Indiana Tribüne, Volume 16, Number 325, Indianapolis, Marion County, 13 August 1893 — Page 1
-Mk-i iJjm 4 V- """ VSS ?t A r&T rN O Ur o r U H I I tr V v oW V k w yg Office : No. 18 Sud Zllabama Straße. Jahrgang i Ro. 325 Indianapolis, Zndiano, Sonntag, ttn August J893.
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. I i-.l!. irD oem penrer ausnezrect4 m. m t n a 11 I Chicago, 12. Aug. Lum !ung, ein cvlnen azer vieler, oer eil u Jabren in Amerika irt, sollte heute tvegen Wahnsinns nach einem Zrrenasyl f i . c li l..st)!li.. (O....gcct)iat roeroen, ais oer incutct vivwn die Zrage stellte, oo nq verrann un4. . 'm.e.. C-C- : : I ler oem earnv?eeß oaoe regiumv-n ia)en. zi stellte na) oann yeraus, vup mm y-rm . . n i r t C. s Q l . I er dies nicht gethan habe. Der Richter ordnete daraufhin an, daß der (5 ountyAnwalt Schritte ergreife, um den Mann nach Hongkong zurückzuschicken, von wo aus er eingewandert sei. Der (5ountyAnwalt wies darauf hin, daß es in China Gebrauch sei, den Wahnsinnigen die Köpfe abzuschlagen. Richter Brown gestand darauf zu, daß dieß allerdings unangenehm für öum Lung sein müsse, er bestand aber auf der eventuellen Deportation. Von Verwandten .i n's Zr renhaus geschafft. New Sork, 12. Aug David Salomon ist Theilhaber einer Hals bindenfabrik und ein reicher Mann. Er verliebte sich in ein Mädchen, daö seit mehreren Jahren in der Fabrikats "5relaä" fungirt hatte. Er ver.
sprach lhr die Helrath und verlobte stcy logische Untersuchungen festgestellt wormit ihr. Die Verwandten des Man- 0cn Auf der Karamania" befinden nes opponirten der Heirath jedoch, er- AN? wKl
stenö, weil das Mädchen arm und zweitens, weil sie Christin, während er Jude war. Das Mädchen weigerte sich er fr ... !!?i!fl ...t oeyarrncy, zum iuoi,qen lauoen uoerzulreien, roimgic icüuoj ein, viz i -i ...?fr:-i- i.v.j. . . v:. i Kinder, falls solche der Ehe entsprös sen, im jüdischen Glauben erziehen zu lassen. Der Vater des Mannes starb, . 'i ? or. .' .l...tl. uno mli zeinen Vruoern gtauvl e a lomon icöon lertia zu weroen. 'oor- l gestern sollte Hochzeit sein, alle Vorbe reitungen waren getroffen und 130 Gäste waren geladen. Aber kurz vor der Stunde, auf welche die Trauung angesetzt war. ließen die Brüder SolomonS dessen Braut wissen, daß der Bräutigam sich nicht einfinden könne, weil er irrsinnig geworden sei und sich in einem Irrenhause besinde. Sie weigerten sich entschieden, anzugeben, in welchem Irrenhause. Die Braut ist vor Schreck und Ausregung bedenklich erkrankt, Zhre Mutter hat einen Advokaten genommen und dieser hat die Brüder des Bräutigams verklagt und hat um einen Habeas Corpus Befehl nachgesucht, der I sie anweist, ihren entführten Bruder dem Richter vorzuführen. Unzufriedene Grubenar - b e i t e r. N e 1 s o n v i l l e, O., 12. Aug Die Koblenaräber des ockina Thal Distriktö hielten heute eine Versammlung ab, um sich über den Vor chlag der Q c -u v o -i .. Grubenbentzer, die Leute anstatt mtt Baargeld mit in 0 Tagen fälligen tn in v hthtn tfi ..V.... 1 j" - - waren im Ganzen ungefähr 2000 BergI leute anwesend. rnf.n h.r ...kpn.f'-it d v V V WMVVV I cialion wurden scharf mi,gcnm. ' ' ' men, weil sie den Vorschlag der Gru benbesitzer gutgeheißen und den Berg leuten zur Annahme empfohlen hatten. i ohne mit diesen die Angelegenheit be sprachen zu haben. John Sargent, der Präsident der Grubenarbeiter-Organi sation, reichte daraufhin seine Resig Nation ein. Die Versammelten be schlössen, nur Baargeld für ihre gestern kzn:, n,w,s,,n 9kn, .in.nn.knn und nicht eher an die Arbeit ,urückzu. - - kehren, bis die Löhne bezahlt stnd. r?f? ! 9 1 i n il I hi flV rt n ,t b v- b . B u ffa l o, N. s., 12. Aug. Der Mangel an kleinen Panknoten macht sich hier ebenso sehr w'e in New Jork und den anderen östlichen Städten fühlbar und die großen industriellen Firmen haben stets große Mühe, gdnug Kleingeld herbeizuschaffen, um ihre Angestellten zu bezahlen. Herr W. B. Baird, der Vize-Präsident der Buffalo Furnace Co., hat sich deshalb an den Kontrolleur des Münzwesens, Herrn Eckels, gewendet und angefragt, ob eS ungesetzlich sei, die Angestellten mit von seiner Bank certlstzirten kleinen Checks zu bezahlen.
Die hieraus cingetrosscne Antwort
st vollauf befriedigend. Herr frdtU fcf MSrf fcnfc ftirnifn ihre eiaenen IWt V4HI, VVK ,,." v - V ' . . bic tM, M. sachliche Depositen gezogen sind, an Stelle von Banknoten ausgeben dur i ikiii 01..A in Dnburu. Hartford und anhfT(n st-abrif statten in Connecticut ....... y - i . . r Heroen die Firmen von jct an lyre Aufstellten mit kleinen ödecks be " Zablen , DieCholera-Situation in e rv Z o r k. ?c e w A o r k, 12. Aug. Der esundheitsbeamte Ienkins bat nm9 Uhr Abends das folgende Bulletin ausgeaeben: Um 4 Uhr Nachmittags sind drei Chölerakranke von Hossman Island ach Swineburne Island transserirt worden und um halb acht Uhr Abends nochmals zwei weitere Patienten. Die drei ersten sind zwei Italiener und ein Grieche, alle von 33 bis 35 Jahre alt, und die beiden letzteren Italiener im Alter von 17 resp. 21 Jabren. Alle haben ausgeprägte CholeraSymptome In dem Cholera-Hospi-kennen nck idt ,ebn Personen. melcken sick einer auf der Genesung besindct. In drei von den zehn g5fjfn t Mc Cbolera durch bakterio. m-tr -mw -rnFJ -w m Soweit haben sich alle Cbolerafälle im Zncubations - Stadium nach der Entfernung der Passagiere von dem Dampfer entwickelt . .... Die ..Massilia" ist aus der .uarantäne entlassen worden, da die Passa giere jetzt 10 Tage von Neapel fort hvi ohne daß ein einziger Passagier I erkrankt wäre Versammlung derArdeits losen. Chicago, 12. Aug. Unter den Auspizien des Central RathcS der Maschinen - Holzarbeiter wird am kommenden Dienstag Nachmittag im SeeuferPark eine Mastenversamm lung der Arbeitslosen stattfinden. (?s sollen in der Versammlung die gegen wärtige Nothlage der Arbeitender überhandnehmende Arbeitsmangel und Maßregeln im Interesse der Nolhtcidenden besprochen werden ie Italien A bhilfe schafft. R o m, 12. Aug. Um der mißlichen age abzuhelfen, die durch den tXty a u I . .Ol !fLA9sM!ttAfX 4 ,4 V '"'1"" ist, wird die Regierung sofort für 10,000,000 ihre Bronzcmunzen prägen lassen und 30,000,000 Ein Lirenoten ausgeben. Das Schatzamt wird ferner den Noten-Banken sofort 70,000,000 Lire an Baar überlassen, um ihnen über die grööte Klemme wegzuhelfen. , , RelrglSer Krawall. ' m 0 a 9 ciccn tan. 5U "nem religiösen Krawall, . t .j. . . b" welchem zahlreiche Personen so t W m kAif.i4 K A i nw V"W ,vu,vl"' ilt oen voipllaiern georacyl weroen mup. Utt- D,e Mudamedancr ,e,erlkn cmen t 't . . v i ft.fil lyrer oomoran angeoronelen cjtiagc und auch die Hindus begingen ein re ligiöseS Fest. Die Aufregung war auf beiden Seiten ziemlich groß und eS bedürfte nur eines geringen Anstoßes, um einen' Konflikt herbeizuführen. Von Worten kam eS rasch zu Schlägen und eine große Menschenmenge sam melte sich. Als einer der fanatischen Muhamedqncr vorschlug, einen der indischen Tempel zu, stürmen. fand er I sC(l AfM 01 9s. f Vl II f t A M K AM ...... . . .' eyeul flurzlen jicn cie luoameoaner I e v . c " ii . c - .. v - i X . a . v .. I aus oas v?eoauoe, we.cyes von een Priestern und den Hindus tapfer vertheidigt wurde. Die Muhamedancr wurden zurückgeschlagen, doch der Kampf wurde weiter fortgesetzt, bis es endlich den Trup pen aelanq. die Ordnuna und Ruh mit großer Mühe wieder herzustellen. Die Kämpfe waren allgemein in dem Geschaslötheil der Stadt und aller Verkehr wurde dadurch unterbrochen. Der Kampf hat die Erbitterung zwischen ... den beiden Parteien noch erhöht und eö wird scharf aufgepaßt werden müssen. um einen neuen Äusbruch zu ver hindern.
Heute Morgen sind wieder mehrere Angriffe von Seiten der Muhamedaner aus die Hindus gemacht worden. In
den meist von Hindus bewohnten Stadttheilen sind Truppen aufgehäuft worden und in den Straßen sind Eeschütze aufgefahren. Die Straßen sind jetzt vollständig verlassen. - EUROPA. P a s s a g e auf allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschasten eingezogen. Sprecht vor. A. Metzger Agentur. in Stückchen Näuberromantik. Viterbo. die JStoM der zierlichen Brunnen und schönen Frauen", hat sich auch allen Anspruch darauf erworden, die (stadt der Spitzbuben genannt zu koerden. Ein umfanareicher Prozetz. der das Schwurgericht von Äiterbo Zcyon seit einigen .agen l?efchaftigt. gibt merkwürdige Ausscklüsse darüber, wie auf dem Boden des ehemaligen Kirchenstaates gleich wie auf dem des früheren Bourbonen reickes allen volitiscken Umwandlungen zum Trotz sich immer noch Reste des Brigantenthums im großen Stile erhalten. Seit etwa 20 Jahren machen die Räuber Tiburzi und Fioravantl die Gegend zwischen Äiteroo. Grosseto und Civitavecchia, das Gebiet des Ciminischen Waldes unsicher, ohne daß es bis jetzt gelungen wäre, ihrer habhaft zu werden, obwohl man sie selbst und ihre Familie ganz genau kannte. Sie überfielen die Postwa gen zwischen Viterbo und Rom, trie den Äieh weg, singen reiche Leute ab und ließen sie nur gegen hohes Löse geld frei, beainaen zwischendurch auck einzelne Mordthaten, obwohl ihr Beruf im ganzen unblutig ausgeübt wurde, und strichen aeaen Drohbriefe ansehnliche Summen von den Be sitzern der Umgegend ein. In letzte rem Zweige ihres Geschäftsbetriebes liegt der Schlüssel für die auffallende Thatsache, daß die Sicherheitsbehörde Jahrzehnte lang vergeblich aus du Briganlen fahndete.' Die Bevülkerung von Viterbo und Umgegend fühlte sich unter dem Schutze der Räuber sicherer als unter demjenigen des Gesetzes; in blinder Angst vor ihren Dolchen und Büchsen erkauften sich zahlreiche Einwohner jahraus jahrein das Wohlwollen der Räuber durch Geldzahlungen und andere Liebes' dienste. hüteten sich aber wohl, die BeHorden auf der Suche nach jenen zu unterstützen. Daher wird der gegenwärtige Massenprozeß auch nicht' gegen die beiden Räuber selbst nach der alten SMrnberger Regel, sondern' gegen einzelne ihrer Spießgesellen und gegen mehrere Dutzend Hehler und Begünstiger geführt. Einige Einzelheiten aus dem bisheriger Verlauf des Prozesses werden am besten einen Begriff von der Eigenart jenes Räuberwesens geben. Unter dei ersten Gruppe von Angeklagten, di bereits abgeurtheilt ist, befindet sich ein Sohn Tiburzi's. der durch dak Gewerbe des Vaters ein reicher Man? geworden ist. Er wird auf 100.00c Lire geschätzt, besitzt ein schönes, gut eingerichtetes Haus und spielt im bür. gerlichen Leben den Korn- und ViehHändler, daneben ist er gewissermaßer Stadtvertreter und Steuer-Einneh-mer seines im Walde hausenden Va. ters gewesen. Die übrigen Verwandten der beiden Räuber sind Gefäng. nißstrafen verfallen, weil sie unte, dem Schutze jener ihr Vieh auf fremdl Weiden getrieben, die Banditen mil Lebensmitteln versehen und vor der Carabinieri gewarnt haben. Zu, zweiten Gruppe, gegen welche die VerHandlung noch schwebt, gehört ein frü' herer Tagelöhner, der sich zu Tiburz und Fioravanti in den Wald geschla gen hat und ihnen allerhand Räubreien ausüben hals. In seiner Veriheidigung erklärt er ganz dreist, e, hab: den von der Regierung auf der. Kopf der beiden Briganten besetzter Preis verdienen wollen, sich daher rr 'das Vertrauen derselben ernaeschlr. chen und gemeinsame Sache mit ihner gemacht, um sie desta sicherer den Earabinieri ausliefern zu können. Leider wurde der brave Mann verhaftet, ehe ei seine Absicht ausgeführt hatte, Ein ganz ähnlicher Typus scheint de, Gemelndesecreta? des Oertchens Far nese zu sein, der von der Sicherheit behörde einige hundert Lire als ae heimer Agent einstrich und dasü, nichts weiter that, als die Carabinieri auf falsche Spuren zu leiten. Auch der iÄemeindesecretar von oranc steckte mit dem Gesindel unter eine, Decke, er heiratbete ein Mädcben. tvcU ches von Tiburzi ein uneheliches Kini hatte. und wurde von dem edlen Räu. oerhauptmann mit einer Mitgift von 10.000 Lire beschenkt. Die Verlorgung der in Höhlen und Waldbütten hausenden Zauber mit, holder Weib, lichkeit bildete einen ' besonderen Zweig . -.. rW! TL ' V ton -cicccoicuucu vu cöcucruna
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sagt das alte Sprichwort. Drei
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