Indiana Tribüne, Volume 16, Number 316, Indianapolis, Marion County, 4 August 1893 — Page 2

Jttdiana Tribüne. Erscheint Cttgllch und Sonntags.

Die tägliche .?ribüe" koket durch den Träger 13 Cents per Woche, die SonntagSTrtbüne" I TentZ per Woche. Beide zusammen IKEentZ oder S Cent per Monat. Per Post ,ugeschickt tn Vor aukbezahlung per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Znd., 4 August 1893 Unser Trockenlanö: Daß selbst die abenteuerlichsten Ideen, wie man den dürren Gegenden in unserer großen Republik Wasser zuführen könne, eine wohlwollende Aufnahme finden, und sich kürzere oder längere Zeit wenigstens in örtlichem Ansehen behav.dten. das begreift man sehr wohl, wenn man einen Blick auf die ungeheure Ausdehnung jenes dürren Gebietes wirft, welche die meisten Neuigkeiten-Leser, wenn sie ihnen überhaupt bekannt ist, sich nicht gegenwärtig halten. Das Flächen-Areal der Ver. Staaten, mit Ausschluß der Seen, Flüsse und der südlichen Bayous", beträgt ungefähr 1860 Millionen Acres, und davon haben nur e!wa 1000 Millionen Acres einen normal vertheilten Regenfall. Alles Uebrige ist dürre Ebene oder Hochgebirge. Diefe Gegenden, in denen der Regenfall so' ungenügend ist, daß sich die landwirthschaftliche Vodencultur auf einen unbedeutenden Bruchtheil des riesigen Gebietes beschränken muß,, ziehen sich über Texas, KansaZ. das Indianerterritorium, Nebraöka und die beiden Dakotas hin und noch etwas nach Canada hinein, auf dessen Ebenen die Bodencultur immerhin zum Theil eine sehr riskante Sache ist. Am südlichen Ende liegt das Gebiet westlich vom 98. Längegrad, am nördlichen Ende ber erst westlich vom 101. Länyegrad; nach Norden zu wird es auch bedeutend schmaler, bis es über den 55. Breitegrad so ziemlich verschwurdes. Diese Ebenen, Becken, Hohcnzüge und Thäler, die etwa 44 Procent unseres ganzen Land-Areals bilden, sind wenigstens nur von geringem Werth für Ackerbauzwecke und werden es aklem Anscheine nach auch noch lange bleiben, trotz aller rosigen Zukunstsbilder von Bundesbeamten. Eisenbahngesellschasten und Anderen. In Ermangelung befruchtender Regenfälle muß man zu künstlicher BeWässerung greifen, und man hat allen Grund zu der Annahme, daß diese auch in absehbarer Zukunft steis von verhältnißmäßig fehr bescheidenem Umfana sein wird. Was bis jetzt auf DiClC Art unter Cultur gebracht werbtnl konnte, .macht nur einen' Bruchtheil von 1 Procent des ' Gesammtgebietes aus, (darunter mehr, als ein Viertel in den halbfeuchten PacificGegenden), wobei auch noch in Betracht kommt, daß manche Gebiete, die lange Jahie unter Cultur standen, wieder aufgegeben werden mußten. Ein Theil des besagten Gebietes liefert allerdings auch Viehweide und trägt so indirect zur NahrungsmittelProduktion bei. Im Uebrigen aber dürfen wir auch in Zukunft unsere Hauptnahrungsspeicher nur in den 1000 Millionen Acres suchen, welche in den Regionen normal vertheilten Regenfalles liegen.- Selbst angenommen, das durch künstliche Bewässerung gewonnene Culturland steigt noch in Zünftiger Zeit auf 3 Procent des Trockenlandes was schon eine aün si'lge Annahme wäre so würde da5 natürlich nichts am Gesammtverhältz'.iß ändern, wenn auch immerhin der locale Werth ein schätzbarer wäre. Damit hängt selbstverständlich auch die Frage zusammen, eine wie große Acvölkerung die Ver. Staaten noch werden ernähren können. Die Annähme, daß die Hälfte der Gesammtbevölkerung der Erde, oder gar noch mehr als das, hier behaglich bestehen könnte, erscheint denn doch nach aller bisher menschenmöglichen Thatsachen Berechnung stark übertrieben. Daß aber eine noch weit dichtere Bevölkerung, als wir sie jetzt haben, hier Platz und Boden genug hätte, kann trotzdem keinen Zweifel unterliegen, und jeden Versuch, die besagten Verhältnisse im Sinne des Knownothingthums auszubeuten, kann man nur belächeln! Ganz abgesehen davon, daß das cultivirbare Land zum großen Theil viel vortheilhafter cultivirt werden könnte, als heutzutage. Was Frankreich tn Siam ge winnt. , Der Streit zwischen Frankreich und Siam dreht sich bekanntlich um den Besitz der Ufer des Mekong und die Schissfahrt auf dem Flusse. Nachdem sich herausgestellt hat, daß die beiden Wasserstraßen Tongkings, der Rothe und der Schwarze Fluß, nicht so weit schiffbar sind, um auf ihnen dem französischen Handel Yünnan, die südwestliche Landschaft des weiten chinesischm Reiches, zu erschließen, sind die Kolonialschwärmer in Frankreich auf den alten Plan zurückgekommen, von Cochinchina und Cambodscha aus auf dem Mekong gegen das Reich der Mitte vorzudringen. Zu dem Zweck sind neuerdings einigermaßen gewaltsam Besitzansprüche Anams auf das linke Makong-Ufer construirt worden, obwohl Frankreich bisher stillschweigend die Herrschaft Siams in dieser Gegend anerkannt hat. Siam hat soweit nachgegeben, daß es sich erboten hat. auf dem linken Ufer des Me- ' kong, 5's 'ber Wasserscheide zwischen Siam und Anam. eine 300 Meilen lange und 30 Meilen breite neutrale gzne zu ziehen und sie als Grenze anZuerkennen. Darauf hat Frankreich damit geantwortet, daß es die siamefischen Posten am Mekong selbst angeonffyz und nun. vie es scheint, nicht

in ganz loyaler Weise die "aupitadt Bangkok selbst zu überrumpeln versucht hat. Der Eingang in den Me-nam-Fluß, an dem Bangkok liegt, wird bei der Stadt Packnan durch mehrere Forts vertheidigt, deren eines

mit Panzerthurmen unv mooernen Geschützen bewaffnet ist. Außerdem erschwert eine durch ein gesunkenes Schiff bewirkte Barre die Einfahrt. Trotzdem scheinen die beiden französischen Kriegsschiffe Jnconstant" und Comete- sie erzwungen zu haben. Der Jnconstant". Kommandant Kapitän Bory, ist ein Aviso I.Klasse von 830 Tonnen Gehalt, er führt 14Cm.-Kanonen und fünf Revolverkanonen, seine Besatzung besteht aus 7 Qfficieren und 109 Mann; der Comete", Kommandant Lieutenant Dartige-du-Fournet, ist ein Schrau-ben-Kanonenboot von 500 Tonnen Gehalt, es führt zwei 14Cm.-. zwei 10Cm.-Geschütze und zwei Revolverkanonen und hat eine Besatzung von 5 Qfficieren und 72 Mann. Im Ganzen verfügt Frankreich in Jndochina augenblicklich über 19 Schiffe mit 7 schweren Geschützen. 65 mittleren Geschützen. 72 Revolverkanonen, 90 Qfficieren und 1603 Mann. Siam hat dieser ansehnlichen Macht nur den PanzerkreuzerMaha Chahkri" (2400 Tonnen Gehalt), ein paar Holzcorvetten und fünf kleine Kanonenboote entgegenzustellen, es verfügt aber in der Provinz Bangkok über 4000 gut ausgebildete, mit Mannlicher-Magazin-gewehren ausgerüstete Soldaten; die irregulären Truppen bestehen aus 16.000 Mann, von denen etwa ein Viertel mit Remingtongewehren bewaffnet sind. Um Frankreichs Ansprüchen erfolgreich die Spitze zu bieten, müßte Siam sich auf Englands Beihilfe verlassen können. Da aber Gladstone einen solchen Beistand ablehnte, blieb Siam nichts anderes übrig, als das französische Ultimatum anzunehmen. Dasselbe enthält folgende Bestimmungen: 1. Anerkennung der Rechte von Annam und Kambodscha auf das linke oder östliche Ufer des Mekhong Flusses bis zum 23. Breitengrad. 2. Räumung der von Siam besetzt gehaltenen Forts auf dem östlichen Ufer des Mekhong innerhalb eines Monats. 3. Vollständige Genugthuung für verschiedene Uebergriffe der Siamesen gegen französische Schiffe und französische Seeleute auf dem Menamflusse. 4. Bestrafung der Schuldigen und Vorsorge für pekuniäre Entschädigung der Opfer. 5. Entschädigung von 2.000.000 Francs für verschiedene, von französischeu Unterthanen erlittene Schäden. 6. Sofortige Hinterlegung von 3,000.000 Francs als Garantie für Bezahlung der in Absatz 4 und 5 angeführten Forderungen, oder UeberWeisung der Steuern in gewissen Diftricten an Stelle eines Deposits von 3.000.000 Francs. Etttschädlsung Abgeordneter. In einem dieser Tage erschienenen Blaubuche werden nach dem Hamb. Corr." die Diäten zusammengestellt, die bei den verschiedenen Parlamenten in Geltung sind. Danach werden die höchsten Diäten von den Ver. Staaten und von Frankreich gegeben. Die amerikanischen Staaten vergüten jährlich $5000 gleich 21,000 Mark, zahlbar monatlich, serner Reisekosten von 50 Pfg. pro Kilometer und überdies noch 500 Mrf. für Porti und Papierauslagen". Frankreich zahlt seinen Abgeordneten jährlich 9000 Frcs. gleich 7200 Mrk.. gewährt freie Fahrt in der ersten Wagenklasse auf allen Ctaatslinien und auch auf den Linien der Privatbahnen gegen die rein nominelle Vergütung von 10 Frcs. monatlich. Ungarn gewährt 4000 Mk. jährlich, ferner gegen 800 fl. für Miethe, ein billiges Abonnement-Billc: auf den Staatslinien und das Privilegium, daß der Abgeordnete ans den Privatbahnen eine höhere Klasse benutzen darf, als sein Billet lautet. Egypten gewährt seinen Kairenser Abgeordneten 1800 Mk. Entschädigung; 5000 Mk. und die Reisespesen werden den Provinzial - Mitgliedern gezahlt. Die Niederlande geben den Mitgliedern der Zweiten Kammer .2000 Mk. jährlich und die Reisespesen, während die Mitglieder der Ersten Kammer nur 10 G. täglich erhalten. Griechenland zahlt trotz seinen' Finanznöthen 1400 Mk. für eine ordentliche Session und 890 Mk. für eine außerordentliche. In Schweden geht das Oberhaus leer aus, während das Unterhaus 1330 Mk. für die Session an seine Mitglieder gelangen läßt mit der bemerkenswerthen Beschränkung, daß für jeden Tag, an dem ein Mitglied unentschuldigt ausgeblieben ist. 11 Mk. in Abzug tont men. Ueberdies gibt es auch hier Reisekarten - Vergütung, schließlich sei noch Belgien erwähnt, das dcj in Brüssel wohnenden Abgeordneten keine, den Provinzbewohnern hingegen monatlich 320 Mk. Entschädigung auszahlt. Alle anderen Staaten gewähren nur Tagegelder, und zwar gibt Rumänien20 Mk. Diäten, Fjfahrtkarten und Freiposten; Oesterreich 10 , (gleich 16 Mk. 80 Pf.) für jeden eingehaltenen Sttzungstag und Reisespesen; Bulgarien und die Schweiz 16 Mk. pro Tag und Freifahrt; Preußen 20 Mk. prs Tag; Portugal, das bis zum vorigen September feste Entschädigung gab und kürzlich, durch die Finanznoth hierzu gedrängt, Diätenlosigkeit proklamirt bat, läßt die Kommunen tgalich 15 Mk. an die bedürftigen AbgeordmtLN zahlen, gewährt überdies freie Fahrt auf den Staatsbahnen. Dann folgten Sachsen mit 12 Mk., Baden mit einer Vergütung von 12 Mk. für die Zweite Kammer, wälzend die Erste Kammer leer ausgeht; das Großhexzogthum Hessen zahlt 9 Mk den nicht in Darmstadt ansässigen Mitgliedern der Zweiten Kammer und 'die Reisespesen, während die Erste Kammer ehenfaNS latenlos ist: Badern ichit

rön 'ichtmunchnern 10 Mk. und gibt freie Fahrt auf allen bayerischen Staatsbahnen in der ersten Wagenklasse. zieht aber die tägliche Zehnmc.xl - Unterstützung ab. wenn das Mitglied durch Abwesenheit glänzt; Württemberg zahlt den Mitgliedern beider Kammern 9 Mk. 50 Pf. und die Reisekosten, den Mitgliedern der Ersten Kammer aber nur dann, wenn sie von der Vergünstigung Gebrauch machen wollen. Sachsen-Ko-burg-Gotha zahlt 6 Mk. täglich den in Gotha ansässigen und 10 Mk. den auswärtigen Mitgliedern, ein Freibillet in der zweiten Eisenbahnklassc und 3 Mk. für verschiedene Auslagen; Loch sparsamer ist Dänemark, das 6 Mk. 75 Pf. Diäten und die Reisespesen zahlt, dafür aber einen Freisitz im Theater in lwpenhagen einräumt, während der stamm- und

svrackverwandte norwegische Staat nicht nur 13 Mk. 50 Pf. Diäsen scspesen (Billet und 11 Mk. für den ,!. . . i r.v -t. ! neiieiag) einraumi. lonocni aucq in , m. w r i v m I nraniyellSlauen freie arznlcye eHandlung, ferner Arzneien, Bäder, Massage und freie Zahnoperation gewährt! Ohne jedwede Vergütung (nur mit Freifahrt zwischen Berlin und dem Wohnort) tagen die Mltglie

der des Deutschen Reichstages, und . nach (Zvansville. wo es ihm lange Zeit Trübsinn zeigte, hat offenbar in eisogar unter Aasschluß der Freifahrt ; ziemlich gut ging. Er war Buchhalter nem Zustand von Geistesgestörtheit

vie Parmmenrs - yjtiigiicoer ung f? nnV Vi. (T12 d;Hn?ri5 I lands und die Cortes Spaniens. . . 6 t q 9 a l u ullattiulifeitD Juden haben Rußland vom ersten Januar bis 31. Mai dieses Jahres verlassen. Washingtons persönliche Ausgaben als Oberbefehlshaber betrugen für die acht KriegSjahre nur Sli4. 355.30, in welcher Summe sich sogar die Auslagen für die geheimen Nachrichten und die Besoldung der Spione miteingerechnet befinden. Ein besondereS Gewalt lehnte er bekanntlich ad. Wie in Wisconsin, so wer den jet.t auch in Zlhio versuche gemacht, die Rübenzucker-Jndustlie einzudur gern. Ein Eonsortium von Eapita listen, dem angeblich zwanzig Milliv' nen Dollars zur Verfügung stehen, will bei Eo.'ington, wo man geeigneten Boden für den Bau der Zuckerrübe gefun den hat, 2000 Acker Land kaufen und eine Fabrik anlegen, in welcher 600 Arbeiter Beschistigung erhalten. Die Stadt Eo?ington ist geneigt, der Gesellschaft hinnchtiich der Steuern weitgehende Vergünstigungen zu gewähren und auch sonst soll' nichts unversucht ge lassen werden, um das Unternehmen für Eo ington zu gewinnen. Der künstlichen Befruch tung verdanken wir sehr viele schöne Erzeugnisse an Zierpflanzen. Nur auf diese Weise erziehen wir Bastarde, die oft reicher blühen als die Mutter pflanze und diese bei weitem übertref fen. Die Befruchtung kann jedoch nur mit Arten derselben Gattung vor genommen werden und geschieht auf folgende Art: Es wird der Samenstaub (Pollen) einer Pflanze auf die Narbe einer anderen Pflanze übertra gen. Gewöhnlich bedient man sich eines kleinen Pinsels. Die beste Zeit hierzu ist während der Mittagsstunden bei Sonnenschein. Es ist zu bemerken, daß die Befruchtung geschehen muß, ehe der Samenstaub der eigenen Pflanze die Befruchtung bewirkt. Deswegen nimmt man bei vielen Pflanzen die Antheren, ehe sie sich de5 Pollens entledigen, mit einer Pincette behutsam weg. Dies muß bei einigen Gewächsen vor dem Aufbrechen der Blumen ge schehen. Kürzlich hat der zweiund zwanzigjährige Elarence Tingman in Buffalo, N. Y.. wegen einer Wette um fünf Dollars einen Todessprung in das Gewässer des Hafens von Bus salo gewagt und dabei den Tod gefunden. Er war ein arbeitsscheuer Mensch und früher bereits wegen Straßen raubs und Hühnerdiedstahls verhaftet worden. Er brüstte sich in einer Schankwirthschaft, daß er einen Sprung von dem Dache deZ 120 Fuß hohen Watson'schen Getreidesreichers in den Hafen unternehmen könne. ES wurde ihm eine Wette um fünf Dollars, daß er-den Sprung nicht wagen werde, an geboten und er nahm sie an. Nach mittags um bald Bier führte er toll kühn den TodeSsprung aus, überschlug sich zweimal in der Lust und fiel in daS Wasser, ohne wieder zum Borschein zu kommen. Erst nach längerem Suchen gelang es. feine Leiche in dem Schlam me aufzufinden; die Besichtigung er gab, daß Dingman bei dem Sprunge den Hals gebrochen hatte. Kürzlich machten die Sonn tagsschulen der Presbyterianer-Kirchen an der Westminster und der Sumner Avenue. sowie der Palisade Methodi sten.Kirche in Jersey Cjty in VZety Jersey einen Ausflug nach Grand Biem Park am Long Island Sunde. Kaum waxen die von ihnen benutzten Bar gcS" von der LandngSbxücke abgefah ren. als der BergnügungS-Ausschuß eine für ihn ganz grauenhafte Ent elung machte. Er fand nämlich auf einem der Fahrzeuge, entsetzlich eS auszusprechen, ein FSßchiN Bjes. Die frommen Herren steckten die hochwsril weisen Nasen zusammen und beschloß len nach ernster, eingehender Bera

k ....v.... t.i, jtit.:rx aber das war veraebene Liebesmühe. v. 3.. v?üu0iyv,vau iVm..H, Der Schalk, der das Fäßchen an Ort und Ttel!- .hingezaubert hatte, jeden falls kiner der Zeisige des Königs Gam'r:nuS, meldete sich nicht und mgn beschloß, da das Füizchen mit seinem teuflischen" Inhalt unter der bockheiligen Gesellschaft schlechterdings Ui nen Platz hatte, es dem MeereSaotte zu vuikujiciuiitu:? ist weihen. Demgemäß wurde es mit einer gewllien Feierlichkeit über Bord gehoben und jn den East Rlver ver senkt. Ukber den König Dampf bringt ein omerttenisches Fachblatt interessante Tabegen. aus welchen sich die Bertheilunq der Dampskraft unter den avllistrten Nationen der Erde er aici, 'j(aq otcict ueverfiqk fkanoen , imJabre 1833 insgesammt 50,015.000 Dampf Pferdekräfte der civilisirten Menschbeit zu Gebote, Bekanntlich 'li m r i. - . . . ., .

W,'Mdach der Unterschlagung einer grSh.

wird die Dampf . Pserdekaft drei! men. Er lallt, als er iqwerverletzl tp 8$! t5e,i.er pausier aPferoekraften und eine Pferdkraft ! aus dem brennenden Hause geschafft' anka in f '?,eltschau. Vater von acht

sieben Menschenlrästen gleich erachtet. ' Obgleich die Dampsmajchme bereits im ' vorigen aoryllnoer! ersunoen war. wirkten vor 50 Jahren doch erst 1,650. 000 Tampf'Pferoe'räfte ungefähr aus dem nämlichen Gebiet, dem' jetzt über 50.000.000 zur Verfügung stehen. Was die Vcrihcilung der' Dampf' Pferdelraft auf die verschiedenen Län der betrifft, so stcbt Großbritannien mit 25 Pferdcträ ten auf je 100 Einwohner an der Spiye; ihm folgen die Ver. Staaten mit 24 Pferoeträften auf je 100 Einwohner. Tann schließen sich Belgien, Teutschland. Frank. reich, die Schweiz, die skandinavischen Länder und Holland an. Nach bester reich (mit 5 auf je 100 Cinwohner) beginnen die Staaten mit untergeordneter Industrie. cn jenen 50,000,. 000 Dampf Pferöekräften entfallen

'kaal j nur 10,000,000 auf Lokomobilen und : Saßnitz gelandet. Trotz des Abra"jei i Motoren. 22,000.000 dagegen auf ' thens verschiedener Herren unternahm n?n (X.; t rU nU iti.K C fUU sss : . n cm v . v fcC

Eisenbabncn 1 .. . ü,vvv,vvv uu Tamvlböte.

Ein Graben auf einem' See, die ihm anscheinend verhangnißFelde war das Sterbebett, ein Armen-'voll geworden ist. Rügener Fischer grab die letzte Ruhestätte des in Evans j fanden das Boot, Kiel oben treibend, ville. Ind.. allgemein unter dem Na- bei Kleinhagen aus. Der Predigtme?' .Baron" belan ' n A. H. Gablen. 1 amtskandidat Groth in Stettin, der Der verstorbene kam vor vielen Satiren schon als iunaer Mensck Svuren von

fllr mehrere Firmen, bis es infolge a HI ir.J . - fxl! r

eines ttnglltlls, einer icytimmen hox zu slellln: iIarnii.on-nerivaiiunu.s-perverletzung, abwärts mit ihm ging Director a. D. Geh. Rechnungsrath und der arme Baron- ichlieblich 'ins Adolf Freitag, Director a. D. August Armenhaus wandern mußte. Das Wichards, Kaufmann Gustav Friedetraurige Ende des Alten, er soll das dcrg. Frau Rechtsanwalt Amalie 93. Lebensjahr erreicht haben, hat Auf. Calow. geb. Gilbert, Frau Professor sahen erregt. Gablenz hatte kürzlich Sappho Bensemann, geb. Schütz, das Armenhaus verlassen, um. wie es Rentier Hermann Meer. Ein, seine Gewobnheit war, in deriähe deS- kürzlich in Bütow abgehaltene Konfeselben umherzustreisen und zu botani-' renz hat den Bau einer Eisenbahn siren. Er kehrte nicht mehr zurück. ' Leba-Lauenburg-Bütow-Komitz beNachforschungen nach seinem Aufent- schlössen. In Kl. Tuchen hat ein ha!t blieben vergebens, bis man die Schadenfeuer fünf Gehöfte mit 16 Leiche auf d.'m Felde fand. Der Gebäuden eingeäschert. Der ReMann ist, wie der Leichenbestatter kon. , staurateur und Tapezier W. in Demstatirte. an Altersschwäche gestorben. ' min. Besitzer eines großen HausTaß der alte Gablenz einer angesehe-' grundstücks, wurde kürzlich in seiner nen Familie entstammte, war bekannt, ' Werkstube erhängt vorgefunden. """"" Schl.5n,ig.H.stin. schen FeldmarschallS Gablenz gewesen In dem Dorfe RieS entstand Nachts sein soll. Jedenfalls ein gar trauri in dem Hause des Ole Höjland Feuer, ges Ende für einen Mann mit solcb welchcS mit rasender Schnelligkeit um tzochklingcndem Namen. sich griff und in qanz kurzer Zeit außer 2,'leiznloeaung e, n er ropf-. der Stelle des Höjland auch die Kirche steinhöhle ist vor Kurzem in der Nahe ! und Schule, sowie die Stellen des von Rapid City, S. D.. in den Svenne Madsen, des Mattb. Petersen, Schwarzen Bergen gemacht worden, des ESrtnerS Heyden. des Hans Han Der Eingang liegt in der sogenannten sen so gut wie vollständig einäscherte. Bano,!or--Schlucht und ist ein sehr In Blankenese Kirchsvielvoat .

schwieriger. Die erste Kammer der D. v. Winterfeld. Die Entscheidung Höhle, ber Music.ftoom", mißt etwa über die Befestigungsanlage am Aus20 Fuß im Geviert. Von der Decke gange des Nord - OstfeecanalS bei desselben hängen Tropfstein-Zapfen BrnnSbüttel ist nunmehr getroffen wor hernieder, welche, wenn sie mit einem den. Am BrunSbütteler Hafen wird Stück Metall angeschlagen werden, eine Marinestation errichtet und der einen äußerst wohllautenden Klang er- Eingang zur Schleuse, also die Canalgeben, welcher den Tönen eines woh. mündung. durch ein starkes Fort gegestimmten Pianos entspricht. Ein schützt; dasselbe soll gleichzeitig zur Auflanger und sehr niedriger Gang, in nähme zweier Mikitär-Pontonbrücken welchem ler Besucher sich platt auf dienen. Ebenso wird am Westerdeich, dem Bauche liegend fortbewegen muß, unmittelbar nördlich von der Elbeinünführt zu der größ'en Kammer von düng, sowie auf der kleinen Nordseeetwa hundert. Ellen im Geviert. Von Jnscl Neuwerk je ein Fort erbaut. da steigt man etwa hundert Fuß f In Flensburg der frühere Gerberei in die Tiefe und gelangt zu einem besitze? Jacob Plätner. Der' Postprachtvollen, glatt polirten, steinernen ' gehilse Georg SieverS in FlenSburg, Gebilde, das im Fackelscheine einem mit der nach Unter'chlaauna einer bedeu-

Diamanten übersäeten Tische ähnlich sieht- Wiederum ein sehr enger Durch gang führ! zn einem mit den schönsten Stalaktiten und Stalakmiten besetzten Raume, und hinter diesem gelangt man nach einem weiteren abschüssigen Wege an eine zehn Fuß breite und 20 Fuß lange Wasserlache, in welcher sich die in phantastischen Formen von der Decke herniederhangeuden Tropfstein gebilde prächtig abspiegeln. Ten Abschluß bildet ein sehr klares Gewässer, welches vorläufig noch nicht ürerschritten werden kann. Die Höhle führt etwa drei Meilen in den Berg hinein und ihre Besichtigung erfordert etwa sieben Stunden. Deutsche Loealnachrichtent Provinz Brandenburg. Auf dem Hospitalplatz in Fürsten. ,valde wurde der Grundstein zu Denk.nälern für die Kaiser Wilhelm 1. und Friedrich gelegt. Das Gubener Schwurgericht verurtheilte den Kauf mann Ferdinand Hildebrandt von sZorst wegen betrügerischer Brandstifrung und einfachen Bankerotts zu fünf fahren zwei Wochen Zuchthaus und 1500 M. Geldstrafe. Sein Bruder Oswald wurde von der Anklage der Beihilfe zur Brandstiftung freigesprocheis. . Der Polizeidiener Grimm in Frankfurt a. O. hat den Arbeiter Gutsche, der des Krebsdiebstahls verdachtig war. in der Nothwehr mit seinem Degen erstochen. Die Hutfabrik von Wuttge in Guben ist mit sämmtlichen. Maschinen und einer Menge von Borräthen vollständig niedergebrannt. In' Königsberg feierten der pensionirte Küster und Lehrer Rademacher mit seiner Ehefrau das Fest der eisernen Hochzeit. , P r o v i n z W e st p x t u fo'i n. Gestorben Admiralitätsrath Palecke. Ferner der Fabrikbesitzer, frühere Schlossermeister R. F. Anger. Der Büchhalter de? Ortskrankenkasse dfr vereinigten Fabrik- und Gewerbebe mt w tu on iiituc, Viiii H uiuh, t t v lrieoe. vxmi cyuu. in wegen nerIS,., h-rfinH mnrh ren Summe verhaftet worden. Auf die hochbejahrte Wittwe Tornau, Besitzerm U2 großen Grundstücks Mattenbuden 29. wurde ein Raubmordversuch begangen. Während dieselbe von einem der Einbrecher gewürgt wurde, erbrach' der zweite den. Schreibsecretär und raubte rund' 850 Mark. Der . .... , cw " crr-. Mere penewirry nnoreas ayi ,n ivmg W innern hangen ein Ende. Gestorben w la-

tow der penstonirte Leyrer Heuer, sru- Franz Kurz, sen., der reichste Tuchfaher lange Jahre Kämmerer in Landeck. brisant Jägerndorfs, erschoß sich in Infolge einer Explosion brach in dem Folge von momentaner GeistesstöDtljtat.ßwaarengeschäft des Kauf-! rung. In Lundenburg feierte der manns Karl Albrecht Zn raudenz Beamte der Kuffner'schen ZuckerfaFeuer aus, welches alsbald das neben- brjk Simols Ditz sein L5jährigeS ri-e. na . itt s .!S nVi . n 7 r n

liegenDt vlagu? ciijnu mi ui in uw p' ! nachbarte Geschäftshäuser sind ganzlich ausgebrannt. Der Kaufmann 'AlbrechllÜ in den flammen umgekomCf(,.:f MsfJh niiiil lYn, rv.. '

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wurde, eine Zuckerschnur um den Hals geschlungen. Es erscheint daher zwerfellos, daß Albrecht selbst das Feuer angelegt und dann den Versuch gemacht ! . r ... ' . r:M r .1hat. sich zu erhängen, um semen frerwilligen Tod zu verheimllchen und seinen Erben die 30.000 Mk. Feuerversicherung und die ungefähr 10.000 Mk. betragende Unfallrente zu sichern. Ueber den Nachlaß des Albrecht, zum größten Theil aus Geldforderungen bestehend, ist bereits das Konkursverfahren eröffnet worden. Die Aktiven sind verschwindend klein gegenüber den Passiven. , Die Geschäftsbücher sind fast sämmtlich verbrannt. j Provinz Pommern, s' Der Chemiker Dr. Laube von Stettin war mit zwei anderen Herren auf seinem Seaelboote ?lngeborg- in er oann vei Iiariem Uinoe uiw yvelli Seegange allein noch eine Fahrt in Selbstmord begangen. Gestorven i.iii rri ? ? m . . 1 3 tenden Summe von 'hier entflohen war ist in Hamburg verhastet worden. Provinz Schlesien. Der 21jährige Sohn des HotelbesitzerS Wilh. Hoffmann in Eharlot tenbrunn hat seinen Bater, weil dieser ihm kein Geld zu einer Reise nach Berlin geben wollte, erschlagen. Der Sohn litt schon seit seiner Kindheit un zeitweiligen Geistesstörungen. Der erst kürzlich vom Seminar nach Cber-Sie gersdorf gekommene Lehrer Unverdruß ist wegen mehrerer Sittlichkeitsvergehen verhaftet worden. In Gegenwart feines Oiährigen Bruders machte sich der 15jährige Sohn des MühlenbesitzerZ Jllmonn in der Goldbachmühle bei Suckaii mit einem Gewehr zu schaffen, als dasselbe sich plctzlich entlud und die Schrotladung dem 6jährigen I. in die rechte Brust fuhr. Der Knabe war auf der Stelle todt. Dem Magistrat in Görlitz ist schon vor einigen Monaten ein Gesuch des Comites zur Errichtung einer Oberlausitzer RuhmeZhalle. nebst Kaiser Friedrich-Museum zugegangen, in welchem um Ueberweisnng eine? Bauplatzes gebeten wird. Die Stadt hat die Ueberweisung eines Platzes in Aussicht gestellt, sobald die Mittel zum Bau aufgebracht sind. Da 6i genwärtig bereits ?in.e halbe Million verfügbar ist. beschäftigt sich der Ma gistrat jetzt damit, einen Platz ih vas Gebäude auszusuchen. Das Schützenhaus in Grünberg ift niedergebrannt. In Kattowitz Mb ein junger Mann RamenZ König unter unsäglichen Schmerzen an Blutvergiftung. welche er sich dadurch hucez?. gen hatte, daß er. währ-ki'.d ti ar der Zungenspitze eine klein: Blatter hatte, mehrere Zigarren raucht, i?obei ihm Nicotin in die Wunde kam. Eine Feuersbrunst äscherte das Hzizs d:Ä Gutsbtzsitzers Äogt tn Neuaerödorf ein. Als der Besitzer seine drei Km der im Alter von zwei bis fünf Iahren wollte, verbrannte cjf samm " sen.. Mi. en und Schlesien. Eil. furchtbares Hagelwetter zerstörte vie Saaten in Liebau, Moskelle, Oskau. Ehlend, Dörfles und Kornitz. Die Erntehoffnungen der Landleute sind vernichtet. Der Homöopasb lois Johannes, der Hausbesitzer Franz Btttner. Schlos sermeister Koß.' Wallmeister Müller und die Frainer Hausbesitzerin ThaL . Pl 1 . I M5 zn? veryailkl woroen, well ne n L ' ' Ak c , r ?er naimer Gegend gemeinschaftlich rokartiae Testamentsfälsckunaen verübt haben sollen. Der Millionär juienniuouauni uno im nacynen yjlo u .1. C.xf.. Sx!. I k..r.TC. m . vwh" m;n ?iau? jissement thätigen Beamten Gustav Elsner und Adolf Bquer, sowie der Oekonomieverwalter Karl Vasurkq

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Kindern, n schlug aus Eifersucht seine Frau mit i er Hacke und stellte sich darauf denr Brünner Landesgcricht. Das Kr ?gericht forscht nach einer ! Crrrrnäv? . -Cntr V? Vn fSTTitT Franz und Amalia Mikusch in Groß j U4VW1IWW4 . Vlf VIW VVIl VWlVUiV4l Ullersdorf 1000 fl. abnahm, indem sie ihnen cinr :dete, sie könne mit dem Gelde tm n im Hause geborgenen Schatz hck en. Bor Kurzem brach Nachts in der Scheuer des Gutsbesitzers Jcs :f Skreja in Suk Feuer aus, welche. Z dieselbe nebst Stallungen und Woh gebäude einäscherte. Äuerdem wu rden noch fünf Ansiedelungen vernr tet. Als der Brandlegung verdz chtig wurde der Einwohner Leopold - Paul nach Saar eingeliefert. Ä vr einigen Tagen schlug e:n Blitz m das dicht an der Kozako witzer Grerze- gelegene Wohnhaus des Joh. Niemitz in Golleschau, erschlug den Sohn , desselben und beschädigt zwei andere während des Gewitters darin Schusz suchende Männer Na inens Gancziczyk und Baron, den Ersteren an der Hand, den Zweiten am Fuß. .' Provinz Sachsen. Durch ein Versehen hat der Oberivtzarzt Scz.asny vom FeldartillerieRegiment m Magdeburg sich selbst f 1 , 4- P w WM I vergisier. ' zer eioe woure zur iistx tnibung von Kopfschmerzen ein Pulver einnehme! l, vergriff sich aber in der Flasche irnd nahm Sublimat zu sich. Der Schuhmacher Gustav Würge in. Erfurt, Vater von sechs Kmdern. vurde etwa 200 Schritte von seiner Wohnung entfernt, aus der Weocrgcige mm einem zungen Manne angefallen und durch Schnitte am Halse tödtlich vorletzt. Würge schleppte sich nach Hause und legte sich auf das Sopha. Der herbeigerufene Arzt fand nur noch eine Lerche vor. Provinz Hannover. -f In Hannover Geh. Regierungsrath a. D. LouiS von Engelbrechten. Der Hofzahnarzt Dr. Klencke in Hannover wurde wegen grober Beleidigung der Kaiserin zu di ei Monaten Gefängniß verurthellt. uer Angeklagte hatte an tit Kälterm, in der Hoffnung, einen Orden zu erhalten, Rathschläge über Ktnde.crziehunq gesandt ; anstatt de gewünschten Ordens wurde' ihm aber nur ein Danlschrelben zu Theu. Al 19 Klencke sich derartig in seinen Hoffn un ce getäuscht sah, hat er unehrerbietig Aeußerungen über die Kaiserin gethan welche die Erhebung der Anklage zur Folge hatten. TaZ Schwurgericht verhandelte gegen den Frrteur Otto Parlasca aus Springe und denen Ge liebte, die Schumacherwittwe Therese Achtermann aus Eelsenkrrchen wegen Raubmordes und Beihülse zu diesem Verbrechen. Es handelte sich um den am 12. Februar bei Hellem Tage an frequentester Ge'chistslage ausesühr ten Raubmordvcrsuch gegen den Uhr macher Tehnhardt. Der erst 2-ljährige Verbrecher wurde zu 12 Jahren Zucht Hau5, sein böser Geist, die Achtermann, zu .0 Jahren Zuchthaus verurtheilt. In Aschendorf hat der Pfarrer Gatt; mann ein Gebäude mit Garten und Wiese zu einem rankenhause erworben, welches noch im Laufe des Jahreeröffnet werden soll. Die Pflege wer den Krankenschwestern auS Thuim übernehmen. f In Elbingerode der Obertelegraphist a. D. Gustav Mitz katis. Die Eheleute E. Elaassen und Frau in Victorburermarsch feierten daFest ihrer diamantenen Hochzeit. Provinz Westfalen. f Der Präsident der Münster General'Eommission. Hermann Meyerhoff. Der Pfarrer, an der St. Ludgeri tirche, Engelbert Lange in Münste, beging sein 50jührigeS Priesterjubv läum. Der Posthilfsbote Job. Braun von Münster angeklagt, in 20 Fällen sich eincS Amtsvergehens schulbig gemacht zu haben, erhielt von bei Strafkamme 5 Jahre Gefängniß zudik. tirt. In Handorf wurde in de, Werfe bie Leiche des Zweitältesten Sob ncs des Gutsbesitzers Farwick gefun. den. welcher schon nige Tage vermiß! war. Kaufe Mucho'S Best Havar a tö,'aors." Unter denOddFellowS wofc bekannt. Julius Erummann, der Jahre lang über das Odd Felloms Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesi, gen Ante vom Bruch kurirt. Die Vollstän, digkeit leiner Seilung drückt Herr Grummann in folgender Weise aus : Indianapolis, 24. März, 1893, Dieses bezeugt, daß ich im Oktober tm Jahre 1884 von Doktor W. H. Aott für einen Bruch, auf der liitfro Sstte behandelt wurde. Am 1. ÄSvemößr wurde ich als, kurirt be, trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. - - Julius Hxummqnn, lZustohian Odd Fellows Gebäudes. Nordost Ecke Pennsylvania und Wash ingin ir. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompte? Meis? Vr, W. H. Nott, seit 23 Jahren ein rqktizirender Arzt, 14 Jahr in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die Kurirung von Bruch zur Spezialität gemacht. 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