Indiana Tribüne, Volume 16, Number 295, Indianapolis, Marion County, 14 July 1893 — Page 2
UZzjiZXV3afx&
Jndiana ZtW s. Erscheint Täglich und Sonntngs. Tie tägliche Tribüne kostet durch den TrZger Cent? per Woche, die SonntagsTribüne' k Cent? per Woche. Beide zusammen 15 j ent J oder BÖ Cents perMonat. Per Post zugeschickt in Vor auSbezahlung V per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Jndicnspoliö, Ind., 14 Juli 1893 CträfllttgSarbeit hierzulande. In seinem Berichte über die ArbeZ terfraaen in den Wer. Staaten von Nordamerika entwirst der englisch,' Statistiker Trage ein interessante.! AUd von der Strasarbett in den Ber. Staaten. Wir heben daraus FolgendeZ hervor: Tie Strasarbeit ist in den Ver. Staaten auf vierfacher Grundlage or lganisirt, auf dem Vertrags-, den: Stückpreis-, dem für öffentliche Nech iming und dem Mieth-Systeme. Im Ersten dieser vier Fälle zahlt der privatt IVertragZtheil für die Arbeit einer be summten Anzahl von Sträflingen eine bestimmte tägliche Summe an den !Staat. Im zweiten Falle liefert ei selbst das Rohmaterial und verpflichtet sich, für die fertige Waare so und sc viel per Stück zu bezahlen. Bei dem System .auf öffentliche Rechnungkauft das Gefängniß nach bestem ISr messen und auf eigene Rechnung Roh' Material verschiedener Art und läßt eZ nach eigenem Gutdünken von den Sträflingen zu laufenden Gebrauchs tikeln verarbeiten, die dann zu sehr niedrigen Preisen an beliebige Käufer abgesetzt werden. Das Mieth-(Lease).System ist das eigenthümlichste von allen; es sei hinzugesügt, daß es nur in einzelnen, südli chen, Staaten zur Anwendung kommt. Unter diesem Systeme werden die Sträslinge an den Unternehmer förmlich ver miethet, wie man Thiere vermiethet. Ter Unternehmer bekommt gegen ein geringes Entgeld die menschliche Waare ganz und gar jn Kost"; er muß sie nähren, kleiden und diZzipliniren; dafür gehört alle von den Sträflingen verrichtete Arbeit ihm. Man kann sich nichtenthalten, dieses unwürdige System als ein Ueberbleibsel der Sklaverei zu bezeichnen. Die größte Verbreitung hat das Vertragssystem: unter diesem werden 15,676' Sträflinge beschäftigt. 14,827 arbeiten nach dem Oeffentliche-Vkechnungs-System. Doch diese Zahlen könnten, für sich genommen, leicht zu Irrthümern Anlaß geben. Um sie recht zu würdigen, muß man wissen, daß jene 15.670 Sträflinge 93 pCt. aller Strafhausfabrikate produzirten, die 14.827 Sträflinge aber nur 14 D(5t. Tas Mißverbältniß dieser Iahlen erklärt sich dami, daß zu dem Cef fentliche-Rechnungs-Skzstem meist nur dort gegriffen wird, wo das Sträflings Materials i i. mgn eZ Geschlechtes, des Alters oder der Konstitution, von geringerem Werthe ist, während das Vertragssystem sich begreiflicherweise nur auf die Elite der Sträflinge er streckt. Ter . Gesammtwerth der Strafhausarbeit betrug in dem Jahre, welches Herr Drage für seine Untersu chungen auswählte. 29 Millionen Tol larZ; die Zahl der hieran betheiligten Sträflingsarbeiter belief sich auf 45,. 277. Zieht man die Durch'chnittslei stung freier ,nordamerikanischcr Arbei ter zum Vergleich heran, so ergicbt sich, daß dieselben Werthe von blos 35,534 freien Arbeitern hätten hervorgebracht werden können. Selbstverständlich wollen auch in Amerika die Klagen über die ungebührliche Konkurrenz der Strashausarbeit gegenüber der ehrlichen Arbeit" nicht verstummen Dielen Klagen steht jedch die erwiesene Thatsache gegenüber, daß die StrafarbeitZprodukte blos 0.51 Procent aller Manufakturerzeugnisse der, Ver. Staaten betragen. An Vorschlägen, die Konkurrenz zu beseitigen oder doch nach Möglichkeit zu mildern oder ihr wenigstens den Stachel der Ausbeutung zu nehmen, fehlt es nicht. .Von verschiedenen Bundesstaaten wird vor Allem lebhaft für die allgemeine, obligatorische Einführung des Public Account-, d. i. des Oeffent lichen Rechnung-Sstems, eingetreten. Jedes Gefängniß soll, nach diesem Vorschlage, neben seinem, Direktor oder in dessen Person selbst auch einen ge schäftskundigen Vorstand erhalten, der die Strafhausarbeit unter Rücksichtnahmt auf alle Betheiligten in die rich tigsten Bahnen zu lenken hätte. An. dere wieder wollen dem Uebel durch Beschränkung des AbsaMarktes der Produkte auf die Gefängnißprovinz, durchBeschränkunz derSträflingsarbeit auf öffentliche Werke, durch Beschränkung der Zahl der in den einzelnen Industrien beschäftigten Sträflinge oder endlich durch Beschrankung der Arbeitsstunden steuern. Ja. einige gehen so weit, den Ausschluß aller Maschinen arbeit in Antrag zu bringen. Lauter Verschlage also, bei denen blos der Standpunkt der angeblich durch Kon turrenz Bedrohten vertreten wird. Nur die Knights of Labor-, die Ritter der Ar'oeit, gedenken auch der Sträflinge selbst. Sie verlangen, daß die Strüf linge oder doch ihre Familien von dem beim. Verkaufe ihrer Arbeitsprodukte erzielten Gnvinn einen Antheil erhalten. . Nachdem der Referent da5 thatsächliche Material, das er mit so viel Fleiß gesammelt, getreulich wiedergegeben hat, hält er auch mit seinem eigenen durch den Augenschein gewonnenen Urtheile nicht zurück. Bei seiner großen Erfahrung haben seine Anschauungen autoritativen Werth. Er giebt zu, daß das Vertragssystem das am meisten gewinnbringende, d. y. dasjenige System ist, bei dem am sichersten auf die.beständige Beschäftigung der Sträflinge gerechnet werden könne; die Schattenseilen dieses Systems aber seien die Eoncurrenz, die es im Gefolge habe, und die Lockerung der Gefüngnißdis.ip in durch die Zulassung der Ueberwachungsagenten des Käufers. An drrerseilZ. lei auch das Public account-
System nicht 6 Kesflich, wie man im ersten Augenblicke anzunehmen versucht sein könnte; denn die Arbeitsart, d. h. die jeweilig zu betreibende Industrie, werde in jedem einzelnen Gefängnisse mit der Marktlage und mit der Per fchiedcnheit des Arbeitermaterials wech seln müssen; auch werde eZ ost schwer fallen, zu einem mäßigen Preise die gc eignete leitende Kraft zu finden. Tie Beschäftigung von Sträflingen bei öffentlichen' Arbeiten, meint der Lommissioner, hieße blos die Konkur renz von dem Gelernten ArbeiterMarkte auf den HandlangcrMarkt übertragen und die vorgeschlagene Be schränkung des Absatzmarktes auf die Eesängnißprovinz würde an vielen die Tinge nur noch schlimmer gestalten, als sie schon sind. Nach alleöem hält der Commissioner für das Räthlichste: die Abschaffung der Maschinen und die möglichste Vervielfältigung der Arbcitszweige in jedem einzelnen Eefüng niste. Alle Sträflinge sollten inner halb des Gefängnisses mit Handarbci ten der verschiedensten Art beschäftigt werden. Ter Commissioner ist überzeugt, daß dieser Plan, der bereits im Staate Massachusetts zur Ausführung angenommen wurde, auch finanziell für den Staat von größerem Erfolge wäre, als die alten Systeme und auch die Klagen über die Konkurrenz zum guen Theile verstummen machen würde
Oberrichter Beewer über Kapital und Arbeit. Kürzlich hielt der Oberbundesrichter Bremer in Woodstock, Eonn., eine fen sa.ionelle Rede über Tie Freiheit des Individuums", worin er bemerkte, daß die wichtigste sociale Thatjache des Tages die der Eombination des Kapi tals und der Organisation der Arbeit sei. Ich bin nicht hier, um die Ten dcnz an sich in Mißcredit zu bringen," sagte Richter Bremer. .Eine Kapital Vereinigung mag, wie es behauptet wird, bessere und billigere Resultate in der Fabrikation, dem Transport und der allgemeinen Geschäststhätigkeit erzielen; aber eS geschieht nur zu oft, daß die Combination nicht zu frieden ist mit der freiwilligen Mitarbeit derjenigen, die sich ihr anzu schließen geneigt sind. Sie greift zum Monopol und sucht allen Mitbewerb zu erdrücken. Es zermalmt oder ver schluckt auf diese Weise den Einzelnen, und Letzterer wird in einer Art über fallen, als wäre er ein Verbrecher, ein Ausgestoßener. Tasselbe ist mit der Organisation der Arbeit der Fall: Tie Führer ordnen einen Strike an; die Organisation wirft ihre Werkzeuge hin und hört zu arbeiten auf. Kein einzelnes Mitglied hat den Muth, zu sagen: Ich habe ?ine Familie zu ernähren; ich ziehe zu arVeiten vor; er ist einfach gezwungen, mit der Allgemeinheit zu gehen. Wo ist der Arbeiter, der feine Freiheit zu behaupten, zu handeln wagt, wie es ihm in Sachen der Arbeit gefällt? Wo ist der einzelne Eontractor oder Arbeit geber. der sein Geschäft nach seinem beften Gutdünken führen kann? In den J.agen vor vrm Kriege, wie wir uns erinnern, wurde die Sklaverei wegen ihrer Vortheile für den Sklaven vertheidigt. Aber ist Knechtschast für den einzelnen Mann weniger Sklaverei, als Knechtschaft für eine ganze Organisation? Ist es nicht Zeit, daß die j'chlummernden Kräfte unserer Nation erwachen und ein Halt jedem dieser Anschläge auf die individuelle Freiheit zurufen? Sollen wir uns so weiter treiben lassen, bis wir bei einem blutigen Kampf angelangt sind? Müssen unsere Kinder zur Sicherung der wirklichen Freiheit jedes Einzelnen den Preis bezahlen, den die Nation einige Jahrzehnte zuvor bezahlte, um die menschliche Sklaverei abzuschaffen? Die Kaufleute werden zu Sklaven der Capital-Combination, der Arbeite? der Gewerkschaft. Im Lande gewinnt die Ansicht immer mehr Boden, daß der Einzelne nichts, und daß die Organisa tion, der Staat, Alles sei; und wir ha ben das Phantasiebild des Träumers eines vorausgesetzten idealen Staates, worin der Einzelne keine Wahl deZ LooseS oder der Arbeit hat, sondern ganz der höhererr Weisheit der organi sirten Masse gemäß gelenkt wird. Und dies, so sagt man, ist die Freiheit, für welche die Zeitalter gearbeitet haben und wofür das Menschendlut die Erde rcth gefärbt hat. Gegen diese Knechtschaft und Opferung der individuellen Freiheit möchte ich meinen Protest erheben. Die Geschichte wiederholt sich. Kansas hat den großen Bürgerkrieg eröffnet. Irre ich mich in Vorausmalung der Zu kunft, wenn ich sage, daß auf den Ebenen desselben großen Eentral-Staates der Conflict zwischen der Herrschast der Organisation und der Freiheit des Einzelnen beschleunigt werden wird? , ES mag keinen blutigen Krieg geben, obgleich die Kansaser' schießen wer den, wenn nöthig, aber es wird ein Kampf bis auf'S Messer fein. 'Anderswo in der Nation ertönt der Schrei nach Socialismus größtentheils aus dem Munde der Verkommenen, Faulen und Unzufriedenen. Tort kommt er von einer wenig neuerungssüchtigen Klasse, den Farmern, selbst schwer arbeitenden Männern, veranlaßt nicht durch eigennützige Absichten, sondern durch die tiefe Ueberzeugung, irrthüm lieh zwar, daß der Reichthum das Geschöpf des Gesetzes, und daß durch Regelung aller menschlichen Handlungen durch das Gesetz solche Veränderung hervorgebracht werden wird, daß der Reichthum das Erbe Aller werde, anstatt nur als Belohnung der überlegenen Arbeit und dem überlegenen Verstände zuzufallen. . Ich will nicht sagen,' daß alle Populisten es ehrlich meinen, aber ich weiß, dasj der größte Theil derselben nur von der Ueberzeugung der Ungerechtigkeit des gegenwärtigen Gesetzes und der gegenwärtigen socialen Verhältniffe geleitet wird und auf eine gerechtere Vcrtheilung des Reichthums der Erde hinstrebt. Bei aller Sympathie für den Zweck, der sie bewegt, . bin ich überzeugt, daß durch ihre Verkennung der Lehren der Geschichte, sie einen Schritt in der Richtung des Socialis mus machen und damit die Freiheit
vernichten werben, an der die früheren Jahrhunderte so schwer gearbeitet haben." '-. Born Jnlande. In amerikanischen Brauereien sollen gegenwärtig nicht weniger als &), 000,000 englisches Kapital angelegt sein. Frauen sollen fast nie illu strirte Witzblätter kaufen, wie ein New Yorker Beobachter auZgefunden haben, will. Die Kaiserin von Korea bat sich einen weiblichen Hofarzt angc nommen. Tiese gelehrte Dame wohnt daselb't im Herrscherpalaste und erhält ein Jahreshonorar von 70,000 Mk. Ein wahres Fettkind muß ein vierjähriger Knabe in Georgia sein, der i)j Pfund wiegt, Nummer 7 als Hut- und Nummer 0 als Schutzmaß hat. Das älteste Buch im Staate Kansas befindet sich im Besitze des St. Bencdict-Eollege in Atchison. Es ist dies ein Buch, das im Jahre 1486 gedruckt ist und dem College von einem Aened.ictiner-Kloster in Europa geschenkt wurde. Die Beförderung des eng lischen Gesandten Julius Pauncesote in Washington zum Range eine Bot schafters hat zugleich die Erhöhung sei neS JahresgehaltZ von $30,000 auf 835,000 zur. Folge gehabt. Dieses Salär beträgt ungefähr das Doppelte
der Bezüge unseres Gesandten am Hofe von St. JameZ. Die- Ver. Staaten geben für ihre öffentlichen Schulen jährlich 8115,000.000 aus und die Armee und Flotte kostet jährlich nur 054,000,000. Italien spendet 896,000,000 für seine Soldaten und nur 84.000,000 für Schulen, in Spanien kostet die Erhaltung der Armee $100,000,000, die Er Ziehung der Jugend nur 81,500,000; in Deutschland kostet die Armee jährlich 8185,000,000, für die Schulen gibt man nur 810.000,000 aus: Frank reich erhält eine Armee mit dem Kosten aufwande von 8151,000,000 und un tcrstützt seine Schulen mit 821. 000,000. Zwölf Me, len von Cairv in Illinois lebt in Bardwell in Ken tucky John McMullen. welcher für den ältesten Monn in den Ver. Staaten gilt. Er ift im October 1776 bei Lynchburg in Virginien geboren, also beinahe einhundertundsiebzehn Jahre alt. Als junger Mann war er dreißig Meilen weit gegangen, um George Washington zu ' sehen. Von seinen zwanzig Kindern sind nur noch drel am Leben, von denen der jüngste Sohn sünfundscchzig Jahre zählt. Der Greis vcrmag nocp an Krücken zu gehen und sieht und Hort für sein Alter ausgezeichnct. Die Krähen haben sich im Staate Maine in solch' furchtbarer Weise vermehrt, daß die dortigen Far nicr allgemein die Wiedereinführung des früher dort in Kraft gewesenen Ge sees fordern, welches die Massen tödtuna dieser Vögel gestattete. Die dortigen Zeitungen enthalten zahlreiche Zuschriften aus Farmerkreisen, in wel chen über den Krähenschaden bittere Klage geführt wird. Ein Farmer in Tamariscotta jammert, er müsse den ganzen Tag und einen großen Theil der Nacht auf den Beinen fein, um die Krähen von seinen Feldern abzuwehren. Ein anderer berichtet, daß die Krähen mehrere seiner Kartoffeläcker völlig verwüstet und andere schwer beschädigt hätten. Auch jungen Hühnern und Enten machen die Krähen den Garaus. In C-lausen'S Bra uerei.in New York bietet sich den Besuchern ein ebenso seltener wie anmuthender An blick dar. Eine Neusundland-Hündin, welche vor einigen Tagen acht Junge geworfen, säugt außer ihren Babiesauch den Sprößling des afrikanischen LöwenpaareS vom Central Park. Wie ihre eigenen Jungen, so faßt die Hün din auch den kleinen Prinzen" beim Genick, wenn sie ein sonniges Plätzchen aufsucht, und wendet ihm dieselbe Sorgfalt zu, wie ihrem eigenen Fleisch und Blut". Man mußte ihn seiner eigenen Mutter wegnehmm, weil er vor dieser nicht sicher war. In den ersten zwei Tagen hatte Frau Alice, die Löwin, sich ibrer drei Kleinen mit müt tcrlicher Zärtlichkeit angenommen. Tech als der Wärter Downey kürzlich in's LöwenhauS trat, da lag eines der Jungen verendet da, das andere kroch halbverhungert umher, und das dritte ha!te die Rabenmutter aufgefressen. Turch die Fallthüre wurde nun die Löwin in den anderen Käfig gejagt, worauf Downe, das überlebende KS nigskind in Sicherheit brachte. Eine durchgegangeneK'abel.ar erregte dieser Tage eines Nachmittags gegen drei Uhr am unteren Broadway in New )ork große Aufre gung, und daß sich kein ernstlicher Un fall ereignete, ist als ein wahres Wun der zu betrachte:?. Bim! Bim! Bim! Wie ein Rasender läutete der Gripman John Schneider von der Kabelcar No. 77 die Glocke. Und in sausendem Tempo flog die Car dahin, den ganzen Broadway in Ausruhr versetzend. Auf irgend einer Weise hatten sich die (Jreif zangen in das Kabel verwickelt, es war nichf möglich, den sog. Grip", d. h. die Vorrichtung, durch welche der Wa gen mit dem Kabel verbunden wird, zu lösen, obwohl der Gripman, wie auch ein Straßenbahn Jnspector, der sich auf dem Wagen befand, verzweifelte Anstrengungen machten. Immer toller wurde der Lauf der Car. Und zwei Frauen mit einem Kinde befanden sich in dem Wagen bleich und mit bebend: Lippen. Wie ein abgeschossener Pfeil flog die Car am Cito Hall Park vorbei. Rette sich, wer kann ! Am AstorhauZ sauste die durchbrennende Car in einen vorher gebenden Pserdebahnwagen ;' zertrümm.'rt wurde die hintere Platform, beide Pferde stürzten zu Voden, einem dersel .b.'n gelang es, sich des Geschirres zu ' entlcdigen. das andere wurde bis Lider jtyftraße geschleift. Weiter ! Weiter ! I Noch eine Collission, dann noch eine und schließlich'nöch eine, bis ein Zug j von fünf Wagen, verderbenbringend
saSS
unwiderstehlich, Üder das glatte Geliise dahinraste. Ein Retter in der Noth ! Polizist Monday vollbrachte eine brare That : er sprang in die Cabclcar, packte eine der halb ohnmächtigen Frauen unter einen Arm und das Vab? unter ! den anderen und sprang dann wieder no und so glücklich, daß er wieder auf seine Füße zu stehen kam. Bravo l Weiter ! Weiter ! Wagen, die rm We oc standen, wurden mieKinderspielzeua bei Seite geschoben, Pferde wurden zu Boden geschleudert, dazwischen ertönte das (Geschrei der ausgeregten Menschen meng?, das grelle Getön der Glocke. Und ss rollte der Zug durch den Volks belebten Broadway der Battery zu, bis auf einmal das Jagen langsamer und langsamer wurde und endlich der Zug ?uni Stehen kam. Einer der Conducteu'. der Pferdebahnwagen war so vernünftig gewesen, nach dem Power House- zu telephoniren, den Betrieb einzustellen. Stundenlang dauerte es, bis wieder alles in Ordnung war. Wenn ein kleines Frauen zimmerchen groß aussehen will, so setze sie ein Hütchen von heller Farbe auf. Kommt sich eine Evastochter zu groß vor, so kann sie dadurch klriner erschei nen, daß sie einen großen, dunkeln Hut auffetzt. In San Antonio. Ter., ist Theodor Schleunig, einer der ältesten deutschen Ansiedler des Staates, mit Tod abgegangen. Ter Verstorbene, ! welcher 1824 zu Darmstadt geboren wurde, gehörte zu den Männern, welche Anfang der Vierziger Jahre in Folge der Agitation des sogenannten deutschcn AdelSvereinS nach TeraS Pilger ten. wo sie mehrere Niederlassungen, darunter z. B. Neu Braunfels grün deten. Schleunig, welcher in Deutschland Jurisprudenz studirt hatte, hat in Teras ein an Abenteuern und Ent Ehrungen überreiches Leben durchge macht. ' Er hinterläßt eine wackere Cttin. die ihm während seiner langen Krankheit die opferfreudigste Pflege' zu Theil werden liek. Deutsche oeazatyrtytn XM Provinz Brandenburg. Tie dem Gutsbesitzer Möhring zu rügersdorf gehörige Dampfmahl mühle in BeeSkow ist niedergebrannt. Die Schützengilde in Bernstein hat beschlossen, an Stelle der alten Schieß, öude auf dem Schützenplatz ein neues Haus zu bauen, welches zugleich einen Saal, Restaurationsräume u. s. w. enthält. In der Kaserne des 35. Jnf. Regiments (Prinz Heinrich von Preu ßen) in Brandenburg fand Abends, als der Kasernenwärter Kluge auf dem Corridor eine Gasflamme anzündete, eine Gasexplosion statt. Kluge hat außer einem Schädelbruch und einem Schienbeinbruch noch schwere Verletzun gen im Gesicht erlitten, an denen er im GarnisonSlazareth bereits verstorben ist. Ter in der Nähe befindliche Ka sernenwürter Pape hat schwere, indessen nicht lebensgefährliche Verletzungen er litten. Die Decke des Gewölbes ist vollständig eingestürzt, die ncch dem Speisesaal und der Kantine führenden Thüren, sowie die Holzwände und Fen sterscheiben sind zertrümmert. Provinz Ostpreußen. Sein 50jähriges Meister Jubiläum beging in Königsberg der Maurer Obermeister Rudolph Walter, reich ge ehrt von Mitmeistern und Gesellen, welche ihm einen gewerklichen Aufzug veranstaltet hatten. Die Universität Königsberg wird gegenwärtig von 683 Studirenden besucht. Davon zäblt die theologische Fakultät 132. die juristische 163. die mcdicinische 255, die philosophische Fakultät 133 Studirende. Der Gerichtsasscssor Rosenstock in Allen stein ist zum Amtsrichter in OrtelZbuvg ernannt worden. Provinz Weftpreußen. Der königliche Forstassessor Schrey aus Widno hat Selbstmord begangen. Im Dorfe Sakollnow sind 20 Ge Höfte mit 80 Gebäuden, darunter auch die Kirche, niedergebrannt. Mobiliar und Wirthschafts'inventar verbrannte ebenfalls. Auch zwei Kinder verloren ihr Leden. Hauptlehrer a. D. Gohr in Langfuhr feierte mit feiner Gattin das 50jährige Ehejubiläum. f Da selbst der Rentier I. MagolinSki. Tie Schanzen am Sandthore inMa rienburg, stumme Zeugen alter schwer bedrängter Zeiten, werden vom Schloß baufiZtuS eingeebnet, um hier BerschönerungSanlagen einzurichten. Ter katholische Lehrer Rudlowski in Mielenz hat sich in dem Brunnen deS Besitzers Flier ertränkt. Provinz Pommern. In Carlsdorf schoß der Arbeiter Dauß auf seine von ihm getrennt lehende Ehefrau, weil dieselbe sich weigerte, zu ihm zurückzukehren. Hierauf jagte er sich selbst eine Kugel durch den Kopf und stürzte . entseelt zu Boden. Die neuerbaute Kleinbahn Klo-kow-Pasewalk ist im Auftrage der Regierung durch den Bürgermeister Kujack abgenommen und dem Verkehr übergeben worden. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Theodor Schasserln Rügenwalde ist der Konkurs eröffnet worden. In Warschau hat eine im Wohnhause des BauernHofbesitzers Lange ausgebrochene Feuersbrunst 18 Besikungen mit 42 Gebänden in Asche gelegt. 14 Familien sind obdachlos geworden. Provinz Schlesien. Die Jubiläumsfeier seines 250jährigen Bestehens beging in Breslau das Maria-Magdalenen-Gymnasium durch Festakt im großen Saale des Concerthauses, bei welchem Director Professor Dr. Moller die Festrede hielt. Abends fand im Stadttheater die Aufführung der Göthe'schen Jphigenie" durch Schüler des Gymnasiums statt. Später war in den Räumen desConcerthauses ein großer ??estkommers. an dem 700 Versonen theilnahmen. Den Abschluß fand die Feier durch ein Festmahl, bei welchem , Direktor Moller den Kaisertoast auöhrachte. Gestorben in Breslau das , Mitglied der Prsvinzial-Steuerdirek-.tion für Schlesien, Oberregierungs- . rath Eugen Reichhelm. Die Stadtperordneten in Breslau baben nacb
U,. . , . ..!- ... ii rnluhc t,i hü H. r-i-
uci -inuytuuiuuiiuyc jjic lllgeiuein I i . r . , oung ttiemourgs oeqioen, welche auf Grund der Landgemeindeordnung nöthigenfalls auch gegen den Willen der dortigen Gemeinde durchgesekt i werden soll. In einem Anfalle von Geistesgestörthcit stürzte' sich, der Landesrath Georg Grlltze? m Breslau aus seiner im dritten Stockwerk ' gelegenen Wohnung durch das Fenster aus die Straße und war lofort eine Leiche. Der Kaufmann Otto Zimmermann von Breslau, welcher wegen Betrugs und Fälschung von PostanWeisungen in Berlin, Posen, Halle, Dresden und Leipzig flüchtig geworden war, ist in Görlitz "haftet und hierher übergeführt worden. Gestorben in Bunzlau, der ehemalige Kaufmann und Stadtverordnete, sentier Schunke. Der Drechsl:rmeister Brand von Freiburg, welche? seit dem Palmsonntage verschwunden war, ist in Grllneiche bei Breslau aU Leiche gefunden worden. - Inzwischen ist über sein Vermögen der Konkurs eröffnet worden. Gestorben in Freiburg, ein Lehrerveteran, Lehrer em. Friedrich Schmidtchen. In Kuttlau hat ein in dem sogen. Laben" ausgebrochenes Schadenfeuer sechs Wirthschaften total eingeäschert. Gestorben auf Saabor, Prinz Ferdinand b. Earolath. Mähren und Schlesi en. In Brünn feierte der 'Privatier und ehemalige Schneidermeister Franz Ja niczek das Fest der goldenen Hochzeit. Dieser Tage fand das Leichenbegängniß der in Brunn verstorbenen Frau Marie Reisjig. Gattin des Ober landcsgerichtsrathes Dr. Hein.ich Reissig statt. t Der verdienstvolle Präsi oent des Mahr. Fischervereins, Sektion der mähr. Landwirthschasts-Gesell-schaft, Emil Weeger in Brünn. Ueber das Vermögen des Schneidcrmei sters Franz Wodizka in Jglau "wurde der Konkurs verhängt. In Mäh-risch-Trüb.ul feierte Franz Schwenk mit seiner Gattin Frau Franziska Schwenk, geborene Wondra daZ Fest der goldenen Hochzeit. Thüringische Staaten. f In Detmold Landgerichtspräsident A. Böhmer. f In Rudolstadt Dr. Rud. Möller. Dr. med. Bautler aus Apolda hat in Arnstadt eine Naturhcilanstalt erbaut. Vom Erfurter Schwuigcricht wurde die Frau des Gastmirths Gertler in Badra wegen vorsänlichcr Brandstiftung zu 2 Jahren Zuchthaus und der Mann Gertler wegen Anstiftung zur Brandstiftung und des Unternehmens zur Verleitung zum Meineide zu 8 Jahren Zuchthaus verurtheilt. f In Frankenhausen der . fürstlich Schwarzbu: q-Rudolftädti-!sche Kammerherr und Hofjägermeifter a. D. August v. Holleben. Die Ehefrau des Bäckermeisters Ludwig in Kreuzen hat ihre beiden Kinder im Al. ter von drei abren bezw. acht Mona. j ten durch Scdweselfäure vergütet und ihnen dann den Lew ausgeschnitten. P r o v i n z P o s e n. f In Krojanke Rentier Ferdinand Quandt. Ter Gänsehirte des Wirthes Neitzke zu Skolki zündete das Haus seines Herrn an, das alsbald in Flammen stand. Der Besitzer wollte fein im brennenden Hause verborgenes Geld retten, stürzte hinein und wurde vom Feuer lebensgefährlich verletzt. Trotz aller Bemühungen ist es auch dem Brunnentechniker Bezier aus Berlin bisher nicht gelungen, in Schneidemühl die arten sche Quelle zu verstopfen. Die Gefahr ist vergrößert, ein großer Theil der in der Nähe liegenden Häuser ist polizeilich geräumt worden, das Sinken der Gebäude schreitet vor, der Einsturz einzelner Gebäude steht zu befürchten. Die Polizeibehörde hat die Große und Kleine Kirchenstraße in ihren , gefährdeten Theilen gänzlich gesperrt. Der Zeichner Georg Töring in Schneidemühl hat sich ertränkt. Der Jnspek tor des Gutes Schneidemühlerhammer, Knapp, hat Abends bei einem Patrouillenritte aus Hammer'schem Gebiete von einer sich verborgen haltenden Person einen Schuß erhalten. Der schwerver wnndete Inspektor wurde dem städtiichen Krankenhause übergeben. Provinz Sachsen. In Leppin entstand in der Wohnung des Besitzers Kerstin Feuer, wobei zwei Kinder des Besitzers in den Flammen den Tod fanden. Der ältere Knabe hatte das jüngere Kind bereits in den Armen und eilte mit demselben aus dem Haufe. Da stürzte im letzten Augenblick noch daS Strohdach über beiden zusammen, die Unglücklichen un ter sich begrabend. Mühlenbesitzer Ferd. Hofmann in Suhl verletzte sich mit einem verrosteten Nagel an der Hand und zog sich eine Blutvergiftung zu. f Landrath a. D. von Jagow, von 18-10 bis 1873 Landrath des Krei seS und später noch mehrere Jahre Deschhauptmann des Wittenberger TeichverbandeS in Berlin. Land rath Franz hat den Redacteur der .EichSfeldia'', Künemund, zum Duell herausgefordert, weil derselbe bei einem Angriff des Landraths auf die' Eentrumspartei in einer Wählerversamm lung einen Antrag deZ Landraths als läppisch bezeichnete. Provinz Westfalen. Die katholische Kirche in Aalten ist bis auf die Umfassungsmauern nieder gebrannt. In feierlicher Weise wurde in Billerbeck die Grundsteinlegung zu der St. LudgeruöVotivkirche vollzogen. Unter dem dringenden Ver dacht, vor ca. 12 Jahren die Hebamme Becker in Altenbochum ermordet zu haben, ist jetzt der Bergmann Heinrich Wittkümpfer gesänglich eingezogen worden. Die eigene Frau soll ihren Mann des Verbrechens beschuldigt haben. Auf der Zeche Karolinenglück" wurden zwei Bergleute verschüttet und konnten erst als Leichen zu Tage gefördert werden. Im Wohnhause des Landwirths Franz Menne in Brake! brach in früher Morgenstunde Feuer ans, welches sich mit rasender Schnelligkeit weiter verbreitete und außer dem genannten noch die Häuser des KausmannS Jacob Heineberg, des Landwirths Aor und der Wittwe Dr. Köring an der Thierstraße, sowie deS Rendant Hensing, des ßattlers Müller, Joseph Fiene Wie eelmqnn und TelzS 'in .der BerMaLe
WM einäscherte. f In Äüwertt der Vikar Joseph Janssing, cmeritirtcr Pfarrer von Mitte. Rheinprovinz, f Der durch seine Eolonialunterneh mungen bekannte Kaufmann und Fa brikbesitzer Ludwig von Lilienthal in Elberseld. s In Ershausen Dechant und Psarrer Georg Franz Lotze. Während der FronleichnamS-Prozession ist in Essen am WaisenhauSgarten ein Mauerpseiler eingestürzt, der zwei zuschauende Kinder erschlug, ein drittes verletzte. Die Namen der in Esten wegen des Billetschwindels verhafteten Viehhändler sind: David Wolff. Ed. Strauß aus Esten, Moses Moses, Mich. Mayer, Joseph Mayer, Albvchi Philipp aus Mülheim, Bernh. Moses aus Sarn, David Levi aus Oberhau sen, Jakob Leib aus Düsseldorf. Tie Viehhändler Moses Gottschalk und Max Gottschalk aus Essen und Ed. Berg aus Öderhausen haben sich angesichts der ihnen ebenfalls drohenden Gefahr der Verhaftung durch die Flucht entzogen.
Provinz Hesse n-Nassau. Der Hauptmann a. D. v. Grabow, der früher dem m Kassel garrnsomren den Regiment No. 83 angehörte, hat sich erschossen. Herr v. Grabow soll seinem früheren Regiment ein Ver mächtniß von 100,000 Mark gestiftet haben. Der neuerbaute Saal des Gastwrrths Emmel zum Mainzer Hof" in Eltville stürzte plötzlich zusammen, wodurch auch der ältere Saal, über dem sich die Wohnung des Gastwirths befand, mitgerissen wurde. 12 Personen, zum größtenTheile Arbeitet sowie Familienangehörige des Gasthofbesitzers wurden unter den Trümmern begraben. Der alsbald alarmirten Feuerwehr gelang es,alle Personen, wenn auch mehr oder minder schwer verletzt, herauszuschaffen. Der unter dem Dach wohnende Bahnwärter Butz mir seiner Frau, ferner Frau BeckHaus, Fräulein Emmel und ein Dienstmädchen Emmels sind schwer verletzt. Unter dem Namen Evangelisches Vereinshaus (Westend)" haben Pfarrer Leydhecker und seine Ehegattin Laura, geb. Remy, mit einem Grundstück im Werthe von 230.000 Mk. in der Neuen Mainzerstraße in Frankfurt a. M. eine Stiftung gegründet. Der Gärtner. Friedrich Hoffmann hat sich im Steigerwalde bei Erfurt erhängt. Königreich Sachsen. Das Ministerium deS Kultus und öffentlichen Unterrichts hat in Plauen d. Dr. an der Hegerslr. ein größeres Areal angekauft. Auf diesem Terrain wird eine Taubstummenanstalt errichtet werden, da das Ministerium mit dem Plane umgeht, das Dresdener Jnstitut in die vier Kreishauptmannschaften zn entsprechenden Theilen zu verlegen. In der Nähe der Walther'schen Fabrik in Reichenbach i. V. wurde der Buchhalter Lange als Leiche aufgefunden. Er hatte sich in einem Anfall von Schwernluth durch einen Schuß entleibt. Böhmen. f In Wolin der gewesene Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Johann Hödl. Neulich wurden am iubitty-Schachte bei Bilin die Berg arbeite? Johann Dobry und Franz Dolezal, welch Letzterer rerheirathet ist, durch .herabstürzende Kohlen getcdtet. Ein dritter Arbeiter wurde leicht ver lefet Meerschaumpfeifen, lange deutsche Vfeifen. Eiaarrenlviken etc. bei.in Mucko. Ro. 199 On Wx''l.i?:ct.'7 ? x. Der neue Mvrgenznst nach Chicago und der Weltausstellung über die Monon Bahn geht taglich, mit Ausnahme Sonntags, um 7 Uhr Vorm. Der Zug hat Parlor Wagen und Sihe können 26 Süd Illinois reservirt werden.' Der correspondirende Zug verläßt Chicago um 5 llhr Nachmittags und kommt um 11 llhr Nachts in Jndianapolis an. Hat ebenfalls Parlor Wagen. Andere Züge verlassen Jndianapolis um 12.00 Mittags, 4.20 Nachm., 120 Morgens und 2.05 Morgens. . Unter denOddFettvws wob'bekannt. Julius Grummann, der Jahre lang über das Odd FellomS Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, rourde vor neun Jahren von einem hiesi gen Arzte vom Bruch kurirt. Die Vollständigkeit seiner Heilung drückt Herr Grummann in' folgender Weise aus : Indianapolis, 24. März, 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1884 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. Noveniber rourde ich als kurirt be trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummclnn, Custodian des Odd Felloros Gebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania und Wash ington Str. Wir beantworten alle .Anfragen per Post in prompter Weise. Dr, W. H. Nott, seit 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die Xurirung von Bruch zur peztalltat gemacht. ßr mackt alle Untermckzunaen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung , 8 furirt. Pamphlete fr. Adresse Dr. Nott, Rupture Cure Co., 20 West Washington Straße, Indianapolis. Ind. rAH.iarker Umgezogen. Er ist hier um hier zn bleiben." Die zunehmende PraZt deör, Wut-, deS Sluacn dnd Ohren riteö, -.v.,,! tti.. nach g büerru Näumlichkeittn nmu;irir!. iz vno t:cu deshalb die dictuinUchteitcii im iioai tock deS Jron loi-, lVi W. Washington e'tr. n ächst zu Bowen-Dkerrill Co's. für füilf iahre. tuo rr ouSgcz'ichnet? Ofsicen eingerichtet hat für die Behandlung' von Auge. Ohr. Z,'a'e und Hat und dic Anfertigung von ÄrtUen, künstlichen Au .en und die iöeradesteUung von Schielaugen, so roie die Operation zur Entfernung be Star . , &X..is.. C .1 am r 11 vZizunrqmrn. ju iiiitu tat ur rrrcimcBt. Uoufulttin siel und Jedermann kinge!d?n.
üi3iät&M!m9 3 W imS
Tv-yp.irnijrewns i ,, i. j.Ktji
Gegen hhstcrisZze fllle. 11 West k,dn.?l. Y..12. MIrz1?Sl. ..Pastor ?nia' Nrrven-Stärker" bkwkdtte sich bei einer Frau gzcn hysterische nfaHe sehr gut und fte sowohl wie ich können bezeugen, dah dies Medijia Alle thut wa von ihr erwartet wirb. Fra Stab. ans City. 2ft&.&rV90. '34 iranSte Pastor XlBnia'8 NervellEtar?er' gkgen Nervosität und allgememe Schwache und mxx wurde geholsen. Die Mednm hatte den gewünschte EgeU. Kr. Geo. S. re. Ritt Orlean. Zcu. Febr. '63. üi gibt keine Worte für daS Eute. welche Z mir durch .PastorKönig'S ?!erven.Stärker zu Tdl tvird. weil ii mir oft den Td gewünscht, ehe ich dieses Mutet erhielt 9 rvirlir vei mir lvunoervrr urzrn auiurvi. now teilte mich jetzt siir davo geheilt. Vielen Tank dafür, Und ei tviro wir uuvrkticd lein. luctian srr. e . . , v r y. Frei kl werttzvolleS Buch sur NkN'eitklder.r nd ine PrebkFlasche zugesandt. Arm erhalten auch die Ntcd,zin um'onft. 'kie Vieo?zm würbe im dem Jahre 187C von den Hochw. Pastor öniz in 7ort Wahne. Ind.. zudereUe uud jetzt unter seiner Antoeisung von der KOENIG MEDICIN E CO.. 238 ICandolph St., CHICAGO 1LL. mm Ä LZei Apotheker , habe sür 9100 die Flasche, G Flaschen ,ür $5.00, grose $1.75, G sur SS.. Sn!.XnMaacöoi't6 tn den deutschen Avotbeke, Don S. Will. Pantzer. U tUtb Washingtor tt. und cke St ni vsratt fet Str. nd Lt cvln iiant DR. HP iiaüizcB?, Chirurg und. Frauenarzt. Heilanstalt und Olnee: ?,'o. 194 Ost Vttchigan totroue, (iie Manaa'nsclts vcnue.) Täglich von 2 4 Uhr. Sonntag? ausgenommen. Dr. Ainelia Keller, Office: 30 Süd Meridian Straße. c 9-Offick-Stttnden : i 910 lljr Vorm. 4 l-.t Viaefcm. ,l,r Abend. Telephon 907 Dr. C. R. Schaeser, Zörzt nd Chirurg, 3!o. 430 Madison Avenue, nche Morris Str. Sprechstunden : ?:: UhrMo- genS, l ZUHr ackmlttags. 7:30 llhr Abend. Telephon L8S. Dr. I. Wühler, Teutscher Arzt. Office und Wohnung: 357 Süd Delaware Straße. Ossicc-Stundrn: 8 SNlzr Vorm.; Z Z Uhr Sackm.: 7 9 Uhr Abends. Trlcvhon 1t. Or. PFAFF, Office : 134 Nord Pennsylvania Str. Ossicc-tund',' von 24 Ubr aä?m. No. 425 Madison Al'enuc. Ltude,, von lfi 11 Wir Porm. L?o!znuna: i7 N.labam str. .EckeB.ru-.ontstr 1tlticu - Otfier ith8. Aaciaui . j ?j0l),,unÄ 5. "ODXL--. Di&M fi9 No. 3Z Ost Obio Straße. Sprechstunden : 10 12 !lbr Vormittaaö. 1 Sammittag uud 73 Abeuot. vuniagS et - uvr nachmittag?. Dr. Wagner, Office: Ko. 0 Sei Shio Ltr. Osnee-S'.tuudea : v-ia tlfcr Pl, v?!t,?d j-4 Uhr Nachmittag!. Wvlznuna : Vike Broadalz teud k!df. Telephon 3. ' $bltt i) N V d Deutscher Lr)t. Offiee und Wohnung: No. 77 Süd Ost Straße, öcke Lincoln Lane. Oifice'Stunden : 8 bis Uhr Borm. 2 bi 8 Nachm. 7 bis Uhr Abends. Telephon HZ. CIIAS. G. HUELLER, Deutsche Apotheke. y.ackfolaer von W. W. Scott. Zlo. 667 Virginin ZtIvenue, Ecke Eoburn Str. Telephon 1747. ?!acl,toloke an der Seitenll,üre. Rezepte TagS undsclild sorgfällig gefüllt, ürcik ölblteseruiig. C. C. Guevts. Deutscher Zahtt-Aizt, Nö. 8j Nord Pennsylvania Str. 9 a wird tas Wunsch angewandt. Mary C. Lloyd, Zahnärztin, Zimmer No. 19, über Flcicher's Bank, gegen, über vom New Z)ork Store. Bandagen und wundärztliche Apparate, Bruchbänder. Krücken, Schienen un alle roundZrjtlichen Gegenstände. Da? grösste vager künstlicher Augen. Wm. H.Armstrong & Cott 77 Süd Illinois Straße. TanTtTe For l4le,,I, BHUaui : lleadscke. C.wtlpÜ. IfM. Bad Suurä, uvlu. c aAMAKiAviAB itab.i a n. h iß ,PsASUt.xs ' ISÄMMeuirra H6niro?Btviu. box it'mh Lil!iL.2; Keine Heilung ! Keine Bezahlung 5 9) li Ukth Mi i- - i iv Cross-Gves as cured b v Dr. Barlrp t in one minute by a new improved anj fiilec mKhoj. Crtt improresitit ii lifbt l tppearuf Schielaugen. Wie sie von Dr. Barker durch eine neue, verbesserte schmerzlose Methode kurirt werden' 372 Fälle in Jndranapolis geHeilt von denen Sie sich persönlich übmeuaen können. 2Räfc lkBerechmlns,.
i
lj
i , New Trk. s mummimkimmtmummw
f W s h J 55fT T 1 I
"
r vxr
as;
-7' 3- M l rn
teicfrC-ftrTV
Herd. A. Atütler. l??öfolger von Sei? re? Müller' Apotheker. Die fertig von Ste;,pien ,rsftt,t, zuverlässiger, sachverständiger Vcisr. Südwest-SSk der OS Wasbingto:, und fi E st. Telephon 87V. d! ectvleltäi und Ipczi Zische Mcdizincik, für alle chronischen rcinkiiciien. BcHandlung für cinc Woche zur Probe IFflsvIi9 für ftiancn Kran! heilen, Nltvöke 3chwnchez!ls!äilde, lran!hastr Viren acruug der Harnröhre, und alle cklonilchcn Mranfluilcn des N'ännlichkn Geschlechts. DR. KOBBttfc. No. UZ Indiana Ave. f Eis! Bestes Me (5is. Billigste Preise ! Telephon 949. A. CAYLOR. Red Star Line. Ver. Staaten und Königlich Belgische Pcst'Danse5. Regelmäsiige Fahrten zwischen Antwerpen und View Zjork ; Antwerpen ' und Vbiladelpbia Zvl zügtt.l 'rköstikU'Z,,,. k:e Bcdenuvz und aiedrijze Preise. Vntk,ers'5n lrri n fönten von und nach Druliciiland, 57est. rrcii. ftr,tfii'i!) und der &drnci& lii joiidt ie Jjimticile. Abiahrt von Vino ffovf irdrn Vlitlwocb; von Znttverpcn jcdeu Sarnstcq. Tie Tampier dieser xiimt find o.!ic ncurstcr ouslruktion und verbin ?rn tchet hklt uud Äequemli'titeit und Scbneulg keit bei dl souders t'i' drizcn Preisen. cZhcrkl hti: International Nav. Co., Gcncral'Agentur. ncral- ?grntcn, N.w Z)srkund Philadelphia oder: grenzet Are.. Aler. ' e 4 e r. CXndtcuaVoltft. (frrn d::ce WWMoM -r iflriH y0RjCLCANIN0( lWWm-0l?M SJBlWßÖÄQBÖ. AHO ALt .ScbnAöOSfo r Ä -. v . ij - fc C2pppcniüTcr:crw PpETCi , c 0 anclrTworFttAi!, ) uSiW 1 295 C. waäa'CTO. Zum Berkaus in Äpolkeken 25 Cents per Pfund. ' . . POUDER'S Sauberer Fleisch - Markt, 224 Ost Washington Straße. MarktftZnde 7g und 80. Okmarkt. Telephon K77. Schmiedeeiserne Fenz. Ellis & Helsenberger. 1C2 US 163 Süd Mississippi Straße, zwei Square westlich vom Bahnhof. Fabrikanten der CSampion ftenz. Siehe Zirku, lare. Agenten erlanat. 13 N. MERIDIAN STREET. " Feine Brillen und Augengläser.
n
! ' igiäir u
MI V -chÄ Jf&rJ &ftlT
j c c ' WImm-. j
J
Staar- und Schielaugen erden rolitlv in wenigen Minuten schmerzlo geheilt, tiinder sollte behandelt werden s lange sie sehr jung sind. ."nde Augen, schwache, wässerige kluge, ??a senkatarrh. Taubheit. Klutz im Ohr: alle betlda ren Augtn. Ohren-, seu nnd Oale-ieiden werden, nach einer neuen, verdegerten Methode schmerzlos kurirt. Britten werden sür jedeZ Auge spenell angefertigt. Pas send für ffuriiiät oder Fernsicht, schwache der ftigmatische AuLkn. Künstliche Augen. DaS reickbaltigste Assortiment im Westen. Die selben werden ohne Schneiden schmerzlos finge sedt. Haben die Äewrgnng ud das rluksrhe, des natürlichen Augee. Preise wäiz. Sprechstunden .von 9 Uhr Msrgins bis 4 llhr Abendö. ES" Coysultation frei.
