Indiana Tribüne, Volume 16, Number 296, Indianapolis, Marion County, 15 July 1893 — Page 1
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x f AÖ rVsvs K sVs V v y W V w w y ly w v i iy Jahrgang 1. Offiee : No. 18 Süd Alabama Straße. Ns. 296 Indianapolis, Zndiana Samstag, öen J5. Juli 8Z2
Starb : Harry CU. Tohn von TVilliamJ. und Zlnna Sud, im Alter von I Jadrcn. Sieitai achm. uUbr. Beerdigung. Sonntag Rachm. um 3 Uhr. vom Traue, haujc No. 302 roadway aus.
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Editorielles. Der Preis deS WeizenS ist in letzter Zeit so gesunken, daß Zeitungen den Bauern allen Ernstes den Borschlag machen, ihren Weizen durch Ver-
fütterung in Schweinefleisch zu verwandeln. Der Preis des Weizens wird auf dem Weltmarkte bestimmt, und der Bauer erhält nicht mehr dafür, als waS ihm die Eisenbahnen übrig laen. Wenn man aber erfährt, daß da und dort der Arbeiter nicht genug verdient, um genügend Brod essen zu können, so sollte der Bauer doch zur Einsicht kommen, daß ihm der Kampf gegen die Eisenhahnen und die Verschlechterung des Geldes nicht viel helfen kann. Er sollte lernen, daß seine Jntereen mit denen der Arbeiter zusammenfallen, und daß ein größerer Konsum von Getreibe auch einen größeren Preis erzeugt. Kaiser Wilhelm hat seinen Willen. Die Militarvorlage ist in zweiter Lesung passirt, sie wird auch in dritter Lesung angenommen werden. Und während so die Lasten des Vol. keS vermehrt werden, während an seine Leistungsfähigkeit immer höhere Anspräche gemacht werden, geht es mit dem Wohlstand, resp, der Lebenshaltung deS deutschen Volke? stetig bergab. Beweis dafür ist die stetige Abnahme des Verbrauchs der nothwendigsten Nahrungsmittel. So z. B. betrug nach den Leipziger Schlachthausberichten der Konsum von Rindfleisch und Schweinefleisch aus den Kops der Bevölkerung: 1833 118.56 Pfd.,- 1889 107,12 Pfd., 1890 83,76 Pfd. 3n ähnlicher Weise ging der Konum an Brotfrüchten in Deutschland zurück. Er betrug 1837 noch 192 Kilo per Kopf, ging in 1889 auf 170 und in 1890 aus 162 Kilo zurück. Da das zu einer rationellen Ernährung noth wendige Minimum 183 Kilo per Kops beträgt, so ist der Durchschnittöver, brauch bereits unterhalb des zur Ernährung nothwendigen Minimums ge unken. Bei solchen Zuständen die Militärund Steuerlast immer noch zu erhöhen, st ein Verbrechen. - Morgen ist der letzte Sonntag, an dem die Weltausstellung geöffnet ein wird. Der ganze Ertrag wirb den Hinterbliebenen der verunglückten Feuerwehrleute gegeben. Der Besuch am Sonntag war verhältnißmäßig unbedeutend und hat sich nicht bezahlt. Daraus darf man aber nicht schließen. daß die Menschen in größerer Zahl zu Sonntagsheiligen geworden sind. Die Arbeiter verschmähten eS,am Sonntag die Ausstellung zu besuchen, weil eine Menge der EzhibitS verdeckt waren, und sie für ihr Geld nichts Halbes wollten. Warum man eS nicht mit emem niedrigeren Eintrittspreise versuchte, wissen wir nicht. Immerhin wurde die Ausstellung an Sonntagen von 40,000 biö 50,000 Menschen besucht, aber die Tageskosten sind so enorm, daß das nicht genügt. Die Sache thut uns leid insofern als die Heiligen" dies für einen Sieg ansehen werden. Sonst ist ja ein Ruhetag in der Woche eine Nothwendigkeit auch für die bei der Ausstellung Beschäftigten. Ergiebt sich der Sonntagöschluß von selbst auS den DerHältnissen, so ist dagegen nichts zu sagen, nur gegen gesetzlichen oder gerichtlichen Zwang müssen wir jeherzeit protestiren. Drahtnachrichten Inland. WetterauS sielen. Für Jndiana: Wahrscheinlich Gewitter morgen und ein wenig kühlkr. Ein neues Seständniß Gallagher's. PittS burg, Pa., 14. Juli. Der Ehronicle Telegraph" veröffentlicht heute Nachmittag einen Artikel, in welcöem gesagt wird, daß Patrick 3. Gallagher, der Koch der Homestead Fabrik, auf dessen Aussage hin Hugh Dempsey verurtheilt worden ist. ein neue? Geständniß abgelegt habe, in welchem er sagt, daß Dempsey unschul dia sei. DaS Blatt sagt serner, daß Gallagher in dem neuen Geständniß eine ganze
Anzahl Personen implizirt habe und daß es eine der größten Sensationen verursachen werde, die Pittsburg je erlebt, wenn die ganze Veschwörungsgeschichte bekannt würde.
.,, Herr W m. Steinway dekor i r t. R e w 3 o r k, 14. Juli. Herr Wm. Steinway hat vom Kaiser Wilhelm den rothen Adlerorden dritter Klasse erhalten, in Anerkennung seines wohlthätigen Wirken? nicht nur in Amerika, sondern auch in Deutschland. Es ist dies das erste Mal, daß ein amerikonischer Bürger von dem deutschen Kaiser einen Orden erhalten hat. Ausland. A u s d e m deutschen Reichstag. Berlin, 14. Juli. Der Reichstag stimmte heute über daS gestern von dem Fürsten Heinrich zu EarolathSchönaich osserirte Amendement zur Armeevorlage ab, daß die zweijährige Dienstzeit gesetzlich festgesetzt werden solle. DaS Amendement wurde mit 274 gegen 105 Stimmen verworfen. Während der Debatte über den ersten Paragraphen hielt der Graf Herbert BiSmarck eine Rede, die allgemeines Interesses erregte. Der Gras erklärte, daß er für Annähme der Vorlage, wenngleich'gegen die Einführung der zweijährigen Dienstzeit sei, da diese kurze Dienstzeit den Sozialisten Gelegenheit gebe, die Armee zu beeinflussen. ES sei kaum möglich, während der zweijährigen Dienstzeit die Leute von dem Sozialismus zu heilen. Der Gras wurde hier durch den Ruf Zur Sacke !" unerbrochen. In seiner Rede fortfahrend, sagte der Gras, daß das dritte Dienftjahr eine Art Reinigungsprozeß auszuüben bestimmt sei. Die Bemerkung hatte einen furchtbaren Tumult zur Folge, den der Vorsih:de, Herr von Levetzow. eine Zeit ang nicht im Stande war, zu unterdrucken. AlS endlich nach vieler Mühe die Ruhe wieder- hergestellt war, erklärte Graf Bismark, daß er für die Vorlage gestimmt habe, weil die Regierung die zweijährige Dienstzeit nicht definitiv estgesetzt habe. Der Kanzler ergriff nach dem Grafen das Wort. Er bedauerte, sagen zu müssen, daß der Graf seine Argumente auf falscher Annahme bafirt habe. Schon seit langer Zeit habe die Jnfanerie keine drei Jahre gedient und die jetzige Vorlage bedinge deshalb keine so sehr großen Veränderungen. Die zweijährige Dienstzeit könne ganz gut durchgeführt werden, ohne daß man die Gefahren, welche der Graf geschildert, zu fürchten brauche. Der Gras unterbrach den Kanzler so ost, daß sich der Letztere veranlaßt sah, sich um Hilfe an den Präsidenten, Herrn von Levetzow, zu wenden, welcher dann auch den Grafen Herbert prompt zur Ordnunz rief. Der Kanzler setzte dann seine Rede fort. Er sagte, er glaube kaum, daß ein Mann, der vom Sozialismuö vergiftet sei, auch durch dreijährige Dienstzeit kurirt werden könne. Beabsichtige der Graf BiSmarck etwa, fragte er zum Schluß, nur die Sozialisten drei Jahre bei der Fahne zu halten? Herr Vcbel, sagte, daß, als er der Rede deS Grafen Herbert zugehört, er den Vater durch den Tobn habe sprechen hören. Der große Vater deS Grafen sei nicht im Stande gewesen, die Sozialdemokratie zu unterdrücken und der Sohn sei noch weniger im Stande, dies zu thun. Der Sozialiö muS sei eine lebende und wachsende Macht, mit der Deutschland eines TqgeS rechnen müsse. WaS dje Arme? h:treffe, so könne er die Regierung versichern, daß sie bereits vom Sozia lismus durchdrungen sei. Der SozialismuS habe seine Anhänger vom gemeinen Soldaten an bis in deu Offizieröstand hinaus. Er könne auf ein süddeutsches Jnsanterie-Regiment hinweisen, in welchem die meisten Soldaten und sämmtliche Unteroffiziere Sozialisten seien. Er könne auch aus ein norddeutsches Pionier-Regiment hinweisen, daS den Sozialdemokraten zu einem Versammlungslokal verholfen habe, nachdem sie von allen Civilisten geboycottet worden waren. 3n triumphirendem Tone rief zum Schluß Bebel aus : Wir ezistiren einmal und
Sie können uns nicht anders loöwer
den, als wenn Sie uns todtscüießen."Diese' Worte Bebel's riefen eine entschiedene Sensation hervor. Spater, während der Debatte stber den zweiten Paragraphen, wollte der Graf Bismark eine Bemerkung des Reichskanzlers, die jener vorher gemacht hatte, korrigiren, er wurde aber abge wiesen, da tie Debatte über jenen Punkt bereits geschlossen sei. Unter dem Hohngelächter der Sozialisten und Freisinnigen nahm er dann wieder seinen Sitz ein. Gegen Schluß der Debatte entschuldigte sich der Graf Bismark bei dem Kanzler von Caprivi dafür, daß er ihn mit seinen Unterbrechungen irritirt habe. Der Kanzler nahm diese Entschuldigung an. OchissSnachrichten. Angekommen in : New S o r kT Normannia" von Hamburg und Rotterdam" von Rotterdam. Hamburg: Columbia" von New Aork. Aus dem Fenster gefallen. Dem Guylord Hawkins, dem 14jährigen Sohn von Roscoe Hawkins, stieß vorgestern ein merkwürdiger Unfall zu. Im Schlafe erhob er sich von seinem Lager ging ans offene Fenster, es war im oberen Stockwerk seines Vaterhauses an der Tennessce Str., und stieg heraus. Erstbeim fallen erwachte er, und kam kopfüber unten auf dem Erdboben an. Sein Geschrei zog seine Eltern und einige Nachbarn herbei, die ihn dann ins Haus trugen. Die erhaltenen Verletzungen sind mit AuSnähme einer schmerzhaften Verstauchung deS linken Handgelenks nicht von Bedeutung. Feuer. Gegen 1 Uhr wurde die Feuerwehr nach 549 West Washington Str. gerufen, woselbst infolge eines defekten RauchfangS die Wohnung der Frau Merritt im Betrage von $250 beschä digt wurde. Der Heine Stadtberold. Der 14 Jahre alte Sohn-des Herrn Kühn und Frau ist gestern Nachmittag gestorben. Der Fall Kline Coroner Beck hat beschlossen, vorläusig die Zeugnißaufnahmen in dem Falle Kline nicht in die Oessentlichkeit kommen zu lassen, bis die ganze VorUntersuchung abgeschlossen ist. Der Grund zu dieser Maßregel ist der, daß mehrere Personen, deren Zeugniß sehr wichtig ist, nur aussagen wollten, wenn ihre Worte nicht in die Oessentlichkeit gelangen. Aus diese Weise hofft der Coroner noch mehrere wichtige Jnsormationen zu erlangen. Frau Kline wird heute wieder hierher zurückkehren und zunächst bei ihrem Schwager an der Virginia Ave. Wohnung nehmen. Montag wird sie ihr altes Heim wieder beziehen. Sie leugnet die meisten Angaben ihrer Nachbarn und wird sobald wie möglich ihre Aussagen zu Protokoll geben. Achtung Soldaten ! Die hier anwesenden Mitglieder der deutschen Regimenter und Batterien deS Nebellionskrieges, insbesondere heS 32. Jndiana Regiments, deS 9. und 23. Ohio Regiments, der . und L. Znd'.ana Batterien., sind hlerin.it eingelahen zur Berathung betreffs des kommenden EncampmentS auf Sonntag, den 16. Juli. Nachmittags Z Uhr in Capt. Bieler's Ossice. Anheuser-Busch Agentur Ohio und Pine Straße beizuwohnen. Frank Erdelmeyer, 32. Jndiana Reg. Louis Neubacher, 9. Ohio Regiment. Louiö Maas, 1. Jndiana Batt. LouiSKern, 6. Jndiana Batt. -. Mufiklehrer G. Leppert, No. 247 Ost Morris Straße, empflehlt sich für den Unterricht auf Piano und Violine.' Bedingungen mäßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der Schüler ertheilt
Hiesiges.
Zltue Klagen.
Frederick 3oß, Vormund deö irrsinnigen John M. Simmons gegen Jennie Hipes u. A. Besitzrechtsklage. Dana Ease gegen Emily und Wm. Featherstone. Klage aus Eintreibung einer Mechanics Lien von $34. Moses, Warren und Ansel Fatout gegen Butler University. Klage auf Eintreibung ?iner Lien von $2500. Sadie Shafer will formell von ihrem Manne Frank Shafer geschieden werden. Seit 2. Juli 1891 dauerte die ganze Eheherrlichkeit nur 6 Tage, nämlich bis zum 8. Juli 1891. Dann verschwand Frank und ließ sich vor seiner Frau nicht mehr blicken, von einem Unterhalt der Klägerin seitens des Verklagten gar nicht zu reden. ' MarcuS Hare, 500 Nord Pennsylvania Str.. hat die Stadt JndianapoliS, den Board of Public Works, Wm. Wasson und Horace Caldwell verklagt, in der Superior Court, Zimmer 2. Er verlangt einen permanenten Ein Haltsbefehl gegen die Verklagten, die daran gehen wollen, das Klinkerpflaster des Trottsirs vor seinem Hause auszureißen und es durch Cementplatteu zu ersetzen. Der Grund ist der, daß der Kläger fürchtet, ihm werden durch das Aufreißen des alten und Herstellen des neuen Trottoirs drei schöne alte Schattenbäume an ihren Wurzeln beschädigt und dadurch ihr Fortbestehen gefährdet. Richter Harp.cr hat infolgedessen einen temporären Befehl erlassen, die Cementirungsarbeiten, die jetzt an der Nord Pennsylvania Str., zwischen St. Clair uud 7. Str., im Gange sind, auf dem streitigen Theil nicht auszuführen, bis nach der Verhandlung am 4. September 1593. John Wilson hat W. H. Baker auf $300 Schadenersatz verklagt. Der Klageschrift nach machten Beide im November 1892 einen Kontrakt, nach welchem Wilson für Baker für $1 den Tag arbeiten solle. Dazu war ihm aber noch freie Wohnung in einem dem Verklagte gehörenden Hause und die Benützung eines dieses Besitzthum umgebenden Gartens zugesichert worden. Der Verklagte soll nun den Verpflichtungen nicht nachgekommen sein. Eine sonderbare Klage haben Wm. Aldrich und 99 andere New Aorker gegen den Staatsauditor Henderson eingereicht. Sie verlangen individuell Zeder $1000 Schadenersatz, alsozusammen $100,000, wegen Verleum-! düng. Dieselben sind nämlich Versicherer in der Londoner LloydsLebensversicherungsgesellschaft und der Staatsauditor hat diese Gesellschaft auf die schwarze Liste gesetzt, weil sie den für ausländische Versicherungsgesellschaften bestehenden Vorschriften nicht nachgekommen ist. Geo. Findley hat gegen die Straßenbahngesellschast eine Schadenersatzklage auf $10,000 angestrengt. Er wurde am 30. Mai ds. IS. auf dem Viadukt der Virginia Ave. auf seinem Wagen sitzend von einem elektrischen Wagen angefahren und herabgeworfen. Infolgedessen erlitt er eine permanente Verletzung des linken Kniees, der linken Schulter und des linken Auges. Außerdem verlor er auf dem linken Ohr das Gehör. ,, m AuS deu GerichtSböfen. Criminalgericht. John Slaughter wurde wegen Kleindiebstahls gestern Morgen zu $1 Buße und 30 Tagen Arbeitshaus verurtheilt. Desgleichen Wm. Leonard wegen des gleichen Vergehens zu $5 Buße und 1 Jahr Zuchthaus.. W. H. Starr wurde gestern Nachmittag vor den Geschworenen verhört. Er war angeklagt Emma Vogel einen Ring von $15 Werth gestohlen zu haben. Um 5 Uhr Abends wurde der Fall den Geschworenen übergeben, die bis 9 Uhr in Berathung blieben und die Strafe auf 4 Jahre Zuchthaus festsetzten. John Clune, der Peter Conway in dessen Saloon angegriffen und schwer verletzt hat, wurde, gestern in daS Countygefängniß eingeliefert. Die Anklage lautet auf thätlichen Angriff und Körperverletzung mit TödtungSabsicht. Der kleine Tommie Ware, 12 Jahre alt, wurde heute Morgen mit einem ernsten Verweis von Richter Cor entlassen. Er hatte an einem Diebstahl Zteil nmmen, wjir aber anscheinend .von schlechter. Gesellschaft verxt worden,. ,
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