Indiana Tribüne, Volume 16, Number 312, Indianapolis, Marion County, 31 July 1893 — Page 2
Sndinna Tribiws. Erscheint füglich und Sonntags.
Die tägliche .Tribüne kostet durch den TrZger Cents per Woche, die SonntagZTrtbüne- 6 EentS perWoche. Beide zusammen ISCentS oder SS Cent perMonat. Per Post ,ugeschickt tn Vor auöbezahlung V per Jahr. Office ; No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 31. Juli 1893 Der sranzSslsch'siamellsche Grenzstreit. Der Appetit kommt beim Essen. Seitdem die Franzosen durch den mehrjährigen Besitz von Tongking und Annam die klimatischen und Bodenvorzüge Hinderindiens kennen und schätzen gelernt haben, gelüstet ihnen nach einer Erweiterung ihres Gebietes, und da stach ihnen denn der reiche und mächtige Nachbar Anams, das Kimigreich Siam, gar sehr in die Augen. Zunächst machte man sich den Umstand zu nutze, daß eine genaue feldmesserische Abgrenzung der beiderseitigen Gebietstheile eigentlich niemals stattgefunden hate. Frankreich behauptete nun, daß als Grenze der große Fluh Mekong, der von Südchina südwärts durch Siam fließt und in dem französischen Cochinchina mündet, anzusehen sei und verlangt in Folge dessen eine Ausdehnung der 'der anamitisch - tonkinesischen Grenze westwärts bis zum Mekong. Man stützt sich dabei auf die Thatsache daß in früheren Zeiten einmal die fraglichen Gebiete eine Reihe von Iahren hindurch nominell unter dem anamitischen Kaiserreiche gestanden haben. Vor und nach dieser verhältnißmäßig kurzem anamitischen Zwischenherrschaft aber haben die betrefsenden Gebiete zu Siam gehört,, allerdings mehr in einer Art von tributärem Verhältniß, das sich ja in Ost- und Südasien ungemein häusig sindet. Das Entscheidende ist aber jedenfalls, daß jene Länder wirthschaftlich und ethnographisch durchaus nach Siam hinneigen, wie denn schon ein Blick auf die Karte lehrt, daß die natürliche Grenze hier nicht durch den Mekong, fondern durch den zwischen diesem Strome und der chinesischen See an ganz Tonkin und Anam hinlaufenden Gebirgszug gebildet wird, der denn auch thatsächlich die Rasse der Siamesen und Laos von der tonkine-sisch-anamitischen scheidet. Wir haben hier in gewissem Sinne eine Wiederholunz der seltsamen Behauptungen der Franzosen bezüglich des Elsasses, wo sie bekanntlich ebenfalls nicht die natürliche Gebirgsgrenze der Völkerrassen, die Vogesen, sondern eine willkürlich angenommene Flußgrenze, den Rhein, gelten lassen wollen. Was die Franzosen mit der Eroberung des linken Mekongusers zu erreichen wünschen, ist klar: sie glauben hier die große Handelswasserstraße nach den südchinesischen Provinzen und dem Schan - Gebiet, die sie auf den tonkinesischen Flüssen vergeblich gesucht haben, gewinnen zu können, und scheinen sich in diesem Glauben auch durch die Behauptungen englischer Reisender, daß der Mekong in seinem oberen Theile gar nicht fahrbar sei, nicht irre machen lassen zu wollen. Sie eröffneten die Zwistigkeiten mit Siam dadurch, daß sie einen Hauptmann Thorena in das streitige Gebiet entsandten, der von den Siamesen gefangen genommen wurde; später ließ man ihn freilich wieder laufen, aber die Angelegenheit rief in Paris doch fchon die übliche gerechte Entrüstung" hervor, die dann ihren Gipselpunkt erreichte, als die Ermordung des Inspektors Grosgurin am Mekong bekannt wurde. Dieser sollte einen siamesischen Mandarin durch das streitige Loosgebiet zu VerHandlungen mit dem Gouverneur von Tonking geleiten und unterwegs nebst seinen ' Leuten von dem Mandarin ermordet sein. So behaupten wenigstens die Franzosen, während die Siamesen und Engländer erzählen, Grosgurin habe aus die Siamesen eine Angriff gemacht und sei im ehrlichen Kampfe getödtet; außerdem habe er kein Recht gehabt, mit bewaffneter Macht in der Gegend zu erscheinen, wo der Kampf sich ereignet. Dem sei nun, wie ihm wolle, jedenfalls verlangte der französische Generalkonsul Genugthuung, ließ sich vorläufig tu nige Inseln im 'Golf von Siam besetzen und Kong am Mekong befeftigen, und drohte außerdem, die drei Ausflüssedes zweiten großen siamesischen Stromes, des Menam, und damit die Hauptstadt Bangkok zu blokkiren, woraus Siam sich aber nicht viel zu machen scheint, da dem Lande dadurch kaum irgend welcher Schaden erwachsen und höchstens die europäischen Handelsbeziehungen darunter leiden würden. Wa5 wohl England dazu sagen wird? - Deutsche Löhne. Eine Uebersicht über die ortsüblichen Löhne gewöhnliche? Tagearbciter verössentlicht das .Ccntralb'.att für das deutsche Reichs Danach schwanken die ortsüblichen Tazelöhne erwachsener Männer zwischen 1 und 2 Mark, nur wenige größere Städte mit einigen Vororten erreichen 3 Mark z.in Berlin beispielsweise gibt es im Durchschnitt 2 Mark 70 Pf. für den Tag. Ueberhaupt sind in Nordostdeutschland nur wenige Punkte, da es mehr als 1 Mark bis 1 Mark 50 Pf. gibt und in weiten Distrikten siakt der Lohn unter 1 Mark. Weit günstiger steht es in. Nordwestdeutschland etwa in dem Gebiet zwischen dem Unterlauf der Oder und der holländischen Grenze wo 1 Mark 50 Pf. bis 2 Mark die Regel bilden und häusig 2 Mark 50 Pf., ja selbst 3 Mark erreicht werden. Miteldeutschland lRegierunAsirk NotZ-
oam. Provinz und Königreich Sici)ien, Braunschweig, Thüringen. Anhalt) weist recht verschiedene Verhältnisse auf: der politischen Vielgestaltigkeit entspricht hier auch die sociale. Im Allgemeinen schwanken zwar die Löhne zwischen 1 und 2 Mark, erheben sich jedoch in mehreren Distrikten bis zu 2.50 Mark und 3 M?rk und sinken dabei doch wieder vereinzelt bis unter 1 Mark hinab. In West- und SüdWestdeutschland herrscht entschieden ein Lohn von 1,50 bis 2 Mark vor; daneben gibt es dann aber im rheinischwestfälischen Industriegebiet und mehreren sonstigen kleinen Bezirken sogar 2.50 Mark. In Baiern hingegen überWiegen mitAusnahmc des südwestlichen Theils und vereinzelter Städte außerordentlich geringe Löhne. Den absolut niedrigsten Stand des Tagelohn mit 85 Pf. weisen einige Gebiete Schlesiens auf. Im Allgemeinen gilt als Regel, daß die Löhne fallen, je mehr man sich vom industriereichen Westen dem landbauenden Osten nähert. verlangt: Gin Gr'illenfanger." Ebenso schlimm, wie anderwärts schon ost die Heuschrecken, die Fliegen und die Aaupenplage, ist in der legten Zeit in Jdabo die Grillenplage gewor den. Den betr. telegraphischen ÜJM düngen darüber seien noch einige anderweitige Angaben beigefügt: Diese verderblichen kleinen Insekten, deren Zirven man hergebrachterweize für ein ElückSzeichen zu nehmen gewohnt war, haben sich in den letzten Wochen als ein wabreZ Berbängniß für die Landwirthe in Jdaho erwiesen, und mit Schrecken denkt der Bauer an den kommenden Winter, vielfach ist Alles rattenkahl" gefressen. Was die in Hunderten von Millionen auftretenden Grillen verschonten, das haben die, anderwärts ebenso zahlreich er scheinenden gewöhnlichen Heuschrecken vernichtet. , Die Grillen mach-en sich zuerst Mitte Mai auf der ama'Prärie gefürchtet, verbreiteten sich aber rasch weiter, alles Weidegras und das heranwachsend? Oje treibe ' auf ihrem Wege abfressend und die Obstgärten entlaubend. Mau hat bemerkt, daß sie in drei Richtungen vorgedrungen sind, nach Süden, Rord' oste'n und Nordwesten. Haben sie einmal eine Route einge'chlagen. so behalten sie dieselbe unentwegt bei. auer wenn ein fließendes Gewässer sie hindert. Auch über dieses gelangen sie, und sind sie einmal auf der ande ren Seite, so nehmen sie auch dann ihre ursprüngliche Richtung wieder auf. Zur Rachtzeit kriechen sie gerne auf Salbeibüsche hinauf und hängen sich dort in Haufen fest, wie Bienenschwärme. In der Nähe von Bcllevue ging daher die Bevölkerung Nachts hm aus und setzte die Satbeibüsche in Brand. Dadurch können diese Jnsek ten, auch wenn sie nicht umkommen, verscheucht und veranlaßt werden, sich wieder rückwärts auf dem cingefchlagenen Pfade zu wenden. Die Bäume der Gegend athmen erleichtert auf, bis der nächste Schwärm anlangt. Auf alle Art und Weise hat man sich schon dieser Plage zu entledigen gesucht. Da und dort fuhr man mit schweren Walzen über den Boden hin; aber das hat nur d a Zweck, o der Boden ziem lich ebtn ist. Anderwärts ist man ihnen mit sog. Bürsten.Eggen zu Leibe ge gangen. Auch hat man massenhaft brennende- el über sie gegossen und Millionen vernichtet. Dennoch schien keine erhebliche Verminderung eingetreten zu sein ! Man kann jetzt sagen, daß das Schlimmste vorüber ist. einfach weil so ziemlich allej Unheil vollendet ist, was überhaupt angerichtet werden konnte. Die Bauern wären dem Genie seh: dankbar, das sie wenigsten? im Wieder holungSfalle von diese.: Plage erlösen könnte !
rastttcn alS yinesknparadles. Vor Kurzem brachte der Telegraph die interessante Mittheilung, daß ein Abkommen zwischen der brasilianischen und der chinesischen Regierung so gut wie endgiltig abgeschlossen sei. wonach bis auf Weiteres die Chinesen - Auswanderung ausschließlich nach Brasilien gelenkt werden solle. Nach gewissen Berichten aus unserem Nord- und Südwesten hat man zwar gerade keine Veranlassung, diese Ausschließlichkeit" sehr wörtlich zu nehmen. Immerhin aber ist die .'Nachricht im Wesentlichen wohlbegründet, und sie erklart und ergänzt sich durch nachstehende Mittheilung aus dem Munde eines unmittelbar an der Angelegenheit Betheiligten: Die Hauptursache für dieses Unternehmen brasilianischerseits ist die helle Verzweiflung (?) der Leute, welche die größten Kaffeeplantagen der Welt besitzen. Nicht länger wollen die eingeborenen Arbeiter und die aus Afrika importirten Sklaven die ihnen zugemuthete Arbeit verrichten. Die von Dom Pedro ausgegangene Sklaverei-befreiungs-Proklamation hat diese Arbeiter geradezu dienstuntauglich ge macht, und es bildete sich ein Element heraus, wie man es theilweise. obwohl nicht in demselben Grade, auch im Süden der Ver. Staaten kennt. Die Afrikaner haben sich meist seitwärts in die Büsche geschlagen und leben in ihren Lagerstätten in den Wäldern ungefähr so wild und barbarisch, wie ehedem in ihrem Heimathsland. Im vorigen Jahr sind in einem einzigen Staate Brasiliens über 00.000 Säcke Kaffee verloren gegangen, blos weil es unmöglich war. die Ernte einzuheimsen. In ganz Brasilien gingen in dieser Zeit mehr als eine Million Säcke Kaffee flöten, und ihr Geldwerth (acht bis zehn Millionen Dollars) ist für die Pflanzer direkt ptu loren. Die Regierung hat sich im verflossenen Jahre Mühe gegeben, deutsche ? !r i . c "i"ri- r uno liatienliaze nrocilölrasie yeranzuziehen. Es wurden auch 185,000 Italiener und eine stattliche Anzahl Deutsche über den atlantischen 'Ocean gebracht, und es sollen noch mehr kom men. Man bietet dickn Leuten rei-
Beförderung und auch Tragung ihrer Unkosten nach ihrer Ankunft, bis sie engagirt sind. Die Sache hat nur einen Haken, und zwar einen großen. Sehr bald kommen die Deutschen und
! Italiener dahinter, daß sie sich besser ' stehen, wenn sie lhre eigenen Wege gej hen. und sie ziehen sich daher Alle I schließlich nach den Städten oder auf j Güter, die sie sich selber begründet haj ben. (Unter den Deutschen behaupten ; sich wohl auch viele nicht auf die j Dauer, weil das Klima ihnen nicht ! zusagt, und sie vom gelben Fieber ; schwer mitgenommen werden. Ueber I Diesen Punkt schweigt sich natürlich ' der besagte Informant aus.) i So sollen denn auch in diesem Falle die Kulis als Helfer in der Noth herhalten. Die Heranziehung - von Aroeitskräften aus China, und auch aus Japan, ist geradezu eine Nothwendigkeit. Alle von dort eingeführten Ar-b-iter sollen frei sein, sollen aber so wenige wie nur möglich, kosten. Au- . ßer für die Kassccplantagen, wird auch für die Kakao-, für die Zuckeri und für die Gummi-Jndustrie ArI beitszufuhr bedurft; doch werden die Meisten auf den Kaffeeplantagen arSeiten. Gerade letztere Industrie hat , (wie man sich auch nach ihrer Vertre- '. tung auf der Chicagoer Weltausstelj lung vorstellen kann), so gewaltige .Dimensionen angenommen, wß das ! ganze Gedeihen des Landes von der ! ordentlichen Einbringung der Ernte ! abhängt. j Bereits sind Vorkehrungen für einen diesbezüglichen bedeutenden ( Dampferdienst getroffen. Die Dampfer fahren von Rio Janeiro über das , Cap der Guten Hoffnung nach Hong- ; kong. Sie nehmen aus China, außer , ihrer lebenden Fracht", nur Reis und Kohlen mit. Auf der Rückfahrt von j Brasilien werden sie mit Kaffee, Zucker, Ztakao und Gummi befrachtet, und solchergestalt führt dieses Unternehmen gleichzeitig zu ' lebhafteren Handelsbeziehungen zwischen Brasi lien und den orientalischen Ländern. i Jn Verbindung damit wird auch die ! diplomatische Vertretung Brasiliens i in China eine außerordentlich starke sein,, und m jeder wichtigen chinesischcn Stadt wird ein brasilischer Consul etablirt. Nebenher sollen jene Dampfer noch ein ausgedehntes Küstengeschäft treiben und auf der amerikanischen Seite bis nach New Orleans hinauf fahren. Vielleicht kann bei dieser Gelegenheit auch eine erhebliche Anzahl Chinesen aus den Ver. Staaten nach Brasilien gezogen werden. Die Brasilianer wollen auf eine Reihe von Jahren jedes Jahr etwa 100.000 Kulis aufnehmen. Alles in Allem, haben wir es hier mit einer Bewegung von großer Tragweite zu thun. Brasilien aber mag in absehbarer Zukunft eine Chinesenfrage" im verwegensten Sinne des Wortes haben. öörn 3u!vi:iic. I n neuerer Zeit ist d i v Zahl d?r national 'Vo! niste und lithauischen Cinn'ur.i::er wieder im Steigen begriffen. vA'ün l:nt seinerzeit mit Unrecht oie i: lr.i chc:i und lmlzauischen Emigranten in im ftlujje der unerwünschten (yiniranDercr zu verlegen ier ucht, wer jedoch häus'g Ge egenheit hat, diese sla v&en Einwanderer zu beobachten, lann sich der Ansicht nicht erschließen, daß die öhnePolens uns iithiuens den übrigen als erwünscht geltenden Emigranten im Allgemeinen durchaus nicht nachstehen. Edith Drake, die jüngst verschwundene Tochier des Millionär Träte in New ?)ork, ist als Frau Sa muel D. McEibney daselbst aufgefun den worden. Sie hatte sich mit ihrem Verehrer, einem jungen Zimmermann, der seit lange 'eine große Herrschaft über das geistig beschrankte Mädchen ausübte, gegen den Willen ihres Ba ters verheiratet. Jetzt macht indessen der Herr Papa gute Miene zu dem dö sen Spiele und hat die Verheirathung seiner Tochter Verwandten und Freun den angezeigt. Die angebliche Thatsache, daß die wenigsten Menschen mit ge schlozsenen Augen geradeaus zu gehen vermögen, hat unlängst eine Erklärung gefunden. Sorgfältige Messungen an Skeletten sollen nämlich ergeben haben, daß man nur selten die deidkn Unter aliedmaßen eines Menschen gleich lang finde. Sei das linke Be.n länger (was b i 55 Prozent der Menlchm der Fall sei), so würde der Men'ch mit diesem unwillkütlich einen etwa? längeren Schritt machen. qU mit dem rechten und ohne Korrektur durch' die Augen also nach rechts abweichen, und umge kehrt. UcdrigenS soll auch der rechte Arm bei 75 Prozent der Menschen lün ger sen als der jinke. Eongreß Reprä sen t ant Taylor von Jndiana hatte schreckliche Mühen mit dem Generalpostmeister BineU, bevor er ihn bewegen konnte, eine ihm mißliebige Postmeisterin in seinem Tistrict abzusetzen. Er klagte sie der Verleumdung und der Klatscherei an, aber der' Generalpostmeister stand fest. Schließlich wiederholte er in seinem letzten Gesuch alle gegen die Postmeisterin im Amte erhobenen Ve schuldigungen noch einmal und erklärte dann, daß die Dame, deren Anstellung er wünsche, von Gemüth so mild wie Maimorgen sei und eine Stimme vom silbcrreinstcn Nlang habe, deren süße T5ne den Bewohnern dieser wichtigen Zuknnftsstadt Ruhe und Frieden drin gen würden. Das zog. die Postmeilte' rin im Ar.ite mnßtc weichen. Ein jllt,rnatiz?n aler E o n greß für künstliche Bewässexung wird am 10. Oktober in os Angeles triff? net werden und fünf Tage lang in Sitzung bleiben. Tie große ZLichtig keit der künstlichen Bewässeruna für , dises Land und für den Südwesten ist ? eine allbekannte Sache. Die Bundes Ländereicn eußerhajd per Wüsten-Re gionen sind nahezu alle jn Pesid genonl, men; jedoch da? Wüstengebiet in de Ve?. Staaten ist noch. ein lehx umfang reiches, und die Erfahrung hat gelehr), daß diese Länycreien m'it Hi'tfe der künstlichen Vewäzerung nicht nur frucht bar gemacht, sondern zum Tbeil jy
einen Harten Eden verwandelt werden können. Los Angeles ist ganz beson ders geeignet, die Wunder der künst lichen Bewäsierung zu zeigen. Eine
Stadt, die vor 10 Jahren etwa 12.000 Einwohner zählte, ist infolge der durch die Bewässerung sruchtbar gemachten Umgebung zu ein'r Großstadt' von 05. 000 Einwohnern herangewachsen, und statt der e!cn)en Hütten' der merikani schen Mischlinge erblickt man in Stadt und Land kostspielige Paläste und an muthige Wohnungen. lZine Schreaenscene, die manchem der unfkci:villigen Zuschauer wohl unvergeßlich bleiben wird, spielte sich kürzlich auf d? Geleise drr Hoch bahn in der z:re,ln Arenue an der Grand Str.-Station in New Z)ork ab und hatte die Bcrst'zmmelung des An gestellten der genannten Bahn, Gustav Lehmann im Gefol. Während zahl reiche Passagiere auf beiden Plat1 zormen harrten, und ein von der oberen Stadt kommender Zug bereits in Sicht war. betrat Lehmann das Geleise, um nach der gegenüberliegen Platform zu gehen, machte in der Eile jedoch einen Fehltritt und blieb gerade zwischen uej ullc 'Villen 1,:.-. f , 7 .. den Schienen, auf welchen der Zug heranqebraust kam, mit einem Fuße zwischen zwei Schwellen stecken. Durch das Geschrei der Umstehenden auf die ihm drohende Gefahr aufmerk sam gemacht, versuchte Lehman, den ?fuß gewaltsam zu befreien, stürzte aber hierbei nieder und es schien nun, als ob er im nächsten Augenblick von dem herannahenden Zuge zermalmt werden würde. Wohl hat der Lo.omotivsüh' m den Mann auf dem Geleise be merkt, es gelang ihm aber erst, den Zug zum Stillstehen zu bringen, als die Lo.omotive über den zwischen den Geleisen Liegenden hinweggesahren war. Der Zug wurde nun rückwärts dirigirt und ein jeder der Anwesenden war überzeugt, die verstümmelte Leiche Lehmanns zu erblicken. Zum Glück war jedoch das Unglück nicht so groß, denn dem Unglücklichen war zwar das rech:e Bein zermalmt, doch gelang es, ihn durch einen Rolaverband vor dem Verbluten zu retien. Großartige Betrügereien liat an Broeklin. Secretär der Feuer wchr.ommission von Bust'alo. N. in folgender Weise verübt: Wenn der ccretar des FenerDepartements die reguläre Geha!tsanweisung ausfertigte, so geschah dies vollkommen ordnungs mäöig. Er unterbreitete die L'ste den Eommisiären zur Unterschrist und sie wurde dem Stadtralh mit der Em pfehlung übermittelt, daß die Zah lungsanweisungen für die Leute ange ordnet werden würden, wobei die dazu erforderliche Gefammtsumme angege ben wurde. Aber die in der Empseh lung namhaft gemachte Gefammtsumme war falsch. Die Zablliste. aus mehre rcn Bogen bestehend, war am Fuße jed r Seite nicht su'nmirt worden, son dern enthielt nur die Namen der Leute und die jcdem Einzelnen zukommende Summe. Es herrscht die Gepflogen heit. e'n Tuvli.-at der Gehaltsan'wei sungsliste, ein ssgenanntes Trans scripi", auszufertigen. Dies wird dem t)it , (lcr! mit der Qriginalli'te einge reicht und von ihm oder dem .War rant Elerk' dazu benutzt, die Gehalts anweisungZ Formulare auszufüllen. Dis .Transscript", das die Feuer Commissäre niemals zu Gesicht beka men. enthielt die zingirten Namen. Die Zadlen auf dem Transs:ript waren hübsch summirt uns die Ge sammtsumme stimmte mit der von den euer-Commissären in ihrer Cmvfeh lung a-l den Stadtrath angegebenen Summe. Wenn ein einziges Mal in den acht fahren der Van Brocklin'schen Diebereien die ursprüngliche Gehalts anweisungsliste summirt und das Re iultat mi't der zur Zahlung empfohlenen Summe verglichen "worden wäre, hatte iyr Betrug entbe ut werden müssen. Eine gebildete Frau. Gattin : Es ist keine Art. daß Tu gar nichts thust ! Tu solltest Dich doch um eine Stellung bemühen... nicht einmal einen Orden hast Tu Gatte : .Aber ich weiß garnicht, wa rum.Du io drängst, liebes Kind ich Pin '.a erst vierzig Jahre Gattin : Ach, daß ist. gar keine Entschuldigung! In Teinem 'Älter war Alerander der Große schon sieben Jahre todt Z" 'Angenehme Perspe? tive Können Sie aber auch mei ner Tochter eine Existenz bieten?" O. für meine geliebte Laura werde ich. :renn eö sein muß, mit Freuden betteln aeben !" Ueberaus reich ist der Hü rinaSfana. so schreibt man aus Stur geon Bay. WiZ., in diesem Jahre an der Ostlüste unserer albrnjel. Der selbe gewährt den Fischern eine oute Einnahme, umsomehr, als der Fang im Huron-See ein totaler Fehlschlag und dre Nachfrage deshalb stärker als das Angebot ist. Bom Auslande. Einen hübschen Beijrag zur Beurtheilung des Lottowefn4 jn Italien liefert folgende Mittheilung der Hamb. Nachrichten" oom 7. Juli: Ganz Neapel schwimmt jn einem Jubelmeer, und nicht mit Unrecht. Es handelt sich um unges'ähr zweieinhalb Millionen Lire, wel che der Stgat für Lotteriegewinnste auszuzahlen hat.. Die leidenschaftlichen Lotteriespieler, welche jy Neapel nach Zehntausenden zählen, haben seit Jahren, mit unermüdlicher Ausdauer auf die Nummern 6 und 7 gesetzt, welche matt unter dzm besonderen Schutze von St. Vincenz vom Sa-nita-Quartier glaubte. Jüngst sind endlich die beiden Nummern aus der Urne hervorgegangen. Die Menge, welche der Ziehung im Palaste der Lotteriedirection in S. Ehiara beiwohnte, brach in lauten Jubel aus und überschüttete das Findelkind aus dem Armenhause, 'das" die Hummern aus der Urne zieht, mit einem' wahren BeifallLsturm.' Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht nrch die Stadt, daß der .Ambo des Monacone" (des großen Mönchs),, wie der Heilige 'hex Sanita ' im Völksmunde heißt, lierausqekommtn sei. Alle Lotteriecollecten wurden gestürmt'je? . ri . . rit j;"j der Gewinner wollte augenblicklich bezahlt fein. Die Freude äußerte $ !
bei dem leichterregtekl Volke in elemenrarster Weise: Männer und Weiber sielen sich in die Arme., küßten sich, brachen in ?!ubelaesckrei aus und
machten sofort Pläne für Festlichkeit ten. Die ganze Nacht hindurch herrschte in dem Sanita-Viertel ein wahrer Festtaumel. Alle flachen Dächer der Ha u ser,' Terra ssen und Valcone waren erleuchtet, überall wurden die herkömmlichen Vermicelli mit Romidorosauce, Seethiere und gebratene Fische in Hülle und Fülle verzehrt und mit Vesuvwein und.Asprino begössen. Dazu Freudenfeuer und Böllerschüsse zu Ehren des wunderthätigen heil. Vincenzo, der allein daj Elend von Neapel zu lindern versteht. Die Gewinne belaufen sich aus 2.390,381 Lire, die aus 44.088 Personen zu vertheilen sind. Vor den Lotterieamtern, welche nicht im Stande waren, sofort zu zahlen, kam es zu den stürmischsten Auftritten, so daß die Polizei einschreiten mußte. Im Quartier Stella sind in jedem Bureau beispielsweise 30-40,000 Lire aus gezahlt worden. Jn Via Forcella, , .:., k,.,.stt. ms,s.,z , 1111111 Vli VUUlbll.bll. )Wluuuuill, - . . .; 'r 01 nrA hat ein Bureau ein Tnno von 21,000 Lire ausgezahlt. Daö Volk wird durch diesen unerwarteten Glücksfall in seiner Spielsucht bestärkt, so daß dem Staatsschatz der erlittene Schaden bald reichlich eingebracht werden wird. - JnderLsterreichischen Armee fordern die Selbstmorde mehr Opfer, als Unterleibtyphus und Lungenentzündung. Ihre Zahl wächst stetig: sie betrug 1869 auf 100.000 Mann 85, in den letzten 6 Jahren durchschnittlich 131. Jn Deutschland konlmen 61 bis 67 auf 100,000, in Italien etwa 40. Im französischen Heere machen sich Unterschiede geltend zwischen den europäischen und afrikanischen Truppen, erstere zeigen eine Anzahl von nur 29, letztere bis zu 63 Selbstmorden auf 100.000 Mann. Die übrigen Staaten haben folgende Ziffern: Belgien 24, England 23 (die englischen Truppen in Indien jedoch 43). Rußland 20. Spanien 14 auf je 100,000 Mann. Jn den anderen Armeen als der österreichischen nimmt die Häufigkeit der Selbstmorde langsam, aber stetig ab. Während in England die Soldaten mit mehr als 10jähriger Dienstzeit das größte Kontingent stellen, überwiegt bei allen anderen Heeren die Rekrutenzeit; so finden in Deutschland die Hälfte aller Selbstmorde im ersten Dienstjahr, in Oesterreich im ersten Halbjahr, oft sogar in den ersten Monaten statt. Bei den Offizieren werden relativ so viel Selbstmorde beobachtet, wie bei den Mannschaften. Was die einzelnen Truppengattungen betrifft, so steht der Train überall oben an, die Infanterie in der Mitte. Unter den Todesarten nimmt das Erschießen den ersten Platz ein (Frankreich und Deutschland 50 Prozent, Oesterreich 70 bis 80 Prozent), darauf folgt Ertränken und Erhängen, neuerdings scheint das Ueberfahren mit den Eisenbahnzügen häusiger zu werden. Die meisten Fälle von Selbstmord ereignen sich im Juni und Juli, die wenigsten im Januar. Manschreibtaus Thüringen: 1842 hat Thüringen ein ebenso trockenes Jahr erlebt wie das heurige. Jn einer zu Oberweißbach auf dem Thüringer Wald geführten Chronik von 1842 sind u. a. folgende Notizen enthalten: Der Rasen war so ausgetrocknet, daß er aussah, als wenn er verbrannt wäre. Im Monat Oktober kostete ein Schock Stroh (der Bund 13 20 Pfund wiegend) 10 Thaler preußisch; daher wurdeVieh geschlach tet.. Alte Kühe wurden mit 810 Gulden bezahlt. Saugschweine kostete das Stück 6. 8. 1250 Kreuzer. Jn Saalfeld wurden sogar viele solche Schweinchen, die auf dem Markt nicht verkauft werden konnten, verschenkt. Die Kartoffelernte war ebenfalls nur mittelmäßig zu nennen. Im Dezem ber kostete das Achtel Kartoffel schon 32 Kreuzer. Die Lursdorfer Einwohner mußten den ganzen Sommer, vom Juni an. ihr Wasser in Oberweißbach holen. Sehr viele Mühlen standen still. In Greiz und Zeusenroda wurden die Mühlen unter der größten Anstreizgung von Menschenhänden getriebßn, Der Wassermangel verursachte Arohnoth. JndenProvinzenherrschen, wie aus Paris geschrieben wird, manchmal sonderbare Zustände. Im Dorfe Bayet. unweit Moulins, kam vor zwei Jahren ein frühere? Soldat, Murat, aus Algier zurück. Er übte sehr bald eine vollständige SchreckensHerrschaft über das ganze Dorf aus. Er zwang alle Einwohner, ihm Lebensmittel und Vorräthe zu geben, die Unvermögenden mußten seine Felder bebauen. Fürst Murat wurde dieser Bandit sehr bald allgemein genannt. Dieser Tage mißhandelte er jedoch einen alten Mann, Samens Court. Desstll.'Sohn machte deshalb Murat bei einer Begegnung hestige Vorwürfe. Murat wollte' mit seinex 'Keule M? wV :! -! -rf? irrn yersauen, oer junge uoun aoer schoß ihn sofort meder. Darauf stellte sich.Curs dem Marre: Ich habe daö Land von dem Fürsten Murat befreit." Die Bewohner Züöelten," 'gäbe ein förmliches Ehrengeleite'uberhäusten ihn mit Geld und Vorräthen, alZ er in die Stadt abgeführt wurde. Jetzj wird eine Eingabe UntekzeichnktM seine Freisprechung zu erbitten. Vor einlgerZeit hattt die Medizinische Gesellschaft in Paris rinen Congreß der ältesten Leute Frankreichs veranstaltet; an einein der ktzteiz Sonntag gab es in Grenoble ein FeskÄas der Fritleihigsten. Die Anregung dazu gab' ein dickleibiger Hotelh'esther in Grenoble, Monsieur Trillo 8ur Theilnahme durften sich nur solche Leute melden, die . ßiindtftms ' ICtö Kilo Gewicht aufweisen Znnten, I,? .her Fischgenosse hatte einen Beitrag 0. .8 wnjni. öoo) r?uöf fur 1 Ms v von 6 Fr. zu entrichtn, doch wurde k-i.r 'r?i w- Vi. .'
fünf Centimes ermäßigt. Zum Vorsitzenden des Mahles wurde Monsieur Rubichon de Cognin gewählt, der 130 wog, zum Vicepräsidenten ein junger Kaufmann. Namens Vuquoi, mit 126 Kilo. Trotz aller Behauptungen der Aerzte, daß man an Verfettung sterben könne, wurden begeisterte Toaste auf die Fettleibig?e?t ' ausgebracht. Vu;.' quoi meinte mit Epikur. daß man nicht fett genug sein könne. Nach Tiscl'e hatte jeder Gast 23 Kilo zugenort. men. Besonders ausgezeichnet hatte sich der Vorsitzende, der nach Tische acht Pfund mehr wog. Indessen fehlten bei dem Mahle die eigentlichen Könige der Fettleibigkeit, der kleine Philipp, von dem erzählt wird, daß er 214 Pfund schon in seinem d::izehnten Jahre gewogen habe, und eine in Paris wohnende Deutsche, die nach den Versiche rungen des Gewährsmannes des Fi zaro" gradezu ein Weltwunder ist. Sie soll bei ihrer Geburt 13 Pfund gewogen haben, 42 Pfund nach sechs Monaten, 150 bei vier Jahren und heute über 400 Pfund. Als sie vor einiger Zeit nach Nancy gehen wollte, um ihre verheirathete Tochter zu besuchen, kostete es große Mühe, sie in daö Kupee hineinzubringen. Unmöglich jedoch war es, nach dem mehrwöchigen Besuche in Nancy, trotz aller Anstrenzungen des Schaffners und einiger barmherziger Seelen, sie wieder durch die Thür des Kupees zu schieben. Das ruhige, beschauliche Leben, das sie im Kreise ihrer Lieben geführt hatte, war ihr in dem Maße zu gute gekommen, daß sich die Bahnleitung gezwungen sah, sie in einen Postwagen hineinheben zu lassen. Zu der Auf findung deS großen Diamanten in der Jagersfon-taine-Grube im Oranje-Freistaat in Afrika gehen den Hamb. Nachr." die nachfolgenden näheren Einzelheiten zu. Die Grube, in der der glückliche Fund gemacht wurde, befand sich durch drei Monate in dem Besitz der Gesellschaft, die das Schllrfrecht pachtweise an sich gebracht hatte, und sollte mit dem 1. Juli d. I. an ein neues Consortium übergehen, das die bisherigen Pächter bei der neu ausgeschriebenen Bewerbung überboten hatte. Das bisherige Ergebniß des Suchens in der auf bergmännische Weise gegen 1000 Fuß tiefgeführten und abgebauten Grube wär im Ganzen nicht ungünstig, ohne daß irgend ein Umstand auf das VorHandensein eines fo außerordentlichen Mundstückes hätte schließen lassen, wie es 'nur wenige Stunden vor Ablauf des Pachtvertrages an den Tag sollte gesöidert werden. Der Boden, auf dem der Fund gemacht wurde, ist vulkanischer Natur, die Edelsteine treten hier als Theilbestände -verwitterter Lava auf und werden von den im Schürfen und Auffinden der Steine wohlgeübten Negern, die zwar im Dienste der Unternehmer stehen, dabei aber mit großer Findigkeit auf die Förderung der eigenen Interessen bedacht sind, lercht erkannt. Trotz aller Ueberwachungsmaßnahmen kommen Verschleppungen von mitunter ganz bedeutenden Föndsteinen vor. So z. B. fehlt jeder Anhalt über die Herkunft des nächstgroßen Edelsteines, der im Jahre 1886 in Afrika auf dem Markt erschien, im Rohzustände 450 Karat wog und selbst nach dem Schliffe noch den berühmten Kjh i nor um mehr als um die Halste im Gewicht überwog. Dieser Stein wurde von einem indischen Fürsten für 125,000 Lstr. erworben. Der Werth des neuen Fundes zu beziffern, ist' unmöglich, da die Zahl der Abneh mir für solche Steine äußerst gering, solche sich überhaupt fast nur mehr den indischen Fürsten sinden. Jedenfalls zählt der reelle Werth des Steines, de? nach den vorliegenden telegraphischen Mittheilungen bei einem Gewicht von 971 Karat von reinstem Weiß sein soll, nach Millionen. Der kostbare Stein ist zur Zeit in Kimberley ausgestellt, von wo er nach Capstadt und sodann behufs Vornahme des Schliffes nach Amsterdam übergeführt werden dürfte. H Kaufe Mucho'ö Best Havanna E.arS."
Unter denOddFellvwö wob'- ! bekannt. i :' 'JuliuZ lZxpmmann, der Jahre lang über Pas Odd Fellorös löebäupe pie Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem h;esi? gen Ar,te vom Bruch kurirt. Die Vollstän digkeit seiner Seilung drückt Herr (3 rummann in folgender Weise aus : ' ! - Indianapolis, 24. MSrz. 1893. ?7ipspS htieuni hab i(h im Ofenfir im Jahre 1684 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. November wurde ich als kurirt be, trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, Custodian des Odd Felloms Gebäudes, 'Rordost Ecke Pennsylvania und Wash inaton Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post' in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 , Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in ndianapoUs, bat in den letzten 9 Jahren die j Kurirung von Bruch zur Spezialität gemacht. ! Er macht alle untermmungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Ruxtute Eure Co., 20ö West Washington Straße. Indianapolis, nd. ,. . kAMmiw i Umgezogen. Er ist hier u hier zu bleiben." Die zunehmende Prarii de Dr. Barker. deS Uuaen dnd Obren Arites. iwana ibn. nadi gröueren RSumllchkrite umzuziehen, iir mit iqcic oxiog'.v v'7 viqitBiiimciicn im zivrucn Ztod dttlJton Klöt?. UH W. Washington Str., ' nacbst , Bowev'Merrill So's, für fünf Jahre, wo er ausgezeichnete Oifieen eingerichtet hat für die Sehandlunalvon Auge. Ohr, Nase und Hat uno die Anfertigung vonVrtUkn, künstlichen tz!u ge und die veradestellung vgo Schielaugen, la mte die Operation zur UntkernnnI de Star orzunehme, u Preise sur All erreichbar. Ijoufultatton frei und Jedermann eingeladen.
MKökl
T Nerven' - Ein natürliches Heilmittel fue? Fallsucht, Hysterie, Veitötan Nervosität, Hypochondrie, Melancholie, Schlaflosig keit, Schwindel, Trunk sucht, Rückenmark und Gehirns Schwache. Lirse Medizin hat eine direkte Wirkung auf die Ner, dknntnn. beseitigt allen Zleberreiz ud besSrdrl btn nslutz btt NervkN.ffluidum. 68 ist eine Zusam P.m1ktzuug. Okle nit lchadet vdkk unauzenki, ksirlt. ein werthvollcS Buch für Nrrvelcidrnde und une Vrcdrl.iZchc zugewdt nw erhalten auch die U.'lcd,zm um?o Tiefe Medizin wurde seit drm Jay? 1870 von dem vochm. Pastor tiönig in tfort HsJa'gne. IZnd.. jubcreiUi a n H 4, 5 (..... C.4 . . r . V K0ENIG MEDICINE CO., 238 Ilandolpli S CHICAGO. II UV UUltl IC111C4. 74..lUClUI!t VVXl OtX 1UU ÄP"kZ,,krn zu haben für $1.00 lit Flasche, C Flaschen für $3.00, grobe 1.75, U für 'J.OO. Ja Indianapolis tn den deutsten ptdeken von F. Ztll. antzer. bt West Wastitngkon Ltr. und Sie Sud Sau Str. und Unecht anc. Dr. Wagner, Office : Zlo. si Shio tr. OZfice'Slunden : 10 Übt Wetrntttaat. 1-4 llhrV.'achiuittag. Uoynuna : ?ke vroadway oav ln?o! ZZde. Telephon 43. Im2XlTUX.XlVZq5J2?9 Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Ofstre: ilo. m Ost Michigzn Slrahe. (Ecke Maffachnsett ttvcnue.) Täglich von 24 Uhr. Sonntag ausgenommen. Dr. Ainclia K. Keller, Office: tttttt Süd Meridian Straße. t 5 v) i ?r vorm. Ofnce-Standen : Z s 4 H.i Pachtn. t 7 h:i ir Sibent. Telephon 907. Dr. PF ÄFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Offtce-Stndcn von S 4 Ubr Nackm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 1011 Uhr Porm. V.ot:ung: l!7 .labt.,n-str. kcBrmontstr. Televkon ' '"ce tt. ceiepnon . j Ahnung 1)3. jDr. C. N. Schacscr, Drzt und Ghirnrg, 9io. 430 Madison Avenue. n.he Äcrris Str. Svrecdstunden : 7:m-9 Uhr Morgrn. ! 3 Uhr naaimlilngs. uvr Abend. Telephon X2Dq-. Gr&ü No. 38 Ost Ohio Straße. Sprechstunden : 10 !Z Uhr Pormittags, 13 O? i .4 w n ki t . -t . . . 7IUUIUUHUU0 uuu i o ziutiio. rnniai, von 53 Uhr achmittaas. Dr. Burckhardt, Veutscher Ärzt. Ossiee und Wohnung: No. 382 Süd Meridian Str. OfticeStunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. 2 big 3 Uhr Nachm. 7 8lllzr Adds. Sonntags 8 Bormittags. Telephon SU. Mary C. Lloyd, Zahnärztin, Zimmer No. 19, über Fletcher's Bank, gegen, über vom 3lm Aork Store. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Ofstce'Stunden: 8 Uhr Borm: 7 ? Uhr Nachm.: 7 9 Nhr Abends. Telephon I4l6. Bandagen und wundärztliche Apparate, Bruchbänder, Krücken, schienen un alle wundZrjtlichen Gegenstände. Daö größte Lager künstlicher uen. Wm. H. Armstrong & Co., 77Eüd JllinoiS Strabe. . CIJAS. G, SipELLEIt, Deutsche Apotheke Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 WirgZnin jvvonus, Ecke Eoburn Str. Telephon 1747. Nacktalocke an dxr Skitenthjire. Rezepte ?ag? undechtS sorgfältig gefüllt. ÖmlUicfci nn. Ferd. A. Müller, (achfolger von eocge Möller.) Apotheker. Ht sertla vo Rezedte eschiebt I ,derl!sftser. sachverftindtger Weise. Südweft-Scke der ON Wfzsbfrzgton und Ost Str. Telephon 8?0. ffeine Heilung ! Keine B Zahlung ! Cir Dss-eve8 as cured bv Dr. BarVp t u cuc" hrfüi2 1 & new iirj,iicti li'isfrst. C'riitoprcfitteat uktt l ikurcä a 2 V"'V sNSchielauge n. Wie sie von 2. Bark burefi 'eine neue. verbesserte schmerzlose PketHode-fnrirt werden' 372 Fälle in Jndlanspotjö gehest, von denen Sie sich persönlich überzeugen könsen. . VSx. cTtwmmg
Bg v WM
tssM?M M r( I n-Si I
cfjri' wkjv:.f -t3bl-
C. C. Wocrts, Deutscher Zahn - Aizt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. Sa toixb us Wunsch onaeandt.
Cleetricitttt und spezifische Medizinen, für alle chroniscl cn Krank heilen. BcHandlung für eine ihodjc znr Probe .mR9 lür Xmiicn 8 .rattlhkitctt. nervöse Schwächolusiäudr, sranlhaste Verengerung dcr Harnröhre, und alle chro nischcn Krankheiten "des männlicken G.'schlechls. MX. JiOBIilNS, ??o. ;. Jndiana Ave. IAH IDEAL FAMiLY MEDICINE; For lDllectlon. litllonsnc. liraamcne. i.iipuon, ivhi (.'! p In tfen-Ue liralh, and all il fordern ot Ute bUnuM L. U?erand Bowelü, ! . RIPANS TABULES art fr-ntly yt-t protiiplly. -t;rTr diK-Htion followM tlit-ir um Bold " by drupriNt3 or M-ut hj nuüL Uux j ( T i&ls i, ?0c Packav'f i i buxes), pi. i tur rrtf stniuti n.Mrv-Ks ! UII'AN III MICAL. CO., XtwTcrk. IWiHBitUiaBtMI.HWiBuitHaMiB(HiiaBil !Ä? Ä i POUDER'S Sauberer Fleisch - Markt, 224 Ost Washington Straße. LZarktsiände 79 und 8. Ostmarkt. ?eledbon 577. zrazsrovio jDI.'CE ) fslMH jr0RTCLCAN8INQ( Ml?MlMl?M ai?Airj,'BöARba, yl k AND ALL 3Ti7.arjcT?bRAö0J,Sr.-3 CjppnauTcnomat S:iÄoo7etc; c b ancctw'fflbrF uan, 205 C Wm w rw iTQ wJ?TI m ouiupgit. j ! DAn-KEEPEflS', uiEnp, ; iiti 1 t--ii r ii im ti ir ii i k VJUBi BIBUTJUr ' V. - "- XT jum Verkauf in Äpolheken 25 (5ents per Pfund. "Iusk tkv IZutton." Da STR0NG MW. Reine sicktbsrrn es ii oder Röbre. Keine rkkkn. Ärwict't ottx ctilutz iugcln. Seine Äepgraturrn. elu tteiäujch. Strong, Bofe Sc Cq 7? 71 Ost Uourt 2tc, tar Line. Ver. Staaten und königlich Belgische Post.Düküpfer. Regelmäßige Fahrten zwischen ilntwcrptt! Antwerpen und Philadelphia und ?ictp Zjork Boriüal'.ck,, Br? s:iciina am, tii'himunii unh niedrige fivefc. Antzverprn bietet ru'cr.den von und nach Deutsct'lsti'.d. QenerrclÄ. ;,ankr?iZi und ber tzäiweiz bcft'r.tcrc Zonllle. wcTunii reu ??n ;; fcccn von üsurociDin irhen cr.;-an Tif yjmtir.'t- Ufft l'tnic sind alle ncuctri Mönfiruttiou utid ve'b'n. den Sickkrkelt nat iWsimvAutfiit und enetUg feil bei bk'vnders r.Ut;:;cn P,e,?cu. itjetii bet: International Nav. Co., t n t r a f a (j r n u r, ' Senexal Agenten. Ncw erkund Philadelphig oder: Frenzel Bxsö., Alks, TA t k a t t. Andisnarolii. Schmiedeeiserne Fenz. Ellis & Helsenberaer. " 1C2 bis 1C3 Süd Mississippi Strahe.zwei Squarel weftliä, vom Balznhsk. JadrtkZt? der Sbanipion ffenz. Siehe Tirku " ''Utt. 6Ij:r.t;nt:rUs::i ' - f i Staap- und Schielaugen werden positiv in wenigen Minuien schmerzlo geheilt, jnder soUten bchandett werden 9 lange ?ie sehr jung siiid. " Wunde ugrn. ia'n.ade. wässezige uac. m senkatarrh. Taubheit. iln& im Ohr: alle heilda ren ugn. Ohren-, yuieu nnd Oalteiden werden nch einer neuen, verbesserten Vtethode scher;lod kurict. Brillen werden für jedeö Auge speziell angefertigt. ' Vas send für Lurzüät oder Zernfit, fliwacbe oder kigmatlsche Augen. - Künstliche 2liigciit ' , TaS reickhalticfte rlisorttment im L tutn. XU selben nievven odne Tctiieidcn schmer4S cinft-' sekt. galten die Benrgnna unk dae'Auskbe des narüllicken Auges, rciie irüi;ia. Sprechstunden von 9 Uhr Morgens bis 4 Uhr Abendö. - Konsultation frei.
I
I
CtSSSL ' t rfV jg Sav M!- I I' i VA . fSV i-V fM
im
trt&
n ii
lan -VIX
', WgZWs ! c
RcdS
s & l 1 Ji jr' fijrff iß J.L j t O t 3 C J jt ' C " C J J " tt C 1 l;;;;;;;:fl;s;:lais::;:
l
V
i&'ZPüjmj? r rr
j... " 'x
