Indiana Tribüne, Volume 16, Number 298, Indianapolis, Marion County, 17 July 1893 — Page 1

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dfirjcz:l O 1 n sVf O rlCVAA) ks A A0 tO & l IV Vk W V V W w Jahrgang IG Office : No. 18 Süd Alabama Straße. No. 29S Indianapolis, 3u&icma Montag, den 7. )uli 893

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Drahtnachrichten

Inland. Wetterauösichzen. Für Zndiana : Regen während der Nacht. -- Von der Weltaus st ellung. Chicago, Jlls. 16. Juli. Obgleich es allgemein bekannt war, daß der Ertrag des heutigen Ticketverkauss zur Weltausstellung zum Betten der Familien der verunglückten Feuerwehrleute bestimmt war, so betrug die Zahl der zahlenden Besucher heute kaum 35,000. Um halb vier Uhr Nachmittags hatten erst 23.000 Personen die Tourniquets passirt. Selbst die Midway Plaisance war verlassen und überall herrschte Sabbathstille. Während des Morgens hatte es etwas geregnet und die Lust war dadurch in angenehmer Weise abgekühlt worden. Der Memorialseier in der Festhalle wohnten nur wenige Menschen bei, kaum tausend Personen. Eine tödtliche Bombe. Chicago, Jll., 16. Juli. Auf einem italienischen Piknik sollten heute verschiedene Feuerwerkskörper abgebrannt werden, darunter auch Bomben, die hoch in der Luft ezplodiren und einen Regen von Sternen durch die Luft senden sollten. Unglücklicherweise ex plodirte aber eine Bombe schon im Mörser, auö welchem sie gefeuert wer den sollte und die Stücke desselben und der Bombe flogen nach allen Richtun gen auseinander, mitten in die dicht gedrängte Menschenmenge. Bier Personen wurden aus der Stelle gctödtet und zehn oder zwölf andere erlitten mehr oder weniger schwere Verletzungen. Die Ursache des schrecklichen Unglückssalles ist nicht bekannt. Das G i f t m i s ch e r p a a r. N e w I o r k, den 16. Juli. . Supt. ByrneS erhielt heute eine Depesche mit der Na.chricht, daß der Geheimpolizist von Gerichten heute Nachmittag mit Dr. Henry Meyer von Detroit hierher abgereist sei. Dr. Meyer und dessen Frau, welche in Detroit scharf bewacht wird, stehen im Verdacht, zahlreiche Personen vergiftet zu haben, um deren Versicherung zu erlangen. Sobald sie wieder Kräftig genug ist, wird sie ebenfalls hierher gebracht werden. ... Ausland. Aus Deutschland. Berlin, 16 Juli. Die Regie rung hoffte, daß die dritte Lesung der Armeevorlage nur einen formellen Charakter tragen und die ReichstagssiKung früh genug schließen würde, um dem Kaiser und seinen Ministern Gelegenheit zu geben, die Annahme der Vorlage bei einem Frühstück zu feiern, aber daS Geschick wollte es anders. Sobald mit der Schlußlesung der Vorlage begonnen war und die Redner zu sprechen angefangen hatten, wurde es zur Gewißheit, daß die Führer der Opposition Ernst machten und nicht die Absicht hegten, die Maßregel in nur formeller Form zur Annahme gelangen zu lassen. Sämmtliche Redner be schränkten sich darauf, ihre politischen Gegner anzugreifen und zollten der Vorlage fast gar keine Aufmerksamkeit. Der Kanzler, der sich in der gestern er langten Mehrheit der Regierung von 11 Stimmen sicher fühlte, verschwen bete keine Worte mehr auf die An griffe auf die Maßregel. Er hörte den Reden 1$ Stunden zu und verließ um 3s Uhr das Haus; er wußte, daß die Vorlage der Annahme sicher sei. Spä ter wurde in Erfahrung gebracht, daß er fortgegangen war, um mit dem Kaiser zusammenzutreffen. Der Kaiser war ungeduldig geworhen und hatte sich nach dem Privateingang der Minister begeben, durch den er das Reichstogsgebäude betrat und gleich daraus den Kanzler zn sich beschied. Sie waren in dem Privatzimzner des Kanzlers eine halbe Stunde zusammen. Wie verlautet, hat der Kaiser den Kanzler aufgefordert, die Annahme der Vorlage im Hause zu beschleunigen, da er am Abend nach Kiel abzureisen wünschte, von wo aus er nach BornHolm, einer dänischen Insel, gehen will. Er wollte Berlin nicht verlassen, bevor er daS genaue Resultat des Votums über seine Lieblingsmaßregel kannte. Der Kanzler kehrte in den

SihungSsaal zurück und sprach rivatim mit Herrn von Levehow, dem Präsidenten und verschiedenen Mitgliedern, um eine möglichst baldige Schließung der Sitzung he beizuführen.

Aber noch immer floß der Strom der Rede. Der Kaiser, der ungeduldig außerhalb wartete, ließ dann den FreiHerrn vou Stumm-Halberg zu sich rufen, der ihm dann über die Fortschritte im Hause Bericht erstattete. Da er nun wahrscheinlich ausfand, daß er nur unbestimmte Erklärungen erhielt, verließ der Kaiser daS Gebäude, bevor die Abstimmung stattfand. Die Oppositionsorgane behaupten heute Abend, daß die Mehrheit von 16 zu Gunsten der Vorlage nicht groß genug ist, die Regierung zu veranlassen, sich zu freuen. Nichtsdestoweniger.jubelt aber letztere, währendihre Gegner ihren Aerger und ihre Enttäuschung, die sich auch in den Reden in der heutigen Debatte kund that, nicht verbergen können. Der Kaiser ist hocherfreut über die schließliche Annahme der Vorlage und wird, wie gerüchtweise verlautet, den Kanzler von Caprivi mit dem Fürstentitel belohnen. Wenn die Debatte kürzer und wen! ger hestig gewesen wäre, wie in amtlichen Kreisen erwartet wurde, wäre der Kaiser vielleicht persönlich im Hause erschienen, um die Sitzung zu schließen. Er überließ diese Aufgabe aber dem Kanzler, der die kaiserliche Botschaft gleich nach der Annahme der Vorlage verlas. Er verlas serner eine Rede Seiner Majestät, in welcher der Kaiser sagte, daß die Bundesregierungen äußerst zufrieden mit dem Resultate der Verhandlungen wären und die feste Ueberzeugung hegten, daß der Reichstag die als nothwendig anerkannten Opfer billigen werde. Selbst diese hätten die feste Ueberzeugung der Bundesregierungen, daß die vorgeschlagene Vermehrung dcr Armee die absoluten Erfordernisse nicht überübersteige, nicht erschüttern können. nt wären um so dankerfüllter, als sie ausgesunden hätten, daß die Ueberzeugung der Nothwendigkeit der Vermehrung, die sich mehr und mehr im Lande Bahn breche, den Reichstag schließlich zur Annahme der Vorlage bewogen hatte. Nach Verlesung der Rede fügte der Kanzler noch hinzu : Es gereicht mir zur besonderen Freude, beauftragt zu sein, Ihnen den Dank des Kaisers zu übermitteln." Präsident von Levetzow brachte dann ein Hoch auf den Kaiser aus, in welches mit Enthusiasmus von allen Gruppen mit Ausnahme der Sozialisten, welche das Haus verlassen hatten, bevor der Kanzler zu Ende war, eingestimmt wurde. Gestern beschuldigte Herr Bebel, der fozialdemokratische Führer, als Vertreter StraßburgS, den dortigen Polizeichef, Herrn Feichter, daß er die Bewohner schlecht behandelte. Unglaubliche Entrüstung, jagte er, herrsche unter den Elsässern. Dr. von Bötticher kündigte an, daß eine Untersuchung der Angelegenheit angeordnet sei und wenn es sich ergeben würde, daß Herr Feichter schuldig wäre, würde er bestraft werden. Die Regierung, fügte er hinzu, wünsche, daß in ganz Elfaß - Lothringen Gerechtigkeit geübt werde. Die ersten Kosten der Militärvorläge werden durch eine Anleihe von 43,000,000 Mark gedeckt, die bereits vom Budgetauöschuß bewilligt wurde. DiedeutscheColoninalPolitik. Berlin, 16. Juli. Der Kaiser wünscht, wie in Erfahrung gebracht wurde, daß die deutsche Colonialpolitik, welche seit den Tagen Bismarck's ziemlich in's Stocken ' gerathen ist, energischer betrieben wird und eS ist wahrscheinlich, daß es in dem Bureau, während der Herbstes recht lebhaft zugehen wird. Der Kanzler hat seine diesbezüglichen Anweisungen bereits erhalten. ES verlautet, daß S. Kayser, der Chef des Coloniqlamtes, in Ungnade gefallen ist, da der Fehlschlag der deutschen Colonialpolitik seit dem Abgange Wißmann's datirt. ES folgten Niederlagen in Ostasrika und unangenehme Verwicklungen in Kamerun, während die Franzosen dort Fuß gefaßt haben. Dr. Zinkgrass hat bereits die Negierung beschuldigt, ihn in Trubel gebracht zu haben, und jetzt erhebt Ba-

ron Guido Volkamer in München seine Stimme gegen Gouverneur Zimmerer, von dem er behauptet, daß er seinen Bruder verrathen habe. DaS Massaxre bei Bolinga liefert dafür anfchei-

nend den besten Beweis. Es werden ferner ernste Anklagen wegen schlechter Organisation gegen das Colonialamt erhoben und während er sich das Recht vorbehalten hat, die Frage im Reichstage vorzubringen, hat er sich bereits an den Kaiser und an den Prinzregenten von Bayern gewandt. Das ist der Grund, weshalb eine Krisis in Aussicht steht. Vom Reichstag sollen vier Millionen Mark zur Förderung der kolonialen Interessen gefordert werden. Nachrichten über die b a y r is ch e n LandtagSwahlen. B e r lin, 16. 3uli. Nachrichten über die bayrischen Landtagswahlen zeigen, daß 73 Klerikale, 68 Liberale, 3 Konservative, 7 Bauernbündler, 5 Sozialdemokraten und ein Demokrat gewählt worden sind. Verlangen a l l g e m eines S t i m m r e ch t. Wien, 16. 3uli. " Graf Taafe beabsichtigt im Reichsrath eine Vorlage einzureichen, behufs Gründung von 18 Arbeiterkammern, welche das Rechterhalten sollen, 24 Depatirte zum oesterreichischen Abgeordnetenhaus zu erwählen. Die Blätter der Arbeiter erklären, daß diese Konzession nicht genügen würde, um der Forderung nach allgemeinem Stimmrecht zu begegnen. Die Juden in Rußland. St. Petersburg, 16. Juli. Großfürst Michael, der Onkel des Zaren, hat denselben überredet, die Austreiüungen der Juden aus dem Kaukasus auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Der Großfürst soll ein entschiedener Gegner der antisemitischen Politik der russischen Regierung sein. Die Juden in Rußland. St. Petersburg, 16. Juli. Die Juden in Aalta, in der Krim weigerten sich, dem Dekret zu gehorchen, wonach sie sich in den Bann zurückziehen müssen. Mehrere Tag lang hetzte der Clerus den Pöbel auf, sich zu erheben und die Juden auszutreiben. In der vergangenen Woche endlich bemächtigte sich ein Pöbelhaufen der Straßen, brach in die von Juden bewohnten Häuser und versuchte die Bewohner derselben aus der Stadt zu vertreiben. Die Juden wehrten sich. Dutzende derselben wurden auf die Straße geschleppt und geschlagen. Viele wurden getödtet und ihre Häuser wurden ausgeplündert und demolirt. Truppen mußten herbeigerufen werden, um die Ordnung wieder herzustellen. Vom Pöbel wurden nur wenige verwundet und keiner getödtet. -..- OchiffSnacbrichten. " Angekommen in : New Aork: Servia" von Li verpool, Burgundia" von Marseilles und La Touraine" von Havre. B o st o n : Polynesiia" von Hambürg, Pavonia" von Liverpool. Liverpool: Bostonian" von Boston; Jtaly" von New Jork. Havre: La Bourgogne" von New Aork. Assignment. . Heu'e Morgen meldete der wohlbekannte Fuhrwerksbesitzer Geo. Schosield zum Besten seiner Gläubiger den Konkurs an. Massenverwalter ist Walter Hubbard. Shosield besitzt einen. Leihstall ander Wabash Str. und eine Wagensemise an der Ost Market Straße. Dieses, sowie eine Anzahl Wagen in Neni Albany, 10.000 Acker Landes in Perry' ffn 6h in irnb.r.r Sl.iX.i.nnS !

Hiesiges.

vw , vsf.f v jtvptivi uvivtjjtuuv in yuuvuufHig vv wmv. w. vv, a-xv Texas und einige StadtlotS machen West Washington Str. Die Unterdie Aktiva im Gesammtbetrage von suchung wurde durch Konstabler Sor516.000 aus. I terS vorgenommen und Adder im Be-

Die Passiva dagegen betragen an V AtT r r n ( r- c i i i

ote $ja,uuir. azonelo rar ln letzter uno etnes nacogemaqten Stempels geZeit viel in Grundeigenthum und mit ' funden. Jedenfalls wird die Körper, Mauleseln gehandelt und dabei sich schaft gegen Ryder jetzt strafrechtlich verspekulirt. ES sind 8 bevorrechtigte' vorgehen, umsomehr, da er schon einForderungen vui im Ganzen 516,900 mal wegen einer ähnlichen Geschichte

vorhanden. Den Leihstall wird der Bruder SchosieldS, Frank Schosield, weiterführen.

Verdachtiger Tvdeöfall.

George Mike Henn, ein 41 Jahre alter Deutscher, verheirathet und 141 Shefsield Ave., in Haughville wohnhast, starb gestern Abend um 8 Uhr unter verdächtigen Erscheinungen. Da man Vergiftung vermuthete, benachrichtigte man den Coroner, der heute früh aber den Leichnam schon vom Leichenbestatter Herrmann, Süd Delaware Str., einbalsamirt fand. Er stand, deshalb von einer fruchtlosen Untersuchung ab und wird sich auf ein Zeugenverhör beschränken müssen. QuS den Gerichtshöfen. Criminalgericht. John Frank plädirte schuldig und wurde wegen Kleindiebstahls zu $10 Buße und 3 Monaten Arbeitshaus verurtheilt. Wm. Edwards hat geständigermaßen eine Quittung gefälscht. Er wurde zu $10 Buße und zwei Jahren Zuchthaus verurtheilt. Wegen schweren Diebstahlö eines Pferdegeschirrs und Sattels wurde Wm. Stupey nach dem Geständniß seiner Schuld unter Annahme mildernder Umstände zu $1 Buße und 30 Tagen Arbeitshaus verurtheilt. Harry Hogan, der kürzlich verhaftete Neger, wurde auf sein Bekenntniß hin, daS er erst heute Morgen gemacht hatte, wegen Pferdediebstahls zu $100 Buße und 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Al. Hugh und Harry Paris waren des gemeinsamen Diebstahls einer Uhr angeklagt. Hugh wurde freigesprochen und Paris zu $25 Buße und einem Jahr Zuchthaus verurtheilt. ' Heute Vormi tag begann auch die Verhandlung gegen 3ohn Shipman, der mit Lon Henderson in die Eolumbia Halle von Otto Schmidt, S. Dclawäre Str., eingebrochen sein soll. Henderson hat gestanden und wird gegen Shipman als Zeuge auftreten. Die Sache wird vor Geschworenen delt.ET JameS Hall wurde heute Morgen per Schub nach Michigan City gebracht, woselbst er 2 Jahre abzusitzen hat. Aufträge für die weUberübmten Pabft Mitwaukee Biere in Flaschen und Gevmden werden in der Branch-Ossice, No. 224240 Süd Delaware Straße, entgegengenommen. Televhon 1291. JD3 Henry Bartlett, 19 Jahre alt und Sohn von Ed. Bartlett, ist seit gestern nicht wieder in die elterliche Wohnung, 225z Massachusetts Ave., zurückgekehrt. Er ist ziemlich groß, hat dunkleö Haar und Teint, trug Strohhut und leichten Sommcranzug. Er arbeitete in Van Camps Lagerhaus. f&ZT 3n Friedensrichter HabichS Zimmer wurde gegen Charles Cole heute Morgen vor einer 2ury verhandelt. Er sollte den Schlepper für ein übelberufenes Haus gemacht haben. Er wurde schuldig befunden und durch die Geschworenen zu $10 Buße und den Kosten verurtheilt. EXT Die Straßenbahngesellschast hat in der letzten Zeit entschieden viel Pech gehabt. Heute Nachmittag brach zwischen Ohio und Market Straße der Leitungsdraht und obgleich niemand verletzt wurde, rief der Umstand doch eine kleine Panik hervor. Zur Annehmlichket des Publikum? dienen die Abwechslungen nicht. (SO" Fred. BriggenS, 24 Jahre alt, 210 West McCarty Str. wohnend, wurde auf derLZolizei als vermißt angemeldet. Er verließ fein HauS barfuß und barhäuptig Samstag Abend zu früher Stunde und ist seitdem nicht mehr gesehen worden. Seine Verwandten sagen, daß er etwas schwachsinnig ist. X3" David Lowry von dem Internationalen Cigarrenmacherverband Von Amerika brachte bei Friedensrichter Daniels ein Affidavit ein, zwecks tt,,Ss,, fi Wvibr 1 A K I . ' r w it - - , sitze von 175 gefälschten Univnmarken I C a X. . .Xi TV 1 t M - l von den Großgeschworenen angeklagt, im Criminalgericht prozessirt, aber freigesprochen wurde.

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der Indianapolis Teutsche Gegen. Feuer Bersicherullgs.(5esellschast, am Dienstag, den 18. Juli W5, im Marion County Court House, (Circuit Court Zimmer.) Anfang VA Uhr Abends. Die Geschäfts Versammlung wird nach der Wahl abgehalten. Geschäfts-Ordn ung. 1. Verlesung deS Protokolls der letzte , JahresPersammlung. 2. Verlesung des Jahresberichts. 3. Sonstige Geschäfte. Gin jedes Mitglied ist zu einer Stimme berech tiflt. Abwesende Migtticder können durch Stell Vertreter (.prorv) stimmen. In solchem Falle haben sie zehn Tage vor der Wahl bei dem Sekre tar mit Angabe der Nummer ihrer Police schriftlich den Namen ihres St Vertreters mitzuthei len. Lcin Mitglied kann mehr als ein andere? Mitglied vertreten. Im Auftrag der Verwaltung, Chr. Waterman, Präsident. Charlotte Tinkelaker. Sekretärin. N. F. Dalton & Co., Händler in Bauholz. Thür und Fensterrahmen, Schindeln, Latten. Süd Noble Ost Walhingtonstr. Jndianavoli Fragen Sie Ihren Grocn nach Princeb Mehl." ffabriUrt von der Blanton Millin Co. Jagd auf Walk. Der in den nordischen Gewässern bis her vornehmlich von den Norwegern be triebene Walfischfang wird nunmehr auch von deutscher Seite aufgenommen. Am 12. d. M. verließ der der Nordischen Hochsee Fischerei - Gesellschaft gehörige Dampfer .Glückauf- (Kapitän H. Spillmann) als erster deutscher Wall fischfänger den Hamburger Hafen, um bis zum Herbst in dcr Nähe von Spitz bergen, Bären-Jnseln zc. dem Walfang obzuliegen. Der eigenartig construirte Dampfer hat eine Länge von 92, eine Breite von 18 und eine Tiefe von 10 Fuß engl. und besitzt einen Raumgehalt von 230 Kubikmeter. Am Vorderende des Schisses befindet sich eine nach allen Seiten drehbare Walkanone, neuester Construktion, mittelst welcher die Har pune abgeschossen wird. Die Spitze der letzteren bildet eine Granate, deren Ex. plosion im Körper durch die plötzlichen Bewegungen des von der Harpune ge troffenen Wals herbeigeführt wird. Zu der reichhaltigen Ausrüstung des Schis ses gehören ü. A. auch 4 Meter lange Lanzen, welche zur Anwendung kommen, wenn Harpune und Granate den Wal nicht sofort tödtlich trafen. Diese Lan zen werden von einem geübten Manne gehandhabt, welcher sich in einem Boot dem Wal von der Seite nähert und ihn in der Herzgegend zu treffen sucht. Zur Jagd auf Eisbären und andere Thiere befindet sich eine Anzahl Magazin-Ge wehre neuester Construktion an Bord. Kapitän Bade aus Wismar i. M., Vor ftandsmitgljed der Nordischen Hochsee Fischerei'Gesellschast, leitet die Erpe dition. Derselbe kennt die nordischen Gewässer seit dem Jahre 1357, führte im vergangenen Jahre die württember gische Expedition, an welcher u. A. auch Fürst von Urach, Prinz von Württem berg. theilnahm, und hat in den Jahren 1869-1870 die bekannte Nordpolfahrt der Schiffe .Germania" und .Hansa,sowie die 237tägige Eisschollenfahrt mitgemacht. Für den Monat August d. I. hat die Nordische HochseeJischerei Gesellschaft zum Zwecke einer Gesell schaftSreise nach den nordischen Gewäs fern unter Leitung deS Herrn Kapitän Bade den mit allem Comfort ausgestat tcten ReichSpostdampfer .Admiral" der Deutsch Ost Afrika Linie gemiethet. Die Mitreisenden werden auf dieser Fahrt die Reize Norwegens und der Polarwelt bewundern können. Im Norden Europas wird sich der Walfang Dampfer Glückauf" dem Passagierschiff anschließen, um den Mitreisenden das Schauspiel des Walfischfanges zu bereiten. Beide Schiffe werden im Polarmeer bei einander bleiben, beson ders auch, um bei Spitzbergen mit dem .Glückaus- Jagdausflüge und Exkur sionen auf den Fjorden zu machen, die sich theilweise mehr als zehn geogra phische Meilen ins Innere dieses Ge birgslandes erstrecken. Selbstverständ lich wird das Schiff gefahrbringendes Packeis auf alle Fälle vermeiden, trotz, dem aber soll, wenn möglich, der 80. Grad nördlicher Breite als Endziel an gestrebt werden. Der Polizeirichier: .Schämt Euch, MacNamara, so oft vor Gericht er. scheinen zu müssen!" Arrestant, .Schämen? Westhalb? Ich bin noch lange nicht so oft hier gewesen wie Sie. Herr Richter." Durch Bewässerung sind in Indien allein 25.000.000 Acker Land, in Egypten etwa 6,000.000 und in Europa 5.000.000 Acker Land fruchtbar gemacht worden. Die Bi?. Staaten, welche erst seit kurzer Zeit angefangen haben, riesige Landflachen zu verbessern, haben doch schon 4.000, 000 Acker Land durch Bewässerung fruchtbar gemacht. Columbia" trinkt ein Jeder gern Es hält auch jeden Kummer fern !

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