Indiana Tribüne, Volume 16, Number 297, Indianapolis, Marion County, 16 July 1893 — Page 4
Jndwna TribNne. Erscheint : iiglich und Sonntngs.
Tie tägliche .Tribüne' kostet durch den Träger Cent per Woche, die eonntagTrtbüne 6 Cent per Woche. Beide zusammen ISLent oder es Senk per Monat. Per Poft ,ugeschikt in Vor auSdezahlung per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Jndianappliö, Ind., 16. Juli 1893 Der entlassene Strassing. Teutsch von In, Viftf tf. Wollen Sie Herrn Grabener sagen, daß ein Fremder ihn einen Augenblick sprechen möchte V '? Der ttommiS nickte, stand auf und' ging in ein zveitts ttomptoir.' Der Fremde war ein grober, schöner Mann mit kurz geschnittenem Haar und Bart. 'Seine Schultern waren breit, seine Züge aristokratisch; aber ein gevisseS Etwas an ihm siel dem KommiS ' ebenso auf, wie eS jeden Andern stutzig gemacht haben würde. Ein gewisses Etwas, ein scheuer Blick, gleichsam als sähe er sich gezwungen, seine Gesühle zu verbergen ; und in der rt, wie er da stand und seinen Hut hlelt, laa, etwas Bittendes. .Herr Grabener ist bereit, Sie zu sehen," sagte der KommiS zurückkehrend. .Bitte, rechter Hand im Komptoir Der Fremde begab sich in das ihm bezeichnete Zimmer und schloß die Thür hinter sich. Dann blieb er stehen, drehte seinen Hut verlegen in den Fingern und statt zu reden, sah er .den Herrn hinter dem Pult nur mit stehendemBlicke an. - Der Andere stand weder aus, noch reichte er dem Eintretenden die -Hand;, auch er schwieg während mehrerer Mi nuten. Sie schauten einander an, das war Alle?. DerAeltere brach jedoch das Stillschweigen zuerst. .Also Du bist es, Hermann?" .Ja, ich bin tS,m sagte der Andere, .hast Du kein Wort sür mich, Wil Helm ?- .Im Gegentheil, ich habe recht viele 'Worte, die Du jedenfalls gern hören würdest erwiderte Wilhelm Grabener. .Ich kann Dir allerdings nicht sagen, daß ich mich freue, entzückt bin, eS mir zur Ehre anrechne und dergleichen mehr. Dich zu sehen." 4 .DaS verlange ich auch nicht sprach -der Andere wieder. .Ich weiß, daß ich die Familie entehrt habe, aber ich bin dasür bestraft worden. Fünfzehn Jahre, Wilhelm bedenke ! sünszehn Ge sanznißleben, GesSngnißkost.Gesängniß. freunde! Gern hätte ich mein Leben hingegeben. Geschehenes ungeschehen zu machen noch bevor eS herauskam ; und ich habe daS Geld ja nicht behalten wollen. .Wir kennen die Geschichte entgeg nete der Kaufmann. .Du genössest eine Vertrauensstelle und verriethest sie. ES ist die alte Geschickte, ich habe sie in mei nem eigenen Geschäfte erlebt. Ich kann für emen Menschen wie Du inn jentt mentales Mitleiden empfinden. Sag', was führt Dich her V .öermann Grabener svielte verlegen Ml! oem yuic, ja? MII aiigitticyr uuc . ? . .. r mix. cn i : . . aus und erwiderte : .Ich war zwanzig Jahre alt. als ich in daS Gelänaniß kam. iedt bin ich fünf . unddreißig. Die ganze Zeit über hat die Außenwelt für mich nicht ezifllrt. Ich suche Arbeit ehrliche Arbeit und möchte Dich darum bitten. Ich bin ein guter Buckhalter, aber ich will Markthelfer, will Porti sein, will AI les sein. waS Du willst .Nein, hier kann ich Dich nicht ge brauchen : Du hast die Rechnung ohne den Wirth gemacht, Hermann. Du bist mein Bruder nickt mebr : ick saate mick von Dir loZ, alö Du zum Verbrecher wurdest. Um der Armen willen, die Dick Sobn" nannte, will ick Dir et was Geld geben, wovon Du ein bis zwei Wochen leben kannst. Weiter er hältst Du aber keinen Heller von mir das laß Dir gesagt sein. Ich weise Dir die Thüre, wenn Du noch einmal hier berkommst Durch die lange erkerhast war der Stolz des Anderen noch nicht wieder rege geworden; er drehte wieder den Hut in den Händen herum, sah bittend unter den dunkleu Augenwimpern her vor und fragte leise : .Wie geht es der Schwester Therese?" .Gut lautete des Andern kurze Ant wort. 1 .Kannst Du mir sagen, wo sie wohnt?' fragte Hermann. . - .Nein", entzegnete sein Bruder, .The. rese ist verheirathet und hat sich bemüht, den tiefen Kummer, den Du ihr zuge fügt hast, zu v?rgesien. Du bist derLetzte. den ein ehrenwerther Schwager gern . sieht .Noch eine Frage sagte Hermann mit zitternder. Stimme, JwaS ist auZ Erna Scherrbeck geworden? Lebt sie? Ist sie verheirathet V " .Ich habe Dir nichts weiter mitzuthei len versetzte sein . Bruder in herbem Tone, .hier hast Du zweihundert Mark. Wenn Du vernünftig bist, hast Du Ar beit gesunden, bevor das .Geld zu Ende ist. Vergiß nicht, daß Du von mir nichts weiter zu -erwarten hast. Hier, nimm das Geld, geh' und komme nicht wieder Mit diesen Worten warf er daS Geld auf den Tisch. Aber in Hermann Gra bener'S Brust regte sich noch ein Funke Ehrgefühl und Männlichkeit; er ver mochte nicht, eine Gabe anzunehmen, die ihm so gereicht wurde. So groß er war, schien er noch um "mehren Zoll größer zu-werden, als die Schultern zurückzog,- seinen Bruder anstarrte und diesem das Geld in'S Ge sicht schleuderte.- ' -.Behalte Dein Geld sprach er zor ' tttg, .ich brauche eS nicht. .Ich will von Niemandem etwas weder von' Dir, ' noch von irgend einem Anderen Aller dingS, ich kam. Dich vm Deinen Bei Land zu bitten, daß Du mir betten soll
iest. ein ebrlicker Mann zu lern. JA
habe so lange unter den von der Welt AuSgestoßenen geledt, daß ich unter fcuaj ehrlichen Leuten ganz fremd geworden bin; aber ich glaubte, ei Bruder wurde seine Hand ausstrecken, um mich zurück zuziehen. Dessen weigerst Du Dich. v j ' . , . Geld ! Sieh' viele ianoe, tv oie, Schultern, sieh' mich an! Aus irgend eine Weise kann ich Geld verdienen. Und bei Gott : Wenn da Deine ganze Eh renhaftigltit ist, so ist mir wenig daran gelegen, s ßioi 45icic, oic miaj roiukommen heißen, und Du treibst mich zu ihnen. Erinnere Dich dessen, Sohn meiner Mutter." Er warf sein: Hut aus den Tisch. verließ daS Zimmer, schritt, ohne nach rechts oder nach links zu sehen, durch daS Komptoir, und schlug hestig die Thür hinter sich zu. Wenige Wochen später erhielt Her mann Grabener, der mit einer Diebes bände aus freundschaftlichem Fuße stand, in einer dunklen Nacht von einem Ge nassen die Weisung, in ein HauS, das man sich zum Stehlen ausgesucht hatte, zu dringen und sich dort zu verbergen. Er hatte den Befehl direkt vor dem betreffenden Hause erhalten, und nach dem seine Gefährten ihn verlassen hat ten, murmelte der Zurückgebliebene vor sich hin : .Ja, W gehöre ich zu der Brüder schaft. Ich bin hier, um diese Hau zu bestehlen. Ich habe die Maske und Pistole in der Tasche auch eine, kleine Blendlaterne. Ich bin ein Dieb, und die Diebe waren die Einzigen, die nint nach meiner Gefangenschaft willkommen hießen. Mein Bruder wandte mir den Rücken. Mein Bruder was würde wohl meine arme Mutter fagen. wenn sie mich jetzt fehen könnte? Wenn sie wüßte " Er unterbrach sich selbst mit einem Fluche, nd schien mit einer Handbewe auna die Gedanken, die in ihm oufftie zen, zu vertreiben, und im nächsten.' Augenblicke hatte er das ihm bezeichnete Finster erklommen und als er sah, daß sich dasselbe leicht öffnen ließ, war er ein gestiegen. Seine Schritte wären ge räuschloS und beim Schein der Laterne suchte er nach einem guten Versteck. Er fand denselben bald in einer langenGar öerobe, die zu beiden Enden eine Thüre hatte; in dieser verbarg er sich hinter ei ner Anzahl Kleider. Nach einiger Zeit hörte er ein kleines Kind weinen, in der nächsten Minute lief Jemand übe? den Korridor und amEnde des GarderobenzimmerS fiel ein Licht strahl durch das Schlüsselloch. .Erna rief eine Frenstimme. .komm doch einmal her. Das Kind ist ganz munter, ich kann es nicht verlas sen 'Darauf wurden wieder Schrille laut und zwei Frauen waren ihm ganz nahe fo nahe, daß er sie fast athmen hören konnte. .Wie froh bin ich, daß Du heute ge kommen bist Erna sagte die Andere. .Karl wurde heute früh ganz unerwartet abgerufen ! Und der Gedanke, daß ir gend ein Unglück geschehen könnte, macht mich ganz krank; ich bin so ängstlich, wenn ich NachtS allein im Hause bin .Ich. habe nie Furcht, Therese, lautete die Antwort. .Mama meint immer, ich sei im Hause so gut wie ein Mann ; Mama hat ja immer Angst vor-Dieben". .Sprich nicht von . Dieben, ich bitte Dich sagte die Andere wieder, die os senbar ihr Kind beruhigte. DaS HauS ist diese Nacht verführerischer denn' je. Dort im Schreibtisch sind dreißigtausend Mark. Karl hatte nicht mehr Zeit, sie bei der Bank zu deponiren ; sie telegra phirten, Herr Vogel könne jiden Augen blick sterben.Diesen Worten lauschte der Mann in seinem Versteck mit gespanntester Auf merksamkeit, aber nicht dem Gefländ niß, daS so dazu angethan war, das Herz eines Diebes zu erfreuen. DaS war vergessen, , er horchte nur aus die Namen, mit welchen die beiden Frauen einander ansprachen. Erna ! DaS war der Name des Mädchens, das er liebte. Therese hieß seine Schwester. Doch was kümmerte das ihn? Wie sein Bruder, so hatte jedenfalls auch Letztere sich von lhm losgesagt, und Erna dachte ohne Zweifel nur noch voll Abscheu an ihn. Und doch, wie die Stimmen sich glichen ' Wäre eS möglich? Er schlich näher, kniete an der Thüre nieder und hielt daS 9s n An hn Kff lifTfsYnA nfi r fnnnti 'nur ein Stück von einer Frauengestalt VMV I H II t M V U4 f MW. IVIItlll sehen, die aus den Armen ein Kind hm und herwiegte. .DaS liebe, kleine Geschöpf, sagte da die Andere, .wie rosig eS aussieht !" Bei diesen Worten wandte sie sich mehr dem Kinde p, und er konnte ihr Prosil sehen. ES war Erna Scherrbeck. älter. denn er hatte sie als Mädchen von sech zehn Jahren verlaffen und jefct war sie dreißig reizender denn je. . .Du liebst Kinder so, daß ich mich wundere, daß Du nicht heirathest", sagte da die Andere wieder, und jetzt war Her mann Grabener sicher, daß die Spre chende seine Schwester war. .Ich weiß, Wilhelm möchte Dich gern heirathen, er hatDich immer geliebt, und Erna, er. kann Dir Alles geben, was zu einem gluckllchen Leben gehört Hermanns Gesicht bedeckte sich in der Dunkelheit mit einer tiefen Röthe. Jetzt haßte er die Welt mehr denn je vor Allen aber haßte er feinen grausamen Bruder und seme wchwester. .EinS kann er mir nicht geben, was zu einem ehelichen Glück gehört die Liebe zu ihm versetzte Erna. .Therese, ich habe bisher darüber nie gesprochen, aber ?.. M, r " . ? leg! mus iq es ir sagen. Jcy yave den armen Hermann zu innig geliebt. als daß ich, so lange ich weiß, er lebt, je einen andern Mann lieben könnte .Ach Erna rief Therese in zärtliche Tone, .eS ist mir ein wahrer Trost, zu wissen, daß Du noch an meinen armen Bruder denkst. Ich, dachte, ich wäre daS einzige lebende Wesen, daS ihn. noch ä AA molk. , uno uermann Gravener . ' - wie diese zwei Frauen zusammen um ihn weinten. .Ja, Erna sprach seine Schwester, .so sehr der arme Hermann auch entehrt ist, werde ich Mich doch freuen, ihn wie derzusehen : wenn er will, soll diese?
HauS sein Heim sein, Karl wird ihm dkistehen, den Platz unter guten Men
chcn, den er vor so langer Zeit verloren hat. wiederzugewinnen. W'lhelm ist grausam gegen ,hn, aber wir Frauen ind nachsichtiger. Wenn er wieder frei st, hoffe ich, wird er direkt zu uns kom men. Wilhelm furchte ich, wird ihm durch Vorwürfe wehthun. Er muß sehr bald frei sein, Erna Der Mann, der sich in daS HauS ae schlichen hatte, um eS zu bestehlen der, von den sie sprachen konnte es nicht länger ertragen waS er gehört, hatte fein Herz mehr gerührt, als irgend etwas seit seiner Kindheit. Da fiel lhm ein. weshalb er hier war. und er küßte die Thüre, die zwischen ihm und den beiden geliebten Frauen lag, die ihn vor Verzweiflung gerettet hatten. Er schlich sich nach dem Fenster und ging ieder ebenso wie er gekommen war, mit dem feierlichen Gelübde, daß er ein eh renwertheS Leben sühn und vielleicht n ? ' n i ... , einst in seiner sleroesiunoe diese zwei geliebten Menschen noch einmal wieder sehen wolle. Wenigstens sollte die Er. inncrung an ihre Worte und Blicke sein Herz immer empsänglich und sein Leben makellos erhalten. Mit solchen Gedanken stand er wieder unten aus der Straße, als ihm mit schmerzlichem Gesühle einfiel, wer bald hier sein würde und in welcher Absicht; und daß er, ohne sie verrathen zu wol len, zwischen ihnen und ihrer Absicht ste hen 'und das Haus seiner Schwester, vielleicht ihr Leben, aus ihren Händen retten mute. Er griff nach semer Pistole ; nur im äußersten Nothsalle wollte er sie gebrau chen ; aber eS koste, was es wolle, er mußte die beiden Flauen vor jedem Leid schützen. Er kannte recht gut die nie vergebende Wildheit Derer, mit denen er zu thun hatte, und er murmelte ein stumme? Ge bet um Hülse das erste, daS ihm seit seiner Kindheit über die Lippen gekom men war als er leise Fußtritte nahen hörte. .Er macht die Aug:n aus .sagte eine Stimme. Hermann Grabener hörte diese Worte und er wunderte sich, was geschehen sei. warum er sich nicht bewegen konnte und wer gesprochen habe. Dann erinnerte er sich an emenStreit, ein heftige Handgemenge und an einen Pistolenschuß. Jetzt fiel ihm Alles cm. Seine Kameraden, die Diebe, hatten aus ihn geschossen und ihn als todt liegen laffen. Aber wo war er jetzt ? .Liebe Erna sagte die Sii'nine. wie der, .ich glaube, er schlägt die Augen aus Und so war es. Und Hermann Gra bener sch zwei Frauen, die sich über ihn beugten. .Hermann sagte die Eine, .erkennst Du Schwester Therese?" Die Andere brach in Thränen auS. .Ja, ich kenne Euch Beide erwiderte er mit matter Stimme. .Wie kam ich hierher ? ich bin ganz verwirrt. Woher kennt Ihr mich ?" .Wir fanden Dich DerrounVt. todt, wie wir glaubten, or. unserer lfm sagte Therese, .Erna erkannte Dich zu erst .Wir wissen nicht, wie eS geschah fuhr die Schwester sort, .wenn Du Dich wohler fühlst, mußt Du eS uns erzählen. Wir sind nun froh, aß wir Dich wieder haben. Nun darnt Wu uns Nie, nie wieder verlosten ' Er wußte, daß er nie wieder von ih nen gehen würde. Er wußte, daß nichts daran gelegen war, ob er ihnen sagte, wie er jetzt zu ihnen gekommen war. Er wute, daß er in kurzer Zeit weder ihre Gesichter sehen, noch ihre Stimmen hören würde, aber er war sehr glücklich. Er hatte einen Vorgeschmack des Him mels. .ES maren entsekliche, ganz entsetzliche Jahre sagte er, .die ganze Zeit über habe ich nichts von Euch gehört, aber jetzt habe ich Euch. Kommt näher, ich kann Euch nicht gut sehen. ES liegt mir wie ein Schmer vor den Augen. Therese, komm, küsse mich. Die Schwester schlang ihre A?me um ihn und küßte ihn immer und immer wie der. Dann wandte et sich zu Erna Scherrbeck. .Wenn ich fortlebte sagte er, .würde ich nicht wagen, darum zu bitten, aber vor langer, langer Zeit hast Du mich ja oft geküßt. Erna, willst Du mich auch jetzt küssen? Geliebte, nur dieses eme Mal !" Sie schloß ihn in die Arme. .Gott ist barmherzigsprach er, .barm herziger wie die Menschen. Vielleicht fehen wir uns einst wieder, mein Lieb ling DaS waren seine letzten Worte. . Stolze reo,vtvuö. - AuS Reiche nweier läßt sickdie .Stra bürgn Post- eine lustige Geschichte b richten, welche unS die tröstliche Zuvet sicht gewährt, daß das Gute nicht untergeht. Ein Hastwirth, so erzählt der Correspondent auS den RerchSlan den, hatte Wein - eingekauft und fuhr Mit schwer beladenem Wagen serner Heimath zu. Sein Wea führte ibn durch mehrere der reizenden Ortscha? ten. die am Fuße des altberühmten BurgauS wie m einem Garten auSge streut liegen, und wohl eingedenk deS wichtigen TrinkgeboteS, saß er bald im ersten Or!e. durch den er kam, inmitten einer fröhlichen Tafelrunde. Eine Flasche. deS .susngen Federwe:ven" folgte der anderen und von allen Sei ten wurde recht wacker dem köstlichen Naß zugesprochen. Besonders ließ sich auch der wohlbestallte Nachtwächter dcö OrteS den .billigen Gottertrank-, d, unser Wirth zum Besten gab reckt herrlich munden, so daß .er. bald in hei erster Stimmung war. AVer nur, zu bald kam die Reit heran, welche den Wächter .der Nacht auS dem Kreise der munteren Zecher abrief. Kaum trat er aber an die frische Luft, als sich auch schon der Kobold, der im diesjährigen Neuen baust, bemerkltch machte. Wäy rend er sich in der warmen Gaststube ! noch verhalwißmägig gesittet betrug, fing er aber rm Freien zu rumoren an. so daß der gute Nachtwächter kaum Oerr feiner Glieder blieb.
Ler vor der Thür halteyde Wagen
unseres Wirthes bot ihm eine willkom mene Stütze, und wohl um etwas auS zuruhen und neue Krjfte für den schwe ren Rundgang zu sammeln, setzte er sich zwischen zwei Fässer deS Wagen?, der ihm einen bequemen Sitz bot. Aber kaS Unglück schreitet schnell: bald schlief er ruhig an. Durch den Weg ganq oes NachtwZcbterS .ourde auch un f er Wirth um Ausbruch gemahnt, und, nicht ahnend, welch' kostbare Last eS mit sich führte, trabte das Pferd mrt dem Wagen munter zum Thore hinaus. Bekanntlich bat man aber nie einen größeren Durst, als wenn man den Tag über viel getrunken hat, und so kam es, oasz unser Wlrry aucq ,m naq sten Städtchen wieder hinter einem Schoppen saß. Kaum hatte sich aber die Thür der Wirthschaft hinter ihm geschlossen, als der Nachtwachter, der sich an das Rasseln und Schaukeln deö Wagens gewöhnt batte. durch die plötz lich eingetretene Ruhe und Stille auS feinem süßen Schlummer sah aufwachte. Während er sich schlaftrunken die Augen wischte, fiel ihm plötzlich siedend heiß ein, daß er die Stunde noch nicht auS gerufen habe. Im Nu war er anf den Beinen und laut und kräftig tönte fein Spruch in der heimatblichen alemanni schen Mundart durch bic finstere Nacht: Loset. waS i euch will sage! ' Die Glock het Elfi g'schlage, . Lobet Gott den Herrn! Da kam er aber schön an! Auch in diesem Torfe herrschte noch die alte, löblicke Sitte, daß der Nachtwächter durch seinen Ruf die nächtlichen Ruhe störer und Diebe auf sein Kommen auf merksam machte, damit sie sich ja noch rechtzeitig in Sickerbeit bringen können. Kaum war der wohlgemeinte Wunsch in der rubigrn Nackt verhallt, als unser Nachtwächter auch schon durch eine kräf tige Faust am Kragen gefaßt wurde. Eine vor ihm stehende, in einen langen .Mantel gehüllte Gestalt schrie ibn derb an. In der Meinung aber, irgend ein Taugenichts wolle ihn, wie schon so oft, zum' Besten haben, faßte auch unser Freund seinen Angreifer tüchtig an, ja er drobte ihm sogar mit einem Proto soll. Nun entwickelte sich ein Kampf. .Zu Hilfe!- schrie der Eine, der gewahr wurde, daß einzelne Gestalten im pri mitivsten Nachtgewande sich an den um liegenden Fenstern zeigten. .Im Na men des Gesetzes, bringt Licht herbei' brüllte der andere, der eben von seinem Gegner einen gut gezielten Stoß unter die Nase erhalten hatte. Durch das Geschrei und den Lärm ausmerksam ge macht, eilten die Gäste der anliegenden Schankmirthschaft auf die Straße hin aus. Groß war aber das Erstaunen Aller, alö der Kampfplatz mit der Wa genlaterne erleuchtet wurde und die beiden Wächter der Nacht wie zwei ge reizte 'Hähne sich gegenüber standen. Jetzt erst klärte sich das Mißverständniß unter allgemeiner Heiterkeit 'der Zu schauer auf. Ja, ja,- der Neue!- Mit diesem Ausruf schließt die Geschichte ab. welche, im Gegensatz zum Wein, uralt ist. Wer sie im Originaltext lesen will, der schlage in Stolzes nachgelassenen Hu moresken die von den beiden Nachtwäch tern auf und er wird finden, daß der Frankfurter Dichter weit mehr Humor besaß, als sein Bearbeiter aus Reiche' weier. Der reiche S chwiegerva t e r. Commercienratb: Sie wün. schen also die Hand meiner Tochter, Herr Lieutenant? Haben Sie denn Vermögen? Lieutenant: Augen blicklich noch nicht, habe aber solches zu erwarten. Commercienrath: DaS läßt sich hören; von wem denn? Lieutenant: Von 5ldnen. Die a tz e in der Mode. Die Mod bereitet uns neue Ueber raschungen vor. Nachdem das so nütz liche, aber wenig ästhetische Schwein lange genug die Ehre genossen hat, an Halsspangen, Armbändern und anderen Schmucksachen zu prangen, hat man es nacheinander mit verschiedenen fremd ländischen Thieren versucht. Ebenso haben die ausländischen Vögel schnell den einheimischen aus den Damenhüten Platz gemacht. Die sansten Tauben, welche als die Verkörperung der R.in heit und trauten Freundschaft galten, dürsien aber ihrenPlatz nicht mehr lange behaupten. Den Vogel frißt die Katze, diese alte Erfahrung foll sich von Neuem bewähren. In Paris wird nun dit Katze auf den Schild gehoben. Sie er scheint in ächtem und unächtem Metall in den eigentlichen Schmucksachen, u. in atura auf dem Hute. Alle Pariser Modistinnen züchten seit Monaten mas senhast junge Katzen, waS bei der kanin chenhaften Fruchtbarkeit dieses Geschlech tes nicht schwer fallen kann. Alt brau ch'n die Tbierchen dabei nicht zu werden, denn es sollen vorerst nur .Kätzchen auf den Damenhülen zur Schau getragen werden. In gar manchen Fällen wer den der Kopf und die Vorderpfoten ge nügen. Um die Katzenbaftigkeit der Hut zier zu bestätigen. Die Mode wird für Neujahr vom Stapel gelassen. Da wir keinen rechten Winter haben, genügt ja ein Katzenpelz auf dem Hute, um anzuzeigen, daß wir in Winterzeit leben. Den Vortheil wird die neue Mode je denfalls haben, daß die Nachstellungen gegen Tauben und Singvögel aufhören, die Katze dagegen, deren einzige Verwen dung bis jetzt der Mäusekrieg war, er hält nun noch eine wirkliche geschäftliche Bedeutung, sie erhält Bürgerrecht unter den nLkliäkn. zuchtlohnenden Thieren. Wenn die Dam.n schließlich alle Katzen bälge bear.spiuen, dann dlviben iramrr noch die Mäuse ubiu, um nachher al? Modethier nützlich zu m:rden. Der vierte nationale hygienische Congreß zu Genf hat einen Preis von 2000 Francs für die beste deutsche, englische, französische oder ita lienische Arbeit ,üb:r die Ursachen und die Verhütung der Blindheit" au?ge schrieben. Der Preis soll im September 1834 aus dem nächsten Eongresse in Haag ertheilt werden.
Reduktion in allen DeMrtements. lUchx ganzes Sommerlager muß rcduzirt werden und Zedertnann wird es vortlzeillzaft pndm, jetzt bei uns vorzusprechen. .
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Hosen enorm reduzirt. Gewinn. toi0, (üoburn und (Last Straße. Nei set über die jtje, itwXiiiA.n C:eÄiö tK die beste und kürzeste Bahn, nach der Welt-Ausstcllung, iLfcursions Ticket sind bis znm 5. November zur Nüafahrt giltig. Speise- und Parlor-Cars an allen Tag' Zügen. Pullman Schlafmagen an den )!:chtzügcn. Äisadrt von Indianapolis: : t7 00$rn ; l20l'm ; 4 20Dirn ; 12 30Vm !0.'.Pm. Ankunft in Jndianapolisa 2 ZttVm : 6.00$tn ; l2.453Zrn ;"3 55Nm : 11.0MM. Lokaischlafwaaen können um 9 Uhr Abend genommen werden. Zug ght um 512 30 Morgens. Der Schlafwagen verläßt Chicago uvr II Uhr 25 Nachts und kommt um 6 Uhr.ZNorg, hieran. Täalich. Täglich ausgen. Sonntagi. Tickt-Qsficr: M ßüd Jllinot tr Union Skakton und Massacnujklks Äve. Jür Raten, Latten, Zsitiabellcn jc. de man sicv an T. V. Bald win. D. P. A. o.L6 Tüd Illinois Str. Jndianapoli, Ind. F. I. R eed. G. P. A., Chicago. Zur Weltausstellung. Ueber die Big Four grht taglich um 11 Uhr 20 Min. Morg. ein Zug mit Parlor Car ab, der Passagiere' direkt um 4 Uhr 55 Min. Nachm. an den Äuöstcllu!'g5p!ah bringt.- Der Zug geht Vorm. von Chicago um 8 Uhr 25 Min. zurück und kommt um 2 Uhr 35 Min. Nachm. bier an. Außerdem geht der Zug mit oem Schlafwagen um 11 Uhr'.iO Nachts ab. Der Schlafwagen ist schon um d. Uhr Ab. für Passagiere bereit. Der Zug erreicht den Ausstellungsplatz um 6 Uhr 36 Min. Vm., Chicago um 6 Uhr .55 Min. Rückfahrt um 11 Uhr 30 Ab. oder 11 Uhr 49 Min. vom Auöstellungsplatz. Ankunft in Indianapolis um 6 Uhr Morg. Außer diesen beiden lausen noch drei weitere Züge mit Vestibüle - Wagen zwischen Indianapolis und Chicago und zwar, wie folgt : Abfahrt hur 11 20 m Ankunft hicag 5 159lrn 11 55 . , 6 45 m m ' s 55?tm . . g tb . II 3 Ab , . bSMg . i 45'L m . 7?0Bm Abfahrt Chicago 8 25Bm Ankunft hier?! 100 . 7 10 ivÄb , , LSM, ISAd . S40Mg . . llLOSd . lBm CMOT Lis Pullmnn dar Rinis zwischen Indianapolis 55 ?ineinnati. Durchgehende Cars zwischen' Olnelnnstl & Chicago. 3t Louis & Cincinnati. Beste Linie nach Cincinnati, Dayton, Lima, Toledo, Detroit und Canada. Durchgehende Waaen zwischen Decatur, Springfield, Quincy, eokuk und Sincimrati. Pullman Schlafwagen des Nachts, Palast wagen am Tage. Direkte Verbindung in Cincinnati für alle Plätze m entucky, Tennessee. labama, Flo. rida und dem Süden. m . Washington, PHUadelphia, ev Vsrk. H. J, Rhein, Gen. Agent. . C. H. Adam, Stabt Agent. JndianapoliT. M. D. Woodford, Präsident. . . O. McGprxaixk, 0. P. & T. Agt.
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