Indiana Tribüne, Volume 16, Number 299, Indianapolis, Marion County, 18 July 1893 — Page 1

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Bericht

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Passiva.

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Oscar F. Frenzel, Assistent. Kassirer.

r. Editorielles. Der R. I. Herald" schreibtbe. tresss der kürzlichen Pariser Unruhen : Nach dem theilweisen Erfolg, den der Mob gehabt hat, scheint es, als ob die Polizei von Paris einer Reorganisation bedürfe. ' Die Mannschaften sind tapfer genug, aber wenn sie gedrillt und bewaffnet wären, wie die Polizeimacht von New Sork, so wr rden sie eben so kurzen Prozeß mit ihrem aufrührerischen Mob machen, wie wir eS mit unserem thun." Der Herald" hat Recht, aber das w.i r fslslt. ist nirfit ni D.ik hif w I M rl f v M W VW w t! . .1.1.. viri.... x.. i. . ..4 i ii . .... . I .... . .' We t ist. und dak br das Todtsck aaen nrr un rat VUlUEl UIC UIUIU11C Utll C Q I neues. Wie sich nachträglich herausgestellt, hat sich bei der dieser Tage erfolgten Lyncherei deS der Ermordung zweier I Madchen be chuldlglen Negers Mlller hart mien in ?enneftee ein kleiner! Irrthum ereignet; besagter Miller ist gar nicht der Mörder gewesen. Aber für besagten Irrthum liegen verschiedene Milderungsgründe vor. 1 ) ist der Mann nicht, wie ursprünglich beabsichtigt war, lebendig verbrannt, sondern nur gehängt worden; 2) war Miller schließlich doch nur ein Neger z 3) hätte Miller früher oder später doch etwas anstellen können, waS ihm sogar den Tod durch Verbrennung zugezogen hätte; 4) wir ja der wirkliche Mörder, wenn man ihn erwischt, von den braven Bürgern jener Ortschaft doch auch gelyncht werden; 5) da man aber den wirklichen Mörder nicht hatte : wen I hätte denn die gerechtigkeitsliebende dortige Bevölkerung eigentlich auch lynchen sollen? (N. I. Staatsztg.) Gouvernör Altgeld von Illinois scheint ein Mann zu sein, der Verständniß für seine Zeit und deren Be-! wegungen hat. Von der Begnadigung! der Anarchisten abgesehen, hat er dieö auch durch verschiedene Anstellungen gezeigt. Man könnte es Demagogie nennen, wenn er seine Beamten auS 0cn klyen oer ronzeroalloen uno reW . M . . aknonaren Arbeiter wählte, oa er sie er aus oen meinen oer radikaleren iviicinciuc iwuyu, iu luuu vuirn iua)i ra.1. i. .riLfi r . t . v u xi das Bestreben gesucht werden, für sich selbst Vorlheile zu erlangen, denn bei diesen Elementen ist in der Politik nicht viel zu holen. Zu diesen Ernennunzen gehört die ovli sevrge cyluzng Ulo laziUlier. I . . I . U . - "i- I.irt! .li ,1.1'ftil I Neuerdings er die Arbeit 3n 1. i r r . . . . F i l t I Ipeillonsoeyoroe emgejeßl, uno zum Chef derselben die wohlbekannte Soi iTjn-itt fcsnrnr (?sTVi mrtnnf Vnsfi jiutti Qivtvtiw ivitt( ivwv sich durch Uebersetzung der Schriften von Friedrich Engels und Johann Ja coby inS Englische einen Namen gemachthat. Altgeld weiß offenbar, wo man die Leute zu suchen hat, welche solche Stellungen mit Verständniß auSzufül len wissen. Herr Stechhan publizirte dieser Tage in der News" eine Einsendung, worin er sich dagegen auflehnt, daß das Journal", das Organ der republikanifchen Partei diese wieder zu einer SonntagSschul-Politik zu veranlassen 6l. ylangt, daß die republikonische Partei liberal werde. Herr Stechhan protestirt vergeblich.'

Er ist Republikaner und sein Wunsch ist daher begreiflich. Politische Parteien find aber nicht die plöhliche, willkürliche Mache einer oder mehrerer Personen. Sie wachsen aus den VerHältnissen heraus und entwickeln sich mit diesen.-

Die republikanische Partei ist Wirth schaftlich die Partei deö Großhandel?, btt Grokindustrie. der boben Mnan,. Darüber kann sie nicht hinwegkommen, oder sie hört auf, die republikanische Partei zu sein. In gleicher Weise ist sie die Partei der sog. moralischen Ideen, des Sonn tagszwanges, der Temperenzbestrebungen u. s. w. Davon kann sie sich aus LMfHf4m runden nickt losmacken. . i , M,,i;h:st;rx cvrt sit1v Fmuuiu,t w dauk 2u aute. die vatriotiscke Partei 1 J o ' T I ' ,a scin un0 mischt Patriotismus und j ' 1 atibiärnuS bunt durckeinander. Antecedentien kann sick die revublikanilcbe Partei nickt frei- ' 1 'U . v mm sie e versuchen, so L.. - ..k - s,.k. Sonntagsschul.Politik ist ihr Charakter, ihr Verhangniß, wenn man will, ' I1IU4I V lUI jiuMiui. Sie muß damit stehen oder fallen, wahrscheinlich aber fallen. - Drahtnachrichten Inland. Banken futsch. D e nv e r, 17. Juli. Die Peoples Sparbank, die Colorado Sparbank und die Mountain Sparbnk schlössen heute ihre Thüren. Die Verbindlichkeiten der drei Banken zusammen belaufen sich auf 1 Millionen Dollars. Kauf a 8 ttn, 17. X5uit. tYTrrr ; ni; it.. ...IV!. ra v I f ii ii t ii n iin Mi n 1 1 nn ii i n n n i nn n inr ijiriinii i Ml m t n m c i c . 3 u Ave. Bank stellten heute ihre Zahlun. -.iv.... - " " r--(eine I I yiwpui o.iuuu. AflAM VtMtlflltH I T o p e ka, Kan., 17. Juli. Sechs Banken in kleinen Ortschaften deö Staates haben heute ihre Zahlungen einzesteüi. Der Komet. Wa s h i n g t o n, D. (5., 17. 3uli. Gestern Abend 10 Uhr entwickelte der n.ue Komet, der augenblicklich die Gelehrten so viel beschäftigt, einen enor. men Schweif, der von Unerfahrenen für ein Nordlicht gehalten wurde. Um diese Stunde war Prof. Frisbie vom Flottenobservatorium mit dem Studium des Kometen beschäftigt. Er bemerkte, wie plötzlich ein langer Strei. sen grünlich-weißen Lichtes auS dem Sterne schoß, der sich beinahe über den ganzen Horizont ausbreitete. Zuerst war der Kern des Kometen durch eine Wolke verhüllt und man glaubte deshalb, daß ein Nordlicht seine Strahlen entsendet habe, aber da kein Flackern stattfand und das Licht stetig von dem Pnnkte herkam, wo der Komet bis dahin gesehen worden war, kam der Professor zu dem Schluß, daß er die Entwicklung eines Kometen gesehen habe. Der Schweif war 30 Grade lang, leine Distanz von etwa L0 Mal so groß als die Breite des Mondes und er streckte sich 10 Grad über dem Horizont blö nahezu an den Zenlth., Er war T r I rt . 4 I oem unvewassnelen ÄUge oeulllcy ncyl bar und wurde eine Zeit lang von den Astronomen des Instituts beobachtet. Ein Zusammenstoß. Chicago, Jll., 17. Juli. Ein einlaufender Personenzug der Grand Trunk Eisenbahn rannte heute Abend gegen eine mit Passagieren übersüllte -v i r . r r Wlragenoayncar. Drei Panagiere wurden aus der t e i . i c r I. Tleue geloorel uno vercyleoene anoer erlitten mehr oder weniger schwere. I STrTti ittton i -uit v y i4vjw t. Der Zusammenstoß ereignete sich an der Kreuzung an der 49. Str. Ein nach Westen bestimmter langer Güter zug hatte eben die Kreuzung passirt und die Sicherheitsgitter wurden gehoben. Der Kutscher der Straßenbahncar hielt dies für daS Zeichen, daß die Bahn frei sei und fuhr über die Geleise. In demselben Augenblick kam aber der Personenzug herangebraust und traf die Car gerade in die Mitte. Die Car wurde fast dreißig Fuß weit geschleudert und völlig umgestürzt. Einige der Passagiere retteten sich noch rechtzeitig durch Abspringen, die mei sten waren aber noch aus ihren Plätzen, als der Zusammenstoß erfolgte.

Ausland.

Der Kaiser reist. Berlin, 17. Juli. Kaiser WilHelm und die Kaiserin verließen heute Kiel aus der Jacht Hohenzollern". Sie werden die dänische Insel Born Holm besuchen und dann nach Gothen bürg und Stockholm gehen und dem onig von cyweoen einen uquq ao statten. - Das Heine-Denkmal. Berlin, 17. Juli. Nachdem der Düsseldorfer Stadtrath es endgiltig abgelehnt hatte, in der Geburtsstadt Heinrich Heine's das dem Dichter zu gedachte Denkmal ausstellen zu lassen, tauchte die Idee auf. der Stadt Mainz - das Heine-Denkmal ZU sickern. Auch . . ' , ; "n tamzer lannnu eryooen neu , , . (ultramontane) Stimmen gegen GeI. , w o M. t.n ff wayrung elnes 'planes zur us,reuung des Denkmals. Unter diesen Umstän- " oer laviraiy sur ange-ii.i..-ir Zeigt, die grage zur Vorberathung an den ästhetischen Ausschuß" zu verweiMVII MH WIMp fcn- Dieser entschied sich nunmehr mit fünf gegm drei Stimmen für Be--'ft; o -i...v er.- 4.. w.uigung emes lanoorles ,ur oa Heine-Denkmal. AdniUal Wandelkolk ein Gefangener. Valparaiso, 17. Juli. Der Admiral Wandelkolk besindet sich jeKt als Gefangener der Regierung auf dem Wege nach Rio de Janeiro. Der Kreuzer Republica", der vorgestern ankam, machte sofort Jagd auf den Jupiter" und holte ihr gestern Morgen in der Nähe von Santa Catharina ein. Der Jupiter" war nicht im Stande dem Panzerschiff WiderI ft.inh ii Ttftt nnS titiifif R ,4 0fAfin " 3 ' P- nvvm. . c . . f , .. t. c J lucic uuu üic xiuuu uuu l UCö " 3V?. ... m t V,x - utv wcinviuii lirtfufi rtMnrM 'T'rithViBW ittih ht 07 flfT? trosen von dem Kanonenboot' Cam ocin", wurden alle zu Gefangenen ge macht. rr - - OchiffSnachrichten. Angekommen in : ' London, In Sicht: Berlin" von New Jork; Norseman" von Boston Queenstown: Lord Gough von Philadelphia. N e w A o r k : State of Nebraska" von Glasgow. Philadelphia: Lord Clive" von Liverpool. B o st o n : British Empreß" von London. Southampton: Elbe" von New Jork. Hiesiges. Fast erdrosselt. Wm. Sproule, N. New Jersey Sjr. wohnhast, saß mit Frau und Kindern gestern beim Abendbrot und Frau Sproule ersuchte ihren Mann um etwa? Haushaltsgeld. Er verweigerte es und forderte seinerseits seine Frau aus ihm von ihrem Gelde zu geben. Auf ihre Weigerung sprang er vom Tische auf, faßte sie an der Kehle und würgte sie bis zur Bewußtlosigkeit. Nachbarn kamen herbei und sahen die Frau be wußtlos aus dem Fußboden liegen. n?rt ni?int? sif lifrti im Kt,rk,,n itnh lamW V W 9p w schaffte einen Arzt herbei. Seinen Bemühungen gelang eS die Ohnmäch tige zum Bewußtsein zurückzubringen. Sie erzählte, daß ihr Vfann offenbar jn eine Anwandlung von Irrsinn ge handelt habe. Er hat einen Stand in der Markthalle und ist schon auf eine kurze Zeit im Jrrenasul gewesen.. Sproule hatte sein Haus verlassen und konnte nicht aufgefunden werden. , jt Einsammeln und Becdrennyn der Vbsqlle Drelßlg Wagen besorgten gestern das Einsammeln der Abfälle, begin neno am äußersten Ende der vler Dl strikte. Obgleich nun von Seiten der Contraktoren, der Stadt selbst und der Zeitungen die betr. Vorschriften der össentlicht waren, waren sie doch nich Allen zu Ohren gedrungen und so gab es mehr oder weniger Aufenthalts Nichtsdestoweniger langten, an die ?5 Ladungen am Ofen, an, welch? alle ve.? nichte! wurden. Der Ofen war somit in vollem Be trieb und arbeitete ausgezeichnet. Beim Ausfegen drs Ofen? heute

Morgen stellte sich heraus, daß die ginze Masse auf daS radikalste zerseht und verbrannt war. m m $?at sich beurlaubt.

Der Inhaber deS Lunch Zimmers im Denison HauS hat sich auf unbestimmte Zeit in die Sommerfrische begeben und da er vergaß den Ort anzugeben, so find seine Angestellten, denen er rückständigen Lohn auszubezahlen übersah, wenig erfreut über diese Art der krholung. Anna Wagner. Nach allen gewöhnlichen Rechtsbegriffen ist Jemand alö unschuldig zu betrachten, bis ihm die Schuld bewiesen ist. ES scheint aber, daß Anna Wagner gegenüber Viele, auS Gründen, die wir nicht kennen, nach gegentheiligem Prinzip handeln, und sich einreden, sie müsse unter allen Umständen schuldig sein. Einer derselben scheint Herr Heitz vom Indianapolis Telegraph" zu fein, der zusammen mit seiner Frau die genannte Angeklagte besuchte und sich alle mögliche Mühe gab, EtwaS auS ihr herauszubringen. Als ihm das nicht gelang und Anna Wagner nur immer behauptet, sie sei unschuldig, wurde er zornig und sagte zu ihr: Nun dann können Sie hier sitzen, biS Sie schwarz werden." Darauf schrieb er einen Artikel für den Telegraph", der offenbar darauf berechnet war, Stimmung gegen die Angeklagte zu machen und machte den Reportern englischer Blätter Mittheiung über ein angebliches Geständniß der Angeklagten, daß sie bei Borst 3nektenpulver gekauft habe, und diese Blätter schlagen nun Lärm über dieses anaeblicke wicktiae Gettändnik. Wenn wir ung nicht irren, hat Anna U 7 7"V -, " Wagner dieö niemals geleugnet, der streitige Punkt ist der, daß sie bei Borst "nrngh on ratt" gekauft hat. UebrigenS stellt sie entschieden in Abedev zu Herrn und Frau Heitz etwas Derartiges gesagt zu haben. ES scheint, dab man in aewissen Kreise , geradezu wünscht, der Anna Wagner die Schuld aufzubürden für ein Verbrechen, dessen Verüber unbe. kannt ist. Dies ist ein großes Unrecht. (ZS scheint fraglich, ob ohne die Bemühungen dieser Kreise Anna Wagner überhaupt von der Grand Zury angeklagt worden wäre. Die Beweise gegen sie sind so schwach, daß daS bloße Mitgefühl gebietet, daß man in der Sache vorsichtig ist, und nicht Stimmung gegen eine Angeklagte mackt. für deren Sckuld kaum welcke Beweise vorhanden sind. Ins Herz l w i v kann man keinem Menschen sehen, man kann nur nach vorhandenen Beweisen urtheilen, und da sollte man denn doch bedenken, daß falls Anna Wagner unschuldig ist, die.se Stimmungmacherei ein ganz gewaltiges Unrecht, Grausamkeit ist. eine X7 David Ward, ein Veteran, siel gestern in seinem Sause an der Nttkl. tri, . Rnk,n unk sl mit - -"mr -mr mmw p Q w9 W w r JJ dem Kopfe an einem Stuhle auf, wodurch eine Ader sprang, die den sofor tigen Tod des alten Mannes zur Folge hatte. X7 Es wird vielfach darüber ge klagt, daß die Contraktcren für Stra ßenbauten sehr lüderlich betreffs der Anbringung von Wyrnungslichtern sind, und daß e? vielerorts gefährlich ist, des Nachts m.it Fuhrwerken durch die Straßen m fahren. DaS AuSreiften von Vkerden deS NacktS. besonders im Smmer. m-nn di. Sind f k,n jj -: :r w4Dt in.., k uciuv.u,, uno es rann großes tngiu? ge,meyen. Es konnte nichts schaden, wenn dle Be- .-- r r ..-. r?.. r i i yoroen loicq luverncuen onirarroren ernstlich auf die Bude ruckten. 17 Vorigen Dezember strengte Cora Shipman bei Friedensrichter Johnston eine VaterschastSklage gegen Wm. Mosely an. Mosely machte sich infolgedessen auS dem Staube, kam vorigen Sonntag aber einmal auf BeCmJf X m A MW Am 1mm V 0TT7 A M V Jm, Cm I ' ' ' l" w" Ö, vup mittlerweile über die Geschichte GraS gewachsen sei. Er wurde abex daq Konftabler Whitcsell axxiix und gestern AbeyH var den Friedensrichter geführt. Äohnston gab ihm aber vorerst 10 Minuten Frist, die Sache gutbeizulegen. DaS geschah, indem Mosely einen HeirathSschei herausnahm. Dann wurde daS Paar ebeliö . . t. r m 9 , verounsen uno o,e Vaqe i0,le nq oadurch in Wohlgefallen aus.

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