Indiana Tribüne, Volume 16, Number 314, Indianapolis, Marion County, 2 August 1893 — Page 3

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Prcislzckrönt.. InduSne-oder StaatsAusstessung, in Amerika so ohl wie in fremden Ländern, wo St. Jakoös Oel ausgestellt wurde, hat es jedesmal die höchsten Diplome als das beste Mittel zur Heilung von Schmerzen erhalten und zwar auf der rwZealand uösteaagg. 1882. Lalrntta klusstellnng. 1S8384. ineinnati Gewerbliche kloSstellung, 1584. aliforlaLtaaU.SAklluug. 18S4. isdille. y., nSsteouae, 1884. arhlttd taa!S-Susftellug. 188. öJ'5r'jMrTaöJJ BEfery wKaag VZstt? Ein dMM Lkbkn sit cittsM ri ctiar .u;na:r i c nat rcJHri1 rwf:n lihil iitr iSs -e K geholfen nmta sinn, 'Izt t,r tf-elsfT'-ZI tugtttZ,?j" a iutj Hai t,t 200 rrtR l'ne iwi. 5 .1 ili-.Tn 3-jf dk, ' ' J'tnz, Leuik. V-'k di lt. irn ÄciJ-"! .er 3ri:?I:5c i:s; vlr CtAU.J;l?ltanrtC!tet , .-vijüi iii sj'.!.; 0 ' P . , - , i.. . ji.. - 5 igerfj?Ti vaT3VK5a5 Ä. r Ji-r Ä -7. !Zm&&jkib--c-s " ... St . :tu?.l'Raf. " :ft a x5 cur-e-n n ;lnHc.Ti,rft?. n 5i L. . tfrarfct 'Is.. toU C öJjf5tnaion ji. Televhon 1269 Unterstützt die VIO - 0?LK?lVL L n lt n d r y, betrieben llnion Waschmadchen. JöS. 1 4( und 142 Hirginiz Zlvenuc. T. E. Somcrville, Manager. Sckwciklc & 'prange, Jabrikanrtn o ttut'che l. Bugzics. und allen Botin: ÜSiiaai. (fcke Davidson und Market Straße Jobn Vnedel lyotit iS:a5(iit l7Z Pintform-Wngsn nnd 'n!Mugsn, (vras.) los 120 Sentucky venr e Telephon 7. Indianarol, , ... . sdrt?enno. ewrsn M. Tagl!. Oenox & Taylor, Advokaten und Notare. prakltzire in allen Staats u. Bundesgericbten kmmer l u. i. PKSnix Block. Ost Markl tilr. Indianapolis. Ans. W. P. Milzdace. W. P. Sappe. FISHMCK & KAPPES Advokaten und Nechtsbeistände, Officen: Cosftns Block, 90,' Ost Marketstr. Zimmer 22 bis 25. Qeffentlicber Notar kranlc H. Blackledge, Advokat und NcchtSauwalt, Zimmer 12, Ingallö Block. Indianapolis, Ind. Bernhard Bonnegur. Arthur Bahn. Vonuegut Bobn, Architekten, Telephon 873. 62 Vance Block. Indianapolis. John H. Stern, . . Architekt, yturnmer (Sinur.btünf.ifl Inga? Block Indianapolis Eis! Eis ! Bestes Lake Eis. Billigste Preise! Telephon 949. A. CAYLOR. BRILL'S zuverlässige Dampffärberei, (CftabliTt 18?1.) Herrenkleider gereinigt, gefärbt und reparirt 3 A 38 Massachusetts Avenue. Zweiaaeschaft : N. Illinois Straße. Ovid B. Jameson. Advokat und Nechtsanlvalt. Zimmer K & 7 Brandon Block. Ecke Delaware k Washington Straße Ganzer und gestampfter DCI25L2E, erkaufe bet der Inäiampolis öas Company 49 Skd Pennsylvania Straße. Frau A. S. Fowler, fuhrt importirte und selbstverfertigte Haar-Arbeitcn. Perrücken,BngS:c.iarofzerVuIwahl. ffri ft e, Kopfwäschen, Haarjctzaeide. 22) fSkft Waffingtort Strap.

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Judy R N t e, der weibliclic Dctcctivc.

Stoman aus dc? Eng!:sche:l ren I. vcn B o e : : cb e 7. (F?::sc?'.::?g.) itt großeMufnlsrrsamkeit vecfoZats 5urgiZ die Berichte der Verhzndl"!'.?:: über GeorgeGordonsPro.'eß und füllte sich schließlich gedrungen, einige Frc,gen an seinen Gast zu richten, da in oer ganzen Geschichte ein ihm unerklärliches Geheimniß obzuwalten schien. Eines Tages trat Surgis unerwartet in das Zimmer, in welchem Arthur sich befand. Arthur," redete er ihn an. wenn ich Jbnen einige Fragen vorlege, weroen Sie mir dieselben wahrheitsgetreu beantworten?" Habe ich Ihnen je eine Lüge gesagt, oder haben Sie gesunden, daß ich je versucht habe. Sie zu täuschen?" Niemals." Gut. Ich will Ihnen wahr und auf richtig antworten, selbst wenn die Wahrheit mich an den Galgen bringen sollte." Ich glaube Ihnen und hoffe, daß hre Antworten mir keinen Kummer bereiten werden." Auch auf diese Gefahr hin werde !ch die Wahrheit sagen." Haben Sie je einen Mord began zen?" Haben Sie einen Grund zu dieser Zrage. nen besonderen Grund?" Hören Sie mich an: Sie sind nach hiem eigenen Gesiändnisse ein Einirecher, ist es da nicht ganz natürlich, renn ich frage, ob Sie nicht auch ein ltörder sind?" Nein, ich bin kein Mörder." Der Fischer sah Arthur fest in die Zlugen. Haben Sie auch niemals einen Nenschen aus Nothwehr erschlagen." Niemals. Meine Hände sind rein ,on jeder Blutschuld." Gott sei Dank!" sagte Surgis hoch :ufathmend und von der Wahrhaftig eit des jungen Mannes überzeugt. ann fuhr er fort: Haben Sie gar eine Verwandte?Nein." Ware es nicht möglich, daß Sie inen Bruder hätten?" Aber weshalb fragen Sie das?" Erst beantwortenSie meine Frage." Ich habe, so viel ich weiß, keinen Sruder." Wenn es nun einen Mannn gäbe. ;er Ihnen so ähnlich sähe, daß man 5ie Beide für Zwillinge halten önnte." Der junge Mann lachte. Das wäre merkwürdig, jedoch r hielt kurz inne. Nun. fahren Sie fort." .Es rubt auf mir ein Gebeimnin. las mit einer .lucq in Verbin )ung steht." Wie ist das zu versiegen?" Ich sah vor einigen Monaten ein Porträt, dem ich auffallend gleiche. Ich ntdeckte zenes Bild zufallig in einem Zandhause unweit New Aork." In dem Raymond schen- Land zause?" O - a. Surgis erbleichte. Ist Ihnen etwas von dem Mord? in jenem Hause bekannt?" Ja. Eine alte Dame wurde dort zrmordet." Surgis, welcher den Verhandlungen zes Processes gegen Gordon aufmerk,'am gefolgt war und sich die Aussazen der Hauptzeugen, namentlich jenes Sartners, sowie auch die Daten genau lohn hatte, fuhr in semen Fragen ,'i.rt: Wie kamen Si: dazu, das Porträt zu entdecken?" Ich sah mir bei Gelegenheit das Haus an." WaS wollen Sie damit sagen?" Wir beabsichtigten, dort einzubrechen, und ich war beauftragt, die Um z?bung des Haufes, die Lag: derZimcner und die Gewohnheiten der Bewoh aer desselben auszukundschaften." Waren Sie im Hause? Nein, nur auf der Piazza, und sah nur flüchtig jenes Bild." Wann war das? Am Abend vor dem Morde." Arthur Evcrdell," fragte Surgis in feierlichem Tone, baben Sie an dem Einbrüche theilgenommen?" .New." Kennen Sie den Mörder?" .Ja." Wer war es?" Er ist todt. Er war einer der beiden Diebe, die bei dem fehlgeschlagenen Einbrüche im Bayne'schen Hause erschössen wurden Weshalb zeigten Sie ihn nicht an?" Ich wußte nicht, daß er der Mor der war, bis zu jenem Abende, wo wir bei Mr. Bayne einbrachen, und selbst, wenn ich es gewußt hätte, würde ich ihn nicht angegeben haben." Weshalb betheiligtm Sie sich nicht an dem Raube in Raymond Mansion?' Ich blieb zurück, weil ich das Por trat gesehen hatte Wissen Sie. wen das Porträt vo? stellte?" Nein, aber ich hätte es gern ersah, ren. Einmal, einige Zeit nach dem Morde, begab ich mich wieder nach je. mm Hause. Ich stand auf der Piazza und blickte in das Zimmer, als meine Gegenwart von einer jungen Dame entdeckt wurde, die für mich ein eben solches Räthsel geblieben ist, wie jenes Bild. Sie erinnern sich. daß. als Sie mich fanden, mein Kopf glatt geschoren war?" " a. Als Dieb war ich genöthigt, mem Aeukeres zu verändern. Ich hatte eine Perrücke von meinem eigenen Haare, von emem der besten Haarkünstler an gefertigt, und eine ebenso vorzüglich hergestellte von dunklem Haar." Und Sie wählten die Perrücke von Ihrem eigenen Haar, wenn Sie Jhr Diehsgänge unternahmen?" " Jsi. Ich war bei der Londoner Po

llzei bekannt, ehe ich die Mittel kannte, ! mich unkenntlich zu machen. Ich wählte j also die Verkleidung als Schutz, und

beging die Dievstayle unter meiner wahren Gestalt." Jetzt erzählen Sie mir aber von Ihrem Besuche in Raymond Mansion ?;ck aina bis zum Hause und blickte ; durch das Fenster, als jene jungeDam: mich entdeckte und ich die Flucht ergriff und schnell im Gebüsch mein Aussehen veränderte, denn ich war in meinerRolle als Dieb auf die Piazza gegangen, um mein Gesicht mit dem des Porträts besser vergleichen zu können. Die Dame ; folgte mir; es gelang mir zwar, sie irre I zu führen, aber ganz konnte ich ihren Ärgwohn nicht beschwichtigen, sie war merkwürdig scharfsinnig." ! Haben Sie die Dame seither wiedergesehen?" ; .Ja." Und es ist .. nicht y.Iangen, trfnhrpn nr fi i ?" - v vi v Nein. q k;aöe nur eine Vermuhu::g." Also Sie kennen keinen lebenden Menschen, dem sie älmlich sähen?" ?ein. aber je sagen Sie mir, deshalb Sie diese Fragen an mich gerichtet l?abcn." Wich jetzt gleich. Ich werde es siherlich thun, erst aber muß ich über .as. was Sie mir erzählt haben, nachenlen." Ltn Gespräch hatte ungefähr eine Loche vor Surgis Begegnung mit ilate stattgefunden. Er hatt- sich die zanze Woche Zei zum Ueberlegen geiommen, denn er wartete auf weitere Enthüllungen. Ein- oder zweimal hatte Zlrlhur um die versprochene Erklärung gebeten, jedesmal aber hatte er dieselbe hinausgeschoben. 5lates eigenthümliche Fragen hatten .hn sehr beunruhigt, denn er liebte den -ungen Mann und hatte beschlossen, hn, der von der Natur so edel und nur )as Opfer eines widrigen Verhängnisses geworden war, zn retten. Er hatte Kate für einen Feind, einen Detektiv, gehalten, der ausgesandt worden, den Aufenthaltsort Arthurs auszuspähen; sein einziger Wunsch var jetzt, den jungen Mann in Sicher?eit zu bringen. Jeder Gedanke an die Pflicht, ihn der Gerechtigkeit zu überiefern, war verschwunden, denn er 'ühlte, daß er Gott und den Menschen :inen größern, schöneren Dienst erveise. wenn er ihn'auf den Weg des Äuten zurückführe. Wie toll und blind ruderte Surgis Zber den Fluß, in der Absicht, die Ver'olger irre zu leiten, und erst mit einzrecbender Dunkel?it keb"f? er nacü dem diesseitigen Ufer zurück, um seine ärmliche Hütte aufzusuchen. Was ist geschehen?" fragte Arthur, ver gleich bei seinem Eintreten des ehrlichen Mannes Aufregung bemerkte. Gott steheJhnen bei. jungerMann :rwiderte Surgis. Arthur wurde etwas bleich, blieb lber svnst vollständig ruhig. Er war einer von denjenigen energischen Cha ratteren, welche die Stufen zum Galzcn. ob schuldig oder unschuldig, hinaufsteigen würden, ohne auch nur eine Muskel ihres Gesichtes zu verziehen. Was ist geschehen?" fragte er nochmals. Sie srnb "ausgespürt," Von wem?" Von einem Detektiv." Gut. ich bin bereit, meine Strafe zu empfangen." Und weshalb wollten Sie sich ergeben?" Weil ich mich schuldig fühle." Nun. was soll das heißen? Jeder Schuldige läßt sich nicht geduldig greifen." .Mein Entschluß ist gefaßt. Surgis. Mag kommen, was da wolle, ich .vill kein Dieb mehr sein, sondern ein likucs Leben beginnen!" Gott segne Dich, mein Sohn." rief Surgis erfreut, aber eher'lasse ich mich in Stücke reißen, ehe ich zugebe, daß Du Dich den Gerichten auslie ferst!" Was bleibt mir denn anders übrig?" Die Flucht." Aber man hat meinen Zufluchtsort entdeckt." Jene Thür steht offen, und es ist Nacht, benutze die Dunkelheit, fliehe in :in anderes Land und werde ein recht licher Mann." Ich will nicht fliehen." Sie müssen Arthur. Glauben Sie, ich würde ruhig dabei stehen und zu sehen, wie man Sie in das Gefängniß abführte? Nimmermehr. Nein, so wahr ich lebe, lieber würde ich jenem schuf tigen Detektiv eine Kugel durch den Kopf jagen." Arthur lächelte still vor sich hin. Also ich soll wirklich ausreißen?" fragte er. Natürlich. Ist es denn Ihre Schuld. daß Sie ein Dieb sind? Jetzt, wo Sie :ntschlossen sind, ein ehrlicher Mann zu werden, wäre es eineSünde. wenn man Ihnen ein Hinderniß in den Weg legen wollte. Lassen Sie sich nur nicht fan gen, und hören Sie, ich habe Ihnen etwas mitzutheilen." Nun, und das wäre?" Erinnern Sie si h unseres Gesprä ches von voriger Woche?" Ja, und Sie versprachen mir die Gründe zu sagen, weshalb Sie so vielz Fragen an mich richteten." So war es!" und nun erzählte Surgis ihm alle Einzelheiten von George Gordons Verhaftung. Everdell. der son't einer der ru higsten und gelassensten Menschen war. gerieth bei seiner Erzählung in die hef tigste Aufregung. Wer ist jener Gordon?" fragte er mit bebender Stimme. Ich weiß es nicht." Einige Minuten schwieg Everdell. in tiefes Nachdenken versunken, plötzlich sprang er auf und sagte: Ich will mich jenem Deetktiv nicht ergeben." Was wollen Sie denn thun? Ich weiß es noch nicht, so viel aber, ist gewiß, vorläufig will ich fliehen," ' Das ist recht, mein Junge! schlagt tftm Detektiv ein Schnippchen; ' Wi

hat der Mensch auch hier herumzu schnüffeln." Und doch war es gut. daß er gekom men ist." sagte Arthur, denn sein Er- : scheinen bewog Sie dazu, mir zu entdecken, daß ein Unschuldiger an meiner Statt im Gefängniß schmachtet." Wohl ahnte Surgis das Vorhaben

des jungen Mannes, aber er schwieg. OsWfcur rtrf hrn fCriW hif Srtrth- . " "'.Tl. V . .Sie sind mir em aufnchtlgerFreund gewesen," sagte er. Ich liebe Sie. . mein Junge, liebe Sie wle memen eigenen Sohn. Stt Ah. (-1 . sinn hnn

V" Zi'rsl. ' 0IC xmllwe richtete, erhielt er eine iux "n edler Mensch einmonatliche Areststrafe wegen UeberWarn Sie. bis ich em ehrlicher hnng der kompetenten Oberbehörde! Mann geworden, bis dahin leben Sie ' Twohl." Noch ein kräftiger Händedruck, und Ein Opfer der ß tor Everdell eilte hinaus und war bald in Nacht und Dunkelheit verschwunden. England hat niemals einen besseren Mann und fähigeren Ofsicier hervorlo. Eavttcl. : gebracht und wird niemals wieder eiNun. das muß ich gestehen!" rief nen solchen hervorbringen", so drückte der alte Surgis verwundert aus. als sich Lord Charles Beresford über den Arthur so plötzlich davonstürzte. Er mit der Victoria" untergegangenen hatte beabsichtigt, den jungen Mann , Vice-Admiral Sir George Tryon aus. nclf mit etwas Geld zu versehen, denn Nach Allem, was über ihn geschrieben er hatte allen Grund, zu glauben, daß und gesprochen wird, scheint England derselbe von allen Mitteln entblößt , den Verlust der Victoria" leichter zu ' sei. Aber es war zu spät; in Sturm 'verschmerzen, als den Tod dieses Muund Ungewitter. unter leuchtenden sterseemanns. Alle Vorzüge eines ' Blitzen und bei strömendem Regen ' Taktikers, Strategen und BefehlshaI . i . . 3 l ,,, TJi.

war er oavongeeiir. Während draußen der Sturm tobte. saß der Fischer allein in seiner Hütte und dachte über die seltsamen Ereig nisse nach, welche seiner ersten Entde ckung des Flüchtlings gefolgt waren. Der Sturm hatte fich längst gelegt. aber Surgis war noch immer in tie fes Grübeln versenkt, als er plötzlich den Ton e'ner Stimme venbm und ausblickend einen Mann gewahrte, de, auf der Schwelle seines Hauses stand ii pf rr.ilmi min rfsfiTrrfn ffnrr der Fischer aus und griff nach der Doppelbächse, die neben ihm an der Wanr hinc,. .?uhia. alter Mann," saate de """"i")' 2 t . 4 CYT oi2 IN dem fremde 1 den Mann, web ckem er am Flußuscr beaegnet war. Was suchen Sie Hier?" fragte er. TT I-'' ' : wi VVtU Nun, wenn das Alles ist. was 5 verlangen, fo seien Sie willkommen. Ich verweigere Niemand den, Eintritt in mein Haus." j Statt trat in das Zimmer, und sich niedersetzend fraate sie: .w . . &t scycinen r,:er ganz allem zuz tvohnen, haben Sie keine Familie ? . f ' r . ' rtM Nein." I , Wo ist denn br Gast?" i ! Ich beherberge keinen Gast." ' So, seit wie lange ist Ihr Kostgänger schon fort?" Geben Sie sich keine Mühe, mich überlisten zu wollen." Wieso überlisten?" loriieyug rolgt. ) Hi. Der Erfinder der SSiiffskrauve, Josef Nessel wurde vor hundert Jahren zu Ehrudim' in Äohm:a geboren, der als Forstintendant die Schiffsschraube ersunden hat. In Wien, wo ihm ein Denkmal errichtet wurde, feierte die technische Hochschule oiesen Gedenktag. Außer der Schiffsschraube hat dieser Mann, der für seine Erfindungen weder Verständniß noch Entgegenkommen fand, eine Rei)t von Erfindungen gemacht, die so unvollkommen sie in seinen ersten Projekten auch sein mochten später ausgeführt, die größte praktische Wichtigkeit erlangten. Er hat nach dem ersten mißglückten Versuche mit der Schraube 1830 sich ein Dampffuhrwerk zum Befahren der Straßen patentiren lassen, dem Ritter v. Pickler die vollste Anerkennung zollt und beabsichtigte, ein Transport-Unterneh-men in's Leben zu rufen, wie es heute die Dampftramways und Lokalbahnen , sind. In den vierziger Jahren machte er den Vorschlag der Errichtung einer pneumatischen Rohrpost zwischen Wien und Trieft und arbeitete den Entwurf für die technische Anlage derselben aus; es ist im Princip ganz dasselbe, was 1875 als eine französische Erfindung in Wien eingeführt wurde. Er erfand Windräder, die auf den Dächern der Häuser angebracht werden sollten,' um Hausmühlen oder Pumpwerke zu betreiben. Im Jahre 1847 empfahl er dem Schiffsbautechniker Ritter v. Zahony in Görz die Anwendung eiserner Schisssrippen, da voraussichtlich die istrischen Wälder nicht mehr lange das nöthige Krummholz für den Schiffsbau liefern würden, und hat damit den späteren Einfluß der Eisenkonstruktion bei dem Schisssbau richtig vorausgesehen. Bei der Erfindung -.i'nes Mechanismus zur Schiffahrt stromaufwärts gelangte er durch Einführung eines Kettengetriebes auf eine Kettenform, welche erst viel später unter verschiedenen Benennungen sich in dem praktischen Maschinenbau einbürgerte. Regierungsrath Kick bezeichnet Ressel's mechanische und technologische Entwürfe als Musterleistungen technisch richtigen Denkens, Er war der Erste, der 1829 Rollenund Kugellager für die Maschinen empfahl, und Regierungsrath Kick bemerkt, daß damals der Stand der i technischen Entwicklung noch kein solcyer war. um Ressel's Idee fruchtbringend machen zu können. Nicht minder gebührt Nessel die Priorität, Krummhölzer durch künstliche Biegung und durch Verbindung mehrerer gleichartig gebogener schwächerer Stücke herzustellen. Als Forstmann i war Ressel de? Erste, welcher eine sv ' stematische Bewaldung des Karstes und die Verstaatlichung de? istrischen Eichenwälder im Interesse der NZarinki empfahl. Und ist cS nicht höchst - merkwürdig, daß RessÜ. der sich mit streng praktischen Studien und Versuchen beschäftigte, sein Interesse auch, dem Theater zuwendete und im Jahre 1C01 :in"fj v:rj: . m. w.n j--x ui Hiciimstüici aiorncijici . " 4 uhui cijcr AJaiornci ici den Entwurf eines BübnenmechaniZ. mus für die perspektivisch und .

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picuiuc. .w uiii luzvzz ein w, iwq hindurch: die Blockade War gebrochen, komme ich .n femdltcher Absicht." , J Liverpool, welches er bei den SeeIn diesem Augenblicke erkaNNteSur mrtnntow hnn UÖ mf rnirh pt

risch richtige Aufstellung der Dekora- ; tionen ausarbeitete, der im WesentliI chen dasselbe bezweckte, was erst etwa ! ein halbes Jahrhundert später bei der dollständigen Umgestaltung des Theaierbaues durchgeführt wurde! Und ! welchen Nutzen hat der arme Erfinder daraus gezogen, was konnte er seiner

ns,,t.f i it.r. t ? Kamille yinterlasjen? Nichts als ein Alliul1 vrllylo,er und erlo cyener Patente und Privilegien, und als nach seinem Tode der älteste Sohn an Erzherzog Ferdinand Max ein Gesuch um eine höhere Gnadenpension für , , , . , ' : vcr ilvnie er mu oer goiiticyen wauz ! des Humors, des belustigenden, veri söhnenden und verbindenden Seej mannshumors. Selbst in seinen kühnsten Manövererfolgen finden sich ! Züge, die den heitern Romanen des ' Eapitäns Marryat entlehnt sein könnten. So war er vor einigen Jahren. wie man der Köln. Ztg." schreibt, mit seiner Flotte in Berehaven durch Sir (Qhn marh ht0(iTi. ,:n UTrrAs;:h, fcn schien unmöglich. Was that er? rr r t m . p p . irr tlen tomioi und NUMVI leiner Schiffe so anstreichen, daß sie dem Blockirungsgeschwader glichen, und dann schlich er sich nächtlicherweile durch den feindlichen Schiffsgürtel w vvvvVi v v unvergeßlich bleiben durch den launigen Brief, den er vom Admiralsschiff Herkules" aus am 9. August an den Bürgermeister der Stadt richtete. Es hieß darin im allerfeierlichsten Stile: Die Wechselfälle des Krieges haben Liverpool in meine Hände gegeben. In Anbetracht der Gastfreundschaft, welche die Einwohner Ihrer Stadt den .Matrosen aller Nationen zu Theil . t rr 5 rm . weroen lauen, wm rcy gern oen ueg i w 3 cr.i.v. - - . - oc (jiicucn uuu vci ricujiuuau ucs treten, unter der einen Bedingung, daß Sie und Ihre Nachfolger mit mir und meinen Nachfolgern wenigstens einmal im Jahre speisen, und daß Sie sich zugleich verpflichten, meine Flotte gastfreundschaftlich zu behandeln und ihr freie Bewegung zu gewähren. Sollte einer von Ihren Stadträthen sich einbilden, er könnte sich auf die Ueberlegenheit Ihrer Kauffahrteiflotte verlasen, so schauen Sie nur aus dem Fenter und betrachten Sie die Seeminenelder. mit denen ich den Hafeneingang abgeschlossen, und di: auf Ihre Stadt gerichteten Kanonen meiner Schiffe, und seien Sie überzeugt, daß das geringste Zaudern auf Ihrer Seite zu heftigen Gegenmaßregeln führen wird." Es ist wohl kaum nöthig, hinzuzufüaen. daß dieser Drohbrief des siegreichen Admirals zu einem sehr angeneh- . . w l tc c'tf'.j.t:i2 . tllen uno ituiujcuujicu jyviiuicu tausch führte. Persönlich trat Sir George in die Erscheinung als ein gewaltiger Enakssohn mit mächtiger Raum- oder, um einen seemännischen Ausdruck anzuwenden, mit mächtiger Wasserverdrängung. Letzteres, die Wasserverdrängung, wurde ihm einst geradezu als Verdienst angerechnet. Während er zuschaute, wie sein aufgelaufenes Schiff flott gemacht wurde, stürzte er über Bord und wurde von feiner Mannschaft wieder aufgefischt. Der Sturz war ein Zufall, aber, wie nun einmal der Humorist Humor herzurufen pflegt, verbreitete sich bald die Kunde, daß der Admiral sich aus patriotischen Gründen ins Meer gewor fen. um durch die eigene Wasserverdrängung den Seespiegel zu heben und dadurch das Schiff flott zu machen. Und so geschah es," heißt es in der Anekdote. Aufträge für die weltberühmten Pabst Milwaukee Biere in Flaschen und Gebinden werden in der Branch-Office, No. 224240 Süd Delaware Straße, entgegengenommen. Telephon 1291. Ja, das ist's Neckte! Das ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt fich gerade auf die Wisconsin Central Line anwende, die jcht allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minncapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten deö Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne AuSstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacific-Küste ohne Wagenwcchsel laufen läßt. Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. JaS. C. Pond, Gen. Pass. und Ticket-Agent, Chicago, 2ll. I. H. Grünert. Ecke irgima Avenue und Coburn Straße. s Mirtk,, cuc TO W Z'LZKW Jede Da, ublieumt freundlich ewgllade ' N. ff. Dalton & Co.. i'u : k i j c.. tf ??lr JB L?! ?bk v ashigt,Vft?, Jodtanavcni

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