Indiana Tribüne, Volume 16, Number 321, Indianapolis, Marion County, 9 August 1893 — Page 1
x o o o n ?? - -O rlC AA r ! ks A svs v y v w v w W u Jahrgang 1. Office: No. 18 Süd Alabama Straße. Na. 21 Indianapolis, Indiano, AUttwoch, den 9. August L92.
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Editorielles. Man hat den preußischen Schulmeiste? den Sieger von Sadowa geheißen, wenn man aber zusieht, wie es da draußen im alten Vaterlande mit den Schulen bestellt ist, und wie taglich die Militärlasten größer werden, dann wird man jene Idee nur mehr als Satyre betrachten müssen. Während Millionen über Millionen für das Militär verwandt werden,
kargt und geizt die deutsche Regierung betreffs der Schulen und der Lehrer. Bebel legte kürzlich im Reichstage einige statistische Thatsachen vor, welche das Elend des deutschen Schulmeisters und die Vernachlässigung der Schulen zeigen. Im deutschen Heere kommt auf sechs bis sieben Gemeine ein Unterofsizier, also gewissermassen ein militarischer Schulmeister, aber in den Schulen kommt auf 70 bis 80 ja zuweilen auf 100 bis 150 Kinder ein Lehrer. Das deutsche Reich hat Geld genug, für die Bezahlung von Unterofsizieren, aber nicht genug für die Bezahlung von Schulmeistern Nach dem Heft 120 der Preußischen Statistik" saßen im Jahre 1891 in überfüllten Klassen 1.601,182 von im Ganzen 5,229,891 schulpflichtigen Kindern und zwar in Klassen mit 81 100 (einklassige Schulen) 1,309,175, in Klassen mit 101150 beziehungsweise 91120 Schülern 32-1,821 und in Klassen mit mehr als 150 beziehungsweise 120 Kindern 27,18ö Kinder. Von den ca. 70.000 preußischen Lehrern und Lehrerinnen haben 9000 ein Gehalt von mehr als 1350 Mark ; 30,000, also beinahe die Hälfte, leben mit Kind und Kegel von weniger als 900 Mark jährlich ; nicht weniger als 20,878 haben unter 800 Mark und 3200 gar unter 600 Mark. Ganz anders gestellt sind die Geistlichen. ' Der Oberpfarrer in Heldrungen bezieht mit einem Einkommen, von jährlich 8957 Mark 514 Mark mehr als die sammtlichen acht städtischen Lehrer, dcr Psarrer in Zahna 1701, der in Ermsleben 2313 Mark mehr als die sechs städti schen Lehrer. Roitsch bei Bilterfeld zahlt seinem Seelsorger doppelt so viel Gehalt als seinen fünf Lehrern zusammen, der Pfarrer in Wcban (Weißen fels) gar erhält viermal so viel Gehalt als die beiden dortigen Lehrer. Auch für die Hinterlassenen der Lehrcr ist schlecht gesorgt. Kürzlich wurde eine Lehrerswittwe aus einem Ort bei Gumbinnen wegen Diebstahls verurtheilt, weil sie aus Noth ein paar schessel Tannzapfen aus dem Walde holte; ihre Pension beträgt 250 Mark pro Jahr. Die Wohnungsverhältnisse der ländlichen Lehrer sind wahrhaft idyllische z aus einem Gute in Hinter pommern, das dem bekannten Führer der Konservativen, Freiherrn von Minnigerode, gehört, wohnt ein Lehrer, der 80 Kinder zu unternchten hat, mit dem Schäfer unter einem Strohdache; ein halbverfallenes Loch ist die Behausung des Erziehers der kommenden Generation". Das sind bloß einzelne Beispiele. Während die Gehalte der Civil- und wilifiirhMrntfn ttia erkokt werden. I" w v v L geschieht für die Lehrer nichts. Das ist der Fluch des Militarismus. Wird das deutsch Volk ihn noch lange tragen ? Drahtnachrichten i i i Inland. Wetterauösichten. Für Zndiana : Etwas wärmer heute Nacht; zunehmende Bewölkung morgen. t Der Kongreß. Washington, D. E., 8. August. Der Kampf in der Silberfrage ging im Senat sofort los. Hill von New Aork reichte eine Bill zum Widerruf des Shermangesetzes ein. Stewart von Nevada reichte zwei Bills ein und hielt eine Rede, worin er sich gegen den Wi derruf des Gesebes erklärte. Eine der beiden Bills bezweckt die Ausgabe von 100 Millionen in Schatzamtsnoten. Eine Anzahl Petitionen für und wider den Widerruf deS Shermangesetzes wurde vorgelegt und Alles wurde an daS Fmanzcomite verwiesen. Dann folgte eine part,eipo!.itische Debatte in Welcher sich die Senatoren gegenseitig Porwürfe machten, daß sie Schuld an dem Gesetze seien, worauf sich der Se nat vertagte.
3m Hause wurden einige Eonieste erledigt, sonst geschah nichts. Bland berief einen Cancus der Silbcrleute. Die meisten Silberlcute sind Willcnk, die Silberfrage in Plenarsitzung zu
erledigen und sie an ein Comite zu verweisen. DieS verstößt jedoch gegen die Regeln des Hauses und somit ist die Sache noch in Schwebe. . ... Ein Wort C a r t e r Harris o n's Chicago, 3ll., 8. August. Bei dem Empfange der hier in Konvention versammelten Militärärzte der Ver. Staaten' Nationalgarden sagte heute der Mayor Carter Harrison unter Anderem : In Chicago giebt es jetzt etwa 200,000 unbeschäftigte und bei nahe mittellose Arbeiter. Wenn der Kongreß uns nicht bald Geld schafft, dann werden wir einen Ausruhr erleben, welcher das ganze Land crschüttern wird. m .. m Ausland. Der internationale Arbei-ter-Kongreß. Zürich,?. Aug. In der heutigen Sitzung des internationalen ArbeiterKongresses ging es recht lebhaft zu. Zuerst kam es zu einer hitzigen Debatte über die Frage, ob anarchistischen und unabhängigen Sozialisten, welche in gehöriger Weise als Delegaten akkredirt sind, gestattet werden solle, dem Kongreß beizuwohnen. Herr Cahan, aus den Ver. Staaten, befürwortete die Ausschließung der franzosischen und der holländischen Delegaten. Schließlich wurde eine Resolution angenomnen, nur Delegaten von solchen Organisationen zuzulassen, welche die Noth. wi?ndigkeit der aktiven Betheiligung der Arbeiterklasse an der Politik anerkennen. Die Annahme dieser Resolution, welche gleichbedeutend mit der Aus chließung der Anarchisten war, führte
zu einem furchtbzrenAufruhiDZcr?.c.t7 Herr Knodcl zollt der
anarchistischen Delegaten weigerten sich. den Saal zu verlassen und einige derelben mußten mit Gewalt an die Luft gesetzt werden. In der Aufregung machte Herr Landauer, ein Berliner Anarchist, von seinem Stocke Gebrauch, wurde aber nach längerem, heftigen Kampfe überwältigt. Herr Singer aus Berlin wurde zum Vorsitzenden des Kongresses gewählt. Zürich, 7. Aug. Der internationale Arbeiterkongreß setzte heute seine Berathungen fort. In dem Kongreß sind jetzt 18 Nationen vertreten und die Gesammtzahl der Delegaten beläuft sich auf 385. Davon sind 92 Deutsche, 65 Engländer, 58 Franzosen. Die übrigen repralentiren fünfzehn andere Nationen. Die Frage, ob anarchistische und unabhängige Sozialisten z -gelassen werden sollen, wurde heute wieder aufgenommen und die Angelegenheit an den Ausschuß für stehende Regeln verwiesen. Ein österreichischer Delegat beantragte Ausdruck der Sympathie für die englischen streikenden Kohlenarbeiter ; ein belgischer Delegat beantragte eine Sammlung für dieselben. Pickard, ein englischer Delegat, dankte für den Beschluß und fügte hinzu: Obgleich die finanzielle Stellung der Streiker eine sehr starke fei, würde eine Kollekte doch von großem Werthe sein. denn sie würde einen glänzenden Be weis des internationalen Zusammen Haltens liefern, welche, soweit Arbei terbewegungen in Betracht kommen, weit wichtiger sei, als alle Kollekten. Hierauf wurde in der That eine Ko! lekte veranstaltet. Die deutschen De legaten steuerten 2 Pfund Sterling zu sammen, während die Delegaten der anderen Nationen kleinere Summen gaben. D i e Cholera. N o m, 8. August. Der Premier Gioletti hat die hiesigen Vertreter auö wärtiger Mächte benachrichtigt, daß die Cholera in Alessandria erloschen und in Neapel im Abnehmen sei. In der letzteren Stadt sollen jetzt nicht mehr als ungefähr 12 neue Erkrankungen tagllch vorkommen. ' Die Regierung hat beschlossen, alle Pilgerfahrten nach Rom zu verbieten, im Jalle die Cholera fortfährt, fyfy in (Zuropa zu verbretten. Wien, 7. August. 3n Rumänien i .i und Galizien greift die Cholera immez
weiter um sich. Aus Lcmberg, der Hauptstadt von Galizien, sind mehrere Fälle berichtet worden. ... Schiffönachrichtcn.
Angekommen in : New A o r k : Darmstadt" von Bremen, Masellia" von Marseilles. London: Signalisirt Havel" von New Jork, Dresden" von Baltimore, Spaardam" von New Zork, Teutonic" von New Jork, Suevia" von New Aork, Ocean Prince" von New Sork. Antwerpen: La Flandre" von Philadelphia. EU0PA. P a s s a g e auf allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschasten eingezogen. Sprecht vor. Tl. M e tz g e r A g e n t u r. Feuer. Die Indianapolis Varnisch Co.," deren Präsident Herr John Ebn.r nnd Sekretär und Schatzmeister Herr E. F. Knodel ist, wurde heute Vormittag durch Feuer heimgesucht, das Dank der vorsichtigen Anlage der Fabrik auf seinen Heerd, das Filtrirhaus beschränkt wurde und nur einen Schaden von $800 1000 verursachte. Derselbe ist durch Versicherung in verschiedenen Gesellschasten vollständig gedeckt. Der Lack wird in einem Hitzegrad bis zu 340 Grad von dem Schmclzraum nach dem Filtrirraum gebracht und die sich bei der Abkühlung bildenden Gase erplodirten heute und setzten den Lack in Brand Der abgekühlte Lack wird durch zwei eiserne Röhren nach den Lagerräumen geleitet. Diese Röhren sind aber durch Sicherheitsventile geschlössen und diese verhinderten eine llebertragung des Feuers nach den Feuerwehr für ihr promptes Erschcinen und ihre treffliche Arbeit das gröjjtc Lob. ,,. Asflgnment. 3osephM. Ryder, Cigarren- und Weinhändlcr, hat heute Morgen ein Assignmeut gemacht. Trustee ist Tho mas Hanna, der als solcher $12,000 Bärgschaft gestellt hat. Die Aktiva b.-tragen gegen $10,00012.000, die Passiva dagegen $9,000. Das Assign ment ist, wie Ryder versichert, das Resultat eines 4jährigen Kampfes mit her Cigarrenmacher-llnion. Schließlich hat er vor dem Boycott der organisirten Arbeiter die Segel streichen müssen. Ryder ist derselbe, in dessen Besitz gefälschte Unionstempel gefunden wurden, und vielleicht deswegen von der Grand Jnry angeklagt werden wird. Ryder hofft nach Crledigung des Assignments sein Geschäft fortsetzen zu können. .. m Board of Public WorkS. Heutige Sitzung. Grundeigenthümer an. Cenftal Ave. kamen vor den. Board, um für die Straßenbahngesellschaft das Recht zu erwirken, ihre Pfosten an Centra! Ave. von St. Nary Str. bis zur Fall Creek qn der Seite der Straße aufzustellen. P.-r Board gab seine Zustimmung und dem Stadtrath wird eine diesbezügliche yrdinanz vorgelegt werden. Einige Grundeigenthümer i Fayttte Str., zwischen St. Clair und 1. Ttr., wünschen, daß der Kontrakt für Trottoirs dieses Jahr nicht vergeben werden soll, weil das Geld so schwer zu bekommen sei. Der Board sagte, sie würden nicht in der Eile sein, aber auf ein 3ahr könne es nicht verschoben werden. Die Kontrakte sollen am 16 vergeben werden. Grundeigenthümer an Shelby Str beschwerten sich darüber, daß die Straßenbahngesellschaft zwischen den Geleisen vor ihren Remisen nach dem Hauptgeleise mit Steinen pflasterte, während der Board die Asphaltpfla-. sterung über die volle Breite hex Straße ano.rdnete.. Df? Ingenieur wurde henachrichtigt, daß der Kontrakt n.icht qlz vollendet angenommen wer den könne, bis dieses geschehen sei. Der Board erlaubte dem G. A. R. Comite, an GrandStands" den Ge brauch der S:ühle in der TomMW Halle' unter der Bedi.ygu.na feafi es r effagen Schaden rahlt. .
Lzicsigcs.
' Dr. Morrow vom Gesundheitsrath von West Indianapolis beklagte sich über den Absallverbrennungsofen. Er wurde an den Gesundheitsrath verwiesen. I Klagen in Betreff der Abholung des
Abfalls von Frank H. I. Miller, 499 N. West Str. und H. C. Jasper 201 gleicher Ave. wurden an den Gesundheitsrath verwiesen. Jacob! & Maas erhielten dieErlaubniß einen Fahrweg über daö Trottoir an McCarty Straße nach ihrem Grundstück mit Backsteinpflastcrung zu conruiren. k t Mord! r i , . l Der Schuß, den der Selbstmörder Lopez Mumaugh auf seine Schwägerin vor einigen Wochen abfeuerte, hat dieselbe jetzt das Leben gekostet. Mary Wünsch, so heißt dieselbe, starb gestern Abend um 8 Uhr, im Hause ihrer Eltern, 33 Water Straße, im Alter von 23 Jahren. Die Kugel war in die rechte Brust gedrungen,, ohne edle heile vcrletztizu haben. Vor einer Woche noch befand sie sich bedeutend in der Besserung. Dr. Storch, der behand.lnde Arzt, meint, daß der Schuß die vorhandene Schwindsucht beschleu nigi und so den raschen Tod herbeigeführt hat. Der Coroncr wird eine Leichenschau abhalten. Eiu guter Witz. Berhamer machte gestern einen guten Witz. Im Court Haus fragte ihn gestern Jemand, warum er so niedergechlagen aussehe. Er antwortete, daß an dem Komite von Hundert zwei Stelen vakant geworden seien, und daß es hm Sorge mache, wie dieselben beetzt würden. j (Das Comite von Hundert beschaftigte sich nämlich s. Z. mit der Versolgung CoyS und Bernhamers wegen Mahlfö.lfchug,.und Joseph .Moor, welcher wegen großer Unterschlagg u flüchtig wurde, und Haughey. der Präsident der Jndpls. Nationalbank, waren Mitglieder desselben.) . Neue Corporatkonen. Folgende Gesellschaften wurden inkorporirt : CitizenS National Gas Co. von Logansport mit einem Aktienkapital von $250,000 ; Süd Meridian Str. Savings and Loan Assoc. No. 3 mit einem Aktienkapital von $100,000. Direktoren : Charles A. Gauß. Präsident ; August H. Plans, Vizepräsident ; 3ohn Ohleyer, Sekretär ; George F. Borst, Schatzmeister ; John R. Sourbcer, Charles Kösters, Frank Sträub, Henry I. Neinsels. Allison Coupon Co. von hier mit einem Kapital von $12.000. AuS den Gerichtshöfen. C. r i m i n a 1 g e r i cb t. Die Verhandlung in der Müllen Iiadeas corpus Sache wurde gestern Nachmittag im Criminalgericht fortgesetzt. Sarah Keelcy, Superintendentin der weiblichen Resormanstalt, wurde durch Ferd. Winter, Frau Alice Bsullen durch Harmon Everett vertreten. Legerer wictz zuerst nach, daß der Btz'ayor Sullivan kein Recht hatte, d'e Eleonore Müllen, alias Katie Fay. in die Resormschale bringen zu lassen, und daß nach Ablauf des auf zwei Jahre lautenden Urtheils die längere Freiheitsberaubung des Mädchens ungehörig und ungesetzlich sei, Anwalt Winter gab beides zu, bestritt aber in diesem Falle die Zaständigkeit des CriminalgerichtS, die Sache sei rein civil und gehöre in die Circuit Court. Richter Coj zieht den Fall in Erwagung. Elenore Müllen wurde heute Morgen von Richter Coz freigelassen und ihrer Mutter zurückgegeben. Die Reformschule wird die Sache aber bis in die Supreme Court verfolgen. -.ti 5keu.e Magen. m ßva 9. Waterspn hat in der SupeM Court eine Scheidungsklage gegen ihren Gatten, Marshall Waterson, an g-strengt. Sie wurden 1880 ehelich verbunden und haben zwei Kinder von 12 und 8 Jahren. Seit 10 Jahres behauptet die Klägerin, t hx Mann ein Geolneitzsäuser gewesen und habe sie geschlagen, gestoßen, getreten und geohrfeigte - Da- sie sich im Zustände hochgradiger Schwindsucht be-
findet, wünscht fie Scheidung und $1000 Alimente. Accanath Cmerson kann cs auch nicht mehr mit ihrem John Emerson aushalten. Er hat fie im ganzen durchaus vernachlässigt und bei einer Gelegenheit ihr zwei Zähne aus dem Munde geschlagen. Die Kheherrlichkeit zwischen Clara Berry und Orlie Berry dauerte knapp zwei Jahre, von November 1891 bis Juli 1893. Beide können es nicht mehr miteinander aushalten. Die Klägerin bezichtigt ihren Gatten mehrfachen Ehebruchs und behauptet, dab er sie in ihrer Krankheit vernachlässigt habe. Sie bittet um Scheidung, Alimente und Vormundschaft über ihr Kind. Ephraim Kroot, der Vater des von einem Motorwagen getödteten kleinen Jsaac Kroot, hat gegen die Straßenbahngesellschaft deswegen eine Schadenersatzklage auf $10,000 angestrengt. Einen zweiten Prozeß zur Erlangung von $20.000 Schmerzensgelder hat
er zugleich für seinen Sohn Jsidor Kroot eingebracht. Letzterer ist durch den Unfall zeitlebens zum Krüppel gemacht, da er ernsthafte Verletzungen am Kopf und der Brust erhielt. Silas Baldwin u. A. gegen Phoebe Metcalf. Schuldfordcrung auf $330. Jndiana Paint &z Roofing Co. gegen George Forsinger. Cchuldforderung auf $2533. , -..- ICCT William Brown ist aus seiner Wohnung 14. S. Mississippi Str. seit Montag Mittag verschwunden und noch nicht zurückgekehrt. Musiklehrer G. Leppert. No. 247 Ost Morris Straße, empsiehlt sich für den Unterricht auf.Piano und Vio line. Bedingungen mäßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der Lööler ertheilt. C7- Mary Gullion, 166 Hillside Avenue wohnhaft, brach beim Herabgehen in ihren Keller den linken Unter-arm.DrSluß-vonder Dispcnsury behandelte sie heute Morgen. ßCF Ein Unbekannter kam zu Dr. ChevviS, 82 Jndiana Avenue, vorge stern Morgen, Uep sich etwas verschreiben, verließ das Consultationszimmer, setzte sich auf des Doktors Bycicle und strampelte von bannen. Unsere Polizei sucht nach dem Diebe. tECJ John Haines, ein Farbiger, verübte vorige Nacht in dem Hause von Chas. Crosby in Mount Jackson einen Einbruch, wurde dabei aber ertappt und so jämmerlich verhauen, daß man für sein Leben furchtet. Friedensrichter Sculler von Wayne Township übergab ihn den Großgeschworenen. Haines wurde in unser Counthgesängniß geschafft. Es ,ft für Viele von Werth, sich zu Gemüthe zu führen, irrn große Weise des Ostens über die Frauen dachten. Ihr Urtheil ist das weis. man im Voraus in unserem Sinne nicht .galant", auch nicht unbefangen und frei, dafür aber gewährt 's Allen, die bei uns unter der Herrschaft des .schwachen Geschlechtes, sagen wir un. ter dem Pantoffel stehen, ein unbändiges Behagen sie fühlen sich so gewisser-, maßen geracht, und unseren Frauen selbst kann dieses Urtheil hier und da zu innerer Einkehr und zur Selbstprüfung wirksamer Anlaß werden. Der .Ostas. Lloyd? veröffentlicht in seiner neuesten Nummer Dogmen des großen Confucius über die Stellung des WeibeS, Sätze, hie zum Theil bis auf den heutigen Tag onerkannt werden. Sie lauten: .1) Pas Weib ist so verschieden vom Mann, wie die Erde vom Himmel. 2) ES be. steht ein Dualismus, nicht nur in der Körperorm, sondern auch in der inner, sten Natur. Der Mann gehört zum ,yang", das Weib zum ,yin. 3) Tod und alle sonstigen Uebel stammen von rn" her; Leben und Wohlergehen entstehen auS ,yinS" Unterordnung unter .yang", e ist alfo ein Naturgesetz, daß Weiber von den Männern unter Aussicht gehalten werden und keinen eigenen Willen haben sollen. 4) Weiber sind zwar auch menschliche Geschöpfe, aber sie gehören zu einem niedrigen Stande und können nie Gleichheit mit den Männern erreichen. 5) Der Zweck weiblicher Erziehuna soll daher sein: vollkommene, Unterwerfung, nicht Ausbildung und Entwickelung des Verstandes. - 6) Weh der können nicht eigenes Gluck haben, sie müssen für die Männer leben und arbei hen, 7) Nur alß Mutter eines Sohnes, als Vermittlerin der Fortsetzuna der Fa milie, kann das Weib der Erniedrigung entkommen und in einem gewissen Maß mit ihrem Minne gleich sein, aber auch dann nur in der HauSwirthschaft. 81 In der zukünftigen Welt ist der Vtand des WeibeS aanz derselbe, denn dort, ob, walten dieselben Naturgesetze. Die Iran ist nicht eichberechtigt mit ihrem Man??, 'sie achyrt ihm und ihr Glück hangt dayon ab, welches Opfer sie durch ihre Nachkommen bringt. Familiär. Da.M! Sagen Sie meinem Bräutigyiy, der Strauß wäre für. mich ml zu. kostbar! Behie.nter: Gnfc Fräul'n für Sie i$ un3 m 4 Heuert
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