Indiana Tribüne, Volume 16, Number 309, Indianapolis, Marion County, 28 July 1893 — Page 2

Zndwua Tribüne. Erscheint -li glich und Sonntngs. Tie tZzlichz.Tribü.'-.k-koJri durch den Träger 12 Ccnt3 per LZoche, die SonntagS-.Tribüne- b Cent? per Woe. Beide zusammen 15(Ient oder ß3Gcnl3 personal. Per Post zugelchickt in Vorausdezahlung V per Jahr. m t Ossice : ?!o. 18 ud Alabama Str.

Jndianapoli?, 2cb., 23 Juli 189? (fcpertanriet.) LZuS der LöeltauSstellnngssiadt. lzhicao, an deZ ersten Quartal; Neige. Ilnzcfähr zur Hälfte ist die AuZstclIun;Zzeit schon herum, und stark in die sechste Million geht die Gesammt zahl der zahlenden Besucher. Die Sommerfcrien sind da, und da auch die geldzierigen Eisenbahgesellschaften in ihrem eigenen Interesse beginnen, etwas von ihrem hohen Roß herabzu steigen, so ist Aussicht vorhanden, daß der Zuspruch aus den verschiedenen Theilen unseres großen Landes noch bedeutend steigt. ' Zwar hat sich die Erwartung: Mindestens 100,000 (toste pro Tag" ' noch immer nicht erfüllt, aber noch viel weiter bleiben die iei'kn laufenden ßnfien Kinter der -.-.- i - -1 -7 anfangs aufgestellten Ziffer zurück, so dazz das Verhältnis der beiden izonte ein ganz bedeutend größere; gewor den ist! Tie Segel von solider Hoffnung geschwellt, iann daher das Ausstellung?schiff in das zweite Quartal einfahren; untergehen kann es -nicht mehr, wenn eZ auch keine schwere Fracht in den Hafen bringt. Viele der Gäste auö der Gartenstadt oder der näheren Um gegend selbst, welche sich in der Hunds tagshitze rarer machen, werden sich auch wieder häufiger sehen lassen, wenn ein mal der Jndianersommer- angebro chen ist. ls hat sich bereits zur Ge nüge herausgestellt, daß die prahlenschen Prophezeiungen des Muckerthum?, der Sonntagsschluß werde die Besucherzahl während der Woche alsbald be deutend anschwellen, leere Windmacherei waren; die Besuchsziffer zeigt stillstand (von einem kleinen Rückganz während einiger besonders heißen Tage abgesehen), und wenn sie späterhin steigen sollte, so . werden wir wissen, daß die Ursachen andere sind. Tadci haben es jene Elemente an eindringlichen Appellen an ihre Getreuen ldÄrch Presse, Kanzel u. s. w.), sich ja recht massenhaft einzufinden, nicht sehlen ' lassen, gerade wie sie vorher mit den niederträchtigsten, auf das ganze Publikum berechneten Mitteln den Besuch zu schädigen suchten, als es galt, den offenen Sonntag zu meuchelmor den. Und den Hohn (auch seitens der eltausstellungs-Leitung), welcher in der Redensart' liegt: Das Volt zeigt ja, daß es die Sonntags-Ausstellung nicht würdigt," während einfach das ..Voll" oder'die Hälfte desselben, keine Vsust hatte, für ihr schwer verdiente? o;clb nicht einmal die Hälfte dessen zu scde.n. was die Glücksdegünstigten für bz gleiche Geld sehen können, diesen ."ohn sollte die arbeitende Bevölkerung nicht sobald vergessen! Doch ich will mich bei der Hitze nicht zu pathetischen ek-Uebungen aufschwingen. Tie bürgeret über diese Angelegenheit dürfte ohnehin so lange dauern, wie die Ausstellung selber; der Kuddelmuddel ist so groß, wie der auf Sa v.ioci, un) an jedem Sonntag wissen die eute erst am Montag, wie sie in an sind. -pülen wir die Misere mit einem l 'las ba'illensreien WaukeshaWasser? UiNinter, wie solches an etwa drei Nutzend Stellen der Weißen Stadt zu einem Cent das (Äla? zu erstehen ist, un) wenden uns wieder einmal nach ter, noch immer zu wenig beachteten Südseite des JaZson.Parks! Mitten in Ausstellungen der alltäglichsten In dustrien. der'Schusierei, der Molkerei, der Windmühlen, der 5?rupp-Z?anonen u. s. w. steht hier merkwürdigerweist das anthropologische Gebäude, eine reiche Welt für sich, der alten und neuen Völkerkunde im weitestenSinne des Wortes geweiht, eine fleischgewordene Universalbibliothek. Fassen wir für heute sozusagen nur einen einzigen Band dieser Bibliothek etwas aufmerksamer in's Auge. Quer über die Mitte des Gebäudes erstreckt sich eine Reihe Schaukäst:n von höchst interessantestem Inhalt, es - ist die größte je dagewesene Ausstellung von Spielen und Unterhaltungen, mit denen sich die Völker der Erde vom grauesten Alterthum an bis auf unsere Tage die Zeit vertrieben haben, Erwachsene sowohl wie die KinderWelt. Die Gruppirunz ist eine eigenthümliche oder wenigstens in den meifrn anderen Departements dieser Weltausstellung nicht angewendete. Man hat keinen besonderen Werth darauf gelegt, die Spiele früherer Tage von denjenigen der Neuzeit ge trennt zu halten, sondern man hat Aehnlichcs neben Aehnliches gestellt, wenn dasselbe auch um Jahrhunderte oder Jahrtausende, cder räumlich um Weltweiten von einander entfernt war. Gerade dadurch wird die Geschichte mancher Spiele besonders anschaulich und anregend, auch für denjenigen, welcher dieselben nicht lediglich mit den Augen deZ Sportsmenschen betrachtet. Am östlichen Ende der langen Reihe von Schaukästen haben die Chinesen eine reichhaltige Ausstellung ihrer eigenthümlichen Gesellschaftsspiele. E? ist besonders bemerkenswerth, wie viele ihrer Spiele eine Räthselform haben, und wie wenige mit irgendwelcher kör perlichen Anstrengung verbunden sind. Von einem einzigen Räthselspiel sind allein nahezu 50 verschiedene Unterzat tungen vertreten. Tie Chinesen nd ein außerordentlich geduldiges und solchen Zerstreuungen sehr ergebene? Volk; sie haben auch so recht die Spie-lcr-Kaltblütigke'.t commo il saut. Räthselspiele anderer Völker, zum Theil .uns sehr geläusig geworden, schließen sich. Nicht weit davon stoßen wir aus Spielsachen spanischer Kinde'

Es sind meist bunte" kleine Nachdiidüngen von Gestalten, Waffen und Gerätschaften der StiergefechtsArena, und sie bekunden bereits lebhaft die Vorliebe der Kastanienland, Nation für diesen bedenklichen Sport. gleichwie in den deutschländischen Kinderspielsachen lange 3eit das Militärische eine so Alles überschattende Rolle gespielt hat und zum Theil noch jetzt spielt. Viel interessanter noch sind 'die benachbarten egytischen Kinderspiel - Sachen. Wir wer den da auf einmal etwa 6000 Jahre zurück in die Tage des ältesten geschichtlichen Eghptens versetzt. Der neuzeitliche Knabe, welcher Wunder meint, was er Neues vor sich hat, wenn er seinen ersten Kreisel herum tanzen läßt, kann hier zu seiner großten Ueberraschung Kreisel sinden, die aus einem Grab genommen wurden. welches das ehrwürdige Datum 2800 Jahre vor Christi Geburt" trägt! Er kann sich überzeugen, daß die liebe Jugend an den Ufern des Nils stch da zumal mit fast genau demselben Hölzer nen Brunnenkreisel vergnügt, wie er, nur daß derselbe nicht auf einer stäh lernen Spitze tanzte. Noch mehr wächst vielleicht seine Ueberraschung. wenn er an einer Gruppe Kreisel die Inschrift liest: Gefunden in einem aU terthllmlichen Grabe bei Aneon in Peru" und sie mit daneben ausgestell ten, ganz neuen, in Chicago fabricirten Kreiseln vergleicht, denen sie wunderbar ähneln. Die alten Peruaner hatten auch Windbüchsen, wie sie der er fahrenste moderne Fabrikant von Weihnachtö-Spielsachen nicht besser macht. Weiterhin stößt man auf JSlax meln" und andere Spielsächelchen, und wiederum hat man Gelegenheit, interessante geschichtliche Vergleiche anzustellen. Syrische Spielknöchel alter Zeiten, hawaische Kakalaioa", amerikanische Marmeln u. s. w. sind nebeneinander zu sehen, und die Aehnlichkeit der betreffenden Spiele tritt sofort in die Augen. Ueber die Ausstellung moderner Isubball-, Polo-, Cricket- und anderer Spielclubs hinweggehend, gelangen wir zu den Schach-, Karten- und Bil-lard-Ausstellungen. In der Schachabtheilung sind China, Japan und mehrere europäische Länder stark dertreten. Die elfenbeinernen chinesischen Schachfiguren können als die schönsten und zierlichsten bezeichnet werden. Auch die siamesischen Schachspiele sind hervorzuheben. Frankreich hat ein interessantes altes illustrirtes Werk über dieses edle Spiel geliefert. Die Billard-Ausstellung lehrt uns unter Beihilfe von Beschreibungen so ziemlich die ganze Geschichte des Villardspieles, das bis auf das Jahr 1570 u. auf den Franzosen Herorique Devigne zurückgeführt wird. In der SpielkartenAusstellung thun sich namentlich die Italiener hervor, und unter diesen Venedig und Florenz. Wir erfahren auch aus einer Monographie, daß Columbus auf seiner ersten Fahrt nach unserem Continent Spielkarten bei sich hatte; die Matrosen benutzten dieselben ausgiebig in ihrer Mußezeit, bis ste schließlich den Verdacht schöpften, alles ihnen widerfakede Pech komme von diesen Karten, und dieselben daher über Vord warfen. Später jedoch, als sie die Rückfahrt antraten, machten sie sich wieder Spielkarten von den Blattern des Cokus-Vaumes. Auch merkwürdige Spielkarten der Apatschen-Jndianer lernen wir kennen. Sie haben das Aussehen von gegerbtem Leder, auf welches Farben ziemlich plump aufgetragen sind, und sollen aus Menschenhaut gemacht sein, die von einem zu Tode gemarterten Gefangenen herrührte. Ich muß diesmal Punktum und Streusand drauf machen. Apropos: Wo bleiben denn eigentlich, trotzdem die Weltausstellung schon fast zur Hälfe abgelaufen ist, die versprochenen Vorkehrungen zum größeren Comfort und zur billigeren Herumbeförderung des Publikums? P. K.

Eine Schiffsladung ,,Pupers". Bekanntlich 'weigern sich jetzt die großen Dampsergesellschasten, den russischen Auswanderern zur Ueberfahrt nach Amerika zu verhelfen, und zwar mit gutem Grunde. Denn man hat neuerdings die Haftbarkeit der Transportgesellschaften für die vom Gesetze aufgezählten Gebrechen noch bedeutend verschärft. Inzwischen hat sich aber eine Klasse Transport Kämpfer, die sogen. Tramps", herausgebildet,' welche dem drakonischen Gesetz der Ver. Staaten Trotz bieten und die unerwünschten Einwände xtz herüberbefördern. Einer dieser Tramps" langte kürzlich auf der Rhede von New York an. Es war die Red Sea". Wohl selten hat ein Oceandampser so viel Armuth, Elend und Enttäu schung nach den Gestaden der neuen Welt gebracht, als der vor einigenTagen aus Bremen in New Jork eingetroffene Dampfer Red Sea". Von den 794 an Bord befindlichen Personen sind nicht weniger als 427 gänzlich mittellos; nicht einen Cent nennen sie ihr eigen und es ist zweifelhast, ob es einen unter den bedauernswerthen Menschen gibt, der hier Verwandte oder Freunde hätte, die sich seiner annähmen. .Selbst unter den KajütenPassagieren fanden sich 258 Personen, deren Baarschaft in keinem Falle $5 überstieg; viele besitzen nur einige Cents, andere sind ganzlich mittellos; bei etwa 100 Personen fand man $5 und nur elf vermochten je $50 aufzuweisen. Der große Theil der Leüte wird wahrscheinlich wieder nach Aremen zurückgeschickt werden müssen. Der Einwanderungs Kommissar Dr. Senner verlangte von den Agenten des Dampfers, der Firma Barber Brothers & Co., daß sie , entweder $15.000 Bürgschaft dafür stellen, daß einer der Passagiere dem Staat zur Last falle, oder die Rücksendung der Leute auf Kosten der verantwortlichen

Persönlichkeiten riskire. Ein Vertre ter der Firma erschien darauf auf Ellis Island und erklärte, nicht im Stande zu sein, die erforderliche Bürgschaft zu leisten. Er wolle stch vorerst mit Sckwader & Möller von

Bremen, die als Passagieragenten für ; den Dampfer sunglrt hatten, in Berbindung setzen; falls sich dieselben bereit erklärten, bei einem reputablen Bankhaus in Deutschland $15,000 zu hinterlegen, so sei er bereit, hier die geforderte Bürgschaft zu stellen. Wird keine Sicherheit gegeben, so bleibt dem Einwanderungs-Kommis-sär nichts übrig, als den Dampfer mit Beschlag zu belegen, ihn eventuell verkaufen zu lassen und aus dem Ertrag die Passagiere nach Europa zurllckzubefördern. Die letzteren sind zum größten Theil russische Juden, es sind deren 694, während nur 93 Polen. 1 Deutscher und 1 Armenier verzeichnet sind. Als die armen Teufel, von den Auswanderungsagenten in Bremen zusammengetrieben, auf die Abfahrt des Dampfers warteten, brachen die Blattern unter ihnen -aus und sie wurden 16 Tage lang zurückgehalten. Das Wenige, das sie an Baargeld besaßen, mußten sie für ihren Unterhalt ausgeben, und so kam es, daß sie von allen Mitteln entblößt in New Jork eintrafen. Der Dampser fuhr, nachdem re die Quarantäne passirt hatte, nach Woodruff's Dock in Brooklyn. Ein Polizist hielt am Dock scharfe Wache, damit keiner der Passagiere an's Land gehe. ' Die Agenten des Dampfers verfallen in eine Strafe von 5300 für jeden Passagier, dem sie das Landen gestatten, dem es gelingen sollte, vom Dampfer zu entfliehen. Der Read Sea" ist ein großer . englischer Tramp"-Dam-pfer, der früher das Mittelländische und das Rothe Meer befuhr und Pilger nach Mekka brachte. An Bord war, trotzdem man das Vorhandensein ansteckender Krankheiten erwartete. Alles gesund, und wie ein Quarantänearzt erklärte, herrschte größere Reinlichkeit auf dem Dampfer, all auf den meisten Emigrantenschiffen. vom 55nln?e. Die canadiscbenEisenbah nen nehmen eine Gesammtlänge von 15,588 Meilen ein. In Texas gibt eö Weiden in der Ausdebnung von 400,0(0 Acker und nahe an 2,000.000 Schafe.' Ziemlich 2,000.000 Acker Au sterntänke besitzt Virginien. Die Au stern werden dort manchmal so groß wie Suppenteller. Ihren 100. Geburtstag feierte neulich Fr.n: Hanna Stevenson ron Brooks.eld. Mast. Seit ihrem 13. Lebensjahre hat sie immer Tabak ge raucht und geschnupft. Das besteZeugniß im münd lichen Vortrag erhielt bei der jährlichen Schlußprüfung des Trinity College in North Carolin'a ein Vollblut-Choctam Indianer Namens Maytubby. Die ersten Eincentftücke wurden neulich in Oakland, Cal., ein gesührt. Bislang bestand die kleinste Scheidemünze in jener Stadt aus Füns. centSstücken. Als eine ausgezeichnete Astronomin gilt in Frankreich ein au Kalifornien stammendes noch ganz jun geS Madchen NamenS Klumpke. Sie wird auf dem großen Observatorium zur Beobachtung des Laufes der Plane ten, sowie zum Aufsuchen neuer Kome ten und Nebelsteine verwendet. Ob man S ch we ine auf d i e Straße lassen solle, oder nicht, darauf kam e5 neulich bei der Municipalwahl im Town of Leiington, Mo , an. Die brauen Bürger, welche die Straße von den grunzenden Borstenthierchen frei haben wollten, trugen den Sieg davon. Der Gebrau'ch, einer Braut einen Schuh nachzuwerfen, stammt von den Juden. (Siehe Ruth. IV. 7.) Es war gebräuchlich, einem Käuser nach Abschluß eines ContracteZ. einen Schuh zu überreichen und jüdische El tern gaben dem Bräutigam bei der Verheirathung ihrer Tochter einen Schuh oder Pantoffel, um anzuzeigen, daß sie ihre Autorität über ihr ttind ausgegeben haben. Der hundert st e Jahres tag der Grundsteinlegung zum Capitoi in Washington wird dort am achtzehnten September feierlich begangen. Von dem Hauptfestcomite sind die deutschen Vereine Washingtons zur Betheiligung an dem Feste eingeladen und um Einsetzung eines Ausschusses ersucht worden, der mit dem erstgenannten Ausschusse Hand in Hand gehen soll. Dieser Einladung ist bereits entsprochen. Das Hauptcomite wird sich in gemeinschaftlicher Berathung mit dem deutschen Comite da rüber einigen, wie die deutschen Vereine in entsprechenderWeise sich an der Centennialfeier betheiliaen fön nen, und die vereinbarten Vorschläge! r tt. .ai. 4 louen aisoann in einer anzuoerau menden Massenversammlung deZ Deutschthums der Bundeshauptstadt zur weiteren Berathung und zur Beschlußfassung vorgelegt werden. Annie Thomas-ist die einzige Frau im County Kennanock im Staate Washington;, sie hat sich in Rattlesnake Hills unberechtigter Weise auf Bundesland niedergelassen und wurde von den dortigen ungeho belten Ansiedlern bis jetzt lebhaft um worben. Hank Monley und Jerrr. Woods schienen am. höchsten in ihrer Gunst zu stehen und es wurde ausge macht, daß über den schließlich! Besitz der Frau zwischen Beiden ein Zwei kämpf mit Bowiemessern entscheiden! solle. Ein verzweifelter Kampf, irr welchem beide Männer schwer verwun bei wurden, wurde für unentschieden erklärt. Darauf wurde beschlossen.' , die Heirathsfrage durch eine Partu ! Seven up" entscheiden zu lassen. Monley war der Gewinner und ti wurde sofort nach einem Geistlichen geschickt, der ihn mit der .Squatter Annie für das Leben verbinden sollte aber, wie bekannt, bedeutet Glück im Eviele UnÄück in der Liebe. Dere,

gehrte Pastor kam und hatte mit Annie eine längere Unterredung, deren Ergebniß Annie's Entschluß war, Ub nen der beiden Messerhelden, sondern den sanfteren Ma:?n Gottes zu heira tben. Von diele n Entschlüsse war sie

selbst durch die kräftigsten Einwändk! Monley's nicht anzubringen und dik Folge davon war, daß aus derSquat- j term eine Frau Pastorin wurde. Nur der Wachsamkeit ei nes treuen HundcZ hatte man es zu danken, daß bci der.! kürzlich telegra phisch gemeldeten nächtlichen Brande der Stallungen des Contractors Michael Berry an der 137. Straße in New York, bei de.n zwölf Pferde ihren Tod in den lohenden Flammen fanden, nicht auch der Verlust von Menschenleben zu beklagen war. Neben dem Berry'schen Besitzthum besinden sich die Gewächshäuser des Vlu menhändlers Donkel, die Nachts von einem prächtigen Schäferhund Na mens Sport" bewacht werden. Um Mitternacht machte der Polizist McHugh die Runde nahe der Grundstücke und war erstaunt, seinen Freund Sport" nicht vorzufinden. Es sollte sich bald herausstellen, wo das treue Thier steckte. Es war un gefähr halb ein Uhr Morgens, als Frau Berry durch das wüthende Geheul und Gebell Sports" aufgeweckt wurde. Sie eilte an's Fenster und sah von hier aus dichte Rauchwolken aus dem Stall aufsteigen. Sie weckte nun ihren Gatten, was nicht geringe Schwierigkeiten machte, und holte dann ihre vier Kinder aus den Bt ten. Der älteste Sohn eilte dann hinüber zu den Kutschern, welche, vier an der Zahl, in einem kleinen Holzgebäude neben dem Stalle schliefen, nai auch diese von der drohenden Gefahr in Kenntniß zu setzen. Mittlerweile schlug aus dem brennenden Stalle bereits die Lohe empor, die schlaftrunkenen Kutscher hatten keine Minute zu verlieren, um nur das nackte Leben retten zu können. Nachdem der junge Verry die Kutscher geweckt hatte, eilte er, einen Alarm auszusenden, während sein Vater, im Verein mit den Knechten einen Versuch machte, die Pferde zu retten. DaS Letztere war inzwischen ein Ding der Unmöglichkeit geworden. Nur Sport" wagte sich durch den beißenden Rauch in das Innere des Stalles, aber konnte die Ketten, mit denen die dem Tode geweihten Pferde angeschlossen waren, nicht lösen. Man mußte die armen Thiere ihrem Schicksal überlassen; sie fanden einen elenden Tod in den prasselnden Flammen; zahlreiche Hühner wurden ebenfalls lebend geröstet. Sport- selbst entging mit knapper Noth dem Tode; als er aus dem Stalle herauskam, war sein Haar an Kopf und Rücken stark versengt. Als die Feuerwehr eintraf, konnte sie nur noch das Berry'sche Wohnhaus theilweise retten; alles Andere siel dem gierigen Element zum Opfer. Deutstye öealchrtchtetti Provinz Brsndenburg. Berlin: Der Kaufmann Konrad WachSmann, der bisherige Inhaber des WaarenlredithauseS C. WachSmann & Co., ist unter Hinterlassung einer Schuldenlast von etwa einer halben Million verschwunden. Gleichzeitig verschwand auch die junge Frau eines Gläubigers der Firma. Man vermu thet, daß beide gemeinsam sich nach Amerika gewandt haben. Das Ge schäft hat der flüchtige WachSmann sechs Tage vor seiner Abreise an zwei seiner, früheren Angestellten Vertrags mäßig übertragen. Desgleichen ist der Kaufmann Sally BorchardtS ver fchwunden. welcher im Hanse PotS damcrstraße 100 ein Manufactur und Weißwaarengeschäst betrieb. In einem Anfall von GeisteSzestörtheit stürzte sich der Kaufmann Minier aus dem dritten Stockmerk auf den Hof hinab und verstarb gleich darauf an den erlittenen Verletzungen. Der Kaufmann William Simon hat sich erhängt. Wegen verschmähter Liebe hat sich der Eigarrenhändler Jean Klemmer entleibt. Paul Schmidt, der jugendliche Mörder ver Frau Le schonSky und ihres Kindes wurde zu 15 Jahren Gefängniß verurtheilt. Provinz Ostpreußen. Pollhalter Schulz ist im Mauersee bei Drengfurt ertrunken. KreiZauS schußsekretär Schöneberg in Pr.Hol land ifi zum Bürgermeister in Fisch hausen gcwählt worden. Die vom Kaiser Wilhelm bestellte norwegische Etabkirche-, welche in der Nähe von dem norwegischen Jagdhause de Kai serS in Theerbude errichtet werden soll, ist jetzt an ihrem Bestimmungsort ein getroffen und wird von norwegischen Zimmerleuten aufgestellt. Vor der Strafkammer in Jnsterburg hatte sich veqen Urkundenfälschung der frühere Besitzer Gustav Wolff aus Didßiddern zu verantworten. Derselbe hatte in den Jahren 1891 bis 93 bei dem Vor schußverein zu Gumbinnen drei Wech selkredite. Im Lause der Zeit hat der Angeklagte . in zweiunddreißig Fällen Wechsel lm Gesammtbetrage von 6980 M. gefälscht. Er wurde zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Im See zu Lyck wurde die Leiche des Unteroffiziers Olfchewski vom . JnfanterieRegiment No. 45 gefunden. Provinz W e st p r e u ß e n. Von der Strafkammer in Danzi-g wurde der in ConcurS gerathene Ban kier Johannes Bark, welcher seiner Zeit hier Commissionsgeschäste betrieb, von der Anklage, seinen Austraggebern, den Herren Driedger & Fast, Werth ppiere unterschlagen zu haben, freige svrocben. Ter Bordinascbiffer Brandt erschoß seine Braut, die Wittwe Grothk und jagte dann die zweite Kugel sich selbst in den Kopf. Ueber das Ver-, mögen des Kaufmanns Leopold Fürst wurde der ConcurS eröffnet. j In Danzig: Rentier S.. Freund, Kauf mann I. Löminsohn. Frl. Maria Weber. Rentier Julius Mantev, Wittwe Anna MartenS, geb. Warken tin. Besitzer Johann Rebella, Wwe. Reg. Folchert, geb. Bansemer, Frau Anna Gebrke. aeb. Oärtel.

Provinz Pommern. Die Cementfabrik zu Griftow. ein riesiger Gebäudekompex, ist durch eine gewaltige FeuerSbrunst total eingeäschert worden. MO Arbeiter sind brotlos geworden. t In KöSlin: Oekonom Emil Dalke, Tischlermeister Wilh. Höppner, Rentier Daniel Schröder, Wwe. Charl. Jacoby. geb. Gutmann, Frau Lehrer Math. Vierte, geb. BehrnZ, Oberstlieutenant a. D. Richard von Zamory. Beim Essen von Bratflundern blieb der Wittwe Refske in Lauenburg eine Gräte in der Kehle stecken. Ehe ärztliche Hilfe herbeigeschafft werden konnte, blieb die alte Frau bereits erstickt. Provinz Schleswig - Hol stein. Mit einer großen Festlichkeit fand in Rendsburg die Eröffnung der jetzt fer tiggestellten städtischen Wasserkunst statt. Nach Uedergabe des Werkes in Borgstedt, dem Herleitungsort des Wassers, fand in GreenS Hotel ein Festessen statt. Die städtischen Gebäude und eine Anzahl von Privathäusern

hatten geflaggt. Der wegen Unterschlagung von amtlichen Geldern in Untersuchungshast genommene Regi mentöschreiber, Sergeant Bade vom Füsilier-Regiment .Königin" No. 68 in Sonderburg, ist vom Kriegsgericht zu zwei Jahren und einem Monat Festungshast unter gleichzeitiger Tegradation zum Gemeinen veruriheilt und bereits nach dem FestungSgesangntß m Spandau Überführt worden. s In tteitum auf Sylt der ehemalige Schiffs capitän I. B. Franzen. der letzte Stiefbruder von Uwe Jens Lornsen. f Rentiermeister Wiermaun in Tönning. Provinz Schlesien. In der Thielmann'schen Chamotte grübe in GopperSdorf-Steinkirche wurden sechs Personen durch eine einstur zende Thonwand verschüttet. Fünf Personen, die Arbeiterfrauen Aust aus Poln.Neudorf, Stevhan aus Neu carlödorf und Schön aus Geppersdorf, ein Arbeiter aus Kaltvorwerk und der Arbeiter Robert Langer aus Reumen, wurden todt unter den Trümmern her vorgezogen. Die große Spreng stoff'fabrik Kruppa - Mühle in Gr.. Strelitz ist von einem furchtbaren Brande zu Zweibriitel zerstört worden, einschließlich der Maschinenhalle und deö Kesselhauses. Der Schaden beläuft sich auf z Million. t Canth, AmtZgerichtsrath Dr. Strahl. Craschnitz. Gräfin Marie v. d. ReckeVol merstein. geb. Gräfin Hohenthal. Cun nersöorf, verw. Frau Oberst Rohde, geb. Iahn. Droschkau, Landesältester v. Prittwitz und Gasfron. Glogau, Verw. Frau Landrath von Jag'witz. geb. RudeliuS. Goglau Kammerherr v. Hohberg. Gogolin, Arzt Dr. Ju liuS ttasiel. Kattowitz, Gymnasial Professor Dr. Wolff. KönigShütte, O.S., Verw. Frau Rechtsanwalt Walter, geb. Hübner. Münsterderg, Thierarzt Anton Peikert. Neisse. Frau Zahlmeister Treu, geb. Kelch. Nicolai, Kreisschulinspector Babel; Obersteiger a. D. Heir. Pfeiffer. Oberhannsdorf, Pfarrer Müller. Ohlau, Kanzleirath Haase. Oppeln, Frau Gymnasialleh rer Dr. Wagner, geb. NiewiadomSki. Ossig. Rittergutsbesitzer OSkar Dieß. Ratibor, Frau Leontine von Siegroth, geb. v. Goertz; Verw. Frau Superin tendent Redlich. Schweidnitz, Verw. Frau Sanitätsrath Schlegel; Wasser techniker Karl Mory'S; Verw. Frau Brauereibesitzer Ouander. Warm brunn, Obertelegraphift Felix Richter. Zabrze, Frau Dr. Hulda Riesenfeld, geb. Guttmann. Provinz Posen. Der nach VerÜbung betrügerischen LankerottS von Posen flüchtig gewor oene Kaufmann Werth, in Firma Gebrüder Böhlke, ist in Prag ergriffen worden. Es scheint nunmehr entschieden zu sein, daß die Vororte Schleu senau, Okollo und Wilhelmsthal zu einer Ortschaft vereinigt werden. Bis auf Weiteres ist die Verwaltung dieser Ortschaften dem Schulzen von Okollo übertragen worden. Tie Ortschaften Adlershorst und Schwedenhöhe sind zu einer Ortschaft mit dem Namen Schwedenhöhe zusammengelegt worden. Sein 25jühriges Jubiläum als Kom munalarzt feierte SanitätSarzt Tr. Jacobi in Bromberg. In Minuts oorf fand beim Besitzer Knappe ein Hausbrand statt, bei welchem die Ehefrau deZ Besitzers, ihre verheirathete Tochter, Frau Stolpe, und deren 10jährige Tochter in den Flammen den Tod fanden. Beim Bau eines Brun nenSzu Pielrunke ist der Brunnenmacher Pietrowski auS Weißenhöhe. als er sich in dem Brunnenschachte befand, von nachstürzenden Erdmassen rerschüi tet und getödtet worden. Provinz Sachsen. f Ter Geh. RegierungSrath Dr. Al bert Schulz, der unter dem.Pfeudonym San Marte zahlreiche Arbeiten über die Literatur ves MittelalterS verfaßte, in Magdeburg. In dem an der Her venkrug Chaussee belegenen, früher Wollschläger'fchen Thiergarten in Mag. debürg. brach Nachts Feuer au. ES brannte der Saal, sowie das Raubthiergebäude. Die Feuerwehr -konnte sich nur darauf beschränken. daS Feuer von den anderen Gebäuden und den mit Vögeln gesüllten Käfigen zurückzu halten. Die im Raubthierhanse vorhandenen Thiere, darunter sehr werth volle, wie 2 Löwen, 2 Tiger, 1 Leopard, Lamas, Affen. 1 Pferd, 1 Esel u. s. w. sind elend in den Flammen umgekommen. In Artern der Be. teran Zimmermeister Hellwig. In der Nähe des ZStfch schen Gehöfts in AscherSleben unter der alten Burg hat sich dermaler Robert Flügel erschossen. In feierlicher Weise wurde in ckardtSberga die Grund.einlegung zum neuen RatbhauSbau vollzogen. Regierungspräsident v. Brauchitsch und. dessen Gemahlin begingen daS Fest der silbernen Hochzeit. Nach einem heftigen Streit mit seiner Frau hat der Gärtner Baumgarten in Erfurt. durch zwei Revolverschüsse die Frau lebensgefährlich verwundet und darauf die dritte. Kugel sich selbst in die Cchläst geschossen. Er war sofort euiSet.2ilErklrt: Leölüaö.

ner Theodor Gericke, Sch'neiberrneister Karl Leich, Kindergärtnerin Johanna Schäfer, Maler Gottfr. Ackermann, Ehefrau des Färdermeisters Brüheim, Agent Peter Hilden, Wwe. Amalia Lorenz geb. Töpser, Oberbüchsenma cher G. Anders. Provinz Hannover. f In Osterkappeln infolge eine? Blutvergiftung Bürgermeister Schluer. Der Arbeiter Gustav Wilh. Hanoi aus Stettin, der vom Schwurgericht in Stade zum Tode verurtheilt' wurde, weil er im Juli vorigen Jahres die Wittwe Anna von der Heide ermordet und beraubt hatte, ist durch den Scharfrichter Reindel aus Magdeburg mittelst Guillotine hingerichtet worden. Fast das ganze Torf Holren, zwischen Holdenstedt und Suderdurg gelegen, ist niedergebrannt. Bon den 29 Wohn gebauden ist nur die etwas abseits des Dorfes gelegene Wassermühle, da Wirthshaus, eine größere und eine klei nere Hofstelle vom Feuer verschont ge blieben. Ueber 150 Personen sollen

' obdachlos geworden sein. Zwischen ' dem alten und dem neuen Hafen Wil 'Helmshafen werden jetzt sehr interes- , sante Bauten ausgeführt. Man ist j dort damit beschäftigt, zur Sicherung und Verbesserung des FahrwafferS ein großes Leitwerk, welches in die Jade hineinreichen soll, auszuführen. Die Arbeiten bestehen in Herstellung eines Flechtwerkes aus Weiden, Versenken desselben an der geeigneten Stelle, Be festigen darbst und Beschweren mit 'Steinen. Ein Pistolenduell fand zwischen dem Commandanten des Ar- . tillerieschulschiffeS MarS", Kapitän ' zur See Bulette, und dem Lieutenant I ca;if..koii. ft n rr r . zur ccc von -uiöiuysiy nun. s suno ein fünfmaliger Kugelwechsel statt. Valetta erhielt zwei Schüsse in den Arm und einen in die Brust, während sein Gegner unverletzt blieb. DS Befinden des Verwundeten soll besorg nißerregend sein. Provinz Hessen . Nassen. In MorleS brannten das Wohnhaus und die Scheune des Bürgermeisters Jull vollständig ab. In der tm Tau nuS gelegenen Ortschaft Nieder Reifen berg wüthete eine FeuerSbrunst. Mehr als 27 Häuser sind abgebrannt. 1 1 Justkzrath Dr. Gnmm, ehemaliges ' Mitglied der deutsch-konservativen Irak- ! tio'l deZ Reichstags und deZ Abgeordnetenhaues, aus erner Reise in Reuwied. Der Stand der Weinreben in Rü desheim war bisher ein ausnehmend günstiger. Mit Stolz blickte der Win zer au. den reichen, sastiggrünen Blät terschmuck und noch mehr auf die große Menge der gesunden Geschetne, deren Blüthe einen frühen und guten Verlaus nahm. Wir werden ein aus gezeichnetes Weinjahr haben, wenn die Witterung ferner günstig bleibt. Bis lejkt wurde die frohe Hoffnung durch nichts getrübt. Landrath Bindewald des Ober-Lahnkrelfes tn Reichenhall. Thüringische Staaten. Dem Dichter des .Crdförster" und der Maccabäer". Otto Ludwig, ist in Melnmqen in ben Anlagen des Herren beraeS eine Bronzebüste, ein Werk des Bildhauers Adolf Hildebrand, errichtet worden. Das Denkmal benndet sich auf dem Limbachpla?, der in Zukunft den Namen Otto-Ludwigsplatz führen wird. f Sanitätsrath Tr. Wilhelm Thomas. Rentier GaloskowSka in Anma, vormals Besitzer der Dampfbrauerei in Tripti?, wurde von einem seinem Sohne gehörigen Jagdhunde, den er stra'en wollte, angefallen und durch zahlreiche Biffe in beide Arme und Gesicht so schwer verletzt, daß er nach wenigen Tagen starb. In Sonneberg ist der bisherige zweite Bürger meiste? und Stadtbaumeister Hugo Liman zum Oberbürgermeister au Le benSzeit .gewählt worder mt mmNnter den Odd Fellvwö wob'bek.Nittt. Julius Grummann, der Jabre lang über das Odd Felloms Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten d:utfchen Bürger ist, wuide vor neun Jahren von einem hiesig n Ar;te vom Bruch kurirt. Die Vollstän digkeit feiner Seilung drückt Herr Grummann iil folgender Weife aus : JndianaxoliS, 24. März. 1893. tiefes bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 18&4 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. L?:n 1. November wurde ich als kurirt be tracktet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugefandt und kann ihn Allen i dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er t'-ut Alles, roas er verspricht. JuliusGrummann, dustsdian des Odd Fellows Gebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania und Wafh, ington Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weife. Dr. W. H. Nott, feit 23 Jahren ein vraktizirnder Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die Ziurirung von Bruch ur Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich.. -pinnnaen: Keine Bezahlunq bis kurirt. , Pamphlete rei. Adresse Dr. Nott, Rupwre Eure o., au West Washington fctiapc, iwlanapolis, Ind. T Eis! Beiies Lake Eis. Billigste Preise! Telephon 949. JL cäylok. Jno. A. Kutsch, ffabrikaut und Händlerin Pferdc-Geschirre S tteln. ZSgeln, Peitsche. Sämmr. Büruen ,c. tesaraturen werden gut u. rrompt ausgeführt No. 263 MaffachusettS Avenue ri.B'.Baricer Umgezogen. ;Aft ist hier um hier zu bleiben." ! Tie tunehmende Praxi deDr. arker. de ttu,'en dnd Ohren Arzte, z'van.q idn. nach 'anlernt Räumlichkeiten umzuziedet'. liv wie uetc bctctb die Räumlichkeiten im zwcitc Etock deS, Jro Block-, j 11) W. Wafhingtou Str., näcöil BsirlN'Merrill So's, für fünf Jahre, wo or in??.'-, t: ner; Osftcen eingerichtet bat für die Sbaudtun. von Auge. Ohr, Nase und HalS uni tu rinsrrtipung von Brillen, künstlichen u gen und die erudstellung von Schielaugen, so wie die Ovcraiirn ,ur Entfernung dek Star vorzunehmen. ,u Pretfen für lle erreichbar, ousu'tation und Jedermann eingeladen.

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