Indiana Tribüne, Volume 16, Number 317, Indianapolis, Marion County, 5 August 1893 — Page 2
f."i- $ X- 4 , , VVvM O' vvV 'V : - . 5C a er t unö iinr.iÄg Sie täaücf t ,sZxil Lrx" tut turc) s.- räe; ilCent ter Ü-ou;c, fci: Sorntag. r; . - -'5 itutä per &.-CC::. iüc z'ü.nzu l. . j; .der .ii3c;:;i pcriJnat. V-l jtt4;:Ät tnlßox i.usbejzhlnz Z.' per Jahr. Ossice : Ns. 18 üb Alabama Str. SnhfiiiapoIU, Ind., 5 August 1893; (Kpkciardriej.) Llu der LüeltauösteaungSstav,. (ihi-azo. anfangs August. Ueber ocn ucuesten Stän) der SonntagsOesiuuugs - SchlieLungZ Komödie schweigl des Särg:rs Höflichkeit, un) Die 0(5 Bricfschrciders auch. Tas Gin sachste und Billigste wäre übrigens noch, wenn jedesmal darum geknobelt würde, wie es am nächsten Sonntag gehalten werden soll, und am Samstag, selbstverständlich zu so später Stund:, wie möglich, das Resultat bekannt ge macht würde. Wenn doch einmal Narrheit getrieben werden soll, dann auch ordentlich. Ihr Herren ! l- summt gegenwärtig ein vielfaches, fliegrnartiges 'iLbehagen um alle Krei'e. welche mit ter Weltausstellung irgendwie zu thun haben, und von kleinen Klagen und schäbigen Streitig leiten wimmelt es mehr, als je, von den Freipag- und Freikarten-Händlern bis zu den Schadenersatz'Ansprüchen an Onkel Sam. Ta ich jedoch nicht dazu da bin. Fliegen zu fangen, so will ich alle diese Zerrereien und Krümmeleien vorerst sich selbst überlasten, obwohl ich zum Theil ein Mitleidender bin, und mich lieber in der Weißen Stadt zer ftreuen. Man hat so o't von der Postamts Ausstellung im Regierungsgebäude ge sprachen, daß cZ sich lohnt, auch ihr einmal ein Weilchen ausschließlich zu widmen: ist sie doch eine der intereffantesten und stets bestbesuchtcn Ausstellngen unserer Regierungszweige. Es ist ziemlich gegenstandslos, sie als eine Ne benbuhlerin der deutschen Postausstellung auf den Gallerien des (le!tricitatSgebäudes zu behandeln und den erth beidcr vergleichend abzumessen. Denn sie sind zu verschiedenartig ange legt, verfolgen zu verschiedene Ziele; jedes ist aber in seiner Art eine Sehens Würdigkeit ersten Ranges. Die mm klinische Postausstellung zeichnet sich aber namentlich durch viel?, a'.'.sfallende Einzelheiten und durch ihren historischen liharakte? aus. Hier kann man erst einen umfassen den und augenfälligen Begriff von im screm Postoienst und seinen vielfältigen Mitteln in 2'ergangenheit und Gegenwart erhalten! Hier kann sich Jedermann seine Borstellungen, darüber. was aus einem Brief wird, von dem Augenblick an. da derselbe, mit der ii (z'ents-Marke versehen, in den Ra.
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nciny'iuuj i eines eillmmuuq'sories ln'ch mannigsach bereichern. Tie Hände, durch welch? ein solcher Bnef geht, fällen vielleicht gerade in den schier unzugänglichen Tiefen eines Fichtenmaldes im oberen iichigan Baume, od.-r arbeiten in demNrgestrüpp eines Sumpfes von Florida, oder regieren ein Küstenboot, oder einen Schlitten em höchsten Norden. Millionen sind schon dafür riskirt. und manche? wak kere Leben ist geopfert worden! Dort sahen wir die Modelle zweier Occan-Postdampfer. Einen größeren Kontrast könnte man sich kaum denken, a'.s zwischen dem alten .Southerner-, . dem ersten Qceandampfer, welche? zur i Beförderung amerikanischer Post gebaut wurde, und dem prächtigen modernen Windhund" d.'r Internationalen Linie gleich daneben. Und doch liegen zwi schn beiden nur 40 Jahre; die wollen a crdinqs unter Umständen viel heißen. lin rccht merkwürdiges Postschiff ist der .Oklahoma-, welcher auf dem gleich namigcn Flusse in Florida fährt und uns hier in getreuer Miniatur-Nachbil düng gezeigt wird. Tiefes Boot hat einen so erstaunlich geringen Tiefgang, daß es, wie der General und l5?-Hilfs Postmeister Hazen (einer der Leitlr dieser Ausstellung) ganz trocken versicherte, mit .Leichtigkeit hinter einem Besprengungswagen her laufen könnte; als wörtliche Wahrheit wird angegeben, baß es noch in 18 Zoll Wasser fahren kann. .. Nicht weit davon macht daS Modell des Packet-TampferS tfiin of St. Louis", welcher Briefe an die Flußorte am Mississippi entlang besör dert, einen sehr stattlichen Eindruck. - An auffallender Stelle ist eine Post, kutsche vom Felsenqebirge aus alter" Zeit zu sehen. Sie wurde nämlich 18C8 gebaut und gehörte zu den ersten, welche die Post in Montana beförderten. Damals wurde einmal die Woche eine Fahrt zwischen Helena und- Bozeman gemacht. heute wird dieser Dienst täglich von vier Postzügen be sorgt. Besagte Kutsche wurde 1877 von den Indianern gekapert.ihnen aber nach einer heißen Jagd von General Howard wieder abgenommen. General Garfield fuhr darin, ehe er Präst dent wurde, durch das ?)ellowstoneGebiet; auch Präsident Arthur und 'General .Sherman gehörten zu ihren Kunden. Wenige . Fuh entfernt prangt die moderne, offene, gelbe .srutsche. welche zur Beförderung von Touristen und Postsachen durch den ')ellowstone-Park ditnt. 'Lebhafte Be wunderung findet, namentlich bei Jung-Amerika", eine berittene Gruppe. deren Hauptperson ein Postreiter ist, welcher auf seinem, offenbar sehr feurigen Broncho gestiefelt, gespornt und bis an die Zähne bewaffnet. Postfachen über die weiten Altali-Ebenen, die breiten Prairien und die Wildwest lichen Landschaften im Sturmeslauf befördert. Er war der ursprüngliche Briefträger jekser Gegenden und. hat manchen Straüh mit den herumschwärmenden Nothhäuten zu bestehen gehabt. Wir köneu- uns auch einen Postsack ansehen, der mit dem Blut ei ves PoltreiteZ getränkt uflb von dem
Kaiser. Messer der betreffenden roty.häutigen Desperados aufgeschlitzt ist! m::fe? 'Btiie! gehört zur Ausstellung unöestellöaren Postsachen". eines de- seltsamsten Museen, das alle möglichen und unmöglichen Dinge ent'c,alt, von Schlangen bis zu Todten köpfen. Unter den vielen anderen imponirenden Gruppen möchle ich nur noch eine, welche den Winterpostdienst im oberen Michigan mit großer Realistik veran schaulicht, auszeichnend hervorheben. Dieser Dienst wird mit Hundeschlit ten betrieben, und die ausgestopften, rnehr schneidig, all schön aussehenden Hunde, welche an diesen beladenen To-boggan-Schlitten gespannt sind, befanden sich noch im vergangenen Win ter im activen Dienst und beförderten Postladungen in der Gegend vonSault Ste. Marie. Aucü ist die Wachsge stalt des jungen Indianers, welcher auf seinen gewaltigen Schneeschuhen nebenher gleitet und eine spitz zulau sende wollene Mütze -trägt, in jeder Hinsicht ein gutes Ebenbild der bra ven Rothhaut, die gar manchmal bei 40 Grad unter Null und 10 Fuß Schnee dieses Hundegespann lenkte. Von der Romantik geht es zur all täglichen Prosa, zu den regelrechten Postzügen. zu den Extraboten auf Zweirädern, u. s. w. Der Ausstellung sind auch bemer kenswerthe international statistische Tabellen beigegeben über den jetzigen und früheren Postdienst der verschiedenen großen Länder des Weltpostvereins, vor Allem naturlich der Ber. Staaten. Benjamin Franklin. unser erster Generalpostmeister, hat noch keine Berichte eingereicht, wohl aber that dies sein Nachfolger Samuel Osgood. welcher Ende September 1789 das Amt übernahm. Damals hatte der Generalpostmeister 75 Postämter in den Ber. Staaten unter sich, und die Postroutenbcliefen sich auf 2275 Meilen.. Die Brutto-Einnahmen für je nes Jahr betrugen $7510, und $1G57 wurden in Gestalt von Gehältern an Postmeister ausbezahlt; auf 500.000 wurde die Gesammtzahl der befördere ten Poststücke (schätzungsweise) angegeben. Am Schluß des Fiskaljahres 1802 gab es in unserem Lande 7,119 Postämter, die regulären Postrouten betrugen 447,591 Meilen, es wurden beinahe 5 Milliarden Poststücke aller Arten befördert, die Brutto-Einnah-men betrugen $70,930,475, und die Postamtskosten $76.980.84. Die Ber. Staaten nehmen in Allem, was die Quantität betrifft, den ersten Rang im Weltpostvereine ein; Hinsicht lich der Posteinnahmen kommt das Deutsche Reich in zweiter, und hinsichtlich der Postdienstmeilen kommt es in dritter Linie, in beiden Fällen zber noch vor Großbritannien Voraus. Ueber den statistischen Studien ist die Zeit weit vorgerückt, und ich
klappe den Briefbogen . zusammen. Etwas ganz Außerordentliches Iteyt der Weltausstellung bald bevor. Die Smaragd-Jnseln wollen nämlich auch ihren eigenen Tag haben. Man denke: :ine St. Patricks Show" im Jndia nersommer wiederholt das kann gut .verdenk Zum Glück sind dann wenig stens die Hundstaae vorüber. l K. Sohle als direkte lektriettätS quelle. Edison ist es neuerdings gelunge: direkt aus der Kohle ohne Vermi'tte.'ung von Dampf- und GaskraftMaschinen lebendige Kraft zu entwickeln, das heißt elektrische Ströme direkt aus der Kohle ohne vorherige Umwandlung in Wärme zu erzeugen. Das Washingtoner Patent beschreibt )iese Erfindung nach der Zeitschrift für Elektrotechnik" ' mit folgenden Worten: Ein eisernes, am besten un 'en kugeliges, cylindrisches Gefäß stehe senkrecht und mit seiner unteren Hälfte in einem Glühofen. In diese Ketorte wird irgend eine chemische Verbindung gebracht, etwa ein Ozyd ?der Salz, nehmen wir an Eisenoxyd. !luf den eisernen Cylinder wird ein Deckel luftdicht aufgeschraubt, der innen, in den Cylinder hinabhängend, :inen Kohlencylinder trägt, der aus :iner Masse von Koks- und 'Kohlenpulder hergestellt ist, ähnlich wie die ;u Bunsenelementen verwendete Kohle. Diese Kohle steht mit dem Deckel in metallischer leitender Verbindung und trägt den einen Leitungsdraht, wähcend der andere sich außen an die Retorte anschließt. Außerdem trägt der Deckel noch einen kleinen Ansatz, an zen sich das Saugrohr eines Ezhau!lors anschließt. Aus dieser Anordnung entwickeln sich nun unter der )ältnißmäßig einfachen und leicht verstündlichen chemischen Vorgängen elek irische Ströme. Wird nämlich die Retorte und das darin enthaltene Eisenoxyd und der Kohlenstaub heftig :rhitzt, so greift die zunächst noch in )e? Retorte befindliche Lust die Kohle IN und bildet Kohlenoxydgas, welches ?as Eisenoxyd kräftig reduzirt, in rnetallisches Eisen verwandelt, während das Kohlenoxydgas selbst dabei zu Kohlensäure wird. Diese zerlegt sich aber an der glühenden Kohle in Kohlenoxyd, das wieder Eisen redu ;irt, und dieses Wechselspiel dauert so lange, als noch Kohle und Metalloxyd vorhanden ist. Dabei soll nun das reduzirende Metall, theils die Retorte, theils den Kohlenstaub berührend, zwischen den genannten als Anoden wirkenden Theilen einen kräftigen Strom entwickeln. Die chemische Re aktion, wie der auftretende Strom sollen noch diel intensiver werden, wenn die überschüssige Kohlensäure durch den Exhausto? entfernt uns hierdurch gewissermaßen eine'Luftverdünnung im Innern des Gefäßes er halten wird. An Stelle , des Eisen oxyds sowohl wie der Kohle können auch andere Stoffe angewandt wer den, du geschilderte Zusammenstellung hat sich aber als günstigste An ! Ordnung erwiesen. Es wird betont, faß d(5 erzeugte C.trom in Hinsicht
! seiner Stärke und im Vergleich mit oen angewandten. Stoffen und Betrieüskosten sehr kräftig sei., so daß zlso das Verfahren die bisher übliche Erzeugung von Elektricität durch Dy-amo-Maschinen in jeder Hinsicht
ibertrofen wurde. 5Minö zweifelhaftes Schicksal. Emin Pascha, dessen Tod zu wieder holten Malen gemeldet worden ist, ist immer noch ein Gegenstand lebhafter Erörterungen in der Presse. Nach der Berliner .Post" hatte Dr. Peters vor wenigen. Tagen über Emin Pascha geäußert, es seien Nachrichten in Bagamoyo eingetroffen, wonach Emin am Kongo angelangt sei. Wie der Vos sischen Zeitung" hierzu mitgetheilt wird, hat der im Dienste des Antisklavereicomitcs stehende Lie.- '.aant Werther, der unlängst vom VictoriaNvanza an die Küste zurückgekehrt ist, von dort die Meldung mit nach Bagamoyo gebracht und von Bagamoyo an Dr. Peters nach Berlin weitergegeben. Dieselbe Meldung übermittelte der Bezirksart in Bagamoyo, Dr. Steudel. an Dr. Stuhlmann, den ehemaligen Begleiter Emins. Dr. Steudel hatte sie von Karawanen, die aus dem Seen gebiet zur Küste gekommen waren, gekört. Und endlich ist an die in Neisse lebende Schwester Emins, Frl. Schnitze ler. von dem Dragoman Mariano in Bagamoyo. der Vo:steher der dortigen Karawanserei der deutsch-ostafrikani schen Gesellschaft ist und bisher die Tochter Emins, Ferida, in Pflege hatte, dieselbe Mittheilung von der Ankunft Emins in Nyangwe übermittelt worden. Herr Mariano hatte sie gleichfalls von Karawanen, die aus dem Inneren gekommen waren, erfahren. In allen drei Fällen ist die Quelle ersichtlich dieselbe: Gerüchte, die im Seengebiet umgehen. Ob diese Gerüchte wahr oder falsch sind, läßt sich vorderhand nicht entscheiden. Sind sie wahr, so wird voraussichtlich früher oder später die Meldung ihren Weg nach dem Kongo abwärts nehmen und von der afrikanischen Westküste hierhergelangen. Gegen ihre Richtigkeit spricht der gewichtige Umstand, daß von Emin selbst, seitdem sich Dr. Stuhlmann von ihm getrennt hat, nie eine direkte Nachricht über seinen Verbleib ae kommen ist. Vom Jnlande. Im Jahre 17771773 war )ie Entwerthung des vom Congreije ausgegebenen Papiergeldes so groß, saß d.'r Gehalt eines Generals gerade h!nreich e, um ibn zu kleiden und ein Wagen voll Papiergeld kaum zur Be Zahlung einer Wagenladung von Le bensmitteln genüg'.e. Das zwei Jahre alte Söhn chen ron Aug. Schlachter in Louisville in Kentucky starb dieser Tage an Blut Vergütung, welche durch Rattenbisse herbeigeführt worden war. Tie Mutter des Kleinen ließ ihn am Sonntag Nach mittag einen Augenblick allein und mehrere große Ratten griffen das Kind an, auf dessen Butterbrod die Thiere es ab gesehen hatten. Ter Kleine vertheidigte fein Brod und würde nun von den Ratten an mehr als einem halb? Tugend Stellen gebissen. Die Wunden wollten nicht heilen. Blutvergiftung trat ein und. der Kleine starb eines kläglichen Todes. Eine unversöhnliche Man nerseindin ist die zweiundzwanzigjäh rige.Jennie Jsendaugh in Eelina in h'.o; sie ist die Tochter achtbarer Elt tern und besi&t eine gute Bildung, hat aber vor, Männern eine solche Abnei gung, daß sie sich nicht einmal von ihrem Vater und ihrem Bruder lieb kosen läßt und zu schreien anfängt, so bald diese sie berühren. Wenn ihre Mutter und ihre Schwestern mit ihr über ihren absonderlichen Acännerhaß sprechen, bricht sie in Thränen aus und bittet dringend, keine Männer in ihre Nähe zu bringen, weil sie sie nicht sehen könne. In allen übrigen Beziehungen ist Jennie völlig vernünftig. .Recht viel ist neuerdings über Jndizien-Beweise" inKriminal Processen gesprochen und geschrieben worden. Eine Illustration hierfür wird eben aus Texas gemeldet, wo ein wegen Mordes zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilter Unglücklicher den Mann getroffen hat, wegen dessen Ermordung" er verurtheilt worden war. Dieser Fall hat übri gens noch ein anderes Interesse: weder der angebliche Mörder, noch der (we gen eines Pferdediebstahls auf zehn Jahre im Zuchthaus sichergestellte) angebliche Ermordete können nach dem Gesetze Zeugenschaft ablegen, und der unschuldige Mörder muß so lange seiner Freiheit beraubt bleiben, bis die hochweise Justiz einen Ausweg aus dieser Sackgasse gefunden haben wird. Bald nacb demEintreten des. wärmeren Wetters in diesem Sommer wurde Michael Thiermann in New Hope, Pa.. gewahr, daß seine werthvollen Milchkühe, wenn sie täglich von der fetten Weide heimkehrten, zwar gefüllte Mägen aber leere Euter hatten. Schließlich kam Thiermann auf den Gedanken, daß einer oder der andere Nachbar die Thiere, noch auf der Weide melfe. und bot nunmehr Alles auf. den Milchdieb abzufassen. Die Kühe liebten es. während der Hitze im Mühlenteiche bis an den Bauch im Wasser zu stehen. Als am Mittwoch Thiermanns Lieblinzskuh dem kühlenden Bade entstieg, entdeckte, der Besitzer endlich den Milchdieb in Gestalt eineS fünfzehnpfündigen deutschen Karpfens, welcher sich an dem Euter der Kuh fest gesogen und dieses bis aus den letzten Tropfen Milch geleert hatte. Urplötzlich und bei völlig heiterem Himmel zog sich neulich Samstag-Nachmittags über Pleasant Valley, dicht hinter der Pittsburger Vorstadt Sharpsburg in Pennsylvanien eine dunkle Wolke zusammen, welche unbeweglich stehen blieb und volle drei Viertelstunden lang einen wolkenbruchartigen Regen herniederj sandte. Der nur zwei bis drei Fuß ' breite .Seit Ru schwoll I? stark
an. daß das Wasser uder die User trai und eine Fläche von sechshundert Fuß Breite bildete. Fünfzehn Häuser wurden von dem Wasser heimgesucht und ein halbes Dutzend kleiner Brükken wurde hinweggeschwemmt. Ein Mann, welcher in einem einspännigen Buggy des Weges fuhr, gerieth mit dem Gefährte in die reißende Strömung. Er wurde zwar selbst mittels Seilen, welche die Uferanwohner ihm zuwarfen, gerettet, aber fein Pferd ertrank. Von dem Unwetter wurde in dem kaum drei Meilen entfernten Sharpsburg nichts bemerkt. Von dem Tage der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 erzählt man sich allerlei Anekdoten, welche einen Beweis dafür bilden, daß die Väter unserer Republik außer mit einem warmen Herzen für das Voll zum Theil auch mit einem guten Humor ausgestattet waren. So bekam John Hancock, bevor die Congreßmitgliever zu jener weltgeschichtlichen Sitzung zusammentraten, bei eine: Gelegenheit noch einmal seine ungc wöhnlich groß ausgeführte Unter schrift der Unabhängigkeitsurkundk zu sehen, wobei er äußerte: Ich denke, John Bull wird meinen Namen wohl ohne Brille lesen können." Als er so. dann an die Nothwendigkeit erinnerte, daß die Congreßmikglieder fest zusam menhängen . (zusammenhalten) müßten, erwiderte Dr. Franklin trocken: Gewiß haben wir fest zusammenzuhängen, denn wenn wir es nicht thun werden wir sicherlich einzeln hängen Im Anschluß zu dieser drolligen Be merkung wandte sich Harrison, eir überaus groß und stark gebautei Mann, zu Eldridge, einer kleiner schmächtigen Figur mit den Worten: Wenn es zumHängen kommt, so hab ich einen Vortheil Ihnen gegenüber. Ich werde gleich todt sein, Sie abei werden wahrscheinlich noch eine gut, Zeit baumeln, ehe Sie allmählig er. würgen." V or eine m Jahre verhei. ratbetz sich in Morrison's Pa., (5ha? les Borger, wurde aber schon nach neur Monaten Wittwer und der Gram übe, den Perlust seiner Zrau nagte so star! an ihm, daß er irrsinnig und von der Aerzten für unheilbar erklärt wurde. In seiner Raserei tauchte der Wahr auf. daß 'eine Frau ermordet wrder. sei. Um ihm diesen Wahn zu beneh men. beschlossen seine Angehörigen, du Leiche der Frau ausgraben zu lassen. Als der Sarg geöffnet wurde, lag di Leiche auf dem Gesicht, das Leichentuch war in Fetzen gerissen, das Glasfcnstel in dem Teckel d?S Sarges war in Scher-, bm gebrochen. Arme und Beine waren verdreht, das Haar zerwühlt und dit Hände hielten ein Busche! Haare um spannt. Kurzum, die ganze Verfas. sung der Leiche deutete darauf hin. bat die F:au Borger lebendig begraben wo?, den war. 'ämmttiche Anwesende wa ren von EntMn überwältigt; am gefaßtesten blieb unter der ganzen Ge sellschaft der irrsinnige Wittwer. El ze.gte sich dienstwillig und leistete bei der 2iesereinbettunz der Leiche in den Sarg alle mögliche Hülfe. Jede Spul von Irrsinn war von ihm gewichen tin) seitdem scheint sein geistiges Gleich-a-n'i vo'.'i kommen wiederhergestellt z sei:'. Teutsche ocalnachrtchtetti
Rheinprovinz. Ter Verwalter des Bonner Artille. cieschießplatzeS. Wahn, i i seit einigen Tagen verschwunden. Eine'licviston der Kasse, die er vorstand, durch höhcre Jntendanturbeamte ergab bisher ein Deficit von 15.000 Mark. Zum Commandeur des 2. Westfälischen Hu sareN'Regiments No. 11 in Düsseldorf ist der berstlieulenant Graf v. Jen PU5. Stabsofficicr im Husaren-Äegi ment No. 3 zu Paderdorn, ernannt worden. Tie 17 jährige Tochter dcs Obersten v. d. Lipe vom 3.) Ins. Negt. sah im Glasdache des Treppen haüses einen Vogel ängttlich hin- und berflattern. Bei dem versuche, dem Vogel die Freiheit wieder zu geben, stürzte das Mädchen plötzlich von oben herab aus den steinernen Jlur, wo eS mit zerschmettertem Kopfe und gedroche. nen Gliedmaßen todt liegen blieb. Königreich Sachsen. Die Firma Gustav Hoyer in Lim dach feierte ihr 100jahriges Geschäfts, jubiläum. Während die 19jährige Martha Riedrich i.l Meißen im Re staurant Forsthaus- eine Küchen lampe anzündete, explodirte das Petro lernn. Das Madchen stand sofort in hellen Flammen und erlitt so schwere Brandwunden, daß eS am folgenden Tage im Krankenhause starb. In einem Gehölz im Triebitichthal erschoß sich der Töpfer Bruno Schmarick. ein eifriger Förderer der Socialdemokratie. Das No'izbuch des Selbstmörders ent hielt als Begründung für die That un gefähr Folgendes: Durch meine Be rbeiligung an der Wahlagitation und in Folge des Eintretens für den so cialdemokratischen Abgeordneten bin ich aus der Arbeit entlassen worden; da ich von der Partei, welcher ich mich Jahre lang aufgeopfert habe, keine Unterstützung erhalte, blieb mir weiter nichts übrig als der Tod." Beim Hausbesitzer Voigt in Neugersdors brach Nachts Feuer aus. Der in dem Hause wohnende Maler Dreßler, der Schwiegersohn Voigts, brachte zunächst seine kranke Frau in Sicherheit und eilte sogleich in das bren-nende-Gebäude zurück, um seine drei Kinder dem Elemente zu entreißen. Leider mußte hierbei Dreßler fein Leben lassen und mit dem braven Mann fanden die Kinder den Tod durch Ersticken. Im Zustande völliger Trunkenheit haben in Netschkau die Ziegelstreicher Geisler'schen Eheleute ihr vier Wochen altes Kind im Bett erdrückt. Thüringische Staaten. Arichidiakonus Kieser in Eisenach beging die Feier seines 25jährigen Dienstjubiläums. Der Zimmermann Schall in Eisenach versuchte seine Frau, mit der er in Unfrieden ' lebte, durcü Gift aus der Welt zu. schasse
und hatte zu d'iesem Zwecke 'Gift in "den Kaffee gemischt. Die Frau merkte in dessen beim ersten Schluck sogleich die Absicht und lief zur Polizei, um An zeu: zu erstatten. Als sie wieder nach
Hause kam, fand sie ihren Mann er- " i . T .n. cv v ijanqi vor. vqiuiucu iu cuu uci Hofrath Professor Dr. phil. Moritz Vernmehren. Der Universitäts. Tanzlehrer A. v. Obstfelder in Jena feierte sein 50jähriges Berufsjubiläum. Unter eigenthümlichen Umständen starb in Jena der 44jährige Maurer Berthold .Hebestreit. Nach Ausspruch des Arztes soll eine Blutvergiftung vorliegen, die sich der Verstorbene, der schon länger eine unbedeutende Wunde an der Hand hatte, bei Aussaat von Ehili-Salpeter zugezogen hat. Hessen-Darmstadt. Darmstadt : Medicinalrath Dr. Heinrich Orth feierte sein 50jähriges Doctorjubiläum in Baden-Baden. Kammermusikus und Hof-Kantor i. P. , Enul Rech sen., einer der drei noch : lebenden Mitbegründer des Mozart , Vereins, feierte seine goldene Hochzeit. ! Gestorben : Kaufmann Joh. Heinr. Möser. Oktroiaufseher B. Jttmann. ' Sattler Joh. Maurer, Kolporteur Jak. . Ziegenhain. Frau Kath. Macholdt. geb. , Lehrmund. Landwirth Heinr. Müller. ! Gestorben in Alzey, der Buchhandler Karl Medicus und der Pflästerer I. Schmitt. Im Verlaufe eines heftigen Streites zwischen zwei Frauen stürzte in Aueroach die eine derselben, die Frau Phil. Bertsch, geb. Keil, von einem Herzschlage getroffen plötzlich todt nieder. Königreich Baiern. Ter ehemalige Parfümeriefabrikcnt Kreller in Nürnberg vermachte eine Million Mark für WohlthätlgkeltZ. zwecke. f Daselbst Kaufmann und GemeindebevollmüchligterFriedrichAm berger. f In Prien der geistliche Raih I. M. Schirmer. In der Ort schaft Mendorf brach ein Feuer aus. das. drei Wohnhäuser mit. den dazu gehörigen Nebengebäuden vernichtete. Der 24jährige Karl Schroer. Sohn des Oekonomen Peter Schroel in Katzenbach wurde in Harsbach im Glan todt aufgefunden. Als dei . Bahnwärter Ludwig Beischlag in , Laaber mit Braut und Zeugen zum j Standesamte ging, wurde er unwohl i auf dem Wege und starb, kurz nachj dem er in die Wohnung eines Zeugen gebracht worden war. Neulich wurdt ! m Laaber der Direktor der Dampf ! Ziegelei Neufahren wegen Unterschla gung verhaftet und in die Frohnvest Maltersdorf abgeliefert. Königreich Württemberg. In Neuweiler brach bei dem Wald schützen Schanz, bei dem es vor wenigen Tagen brannte, in dessen neu ge bautem Hause Feuer aus. welches nicht mehr bewältigt werden konnte und wel' ches auch den Gasthof zum Hirsch unl die Scheuer des Lammwirths Burk' hardt ergriff und sämmtliche drei Ge bäude vollständig einäscherte. Anl-iß. tich des L. Württembergischen Brauer tazeS fand in den Räumen der Dampf brauerei zum .Schweizerhof", eine Ausstellung von Braugeräthschaften. Maschinen und Apparaten statt. . Die öluzstellung umfaßt über 1000 Gegenstände von etwa 100 Ausstellern aus allen Gouen Deutschland'S und bot in jeder Hinsicht das Neueste und Voll kommenste, was aus dem Gebiete des Brauereifaches bis jetzt geleistet wurde. Großherzogt hum Baden. Unter den Schulkindern in Breitnau wüthet angeblich das Scharlachfieber in bedenklicher Weise. So sind z. B. in einer Schule von 47 Schülern 35 krank gemeldet worden. In Engen feierten die Emil Schuler'schen Eheleute die goldene Hochzeit. t In Heidelberg der Generalmajor a. D. von Horn. Professor Karl Hartfeldu. daselbst. In Hubertshofen hat sich ein Zweig verein de badischen Frauenverein gebildet, dem sofort 32 Damen als aktive Mitglieder beitratea. Der 13 jährige Sohn der Wittwe Alex Müller in Kappelrodeck wollte einen Wagen Lehm in der Lehmgrube holen. Die Grube war schon stark unterhöhlt : iß stürzte beim Graben eine große Schich, herunter und begrub den bedauernö werthen jungen Mann. In Pfaffenroth wurde der Schreiner Flor. Benz vom Blitz erschlagen. Die .Bijouterie - Fachausstellung in Pforzheim wurde in festlicher Weise eröffnet. Dieselbe gewährt ein anschauliches Bild von der hervorragenden Bedeutung Pforzheims auf diesem Gebiete. Die Sammlungen des Kunstgewerbevereins haben nunmehr im Gebäude der Kunstgewerbeschule in würdiger Weise Aufstellung gefunden und tragen von jetzt ab die Bezeichnung : Pforzheimer Kunstqewerbe - Museum". Die Zahl der Aussteller beträgt 250260. darunter zwischen 60 und 70 Arbeiter und Lehrlinge, welche früher' die Kunstgewerbeschule besucht haben, bezw. sie noch besuchen. Aus der Rheinpfalz.' Gestorben in Bechtolsheim Lehrer Ludwig Fubrv. Durch die Zuwen dung von 32.506 Mark aus . bud getmäßigen Miüefa ist der Baufonds für die Errichtung des Sieges- und Friedensdenkmals in Edenkoben au 63.000 Mark angewachsen und der Bau könnte nach seinem gegenwärti gen Plane mit dieser Summe in Angriff genommen werden. Allein die kgl. Regierung nimmt als Minimalkostenaufwand eine Summe von 80, 000 Mark an. Als Krönung deS Ganzen soll nämlich das Denkmal noch durch eine Statue ergänzt rverden, die ihm neben seiner allgemeinen deutschen, nationalen und bayerischen Bedeuwng eine provinzielle, speziell pfälzische Färbung gibt, darstellend: die Palatia dankt der Germania füi tr slliirfftrf)' 9Mfim imS if. tZm. 't I)- ny HIIW Ityit Vi Haltung bei Bayern und Deutschland. r-.ftri, ri1 w y . i , ünufiucijianoiiaj weroen auch nur Pfälzer die Mittel hierzu aufbringen, die, da sie nicht höher als auf 20.000 Mk. veranschlagt- werden. unschwer aufzubringen sind, wenn - der. Kreis, die Distrikte, die Gemeinden, Vereine und Private nur einigermaßen ovfer-
willig zusammengreifen. Gestorden in Dorn-DUrkheim, Georg Sander. Alpenprovinzen. Gestorben: In Graz der Fabrkant Josef Tauß; in Innsbruck Hofrath Kiechl; in Kroisbach der emeritirte Advokat Dr. Karl Brenig. GastWirth Pelikan in St. Jovoka arbeitete an seinem Hause mit seinem 15 jährigen Sohne auf einem fogenann ten fliegenden Gerüst". Plötzlich riß das Hauptseil und das Gerüst stürzte hinab; Pelikan war sofort todt, der Sohn brach beide Beine. Oldenburg. Gestorben in Osternburg die Witt we Heinemann, die ein Vermögen von etwa 250.000 Mark hinterläßt. In ihrem Testamente hat sie mehrere größere Summen für öffentliche Anstalten bestimmt. Schon vor acht Jahren bestellte sie ihren Sarg, der bis jetzt im Hause eines Landmanns in Kreyenbrück gestanden hat. Die Frau des Diedrich Becken zu Ventshöhe beschenkte ihren Mann mit Drillingen (sämmtlich Knaben). Tags vorher hatten die Schwiegereltern der Frau Becken ihre silberne Hochzeit gefeiert. Schweiz. Aus der Schweiz werden neue Un glücksfälle beim Bergsteigen gemeldet. Auf einer Tour auf die Ehurfirsten stürzte ein junger Mann herab und verletzte sich am Kopfe schwer. Oberhalb Aetigkofen (Solothurn) hat ein 45jähriger Mann durch Sturz über einen Felsen den Tod erlitten. Beim oberen Grindelwald-Gletscher siel ein Händler über eine hohe Felswand und erlitt dabei einen Schädelbruch, so daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. In Göschenen stürzten am 2. Juli zwei schweizerische Officiere aus St. Gallen, Wirth und Maurer, beim Pflücken von Alpenrosen unterhalb des Gotthard-Hospizes ab. Wirth war sofort todt und Maurer ist schwer ver letzt. In Horgen feierten Herr alt Schuldenschreiber Wiedmer und feine Gattin die goldene Hochzeit. Gestorben in Bülach. Herr alt Sekundarlehrer Staub. In dem Döppelwohn Haus des Zimmermann Müller in Röschikon brach Feuer aus und äscherte dasselbe vollständig ein. Das
Schwurgericht hat den Oesterreicher Stephan Zohar, der am 30. April in Erlenbach den Friedrich Bleck, der ihm den Weg gegen Zürich zeigte, erschossen hat, des Todtschlags schuldig erklärt und zu 6 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Landesverweisung verurtheilt. Den Geschwistern des Getödteten wurden 1000 Fr. Entschädigung zugespro chen. Oesterreich. Gestorben, in Wien : Max von Steindl, Hauptmann ; Dr. Eduard Ezumpelik, Professor an der Oberrealschule des 15. Bez. und Privatdozent ; Professor Karl Ludwig Lefbre, Dr. Freiherr von Distler, Gustav Hoseneder, Salzbäl,? Der Postexpeditor im Postamte Retz, der 23jährige Anton Belik. wurde beschuldigt, einen Geldbrief von 400 fl. unterschlagen zu haben. Belik hatte die Kühnhelt.nach Wien zu fahren und sich bei der Postund Telegraphen-Direction über diese Verdächtigung zu beschweren. Er wurde aber sofort verhaftet und in daS Sicherheitsbureau gebracht, wo man in dem Futter seines Rockärmels 250 fl., in der Wäsche 133 fl.. einaenäht fand. In einem Bauernhause der Dorfgemeinde Seitenstetten leben fünf Brautleute : Magdalena und Josef Kühlb'ök. gegenwärtige Besitzer deS Pfafferlehner.Gutes in der Treffling, welche die goldene Hochzeit feiern, dann deren Sohn Josef, welcher jetzt daö väterliche Anwesen übernimmt, und eine Tochter und eine Enkelin. Diese (Genannten feierten gemeinsam in der Stiftspfarrkirche im Markte Seiten. iktHftx ihr Skrm'rifynn Musiklehrer G. Leppert, No. 247 Ost MorriS Straße, empfiehlt sich für den Unterricht auf Piano und Violine. Bedingungen mäßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der Scbülcr ertbeilt. Unter denOddFellowS wob' bekannt. Julius Grummann, der Jahre lang über das Odd FellomS Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesi gen ArUe vom Bruch kurirt. Die Bollstän digkeit seiner Heilung drückt Herr Erummann in folgender Weise aus : Indianapolis, 24. M2rz. 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1884 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken S.'ite behandelt wurde. Am 1. November wurde ich alS kurirt be trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. JuliuS Trummann, Custödian deS Odd FellowS Gebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania undWash ington Str. . - Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die Kurirung von Bruch tut Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete ftei. Adresse Dr. Nott, Rupwre Cure Co., 20 West Washington Straße. Indianapolis, Ind. ' Umgezogen. , Er ist hier um hier zu bleiben." Die zunehmende Praril Ui Dr. Barker Ui Augen dnd Ohren Ärzte, zwang lhn. nach groueren Räumlichkette umzuzteben. Mt wie :hete deshalb die Räumlichkeiten im zweiten Stock de Jron lotf-, 11 W. Washington Str., nächst zu owen'Merrill So'S, für fünf Jahre, wo er ausgezeichnet? Oifteen eingerichtet hat für di BeHand tun! von uge. Ohr, aie und Hal und die nferklgung von rillen, künstlichen Au gen- und , die Veradrstellnng von Schielaugen, so wie die Operation zur Entfernung de Star vorzunehmen, zu $ts fr fl erreichbar. E,ufulttt frei und Jedermann eingeladen. ,
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