Indiana Tribüne, Volume 16, Number 333, Indianapolis, Marion County, 21 August 1893 — Page 2

Jnötana TrlbUne. ccf

Ersll?t Niiglich unö SotttiUc Xtc tägltcüe Irtbürt- f ofU. durch den Träge. 12Cent3 per SSodje, die Sonntag,Tribül,e" k Lenk per Wocre. Beide zusammen 1J Cents odm 55 Cent per Monat. Per Post ,ngestiSt in Wox. au?be,alzlung JY per Jahr. Ossice : Ho I 8 Sud Alabnma ?tr. Jniopapolsß Jn 21 Auqnst HypnotisSe? WillnSauStausÄ,. Ueber bdvnotlsche (??pzrim!n!e Hai abermals cm Wiener Forscher, Proses sor Dr. Heimich Obersteiner, der Leiter der Döblinger Irrenanstalt, ein m--teressanteZ Werk derössentlicht. Der Gelehrte war im Interesse der Wien schzst zugleich Czp-rimentator ur. VersuchsobZect. um kraft der so an sich gesammelten Erfahrungen, eine tiefer: und klarere Einsicht in die psychischen Vorgänge während der Hypnose zu ge winnen. Von ganz besonderem phr.siologischen Interesse ist nach Professor Obersteiner das Vorstadium des hypnotischen Schlafes, wo die Versuchsrerson noch im Stande ist, sich selber hinreichend genau zu beobachten und an kontrolliren. Bereits in diesem Vorstadium habe Professor Obersteine: an sich die Abschwächung des Willensehr bemerkt, alle Bewegungen, auch das Sprechen, erfolgen sehr langsam, mühevoll. Als ich," sagt Professor Obersteiner wörtlich, während ich schwach hypnotisirt war, in Folge einer geringfügigen Bemerkung, die an sich weniq komisch war, zu Lachen anfing, war ich nicht im Stande, vor Ablauf mehrerer Minuten dieses sinnlose Lachen zu unterdrücken." Bei nicht zu tiefem Schlafe lasse sich häufig eine auffällige Verfeinerung auf allen Sinnesgebieten nachweisen. Worte und ganze Zeilen könnten bei einer schwachen Beleuchtung noch deutlich gelesen werden, wobei weder dieselbe Person in wachem Zustande, noch die anderen Anwesenden nur einen Buchstaben zu entziffern vermochten. Im Hinblicke auf die psychischen Erscheinungen sa.?t Professor Obersteiner : In erster Linie muß hier auf die hochgradig: Willensschwäche aufmerksam gemacht werden ; man kann sagen, daß der Hypnotisirte seinen eigenen Willen gänzlich aufgibt und dafür den des Operateurs annimmt. Besonderes Interesse verdiene das Verhalten oeZ Gedächtnisses während des hypnotisehen Schlafes. Ost genüge eine Andeutuna. um irgend .inen vergessenen Vorqanq aus der Zeit des Schlafes wieder '.ebhaft vor die Erinnerung zu rufea. Am ausführlichsten behandelt Professor Obersteiner die Suggestiv-Erscheinun-qen. Er sagt unter Anderm : Ein Glas Wasser, als Brechmittel angeboten. erzeugt Erbrechen ; sagt man, das Wasser sei Schnaps, so schwank! die Person nach kurzer Zeit und trachtet, die Erscheinung des Rausches zu dokumentiren. Auch in ein Thier, selbst in einen leblosen Gegenstand lafjt sich gelegentlich eine solche Person verwandeln ; sie springt als Ziege auf den Möbeln herum, als Hase fürchtet sie den Hund, als Papagei fragt sie, ob sie ganzen Hanf ausessen darf. Professor Obersteiner ist überzeugt, daß die hypnotisirte Person nicht wirklich meint, verwandelt zu sein ; was aber bei ihr Alles beherrsche, sei das Bestreben, den Willen des Hypnotiseurs blindlings zur Ausführung zu bnrnaen. Viele wiederholt hypnotisirt: Personen seien auch in wachem Zustände für Suggestionen empfänglich. Professor Obersteiner erörtert auch die lentale Suggestion, worunter man die 'eeinflussuna der Gedanken eineö Menschen lediglich durch die Gedanken ?ines Anderen ohne jedes Hilfsmittel erstehe. Die Mehrzahl der Naturforscher verhalte sich der :nentalen Suqqesiion gegenüber vollständig ablehnend. Diesen schließt sich auch Professor Obersteiner an, nach welchem ein seelischer Rapport nicht anzunehmen sei. Ebenso unerklärlich sei die angebliche Fernwirkung medikamernöser Substanzen. Professor Oberste!ner konstatirt ferner, daß der therapeutische Werth der Hypnose zwar vorzüglich, aber gewiß nicht ausschließlich in den Suggestionen zu suchen sei. Lerermisere in Italien. Aus Mailand wird geschrieben: DaK die Lehrer und Lehrerinnen in Italien nicht auf Rosen gebettet sind. ist für die Kenner des italienischen Volks und Mittelschulwesens keine neue Offenbarung. Nicht genug, daß die armen Jugendbildner oft jahrelang keine Besoldung erhalten und den zweifelhaften Vorzug genießen. Gläubiaer des Staates oder der Gemeinde zu sein, sucht man ihnen noch in jeder Hinsicht das Leben und die Ausübung ihrer amtlichen Pflichten zu erschwe ren und behandelt sie gewissermaßen en canaille. Daß die Verufsfreudig. keit des Lehrerstandes dadurch nicht gefördert wird, läßt sich denken. Zwei Vorfälle aus jüngster Zeit bilden wie der einmal eine traurige Illustration zu der Geschichte vom italienischen Leh' rerelend : In den Straßen von Macerata kann man jetzt täglich einen armen, blinden Mann sehen, der auf einem Hundewagen sitzt und den Vor übergehenden Wach?zündhölzer zum aus anbietet mit de Worten: Helft einem armen, erblindeten Lebrer.Romlo Lrucinni war viele Jahre Elementarlehrer, bis er pllich blind nrde und ohne Mittel zum nothmendigsten Lebensunterhalt dastand. Die Gemeinde hatte ihn. angeblich, weil er socialistischen Ideen huldigte, einfach auf die Straße gesetzt, wo er sich, der Noth gehorchend, als Zündhölzchen' Verkäufer etadlirt hat. Roch viel mittelalterlicher klingt die Leidensgeschichte der Lehrerin Maria Varzi. Die Dame, die in Sarzana bei Genua unterrichtetk. hotte das Unalück. dem Pfarrer

tto Urte zu mitteilen. Vlm einen 0 " .... !

COetfesttage machik ,!ch der wuroige stfnrrr k,z Ne.. nn'mkn. die Leli eriN

auf offenem Partie zu ohrfeigen. Jr. entweder kl.rmctztig oder le d.'N an einem blinder Panagl'.'r ivs emem odlenhPnr,iUr ßrrrmmn rief räuleii? anfielt ir liler des ')!uacZ. zuae. uns mit cincm leriflbollct wnb

ra" ,: mrr,r in bidijvl(l VUiUU Hl -jv... ... aendes Wort zu. Darod wurden fcie Aeltesten der Gemeinde sie einige Stunden mer der Lehrerin in's fasset zu werien F.- Ijs.i ..Mv,.iÜAf;. Vir s! i lYYstT uw UV t&ut sie nun bitte leiste. VJlax IHiexp.e iie min I r I 1 LTMll ll'il 1JL1 L liiikfc tV in's Schulhaus, wo der Pfarrer, d. den heiligen" Ornat angelegt hatte. LiWtllAMIV ' vii .im".......! . 1,lGSSursterüUafearic'iQtoJrten;.. Sebrobuna lctchfaU ju langfren t VlVkMIl V fängnidstrafen verurlheilt. Die Ccci rt: . .... .y rt riv..3 Lage des ltalienischen Lehrerstand .. einen heilsamen Einfluß ausüben werde. Da bleibt eben alles beim Alten. Besteigung OeS eonquija. Der berühmte Reisende Hauthal richltte auö Argentinien an deutsche yryyiupmiujc Juni, daß es c:-.. nis.. ,..r 19 Erster den mit ten Gipfel des Aconquija in der Proin der gen. t Al um m La vmz Eatamarca zu besteigen Mitglied der vom Museum Plal d der nat Juni war der Gipfelgruppe des k.,!! VI1.,p, ki, utviiiuiju ytiuiumti. wuuyvbiu ajuw ist v mn - inai meyrere eneiaungen in oxeier Gruppe ausgeführt, gelang es ihm endlich, einen der Hauptgipfel zu erklimmen. Er schreibt darüber: Das Kampament, von dem aus ich die Vesteigung unternahm, lag im Osten des Givfels auf 4600 Meter Mcereshöh?. Die Höhe der Spitze selbst konnte ich leider nicht bestimmen, da der Spiritus des Hypsometers trotz einstündiger Bemühungen nicht brennen wollte. Lange hat die Höhe auf 5400 Meter bestimmt, nach meiner Schätzung ist sie aber mindestens 5600 Meter. Es war ein hartes Stück Arbeit, in fließendem Gerölle steile Halden bergan zu steigen und dann über Schneefelder deren Oberfläche hartes, glattes Eis ist. Zu setzen; mein in der Schweiz so oft erprobtes Eispickel" that auch hier feine Schuldigkeit. Was aber den Aufstieg besonders erschwerte, war der orkanartige Sturm aus Westen, de? mir in fürchterlichen Stößen Eis und Schnee in's Gesicht trieb und mich oft zwang, mich auf den Boden zu legen und mit den Händen fest an das Gestein zu klammern, um nicht vom Grat hinuntergeschleudert zu werden. Die so gefürchtete Brust- und Athembeklemmung, hier bekanntlich Puma genannt, bildete kein Hinderniß sie zwang mich wohl, langsam zu gehen, aber ich fühlte keinerlei Symptome irgend eines körperlichen Leidens, wie Kopfweh, Schwindel etc. etc. Nur das beschleunigte Athemholen mahnte mich daran, daß ich mich in einer so bedeutenden Höhe befand; es ist harte Arbeit, in so dünner Luft große körperliche Anstrengungen zu machen, allein eine kräftige deutsche Lunge und ein festes deutsches Herz vertragen schon einen Puff und so stieg ich denn weiter immer höher und höher. Ich habe bei allen meinen Beste!gungcn den Einfluß der Luftverdünnunz auf meinen Körper scharf beobachtet; ich werde später.etwas über die Puna publiziren. Außer Lungen und Herz haben die Kniee viel zu arbeiten. Nach fünfstündigem harten Ringen gegen Sturm, Puna, Geröll. Schnee und Eis gelangte ich am 5. Juni um 3 Uhr Nachmittags auf den Gipfel des Aconquija. Ich hatte die deutscbe und die argentinische Fahne bei mir. Beide ließ ich eine kurze Weile nebeneinander wehen, dann errichtete i, einen Steinmann, übergab seiner Obhut eine leere Blechdose mit den Daten der Basteigung, dejtc ihn mit der argentinischen Flagge zu und trat nach etwa zebn j Minuten den Rückweg an. die deutsche .'Fahne mit mir nehmend da dieselbe mir noch aus andere Gipfel begleiten soll. Ein argentinischer Peon war mein einziger Beqleiter; derscTbe trug einm Theil des selbstverständlich sehr geringen Gepäcks. Aber alle hundert Meter wurde der Biedermann schwach, d. ft. c: erklärte, daß er unmöglich mehr weiter könne. Indessen die Verklarung, daß ich seine Gratifikation erhöhen werde, verlieh ihm glückliterweise immer wieder neue Kräfte. So stiegen wir auf von Stufe zu Stufe; versprach ich höheren Lohn, so stie- auch mein wackerer Neon wieder höber. bis wir auf diese Weise endlich glücklich oben waren. Das Resultat dieser Besteigung, welche rcu im Sommer auf jeden Fall wiederholen'werde, ist in wissenschaftlicher Beziehung sehr interessant, denn ich entdeckte Moränen. Beweise vom Vorhandensein ehemaliger Gletscher, und zwei kleine Gebirgsseen auf einer Höhe von beiläufig 4700 Meter. Auch eine sehr zahlreiche und interessanteMineraliensammlung, darunter Edelmetalle, habe ich zuscmmengebracht und eine Sammlung von Gesteinen aus der geologischen Formation der Aconquija-Gruppe. Eine Tagreise westlich von Eatamarca und ! itnpi Trtrtrsn VrfK?rfi rande bchiez Ich dm C.r. d.l Rin. mn zlq(v w.,. i.nS w.fr. vu Naw7 eÄ ; ä: DerKraterhat einen Durchmesser von eineinhalb Kilometer. Die Aussicht auf der Spitze des Aconquija und des , unbeschreiblich Es gelangen, mir einige gute photographlzche Ausnahwen. " ' Kaufe Mucho'S Veft Havannas fflAMi

bpäter in das Zim- Z'vri, sin. vi.r ooer nuor cujiu:. lc llu w-ma u. e'indranaen und sie batt.'. an dem Äor-ame'scKen Kometen r, r eritat tu üiisführlich l5-t;ch: iiter ciiiuiuiiijui uuu u i .... '-.i, lTtirt nls fr ,',, -iff n'.

r C.4- ihm ViroimnT 11 7?iis:-N trii, viriiimuuc vuis u u in ; r . ' SdSä; ncuiicli A.end- in Kantattt. J!l.. aus tan. da, e n böd rer i!!e ihm den

nr ; ' ?V;r rlb Sornanä dem niler eines W our--3e n.nen in inner üioBi.n v.oid rn Die N, 1? : N er ck' lickW unven!ft.'b.obwobl sie btt dtm-pvunae iwmt Minen ! e',. '.'im Tienra. ? , t'? a - t itVÄjiu 'ckucre Vcr!e tuen erlitten hatte. IVucn i-t Zxi n.t der .Spree nüd Sinniiö.- im Lau c ber.chk jcdoch Vr.men da 'H, n ÖÄnÄ cwgeiangenundi.em. au? dlm e.dcu A dem letzten Census sechs Monaten folS? Zue be .ndliäenVaier. wM-r sie erst be ck l inn in Den cr. Staa.en

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uon war oni , EonntaqZschule ist, war mit mehreren Ärchüelten. 2w . leiden U'iehzedoch , mcht der Hoffnung ! hmgeben. pminenten Freundinnen zur'zucht. '.'''.8.)0 Gartenbau und Landdak sie aur die fernere Ve ualtung oer m.,t...,?.n.. ,. w Vs,sf ri: nh in q??;-.

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Gebirae ZlU erforschen. Der Mo- ! Zentral Park für 8250 widmen muß. ',,,s.?gnaen. in den Niederungen olZ

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ucDcr - Prorenl oiki itUnhin Männer in i.dem L.iNde und M a n cl) m a l ereianet HdorA - et'ras yun clnag lneues. im ilt ' ' Ini, rouä teuer n.ch nie vorgetom.i.en in itin junges. bübicheS Nad- . ... . , . . . , ... , ,, ,,,,4 ,,,. in iicu wUiuiMi inuuib. ui'ii ccben Tü3 ,unae aD.rcn, .reiches : . n.;;; rtrt Srt;rtr,i? vvn ktnui utiki tn vj vww' Ind.. Pcr'eurt unö l'ebrcnn einer iuun3 jiuurni uiiu i uuv wki umv lben ein so Abwechslungsreiches Leben geführt, daß Evangeune . zeit weilich den Veriiand verlor, so da ihr Vater sie zurückholen mußte. Ganz Lafai-ette erfreut sich aber en den pikan ten Geschichten, die über jene Bummel tour im Umlaufe sind. leinen ZZernicktunaSkriea aen Ratten. Mäuse und sonstiges .;vv ixn r i'f Pro-'rcd. Wegner, bern protefnoneUen i Rattenfänger" von Broollyn. einen Vertrag ad. laut welchem diezer wüh. Anfangs Hielt die Eommisston dafür, Trr )Urtrii Aitrn I tv . um itttK vup ii)iivi uuu viiuuuMw.iiuy.ti um T" .s:u. : r:MM iS(.i.n. i, sfr- 1 pctiii m -w4icijnH im vmtral.Park einlchlleLen solle, aber Ober' verwalte? cu,crn5 erklärte, oqb ve ersteren keinen wesentlichen Schaden anrichteten, und da Eommissär Dana meinte, daß sie sogar sehr niedliche kleine Thiere seien, so wurden sie von der Liste gestrichen. Bezüglich der Sperlinge entstand eine längere Te iatte. Die Eommisiäre neigten sich der Ansicht' zu, daß ein Vernichtungs krieg gegen diese GaminS der Vogel weit doch unnütz sein und daß sie eben so schnell wieder da sein würden, als man sie aus dem Wege schassen könne enro der Spatz wird bei dem Mas senmorde verschont werden. Dclia Keegans SkandalProceß gegen Rüssel Sage, den Millionär und Wall Str. Speculanten, den habgierigsten und geizigsten Großgauner New Aorks, ist auf Verlangen von Saqes Anwalt vom Gericht der Eom mon Pleas in New Vork auf's Neue hinausaeschoben worden, um, wie der Anwalt vorgibt. Frist zur weiteren Veantwortuna der 5ttageschrift zu gewinnen. Er behauptet, wie in allen solchen Fällen, wo alte, reiche Lüstlinge ihre Opfer nicht länger erhalten wollen. daß es bei der Klage auf Erpressung abgesehen sei ; ferner habe der Advocat Marshall die Klägerin zur Erhebung der Klage angestiftet, um ein Geschäftchen machen zu können ; über dies sei die Keegan eine halbwahnsinnige Gewohnheitssäuferin, die nicht wisse, was sie sage und für ihre Handlungen nicht verantwortlich sei. Die Klägerin war vor 25 Jahren Dienstmädchen bei Sage, wurde angeb lich unter einem Eheversprechen von ihm verführt, hatte ein Kind von ihm, lebte eine Reihe von Jahren, während Sage zum zweiten Male verheirathet war. mit ihm als seine Maitresse und verlangt jetzt N00.000 Schadenersatz, weil er si? nach dem Tode seiner ersten Frau nickt g?heiratbet hat. Riesiges Aufsehen hat in Loui?vil'.e. 5kg., der, telegraphisch auö der Hauptstadt des Landes gemeldete Prozeß von ladeline Breckinridge Pol lard gegen den Nationalabgeordneten W. (?'. P. Breckinridge erregt. Vor e'inig-n Wocben erst wurde der Kon greßmann mit Frau Louise Scott Wing. einer Schiester des Tr.Preston B. cott, in der Wohnung des Letzte ren an dc? Tritlen Straße in LouiS ville ehelich verbunden. Breckinridge'S zweiie .Gattili war kaum ein Jahr todt. Man hatte allgemein seine Verlobung mit Fräulein PoUard als Thatsache be trach:et unö die Heirath überraschte um so mehr, wel sie aus des Bräutigams Betreiben .'beschleunig wurde. Man sagt, jetzt, daß der silberziingige Red ner" deS Vluegraß'taateS schon da mals eine Einmischung deS Frl.Pollard befürchtete. Freunde des 6ol. Breckinridge und namentlich der bekannte üdlicke :!eiterfükrer Gen. Basil K. Duke nehmen keinen Anstand. Fräulein Pol lard als eine Abenteurerin zu bezeichnen, und sie glauben, daß ein Erpres sungsversuch vorliegt. Die Klägerin ist 25 Jahre alt, gut erzogen und hat Erfahrung als ZeitungS'Berichterstat' terin und Mitarbeiterin an Wochen und Monatsschriften. Ihr Tempera ment soll ein sebr heftiges sein, und sie erwarb sich eine gewisse Notorietät, als sie bei der Meldung von Gen. Eher man'S Tod ausrief: Nun hat der Teufel endlich Einen, der ihm gehört!" Diese Bemerkung kostete ihr eine Clerk stelle in Washington, Zu einem unverhofften Passagagier ist wie durch Gottes Fü gung- der Befehlshaber deS Llod TampferS Sorce-, Kapt. Meißel, am letzten Sonntag gekommen. Der Ka Vitän unternahm in Gesellschaft seiner Offiziere und einigen Herren von New ?)ork einen Ausflug nach Hackensack in ngiemood und fragte im Walde einen iungen Burschen, welcher der Partie I X'SL i v0ei. .er el.va vreizeyn zayre aller j äM.ra ! ' "fcSZ1 ,Ä 22 17' . ! ' .hieß er war 'einen ältern in b'demn k oaÄ den Ocean und nach Ehicago gemacht..! alle Schs:chei!en der Midwan Wai. san e- und Sehenswürdigkeiten der Ausheilung in Augenschein genommen und vor Drei Worten rn i leeren al&tn

so empört, da 5 eZ d)cn on oag we cn. rag ein ff.'-net NLÜ) ."ew ori uuie U'ks. Uls ,om ' Ä . 1 . . .. j . . . x. .. k.ii 1 111 Mti.i f h ,i ui ln

drort'N wenn cniuc l uicn uurr, vi-u c? tw.i huhu um ' 'I - r-i ? - t 1 .1..! i . I 1. i . . w

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; unserer roira i ccmiiaii im wcrnjui icuie gehaltenen Vortrage mitgeihrn gelungen ist, al Part in Rew 7)ork begonnen werden, s.,. hiiMini

v.e -je c nw. nSinrn. (Ckf.mrt 11 im Mlti 1 mr Ik. ?7iih

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fine (yromfae mil sich, die hinreichen cin diet von ZmtxaU len 2.'-.8ffuß tief zu bedecken. Diese

fruchtbares Ackerland verwerthet werden ! n ' tanntt Bom 'NU'Slt'nse. In Reciensburg war dieser Tage der A:sschuß der deutschen Turnerschast v-rsammelt, um den )ahres- und Geschäftsbericht entgegen zunehmen. Die deutsche Turnerschaft zählte am 1. Januar 1892 4159 Vereine mit 447,046 Mitgliedern, von denen 227.623 an den Turnübungen theilnahmen. Am 1. Januar 1893 erqab die Erhebunq. daß 4722 Vereine zur deutschen Turnerschast gehöre!', mit 469.653 Mitgliedern, von denen 244.503 praktische Turner sind. Es eraibt sich daher im Jahre 1892 ein Zuwachs von 203 Vereinen. 22.012 Mitgliedern und 16,875 praktischen Turnern. Immerhin bestehen noch 666 Turnvereine, die nicht zur deu: schen Turnerschaft gehören, sie bilden eine bunte Mischung verschiedenartiger Bestrebungen, ein Theil huldigt sozialdemokratischen Zielen, einen Theil bilden die antisemitischen Vereine, das Hauptcontinaent stellen die Vereine, die sich der in der deutschen Turner schaft herrschenden Ordnung und Sitte nicht unterwerfen wollen (vereine, die um Werthpreise turnen). Das ache deutsche Turnfest soll 1894 in Breslar stattfinden. Der Ausschuß der Turnerschaft sah sich genöthigt, eine Einla? duna des Nordamerikanischen Turner bundes zu seinem Bundesfeste gründe sätzlich abzulehnen, weil das Bundes, oraan in qar nicht wiederzugebender Weise Schmähungen und Heraowür' digunaen auf das Deutsche Reich, seine Gründer und Leiter brachte. Dagegen nahm der Ausschuß das Anerbieten einer Riege des Turnklubs in Hannover, die deutsche Turnerschaft beim Bundesturnfest in Amsterdam zu vertreten, dankend an. 9 Eine hochwichtige Sache beschäftigte, wie die' Freisinnig? Zeitung" berichtet, die 142. Abtheilung des Berliner Schöffengerichts. Eines Tuges bissen sich im Potsdamer Viertel zwei Hunde. Einer von ihnen unterlag. er ergriff heulend die Flucht. Wären es nur ein paar gewöhnliche Köter gewesen, so wäre nach der Sache wohl weiter nichts gekommen. So gehörte aber der eincHund einer wohl habenden Dame, der andere einem ad ligen Herrn. Es war der Hund deS Letzteren, der unterlegen und mit einer Bißwunde nach Hause gekommen war. Es wurde ihm mitgetheilt, daß die Hunde nickt mit gleichen Waffen ge kämpft haben sollen, der Sieger habe keinen vorschriftsmäßigen Maulkorb gehabt und dadurch mit seinem Gebiß den wehrlosen Gegner überwanden können. Die Eigenthümerin des Siegers erhielt ein Strafmandat, weil sie ihren Hund nicht mit einem vorfchriftsmäßigen Maulkorb ve:sehen hatte. Sie beantragte richt? -''che Entscheidung. Zum Termin war einer der berühmtesten Rechtsanwälte zur Stelle, um die Interessen der Frau L. wahrzunehmen und ihren Hund von dem schwarzen Verdacht zu reinigen, daß derselbe einen Vortheil in unschöner Weise für sich ausgebe ,tet. Es wurden Zeugen vernommen. Eide geleistet, thatsächliche und juristische Ausführungen der scharfsinniasten Art gemacht der Protokollführer ließ die Feder über das Papier fliegen. Der Proceß theilte das Schicksal der meisten Sensationsprocesse, er verfiel der Vertagung. Zum nächsten Termine soll der Hund nebst seinem Maulkorb persönlich erscheinen und dann ein Urtheil über de Vorschriftsmäßigkeit des Letzteren gefällt werden. Tk? kranke ffönig Otto von Barern sollte dieser Tage, wie aus München geschrieben wurde, nach der bayerischen Residenz gefahren sein, un terwegS einen Vergißmeinnichtstrauß für seine bekanntlich niu.t mehr unter den Lebenden wandelnde Mutter habe pflücken wollen und dann erschöpft von der Wiese weg wieder ins Schloß Für Nenrieo gebracht worden sein. Von an derer Seite wird jedoch diese Mittbei lung bcstritten und erklärend hinzuqe. m i !rlt an,a öürstenrledselt mehreren Jahren nicht verladen. Früher wurden noch .Z" Ausfahrten in den nahen . .iu?fi7WfT flC flffr viur Im inraiacn

Jahren eingestellt. Seit geraumer 5fcü vor dem Thronwechsel ist kein Moment eingetreten, welches sür die Umgebuna des Könias den Schluß zuließe, daß auch nur ein kurzes, rasch vorllbcrgehendesBewttßtseln des Geistes eingetreten sei. Man hat auch absolut keinen Anhalt dafür, dzf: der Köniq eine Ahnnnq davon li'be. d, die Krone auf ihn übergegangen sei. Ein formeller Akt oer MiHl)ns',ng hat seiner Zeit stattgefunden, aber der Könia aab kein Zeichei dafür, dan er die Mittheilung aufgefaßt habe. Auch später ergab sich kein Anzeichen hier-, für. Sein Zustand wechselt fortgesetzt zwischen kataleptisch?r tlnbeweg lickkeit und Bern?irrtl?eit. zwischen ! Neigung zur Aufnahme von Nahrunasmitteln und absoluter Berweiaeruna der letzteren u. s. w. Die Wechselperioden sind aanz nnreelmaßh und von verschiedener Dauer, doch wird, wenn die Neigung zum Einneh men der Mahlzeiten wieder eintritt, der körperliche Nachtbeil der vorausgegangenen Verweigerung stets wieder c?usaealicken. U m 211 Pfund leichter soll in der letzten Zeit die 47 Jahre alte Frau Schäfer zu Berlin geworden sein, welche im Hause Koppenstraße 31, seit 24 Jahren eine Gastwirthschaft betrieb. Frau Sch. ist wegen ihres kolossalen Körperumfangs im Osten Berlins wohl bekannt; sie wog nicht weniger als 380 Pfund. In diesem Zustande war ihr die Sonnenhitze besonders lästig: sie ließ sich im Geschäft selten sehen, sondern brachte ihre Zeit im eisgekühlten Bierkeller zu. Sie pflegte einen besonders gebauten Stuhl zu benutzen. Man erzählt sich, daß sie

eines Taaes an einem gewissen Orte durckaebrochen sei und durch die Feuerwehr habe befreit werden müssen. Seit einiaer Zeit wird sie vom Ma genkramps heimgesucht und hat all mählich 211 Pfund an Gewicht verlo ren, sodaß ihr. obgleich noch das hüb. sche Gewicht von 169 Pfund vorhanden ist. ärztlickerseitsS'ärkungsmittel verordnet werden mußten. Ein Heirathsschwind ler tauchte kürzlich in Bingen a. Rh. auf. Es ist ein fremder Mann, über ' 50 Jahre alt, mit eczrautem Haar, de anaab. Pferdehändler und Gutsbesitzei in Brüssel zu sein. Er machte cinci in Bingen wohnenden Dame einen Heirathsantrag und benutzte dabei die ! Gelegenheit, sich gegen Uebergabe i mehrerer Dollarscheine eine größere -Geldsumme vorschießen. zu lassen, um sich Geschäfts halber nach einer benachbarten Großstadt zu begeben und dann wieder zurückzukehren. Heute stellte sich heraus, daß die Dollarsscheine werthlos sind und der lich? Gutsbesitzer ein Schwindler ist. Au 3 Bukarest schreibt man unter dem 20. Juli: .Die schriftkicken Maturitätsarbeiten der bukarester Gymnasial - Abiturienten sind diesmal so schlecht ausgefallen, daß von 379 angemeldeten Abiturienten nur fünfulidsiebzia. zur mündlichen Prüfung zugelassen wurden. Das hatte zur Foige, daß die zurückzewiesenen Abiturienten gestern im Universitätsgebäude erschienen.Bänke und Tisch? zertrümmerten. sämmtliche Fenster einschlugen und den Professorenkörper in unerhörter Weise beleidigten. Abends begaben sich etwa zweitausend Mann in die Strada Eatunului. wo der Unterrichtsminister wohnt. Als sie erfuhren, daß derselbe nickt in Bukarest sei. beschlossen sie. nach Eotroceni zu pilgern und den Professor Dr. Branza, den sie beschuldigen. die Commission in einem für die Abiturienten ungünstigen Sin; . beeinflußt zu haben, windelweich zu I prügeln. Sie gaben jedoch diesen , Plan schließlich auf und zogen es vor, I dem Präsidenten der PrüfungscomI Mission. Professor Petrescu, eine Kati zenmusik zu bringen. Heute früh , fanden sich gegen 400 Personen vor der Universität ein. welche entschlossen waren, den Beginn der mündlichen Prüfungen mitGcwalt zu verhindern. Um einen Skandal zu vermeiden, gab der Präsident der Prüfungs-Commis-sion die Erklärung ab. die Prüfung sei bis zum Eintreffen desUnterrichtsMinisters verschoben worden. Die Skandalmacher sind, wie sich jetzt herausstellt, nur deshalb von der mündlichen Prüfung zurückgewiesen worden. weil sie sich die Themata zu den schriftlichen Arbeiten auf unerlaubte Weise schon vor Beginn der Prüfungen zu verschaffen gewußt hatten. Das Schlimmste ist, daß die Ljberalen aus der ganzen Angelegenheit politisches Capital zu schlagen suchen und in der Verhetzung der jungen Herrchen das irgend Mögliche leisten. Die frechen Telegramme, die die jungen Herren nach Bekanntmachung des Prüfunqsresultats nach Sinaia an den König und an den Unterrichtsminister abgeschickt haben, sind von liberalen Abgeordneten verfaßt und bezahlt worden. Das pöbelhafte Venebmen der Abiturienten wird von dem anständigen Theile der Bukarester Bevölkerung auf das Strengste verurtheilt.Die im Veszprimer Komitat (Ungarn) gelegene Ortschaft Szent-Gal erfreut sich von altershcr des Privilegiums, daß deren Insassen den Adelstand innehaben. Das ist eine Bevorzugung, die auf viele Jahre zurückdatirt. In den letzten Jahren sind aus dieser Ortschaft Nachrichten in die Oeffentllchkeit gedrungen, die das iZntseben des ganzen Landes erregten,. Man ist dort nämlich zahlreichen Verbrechen auf die Spur gekommen, deren sich der weibliche Theil der Bevölkerung schuldig machte. Frauen hatten sich ihrer Männer durch Gist entledigt und waren auch voi.: Gericht wegen Giftmords bestraft wo?den. Vor einigen Wochen wurde, wie ein Vudapester Eorrespondent meldet, abermals die Anzeige erstattet, oaß unter den Frauen von Szent-Gal Gift circulire. worauf man mehrere Frauen in 5)aft nahm. Unter Letzteren befindet sich eine, die bereits dreimal Wittwe war und aeaenwärtia im Kon-

kubinat lebt. Sie legte das G:ständnist ab. aus den Wurzeln einer Pflanze

das todtlkche Gist bereitet und es ar mebrere Frauen um den Preis von je 20 fl. verlaust zu haben. Die Giftmisckerin wurde mit mehreren anderen Frauen, die gZeichfallö ihre Missethat einbekaunten. in G.'wahrsam genommen. Nur eine junge Frau, die erst seit wenigen Wochen verheirathet war. gab an, daß das Gist nicht für ihren satten, sondern für ihren Vater öestimmt war. daß aber Erster:? iu llziimlick" den Gisttrank genomme'i !'.abe und daran gestorben sei. Di: Ausrcg.ittg. namentlich unter denMä'.iern der Ortscha,'t. ist eine ungeheuer .rof'.e. T't t OrrrtitufnftrtSt tft 3 " I I Mii-HMi in nrnher Vlufreauna. m1t," nliMfit frhfrntst hritff JCNn man glaUUl, vif semenoe ÜIIIIC äule der Piazetta wieder gefunden 311 haben. Die in Venedig allgem-ln geglaubte Sage geht dahin daft im Jahre 1080 der -ifcaifche Kaiser "ss.,:,.?. Komnrn,.a Sr (tnhf N?N? ;um Dank für geleistete Dienste drei . . . , M , iiiii x- nv , ' -

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prächtige Mor.oIul)auien aus ogtjpti ; 6anaoipn ciiicaco, ill schein Syenit geschenkt habe. Der da-n.oo lcyffi5:'tfrrl;Ä 55.00, malige Doge habe zwei, die glücklich grobe $1.75, ü üt i.oo.

nnknmpn ausstellen lossen wakrend n'.lapolls in den deutschcn pctheken llNlaMiN. UU,llrurtt '11", . " . ii l. Pantzer. Weft Washington die dritte durch einen Unfall m s Meer u;,d lck? Tu Eas Str. ndFincvln iane. versunken sei. Die beglaubigte Ge- 7 schichte der beiden Säulen auf der Pi- S x.t r a f C i IX l azetta ist jedoch eine andere. Danach , brachte der Doge Domenico MichZeli.Cronre OC UX (xCmC l Imn m 1 1 0fi u2 fhrtn Vri fnn!

lllC'll Itl.l X lVI UMV WltIVII WVV. VW . f s t len mit, die aber, wie der Augenschein! Nur tu In samt! lehrt, keineswegs alle aus rothem jy 1 yn QJJ 1? I ägyptiscbcm Syenit waren. Ein lomJL jaLfijlli öl!iijl!iL'-L ; n- -! Das beste Bier in der Stadt, rattierl. leitete die im Jahre 1180 er- n cfi. M..tra "-s. '.z ' lseoraut von der

svliir XIU) ilCUUHH -ÜVlt vumfc vts grauem Stein trägt den bronzenen Löwen, der trotz seiner byzantinischen Form in Venedig für den Dogen Ziani gegossen worden ist. 50 Jahre später erhielt die zweite Säule ihren Schmuck, den auf einem Krokodil stehenden heiligen Theodor. Da von der dritten Säule nie wieder etwas derlautete, so hielt man ihre Existenz für unerwiesen, obgleich das venetianische Volk sieis und fest an die Wahrheit der alten Sage glaubte. Im 16. Jahrhundert machte man verschiedene Versuche, die verlorene Säule wieder zu finden, aber ohne Erfolg. Nun aber stiek in der Lagune nahe bei der Zlirche S. Giorgio Maggiore eine dort arbeitende Vaggermaschine plötzlich auf ein Hinderniß, das sie nicht bewältigen konnte. Eine Prüfung durch Taucher ergab, daß dort, in 30 Fuß Tiefe, eine große steinerne Säule liege. Ganz Venedig ist überzeugt, daß es die verlorene sein müsse. Wie dem auch sein mag. der Fund dieser Säule, die. wie eine weitere Untersuchung ergeben hat. vierzig Fuß Länge 'und sechs Fuß im Durchmesser weite. Unter fast beispiellosen Umständen verübte in Prag der 15jährige Schüler der dritten Gymnasialklasse in Klattan Josef Nader aus Kralowitz einen Selbstmord, indem er von dem 48 Meter hohen historischen schwarzen Thurm" r,erabsprang und mit zerschellter Hirnschale todt liegen blieb. Der Selbstmörder hatte sich vom Tburmwächter ein Fernrohr geliehen, lange die Gegend betrachtet, dann auf den Ringplatz herabgeblickt, sodann das Fernrohr bei Seite gelegt, gewartet, bis eben vorüberschreitende Frauen vorbeigegangen waren und, bevor ihn der Wächter zurückzuhalten vermochte, sich zu dem furchtbaren Sprunge üvers Geländer geschwungen. Das Motiv der That war schlechter Studienfortgang. Nnter denOddFellows wvb'bekanut. Julius Grummann, der Jahre lang über daZddFelloms Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesigen Arzte vom Aruch kirirt. Tie Vollstän diczkeit seiner Heilung drückt Herr Grummann in folgender Weise aus : Indianapolis, 24. März. 1893. Tiefes bezeugt, das; ich im Oktober im Jahre 1834 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am l. Noveu ber wurde ich als kurirt betrachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. (5r thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, C'lstodian des Odd Fellows Gebäudes, Nordost, Ecke Pennsylvania und Washington Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H.Skott, seit 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahrend! Kurirung von Bruch zur Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Ae;ahluna bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Nuptur? Cure Co.. 201 West Washington Straße. Indianapolis, Ind. Big FourNoute. Die Louisvillc Linie eröffnet zwei durchgehende Züge täglich. Abfahrt hrtti TihirtnrthrtltÄ um 9 fl?.iitt iimS'

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