Indiana Tribüne, Volume 16, Number 310, Indianapolis, Marion County, 29 July 1893 — Page 2
Andiana Tribüne.
Erscheint -füglich und Sonntngs. Die tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger Cent? per Woche, die SonntazS-.TrtiSne- 8 Cents per Woche. Beide zusammen 15 Ernt der KS EentS per Monat. Per Poft zugeschickt in Vor auöbezahlung f.' per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 29. 3uli 1893 ins ves Pene srunve. Der Boden der Weltmeere enthält r. . ern . t . o , 3 r s c n i noaj cjai (arnc, tuu muu cu'' der großartigsten Fischerei-Ausstellung nicht finden kann. Besonders scheint dies von den Tiesen des Stil len Oceans zu gelten, welche noch viel weniger erforscht sind, als diejenigen des Atlantischen Meeres. Die Regie-rungs-Bermessungen, welche behufs Anlegung einer Kabellinie zwischen der californischen Küste und den Ha-, waii-Inseln vorgenommen wurden (übrigens wird unsere Regierung die Kabelverbindung wahrscheinlich nicht herstellen), haben auch allerlei mixt würdiges über das Bett des Stillen Oceans, seiner Gestaltung und seinem Inhalte nach, enthüllt. Nachstehend sei Einiges aus den bis jetzt vorliegenden Berichten der Bundesdampfer Thetis" und Albatroß- mitgetheilt: Das zu legende Telegraphenkabel wird von der Salinas-Landungsstelle, in der Bay von Monterey, westwärts nach Honolulu gehen. Bon der californischen Küste aus führt dort eine tiefe Schlucht in den Ocean hinaus, und durch diese ...wird der Kabeldraht aehen, bis er, in einer Entfernung von 15 Meilen von der Küste, anderthalb Meilen tief unter der Wasserfläche liegen wird. Dann senkt sich der Gründ allmälig, bis er, etwa 200 Meilen westlich von der californischen Küste, nahezu drei Meilen tief liegt. Weiterhin geht das Kabel, über eine weite und so glatte Ebene, daß man ohne das Wasser bequem mit einer Kutsche hindurchfahren könnte. Aber in einer Entfernung von 670 Meilen -kommt plötzlich ein riesiger Berg, welcher eine Höhe von zweieinhalb Meilen hat. Das Kabel umgeht diesen Berg (über welchen immerhin noch Wasser von einer halben Meile Tiefe fließt) von der südlichen Seite. In allen Weltmeeren finden .sich solche ertrunkene" Berge; aber dieser ist ganz besonders bemerkenswerth. Ohne Zweifel ist er vulkanischen Ursprungs. Ohne Vermessungen wüßte man von seinem Vorhandensein noch heute nichts. Iln der westlichen Seite dieses Verges senkt sich der Meeresgrund wieder beinahe drei Meilen, und etwa 600 Meilen westlich von dem Berg-Unge-thüm beginnt wieder eine Vertiefung, bis hinunter zu etwa dreieinhalb Meilen. Aber 200 Meilen -östlich von Honolulu stoßen wir wieder auf einen Hügel, dessen Gipfel anderthalb Meilen unter der Wasseroberfläche liegt. Ans der anderen Seite geht es abermals tief hinunter, und gar nicht weit von den Hawaiischen Inseln haben wir wieder eine Oceantiefe von mehr als drei -Meilen. Die Hawai-Jnseln sind weiter nichts, als erloschene Vulkane, welche ursprünglich aus dem Meeresgrund jäh aufschössen. Dieser Meeresboden ist meistens mit dickem Grundschlamm bedeckt, aus den fein zerriebenen Niedersätzen bestefcenb, welche durch die Flüsse aus dem Land in den Ocean geführt worden sind, sowie aus der Unmasse beinahe mikroskopischer Schalenreste der bekannten Foraminiferen und Globigerinen, niedere Organismen, welche in unzähliger Menge in der Nähe der Wasseroberfläche leben, aber im Sterben wie ein fortwährender Regen nach dem Boden zu sinken. Aus den Ablagerungen ihrer. Schalenreste haben sich zum großen Theil auch alle Kalkbetten der Welt gebildet. Viele Untergattungen diese? Familie zeigen unter dem Mikroskop die schönsten und mannigfachsten Gestalten, z. B. alle phantastischen Formen, welche die Glas -. Kunstindustrie hervorbringt, auch junge Pilze, FeuerwehrmännerHüte, Ananas-Formen, Bretzeln etc. Eine andere Art Grundschlamm, welche mit den Meßapparaten des 5116a troß und der Thetis" an die Oberfläche gebracht wurde, besteht Hauptsäujijch aus den Schalen der unter dem" Namen Pteropoden bekannten Weichthiere, welche bis zu einem Zoll lang werden. - Wieder eine Art betteh! vorwiegend aus den Ueberresten der Diatomeen, fast mikroskopischerPflanzen mit glasartiger Schale. Die Leichen- aller dieser Lebewesen, die, wie gesagt, ununterbrochen zu Boden sinken, bilden eine Art or ganischen Schleim, der noch vor wem gen Jahren sogar von gelehrten Forschem für eine fehr niedrige Lebens form gehalten und Bathybius" oder Tiefleben getauft wurde. Heute aber weiß man, daß man es hier einfach mit einem Urbrei zu thun hat, welcher in einer dünnen Schicht über den ganzen Grund des des Oceans verbreitet ist. Thierische Lebewesen, die sich dort nähren brauchen sich nur in dem Stoss zu wälzen, um Alles zu erhalten, was sie bedürfen Ihrer' Färbung nach ist die Mischung von Grundschlamm und Schalenresten bald b'.äunlich-grau. bald grünlich, und durch andere Beisätze entsteht e.ücs rother, grauer und chokoladefarbener Grundlehm. , Für die Haltbarkeit eines Kabeldrahtes ist es nun gar nicht gleichgiltig, auf welcher Art Meeresgrund er liegt. Die oben -beschriebenen Arten Grundschlamm sind die geeignetsten für das Kabel, 'da' sie am meisten von den Stössen frei sind, welche die Hülle beschädigen. .' Ja, sie schützen das Kabel geradezu, das sich bald ganz in sie xinbettet. Indeß findete d:r Glo-
bigerinen-Grundschlamm nicht in gr'ö ßerer Tiefe, als etwas unter drei Meilen, und der PteropodenSchlamm gar nur bis einer Tiefe von ein dreiviertel Meilen. Tiefer können diese zarten schleimigen Schaler, nicht sinken, da sie der auflösenden Wirkung des Seewassers eine Folge freigewordener Kohlensäure nicht lange genug widerstehen können. Man hat bei den Vermessungen auch sehr interessante Beobachtungen bezuglich der Temperaturen der Tiefe gemacht. Tiefer, als eine Meile, ist dieses Wasser außerordentlich kalt und bleibt im Sommer, wie im Winter, nur seh? wenig über dem GefrierPunkt. Das ganze Leben in der ungeheuren Wasserwüste, welche der Stille Ocean genannt wird, entfaltet sich entweder in der Nähe der Oberfläche oder auf dem Grunde. Die Fische der Tiefe können nur unter dem gewaltigen Wasserdruck leben, dem sie unausgesetzt unterworfen sind (in einer Tiefe von drei Meilen mehr als zwei Tonnen aus jeden Quadratzoll!) Die Gewebe und sogar die Knochengerüste ihrer Körper smd darauf eingerichtei; Alles ist an ihnen nur sehr lose, und wenn sie an die Oberfläche gezogen werden, und der riesige Was serdruck nachläßt, sind sie weich und breiig, mit weit heraustretenden Augen; ja manchmal zerplatzen sie geradezu. Solche Gattungen fleischsressender Fische, wie sie in den Tiefen des Oceans vorkommen, sind an der yberiläcke ' aaiu unbekannt. All, dieje unheimlichen Gejchopse der Tief: sind so schwarz wie Tinte. Manche sind vollkommen blind, andere haben ungeheure schielende Augen. Jede Gattung wird von der nächstmächtigeren Gattung aufgefressen oder verschlungen; denn es gibt kein pflanzliches Leben, von dem sich diese Wesen erhalten konnten, nicht einmal Seegras; dringt doch auch in diese Tiefen nie der entfernteste Strahl Sonnenlichtes! Hie und da kann man Wesen gewahren, welche Pflanzen gleichen; man glaubt schwankende Stengel und Blumen zu seh?n; aber das ist einfach eine Täuschung. ' Die thierischen Lebewesen in diesen Regionen sind auch der heutigen Wissenschaft noch meistens unbekannt! yankee-lkinftub in Mexico. Neuerlichen Angaben zufolge ist der geschäftliche Einfluß des Amerikanerthums in Mexico in raschem Zunehmen, und steht man dort mit großerem Vertrauen, als je, die Amerikaner Capitalien anlegen. Auch die Art der Betheiligung Mexicos an der jetzigen Weltausstellung zeigt, daß die Mericaner sehr darauf aus sind amerikanisches Capital heranzuziehen. Das ist nicht so selbstverständlich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Lange Zeit war es mit diesem Einfluß man swak". Es herrscht do?t großes Mißtrauen gegen die 2)cn.W und zu verwundern ist, das riiSs., wenn man an die früheren Reibereien zwischen den beiden Ländern und an die Thatsache denkt, daß früher der typische Amerikaner in Mexico fast ausnahmslos zur Grenzer-Gattung" gehörte. Die Vollendung der BahnVerbindungen zwischen beiden Ländern brachte indeß andere Klassen Amerikaner dorthin. Jenes Mißtrauen besteht zum Theil noch immer, lst aber unverkennbar im Aussterben. In den drei Jahren, welche mit dem December 1892 abliefen, erreichten die amerikanischen Geldanlagen in Mexico die stattliche Summe von $345,310, 000. während in derselben Zeit die britischen Anlagen nur Z213.500.000 betrugen. Und doch ist es noch nicht lange her, daß die britischen Geldanlagen in Mexico den amerikanischen weil voraus waren. Entwickeln sich die Geschäjtsverhältnisse in derselben Richtung weiter, so werden sehr bald die Amerikaner mit ihrem Capital die leitende Stelle dort einnehmen. . Das amerikanische Capital ist dort hauptsächlich in Bergwerken und in Eisenbahnen angelegt. In die ersteren wurden in den letzten drei Jahren nahezu 84 Millionen Dollars amerikanisches Capital gesteckt, und nur 23 Millionen britisches. In den Eisenbahnen ist der Unterschied noch größer: über 126 Millionen Dollars ame rikanischeS Civital gegen etwa 2G Millionen britisches. Dagegen haben sich die Evgländer bis jetzt mehr aus Grundeigenthums-Anlagen und Colonisationspläne in Mexico geworfen. Auch in merkantilen Unternehn:ungen stehen sie dort noch immer obenan. Im Fabrikwesen aber und in materiellen Verbesserungen habcn wiederum die Amerikaner dort bedeutend mehr Capi tal angelegt, als die Engländer (ungefähr zwölfmal so viel), f Das Vorwiegen des amer'.kanischen Einflusses auf so wichtigen Gebieten, wie es die genannten sind, und der immer engere persönliche Verkehr können nicht verfehlen, auch auf andere Gebiete ihre Wirkung zu üben und auch die Handelbeziehungen zwischen Mexico und den Ver. Staaten weit günstiger zu gestalten, als sie bis jetzt noch sind. Der so oft angedeuteten Gegensatz zwischen dem angelsächsischen Wesen und dem Spanisch-Amerikanerthum läßt sich ebenso gut überbrücken, wie jeder andere, und den heutigen Mexikanern fehlt es am guten Willen hierzu wahrlich nicht. Cltigl tt Ouvs".
Man schreibt der .Franks. Zeitung-: Gestatten Sie mir, die geflügelten Worte, die im verflossenen Reichstag gesprochen worden sind, zu Nutz und Frommen humorfroher Leute zusam menzustellen. Beginnen wir mit dem BundeZrathZtisch. In unserer Mappe befindet sich ein AuZspruch des Herrn v. Stephan: .Unser Telephonwesen ist ein Kind, das noch in den GeburtS wehen liegt. . . . . Ihm reiht sich Herr Director ttayser würdig mit dem Sae : an: .Weftasrika war früher das ; Schmerzenskind der Branntweinaus- ' fuhr aus dem Kapland." Was nun die aeflügeUen Worte . M .n Reiben
oer Aogeoroaelen anbetrtfjk, o sin) die bekanntesten die vom Abg. Meyer: .Das Bier, das nicht getrunken wird, hat seinen Beruf versehlt",und das des Nenommirbauern Lutz: .Das Schwein ist die Viehzucht deZ kleinen Mannes". Herr teert sagte SsterS: .Wenn dies in diesem Falle der Fall ist-; Herr Träger sagte: .Es gibt Dinge, die in der atur dcr Sache liegen-, Herr Schmidt-sachsen: .Dieser springende Punkt muß zur Sprache gebracht wer-den-; Herr v. Miroach: .ES steht ein idealer Hintergrund aus dem SpieleHerr Stoecker, von der Abgrenzung der Gebiete für die Missionen in Afrika sprechend, rief begeistert: .Die Missio. nare haben Millionen von lebendigen Chripentindern geschaffen-. (11. Fe. bruar 1890.) Herr Hammacher sprach von .Steuergesetzen, die in die Leidenschaften und Vorurtheilc der Menschen eingreifen-. Herr Mar quardsen warnte am 23. Januar 1890 (beider Schweinedebatte): .Man soll das Kind mit dem Bade nicht nach der sanitären Seite hin ausschütten-. Herr Bebel sprach am 4. Mai 1690 von einer .Fabrik, die sich aus 3 hohe Roß setzt-. Herr v. Cunq meinte, seine nationalliberalenFreundk sträubten sich bis zu einem gewisser Grade-. Herr Gutfleisch sagte aw 14. April 18.0: .College Singer ha. mit einem eigenthümlichen Beigeschmac' betont " Vom Anlande. G e tv i t t e r ft it r m e kommen häufiger in Java als in irgen) einem anderen Lande vor. Man schätzt die Zahl der Pferde in der Wclt auf 02,050,000, die Zahl dcS Äiildvichauf 195,150.. 000 und der Scbafe auf -434,500,000. Der Walfischfang in den .Gewässern des südlichen PolarmeereZ lhnt ftch nicht. Nordkapern, See Hunde und S.elöwen sind . hingegen zahlreich. Die Wasserlilie wird in einigen Theilen Indiens als Nah rungsmittel gebraucht. Die Frucht einzelner Arten, die massenhaft in den Seen von Kaschmir wachsen, enthält viel Zuckerstoff und schmeckt wie eine Hickorynuß. Kaum glaubliche Berichte über infame Behandlung haben die kürzlich in New Po:t mit dem englischen Dampfer .Red Sea- von Bremen an gekommenen und nach mehrtägiger Zu rückHaltung in Qua:antäne auf ElliS Island gelandeten Paisagiere abgestattet. Cs waren 427 ander Zahl und sie befanden sich in bcdaueenSwerthem Zu stände. Schlame Seligmann erzählt, dab er 84 Rubel ($03) für seine Ueber fahrt bezahlte und dafür Passage in der -weiten Cajüte erwartete. Statt dessen nnhte er sich mit dem Ausenthalt und d Biköstigung im Zmischkndeck be gnägen. Achnlich sei es noch vielen anderen Passagieren ergangen. Die den Leuten verabreichten Speisen seien zum Verhungern gewesen nnd hätten auS trockenen Crackers bestanden und einem bitteren Getränke, das Kaffee vorstellen sollte. Mehrere Frauen seien vor Hunger ohnmächtig geworden. Außerdem habe man die Auswanderer gezwungen, zu arbeiten und sie auSge peitscht, wenn sie sich dessen weigerten. Einer gleichen Behandlung sei man theilhastig geworden, wenn man Was ser zum Waschen verlangte. Einer, der etwas kühner war, wie die übrigen, ging zum EapitSn und forderte Was ser, wofür er die nächste Nacht in Eisen gelegt wurde. Die Schlafstellen seien abscheulich gewesen und wer nicht im Schiffsraume untergebracht werden konnte, mußte auf Deck schlafen. In Bezug auf die Einstel lung' der Pensionszahlungen an EhaS. Dean Long. einen Richter des höchsten StaatsgenchtS von Michigan, der einen jährlichen Gehalt von $7000 und da neben .wegen vollständiger Hilflostg keit, welche seine beständige Abwartung durch eine andere Person erheischt-, vom Onkel Sam eine Pension von 872 bezicht, hat der zweite HilfS-PensionS commissär Bell dem Staatsfecretär des Innern einen Bericht vorgelegt, der ein eigenthümliches Licht sowohl auf den .hilflosen- Pensionär, als auch auf den sattsam bekannten früheren PensionS commiffür Tanner wirft. Nach BellS Bericht ift der Emp'ünger der Pension feit dem 21. März 164, an welchem Tage er seine erste Application machte, überhaupt nicht mehr ärzt lich untersucht worden. Damals wurde ihm eine Pension von $30 monatlich gewährt, weil er im Kriege den linken . Arm oberhalb des Ellbogens verloren, sowie eine Schußwunde in die Hüfte erhalten hatte. Im Sommer desselben Jahres erhielt Lsng eine Er Übung der Pension, sodaß sie hinfort 850 betrug. Dabei blieb eS denn bis zum Juni 1889. Damals war eben .Korporal- Tanner zum Chef deS Pen. sionZamteS ernannt worden. Er hatte es sehr eilig mit der Erhöhung .von Pensionen im Allgemeinen, ganz be sonders aber mit der Long'S, denn, ohne daß ein entsprechendes Gesuch von dcmi?:b?n ' gemacht worden und ohne de Zrztliche Untersuchung tzorauf gegun wäre, ordnete Herr Tanner ohne Weiteres an. daß die Pension auf 572 erhöht werde. Gleichzeitig wurde Long nachträglich die Z50 Pension vom 4. Juni 1874 ab bewilligt, so daß er ein hübsches Sümmchen an Rückständen einstrich.' Die Erhöhung der Penston konnte auf Grund der damals erlasse nen neuen Gesetze geschehen, jedoch hätte Long zuvor ein eutivrechendeS Gesuch einreichen müssen. Äichter Long scheint aber doch noch nicht recht zufrieden ge wesen zu sein, trotzdem er so ein schönes Stück Geld nach dem anderen einftrei cden konnte und ' zwar Alles ohne sein Zuthun. Erging hin Und schrieb einen Privatbrief an .Korporal- Tanner, in welchem er um Rückstände von Monat lich 525 vom 4. Juni 1866 bis zum 4. Juni 1872 und $31.25 per Monat vom 4. Juni 1872 bis zum 4. Juni
1874 bat.' Dieiem Gesuch wurde von Tanner schleunigst entsprochen die gesetzlich vorgeschriebene Applikation . war natürlich nicht nothwendig. Durch , v: oM.r:iai :.. t i uic .vycnciuui -furnier 9 gai tiuci i Sam damals 56912.94'an Rückständen ? an Herrn Long, der ein JahreSgehalt ' V0N H700Y bezieht. teMt pitM
,agC ohne daß man cn die gesetzlichen Formalitäten, wie (n Gesuch se.tenS des PenstonärS gcdat hätte. Der bekannte schwinde l buberische Messias chweinfurth auS ::!ockford. Jll.. bat jet die Kentuck. 'sche Stadt Lc ington mit einem 'weighimml UgUat. Dieser befin det sich in ein"m alten hübsch ausge statteten Hause uns mehrere angesehene reiche Frauen sin) seinem (5 höre der Engel beigetreten. Die Oberleiterin dieses Zweighimmel, Frau FranciS, ist eine grundgcschcidle Frau und liebt es, mit Gcistlichcn über rellgiöse Satzungen zu dcbuttircn. Die W?ider halten täglich in Ceheimniß gehüllte Gottesdienste ab, in denen sie die freie Liebe für eine Hauptsatzung ihres Bekenntnisses erklären. .Nach 'ihrem Ausspruche ist Schweinfurth ein bevor zugteZ Wesen, das nichts UnheiligeS thut. Die täglichen religiösen Uebün gen werden in einem Raum des oberen Stockwerk's abgehalten, wo eine Art Altar errichtet ift. Die Wände sind mit Schmeinfurth'S Bilde, dem eine Art göttlicher Verehrung erwiesen wird, sowie mit bildlichen Darstellungen des Rockford'er Himmels geschmückt; darun ter befinden sich die von den angeblich von dem Rockjord'cr heiligen Geiste erzeugten Kinder. Das älteste dcr letzte ren wird Prinzessin Myrtle genannt und ist die Tochter der Jungfrau, Frl. Melden, welche in besagtem Himmel eine groe Rolle spielt; die beiden an deren Kinde? find Prinzessin Bertie und Prinz Ariel, d:r .Prinz von Da vid'S Haufe-. Die Mutter dieser bei den Kinder ist eine Frau Tuttle, die mit ihrem Manne in dem Rockford'er Himmel wohnt. Andere Bilder zeigen die 30 Engel bei der HauS und Feld arbeit. - Dem Pernehmen nach liefert die verwittwete Frau Joseph Anderson daS zum Unterhalte des neuen Him melS erforderliche Geld. Sie soll be ikitS über 10.000 Dollars dafür auS gegeben haben. Ihre Verwandten sind über ihr Betragen außer sich. Frau Levinu RickettS, eine Predigerwittwe, hat ihr gesammteS Mobiliar in den Himmel geschasst und sich dadurch das Mißfallen ihrer beiden Söhne im höch sten Grade zugezogen. Ter neue Him mel in Lezington wird von Schwein furth s Angehörigen .Berg Karmel" genannt. sc un mehr dürfte auch die Krage, welches Gift Doktor Meyer, alias Schäfer bei seinen verbrecherischen Operationen verwandte, entschieden sein. Daß die Angabe, er habe Anti mon benutzt, eine irrige sein müsse, war von vornherein von den Aerzten behauptet worden. Thatsächlich hatte der Verbrecher wohl Ant'mon applicirt, aber nur unter Hinzuziehung anderer Aerzte, um die Untersuchuug von der richtigen Spur abzulenken. Daß Anti' mon sehr leicht in der Leiche Nachweis dar ist. wußle er recht gut. Zur Tödtung seiner Opser wandte er ein sicheres Mittel an. nämlich Digital!, Fingerhutgist. Digitalin ift ein Prä parat, welches aus der Fingerhutpflanze gewonnen wird, und in allmählich verstärkten Dosen eingegeben, Lüh. mung der Herzmuskeln herbeiführt. Dabei bleibt nicht die geringste Spur von dem Gifte im Körper zurück, indem die Verdauungsorgane dasselbe voll ständia abiorbiren. Teutsche oealnachrichtttti
Provinz Westfalen. t In Paderborn der Lehrer Leopold !örede. Seinen Verletzungen erle zen ist der ttarousselbesitzer R. Heit mann von Schwerte, welcher von einem sciner Wagen überfahren wurde. Die Eisengießerei der Firma .Siegener Eisengießerei- ln Marienborn ist nie oergedrannk. Auf dem neuen Schacht oer Zeche .Nordstern- bei Horst wurden . kin Ausseher, ein Trittetsührer und zwei Bergleute durch einen Schuß theils zur Unkenntlichkeit zerschmettert, so daß diese fünf Mann in's Kranken HauS gebracht werden mußten. Einer, Namens Hoff aus Gladbeck, ist auf dem Transport seinen Wunden erlegen. In Werk wurde die Ehefrau Pedder in die Ewigkeit abberufen. Am nächsten Morgen folgte ihr der Ehemann in den Tod nach. Rheinprovinz. f Der Fabrikbesitzer Wilhelm Anto.z Hospett, früher langjähriges Mitglied des Stadtverordneten Eolleglums m Köln. Ferner Geheimer Regierung? und Oberbaurath a. D. Herman Lohse. f Der frühere Stadtschulinspector . Charge und der OberLandesgenchtS rath Balthold von Adelebfen. f In Aachen Juftizrath RüttgerS. Die Frau des Kaufmanns Simon in Alten kirchen ist wegen Brandstiftung verhaf. tet worden. Königreich Sachsen. In Schönhaide i. B. hat der Bür ftenmacher Albin Fuchs fein Mädchen von H Jahren erdrosselt und seinen 8jährigen Knaben mittelst Durchschnei den der Kehle gelobtet. . Sein drittes Kind, einen 12 Jahre zählenden Kna ben, lockte er unter , der Vorspiegelung an den sogenannten .schwarzen Teich-, sie wollten da zusammen Fische fangen. Ter gräßliche Vater suchte aber als bald den Jungen zu ertränken. In folge von dessen Hilferufen kamen jedoch Leute herbei und diese Mordthat blieb unvollendet. Fuchs und seine Frau, die Stiefmutter der Kinder, wurden verhaftet. In .der Werner'schen Sandgrube in Wilkau würde der jetzige Besitzer August Feustel von einer nie dergehenden Sandwand verschüttet und aus der Stelle getödtet. f Der Be sitzer und Collator der Herrschast Wol kendurg, der österreichische Kümmerer und Major a. D. Graf Karl Friedrich von Cinsiedel Wolkenburg. In Zittau ist das Haus des Gartenbesitzers Pitzeck bis auf die Grundmauern nie dergebrannt. Der Eigenthümer, der noch einmal in das brennende Gebäude eingedrungen war, konnte nur als Leiche herauSgefchasst werdm. Ter I4 Jahre alte Sohn des Zimmermei fterS Ernst Englert in Zschopau ver suchte seiner Mutter dadurch einen .Schreck, einzujagen-, daß er seinen Kopf auS'Unsinn in eine Schlinge ' steckte. Leider vermochte sich aber der Knabe nicht mehr aus seiner Lage zu befreien; du bedauernswertben Eltern
fanden denselben bereits erstickt vor. An einem Neubau in Zwickau brach in '
Höhe des dritten Stocks das Gerüst und der Maurer Eichhorn und ein Klemp nergehilfe stürzten 15 Meter hoch herab. Eichhorn wurde todt aufgehoben, wäh rend der Klempner nur leichtere Ver-! letzungenerlltten hatte. Königreich Bayern. München: Der in Traustein verstor bene Privatier Merz hat die Stadtgemeinde München als Universalerbin seines 70,000 Mark betragenden Ver mögen eingesetzt. Frau Babette Müller. Bankbeamtenwittwe, feierte ihren 101. Geburtstag. Die Leiche des PolytechnüerS Max Bayerl, der im Thiersee ertrunken war, ist vom Ham burger Taucher Flint aufgefunden. f Bankbeamter Friedrich Eder, Gehei mer Rcchnungscommissär JustuS Teit meyer, ehemaliger Gemeindebevsllmachtigter Franz Paul Lang, Frau Maria Moser. Tirector Gustav Bernhard Wagner, früher bei der Mühlbaugesell schajt Seck in Darmftadk-, zuletzt in Augsburg, hat zum Schaden ruäni scher Firmen einen Betrag von 40,000 Francs unterschlagen. Bei seiner Ver Haftung verletzte er sich durch zwei Schnitte lebenögesährlich. Ein Ge witter hat in Banz kürzlich fürchterlich gehaust. In den Schloßgedäuden und Privaträumen wurden bei 100 Fenster scheiden zertrümmert. Die Gewalt der Schlossen war derartig, daß selbst die an den Fenstern der Petrefaktensamm lung stehendenGlaSkästen zertrümmert wurden. Der Blitz schlug in den Kirchthurm und in nächster Nähe mehr malS ein, jedoch ohne Schaden. Die Gärten sind vollständig verwüstet, Ge müse und Pflanzen zerschlagen. In PhilipoZruhe beim Ercmitaa l?ark stach der Arbeiter Christian Kraue, weil er auf sie eifersüchtig war, seine Braut Söhnlein nieder und verletzte deren Mutter leicht. Krauß wurde verhaftet. Königreich Württemberg. Stuttgart: f Pastor Paul Ed. Gott' heil, Missionar der britischen Juden MissionS Gesellschaft. Oberroßarzt Dieterich vom 19. UlanenRegiment. Kaufmann Karl Hinderer wurde wegen Vergehens gegen die Sittlichkeit zu 7 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die Ausgrabungen unter Leitung des Gymnafial'Di'rettorS Dr. Ernst Kapf in Eannstadt förderten neuer dingS einen gut erhaltenen und wieder verwendbaren Schöpfbrunnen römi schen Ursprungs zu Tage, der auf zwölf Meter Tiefe ausgeräumt wurde, wobei die noch wohl erhaltene Kette und Hacke des Ziehbrunnens, smie andere römi sche Gerätschaften zum Vorschein kamen. f Oberwagenmeister Josef Fistmann in Eannstadt. Im Hause des Weiß und WsllwaarenhändlerS Andreas Rümelin in Ebingen war ein kleines Schadenfeuer auSgebrochen, das bald bewältigt wurde. Trotzdem nahm sich Rümelin den kleinen Verlust so zu Herzen, daß er sich ncch während des 'euerS in seiner Kammer erhängte. In Ellwangen feierten in den letzten Wochen 7 Ehepaare ihre silberne Hochzeit. Ter Oberstlieutenant a. D. v. Moser in Freudenstadt wurde aus der landwirthschastlichen Ausstellung in München von einem der dort ausgestellten Pferde so unglücklich geschlagen, daß er den Folgen dieser Verletzung er legen ist. Profeisor Bierman in Gmünd feierte sein 25iährigeS Dienst jubiläum als Zeichenlehrer und als Visitator der ForldiloungSschule. Großherzogthum Baden. In Säckingen wurde unter reger Be theiligung inSbesonders seitens der Vereine aus dem Wiesenthal der 2. Gausängertag d?s Oberheinischen SSn gerdundes abgehalten. Prächtig wäre die Häuser geziert und beflaggt; die Einwohner hatten wieder alles aufge boten, das Fest zu verschönern. Die Gesangsauffübrung fand in der neu erstellten Turnhalle statt, die sich für solche kleinere Feste als ganz zweckdien lich erwieS. Als Preisrichter fungirten Seminarmusiklehrer Gageur aus ffarls ruhe, Musikdirektor Grimm aus Schaff hausen und Reallehier Lameroln ciu : Scbopsbeim. Der Sei hau rpieista Holmann in Siegelsbach war mit Ut nein Reffen in einem Steinbruch beim Sprengen mit Steinen beschäftigt, aU unerwartet eine Äteinmand hcrabstürzle und Hzfmann so unglücklich traf, daß er sofort eine Leiche war, der Reffe er litt schwere Verletzungen, befindet sich aber noch am Lcbcn. Vor einigen Tagen war der Flaschner Robert Korn Engelswies in Qberlauchringen auf einem Dache mit Anbringen einer Was serabzugsrinne beschäftigt. Dabei stürzte der junge Maun in die Tiefe und erlitt so schwere innere Verlegungen, daß er starb. In Urloffen sind scheuer und Wohngebüude der Wittwe Knosp vom Blitze in Brand gesetzt und ein Raub der Flammen geworden. Der Ge sammtschaden beläuft sich auf etwa 6500 M. In einem Anfall von Geistesstörung stürzte sich die Frau des Landmirthes Schädle? in den See bei Steißlingen und ertrank. Neulich suchte bei einem Gewitter das auf dem Felde beschäftigte Ebepaar Hilpert von Sulzbach Schutz unter einem Baume. Bald darauf schlug der Blitz in den Baum und tödtete daS Ehepaar sofort. Aus der Rheinpfa lz. In Göllheim stürzte der dem Wag nermeifter Angst gehörige Neubau theil weise ein, zwei Arbeiter, Grauer von Rüssingen undHambel von tterzenheim, mußten schwer verletzt nach Hause ge fahren werben, während einige andere leicht . verletzt wurden. Ter .Freien Radfahrer Vereinigung Kaiserslau tern- ist es gelungen, eine Velociped Rennbahn zu bauen, die allen moder nen Anforderungen entspricht. Dieselbe wurde feierlich durch ein großes Ren nen eingeweiht, dem fast die ganze Stadt und Umgegend beiwohnte. Zum Bürgermeister wurde in Kerzen heim Wirth Friedrich Brubacher II. ge wühlt. In der Grube Frankenholz in Mittelbezbach erfolgte eine Explosion schlagender Wetter in dem 450 Meter tiefen Schacht 2 bei einer Tiefe von 339 Meter. Die Verunglückten, 14 an der Aayl, wurden 30 Meter weit -von der ErplosionZstätte weggeschleudert. ' Lrubenleitung und Grubensteiger wa ren sofort nach dem schrecklichen Unglück
am Platz. 'Die Namen der Opser der Explosion sind : Jacob Renning von Martinshöhe, Jobann Mamson von Frankenholz, Heinrich Dietrich von Frankenholz, Johann Hornberger von Kübelberg, Johann Meininger von Kübelberg. Jacob Wemmert von Kü belberg. Michael Engel von Jägers bürg. Jacob Müller I. von Kleinr' Weiler, sämmtlich verheirathet. Johann Bernhart I. von ttleinottmeiler. Lud wig Schütz von Altenkirchen, Adolph Psaff von Altentirchen, Karl Becker IV. von Dittweiler, Rudolph Ludwig von Frutzweiler, sämmtlich ledig. Letzterer war verlobt und wollte in kurzer Zeit heirathen. Der 14. schwer verwundete Braun auS Brücken ist gleichfalls ge storben. Der Militärverein in Neu. kirchen feierte das Fest feiner Fahnen weihe. An dem Festzuge betheiligten sich 17 auswärtige Vereine, darunter 15 mit VercinSfahnen. Die Begrüß, ungsanfprache hielt Adjunkt Schäfer, Fahnenbraut war Elise Messmg. Der Waffenbrüderrerein Olsbrücken beging unter Betheiligung von 15 auswärti gen Vereinen das Fest seiner Fahnen weihe, und nahm dasselbe den schönsten Verlauf. Die Weiherede hielt Direktor Brimmer von Kaiserslautern. Der Winzer K. MedicuS in Wachenheim ist während der Arbeit auf dem Felde, wahrscheinlich in Folge der großen Hitze, erblindet. Alpenprovinzen.
Graz: Ter Brauermeifter der Herren Brüder ReinigbauS, Herr Josef Hollunder, ' feierte mit Frau AgneS Hollunder seme silberne Hochzelt. DaS Schloß Neubeuern ist abgebrannt. Odzwar der größere Theil der Gebäu lichkeiten in Äsche sank, ist es doch ge lunqen, fast alle Kunstschätze in Sicher heit zu bringen. f Oderlieutenant int Tiroler JägerReglment, Karl Rlt ter Watteck von Hermannöhort, ferner Marie Rulitz, Advokat Dr. Josef Baltl. Der aus Wien flüchtige Secretär des Tänzer'schen OrpheumS Ritter v. Gyra wurde in Marburg. Im Kohlenbergbaue bel SkallS lst jüngst durch Anfahren eines GaSsackeS cm schwerer UnglückSsall entstanden. Fünf ttnapven wurden getödtet, fünf schwer und fünf leicht verwundet. Einer wird vermißt. f In Steyr Fleischhauermeifter und Hausbesitzer Johann Adel. Böhmen. Vor Kurzem brach in dem Orte Wer nersreuth ein Feuer aus, welches das der Krugsreuther und Schönbacher Linie der Grafen von Zedtwitz gehörige Schloß, dann ein WobnhauS und zwei Scheuern vernichtete. Das Schloß war von mehreren Parteien bewohnt und befand sich in demselben auch die dritte Klasse der Volksschule. f In Wiesenthal der Bürgermeister Franz Panzner. In Teplitz wurden durch einen bei dem Tabakverleger Herrn gürth ausgebrochemn MagazinSbrand mehr als 20,000 Stück Cigarren und 50 Ballen Tabak im Werthe von 13,. wvs i. wiwv. m if m Unter denOddFellvwS wob' bekannt. rr a . JC4-4 Julius Grummann, der Jahre lang über das Odo Felloros (sebauoe die Aussicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesi gen Ante vom Bruch kurirt. Die Bollstän digkeit seiner Heilung drückt Herr Grummann in folgender Weise aus : Indianapolis, 24. MSrz, 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1831 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Ami. Novnnber wurde ich als kurirt be trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, Custodian des Odd Fellows GebäudeS. Nordost Ecke Pennsylvania und Wash. ington Ctr. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 Jahren ein praktizirmder Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten S Jahren die iwrirung von Bruch ni? Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Lamph'ete frei. Adresse Dr. Nott, Rupture Cure Co., 20 West Washington Straße, Indicnapo'is, Ind. Standard Nah Maschinen bei Wm. Kaiser, 656 Virginia Ave. Schön und rein Soll das HauS stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schniedel 420 Ost McCarty Str. Drahtnetzthürcn alle Größen, Drahtnehfenster von 25 Cts. aufwärts, Drahtneh billig. Englisches Dinnerservice von 100Stück $6.19. Rsntsch's Porzellan Store, No. 196 Virginia Abenue. Eis ! Eis ! Bestes Lake Eiö. Billigste Preise I Telephon 949. X. CAYLOR. Jno. A. Kutsch, Z5brikat und Händlerin Vferde-Gefchirren S tteln. Zügeln, Peitsche, kämme. Bürpen k. separat werde gut u. prompt aufgeführt No. 263 Massachusetts Avenue. Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben. 4t Die zunehmende Prari deS Dr. Barker, deS Augen dnd Ohren AriteS, zra?g idn, nach greurreu Räumlichkeiten umzuztelea. iv mie thete deshalb die Räumltchkeuen im z,v,lkn Stock de Jron lock-, 11H W. Washington Str., nZchst Bomen'Merril! Co'ST-sür sünf Jabre. ma er auSaez. lchnet? Oiftcen eingertkek hat für die edandluna'von Avae. Obr. Raie und LalS und dir nfertigung von itlle, künstliche gen und die eradcftellung von Schielugen,fo wie die Operation zur Entfernung des Star vor,unkhme, zu Vreiseu für lle- erreichbar. lt,UNo tret ub Jeder ewgeladt.
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