist aß das Jahrzehnt 1881 91 durch fortdauernd normale Verhältnisse (weder größere Kriege, noch Epidemien, noch Hungersnoth) gekennzeichnet ist. In den englischen Provinzen leben?30, in den Vasallenstaaten 111, im gesammten Jndienl84 Einwohner auf der englisch'N aadratl'':i (in Frankreich 187,3. in Deutschland 236.7). Der bevölkertste Theil Indiens ist die Gangesebene (mit 522 bis 411 Einwohner auf der englischen Quadratmeile); die geringste Bevölkerung sindet sich in Süd- und Nieder-Burma (60 bis 52 Einwohner) sowie in dem neu erworbenen Gebiete von OberBurma und Kashmir (33 bis 31 Einwohner). Scheidet man die städtische und die Endlich. Bevölkerung von einander, so erscheint Indien als hervorragender Ackerbaustaat. Der allgemeine Antheilsatz der Einwohner de Städte an der Gesammtbevölkerung ist sehr niedrig (neunzehneinhalb Prozent, in England über 70, in Deutschland 40 bis 50. in den Ver. Staaten von Amerika 30); er schwankt in dm ?il'zei, ei' rooinzen und Vasallenstaaten zwischen 22 und 0.5 Priz. 'nr'',?gen vom Lande zur Sadt firmen in I i?H fast gar nicht statt. Die Bevölkerung gehört größtentkl. (,-lt 7.27 P,.l der Rett gion der Brabmanen oder Hindus an; 19,96 Proz. sind Muhamedaner, 3,23 Naturv."-.hrer, 4 Buddhisten, 0.8L (5hr:?en 0.66 Slkbs, 0.4:) Jains und 0.03 Parsen (der einzige Inder im englischen Parlament ist ein Parse.) Die Hindus und die Muhamedane? haben während de? letzten Jahrzehnts um 11 Proz. zugenommen, die Chri sien aber und die Buddhisten sich während dieses Zeitraumes verdoppelt. Die tragikomische Ge. schichte eines Bauern, der eine Erb schaft gemacbt hat. erzählt die Nuovs Sardegna" in folgender Weise: De: Bauer Tomaso, genannt Fortuna-, hatte das Glück, von seinem Vater eir. Stück Land zu erben, das etwas gro. ßer war als ein Taschentuch. De, Werth dieser Ackerfläche, auf welche, einsam ein Feigenbäumchen stand, betrug 25 Lire (20 Mark). Die Erb. schaftssteuer beträgt in Italien 1,44 Prozent, so daß Tomaso für seine 2c Lire Erbschaft 0.36 Lire hätte Zahler müssen. Der Staat ist aber viel zu stolz, als daß er solche Lappalien wii 36 Centesimi anähme, deshalb ist vor. sorglich im Gesetz der Minimalsteuer, sah bei Erbschaftssteuer aus 2.40 Lir, festgelegt worden. DaS war also dir Summe, die der Bauer Tomaso. ae.

nannt' Fortuna", in Wirklichkeit hatt, zahlen sollen. Unglücklicherweise wußte aber Tomaso überhaupt nicht, daß man. wenn man eine Erbschaft gemacht, den Fiskus miterben lasser müe; er dachte daher nicht daran, di Kunde von seinem Glücke an die großi Glocke zu bringen, und die Folge dieser groben Pflichtverletzung war. da er nach Paragraph 95 des Erbschzftssteuergesetzes wegen Steuerhintenie

imrni AU &j ,nc ViClUlU(C UCluriyeill verwirrt, nachdem mir erzte ohne örjslg gebraucht rrmrh ?nrtimn" ist nWr rrh Tot. gaben wir ihr ..1'auor König' Rerven-Stätte?" u! iouro.. ?v0iuna ill aoer lrog tV fest ist da ind voitändig hergestellt und munter. nes wohlklingenden Namens ein ar. , . . S'Ftld.

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mer Sckluckr. der Zwar im 55nsl5?r' besitzt nein, besaß, aber sonst ziem.' t: J- , , S ci-. U' rr i lich zahlungsunfähig war. Er konntt itrS Vr.m ; s; und wollte in leincr Herzensgute dew Staate d"für die f?er&te Ns-rkr-lrn i siaaie o..rur oie geeroie a.riram ; sammt dem einsamen Feigenbaumcher cediren. Das Fiskus hat jedoch kein,' m . c..u . - ' o. . Verwendung für einsame Feigenbaums und wurde deshalb gegen Tomaso aus Zahlung von 22,40 Lire nebst den ob floaten stoflen und Zinsen klagbar.' Nach zweijähriger Dauer ist der Pro. 6 jetzt endlich entschieden worden natürlich zu Gunsten des Staates, de,' dem Bauer Tomaso. genannt Fortuna, i weil er jetzt noch viel weniger zahler konnte als vor zwei Jahren, anheim. stellte, unter dem Feigenbaum über der . trügerischen Werth ererbter Gütei; nachzudenken. i In Saarburg st e l l t e stck TOÄF L?UÜPm$l& ' Mann aus Saqenau. der mit vier an. deren Kameraden vor fünf Jahren sich seiner Militärpflicht entzog und stck zur französischen Fremdenlegion an. a f i a YaCi rf- iai 5)sVifitni ivcivcii t. vtuu iiiwi aaivtiuuu wurden die fünf jungen Leute nach Tonking verbracht; vier davon sielen! dem mörderischen Klima und den Ent behrungen zum Opfer, und der Ueber lebende wurde nach Ablauf seinem '

also 20 Lire Geldstrafe (gleich 2.4c Sr? Lire Erbschaftssteuer) nickt zablev o- den sten paar Dosensa

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fünfjährigen Dienstzeit entlassen und ' Stafct. Nur die b. strn G5lrör.!c werden veran Frankreichs Küste, aller Mittel bar. ' abreich.

ans Land gesetzt. Das Leben bei dei Fremdenlegion schildert er als ein hartes und menschenunwürdiges. Allk' fünf Taae gab es nur sieben Sous Löhnung, wovon auch noch Putzzeug! und dergleichen beschasst werden! mukte. Die Kost sei elend schlecht und dazu noch ungenügend, obgleich bet Soldat hierfür einen bedeutenden Ab zug erleide. Nach seiner Landung r. bettete der Entlassene als Taglöhnel irr FCrnt rotrt tn YCtnriTn um ftm nn u 14t QVUtUiV UVi4VUf 44 V VWReisegeld verdienen zu können. Sein, Sehnsucht nach der Heimath war zu groß. Jetzt wird er nachträglich seiner Dienstpflicht im deutschen Heere genügen müssen. Ein !caerVetrüger ist in Apilda verhaftet worden. So manche Besitzer von Handfeuerwaffen, besonders solche auf dem Lande, haben die Frist verabsäumt, innerhalb der die Besitzer solcher Waffen verpflichtet waren, dieselben mit dem gesetzlichen Aufschlag des Vorrathszeichens versehen zu lassen. Auf diesen Umstand speculirte der 22 Jahre alte Paul Schaub. Er sprach bei einer . ganzen Anzahl von Jagdpächtern in! Nachbarortschasten unter der Maske ! eines gerichtlichen Revisors zur Prll- j fung der Läufe und Verschlüsse der Handfeuerwaffen vor und fand an; zahlreichen Stellen die Sache nicht in Ordnung". Der Herr Revisor", liek aber Gnade vor Recht ergehen j und stempelte alle noch rückständigen, zseuerwanen sur ö man, um, wie er wohlwollend bemerkte, die Besitzer der Waffen vor einem Strafantrage des Herrn Staatsanwalts zu bewahren. Er machte gute Geschäfte.aber schließlich erfuhr die Behörde von seinen Manipulationen und setzte ihn hinter Schlok und Riegel. Unter denOdd Fellowö wvb'rekannt. Julius Grummann, der Jahre lang über da OddFellows Gebäude die Aussicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesi gen Arzte vom Bruch kurirt. Die Vollstän digkeit seiner Heilung drückt Herr Grummann in' folgender Weise aus : Indianapolis. 24. März' 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 183t von Doktor W. H. Nott für einen ttruch, auf der linken Seite behandelt nrnrde. Am 1. Noven ber wurde ich als kurirt be trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, Custodian des Odd Fellows Gebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania und Wash ington Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 fahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten Jahren die Kurirung von Bruch zur Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Rupture Cure Co., 2j West Washington Straße, Indianapolis, Ind. J. IV. 11ESSLER, Wirthschaft 1 Tommergartcn Jeden Samstag Abend Musik. Beste Bedienung und vorzügliche Getränke und Cigarren. 483 Madison Avenue. Or.ct.E.Oarlcer Umgezogen. Er ist hier um hier zu lle'.bcn." Die zunehmende Prari de?r. 1iattr, de Lugen dnd Ohren ArzteS, zanzz iön. nach qiöizerkn Stäumlichkciten umzujlk.-kn. 5v tttic bere dcöbalb die RZumlichkcuen im jnkcn itod dt8 .Jron Block-, 11H W. Washington ?tr.. ,cckst m Bowen'Mcrrill Go'ifür u,, hre, ro er oueflrjjidincti Otficen ein" trl k t für 'ie chandlur.dvn ttrge. Ohr.Äka'e und HalS . . .n i . ! .ii . : 1 1 . . . r. i . Qr.. ino oir nierkiung ei n mutn, luniuuuui cn und die (zieradrstcUung von Eoz'el-uxcn. so ?e die Operation zur Ent'ernung des StarS ornnehmen, ,u Preisen für :le erreichbar. LoufuUatton frei und Zedermann eingeladen.

Schreckliche lkrärzpfe. 12 P e , ! a, Jll.. 13. Mai 1891. Durch SchreFeu bekam unser bjährize TSchterch lürchterltche rämpse und Schmerzen und war lheilwc,j i . M . . MS rnmuurotekö klimme!. p ht m ,T, H. e? tla;t0O189 Letzten April hatte mein lahrlqeS Tochierchcn dea E Vtalta so Vmm. tlaiMn u Wn muiu ? ohne Priolg, dan Vierten 2. tarier" un h man eine bemerken! V"l4: .r"unz uns nassem ,.e elNUNSklNhald Lla chk -inaknommen hatte. war sie pänzlich lzerskeUt. Ik vun.che. daß Sie dieses Zeuqnig verösicnlilchen, daui ViiS) ÄnÖrtn tur litti nat9&Mit eiimtttef eeot w?-.. Fr.Mrta exlai. rri Vlt -ut Sj V unÖ l:ne VutoC'ol laaciunfct Sli v , -taiicn ..a, t jicbijm umioait ÄffiS jL. üx cmx m von der .-s nn ci ypotuttcrt $ haben für zn Indianavolts tn den deuten Apetdeker . . .,11 HVINIlI jULillI 0 m Ecke McEarty & Telaware Str. schönste, größte und am bequemsten eir. peritctetc aUe fcet emvttt ft ti m r . . Mtt Sie ficht, ?crfuzug wrÄdhattung Fvnzcrtrn, Tnnz-Kiäüzcheu, VartkeS ,c Besonders ist sie Vereinen zu nvsehlen. Die schönste Wirthschaft in dn Zu zahirnch..". Bruche ladet ein Otto Schmidt (Extrafein !Crott,0 de lit CCvCtUC ! Nur in Flaschen! cim- Tinm SELECT ! ' Das beste Vier in der Stadt. Gebraut von der HOME BREWING CO. T5 SÄ WS JDi59 3 3 Bvb Delsware Str. Ttltnton 552ttZ?crir2'T3eiL9ffJil'Ji.J (j nnz rr.trn fitsriv nont rj iir.Lin iniru. i iiani. ti " . .. immmmv ii 1 TOR CLCANSINO? BAR FnCTURES, DRAIN BOARDS, AND ALL rrm, xinc, draoo Är:o C.OPPER UTErJCIlC CLAOO, ETC. coance v.ahoffman, Hwrtrtww i ftvprirtWfc 295 E. WAtnmaTON Or., Indianapolis, ü Harn tmmajiTWP v. . ttraatftcuife Zum Verkauf in Apotheken 25 (5entö per Pfund. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händlrr in Kirödach-Material. 2 und 2 pl Ready Roofing. n?asseidick'te Shecting. feuer fkstem Asphalt'ixilz. Ttrohpappe. Dach und Wlt tall'Zarben :c. :c. Offtce: 109 tiitft Mary' land tratze. Telephon böl. Dachdeckerei. fähige und crantwortlickik Dackdrcker. SikS dücker, Trinidad und Gilsonite AsphaltTächer.' Alle Arten Complsitions'Tächer mit bestem Via terial. Ossice : No 169, Aard : 180 W. Marylandstr. Telephon 86!. Indianapolis, Ind. Bernhard Vonnegur. Arthur Bohn. Vouucgut & Bobn, Architekten, Telephon 873. 62 Vance Block. Indianapolis. 'John H. Stern, . . Architekt, Kummer Ginundkünftg Angall lock Jndianapeli. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! s.-,H miä Cr ISS-oveg as cured by Dr. Barkce in one rninute by a new improved and p'ilci mxh:i. Crrat iiproreif at in si'bt ppeansfj Schielaugen. Wie sie von Tr. Barker durch eine neue, verbesserte schmer;lese Methode kurirt werden 372 Fälle in JndiarmpoliS geheilt, von denen Sie sich persönlich übeneuaen können. Mät, 3( Berechnung.

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