Indiana Tribüne, Volume 16, Number 331, Indianapolis, Marion County, 19 August 1893 — Page 1
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Editorielles. Man lese die Depesche von New Iork betr. der unbeschäftigten Arbeiter. Wir geben sie theilweise wörtlich wieder, denn sie zeigt zu sehr, wie die Absicht vorherrscht, Stimmung gegen die Leute zu machen. Es soll dargethan werden, daß die Leute während sie über Hunger klagen, ihr Geld versaufen. Zn den gestrigen Depeschen befand sich eine Stelle, worin es hieß, daß während der Versammlung die Schankkellner zur Bedienung bereit waren, daß aber nicht ein einziges GlaS Bier getrunken wurde. Sollten die Leute über Nacht sich so geändert haben, oder ist vielmehr anzunehmen, daß der Depeschenschreiber befürchtete, man könnte eine zu gute Meinung von den Leuten bekommen? . . . - In den großen Städten des Sandes fangen die unbeschäftigten Arbeiter bereits an, Versammlungen und Demonstrationen zu halten. In jenen großen Indusiriccentren giebt es so viele Zausende, welche von der Hand in den Mund leben, und für welche längere Arbeitslosigkeit Hunger in des
rtrt www t sich bringt. Bon Demonstrationen der Arbeitslosen führt nur ein kurzer Weg zu Hungerrevolten, und wer weiß, was die nächsten Zeiten mit sich bringen, wenn sich nicht bald und zumal vor Eintritt deS Winters die Zeiten ändern. Die Aussichten in dieser Richtung sind aber durchaus nicht günstig. Diejenigen, welche an die Allmacht des CongrejseS glauben, mögen so denken, oder auch Diejenigen, welche glauben, daß an der ganzen Sache bloß die verstirte Silbergeschichte Schuld hat. Denn weder ist der (Kongreß allmächtig, noch hat die Silberpolitik die Krise verursacht. Indeß wollen wir keineswegs in Abrede stellen, daß falls der Congreß zu einer vernünftigen Finanzpolitik zurückkehrt, die Krise abgeschwächt. ihr Verlauf beschleunigt werden kann. Allein eS ist eine traurige Erschei nung, daß bel den amer konischen Ar' beitermassen noch so wenig Verttändniß für dergleichen Dinge vorhanden ist, daß sie gerade das Verkehrte wollen. In Eleveland haben die Arbeiter den Vertreter deS dortigen Distrikts im Congreß aufgefordert, für die Silberfreiprägung zu stimmen. Die Aerm sten begreisen nicht, daß ein Münzfuß, begründet aus einem Metalle ' von schwankendem Werthe mit stetig sinkender Trndenz, das schlechteste Geld ist, daö man den Arbeitern geben kann. Denn eö ist wissenschaftlich und statistisch erwiesen, daß bei Preisveränderangen der Arbeitslohn stets zuletzt folgt. Der Arbeitslohn richtet sich zum großen Theil nojj den Kosten des Lebensunterhaltes und steigt oder fällt erst, nachdem die Preise der LebenSttiH! nMftiin nVr nf.isffn finh yvj..vvj. " l) " " w " 3ilbCrr-rcipr5gun9, d. h. Freiprägung eines minderwerthigen Dollars, muß nothwendiger Weise das Gold aus dem Verkehr drängen, und die Preise der LebenSmittel müssen in dem Maße steigen, als der Silberdollar entwerthet wird. Dieser Preissteigerung folgt aber der Arbeitslohn zuleht, und es mag lange dauern bis er folgt. Silberfreiprägung bedeutet daher ein relativeö wallen des Arbeitslohnes. Wenn der Arbeitslohn nominell auch auf seiner Höhe verbleibt, aber alle Waaren " , tm m tm mm lm 'prell e neigen, wenn man i,o für tn OTrfiitSsnfin ntAf rnfir hrtff(fi Vkll VVl.V.VMt. Vf 1VM. VMIIV.VV 7 7 11 kaufen kann, so ist daS praktisch gerade ' ' " aB 0& r Arbeitslohn siele. Die in New Jork versammelten Ar ltr Kaki-n eine Resolution vasktrt. in " "V ' ...VI ' IVtV IW VVl ViHIJHp H VIVl.llf VVIl Beschäftigungslosen Arbeit zu gebey. tznntn tari(,t warten, bis der Kongreß was für sie thut. Schon die 1 4J T Axt und Weise wie der Congreß die pMt mirfcer Krwäauna der Silberfrage vertrödelt, könnte sie darüber belehren, öap von oorr nicyis zu er warten ist. Wir wollen hier gar nich untersuchen, ob der Congreß in der Lage ist, hier etwaS zu thun. Was kümmern sich diese Politiker, die jährlich ihre $5000 einreichen, um den hungernden Plebs! Wenn Nothstandsarbeiten verrichtet werden sollen, dann tmife da bjn Seiten der Eemeindebev ..,k. .-v nv bm no w Frage, ob in dieser Richtung nicht tiYoa aesSeben mub. dürfte in Bälde - -" r r - I an alle Gemeindebehörden herantreten.
Auch in unserer Stadt ist die Arbeitslosigkeit groß, weit größer als man glaubt. Viele Fabriken sind ganz geschlossen, in vielen wird nur die halbe Zeit oder noch weniger gearbeitet, statt daß Bestellungen einlaufen, werden Bestellungen zurückgezogen und die Aussichten sind sehr trübe.
Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Ändiana : ktwas wärmer am Sonntage. Hungrige Arbeiter. New Jork, 18. Aug. Seit heute Vormittag findet in der Golden Rule Halle in Rivington Str. eine ununterbrochene Versammlung unbeschäftig ter Arbeiter statt. Auch in Allen Str. fand eine Versammlung statt. Es find meistens Nussen,we!che da zusammenkommen. Emma Goldmann hielt eine Rede, in welcher sie sagte : Wollt ihr Brod ? tteht und schasst es euch." Sie wollte andeuten, daß die Leute die Bäckerläden plündern sollten. 3n Allen Str. hielt ein ild aussehender Anarchist eine Ansprache, wobei er sagte : Denkt an Chicago, wo Leute gehängt wurden. Warum ? Weil sie hungrig waren. Gestern derhaftete die miserable Polizei Leute. Warum? Weil sie hungrig waren. Ich rathe euch, euch ruhig zu verhalten, sonst kommt die Polizei und richtet Wasserschläuche aus euch. Laßt uns durch die fünfte Avenue marschiren und den Reichen zeigen, daß wir hungrig sind. Meine Frau und eure Frauen haben seit drei Tagen kein Frühstück mehr gehabt." In der Schänke nebenan klapverten die Nickel massenhaft. Die jüdischen Arbeiter werden morgen und Montag im '.'Inion Square Versammlungen halten. Dreizehn Mann, welche gestern we gen Ruhestörung verhaftet worden waren, kamen mit leichten Geldstrafen davon. -A 11 8 demBundes-Senat. Was h ing to n, D. C., 18. Aug. Der Senat ist dem vom Haus gesetzten Beispiel gefolgt und bat den Silberkämpf von dem Ausschußzimmer nach dem Senatösaal verlegt. Der Finanzausschuß hat heute im Senat die Bill eingereicht, auf welche er sich gestern bereits geeinigt hatte und welche der Hill-Vorlage sehr ähnlich ist. Diese Bill verfügt den Widerruf dcö Sherman'Gesehcs, bindet die Llegierung aber an das Prinzip des Bimetallismus. Die Minorität deö Ausschusses reichte zur selben Zeit einen Minoritätsbericht ein, in dem eine Substituts - Bill empfohlen wird, welche die absolute Silber - Freiprägung im Wcrthverbältniß von 20 zu 1 empfiehlt. Es ist unmöglich, vorauszusagen, wann der Senat zur Diskussion dieser Maßregeln schreiten wird. Keine Seite scheint in besonders großer Eile zu sein, um die Frage zu einer Abstim mung zu bringen, da beide Parteien in Bezug auf ihre numerische Stärke im Ungewissen zu sein scheinen. Das einzige Bedeutungsvolle während deö TageS war, daß sich der Senator Voorhees, der Vorsitzer des Finanzausschusses, auf Seiten der Besürworter des Widerrufs stellte. Der Senator von Ändiana erklärte seine Stellungnahme damit, daß seiner Ansicht nach der bedingungslose Widerruf des Sherman-GesetzeS die Finanzlag? des Landes sofort bessern werde und daß der Kampf um die Doppelwährung, in welchem er selbst für den BimetalliSmus eintreten werde, dann später ausgefochten werden könne. t ! LluSland. DieCholera. Berlin, 18. Aug. Während der letzten Tage waren Gerüchte von dem Auftreten der Cholera in verschiedenen deutschen Städten im Umlauf, diese Gerüchte waren aber meist unbegründet. DaS Hospital in Moabit ist für Eho-lera-Kranke reservirt worden. In Bremen ist die Einschiffung rufsischer Emigranten an Bord der Dampser deS Norddeutschen Lloyd verboten worden. Wien, 13. Aug. Mwnd der
lehten 48 Stunden sind in Ga'.izien 242 neue Cholera- Erkrankungen und 22 Todesfälle angemeldet worden. St. Petersburg, 18. August Die Zahl der Cholerafälle in ganz
Rußland belies sich in letzter Woche auf 2,113 und die Zahl der Todesfälle auf 7C8. " Die Krawalle in A i g u e s Wortes. Paris, 18. Aug. Die blutigen Krawalle, die gestern in Aigues Mortes im Departement Gard zwischen Franzosen und Italienern stattgefunden haben, waren durch Lohnstreitigkeiten veranlaßt worden. Die Italiener hatten uämlich in den Salzwerken für niedrigere Löhne gearbeitet, als die Franzosen. Die Letzteren fürchteten, daß eö nur eine Frage der Zeit sein würde, bis sie alle durch Italiener ersetzt seien, und dies verursachte einen furchtbaren Haß zwischen den Angehörigen beider Rationalitäten. Gestern kam es nun zwischen einigen Arbeitern, Franzosen und Italienern, wegen dieser Lohnfragc zu einem Streit, der schnell in einen allgemeinen Aufrühr ausartete, indem die Streitenden auf beiden Seiten von den übrigen Arbeitern in den Salzwerken verstärkt wurden, die ihren respektiven Landsleuten zu Hilfe eilten. Der Bürgermeister der Stadt hat versprochen, daß von jetzt an keine Italiencr mehr in den Salzwerken beschäf. tigt würden und die Ruhe ist in Folge dessen wieder gänzlich hergestellt. L o n d o n , 19. Aug. Der Pariser Korrespondent der Times" sagt in Bezug auf den Kampf in AigueS MorteS: Es sind wenigstens 50 Personen in htm gestrigen Kampf getödtct und 150 weitere verwundet worden. Die Iranzosen, 500 Mann stak?, waren mit aller möglichen Ausrüstung, von Picken bis zu Feuerwaffen, verschen. Es kam zu furchtbaren Straßen kämpfen. Später verbarrikadirten sich 500 Italiener in einem Bauernhof, wo sie sofort belagert wurden, und es entspann sich dort ein überaus heftiger Kampf. Wenn ein Italiener in der Flucht sein Heil suchte, so wurde er wie eine Ratte gejagt und schließlich getödtet. . Schiffsnachrichten. Angekommen in : London: In Sickt Urnbria" von Rcw Zork. New A o r k : Nugia" von Hambürg. Sckulratb. Der Schulrath hatte letzten Abend seine regelmäßige Sitzung. Der Gehalt des Superintendenten der Gebäude wurde von 51,200 auf 1.400 erhölztDagegen stimmten nur Vonnegut, Cofsin, Seott und Galvin. Der Name deö Superintendenten ist O'Meara. Als Maschinist im neuen Bibliothekgebäude wurde Wm. McEarty angestellt. - Die Bürgschaft des genannten O'Meara und die b:i Schatzmeisters Adam wurden genügend befunden u.:d angenommen. Der onkrakl sur die Lleseruna von Kohlen wurde an Wm. H. Gresh zu $2.50 per Tonne vergeben. Ein Gesuch, daS alte Blbliothekge baude während des Feldlagers dem Frauenverein zu überlassen, wurde an das Bibliothek-Comite verwiesen. W. L. McMillen wurde als Lehrer für Algebra und Latein in Schule No. 2 angestellt. Die Voranschläge für daS nächste Schuljahr wurden vom Finanzcomite vorgelegt. Dieselben belaufen sich für den Unterricht auf J254,100, für In standhaltung der Gebäude, Heizung, Beleuchtung, Zinsen und andere AuS gaben auf $73,25, für die Bibliothek auf $32,352, für den Spezialfond auf $73,250. Dagegen belaufen sich die voraussichtlichen Einnahmen auS dem Staatsschulfond, auS Steuern, Wirthschaftölizensen u. s. w. auf bloß $223,000, so daß etwa $85,000 aus andere Weise zu beschaffen sein werden. AIS die Geschäfte erledigt waren, wollte Herr Vonnegut reieder eine Mittheilung verlesen, doch wurde ihm die Möglichkeit dazu durch Vertagung '.abgeschnitten. Die Mittheilung ent
Hiesige
hielt einen Protest gegen die Art und Weise, wie ihm der Vorsitzende das letzte Mal das Wort abschnitt, und außerdem wollte er einen Brief von dem früheren Richter Hines, der jetzt
in Vermont wohnt, vorlesen, worin ihm der Genannte zu seiner Wiedererwählung gratulirt. 4 Tod durch den Fall ekneS ValkenS. Oliver Klingensmith, ein Farmer, in Pike Township nahe der Eisenbahnstation Augusta wohnhast, war gestern einigen 'Arbeitern beim Bau seines Stalles behilflich. Alö sie nun zu-sammen-einen schweren Balken auf daö Dach wanden, riß plötzlich daö Seil und der Palken siel dem Klingensmith quer über den Unterleib. Die anderen waren beiseite gesprungen. Klingensmith erlitt so schwere innerliche Verletzungen, daß er binnen zwei Stunden) verschied. Coroner Beck wurde benachrichtigt' und hielt eine Leichenschau ab. VergNttgungS-Anzeigen. , ' t Morgen früh um 6.30 Uhr verläßt der Männcrchor die Stadt, um sich nach den Bloomingdale Glens zu begeben, woselbst man den Tag bei Trank und Klang würdig zu feiern gedenkt. Da für alle Bedürfnisse deS LeibeS und der Seele vortrefflich gesorgt ist, so kann'S an Nichts fehlen. - m ,, M DaS beste Brod in der Stadt, Weibbrod und Schwarzbrod, sowie vortreffliche Kuchen, besonders den beliebten Straußelkuchen bekommt man Allezelt frisch bei Bern H.Thau, 81 Hosbrook Straße Marktstand No. 123 und 124. fCJ ThomaS Watson hat einem Ztrampelmann sein Bicycle gestohlen. Wer dieser letztere ist, weiß man noch nicht. Doch steckte man Watson ins Kittchen. 5c?- Am 28. August werden die Eounty Kommissäre Angebote für den Brückenbau übcr den White River an der Kentucky Avenue entgegennehmen. doch heißt es, daß mit dem Bau bis nächstes Jahr gewartet werden soll. CT Zohn Piper, 10 Jahre alt. war aus dem Waisenhaus fortgelaufen und wurde von Polizist Lonniö auf der Straße gefunden, so erschöpft von Hunger, und Hitz-, daß er sich seiner Rücktransportirung in das Waisenhaus durchaus nicht widclsetzte. Seit längerer Zeit an einer offcnen Wunde am Beine leidend, die trotz aller angewandten Mittel nicht weichen wollte, gebrauchte ich auf Anrathen eines Freundes Dr. August Koma s Hamburger Krauterpflaster und in kurzer Zeit war ich wieder vollständii, hergestellt. John Geblin, 1921 Orleans-Str., Baltimore, Md. Daß Geben sceliger ist denn Nehmen, zeigte sich heute Morgen in der Papst Brewing Eo. Branch, und ist der schöne Vorfall gewiß dazu ange lhan, das gegenseitige Freundschasts Verhältniß zwischen dem Manager, Herrn Wilhelm Stumpf und seinen Angestellten noch enger zu gestalten. Die Angestellten, denen es bekannt war, daß heute Herr Stumpf seinen 35. Geburtstag und zu gleicher Zeit den achtjährigen Hochzeitstag begehen wollte, ließen es sich nicht nehmen, ihrem so beliebten Geschäftsleiter ein Zeichen ihrer Gefühle zu der Doppel feier darzubringen. So kam. heute Morgen ein Pracht voller Blumenkorb an, mit den fein sten Blumen und Gräsern geschmäckt, und wurde dieses Schmuckstück, sobald Herr Stumpf die Ofsice betrat, ihm überreicht. Herr Charles Baden hielt im Namen aller Uebrigen eine herzliche An spräche und drückte den Wunsch recht öfter Wiederholungen des TageS auö. Herr Stumpf war so freudig bewegt, daß er kaum Worte der Erwiederung fand. Fahrpreis für eine Fahrt und $2 für die Rundfahrt. Herbst. Ercur sionen. Am 22.. August, 12. Sept. und 10. Okt. 1893 läßt die Wisconsin Eentral Bahn billige E5cursion?zü.ge. nach Plätzen in Minnesota, ob und Süd-Dakota lausen. Tickets gut 20 Tage lang nach dem Verkauf. Aufenthalt gestattet an Plätzen westlich von St. Paul und Minneapolis. Nähere Information bei jedem Vertreter der Bahn oder, bei 2. &. P o n K . Gen. Pass. un Pget Agent. ' ' Mcaao, Sll. .
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