Indiana Tribüne, Volume 16, Number 321, Indianapolis, Marion County, 9 August 1893 — Page 2

Mdiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntngs. T.te tägliche .Tribüne' koyri durch den Träger ÜtJenU per lLoche, die ConntagATribüne" C SentS per Wocke. Beide zusammen 15 Cent oder ei LentZ perMonat. PerPostjugeschiZt inSjor auSbezatzlung K'per Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str.

Indianapolis, Ind.. 9 August 1893' Vus der Temlttolett'KrtcgSzeil. Dieser Tage meldete eine Depesche aus Florida, bafj wieder einmal MistHelligkeiten von den Ceininolen-Jn-dianern, wegen einer Gewaltthat gcgen einen Häuptlingssohn, drohten. Eäiwerlich hat diese Meldung mehr auf sich, als verschiedene ähnliche, welche aus anderen Jndianergegendell in den letzten Monaten kommen. Die Seminolen haben sich vierzig Jahre lang vollständig ruhig verhalten; frühere Erfahrungen mit ihnen bürgen jedock dafür, daß, wenn sie wieder den Kriegspfad beschreiten würden, si: nicht zu unterschätzende Kämpfer wären. Sie haben sich früher im Allgemeinen als schneidige Krieger gezeigt und einige Führer gehabt, welche mit Recht gefürchtet waren. Die heutige Generation weiß wenig von den Kämpfen mit den Seminolen. Gehen dieselben doch fast bis auf den Anfang des Jahrhunderts zurück. An der südlichen Grenze des heutigen Georgia liegt ein großer, bisher unter dem Namen Okefenokee-Sumpf bekannter Binnensee; früher als eine werthlose Malaria-Wasserwüste ang:sehen (wie die Everglades von Florida oder der Dismal Swamp" von Virginien), ist jene Gegend in den letzten paar Jahren bedeutend in der Werthschätzung der capitalanlegenden Unternehmer gestiegen, und die dortigen Cypressen- und Magnolia-Haine haben eine noch vor kurzer Zeit ungeahnte Beachtung gefunden. Das historische Interesse aber, das sich an die Gegend knüpft, ist beinahe in Vergefscnheit gekommen. Hier hatte einst der Seminolen-Häuptling Billy Säbelbewe" (Bowlegs) seine Zuiluchtsveste. Doch ehe wir weiter von ihm sprechen, sei vor Allem seines Äorgängers Smith Erwähnung gethan. General Clinch von Georgia marschirte, unmittelbar vor dem Beginn des Hauptkampfes mit den Scminolen, mit einem Regiment Truppen nach Florida und drang in die Everglades; er wollte die SeminolenHäuptlinge veranlassen, einen Vertrag zu unterzeichnen, durch welchen sie ihre Besitzungen an die Regierung abträten. Mitten im Sumpfland schlug er sein Zelt auf und lud die Häuptlinge "zu einer Conferenz ein, bei welcher die bewußten Papiere unterzeichnet wer den sollten. Bereits war die Sache -ziunUcy.roeit gediehen. Der Ober Häuptling der Seminolen war zur Zeit ein Halbblütling Namens Smith, ein Krieger von auffallend schönem Aeußern, über G Fuß hoch und so ge rade wie ein Pfeil. Er stand mit zwei Unterhäuptlingen im Zclt des Generals und hörte schweigend die Verlesniiz der folgenschweren Urkunde an. '.'!ls der Verles beendet war. machten die zwei Unterhäuptlinge, die weder schreiben noch lesen konnten, ihre Zeichen auf das Schriftstück. Der General wandte sich nun an Smith, welcher tief sinnend, mit starrem Blick, auf die Papiere schaute, und fragte ihn, ob er seinen Namen schreiben könne. Jawohl war die rasche Antwort, aber diesmal will ich lieber mein Zeie n machen." Und blitzschnell hatte der Häuptlinz ein langes, scharfes Messer gezückt und es bis zunr Heft in das Herz des einen Unterhäuptlings gestoßen! Ehe die Umstehenden sich zu einer Bewegung ausraffen konnten, hatte er auchdas Messer dem zweiten Unterhäuptling sowie dem Regierungs-Agenten in das Herz gebohrt. Alle Drei waren beinahe augenblicklich todt. .Und Omars Mannen stürzen schon mit blankem Schwert auf ihn heran," wie es in Platens Harmosan" heißt. Die Soldaten faßten ihre Waffen und wollten Smith zum Gefangenen machen. Dieser jedoch forderte sie ruhig auf, doch einmal zum Zelt hinaus zu blicken. Da sahen sie das Lager vollständig von mindestens 3000 indianischen Braves" umzingelt, welche Smith auf das Wort gehorchten. Dieser aber wollte kein Massacre haben. Ohne dem General oder irgend einem surf: Leute ein Haar zu krümmen, dieß er die Truppen an den Saum des Sumpflandes marschiren,' und dann hielt er noch folgende Pauke", eine der längsten, die je aus seinem Munde kam: So, General, jetzt könnt ihr und eure Soldaten in Frieden gehen; aber das sage ich euch: Wenn je wieder ein weißer Mann seinen Fuß auf unsere Landereien setzt, so möge er sich vor den Seminolen in Acht nehmen." Während .der General und seine Truppen abzogen, drängten sich die rothhäutigen Krieger um ihren Führer und feierten ihn begeisterter, als die Cheruöker ehemals ihren siegreichen Hermann. Sie hoben ihn auf ihre Schultern und riefen, in mächtigem Chor: Osceola! Osceola!" was bedeutet: Aufgehende Sonne." -Damit begann der Seminolen - Krieg, und dieser Name ist dem Häuptling in der Geschichte geblieben.:.: Die aufgehende .Sonne" fand allerdings 'einen kaum würdigeren Untergang,: als jene - die im Teutoburger Walde aufgegangen war. Obwohl er nicht von Verrath'erei seiner Stam-mes-und Sippegenossen zu leiden hatte, wurde der gefürchtete .Häuptling unter dem Deckmantel eines WaffenstillstandeS verrätherischer Weise nach Washington gelockt. Es würde uai tu weit führen, von seiner Oatt-

.iahme und' Einsherrung bis zu seinem Tode in Fort Moultrie zu erzählen. Die Geschichte stellt ihn hoch über den Cioux-Racheengel Sitting Bull. Man irrte sich zwar, denn man glaubte jetzt leichtes Spiel mit den Scrninolcn zu baben. Der Nachfolaer

'Osceolas, der erwähnte Billy Bow!lcgs", war, im Gegensatz zu seinem stolzen Vorgänger, von klemer und ziemlich unschöner Statur, besaß aber unbeugsamen Muth und bedeutende strategische Fähigkeit, und er machte den Truppen noch viel zu schassen. Im Verlauf des Krieges fand er schließlich Zuflucht in dem sogenannten Okefenokee-Sumpfe, und eine der bedeutendsten Inseln dieses Binnensees trägt noch heute seinen Namen. Bis vor drei Jahren waren der See und das zugehörige Land, dessen Hilfsquellen erst in neuester Zeit entwickelt werden, das Eigenthum des Staates Georgia. Dann wurden sie zu sechsundzwanzigeinhalb Cents pro Acre an Privatpersonen versteigert, ein sehr niedriger Preis, wie sich inzwischen herausgestellt hat. Dom eidgenösftsalen Sängers, st. Man schreibt aus Basel, 11. Juli: Das 19. eidgenössische Sängerfest, das heute zu Ende ging, bot interessante Momente, die man während der 50jährigen Geschichte des schweizerischen Sängervereins nicht zu beobachten Gelegenheit hatte. Die Scheidewand, welche zur Zeit der ersten Etappe des aufblühenden Volksgesanges, zwischen dem volksthümlichen und dem Kunstgesang zu dem Zwecke aufgerichtet wurde, zwei Gesangsgattungen zu construiren, beginnt in sich zusammenzufallen: wer den Wettgesängen in der Münsterkirche, wo schwierigere Volksmelodien aufgetragen, und den leichtern Kunstgesängen in der Concerthalle znhörte, der konnte ungesucht keine Demarkationslinie mehr ziehen: bcide Liedergaltungen flössen in einander über, assimirlirten sich zu einem Kunstganzen, welches über äußere Formen hinwegsieht, allein auf die Regeln und Gesetze der Musik abzielt und in deren präzisen und naturwahren Uebersetzung ins Praktische ihren vollkommenen Ausdruck findet. Alles Schablonisiren und Kategorienbilden ist da etwas rein conventionellzs. Diese Ueberzeugung, die immer lauter auftritt und in der Sängerwelt die Anfänge einer gesunden Richtung zeigt, bringt die krankhafte Sucht mancher Gesangvereine, so bald wie möglich aus dem Volkssange' heraustreten und zur Pflege des sogenannten Kunstgesanges überzugehen, zum Stillstand. Die Kampfgerichte unterstützen unverkennbar diese Tendenz dadurch, daß sie den unter falscher Flagge sezelnden sogenannten leichten Kunstgesang dem schwierigen Volksgesang zleichstellen und sich nicht scheuen, in ihren Urtheilsmotivirungen den letzten zu bevorzugen. Ein zweites Moment ist die starke Verdeutschung" der städtischen Gesangvereine. Die internationale Toleranz ist in einer Weise erfüllt, die vor wenigen Jahren noch nicht möglich schien. Die Ursachen sind mannigfach. Die Deutschen in der Schweiz zeigen große Sangeslust, die durch den vielen geselligen und freundschaftlichen Verkehr mit Schweizern geweckt wird und namentlich deutsche Nusiker. welche sehr zahlreich als Diriqenten wirken, gehegt und durch die Aufnahme Deutscher in die schweizer!schen Gesangvereine entfaltet und gepflegt werden kann. Wir haben Vereine aus Basel, Zürich, Winterthur, Genf, Viel kennen gelernt, in denen das deutsche Element stark vertreten war, ja in Basel haben wir selbst deutsche Gesangvereine mit schweizerischen Mitgliedern. Deutsche Dirigenten erster Güte sind uns vielfach begegnet, wir erwähnen hierbei nur die Herren H. Klee-Bern, G. Angerer-Zürich. R. Gervais-Burqdorf, W. MengelbergLuzern. W. Sturm-Biel, R. WjesnerSt. Gallen. Dr. A. Volkland-Basel. Die Annahme liegt nahe, daß durch diese Jnternationalisirung des Gesanges der deutsche Volksgesang auch in Deutschland erhöhte Aufmerksamkeit findet und eine Ausbildung erhält, welche ohne den zwischen beiden Ländern stattfindenden gegenseitigen Austausch der Erfahrungen auf dem Gebiete des Gesanges nicht möglich wäre. Es braucht nicht besonders erwähnt zu werden, daß diese Verhältnisse auch gute, freundnachbarliche Beziehungen im Gefolge haben. G.nt Famillentragödie. Ueber eine Familientragödie aus Kuba bringen spanische Bläter folgenden Bericht: Am 30. Oktober vorigen Jahres wurde in einer Vorstadt Havanas ein Verbrechen begangen, das, wie sich bald herausstellte, das Ende eines furchtbaren Familiendramas bildete. An dem genannten Tage drangen aus t nein unbewohnten Hause in der Otternvorstadt laute Hilferufe. Die herbeigeeilten Polizisten, fanden das Hausthor verschlossen und mußten über die Mauer klettern. Kaum hatten sie sich aber im inneren Hofe blicken lassen, als drei Männer das Thor auf rissen und die Flucht ergriffen. Im Hause fanden die Polizeiagenten einen Leichnam, der 18 Dolchstich? aufwies, und in einem Parterrezimmer sahen sie eine frisch ausgehöhlte Grube, außerdem fanden sie drei Dolche. Die Kunde von dem geheimnißvollen Morde verbreitete sich rasch durch ganz Havana, und bai Publikum interessirte sich lebhaft für AlleS, was sich aus das dunkle Verbreche bezog. Erst nach zwei Tage konnte die Leiche des Ermordeten identisicirj werden; es war die eines Sewissen Autonio Casademunt, eines rachsüchtjgen und buckligen Menschen. Nun wurde sofort der hochangesehene. Arzt un ; Apotheker, Don Florentino Villa, festgenommen, bei dem Casademunt lange Zeit als Hausdiener gewesen war, der arme Bucklige hatte sich dabei in fcfr ! Frau seines Herrn, eine seuriae Ku-

anerm, verliebt und fand merkwurdigerweise Gegenliebe. Ein Jahr vor dem Morde wußte Dr. Villa bereits von diesem frevelhaften Liebesverhältniß und hätte sich schon damals rächen können, aber die tiefe Leidenschaft, die er für seine Gattin hatte, brachte ihn nicht nur dahin, ihr und ehrem Liebhaber zu verzeihen, sondern er nahm sogar den Letzteren wieder bei sich auf. nachdem er ihn bercits davongejaat hatte. Casademunt knüpfte aber sofort die unerlaubten Beziehungen zu seiner Gebieterin von Neuem an, obwohl er, wie er oft betonte, genau wußte, daß er über kurz oder lang seine Liebe mit dem Leben werde bezahlen müssen. Drei Tage vor dem verhängnißvollcn 30. Oktober übergab der Bucklig' einem Freunde sämmtliche Liebesbriefc. die er von der Ehebrecherin erhalten hatte, an demselben Tage miethete er im Auftrage seines Herrn ein bis da hin unbewohnt gewesenes Haus in der sogenannten Oternvorstadt. Als er sich am 30. Oktober anschickte, das Hans für seine Herrschaft einzurichten, wurde er von dem Arzte und zwei gedungenen Meuchelmördern Lberfallen, niedergestochen und so schrecklich verstümmelt, daß die Leiche nur mit vielcrMübe identificirt werden konnte. Am 16. Juni d. I. standen die dret Mörder vor dem Gerichte in Havana und wurden sämmtlich zum Tode durch den Strang verurtheilt. Doktor Villa hat. wie er selbst zugab, seinem begünstigten Nebenbuhler den ersten Dolchstich versetzt. Vom Anlande Kein eigentlicher Delika iessenladen befindet sich in der Stadt Washington, indessen kann man Käse und derartige Dinge in den feinen Groceries bekommen. Die Haut einer Giraffe bat bei einem alten männlichen Thiere eine Ticke von r0 bi? 3t Millimeter. Die Giraffenhäute werden in Südafrika zu Sätteln oder Peitschen ver wendet, die Eingeborenen fertigen daraus Schilder. Bogensehnen und Sandalen. Der Kaufwerth einer erbeuteten Girasse variirt am Plae zwischen 80 und 100 Mark. Wegen eines eigenartigen Schwindels wurden sieben Personen in der Nähe des Postamtes (livia. Ala., mit Gefängniß und je SI00 Geldstrafe belegt. Sie gründeten im Jahre 1891 zehn verschiedene Geschäftshäuser mit verschiedenen Signaturen, natürlich alles nur auf dem Papier, denn in Olivia befindet sich außer dem Postamte nnr ein einziges Haus und nicht einmal ein Ladcn. Durch Briefe, welche die Namen der verschiedenen Firmen an der Spie trugen, bestellten die Spitzbuben sodann aus allen Weltrichtungen Waaren, welche sie brüder lich unter sich vertheilten. Die Oper im Schlitz Park zu Milwaukee ist zum zweiten Male in die Brüche gegangen und Vorstellungen werden, wenigstens in diesein Sommer, nicht mehr gegeben wer den. Diese zweite Katastrophe wurde dadurch herbeigeführt, daß Herr Viviam und Frau von Couteren sich weiaerten. zu singen, wenn ihnen nicht ihre Gage ausbezahlt würde. Impresario Martens aber konnte mit bestem Willen nicht zahlen. Er betheuert : das Publikum habe so wenig

Interesse für das Unternehmen gezeigt, ! daß er dadurch in Schulden gestürzt lourde. Seit er die Leitung der Oper : übernommen, hätte er $1363 einge-' nommen. während die Ausgaben sich aus 51473 beliefen. Die größte Ein-j nähme an einem Tage hätte nur $182 : betragen. Das Ackerbaudepartement hat dieser Tage einen Bericht über die zu Geweben verwendbaren Pflanzen veröffentlicht. Es bespricht die jungsten Untersuchungen über den Flor! daer Hanf und verschiedene Agavenarten. Auch dem Neuseeländer-Flachs toird Aufmerksamkeit zugewendet. Unser Statistiker macht darauf aufmerksam, daß Pflanzenstoffe, die zu Geweben qe!qnet sind, jährlich im Werthe von $8,ÖW,QQQ in die Ver. Staaten eingeführt werden. Viele davon konnten unsere Farmer selber bauen, wenn sie ihre Aufmerksamkeit darauf richteten. Auffallend ist namentlich, daß in manchen Gegenden des Nord Westens Flachs nur des Samens wegen gebaut wird. Die Stengel, aus denen man jn Bielefeld werthvolle Leinwand herstellt, werden hier weggeworfen. N o ch l a n g e w e r d e n die Zahnärzte Dr. Schönemann und Dr. Leftowitz in Willjamsburg. N. Y., ay die Aufregung denken, welche dieser Tage eine Frau unter dem Einflüsse von Lachgas in ihren Brooklyn Dental Parlors". verursachte. Eines Mittags nämlich erschien die 35 Jahre alte Frau C. Emitb aus No. 166 Hope Str. in dem Atelier der erwähnten Zahnärzte, um sich durch dss Auszie hln eines schlechten Zahnes von einem deftigen Zahnweh befreien zu lassen. Sie wünschte Lachgas zu nehmen und setzte sich entschlossen aus den Operationsstuhl. Die' beiden Aerzte brachten ihr sodann das Gas bei, und Dr. Leskowitz hatte eben den Schmerz derursachenden Stockzahn herausgezogen, als die Patientin mit einem sürchters lichen Schrei in die Hohe sprang, die beiden 'vor Erstaunen und Schrecken sprachlosen Zahnärzte durch wuchtige Faustschl'M jy' eine Ecke des Zimmers schleuderte, den Tisch mij den Jnstrumenten umstieß und sich dann schnürstracks durch das offene Fenster 'jn den Hofraum stürzte. Glücklicherm wurde ihr Fall durch ein Sonnendach geschwächt, und sie kam mit einem Ärmbruch pgvon, der ihre Ueberführung nach dem Et. ffatharines Hospital nothwendig macht. (Zä dauerte lange, ebe sich die bezden ZahkUrzje von ihrem Schrecken erholten sowobj Dr. Schönemann, als auch Dr. Les-, kowitz sind von kleiner Statur, wahrend Frau Smjth polle 186 Pfund wiegt ; es ist daher leiazj erklärlich. i daß eine so heftige Berührung mi ihren pausten keineItveas' anaknehi?

war. Die Zahnärzte tonnen sich den ; sonderbaren Vorfall nicht and?r' er-' klären, als daß die Frau k.,' Zas '

nicht vertragen konnte und deshalb in eine Art Tollwuth verfiel. Das sonst so ruhige Städtchen Plainsicld, N. I., war in fieberhafter Aufregung so erzählt die N. ?). Zeitung". Männer und Frauen drängten sich dem Westende der Stadt zu, bis beinahe 1800 Per-! sonen schreiend und johlend das Wohnhaus des angesehenen Bürgers! Charles Parmele umstanden. Laut forderten sie sein Blut. Wieder und wieder versuchten die Aufgeregten, das Haus zu stürmen und nur schwer konnte die gesammte Polizemmcht derStadt die Ausführung des Vorha-, bens vtthmdern. Und .'drrnnen im Hause, hinter vcrbarrikadirten Thüren und sestgeschlossenen Fensterläden ging Parmele unruhig auf und ab, auf das Aeußerste gefaßt und entschlössen, sein Leben mit seinem Revolver so theuer als möglich zu derkaufen. Er bereute jetzt schwer, Die unnöthige und raffinirte Grausamkeit, mit der er den jungen John Taylor behandelt hatte. Als er um 6 Uhr von seiner Arbeit in der Pond-Werkzeug-Fabrik zurückkehrte, hatte er den Knaben beim Aepfelstehlen in seinem Garten abgefaßt. An ihm wollte er ein Exempel statuiren. Er prügelte ihn deshalb nicket einfach durch, sondern band die Hände de Jungen an den Gelenken zusammen und hängte ihn dann, wie die spanischen Inquisitoren im Mittelalter es thaten, so hoch auf. daß seine Zehen gerade noch den Fußboden berührten. So ließ er ihn eine halbe Stunde hängen, bis er einen Verhaftsbefehl gegen den Jungen erlangt hatte. Das Geschrei des Gefolterten brachte seine Mutterund ihre Nachbarn zur Stelle. Drohend umdrängten sie das Haus. Als dann endlich der Junge befreit war und mit erkalteten Händen und geschwollenen Handgelenken vor die Menge trat, konnte dieselbe kaum noch an stch halten. Die Polizei mußte verschiedene Verhaftungen vornehmen. Bis Mitternacht umstanden die Leute das Haus, fest entschlossen, den Menschen zu lynchen, sobald die Polizei sich mit ihm zeigen würde. Durch eine List gelang es jedoch derselben, Parmele glücklich in Sicherheit zu bringen. '7 ::;:n;guni tui)t 1 1 1 1 seinen Tod fand der Bremser Carpen terin La Crosse. Wisc. 'Währender sich in seinem Stuhle schaukelte, verlor tr pl tzlich das Gleichgewicht und siel in tne Glasthür. wobei er eine derartige tiefe Wunde am Halse erlitt, daß er in wenigen Minuten seinen Geist aus gab. VomBlitze erschlagen wnrde während eines Gewitters der berühmte Pavgänger Wittes Rüssel" im Stalle auf der Taylor'schen Rennbahn in Fn?. port. JUs. Da5 cchtjührige edle Pferd, welche; auf geschäht war, hatte eine Probemcile in 2.09 Minuten zurückgelegt; sein Ne.ord l trug 2. 14 Minuten. Vom i( ,Sl.,Zl)e. D i st a n z r e i r e il. S ch w i in men, Tistlinzgehen, Tistauzsahrell zu tilgen, Bi.u.te und Sch ebkarren da 5 Alles ist teleits dagewe en. Der Tistanziport treibt aber immer frische Bliitben und das Neueste ist. daß er sie lich auf künstlerischem Gebiete sucht. Der nächste Tistanzweltstreit wird ein Tiita:v',s'ilgen sein, das berufen er scheint, selbst den berühmten Wettgesang aus der Wartburg in Schatten zu stellen. Als Arrangeur des üstan', singcns" wird der atad.mi ch.- Ge.'angverein zu Wien sungiren, der damit seine erste Beranstaltung nach den Fc rien halten will. Für den Zweck wird ein eigener lgnon" compnirt und die Preisdewerber werden sich im (ihm: und in Einzelleistung an dessen Wiedergabe betheiligen. Für die Preisrichter werden verschiedene Faktoren maßgebend sein. Die Höhe des Toncs. die Echnej. ligleit und Geläufigkeit, mit welcher ex gebracht, die Ausdauer, mit welcher ex festgehalten wird u. f. w. Auch ein Weitfingen soll eine Nummer des Pro gramms bilden, nur darf man da nicht an die bisher üblichen D.stanzposten zwischen S!!ien-Florisdorf und BerlinTempelhofer Feld denken. Die Eoncurrenten. die man in erster Reihe un ter den Mitgliedern des akademischen Gesangvereins zu suchen haben wird, werden sich vorwiegend aus Am teurS" zu.ammenseen. Von der Enthüll ungSseier des Denkmals für die 1850 bei Friedrichstadt gefallenen SchleswigHolsteiner wnd'noch einiges über den bei der Feier anwesenden' Genera von Wrangel berichtet. Es heißt Ma; Sejne Liebenswürdigkeit und seine Bescheidenheit, mit welcher er die ihm fortwährend entgegengebrachten Ovationen und den Nuhm seiner Geleenthaten auf andere zu richten trachiek, gewann ihm rasch die Herzen aller AnHtseNdey. Wir vernahmen aus seinem eigenen Munde die Erzählung der Thatsache, ' welche ihm den in Schleswig-Holstein bekannjen Ehrenn,amen deß Trommlers von Koldjng" einbrachte. Pastor Harder-Hemming-steht erzähl auf eine Aufforderung diese Geschichte, worauf Se. Excellenz sich erhob und. berichtigend etwa Folgendes mittheilte: Es war jene yeldcnthat wohl nichts weiter als eine Folge meiner Angst um einige schwer bedrängte Kameraden. Nachdem mir nämlich in der Schlacht bei Ko'.din.z n die Stadt eingedrungen waren, mußten wir im Straßenkampfe fast jepeyM Kreit mit schwerer Mühe erkämpfen. Uuh alltN Häusern schössen dänische SoldatkN auf dif vordringenden Schleswig-Holsteinerz 'sie wurde.'? von den Bewohnern der Stadt unterstützt. Fast alle Nebenstraßen waren du,$ Barrikaden von beträchtlicher Höhe abgesperrt' ' $j bemerkte ich zu Mtimm Schreckey eme Abjheiuns unserer Jäger, welche iy der MteWe, fahr waren, abgeschnitten zu werden, wenn es nicht gelang, ihnen den Zugqngder Straße, die durch eine Barrin .., ZtL .r, t ni '

lade gesperrt war, zu offnen. Unter den Abgeschnittenen bemerkte ich unter anderen auch meinen Freund Hauptmann von Fuchs-Nordhoff, welcher jetzt, hier neben mir sitzt. In meiner Angst ergriff ich eine Trommel und feuerte nun meine Leute an, vorwärts zu gehen und die Barrikade soweit herunterzurcißen, bis es den Abgeschnittcnen ermöglicht wurde, herüberzuklertern. Als ich den ersten gerettet sah, ging ich mit meinen Leuten weiter vorwärts." Auch während des Cornmerses hatte man Gelegenheit, di? große Bescheidenheit des hochverdienten Mannes zu bewundern. Als ein Kampfgenosse von 1870 71 in einer Nede, wic sie die Begeisterung des Augenblicks ihm eingab, die hohen Verdicnste schilderte, welche sich der hohe Herr um die 18. Division besonders auch während oes Krieges erworben habt, erwiderte er: Aber nicht ich habe die Schlachten geschlagen, sondern Ihr seid es gewesen, ich ;aU Euch nur den Feind gezeigt, Ihr aber habt ihn zu Paaren getrieben!" MoritzvonSchwind, dem Maler des deutschen Märchens, dem Schöpfer der schönen Melusine", der sieben Raben", des Aschenbrödel" und Dornröschen", ist am 4. d. M.. zweiundzwanzig Jahre nach seinem Tode, in den Jsaranlagen zu München ein Denkmal gesetzt worden. Das Denkmal ist in romantischem Stil gehalten und zeigt auf einem Granitsockel die überlebensgroße, charakteristisch erfaßte Büste Schwinds. Zu beiden Seiten desSockels befinden sich zwei lebensgroße Figuren in fitzender Stellung! die Legende" und die Sage"; den Sockel selbst schmückt ein Relief: die Poesie". Diese alleaorischen Gestalten sind noch unter der persönlichen Leitung Hähnel's von dessen Schüler Schnander ausgeführt worden. Die Broncegüsse der Büste, die zwei Seitensiguren des Reliefs hat der Münchener Bildhauer Ferdinand v. Miller geliefert. In Lichterfelde starb unlängst, 77 Jahre alt, ein vergessener Künstler, dessen Virtuosen-Ruhm vor Jahrzehnten durch die ganze musikalische Welt klang: Moritz Nabich. berühmter Posaunist, 18491853 der großherzoglichen Kapelle in Weimar angehörend. Die Zeitgenossen bewunderten seinen großen, edlen Ton; nach Queisser (gestorben 1846 als Mitglied der Leipziger Kapelle) war er der b:deutendste Meister auf dem anscheinend so ungefügen Instrumente. Reisen in's Ausland vermehrten seinen Ruf und erhöhten sein Ansehen. Der neunjährige Schulknabe Friedrich Prause in Stolzmütz. Kreis Lcobschütz. rettete am 10. Md d. I. einen im Zinnafluß verunglückten fünfjährigen Knaben vom Tode des Ertrinkens. In Anerkennung der hierbei bewiesenen Geistesgegenwart und Hilfsbereitschaft ist' dem muthigen Knaben von dem Regierungspräsidenten in Oppeln eine Prämie von 30

Mark bewilligt worden, welche aus ein Sparkassenbuch eingezahlt werden wird, das dem Prause zu freier Verfügung übergeben wird, soba, rj.rt?, myrig wlro. Die Breslauer Schulbchörde hat in einem an die Eltern erlassenen Mahnwort die Kinder dringend gewarnt, die Schulbücher in der Hand oder in Mappen zu tragen, weil dies durch die einseitige Belastung der Wirbelsäule unfehlbar zur seitlichen Verkrümmung derselben führen müsse; mit warmen Worten wird dagegen der gute alte Schulranzen" empfohlen. De? Gerichtshof in Brügge verurtheilte kürzlich den Leiter der Glücksspiele zu Ostende zu acht Tagen Gefängniß und 5000 Frcs. Buße, die anderen Angeklagten zu Geldbußen zwischen 3000 und 100 Frcs. Das Spielmaterial und eine Summe von 26.000 Frcs. wurde konfiscirt. Aus Paris wird geschrie ben: .deiner der Bcrsasier von Schauerromanen. welche in illustrirten Lie'erungcn v.'N dn vvxstäkti chen e'crn und nkrvelischlv.ichen Porticrzfiaucn zu Tauscndeu ver chlungen werden, hatte bisher eine so dramati'.chk yan,d'u:ig m er iiöiii gewußt. w:e die. deren 5chau p'ay !ie Lcine-nscl bei Asni reZ die. cr Tage war. Ein 0'cm"lschäiid'er von SaZnt Ciuti, Jcan Tusor. wo .te sich cii'.cn guten Tag anthun und .rar t scjucr (beliebten, d.r li'jährigen Ähcre'e tu l'ou.' noch den schattigen Äucil bi'r n 1 gftointtn-n. ini m Freien jn ljuiren. ifaum hatte daß Pärchen in erncr Bilschcn'chän'e Platz genommen, als Zank ausbrach und der äusbrauscnde Tusour dem jungen Mädchen einige derbe Hiebe verfemte. Ties beschämt über die erhaltenen Schläge rannte .die Duclon auf und davon uud ejltL hem Strome zu. dessen 2'eUcn bald über ihrem Kopfe z gmmenschlugcn. Jett war Tufour N)U wahnsinnig vor Schmerz und Reue: inden Fischer den Leichnam aus dem Wasser ans Per brachten, ging der Gemü'ehindler nach dem Polizeicom'missariale. um die Anzeige zu erstatteiz und die Erlaubniß, die Leiche nach Saint (Huen zu bringen, zu ermirkey. Z)ex Polizeicommissär' entsprach seinem Wunsche und ggh Dusour einen Agen ten mit. der den inzwschn herbeige schassten Sarg an sejnen Bestimmungsp'rt begleiten sollte. Die Lejche würde auf einen Wagen gehoben, auf dem neben dem Kutscher der Polizist und Dusour saßen. Als das Geführte der Brücke von Asnieres nahe kam, wurde das Hferd scheu und lief schnurstracks in die Seine. Die Insassen konnten sofort geretiet werden, allein der Wa gen und da; Pferd gingen unter und der Sara schwamm langsam stromab wärts. ' Erst gegen drei Uhr Morgens . . ' i . c . t'.Lt -Zl . 'v . lOIinir ijuji irilisr yuuyui lorrvri,, nachdem man ihij währcztd mehrerer Stunden bei Fatlbtküchtung cuich hatte. JnAmsterd am sollte im Garten des Jndustriepalastes der Luftballon Königin Wilhelmina" aufstei- " .S Jr:'-i- r, rn aen. cyvn oi? mangelvqizey noif bereitungen ließen nichts Gutes ahnen, l Als die Taue losaelassen wurden, be-'

fürchtete man, daß der Korb, in dem sich einige Fahrgäste befanden, gegen das Dach des 'Palastes geschleudert werden würde. Durch Unvorsichtigkeit oder Zufall war der Anker aus dem Korbe gefallen und hakte sich an dem Dachgesims eines Hauses auf der Weteringschaus fest, während der Korb von Zeit zu Zeit mit dem Ballon zusammenstieß, sodaß man für die Luftreisenden das Aergste befürchtete. Es gelang, den Anker loszumachen, aber ein paar Häuser w ll.x halte er sich an einen Schornstein fest. Inzwischen waren zahlreiche Zuschauer in die Häuscr gedrungen, um Hilfe zu leisten. Es geschah dies aber in so wüster Weise, daß verschiedene Hausbewohner nicht anders glaubten, als daß die SocialDemokraten das Heft in Händen hätten und zur Plünderung der Häuser übergingen. Ein Hausbesitzer warf die Eindringlinge sammt und sonders die Treppen hinab. Die Menge, die auf die Platform der Dächer gekommen war, etwa l0 Köpfe, hielten den Korb fest, verlangte aber von den Insassen alsbald Geld, weil sie ihnen das Leben

gerettet hätte. Die Haltung dieser Netter war eine sehr drohende. Schließ lich kam die Polizei, die mit den Stökken auf das brutale Gesindel einhieb und dasselbe wieder auf die Straße trieb. Die Fahrgäste wurden dann aus ihrer qefährlichen Lage befreit und es gelang auch den Ballon aufzurollen. Die Verwüstungen, welche der Pöbel auf den Dächern angerichter hatte, spottet ieder Beschreibung. Am 6. Februar d. I. strandete im Schwarzen Meer ber Ba tum der Dampfer Reinbeck"; von den Passagieren wurden nur neun an's Land gebracht. Erst jejt wird bekannt, daß die Rettung dieser neun Personen der Aufopferung eines deutschen Seemannnes, des Steuermanns Tom Suden aus Euxhaven, zu verdanken ist. Er hat die Rettung der Passagiere in einem Korbe vermittelst der an Land gebrachten Leine bemerkstelligt. Die See war stürmisch aufgeregt, es herrschten 10 bis 12 Grad Kälte und die Leine wurde bald glatt und blank von Eis ; trotzdem unternahm der junge Mann die kühne Fahrt neun Mal. Beim letzten Mal kam er völlig erstarrt vor Kälte und erschöpft am Lande an und mußte in's Lazareth gebracht werden. Hier wurde er von den Nüssen, die in enthusiastischer Anerkennung des von ihm Geleisteten ausriefen : Solcher That ist nur ein Deutscher fähig !" wohlwollend verpflegt. Aber seine Aufopferung sollte noch eine andere Belohnung sinden ; als er wieder hergestellt war, wurde ihm von einer Deputation hochstehender russischer Beamten ein silberner, inwendig vergoldeter Becher überreicht, der auf der Vorderfeite in einem Lorbeerkranz die In schrist : Batum, 6. 2. 93," auf der Rückseite die deutschen Worte : Zur Erinnerung" trägt. Nugentobler in y o n hat eine Blindenschrift erfunden, die ohneweiters zedem Laien verständlich ist. Sie besteht aus einer Combina tion von Punkten, welche sich den Formen der gebräuchlichen Buchstaben so fc-uu: .. t ölietzen. daß man . dieselbe leicht zu lesen vermaq. Die früher übliche Schrift (das Alphabet Braille) setzt sich aus einer Summe von willkürlich zusammengestellten Punkten zusammen, deren Entzifferung nur den darin unterwiesenen Blinden möglich ist. Professor Nouxvon der medicinischen Zsäcultät zu Ldon will vor Kurzem eine neue Art der (lholera Behandlung erfunden haben. Er behauptet, daß die Abkochung von Gerstenkeimen sofort das Erbrechen und die Entleerungen stillten. Das Mitjel wird hergestellt, indem man 50 Gramm der Trockensubstanz in einem Liter Wasser kochen läßt. Das Mjj; tel läßt wenigstens an Einfachheit nichts zu wünschen übrig. Vielleicht ist es auch gut. Schön und rein Soll das Haus stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft mau bei i S m c d c l 42.0 Ost McEartt, Str. llnter denOdd FeUows wob' bekannt. - Julius Grummann, der Jahre lang über das Odd FeUoms Gebäude die Aussicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesigen Arzte vom Bruch kurirt. Die VoUstän digkeit leiner Heilung drückt Herr (Ärummann in folgender Weise auS : Indianapolis, 24. März, 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober' im Jahre 1884 von Doktor W. H.' Nott fur einetz Bruch, auf der linken Seite behandelt wurve. Am 1. November n?urde ich als kurirt betrachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, Custodian des Odd FcslomZ Gebäudes, Nordost Ecke PennsylvanZa und Wafß. inqton Str. ' ! Wir beantworten alle Anfragen per Post! in prompter Welse. Dr. W. H. Nott, fett 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten Jahren dle Kurirung von Bruch zur Spezjalit'N gemacht. Er macht alle Untersuchungen' und, -ferneres Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Rupture Cure Co.. 20 West Washington Straße, Jndignapolis, Jnp. Umgezogeu. Er ist Hier um Hierzu lleiben." Die zunehmende Prazis bti Dr. arfer. deS Augen, dno Ohren Ärzte.. z:iuttA itju. nach ßvoBCvrn Staumlichkcltcn umzuzirden. wiethcle deshalb die Näumlichkeilen im zivr,.n Stock des Iron Block . IVA tßS. Wawingtpu Ttr., nächst zn Bowrn-Merrill i&o's, sür fünf ahrr. no er ausgcj'lchnck? Clficcn singeiichtct hat für die Äehandlungl von Angr. Ohr, 'ase und Hals und die Änserklgung von Briucn, künstlichen Äu gen und die lÄeradcsteUung von Schielaugen, so wie die Operation zur Ent'crnung de Stars rorzunrhmen, zu P. eisen. für Alle e,reichbao. S ousultation frei uo Jedermann elgele. -.

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FLr Schvlkdel und Cchlsflosigkeit. 2 St. Louis, 319 MailZSa. Naö dem erste LSffelvoll dos ..Vastor König' NervenStürker" Ichlirs iä wieder yut, toai dorh icht der all war. und tii?r Ttaj mtm sujiano gründlich, so datz auch der Schwindel vnjchwand. Ich mvfeble dkfthalb daS Mittel aus '4 Beste. 1310 ?L Zroadway. ..nuq, 407 23. 40. St, N. y., 27. Okt. 1831. fXmr !A 19 Afcv Taa tn fntTn fcfcnft mar. v iisu iy 3V .'f i so hab ich doch keine einzigen AnjaU gehabt, seitdem ich den Gebrauch von ..Valtor KSnia'i ervenEtar!erbkgann. und ich muh meine cnciung diesem Mittel zuschreiben. Ich habt diese Mittel ein tfi. Heide, an der venue, mobnbast. mpsohlenz ebenjall einem Dr. Block ander . 117. Ct.. welcher e bei einem seiner Patienten mit, sür Eie schmcicheihastem Ersolge. anwendete. gantet UHvancti. ''u werthvolleS Buch für Nervenloidend, iViXl und tute Prcbc.JlajHe zugesandt. Slruu J erhalten auch die Medizin umsonst. . Tiefe Medizin wurde seit dem Jahre 187 von dem Sochw. Pastor Suig in ort Wayne. Jnd. zubereitet iat jetzt unter seiner Anroeisung von der K0ENIG MEDICINE CO., i3S Ilandolpk St CTIICACO, ti pothekern zu habe sür 31.00 die Jlasche, U Flasche für ?5.00, grobe 1.75, O ,r tf.oo. In Andianapvl! tn den deutschen Apotheke lütt ft. SiHII Knnkir. Kl ffU.ft Mist Str. und üfie Sud au Str. und Lincoln ane. Dr. WAS?, Office: 1Z4 Nord Pennsylvania Str. Ossice-Ttunden von 2 llbr Nachm. No. 425 Madison Avenue. CtU'iden von 10 11 Uhr Borm. Wohnung: lö? N.Aladam str. ;ei.rnontftr. I(ejb.ün 'Nce v'ö. itupoon . j Wohnuna. Dr. Burckhardt, Veutscher Ärzt. Office und Wohnung: 382 Süd Meridian Str. Osnck-Ltundrn : bis 9 Uhr Borm. 2 bli 3 ihr Naä,m. 7 bi Uhr bds. Sonntags 9 Lormittags. Telephon HO. Mary C. Lloyd, Zahttärztin, -jimmr No. 19, über Fletcher's Bank, gegm über vom New Zlork Store. Dr. C. N. Schaefer, Zörzt und Chirurg, o. 430 Madison Avenue, n.'.he MorriZ Str. Svrrctslundkn : 7:30-9 UhrMorgen. ! ZUHr acdmiltaas. 7:.w 9 Uhr drnd. Telephon -ZH'i. ÜDb-. (K eiN, No. 38 Ost Ohio Straße. Si'irct.slunden : hli Uhr Vormittag?, 14 lkzl,m,!lags und 7- brnd. Sontitals von i litt 'achuilttags. Dr. I. Bühl er, Deutscher Arzt. Osfice und Wohnung: 33 7 Sud Delaware Straße. Osftcetunden: 8 9Nhrrm.: Z Z Uhr acbm. : 7 9 Udr Abend. Telephon 1146. Dr. Wagner, osfice: Zlo. 0 Gvi Ghio Str. Ossice-Slunden : 9--10 Uh, crrn!tao. 5-4 ihr Nachmittag. 'Sohnung: Scke Broaday und V'nrok ve. Telephon Slä. I)r. Ainelia K. Keller, Office: -Ulf) Sud Meridian Straße. t 9 II, l'hr Borm. Olnre-Ttunden : t 4 !l'r ackm. ( 9'izrAbendS. Telephon 907. Tl Iß Alm -J-A. Ji. 9 Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Offtce: No. m Ost SKichigan Strasze. (liefe Maffachnsettt elvenue.) Täglich von 2 t Uhr. Sonntag! ausgenommen. Bandagen und wundärztliche Apparate, ruchdändef, ruifen, Schienen un alle wundärztlkchen tkgenftqnde. Zai größte Lager künstlicherAugg. . Wra. H. Armstrong & Co., 77 Süd Jllinoi Straße. CllXS. 0. MUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. Zlp. CpT WirAiznn pvc)z, Ecke Coburn SfrV Telephon V7. acktalocke an drr eitenthre. i,.'ezepZe?agS undachkö iorgsälliggejüllt. ürriesldlicZerüttg'. Kerd. A. Müller, lNachsolger von George Müller.) Apothefter. ?ie userttgvng von Nezehte geschieht t . ,vljsflger. schdexftindtgerketse. SßZyeg.lIFf der Ost Washington und OK Otr. Telephon 870. Keine Heilung ! Keine Bezahlung (tm. t Cröäs-eye3acurtdbr Dr."Biärltcf iir-oi.nint! Irr a nrfw imwntvskn4 vM-mwMi i ' ' 'Im, sJ v' Schielaugen. Wie fie von Dr. Barker durch eine neue, verbesserte fchmerzlose Methode kürirt werden372 Falle in Indianapolis gebeittdon denen c r . w? nr Mfe T cw r te liq vmontlcy uvmeuaen rannen. ixai Att WIH.iWlfA " .w . yj vvtitwu. .

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