Indiana Tribüne, Volume 16, Number 329, Indianapolis, Marion County, 17 August 1893 — Page 2
Zttdiana Tribun c. Erscheint ICiiQlid? und Sonntags.
Tie tägliche Tribüne" kostri durch den XräQf. 21 Cent per Woche, die EonntagS-.Tribüne" i CentS per Woge. Beide juiar.?r15Ctt! obti 65 Cent3 ptxVlonat. Per Post zugeschiSt tn&ai' auSbezahlung per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. ZndZanapoli, 2-,d.. 17 August 1893 Oiömarck über die Lage. Gelegentlich des Besuches Wilhelms des Zweiten in England, wo er sich 6e lanntlich an dem Wcttsegeln bei Cowes betheilegte. enthalten die Hamb. Nachrichten" einen zweifellos vom sfürsten Bismarck herrührenden Artikel, der interessante Schlaglichter auf das Liebeswerben Rußlands um Italien wirft. Es beißt darin : Der deutsche Kaiser ist gestern zu mehrtägigem Aufenthalt in England angelangt. Der Besuch fällt in eine Aeit verschärfter Eifersucht zwischen England und Frankreich, nachdem die siamesische Streitfrage eine Wendung genommen zu haben scheint, die zu hindern die englischen Einflüsse nicht stark genug gewesen sein dürften. Um so näher liegt die Annahme, daß von englischer Seite jetzt der Versuch gemacht wird, sich Deutschlands Unterstützung bei künftigen Konflikten englischer Interessen mit denen anderer Mächte besser als bisher zu sichern. Dergleichen ist um so eher zu gewärtigen, als in maßgebenden englischen Kreisen nach wie vor die alte Ansicht fortbesteht, daß Deutschland verpflichtet sei, englische Interessen auf dem Kontinente und darüber hinaus zu vertreten, namentlich auch Frankreich und Rußland gegenüber. Die englische Presse hat bereits begonnen, in diesem Sinne Stimmunq zu machen und versucht, die Lasten der englischen Politik auf den Dreibund und Deutschland abzuwälzen. Deutschland kann dem gegenüber nicht vorsichtig und zurückhaltend genug sein. Wir verkennen den Werth nicht, den die Unterstützung des Dreibundes durch England für die erfolgreiche Durchführung der friedlichen Politik desselben hat, aber wir sind, abgesehen von der fraglichen Gestaltung der Dinge im Kriegsfalle, der Ansicht, daß England schon jetzt ein mehr als hinreichendes Aequivalent für seine nominelle Unterstützung des Dreibundes genießt. Wenn man die politischen Eventualitäten in's Auge faßt, mit dene:' England in Zukunft zu rechnen hat. so wird man das Gewicht erkennen, womit die Haltung Deutschlands bei jeder Gefährdung englischer Interessen für England in die Waage fällt. Die geographisch nächste Bedrohung für England durch einen direkten französischen Angriff mit einer Landung an den englischen Küsten liegt augenblicklich nkcht nahe. Die Zeiten des napoleonischen Lagers von Boulogne und die Bedrohlichkeit der kriegerischen Einrichtungen bei Eheriourg gehören einer vergangenen Epoche an ; aber wenn französische Machthaber an's Ruder kämen, die dergleichen Gedanken repristinirten, so würden sie sich immer vorher vergewissern müen, ob ihre Ostgrenze hinreichend gesichert sei, um ihnen zu gestatten, der Idee einer maritimen Unternehmung gegen England mit Erfolg näher treten zu können. Eine anderweitige, hoffentlich imagii:äre Gefährdung der englischen Inter?ssen liegt in Indien. Sie würde von Rußland ausgehen müssen, wenn sie ernsthaft werden sollte. Auch sür diese? Fall ist das Verhalten der deutschen Streitkräfte an der russischen Westqrenze von ausschlaggebender Wichtigkeit für England. In Egypten kann die Stellung Englands nur diplomatisch angegriffen werden ; auf dem Gebiete d5r Diplomarie aber hat das Votum der deutschen Großmacht ein Gewicht, durch welches das französische beim Mangel einer Verständi gung zwischen England und Frankreich über Egypten aufgewogen werden würde. Daraus ergibt sich, daß England für seine Annäherung an Deutschland, resp, an den Dreibund schon jetzt mindestens ebenso viel erhält als es 7.iüt. Es ist also überflüssig, England weitere Zugeständnisse zu machen, um es zu noch größerem Attachement an den Dreibund zu veranlassen ; es würde dies namentlich für Deutschland nicht nur überflüssig, sondern auch nachieilig sein. Mit volle Rechte wies dieser Tage ein Artikel der Allg. Ztg." darauf hin, daß die Franzofen die Anwesenheit des deutschen Kaisers in England, obwohl sie völlig private? Natur sei, mit Argusaugen überwachen würden, daß bei dem geringsten Anzeichen einer Parteinahme Deutschlands die französische nationale Leidenschaft sich binnen 24 Stunden in voller Geschlossenheit gegen Deutschland wenden, und daß wir uns im Handumdrehen Verwickelungen v?n unabsehbarer Tragweite gegenüber befinden könnten. Auch in Bezug auf unser Verhältniß zu Rußland könnte eine politische Färbung des Besuches in England nur schädlich wirken. Wir sind durchaus der Ansicht, daß der gegenwärtige wirthschaftliche Krieg mir Rußland energisch' durchgefochten werden muß, haben aber den Wunsch, daß darunter die politischen Beziehungen zu dem östlichen Nachbarn nicht leiden, was sie durchaus nicht brauchen, ioenn geschickt verfahren wird. Das Beispiel früherer Zeiten, .wo wirthschaftlicher Kampf und politische Freundschaft zwischen Deutschland und Rußland Jahre lang bestanden, beweist dies zur Genüge. Unser Verhältniß zu Rußland kann auf dem der direkten und sodann aus dem der indirekten Verstimmung durch ein schärferes Accentuiren der deutscheu Beziehungen zu denjenigen Wa& itn, die möglicher Weise als Rußlands Gegner in der Zukunft gedacht werden, - elfo in erster Linie jm Enalaud. Man
U bisher, mit RechVoder mit Unrecht, angenommen, daß England am meisten interessirt sei, den russischen Absichten bezüglich des Schwarzen Meeres und des Orients entgegen zu treten; in der Konjekturalpolitik figuriren Ruß" land und England als Zukunstsgegner auf der Basis ihrer gegenseitigen Be--'iehungen im Orient im Allgemeinen und zur Türkei im Speziellen. Eine stärker: Hinneigung der deutschen Po litt! zu England, als bisher stattgefunden hat, wird also immer den Eha rasier eines Avertissements sür Rußland und einer zukünftigen Konstellation haben, die ihre Schatten in die Gegenwart zurückwirft. Es läßt sich deshalb annehmen, daß die Besorgniß Rußlands vor den nachbarlichen Absichten der deutschen Politik einigermaßen abhängig ist von unseren Beziehungen zu England und von der Schärfe, mit der sich die deutsch-eng-lisch? Intimität am politischen Horizont abzeichnet. Das russische Mißtrauen gegen die zukünftige Haltung der deutschen Politik wird einigermaßen Schritt halten mit der Vertiefung der deutsch-englischen Intimität und noch mehr mit dem Scheine derselben, der sich momentan wieder der diplomatischen Beobachtung darstellt. Um Rußland über die deutschen Absichten zu beunruhigen, bedarf es nicht nothwendig direkter antirussischer Symptome, die am diplomatischen Himmel zur Erscheinung kommen, sondern die sckembar stärkere?lntimität des deutscü. rngtlicken Verhaltniije denügt, um in den Zukunftsberechnungen der russischen Diplomatie in Ansatz gebracht zu werden. Wir haben keine Neigung, die traditionelle Freundschaft mit England aufzugeben oder abzuschwächen, aber wir wollen ihr keine unnöthigen und schädlichen Opfer bringen. Im Ernstfalle
würden uns die englischen Sympathien doch sehr wenig nützen ; nicht einmal Italien fühlt sich in dieser Hinsicht vollkommen sicher, denn es hat durch sein Separatabkommen mit Rußland bewiesen, wie wenig es der Erfüllung englischer Versprechungen traut ; es beruht dies auf der Erfahrung, daß Englands Politik in Wirklichkeit immer nur rein egoistischer Natur gewesen ist und sich stets gehütet hat. das zu thun, was es von den anderen Mächten gern erreichen möchte : fremde Kastanien aus dem Feuer zu holen. 'Amerikas Kanonenauöste llung. In verschiedenen Gebäuden des Chicagoer Weltausstellungsplatzes sind interessante Geschütze alter und neuer Zeit zu sehen. Die amerikanische Ge-schütz-Ausstellung im Kriegsdepartement des Bundesgebäudes hat außer dem technischen zum Theil ein großes geschichtliches Interesse. Hier finden wir im Kreise eine Anzahl altersgeschwärzter oder von Rost gerötheter Geschütze aufgepflanzt. Sie stellen wenig vor im Vergleich zu unseren ncuzeitlichen Kanonen, könnten aber, wenn sie das Wort hätten, desto mehr vom Ruhm und Schrecken unserer Kriege erzählen, in denen sie so gewichtig mitredeten. Dort in der südwestlichen Ecke der großen Rotunde sendet uns die Kanone, aus welcher der erste Schuß in Fort Sumter 1861 abgefeuert wurde, ihren stummen Gruß zu. Es ist ein alter Vierpfünder mit einem messing?nen oder bronzenen Adler in der Mitte. Daneben ist das schmiedeeiserne, 815 Pfund wiegende Geschütz zu sehen, das den letzten Schuß gegen die Streitkräfte der Conföderirten entsandte, in dem Treffen am Appomattox-Court-Haus, unmittelbar vor der Uebergabe von Lees Armee 1865. Viel Interesse erregt weiterhin eine englische Bronze - Kanone mit Flint - Schloß. Auch ein chinesisches HinterladerGeschütz ist in diese Gesellschaft gera then, und zwar eins aus dem 14. Jahrhundert ! Ebenso wie die gleichartige Kanone im Gebäude von Ostindien. kann es uns an den Spruch zemahnen : Nichts Neues unter der Sonne." Daneben erblicken wir einen bronzenen mexikanischen Sechspfünder aus der Zeit des mexikanischen Krieges, so wie die alte Kanone, welche die Engländer bei der Capitulation von Dorktown. im Revolutionssriege, an Washinqtons und Steubens Heer auslie- ! ferten, und die interessante französische anone Lafayette , welche den Ver. Staaten verehrt wurde. Auch Proben der Kugeln, welche von Fort Sumter abgefeuert wurden, sowie der Stumpf einer in der Schlacht am Spottsylvania - Courthaus (12. Mai 1864) von Kugeln gefällten Eiche sind ausgestellt, und eine Anzahl rostiger Musketen, die auf verschiedenen Schlachtfeldern gesammelt wurden. Hart neben diesen geschichtlichen Ausstellungen ist eine Menge neuzeitlicher Geschütze zu sehen, darunter auch die meisten berühmten europäischen Modelle, und man hat so Gelegenheit, die Entwickelung der ganzen Geschützfabrikation zu verfolgen ; nur die allerneuesten europäischen Modelle, fehlen. Dafür sind alle die neuerfundcnen, noch nicht eingeführten amerikanischen Geschützmodelle ebenfalls vertreten, und man kann die auf rauchloses Pulver eingerichtete Geschütze ebenso, wie die Dynamitkanonen, kennen lernen. Manche Geschütze sind auf Gestellen aufgepflanzt ; viele kleinere Stücke, die zum Krieg in Gebirgsgegenden bostimmt sind, grüßen von den Rücken von Pack-Mauleseln hernieder. Das größte der ausgestellten Neuzeitlichen Geschütze, und überhaupt d2s größte, welches je in den Ver. Staaten hergestellt wurde, entstammt dem Watervliet-Arsenal in West Troy. N. F. Es ist 12zöllig. wiegt 52 Tonnen und feuert ein Geschoß von 1000 Pfund, mit einer Pulverladung von 450 Pfund. Sei.'lk Länge beträgt sechsunddreißig und einhalb Fuß, und es kostet der Regierung $52,000. Unter den ausländischen Kleingewehren, welche diese Ausstellung mit enthält, ist übrigens das allerälteste ein chinesisches Radschloß-Pistol. Dasselbe dürste auf die Siii luxüdatUn, Qljirn
Reich der Mitte das Pulver überhaupt erst erfunden war. Besonders beachtenswerth sind auch mehrere alte arabische Musketen ; der Lauf einer derselben ist reichlich 6 Fuß lang.
Eine solche Ausstellung ist gerade in j dieser Jahreszeit der amerikanischsn Kriegserinnerungen geeignet, auf Vct:ranen und Andere eine große Anziehung auszuüben. Der größte Drachen, oer je in die Lüfte aufgestiegen ist. wurde nach einem vom .Tiefbau-, dem Organ der Tieibou Berufsgenossen. schaft, mitgetheilten Berichte in Tudlen HM in den 'er. Staaten erbaut und war. da der bei mälzigem Winde aus. geübte Zug zwischen 80 und 120 Kilo gramm schwankte, ausreichend, um eine Person für Beobachtungzwec:e nach oben zu tragen. Selbstoerständ. lich konnte man diesen sieben Meter hohen Drachen nicht, waZ sonst üblich. aus der Hand steigen lassen, sondern mußte sich einer mit dem Erdboden ver bundenen Winde bedienen, um die sechs Millimeter starke Schnur nachzu lassen und anzuziehen. Die Gestalt des Drachens war die eine länglichen Eech-eckks, fein Gewicht betrug 25 Kilogramm; der aus Baumwollkugeln ge ! bildete Schwanz von 30 Meter Lange war allein fünf Kilogramm. Vom Jnlande. Im Alter von 133 Jahren ist jüngst in Mei'ito ein Mann gestorben, der 40) Nachkommen hinterlassen hat. DeutscheTraumbücher rett den durch eine New f,ox er Buchendlcrfirma kistenweise in den Per. Staa ten eingeführt. Farbenblind sind.nach den Untersuchungen Holmgrens. von 1000 Männern 30, von 1000 Frauen nur drei. In Berkley. Mass.. schied dieser Tage Frau Elisa Luther im Alter von 100 Jahren und 10 Monaten aus dem Leben. Die gelbrothen Topase, welche man in Brasilien findet, werden dort vorsichtig in geschlossenen Gefäßen geglüht, wodurch sie lichtroth werden und. als sogenannte brasilische Rubine, einen bedeutenderen Preis im Handel erzielen. Das größte Petroleum schiff, das bisher gebaut worden ist, hat kürzlich mit einer Ladung von 9,000 Faß des flüssigen Beleuch tungsmaterials den New Jorker Hasen für Liverpool'verlassen; b$r Name des Riesen, welcher der Standard Oil Co." gehört, ist Delaware". Die HeiratdsauS sichten? von Mädchen im Alter von 15 bis 20 ( Jahren gestalten sich auf 14 vom! Hundert, solcher voll -0 bis 25 Jahren auf 52 v. H., von 2 bis 30 Jahren auf 18 v. H., von 30 bis 35 auf 15, von 35 bis 40 auf 13z, ron 40 bis 45 auf 2, von 45 bis 50 auf 2 und von 50 bis 55 auf i v. H. Die Aussichten von Wittwen sind besser als die von alten Jungfern. Kansaswird aufder Weltausstellung eine Familie von fünf Personen ausstellen, von denen der Vater, zwei Söhne und eine Tochter zusammen ein Gesammtgewicht von fünfzehnhundert Pfu.id haben, wovon nur 360 Pfund auf den Vater kom men. Dieser, ein Farmer NamenS Clarry. wohnt bei Pleasant Run im County Pottawatonnc und will durch die Ausstellung seiner Familie htweisen, daß sein Heimathstaat nicht nur fette Ernten, sondern auch fette Menschen.chervorzubringen im Stande ist. Wegen Verleumdung erschoß in Keb. Ja., Frau Evans einen Einwohner Namens Lloyd, der in sie verliebt war und die Trennung von ihrem Gatten wünschte. Durch Lügen, welche er sowohl Frau Evans als deren Manne zutrug, verursachte er wirklich die Scheidung der beiden Eheleute. Als Frau Evans seinem Liebeswerben kein Gehör schenkte, redete er ihr noch allerhand Uebles nach. Letztere söhnte sich wieder mit ihrem Gatten aus. der den Verleumder in den Wald lockte, ioo die erzürnte Schöne Llovd fünf Kegeln in den Leib jagte. Die Mörderin sowohl als ihr Mann befinden sich jetzt im Gefängniß. Gustav H. Schwab, derPrä. sident der New Yocker Deutschen Gesellschaft. hat dem Einwanderungs. Commissar Dr. Se.'ner einen beach tenswerthen Vors6;lag unterbreitet. Danach sollen in Zukunft alle EinWanderer, die nur wegen Mittellosig keit zurückgehalten werden, aber ar. beitsfähig sind, Morgens nach dem ge meinschastlich von bn Deutschen und Irischen Gesellschaft unterhaltenen Arbeitsnachweisung?Bureau in der Varge-Office gesanot werden. Wird ihnen dort eine Stelle vermittelt, so sollen sie formell entlassen, andern falls aber Abends nach Schluß bei Bureaus wieder nach Ellis Island zurückgebracht werden. Dr. Senner hat den Vorschlag noch unter Erwä gung. . Zur Modesache scheint in Brooklyn, N. I., das Durchbrenneu junger Mädchen zu werden. Der frü here Geistliche und jetzige Rechtsan walt W. H. Jnaersvll hat zwei bildhübsche Töchter, Blanche und Vioian. Vor etwa drei Wochen besuchteBlanche ihre verhrirathete Schwester Frau Winson in Glen Cooe und lernte dort den Schauspieler Edward Weir ken nen. Sie verliebten und verlobten sich und eilten zum Papa, um ihn von ihrer Verlobuna inKenntniß zu setzen. Der alte Herr aber warf den Schauspieler zum Hause hinaus. An demselben Abend verschwand Vlanche aus dem Elternhause und wurde seitdem nicht wieder gesehen. Neulich begab sich ihre Schwester Vivian mich New Nork und ist seitdem ebenfalls nicht wieder zurückgekehrt. Wie Herr In qersoll behauptet, sind seine beiden Töchter bei Verwandten zum Besuch. .AbendI brachte Papa Jngersoll eine
Depesche Gewißheit übe? seines Töchterleins Schicksal. Dieselbe war an dle Liebe Mutter gerichtet und J'lanche unterzeichnet; sie lautete: Ich bin jetzt verheirathet und glück Yd). Heute schon werden wir nach Stamford. Conn., abreisen." Auch die 16jährZqe Lina Michel hatte plötzlich die Wohnung ihrer Mutter verUTtn und war zu einem Manne Nak'iens Valentine gez?aen. Sie wurde abr verkästet und vom Polizeirichter G'öttina auf sechs Monate in's Haus zu. guten Hirten gesandt. Dennets Speisehaus in Brooklyn, N. ?)., war kürzlich eines Äkittags gedrängt voll hungriger Clerks und Verkäuferinnen, die dort täglich ihren Lunch", gewürzt mit den an den Wänden hängenden Vibesprächen, einnehmen. Ein alter, ergrauter Mann befand sich auch unter den Gästen, der augenscheinlich jede Bewegung der ihnbedieneden hübschen Kellnerin No. 2, auch Mamie genannt, verfolgte. Neben dem Alten hing eine Tafel mit der Jnschift: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst." und unter derselben mit der Aufschrift: Huckleberry Pie. 5Cents.Der mysteriöse Alte blickte noch einmal auf die erstere Tasel, stieß dann einige Seufzer aus und fiel hierauf der vor Erstaunen sprachlosen Kellnerin No. 2 um den Hals. Thränen benehten den grauen Bart des Alten, während er dem laut aufschreienden Mädchen in's Ohr flüsterte, daß Gott ihm befohlen habe, sie zu lieben. Ihr Hilfsgzschrei brachte .den Geschäftsführer Boyd zur Stelle, der den verrückten Alten nur mit Aufwendung aller Kraft von dem Mädchen losreißen konnte. Geheimpolizist Conners. dei zufällig im Local anwnsend war, sehte den religiösen Kußbold an die Luft. Letzterer ließ stch aber nicht so schnell abweisen, sondern blieb noch eine halbe Stunde bei der Eingangs, thür zu Dennets stehen, einer erstaun ten Menge unverständliche Worte auö der Bibel zumurmelnd. Der Sonderling, welcher schließlich nach dem Adams Str. - Stationshause gebrach! wurde, heißt Henry I. Spyker und wobnt in Süd-Brooklvn. Wie wenig Positives ken nen wir armen Menschenlinder dcch noch von den Wundern des Sternen Himmels! Der neue Komet, welcher kürzlich am Himmelszelt sichtbar war. hat die Astronomen durch etwas, was plötzlich über Nacht an dem Himmels tramp- passirt war, nicht nur in Er Faunen gesetzt, sondern in zwei Lager gespalten. Die eine Partei unserer professionellen Sterngucker trat mit der Behauptung hervor, der neueo met habe sich plötzl.ch einen riesigen Schweif zugelegt. Von der andern Seite wird aber ebenso bestimmt er klärt: was jene für einen Kometen schwof hielten, sei nichts anders als eln Widerschein eines schönen Nord lichtes gewesen. Zwischen Kometen schweif und Nordlichtrefleren scheint für Laicn.nlae und Begriffe w?nigstens immer noch ein kleiner Unterschied zu bestehen.. Vom Alande. Daß eine Leiche nachträglich geköpft wird, ist auch nur in China möglich. Li-Hunq. der angeb-
liche Haupträdelsführer des Aufstan- , des im 5)angtse-Thal, hatte sich im Gefängnisse in Nanking das Leben genommen und seine zwei Frauen folgten seinem Beispiel. Am 3 . Juni wurde die Leiche Li-Hungs aus dem Sarge genommen und auf Befehl des , General - Gouverneurs geköpft. Ein anderer Rädelsführer der Kolaogesell-. schaft hatte vor seinem Tode ausgesagt, daß Li-Hung dem chinesischen Zollbeamten Mason. einem Englän der. der von dem Shanghaier englischen Gerichtshof wegen Waffenschmugqels. die für die Rebellen be- j stimmt waren, zu 9 Monaten Gesangniß verurtheilt wurde. 60.000 Taels gegeben habe, um dafür Waffen anzukaufen. Li-Hung beabsichtigte nämlich. den Tod seines Vaters zu rächen, indem er eine Rebellion anzettelte. Sein Vater stand während der 'Tai-ving-Rebellion auf .. der ' Seite der Aufständischen, schlug sich aber schließlich auf die Seite der Kaiserlichen und wurde vom Kaiser mit der gelben Reitjacke ausgezeichnet. Angeklagt, einen sehr angesehenen Literaten, mit dem er seit langer Zeit auf feindlichem Fuße gestanden hatte, sowie dessen Mutter ermordet zu haben, wurde er gefangen genommen und obne weitere Untersuchung hingerichtet. Seit einiger Zeit macht sich unter verschiedenen Industriellen Berlins, welche alljährlich die Leipziger Messe, zu besuchen Pflegen, eine Bewegung geltend, die darauf gerichtet ist, die Leipziger, Messe nach Berlin herüberzuziehen. Jm März dieses Iahres ward dazu eine Vereinigung unter dem Namen 1893er Vereinigung der keramischen, Bronze-, Kurz- undSpiel-waaren-Branchen zu Berlin" gegründet. In der letzten Sitzung dieses Vereins theilte nun der Vorsitzende mit, daß die Leipziger Handelskammer an den Vorstand einen Fragebogen gesandt 1)abe, in welchem alle Wünsche bezüglich der Leipziger Messe niedergelegt werden sollen, speciell ob es wünschenswerth erscheine, die Messen früher stattfinden zu lassen, und ob diese nur noch auf bestimmte Geschäftszweige! auszudehnen seien. Die Beantwort' tung dieses Fragebogens wurde dem Vorstande überlassen, der ihn in dem Sinne erledigen will, daß sich jzie InPressen der Berliner Aussteller 'mit dentn der Leipziger nicht mehr decken und deshalb die Berliner eigene Frühjahrsund HerbstmisskN veranstalten würden. Zumeist wurde über . die unerschwinglich hohen Miethspreis in Leipzig während der Messe geklagt. Zum! Schlug wurde mitgetheilt, daß die erste Herbstmesse schon vom 4. bis 15. September in der Louisenstadt abgehalten werden soll. Leipzig macht natürlich die größten Anstrengungen, sich die Messen zu erhalten. ' )
Aus eine gräßliche Arl und Weise ist der zwanzigjährige Sohn desHofbesiöerS KlindworthinCallmoor um'S Leben gekommen. Von einigen Bekannten war während eines herauf steigenden Gewitters bemerkt worden, wie der junge Klindmorth, der auf dem Felde Haide gehauen hatte, sich dieselbe zu einem Haufen zusammentrug und, um Schutz gegen das Unwetter zu ha den. unter denselben kroch. Als Abends gegen 3 Uhr K. noch nicht zurückgekehrt war, begab sich, beunruhigt durch das lange Wegbleiben seines Sohnes, der alte K. nebst einigen Freunden auf's Feld, woselbst sich ihnen unter dem erwähnten Haidehaufen ein gräßlicher Anblick darbot. Der Blitz war unglücklicherweise gerade in diese kleine Haideerhöhung eingeschlagen, hatte dieselbe in Brand gesetzt und den jedenfalls durch den"el!trischen Schlag sofort betäubten K. bis auf's Unkenntlichste entstellt. Vom Kopfe war nur noch die Hirnschale nebst Nasen dein und Kiefern vorhanden,die Unterarme waren ab und nur ein Paar verkohlte Stumpfe der Oberarme übrig geblieben, das eine Bein hing nur noch an einer Sehne fest, sonst Alles verkohlt und verbrannt. Die Ueberreste des Erschlagenen wurden auf den mitgebrachten Wagen geladen und in das elterliche Haus geschasst. Aus Paris wird de, Wiener Kunst" geschrieben: Frankreich will wieder einmal den Beweis erbringen, daß es zumindest n freiheitlicher Beziehung der ganzen übrigen Welt voransteht. Eine GesetzesVorlage ist eingebracht worden, auf Grund welcher die Theatercensur ein sür allemal abgeschafft werde. Jeder französische Bürger wird das Recht haben, ein Theater zu bauen, zu gründen, zu leiten, und eine einfache An z:i bei der Polizei wird genügen. Kein Theater wird jedoch eher eröffnet werden können, als bis nicht die Commission sich die Ueberzeugung verschafft haben wird, daß alle Maßnahmen für die Sicherheit des Publikums getroffen sind. Ein Vertreter der Sicherheitsbehörde wird jeder Vorfiellung beiwohnen und darf nur dann eine Vorstellung untersagen, wenn in derselben ein Tumult ausbricht, im Falle des flagranten Deliktes gegen die öffentliche Sittlichkeit und wenn das Stück mit einem Paragraphen des Strafgesetzbuches in Konflikt geräth. Dieses Gesetz soll auf die Cafe chantants und andere ähnliche Unternehmungen keine Anwendung finden. Der letzte Absatz lautet: Die Censur darf in Frankreich niemals mehr einaefübrt werden." Ueber einen eigenlhümlichen Blitzschlag wird der Königsb. Ztg." aus dem Dorfe Stellienen im Labiauer Kreise berichtet. Auf einem etwa 20 Fuß hohen, an seinem Wipfel aber ringsum mit üppigen Sprößlingen versehenen Espenbaumstumpfe nistete in diesem Jahre ein Storchpaar mit vier Jungen. Bei denl heftige Gewitter am 22. l. M. fuhr nun ein Blitzstrahl in den Baum, svaltetc ihn der Länge nach und setzte die trockenen Reiser des Storchnestes in Brand. Die Störche, welche auf dem Neste saßen, schienen betäubt oder erschlagen worden zu sein, denn keins der Thiere rührte sich trotz der hohen Gefahr. Da schlugen die Flammen von oben in's Nest und nun erst erholten sich die nur betäubt gewesenen Störche, um davon zu fliegen. Zum Schrecken der beobachtenden Personen war aber das Federkleid von vier Störchen bereits in Brand gerathen und die aufsteigenden Thiere standen alsbald in Flammen. Die Störche ließen sich aber sofort auf die Weide nieder und nun kam der starke Regenguß als Netter, der die Flammen sofort erstickte. Immerhin hatten die Flügel so arg gelitten, daß die Thiere sich jetzt nur mit großer Mühe bis zur Dachhöhe zu erheben vermögen. Das Nest, welches gleichfalls 'bis zurHälfte verbrannt ist. besuchen die Störche nicht mehr, sie fliegen in einem Bogen scheu um das Nest herum. EineArtsalomonisches Urtheil hat dieser Tage eine Antonienhllttcr Jndustrielehrerin gefällt. Ein dortiger Lehrer, hat der Kattow. Ztg." darüber folgendes mitgetheilt : Letzthin wurde ein noch nicht fertig gestrickter Strumpf in meinem Klassenzimmer. aufgehoben, welchen zwei Mädchen reklamiren. Da dieser Strumpf selbstverständlich nur einem diese? Mädchen gehören konnte, so sprach ich dieserhalb mit der betreffenden Jndustrielehrerin und fragte diese , nach der rechtmäßigen Besitzerin des Strumpfes. Allein auch die Lehrerin war nicht im Stande, die richtige Eigenthllmerin des Strumpfes herauszufinden. Kurz entschlossen aber nahm sie eine Stricknadel und sagte zu den beiden erstaunten Mädchen : Da ich nicht weiß, wem von Euch Beiden der Strumpf ge hört, trenne ich die Arbeit auf und dertheile dann Wolle und Nadeln unter Euch. Ist's Euch recht?" Die Schülerinnen sahen eine Weile verblüfft d'rein, dann begann die eine fürchterlich zu weinen, während die andere mit schadenfroher Miene dem Beginnen der Lehrerin zusah. . Ich wußte nun genug, gab den Strumpf der Weinenden zurück und bestrafte die Lügnerin." Ueber die Bewegung der. deutschen Bevölkerung besonders nach den Bekenntnissen im Zeitraum 1871 bis 1890 enthält die Zeitschrift des Kgl. bayerischen statistischen Buaus bemerkenswerthe Angaben. Untersucht man." so heißt es da, in welcher Stärke die einzelnen Religionsgtnossenschaften an der Gesammtbevölker'ung in den 'Heiden' ZählungZjahren 1Y71 und 1890 theilnahmjn, so findet man als Ergebniß füc das'ganze Äeich bei den Evangelischen eine Zunahme Von 0,5 v. H.. und bei den anderen Christen eine solche von 0,1 v. wähmd bei den Katholiken und Jsraeliten eine Abnahme und zwar hyi den Erst?N um 0,5 v. H., und U den Letzteren um 0,1 v. H., sich zeigt. Bei den ein. zelnenStaaten tritt daacgen fast durcb-
weg die Erscheinung zu Tage, daß die numerisch kleinere Ncligionsgenossenschaft aus Kosten der vorherrschenden Religion von 1871 bis 1890 zugenommen hat. So verlieren die Katholiken in den vorwiegend katholischen Staaten : Elsaß - Lothringen 3,2 v. H., Baden 2.5 v. H., und Bayern 0.5 v. H.. an die Evangelischen. Diese dagegen in den überwiegend evangelischeu Staaten : Bremen 0.5 v. H.. Braunschweig 2,1 v. H., Sachsen 1,3 v. H., Reuß ält. L. 1,5 v. H.. Hessen und Anhalt je1,4 v. H., Altenburg 1.3 v. H., Koburq-Gotha 1.0 v. H., Lipp: 0.9 v. H., Preußen 0.8 v. H.. an du Katholiken. Eine Ausnahme machen nur Oldenburg, wo die in der Minderzahl befindlichen Katholiken 0.6 v. H. an die Evangelischen verlieren, Hambura. wo sich eine Zunahme der Ka-
tholiken und der Evangelischen auf! Kosten der Juden findet, die 1.2 v. H. verlieren, und Meiningen, wo sich eben falls Zunahme der Katholiken wie der Evangelischen zu Ungunsten der sonst!gen Religionen zeigt. Schmerzensschrei eines Theater-Leiters. Der Director des Sommertheaters in Rosenheim in Oberbayern hat vor wenigen Tagen folgende Bekanntmachung auf seinem Theaterzettel an das dortige Publikum gerichtet : An die verehrte Einwohnerschast ! Es ist mir allerdings sehr schmeichelhaft, daß meine bis jetzt gegedenen Vorstellungen Beisall und Anerkennung fanden, jedoch haben die bisherigen Einnahmen noch nicht das Drittel der Ausgaben gedeckt ! Ich kannte Rosenheim immer als kunstliebende Stadt, doch befand ich mich in einer kleinen Täuschung, denn eine derartige Jnteressenlosigkeit habe ich noch nirgends gefunden wie hier. Ich biete alles auf, um in jeder Beziehung dem Wunsche gerecht zu werden, durch Aufführunq von Novitäten, welche hier aänzlich neu sind . . .. aber alle meine Mühe ist umsonst, das Theater bleib das Stiefkind der Bevölkerung. Deßhalb wende ich mich an die ge sammte Einwohnerschaft mit der Bitte, man möge auch das Theater unterstützen durch zahlreichen Besuch, damit ich nicht durch das Buch der Erinnerung, wenn ich es durchblättere, bei dem Nalnen Rosenheim schmerzlich berührt werde. Hochachtungsvollst etc. Dabei war der Mann wirklich kunstsinnig. Kündigte er doch als nächste Vorstellung an : Der bayerische Hiesel" mit dem Schlußtableau : Die Hinrichtung Hiesels durch das Rad !" Ein verhä'ngnißvoller Blitzschlag vereitelte unlängst eine russische Hochzeit. Dieselbe sollte im Flecken Duschny in Volhynien stattsinden. Der Bräutigam hatte seinen Wohnort unweit des Fleckens, und als der Hochzeitszug mit dem Bräutigam nach Duschny unterwegs war. wurde er von einem furchtbaren Gewitter überrascht. Der Hochzeitszug erreichte ganz durchnäßt aber glücklich den Flecken, und bei dem ersten Hause machte man Halt, um sich umzukleiden. Der Bräutigam und die übrigen Gäste, die mit ihm die Fahrt gemachr hatten, bis auf zwei, die zur Braut eilten, um ihr die glückliche Ankunft des Bräutigams zu melden, betraten das Haus. Da schlug ein Blitzstrahl in das Haus, dem ein furchtbarerDon erschlag folgte, und tödtete auf der Stelle den Bräutigam und vier seiner Gäste. In dem Dresdener Vorort Löbtau hatte wie man aus Dresden berichtet kürzlich der Gemeinderath beschlossen, die Heinestraße, die, wie man allgemein annahm, ihren Namen nach dem Dichter Heinrich Heine führte, in Poststraße umzutaufen. Wie sich jetzt aber herausgestellt hat, ist die Heinestraße s. Z. aber gar nicht nach dem Dichter Heine' benannt worden, sondern nach dem bekannten Dresdener Maler Heine, an dessen Arierthum Niemand zweifelt. Dieses Mißgeschick -hat natürlich überall große Heiterkeit hervorgerufen, um so mehr, als bekanntlich der Löbtauer Gemeinderath vor einiger Zeit eine Straße Ahlwardtstraße zu taufen, beschloß.dieselbe aber nach Ahlwardts Auftreten im Reichstage schleunigst wieder umtaufte. . Mecrschaumpfeifcn, lange drutsäe seifen, Clgarrenspltzcn etc. bei Wrn Muöo. No. 199 OS Wasbinztoi, Nr. Tull's ZjsKn Knriren geverstarre. Btltrftctrrt bringt das ganze KörpersdJ, ti&c Ordnung und verursacht gastrisches Kopfweh, DhSpepsie,Hattleibtgfett,NheumstiSmuS, krankhafte Blässe uub Hämorrhoive, Segen diese quälenden Leide gibt es kein bessere Mittel alS Tutt'S edekptllen.wlß ei damit gemachter Btrsuch beweise wird. Preis SS mts. Sie werden Überall verkauft. Frau A. S. Fowler, führt importtrte und selbpverfertlgte Haar-Arbeiten. Perrücken.Bang k. n grober uZwahl. stri in, Kopfwäschen, Haarschneiden. 22)6 West Washington Straße. Irli.Mer Umgezogen. Er ist hier um hier zu l le ben." Die lunebmende Praris deö Tr. Tair--, krs Augen dnd Ohren Arzte, z-raug tv.-' n ,.v grdneren Räumlichkeiten umzuziehen, tfi .'.,".- thete deshalb die Räumlichkeiten Im Stock des Jron Block-, 11 W. Washinflto,! Str., nächst Bowen.Merrill Eo'S. für fünf ahre. ,oo er auSgkzicbncr? Oincen ein?ricktet hat für die Behandlung' von Auge, Ohr. Nale und HalS und die Anfertigung von tillcn, künstlichrn An zen und die Eeradrstellung von Schicl-ueen. so n,te die Operarion zur Untternnng de Star rorzunehmen, ,u Preisen für Alle erreichbar. ioufuUitton frei und Jedermann einl,elZden.
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