Indiana Tribüne, Volume 16, Number 315, Indianapolis, Marion County, 3 August 1893 — Page 2
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ldiana Tribüne. Erscheint KiiQlld? und Sonnt s.
Tie tägliche Tribüne- kostet durch den Träge, 22 Gent ter Woche, die EonntagSTribüneCcntS per Woche. Beide zusammen 15Itnt8 oder 55 Cent perMonat. Per Psst j'geschiZ: in Bor suSbezahlung per Jahr. Djfice : No. 18 gift Alabama Ctr. Indianapolis, Ind., 3. August 1893' 'IttngBiömar?s Tev Das Verl. Tageblatt" schreib! an, 15. Juli: Kein Mensch hätte es sich träumen lassen, daß es gestern im Reichstage ld. h. kurz vor Annahme der MilitärVorlage) zu einer der stürmischsten Scenen kommen werde, die sich jemals in diesem. Sitzungssaale abgespielt haben. Man hat auf einen zienr lich glatten Verlauf der zweiten Lesung der Militärvorlage gerechnet. Ta erhebt sich plöhlich der Graf Herbert Äismarck. und da ist es auch sofort, als wäre eine Petarde im Saale ge platzt. Mit einer ungezügelten Heftig, keit, wie sie nur ganz unerfahrenen Parlamentariern eigen zu sein pflegt, greift der Redner den Grundgedanken der Vorlage, die zweijährige Dienstzeit an und macht dem Kanzler den VorWurf, dafe er selber von der Durchführbarkeit seiner vorgeschlagenen Maßregel nicht vollkommen überzeugt sei. Von Minute zu Minute wird er stürmischer, heftiger, so daß sich die Worte förmlich überstürzten. Die Linke ruft einmal übers andere zur Gaefc". Der Redner entgegnet. er werde sich durch diese Zurufe nicht storen lassen, auch wenn Jene drüben noch so viel Lungenkräfte entwickeln sollten. Die Erregung im Hause ivachst zusehends; unwillkürlich drängt sich dem Zuhörer und mehr noch dem beobachtenden Zuschauer der Gedanke auf. daß der Alte von fxricdrichsruh gewiffermaßen seine schützende Hand über den wohlgeratenen Sohn kalten mag. Herbert Aimarck sprich! und wettert, der Otto Äismarck scheint die Blitzstrahlen aus der Wolke hervorzucken zu lassen. Das ist ganz gewiß nur so eine Einbildung, so ein Spiel oer Phantasie. Allein diese Einbiloungskraft will sich nicht beschwichtigen lassen. Man glaubt nun einmal steif und fest, daß es sich um eine H??zusfordcrung zum Kampfe handelt, den der Patriarch von riedrichsruh Durch seinen heißblütigen Sohn an den ietzigcn Reichskanzler richten läßt. In manchen Aeußerlichkeiten. namentlich in gewissen Handbc:regungcn erinnert oer Sohn an den Vater. Das ist aber zuch Alles, oder beinahe Alles.. Das Organ des Fürsten Bismarck klang ooti und volltönend, und es blieb selbst -b-fcr. höchsten Erregung stets edel. !raf Bismarcks Stimme ist rauh, kreischcnd, sie entbehrt jeglicher Vornehmheit im Klänge. Mit dem bloßen Toben und Schreien ist es im Reichstage nicht gethan, auch dann nicht, wenn man den eisernen Kanzler seinen Vatcr zu nennen das Glück hat. Graf aprivi, dem man die starke innere Bewegung anmerkte, blieb in seinen Entgegnungen kaltblütig bis zu Ende, und darum war er seinem blind drauf lo stürmenden Gegner gegenüber von Anfang an in der günstigeren Lage. ?r bemeisterte seine Erregung vollständ:i und widerlegte Punkt für Punkt tie vielen unvorsichtigen Behauptungen De5 Vorredners". War Graf Bismaxd ganz Leidenschaftlichkeit, so setzte ilzm der Reichskanzler eine unerschütterliche Ruhe entgegen. Graf Eaprivi legte ein bewundcrnswerthes Maß von Selbstbeherrjchung an den Tag. Nur an einer stelle, als ihm das kläffende Dazw!schenfahren seitens des Grafen Bis marck doch zu belästigend wurde, crdat rr sich den Schutz des Herrn Präsiden !en. Auf jeden Unbefangenen muß vas Auftreten des Grafen Bismarck eincn mehr als peinlichen Eindruck genadjl haben. Wenn man die Reden k'ks Herrn v. Bismarck-Schönhausen zZ dem Verein'zotcn Landtage und zus dem Jahre 1847 liest, dann sindet man freilich, daß ein Uebermaß von ttcckheit in ihnen waltet aber daneben steckt auch eine Mlle von ätzendem Zv'ch und. wenn es sich so schickt, eine ülle von guter Laune. Graf Herbert scheint indessen nur keck, nur heftig zu sein. In Summa' Gras Herbert Vis'narck hat gestern im Reichstage debiltirt. nicht sehr glücklich zwar, aber sehr lärmend. Afrikanische Qtrauöenztt!,t. Schon Rider Haggard in seinen phantastischen, aber mit trefflichem 5'falkolarit ausgeatteten Romanen au3 der fremdartigen Welt Südafrikas .'ntlehut einige seiner wirkungsvollsten Scenerien den Straußenfarmen. d. h. denjenigen Ansiedelungen, auf denen der afrikanische Strauß zu vielen Hunrrten von den phlegmatischen aber sieißigen Vooers und ihren Knechten, den Namaguas und Buschmännern, gezüchtet wird. Anspruchslos, wie dieser Vogel ist. genügen ihm einstige Schafweidcn. die liegen Verschlechterung der Grasnarbe nls Schaf triften aufgegeben werden mußten : da aber Strauße noch geveihen. wa Schafe ihr Auskommen nicht mehr sinden. so entspricht das Gelände seinem jetzigen Zweck vollkommen. Die Strauße sind zählebige und harte Geschöpfe, können große Extreme von Hitze und Kälte ertragen, vermögen für längere Perioden sogar ves Wassers zu entbehren, bedürfen gar kein zartes oder schwer zu beschafsendes Futter, vermehren sich ziemlich Stars und lohnen bei den noch hohen Preisen der Schmucksedern das aus die Anlage eines Straußengehöstes ver wendete Kapital und die aus die Pflege einer Heerde verwendete Mühe sehr sut. Ein Schotte, Namens Douglas,
hat eine Arütmaschine erfunden, um tas Eier auszubrüten ; denn ohne t linstliche Ausbrütung ist die Straußenzucht nicht sehr rentabel und die s?ortpsl.,nzung der Heerde prekär. Da nämlich beim Strauk auch der Hahn sich am
Ärütgeschäst betheiligt, so verlieren die äiögel .eit. brüten nicht alle tficr uns und verderben sich babei die Gifyniirt federn ; außerdem aber sind die aus' geschlüpften Straußenküchlein sehr vie. len Gefahren ausgesetzt. Sobald mau daher bemerkt, daß eine StraußenHenne sich von der Heerde absondert und irgendwo ein stilles Plätzchen im Gestrüpp aufsucht, um ihre Eier zu legen, so merkt man sich diesen Ort. besucht denselben nach einigen Tagen, verscheucht die Henne vom Gelege, sammelt die Eier und bringt sie nach der Vrutmaschine, worauf die Henne sogleich in der Rachbarschaft ein neues Gelege macht. Auch legt man da und dort an geeigneten Stellen sogenannte Nesteier, b. h. ausgeblasene und mit Sand gefüllte St'raußeneier nieder, damit die Hennen die ihrigen dazule gen. Diese Eier werden nun sorgfältig gesammelt, und sechs Wochen lang in den Schubladen der BrütMaschine untergebracht, wo die zur Ausbrlltung erforderliche Hitze durch Wasserheizung hervorgebracht wird und ' sorgfältig geregelt werden muß. Die Eier werden dreimal täglich umgedreht und müssen im rechten Augenblicke geöffnet, sowie die ausgeschlüpft ten Jungen noch eine Zeit lana lora fdtng r-p,legt werden. -"uzw dann in Heerden oder trieben voii dreißig bis vierzig Stück mit.iiiand.'r aufgesogen und diejenigen, welch: aus dem Gehöft selbst überflüssig sind. ter kauft. Wenn die Jahreszeit y,-r. Ausrupfen der Schmuckfedern Una.u kommt, werden die Vögel durch ausgestreute Maiskörner in ein Gehege gelockt und dann durch Gaben von Mais in einen enaen, eingezäunten Gang geködert, wo sie schließlich so dicht stehen, daß sie weder die Schwingen entfalten. j noch mit den Beinen ausschlagen kon- . nen, und hier werden ihnen die j Schmucksedern entweder abgeschnitten . oder ausgerupft. Die ausgerupften j Schmucksedern nennt man lebendige : Federn" und schätzt sie auf dem Markte j weit höher, weil sie nicht durch Blut, . Fett u. s. w. verunreinigt sind. Die j Beaufsichtigung der weidenden Vögel ' und das Eintreiben in die Gehege geschiebt zu Pferde, und die Reiter sind mit dornigen Zweigen bewaffnet, weil ! die Strauße oft ziemlich wild sind und in gefährlicher Weise mit den Funen ausschlagen. Jeder Vogel, welcher alt genug ist, um gerupft zu werden, gibt jährlich zwei Ernten von Schmuckfedern, welche im Durchschnitt 15 Pfd. Sterling pro Vogel betragen, während ein jedes Stück, alt und jung, etwa 30 Pfd. Sterling werth ist. 'Wie wir sehen, ist demnach die Straußenzucht ein ganz einträgliches Geschäft. Lchnellschrift und Maschinen schrift. Das Bundesamt für Erziehung'Wesen hat eine Schrift über die Aiisbreitung der Stenographie in den Aer. Staaten herausgegeben, die insofern von Interesse ist, als sie zeigt, welchen großen Umfang die Erlernung und Ausübung dieser Schreibweise angenommen hat. Nach dem vorliegenden Bericht erlernten in dem Jahr vom 1. Juli 1889 bis zum 30. Juni 1890 im Ganzen 57.375 Personen, davon 2(5, 000 weiblichen Geschlechs. die Stenographie. doch war die Zahl in Wirklichkeit zweifelsohne viel größer, denn die Durchsicht der Broschüre beweift, daß sie keinen Anspruch aus Vollständigkeit machen kann. Außerdem hat in den letzten Jahren die Zahl der Schüler bedeutend zugenommen, wie sich am besten in der stetig um sich grei senden Einführung der Stenographie in den Geschäften ersehen läßt. Die Umwälzungen, welche die Stenographie im Verein mit der sie erg'änzenden Schreibmaschine im Erwerbsleben herbeigeführt hat, werden im Allgemeinen zu wenig gewürdigt, trotzdem sie außerordentlich weite Kreise in Mitleidenschaft gezogen haben. Vor allem hat die Kurzschrift dem weiblichen Geschlecht den Eintritt in die Bureaus und Geschäftshäuser geöffnet. Wo früher der Correspondent 5k1len Vertrauensposten einnahm und nur schwer zu ersetzen war, verrichtet heute ein junges Mädchen seine Arbeit billiger, schneller und besser. Letzteres nicht, weil sie größere Kenntnisse und Fähigseilen besitzt, sondern lediglich, weil sie die Worte des Prinzipals niederschreibt, wie sie gesprochen werden, während der Correspondent die Briefe nach erhaltenen Instruktionen verfaßte und dabei bei aller Geschicklichkeit nicht immer die Gedanken des Chefs genau widerspiegelte. Der Hinweis wird genügen, um eine Idee davon zu geben, wie leicht eine ganze Klasse männlicher Angestellter durch wohlseile weibliche Stenographen ersetzt werden konnte. Das ist weder ein Triumph des weiblichen, noch eine Niederlage des inännlichen Geschlechts : es ist einfach ein Sieg der Stenographie und .der Schreibmaschine über die Handschrift. Die Schreibmaschine ist übrigens nicht nur als ein Anhängsel der Stenographie zu betrachten,' ist vielmehr kräftig genug, um auf eigenen Füßen stehen zi, können. Ihre Benützung greift ebenfalls immer weiter um sich. Schriftsteller. Journalisten. Advokaten. Telegraphisten und Geschäftsleute bedienen sich des Typewriters". Wer viel und schnell schreiben muß. lernt die kleine Maschine schnell schätzen. Ihre Handhabung ist bei einiger Uebung leicht zu erlernen, sie gestaltet bald grö ßere Schnellegkeit und ermüdet viel weniger als die Feder, und ihr HauptVortheil ist die große Deutlichkeit und durch nichts getrübte Leserlichkeit, Eigenschasten. welche auch die beste Handschrist schnell verliert. Nur zu ost kann die mit der Feder bewaffnete Hand den Gedanken nicht folgen, dann werden Worte ausgelassen oder der Schreiber verliert den Faden und hocharadiae Nervslität ist die natürliche
Fl)Ige. 71n der Schreibmaschine schützt dagegen nicht nur die größere Schneilinsen, sondern die Art und Weise
ihrer Handhabung fördert auch die I Ptliiisi.-'N nd schult nicht nur die Hand, sondern auch den Geist. Wir sönnen nicht mehr daran zweifeln. daß Stenographie und Schreib Maschine sich die Welt erobern werden. Die Zeit ist nicht mehr fern, in der jeder Gebildete beide Künste beherrschen wird. Die absolute, unabwendbare Nnthwkndigkkit dazu ist vorhanden. Richt nur die rasche Verbreitung beweist das. sondern die Thatsache, daß Jeder, der erst stenographiren oder den Typcwriter handhaben kann, sich nie mehr davon trennt. Bald wird der Unterricht in beiden Fächern zu einem regelmäßigen Theil des Schulunterrichts werden; bei dem größeren Theil deS amerikanischen weiblichen Ge. schlechts ist er es beinahe jetzt schon. Wenn wir es nicht mehr erleb,' daß ein geschriebener Brief zu der .eUm heitcn gehört, so werden e unsere Kinder wahrscheinlich und uns u Enkel sicherlich erleben. Meerschwriiia,ett. welche in einem Hau e fm lz.rumlau'en. vertrei ben die ialtcu. Ein Statt süker berechnet, baß ein zZlno von zeiin fahren ein: daraus gesendete. 5 uiume von $400 reprä'knllre. und daß eZ $700 koste, einen Jungen aus fünfzehn Jahre zu dringen. Die reich st e Negerin in den Ver Staaten ist kürzlich gestorben. Sie hieß Mrs. Amanda Dickon Toom?r, lebte in Augusta. Ga.. und erbte eine halbe Million Dollars von ihrem Vater. d.r ein mit einer Negerin verh.'i ratheter weiter Farmer war. Der älteste Mann in den Ber. Staaten behauptet John McMul len von Bardwell, Ky.. zu sein. Er wurde im Oktober 1776 in der Nähe von Ll)nchburg. Ba.. gebvren und ist jept 117 Jahre alt. Ter alte hat 20 Kinder ausgezogen, von denen noch drei am Laben sind; das jüngste ist 6Z Jahre alt: der alte Herr ist noch mit Hilie von Krücken im Stande zu geben und er hört und sieht auch noch ganz gut. Geburten im Zwischen deck rentiren sich, daß hat europäisch! Bauernschlauheit offenbar herausgebracht, denn es kommt gar nicht so selten vor, daß so ein kleiner Oceanbürger oder Oceanbürgerin das Licht der Welt erblicken. Da wurde denn die Reise so angesetzt, daß die gute und kostenlose Pflege an Bord noch mitgenommen werden kann. In den Kajüten aber stecken die mitfühlenden Damen die Köpfe zusammen, und ehe man sich's versieht, aeht eine Liste herum und dem Baby.' das, wenn es ein Junge ist, nach dem Fürsten Bismarck" den Vornamen Otto erhält, wird ein hübsches Pathengefchenk auf den Weg gegeben. Ein Angestellter des Fore. paugh'fchen Cirkus Namens Edward Lecch kam kürzlich in South Bend, Ind., in gräßlicher Weise um sein Le ben. Wahrend der Vorstellung, bei welcher ein blindgeladenes Gatling'schcS Geschütz gebraucht werden sollte, entlud sich ein außerordentlich starker Regen und Lcech versuchte das Geschüt) zu ent laden und in s Trockene zu dringen. Die Ladung bestand lediglich u5 losem Pulver, welche mittelst eines Papierpfropfen? am Zünder zurückgehalten wurde. Leech stand vor dem Geschüe und hob die Mündunz mit beiden Han den in die Hche. Plötzlich entlud sich da? Geschütz, der Papierpfropfen drang Lecch in den Unterleib und riß ein Loch von der Größe eines SpielballcS. Tie nachfolgende Flamme deS PulrerS ver sengte die Eingeweide deS verwundeten, so daß er nach einigen Stunden der Verletzung erlag. Durchgehende Pferde, richten meist immer Unheil an, in folgendem Falle haben sie aber einem Menschen Geld und vielleicht auch das Leden gerettet. Der , Musikalien- und Jnstrumentenhändler H. G. Berthold in Vanwert, Ohio, war kürzlich in einem zweispännigen Vuggy nach Ohio City gefahren und hatte eine nicht unerhebliche Summe Geldes einkassirt. Auf der Rückfahrt Abends nach Zehn wurde er zwei Meilen von dem Orte von zwei Straßenräubern angefallen. Einer derselben siel den Pferden in die Zügel während der andere Berthold unter Todesdrohungen das Geld abforderte. Berthold ließ sich jedoch nicht einschüchtern,, langte, vielmehr seinen Revoler aus der Rocktasche und bearbeitete mit seiner rechten Faust den Schädel des Räubers. Unversehens entlud sich der Revolver und durch den Knall und den Lärm erschreckt, gingen die Pferde durch. Der sie haltende Räuber hatte sich gerade liedergebeugt, um die auf die Erde gefallenen Zügel aufzuheben und ernelt dabei einen Hufschlag an den ilnterleib. daß er bewußtlos in den Straßengraben flog. Darauf riß Ich der andere Wegelagerer von Bert,vld los. sprang von dem Buggy und choß mehrere Male auf den Insassen. inr Kugel durchbohrte Berthold's ut. Berthold ließ die Pferde noch ine halbe Meile weit davonjagen, ehe ,-r sie anhielt. Er ist davon fest überzeugt, daß er ihremScheuwerden Geld ,nd Leben zu verdanken hat. E i n Arzt inOhiohatdie. 'er Tage den zeitgenössischen Satisti.'ern Stoff zu pikanten Epigrammen gegeben, indem er allen Ernstes, aus sanitären Gründen, die Abschaffung des Kusses in Gesetzeswege verlangte. Die Alla, Wr. Med. Ztg.- begleitet diesen Einfall eines amerikanischen Gesetzgebers mit nachstehenden Bemerkun zen: So heiter auch der Vorschlag stimmen muß. so wenig Aussicht ein'derartiges Amendement auch hätte, um durchzudringen, sintemal die eine Halste der Volksvertreter noch nicht ganz über die Jahre der galanten Abenteuer hinaus zu sein pflegt und die andere sich meist aus Vätern heirathssähiger Töchter rekrutirt; so große Echwieriakeiten sich auch der anttäts-
polizeilichen Durchsü1)rung einer derirtig indiskreten Maßrc;kl in den Weg stellen würden, so darf man doch, nachem man der burlesken Form des Ge--ienstandes Rechnung getragen, den irakischen Kern der Sache nicht über't'szen. Die beweiskräftigsten Arguente werden in der Bekämpfung des kusses zwischen Erwachsenen stets i'irlungslos bleiben. Der süß? Eon15t der Epidermen" wird immer den 'ehren positiver Wissenschaft Trotz iitfn. so oft man es auch wiederholen .:ag, daß unsere Schleimhäute offene Eingangspforten sür allerhand conta.löse Krankheiten abgeben, von der .laßen Grippe angefangen bis zur ververenden Tuberkulose, die so häusig urch diese Art des Eontactes auf den
Bitten übertragen wird. Die Lieben C,Z iMivn haben nun einmal d,e Eigenheit. vn i?fr Villetdour als Abhandlungen iiVr Mikroben zu lesen. Sie werden : . ble Mütter findet, auch wen n, ich weiter küssen und sollten sie daran iUNi im )eiksesn?ege erioigr. neis wt zör. Man verbiete den Kindern in er'ter Linie, sich von Fremden, von Dienstboten etc. küssen zu lassen und neche hauptsächlich mit der Begrüzungsform von Kindern untereinander -.urch den Kuß. die in einem gewissen ')llter Kindern beiderlei Geschlechts, gewöhnlich wider Willen, künstlich angelernt wird und sich beim weiblichen Geschlechte noch bis in's Alter, auch fer ner stehenden Bekannten gegenüber, erhält. Mit einem Worte, man beschränke den Kuß auf die engsten Familienmitglieder und jene Fälle wo er eben nicht entbehrt werden kann, streiche aber den Kuß als Begrüßungsund Abschiedsceremonie, besonders zwischen Kindern, die hierbei zu sehr dem Eontacte der Secrete von Mund ri . P. L . a. . P e n ii ti rlnd Nase des Spielkameraden, den ge iAnIiÄstkn Kranlheitstragern für DiritinZe . Scharlach, r uuSaetek! Uno. Ans schreckliche Welse ver. lor der deutsche Schuhmachn (5 Hr. W.egaud in LvuisviUe, Ka., seinen fünf Jahze alten Sohn Alfred. Der Junge besand sich in dem uuje deS biürtnrrs F. öLingfeld und stürzte turfliiia in rinea sauber voll fiedenS helhem Kallwaslcr. dS man ,um Ak. w"!cten dcr 'Rande , vor dem Tlipez,ren be:,ur..n wo.Ile Er wurde so verbrüh. daK lhm a ,lech in ! Lappen vom ctörper T:rl unb die Knochen dlcSgelegt wurden, 'kin Los erfolg'? wenig, Stunden nach dem Unfälle. Die f a s h i o ii a b l e Welt von; New Ncchelle im Westchester Eount? im Staate Äe ?)ork rümpft d.e Nafen chflle. hat sich verheirathrt nnd zn'ar mit dcm Kut'chcr ihres Baters. einem Schweden. Namens Herman Weiman. Tas junge Paar ist am .glorieichen vierten" durchgebrannt und halt sich ! jetzt in unbekannten Gegenden nach dem Wunsch? der Gesellschaft" von New Aochelle, da wo der Werter wäch t Q)i . . ' K'on Ntt lande. tiM e die M a g d e b. Z t g." nit li.'ilt. hat der B!i!; in den dortigen ?:n kine klagen. Tcr teinseMei' Ut To'e: lj.it eine Besichtigung der 'Tb'rme vorgenommen und es hat sich radci d:ra!:Zgcstellt. daß der Blitz zu erst die pize deS südlichen' Thurmes tras. a?ni bekanntlich die Ackrönnng bei d-r Vlarung Magdeburgs durch Tilln w.gqe chossen sein 'soll. Hier hat der BiiV ti:;e i&dt der stumofen Svijze adaescklaaen und sick dann aetbeilt. t Ter eine Strahl aina durch die ffuaen der Sieine hindurchiach der sogenann ten Laterne und sprang hier durch die Seit.'nplatten nach dem nördlichen Thurme hinüber, ging dort im Trev penthurme hinunter und riß aus seinem Wege süm.ntlichen Putz von den Wand nacyen. :ma einen vieler von oer Ausgang-thür nach der Dachgallerie hat dcr Blik einen großen Qua ' derstein aus den Fugen hinausgedreht, um n.:ch Auen zu verschmin den. Der zweite Blitzstrahl schlug drei Krabben von der Thurmbedachung und beschädigte eine Rippe. Durch die ab stürzenden Steine wurde die Brüstung. die beide Thürme am Mittcldach ver bindet, beschädigt. TSaS von den Stei nen hier nicht liegen blieb, stürzte in den Vorgarten vor dem Hauptportal. Hier lag gestern Mittag ein wohl 15 Kilogramm schweres Endstück einer Krabbe, das sich bei dem Sturz, aus der Höhe von mehr als hundert Meter in den weichen Boden sest eingerammt hatte, zwischen dem Fliedergesträuch vor dem Dour. Auch kleine Stücke, an denen die Spuren beö Blitzes deutlich erkennbar waren, lagen umher. Au genzeugen berichten über den Blitzschlag, daß sich die Thürme zuerst in eine Staub und Dampfmolke gehüllt haben, dann seien aus allen nennenswerthen Oestnungen die in den Thürmen nisten den Krähen und Dohlen schaarenweise zum Vorschein gekommen. Der Schlag war so heftig,' daß die am Domplatz und in dessen Nähe liegenden Gebäude in ihrem Grunde erbebten. Der in Bukarest erschei ende Rum. Lloyd" berichtet über ein Ehebruchsdrama, das sich kürzlich in Erajova abgespielt hat. Folgendes: .Der Gutsbesitzer Herr Al. T. heira. thete vor etwa fünf Jahren ein reiches, schönes Mädchen aus Jasso. die Tochter des Dr. F. Die jungen Eheleute ver fügten über ein ansehnliches Vermögen, welches ihnen ern luxuriöses Leben ge stattete. Seit ungefähr zwei Jahren sprachen böse Zungen allerlei über Frau T.. daß sie sehr kokett sei, daß sie gewisse junge Herren der dortigen Ge scllschaft begünstige u. s. w. Frau T. wohnte zusammen mit ihrer Schmie germutter; Diese war daher in der Lage, das Treiben ihrer Schwieger tochter aenauer kennen zu lernen und warnte sie oft, aber vergebens, vor der K.i.ftin tZirtfS rt'rtrti Fortsetzung desselben. EmeS Tages wurde ,rau T. von ihrer Schwieger
a" Mi ,i vta- i f. , . r e . ! pört"; Frl. Mollie Tesst. die Tochter tungsanstalt für Ofnzierewar hatte des angesehensten Arztes der Gegend. ! "".ungeh.ur.S Bermögen hl.Uerla,!en. ! die Königin aller Bälle von New R-! Dasielbe besteht zum größten Theil aus
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; mutier in unerlaubtem Zwiegespräch ' mit dem jungen Herrn Z. überrascht, Sosort ließ sie den auf einem Gute ' nächst der Stadt weilenden Herrn T.
oavon benachrichtigen. Nach zwel Stunden stürzte der zurückgekehrte Gatte in'S Zimmer auf seine Frau und biß dieselbe in die Rase. Wiewohl : das Blut in Strömen floß, die Frau j um Hilfe schrie und die Hausleute ihn an weiteren Mißhanolungen verhin '
dern wollten, biß sie der kannibalische Gatte nochmals, und zwar in's Chr. Als man die Beiden endlich au-einan verbrachte, hatte die arme Frau T. nunmehr nur noch ein Ohr. In seiner wahnsinnigen Wuth hatte T. das Ohr feiner Gattin verschluckt. Bci Ankunft der Behörden lag die Unglückliche in einer Blutlache bewußtlos am Boden. Es wurde ihr bald ärztliche Hilfe zu Theil, doch ist ihr Zustand noch immer besorqnißerregcnd. Der sofort verhaf- ! tete Herr T. brachte das verschluckte Cl)r nach Einnahme eines Vomitivs . ' nd baSs.ssV. wieder znm Vorschein und dasselbe wurde als Beweis seiner thierischen Grausamkeit aufbewahrt. Die Asfc; JlÄÄ'W $e iiuic fiuyuiiyui. E in reizendeSAben teuer hat dem Goth. Tgbl." zufolge eine junge Dame auf einer Eisenbahnfahrt erlebt. Sie fuhr zweiter. Klasse und neben ihr saß ein ziemlich finster aussehender Herr mit schwarzem Bollbart, der die Dame öfter in so ausfallender Weise sixirte. daß ihr bange wurde und sie mit Angst daran dachte, daß der Zug nun bald einen größeren Tunnel zu durchfahren haben würde. Der Tunnel kam, und m der Besorgni. der Mitreisende möchte es auf ihre Baarschast abgesehen haben, griff die Dame nach ihrem Portemonnaie in der Tasche. Wie erschrack sie aber, als sie in der Tasche bereits eine Hand fühlte. i die sogleich die ihrige ergriff und hef t tig brückte. In ihrer Todesangst und um durch Schreien den Tieb nicht noch zum Mord zu reizen, rührte sich die me nick,- r w ,'e Ar U7d 'A 5, ..,.s.. s, ,,- arm machen. nnel wieder ! würde verlassen haben. Als nun nach qualvollen Sekunden, die der Geäng ftigten zur Ewigkeit wurdm. endlich da? Tageslicht wieder in das Kupee drang und die Dame ihre Hand aus der Umklammerung befreien wollte, da bemerkte sie erst, daß sie in die Tasche M Ueb.rzieherS ihreZ Nelfeqeführ. if m m üt jnte.. die beiden .Tiebe - auch (Sr - gj,jch ,bt. die Unbe. . lQnnte haht inen Kühnen nf- thun ! stolfn tt isk s, Ein? Erbschaft von fünf bis sechs Millionen Mark ist der Stadt ' rlin Zuaksallen. .Vor Kurzem starb hJx Örr i""1 5" cut.Äubeü, c8c,.n üuict, ucr Niuvcc umi wn'ccn Aleraildrinenstraße. einem Gebäude und Grnndstückskomplex in der Müller straße, eincm Hause in Steglih u.s.m. Unlängst wurde das Testament des Ber stordenen vor dem Amtsgericht l eröff net und verlesen. Ten Anwesenden wurde eine große Ueberraschung bereitet. Ter Erblasser vermacht sein ganzes Vermögen der Stadt Berlin mit der Aufgabe, daraus eine Stiftung für ölte Berliner Lehrer und Lehrerinnen christlichen Glaubens zu gründen, ein schließlich derjenigen, welche lensionirt sind, deren Pension aber zum Lebensunterhalt nicht ausreicht, n erster Linie sollen protestantische Lehrer und Lehrerinnen berücksichtigt werden. Die m fT- n st" m m rr ! vkloen -cywe,iern oes Erblassers uno Wne übrigen Angehörigen erhalten nur ' Legate von den Zinsen, nach dem Tode ' tntUn soll auch dies Kapital der Stadt zmallen. In den Kreisender i Berliner Leyrerschast durste diese Nach richt große Freude erregen. Zu Ehren des Königs , von Dänemark veranstaltete die Eorvo ' ration der Lon)cner Eit? eine Festlich, keit, bei welcher die Corporation dem j ffönia eine Adresse in goldener Kapsel ut.erreicvte. Eine furchtbareLiebeS tragödie ereignete sich in Beneschau im reise Aalidcr. Der reiche BauelS' söhn Fra:lz Doüiinik unterhielt seit l ngerer Z?i: mit Paula Kladziwa ein Llkb.'sred?lt:llß. d.is nicht ohne folgen blieb. Die geldstalzen und geizigen Eltern deZ Toüttnit widersest-n sich je d.'ch einer Heirach ihres o'neZ mit dem unv.rm'genden Mädchm. Trotz' dem liß d:r junge l ominik nicht von der Gelleb'cn ab nahm sie vielmehr, a!S cr zum Mi itär eingezogen wurde er dit nte mit Auszeichnung beim Ale an der'Garde-Grenadier-Äcgiment mit nach. Berlin. Nach Beendigung der Dienstzeil fo'gte dem Tomini'' die Kladziwa. dieselbe hatte inzwischen einem Mädchen das Leben gegeben, wledcr in die Heimath zurück. Wegen des Geredes der Leute konnte Tominik jedoch nur heimlich, bei Nacht und an abgelegenen Orten.mit derGeliebten zu samme'ntresfen. DaS Verhältniß wurde ihm schließlich Überdrüssig, und er schenkte den Einflüsterungen seiner El tern immer mehr Gehör. Als daher die Kladziwa . abermals in guten Hoffnungen war, 'beschloß Tominik, dieselbe mitsammt dem Kinde umzu bringen. Er bestellte seine Braut an einen heimlichen Ort und befahl ihr auch, das TSchterchen mitzubringen. Diesem Befehl ist die Mutter nicht nachgekommen, so daß da Kind geret tet worden ist. Die Kladziwa selb? begab sich jedoch an den verabredeten Ort und wurde dort von Dominik durch einen Schlag an die Schläfe be täubt und sodann erwürgt. Dominik hing daraus sein Opfer vermittelst einer Zuckerschnur an einen Baumast, um i so den Anschein eines Selbstmordes zu erwecken. Aber das Verhängniß ereilte j den Mörder rascher, als er erwartet haben mochte. Bereits am frühen Morgen war die Leiche der Ermordeten , durch einen in der Nähe beschäftigten Aluylenlnecyt aufgefunden worden, und sofort lenkte sich der Verdacht der That auf Dominik. Derselbe wurde verhaftet und in das GerlchtSgefSngniß von Hultschin abgeführt. Der Mörder ' trua bei seiner Verbaftuna und seiner
, leaennouiien. einem siuus m orr
Vernehmung ein äußerst freches Beneh men zur Schau, das er selbst im Ange sicht der Leiche seines Opfer nicht ab legte. . -r. ixrmi
In Pest hat sich der Zt geunerprimns Jgnaz Erdelyi durck einen Revolverschüß getödet. Mit Cr delyi ist einer der berühmtesten üngar schen BolkSmusiler in'S Grab gesunken Er war unter dem Szegedi Erdelyi Naczi weit über die Grenzen Ungarns bekannt. Einen Ruf als Geiger hatte er sich schon als elf-ühriger Knabe in Szegedin kttvorbcn. Ein findiger Im pre.ario engagine die Bande ErdelyiZ zu einer Rundreise durch Epropa. Nach Ungarn heimge'ehrt, erhielt er einen Nur nach Amerika, ging nach New Z)ork und weiter nach dem Westen und wurde überall enthusiastisch gefeiert. Als reicher Mann kam jetzt Erd.'ll.i nach Hause in sein geliebtes Szegedin. Er hätte sich nun zur Ruhe se'tzen können. allein seinem Zigeunerblut widerstrebte diese Unthätigkeit. Er musi.irte weiter. Eröelyi gebörte zu den betann
testen und markantesten der ungarischen Nationalttiusikanten in der Provinz. In ungarischen Magnatenkreisen war es lange Zeit brndurch Mode, bei be sondereu Anlässen Erdelyi Naczi aui szegedin kommen zu lassen, ein Baler war ebenfalls Zigeunerprimas Als einmal der Feld;eugmeister Benede! durch Szegedin kam und im Hotel dinirte. sollte die Zigeunerkapelle des aU ten Erdelni die Tafelmusik besorgen. Ter alte Erdelyi war aber krank mit konnte nicht kommen, da stellte sich der damals elfjährige Naczi an die Spiye der Bante uns spielte so wunderbar, daß der alte Bcnedek aus seiner Brief tasche zwei Fünfzigguldennoten nahm, von denen er eine der Kapelle, die an dcre dem elf.ährigen Primas gab. Seit einigen Jahren kränkelte Eroelyi, in den legten Jahren gab er sich dem Mor phlumgenusse hin und vcrsiel zu sehends. Russische Blätter er. zählen: Im Jahre 1L33 hatte ein Pe. tersdurgcr Gerichtspristav zu Gunsten eines gnvissen Jlja Semenom auf ge richtlichcnl Wege die Summe von einem Rubel eingetrieben. Als es sich erwies.
daß Semenom nach Kasan abgereist,., ff st (&g(Air war, wurde der Rubel an den dortigen' ! wMjlfl
'lZolizeimeister gesandt mit der Bitte,! , . a. i- r a t mm nacy Avzug oer Posigeouyren oem Adreslaten zuzustellen. Semenow war' zedoch bereits nach Orel weitergefahren. Ter tasanische Polizeimeister sandte nun nach Abzug von neunzehn, Kopeken für die Post Gebühren, den ' Rest an den Polizeimeister vonj ret, o.-r seinerseils iv zcopeien
Postgebühren abzog und die übrigen '.unin- uhd j 62 Kopeken Jlja Semenow zugehen''-' iia
lauen wollte. Allein letzterer war von Orel Nlich Twer, von dort nach Peters' bürg und schließlich nach Pargolowo gefahren. Tas Geld wanderte ihm nun von Stadl zu Stadt nach, wurde dabei bei jeder Reise um da? Poigeld geringer und schmolz schließlich zu 1 Kopeke zusammen, die nick weiter geschickt wurde, sondern meinem bcsonderen Berichte d:r Äeichereret zuging, um dort aufbewahrt zu werden, da sie von dem Jl,a Semenow jederzeit ver langt werden konnte. Bon 1834 an bis zu diesem Jahre hat nun der Gou vernement-renimeister in den monatlichen Abrechnungen diese Kopeke jedes mal an besonderer Stelle als baare Hinterlegung vermerkt, bei der Revi sion den Eontroleuren vorgestellt und eingetragen. 120 Mal im Laufe der zehn Jahre ljt die e jkopeke berücknch. tigt worden, und erst in diesem Jahre, als die zehnjährige Verjährung eintrat, wurde sie den baären Kasseneinnahmen hinzufügt. I n China ist ein Wun. derkind aufgetaucht. Es ist ein etwa vier Jahre alter Knabe, welcher sich zur Prüfung in Hongkong als Candidat gemeldet hat. Der Planyu Chehsien hat persönlich den kleinen Gelehrten ge prüft und gefunden, daß er einen Auf sah über das ihm gegebene Thema ver fassen kann, wenn auch die Handschrift die Züge eines Kindes verräth. Wegen zerrütteter Ver mögenSverhältnisse schoß sich in Peters, bürg der Director der russischen Han dels unb EommissionSbank, Slepusch kin, auf der Treppe seiner Wohnung zwei Kugeln in die Brust. Mucho'ö Cigarrenladen befind, t kick in No. 199 Oit WaskinatoN Str. Nnter denOddFellowS wob' bekannt. Julius Grummann, der Jahre lang über das Odd Felloms Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesi gen Arzte vom Bruch kurirt. Die Vollstän digkeit seiner Seilung drückt Herr Grummann in folgender Weise aus : Indianapolis, 24. März, 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1884 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt rourde. Am 1. November wurde ich als kurirt be trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Vatienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, wag er verspricht. Juliuö Grummann, Custodian deS Odd FellowS GebSudeS, Nordost Ecke Pennsylvania und Wash ington Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 Jahren ein xraktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die Kurirung von Bruch zu? Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuckungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Rupture Cure Co., 20z West Washington Straße. Indianapolis, Ind. Umgezogeu. Er ist hier um hier zu bleiben." Die iunehmeude Praxis deS Tr, Parker, de. ugen dnd Ohren Arztes, z?a tik. nach grölzeren Küumllchkeiten umzuzebcn. Si wie thete deshalb die Räumlichkellcn ir. incucn Stock des .Jron Blo", U W. Washington Str., nächst ; Bonen-Merrill CC, für fü:.s .ahre, wo er ouSgez'ichner? Oiftcen eingerichtet Hut für die Behandlung! von Arge, Ohr, Nase und Hals und die Anjcrklgung von Ä rillen, künstlichen nu aen und die eradrstcUnng von Schieliugen, so wie die Operation zur unkernung des stark , vorzunehmen, zu Preise für He erreichbar. I usultatte frei und Jedermann eingeladen. ,
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