Indiana Tribüne, Volume 16, Number 331, Indianapolis, Marion County, 19 August 1893 — Page 2

Sudinua

w Trzsnn. Erscheint ZTiig lich und 5onng Tie tägliche .Tribüne' kost! durch fccn Sräge 12 Cent? per Woche, die ConntagsTribün . Cents per Wocye. Beide zusamin 15 TrntS 63 Cents perMonat. Per Pest j'-2iUiii t7;&0T susbezahlung $ per Jalr. Oisice 18 SU ra Snlunavoiii, , 19 cxh iSJ ELeeialiric'.) Bon der WeltauosteLttttgöstaSt. Chicago, Mitte August. Dem Vestreben der Sirecr.on, durch örtraAttractior:en den uäeüun3iptaft während derWoche möglichst zu ßZzn, wird auch von vielen anderen Seiten wirksam Vorschub geleistet, sei es du, Aereinsmeier von hier und Ex-tra-Partien von auswärts, sei es durch größere Nationalitäten- und Nassenseste. Auch die Wenzelbrüder kzaben ihr redlich Theil hierzu geliefert, und wenn es bei den czechischen Kundgebungen in Böhmen selber so gemüthlich herginge, wie in der Weltausstellunasstadt bei und uach der großen Czechenparade, so würden Taafe, Thun und andere hohen Herrschaften vermuthlich viel besser schlafen, und die Deutschen in Böhmen und Wien wären mit ihren czechischen Ctiesbrüdern sehr zusriedcn! Die Leiter des czechischen Weltausstellungstages haben anerkennensmerthen Takt gezeigt und die Radau-Elemente ganz und gar nicht zur Geltung kommen lassen. Ob freilich die ganze Feier, vor dem allgemeinen Österreich!sehen Tag voraus, besonders taktvoll war. darüber läßt sich streiten. Außer den schönen Mädchen in den ParadeSchauwagen, zeichnete sich die Czechenfeier hauptsächlich und selbstoerständlich durch den musikalischen heil aus. ' ,Ja, die Musik, die heimische, süße. Und die Weise voll Klag und Leid, Wie verlorene Glückesgrüße Aus der alten glücklichen Zeit," (Moritz Hartmann.) aber auch an leidenschaftlichen, stürmihen Accorden reich, sie ist gewiß oas auch für Deutsche sympathische Element in dem czechischen Bolksgcmüth. Solche Nationalitätentaqe sind im mer wie gutes Schmieröl für die Weltzusstellungs - Maschinerie, und Der Vorrath an denselben sckeint glückljcherweise ebenso wenig auszugehen, fe das Gold in Fortunatus' Säckel. Dem Oesterreicher-Tag wird wohl die Czechenfeier nicht das Lebensmark nehmen, am Jrländer-Tag wird es vielleicht nicht so sehr schön, aber jedenfalls voll genug totaliter und individuell werden, die Picanninnies werden sich an dem großen Negertag auch nicht gerade lumpen lassen, dann kömmt noch der Ehrentag von Illinois und eine Neihe anderer Ehrentage, da wird der Specialfestjubel wohl ungefähr bis zum Schluß der großen Weltmesse ausreichen, an deren gescyasliicyen Erfolgen nun in den letzten Wochen wenig vom allgemeinen Dalles" merkte, trotzdem an einen Profit selbstverständlich nicht zu denken ist. Wer jetzt zur Ausstellung kommt, kann sich. Alles in Allem auf recht buntscheckige und abwechslungsreiche Tage Aussicht ma?n, und der Besuch ist ein um so angenehmerer, als auch die äraste Siedefci'je vorüber, und der obstbilaubte und r?numrankte Jndianersommer im ölufgang ist. - Äoch anziehender könnte derselbe sich für die Weltausstellung gcstalten.wenn auch ein besonderer IndianerWeltausstellungstag inscenirt würde. Die rothb.äutigen echten Amerikaner" können auf einen solchen gewiß mindestens ebensoviel Anspruch -erheben, wie, die Wollköpfe, und vor Allem würde ein solcher Tag Gelegenheit bieten, ohne große Kosten reich? und färbenprächtige Effecte zu erzielen, und könnte den Weltausstellungs-Finanzen fcnr zu statten kommen. Noch ist es n'.cht zu spät, ein solches dankbares Nüernehmen in's Auge zu fassen. Die verschiedensten Elemente l;'i westlichen und östlichen Indianerthum? sind ja in der Weißen Stadt und a.r: Midway Plaisance vertreten, und zum Ueberfluß paradiren noch im Regierungsgebäude und noch mehr im antlzropologischen Gebäude Jahrhundert.' indianischer Geschichten an uns vorüber. Daß allerdings das Indianerthum unserer Zeit v o l l st a n d i g vertreten wäre, kann man leider nicht sagen. Der Besucher, welcher ledig' lich nach dieser Ncpräsentation seine Begriffe von den ..Mündeln unser:? Nation" bildet, erhält immer noch ein ziemlich einseitiges Bild (obgleich die Indianer-Romanti! gut genug zur Geltung gekommen ist.) Es kann leicht zu der Auffassung verleitet werden, als ob di: betr:ffend5n und in unserer Zeit einigermaßen he:rnisch gewordenen Indianer nur in ven Stämmen des Ostens zu suche'-: seien, in den zierlichen P:nobscots von Maine, in den Iroquoiö von N:w Z)or! u. s. w.. und der Westen, abgesehen von den zugestutzten jungen Sprößlingen in den Indianerschulen (es ist bezeichnend, daß viele Besucher der Indianerschul-Ausstcllung gar nicht daran glauben wollen, daß si: echte Indianer vor sich hätten !) lediglich ehemalige Desperados und jetzig Bettler aufzuweisen haben. Man erfährt hier nichts davon, daß der Westen und namentlich der Ncrdtzestcn ganze Stämme der betriebsamsten, geschäftlich tücbsien und sich durchweg eines für viele Weißen b.'neidenswerthen Wvhlstandes erfreuenden H'cothhäute aufweist ! Da sind vor Allen die Eocur d'Alcnr Indianer und die Spokanes in Washington und flbafto. und noö ver

zchseven: Andere. Die'hatten sich auf der Weltausstellung mit Glanz pra sentiren können, und in ihren Ausstel-. lungen wäre man keinen zum Betteln dressirten Kindern und feuerwasserbe. rauschten Vätern derselben begegnet! (Wie es übrigens auch in den Indianerdörfern amMidway Plaisance nicht durchweg der nall. aber doch vielfach' genug zu bemerken ist.) Beinahe sieht es so aus, als ob man" auf der Wel! a usftellung den Eindruck habe txwtU ken wollen, daß alles Heil für den ro. then Mann des 'Westens nur aus unseren Indianerschulen kommen könne. Die besten Indianer sind keineswegs die todten, sondern, diejenigen, von denen man cm wenigsten spricht. Das gilt offenbar von den Nothhäuten ebenso wohl, wie von unserm zarten Geschlecht und von unseren Staatsregierungen. Ein Indianertag hätte aber jeden, falls den Vortheil, daß man Alle. was überhaupt von der rothen Mensch, heit hier zu sehen ist, in E i n e m Bild beisammen überschauen und es in sei. uem vielgestaltigen Treiben beobachten könnte, statt es in weit von einander entfernten Gegenden des großes Ausstellungsplatzes sowie in dem benach. barten Eircus Buffalo Bills tagelang zusammensuchen zu müssen. Dieses Hin- und Hersuchen hat auch meine Stunden gestohlen; ich muß die großen Ausstellungspaläste für dieö. mal links liegen lassen. Nur vom Maschinenpalast kann ich mir nicht versagen, dem schon erwälmten Glokkeuspiel und seinem Meister einige Minuten Aufmerksamkeit zu schenken. Man kann hier ganz interessante Fachstudien über die Geschichte des Gloklengeläutes, speciell in unserem Lande, machen. Ein Glöckner, wie ihn sich die Meisten von uns aus ihren Kinder, taaen vorstellen, oder wie er in der Dichtung erscheint, ist Professor Bred. bera nicht. Wenn man den schlichten, bescheidenen Läutkllnstler dastehen und bald an diesem, bald an jenen Griff ziehen sieht, der vor ihm aus dem Holz, werk vertical herausragt, so möchte man meinen, er bringe lediglich einige Theilchen einer Maschine in Ordnung. Ja selbst wenn ihnen die melodischen Klänge an das Ohr schlagen, wisse:. Viele noch nicht, woher sie entspringen, und daß dieser Mann irgend Etwa mit ihnen zu schassen hat. Das Ge. läute besteht aus 10 Glocken verschiedener Größe, die ein Gewicht von je drei bis dreißig Centnern haben; und obwohl sie auf elektrischem Wege in Bewegung gesetzt werden, ist doch das Anziehen jener Griffe eine sehr bedeu tende Kraftanstrengung für unseren Glockenvirtuosen. Im Jndustriepalast befindet sich übrigens gleichfalls ein. aber nur unbedeutendes Glocken sviel. Von den Besuchermassen wer--den Prof. Vredbergs Leistungen nicht so aufmerksam gewürdigt, wie sie c3 verdienten; nur Abends, wenn das all gemeine Getöse in der Weißen Stadt sich einigermaßen gelegt hat, kommt dieses Glockenspiel zur rechten Geltung und erreicht dann auch das Ohr dankbarer Tausende, sogar draußen auf dem See. P. K.

Widerstreitende Kräfte der Union. In der neuesten Congreßdebatte über die Währungsfrage der Leser möge um Gottes Willen nicht glauben, daß wir ihn an dieser Stelle mit einem Leitartikel über Finanzgegenstände heimtückischerweise regaliren wollten sind manche Aeußerungen gefallen, die zu denken geben. Man hat von gewisser Seite sehr schroff vom Westen und vom Osten unseres Landes wie von Gegensätzen gesprochen. Diese Auffassung mag, soweit die Währungsfrage in Betracht kommt, eine einseitige sein. Ha! man doch auch in den Zolldebatten verschiedentlich locale Interessen und Gegeninteressen mehr oder weniger eifrig in's freld zu führen gesucht. Dabei ist allerdings nicht zu verkennen, daß in der Währungsfrage locale Verhältnisse eine ausgesprochenere Nolle spielen, als in der Zollfrage. Mögen aber auch vielleicht beide Fragen sich vorerst erledigen, ohne daß unsere qroße Union aus d?m Leim geht: man kann allenErnstes bezweifeln, ob diese Union in der jetzigen Gestalt noch eine sehr lange Zukunft haben wird, oder ob nicht auf diese oder jene Weise der Reif svrinat". Es ist nicht das erste Mal, daß auf eine solche Eventualität hingedeutet wird. Schon Kürnberger hat in seinem, ebenso geistvollen wie einseitigen Noman: Der Amerikamüde", zu einer Zeit, als der Gegensatz zwischen Nord und Süd noch nicht einmal zum Austrag gekommen war, prophezeit, daß in späterer Zeit eine noch viel tiefere Kluft sich zwischen West und O st bilden, und alsdann die Union sich schließlich nicht mehr zusammen halten lassen werde. Gerade in den letzten Tagen und Wochen ist so manches Wort gefallen, was an diese Prophezeiunq lebhaft erinnern kann. Doch wenn wir auch von diesem Urtheil: eines Deutschen, dessen Kenntniß von amerikanischen Verhältnissen eine rein theoretische war, sbsehen, so fehlt es auch nicht an Amerikanern von der echtesten Gattung, welche sich in den letzten Jahren sehr ähnlich ausgesprochen haben! b Einer dieser ist der allbekannte Kentuämr Staatsmann John C. Breckcnridqe. der es in einem össentlichen Vortrage anfangs 1891 als seine bestimmteste Ueberzeugung aussprach. daß in nicht allzu ferner Zukunft un sere Union als solche platzen, dabei allerdings c! vas Anderem, in feiner Weife noch Großartigerem Platz ma chen werde: nämlich einem bedingter, ö d t x a 1 i v-V erband von vier großen Gemeinwesen, welche ungefähr das ganze nördliche Amerika, einschließlich Canadas und Mexicos, umfassen würden. Widerstreitende Kräfte sind genug hierfür da; das läßt sich schon heute behaupten. Man darf nicht vergessen, daß dik L?er. Staaten in aewUer Beziehung

einzig in ihrer Art dastehen: sie bilden nämlich ein modernes Weltreich, das die weitesten physischen, klimatischen und sonstigen Gegensätze zu Einem ungeheuren Gemeinwesen zusammenhält (reichlich so viele Gegensätze, wik ganz Europa sie birgt), in einer Weise, wie dies auch in dem großen britischen Neiche nicht der ffall ist. Daß di:ses moderne Weltreich nich durch eine Eroberungspolitik im alter Sinne des Wortes sich gebildet hat. das ändert an der Thatsache selbst nichts. Nun kann man aber fragen, ob in unserer Zeit überhaupt nock Weltreiche" auf die Dauer möglick sind? Diese Frage ist allgemeinhi schon oft verneint worden. Vielleicht wäre der Reif unsere: Union schon gesprungen, wäre er nicht von Hause aus sehr, sehr elastisch eingerichtet. Ob er darum jeder Deh nung standhalten, oder ob sichVreckenridgs Idee in absehbarer Zeit erfüllen wird? Jedenfalls eine sehr interes sante Frage. wenn auch kein gceig etes Thema für Vierte Juli-Redner P. K. Vom Inlande. Mcriko schickt jedes Jabr t:?a zehn Millionen Tollars werth daufstricke. aus denen die H ngematten i-idt werden, nach den Ver. Staa c.. N a ch den letzten Abschaz inngcn dkde.it der Sti 'e Ocean 71,M,,X)0 Quadratmeilen, der Atlan.'ische an n:,0(j0,0ü0, d.'r Indische Cccan 28,000,000, das Südmeer ,500,000 und das nördliche Eismeer 4,500,000 Quadratmeilen. Ein beachten werther Vor schlag zur Sicherung gegen Unfälle auf Straßenbahn Waggon wird von ?inem Herrn Bartholme von Baltimore gemacht. Beim Besteigen von Schnell Verkehrs- Waggon, soniie beim Verlas sen derselben sollten die Waggons un :er allen Umstünden anhalten ; damit Tiefes aber auch erreicht werde, em pfichlt Bartholme, verschließbare Thü ren anzubringen, die sich nur öffnen und schließen, wenn der Waggon still steht. Auf diese Weise würden Unfälle vermieden und eine große Verantwort lichkcit von den Schultern der Ange hellten und der Compagnien genommen. Ein Mechaniker in Vom 3ao hat eine bisher auf dem Gebiete ?es musikalischen Automatenwesens loch bestehende Lücke ausgefüllt, in)em er ein musikalisches Bett verfertigt zat. das er für den bescheidenen Preis )on 10.000 Rupien (etwa $3500) zum Verkauf ausbietet. An den vier Ecken X'sindcn sich griechische Männergestal:en. an der Kopsseite mit Banjos, am fußende mit Fächern versehen. Uner dem Bett ist ein Musikwerk befestigt, welches zwölf verschiedene Stücke spiell. Sobald man sich auf das Bett setzt oder legt, beginnt das Musikwerk zu spielen, sie Fächer heben und senken sich takt mäßig und die Banjos begleiten dos Spiel. Vermittelst eines Knopfes an oer Wandseite kann das Spiel unterbrochen werden, während die Fächer so. Angerichtet sind, daß sie auch während oes Schlafes sich weiterbewegen. Mit dem Worte: Das macht Dich zu einem freien Manne, ber ich will Dich niemals wieder sehen !" überreichte Frau W. W. Ward in Portland, Ore., ihren Manne, einem Zuchthaussträfling, die schriftliche Mittheilung von seiner Beznadiaunq. Dann aber verließ s eiligst die Strafanstalt, fuhr nach dem Bahnhöfe und reiste unmittelbar mit dem Zuge ab. Der Mann hatte in einem Anfalle von gänzlich unbegründeter Eifersucht versucht, seine schöne Frau zu ermorden, und war deßhalb

m einer Zuchthausstrafe von drei Iah- j ren und vier Monaten verurtheut wor den. Seit dieser Zeit hatte Frau Ward unaufhörlich daran gearbeitet, seine Begnadigung bei dem Gouverneur Penncoyer zu erwirken und den Nichter. sowie die Geschworenen, vor denen der Proceß verhandelt wurde, zur Befürwortung des Gnadengesuchs bewogen. Nachdem sie das Ziel ihres 'strebens erreicht und ihrem Manne das Vegnadigungsschriftstück eingehändigt hatte, brach sie allen weiteren Verkehr mit ihm ab. Ein Deutscher N a rn e n 3 Wilhelm Geis, der mit dem Dampfer Aller" dieser Tage gekommen war, wurde auf Grund des Gesetzes gegen die Einfuhr im Loraus gedungener Arbeiter in dem New Jorker Einwanoerungsamte auf Ellis Island vorläufig zurückgehalten. Vor sieben Jahren war der Betreffende in New Sork eingewandert,' währed er seine 2us Frau und zwei Kindern bestehende Familie in seiner badischen Heimath ließ. Vor vierzehn Monaten kehrte ?r, nachdem er sich als Steinh'luer 51200 gespart hatte, ohne sich hier naturalisiren zu lassen, wie er, sagte, zum kurzen Aufenthalte nach Deutschland zurück, wo er durch die Krankheit sei iier Frau und andere Umstände veran laßt ward, vierzehn Monate zu bleiden. Als ihm durch den Bruder seiics früheren hiesigenArbeitgebers mitgetheilt ward, daß er hier wieder bei ?emse!ben Arbeit erhalten könnte, sclülürte er sein Ränzel. Er bat jetzt ur noch eine Baarschaft von $8. Drei Mitglieder der Jnspectoren-Beh'örde vertraten die Ansicht, daß dem Manne lä früherem hiesigen Bewohner die: Landung gestattet werden müßte, was um so begründeter erscheint, als der ' r-t i i - rw rrp . ' Vater oes Acannes em yier anjauiger Bürger ist. Da einer der Jnspectoren für die Rücksendung des Betreffenden eintrat, so wurde der Fall dem Schatz amts-Secretär zur Entscheidung vorgelegt. , .. . Aus dem Felsen am Fuße I des Berges Woodside in Long Island. rieselt murmelnd ein Quell. Crystall-. hell ist das Wasser imd kühl und wohl ' schmeckend.' So'erz'ählt wenigstens N. Ztg.". Abends, wenn '-die Sonne sich neigte, und mit ihrem letz ten Strahle die Blumen und Baume xum Abschied. küßte nd.ein Äeöbir das

Schlummerlied sang, dann pilgerten hinaus an den Quell die rosig-wogigen Mädchen des Dorfes, Krüge in den Händen und erwauendes Sehnen im Herzen. Bald folgten ihnen dann die stämmigen Burschen und dann hon: der Quell Liebesgeflüster und LiebcSgetändel. Doch fetzt ist der Quell verwaist. Verlassen liegt er da. 'anz leise nur flüstert und plätscher: er nock. Ein tückischer Zauber hat sich über das alles gelegt' der Quellgeist" hat seinen Bann gesprochen. Vier Tage sind's jetzt her. daß ' ' ' t w w

er sich zum ersten Male matt. Ann ? Nobinson. die hübsche Grocersiochter, war gerade am Quell und Jose Eaton war in ihrer Nähe. Flüsternd beugten sie sich über das Liebeswasser. Plötzlich richteten sie sich entsetzt auk. Huh ! Huh ! Woher kamen diese übernatürlichen, gellenden, kreischenden Laute. Und jetzt wieder. Huh ! 5)uh ! und dann ein teuflisches Kichern und Lachen. Ein kalter Schauder erfaßte das Paar. Scheu blickten sie sich um. Ihre Kniee zitterten. Dort, dort ! Eine lange, hagere Gestalt in Weiß. Ganz nahe ist sie schon. Dort, blick hin! Purzel bäume schlägt sie. dann hohe Lustsprünge. dann kollert sie am Boden uno immer näher kommt sie heran. Jetzt ergreifen die Liebenden die Flucht. Der Geist hinter ihnen her. Äthemlos erreichen sie das Dorf und erzähl?..die gräßliche Mär Ungläubig schütteln die Alten den Kopf. Doch im nächsten Tage trifft dieselbe MelDung ein. Diesmal hat Charles Thristensen den Quellgeist gesehen und ?erfolgt. Und Mädchen uuo Frauen bezeugen die Wahrheit seiner Erzählung. Jetzt versammeln sich du lllten. Dem Dinge muß ein Ende zemacht werden. ' Mit Gewehren und Beilen und Heugabeln durchstreifen sie )en Wald, doch den Geist können sie nicht sehen. Heute Nacht soll die Ver folgunq fortgesetzt werden. Doch de Quell ist verwaist. Ein Farmer in Somersez Eounw, Md., hat ansgefunden. daß sein Stroh mehr werth ist, als sein Weizen. Er erntete 630 Bushel Wei. zen auf 33 Acker Land, oder etwa 1 Bushel vom Acker, was bei den Herr schenden Preisen zur Zeit, als die Be rechnung gemacht wurde, für die Weizenernte einen Werth von $12 per Acker anzeigte. Des Farmers Stroh wog zwei Tonnen per Acker und die Tonne war L3 werth, das macht per Acker. Ter Eesammtwerth des Weizen? war $403, der des Strohes $523. Recht bezeichnend für den gegenwärtigen Krach" ist der Bänke roit eine; Eisenwerkes in Middleton. Pa. Die Aktiva desselben übersteigen die BerblndNchlelten um mehr als das , f . t , rr iw4 t M.vitvMkM.MA.uvd v?r"- r ä h-hiüc Amtrage, wede Hypotheken-noch sonst irgend andere Forderungen stehen ge. gen die Firma aus. ES läge gar kein b rund vor. die Arbeit m unterbrechen. r. . f 4 , g t 4 r ., Ade; es ,chlt an baarem Gelde für die i,,,ch, ,, Kßuiu ü . : r. i laufenden Ausgaben und deshalb heikt eS: Thür zu. Das Geld aber liegt in der Strumpfbank oder sonstwo versteckt, bis das Fieber Angstmeierei auSgetod! bat. DeutstyeüocalttachrtSNeNi ProvinzHessen -Nassau. Bei der in Frankfurt a. M. abgehal tenen internationalen Ruder-Regatta kamen 20 Rennen zum Austrag, an welchen sich 420 Ruderer mit 91 Booten betheiligten. Am Start erschienen holländische, französische, ungarische und deutsche Vereine. Den Staatspreis im Vierer-Nudern errang der Mannheimer Ruder-Klub. der die Strecke in 6 Minuten 59 Sekunden

....C.ti. O ..k, TO.t El HU IVUlVdl. XJll. JlUHlUl uuci sinrsf&,7f des Bankiers Leopold ?n Ä in Karlsruhe, der nach Unterschafte m Hanau betrieb übernahm, hin erlegten vor einigen Jahren die Obermu am 13. Januar v I. Langenselbold. Er genob bn der mi geworden ist, bis jetzt aber noch Landbevölkerung o viel Vertrauen, titelt werden konnte, ist nun. ?ss.nw . ?Z vn?L!! Z "hr bändigt. Die Aktiva betragen Llegenschaften sowie bei Annahme von ! & 9 426.G7 mtl bcen Hypotheken vielfach zu Rathe gezogen 4S8.772.84 Mark Passiva gegenüberwurde. Von vielen Seiten wurde ihm , stehen. Die Gläubiger, unter denen auch Generalvollmacht gegeben. Die- j fia viele weniger bemittelte Leute beses Vertrauen hat B. nun mißbraucht ; finden, erhalten also 5,29 Procent ihrer er machte falsche Hypotheken. Schuld- ' fxorderunaen. Der Schlosser ??riedr.

lcneine uno xx5eajiei im eirage von annähernd 300.000 Mark und ist vor der Entdeckung dieser Fälschungen flüchtig errt r r w i or i geworden. Sehr viele Familien, die sich in übergroßem Vertrauen durch Generalvollmacht in die Hände dieses Mannes gegeben haben, sind schwer ge schädigt, vielleicht ganz ruinirt. Königreich Bayern. Auf gräßliche Art fand der Wagen schiebe? August Schäfer im Bahnhof l- , j. t . . r CV-V Äjr A?chaffenburg seinen Tod. Schäfer tam während des Rangirens beim Aushängen einiger Wagen im Geleise zu Fall und wurde von den nachfolgenden Wagen buchstäblich entzweigefchnitten, so daß sofortiger Tod eintrat. Ter

Oberpacker Stürmer vom Aschaffenbur- rung ein Vermächtniß von ca. 140.000 ger Postamt ist verschwunden. In der , M. vermacht. Landwirth Anton Kasse fehlen einige Tausend Mar. Graf von Vohlingen hatte das Unglück. Im nächsten Jahre begeht das bayerische , vom Heuboden auf die Tenne herabzu4. Ehevauileger-Aegiment König" in stürzen. Er war nach kurzer 'Zeit Augsburg das Jubiläum seines 150. todt. Unweit Obergrombach wurde iAhrinrn s)ttthprt& . frir iirt ' w er . rr . ,

rv. X Wi; : v . ,M. ""r;1"" Vr A ki 1 jm (lllit (lf . 3 X. 1. größere Festlichkeiten in Aussicht ge nommen. welche vorausuchtlich im Monat Juli stattfinden werden. Die Kinder deS Söldners Strohl in VilS bibprg machten im Stadel Feuer an pnd liefen, als eö lustig brannte, da pon. TaS Gtrohs'sche, sowie daS Bor hammer'sche Anwesen wurden mit allen Vorräthen und dem größten Theile der Mobilien eingeäschert. Im Strohlfchen Stadel, verbrannte auch da? jüngste Kind der Strohl'schen Eheleute. Ter durch das Brandunglück in Weiden heröejgkführte Gefammtschaden beziffert sich nach annähernder Schätzung auf 169,000 Mk. Gedeck? trschemen kS. 103.000 Mk. durch die Jmmobiliar-Bxandvexsicherung und ca. L7.000Mk, durch dje Mobiliarfeukr. dersickerunaen. .Nickt aedeckt nnd so.

nach ca.: L9.0)0 Mk. Betroffen sinktturde auf ätttltckes Äeusnik .freiae

L4 Familien, und zwei Kultusstiftnn-! gen. Die Tochter des EtvnhauerS ttöppendörfer in Weiden Ifh in die an oer AULen mit oes a, rz anae-'

orachie Transmission der comarzlerfabrik Prößl. Tie Hausmelstersfran Eismann, die das Kind retten wollte, wurde gleichfalls von der Transmission erfaßt. Frau und Kind erlitten so schwere Verletzungen, daß sie kaum mit dem Leben davonkommen dürften. Bei einer Rauserei wurde dem Polier Rietzler aus Faulenbach mit einem Ziegelstein der Schädel eingeschlagen, In Wörishofen bat es schon wieder gebrannt. Mitten im Torfe brannte das Haus des Söldners Hatzelmann. -in dem die Truckere: der Worlshofer ji c. ..i : .

neippoiancr umcrScorucm wai, nie der. Tcr Güterlader Kaspar Seif aus München, Westenricderstraße 25, hat in 2Lolfrathshausen durch ErhaV gen Selbstmord verübt. KönigreichWürttemderg. f In Leonbcrg in Folge der Berletzungen, die er beim Durchgehen sei ner Pferde erlitten hatte, der Wittwer j Gottlob Ruckaberle. Der frühere Sergeant Speiser von Kochersteinsfeld ging von Ncuenstadt nach Kamerun, um dort in die deutsche Schutztruppe ein- ! zutreten. Das große Ziegelei- und j Wohngedäude von Eberle und Schwaii ger in Nürtingen ist total abgebrannt. Der Metzger Karl Fischigen, wel- ! cher dem Kaufmann Link in Rottweil 2200 Mark unterschlug, ist in Scharshausen verhaftet worden. Auf dem Bahnhöfe Neu-Ulm wurde dem Wa genschieder Zanner von Ulm der Kopf .zwischen zwei Puffern zerquetscht. - t In Urach Weber Röcker. t In Reutlingen Rechtsanwalt Baur, Landtagsabg'eordneter der Stadt Reutlin gen. f In Steinheim am Aalbuch Ehristine Mayer, geb. Oettinger. An dem Neubau des JustizgefangnißeZ in Ulm verunglückten vier Arbeiter. Einer der Arbeiter, der Taglöhncr Eb ner, war sofort eine Leiche, während oie übrigen mehr oder weniger schwer verletzt wurden. In einem Anfall von Schwermuth stürzte sich in Ulm die Ehefrau des Bremiers Frey aus dem Bühnedachladen auf die Straße und war sofort todt. Vor Kurzem gerieten zwei Jptinger Bürger mit dem Schmied Rapp vcn Aurich auf dem Heimweg vom Markt in einen Wortwechl. Während die zwei Männer von Jptingen ihren Weg an Aurich vorbeinahmen, ging R. nach Aurich hinein und bestimmte den Schneider Eollmer von dort, mit ihm zu gehen. Einen näheren Weg einschlagend, ka men sie den Jptingern zuvor, überfie len sie und hieben mit Baumstützen so auf sie ein, daß dem einen die schweren Kopfwunden zugenäht werden mußten, dessen Bruder aber seinen Verletzungen erlegen ist. Der Gottesacker Wald fecö war früher um die Stadtpfarrkirche herum befindlich; als aber Anno 1623 die Pest in der Stadr ausbrach. wurde derselbe aus sanitären Gründen hnr hrt2 WnnnShiirrtfr frn !n itorn W VMV lIHVViUHIUtt .UVfc kltlfc IVH- ... " . . u liche Strecke weit vor die Stadt hinaus. ' Erlegt. Bei der Riedcrlegung deS Kirchhofes scheinen die Gebeine der bis dahin um die Kirche herum Beerdigten n.fnmmi h in ,'r,iWn I i vivt w qeborgen worden zu fein. In den letz- , " . . v y. ten Tagen stieß man nämlich anläßlich der Legung der Wasserleitung bei den Grabarbeiten auf ein solches Massen' grab, welches eine große Menge gut erhaltener Gebeine enthielt. Dl'eselben zeugen von einem überaus kräftigen Menschenschläge; Knochen und Schädel sind groß und stark. Tas ganze Grab wurde vollends ausgehoben und auf dem nunmehrigen Gottesacker geborgen. Es mußken 14 zweispännige Fuhren gemacht werden. Großherzogthum Baden. Ueber das Vermögen des Kaufmanns D. Rabe und des Karton nagefabrikanten Friedrich Böß in Karlsruhe ist das Konkursverfahren wmVv TN. t 3 i . . . ' Weyel von Appenheim in Hessen, wel cher in der Nacht auf den 9. Juli v. I. im Walde zwiscken Malsck und ??rei- ' olsheim den Holzfuhrmann Schneider von Freiolsheim ermordete, wurde auf j dem Hofe des Untersuchungsgefängnisses zu Karlsruhe durch den Scharfrichter Müller von Ladenburg mittels Fallbeils hingerichtet. Es war seit mehr als 30 Jahren wieder die erste Hinrichtung in Karlsruhe. Die Ehe- . frau des Accisors Braun in Achern '. C . 1. t . . . r wurve von tyrem cywleaeriorin ermordet. Der vor einigen Wochen in Petersburg verstorbene Konsul Beer, welcher seit vielen Jahren ein regelmäßiger Besucher von Baden-Baden war, : hat der Stadt zur dankbaren Erinne , ncllil m von etmsyeim errnor ' . mm ' bet aufaefunden. Der Verdacht lenkte sich alsbald auf den Schuhmacher Josef Senger von Helmsheim. welcher verhaftet wurde und das Verbrechen auch bereits gestanden hat. Das Portemonnaie, das er seinem Opfer raubte, enthielt nur.1 Mark. Gestorben in Emxnishofen, Frau Lena Ackermann, Gattin des Fabrikanten I. Ackermann. Der seitherige Stadtrechnir und städtische Waldmeister, Konrad Mock in Engen, wurde zum Bürgermeiste? gewählt. , . Nheinpfalz. In Speier wurde de? Schuhmacher Karl Junger und dessen Frau in Untcrsuchungshaft genommen, wtil sie' den Taaner Heinrich Schon zum Äein. eide verleitet haben sollen. Die Frau sprachen. "7- Der Oekonym Fr. Meyer ! j Bergzabexn siel von einem Baume auf eine unter demselben stehende, mit htm tiei na& obm mck fta&e

derart, daß der Stiel einige Eentimetel tief in seinen Körper eindrang. Pfarrer Scharding in Birkenhördt hatte gelegentlich einer Beerdigung die Mitglieder des Sängerbundes in un-

siathlger Weise zum Aergerniß aller! Leidtragenden beleidigt, und wurde der! Pfarrer zu 25 Mk. Geldbuße und in die Kosten verurtheilt. Franz Füger. Friedrich Hornung und Heinr. Borne.' alle drei aus Winzeln. haben bei einem , , 4 r c g, , ... Y streit den Znscyneider Kunz todtnch, diN 9n!hl!!N"frfr CSiirreT TsvnSnpfnfiroen vaioau.sener ugel lebensgesayrlich verletzt. Sie wurden verhaftet. i.r CZ&i-Li.-rAyor sct,tvf.V. V,r.v v-u; bach wurde an einem Baume erhangt aufgefunden. Das Tochterchen des Schmiedes Friedrich Beer in Ediqheim . V . i. f'- f t wurde von der lnenvahn überfahren unS rrnr fnHrt fnl 5?.-Pff, uno wa. s o.orl looi. oy. "Hassei in Frankcneck feierte sein Liähriaes k. y '1" (j (1. . ? uv'.laum als ÄdlUNtt der Gemeinde. ?Vr Kammerunterafsit-Zj'r Nalkmann in (siermere.h!,im hnx Yirh i,? ' unbekannten Gründen s-Z. Vn m t V Mj (V H j, Tie Rebenernte in Kreuzlingen ,7. l durch den kürzlich aufgetretenen Fal fchen Mehlthau" bedroht. Neulick ertranken beim Baden in der Veuozk der Waadtländer Mathey und dei Deutschschweizer Zieller. beides Angestellte im Handelshaus Fontanuaz' Monnier in Cossonay. In Nyo: wurde das Denkmal des in Paris verstorbenen Komponisten Louis Nieve'.meyer feierlich enthüllt. Das Kriminalgericht in Luzern verhandelte einen Proceß, dessen Thatbestand seil dem Frühjahr lebhaft besprochen wurde. Am 22. April. Nachts il Uhr. wurden die Bewohner des Dorfes Büron im Suhrenthal durch Feuerläm erschreckt. Das Haus des lediger , Bauern Keller brannte, und wurdl vollständig ein Raub der Flam.-ncn. sammt einer Magd, die in ihrem' Bette schlief, während der Bauer und zwei andere Dienstboten sich retten konnten. Obgleich der Besitzer über den Verlusl seines Hauses untröstlich schien, sc wurde er doch durch Volksgerüchte als der Brandstifter bezeichnet, der mit bei That den Zweck - verband, sich bei Magd zu entledigen, die wegen dei Folgen ihres Umgangs mit ihm seine: Verheiratung mit einem reichenMäd chen im Wege stand. Als man untei den Trümmern des Hauses die halb verkohlte Leiche der Magd fand, crgak die Untersuchung, daß ihr Tod nichl durch Ersticken oder Verbrennen, fondern durch einen Schlag auf denSchabei mit einem Hammer verursacht wurde; der Hammer wurde neben dem Bett gefunden. Die Untersuchung er. gab auch, daß die Magd im dorten Monat in anderen Umständen war. Jetzt wurde der Bauer Keller in Haft genommen. Lange leugnete er, end lich gestand er. Er hatte die schlasende Magd mit dem Hammer erschla gen. dann das Bett mit Petroleum begössen und den Brand verursacht, um den Mord zu vertuschen. Er bestritt nur, daß er die That vorher überlegt habe. Der Gerichtshof nahm trotzdem den Vorbedacht an und sprach das Todesurtheil aus. Der Angeklagte nahm es ruhig hin, da er auf Begna digung hofft. Die große Thalsperrt im Pufitobel geht ihrer Vollendung entgegen. Die Verbauungsarbeiten an der Rllfiruns wurden lange als mustergiltig angeschen und sie haben sich in der That auch bewährt. Einzig drohte seit einigen Jahren der Hauptsperre der Einsturz. Um diesen zu verhüten, wurde vor derselben eine neue gewaltige Mauer aufgeführt, dcren Kosten auf etwa 50.000 Frcs. zu stehen kommen werden. Die Mauer ist 54 Meter lang, 22 Meter hoch urd stellenweise 6 bis 8 Meter dick, vollständig in Kalkmörtel gelegt. Es wurden dazu nicht weniger als 4000 Centner Kalk verwendet. Nun wird etwas weiter oben eine zweite, loeniger große Sperre errichtet. Vom Dorfe Mollis aus wird die Stelle in einer schwachen Stunde erreicht. Der Dichter Konrad Ferdinand Meyer, der seit Jahresfrist in der Jrreninstalt Königsfelden (Kanton Aargau) wi.if mufil r-.aftVM4 ftJfi Oitvtfav sll)s. un mutc, iW i dunq zufolge, soweit auf dem Wege, der Besserung, daß er in nächster Zeit! wieder zu seiner Familie zurückkehren kann. Allerdinas kann zur .eit von nf hnTTftÄnSnnfflniinrt nA rn öMöroften werden, teboa tü es wcniaVWlVfc vvhmiivvjviwv(V miij fwr tiMjf stens nicht mehr nothig, strenger ärztlicher Aufsicht sen, und es soll Hoffnung r. , . , , stens nicht mehr nothig, UM unter Oll ' t , vJ f)n 0U vciu I " sen, und es soll Hoffnung auf voll, ' r ' II ? i I ständige Herstellung vorhanden sein. Schön und rein Soll das Haus stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Ost McCarty Str. Tul's m kurircn TeverNcLrre. 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