Indiana Tribüne, Volume 16, Number 310, Indianapolis, Marion County, 29 July 1893 — Page 1
G A V . i ?y ."V sVO rN s IA I A lp l ly J ' ' , . ' v k O W W W 4 ty u Jahrgang 16. Office: No. 18 Sud Alabama Strahe. o. 310 Indianapolis, Zndiana, Samstag, den 29. Zuli J893.
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Editorlelles.
Im englischen Parlament kam es gestern zu einer allgemeinen Keilerei. Schlagende Argumente an Stelle der vielen in den Parlamenten ubll chen faulen Argumente sind allerdings eine Abwechslung, aber schön ist diese Abwechslung gerade nicht. Welcken Wertb man immer der amerikanischen Freiheit beimessen will die Freiheit, sich zu blamiren, oder sich lächerlich zu machen, ist unbeschrankt Fanden wir es schon lächerlich, dem spanischen Herzog von Veragua besondere Ehren zu erweisen, ja förmlich vor ihm aus dem Bauche zu rutschen, trobdem er ein ganz unbedeutender Mensch ist, so finden wir eS noch viel lächerlicher, einen Fond für ihn zu sammeln und ihn zu pensioniren, bloß weil er ein Abkömm'.ing eineS Mannes ist, der sich vor vierhundert Jahren ein Verdienst erworben. WaS kann der Herzog von Deragua oasur, oap ColumbuS vor 400 Jahren Amerika entdeckte ? Vom amerikanischen Standpunkte auS sollte nur Derjenige geehrt werden, der selbst etwaS leistet, die Ehre, die ein Stammbaum verleiht, sollte man in einer Republik nicht kennen. Aber der Amerikaner, der sich embildet durch und durch Republikaner zu sein, hat einen ungeheuren Respekt vor Titeln, und eS war wirklich anwidernd. wie der Mayor von Chicago diesen heruntergekommenen Herzog einmal um'S. andere Mal mit Euer Gnaden" anredete. Man will dem Herzog eine JahresPension von H1500 geben, wozu, die Zinsen zu 6 Prozent gerechnet, eine Summe von I25,000 nöthig ist. Diese aufzubringen, wird der amerikanischen Shoddy - Aristokratie durchaus nicht ehr schwer fallen. .Nun aber kommt ein Bruder dieses Herzogs, der mit echtem Hidalgo-Stolze erklärt.daß er eigentlich nicht einsehen könne, warum man seinen Bruder bevorzug und daß er durchaus nicht, abgeneigt Ware, den freigebigen Amerikanern ebenfalls Gelegenheit zu geben, einige Dollars os zu werden. Zn der That, wir können ebenfalls nicht einschen, warum man den einen Bruder bevorzugt, eS müßte die Nrache denn darin zu suchen sein, daß der Eine ein Herzog, der Andere aber bloß ein MarquiS, der Respekt und oic Bewunderung vor dem Einen. also um so viel größer ist, alS vor dem Anderen. 3m Grunde genommen, geht uns die Sache freilich nicht viel an, denn wenn es Leuten ein Vergnügen macht, ihr Geld verarmten europäischen Adeligen zu schenken, so ist da? ganz und gar hre Sache, gerade so, wie eö unS ja eigentlich nichts anzeht, wenn die amerikanischen Plutokraten aus Titel- und Großmannsucht ihre Töchter an verlumpte europaische Adelige verheirathen, aber man rede unS nicht von der republikanischen Gesinnung oder gar von dem republikanischen Stolze der Amerikaner. Davon ist nichts vorHanden, und wenn morgen der deutsche Kaiser oder der russische Henker, genannt Zar, herüberkäme, die Amerikaner würden vor ihm auf dem Bauche kriechen und ihm die Stiefel ablecken. Drahtnachrichten Inland. We t terau ö sichten. . Für Jndiana : Klares Wetter am Sonntag. (Das bedeutet einen heißen Tag.) Bleibtgeöfsnet. & h i c a a o. 311.. 28. Juli. Um nicht mit dem Befehl deS Richter? Stein in dem Elingman'fchen Falle in Konflikt zu gerathen, hat der Vermaltungörath der Weltausstellung heute beschlossen, die Ausstellung am nächsten Sonntag offen zu halten. Man er wartet, daß die Angelegenheit in der kommenden Woche definitiv geregelt werden wird. . Keine Zahlungsfrist. LouiSville, Kh., 23. 3uli. Eine Anzahl der prominentesten WhiS keyfabrikanten deS Staates haben vor einiger Zeit eine Petition an den Fi nanz-Sekretär EarliSle geschickt, in welcher dieser ersucht wurde, in Anbe
tracht der Unmöglichkeit, im Geldmarkt die nöthigen Summen zur Bezahlung der fälligen Whiökeysteuern aufzutreiben, eine 90tägige Zahlungsfrist zu gewahren.
Der Sekretär Earlisle hat nun hierauf geantwortet, daß er nicht im Stande sei, diese Frist zu gewähren, da . das diesbezügliche Gesetz sehr bestimmt sei und dem Sekretär keine Diskretion in der Sack - zustehe. Explosion. P ittsburg, 28. Juli. Gestern Morgen begab sich M. S. Vanburen mit seinen zwei Brüdern nach einem Magazin in der Nähe von Samples Station an der Pittsburg ä: Western Eisenbahn, um eine Quantität Nitro glycerin zu holen. Der Mann wollte den Sprengstoff zur Oessnung einer Oelquelle benutzen. DaS Nitroglycerin wurde auf einen Wagen gelegt, vor dem drei Pferde efpannt waren. Man hatte bereits einen großen Theil des Sprengstoffes auf den Wagen geschasst, als plötzlich daö Nitroglycerin mit furchtbarer Gewalt explodirte. Häuser geriethen in's Schwanken und die Menschen wurden nach allen Richtungen geschleudert. Von Vanburen's Körper fand man später nur ein Bein. Die Pferde an dem Wagen wurden in Stücke gerissen und der Wagen zertrümmert. Viele Menschen wurden durch fliegende Trümmer verletzt. Dieselben verden aber mit dem Leben davonommen. Vanburen war 25 Zahre alt und verheirathet. Seine beiden Brüder entkamen unversehrt. Ausland. Die Cholera. Hamburg, 23. Juli. Ein Arbeiter, Namens Prinz, ist ganz plötzlich von der Cholera befallen worden. Er brach auf der Straße zusammen und wurde sofort nach dem Hospital gebracht. Lissabon, 28. Juli. Die porugiesische Regierung bat gegen Neapel und alle Häfen von Senegambien we gen deS Ausbruchs der Cholera Quarantane verhängt. Madrid, 28. Juli. In dem El Pindo-Diftrikt in der Provinz Corunna fängt die Lage an, eine ernsthafte zu werden. Während der letzten paar Tage sind dort 40 Personen von einer choleraartigen Krankheit befallen worden und zwölf sind daran gestorben. Man glaubt, daß eS sich hier um die asiatische Cholera handelt, obgleich dies noch nicht offiziell bestätigt worden ist. Die siamesische Frage. PariS, 23. Juli. Halboffiziell st hier angekündigt worden, daß die Blockirung der siamesischen Küste heute hren Anfang nehmen soll. Die noch in Algier befindlichen übrigen 1500 Mann der Fremdenlegion haben Beehl erhalten, sich zur Einschiffung bereit zu halten. Bangkok, 23. 3uli. Die Stadt st immer noch derhältnißmäßig ruhig. Wenn auch der Fremdenhaß bei der eingeborenen Bevölkerung bereits eine Rolle spielt, haben bis jetzt doch keine Ruhestörungen stattgesunden. , Die französischen Kanonenboote haben den Meinam Fluß verlassen und sich nach er Insel Koh-Si-Chang begeben, wo die französische Flotte sich versammelt. Die Geschäfte ruhen hier ganzlich und eö liegt kein einziges Kauffahrteischiss mehr im Fluß. . Ocbisfönachrlchten. Angekommen in: London: In Sicht: Adriatic" von New Aork. Liverpool: Columbia"' und Ottoman" von Boston. New Jork: Columbia" und Gellert" von Hamburg und Campania" von Liverpool. Hiesiges. Unglücksfälle. John E. Denny, ein Carpenter, 52 Eureka Avenue wohnhaft, empsing ernstliche Verletzungen durch ein nieder fallendes Gerüst gestern Nachmittag gegen 3 Uhr. Er arbeitete No. 21 AgneS Straße, als plötzlich daS Ge-
rüst niederbrach und ihm ein Bein und
einen Fuß brach. Zwei andere Car penter standen auf dem Gerüst, al? er siel, kamen aber mit dem .bloßen Schrecken davon. Dr. Mossett von der städtischen DiSpensarh behandelte den Mann, der darauf Nach seiner Wohnung geführt wurde. Gestern Nachmittag wurde E. Hopper im Milltärvark vlöklich von einem epileptischen Anfall befallen. Die Am bulanz brachte ihn nach seiner Woh nung, No. 12 Min.'rva Straße. Die Banken. Casnrer Bosson von der Bank ot Commerce giebt an daß sich die Assets der Bank durch eingegangene Noten um 16,000 vergrößert haben. Eine Anzahl Leute kamen um Noten zu bezahlen, noch bevor sie fällig waren. Die Thüren derBank blieben offen um einem jeden Gelegenheit zu geben sich über die Lage zu informiren. Der Cassir sagt: Alle Depositoren dürfen überzeugt sein, daS ihr Geld sicher ist und daß Dollar für Dollar ausbezahlt wird sobald alles geordnet ist. An der Indianapolis National Bank ist man noch nicht so weit um ein Statement abgeben zu können. Manche lernen cs nie. John Spansel, wohnhast 536 W. Georgia Straße, machte die unfreiwillige Entdeckung, daß ein eiserner Straßenbahn-Pfostcn unter allen Umstanden mehr vertragen kann, als sein Kopf. Spansel sprang aus eine Haughville Car und zwar auf der verkehrten Seite und collidirte aus diese nicht ungewöhnliche Weise mit dem Pfosten. Seine Verletzungen sind nicht gefährlich. -,- Oeffentliche Parks. Seit einiger Zeit diskutirt ein Ko nite des Board of Tradc die Frage der Errichtung öffentlicher Stadtparks nöglichst nahe dem Stadtzentrum. Man hatte sich mehrere Plätze angesehen und kam zu dem Schluß, daß die lfer deö Fall Creek sich für den Zweck am besten eignen, auch wohl nicht zu Heuer wären. Man will die Stadt oder die Legislatur um eine größere Schenkung angehen. Vor 15 Jahren konnte man den Streifen längs des Fall Creek umsonst haben. Der Gedanke ist ein durchaus guter und wenn ausgeführt, namentlich eine Wohlthat sür die arbeitenden, ärmeren Klassen unserer Stadt und es st die höchste Zeit, die wenigen dazu brauchbaren Stellen unserer Stadt in den Besitz der Allgemeinheit zu bringen und der Stadt dadurch Lungen zu verchassen, wie man sich fast ausdrücken könnte, bevor die Profitwuth und Grundeigenthumsspekulation sich derselben bemächtigt hat. Selbstmord. Malinda Davenvort, die Greisin, welche neulich in No. 161 Buchanan Str. todt in ihrem Schaukelstuhl sitzend aufgesunden wurde, ist nach deS CoronerS Bericht wahrscheinlich an Gift, daS sie in selbstmörderischer Absicht einnahm, gestorben. Die alte Frau hatte Niemanden auf der weiten Welt, der für sie sorgte und ihr die letzten Kissen ausgeschüttelt hätte, da ihr ungerathener Sohn wegen Diebstahls im Zuchthaus sitzt. Arm, wie sie war und auf die Gnade und das Mitleid der Nachbarn angewiesen, beschloß sie, ihre Tage selber zu beschließen. Traurige Gesellschaft daS, die ihren alten, ausgedienten Mitgliedern, die sich ihr Leben lang abgerackert haben, nicht einmal ein sorgenloses Alter garantirt, sondern sie in den Tod treibt. , Die Standard läuft schneller, geräuschloser und leichter, als irgend eme andere Nah-Maschlne. Probllt sie. Wm. Kaiser, Agent, 656 Virginia Ave. ECT Die Preßmenschen und Reporter der hiesigen Zeitungen haben eine Petition an den Board os Safety gerichtet, daß ihnen gestattet werden möge, kleine Blechschildchen zu tragen, in der Art etwa wie die Polizisteiab zeichen, aber kleiner. Superintendent Colbert befürwortet daS. Der Gedanke ist jedenfalls gut, denn eS werden dann von Unzlücksstätten, Feuern und dergleichen Unberufene ferngehalten, wenn sich jeder Reporter legitim!-renmuß.'
Vollzelgerlcvt. George White sollte seine farbige Nassengenossin, Bettie HankinS, mit einem Messer bedroht haben. Bettie und ihre Kronenzeugin kam dem BuSkirk aber nicht so recht koscher vor, zumal da sie recht ost Wein- und BierHäuser besucht, wesbalb er George nur um tzlv büßte. oir:.. ? . ..i , . nee Pierre, verwlllwer, tu eine Waschfrau, die ihren Lebensunterhalt ourch harte Arbeit gewinnt. Sie will noch nie vorher betrunken gewesen sein. Schon erweichte sich des Kadis starreö Herz, da bezeugt der Polizist, daß er die Alte als notorische Säuferin kenne. Flugs ist die milde Regung fort und $1 Buße und Kosten niedergeschrieben. Wm. Watson, ein junger Hamite, soll in dem Militärpark herumgelungert haben. Als der Parkpolizist ihn hrnauswieS, meinte er, er hätte ebenso viel Recht wie er selber und widersetzte sich seiner Verhaftung, dafür wurde ihm tzb und die Kosten aufgehalst. Frau Rct. Reed sollte ihrer Nachbarin einen jungen MopS gestohlen habin. ES konntr-aber nichts bewiese werden und die Frau wurde aus der Hast entlassen. Minnie Hopkins wurde wegen FührenS eineS Prostitutionshaufes zu $10 Buße und 30 Tagen Arbeitshaus, Kid Wyatt als Prostituirte zu 55 und Henry Dunn wegen Besuchs deS Hauseö zu tzlv Buße verurtheilt. Ruth Robertson kam frei. Eine Entscheidung wegen Uebertretung der Abfuhr-Verordnung gegen A. H. Wharton ist noch nicht gtroffen oorden. Der Fall wurde auf nächsten Montag verschoben, weil die Staatszeugen noch nicht erschienen waren. Rose Lee, Willie Zayne, Lulu Gray und 3ake Grone wurden wegen mangelnder Beweise von der Anklage, Prostituirte zu sein, resp, ein ProstiutionshauS besucht zu haben, sreigesprachen. Skeue Klagen. 3ameS Routh, Administrator des Nachlasses von Johanna Schultz, gegen Matilda Zachmann ; Verkäufers-Lien von $500. Politisches. Wegen der kürzlichen demokratischen Convention, in welcher die StadtrathsMitglieder at large nominirt wurden, herrscht- große Unzufriedenheit,' weil schon alles vorher gesizt" war und die Oelegaten eigentlich nichts mehr zu sagen hatten. Es heißt nun, daß sämmtliche Kandidaten zurücktreten werden, um den Frieden und die Harmonie innerhalb der Partei wiederherzustellen, und daß neue Nominationen gemacht werden. -- Mike Kinney, Schlachter bei Kingan, hatte gestern einen bösen Anfall von Delirium-Tremens. Er wurde, weil gewaltthätig, in die Polizeistation geschasst. Parker und McAfee, die beiden Mörder des 'Apotheker Eyster, sind gestern Nachmittag wohlbehalten im Zuchthause zu Michigan City angekommen. Sie wurden sofort in die Sträflingökleidung gesteckt und in Einzelzellen gebracht. Aufträge für die weltberühmten PadstMUwaukee Biere in Flaschen und Gebmden werden inderBranch-Osfice, No. 224 240 Süd Delaware Straße, entgegengenommen. Telephon 1291. Der Harugari Sängerchor geht nicht, wie wir gestern berichteten, in vierzehn Tagen nach Chicago, sondern am nächsten Sonnabend Abends 11 Uhr und wird bei Herrn Lindemann an No. 2974 State Straße Quartier nehmen. EXT Emmett Baker, ein Schreiner, 35 Jahre alt, starb gestern Morgen plötzlich in seinem Hause an der Marion Ave. in West Indianapolis. Eine Untersuchung ergab, daß Congestion deö Magens die Todesursache gewesen war. Sehr säumige Steuerzahler sind hier die großen Erpreßgesellschaften. Neuerdings hat Staatsauditor Henderson ein wenig Druck dahintergesetzt und die American Erpreß Co. hat für 3 Jahre $2000 rückständige Steuern bezahlt. Den anderen Gesellschaften soll nun ein Mahnzettel geschickt, und wenn da? nicht hilft gerichtlich gegen sie vorgegangen werden.
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Großer Allen Theilnehmern an dem Begräbnis unse res verstorbenen Gatten und Vater, Jullu Ledig, insbesondere Herrn Phil. Rappaport ür seine trostreicbea Worte, sowie dem sozialist. Sängerbund für seinen erhebenen Eesang, dem VreubeN'Verein und dem Sozialen Turnverein ür ihre Theilnahme und den zahlreichen 331 menspendern unsern herzlichsten Dank. Die trauernden vinterbliebeue. Großer Ausflug ! Sonntag, btn 30. Juli, ä deö Will I m mm m nach Woodsslale Island Park. Nundsahrt 81.25. Kinder 65 Cts. Abfahrt Union Station, Punkt 7.45 Vm. Abfahrt vom Park 6.30 91m. Züge halten an State Sttaße und Belt Kreuzung für Paffa giere. - Fahrt über C. H. 8 D. R. R. Hakru McMillan versuchte gestern einen schlecht nachgemachten Dollarschein an Frank De Frankie, einen Handelsmann an Ost Washington Straße loszuwerden. De Frankie hielt den Burschen fest und lies ihn arretiren. Er kommt vor die Bundesgerichts barkeit. Muiiklebrer G. Levvert. No. 247 Ost MorriS Straße, empfiehlt sich F m i-w für oen ttnlerrlcht aus Piano uno 5io line. Bedinaunaen mäkia. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der sauler ertdeNt. Schweiz. Das Comite des Hin1erlänoerSäN' gerverbandes bat im Einverftändniß mit dem feftgebenden Männerchor Schwanden das Lezirksgesangsfest aus den 20. August festgesetzt. Am 21. Juni entlud sich über das Glarnerland ein ziemlich heftiges Gewitter; in Netstal schlug der Blitz in e;nen Saal der Spinn- und Weberei von Spälti & Co. und verletzte eine Frau, doch nur leicht; sofort entzündete sich der Saal an einigen Stellen, aber die rasch her beigeeilte Feuerwehr vermochte zu lö schen, wobei indes ziemlicher Schaden entstand. f In Matt Waisenvogt Peter Marti. Cr hatte sich in Amerika durch rastlosen Fleiß und viele Entbeh rungen ein ansehnliches Vermö gen erworben. Der Liebe zur angeflammten Heimath folgend, ver brachte er die ältern Jahre wieder im Sernfthal, in dem er auch in den öf fentlichen Dienst der Heimathgemeinde als Mitglied des Gemeinderathes und als Waisenvogt trat, welchen Aemtern er mit großem Eifer oblag. An gesichtS der während 1L92 erfolgten Entdeckung mehrerer Reblausherde im Rebgelände des ttantonS Waadt ist das Departement des Innern, da? eine er höhte Wachsamkeit und sorgfältige Beobachtung deS Walliser RebgeländeS dringend geboten erachtet, von der Regierung von WalliS ermächtigt worden, einen Entwurf zur Abänderung bei sachbezüglichen ReglementeS auSzuar deiten. f In dem einsamen Grenz, dörfchen Gondo in WalliS Hoch. Pfr. Joller, in früherer Zeit Kaplan in Dallenwil ' r
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