Indiana Tribüne, Volume 16, Number 319, Indianapolis, Marion County, 7 August 1893 — Page 2

Jndiana Tribttne. Erscheint füglich und Sonntags.

Die tägliche .TribSuk' kostet durch den Träger il Cents per Ooche, die SonntagSTribüne" 6 ffeni per Woche. Beide zusammen 25 Cent ode? SS Leu: per Monat. Per Post zugeschickt in Vor uidejahlung tf per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Znd,, 7. August 1893? Nmerikanifcher Waschinenvau in deutscher Velenchtung. Professor Riedler von der Techn!scheu Hochschule in Charlottenburg, eine auch hierzulande hochgeachtete Autorität im Maschinenwesen, fällt in der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure ein auch für weitereKreise hochinteressante Urtheil über die Maschinenausstcüung in Chicago. Er sagt u. A. Folgendes: Der Dampfmaschinenbau und mit ihm auch die frühere mustergiltige Werkstätenarbeit in Amerika ist seit 1876 sehr demokratisch geworden: er liegt nicht mehr in den Händen weniger berufener und erfahrener Fabriken, sondern alle Welt baut jetzt Dampfmaschinen, wenige freilich leisten Vorzügliches. Der natürliche Reichthum des großen, frisch aufgeschlossenen Landes eröffnet auch dem Minderwerthigen Absatzgebiete, namentlich im Westen, wo Arbeitsersparniß und Zeitgewinn allen anderen Erwägungen voranstehen Die EntWickelung des Westens hat auch den Dampfmaschinenbau gewaltig beeinflußt, und eine bedeutende, nicht immer gute Massenfabrikation hervorgerufen. Die ungeheure Ausdehnung des Landes und seine gewaltigen Verkehrsmittel, welche heute schon fast zwei Drittel der gesammten VerkehrsMittel der Welt ausmachen, schaffen für die gesammten wirthschastlichen Verhältnisse einen Maßstab, der ungefähr ebensoviel größer ist, als bei uns, wie die Entfernungen in Amerika größer sind, als die unsrigen. Alle diese Verhältnisse aber wirken auf die billige Massenerzeugung hin und beeinflussen die Güte der technischen Ausbildung. Auf gleichem Boden, jedoch in einer ganz anderen Richtung, geht der zweite mächtige Fortschritt des amerikanischen Maschinenbaues vor sich: Die Entwickelung der Werkzeuge und der Werkzeugmaschinen. Auch diese Entwickelung hat ihre Ursache im Zwang der gegebenen Verhältnisse, in der Kostspieligkeit der Menschenarbeit und in der Nothwendigkeit, diese durch Maschinenarbeit soweit als irgend möglich zu ersetzen. , Der Umstand hat zu einer außerordentlichen Vo7 kommenheit in Ätx Ausbildung der Werkzeuge geführt. Vei meinenBemerkungen liegt es mir vollständig fern, die Meinung -.-v... it c v cv . vu, --ij-u: l - wie l 3 iiyr nieurst'and ein minderwerthiger sei. Die wirklich hervorragenden und UU tenden amerikanischen Ingenieure sie hen in keiner Weise den Ingenieuren anderer Länder nach. Ich habe amerikanische Maschin:ningenieure kennen gekernt, die an Umfang und Gründlichkeit ihrer Kenntnisse und an Erfahrung auch auf wissenschaftlichem Gebiete den besten aller Länder nicht nachstehen, und deren Denkweise und Arbeit kennen zu lernen ebenso genußreich wie belehrend ist. Der Inhalt der Chicagoer Maschiuenhalle, soweit die Dampfmaschinen in Betracht kommen und nur von diesen habe ich zu berichten, zeigt einen gewaltigen Unterschied gegenüber Philadelphia. Dort war der Mittelpunkt nicht nur der MaschinenHalle, sondern der gesammten Ausftellung, die prächtige Corliß-Balan jiermaschine. Sie hat ihren Schöpfer und viele andere begeistert und war nicht nur damals, sondern ist auch jetzt noch eine bedeutende Leistung des Maschinenbaues, wenn sie auch jetzt in den Wagenbauwerkstätten von Pullman in Pullman bei Chicago ein mehr beschauliches, eine Art von Ausstellungsdasein führt und nur schwach in Anspruch genommen wird, und toerrn auch ihre früher angestaunte Größe und Leistungsfähigkeit durch tt heutigen raschlaufenden, scheinbar sehr kleinen Maschinen weit überholt ist. Die Chicagoer Maschinenhalle hat, wie erwähnt, keinen anziehenden Mit telpunkt. Wenn von einem solchen überhaupt die Rede sein kann, so müßte die von der Allis Co. in Mllwaukee ausgestellte 2000pferdige viercylindrige Dampfmaschine genannt werden. Diese Maschine verkörpert in ihrer .Bauart die prosaische, kommerzielle Neuzeit des Maschinenbaues, die Massenfabrikation, und ist leider, wie alle liegenden Maschinen, in ihrer ganzen Erscheinung wenig wirkungsvoll. Es kann nur die Thatsache festgestellt werden, daß die Chicagoer Ausstellung, trotz des großen noch nicht . dagewesenen Aufwandes an Dampfmaschinenkraft, ein ganz unvollständiges Bild selbst des amerikanischen Dampfmaschinenbaues aibt, nicht zu sprechen von fremden Ländern. Jede? Bericht über amerikanische Dampfmaschimn muß von Corliß, dem Schöpser des amerikanischen DampfmaschinentypuS, ausgehen und zunächst mit der Thatsache rechnen, daß Corliß seit mehreren Jahren todt ist. Leider sind seine Maschine nicht nur auf der Ausstellung nicht vertreten, sondern sie zählen auch außerhalb der Ausstellung nicht mehr voll zu den lebenden; sie sind im Niedergang, vielleicht sogar im Absterben begriffen. Die Erben des großen Maschinenbauers haben es nicht verstanden, das Werk fortzusetzen, und verrneinten, es auch obne icchujschc

Kenntnisse, wie man yorr, unter welolicher Leitung, deren technische Sachkenntniß nicht vollständig nachgewiesen ist, auf der Höhe erhalten zu kcnnen. Der Dampfmaschinenbau ist aUx inzwischen in Amerika von einer anderen, viel richterigeren, wennauch weniger interessanteren Seite angepackt und erfolgreich durchgeführt worden Das Princip der Corliß-Fabrik scheint gewesen zu sein: Dampfmaschinen st gut als möglich zu bauen, gute Aus führung, Erfahrungen und Bc-

rühmtheit sich aber auch entsprechend, bezahlen zu lassen. Andere hingegen; haben mit größerem Erfolg Dampf-' Maschinen so gut und gleichzeitig so einfach als möglich gebaut, dann aber , Werkstattseinrichtungen geschaffen. ' welche die massenhafte Herstellung sc billig gestalten, daß Niemand anders als auf gleichem Wege und mit gleichen Mitteln mit ihnen in Wettbewerb treten kann. Diese Richtung kennzeichnet den Dampfmaschinenbau, welcher auf der Weltausstellung tV Chicago vertreten ist. Die Bauart haben diese Maschinenbauer dabei in ihrer Weise aufgefaßt, und vieles dürfte nach unseren Begrifen nicht einwandsfrei sein. In Bezug auf die Billigkeit ist bei verhältnißmäßig guter Ausführung auf diesem Wegt thatsächlich Bedeutendes entstanden; mehrere Fabriken sind hierbei groß ge , worden und beherrschen den ganze? Markt. Vor allen kann die E. P. AlllS !Co. in MilwauZee. mit ihrem Leiter ! Herrn Reynolds, dem früheren Werkstätenleiter von Corliß, als Muster! dieser amerikanischen Entwickelung des j Dampfmaschmenbaues rni Großen ' gelten. Die Einzelheiten der Maschi- , nen sind nach unseren Begriffen wenig j ausgebildet, einzelne Theile übermäßig , schwerfällia. die Abnutzunasdimensto- ! nen des Triebwerkes nach unserer Auffassung und Erfahrung schwach. Diese Maschinen herrschen aber fast in der ganzen Union; die Fabrik ist gegenwärtig' die größte Dampfmaschinenfabrik der Ver. Staaten und trotz ihres Umfanges und ihrer Zahl von fast 3000 Arbeitern, die in Tag- und Nachtschicht arbeiten, kaum in der Lage, den Anforderungen nachzukommen. Dabei werden die Maschinen von ihr billiger gebaut, als wir sie. bei viel niedrigeren Arbeitslöhnen, herzustellen vernwgen. Das erwähnte Princip der billigen Massenherstellung haben sich auch Fabriken für Herstellung raschlaufender Dampfmaschinen, theilweise in mustergiltiger Bauart und Ausführung, längst zu eigen gemacht. Die Maschinen von Armington, Jde, Sweet u. A. sind im ganzen Lande verbreitet und technisch wie geschäftlich als sehr hervorragend anzusehen. Aber selbst viele dieser kleinen Dampfmaschinen, welche als echt amerikanische Typen zu den besten gehören, sind auf der Ansstellung nicht vertreten. Mekka uyglerakittrd. Die Gründe dafür, daß gerade der eiligste Wallfahrtsort der Muham. nedaner, das arabische Mekka, der Tholera als Brutheerd und Auszangspunkt dienen muß, setzt der berühmte Orientreisende Gerhard Kohlfs !n einem der Köln. Ztg." mitgetheilten Artikel klar auseinander. Wir entnehnu demselben Fola P atnuca. Im Jahre 632 pilgerte Muhammed, gefolgt von 90.000 Menschen, wie einige, von 114.000 Anhängern, wie andere behaupten, nach Mekka und setzte die Ceremonien fest, die zu beobachten sind, um zur ewigen Glück? seligkeit zu gelangen. Mit peinlicher Genauigkeit halten nun die Gläubigen darauf, diese Gebräuche nachzuahmen. Unter Anderm war Muhammed am 10. Djul-Hadje (9. März 632) nach dem Frühgebet zu einer Station Al Meschax el Harem gekommen, durchquerte das Thal Bathu-Mohassar und kam in's Thal von Muna (Menaa). Cr kam an verschiedenen Oertlichkeiten vorbei, wo der Dämon sich Abraham gezeigt hatte, warf gegen jede dieser Stellen sieben kleine Kieselchen und begab sich in sein Zelt, welches man Tags vorher für ihn aufgeschlagen hatte. Dann ließ er die ttameele bringen, die zum Opfer bek stimmt wareq, und opferte mit eigener Hand 63 Stuck, er gay auch 63 Sklaven die Freiheit, eine Zahl, pie der seiner Jahre gleich war, 37 andere Kameele wurden von Ali geopfert. Da nun des Propheten Begleite?, etwa 100,000 an der Zahl, eine fast ebenso große Menge von Thieren aller Art schlachteten, kann man denken, in welcher Blutlache die Menschen wateten, und da ma Jett nunmehr über 1200 Jahren stets eine gleiche Menge und stets an derselbenStelle schlachtet, so muß diese Gegend ganz von' Blut durchtränkt sein und einen Herd für die Entwickelung von Krankheiten abgeben, wie keine andere. Daran hat der selige Muhammed freilich nicht gedacht. Der berühmte englische Reisende iöurton, der selßst in Mekka war, äußert sich folgendermaßen über dieses abscheuliche Schlachtfest: Mir hatten Eile, um in Mekka zur Zeit der P digt zurück zu sein, und ich besonders war bestrebt, dem jetzt pestilenzialischey Geruch der Luft der Muna (Menas) zu entkommen. Das Land stank buchstäblich. Fünf- oder sechstausend Thiere tosre ghgeschlachtet und zerschnitten worden in Tusels Punschbowle. Ich überlasse eß der Einbildungskraft des Lesers, sich Idas übrige auszumalen.. Dem Uebel . könnte durch Errichtung von Schlacht'Häusern bgehylfen werden oder leichter noch, indem men Gräben zöge und allen Pilgern bei Geldstrafe beföhle, an demselben Orte zu opferu. ' Uif glücklicherweise widerfetzt sich der Geiß des Islams diesen Vorbeugungsmaßregeln. Jnschallah- und Ktfmti" wenn's Gott aetalll und Schis-

sals Wille) wird an die Slelle von ' Vorbeuqunq und Sorgfalt gesetzt, und in Mekka dem Qauv auartier des Glaubens :

ölntlik der Äorsekuna sowie hirZhar- ; slU T n, slusgevranni rouroen. 1500 M. als Schmerzensgeld ausaniiiij oer orieyung joime ocryor- , . tn.s,, r, fnhn.fr.n r.n .-.a. rnt Jr.-rjL:..i

heit, unausbleibliche Bestimmungen Gottes anwenden zu wollen. Man kann nun über diese Massenabschlachterei denken, wie man will, aber das wird kein vernünftiger Mensch leugnen, daß diese Ansammlung von Blut im höchsten Grade gefährlich ist. Es entwickeln sich daher auch alljährlich die schlimmsten Krankheiten aus diesen Zuständen, und je vnni hi vii in .luuuiivill, UHU lt I nach der Jahreszeit sind sie aefäbrl -! liuiy vci O"Wl"öcu lulu l'C yCUyillcher. Die Muhammedaner haben bekanntllch Mondjahre, so daß ihre Monate stets wechseln. Da nun der

Djul-Hadj der Monat ist. in welchem ve wiam f "3 : Aaucr uappuuu wai 6ucMt iUm der afoit Vilaenua aemackt werden trauerte und das verzweifelte Schluch- Meeresgrund: hinabgestiegen um zu muk und u x S VIornLf fSn" ! 5" des .Menschenfreundes wirkte auf untersuchen, ob ein mit Kohle beladener so lan: ; 5 leidtragenden geradezu Mrend. flacher Kahn, der funken war. noch lich ein solches Blutbad n der he ß- Jedn betrachtete den m Thränen - zu heben s. Der Taucher Rado war sten Jahreszeit wirken muß. aufgelösten braven Mann mit emem ihm gefolgt, um dieselbe Untersuchung m J w ro rrcp rr- ti r , , Gefühl größter Hochachtung, aber Nie vorzunehmen. Die Bestimmungen der Gerhard Rohlfs schließt wie folgt: maxib merkte, daß der Schluchzende Taucher sprechen dem ersten, der zum ch gestehe, daß ich der ägyptischen dazwischen in die Taschen der Mitlei- Meeresgrunde niedersteigt, das ausQuarantanebehorde und dem von ihr den qriss - nicht etwa um sein schließliche Recht zu, alles was er in geschickten Sanltatsbeamten Nicht all-j eintes Taschentuch durch ein einem Umkreise von 30 Metern sindet, zusehr vertrauen mochte. Ich habe des zu ersetzen, sondern um im aufzuheben und als sein Eigenthum zu aus eigener Erfahrung m Aegypten Augenblicke höchster Trauer seine etwas behalten. Als Cappodo den Taucher die Quarantäne kennen gelernt. Was erschöpften Mittel aufzubessern. We- Rado sah. der ihm dieses Recht streitig noth thut und zwar sofort, ist das . nl t Stunden später weinte Pinkus machen wollte, sagte er zu ihm: ..Laß Hlnau-senden von europäischen Aerz- im Jgrkville Polizeigericht, aber mich arbeiten." Auch ich will arten. Es muß eine gemischte Aerzte- ( dieses Mal aus Mitleid für sich selbst, beiten". antwortete Rado. Nun entiommlj lon, aus deutschen, enali- ,n mi,. vnn rnrrfWsMMa tt f,;n s,;-

r "PfJL V i 'fjs i v limQtv ivww vuu.yvnwiwvtuiy4 iutll gviu.ni Vvii wvvi iijiym 'W - fchen Nanzosischen und italienischen die schwedischen Gardinen wan- zilianern ein Zweikampf, dessen EinAerzten bestehend hinaugesandt wer-, UuL Armer, verkannter Menschen- zelheiten man sich eher ausmalen als

den. Diese müssen unter Bedeckung Hirt ivt. urrn. WU (U(.llUyV.ll WViVUUll JJIU' gen sich auch die Bewohner Mekkas noch so sehr sträuben und auf ihr heiliges Gebiet hinweisen, hier gilt es Hi5 hen Rücksichten. Und schlieklich wer. in n.;,,. .Zns.s, nt, ! .niai?SinÄ r-f f , , 1 T V wUX6"fn 5 Xr rfnl SS andere Maßregeln dc.rur Sorge tra. gen, van nicyl von r aus oie iyo1 tl 13 u. " (TTV " f f "C lera it(t wie ein uraenael naz uoer . . . c i 1 dtc ganze Erde verbiet. Vom Jn!.I'tve. Die Mohawk - Indianer gestatten nicht, daß auch nur ein einzi Xtx Grashalm auf den Grcbern ihrer Zkekährten wächst. Der erste blutige Zusam menstoß im Unabh ngigkeitskriege zwi zchen amerikani'chell Patrioten und Engländern fcnö am 5. März 1770 in Boston stdü. wobei drei Bürger getödtet und fünf verwundet wurden. Eine große Traubenernte wild in den Weingärten am Hudson und anderen legenden des StaaZeS View VJort erwartet. Die Trauben stehen vorzüglich, in Dunkirk gedenkt man viertausend Wazenladungen einzuheimsen. Anfangs Juli wurden in Portland. Ore., die Erdbeeren so billig verkauft für einen Cent per Quart , daß die Obstzüchter in der Umgegend aufhörten, sie pflücken zu lassen. Zum ersten Male in der Geschichte der Milwaukeer-Prpducten-börse wird Heu direkt für den Expsr nach Deutschland und Frankreich gelauft. Der drüben herrschende Futtermangel ist so groß und die Preise sind infolgedessen so stark gestiegen, daß bej den bisher geltenden und sogar noch höl-eren Preisen ein einträgliches Geschüft mit Heuausfuhr nach Europa zu machen. Ein Makler bot tagelang völlig einen Dollar über den Marktpreis, eh7,e auch nur annähernd dieNachfrage decken zu können. Die Polize.i v 0 ? W a s hington sucht GuiteauS Mordwaffe, den Revolver, mit welchem Guiteau den Präsidenten Garsield tödtlich verwun bete. Sie wünscht die Waffe ihrem ,

IVZ: ZtXZiZriZ Staaten gefeiert wurde, ist die Ein. und er wäre an

rJlTL:erLn iZ'T Jf"2 Wohnerzahl derselben von 4000,000 durch ein in

iviuz Mvuimi ivii iuiiu uuiiii vuiuj Mtti ar. nnst f(s ...r. ,f,n,ä Onrf,

Museum einzuverleiben, in dem viele ,n Yiergarlenvlerleis gemalt Mordivanen d?r Art aufbewahrt w.!?5-5, de der 60er Jahre war den. Herr Donovan, ein damaliger der K!ostersilß5 m Berlm em Elerk des Departements, erklärt, der ' Fleischermeister F. etabllrt. L::z?Z TistrictSanwalt Eorkhill habe die Waffe Tages vermißte F. einen 500-Thaler-seiner Zeit mit nach seiner Wohnung ' schein, de fi Itfi vorher von einem genommen und bade sie trok aller Auf' : Nachbarn eingewechselt fciU ynb Zea . .. n . . . l . . rts. c srt ' r r " : '

forderungen nicht zurückerstattet. Der deutsche Schulunter nchj in Denver, Eol., bleibt bestehen. rs. SA,,iLmM,mi,,L. nu,f;A.! WUn m nnt in den öffentlichen Schulen iMagy. Sofort erhoben sich die Teutschen, vom Turnverein Vorwärts- geführt, zum Protest und veranlaßten den Schul. rath, semen Be,chluk zurückzunebmen. Um dis Kosten zu verringern, sollen die. ' ' Vfi.tr.. t. h-i-. i icniaen ien, 0i.'Z!?. cyuien, wo Ole - . 1 ' J 7 ' .Saöl der -iDetlneömcr am certirnen ? . . . . Ff i

Unterricht nur schwach ist, mit audereü tc? qab der Flelschermeister sein GeKlassen zulanlmenaeleqt' werdend ura sHäft auf, kausje eine Villa im Thier-

tu audereü auf diese Weise besiert Erbniffe als ,

vlsyer ZU erzielrn, 7 ' ciroa 0 agen efano a) f.uv."'- vvit ,iiitiills .w,wy ys. Ueber die columbische Aus- KZise Tochter des Rentiers, die gnd Äft Forderungen stellung sagte kürzlich (5hauncey Depew: der Dielstahssaffäre 5 Jahre Welche die Pachter der Attungs-ürch .In Bezug aus Bildung und Erzie alt gewesen sein mochte, ü' Besuch lei anderen Kioske an den Fiskus geltend hi, hnet hi 9TMaiWitni h? nr- ibren (Zltern und kalk ikirer Mütter gemacht Haben, weil dieser für die

theile von 10,000 Universitäten. Kein beim Aufräumen ewex Bodenkammer. Besucher kann diese Ausstellung ver ' Zufällig fiel der jungen Fran ein lasten, 'ohne (ein 2Bijen zu bereichern Wollenknäuel in die Hände, das sie und überhaupt "ZelHig größer zu wer mechanisch aufwickelte; sie faltete daS den. Ihre wohlthätige Wrko wird Papier, auf welchem die Wolle gesich fühlbar machen durch unsere Hanh. !e war. auseinander, und be werker, unsere Landleute, durch unsere 'merkte z'u'ihiezn Erstaunen, dah sie Künstler in deren Wirkungskreis und , einen 'preußischen S00-?h5l5rrckein in durch unsere Vollslehrer in den Schu-i dex Hgnd hielt. Jeht 'würde cö fr len. Kurz sie ist zugleich ein Kin,Dame klar, dah fix selbst' das Ververgärten, eine Volks chule, eine Vor. . schwinden des Geldscheines deranlabt, derejtnngsschule und eine Universität!- i denn auf demselben hatte damals hatz Und durch Offenhalten dieser in so kleine Mädchen seine ersten Schreibvielen Bezieblinav vIrtilhaf ten Aus. versuche mit einem Bleistift gemacht. sfMss,,,, n iKinrtinrt fnfl ' CJrti- ! rr;. . . '

UMU VtV VI MVIAfcUMiftU 1W Jgmf " W " T - - " , I i

vttt -ijttkt bii;.u.Miu4iu ms stellung an Sonntagen 'soll bu .Fad I . . it i 1.. . ' 's ' yaiq eniyelllgl " rv5roenf Ein Rencontre mtt einer schwarzen Katze hatte kürzlich Anton Volles in New York zu bestehen. Während er etis. Mchmlttags m dem zu r' ern -xl , u.i rt.rt r. I einer batte. Körte er vom Keller der laute, Hilfegeschrei. Er eilte hinab und sah zu seinem Schrecken, dak dieselbe Katze . v. ' eine layrrge ocyrex yvla angegrisfen hatte und dem Kinde, welches r ..p. . i. - m rrtrri ' . rrT m ' w - t w " j y fuk war. das Bejy zerfleischte. Bolls)

W das Wer. welches toll zü lb bewußtloses Kmd m eme nahe Apotheke, wo die schrecklichen Wunden, welche das rechte Bein und das Gencht

Katze wurde später todtgkschojsen. Für ein Muster wahrer Menschenliebe, für einen Mann von Herz und Gemüth, der stets ein inniges Mitgefühl mit seinen vom Schicksal oft schwer aenuq acvrüften Mitmenschen im Busen trägt, wurde der 28 Jahre' alte Pi'nkus Mendelsohn in New Iork! angesehen. Am liebsten trug er seine j Menscheenliebe bei Leichenfeierlichkeiten . , , rr s t I fciner Religlonsgenossen zur Schau, er, ' . . sW . xt;jr- rti;,WT

l'Cl lllll' Ol'',lUVIIIl, llllUVill pVW UIIV VW VV uJ(l(Vll,)Uob der Todte ihm ganz fremd war. So ' gericht zu Marseille. Es wurde foltraf es sich denn, daß Pinkus neulich ender Thatbestand festgestellt: Der rr 1 . V.a - . (T . T -C - rv . IT i V.. u. ,

fnh t I Kein Land der Erde hal sich binnen einer so verhältnißnilißig . - r .. ! J, 10 rnang ernroicc ra ? ';. .S"t der Ze, . ' welch ' oer 4. uil zum er ich ncaie 015 via von dem Volke der Per. U II I KJ,JJJ,WJ UIIUIWUU 11 Grenzen des Landes haben sich immer mUt Westen verrückt, bis sie die ,,7, &ri,n renns. irrAhnVivtwwv vvv viiuvii ivvvmiiv vtviutitit ..,.s:. c.tr,?t. tuiyiit viuwii uiiv iwUuyui mi uiu entstanden. i den vereinzelten ftar men, von welchen die Urväter der Re publik ihren Lebensunterhalt bezogen, sind 4.000,000 neue hinzugetreten, Die Industrie des Landes beschäftigt mehr Leute, als die anfängliche Ein. roohnerzahl der .Union betrug Mit ihrer Jahresproductlon lm Werthe von S7.000.000.000 rangirt sie die Ver. Staaten unter die hervorragendsten Industrieländer der Erde Von dem Verkehr des Innern unleres Landtt icti Ult -cyuiiiLyt (Uitjmb uv, uuq ui Halste der Meilenzahl aller Eiscnbah nen, sowie der vierte Theil der Ge f . 4 1 Vi. i tX a ) Aii.ntn n X V.. , sammtausdehnung aller Telegraphen linien aus dem Erdenrund auf die Ver Staaten entfallen. Die ca. 100 !akr. des Bestehens unserer Republik Haber für dieselbe einen Woülstand aeickaffen

der den des Mutterlandes England sogar in den Falten ihrer Haut ver-1 Tag ie 1.50 Mark.' Den Kindern dem reichsten monarchischen SZqats dei berge. Dieser Goldregen bereite ihr wurden die beiden Beine zurückgefchlaZMklt sl-kan irkt überslüaklt. t iedoch eine aroße .Beänasiiaunq, sie aen und die Arme auf dem Lücken

Neuerdings hat man fürchtet, man möchte ste beschuldigen, festgebunden, so daß die Beiden leTelephone auch in den Metallhelmen all' das edle Metall gestohlen zu tza, ! bende. Körper ohne Unterleib" darstellder Taucher und 5- . w Dieselbe Angst befällt sie, wen x ; ten. In solcher Stellung mußten die

gebracht, daß der Mann unter dcm;W die cyrame und azuolader

Wasser nur den Kops ein wenig zu drehen braucht, um jede beliebige Mittheilung nach oben gelangen zu lassen, oder bei gewöhnlicher Kopshaltung solche von oben zu empfangen. Der frühere Bürgermej, ster Schruttke aus Friedland wurde vom qropra!! in roelonll) wegen lmterichlagung l.n 01 Fallen zu .. lifülAMAtllhH.Al. . .VMA. CVi1.M.. chwurgerlcht m Schweldm we fifici vcU(iiiipi.i.uc vvti jjV verurtheilt. Vom VluSlande, Ein Fund in Berlin, .essen Object vor 2o Jahren einem iUHqetf Mädchen einet mehrwöchent liche Untersuchungshaft eingetrogen c?r ... t.. i ... on'fY c.- . ?"..'!' 0IC1" m .53-!la CC5 kk im prange der Ge Hatte aus deu Tisch der heiz Laden stoßenden Wohnstube gelegt halte. Trotz vief f i 1 1' l. ri t. len Suchens blieb der Geldschein vee schwunden. und der Verdacht lenkte aus die Ladenmamsell der er kurz VL? D'A..-'Sund,gt hatte. a LHatzMt Madchen wurde von . der Er immalpolizts befhastet und ver- ! 111 mcgnooa.unajcr unienu chungshast, aus der es schließlich, da ka m.,t ..C.i .r.si.

'l.'. iu, uu, vi;r:,,r": r i, t. , . irr . i Krtrf CtAAtShtiAniin nrtVt Kic

rociocn ivnnie, cnuaiien rouioc. opa 1 1 ,M . mm X. ? aao ver Slel chermeisier ein lÄegarten uttd zog 'mit deo .inian dai l: er ; .1. - r 0 . . xjic :eme war an zenem .age auem VdMt Wohnstube anwesend, hatte den rir-tu ' rt s ' t '. (V'f y DW'ifliiciii sim i,m genommen ..' L C iwi v fJ i Z.': -r und iie Wolle bärauf 'g'Ätclelt;- us Furcht vor Strafe hatte" dä-Kiny dann ven wahren sachvzrvalk vep sXu.:.. f) . .ci tbeiluna von dein "5?Urlde7 'ünv uun that hex frühere 'Fleischermeister All les, um seine frühere Verkäuferin '3nvi- . 11- eWl, Jt'i. aujwiig gu matyc. a gelang ihm auch nach einigen Tagen, die dg, -r?. r r.r -.1- . itn'ii. t $ - j GF r - 7T rnaliae Ladenmarnsell lebte als Witttre

m nem Hause der Barnlmstraße tn rcn. Dieser Tage erhielt sie den Be - ihres ehemaligen. Brodherrn, t den Verdacht abbat und ihr

zahlte. Den 500ThalerschÄns aber hat F. seinem Geldschrank als,.hlstorische Erinnerung" einverleibt. Der Petit Marseillais" berichtet über den Kampf zweier Taucher, der 12 Meter unter dem Wasser in der Nähe des Leuchtthurms von Santa Maria stattgefunden hat. Um sich wegen dieses außergewöhnlichen i Duells zu verantworten, erschienen . t c , rr , diese: Tage die beiden Sizihaner Cap- '..,. rr hörn ,,cktw-.1i,?z-beschreiben kann. Das Duell scheint aber ganz furchtbar gewesen zu sein. denn plötzlich läutete Cappodo in fei ffl.-i-rtFsitr" Vit (SHtirmn1nr4 itnS " n hi 'a llllcs webfaden. Noch eine halbe Minute dem Wasser, das ihm den Luftzuführer eingem den Hals drang, erWIIIIUIIW WM( H VW V'-t V tWIlU. K' stickt. Rado behauptet dagegen, daß Cappodo ihm einen Messerstich vers:ken vm. s ;sr munnfn rffcn ivvuu uuu vii vibt vyniyviuvu vv r.: o..ci,..c;:, r,: uu jcincji Aiu iu uiy it i uuyt umiitu ijui't. me hnHtn he Nickte? dip m.inrs,?ti erkennen sollen? Waren doch nur die Fische. Krebse. Hummern. Rochen und die große Menge der Schalthiere unb Weichthiere, die das mittelländische Meer bevölkern, Zeugen des erbitterten Kampfes zwischen den beiden Tauchern gewesen. Aber die Richter wußten sich n helfen, sie fällten ein salomonisches Urtheil, indem sie jeden der beiden Duellanten zu 100 Frs. Geldstrafe vcr.m, " 11 I n der letzten Sitzung der Akademie der Naturwissenschaften in Montpellier berichtete Dr. aret über eine Kranke, die seit zwölf Iahn von der fixenJdee beherrscht werde, daß zu gewissen Zeiten Gold auf ihre ' Kleider herabfalle und sich bisweilen ihrer Wohnung in, die Augen fallen in denen wohl ßgs Gold verborge? sein könnte. Um sich zu beruhigen, muß sich die Aermste Mtt gesch!o?lener, Augen auf die Krnee nlederlassen und alle Theile des Meublements herzäh' len. his ihre Schwester ihr zuruft: Es ist gut so!? D?.quf wäscht die znke ihre Hände, schüttelt sich und auf einige Zeit wieder Nuhe. ' Schon vor zwölf Jahren, als die Lei-

penve noa) mo n.ar, zeigie ne eine Viehstand um zwei Kühe vermehrt, peinlich Vewissenr-aftigkeit und als , An dem Horn einer der fremden Gaste der öffentliche Ausrufer eines Tages flatterte ein Zettel mit folgenden Woranzeigte, daß Jemand ernt Arm- Um Ich kann die Kühe nicht mehr spange verloren habe, bildete sie sich füjtern, erbarme 'Dich ilrer und nzaäe ein. dieselbe könnte., an ihr hängen damit, was Tu willst." Unterschrist geblieben sein und sie in den Verdacht . fehlte. Ter bisherige Besitzer der bei bringen, den Schmuck gestohlen zu ha- den Thiere wird sich wohl nach de, .. . 1 j . i 4. r I rw. i. . if .. sv -

oen. seil l-ntr 'eli oieier eigenthümliche geistige Zuftank . o i U i. glückliche Mädchen fast unüntexbrö 1 ' f chen beherrscht. . . . . . Parts hat eine LebensVersicherungsgesellschaft. M ' statuig rtsch keine Personen aufnimmt, welche sich die.Haae zu fcjrben pflegen. Man fürchtet, daß Leute, die sich bemm, jünger zu erscheinen, auch leicht unhörsichtig genug sein werden, etwas 'mitzumachen", was ihrem Alter nicht mehr ziemt und ihre Lebensdauer verkürzen könnte. Was kosten die Studentenstraffe in Paris? Man hat ausjK' viej pie Krawalle im fitnrt!(r i'nftn iini. hpi'ber Vsrfipttg vvi' wuusimun uuu ut W 1 Cf 3 . . Pl . 1 Y . f K lavl varls geio,lei yaoen. !le movlllsirken Gruppen, zu M.000 Frs. im Tag, verursachten 'im Ganzen eine Folgen von Straßcnunruhcn verantwortlich ist: 15.000 bis' 20.000 'Fr abgesehen von der Omnibus- und der Gasgesellschaft, dle ihre Rechnungen für beschädigtes und zerstörtes Sate rial noch nicht aufgestellt' haben. Die Gasgesellschaft büßte 11 Kandelaber und über 50 Laternen ein; es wurden 16 Zeitungskioske, 12 im Quartier Latin uich 4- onf dem-rechten User, verbrannt. S ÄnstanDs,yri 'ren jeder 1200 Frs. kostet,-zu Sganöin'geikachi und 374 Baümgijjeweggerissen. ' Ze vier derselben Hilden d'ek, Schutz in?h einzelnen Baumes aus dem Txottoik, Die Omnibusgesellschaft will -rur an Fahrgeldern 100.000 Frs. eingebüßt haben: für die 20 beschädigten und 5 verbraunten Fuhrwerke setzt sie mi.idestenS 40.00t) Fts. jn Anschlag. EiNks her großen N'oMeuutepMazzazir.c des linken Ufers, oh BönMarche ödeZ Petit Saint-Thomas wird nicht geT l L.f 1 fijf. !. .!.. ' agi, ücuagi ncy uoer einenÄUSsau von Zwei Millionen in seiner Wochen-Ein nablve. Zttur die Kaffeehäuser und die . kleinen itte taUranjs, auch .die BouisUn& tt.,ns fsf. WlLw '..5. ' i",' vviniw vc uu walltaae längs der Boulevards Taint'M)Z.k trS QZt.k..: sW CYT Y 1 9 Michel und alnt'Gexmam aoldene

.c; t. " lMirth Ynn tntnhaltin' M V I I U U 1 -rr

1 Geschäft: gemacht haben. Neugierige , Fenstern und thaten sich bei feinen ' Weinen aütlich. während man sich auf der Straße die Köpfe wund hieb

Ein lustiger Husarenst reich amüsirt noch heute die Herren vom Civil und ärgert die schönen Damen der Garnisonsstadt Maria-There-siopel in Ungarn, ein Scherz, der den Zweck hatte, einer absonderlichen Mode ein Ende zu machen, und der denselben auch erreichte. In der genannten Stadt wuchs sich während der letzten Wochen der Brauch heraus, daß die das Theater besuchenden Damen nicht allzu kleine und nicht allzu niedliche

Sackch?N aus Peluche Mit sich führten, begann, und ich mu meine Eevc,unz diesem SuUel . ' i- o rn'-n il zuschreiben. in denen ste ihr ganzes Nustzeug, als ?ch habe diese, Mittel einer ffr. eidk.onderVvtnue. honistmUZ Wnnhnuc!. nthoni iisr mobnbast. empsohlen; ebensalis einem Tr. Llock an der ,l)ealerstlas, zonoolls, ajcyenlucy.r, nit L e bei tintm seiner Patienten mtl. Flacons und noch Anderes bewaorten. tür Sie lchmeichelhastkni nolge anwendete. Diese besackte Weiblichkeit bot einen' drolliqen Anblick dar; besonders rei-' Cgtöi cin ?5jo2ea of5 fir Si:rwKWbear wrt. 3 , r u rj.' und k?ne Prcbk'Fla che zuqcsandt. Arme zend sah es aus, wie diese verschieden-, 5 eryaltea auch d,e Medizin umsonst. farbigen, dickbäuchigen Dinger aus W8?.Ä

Logen herabbaumelten und der Brü stung eine nichts weniger als geschmack volle Decoratwn aaoen: das ewiae Hantiren mit den Dingern, in denen . , . v P Jr"n ?r " ? " Handchen steckten, war auch Nicht aeeignet, die Aufmerksamkeit für die Vorgänge auf der Bühne zu erhöhen, Die Damen trieben ibr Sviel so lanae. bis der Wellenschlag dieser etwas abCtvVA $TT)rtVsA fttitt Cvatf VttvrA St' lutvl" ,vl"t v"lfc '"'' ganze weibliche Bevölkerung gezogen hatte, bis uuch die Hand, die Sonnabend ihren Besen führt", am Sonn - tag mit ihrem Säckchen neben dem Soldaten ihres Herzens im Olymp saß. Heute ist in Maria-Theresiopel die Beutelmode todt. Und das kam so: Die dortigen Husarenossicierc mietheten durch mehrere Tage der lekten Woche sämmtliche Logen des Theaters und erschienen in denselben, am Arme einen aewoyniimen uiieriacr nzn f f . . rs 1 1 r rr ' Miniature," den sie gleich den Damen über die Logenbrü-tung baumeln lie - ßen. Der Spaß erregte große Heiterkeit, und wahre Lachstürme tönten durch das Haus, wenn die Officiere Lorgnon. Monocle. Bonbons und Ta - schentuch. mancher-gar eineSchnuvfta - bakdose seinem Säckchen entnlhm.' r it v w v cn 1 r" v. Seither sind die Peluche-Sackchen der Marla-Theresiopeler Vamenwelt von der Bildstäche verschwunden. Aus Arnstadt in Thilringen wird der Preuß. Lehrer-Ztz. geschrieben: Wie manchmal Kindeskräfte ausgenutzt werden, zeigt ein Vorkommniß auf dem hiesigen Wollmarkte. Zwei Schulkinder F. mulzten dem Besitzer eines WachssigurenKabinets, das auf dem genannten Markte Aufstellung genommen hatte, ! zur Darstellung von lebenden Flguren i dienen. Seitens deZ Budenbesitzers erhielten die Eltern, denn diese hatten ; ihre Inder erst zu. dem bezüglichen ' Zwecke angeboten und hingrgeben. Pxq Kinder nun. so lange die Vorftellungen dauerten, ausharren. Welche , Schmerzen die Vedauernswerthen dabei erlitten haben mögen, kann man i sich vorstellen, Am zweiten Tage gewahrte die Polize i diesen LZorgan'g und befreite die Kinder. E ine eigenartige Ueberraschung wurde vor einigen Tagen eiem bezürteten Landwirth in Frißlar au 3 6 eil. Als er seine Stallunoen betrat, fand er nach derVofs. Ztg." den äUllernolo ivleocr melorn. Ultte.' de;zVdd5?cllowSwob'- " vekaunt. Juliu? ttrummann, der Jahre lang über das Odd'Felloms Sedz d!? Zluisicht führte und einer der oeranntenen v?uliqen urgec 1?l A!,... li.. X. 1 1 wuroe vvt neu ouyit11 vvli cuie;u vici: am Ar;te vom Bruch kurirt. Die Vollstän! digkeit seiner Heilung drückt Herr Grummann m folgender Weije yug : Indianapolis, U. März, 1333 Dieses bezeugt, daß ich im Oltober im Jahre von Doktor W. H. Nott für emen Bruch, aus der linken Seite behandelt wurde. Am 1. November wurde ich als kurirt be trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er tzut Alles, was er verspricht. IUliuö Zrummann. Custodian des Odd Fellows Nordost Ecke Pennsylvania und Wash, ington Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in Jnd'navolis, hat in den letzten 9 Jahren die ilurttn C!l- tM itSnoitrtstf rtt rtdtnrtsftf JU4UUNg Wft V 4, VUIItH VUIUU Er mächt alle Nntersuthungen uns --ferner? RoKn,ki,nkn rtertnrtttm. ' Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Ruptur? : Cure Co., ?0j W5Zt Wa blnaton Straße. Indianapolis, In, ' uilrugr iuc c ciiycmuuucji Pabst Milwaukee Biere in Flaschen und Gebinden werden in der B ranch -Office, ' No. 224-240 Süd Delawari Straße'! tgegengenommen. Telephon 1291. Iri.lJarker Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." Die ,unebmende Praxis des Ir. Barker. des rjagcn di'.s Odren Arzte, z ang iZ,n, nach HtOßCiru -afcj.iiiicii an vi'-r.n. vr uiic thetk deddosb die" Zcslkchrtkfff . zj . -iten Stock des Iran Vlot', WH W. Washington Etr., Z lr die Behandlung: von uuge. Ohr. .e und Hal und die nfertlguna von nUen. kunttlichen Au. gen und die erafteuung vn Schielaugen, s? fifftZai0n tSJSSi !i 1 ?i -i . 7-1 (Ui AUni U 1 1 i H U 74vlfvil UC f4U i IUf UUS I u,ult.tio frei und Jedermann etngelatzen. - j

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f?ur Cchvlnde! und Schlaflosigkeit. 2 St. Loui. Mo MaillSH. Nach dem ersten Löffeivvll von ..?apor Könia'i Nerven.StSrker" Ichlief ich wieder yut. toa vorder nicht der all war. und besserte sich rnein Auftand gründlich, so daß auch der Schwindel verZchwand. Ich emnerne oezdaiv vas ujmki oui icwe. 1310 St. Broadway. E. I. VX t ch. 407 23. 40. L, N. Y.. 27. Okt. 1891. Obwohl ich 12 Jahre lang mit Epilepsie behastet ar. s habe ich doch keinen einzige Ansall gehabt, seitdem ich den Gebrauch von ..Pastor onig siercentciancr nxK &.4 u . K o . : r . I uuu juji iinicc icinct :i:iroci)ung von oer KOENIG LIEDICINE CO.. 238 Itandolpli St., CHICAGO 1LL. il,00Är .lasZen, 52.00 grobe Sl.?, , für ö!.vu. et Apothekern zu haben für Su Indianapolis tn den deutschen votheken von . Will. Panzer. M SScft Washington und .e Süd an tr. nd incow ane. , ' ÄBaUKeD.-, Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Ofnce: o. IR Ost Viichigan Srrabe. assachnselti vcnur.z Täglich von 24 Uhr. Sonntags auSacnomuien. ! PPApP j yi' j Ofsice: 134 Nord Pennsylvania Ctr. Office.Stnden von S l Ubr Nacbm. No. 425 Madison Avenue. Etu.lden von 10 1 1 Uhr Borm. , B3o,',lunfl: 197 Kattibflgggge!ö'1 Telephon: Wohnung v'zg. rmontftr. Ql v f I4 h f , lj II V VI? deutscher Arzt. , QC . . No. 82 Sud Mertdtan Str. O ff i e e und Wohnung: ,5'!?,"': b.s 9 Uhr Brm. z bi s Uh? Nachm. 7 bis Uhr Abd. Sonntags ioxmitta Telephon 280. Mary C. Lloyd, Zalinarztin, Zimmrr No. 19, über Flctchcr's cmk, gegen über vom New ?)ork Store. Dr. C. NSchacfer, $x$i und Chirurg, No. Madison Avcnue, nahe Morris "Str. Svreä'stunden : 7:30 9 Uhr bergen, l S Uhr Nachmittags. 7:30 9 Uhr Abends. Telkvbon 28S. HDä-- Gr553L&9 No. 38 Ost Ohio Etraße. Svrkchstundcn : 10 12 Uhr Vormittags. 18 Naä, mittags und 7 Abends. Sonntag von 2 3 Uhr Nachmittags. Dr. I. Bühler, Teutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Dc!aware Gtraßc. Ofsice-Ttundca: 9 Uhr vor.; I ? Uhr Nachm.: 7 9 Uhr Abend. Televhon ll. Dr, Wagner, Office : ZZo. 60 vi Shio Str. Osstre-Stunden : l ! USr Dsrmittzs. t4 Uhr Nachmittaa. Wohnung : Ecke Broadwav nod Lineolu be. Telephon L4S. I)r. ?ueNtt R. tfcller, Office: 369 Süd Meridian Straße. l - z i9 10 !7hr Vorm. r)fce,Stunden 4 H:;r nachm. t L5N0?. Telephon 907. Bandagen und wundärztliche Apparate, VruLbZnder. SrsiSen. Schienen un alle wundZrztlichf (LegepiZäpoe. tz)a? xZtf ager rünftlicherNusen. Vrn. H.Armstrong & Co 77GZjd FingjZ Strafte. CIIAS. G. MUELLEß, Deutsche Apotheke Nachfolger von SB. W. Scott. flo. 667 Wirgittin Zövenus, ' (Zcke Coburn Str. Telephon 1747. c . .. j. - . . T ' Nacktoiocke n fcfr Äett?ntlzre. ezevle Zag? und acht sorgfältiggcfdllt. grcte Ablieferung Fcrd. Tl. Müller, Machsolger von cvrtt Müller.) 'iKpottzetzpr. d .kt IF " f Z r'nr-l. B 77" .'ff """ !" zdttiasftgr. sOchhex-ftSydigf? Weise. B ü d v e ft - S s e der crttfMAin mk gsn 4 Wasbington und Str. C7 Telephon S70. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! ".V ,zZZr'rrri ?s cured bv Dr. Barker ji '-v.ijr niual bya uw ivp; xzd ?vi fi fci W$& $ffii$dfti ??ic Schielaugen " Wie sie von Dr. Barker durch eine neue. verbesserte schmerzlose Methode kurirt werden 379. ,1 II in nVntttAhnlia Amft.ift knn Kon.lt )1. V iUilUVt IV M V VV W. I ä:- Hj. .. . rt " m ' mit I i e Bermm ir perionncy uoerzeugen Mimen. I

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