Indiana Tribüne, Volume 16, Number 320, Indianapolis, Marion County, 8 August 1893 — Page 2

Jndian Tribiinc

i Erscheint ügtich und Sonntngs. Tiet2gliqe.Trtbü-kostrt durch den Träget ! Udent, pcr Woche, die SonmagS.Trtbüne" 6 j SentS per Woche. Beide zusammen IKEent, oder ! Cent pir Monat. PerPost,ugeschtckttnVor, usbezahlung per Jahr. Ossice : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., 8 August 1893'! San ffraneiöcoleute. VonFriedrich Dernburg. San Francisco ist auf einem Hü- !

gelland erbaut. Berg auf und Berg ' nchmungen Californiens spüren. C: ao ziehen sich die Straßen. Das gibt, i lüst weilt im Augenblick in Honowenn man Abends von Oeckland über ; lu, wo er im Zuckerinteresse die Gedie 0 nach der Stadt fahrt, ganz ; genbewegung gegen die Revolution eigene Effecte. Die Stadt präsentirt nd den Widerstand gegen die Ansich dann nicht wie New York in lan- mion leitet. Ihm paßt es nicht, gen parallelen Feuerlimen die Lich- amerikanische Arbeiterverhaltnisse auf

tern glitzern aus ihr wie bunte Steine in einem aus der Erde gezogenen schwarzen Felsblock. Am Tage beherrscht die graue Farbe des Felsblockes und der Häuser das Kolorit. Die Landschaft hat keinen großen Zug man wird in dieser Beziehung in (Kalifornien sehr verwöhnt aber sie ist pittoresk und mannigfaltig. Die Bai macht wunderliche Wendun- ( gen; roayreno oer ayri vericyieoen l sich unausgesetzt Meer und Beraes Häupter, die Felsen kommen und verschwinden. Es gemahnt das an die Einfahrt nach Athen, selbstverständlich ohne die klassische Erhabenheit und Einfachheit jener unerreichbaren Landschaft. Eine neue Stadt ein neues Räthsel! Ueber das Aeußere ist man ja rasch ! oruntirt. Man durchfährt die Stra- ; ßen, man steigt auf einen beherrschen- ' den Punkt und sieht über das, was j vor uns liegt, hinweg, wie über einen j Ameisenhaufen. Aber was da unten wimmelt, was da schafft und genießt, was da hofft und leidet! Die Menschen! Die Menschen! Die Amerikaner haben allen ihren Einrichtungen einen eigenen unifornien Charakter aufgeprägt. Wer einen Gasthof kennt, kennt alle; eine Wohnung, eine Speisekarte sieht wie die andere aus, eine Zeitung wie alle übrigen. Bor allem sieht eine Stadt .uZwiedie andere. "Wir-sind im Land der Quadrate; die Staaten sind nach Quadraten ausgelegt, die Countys, jede einzelne Farm, wie sollten die Stücke nicht quadratig sein! Alle gleichmäßig und nach einem Stil. Wie wenn sich Jemand bei einem Schneider gleichzeitig fünfzig Röcke nach demselben Schnitt bestellt hat; nur in der Farbe oder in dem Stoff etwas verschieden. Ich habe mich vergeblich bemüht, in FranciscoS Bauart etwas Besonderes auszufinden; hier und da" eiiriciscT Anklang an spanische Kerchenarchitektur. Nur die Sonne, die Luft, das juicti,- ic PslUllzenweli lauen lich nicht amerikanisiren, sie geben Francilco seine Eigenthümlichkeit. Auch die Menschen können sich diesen Einflüssen nicht ganz entziehen, so fest sie sonst in das Sankeehafte abgestempelt sind. Des Abends wimmelt die Bevölkerung die Trottoirs der großen Straße, der Marketstraße, ab, wie in Barcelona die Rambla oder in Marseille den berühmten Eannebiere. Crlhft Vier fiiMtsf i?nnfTnnrfi trmnf sich hier schüchtern auf die Speisekarte. Aber es ist doch nicht das... wir bleiben in Amerika. Ich habe nicht eine Privatequipage gesehen das schlechte Pflaster und das Auf und Ab der Straßen verbieten diesen Luxus. Damit fällt schon ein Erkennungszeichen der feinen Welt im Süden hinweg. Was sich auf den Trottoirs drängt, ist klassirt wie überall. Am ersten bekommt man noch einen Einblick in die Gesellschaft von San Francisco auf den großen - v ..7v .v-, .v.9. Ferrybooten, die nach den Sommer frischen jenseits er Bai führen. In

der Frauenwelt herrscht derselbe Ty- Der Antwort darauf weicht er vorpus wie überall in der Union. Der . sichtig aus. Dagegen hat er eine Blick ruht natürlich aus den führenden i ganze Reihe von Geschichten im Vor-

Gestalten unter den Frauen, das Mittelgut verschwindet. Jene aber haben immer nur die stolze Haltung, den kühnen Blick, die prononcirte und geschmackvolle Kleidung, welche die amerikanischen Ladys auszeichnet. Nur ganz vereinzelt etwas von dem Feuer und dcr leichten Grazie des Südens. Kostbare Geschöpfe nach jeder Richtung höchst kostbar, wie die hiesige Männerwelt klagt. Die Hallen der ganzen Gasthöfe sind überall in der Union ein- Versammlungsplatz der leitenden Persönlichkeiten; sie sind wie ein Forum, auf dem man sich in steter Fühlung mit den feinsten Bewegungen der öffentlichen Meinung hält; diesen Grundbedingungen jeden Erfolges in diesem Lande. Nirgends mehr als in San Francisco. Dort habe ich in wenig Stunden mehr präpotenie Männer ge sehen und gesprochen, als man in Berlin in. Tagen und Wochen erreichen könnte Politiker, Rechtsgelehrte, Kaufleute. -Die Fankees sind mit Recht wegen ihrer Verschlagenheit, ihrer Smartneß" berühmt. Diese besteht aber mehr in dem, was sie verbergen, als in dem was sie zeigen. Keine finstere, hinterhaltige Mienen, das wär: gegen die allgemein angenommene ZciU tik, würde mißfallen und Verdacht erregen. Leicht und scherzhaft fährt man über die Dinge hin, bis die Gelegcheit kommt, fest zuzugreiafen, dann aber haftet der Griff. Ein trefflicher. Orientirungsplatz sind auch die Salons des leitenden ; Photographen Mr. Taber. Auf den Wänden und in den Albums ist dort Wes versammelt. waS in ÄrgyciS -

zähltl Dort müssen stille halten, wenn man ihre? Gesichtern das Geheimni ftjvtt Existenz abfragen will. Nur ist es der ewige Jammer, daß die photographirten Gesichter der Frauen namentlich der schönen fragen: Nun. was saast Du nun dazu?" Und

vj GCfirntr der Männer saaen' ick vleenll)ler oer Scanner ,agen. iaj Mache Ml? Überhaupt Nlchtv daraus. Die Llldys der Gesellschaft V0N San Francisco beneken ibre Toiletten von Worth in Paris das kann man annähernd feststellen, die Kunst. sie zu tragen, kann leider nicht ver schickt werden; das ist in dem Lande der Neichgewordenen hier und da em bedauerlicher Mangel. Ich ließ mir das Bild von Klaus Spreckels zeigen, des Zuckerkönigs, wie er von seiner Stellung im Ring der Zuckerfabrikanten beikt. Seine ,stnb läkt sick in allen arost.en UnterHonolulu einziehen und die Labor Union" an die Stelle der Kuliwirth schaft treten zu sehen. Kaum ein Zweifel, daß seine Millionen die Sache in Honolulu und Washington regeln werden. Ein derbes, viereckiges Westfalengesicht, in dem Alles geschlossen ist bis auf die Augen, die groß und forschend axsbllcken. Eins der neb lichsten Bilder, die ich sah, ist die junge Frau ?prec!els. eme ludllch ange hauchte Schönheit, soweit ich nach der Photographie urtheilen konnte. Wie ich in dem Album berühmte? Männer blätterte, erschien auch das Bild von Eduard Lasker. im Antlitz schon die Spuren der tückischen Krankheit tragend, der er so bald nach seinem Besuche in San Francisco erlie.'gen sollte. Armer Freund! Sein Tod war schicksalsvoller für die deutsche Politik, als mancher heute noch erkennen maa: hat mit den ihn begleitenden Umständen bis in den Fall seines bitteren Hassers, des Fürsten Bismarck hineingespielt. Jawohl! Das Tabersche Album war indessen nicht das einzige Photographiealbum, das ich an diesem Tage in San Francisco sah. In einer Stadt, in welcher die leitenden Zeitungen täglich im Durchschnitt zwölf bis fünfzehn Riesenspalten mit Mord, Raub und blutigen Skandalgeschichten füllen, ist man nicht in Gefahr, die Helden all' dieser Druckerschwärze zu übersehen. In der Halle des Palacehotels wurde ich dem Chef der Detectivs von San Francisco, dem Kapitän Lys, vorgestellt. Ich hatte einen Empfehlungsbrief an ihn; aber es bedürfte desselben gar nicht. Als Polizeimann weiß er, daß feine Stellung zum guten Theil auf seinem Verhältniß zur Presse beruht, und als leidenschaftlicher Bücherfreund ist ihm Jeder wichtig. der in irgend einer Beziehung zur Literatur steht. An seiner rosigen Gesichtsfarbe und feinem "sich gleichbleibenden Humor merkt man ihm den Engländer an. In ?bat ist er aus Australien herübergekommen, uno uu icuie oorttge Vergangenheit knüpfen sich allerhand bunkelgefärbte Mythen. Aber sei dem wie es sei wie er ist, macht er den Eindruck eines ganzen Mannes. Seit vierzig Jahren ist er hier im .Geschäft- also kein Jüngling mehr. Das Einzige, was mir auffällt, ist, daß er so lange in dem aefährlichen Geschäft übrig geblieben ist. Denn hier ist die Position eines Räu- ! k.vS im M, .nA..!.. -f wt yU HU VUilAtll UUlUJtUCl, Ul ÜIC ines Polizeimannes. In der letzten großen Räubergeschichte, die hier spielt, waren die .verfolgenden" Polizeimänner regelmäßig die Angegriffenen; nur daß die ausgesetzten hohen Preise auf die Ergreifung der Räuber über 10,000 Dollar immer neue .Unternehmer" heranzogen. Zeichnet sich Kapitän Lys vielleicht durch besondere Vorsicht aus? frug ich. Nein! Gerade sein selbstbewußtes, muthiges Draufgehen sichert ihm seine Erfolge. Seine Thaten in diese: Richtung sind in aller Munde. Welche That, Kapitän, nehmen Fie als ?lbre beste?" fruaen wir. rath, die einen humoristischen Beigeschmack haben und die sein Spürtalent bezeugen, seine instinktive Gabe, einen Verbrecher zu erkennen, zu errathen, auf die er sich offenbar am meisten zu gute thut. Er lud mich zum Besuch seiner Ofsice ein. Sie hat so einen Geschmack von der alten Polizeibude am Molkenmarkt nur in das Amerikanische übersetzt, wo nach einem armen Teufel so wenig gefragt wird, wie nach einer Fliege. Ohne Luft und Licht, hinter Eisengittern, wie wilde Bestien, lagerten hier die in den letzten Tagen Aufgegriffenen, bis über ihr ,'veiteres Schicksal entschieden ist. Männiglich in San Francisco, der in Conflikt mit der Polizei geräth, kann diesem Aufenthalt verfallen, wenn tx nicht das nöthige kleine Geld bei sich führt, um Bürgschaft zu leisten. Die Polizeileute haben hier eine Hand, gegen welche die der Berliner Schutzmannschaft eine Sammetpfote ist. Kein Land für einen armen Teufel hier wenigstens nicht für den, der es bleibt. Die Registratur des Chefs der Kriminalpolizei gleicht der Buchhaltern eines Großkaufmannes nicht dem diplomatischen Aktenberg, den jeder Wachtmeister bei uns um sich sammelt. Sein Hauptstolz ist sein Hauptbuch mit einer graphischen Beschreibung jedes einzelnen Verbrechers. Hier dewundern wir das charakterisirende Talent deS verehrten Herrn Kollegen. Mancher Romanschriftsteller könnte von ihm lernen. Und so gelangen wir denn an die Durchblätterung der photographische Verbrecheralbums die Welt deS schaurigsten Unglücks öffnet sich vor mir. .

Niemand kann mir einreden, daß Diese verzerrten Züge, diese halb thie:ischen Blicke normalen Menschen anzehören. Ich lasse dem Juristen seine These vom freien Willen und der Verintwortlichkeit; sie gehört zu den Lertheidungswaffen des Staates ; iber diesem Album gegenüber hält sie nicht Stand. Als hätte sie die Hölle ausgespieen, sehen die Kerle aus. Und ich denke, es ist keiner darunter, de? nicht gewünscht hätte, für den Himmel der Glücklichen prädestinirt gewesen zu sein. Der Himmel der Glücklichen wie er mir am Morgen aus den satten und übersatten Gesichtern, aus holden, lieblichen Zügen, aus männlicher Vollkraft in den Albums des Herrn Taber entgegenleuchtete. Und wo bleibt die Zeitungsromantik des Verbrecherthums gegenüber der furchtbar kläglichen Realität, die uns hire entgegengrinst? Auch nach dem Chinesenquartier bei Nacht mußten wir. Der Polizeichef that das nicht anders. Das gehört zu den Sehenswürdigkeiten San Franciscos; ja es ist fast die einzige und muß ausrecht erhalten werden. Man wird dahin geführt wie in Berlin in den zoologischen Garten. Ich hatte die bestimmte Vorempfindung, daß es ein Humbug sei und das war es auch. Wenn man die schmutzigst? Winkel des Chinesenviertels durchkriecht, gewinnt man nichts zurKenntniß des chinesischen Volkes, noch zu? Chinesenfrage hier zu Lande. Was man gewinnt, das verschweige ich cber! Die Amerikaner mögen über die Chinesen, ihre -wohlfeile Arbeit und wohlfeilere Moral noch so viel schimpfen. So lange kein amerikanisches Mädchen in Dienst geht und kein amerikanischer Knabe em Handwerk lernt sie wollen alle in die Offices so lange wird das Land die Chinesen haben, die es verdient und bedarf. Vom Anlande. An der Auszehrung sterben in Neungland etwa ir.,000 Personen jahrlich. 'Spuren einer prähistorischcn Stadt wurden unlängst auf dcr Insel Zailsibar in dcr Nähe deren auptioit entDeit. Die jüngste M ode - T ollheit. d'e mit Diamanten besetzten Ta ichcnti.chcr. ist bi.rzulande ent prungen. In 3 an Fran iZ.o wurde unlängst ein solches Taschentuch mit DiamantenMonograinm zum Preise von $7500 hergestellt. In gelu ngener Weise wurde dieser Zage (en. Iamcs B. Weaver, der icfcnnte Populist, d absurduin gesüßt. Cr hielt in Jewell County, SlansllZ, eine seiner typischen Calamitätspauken und erwähnte darin, daß der Preis für fette Ochsen auf S20 herabgesunken sei, als sich plötzlich ein Farmer erhob, $75 aus der Tasche zog und erklärte, er habe dieselben soeben als Erlös für einen verkauften Ochsen erhalten. Der brave General soll dabei ein nicht allzu geistreiches Gesicht gemacht und schnell das Thema gewech seit hab.n. . tft-E rt t l Xt u; a Tl) fjt i." friis her Morgenstunde die Bewohner von Brc?zil in Jndiana von dem Knalle einer fürchterlichen Explosion geweckt, welche die Häuser des Ortes erbeben machte und in vielen derselben die Fensier zertrümmerte. ES stellte sich beraus. daß die George Moß'sche Schankwirthschaft mit Dynamit in die Luft gesprengt worden war. Von dem Hause war kaum eine Spur übrig geblieben und sogar Theile der Grundmauer waren zerstört. Motz befand sich zur Zeit der Explosion nicht in dem Gebäude. Die Explosion wird den Temperenzlern in dem Orte zugeschrieben. welche bereits vor zwei Jahren eine Schankwirthschaft völlig zerstört haben. Außerdem haben sie vor einiger Jcit einem Schankwirthe vierzig Peitschenhi:be verabreicht und zwei andere zum schleunigen Verlassen des Ortes gezwungen. Das russische Kriegsschiff Nicholas der Erste-, welches kürzlich im New Forker Hafen im North Rive? auf der Höhe der 58. Straße vor Anker lag, erregte allgemeine Aufmerksamkeit. Es ist das größte Kriegsschiff, welches jemals in den New Yorker Hafen einfuhr ; 32(? Z5uß lang, 67 Fuß breit, hat eine Tragkraft von 9000 Tonnen und ist auZ Stahl hergestellt und mit Kuvfer beschlagen. Der Panzer des Thu?, mes ist 10 Zoll dick und die Panzerplatten des Schiffes sind von entsprechender Stärke. Der Dampfer wird von Zwillingsschrauben getrieben, kann nicht über 15 Knoten in der Stunde zurücklegen und ist mit zwei ILzölligen. vier 9z'öllige?, sechs 8zöll!gen und 20 Nevolver-Kanonk persehen. Die Herstellungskosten des im -Jahre 1883 gebauten Fahrzeuges beziffern sich aus 52.50.000. Eine aufregende Scene spielte sich neulich im Badeplatz , vor Gebhardts Hotel in South Beach. Staten Island, ab. Herr Karl Krause und dessen Gattin Rosa von New York, ffräulein Jennix Berg, eine fesche Wienerin, die bei Erstgenannten zu Besuch ist, und Herr Bruno Wolfrum nebst ssxau und einem mächtigen, bei Alt und Jung im östlichen Theile der Stadt New Aork wohlbekannten Bernhardinerhund. hatten eine BadePartie l?ach South: Beach unternommen. Das Zi! der Fahrt war bald erreicht und. kurz darauf iimmelte sich die ganze Gesellschaft in den kühlen Wellen. Am Ausgelassensten waren die grauen. Mit Porljebe suchten sie sich Stellen aus, wo sich du Wellen brachen und waren dabei in die Nähe des Piers gekommen. Hier rauschten und schäumten die Wogen und der weiße Gischt spritzte hoch auf. Die Männer und Hund Hans" aber waren eine kleine Strecke weit hinausgeschwömmen. Das lustige Plaudern der ffrauen verstummte plötzlich. Schrecken malte sich auf ihren Gesichtern. Frau Wolfrum und Fräulein Pkrg hielten einen $fofa des PierZ

krampfhaft umschlungen und schienen den Boden unter den Füßen verloren zu haben. nrau Krause, die sich in der Nähe der beiden Freundinnen auf gehalten, kam rasch hinzu und fragte, was es gäbe. Aber ehe ihr noch eine Antwort geworden, begann auch sie unterzusinken. Die drei Frauen wa ren insgesammt in einen Strudel gerathen, "der sie mit fast unwiderstehlicher Gewalt in die Tiefe zog. Nun klammerten sich alle Drei an einem Pfabl des Piers und riefen mit vereinten Kräften um Hilfe. Endlich wurde ihr Geschrei von Wolfrum und -Nrause vernommen, die schnell nach ver gefährlichen Stelle zuschwammen. Ihnen vorauf aber, den mächtigen 5Iopf hoch aus den Wellen erhoben, schwamm Hund Hans". Er hatt die Stimme seiner Herrin vernommen und beeilte sich zu ihr zu kommen. Indeß war die Situation, in der dik grauen schwebten, immer kritische! geworden. Die Wellen schlugen übel ihren Köpfen zusammen und den Gefährdeten begannen die Kräfte zu erlahmen. Namentlich wurde Frau Krause von den tückischen Wassern furchtbar hin und her geschleudert und konnte sich nur mit äußerster Anstrengung an dem Pfahl festhalten. Abe: scbor. kamen die Männer herange schwömmen. Hans, hier her l" Schnell war der gewaltige Hund an der Seite seiner Herrin, aber sie bedurfte seiner nicht, ihr Gatte hatte sie bereits erfaßt und zog sie auf seichten Boden. Krause hatte inzwischen Frl. Berg in Sicherheit gebracht und eilte zurück, um nun auch seiner Gattin zu helfen. Wie leblos hing Frau Krausk an dem Pfahl, eine Ohnmacht hatte sich ihrer bemächtigt, und schon drohtk sie zu versinken, da wurde sie plötzlich von dem Hunde ersaßt und aus den Wrllen geschleppt. Mit den mächtigen Pranken das Wasser schlagend, zerrte Hans" die Frau, deren Badeanzug er mit den Zähnen erfaßt hatte, dem Lande zu. Es waren bange Minuten. Nur noch leise hob sich der Busen der dem Wellenzrabe Entrisse nen. Endlich schlug sie aber die Augen wieder auf und ein dankbarer Blick traf den treuen Bernhardiner, ihren Lebensretter. Der JuwelenHändler Heilbrun von New Sork, der jene aufregende Scene vom Pier aus beobachtet hatte, bot später Herrn Wolfrum $6(X) für den prächtigen Hund, doch wurde diese Offerte abgelehnt. Lebensretter Hans" ist nicht zu verkaufen, meinte dessen Besitzer stolz. Hans" stammt aus einer angesehenen Hundefamilie. Sein Vatel ist Vindex", der Sohn von Champion Otto", des besten Bernhardiner Hundes der Welt und seine Mutter war Princeß Helene". Derselbe ist im ..American Kennet Club" unter No. 21 .000 registrirt. Vom Auslande. Unter den Sommergäten eines an der Wiener Westbahn geegenen Ortes herrschte gewaltige Auf--cgung, und das war so gekommen: )n einer von mehreren Familien bewohnten Villa hatte auch ein junger Oottor Unterkommen gefunden. Eines schönen Vormittags der Doktor war Wien Z?fh??n - am das Stubenmädchen einer anderen Familie, welches sein Zimmer aufzuräumen hatte, mit verstörten Zügen zu ihrer Herrin und zeigte dieser ein an den Doktor gerichtetes Telegramm, welches lautete: tob möglich Mord licht Fritz." Die sämmtlichen Icachbarinnen waren außer sich. .Mein Himmel, in der heutigen Zeit, in welcher man so viel Unglaubliches :rlebt." rief eine Matrone aus, kann man sich selbst in einem so anständizen Manne, wie der Doktor bisher zu sein schien, täuschen! Ja, ja!" ölls der Schreckliche Abends heimkam und wie immer freundlich grüßte, da wurde ihm ängstlich ausgewichen. Das Stubenmädchen ergriff vor ihm sogar die Flucht. . Die sämmtlichen Familien in der Villa pflegten an einer im Freien aufgestellten Tafel in Eintracht und Fröhlichkeit zu speisen und der Doktor war ein gern gesehener Gast. An jenem Tage zogen sich Alle Abends in ihre Zimmer zurück und de? Doktor wandelte wie ein Einsiedler im Garten umher. Er merkte wohl, daß er sich plötzlich allgemeine Abneigung zugezogen hatte. Endlich ging er stracks in das Zimmer einerFamilie und verlangte Aufklärung. Die Dame des Hauses fragte ihn streng:

Haben Sie dieses Telegramm m Jhi " rem Zimmer liegen lassen?" Darauf der Doktor unter herzlichem Lachen: Gewiß, ich habe meinen Freund beaustragt, mir die Bücher und Rollen zu den Theaterstücken: Der Raub der Sabinerinnen" und der Mord in der Kohlmessergasse" zu besorgen, und nun hat er mir telegraphirt, daß es ihm möglich sei, den Raub zu besorgen, den Mord aber nicht." , Aus Bukarest schreibt man: Sze Heiden gefllrchtetsten Banj diten Rumäniens, H'ratzu und Balan, überfielen dieser Tagf zm Walde von Babadag elneAnzahl schlafender S,?ldaten, entwendeten ihnen heimlich dtt Gewehre und die dazu gehörige Mn nition rinl verschwanden auf Nimmerwiedersehen. Der Humor von der Sacht'jst der, daß eben jene Soldaten ausgeschickt worden waren die beiden Briganten zu fangen, 'h'ereu' Ofex sie selbst geworden sind. Noch wÄ utrnehmender aber als Bratzu und Balau war der gleichfalls hochüerühmte Straenzäuber Ciolac, der jüngst 'ergriffen und von eimm zlar'ijfch (Kavallerist) nach Tülcea transportlrt wurds.. Ciolac schien des Gehens überdrüssig ßtwprden zu sein; dfzzu plötzlich drehte er sich um, warf seinen Beglejter vom Pferde, nahm ihm das Gewehr av, fetzje sich selbst aus his Nosinante und trabte in fester Etjknmung vAN dannen In das GLbjet der snie.ressant,n Verbrecherstreich gehört Auch dje VrheitStinstVllung im Galater Centralgefängnisse. Die Häftlinge erklärten sämmtlich zum größten Erstaunen der Gsfängnikverwaltuna. daß sie keine Lust. hat-

ren. weiter zu arbeiten und dass sie auch einmal streiken wollten. Erst nach zweitägigem Ausstande haben die Herren Verbrecher in Folge gütlichen

Zuredens" sich bestimmen lassen, die

Arbeit wieder aufzunehmen. ; arte veränderte. Das Geschlecht blühEine Geistesgestörte.te dort lange Zeit und es befindet sich

die durchaus den russischen Thronfolger beim deutschen Kaiser sprechen ! wollte, erregte gelegentlich des Em- ' pfanges desselben auf Station Wildpark allgemeines Aufsehen. Die elegant gekleidete, etwa 30jährige Person versuchte, sich durch den abgesperrten 'Theil des an den kaiserlichen Em- , pfangspavillon angrenzenden Nestau- ' rationsaartens durckzudränaen. a?rad-. als der Sonderzua einkubr. Der 7U u , ., Potsdamer Polizei gelang es. die Gei - st,Z,snv4? rtnrh rrhhn ZI, inffor ." 07

nen. üi? iijmiuqc oeyaupieie, oaTj i ' ' 1 ""hm1"1""1 v, ! sie von dem Großfürst-Thronfolger l Mallorca enthält, darunter das der als Primadonna an das St. Peters-1 Vonapart, welches sich auch bei der erburger Hoftheater engagirt worden ' wähnten Ahnenprobe des Cennor Forund daß er brieflich den Wunsch geäu-' tunny vorfindet. Das Wappenschild ßert. sie bei seiner Ankunft in Wild-: trägt in seinem oberen Drittel emen park am Bahnhofe zu sprechen. Die halben schwarzen Adler in goldenem in Berlin wohnede, Yen besseren Felde; der untere Theil dcS Schildes Ständen angehörende Dame hat der ist senkrecht in zwei Hälften getheilt. i Kriminalpolizei in Potsdam schon der eine sechs goldene, sechsspitzige

wiederholt zu schassen gemacht; sie hat icrne. ,c zivci in cmcc- yiayc, in mehrere Male versucht, in das Neue blauem Felde, die andere einen gePalais einzudringen, um. Kaiser Ml-! sprnkelten goldenen Löwen im rothen

Helm zu sprechen. Von einem verheerenden Brande ist der Schacht Muth- . ry ff ry i f der Veremzeche kons. Vaterland bei Kliestow heimgesucht worden. Nachts brach an' der Seite des Seilbahni rÄCnfUpPfn ' fföVaft Ku ' lXÜkik r?," rUmSan ÄJJ" , dem Kesselhause alle Gebaulichkeiten aus Holz mit Pappdeckung bestanden ; die von der Hitze völlig ausgetrocknet , waren, beförderte das schnelle Umsich- ! greifen des Feuers. Ehe man mit ! dem Nettungswerk beginnen konnte. stand bereits Alles in hellen Flammen . Von dem Seilbahnmaschinenschuppen übertrug sich das Feuer, fast der Herrschenden Windrichtung entgegen, aus ; den Schuppen der Siebmaschine, von ! hier auf den todten Förderschacht. dann auf das Kohlenmesserhaus. den neuen Förderschacht, das Kesselhaus und den Wassermaschinenschacht. Gegen 12 Uhr Nachts stürzte der Förderschacht in sich zusammen. Groß war : die Gefahr für die beim Löschen betheiligten Personen, sowie das ganze Dors Kliestow dadurch, daß zwei der : vorhandenen aroken Dampfkessel im I Y I Ti , f . 'r

zirieo waren. i3iuaiicgerrcetc ge- .tiuimuuut um ' -lang es, diese Gefahr zu beseitigen, j nde. In Jerusalem starb 1892 eine 11,1 rtfir nft nrmrnlmp Wrmn ht

r n - . "ü wil rde neu-

7v n?. wüiicuiciiuiii ihres Klosters gekommen war. Merkpold Ledmegg von dem gnechllchen würdig ist auch der Fall des vor 1635

Handelsagenten Zirttiko aus Elfersucht erschossen. Ledinegg hatte ein Liebesverhältniß mit der ehemaligen Geliebten des Kritikos unterhalten, 1 a. v 1 nr i ver wegen eirugs zu iieven 'conaten j Kerker verurthellt worden war. Nach der Entlassung aus der Haft verfolgte i Kritikos den Officier mit Drohungen, erwartete ihn kürzlich spat Abends j vor einem Gartenlocal und stürzte ! sich, als Ledinegg heraustrat, auf den-

j selben. Ledinegg zog den Säbel und ben. ; iawüiilwlc Krllllos an der Stirn, Der Bund für die Frauenworauf dieser einen Revolverschuß auf' rechte rerö'fenilicht eine statistische Ueber, ihn abfeuerte. Ledinegg starb wenige sicht über die geographi che Bertheilung Minuten später, da die Kugel den lin-, der Gezchlechter. ' Jat man ihre Zahl ken Lungenflügel durchbohrt hatte, angaben zusammen, so ergibt sich, daß Kritikos wurde alsbald verhaftet. ' deüte Europa 170.818.561 Manner Das Officiercorps sammelte sich und 171,914,119 Frauen hat, das Nachts in großer Aufregung auf der ' weibliche G.'schlecht also ein Mehr von ; der Straße. Ledinegg war der Sohn . 4,0J5,538 ausweist. Bei 16 Böllern eines Hofraths in Steiermark und Europas überwiegt das iveibliche Ce . ein ausgezeichneter Officier. I schlecht; am stärksten ist cs in Portugal Wir lesen in der Pfäl und Norwegen vert.eien. in welchen zer Zeitung: Bischof Anzer. ein Ober- Ländern man aus 1000 Männer 1091 pfälzer. Leiter der deutschen Mission ' Frauen findet; am schwächsten ist da? Süd-Schantung. erhielt soeben von ' Uebergewicht in . Belgien und Frank, dcr chinesischen Regierung eine ganz reich, wo der Ueberschuß nur 7 Frauen gußergcwöhnliche Ehrung. Der amt- auf 1000 Männer betrügt. , In sechs ltÄe Akt besaat: Auf eine Eingabe Ländern Europas, Italien. Rumädes Prinzen Tsching und des Auswär- ' nien, Bulgarien. Serbien. Griechentiaes Amt an Se. Majestät, mit Rück- ' land und Bosnien, ist dss männliche sicht auf die hohen Verdienste Ew. : Geschlecht im Uebergewicht. In Jta bischöflichen Gnaden um den Frieden lien kommen 995 Frauen auf 1000 unseres Volkes und die Erkältung der Männer. Bosnien nt das an Frauen ri t cfw w

Eintracht unter Christen und Nichtlchristen. hat der Kaiser Ew. Gnaden. !das Großmandarinat dritten Ranges j zu verleihen geruht, eine Würde, die j bis jetzt keinem Missionar irgend weli cher Nation zu Theil geworden. Das i Uebermast meiner Freude trebt mich. Ihnen sofort diese Mittheilung, zu gleichmit meiner herzlichsten Gratula

non zugehen zu lajjen. Bekannter-, nt, wurde vor neun Jahren von emem hleil manen werden die chinesischen Wür- ; 9 ,ate coni t53mch furirt. Die Bollstän.f. : .,. n,l?. dlgkett lemer Heilung druckt Herr Grummann dentrager in neun Klassen getheilt, zu jsglaender Weise aus : deren, erster die Mitglieder des Kabi- ndianavolis. 24. mn. 1893.

netsrathes und die sechs Minister gehorenz die zweltt umfaßt die Vlceko Nige und Gouverneure der zur dritten, welcher jetzt betgesellt ist. zahlen die obersten Erlminalrichter, sowie die Generale bet; Infanterie, als die näckstdöcksten Ve. samten der Provinz. Die Vorrechte, duch welche die Träger dieses Ranges ausgezeichnet, sind ungemein zahlreich. Dieselben führen den Titel i r " 'iv , i ßxcellenz, tragen die höchste Mandarinatskleidung, auf der Spitze des Galahutes den lichtblauen Knopf, um den Hals eine aus 103 Kügelchen bestehende kostbare siette, auf der Brust und Rücken der Tunica das gestickte Bild eines Pfauen. Bei öffentlichen Aufzügen benlltzen sie die grüne Staatssänfte und ein Gefolge von zehn Reitern; als Jnsignien der Würde werden zsej rothe Sonnenschirme, zwei Mcher, Titeltaftln, Fahnen mit Bildern von Dvachen und geflügeltes Tigern-u. A. m. vorangetragen. Elf Schläge auf den Tamtam befehlen allen ' Bewohne der Präfekturen, Subpräfekturen und" Distzikte. sich ehrerbietig zurückzuziehen. Ebenso sind die Woh' ngen dieser Würdenträger in vielfc ' Weise ausgezeichnet. - Archjy hfi Königreichs l ragonien enthält im zwei? ten Band der Uiluntyn aus der Zeit Pedro der D'rikte zwes Aktenstücke auZ vem Iethtt276, welche sich aus Ber? Hältnisse d:r Familie Bonpar beziehen, Die Bonpar stammten aller Wahr, scheinlickkeit nach aus dej Pryvencs

oder dem Vangneooc. Die FamilK soll hierauf aus Arragonien nach der Insel Mallorca übersiedelt sein, wo ihr Name nach der Eigenthümlichkeit

des balearischen Dialekts' sich in Bonazu Barcelona eine Handschrift, in wel cher sich eine Erwähnung desselben noch aus dem 16. Jahrhundert vorsindet. Indem nämlich am 15. Juni 1349 der Adel eines Mitgliedes der Familie Fortunny nachgewiesen wird, sieht als dessen Großmutter in der Ahnentafel eine Vonapart" aus dem alten Grundadel von MaLorca. Die berühmte Bibliothek des Grafen Mon- ! tenagro zu Palm, der Hauptstadt,

! dieser Insel, bewahrt ein Wappenbuch ..a I fllls derselben Rtlt. das die Wavven' mobndakt. empfohlkn: .b.nsaUt einem Tr. lock and

, '.,5 ' ru.Zii fyclbc hat. Im Jahre 1411 schickte König Martin von Arragonien den ' Hugo Bonapart als Statthalter nach n.. hnn ium stamme ysw. . (v. V. iim V , be der mallorkischen Gelehrten, die Zorsischen Bonaparte oder Buonaarte. ßinc interessante 3n ' sammenstellung von Leuten, die ein wir'von den Beispielen aus dem Altermm linb bcm Mittelalter absehen, nen es meist an sicherer BeglaubiQUIlfl fehlr. so eröffnet den Neigen Höchstalteriger die Französin Marie ym die 1833 in einem Alter von 153 Jahren gestorben ist; sie war snrcktbar zusammenescbrumdft und wog zuleht noch 42 Pfund. Andere blieben bis in ein ähnlich hohes Alter frisch und gesund. Anton Juritzsch in Mostar, (Herzegowina) ginA mit 130 Jahren noch jeden Sonnlag zwei Stunden weit zur Kirche, L. G. Jwanon in St. Petersburg war noch bis drei Monaie vor seinem 1893 erfolgten Tode Oberarchivar des russischen Generalstabes. und doch hat er ein Alter von 110 erreicht. Ein Neapolitaner geräth mit über 100 Lebensjahren noch in Raufhändel, wieder andere wurden über 120 Jahre alt, obwohl sie notoritt Cfitt.f Aft.Ta tn.tn Tt5 '.? MlMIIIMyV rfVHIV V 9g Jahre lang nicht vor die Schwelle m Alter von 152 Jahren verstorbenen Thomas Pfarr, der von dem großen enaliscken Ar,te arvea sezirt wurde. Nack dessen Befund waren die inneren ' . . Oraane des über eineinbalbes Jahr. hundert allen Greises noch ganz nor mal und er bätte noch lanae leben kcn : nen. wenn ihn der König nicht hätte nach London kommen lauen. An der , veränderten Lebensweise und üppigeren Kost, die er dort antraf, ist er gestorärmste Land; eS besitzt nur 895 weihi0 ?vsn fi" I v 1 1 r .! a-ww ..... ni Unter denOdd FellowS wob' bekannt. Julius Grummann, der Jahre lang über das Odd Fellows Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Büraer Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1884 von Doktor W. H. Nott für einen viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Es tyul Alles, was er veriprlcyr. Julius Grummann, Custodian des Odd Fclloms Gebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania und Wash inaton Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post' in prompter Wetse. Tr. W. H. Nott, seit 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die Kurirung von Bruch zur Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. Pamphlete frei.' Adresse Dr. Nott, Rupture Cure Co., L0j West Washington Straß' .: fi- o - Bedingungen: Zieme Bezahlung vis kurirt. Indianapolis, Ind. ir.10.B8ii!er Unlgczogcn. Er ist hier um hier zu lleiben." Tie iunclzmende rriö de?!7 rk.. des Augen dd Otziei? Arzke, jxuiic'ipm, nact, groizcrrn Räumltchkeiken umzu:.-' e. !ir tl,cre deshalb die Siönmlichkelicn in: n Etock deö. Jron Block-, .. 1I)i W. MSssingtou -tr.. nächst " Vowen'Merrill L's, ur tu i ,um. wo er auöarz"cknet? Oificrn rin,lal K ,t kür die Behandlung von Auge, Ohr, Sia'e und HalS und di. Ankrrtizuug rcn stillen, künstlichen Au gen und dir (eradcstelluna vpn Pch'kl"ugen. so wie die Operation zur Entfernung fcefe TtarS rorjunihmen, zu Preisen, für Alle erreichbor. Sousultation frei und Zedermann eingeladen.

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Für Cchvln5cl und CHIaslosigkcit. 2 St. Louik. Mo Mai 1S30. NaS dein rrNen Ldsselvoll voa ..Pastor önia'i NervkN'EtSrker" Ichlirf ich wieder yut, toai vorher nicht der all war. und bksterte sich nein Sustand gründlich, so daß auch der Schwindel verschwand. Ich kmvfedle deßhalb da Mittel aus' Beste 1310 N. ZLroadway. E. I. L m r t ch. 407 23. 40. Ct., N. Y.. 27. Okt. 1891. Okmolzl ich 12 Jahre lang mit Epilepsie behaftet nar. so habe ich doch keinen einzige Anfall gehabt, seitdem ich "Ä ' E. 117. E...n,.lchlr.. b.i in.m sn Patten. mit. lür ei (cfemeiAtlhaUtm ftrfolae. anwendete. amtiu itonncib C4rt? ein kkr!Izvol!eS Buch für Nervknlcidend. iVlXi und etne Prdbe.Flasche zugesandt. Armc J erhalten auch die 'I'ledizla umsonst. Tiefe Mediiln wurde seit dein.ab i7r. mm k Hochw. Pastor Nönia in Hort Waone. ilnb.. bereitet und jetzt unrer leiner Anweisung von der KOENIG MEDIC1NE CO.. 238 llandolpli St., CHICAGO, SBci hf rttt tu ht.hen lür kl. die Flasche, 0 laschen füt $3.00, grose 91.75, u für $9.00. I Indianapolis tn de deutschen Apotheke ,n st. Will, an tz er. u West Waibtnaton Ltr. und Ecke Süd Sa Str. und Lincoln ane. Ml? üsrmn n r. Chirurg und Frauenarzt. Hcilanstalt und Ofnce: No. IN Ost Äichigan kraize, (cre canacvn,ettk vcnuc.) Täglich von 2 1 Uhr. Sonntag? ausgenornmen. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Office-Ttunden von 2 4 ildr Nackm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 n Uhr Vorm. Woiznung: !97N.Alabam-'slr. .153? rmontftr. TfleDbon j Office 21). ieiepnon . j Wolznung Z. Dr. Burckhardt, Veutscher Arzt. Offie c und Wohnung: No. 382 Süd Meridian Str. Osncc-Ltttndkn : 8 bis 9 Uhr Borm. 2 bi 3 llhr vkachm. 7 bi Uhr SlddS. Sonntag 9 vormittags. Telephon 280. Mary C. Lloyd, Zahnärztitt, Zim'.nrr No. 19, über Flctchcr's Bank, ßegm über vom New Zlork Store. Dr. C. N. Schacfer, . Zörzt und El)irnrg, )lo. 430 Madison Avenue, ncche Morris Str Svrkchstundcn: 7::-9 Uhr Morgen. I Z UHr icasnnkt'lqe, v Uhr dcndd. Televbon S. DDtt. Qjh 451L&9 No. 38 Ost Ohio Straße. sorcckslundcn : 10 12 Uhr Bormittag?, 13 ?czZ!Mlttags uns ? venös. onntatvn , , hi. . k. to iigi jiuivuiiuuiio. Dr. I. Bilh l er, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Dclaware Straße. Offlce-Tkundcn: 9 Uhr Borm.: Z ? Uhr aclim.: 7 9 Udr Abend. Telephon IU6. r. Waaner. Ossice : Zlo. ö Sot Shio itv. OfnceStunden : 910 llbx Voril!aa. 4 llhr Nachmittag. ZLolznuna: Scke Vroadway und Lteolde. Telephon 84. Di. AnieHa.R. Keller, Office: 369 Süd Meridian Straße. Office-Stundkn : t v i v)r orni. ltir ?,achm. i 7 nurn Abend. Telephon 907. Bandagen unö wundärztliche Apparate. BruckbänTer. Krücken. Schienen un alle tvundärjtlichcn Gegenstände, DaS größte Lager künstlicher Augen. Wrn. H. Armstrong & Co ' 77 Süd JllinviS Straße. CHAS: G. MÜELLER, Deutsche Zlpothekt. Nackfolger von W. 23. Trott. Zlo. 667 VirginZn Svenue, Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nacktolocke an der Scitenthüre. Rezepte Tag undactitS sorgfältig gefüllt. JrcjeÄblirscrung. Kerd. R. Müller, MaSfolger vn Velge Müller.) ApstheKer. Tte nferltgung von Rezepte geschickt in tnverläsflger. sakverfiödtgex tse. Äüdweft.Ecke der Oy Wasbingtvtt Uttd OK Otv. j in. -.r., omg Telephon 87Q. Keine Heilung ! Keine B ezahlung Wi " fc,s ii :?-fSr-i-CTC5s-cyes ascureU by I)r. art; iii cne minnte tv a new ImproveJ änj M iltf eKhi'i. Crcat iapTeif at ii fbi & tpp-rtrsare Gchiexyuapn, Wie jle von ä)r. Varker durch ncut, verbesserte schmerzlose Methode kurirt werden 372 Falle in-JndlanapoliS geheilt, von denen Sie j,ch persönlich überzeugm können. Mä .ge Berechnung.

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