Indiana Tribüne, Volume 16, Number 314, Indianapolis, Marion County, 2 August 1893 — Page 2

Fndilma Tribüne. . Erscheint füglich unb 5eitiag4.

Tie tZgliche Tribun- kostet durch den TrSze? 2(Xent9 prr Z2o&e, die S onntsgS Tribüne ' C ilentS pkr Woche. Beide jufar-ir.cn 15 LentS oö?r ttllentl perTkonat. PerPoft,. auSbezahlung s.' per Jahr. 'i! : nll Office : ?Zo. 18 Süo Alabama Str. Indianapolis, Ind., i August 1893' jm:afineT Oon der 2Seltasstelltttt5ssta5k. Chicago, im Zeichn Vater Jahns. Gr ist nicht meine Absicht, auf dcn (5hren!ag der deutschamerikanisch'in Turner auf der Weltausstellung hier lläher einnkgehen. Auf raschere?n Wege dürfte Ihnen bereits wenigstens die Thatsache übermittelt worden sein, bak unsere Turner zu ihren noch frisch qrllnenden Lorbeeren von Älilwaukee noch neue der Weisen Stadt errungen, und das; sie höchst schrnuct und schneidig ausgesehen haben. Was sonst noch von der edlen Turnerei zu wissen ist. damit mag man den angloamerikanischeu Leser regaliren. bei dem Teutschamerikaner gehört es geradezu zur allgemeinen Bildung, sich einigermaßen darin auszukennen und sich da her auch die Glanzleistungen der Turnbrüder und Turnschwestern auf dem Qeltausstellungsplatze klar und lebhaft vergegenwärtigen zu können. Immerhin schien es mir angemessen, meinen heutigen Brief zu Ehren Vater Iahns zu datiren, welcher, vom Heloenhimmel herniederschauend, sicherlich seine Freude an seinen großen und kleinen Nachfolgern gehabt hätte. , Machen wir auch einen Ausschwung, nicht gerade am Reck, aber doch zu den Gallerien verschiedener Ausstellungsgebäuden hinauf. Früher konnte man sich bis auf das Dach vieler Ausstellungspaläste schwingen, aber damit hat es nun ein Ende, seit der schaurige Lrand in einem Privatgebäude auf vem Ausstellungsplatz den Directoren :inen langanhaltenden Schrecken in die Slieder gejagt hat. Denn wenn z. B. im Jndustriepalast ein großes Feuer zusbräche, während oben auf dem Dach :mige Tausend Menschen die herrliche lluksicht bewunderten, so könnten ja bL Folgen ganz entsetzliche sein sagen sie Directoren zumal der Fahrstuhldienst, auch wenn er nicht vom Lrand beeinträchtigt wäre, doch nicht zur raschen Leerung des Daches genülen würde. So ganz Unrecht haben sie nicht. Wenn nur die Aufmerksamkeit des Bauchefs Burnham vorher wenigstens halb so groß gewesen wäre, wie nachher seine Besorgniß ! Den Gästen aber, die jetzt erst zur Ausstellung gepilgert, geht dadurch wieder :ine Attraction verloren, welche ihre, in mancker andern Sinsickt allerdinas .weni7.?b?ünstiat''n Vorc?än?er. für. 10 Cents genossen haben. Trotz die ser Dachsperre und des geplatzten Luftballons fehlt es zum Glück an Aus-sichts-Gelegenheiten nicht ganz. Das Ferris'sche Waggon Riesenrad am Äidway Plaisance, mit seiner Höhe oon mehr als 250 FuK. zeigt sich jetzt in seiner ganzen Glorie, nachdem es auch noch durch eine Einrichtung erzanzt worden ist. welche nicht zu den erinqsten Wundern dieses einzigartizen Werkes qekiört : es ist nämlich mit :lektrischen Glühlichtern auch für den lbenddienst eingerichtet. An den feststehenden Theilen dieses kühnen Werkes elektrische Beleuchtung anzubringen. war zwar keine besondere Kunst ; daß aber auch die Leitung des elektrischen Stromes nach allen sich bewegenden Theilen gelungen ist, und die mannigfarbenen elektrischen Lichter sich in so ungeheuren Kreisen herumschwingen. diese Elektricitäts-Tur-nerei" steht bis jetzt unübertroffen, ja unerreicht da. Doch ich wollte eigentlich von etwas ganz Anderem sprechen ; aber so geht :Z selbst dem solidesten Menschen, wenn er einmal von der Weißen Stadt auf die Abwege des Midway Plaisance gerathen ist ! Ich wollte die Gallerten .'inigerAusstellungspaläste durchschweifen. Noch immer machen viele Besucher den Fehler, daß sie die meisten Gallerien als Stiefkind behandeln oder ganz links liegen lassen. Eine Entschuldigung haben sie allerdings da:in, daß man schon froh sein muß. wenn Einem auf den Parterres die Wandelhölze? lange genug aushalten ! Indeß ist gerade auf den Gallerien meist mehr Comfort zu sinden, als un ter, und vielfachere Sitzgelegenheit, worauf ich besonders die Evastöchter aufmerksam mache, die gerne sitzen, wenn auch nicht gerne sitzen bleiben. 'LZer es sich einigermaßen leisten kann, sollte nirgends die Gallerien unbeobachtet lassen, wo es weit mehr interessante Dinge zu sehen gibt, als sich der Uneingeweihte träumen läßt. , Von der Gallerie des Jndustriepalastes und seiner schier unabsehbaren Unterrichts-Ausstellung ist schon öfter kzesprochen worden. Auch auf mehrere andere Gallerien habe ich gelegentlich einen Blick geworfen. Niemand, der den Bergbaupalast besucht, sollte sich die Ausstellungen auf der Gallerie entgehen lassen. Hier wird er z. B. noch hochinteressante Ergänzungen der ' Colorado' Ausstellung und derjenigen von New Mezico finden, unter .letzteren wundervolle Agat-Platten, msr IQ Qnsf 1,inn iinV fiinnfii rherts j i ' -r-m ' slriX Ti (is &t! rtntrt tn hnn ij uii.il uiu, -oiw witvitiviuui wii lsolorado, die von Cherubinen umgeUn ist. welche aus großen Füllhörnern 'Gold- und Silberdollars ausströmen, 'wird vielleicht auch Solchen imponiren, 'welche nicht aus den DoppelwährungsGlauben schwören. Vor Allem aber ist hie? die Mineralien-Ausstellung von Deutschland bemerkenswerth, am Ende der westlichen Gallerie. Silber hegen seine Verge Wohl in rr.anchem tiefen Schacht . Und auch Gold. Kuvfer. Zinn.

Nickel und seine verschiedenen, cglrungen. Blei. Antimon, Queäjil'.'cr. Zink und der moderne mineralische Tausendsassa Aluminium. Nicht weit davon trifft man auch eine Freibibliothek, mit allem Wissenwerthen über Mineralogie, und ein Lesezi.i'mer an. Proben und Nachbilduimc.: von berühmten Meteorsteinen, die i;; Mexico und anderwärts zur Erde niiderfielen, sind ebenfalls sehr sehrnswerth, desgleichen eine Sammlung besonders merkwürdiger, fabelhaft reichhaltiger Goldkörner und -klümp-chen aus Australien, Afrika und lmerika. Eine große Bodenkarte auf der Qst-Gallerie zeigt uns sehr anschaulich die Kohlenlager unserer Republik. Auch begegnen wir dem Pech-See von Trinidad, einer gelungenen Dar'tllung des in eine Salzsäule vzrwan delten neugierigen Weibes von i2?t, und vielen anderen nicht minder auffallenden Sachen und Sächelchen. ; Sehr lohnend ist auch ein Äan auf die Gallerien des benachbarten Elektricitätspalastes (des e i n z 'u gen, der künftig nach 7 Uhr Abend? noch zugänglich sein soll. ebenfalls aus Ordre der feuerfürchtigen Tirecfr.'n). Hier ist auch das neue (Jtison 'sche Wunderding, der schon bei einer früheren Gelegenheit beschriebene Telautograph". ausgestellt und zieht fort während einen großen Menschenbaufen an. Ferner kann man den Proceß des elektrischen GlasGrarir'isowie des elektrischen Silber-Pl.''.:!; rens kennen lernen. An dr iLft.ii.:.Wand erblickt man ein Riesenvortrt von Columbus in lauter Glühlicdiern. Wem es Spaß macht. fcer kann sich hier auch seine Schuhe auf elektrischcm Wege wichsen lassen. Deutschlands Ausstellung der angewendeten Eleltricität ist viel zu reichhaltig, als taf, ich ihr an diesem Orte gerecht werben könnte! Auf der Gallerie des Ackerbau'.ialastes ist eine chokoladefarbene Götti i Minerva zu sinden, beinahe ebenso interessant, wie die Stollwerk'sche Chokoladen-Germania im parterre. Eine große Sammlung von Crackers" und Feinbäckerei-Waaren macht den Aufenthalt für Jungen sehr verführerisch. und eine Whisky-Ausstellunz den Aufenthalt für Alte. Der Ausstellung unserer Braukönige wurde schon früher einmal gedacht. Wer nur ein ganz gewöhnlicher Besucher ist. der muß hier mit trockener Kehle abziehen; dennoch wird ihm seine Wanderunz nicht gereuen. Uebrigens kann er eZ bei der Mineralwasser-Ausstellung etwas feuchter sinden. Ein Müller au-3 Duluth hat hier eine Ausstellung in Gestalt eines Schlosses nebst Brücke und alterthümlicher Mühle: Alles au) Mehl. Wir können beständig Unterricht über den ganzen Proceß der Mehlbereitung erhalten. In einem riesigen Mehlfaß befindet sich ein Speisezimmer. Nicht geringes Aufsehen macht auf der nördlichen Gallerie die große Ausstellung von Woll-Vließen, von denen eins, gewaschen. 43 Pfund wiegt. Daß Japan auch hier eine interessante Ausstellung hat, versteht sich von selbst. Aber auch die landwirth' schaftlichen Curiositäten von Canada sind nicht zu verachten. Aller gute Dinge sind drei, und ich will es daher für diesmal bei den drei besagten Gallerien lassen. Es ist spät geworden, und eine innere Stimme fordert substanzielle Befriedigung. In der letzten Zeit sind die Klagen über Beutelschneidereien in den Weltausstil-lungs-Restaurationen wieder etwa:, lebhafter geworden, und auch in den neuerlichen Briefen einiger meiner geehrten Herren College höre ich sie widerhallen. Mein aufrichtiges Beileid: aber ich kann nur das Eine wiederholen: Gelegenhei t.sich ausplündern zu lassen, hat man auf der Weltaus. stellung genug, aber nothwendig ist dies durchaus nicht! P. K.

Amerikanische Z6)tltn. In einer der großsprecherischen redactionellen Notizen, wie sie in unseren englischen Blättern so häufig sind, war jüngst zu lesen: Fünf Staaten der Union haben gar keine zinseniragende , Schuld, nämlich Wisconsin. Illinois, Michigan. Iowa und Vcrmont, und die Obligationen-Schul-den von sechs oder sieben der anderen. ? darunter New Jersey, Kentucky, s)ltbraska und Califormen, sind bloße Lappalien. Mit Ausnahme des Südens, sind die Einzelstaaten der Union im Allgemeinen schuldenfrei, und die jährlichen Zinsen für alle die verschuldeten Staaten zusammen sind geringer, als die einer einzigen Eisenbahn, der Atchison-, Topeka- und Santa Fe-Bahn." An sich nicht unrichtig, sind diese Angaben dennoch geeignet, bei einem Fernerstehenden einen ganz falschen Eindruck zu erwecken, als ob die Amerikaner eine überaus leichte, lächerlich geringe Schuldenlast zu tragen hatten. Was zunächst den Vergleich mit der erwähnten Bahngesellschaft betrifft, so hat derselbe denn doch viel mehr zu besagen, als es scheinen möchte. Denn jene Bahn hat jährlich über 25 Millionen Dollars Schuldzinsen zu bezahlen (auf mehr als 500 Millionen Dollars Schulden). Das ist beinahe so viel, wie die ganze Schuldzinsenlast unserer Bundesregierung! Allerdings sind die einzelnen Staatsschulden mit Ausnahme des Südens klein, aber zusammen machen sie einen ganz schönen Brocken aus. Unsere Südstaaten haben zusammen in runder Zahl eine ObligationenSchuld von 114 Millionen Dollars, und die Gesammtsumme unserer Staatsschulden betrug zur Zeit der Aufnahme des letzten Census 224 Millionen, mit etwa zehn Millionen jährlicher Zinsen. Dieser Betrag ist etwa der dritte Theil soviel, wie d!k zinstragende Bundesschuld. Das ist aber noch die geringere Last! Unsere Bevölkerung könnte sich noch .sehr alücklich schäken. ..buüaltch

oer Besteuerung für dte Hinzen aus öffentliche Schulden, wenn sie nur die Staats- und die Bundeslast zu tragen hätte. Aber schwerer drücken die l o c a l e n Bürden, über die man auch liicht so leicht hinweggehen kann, wie über Staats- und Bundesschnlden. Nözen sie auch weniger drükkend empfunden werden, als die entsprechenden in anderen Ländern, so bleiben sie doch die Hauptlast. Zur Zeit der letzten Volkszähluna wurden die County- und Gemeindeschulden im Ganzen auf rund 9.) M ill i o nen Do lla rs angegeben (8 in Millionen auf Gemeinden und 14' Ätillionen auf Counties). Das sinc beinahe 280 Millionen mehr, als die Obligationen-Schuld der Vec. Sta,v ten, und vier- bis fünfmal so viel, wi? die Einzelstaats-Schulden zusammen, und im Ganzen (Bund, Ctat. County und Gemeinden) würden nicht viel weniger, als 2000 Million?:'. Dollars zinsentragender öffentlich:' Schulden ergeben (beinahe $31 pr. Kopf). Die öfter wiedergekehrte Angabe, daß Ohio die meisten örtlichen Schul den von allen Staaten aufweise, wir vom letzten Censuö nicht bestätigt Darnach betrugen die County- und Gemeindeschulden Ohios im Ganzer, etwas über 66 Millionen Dollar.', wovon 59 Millionen auf Gemeinde schulden kommen. Pennsyloaniei, dagegen hat Localschulden von 93 Millionen aufzuweisen, und Ne.: 51ork gar 244 Millionen. Und dies. Localschulden haben, in sehr entschi. denem Gegensatz zu denjenigen Onke: Sams. nicht ab-, sondern vielmehr schon seit einer langen Reihe Iah rasch zugenommen. Das würden schon die zahllosen nothwendigen örtlichen Verbesserungen in unserem jungen und rasch wachsenden Landl mit sich bringen. weshalb wir von weniger erhebenden Ursachen absehen wollen. " Jedenfalls kann es noch sehr lange dauern, bis wir, ohne das Eintreten ungewöhnlicher Zwischenfälle. hierorts mit Schiller singen dürfen: Unser Schuldbuch sei vernichtet."

Vom Inlc,ttdr. Amerika A e v f e l a u s s u h r larfj Europa ist dein in New ftctl er'it.ineuceii mit Trade Jonrucn" Tc!ce eine für den Laien überra chenü ..n i e !chrend der Saison 18.2 ' . u urteil von den Vcr. Staaten und ltu'i'i! aus nicht weniger als l.2 !. nach Europa versandt: meür - - b e iwliit der Aus' u Hr. näm!ich i o Ani:, war canadisches Erzeug w, r.'i) du 4 29,2 -.:J von Montreal au schifft wurden. Die bezüglichen iihrziffaii für Portland in Mains, ftny V iri und Voon lauten M,"!5, b zw. 2 18, in? und 201,138 Faß. om Gegensatz zu früheren Saisons fand von Philadelphia. Baltimoie und ')l'twport News in leyter Sai-on eine ')!ezfe!ausfuhr nicht statt. kürzlich kam der Farmer Hubert ''ösch aus der Umgegend von -echburg nach Pittsburg. ' Pa., und wurde von einem der stiefelpuhcnden kleinen SlraLenarubern mit dem An sinnen, sich von ihm die Stiefel pu.en zu lasscn. so lange verfolgt und ge .Nlält, bis ihm der Geduldsfaden riß. An seiner Wuth packte er den zwölfjüh rigen Jungen, backpfeifte ihn, versetzte ihm Fußtritte und als der Junge durch :inen solchen in die Höhe geschleudert lvurde. fing er ihn auf und warf ihn mit roher Gewalt auf das Steinpflaster, so daß der Jnnge besinnungslos liegen blieb. Im Augenblicke fiel ein etwa zweihundert Köpfe starker Voltshaufe !Nlt dem Ausrufe: Hängt ihn! über Tosch her und nur dem thatkräftigen und besonnenen Eingreifen des Poli ;iften Egan. der ihn verhaftete und mit gespanntem Nevolver gegen die Menge vertheidigte, hatte er eZ zu verdanken, van die Todesdrohungen unerfüllt blie den. Für den Schifffahrtsver kehr Mischen den nördlicheren unserer atlantischen Küstenstaaten und den Hä fen von New Vork, Philadelphia. Bal timore und den südlichere,. Lüsten ist sine der gefährlichsten Passagen die um oas lsap Cod herum, dessen weit in das iijcer hinausreichende Halbinsel den Schiffen einen großen Umweg gebietet. Tenselben abzukürzen, ist deshalb schon lange geplant worden und Vorschläge, )ie Halbinsel mittelst eines Kanals zu durchstechen, reichen bis in den Anfang öieses Iahrhundeits hinein. Cinegün stige Stelle bietet sich da. wo im Süden die Cap Cod Bai. im Norden die Buz zards Bai sich auf wenige Meilen ein ander nähern. Wiederholt hat man hier den Anlauf zur Ausführung des Unternehmens genommen, bisher find aber alle Versuche im Sande verlaufen. Aeht scheint Aussicht auf eine ernstliche Anangriffnkshme des Werkes. Eine Gesellschaft hat sich von der Legislatur oon Massachufttts das Baurecht erwirkt und gedenkt mit einem Capital von S1.(XA),(X)() an die Arbeit zu gehen. Besondere Schwierigkeiten, wie sie die Unternehmer des Panama-CanalS dort in der Gesteinsormation fanden, bieten sich hier nicht. Der Boden ist. wie frühere Bohrungen ergeben haben, eine sandize Schicht, die leicht zu durchstechen sein wird. Man beabsichtigt, den Ca nal, der in einer Breite von 1000 Fuß i Meilen lang sein wird, in etwa fünf Iahren für den Verkehr fertig zu stylen. Gott ?lmor i st ein guter -chiifce und wohin er seinen Pfeil ent fenret. da t'.ifft er sein Ziel, selbst den schnellen weiradfahrer. der auf seinem Fuhrivert dahinsaust niit dem besten Renner um die Wette, verfehlt er ich, wenn er ihn zum Opfer seiner Streiche auserkoren hat. Wm. Irat meier und Fraulein Jennie Rasch von Bradley Beach, N. I.. huldi'ktt beide dem Radfahrerfport und legten den Weg in s Geschäft und von demselben mein auf dem Velpciped zurück und da dieser Weg für Beide nahezu der gliche war, lernten sie sich kennen und mach ten ihn meist gemeinschaftlich. Was Wunder, daß der lose Schalk sie zum Ziele seiner scharfen Pfeile nahm, tro dem Fratmeier bereits unter dem Pan tonrl siebt und Iknnit noch U'wt sieh

z:yn 5omm.sr 'ommen uns scheiden sah. Jennie's Cltern aber merkten Unrath und untersageii dem Töchter chen das Radsahren gänzlich, um dem Techtelmechtel mit Fratmeier ein Cnde zn machen. Zll t ef aber saß der Pfeil in beider Herzen und sie brannten durch. Fratmcier vergaß ,rau und Kind. Jennie das elterliche Hlim. zu aittmn gingen sie in die m.ite Welt h naus. Bis Lancafler, Pa.. w.lroe die Spur verfolgt, weiter führte sie nickt. Torthin waren sie p.'r Bahn gefahren und halten zwei Koffer, die Frakmeier vorausefandt, in Empfang genommen. Wohin sie sich weiter gewandt, bleibt vorläufig ein Räthsel. Wahrscheinlich haben sie das Tampsroß mit dem Zwcirad vcrtauscht und machen auf diesem eine Hochzeitsreise, bei der es an nichts manqelt als an der vorausgegangenen im Allgemeinen üblichen Trauungs ccremonie. Jennies Cltern aber sitzen daheim und betrauern ihr thörichtes tt.nd. das dem durchgegangenen Che mann in die Fremde folgte. Scheffel's Pfarrer von Ahmannshausen. der da sprach: Tie Welk ste tt tief in Sünden", ist für den ganzen Stand typisch geworben. Reun undneunzig aus hundert sind, wenig stens auf der Kanzel so schreibt der Baltimore Korrespondent die ent sehlichsten Pessimisten, oder sie thun nur so. als ob sie es wären; wenn man ihnen glauben darf, dann geht die Menschheit den Krebsgang, im Ver gleich mit unsern Vätern und Vorvä lern sind wir die reinen Höllenbraten, die mit Dampf zum Teufel gehn. (Zz thut iZinem förmlich wohl, wenn man einmal einen Prediger trifft, der ande rer Ansicht ist und dem Leben eine son nige Seite abzugewinnen weiß. Pfar rer I. A. Ban.e in Nord-Baltimore hielt kürzlich eine herzerhebende Predigt in diesem Sinne. Ganz entgegen dem fanati'chen Zelotengeschrei, verwies er daraus, daß das amerikanische Volk seit 5i) fahren nicht degenerirt. sondern entschieden besser geworden ist. Pfar rer Vance führte seinen Znhörern typi sche B'lder aus der guten alten Zeit vor. wo Rohheiten alltäglich waren, die man heute gar nicht mehr kennt, wo in dr besten (iesellschast eine Trunk und Spiel sucht und Rauflust herrscht, wie unter Piraten und Buxaneers, wo es täglich vorkam, daß einem Manne im Kämp e ras Auge mit den Fingernä geln aus.kstochen oder gedrück wurde; er verwies uf die schlimmen Religions zänlereien alter Zeiten und pries die Ta,ie oer Tuldung. in denen wir leben Endlich kam er zum Schlüsse, daß das gesellige eben unserer Zeit bester und N:t:licher ist. als das unserer Väter. Ter Mann hat Recht. is mag Punkte ge den. in dencn wir unseren Vätern nach stehen: wie ja der aufmerksame Beo bach'.er bemerkt, daß die Menschheit in nianch'n Dingen Fortschritte macht und in einigen zurückgeht, in den Hauptsa chen ist die Menschheit im Allgemeinen rnd das merikanische Volk in Be'on d'rn im vergleiche mit früheren. 'citen v c' dcss er worden.

Vom Auslande. Ein englischer H o f'eamier beschreibt den Hochzeitsku 9 l t:u, der die Hochzeitstafel des Her;'gs von 9)ork und der Prlnceß May .'on el ichmuclte, oigendermalzen: iiuchcii ist in Ehester angefertigt and ist ein wahrhast hervorragendes Meisterwerk der Ztuchenbäckerei; er setzt sich aus drei Etagen, die durch Säulen getragen sind, zusammen und eigt Schiffe und Figuren, welche ', scenen aus dem Leben des Herzogs ' ocji ?)crf während seiner Reise um die Welt als Midshipman darstellen. Zwei sehr große Figuren aus feinster Zuckermasse und prachtvoll modellirt versinnbildlichen die Vritannia und den Nuhm. Man sieht Anker und Rettungsbojen, Delphine und Wassergeister beiderlei Geschlechts, theils auf Harfen, theils auf Muscheln musizirend. sämmtlich aus schneeweißem Marzipan gefertigt, in geschmackvoller Anordnung. Das Ganze ist mit Monogrammen, Kronen, den Rosen von Jork u. s. w. geschmückt und wird überragt von Liebesgöttern, die sich znmuthig auf Meeresmuscheln gruppirt haben, inmitten von Wasserpflanzen, Orangenblüthen und umspült oon den Wogen aus weißem Atlas. Der Preis des Kuchens betrng 200 Lstr. Ein solcher Wedding-Eake-fehlt bekanntlich bei keiner englischen Hochzeit, doch gilt er nur als ein Schaugericht, von dem nichts gegessen wird. Dagegen erhält jeder lIast ein Stuck zum Andenken und gewöhnlich auch ein reich verziertes Schächtelchen zu dessen Aufbewahrung. Die unoerheiratheten Freundinnen der Braut legen ihr Stück Hochzeitskuchen gern unter ihr Kopfkissen, weil sie glauben, daß sie dann im Traum den zukünftigen Gatten schauen. Weiter wird aus London berichtet, daß die Anzahl der Hochzeitsgeschenke für den Herzog von Aork und seine Gemahlin sich auf 1325 verschiedene Gegenstände stellt, zu deren Transport nach dem Jmpe-rial-Jnstitute, wo dieselben öffentlich ausgestellt sind, nicht weniger als 13 große Gepäck-Transportwagen nöthig waren. Der Gesammtwerth der Geschenke wird auf mehr als 250,000 Lstr. geschätzt. ach Rothschild war bis vor Kurzem Herr Lebaudy der reichste Mann in Paris. Dieser Krösus, Herr Jules Lebaudy. verstarb im vorigen Jahre und hinterließ seiner Wittwe 103 Millionen, und seinem jungen Sohne. Max Lebaudy, zur vorläufigen Sicherung seiner Existenz. 27 Millionen. Die Mutter Lebaudy, die hundertfllnffache Millionärin, zog in ihr Landhaus nach St. Eloud und lebt mit 0000 Francs per Jahr, wie ihr Rechnungsäbschsuh ergibt. Der junge Lebauny hingegen tat gleich im Trauerjahre als Lebemann auf so daß seine, sparfame Mama sich jetzt schon veranlaßt sah, ihq dzi Gericht ryegen Verschwendung zu verklagen, um ihn unter Kütatil stellen zu können. Di$ Mujjer wiid nun wahrscheinlich den Schmerz erlehen müffen, pgß ihrem Sohn

Gcldverprassen behördlich gestattet wird; seine Mittel sind eben dazu bedeutend genug. Die Mutter warf dem Sohne vor, daß er allein für Schmucksachen in diesem ersten Jahre

seiner Selbstständigkeit über 300.000 Francs verausgabt hat. Da aber erhob sich der Vertreter des jungen Lebemanne, der Advokat Mc. Le Henaff, und wies kaltblütig nach, daß das Einkommen seines jungen Klienten diesem erlaubt, jährlich anderthalb Millionen Francs auszugeben, und er daher verhältnißmäßig als ein Geizhals gelten muß. da er manchen Monat mit lumpigen 30.000 Francs auslange. - Ein grober Säbel Erceß hat sich in der ungarischen Stadt i BalassaGyarmat lm Neograder Komi' tat zugetragen. Der dortige Lieute. nant Barna verließ in sehr angeheiter tem Zustande ein Gasthaus und ging nach Hause. Vor einem Hanse sah er einen Mann, aus den er zutrat und ihn in barschem Tone fraa.te, ob er ein Jude sei. Als der Bürger, ein Kauf. mann namens Adols Perl, daraus antwortete, das kümmere Niemanden, zog der Lieutenant den Säbel und der setzte dem Manne mehrere Hiebe. Auch die Frau, die demselben zu Hilfe eilte, wurde verlebt. Hierauf begab sich der Lieutenant in das Gasthaus zurück. verließ dasselbe bald wieder und drang

Sl: ffr rri" in der Ueberhitzung der

Verwundeten angesammelle Menschen menge mit gezücktem Säbel ein. Tie Polizei verhielt sich vollständig indiffk' rent. Erst als das Publikum den Stadthauptmann, welcher anwesend war, aufforderte, dem Skandal ein Ende zu machen, wurde eine Militär Patrouille requirirt, welcher sich der Lieutenant jedoch derart widersetzte, daß er buchstäblich in die Kaserne ge schleppt werden mußte. Gegenden schneidigen- Lieutenant (sein äbel hat dem Kaufmann Perl zwei Finger der rechten Hand zerschnitten) ist Ün tersuchung eingeleitet. D i e Kronregalien der schottischen Könige, welche in Edinburgh Eastle aufbewahrt werden, wurden jüngst durch eine interessante Reliquie bereichert. Nach der Schlacht von Dunbar waren di. yesammten Regalien, da man das schloß von Edinburgh nicht für sicher genug hielt. v","v",av i i'-' a-" v"aus bie Wt .Sunnotm Hasst worden, deren Kommandant Sir G Ogilvy dieselben bei der bevorstehenden Erstürmung des Platzes von seiner Frau entfernen und in der Kirche von ßtW bimraUn ,h yll mehrere Jahre späte? die Gegenstände der Krone zurückgegeben wurden, be hielt aus unaufgeklärten Gründen Ogilvy den Schwertgurt zurück, den man 1790 in einer Gartenumfriedung eingemauert fand. Seitdem war die historische Reliquie im Besitz der direkten Nachkommen Ogilvy's geblieben, welche sie jetzt der Krone zum Geschenk gemacht haben. Die chinesische Artillcrie pflegt bei Regenwetter zu sinken. Wie es in Shangai nichts seltenes ist. Soldaten mit Reaenschirmen zu be gegnen, kommt es bei Uebungen auf chinesischen Forts wohl vor, daß starke Regengüsse der ganzen, sonst immer ' sehr großen Pulververschwendung ein i plötzliches Ende bereiten, weil weder .Offtstr nni4 tff)ntifrfnf fn ftiiff f.ben. sich bei nassem Wetter nm ihre Geschütze zu kümmern. Ihren offi - ciellen Ausdruck findet diese militäri - sche Wasserscheu in einer amtlichen Einladung der Directoren des Arse - nals bei' Shangai an die fremden IVUIV ilWUf iVIUIIII U U 1VI I IV1 1 l 'l 1' Konsuln ,ur Tbeilnabm- an einer Schießprobe mit einer in der Ge schützgießerei des Arsenals Hergestell-. ten Riesenkanvne, worin fürsorglich darauf ailfmerksam gemacht wird, daß regnerischem Wetter die Probe um , emen aa vertcyoden werden würde. Eine Marquise mit stolz klingendem Namen sendete ihre Karte in das Arbeitszimmer ein:s Wiener Advokaten, und als dieser die Da:ne einzutreten bat. erzählte sie voll Entrüstung die Geschichte eines Schlafrocks. ..Herr Doctor! Ich habe den, Schlafrock bestellt, aber untr der Bedingung, daß ich ihn im Laufe von drei Tagen erhalte. Nun lieferte mir das Maison den Schlafrock erst nach acht Tagen! Ich hn ihn gar nicht mehr brauchen! Ich habe einen anderen gekauft also zahle ich nicht 50 Gulden, sondern nur die Hälfte des bedungenen Kaufpreises, und das sind 25 Gulden! Sie srnd mir als einer der berühmtesten Advokaten empfohlen worden! Sie müssen mir den Proceß durchführen!" Der Advokat, einer der meistbeschäftigten RechtsVertreter, machte die Marquise ausmerksam, daß ein solcher Proceß vollkommen aussichtslos sei, aber die Dame bestand darauf und sagte: Und wenn auch die Angelegenheit 1000 Gulden kostet, ich will mein Recht behalten und verließ ihn zur selbigen Stunde! So hatte der Advotat also einen Proceß zu führen, der ungewinnbar war. Und das thut ein Advokat nicht sehr gern. Also begab er sich zur Besitzerin des SalonZ, händigte ihr 50 Gulden ein und sandte der Marq'lise, einen Brief, worin er meldete, die Sache sei zu ihren Gunsten erledigt, sie habe 25 Gulden für den Schlafrock und 25 Gulden Proceßkosten zu zahlen. Mit dem Gelde kam ein Brief voll von überschwänglichen DankesauZdrücken, in denen die Marquise ihre Freude bekündet, daß sie ihr Recht behalten, und den Advokaten rühmt, der im Laufe von drei Tagen einen so großartigen Proceß glücklich zu Ende geführt hat. Einige Wochen verstrichen, da kam aus Florenz, dem Wohnsitze der Marquise, ein Schreiben, in dem diese den-i Doctor bittet, rasch zu ihr zu kommen. Es sei ein Verwandter gestorben und habe zehn Millionen Lire hinterlassen; das Testament, das ihr AlrtfiM ' '.ats Vtft ff) ivhi Äim3 cwiiu gpili csij vwuvym3 zuspricht, werde ii ' zevocy angeyocQten. Z.K' Knsss. sl 4. rL. . t t icer Äyvolai icyrieo yonicy, van er TUr DQS ÜSCmaUCn paniC, UOOCP mtl : . (v. , . i ' V t , Arbeiten derart übeMuft sei. dab ez

unmöglich abkommen könne. Doch die Marquise gab nicht nach. Dör Advokat, der ihr einen großartigen Schlafrock - Proceß gewann, mußte auch ihr Erbschaftsvertreter sein. Sie

wollte es nicht anders. Und so tele graphnte sie an den Advokaten, sie weise ihm unverzüglich 6000 Gulden an, überdies habe der Doctor freie Fahrt und freie Station während der Dauer der Abwesenheit von Wien, er möge nur kommen. Das waren ja Patti-Summen! Der Advokat überlegte nun nicht mehr lange und an einem der letzten Abende hat ihn die Südbahn nach dem Arno geführt. Hoffentlich führt der berühmte Äechtsanmalt denErbschaftsproceß ebenso rasch unid glücklich zu Ende, wie den großen schlafrockproceß. Ueber die Ursache des Explodirens von Petroleumlampen sind von der kaiserlichen Normal - ! Eichungskommission in Berlin E . mittlungen veranlaßt worden. Es ' hat sich dabei herausgestellt, daß die ' vielverbreitete Meinung, diese Efplosionen enständen vorzugsweise durch

Ausblasen der Lampen von oben her.j'MA ?.MSZu..ss., irl m..c t rn .t. .1 grolze k sur HU.OU.

Iilig in. 'iUs oiej? lleie enineyen vielmehr nur sehr selten Explosionen, dieselben betragen kaum 1 Procent rtT(r 1tn(sf CTSt inrin (X1 ! UUU MlllUUt. -lt illlllittl VXfiUllV1 nen haben ihre Ursache im Umwerfen. : schnellen Bewegen oder Schiefhaltm! Lampen. Zur Verhütung von Un fällen wird u. A. gefordert: Der Oel! behalte? sei aus Metall, wenigstens ist' dieses Glas und Porzellan vorzuzierf r i yen. eim Äustojchen oreye mau den Docht bis in die Höhe des Arenners und blase über den Cylinder hinweg. Eine drollige Hundstagsgeschichte wird aus Dortmund berichtet: Vor einigen Wochen saßen i.i der Naumann'schen Wirthschaft mehrere Stammgäste und dachten, wir man zu sagen pflegt, an gar nichtö. Einem derselben krabbelten auf dem Kopf die Fliegen in unverschämter Weise umher, was das Gespräch bald auf die lästige Fliegenplage brachte. Ein anderer Gast meinte, es müsss mehr zur Vertilgung der Fliegen gethan werden, er wolle es wohl über nehmen, einen Sack voll dieser Plage r-ixi k., rt:.. ' ,fkn S d ,n& ? dritter Gast bezweifelte dies. Ei meinte, ein ganzer Sack, ordentlich vollgestopft, müsse wenigstens 50 Pfd. ! gen. Es wurde dem Borredner rech! schwer fallen, so viel Fliegen zu erschlagen Das Ende der Debatte war eine Wette zwischen den Herr, M. und R. M. verpflichtete sich, einen Sack voll Fliegen im Gewichte von 50 Pfund dem Herrn R. für den Preis von 120 Mark zu liefern. Und er kam seiner Verpflichtung nach. Einige Tage vor dem Lieferungstermin brachte der Spediteur Wahl einen Sack voll Fliegen in die RaumannschWirthschaft. Der Wirth verweigerte aber die Annahnic, da das Zeug einer üblen Geruch hatte. M. ließ nun der. merkwürdigen Sack beim Spediteur lagern und erschien am Lieferungs tage bei R., zeigte ganz geschäftsmä ßig eine Probe der sonderbaren Waar vor und erklärte, daß 50 Pfund de selben Qualität bei Wahl lagerten. R. war ganz verdutzt und weigeite Im. . . , . , v(i , 5 III J tA 4Vl.tt r V..-m(i -V- n m j ""'U'" uv3cvmcu ! Jt klag M. auf Abnahme Wie ! b f Mann nun die 50 Pfirnr ' Siegen bekommen, ist er etwa auf dei ' Jgd gewesen? Nem. er hat sie vor Amerika bezogen, wo em schwunghafanoci nrn gcirooncicn tfiicgen betrieben wird. Der merkwürdige Sack hatte auf dem Dortmunder Zollamte Verwunderung erregt. Man wußte dort Anfangs nicht recht, als was man den Inhalt ansehen sollte, und entschied sich endlich für auslän. disckes Geflüael". Unter denOddFellowS wob'bekannt. Julius Grummann, der Jahre lang über das Odd Felloms Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Büracr ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesi gen Arzte vom Bruch kurirt. Die Vollständigkeit seiner Heilung druckt Herr Grumn?ann in folgender Weise aus : Indianapolis. 24. März. 18!. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1884 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. November wurde ich als kurirt be trachtet und roar es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, roas er verspricht. Julius Grummann, Custodian des Odd Felloms Gebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania und Wash ington Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 Jahren ein xraktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die Kurirung von Bruch zur Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Avresse Dr. Nott, Rupture Cure Co., 20 West Washington Straße. Indianapolis, Ind. ,,, Mufiklehrer G. Leppert, No. 247 Ost Morris Straße, empfiehlt sich für den Unterricht auf Piano und Violin $RMnrtliTtrttt mn6trt Sf lln tlllk. vvviiijHiivii HiHpi)i v ' terricht wird auf Wunsch im Hause der r . .it ti ! Söüler ertbeilt. Ui.garker Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." Die iunelzmende Praxis de Tr B ,s Lugen dnd Olzren Arztes, zattg it,-. größeren Räumltchkeitea umzunrr.i'. , uiii tdete deshalb die Atäumlickkelten im v-'vuu et öd deS.Jron Slcck-, W. Washington 5tr., nöchst k f Bonen.crrill lio'i, für ,ü.:i Safire. ocr QUfßi'riintuCjnccn t inue richtet l.it für die ehadlunvon Avse. r?hr. Ska'e U"0 Hals und Di. InfvTttsur.o n n liltcn, rünfllidicn u. B" v'iiui'a vvn j.'. u u;ui, ! ItMk X i HI'PK. (.Ilt.MA .4lal Mt.fM t le te Operation jur untternuna bc tat SSTA Vi 'Seanr.inStrJbX' -

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