Indiana Tribüne, Volume 16, Number 330, Indianapolis, Marion County, 18 August 1893 — Page 2
Sttdiana Tribime
Erscheint füglich und Sonntaßft. Tie tägliche Tribüne kostet durch den Träge' 22 Cent? per Woche, die SonntagsTr'.büneCent? per Woche. Beide zusammen ILCentS od?r 85 Cents per Monat. Per Pest zgeschiSt in 33er susbezahlunz per Jahr. Ossicc : 2i0. 18 Sii'e Alabama Sir. Jndiaapoli?. 3.. 18 ?!i:qust 180?. Praktiken de5 Cklvenk,a::dc!ö. Tie katbolische Missionszcilschrifl tfott will es" erzählt, wie die arabiIchen Sklavenhändler in Sansibar die ilbcnvach?nden Europäer zn hintergehen suchen. Lei kleinen Kähnen. d,e h chstens 3 t Mann fassen können, wirft man die ein bis z:rei Sklaven einfach über Bord, wenn ein europäisches KrisgZschiff naht. In anderen Fällen gab man die Sklaven, welche man anständig kleidete, für Verwandte auZ. Tcr französische Konsul in Sansibar sann nun auf Mittel, um solchem Betrüge zu steuern. Zuletzt ließ er jeden einzelnen Passagier messen und die ?!amen nebst genauem Signalement in die Passagierli'ste der Echifse eintragen. (5ines TageZ kamen nun mit einem Male .',7 Neger als Passagiere. (5r ließ die Eintragung vornehmen; kurz vor der Abfahrt wurde noch ein Gern sulatsdeamter an Bord des Schiffes geschickt, die Leute wurden nachgezählt, es stimmte, und nun durfte das Schiff abfahren. Das Fahrzeug hißte um 1 1 Uhr die Segel und schwamm ruhig auf der spiegelglatten Fläche nach Norden. Ter Segler hatte bereits das offene Meer erreicht gegenüber den letzten Däusern von Sansibar, als vom Bord eines englischen Kriegsschiffes ein Boot sich loslöste und im' schnellsten Tempo dem Segler nachsetzte. Tiefer war bereit? gegenüber dem Sommcrfchloß des Sultans. Mtoni, außerhalb der tadt angekommen, als die Engländer ihn einholten. Ein Flintenschuß gab den Arabern das Zeichen, daß sie die Segel einziehen sollten. Tem Befehl wurde Folge gegeben und im Nu befanden sich die Engländer an Bord der Thau. Keiner rübre sich von der Stelle", rief der Anführer mit dem Revolver in der Hand, zcigt mir Eure Papiere.Hier sind sie." Jhr habt 57 Bkann an Bord, wo sind sie?- ftier." 3't das Alles?- .Ja." Ncin. ;ljr habt noch Sklaven an Bord, wo sind sie?- Bei Gott,- erwiederte stotternd der Capitän, das ist nicht wahr, wir haben keinen Einzigen.- Gebt mir ein Licht-, fuür der englische Cfpcier. der schon t'üi Erfahrungen mit den Sklavenhändlern gemacht hatte, fort, .und öffnet mir jene Thür, welche zu dem Raum unter dem Hinterdeck führt.Mit diesen Worten schreitet er über das mit Tauen und Strohmatten dicht belegte Verdeck der Thüre zu. Aie, Aie, nakara, uniine urniza!" (fliehe, wehe. Tu thust mir wehe, ich stcrbe!-) ruft ihm da eine klägliche Stimme zu. Was war das? Sehr einfach, das Berdeck war mit Sklaven belegt und darüber hatten die Araber Strohmatten und Taue ausgebreitet. Ter englische Officier öffnete nun die Thür und fand ln jenem Raum, was er suchte. Ter ganze enge Raum war vollgepfropft mit Sklaven. WieHäringe lagen die selben in Reihen auscinanocrgeschichtet. auf der einen Seite die männlichen, inis der andcrcn die weiblichen Sklaven. Es herr'chte eine entsetzliche Hitze in dieser durch die Ausdünstung so vieler zusammengepferchter Menschen verpeste ten Höhle. Tie Aermsten hatten schon mehrere Tage vor der Abfahrt des Seg lers in diesem schauerlichen Verließe zugebracht und hatten kaum noch die ttraft, stehend ihre abgemagerten Arme auszustrccken und mit kläglicher Stimme um Hilfe zu bitten. Tie befreiten Sklaven, 7t an der Zahl, meistens Kinder im Alter von 12 Jahren und darunter, wurden der katholischen Mifsion in Sansibar überwiesen. Ter Eapitän des im Hafen liegenden eng liichen Kriegsschiffes hatte alle Borgänge auf dem Maskat-Segler genau beobachtet, nicht nur am Akorgen, sondern auch am Vorabend der Abreise, und ganz besonders scharf hatte er wäh rend der Nacht aufgepaßt, wobei ihn die englische Geheimpolizei olzne Zwei fel noch unterstützte. In Bezug auf den Kunstgriff, die Sklaven für Vcrwandte auszugeben, sagt der Verfasicr: Die englischen Eapitüne. welche für derartige Tinqe wahre Luchsaugen haben, haben im letzten Jahre über ein Tntzend in dieser Weise uuf dem Schiff Kilwa" (das dem Sultan von Sansibar gehört) reisender Bettern- abgefaßt und b freit. - Fernwirkung von Erdbeben. Ueber dieGeschwindlgkeit, mit der sich die Erdbebenwellen fortpflanzen, hat man erst in neuerer Zeit genaue Werthe erlangt, seitdem Apparate konstruirt sind, die auch die kleinsten Bodenerschütterungen anzeigen und somit auch von weit entfernt stattfindcnden Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein solcher Apparat ist das von Zöllner erfundene, von v. Rebur- Paschmi'j erheblich derbesserte Horizontalpendel, dessen kleine Schwingungen, dv. von Störungen der Lothlinie herri-hren, durch einen am Pendel befindlÄen kleinen Spieczel auf eine gegenüberstehende Walze geworfen werden, roelche durch ein Uhrwerk umgetrieben wird. Dieselbe ist mit lichtempfindlichem Papier be. legt, auf welchem sich die Pendelschwingungen selbstthätig aufzeichnen. Solche Apparate sind u.A. in den Kellern der Sternwarten in Potsdam und Wilhelmshaven aufgestellt. Am 23. Juli 1889 fand nun in Japan tm sehr heftiges Erdbeben statt, in dessen Centrum die Stadt Kumamato lag. Der Hauptstoß erfolgte um 11 Uhr 40 Minuten Ortszeit oder 2 Uhr 20.7 Minuten Greenwicher Zeit. Am genannten TaLe zeiaen die Aufzeich
nunzen der Hortzontalpendel an leiben Stationen je zwei heftige Ausschlage des Pendels, nachdem dasselbe schon vorher in geringer zitternder Bewegung gewesen, und zwar um 2 Uhr 28.2 'Minuten und um 6 Uhr 6 Minuten Greenwicher Zeit. Nimmt man an, daß die Erdöebenwelle sich vom Centrum nach allen Seiten gleichmäßig ausbreitet, ähnlich den Wasserwellen, so muß sie in der 'S)oi jeden Ort der Erde zweimal erreichen, indem hier z.B. Potsdam und Wilhelmshaven zuerst von Osten her über Land von einer Welle erreicht wurden und dann von Westen her von einer Welle, die den Weg über den Stillen Ocean, Amerika und den AI lantiscken Ocean genommen. Dik Entfernung von Kumamato nach e nein in der Mitte zwischen Potsdam nnd Wilhelmshaven gelegenen Punkt.' beträgt auf dem kürzeren Wege 8SG0, auf dem längeren 31,140 Kilometer Die Zeit vom Hauptstoß bis zumEin treffen der beiden Wellen betrug 67.5 resp. 225.3 Minuten. Hieraus er gibt sich als Fortpflanzungsgeschwin-. bigfeit der Erdbebenwelle 2.19 resp. 2.30 Kilometer in der Sekunde, im Mittel also ungefähr zweieinviertc! Kilometer; dieselbe Übertrifft somit die Geschwindigkeit eines Eilzuge' um das 150fache. Hinterasiatische Politik.
Unter dem Titel Eine Zeugenaus' ten Sohnes des Königs Rorodom vcn Eambodja und präsumtiven Tbron erben dieses Landes. Ter Prin will durch seine Aussage die gegen Frankreich gerichteten Intriguen Englands in Jndochina beweisen. Folgendes sagte die königliche Hoheit aus Hinterindien: Siam wird dasselbe Schicksal haben, wie Anam und Eambodja. Es ist ein durch Racenhaß zersplittertcs Land und Frankreich müßte aus diesen tiesen Antipathien Nutzen ziehen. Die cambodjische Bevölkerung ist in Siam sehr zahlreich. Das sind die natürlichen Verbündeten Frankreichs. den Eambodja ist Siam gegenüber ebenso feindlich gestimmt wie Frankreich gegenüber Deutschland. Wir haben seit hundert Jahren unter den siamesischen Uebergriffen gelitten. Bor 1863 trieb Siam rch Steuern bei uns ein, und es war ein Freuden fchrei in ganz Eambodja, als Herr Toudard de La Gree uns vou dem sia mesischen Eommissär befreite. Was wir außerdem verlangten, das war Abtretung der uns gestohlenen Gebiete. Absichtlich habe ich vorhin Deutschland citirt. Auch wir baden unser ElsaßLothringen, daß ist die Insel Khone im Mekong, das sind Pachim, Strungtrenz und die Provinzen von Battambang und Ang?or. Im Jahre 1807 war man bereits so weit, die Rechte Eambodjas auf diese Territorien zu disku tiren. In dieser Epoche versuchte man eine Grenzabsteckung. Man kannte schlecht die Geographie un'erer Gegenden. und diese Provinzen wurden außerhalb der Grenzlinie belassen. Eambodja will sie zurückhaben. Tie nalionale Sache von Frankreich ist auch diejenige von Eambodja. Aber Frankreich geht in eine englische Falle, wenn cs nur das linke Ufer des Mekong foroert. Ter Rhein beweist, daß ein F'.uß niemals eine genügende Grenze ist. Frankreich muß das ganze Me ongthal fordern. Vor Allem muß es Bangkok nehmen. Darum bin ich nach Frankreich gekon'.nien. Ich habe meine Dienste dem Unterstaatssecretär angeboten. Er weiß, wenn er gut unterrichtet ist, daß ich in Siam eine enorme Masse von Eambodjern zur Erhebung bringen kann. Mein Onkel Wattha, welcher meinen Vater, den König Norodom, auf dem Throne ersetzen wollte, hat ein: große Anzahl seiner Anhänger mit sich gezogen. Nach dem Tode Watthas ist diese Partei die meinige geworden. Das will besagen, daß ich den ganzen Nordosten des Königreichs und das ganze Land in Aufregung bringen kann.' Ich habe zugleich die Gewißheit, daß der Sohn Watthas, den ich in Bangkok gelassen habe, mit uns gehen würde. Er verfügt über 4000 Cambodjer, die gegenwärtig in die Garnison von Bangkok incorporirt sind, Aber die Regierung, der ich all' das gesagt habe, und Herr Lanessan räth ihr nicht nur. mich am Handeln zu verhindern, sondern auch mich recht fern in Algier, zu interniren. Ich habe hier die Wahrheit gesagt, damit ganz Frankreich sie kenne. Erzeugung und Verbrauch von Platina. Wie das Handels-Museum" mittheilt, hat seit Einführung der elektrischeu Glühlampen der Verbrauch von Platina ganz erheblich zugenommen. Dem New Yorker Engineering Journal zufolae beläuft sich die Verarbeitung von Platina bei de? Herstellung von Glühlampen im Jahre 1892 aus üii.000 Unzen, während noch im Jahre 1880 der Konsum von Platina überHaupt ganz geringfügig gewesen ist. Weiter findet Platina in der chemischen Industrie, wie zu zahntechnischen Zwecken in ausgedehntem Maße Verwenduna : in ersterer dürften jährlich unaefähr 80.000 Unzen verarbeitet werden und die Zahntechnik verbraucht in Amerika und England ungefähr 60.000 Unzen jährlich. Zieht man noch die anderen Zwecke in Betracht, zu denen Platina verwendet wird, so bei 5nlwelen und Anderem, so stellt sich der jährliche Verbrauch dieses Metalls auf ungefähr 215.000 Unzen. In den früheren Jahren lieferten die sibirischen Uralbergwerke fast allein alles Platina, das verbraucht wurde, doch ist es fraglich, ob die Ausbeutung dieser Minen auf einer so hohen Stufe wird erhalten werden können. Nach offlcieller ruffische? Statistik erreichte diese Ausbeute im Jahre 1887 ihr Mazimum. nämlich 4100. Moaramm. und ist dann auf
sage- brmgt heute der frigaro" die Aeußerungen des gegenwärtig in Paris weilenden Prinzen Dung'Ehäcr, zwei
' 2700 Kilogramm aelunken. Bei diescm Ertrage blicbsie bis 1890 stehen, in welchem Jahre sie mit Rücksicht auf die Preissteigerung auf 4226 Kiloc;:arnni gewachsen ist. Nach Nußland sind die wichtigsten Länder, in denen Platina gefunden wird, Eolum61a und die Ver. Staaten von Amerika, wo es sich in Ealifornien und Orcgon stellenweise findet.
Ocm Anlande. 7 o m m i s s a r Schraub vom '.'lvudttntcment des Staates New 'vtl ba: eine interessante Statistik über Cüc Buiter- und Krise - Fabriken im Staalc w hrcnd der aison 18 vcröiscnllicht. Au- derselben gelzt hervor, d.iß in wölf (-ounti.'s Greenc, Haton. ing?. iera ?)ork. Putnam, Cucciis, Richmond, Äocklai'd. Scneca. Suolk. Ulster und Winchester weder Bui'.cr noch Kase in Fabriken hergestellt w'rd. In den übrigen 48 oount:cs wurden in '2-''' Butterfabriken 14. (L4,019 Pfund Buttcr. in N.V.Käse. fabriten 1 10,448.681 Pfund Käse und in 21 Butier- und Krifesabrilen Ü,483,:::Z8 Pfund Butter und 20,512.. 19 Pfund Ka e hergestellt, oer in den sämmtlichen Fab-.iten im Staate 19, 497.357 Pfund Butter und 130,991.. 'MO Pfund Käse. Durch einen MusikantenStrike wurden neulich die Geschäftssührer des bekannten VergnügungPlatzes Eldorado- bei New York in Verlegenheit gefetzt. Sie waren mit den Leistungen des Directors der 50 Mann starken Musikkapelle unzufrie i den und entließen ihn. Eines von den Kapellmitgliedern verlanzteWiedcreinsetzung des Taktstockschwingers und lehnte das Management ab. wora:f die Musiker, trotzdem ihn:n festes Cngagement für den Rest der Saison an geboten wurde, mit ihren Jnstrumcnten den Platz verließen. Die Zuschauer, ca. 2000 an der Zahl, mußten in Folge dessen auf der 5)aupta!tra tion des AbendZ, das Schauspiel Koniq Salomo", verzichten und erhielten als Ersatz für den eingebüßten Genuß Billete. welche zum Eintritt für eine der Vorstellungen innerhalb der nachsteil zehn Tage berechtigten. Das Heine-Denkmal für New y)o?k, welches nach einem nunmehr definitiv mit dem Schöpfer oesselben, Prof. Herter in Berlin, abaeschlossenen Contra.t innerhalb drei Jahre für den vom New Yorker Arion" garantirten Preis von 100.000 Mark hergestellt und abgeliefert werden muß, stellt einen Brunnen dar mit rundgehaltenem Sockel, auf welchem dieJdealsiqur der Loreley thront. Aus drei Seiten speien Löwenköpft Wasser in ein Becken. Um den Sockel, zwischen den Löwenköpfen, sind drei Nixen-Ge stalten gruppirt. Allegorien des Weltschmerz", der Satire" und derLyrik". Ueber dem Wasserbecken der Vorderseite befindet sich das getreue Profilbild des Dichters. Das ganze Bildwerk steht auf einem geschmackvoll zusammengestellten Treppenaufbau und erreicht eine Gesammthöhe von acht Metern und eine Breite von sechs Metern. Es wird in feinstem tyroler Marmor ausgeführt. Bekanntlich wird beabsichtigt, dasselbe im Central Park aufstellen zu lassen und es ist zweifellos, daß es dereinst zu den vornehmsten Zierden des Parkes gehören wird. Die Anfertigung einer Kopie des Kunstwerkes ist dem Künstler im Kontrakt verboten. Der Zug der reichen Amerikancr nach' Europa mag unter der Ausstellung etwas gelitten haben, aber nicht viel' er ist noch immer auffällig stark. Tagegen sind die großen Dam pfer Gesell schästen über den europäischen Besuch Amerikas sehr enttäuscht. Nur Teutschland stellt ein einigermaßen ansehnliches Kontingent. Das alte Batcrland bedeckt sich auch, soweit AuSstellungsbesucher in Betracht kommen, mit Ruhm. AusdieZunge tätowiren lassen sich auf den Sandwichinseln die Wittwen die Namen ihrer verstorbenen Ehemänner. Sie führen demnach ihr Andenken stets im Mund?, was anderwärts ja nicht immer der Fall sein soll. Dieser Tage starb in Burlington, Ja., eine Frau Walden unter o eigenthümlichen Umständen, daß eine Sezi'rung für nothwendig erachtet wurde: diese ergab, daß die Frau im buchstäblichen Wortsinne an gebrochenem Herzen gestorben war. Ihr Herz war thatsächlich auseinandergeborsten. Gewaltiges Aus sehen hat kürzlich in den jüdischen Kreisen von Little Rock in Arkansas eine Mordtragödie gemacht. David Laser, Handlungsreisender eines großen EngrosSpirituosen - Geschäfts, trat eines Abends in Begleitung seines Bruders Jacob durch eine Hinterthüre in das Geschäft der Levinson Friedheim Wholesale Liauor Co." und streckte den Senior des Geschäfts , Benjamin Levinson. einen hochangesehenen Geschäftsmann von Little Nock. durch einen Schuß in die Lunge nieder. Leoinson verendete wenige Minuten fpäter an innerer Verblutung. Laser und sein Bruder wurden verhaftet. Laser stand bislang aus sehr intimem Fuße mit Levinson. Als Grund für seine That gibt Laser an, daß Levmson zwei Briefe an Laser's Schwester, Frau Leo Thalheim aus New Jork, welche zur Zeit in Little Nock auf Besuch weilte, geschrieben und sie um ein Rendezvous 'in einem verrufenenHause gebeten habe. Als Laser diese Briefe ezeiat wurden, ergriff, er ein doppelläufiges Gewehr und schoß den .Would-be-Verführer- nieder. Der Mörder wie sein Opfer sind verheirathet. Dies ist die erste Blutthat unter Jsraeliten in Arkansas. Bor Kurzem wurde in Fort Riley. Geary (5o.. KanS., das Denk, mal eingeweiht, welches das 7. Reiter xegiment seinen am 29. und 30. December 15O0 in., den Kämpfen am Wounded Knee und beider Drerel Mifsion bei der Pine Ridge Agentur in Süd-Takota gefallenen'. Kameraden errichtet hat. Es ist aus Marmor .er baut, 25 Fuß hoch und ruht auf einem ouö Kaltiikjn beraegegten Viedekal
von 15 Quadratfuf; Grundfläche auf einer herrlichen Anhöhe, bei welcher die Haupt - Fahrstraßen des Forts zusammenstoßcu. und beüerrfcht die Zbäler des Suioku HUI, des Nepublican- und des KansaZ-Flusses. (5s ist nicht weit von dem Tentmal belegen, welches dem 1855 bei der Ps.'eac 'einer an d'holera erkrankten Leute gestorbenen Major odeu an einer Steile errichtet wurde, die g!-ographi'chi.'nBermessungen zufolge der Milteluntt der Bcr. Staaten sein soll. Eine Flucht steinerner Stufen führt zu dein Geocnistein empor, auf ccijcn c;ncr Seite eine Granittafel die Widmung enthält, wählen) auf den tafeln auf den übrigen Seiten die Namen der Gefallenen eingegraben sind. Die Enthüllungsfeierlichkcit fand in Gegenwart einer Menge Zuschauer statt, welche von Nah und Fern dazu erschienen waren u.id Hunderte von Kränzen wuiden auf dem Denkmal niedergelegt. Schon loieder einmaleinen guten Fang gemacht hat neulich der New Borter Bundesmarschall Bernbardt, der Schrecken aller flüchtigen Kassendicbe. und zwar ist ihm diesmal ein Justizflüchtling aus der Schweiz in's Garn gelaufen. Als der Tampfer La Touraine" von Havre eintraf und ver Bielen betannte Heine Mann mit dem krau'en Haar" an Bord erschien, da wußten die Leute an Bord, die den Marschall kannten, daß unter den Passagieren etwas zu holen sei. Bald klopfte der Marschall, der inzwischen mit Kennerblick Umschau gehalten, in der von ihm bei solchen Gelegenheiten stets bekundeten liebenswürdigen" Art einem jungen Manne auf die Schulter, redete ihn als scheinbar alten Bekannten bei feinem Namen Ernst Schilling an, und es bedürfte nur einigen Zuredens, so hatte der verblüfft dareinschauende Ank.'mmling auch schon ge standen, das; er aus St. Gallen in Folge von Wechselfülfchung flüchtig geworden sei. Tie nunmehr sofort vor genommene Verhaftung Schillings erfolgte auf Antrag des schweizerischen b'onfuls, der von der Toggenburger
Bank in st. Gallen benachrichtigt wor - ! den war, daß Schilling auf eine gefälschte Anweisung 5)900 erhoben habe. Schilling wurde sodann dem Bundes Eommi'ffär Shields vorgeführt, dcch zog der schweizerische Eonsul seinen Antrag zurück, da sich das erschwin delnde Geld nicht mehr im Besite Schillings befand. Die er wurde jedoch nach Ellis Island gebracht, um von dort aus als Justizflüchtting zurückgesandt zu werden. Deutsche Loealuachrichten Provinz Brandenburg. Mit einer dreitägigen Feier beging oas Prenzlauer Gymnasium das 350jährige Jubiläum seines Bestehens. Am letzten Tage zogen die Schüler im festlichen Zuge durch die geschmückte Stadt mit Militärmusik nach dem Stadtpark, wo sie in Turnspielen und Vogelschießen ihre Kraft und Geschicklichkeit erprobten. Stattliche Gewinne waren ausgesetzt. Am Abend vereinigte Lehrer. Schüler und Gäste ein solenner Commers im Börsenhause. In dem Orte Boßdorfer Vorwerk ist an dem Hause, in welchem der Pionier Klinke geboren, eine Marmortafel mit folgender Inschrift befestigt: In diesem Hause wurde im Jahre 184,0 der Pionier Klinke geboren; er starb den Heldentod am 18. April 1864 bei Düppel." Außer der Inschrift zeigt die Tafel noch Zeichnunvon Piomerqcräthschaften. Die Geschiitzfabrikation für die deutsche Armee wird künftighin zum größten Theil von der Privatindustrie ausgeführt werden. An Krupp in Essen ist unlängst eine Bestellung von 650 Kanonen vergeben worden, von denen man in Spandau angenommen hatte, daß sie in der Spandauer königl. Gefchützgießerei hergestellt werden würden. Letztere Fabrik soll, dem Vernehmen nach, fortan überhaupt nicht mehr zur selbstständigen Lieferung von Kanonen herangezogen werden, sondern lediglich Reparaturen ausführen. Dagegen wird die neue Geschoßfabrik noch bedeutend erweitert. In der Artilleriewerkstatt ist das Ardeiterpersonal nach und nach um die Hälfte verringert worden. Es sind jetzt 1300 Mann darin beschäftigt. Durch die Lieferung der Lafetten für jene neuen Geschütze wird diese Fabrik indeß bald wieder reichlich Arbeit erhalten. Der Chemiker Dr. Schlör aus Berlin war in seinem abgesondert aus der Havelinsel Eiswerder, in einiger Entfernung von den übrigen Fabrikgebäuden des Feuerwerkslaboratoriüms belegenen Zimmer mit der Bereitung von Knallquecksilber beschäftigt. als plötzlich eine Explosion erfolgte. Schlör wurde als verstümmelte Leiche aufgefunden. Aus einer Fahrt durch den Wald hat der Stadtförster Gottschalk, langjähriger Verwalter des ausgedehnten Forstes der Commune Spandau. sich durch einen Schuß in den Mund getödtet.---Gestorben: Der frühere Bakkalaureus" an der Stadtschule in Zielenzig, Hudetyenz. . Provinz O st Preußen. In der Nähe der Domäne Grumb kowkaiten sind bei der Herstellung eines Teiches Fundamente, Mauerwerk und jleberresie der zu Anfang des vorigen Jahrhunderts durch dje Pest vollständig vernichteten Ortschaften Didwissen. Dzengolen undJonaczen aufgefunden worden, -r Pra'ze)?tor Kerner zu Lengweihen beging sem 60jähriges Amtsjubikäum. - In Clausdorf sind vier Gebäude der Besitzer Pfahl und Groß niedergebrannt..- Pfarrer BorowskiBilderweitschen in Stallupönen wurde während des. Konfirmanden-Unter-richts von einem plötzlichen Tode ereilt. Kaufmann Franz Bergens in Tilsit ist in Konkurs verfallen. , Pro, v in zWe st Preußen. f Gestorben in Hammerstein, der Zim-mer-und ' Maurermeister Zöpke. Gestorben, der geheime Regierungsund Oberbaurath Hermann Lohse, der Erbauer der alten Eisenbahnbrücken bei.Marienhurq und Dirfchau. Ehren-
oüraer von Marienburg. in Köln.
Gestorben, mit Hinterlassung eines Vermögens von 43,000 M. in Gr. Lichtenau, der emeritirte Lehrer Villasch. Das Amtsgericht sucht jetzt durch öffentliches Aufgebot die Erben. Der frühere Rechtsanwalt Herm. Radtke in Marienwerder, welcher nach bedeutenden Unterschlagungen nach Amerika entfloh, später aber zurückkam und sich der Staatsanwaltschaft stellte, ist jetzt vom Schwurgericht Graudenz wegen betrügerischen Bänkerotts, Betruges und Urkundenfälschung zu drei Jahren Gefängniß verurtheilt worden. Gestorben, Rittergutsbesitzer Herm. Jochheim auf Kolkäu. In der Forst bei Schulzenwalde sind die beiden Vrettschneider M. Ließ und Rehwinkel Nachts in ihrer Hütte verbrannt. Provinz Pommern. Ter Bauerhofbcsser Herm. Krause in Nehmer, der frisch und gesund war, wurde von einer Biene in die Oberlippe gestochen und war 10 Minuten später eine Reiche. f Der letzte Veteran aus den Freiheitskriegen, Georg Gut' knecht zu Teschendorf. In PutbuS feierte Pastor Dr. v. Scheven mit feiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. Der Sohn des Lehrers Schultz in Klein-Bolz, welcher in einem KaufmannSgeschäft in Baldenburg als Lehrling beschäftigt war, ist im dortigen See beim Baden ertrunken. In AltBewersoorf ist das Wobnhaus des MühlenbksitzerS Reinhold Schmidt und in Grupenhagen das ganze Gehöft des BauergutsbesitzersWunderabgebrannt. ProvinzPosen. In Weigmannsdorf brannten das dem Lieutenant Caspar gehörige Dominium. sowie drei 'bäuerliche Wirthschaften und die Stärkefabrik nieder. Ein hochbetagtes Mütterchen, die Wittwe Müller, ist in Kustodya gestorden, nachdem sie ihr 120. Lebensjahr bereits vollendet hatte. Gestorben, der Kanzlei-Director des vormaligen Kreisgerichts, Kanzleirath Beyer , in Gnesen. Die Ehefrau des Besitzers Papke aus Kaiserstreu wurde am Bahnkörper bei Gr. Neudorf als Leiche aufgefunden. Die Unglückliche war zu ibrem Sohne nach Bromberg gereist. Dem Kreissecretär Ramnitz in Mogilno ist die Rentmeisterstelle, in Bromberg verliehen worden. Provinz Hannover. Ein Urnenfund ist kürzlich bei dem Hofe Großeholz" in der sog. Haidmark in Hannover gemacht worden. Auf dem Steinberge daselbst wurde nach Steinen gegraben, und bei dieser Gelegenheit hat man ca. 10 llrnen dort ausgescharrt, die allerdings nicht alle erhalten blieben. Die Stelle, wo sie standen, war nicht mehr als Todtenhügel zu erkennen. Einer der Hügel scheint eine Art Familienbezräbniß gewesen zu sein, denn eine Urne stand in der Mitte und im Kreife um sie her einige andere. Unten in den Urnen fanden sich Knochenreste, oben Sand. Jede Urne stand in einem kleinen Gewölbe, hergestellt aus flachen Feldsteinen; etwa 1 Fuß hoch waren die Gewölbe dann mit Erde bedeckt. Die Urnen waren mit einem Deckel versehen, einer kleinen Schale ähnlich. Von den Schalen ist nichts erhalten. ?ln ler einen Urne fand sich ein kleikies Weiser aus Bronze und in einer vnder? ' Art Pincette und eine Nadel, auch aus Bronze. Diese Beigaben lagen auf der Knochenasche. R h e i n p r o v i n z. Aufsehen erregt die in Ko n erfvlgte Verhaftung des Zahlmeister) Häie vom !. Bataillon des 7. uz;arti!!erie -- Re giments. Die Anwe rndeit des Inspekteurs Gencralmaicr U f'ers soll mit der Anclegcnh.'it zusammeuhwzcn. Zahlmeister Häse, der fchon längere Zeit dem -Regiment angehört und als 'egimentszahllnei'lkr mit den Bcklei-dunaZ-An,'.eIegenbeit.'n zu thun hat, soll sich, bei der Verwaltung der Bellndungsgcldcr rerichicdeue erhebliche Unreellnßigleiten zu schuld.'N haben kom m.n lassen, auch wird ihm die Fäl schung von Quittungen zur Last gelegt. Häse scheint die Unterschlagungen schon längere Zeit betrieben zu haben. Zuerst soll es sich um ein Manko von 6000 M. gehandelt haben ; in den verschiedenen Verhören vor dem GouvernementsAuditeur soll der Beschuldigte die Unterschlagung größerer Summen bereits zugegeben haben. Nicht nur reife Trauben werden bei der außergewöhnlichen Frühreife, dieses Jahres schon häufig in den Weinbergen gefunden, sondern seit dem 20. Juli wird in Trier auch schon neuer Aepfelwein ausgeschenkt. Der außerordentliche Reichthum au Aepfeln und Wein hat die Preise von Fuderfässern , in ungewöhnlichem Maße in die Höhe getrieben. Fässer, die sonst 8 12 Mi. kosteten, werden jckt mit 40 50 Mk. bezahlt. Dabei ist die Nachfrage so stark., daß Spekulanten die Situation ausnützen und die Fässer zu Hunderten aufkausen. Der Köln. Ztg." zufolge ist bei Muffendorf ein Reblausherd entdeckt worden. Der Professor Vertkau von der Bonner Universität ist zur Untcrsuchung sowie zur Anordnung der erforderlichen Schutzmaßregeln dorthin gereist. K önigreich S ach sen. In Trebsen konnte die. Botenfrau Wittwe Heel in voller Rüstigkeit den Gedenktag begehen, an dem sie vor 50 Jflhren den ersten Botengang zwischen Trebfen und Würzen ausgeführt hatte. Jn Gröden sind die Gehöfte pon 1? Besiexn abgebrannt. Mit Streich hölzern' spielende Kinder sollen das Feuer verursacht haben. In Goßberg brannte das Wohnhaus des Gutsbefitzers Dittrich nieder.. Bei den Ret. tungsarbeiten wurden der Schuhmacher Göte und der Gutsbesitzer Beyer durch den Einsturz einer Giebelwand lebensgefährlich verletzt. Ter öigarrenfabrikant Bruno Emil Zeidler in Kirchberg und sein Werkjührcr Steinbach hatten sich im Februar d.'J. vereinigt, das Zeidler'fche Haus in Brand zu stecken,' um die Brandkasse in Höhe von 7500 M. zu erlangen. Die Sache kam iedocd bcraus und die beiden
Brandstifter gerielhcn m Haft. Zeidler . ist nun wahnsinnig geworden und Steinbach hat sich dieser Tage uach der Urtheilsvcrtändigung erhängt. s In Leivzig der Reichsgerichtsrat'h Schaper während eines Diners im Kreise seiner
Collegcn. Tcr UrHebe? der schrecklichen Brandkatastrophe am Heumarkt in Leipzig, der frühere Weinhändlcr Mar Kre,schmar, wurde zur Berbüßung der ihm zuerkannten zweijährigen Gesäng nißstrafe n:ch Zwickau über'ührt. )?rnr:fir ist npnen hi?n früheren .tnsifl bcr der Privatp'ost (iourier" in Leip'! zig. cymalsuß. oer icaories wegen Unterschlagung ihm anvertrautcr Käutionsi,:e,der erlassen worden. Tcr in einem Spitzen- und Meißwaarengc schüft angestellte Markthelfer Win.ler in Lciong ist nach Unterschlagung von ca. 1000 M. flüchtig geworden. Tc Chemiker Richter erhob am 13. Fe-! bruar in der Wohnung seines BaterZ, m Leipzig-Gohlis gegen diesen den Revolver und verwundete denselben an einem Bein?, weil derselbe nicht länge: Geld zu dem wüsten Leben seines Svhnes hergeben wollte. Seit diesem Tage in Untersuchungshaft, ist bei Sohn jetzt wieder in Freiheit gesetzt worden, nachdem auf dem Gnaden wege die Niederschlagung des StrafVerfahrens angeordnet wurde. Den? Sohne bleibt das Elternhaus verschlossen. Er wird dieser Tage Europa verlassen. Thüringische Staaten. In Weimar hat sich der 75 Iahn alte, sehr begüterte Rittergutsbesitzet v. K. erschossen. Der Grund zum Selbstmord ist in einem Nervenleidcr zu suchen. Ein kecker Betrüger ist ii Apolda verhaftet worden. So manchl Besitzer von Handfeuerwaffen, besonderö solche auf dem Lande, haben du ! Frist verabsäumt, innerhalb der dn Besitzer solcher Waffen verpflichtet waren, dieselben mit dem gesetzlichen Aufschlag des Borrathszeichens versehen zu lassen. Auf diesen Umstand speku- ; lirte der 22 Jahre alte Paul Schaub. .Er sprach bei einer Anzahl von JagdPächtern in Nachüarortschaftcn unte? der Maske eines gerichtlichen Revisor; zur Prüfung der Läufe undBerschlüss, der Haitdfeuerwaffen vor und fand ar zahlreichen Stellen die Sache nicht n Ordnung". Der Herr Revisor" lief aber Gnade für Recht ergehen uix stempelte alle noch rückständigen Feuer waffen sür 3 Mark, um, wic a wcr,l wollend bemerkte, die Besitzer de: Waffen vor einem Strafantrage de: Herrn Staatsanwalts zu bewahren Er machte gute Geschäfte, aber schließ, lich erfuhr die Behörde von seinen nipulationen und setzte ihn hiritei Schloß und Riegel. In Weida is die große Teppichfabrik von Hässe! barth & Kellner bis auf den Maschincnsaal und das Kesselhaus niedergebrannt. Der Schaden wird auf 100.000 Mar! geschätzt. Um säumiger Steuerzahlern zu Leibe zu gehen, verfiel man in Sonneberg auf radikal, Mittel. Die böswilligen Steuerrestanten sind neulich in der Zeitung bekannt gemacht worden, und in letztei Sitzung der Stadtverordneten wurder die Namen der Einzelnen nochmal! durchgegangen. Ein großerTheil derselben lebt verhältnißmäßig gut, isi aber unpfändbar, oder es sind anderi Manipulationen gemacht, um sich un die Steuerbezahlung herumzudrücken Nur einer der Restanten ist seiner Verpflichtung nachgekommen. H e s s e n - D a r m st a d t. f In BcnZheim die Frau des Gast. wirths Reute infolge eines Schlaqan salleö. Aus Bingen ist der Küfer. meister Heinrich Wenz unter Hinter lassung bedeutender Wechsel- im anderer Schulden heimlich verschwun den. In der Nähe der Nahemündung wurde die Leiche Ver vermißten bildhüb' schen Tochter des SchreinermeisterZ Wm. Trach aus dem Rhcine geländet. Man vermuthet Selbstmord, als besser Motiv unglückliche Liebe angegeben wird. Tcr als praktische Arzt in Butzbach thätig gewesene Tr. Miller ist in der Klinik zu Marburg, wohin e, sich behufs Barnahme einer Operation beaeben vtte, gestorben. Unter denOdd ellowö wob bekannt. Julius (grummann. der Jahre lang über da ; Odd Fellows Gebäude die ölussicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiefi gen Arzte vom Bruch kurirt. Die Vollftän digkeit feiner Heilung drückt Herr Grummann in folgender Weife aus : Indianapolis. 24. 3)Iar,, 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 18&4 von Doktor W. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. Noverrber wurde ich als kurirt he trachtet und war es auch. Ich Hase Dr. Noti viele Patienten z igesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsichr Leidenden empfehlen. , Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, Custodian des. Odd FeUoms . yebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania und Wash, inaton Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post' i x prompter Weife. Tr. W. H. Nott. seit 23 ' Jahren ein vraktizirender Arzt, 14 Jahre in l Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die' Kurirung von Bruch zur Spezialität gemacht, j isr macyt alle untersucyungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedinaunaen: Keine Bezahlunq bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Rupture Cure Co.. 204 West Washington Straße. Indianapolis, Ind. 0r.AJ.i!arE(er Umgczogett. Er ist hier um hier zu tte'ben." Die zunchrnrnde PrariS des Tr rf-. des Lugen dnd Ohren Arzte, jnuns il:-, ,:i grüneren Atauullichkeiken umzuie, ri. ,::!- thcte dköliald die Rärmiichkeircn im u 1 1 1 Stock de .Jron Block". Ui W. Washwfltoi. Ztr.. nächst iPoiwcn'SPki rill füi rü:- .n!)rt, wo er auSgrz tchnct? Oinccn ein?rialrt h.t für die Behandlunal von Arge, Ohr, V,'ac und Halb und dir Äns, vkigung von stillen, künstlichen Augen und die EeradcsteUung von Scd'rl Len, sowie die Operation zur nt'crnung des Storö vorzunehmen, zu Preisen für Llle erreichbar. Konsultation frei und Jedermann eingeladen.
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5 nmmMM Schläuche lkrarchse. 12 Peoria. III., 18. Mal IM. Durch Schrecke bekam unser bhrizeZ Töchterchen sürchlerltche Krämpfe und schmerzen und war licilweifk verwirrt. Nachdem wir Aerzte ohne Erfolg gebraucht, gaben wir ihr ZZastor König'S Nerven-iiäxW und I . 1 4. : i) ..l : . r. . l. Itfiiii ca Kino vLUMnrig ycrzeiicur uio rnunicr. F.Ftldk. Ein merkwürdiges ßeilmittel. Sartwell.Pa. 2. Nsv. 1S91 Letzte April hatte mein kijähriges TSchterchcn den St. ZZeil,Tanz so schlimm, daß man st füttern mußte. Wr fanden ärztliche Behandlung ohne liselg. dann zbrauchten mir ..Pastsr König's Ncrven'Ctärler" und schon n?ch den ersten paarDosen sah man eine bemerkeni erthe Äenerunz und nachdem sie einundeinhalb Flasche nnqenommen hatte, roar sie zönzlich hechelt Ich rünsche. das; Sie diese; Zeugniß veröffentlichen, damit lud) Anderen durch diese merkwürdige Heilmittel aehol n werden möze. Fr.Maria Sxlat. ltn wrrtlit'ollcs Buch für Zcrvenl.'.dcnk 7i I iCl ,nb lint Vrrbk.Flascke zugesandt. Arm erhalten auch die Medizin umsonst. . Tiese Med'.zm wurde seit Uzn ahre 1870 von ttr. VoHw. Pasior öSnig in ZZott Walzne. Ind.. Zliberette ued zetzt unnr seiner ÄnwclsN'Z von der KOENIG MEDICINE CO.. 38 llandolpli St., CHICAGO, IM Bel zUüoiUetert ii hhn f.'t $ 1.00 die Jlasche, O Flaschen sür $3.00, fitpfce $1.75, ü für $U.Ü0. In Indianapolis in den deutscken Apotheker vzn S. Will. Panlzer. M Wrst Wistztngror fetr. und (Stic Sud Haft &tr. und Lincoln V.ant Dack - Material. T. F. SMITH ER. Händler in irödnck Äl.'atrrial. 2 und Z pl Rcady ' ovnng. luajTf it iil tc Sheniliq, feuerfestem Aovl,alt-iii.', ?trokpappe, Tack- und Me tall-Sarden ?c. :c. Cfficc: 4lcft Zl'iaryland trnkr, Telephon D a ch d e rk e r e i. fähige u,:d vcrantwo.tlic ?aä,dcker. KicSdächer. Trinidad und v'ilionite Asphalt-Tüchcr ZlUc Artcn Uompisiticno-Z'ii.t'er mit bcstcm Ma tcrial. Osnce : No. 1l!9,Äard : 180 W. Marylandstr Telephon 861. Indianapolis, Ind. Die Dntkic 5! Dao.gctt Tool Manuf?tur!nsI Cornp'ny Alle Arten feine Werkugi' u. seine Masäineri. Elektrische ÄKaschinerie grmacrt und reparirt. I9Z Süd Meridian Strahe. Besondere Ausnierksamkeit auf Härtung vo' Z?Zelallen und Cäileifen von (rassämeidern. - Trlepzsn 270. W. E.Tutbie.Vräf. tü. H. Taggett. Sekr. u. Tckatzm. Schmiedeeiserne Fenz. Ellis & Helfenberer. Isi2 bis 1k Süd Mi'sissivxt Ctrefzc.zwei Equarr westlich vom lahnlzss. ffzbriköttlen der lZliampion n;. Siede ?irku lare. Ae,entfn vei langt. jno. A. Kutsch, Fabrikant und Händler ln Pferde Geschirren i ttelr., Zügeln, eitiiljen, Kämmen, Buriken je. Reparaturen werden gut u. prompt auözesülzrt No. 263 Massachusetls Avenue. POUfcER'S Sltteberer Fleisch - Markt, 224 Ost Washington Straße, arktstände 79 und 8g. Ostmark:. Tclerkon .'77. Red Star Line. Per. Staaten und Königlich Belgische Post-Da:npfer. Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen und New York Antwerpen u und Pbiladelpbia Borzüglicke Beköstigung, gute Bedienung und niedrige Preise. Antwerpen bietet Rcikenden von und nack Deutschland. Ocstcrreick,. ;,rankrich und der öckivci! besondere ilortd.eilc. dsahrt von ttero f)ot jeden Mittwoch; von f.nlmrrlipn 4rhrn iiniiin.i Ti! Ttoii"- feirirr i'inie sind alle ncucskkr onstrnktion und vcrbin ,4,ff. v Ll....i v .. ,i : . den ichcrhrit und Bequeutlichkrit und S5nil!,g keit bei besonder, niedrigen Preisen.
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