Indiana Tribüne, Volume 16, Number 322, Indianapolis, Marion County, 10 August 1893 — Page 2

Sndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntugs.

Ti tägliche, Tribüne" kostet durch den Träger lltfent per Woche, die SonntagS.Tribüne" 5 Cents per Woche Beide zusammen 16 Cents oder SS Cents perTZonat. Per Post ,ugeschick: in Vor auSdezahlung V per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind.. 10 August 1893' Tie Ve?a?ra..kl)e.t. Als Bergkrankheit" oder mal ? rnontagne" bezeichnet man jene Erscheinungen, welche bei der Mehrzahl der in tieferen Lagen lebenden 9J?cn schcn zu Tagen treten, sobald dieselbzn zum erstenmal in Gegenden versetzt werden, die einer Meereshöhe von 3000 Metern oder mehr entsprechen, während bei besonders empfänglichen Personen jene Symptome schon in einer Höhe von 2500 Metern über dem Meere zu Tage treten. Als erstes Anzeichen der .Bergkq?nkhe. macht ein stechender Kopsschmerz, der besonders in den Schläfen seinen Sitz hat, sowie Uebelkeit sich bemerkbar, wozu dann später wiederholte Anfälle von Erbrechen und in jenen Fällen, in welchem die Krankheit einen ernsten Charakter .annimmt, krampfhafte Zuckungen sich hinzugesellen. Im Uebrigen ist, wie bereits angedeutet wurde, die Empfänglichkeit für die Bergkrankheit bei verschiedenen Personen sehr verschieden. So empfand z. B. der englische Reisende Douglas ??orseyth in den Gebirgen Kaschmir's in einer Höhe von 5486 Metern (ungefähr 18.000 Fuß) über dem Meere keinerlei Beschwerden, während seine Führer und Gepäckträger unter Klagen über die heftigsten Kopfschmerzen und eine allgemeine Erschlaffung der Körperkräfte sich zu Boden warfen; so hat bekanntlich auch der Schotte Graham bei Gelegenheit seiner vor :o?nigen Jahren ausgeführten, alle !ihn!tchen Leistungen in den Schatten stellenden Himalaya-Besteigungen eine höhe von nicht weniger als 6857 Meter (22.500 Fuß) erreicht. Andererseits konnte freilich der durch die verhängnißvolle erste Besteigung des Zatterhorns berühmt gewordene Engländer Ed. Whymper. als er vor wenigen Jahren in den Anden SüdamerUa'Z zum ersten Mal eine Aesteigung des .Chimborazzo's unternahm, den Gipfel dieses 6253 Meter hohen Bergriesen nur dadurch erreichen, das er langsam emporstieg und ourch längeres Verweilen auf jedem Ruhepunkte, sich allmählich an den Einfluß der Luftverdünnung gewöhnte. Freilich ; konnte) .dann . der nämliche Reisende bei einer zweiten Chimborazzo-Besteigung, ohne längere Pausen zu machen sogleich bis zum Gipfel vordringen eine Thatsache, welche darauf hinweist, daß dem menschlichen Körper ein bedeutendes Anpassungsvermögen, verschiedenen Graden der Luftdichtigkeit gegenüber innewohnt und daß ebenso wie der Taucher auf dem Meeresgrunve in einer stark verdichteten Luft einige Zeit auszuhalten lernt, so auch der Bergbesteiger .ziemlich beträchtlichen Graden der Luftverdünnung sich allmählich anzupassen im Stande ist. Bezüglich der zuletzterwähnten Eigenthümlichkeit bemerkt der. Naturforscher Boussingault. der Freund Älerander von Humboldt's in einem Briefe, welchen er an Letzteren richtete und worin er sich über das Leben der Kreolen in den Hochländern Centralund Südamerikas ausspricht: Wenn man das Getreibe in Städten wie Bogota, Potosi u. a. gesehen hat, die in einer Höhe von 2600 bis 4000 Me tern liegen, wenn man Zeuge gewesen ist von. der bewunderungswüroigen Kraft . und Gewandtheit der Toreavores bei den Stiergefechten in dem fast 3000 Meter hohen Quito, wenn man gesehen hat, wie junge zarte Frauen und Mädchen .ganze Rächte hindurch tanzen an Orten, fast ebensohoch wie der Mont Blanc, wo der berühmte Saussure kaum Kraft aenug behielt, um .seine Instrumente zu beobachten wenn man dieses erwägt, so wird man, glaube ich. mit mir übereinstimmen, daß der Mensch sich an das Einathmen der verdünnten Luft der höchsten Gebirge gewöhnen sann." Was das Zustandekommen des Älhmuwgspozessih in .hochgelegenen Oertlichkeiten anlangt, so sind jene Untersuchungen, welche 'vor einigen fahren von Dr. Marcet und neuerdings von Dr. G. von Liebig angestellt wurden, imhöchsten Grade lehr, reich. Marcet, welcher die Einwir. kung des H'öhlenklimas auf Athmung' und Stoffwechsel während eines achttägigen Aufenthalts auf dem Theo-dul-Paß (3261 M.' unweit Zermatt, während seines dreitägigen Verweilcns auf dem Hol du Geant- (3362 M. Hoher 'Punkt der Mont-Blanc-Kette) und wählend der 3 Wochen, die er auf dem Peak der Insel Teneriffa fOOßl ffT infirrtrM inrtfinS Oit yVJ. .JVt. gtvuufifc, nnyn;niv 1 t' 1 C W V C'Jt.- i Ulll. iui, uuv. uuq ni yuiytu vuu 1500 sis 2000 M. über dem Klttxt der Sauerstoff der eingeathmeten Luft leichter das Lungengewebe zu durchdrinaen .und mit dem in den Haargefäßen . deri Lunge . befindlichen Blute in Berührung: zu-kommen vermag oder mit anderen Worten, daß in. . den bezeichneten . Höhen der Ath-mungs-und. Verbrennungsprozeß leichter vor sich geht und daß daselbst der eingtathmete Sauerstoss mehr ausgenutzt wrrd. als dies beim Aufenthalt !n' tiefer gelegenen Segenden der Fall ist. . Aus jene .mühelose Steigerung des 'Verbrennungsprozesses ist denn auch irii j größter .Wahrscheinlichkeit jenes Gtfühl von WoUbehaaen zurückzuführen, welches der Mensch in solchen mittleren Höhen en.pstndet, sotsvt die Tba.tIgSe.. dak in itntn Ge-.

birgsregionentt für die Ansiedelung des Tuberkelbac'illus (Schwindsuchtspilzes) im menschlichen Körper erforderlichen Bedingungen nicht vorHanden sind. Dr. G. von Liebig (Reich?nhall) hat darauf hingewiesen, daß die Ursache. welche bei den Bewohnern des Tieflandes in Höhen von 3000 Metern und darüber die Erscheinungen der Bergkrankheit hervorruft, :.cder allein in der Verdünnung des Sauerstoffes der Luft, noch allein in dem verminderten Lustdruck gesucht werden kann. Eine dritte Ursache tritt hinzu in der Elasticität der Lungen, welche unter dem geringeren Lustdruck relativ stärker wird. Jh?e Verstärkung bedingt Veränderungen in der Athemweise, wodurch diese unter Umständen nicht mehr ausreicht, um aus Vof VrSiin4tt Oirf r Vim TOTii SrV

VWi VViVUUtiiVII I V V v v v v nöthige Sauerstoffmenge zuzuführen. Sie bewirkt eine Verengung der Lungenstellung, welche eine Ueberfüllung des venösen Systems und der Capillaren (Haargefäße) mit Blut zur Folge hat. Der Grund, warum sich Anfangs befallene Personen allmälig an den verminderten Luftdruck gewöhnen, liegt nahe Es tritt eine neue Uebung ein, indem der Zwang der Verhältnisse den Einzelnen lehrt, unbewußt seine Athembewegungen den veränderten Verhältnissen gemäß einzurichten, bis endlich eine mühelos richtige unwillkürliche Führung der Athembewegungen eingetreten ist. Um die relativ stärkere Lungenelasticität zu überwinden, muß man langsamer und Anfangs mit etwas mehr Kraftaufwand athmen und dabei stärken sich allmählich dieAthemmuskeln.deren Schwäche mit dazu beiträgt, daß llngeübte häufiger von der Bergkrankheit befallen werden." Ist aber die in den vorhergehenden Sätzen enthaltene Erklärung zutreffend was unseres Erachtens kaum bezweifelt werden kann so ergibt sich daraus ein weiterer für die Heil- ; künde ein überaus wichtiger Schluß. I L 1 M , Wl nannten oer, vag wir eme ver arzlli chen Behandlung bisher kaum zugängliche Krankheit, nämlich das durch die bekannten asthmatischen Beschwerden gekennzeichnete Lungenemphysem, welches auf einer Erweiterung der Lungenbläschen und damit in Ausammenhang stehendem Verlust der Elasticität des Lungengewebes beruht daß wir voraussichtlich im Stande sein werden, dieses Leiden dadurch zu beseitigen, daß wir die mit den besagten organischen Veränderungen der Lungen behafteten Personen von Stufe zu Stufe fortschreitend in immer höhere Gebirgsregionen versetzen. Ausgehend von solchen klimatischen Kurorten, die wie das in neuester Zeit vielgenante, 800 Meter über dem Meere gelegene St. Blasien im badischen Schwarzwald Berg- und Waldluft in sich verein!gen, könnte man den mit Emphysem Behafteten allmählich zu höheren Gebirgskurorten wie z.B. Rigi-Kalt-ba d (1450 Mtr.) und von dort zu noch höheren Punkten wie Pontresina in Oberengadin (1800 Mtr.) bei Zermatt versetzen. Auch dürfte es in der Mehrzahl der Fälle wohl kaum erforderlich sein, daß derjenige, der durch Einathmen der verdünnten Gebirgsluft sich von den überaus lästigen asthmatischen Beschwerden zu befreien sucht, die Tafelländer Meziko's oder Peru's aufsucht, wo er in einer Meereshöhe von 2500 bis 3000 Metern noch volkreiche Städte antrifft. Forschungen fern und nah. . Der Umstand, daß in diesem Jahre nicht weniger als vier Expeditionen nach den arktischen Regionen der nördlichen Halbkugel und eine nach der Gegend des Südpols abgesandt werden, veranlaßt Professor Heilprin, den bekannten Förderer der Peary'schm Expedition, im Forum" darauf aufmerksam zu machen, daß wir noch !einen Erdtheil vollständig kennen. Sogar der nordöstliche Theil Europas ist noch lange nicht genügend erforscht und bekannt. Von ganz besonderem Interesse für uns ist aber die Thatsache, daß auf dem Festlande von Rord-Amerika noch ausgedehnte Flächen des kühnen. Forschers warten, dtr sie durchstreifen und ihre Beschaffenk heit der Welt beschreiben will. Es gibt hier noch Gegenden? über dte wir nur sehr mangelhafte oder so gut wie gar keine Kenntnisse besitzen. Wir erinnern nur daran, daß das Geheimniß, welches die Riesenfälle in Labrador umgab, erst vor kaum zwei Jahren gelüftet wurde, und daß es noch nicht viel länger her ist, seit das Vorhandensein von Vulkanen und Gletschern innerhalb der Ver. Staaten konstatirt wurde. Noch sind wir nicht sicher, wo wir den höchsten Gipfel innerhalb der Grenzen der Union zu suchen haben, und unsere Kenntnisse der Höhlenverhältnisse sind überhaupt höchst mangelhafter Natur. Suchen wir doch sogar vergeblich nach zuverlässigen Zahlen über die Höhen von Berg- und Hügelketten in vielen der dicht bevölkerten östlichen Staaten. Wenn wir so wenig Genaues über die Beschaffenheit unserer nächsten Ui'gebung wissen, so darf es uns nicht überraschen, wenn enorme Sirecken Canada's noch vollständig unbekannt sind und unsere Kenntniß jener genden . sich beinahe vollständig aus mehr oder weniger glaubwürdige Mittheilungen einzelner Jäger, die häufig ihr Wissen wiederum Indianern verdanken und nicht im Stande sind, zwischen Wahrheit uni) .Dichtung zu unterscheiden, beschränkt. Aehnlich verhält es sich auch mit 'einzelnen Strecke junexhalb der Ver. Staaten, Erst vor einigen Jahren wurde wieder der Versuch gemacht, die wahre Quelle dis Mississippi zu ermitteln, und ob das Ergebniß als endgiltig angesehen werden fcarf, jst durchaus noch nicht als zweifellos festzzestellt. In den letzten Jahren sind im derholt Expeditionen nach Alaska' abükgaügeaod uenes. Territorium ist

im ' Verhältniß zu seiner Wichtigkeit viel genauer bekannt, als manche Gegend, die uns bedeutend näher licgt und deren Kenntniß uns weit größere Vortheile bringen könnte. Nicht einmal gute topographische Karten mit zuverlässigen Höhenmesjungen und Terrainausnahmen cxistiren bis jetzt von irgend einem Gebiet der Union. Wir sehen also, daß die unt?rnehmungslustigen Geister, welche Gegenden erforschen wollen, die der civilisirte Mensch noch nicht kennt und betreten hat, oder die darnach lechzen, das menschliche Wissen mit neuen Thatfachen zu bereichern, nicht zu verzweisein oder zu fürchten, daß ihnen nichts zu entdecken übrig bleiben wird. Uebcrall auf unserer kleinen Welt sindet der Forscher noch Geleg:nl?cit, seinen Durst nach Ruhm zu befri:digen. er braucht zu diesem Zwecke nicht nach dem Nordpol zu reisen, sondern kann seine Thatkraft in geringerer Entfernung erproben. Und in dkser nächsten Nähe ist noch ein reiches Arbeitsseld vorhanden, denn ehe wir die Topographie unseres Landes so kennen. wie wir sie kennen sollten, wird noch mehr als eine Generation in's Grab sinken. Derartige Arbeit bringt wohl nicht so großen Ruhm, wie die des Ersorschens in fernen Welttheilen. aber sie ist ebenso nützlich, und wer sich ihr widmet, stellt sich in den Dienst der Wissenschaft und seines Landes. Vom Anlande. Ba)x schein l ich e i n Sonn laa.s!md" ist jenes e!f Monate alte 3 ab in Lansing. Mich., das kürzlich au? dem dritten Stolwer'e auf die 5traße siel und zum allgemeinen freudien Erstaunen vollkommen unverlet blieb. Der junge Howard Mutchlcr. we'cher dieser Tagein (5aston. Pa., in den l-'ongreß an Stelle seines verstorbencn Vaters erwählt wurde, ist ein echter Deutsch Pennsylvanier. Trotzdem er bereits der fünften Generation angehört, ist er der deutschen Sprache immer noch mächtig. Die Bevölkerung Ost in diens ist in rascher Zunahme begriffen und in der Zeit von 1831 01 von 255,000.000 aus 5287,000.000 See lcn angewachsen. Doch gibt dies keinen sicheren statistischen Maßstab, da die wesentlich höhere Zahl neben der Einverleibung von Ober-Birma wohl auch auf dcr vielfach erst jet schärfer durch' gesiihrt.n Volkszählung beruht. Der neue Z o l l e i n n e h m e r des Hafens von New Aork, James T. Kilbreth, ist 53 Jahre alt und in Ohio geboren, kam aber schon in früher Jugend nach New Aork. Nachdem er in Harvard studirt, widmete er sich dcr Rechtspraxis. Er bekleidete dann 19 Jahre lang das Amt eines Polizeirichters. Zuerst von Mayor Havemeyer ernannt, wurde er nach 9jähriger Dienstzeit vom Mayor Cooper auf 10 Jahre wiederernant. Seine Dienstzeit lief im. vorigen Iahre ab. Bei seiner ersten Ernennung durch Mayor Havemeyer war Herr Kilbreth einer der leitenden Geister des Siebenziger-Comite und später mit Mayor Cooper zusammen einer der Führer der County-Demokratie, welcher er bis zu ihrem Ende angehörte. Spuren einer vorgeschichtlichen Stadt sind in der Nähe des im County Wyandotte in Kansas belegenen Ortes Whitechurch von dort wohnenden Farmern entdeckt worden. 5iürzlich . wurden viele altindianische

Grabhügel (Mounds) bloßgelegt und -geöffnet und in allen fanden sich in künstlerischer Beziehung besser gearbeitete thönerne Gefäße vor. als die ' sonst in indianischen Dorfern aufgefundenen. Auch viele menschliche Gebeine wurden sammt Kochgeräthschaften und Fetzen von gewebten Kleiderstossen, sowie viele besonders ' gezeichnete Steinplatten gefunden. Die Alterthumsforscher haben das County Wyandotte. in dem nordöstlichsten Theile von Kansas am Missouri belegwi, für ein fruchtbares Feld für vorgeschichtliche Forschungen erklärt. Die Wyandotte - Indianer, welche noch jetzt in großer Anzahl in jener Gegend leben, erzählen Sagen vonStädten. welche in dem Thale des Kam River gestanden haben. Im letztin Jahresbericht des KriegSsecretärs wurde mit beson cerec Genugthuung hervorgehoben, daß die Zahl d.r Deserteure, des Bundes hecres in starker Abnahme begriffen sei. Das Blättchcn hat sich jedoch schon wieder gewendet, denn nach neueren Berichten hat die Fahnenflucht seit meb reren Monaten abermals stetig zuge nommen., -Im., vergangenen Monat )uni betrug die Zahl der Deserteure n'cht weniger als 205 oder etwa 50 mehr, als in dem entsprechenden Monat des Vorjahres gemeldet wurden. Ter Umschwung wird von den Armeebeüörden selbst auf . die et Soldaten höchst ungünstigen Bestimmungen zu rückgsfübrt, welche vom Coflgreß der letzten Bemilligungsbill einverleibtwurden. und es wird 'sin Versuch gemacht werden, dieselben in der nächsten Con greßsitzung zu widerrufen. Würde sp weiter desertirt, wie im vergangenen Monat, so würden im laufenden Jahre mehr als zehn Procent der gesammten Kriegsmacht On!el SamS sich aus dem Staube machen, eine Erscheinung, die auf pi Tis.iNin schwerlich fördernd ivirkn kann. . Dieser Tage langte der zweite .Weltausstellungsbesucher per Expreß an, der es fertig gebracht bat. die Pforten zu passiren, ohne den üblichen Eintrittspreis zu entrichten, oder t'mr, Freipaß zu besitzen. Der erste war ein .Weant?" der sich in einer Kiste wohl verpackt, nch AltWien, bringen ließ. Der 'zweite'' t ein Zwerg, Mmens Hermann' Zeistung. Er langte in ejner Kiste an, die aus New Aork kam un!) ay die flmerican Expreß ' Co.?," Jäcksöy Park, sdressiri wär. Als man die Kiste öfkete.'Ipran das kaum drei

Fuß hohe Männchen heraus, und präsentirte sich im schwarzen Anzug und n Glace-Handschuhen. Viel war aus dem Kleinen nicht h?77-:szu-bringen. Er spricht und c,tcht nur Deutsch, und hütete sich, viel zu sagen. Er überreichte eine Karte mit obigem Namen, und zeigte auf ein paar leere Flaschen, deren Inhalt ihn während der Reise ernährt hatte. Die Beamten der Expreß-Gesellschaft sind über den ihnen gespielten Streich äußerst ungehalten. .Sie wollen den Zwerg nicht eher entlassen, bis die volle Fracht bezahlt ist und, wenn irgend möglich, die Absender ermittelt sind. . . UebcrSchutzmaßregeln ge gen die Cholera wird aus New Vork berichtet: Die kürzlich von Europa eingetrossencn Berichte über das Umsichgreifcn der Cholera in Italien, Franlrcich und Nußland haben auch die Aufmerksamkeit der Bunnesbehörden in hohem Maße erregt. Besonder hegt man die Befürchtung, daß italienische Einwanderer die Seuche hierher schleppen könnten. ES sind in Folge dessen Vorbereitungen getroffen, um die Einwanderung in sanitärer Bezie dung in bisher nicht gekanntem Um fang kontrolliren und jeden verdächti gen Kranken sofort isoliren zu können. Der Oberarzt des Marine-Hospitals, Dr. S. G. Wyman, hat die Stadt in 500 Tistricte getheilt, in deren jedem für den etwaigen AuSbruch einer l!ho-lera-Epidemie je ein Arzt zu seiner Verfügung gestellt ist. Von den Bundesbeh'örden angestellte Aerzte sollen ferner die ankommenden Einwanderer genau untersuchen, und außerdem sol len je zwei Aerzte jeden Einwanderer Zug bis zu seinem Bestimmungsort begleiten, um jedem auf der Reise eventuell vorkommenden Erkrankungsfall sofort die gehörige Aufmerksamkeit zu schenken. Im Allgemeinen fürchtet Dr. Wyman nicht, daß die Cholera hier eingeschleppt wird; man wolle nur in jedem Fall auf der Hut sein. Im Uebrigen ist die Gefahr, daß italienische Schiffe die Seuche hierher bringen, bedeutend geringer, als daß dies durch Einwanderer, die über Canada kom men. geschehen könnte. Ter letzteren Ansicht ist namentlich Dr. Alvah H. Tot?, der Ehef des Bureaus für an steckende Krankheiten im städtischen anitätS'Tepartement." Die neueste Erfindung aus elektrotechnischem Gebiete bildet ein Fischsangapparat, bei dem ein elektrischeS Licht die Thiere derart anzieht, daß dieselben sich in daS Netz begelen, dessen Oeffnung dann durch einen ele! irischen Mechanismus geschloffen wird. Der bittere Geschmack der Gurken entsteht meistens außer durch Mangel an Feuchtigkeit in Folge der Wirkung der Sonnenstrahlen auf die Frucht.' So lange die Gurken im Schatten der Blatter liegen, behalten sie ihren guten Geschmack. Wenn aber die große' Hitze die Blätter derart er schläfst, daß sie der Frucht keinen Schot ten mehr bieten können, werden die Früchte bitter. Um das Uebel zu vermeiden, mutz man für hinreichende Beschattung der Früchte durch Blätter Sorge tragen und daS Welken derselben zurch gute Kultur und ausreichende Jewäfferung verhindern. Vom Auslande. DerMädchenwechsel hat sich unlängst wieder einmal in sehr großem Umfang in Berlin vollzogen. An dem betreffenden Sonnabend wimmelten zwischen sieben und neun Uhr Abends alle Straßen von Droschken, in denen ab- und zuziehende Dienstmädchen saßen. Für Herrschasten war es um diese Zeit nicht wobl möglich. einer Droschke zweiter Klasse habhast zu werden : alle Gefährte dieser

Art loaren vom dienenden Stande weiblichen Geschlechts in Anspruch genommen. Die abziehenden Donnen waren zugleich die zuziehenden. Hier und dort stand auf hohem Balköne eine gute Hausfrau, um der abfahrenden Maid ihre Segenswünsche nachzurufen und gleich darauf, wenn es nicht kurz vorher schon geschehen war, die ankom mende mit einem herzlich gemeinten Willkommen ! willkommen !" zu begrüßen. Während bei den Haus, frauen das Gesühl der Wehmuth vorherrschte, scch man bei den Mädchen fast nur lächelnde, von Daseinsfreude" strahlende Gesichter. Der Abschied man sah es ihnen an war ihnen nicht allzu schwer geworden, und kejn Bangen vor der neuen Herrschaft hatte Gewalt über ihre tapferen Herzen. Indessen soll doch, als vom Küchenfenster aus dem Officiersburschen auf der anderen Seite ein letzter Scheidegruß zugewinkt wurde, hier und da ein Thränlein geflossen sein. Der Standard of Lift- der Berliner Dienstmädchen hebt sich entschieden immer mehr. Sie waren alle sehr schmuck angezogen und trugen überaus geschmackvolle Hüte. Die meisten hat .ten etwas Herrschaftliches, einige sogar .etwas Hochherrschaftliches an sich. Sie führten keine Kasten oder Truhen mit sich, wie es früher war, sondern elegantt Reisekörbe, und viele hatten außerdem auch noch Koffer und Handtaschen bei sich.' Die Droschkenkutscher aber überboten sich beim Einsteigen und Anlanden in Dienstferligkeit und Gafanterie. Der Genremaler He in rich Schaumann, Vorstand der Stuttgarter Kunstgenossenschaft, ist qm 0. d. M. in Stuttgart gestorben. Am 2, Februar 1841 zu Tübingen geboren, bezog er 1858 die Stuttgarter Kunst, schule, studirte dann an der Thierarzneischule Anatomie und siedelte' UB64 nach München über, wo er als Ällre- und Thiermaler thätig war. ßine's seiner ersten Bilder Der Kin-desräub-wurde dort für die neue Pinakothek erworben.' Dgrauf entstanden meistens heitere, humbristische .Genre-und Thierstücke, mehrere durch u'Horzschnitt vervielfältigt, z. B.: ÄZinstlerneid,' Kunstkritiken ' Ausstellungsju,ry u.'a.','die grsßtenjheils nach Amerika fingen.' '1877 entstand "qU ein'eÄ seiner Hauptöilder das Kann statter Ävlksfest?.' daö' sich in der Stuttgarter Stssttaallerie öeftndkt. ' . j ... .-

In den letzten Jahren besuchte er wiederholt Holland, Frankreich und England und machte in den Küstengegenden viele Studien, aus denen später manche bedeutende Genrebilder entstanden. Als Vorstand der StuttgarterKunstgenossenschaft und der Künstlerstube hatte sich Schaumann um das Kunstleben Stuttgarts vielfache Verdienste erworben. Die Kunst schätze der Antwerpener Kathedrale sind dieser Tage durch ein hervorragendes Meisterwerk der Malerei bereichert worden. Albrecht de Vriendt, Direktor der k. Kunstakademie, hat drei Flügel eines für die St. Lukaskapelle bestimmten Polyptychons vollendet, wel ches dem Dekan der Kathedrale, Msgr. Sacre, zu seinem kürzlichen Jubiläum geschenkt wurde. Fortunata Antwerpia so nannte der Meister sein Bild ist eine Allegorie dcr Mudonna der Künste. Aus dem Mittel' felde ist die Jungfrau dargestellt, daZ ,Jesu-Kind aus den Knieen haltend. Seraphine umgeben singend den Thron und über die Frühlingslandschaft spannt sich ein azurner Himmel. Im Hintergrunde erblickt man d? Monumente des alten Antwerpens, den Thurm der Kathedrale und das Metzgerhaus. Der erste, rechte Seitenflügel stellt den Jubilar. Msgr. Sacre, in Priesterkleidung und betender Stellung dar, ihm zur Seite St. Josef; auf zwei anderen, erst im Karton vollendeten Flügeln der nämlichen Seite sind St. Petrus und St. Franziskus dargestellt. Der erste link; Seitenflügel zeigt St. Lukas, die beiden anderen, im Karton vollendeten, den hl. Thomas und den hl. Gregorius. Das ganze Werk ist von überaus idealer Auffassung, feiner Zeichnung und reicher Farbenpracht. Berechtigtes Aufsehen erregt in Solingen die Verhaftung der jungen Frau des Eisenbahnstationsdiätars. Die Frau hatte ti verstanden, innerhalb weniger Iahn während ihrer Thätigkeit als Ladenmädchen in einer Conditorei und als Aushelferin in einem Solinger Colo-

' nialwaaren-Geschäfte. als sie schor Frau war, fortgesetzt Geld zu unterschlagen, das einen Betrag von etwa 55000 erreicht hat. Sie war so kluc das Geld sicher anzulegen. So bezahlte sie eine Hypothek damit, schafft sich schöne Möbel an und zahlte füi ihren Mann die Dienstcaution (Sicherstellung) ein. Natürlich konntt das Paar von dem durch die Frau erworbenen" Vermögen ganz herrlich und in Freuden leben, jetzt kam aber das dicke Ende nach. Ein Beleidigungsproceß seltener Art, der sich gegenwärtig vor den Londoner Gerichten abspielt, erweckt in weitesten Kreisen Interesse. Der Kläger ist ein asiatischer Türke, Rassam, welcher jahrelang vom Britischen Museum zu Ausgrabungen von Alterthümern im Orient angestellt war. Verklagter ist ein in Gelehrtenkreisen ebenfalls bekannter Mann, Herr Budge. Beamter am Britischen Museum. Nach Nassam soll Budge ihn beschuldigt haben, daß, während er im Solde des britischen Parlaments stand, um nach Antiquitäten zu graben, er während 'seiner Anwesenheit in Babylon seine Zeit darauf verwandt habe, schottischen Whisky nach Bagdad einzuschmuggeln. Ferner beschuldigt er ihn. dem Britischen Museum werthlose Gegenstände gesandt zu haben, während es den bei den Ausgrabungen beschäftigten Aufsehern, die alle seine Verwandte waren, gestattet war, die besten Gegenstände zu sammeln, um dieselben an die Agenten anderer Musecn zu verkaufen. I m n a t i o n a l e n A s y l von Vincennes wurde nach einer Meldung des Verl. Tgbl." ein Bayer, der sich dort unter falschen Angaben erngeschll' chen und über die französischen Sold, ten aus dem Kriege 1870 höhnte und schimpfte, von den Insassen halbtodt geschlagen und nur mit Mühe vor dem Lynchen gerettet. Interessante Veol tungen sind bei einem starkei: G... im Zoologischen Garten zu Benu gemacht worden. Zunächst traf ein Blitzstrahl um einhalb 2 Uhr Nachmittags die Sonne aus der südlichen Kuppel des Clefantenhauses, theilte sich deutlich in zwei Theile, deren einer oftlich am Thurm hinabglitt, während der andere die Kuppel durchschlug, wieder nach oben ging und dann .in den Schornstein der Wärter-Wohnung niederging. Er schlug ein .kleines rundes Loch durch die Küchendecke, riß zwei Kacheln von det Kochmaschine los. durchschlug die Wand nach der Wohnstube und ging durch die offenstehende Zimmerthllr nach und nach in drei Kammern im Zickzack Löcher in die Decken schlagend. Die Frau des Wärters taumelte in der Küche von de Maschine zurück, blieb aber unverletzt'. In der letzten Kammer' befand sich die 24 Jahre alte Tochter an den Betten zweier schlafenden Kinder. Während der Blitz über die Kinder wirkungslos hinwegstrich. wurde die Tochter in ein blauliches Feuermeer gehüllt und brach mit dem Rufe: Es brennt" bewußtlos zusammen. Von hier nahm der Strahl seinen Weg iu die Abtheilung der Thiere, shne cine Spur seiner Bahn zu hinterlassen." Er ging an einem Wasserbehälter entlang, von des? fcn Ummauerung er Steine abriß und streifte deq 14jährigen Schüler Heinrich Jsler am linken Beine. Der Knabe hatte das Gefühl, als ob er mij einem Messer gestochen wäre und hinkte längere Zeit. Der Wärter, ein Frem. der und Frau Jsler blieben unverletzt und sahen den Blitz als bläuliche Ktnmmt aus d-r htir s,?s h.r. f j . ' yvuu v.i- i schwinden. Alle Räume waren mit einem starken Schwefelgeruch angefüllt. ' Die Wirkung des Blitzes ,auf die! Thiere, vie vor Ausbrzch Zes Gewitters in die Käfige hineingetrieben waren, schildert der Wärter folgendermaßen : Die Tapir fuhren bei dem Schlage wohl zusammen, blieben aber völlig theilnahmslos. .Ein Nashorn be weate nur die Obren und sah regungs '

iD vor sich hin. Die Elephanten dagegen waren sehr empfänglich. Der große indische männliche Elephant richtete sich starr in die Höhe, sah dem Blitze mit dem Ausdruck des Schreckens nach, schüttelte sich und zog mit sichtlichem Unbehagen mit dem Rüssel den Schwefeldunst ein. Weniger muthvoll zeigte sich das Weibchen ; es sprang toll umher, rollte mit den tS (...

viuaen uno vernei in ein lanaes nervo-' r.'orii rrs3 .t.:.:f.. ar.:t I "w i - chen war auf Stu- '.i nicht zu wulw , gen, lief oft nach dcc Ecke, wo der Was-, serbehälter vom Blitze getroffen war.! starrte ihn entsetzt an und rannte nach her enir.Pnevnrfebhn s?Hf -juriirf Wti ver nUftCgei.gCjeSim UaC ZUrua. JJiU dem Rüssel peitschte es in der Luft umher, wie in der Vertheidigung unt ,C2 'Miitin. jui nirimiiiimp 'jweim ieini anrfi sonst" sSrsrfuMnnniipn nrnher zeigte QUO) Oll rill)einungen groszei Angst. Unter der Aufschrift .Unbestellbare Nostsendnna?n" hr'mni o n 1 r i m z 7 v r r ' das Berl. Tabl. folgende spaßigi!

Notiz : Wer die amtlichen Bekannt-' vsniqw aB machungen der Postbehörden zu verfol.!L?L!.?!?.?

iiiuwuhvii vu yvjtvivfvi vvii j)u vvvgen Gelegenheit hat, wird erstaunt fein

über die große Zahl von Postsendung e, Apotheker z habe ,ür gen. die weder bestellt, noch an die Ab M,00Äi,,$fÄ5. 6atf9?oo!$'5,00' f ender zurückgegeben werden können.! In Indianapolis in' den deutschen Apotheken weil die erforderlichen Angaben fehlen. 'von I. Will P an tz er. u West Wafhlngtou s r v i v v ' .. I Str. und Se Süd SaK Str. und Lincoln ijane. Da sendet Jemand in einem gewöhn !

lichen Brief an Fräulein Stephan" einen zZünfzigmarkschein. Fräulein Stephan ist aber in der angegebenen Wohnung nicht zu finden, und det Brief soll an den Absender zurückgehen. Wie soll dies aber bewerkstelligt werden, da dieser sich nur als Fräulein Stephans ..treuer Julius" unterzeichnet hat ? Aehnliche Sendungen, mit denen sich die Post absolut nicht zu hel fen weiß, kommen in großer Zahl vor. Sehr zahlreich sind auch die herrenlosen Gegenstände, die aus mangelhaft verpackten Postsendungen herausfallen und deren Heimathsort" nicht mehr zu entdecken ist. Da finden sich allerlei Dinge in wirrem Durcheinander : ein Buch Einiges Christenthum" von Egidy, ein Rasirmesser, ein Päckchen Mesünqknöpfe. eine Düte Mohn, ein rothseidener Taillen-Einsatz, dann wie der zwei Bücher, eine Büchse mit Emser ürähnchen-Salz. ein Tintenfaß, ein Chokoladenherz (ach, welch süße Hoffnungen mögen durch das Ausbleiben desselben zertrümmert worden sein !). ein Kruzifix, einige Fläschchen mit Cognac-Proben. vier Blechbüchsen mit Patronen und so weiter bis in's Unendliche." Den letzten Nachrichten zufolge ist der Brand der großen MoorHaidestreckcn bei Bramstedt in Holstein bei Hamburq-Altona noch immer nicht beseitigt. Die Soldaten, ca. 2500 an der Zahl, sind mit Herstellung eineZ tiefen Grabens beschäftigt, der nach sei ner Vollendung eine Länge von 15 Kilometer haben wird. . Auf .dem gro ßen Moore bei Lcntsöhrdcn und Weddelbrook geht es lebhaft her. Bisher besorgten Tcpeschenreiter die Vermittlung zwischen der Station Wrift unc der Brandstätte, jetzt ist indessen eint Telegraphenabtheilung aus Rendsburg eingerückt, welche mit'Herstellung einer Telegraphenleitung zwischen Wrist unö dem Moor beschäftigt ist. Die Mannschaften bivoualiren in Zelten: in der großen Militärbäckcrei in Jtzehoe wird das Brod für die Soldaten gebacken. Von Rendsburg sind sämmtliche ver fügbarcn Konierven herbeigeschafft, damit die Mannschaft bei ihrer überaus anstrengenden Arbeit in keiner Weise Noth leidet. Ebenso werden die nöthigen Getränke von Jtzehoe aus geliefert. Die Truppen erhalten Felddienstlöhnung und dcr Gesundheitszustand un er denselben ist ein befriedigender. Man glaubt, daß der Brand in vierzehn Taacn völlig beseitiat sein wird. t)er sparsame Berz schwender. A: Du bist doch ein gewissenloser Verschwender den Cham pagner gleich aus Biergläsern zu trin len !" V : .Na Du weißt auch nin. mer was Du willst! G'rad' sagst Du, ich sei ein Verschwender, und jetzt muth'ft Du mir zu, daß ich mir auch noch Cham vaaneraläier kaufen soll. Meerschaunipfeifen, lange deuise Pfeifen, Zigarrenspitzen etc. bei Wm Mucko. No, 199 OS Washington Str. -.- Unter denOdd Fellvwö wob'bekannt. Julius Grummann, der Jahre lang über das Odd Felloms Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesi gen Arzte vom Bruch kurirt. Die Vollställdigkeit seiner Heilung drückt Herr Grummann in folgender Weise aus : Indianapolis, 24. März. 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1834 von Doktor H. S), Nott für einen Bruch, auf der linken Seite tiehandeit wurdö. Am 1. November wurde ich als kürirt betrachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, -Custodian des Odd FcllorZ GelzaueZ, Nordest Ecke Pennsylvania und Wash inaton Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in' Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die! ftunnnig von Bruch zur Spezialität gemacht. ! Er macht alle Untersuchungen und ferneren ' Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Nupture Cure Co., 20j West Washington Straß, Indianapolis, JnZ). ' Ori.Matter llttkgezogeu. ßr ist h.icr um hier zu l le'ben." Die zunrbmrndr Praii des kr irwxt--. be Augen dnd Ohren Ärzte. i'eu,i id .. :i.t groneren Räumlichklilrn umzuzrc. eii. üi i.nc lhelr deshalb die özun:lichketrn w y.vcw.n stock des Jron Block-, U W. Waflzinytol! -2ir., nächst ,? Bowen-Merrill Lo's. für fünf ahre. wo er auSgrz'-lchnct? Ofice,i cinuerschkxk hat für die Gchandlungl von tuge. Ohraie i.nd 5lZ und die Änf?rliguug von lillcn, künst tichknÄu,gen und die (Leradestellung von Sch'elsugcn. so wie die Ooeration ur Entternuna bei StarS rorzunehmen, zu Preise für Ltlle erreichbar. Eousultation fxci und Jedermann eingeladen.

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