Indiana Tribüne, Volume 16, Number 317, Indianapolis, Marion County, 5 August 1893 — Page 1

G ?z5&? H V 'T -vr f y o 7 AÄ A O K A v-vy o w w w Ü' W w Jahrgang 16. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. 317 Indianapolis, Zndiana, Samstag, ken 5. August 1833.

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Danksagung.

Allen Freunden und Bekannten, die durch so zahlrktche Betheiligunz am Leichenbegängrig meines ' geliebten Satten, Jodn William St S ß l r, ihre Theilnahme aus ' herzliche Weise kuadgegeSen, insbesondere Herrn Pastor Ltkt .rt. für seine trostreichen Worte im Hause und am Vrabe, dem Schwäbischen NnterstüyungS' verein, dem Springdale Nnlerstüvungs'Verein, dem Deutsch Amerikanischen NaterslügungS V.rein, sowie den Blumenspendern spreche ich hiermit meinen herzlichsten Dank aus. Pauline Rühler. aktin. Sprechet vor 5 Boicourt, Tyner & Co., - für - Monument c, in Graatt der Marmor. Office und Arbeit? staue: 32 & 34 Massachusetts Ave. Telephon 993. George Herrmann ." , vyv Leichenbeftatier, Office : 26 Süd Telawarestr. Ställe: 120, 122. 124, 12, 128 Oft Pearlftr. eUö&n 011. Offen Taa und Nackt, WMMM? ""afc ' - V- V ' äck Schiffsscheine nach Europa, V20.00 bis 9273.00. Schisssscheine von Europa, $23.00 bis $273.00. P. Pfisterer, Office : o. 70 Ost Market Ttrape. I e l e b , n 100. Sommer-Hüte. Wir haben ein reichhaltiges Lager derselben und in Anbetracht der vorgerückten Saison verkaufen wir diese! den zu herabgesetzten Preisen. Bamberger, i. W. Ecke Pennsylvania und Wshinst. Strafe. Central Garten Ecke Sast k Washington Str. Der Garten ist jetzt auf'S schönste eingerich tt und mit elektrischer Beleuchtung auSgestattet. Der Unterzeichnete macht besonder? darauf aufmerksam, daß er sich bemühen wird, dem Teutschthum ein angenehme? Hauptquar tier zu bereiten und daß er seine Gäste stets mit den besten Getränken und Delikatessen bedienen wird. Suspnr C. Hsddsrich, Sigenth. Phönix Garten. Ecke Süd Meridi m und Morris Str., Conzsrt von Pros. Meyer's Militär . Kapelle, jeden Donnerstag Vbend. Offen am Sonntag für Familien. Halle und Garten werden an Vereine und Logen zu billigem Preise vermuthet. Zu freundlichem Besuch ladet ergebenst ein Fred. Kroeckel. Geschäfts -Uebernahme. ' Meinen Freunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke Ohio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werde stqeibc zu einem angenehmen SammelplaZ rn Deuyqen zu gestalten. Veste Getränke und Cigarren :c. Zu zahlreichem Besuche ladet ein EottUeb Leukhardt, Ecke Ohio und Noble Straße, Drahtnehthüren alle Größen, Drahtnetzsenfter von 25 Ctö. aufwärts, Drahtnetz billig. Englisches Dinnerservice von 1002tück $6.19. Pt&tfs Porzellan Store, Ro. 196 Virginia Avenue. "

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Editorielles.

Daß Gefexe, welche in direktem Widerspruche mit dem Volkswillen erlassen sind, in der Ausführung an dem energischen Widerstande der Majorität scheitern müssen, zeigt sich jetzt so recht wieder in KansaS. Der dortige Ecneralanwalt nämlich hat aus Anrufen der Prohibitionisten, doch dem' bestehenden Prohibitionsgefetz, welchem insbesondere in der Stadt Fort Scott durch den öffentlich und ungefcheut betriebenen Getränkehandel Trotz geboten werde, nun endlich einmal durch Erhebung von Anklagen Geltung und Ansehen zu verschaffen, sich dessen rundweg geweigert. Seine Begründung ist originell, aber treffend. Dle Städte in Konsas, sagt er, seien durch das Prohibitionsgesetz an den Rand des Ban kerotts getrieben. Man könne es ih nen nicht verdenken, wenn sie sich durch Ertheilung von Gewerbescheinen an Schankwirthe eine kleine ?tebencinnähme verschaffen. Die Prohibitionisten droben dem Generalanwalt mit dem Impeach-ment"-Verfahren. Daß es dazu aber nicht kommen wird, dafür werden schon die Populisten in der Legislatur sorgen. .-- Durch Muckerei und Feigheit ist die Angelegenheit bezüglich der Oessnung resp. Schließung der WeltauSstellung an Sonntagen in ein höchst änderbares und ärgerliches Stadium gerathen. Als vom Anfang an die Nationalcommission auf Schließung der Ausstellung bestand und auch wirkich. eine Zeit lang bei der Ausstellung der puritanische Sonntag maßgebend war, und die Lokalcommission sich goldene Berge vom Sonntag versprach, da erwirkte man einen richterlichen Einhaltsbefehl gegen daö Schließen des Jackson Parks aus den Grund hin, daß der Platz ein öffentlicher sei, der niemals dem Publikum rierschlzzssen werden könne. Auch im Bundesge richt wurden die Frommen mit ihrer Forderung abgewiesen. Aber die goldenen Berge blieben aus. Viele, besonders amerikanische Aussteller verdeckten am Sonntag ihre ausgestellten Sachen, die Maschinen standen still, die Ausstellung war nur eine halbe. Die Arbeiter, auf die man gerechnet hatte, blieben weg. Vieleicht wären sie in Massen gekommen. wenn man den Eintrittspreis für den Sonntag auf 25 Cents herabgesetzt hätte, aber das geschah nicht. Die Bedienungsmannschaft der AuS'tellung beläuft sich auf viele Tausende. die Kosten eines Sonntags beliefcn sich auf etwa 520,000. Der Besuch brachte das nicht, statt einer großer Einnahme brachte der Sonntag ein Denzit. Nun wollte man am Sonntag wieder schließen, that es auch einmal, aber der richterliche Einhaltsbefchl ist da und der Richter besteht auf Beachtung deselben. Den Direktoren, welche für Schließung der Ausstellung stimm'en, hat er eine ziemlich hohe Strafe auferlegt. Wenn nun auch durch das Oeffnen der Ausstellung an Sonntagen das Prinzip deö freien Sonntags gewahrt ist, so hat indeß Niemand den Wunsch, eS zu erzwingen, wenn es sich nicht lohnt. Und dann kann der Nichter doch wahrscheinlich nur das Oeffnen des Platzes, nicht aber der Gebäude erzwingen, noch weniger kann er die einzelnen Aussteller verhindern, ihre Waaren zu verdecken, und es hat demnach daS Oeffnen am Sonntag keinen praktischen Zweck. Aber den Direktoren geschieht Recht. Hätten sie von Anfang an den Muth gehabt, die Ausstellung am Sonntag zu öffnen, und es hätte sich nachher herausgestellt, daß eS sich nicht lohnt, so hätte gegen eine Schließung aus praktischen Gründen wohl schwerlich Jemand etwaS einzuwenden gehabt. Die unangenehme Lage, in der sich das Direktorium befindet, hat eS selbst ver schuldet. Drahtnachrichten Inland. Wetterau si ä.ten. Für Zndiana : Klares Wetter, etwaS kühler. -M SonderbarerGeschmack. NevSork, 4. Aug. Chloe Her.

ring, die Tochter deö verstorbenen William FranciS Herring, der bei seinem Tode nahezu eine Million hinterläßt, heirathete Logan E. Bleckley, Oberrichte? der Supreme Court von Geor-

gia. Er ist 75, sie 28 Jahre alt. Ein Cholera-Schiss. Washington, 4. Aug. Generalarzt Wyman erhielt heute Mittheilung vom New Aorker Gesundheitsbeamten Jcnkins betreffs des Dampferö Karamina von der Anchor Linie. ES waren während der Reise drei Personen gestorben und die Symptome der Krankheit deuteten auf Cholera hin. Das Schiff mußte nach der Quaran taine gehen, die Passagiere mußten es verlassen und werden fünf Tage zurückbehalten. . Lehnt einendritten Terlnin a b. D e s M o i n e s. Ja. 4, Aug. Gou tie neur Vois hat an den Vorsitzenden des demokratischen Staats CentralComites, Herrn Füllen, einen Brief gerichtet, in welchen er bestimmt die Nomination für einen dritten Termin zurückweist, weil er es für undemokratisch hält, daß derselbe Mann dreimal hintereinander Gouverneur sein soll.' Er macht die Empfehlung, daß die Partei keine Nomination für Bundessenator vornehmen, sondern darauf bestehen soll, daß derselbe durch daS Volk gewählt werden soll. Er schlagt serner vor, die ProhibitionSfrage und die unparteiische Verwaltung der Staatsanstalten zu den Hauptfragen im nächsten Wahlkampf zu machen. m i m Ausland. GroßeSFeuer. St. Petersburg, 4. Aug. Die Stadt Birsk im Gouvernement Orenbürg in Rußland ist von einer furchtbaren, durch einen zündenden Blitzstrahl verursachten Feuersbrunst heimgesucht worden. Elnhundertundachtzig Häuser sind niedergebrannt, sieben Personen sind in den Flammen umgekommen, viele andere haben schwere Verletzungen davongetragen. Die Zahl der durch die Feuersbrunst obdachlos gewordenen Personen wird auf 800 geschaht. Zu den niedergebrannten Gebäuden gehören das RathhauS und die katholische Stadtkirche. - Die Cholera in Neapel. Rom, 4. Aug. Die Tribuna" meldet, daß in Neapel von DonnerStag bis Freitag Mittag 22 neue Erkrankungen und 14 Todesfälle vorkamen. Krieg aus Samoa. Apia, Samoa, 19. Juli. Zmischen Malietoa und Mataafa ist wieder Krieg ausgebrochen, die deutschen und englischen Kriegsschiffe aber intervenirten und zwangen Mataafa, sich zu unterwerfen. Er hatte einen Verlust von dreißig Todten und zwanzig Verwundeten. Die Consuln der Vertragsmächte (Deutschland, England und die Ver. Staaten) erließen eine Proklamation, in welcher sie Mitthei lung von der Unterwerfung MataafaS machten und die Samoaner aufforderten, die Waffen niederzulegen und in Frieden heimzukehren. Nach samoanischem Brauche werden den Kriegsgefangenen die Köpfe abgeschlagen, und dem König überbracht. Unter den Köpfen, welche dem Malietoa überbracht wurden, befanden sich auch die von zwei Weibern, doch glaubt man, daß letztere während der Scyncht getödtet worden waren. Ochiffönachrichten. Angekommen in: N e w I o r k : Augusta Victoria" von Hamburg, Gcrmannic" von Liverpool, Werkendam" von Rotterdam, Thingvalla" von Kopenhagen, New Iork" von Southampton. PrawlePoint:passirt: Normannia" von New Iork. Bremen: Iork. Trave" von New Hiesiges. Die Noth bringt einen alten Mann ittö Gefängniß. Ernst Karch, vor Jahren Mufikleh rer, der aber in der letzten Zeit durch schwere Arbeit einen kümmerlichen Le

bensunterhalt gewann, befindet sich wegen Unterschlagung im Gesängnisse. In Bezug auf die Erwerbung deS Lebensunterhaltes ist Karch stets ein ungeschickter Mensch gewesen, ein Mensch voller Schrullen und Eigenheiten, und daher erfolglos in materiller Beziehi. ...-

ung. AVer er war iti9 ein eyrllqer, braver Mann, bis ihm die Noth zum Verhängniß wurde. Während deö vergangenen WinterS beschäftigte ihn der Vumpenfabrikant Charles KrauS als Collektor von Ausständen, aber die Beschäftigung war keine stetige, und sein Verdienst daher so klein, daß derselbe bei Weitem nicht zum Unterhalt der Familie ausreichte. Karch'S Frau ist seit Langem kränklich und zur Zeit sehr krank. Von seinen drei Kindern resp. 9, 12 und 17 Jahre alt, verdient bloß daS älteste etwas. Der Knabe arbeitete in einem Store für $4 die Woche, immer noch mehr als sein Vater während des WinterS verdiente Seit dem Mai that Karch Feldarbeit für Farmer. Während des WinterS nun war es, daß Karch in seiner äußersten Noth eines Tages als die Miethe fällig war, die von ihm kollektirten Gelder angriff. Ist die Versuchung einmal über dem Menschen Herr geworden und der erste Schritt geschehen, dann folgt der zweite meist bald nach. So wuchs die unterschlagene Summe nach und nach auf etwa $65 an, bis die Unterschlagung entdeckt w.,rde. Herr Kraus ließ ihn verkästen, es wurde ihm aber auf sein Versprechcn hin, die Sache gut machen zu wol leu, gestattet, auf seine eigene Bürgschaft hin, zu gehen. Karch erwartete den Besuch zweier Schwäger, auf deren Hilfe er hoffte, aber diese Hoffnung erwieö sich als trügerisch. Der ungeschickte Mann vertraute sich keinem Menschen an, und machte Herrn Kraus bloß Versprechungen, aber wie sollte der arme Mann daö Geld aufbringen ? Gestern Nachmittag nun wurde er wieder verhaftet, er gestand vor dem Friedensrichter sofort seine Schuld und wurde der Grand Jury überwiesen. Unser Berichterstatter sah ihn gestern in der Jail und der alte Mann weinte und jammerte über das Unglück, und klagte, daß seine Familie nichts zu essen habe. Wir machten dem Frauenhilföverein, der gerade Versammlung hatte, Mittheilung'und der Verein, der schon so Manchem in seiner bitteren Noth geholfen, und schon so viel GuteS gewirkt hat, nahm sich sofort der Familie an. Einige Freunde der Familie werden versuchen, Geld aufzubringen, um die unterschlagene Summe ersetzen zu können. Das muß auch geschehen, denn es wäre zu hart, wenn ein Mann, der alle Zeit seines Lebens brav und ehr lich, wenn auch arm gewesen ist, in seinem sechzigsten Jahre, von der Noth zum llnrecyr getrieben, verurtheilt würde. Unterhandlungen mit Herrn Krauß hatten zur Folge, daß dieser sich dazu verstand, seine Zustimmung zu geben, daß Karch .heute Nachmittag ohne Bürgschaft einstweilen auS der Haft entlassen wurde. . Nachdem die von Herrn Kraus beanspruchte Summe aufgebracht ist, wird diefer die Klage niederschlagen. -,- tyolitiidK. D i e demokratische C.onvention. Die demokratische Convention war auf gestern Abend halb acht Uhr in der HendrickS Club Halle einberufen worden. Schaaren von Politikern und anderweitig Jnterefsirten hatten sich schon vor der anberaumten Zeit eingefunden und belagerten das Trottoir und die benachbarten Wirthschaften. Der Lärm war grenzenlos.

Thomas Taggart leitete die Ver sa Am 3XmÜiIi. f.AMf l.ii-it V" wnvniiiuik mmutiiPyu: unhindert sei, zu erscheinen und ersuchte' um die Wahl eines permanenten Vor- L permanenten fiherS. Peele wurde erwählt, begleitet von wüstem Geheul. ES folgte der Antrag auf neue Nominationen. Als Hicklin' versuchte, seinen Namen zurückzuziehen und eine Rede zu halten, entstand ein solch entsetzlicheS Toben, daß Peele alle So. trolle über die Versammlung verlor und die Hilfe der Polizei in Anspruch nehmen mußte. Diese säuberte das Lokal und' die Gänge von den promi nentesten Schreiern.

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Nunmehr wurde beschlossen, daß aus den 15 Vorgeschlagenen die sechs, welche eine Majorität aller Stimmen erhalten würden, als Candidaten ausgestellt werden sollten. Die erste Ab-

stimmung ergab folgendes Resultat: Murphy 504 Stimmen. Habeney 483 .Schrader469 Goebel 389 n ii it als Gewählte. Die zweite Abstimmung wurde vor. genommen, aus welcher Monninger mit 306$ Stimmen hervorging. Markey erhielt 271$ Stimmen und eö war nicht möglich seine Wahl einstimmig zu machen. Der rasende Lärm, das Geschrei der beinahe heiseren Delega-te-nahm eher zu als ab, und die Versammlung mußte aufgelöst werden. Der Lärm erreichte seinen HöhePunkt als sich daS deutsche und ir sche Element feindlich gegenübertraten; dcö Tohu Wabohu war unbeschreiblich und das unwürdige Betragen ist Schimpf und Schande. Es könnte bei der Wahl eines Hot-tentotten-Königs nicht schlimmer zugehen. Der Versuck, einen sechsten Kandibaten aufzustellen, schlug fehl. Der Lärm und die Unordnung machten eö unmöglich, und man vertagte sich auf unbestimmte Zeit. Polizetgericht. Samuel Taylor,' derselbe Neger, der gestern Abend den desperaten Versuch machte, den Condukteur McFarland zu stechen, wurde unter 51000 Bürgschaft gestellt und das Verhör bis zum nächsten Samstag zurückgestellt. Jaö. Collier, deö Einbruchs und des schweren Diebstahls angeklagt, wies ein Verhör ab und wurde den Großgeschworenen überwiesen. Rose Marley, von zwerghaster Erscheinung, wurde wegen Trunkenheit zu $1 Buße verurtheilt. " 3ohh Harris hat geständiger,: a'en Lon Leöley einen Hieb in die Backzähne versetzt, daß er über und über purzelte. Cr sagt, er Hütte dazu begründete Veranlassung, well er ihn mit einem Schimpfnamen belegte, der einen Schatten aus seine legitime Geburt zu werfen geeignet war. Leöley war noch nicht eingefangen, weshalb der Fall bis Mittwoch vertagt wurde. Hannah und Joserh Sikes, afrikanischcr Abstammung, hatten einen amilientrubel. B.'ide waren bl zecht. Hannah wurde wegen ihreö Durstes zu $1 verurtheilt, ihr Gatte 2oe aber zu $10 Buße und 30 Tagen Arbeitshaus weil durch Zeugen erhärtet wurde, daß er seine Frau mit Fußtritten auf den Kops regalirt hatte. John Robertson und Wm. Hickman, Mitglieder einer Bande von jungen Negern, hatten Charles Pritchard bis zur Bewußtlosigkeit geprügelt. Sie bekämen dafür je $10 und 30 Tage ArbcitöhauS zudiktirt. Die Verhandlung gegen den Constabler Brumley, der den famosen Fight mit der Frau Schultz hatte, bei Gelegenheit, als er ihr eine Kuh pfänden wollte, kam heute auf, wurde aber nochmals verschoben. Den Richters hatte an Stelle deö verreisten Buskirk heute Skadtanwalt Bromn inne. 7 Frau Sarah Solton. die Dichterin von Jndiana, ist im Alter von 82 Jahren in ihrem Hause, 501 Süd New Jersey Straße gestorben. Die Verstorbene war weithin als Dichterin, am meisten aber als die Verfass . a n'.v.a r jji "v r deö Liedes Paddle our Own vanoe", verannr. Vie wurve lall im Staate Kentucky geboren, heirathete mit 21 Jahren Nathaniel Bolton und lebte mit ihm einige Jahre in Genf, frtft ßn k:,ki gedichtet. Ihre einzige Tochter . . ,.,. .t n? starb vor einer Reihe von Jahren. ES '., c x -x v überleben sie noch zwei Schwestern und ein Bruder. Schön und rein Sall da Kau stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Ost McEarty M c , EXT Alexander Haugh. 402 Sud JlllnolS Straße wohnhaft, wurde gewerk östlich und kollidirte mit einem

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Sf. i,.rlf.n desselben nennen.- Der StaatSanwalt gab schließlich der Erwartung AuSgV? "F1? . cS - rV S druck, daß daS Märchen des rituellen mzrdeS endailtta abaetban und ton MordeS endgiltig abgethan und von dem gesunden Sinne der Bevölkerung für immer verschmäht bleiben werde." Sogar der Vertheidiger der Schöri- , m rl bäum. Dr. Vyslonzil, erklärte, für feme Cllentm ,m Punkte der Schuld , nicht eintreten zu können. Der Vertheidiger sei nicht dazu verpflichtet. Häßliches schön zu färbend Man könne die That der Schonbaum mcht anders wollen.

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