Indiana Tribüne, Volume 16, Number 298, Indianapolis, Marion County, 17 July 1893 — Page 2

Jttdimm Tribüne.

Erseit Täglich und Xjonni&aol Tie tägliche .Tridüi?" ko?' durch den TrZzei UCentS per Ooitc, die Sonnta?!H..Tribün?' 6 EentS per Woche. 33eU.e ju'amaieji 15 Cent -d?r 60 Cent! perMonat. Ver Pest f::s?st:!i tu SSor ausbezahlung V per Jahr. i Office : No. 1 5i nd Alabama ?t7. Indianapolis, 3.id., 17 ?uli 183 Ingusche 5 7a ' 5 en. Der Untergang l:i c:i ,li'chl ?an zcrschiffes t.io.u- hak m Deutschland die (r';vn::r.:!g :?ieder wachgerufen an den Zusammenstoß bei Folkestone, durch den eines der schönfien Schiffe, der Große Kurfürst, der nichtet würd?. Schon vorher hatte die damals noch preußische Marine schmerzlrche Verluste durch die Gewalt der Elernente erlitten. Ter Schooner Jrauen lod und die Amazone mit dem Nachwuchs des SeeOsficiercorps an Bord waren anfangs der COer Jahre, daß - i eine Schift an der chinesischen Küfte, das andere in der Nordsee spurlos verschmunden. beide wohl als Opfer von Wirbelstürmen. Vor wenigen Jahren ist in gleicher Weise die Kreuzercorvette .Augüsta" im indischen Ocean verloren gegangen. Im Ha-en von Apia wur den der Kreuzer Adler" und das Kanonenboot (ifar" durch den Ocean auf die Klippen geworfen und zer' schmettert. Ungefähr 800 brave See leute haben diefe Unglücksfülle Teutschland gekostet. Die Gesch.chte der eng lischen Flotte weist naturgemäß eine größere Reihe von chiffsverlusten auf. Im vorigen Jahrhundert ging die Victory mit dem Admiral Sir John Balchen und mehr als 1000 Mann, darunter sehr viele Midshipmen, aus den Grund. Besonders merkwürdig war der Untergang des Noyal George im Jahre 1782. Das Schiff lag ruhig aus der Rhede von Spithead. Bei dem schönen Wetter, das herrschte, hatte man die Geschützlucken und Fenster in allen Decks geöffnet, um frische Lust einzulassen. Plötzlich traf ein Windstoß das Schiff, esholte über, das Wasserdrang in die untersten LuZen und nach wenigen Minuten war der stolze Noyal George gekentert und gesunken mit über 600 Mann, vielen Besuchern und dem Admiral Richard Kempenfelt. Durch bir Zahl der Menschenleben, die verloren gingen,hat noch derUntergang folgender englischen Kriegsschiffe traurige Berühmtheit erlangt. Es ertranken mit dem JnvinciblL (1810) 464; York (1806) 491; Blenheim (1307) 590; Minotaur (1810) 400. Das Jahr 1810 weist allein den Berlust öon 3 Schiffen auf, St. George, Depure und Hero mit 1703 Seeleuten. Der Schissbruch der Birkenhead 1852 kostete 436 Menschm das Leben. 1863 ging der Orpheus mit 190 Mann un ter, 1870 der Captain mit 472, 1878 die Eurydice mit 31! 8, 1880 die Atalanta mit 230 und vor drei Jahren der Serpent mit 173. Mit 6 andern Schiffen fanden 362 Menschen den Tod in den Wellen. Sir George Tryon war der siebente englische Admiral, der als Geschwaderchef ertrunken ist. Der Zusammenstoß der Victoria und des ö'.'.mperdown ist wahrscheinlich in ahnWeise wie beim Untergang des großen Kurfürsten geschehen. Die chvtfe nahmen eine Formationsändevor und kamen sich dabei so nahe, d..F die Fahrlinien sich kreuzten. Engk'che Blatter geben an, das Geschwader sei in zwei Linien gefahren und hale das Commando Changing of Colunms" ausführen sollen. Hierbei wechseln die Linien ihre Plätze, fodaß die bisher innere nun die äußere wird. Die Victoria, das Flaggschiff des Adm:ral5 Tryon, und der Camperdown, a'.'.f dem Rear-Admiral Mackham feine Flagge gehißt hatte, führten die beiden Linien und mußten aneinander vorbeifahren. Ob nun die Victoria zu lang-s..-n oder der Camperdown zu schnell g fahren ist,läßt sich bis jetzt nichfestj ellen. Jedenfalls traf der Camperfcittm das Schiff des Admirals in die flanke und schlitzte einen so großen heil der Wandung mit seinemRamms orn auf, daß ungeheure Wassermas:n eindringen konnten. Allerdings wird von einigen Seiten behauptet, die Thüren, welche die Schisse in einzelne wasserdicht geschlossene Abtheilungen trennen, seien offen gewesen, man braucht aber diese außerordentliche Nachlässigkeit gar n?cht vorauszusetzen, UM das Unglück zu erklären. An dem Kriegsgerichte, das inMalta abgehalten werden soll, wird ein Mitglied des Londoner Marine-Amtes theilnebznen. Admiral Vcackham und die Ofsiciere der Camperdown werden snf der Angeklagebank sitzen. Augenblicklich heißt es, daß. an dem Unfall die'neue von Admiral Tryon eingeführte 6?4'.nalordnung die Schuld getragen : Flaggensignale werden da du V::j e'ne Kugel am Mäste ersetzt. Jnte.'js.ivt ist die vom Daily ChronicJV' c.usgrworfene Frage, ob nicht :tna zwei Niesenmassen von 10,000 nnen aus einem so beweglichen E!emente wie das Wasser nicht eine gewalIne Anziehungskraft aufeinander aus üfen; ao ferner die auf Panzerschiffen zu Veleuchtungszwecken erzeugte Elektricität nicht die beiderseitigen großenEisenmassen beeinslussen.Jm allgemeinen betragen die Entfernungen der Schiffe bei Marinemanöoern 360m; bei dem Changing Line" aber schrumpst diese Entfernung um die Hälfte zusammen! Können 180m noch als Sicherheitsentsernung betrachtet werden? 7? ach T opi n ar d beträgt dt. durchschnittliche Größe der Lappländer 00.7 Zoll, der Buschmänner 62., der Chinesen 61. der Franzosen 65. der Rusicn 65.4, der Deutschen 66.2, der Dänen 66.2, der Jrläner 67. der Engländer, Schottland?? und 'ch:re den 67.4, der amerikanischen Jn): :.,e 63.2 und der Patagonier

QlnZll:1azzcsx , In einem seiner gedankenreichen Nomane (., V:nt?e") vergleicht Zola das S:inebab?l einem ungeheuren Rie senleibe mit einem unersättlichen Ma cm. Was dieser zu bewältizen ver, mg, das ersehen wir au$ der.l Iah resbericht des Seinepräfecten über den pariser erbr?''ch xo 1892. Mv l'öxr. Das Hauptinteresse nimmt daZ Fleisch in Anspruch, welches aus den Schlachthäusern in La Billette, in Orenelle und Villejuif (die 125,896.59 Kilogramm, um 15,459,436 Kilogramm mehr lieferten als 1891), aus

der Umgebung von Paris, der Provinz ! und dem Auslande kommt. An? Schweinefleisch lieferten die Schlacht-j hauser von La Vlllette und Les ourneau 22,576,216 Kilogr., um 532.435 Kilogr. mehr als im Vorjahre. Während aber das Rind-, Kalb-.' Hammel- und Schweinefleisch eine Zu- ' nähme aufweisen, sank der Verbrauch ' von Pferde- und Eselfleisch umrund 39.000 Kilogr. auf 4,159.950 Kilogr. ' 23.305.901 Kilogr. Fleisch wurden! mittelst Eisenbahn. 3.440,000 Kilogr. ! aus der Bannmeile nach den Parisei ' Centralhallin befördert. Ueberdies 1 wurden 68,594 Kiloqr. Pökelfleisch ver-i kauft. " i Die Einfuhr von Schlachtfleisch aus 1 dem Auslande siel im Jahre 1892 auf 2.522,177 Kilogr., während sie im , Jahre zuvor noch 16.848.808 Kilogr. erreicht hatte. Dieser starke Ausfall! von 14 Millionen Kilogramm trifft ausschließlich die Einsuhr geschlachteter Schafe aus Deutschland und Ocsler-' reich, welche durch die Annahme des Amendements Villebois - Mareuil zu dem Zollgesetze fast unmöglich gemacht wurde, da es erheischt, daß die geschlachteten Schafe in Viertel zerschnitten und mit den an einem der vorderen Viertel haftenden edleren Eingeweiden eingeführt werden müs fen. Di: entsprechenden Ziffern. 7,871,525 Kilogr. gegen 20,258, 1 335 im Vorjahre sprechen deutlich genug dafür. Der Gesammtverbrauch von Rind-, Schaf- und Kalbfleisch erreicht im Jahre 1892 nicht wenige? als 153,104,854 Kilogramm und der an Schweinefleisch 23,808,646 Kilogramm. Demgemäß entfällt ein Taaesconfum von 176 Gramm Schlachtfleisch und 28.8 Gramm Schweinefleisch im Durchschnitt auf jeden der 2,447,957 Einwohner von Paris. Die Dürre, welche im Vorjähre herrschte, nö!hiate bereits die Züchter und Bauern, ihr Vieh wegen Mangels an Futter zu verkaufen, so daß trotz der erhöhten Einfuhrzölle die Preise für lebendes und todtes Vieh bedeutend herabgegangen sind. Dieser Uebelstand tritt gegenwärtig noch viel deutlicher zu Tage, da auf dem Viehmarkte von La Billette seit Beginn des Monats Jum durchschnittlich 3.054 statt der im März verzeichneten Ziffern von 2857 Stuck an jedem Markttage feilgeboten, aber nicht verkauft werden- . Ttn genialer Einbrecher. In Wien waren unlängst im Schottenhof und in mehreren Gebäuden schwere Einbrüche verübt worden, welche die Bevölkerung beunruhigten und die Annahme hervorriefen, daß man es hier mit einer ganzm Bande von gefährlichen Verbrechern zu thun habe. Ungeheures Aufsehen erreg! es, daß nunmehr als Thäter der aus guter Familie stammende Commis Gröschl ermittelt und verhastet worden ist. In aenialer Combinirung gelang es der Wiener Polizei mit Hilfe einer schmutzigen, von dem Einbrecher zurückgelassenen Manschette, die Person des Thäters ausfindig zu machen. Gröschl war bei semer Verhaftung sehr elegant gekleidet ; bei einer Leibesdurchsuchung fand man den Betrag von zehn Gulden und ein e Uhr mit Anhängseln, sowie einige Visitenkarten bei ihm. Er gestand bei dem ersten Verhör die drei Einbrüche ein. Fast das gesammte gestohlene Gut wurde theils in seiner Wohnung gefunden, theils in Pfandleihanstalten und im Versatzamt entdeckt. Die Pfandsumme von mehreren tausend Gulden fand man bis auf wenige hundert Gulden, die Gröschl in den letzten Monaten verbraucht hatte, in seiner Wohnung vor. Gröschl hatte die Absicht, l sich durch Einbrüche in vornehmeren Häusern em Capltal zu schassen, um sich dann eine Existenz zu gründen und wollte, wie er sagte, wenn er die entsprechende Summe beisammen hatte, vom Verbrechen ablassen. In der Wahl der passenden Wohnungen war er sehr vorsichtig. Er suchte nur solche auf, die durch herabgelassene Rouleaux anzeigten, daß die Inhaber auf dem Lande weilen, und ging nur 'in Häuser, wo die Beaufsichtigung ! nicht zu riaoros war. Ueberall konnte er ungestört und mit der größten Gemüthsruhe arbeiten. Bei der HofrathZwittwe Frau Duchek stattete er an verschiedenen Tagen mehrere Male seinen Besuch ab. Er ging wohlgerüstet an die Arbeit. Bei verschiedenen Schlossern hatte er sich mehr als hundert Rachschlüssel angeschasst. Feilen, Hammer und Zangen gehörten zu seinem Handwerkszeug. RecognoZcirungsgänge belehrten ihn über die Construction des Schlosses, und wohlvorbereitet machte er sich an die Aus führung. .Er öffnete tit Thüre, arbeitete mit Ruhe wiederholt in der Wohnung'und nahm das ihm werthvollst Scheinende mit. Sein erster Einbruch bei Hofrathin Duchek muß vor dem 12. April erfolgt sein, weil ein Versatzschein auf einen ihr gehörigen Gegenstand das Datum dieses Tages trägt. Ebenso, durch die verhängten Fenster, wurde er auf di: Wohnung der Grasin ötaunltz ausmerksam. Hier mußte er 'to Vorhängeschloß durchsägen, war aber sonst nicht behindert und schleppte naa) und nach alles Werthvolle mit. Gröschl hat einfach und sparsam gelebt nnv dürfte von dem gestohlenen Guie nur . wenige hundert Gulden verbraucht hacsa.

ro JAlunve. Pferde sollen besonders! -e.n die Schalen der Bananen fressen. ' Selb st morde kommen häu figer unter Soldaten als unter CiviLilien vor. Von zehntausend Sterbe fatten sind 1420 der Schwindsucht zuzuschreiben. Vogelnester im W e r t h e von $120,00 ) hat das Königreich Siam im legten Jahre erportirt. eine Hauptkunden für diese Delikatesse sind die Chine,cn. Die Welt consumirt jähr lich etwa 050.000 Tonnen Kaffee. 5e rechnet man den Werth des Kaffees zu ungefähr ö!00 per Ton, was er etwa im'Durch'chnitt kostet, so kostet dieses eine Getränk jährlich 8200,000.000. Fruchtbares Land gibt es nach Navensteins Schalung auf der Erde 2,2W,200 Quadratmeilcn. Die Steppen nehmen nach dieser Aufstellung 1Z.Wl.000. die Wüsten 4.180.000, die Polargegenoen 4,838,000 Ouadratmeilen ein. Einheimische KänghuruS giebt ti auf diefem Continent nur in Australien und zwar besitzt dieses Land etwa 11,000,000 davon. , Ueber eine Million KänghuruFelle werden jähr lich nach den Ber. Staaten geschickt und zu Schnhleder verarbeitet. Aus jedem Fell können ungefähr vier Paar Schuhe von gewöhnlicher Größe gemacht wer den. James Gordon Bennett vom Nen, Yorker Herald" hat jetzt seine Equipagen mit allen Ausrüstungen in Paris verkauft und das Spazierensahren vor der Hand wenigstens eingestellt, seitdem er vor seinem Hause infolge des Scheuwerdens seiner Pferde aus der Kutsche geschleudert und beinahe getödtet wurde. Er schwärmt jetzt für Wasiersahrten und hat sich eine neue Dampf Yacht bestellt, welche schneller als irgend ein Boot in der Welt segeln soll. Starkgebogene Äugen brauen deuten ein lebhaftes und feuri ges Temperament an, gerade Augen brauen geistige Stärke, regelmäßig ge bogene drücken Frohsinn, rechtwinkelige tiefe senken aus. unregelmäßige Brauen laffcn auf Wanlelmüdigkeit, Geschmeidigkeit, Reizbarkeit schließen. Stehen die Brauen im inneren Eck in die Höhe, so bedeutet das Melancholie, sind sie über der Nase mit einander verbunden, Unentschlossenheit. Q Dicke und duschige Augenbrauen zeigen phy fische Stärke an.' Selten findet man eine wirklich glänzende Perle in einer ame rikanischen Auster, aber viele werden in der gewöhnlichen frischen WasserMuschel gefunden, die über einer gro ßcn Flachenraum der Ver. Staaten vertheilt sind. Sehr werthvolle Mu schelperlen sind in New Jersey, Ohio, Tennessee und verschiedenen anderen Staaten gesunden worden. Zuweilen findet man in der amerikanischen Auster eine schwarze Perle von einigem Werth. Als neulich ein Beamter der Ver. Staaten-Münzein New Or leans am Morgen das große Gewölbe im Münzgebäude öffnete, drang ihm von innen giftige Luft entgegen, sodaß er fast das Bewußtsein verlor und gänzlich hilflos gemacht wurde. Sein Zustand erregte Aufmerksamkeit, man kam ihm eiligst zu Hilse und brachte ihn bald wieder zu sich. Eine Unter suchung resultirte in der Entdeckung, daß eine elektrische Lampe aus irgend eine unbekannte Weise zersprungen, und daß der Glühdraht auf den cementirten Fußboden gefallen war, wo er langsam weiter geglimmt hatte, bis der Sauerstoff in dem Gewölbe erschöpft war. Geldpackete waren verkohlt und geschwärzt, doch der angerichtete Scha den oder Verlust war unbedeutend. DieBundesregierung wird demnächst an die Ahornzucker - Produ centen Neu England? das hübsche Sümmchen von 872,500 für Zucker Prämien zu entrichten haben. In dem unter Bundesaufsicht stehenden Labo ratorium zu Montpelier. Vt., wurden während der nun beendigten Saison 4,759,752 Pfund Ahornzucker gewo gen. Hiervon hatten 8t,002 Pfund 90 Pro.ent Zuckergehalt und darüber. 4.403,880 Pfund einen solchen von 80 bis 90 Procent, und 030,880 Pfund von unter 80 Pro.ent. Von der für Zuckerprämien auszubezahlenden Summe entfallen auf den Staat Ver mont allein nahezu H70.000. Die diesjährige AhornzuckerCrnte ist durch weg eine gute, und die Liebhaber von fildlcakf3s" brauchen zur Wär zung des Nationalgerichts nicht so häu fiz zu der billigeren, aber weit weniger schmackhaften Masse zu greifen. Die Wirkung der Dunkelheit auf das Thierleben. Bei der Wiedcröffnung eines alten Bergwerks in der ?!ähe von Bangor in Califor nien war man nicht wenig erstaunt, in einem zwei Schächte verbindenden tollen Fliegen von ganz weißer Farbe mit rothen Augen, sowie eine ganz weiße Klapperschlange anzutreffen. Die Thiere hatten in jenem Gange wohl Luft genug zum Leben gehabt, jedoch ln völligem Dunkel geweilt. ES liegt Ärund vor, anzunehmen, daß die Flie gen 'Nachkömmlinge von einigen Thie ren waren, welche vor etwa 30 Jahren beim theilmeisen Ersaufen der Schächte in jenen Gang eingeschlossen worden sein mögen, die Schlange kann vielleicht noch ganz jung durch einen Regen binabgespüllt sein. Einige der weißen Fließen wurden in einem Glaskasten dem Lichte ausgesetzt und nahmen schon im Laufe einer Woche die Farben der gewöhnlichen Hausfliegen an. Die Schlangenbändigerin Frl. Doroth? Jonwell, welche den DimeMuseumBesuchern in New Z)ork unter dem Namen LittteDof bekannt ist, wurde neulich von einer Black Diamond Klapperschlange gebissen, welche ihr einige Tage vorher ein Be kannte? geschenkt hatte. Sie hatte so. eben ihre Vorstellung begonnen und die kleine Platsorm im Centrum deZ unteren Stockwerks des Museums war von etwa 100 Personen umringt. Die Bündigerm ögnetc den Sclanaenküiia

uno grrn ,n oenzclven ymem, zog aber gleich mit einem Schrei des Schreckens die Hand zurück und führte dieselbe an den Mund, um womöglich das durch den Schlangenbiß in'S Blut gerathene Gift auSzüfaugen. Die Aufregung rief den Superintendenten Janfer her bei. Dcrfllbe zerstreute durch andere Vorstellungen d Menge und ließ Dot" in ein Privatzimmer öringen. Die Folgen des Giftes machten sich be reits nach wenigen Minuten bemerkbar. Tr. Allen wurde herbeigerufen, fan aber die Unglückliche bereits in Kräm pfen. Er wandte Mittel zur Erleichte rung ihrer Schmerzen an und ließ sie nach dem New Vork Hospital schaffen, wo sie bewußtlos ankam. Ihr Zu stand wurde bedenklich, besserte sich je doch am nächsten Tage und die Aerzte hrffen bestimmt auf ihre Wiedergeneiuna. Dieser Tage fand in Em' zoria in KansaS ein Wolkenbruch statt, rührend dessen gerade in dem heftigsten cgengufse kleine Fische niederfielen. Einer der größten derselben wurde von lZ. A. Tobias in dem Vorgarten seines Dauses gefangen, er mißt drei Zoll in ber Länge und ist ein Schwarzbaß. Anfänglich zeigte er wenig Leben, erholte sich aber, als er in einen Waffer bk:älter gesetzt wurde, so daß er sich ge. genwärti'g mit seinem Gefangenschafts Genossen, einem Goldsischchen, in dem feuchten Elemente lustig umhcrtummelt. Er ist von silberglänzender Färbung, fehr gefräßig und greift seinen goldfar bigen Mitgefangenen sehr gern und nachdrücklich an. Das Tobias'sche Wohnhaus ist mitten in der Stadt und volle zwei Meilen von dem nächsten siscbbaltiaen Gewässer belegen. In Louisville Ky. hat ein betragener Ehemann sich in einer Weise gerächt, die mit seinem Beruf nicht recht im Einklang stand. Frau Pri.e. die Gattin des ehrwürdigen farbigen Pre digerZ Alfred Price, so berichten ame rikanische Blätter, ist eine hübsche Octorone von üppigen Formen, und wenn ihr Mann in dem Gotteshause an Hancock Street gegen die sündhafte Welt losdonnerte, vertrieb sie sich die Zeit damit, mit den Kirchenältesten zu liebäugeln. Anfang Juni unternahm Price eine Tour nach Bulitt Eounty nd predigte dort in einer Reihe von geistigen Erweckungsversammlungen". Als er am 1. d. früh um fünf Uhr ganz unerwartet nach seiner Wohnung zurückkehrte und leise eintrat, um sein Weibchen zu überraschen, hatte die lie bende Gattin schon für eine Ueber raschung für ihn selbst gesorgt, denn er fand sie süß schlummernd an der Seite des Kirchenvorstehers John Lewis. In ttr iYnStfirt (ittt rn -

IfclllfcUt UilUUMi Cll 41 Ul UUl WUU . gerin, Lena Wason, und dieser lei , stete der Kirchenälteste Henry Ear ! rico Gesellschaft. Gerechter Zorn erfaßte !den Pastor. Er machte in der Küche ein großes Feuer an und verbrannte die sämmtlichen Garderobeartikel seiner Frau; dann nahm er die Kleider der Schwägerin und die der beiden HauS freunde und warf sie in eine enge Gasse. Mit einem Schüreisen bewaffnet er schien er, nachdem seine Vorbereitun gen vollendet waren, als Rache-Engel in der Schlafstube und verbreitete Wehegeheul und panischen Schrecken. Eine Zeit lang prügelte er auf das in adamitischem Kostüm herumtanzende Quartett los, und dann trieb er es unbarmherzig hinaus auf die Straße, wo das Erscheinen dieser Gestalten in mitten eines heftigen Platzregens bei den Passanten begreiflicher Weise riesi. ges Aussehen erregte. Zwei Blauröcke machten der merkwürdigen Schaustel lung ein schleuniges Ende und brachten die Arrestanten, in von mitleidigen Personen geliehenen Decken gehüllt. ' nach dem Gewahrsam. Am nächsten i Abend setzte es bei der Diskussion jdes Skandals in Rev. Price's Ge meinde einen Heidenradau ab und ein I ?isrii3mrt" Yfr ßfrinntth tnirh Kt M wp r VI Folae sein. Vom uslande. Der fünfzehnjährige Schüler Otto Nölle, der die Tertia der 2. höheren Bürgerschule in Berlin be suchte und bei den Eltern jder Vater ist Nendant) wohnte, war aus den sonder 'baren Gedanken gekommen, die Wir i kungen zu Probiren, die das Erhängen ' auf den Menschen ausübe. Er hatte bereits mehrere Versuche ln der Weise durchgeführt, daß er sich noch rechtzeitig aus der Schlinge-befreite. An einem Montag Abend gegen 6 Uhr hatte er sich den Hängeboden der elterlichen Wohnung zu einem erneuten Versuch ausgewählt. Diesmal mußte er aber seinen Wahnwitz mit dem Tode büßen, d nn er hatte nicht mehr die Kraft, feinen Kops aus der zusammengelegten Waschleine herauszuziehen. Als man später nach ihm suchte, würde er vom Vater gegen 9 Uhr als Leiche augefun den. Die Hilfe zweier Aerzte kam zu spät, der Tod war etwa um 7 Uhr ein getreten. Der zweite Fall betrifft den neunzehnjährigen Buchhalter Adolph Kiersky ebenfalls in Berlin, der ein möblirtes Zimmer bewohnte und sich in seinen Mußestunden mit dem Lesen Sch'openhauer'scher Schriften beschäf tigte. Unlängst fand die Wirthin aus dem Ti'che einen Zettel, der die Erklä I rung erhielt, daß KierSky im Schopen yauer die Wahrheit ergründet habe, die ihn zwinge, fernerhin nicht mehr unter den Lebenden zu weilen. Noch an dem selben Tage hatte er sich am Gestade des Plötzensees erschossen. Die Leiche wur be bald darauf gefunden. Professor Julius Wolf, in Berlin hat einen künstlichen Kehl köpf hergestellt und denselben einem Patienten eingesetzt, dem infolge von KrebS der eigene Kehlkopf entfernt worden war. In den früheren Vor kellungen zeigte sich der künstliche Kehl köpf wohl dazu berufen, das menschliche Stimmorgan zu erietzen; allein er wies noch immer Nebler auf. die das Resultat zu keinem vollkommenen mach . ten. Prof. Wolss hat nun unermüd j lich an der Verbesserung des Apparats gearbeitet, der jetzt nich:s mehr zu wünschen läßt. Der Patient, welcher kürzlich mit dem verbesserten Keblkopf in der Berliner medicinischen Gesell, scbaft voraeftellt wurde, ik nun eindrei viertel Jahr nach der Operation und ' ' lnnk C4 kXnl st ..11.1 vuuvi itw vvuiu vum uimti

also zu den wenigen Glücklichen, bei de nen sich kein Recidiv nach der Operation einstellte. Er sprach eine Strophe aus Sch'ller's .Taucher" mit kräftiger, sonorer Stimme, in der Klangfarbe, Ton und Stärke abwechselten, so daß nur der Eingeweihte einen geringen Unterschied von dem natürlichen mensch lichen Organ wahrnehmen konnte. Das vorgetragene Gedicht zeugte auch von der Fähigkeit der Stimme, zu modu lircn und Höhe und Tiefe richtig zu treffen. Bedenkt man ferner, daß' der Patient seinen Kehlkopf ohne Pause 0 7 Stunden hintereinander zu ge brauchen vermag, so muß man wirklich auf d'.esen Triumph, in welchen die moderne Technik und die medizinische Lviisen'chast sich theilen, stolz sein. Die Gesellschaft zollte denn auch Herrn Prof. Wolff, wie dem vortragenden Patien ten reichen Beifall. Geh. Rath von Helmholtz, der den Mann gesehen und gehört hat. äußerte sich über die theo retischphysikalische Wichtigkeit der Sache: Durch den künstlichen Kehlkopf sei der Beweis erbracht, daß der Kehl köpf nur den Beruf habe, den Grund ton der Stimme zu bilden, während die Klangfarbe, die von den Obertönen herrührt, durch die Stellung des Mun des gegeben wird. Aus Paris wird ge schrieben: .Man wird sich vielleicht noch erinnern, welches Aussehen vor Jahresfrist in ganz Frankreich die Nachricht erregte, daß der Afrikaforscher Lieutenrnt Ouiquerez am Senegal von sei nem Begleiter, dem Unterlieutenant Segonzac, ermordet worden sei. Oui querez wurde, nachdem er mit den Ein geborenen mehrere Scharmützel zu be stehen gehabt hatte, todt aufgefunden, eine Revolverkugel hatte seine Hirnschale durchbohrt. Nachdem der MarquiS von Segonzac mit den Ueberlebenden der Expedition nach St. LouiZ am Senegal zurückgekehrt war, erzählte er, daß der an der Ruhr erkrankte Qui' querez in einem Fieberanfalle sich selbst das Leben genommen habe. Von eini gen seiner Begleiter wurde Segonzac aber rundweg beschuldigt, seinen Bor gesetzten ermordet zu haben. & wurde dann eine strenge Untersuchung eingeleitet, die später in Frankreich ihren Fortgang nahm, aber den Unterlieutenant nicht sehr belastete; er wurde aber trotzdem ge;wungen, seine Entlas sung zu nehmen und aus dem Heere er stand bei den Dragonern auSzu scheiden. Mit der legten Post vom Senegal ist nun hier eine Anzahl Schriftstücke eingetroffen, die üb.'r das geheiinnißroUe Drama viel Licht ver brei:en. Der in St. Louis tagende Kriegsrath theilt nämlich mit, daß der Bericht der an den Fundort der Leiche des Lieutenants Ouinerez entsandten Eommijsare bcstätigie, daß der kühne Forscher in der That von Segonza er morset morden sei. Es ist ferner er wiesen, daß der vom Marquis Segonzac veröffentlich:? ofn.ielle Bericht üver die Expedition nichts weiter sei, als ein ein zigeS großes Lügengewebe. Segonzac dürfte daher so bald als möglich in Frankreich oder am Senegal vor ein Kriegsgericht gestellt werden". Einen interessanten Vorgang aus dem Vogelleben zu beobachtn hatte ein Lehrer auf dem Lande, wie derselbe der Königsderger Allg. Ztg.- berichtet, Gelegenheit. Zu wiederhotten Malen hatte er bemerkt, daß die im Garten in sechs Kästen nistenden Staare dem Gesang in der Schule die größte Aufmerksamkeit zu wendeten und schüchtern auf einem nahe den Fenstern befindlichen Apfel bäum Platz nahmen, doch, durch das unvermeidliche Geräusch erschreckt, sich wieder zurückzogen. Am gedachten Tage war er mit der Einprägung einer Me lodie für sich allein beschäftigt und strich die Geige. Durch die Töne an gelockt, stellten sich wieder einige Staare auf dem Baume ein. hörten aufmerk sam zu, streckten die Köpfchen lang her vor und suchten bis zum Fensterbrett zu dringen. Nicht lange dauerte es, da versuchten einige mitzupscifen und die Melodie sich einzuprägen. Ein alter Staar flog dagegen nach der entfern ten Ecke des Gartens, wo eine Anzahl der Jungen der Aetzung wartete. Von Baum zu Baum folgend, kamen sie zu dem Apfelbaum, hörten aufmerksam zu und zirpten mit. Die Melodie konnten sie zwar nicht erfassen, doch war es augenscheinlich, daß sie sich alle Mühe gaben, die ihnen behagenden Töne einzuprägen. Versuche am an deren Tage hatten ein ähnliches Ergeb niß, bis dann die sangeslustigen VS gel wohl zum Zweck der Aufsuchung ausgiebiger Nahrungsplätze fortflogen und vorläufig nicht mehr wiedergekehrt sind. Ein ähnlicher Vorgang ist vor einigen Jahren auch von einem ande ren Lehrer beobachtet worden. Ein LebenSdrama v er rücktest Art beschäftigte die'X. Kam mer deS Pariser Zuchtpolizeigerichts ; ein Fall, der ganz unglaublich klingt, nichtsdestoweniger aber auf That'schen beruht. Was würde der selige Shake spare zu einer solchen Komödie der Jrrungeii" gesagt haben ! Poch nein, die Gechichle, die höchsten; nur mit d:r Bezeichnung "sin de &ieclV' characte risirt werden kann, hätte er nicht be greifen k .nnen. Da ist eine vagirende Kammerzofe, Mlle, Eeline Jacduier, ein sehr hübsches Mädchen und tempe, ramentvolle Person, die hatte im letzten Karneval beim Tanze die Bekanntschaft tineS jungen Herrn gemacht, mit dem sie ein Verhältniß einging, das nicht lange dauerte, aber sehr intim war. Die Untreue war auf Seite des jung Mannes. Er verließ in schnöder Weife Celine, und sie beschloß voll Aachednrft, ihn zu tödten. Sie suchte ihn im Elisee-Montmartre. wo sie seine Be kanntschaft gemacht, und fand ihn dort. Da heißt, sie glaubte ihn gefunden zu haben; es rsi aber ein anderer Mann, .uvd dnfelbi fand es allerliebst und böchst profitabel,

naj von einem io yuviyen zicadcyenz für den treulosen Geliebten halt zu lallen, tit lenkte zur .Versöhnung ein und führte Celine, die aber dekhalh ihren Aacheplan durchaus nicht ausge geben hatte, ln ein Holet. Der junge Mann spielte seine Rolle weiter, da Paar verbrachte die ganze Nacht U einander und Celine glaubte noch immer, ihren Mn cor fiö ig.&n ;

Zum Beweise dessen holte MMorgenS als der falsche Davonläufer noch schlief, den mitgebrachten Revolver hervor und schoß den unschuldigen Fremdling vor den Kopf. Dann richtete sie die Waffe gegen sich selbst, wurde aber an dem Selbstmorde drch ihr Opfer verhindert, welches, wiewohl an der Schläfe getroffen, nicht tödtlich verlebt var. Es war ein sogenannter .Bull dogg" Revolver gewesen und das Projektil hatte den EchädeUnocheu nicht durchbrochen. Durch den &irm, welcher entstand, als die Beiden mitein ander rangen, wurde das Hotelpersonal herbeigelockt: auch war der Schuß ver nommen worden. Die Polizei inter venirte, und heute fand Verhandlung statt. Eeline acquicr behauptete unter Eid und 6e öfcrife vor den Richtern, daß sie ganz bestimmt der Meinung war, den Richtigen" wiedergefunden zu haben; deshalb schoß sie auf ihn. Glauben muß man das wohl, aber begreifen soll es. wer will. Der Ange schosfcne, ein Herr Floranti. ist bereits gänzlich wieder geyeilt. Das Gericht verurtbeilte Celine Jacquier zu zwei Monaten Gefängniß, ließ ihr aber die Wohlthat der loi Berenger angedei hen. Da. sie nun nicht eingesperrt wird, so sollte sie sich doch schleunigst für Geld sehen lassen. Im Spielsaale zu Mon tecarlo kam es, wie man aus Mentone schreibt, jüngst zu einer argen Skandal scene. Ein Oberauffeher wurde ge wahr, daß ein Croupier Banknoten in seinem Hemdschlip verschwisden ließ und forderte den Schwindln auf. sich tofort vom Spieltische zu entfernen. Statt aller Antwort versetzte ihm der Croupier mit der kleine Schaufel, mit der die klingende Münze eingesammelt wird, einen Schlag in'S Gesicht und warf sich dann auf ihn, vm ihn recht gründlich mit der Faust zu bearbeiten: nur mit Mühe konnten die Anwesenden den übel zugerichteten Aufseher den Händen des Biedermannes entreißen und in Sicherheit zu bringen. Der schlagfertige Croupier wurde natürlich an die Luft gesetzt und erhielt nicht einmal den üblichen Zehrpfennig, der in Montecarlo sonst jedem Ausgeplün derten und Hinausgeworfenen verab "eicht wird. Der Ehescheid ungS.Ge richtshof in London hat jüngst eine Scheidung unter sehr sonderbaren Um ständen ausgesprochen. Der als Klä ger auftretende Ehemann führte unter anderen Klagegründen gegen feine Frau auch an, daß sie ihn fortwährend ver höhne: 1. wegen der lächerlichen Form seiner Beine, 2. weil er sich das Bart und Haupthaar schlecht schneiden lasse, I. weil ihr seine Oberlippe nicht gefiel.

4. weil er das mh" im Anlaut nicht gut aussprechen konnte und 5. weil er nichts von Theologie verstand und während der Sonntagspredigt stets ein schlief. Die Richter bezeichneten dieses tyrannische Gebühren der Gattin .einfach unerhört" und bereiten den gekränkten Gentleman von seiner besse ren Hälfte; in richtiger Würdigung seiner Leiden sprachen sie ihm außer dem noch eine Entschädigung von zwei Psund Sterling zu. In Rostow am Don er hängte sich jüngst der neunundneunzig' jährige Unterosficier a. D. Prokop Dv gobionko; bevor er sich aufknüpfte, trank er nach gut russischer Sitte ein Liter Kornbranntwein aus. Dogo bionko hatte an der Berefina und bei Leipzig mitgekämpft. In Rostow rü stete man sich gerade zur Feier des hun dertjährigen Geburtstages des Unter ofsiciers, als der alte Herr sich das Le. ben nahm. Unter DogobionkoZ Branntweinflasche fand man einen Brief, in dem er den Grund für seinen Selbstmord angab. Er war wahnsin nig in ein sechzehnjähriges Mädchen verliebt, daS-von ihm nichts wissen wollte und ihn einen alten Herrn ge nannt hatte. Das nahm er sich so zu Herzen, daß er einen Strick kaufte und seinem Leben ein Ende machte. ! Mutet dcnOdd Fellows wohlbekannt. Julius Grummann, der Jahre lang über das Odd Fellows Gebäude die Aussicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem h,engen Ate vom Bruch kurirt. Die Vollstän digkeit seiner Heilung drückt Herr Grummann in folgender Weise aus : , Indianapolis. 24. März, 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1834 vou DoktorW. H. Nott sür einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Ami. November wurde ich als kurirt be trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, Custodian des Odd Fellows Gebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania und Wash , mgton Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott. seit 23 Jahren em praktizirender Arzt, 14 Jahre m Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die Kurirung von Bruch zur Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedinauna?: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Ruplil -e Cure Co.. 20j West Washington Strafe, ' Jndmn'polls, Ind. Munklenrer G. Leppert, No. 247 Ost Morris Straße, empsiehlt sich für den Unterricht aus Piano und Violine. Bedingungen mäßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der Schüler ertheilt. Ori.l.larker ltmgczogen. IZr ist hier um hier zu bleiben." Die zunehmende PrariS deS Tr. Warfr, des Augen dnd Ohren Äriteö. zwi'g ihn. nach grölzeren Räumlichkeiten um ju jufcc Ui tuic thete deshalb die RSumUchkellrn im jwrltcn Stock deö.Sron Block, WA W. Washington Str., nächst r Bowen-Merrill Uo's. für fünf Jahre, wo er auSqr,eichnet? Olsicen eingerichtet bat für die Behandlung: von Auge. Ohr, Nase und Hals und die Anfertigung vvn Brillen, künsttichen Au gen und die tÄeradestellung von Schielaugen, f . : wi. e ii ... ir.At. 4.0 y loic 01c cpcraitun jui Nl'rrnnng oe lar vorzunehmen, zu Preisen für Alle erreichbar. Uousultatlo xti und Zederman eingeiiden.

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Gegkn hysterische afZIe. U West Leyden.N. y.. 12. MZr, 1891. ..Pastor K'nig's ?:krvknStärker" dewädrte sich bei eincr Frau g,zen hysterische Anfalle sehr gut und sie sowohl wie ich können dceugn. dag diese Medizin Alle tviu a von yr erwart wird. FranjVta. KaasaS City. Ms S. Okl 'S. Ich brauchte .Pastor NSniz'S Nerven.Ctlrker' gegen Strrvösitat und llqemewe Schwäch und mir wurde geholkru. Die Msdizin hatte den gewünschten EgeU. Fr. 6(0. E. Osten. Sitto Orleans. La Fkbr. 'Lk ES gibt keine Worte für da Gute, welche mir durch Q. O Am.'j WtnrKA.: Hrf.. ... K.I .VUiVIAViH yKil'KII'lUllCI gUAllllUUU, (Vlllllf mit oft den Tvd gewünscht, ehe ich dieses Mittet erhielt. Es wirlte bei mir wuuderbrr gegen stallsucht, und ich halte mich jetzt sür davon yekeili. Vielen Tank dafür. Hab , iiurd mir vergeblich sein. vsi auuun tfrii. . . vor. Ct4? 'in werttzvolleS Tuch für Nervknlcidknd.: fcVlXl eine Probe-Flasche zngejuudt. Armc J erhalten auch die Medizin umsonst. Diese Medici wnrde Seit hun iiihr i7. tiMi) - " 1"" - ' "7 V v t VV 11s vochw. Pastor önig in 'ort Wayne. Ind.. juberntet und jetzt unter seiner Anweisung von der KOEIMIG MED CINE! CO.. 238 IKandolpli SiM CHICAGO, IIX. ÄÄ Bei Apothekern zu haben für ?l.0 die ftUfdie, Jlaschen für $3.00, groge si.iö, ö für u.uu. QlMMKUMAll.Mf;i l fc. k.wlli.. CMwftt... 0,rOuu"u V vu wi ven vcuiiutii upviifcuii Von F. Will, anker, u West Washington Str. und Ecke Sud So Str. und i'tnroln iane. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Ossice-Ttunden von 2 4 NbrNackim. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 II Uhr Borm. Wohnung: Ib7N.Alabam str. .E se Btrmontftr. Telephon : Office 2'2. Wohnung 0.16. DR. Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: No. 194 Ost Michigan Straizc, (Ecke 'iassachnfette venur.) Täglich von 2 1 Uhr. Sonntaa auSacnommen. Dr. Ainclia R. Keller, Office: 3G9 Süd Meridian Straße. Ossice-Stunten : AB 9 10 l'5rorm. 4 ll ir waisin. 9'tiroend?. Telephon 907. Dr. I. Wühler, Deutscher ?lrzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Office-Stunden: 8 9 Uhr Vorm.; t t Uhr achm.: 7 9 Uhr Abend. Telephon!. - Dr. Vnrckhardt, deutscher Ärzt. Osfiee und Wohnung: No. 382 Süd Meridian Str. Oisicc-stunden: 8b,3 9 Uhr Vorm. 2 bis 8 Uhr Noäm. 7 biS 8 Uhr Abos. Sonntags 8 9 vormittags, Telephon 280. Dr. C. N. Schaefer, ZörLt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, n.'.he Morris Str. Sprechstunden : 7:30-9 UhrMo, genö. ! ZUHr vcaa,'.nitlags, 7:30 uyr vendö. Telephon SS. HDxx-- CSrü, No. 33 Ost Ohio Straße. Svreckstunden : 10 12 Uhr Vormittags, 13 Nachmittags und 78 dendS. Sonnlag von ZS Uhr Nachmittag. Dr. Wagner, Office: Zto. ö sl Shio Str. Offtce-Slunden : 9 IS Uhr Normtttagti. l Uhr achmittaa. 'Sohnuna : ffcke Brsadwav und Lincoln Ldk. Telephon 848. chas. g:muellek, Deutsche Apotheke Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Virginin Dvenue, Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtalocke an der Seitenthüre. Rezepte 2 098 uno7iaau lorgsatiiggeiuur. .rele?tvtllseri.g. Mary C. Lloyd, Zahnarztin, Zimmer 9?o. 19, über Fletcher's Bank, eegen, Über vom S!ew z?)ork Store. Bandagen und wundärztliche Apparate, Bruchbänder, Krücken, Schienen un alle wundürjtliäen Gegenstände. Da? größte vager künstlicherAugen. Wm. H. Armstrong & Co., - 77 Süd JUivviS Strafet. Ferd. A. Müller, sachfolaer von Ve-rge Müller.) ApotheKee. Tie nfertta do Rezepte eschtebt i tznvei l tfflger. s-chverftändtger eise. acr. -a. czjt- . uviSC lVittC 9 tX All frHtriH hK An A4M ....5,...",".. Telephon 070 Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! v ' LM ttr S-fiirea as ci:red bv Dr. "Rnrlroi r . . .- r.-. r. i-r- r---in one niinute bv q tiew innrojeHl fenj Eirikcd. Credt iaipreiattjt ij ippevüc Schielaugen. Wie sie von Dr. Barker durch eine neue, verbesserte toinmlßfe Methode furirt merbtn372 Fülle in Jndianapplj? geyxitt, von denen Sie ttck versönlick übetteuae könne. WSi. ztge Berechnung..

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