Indiana Tribüne, Volume 16, Number 294, Indianapolis, Marion County, 13 July 1893 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Ugi$ xxnb sonntags.

Die tägliche Tribüne' kostrt durch den TrSger Q Cents per Woche, die Sonn:agSTribüne" k VentZ perWocte. Beide zusammen 15 3ent odr 65 Gent perMonat. Per Post ,ugeschiS: in Bor auSdezahlunz f per Jahr. Office : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., 13 Juli 189Z Svecialbrief.) Von der Weltaueftettungsstadt . Chicago, am Caravellentag. Sein Sie unbesorgt ; ich werde mich nicht darauf verlegen, mit dem Blitzinann um die Wetle in dem Empfang der Columbus-l)aravelle dahier zu schwel gen und die dabei gehaltenen Wasserund Weinreben nochmals zu verzapfen. Ich Datirc meinen Brief nach demaugenbliälichen localen Ereigniß. obgleich die Caravellen sich schnell genug mit dem Trachen'chiff der Wikinger in die öffentliche Aufmerksamkeit haben theilen müssen. Ta aber doch die (solumbusSchiffe nnd Alles, was an den großen Entdecker oder (Zrschließer erinnert, jeßt obenansteht,, so sei auch der soeben er öffneten Ausstellung der Republik (solumbia ein wenig gedacht. Sie ist ja der einzige amerikanische Staat, welcher in seinem Namen den kühnen Genuesen verewigt und dadurch wenigstens nach besten Kräften gutzu machen gesucht hat, was bezüglich unsereS Erdtheils im Allgemeinen und der Ver. Staaten im Besonderen versäumt worden ist. Schon deshalb hat die Ausstellung Colombias eine liebevolle Beachtung verdient. Und außerdem können wohl die meisten Besucher dieser Ausstellung an ihr die Kenntniß von diesem Lande erweitern, von welchem auch der gewöhnliche Amerikaner nur wenig und selten zu hören bekommt, ja das er als wildes" Land zu betrachten beliebt, und es dürste ihm noch allerband Neues daran auffallen. Tie Ausstellung ist zudem eme schöne und zeigt in ihrer Gruppirung viel Ge schmack sowie eine anerkennenswerthe Fähigkeit, mit knappen Geldmitteln etwas Ordentliches vorzustellen.' Das Gebäude Colombias liegt in der nördliche bewaldeten Gegend der Wei ßen Stadt und hat andere lateinischamerikanische Volker sowie Haiti und Schweden zu Nachbarn. Seine Bau art bildet ein Gemisch von französi' schem und spanischem Stil, neigt sich aber mehr dem letzteren zu. Ter Bau steigt zu einer kegelförmigen Kuppel in einer Höhe von 60 Fuß auf, und so wohl das Parterre wie die Gallerien sind mit Ausstellungsgegenständen reich besetzt. Tie Fenster und Pfosten sind allenthalben mit dem dreifarbigen Banner der Republik geschmückt, das unserem Sternenbanner ebenso ähnlich ist, wie die Verfassung Columbias der unsrigen roth-blau-gelb und in der Mitte neun Sterne zeigend, deren jede einen der Bundesstaaten darstellt; das Geld stammt noch aus den Tagen der spanischen Herrschaft, als dZs Land NeU'Granada geheimen wurde. Hüben und drüben am Gebäude befinden sich zwei Conservatorien, welche mit tropischen Pflanzen gefüllt sind und auch behaglichen Sitzraum für Gäste bieten. Leider gibt die innere Ausstattung , kein so vollständiges Bild der Hilft, quellen und der Civilisation Colombiüs, wie es Costarica und andere Nachbar - Ausstellungen liefern, denn wie gesagt, Moses und die Propheten haben der Commission nicht stark genug unter die Arme gegriffen. Doch sommert fast alle Producte süd' und centralamerikanischer Länder v5r, von riesigen Käfer und Schmetterlingssammlnngen in der buntesten Mannigfaltigkeit bis zu den Golderzen in den bshen zierlichen Schaukästen. Die Manufactur Industrie ist namentlich durch Seidengewebe und durch Schuh werk sehr vor'theilhaft vertreten. Auch von Colombischer Kunst sehen wir Proben, wenn auch noch ziemlich ursprüngliche (mit Ausnahme jedoch der schönen Stickereien, welche sich nicht vor orientalischen zu verkriechen brauchen); Gruppen holzgeschnitzter Figuren bil den den Haupttheil dieser Kunst Aus ftellung. Wie durch alle lateinisch, amerikanischen Ausstellungen, erschallt auch durch diese. das alte Lied: Von der Natur gesegnet, von Pfuschern rregnet. Damit wäre dem Columbus-Lande ss'mt genug gethan. Nicht sehr weit r.auon ist jüngst eine Ausstellung eröffi.c! war, die nach vielem kleinen Kropp. zeug wieder einmal ein Treffer war, nämlich im Teutschen Reprüsentations. hause die Eigenausftellung der Cellu lose-Fabrik Waldhof am Rheine, die auch nebenbei eine höchst reichhaltige und iniereffante Sammlung von schädlichen Forst Jnsectcn umfaßt. Hoffentlich hat der Telegraph bereits Kenntniß von dieser lehrreichen Aus stellung genommen, und will ich es mit jener Andeutung ihres Inhaltes, .der doch nur bei eigener Beschauung ivollauf gewürdigt werden kann, bewen. -den lasten. Hervorheben aber mochte lich, daß Teutschland in einem Maße, Zwie kein anderes der größeren ZLänder, in seinem speciellen Repräsen Stationsgebäude zugleich noch Ausstel Ölungen von hohem Werth dielet. Am nächsten kommt dem Deutschen Hause darin des Repräsentationsgebaude Schwedens, ohne eö jedoch in irgend l'einer Beziehung zu erreichen (trotz der imponircnden Eisen. Jndustrieartikel jund der prächtigen Volkstypen in der Slanitx des Stockholmer Nordischen Museums). Welches Juwel ist im Teutschen v)ause z. B. auch die Ausstellung der Cotta'schen Verlagibuchhanllung.' die un5 gleich am Eingang glänzend be. grüßt! Und eine wie reizende und eigenartige Ausstellung bildet schon das HauS an sich, die Krone aller Reprä- . sentationsg?bSude auf der Nordseite des Ausstellungsplatzes, sowie auch sein herrliches Glockengeläut! Das Deutsche Haus sollte für jeden Gast, welcher, vor 5 Ubr Abends sich auf der

:'kord?eike ergeht, iieöeN dem Kunstpa last sein vornehmstes Besuchsziel bil den. Cs war zu erwarten, daß der gefürchtete Erzfeind alle? Sehenswürdig. leiten irgendwo in der Welt, der Reli quien-Iäger und vandalenhast: Reli quien-Berstümmler nämlich, auch unter diesem Weltausstellungs Publikum stark vertretendem würde. In der That sind schon eine Menge Klagen über sein Treiben eingelaufen. Allem Anschein noch hat er diesmal seine Hauptvertretung in dem schönen Geschlecht. Darauf deutete wenigstens die Thatsache, daß er bis jetzt am schlimmsten im Frauen.Palast gehaust hat, welchen das männliche Geschlecht

meist nur einer fluchtigen AUfmerlsam. keit würdigt. In der britischen Ab. theilung ist der Seffel der Prinzessin von Wales schon fast völlig ruinirt, und den Leiterinnen dieses Gebäudes droht ein Schadenersatzpro eß. da die Aussteller wenig Lust haben dürften, das Stück in dieser Gestalt ohne Weite res zurückzunehmen (so schön es auch sich als Versinnbildlichung der inneren Gesundheits. und Lebenöverhältniffe der britischen KönigSfamilie macht!). Das ist nur Ein Beispiel von einer ganzen Anzahl. Nicht viel besser ist auch der mehr vom starken Geschlecht ausgeübte Unfug, überallhin seinen werthen Namen zu schreiben oder zu kritzeln, worüber u. A. auch schon im Jndustriepalast Klage geführt worden ist. Die Eolumbische Polizei" hat offenbar mit vielen anderen Polizeierndas aemein'am. daß sie meistens nur da zu finden ist. wo kein Mensch ihnen bedarf und sie sich blos unnütz machen kann. Dem aroen Teutschen Taa der ' Weltausstellung wird nun bald auch ein österreichischer folgen. Ich hege die herzlichsten Wunsche für ihn; weniger stark sind meine Hoffnungen, zumal die Vorbereitungen bis jetzt un ter dem Doppelübel der bekannten deutschen Uneinigkeit und des deutsch, slavischen Zwistes zu leiden scheinen, i Doch noch ist es Zeit, Alles gut zu machen: vielleicht erwärmt sich unter ' der Juli-Sonne auch noch Herr v. Pa litschek etwas mehr für diesen Plan, als er es bisher bekundet bat! P. K. Ein künstlicher ehllovf. In der Berliner Physikalischen Ge sellschaft demonstrirte kürzlich der Professor König einen künstlichen Kehlköpf. Zur Geschichte der Nachbildung dieses Körpertheils bemerkte der Redner, daß Billroth im Jahre 1873 zum ersten Mal einem Menschen den Kehlköpf exstirpirt habe. Die Frage, ob es in solchen Fällen möglich sei, für das verlorene Organ einen künstlichen Ersatz zu schaffen, fand eine erste Lösung durch Gussenbauer. Eine aus Silber gefertigte Röhre, welche an die Stelle des Kehlkopfes trat, war in Nachahnung der natürlichen Verhältnisse am oberen Ende mit einer Klappe versehen, die sich beim Essen schloß, also verhinderte, daß Speisen in die Luströhre gelangten und die bekannten schädlichen Wirkungen hervorriefen. In dieses Hauptrohr, welches den oderen Theil der Luftröhre ersetzte, wurde von einer am Halse befindlichen Oessnung aus ein sogenanntes Phonaticusrohr eingeschoben, in welchem sich eine bewegliche Metallzunge befand. Diese wurde durch den aus den Lungen dringenden Luftstrom in Schwingungen versetzt und erzeugte so ein Geräusch, welches erst durch das Mitschwingen der in der Mundhöhle befindlichen Luftmassen zu einem -eigentlichen Schall, und je nach der Stellung der einzelnen Theile des Mundes zu einem bestimmten Layt gestaltet wurde. Dieser Kehlkopf 'litt an verschiedenen Mängeln. Die Metallzunge gab den Tsnen einen harten, unnatürlichen Klang, welche den Kehldeckel ersetzen sollte, nicht leicht und sicher genug. Deshalb benutzte späterhin Bruns an Stelle dieses Deckels einen einfachen Stopfen, welcher nur beim Essen eingefetzt wurde; das Athmen erfolgte während dieser Zeit ausschließlich durch die vorn im Halse befindliche Oeffnung Durch diese wurde auch nach beendigter Mahlzeit der Stopfen entfernt und der Stimmapparat eingesetzt; der letztere trug an Stelle des metallenen Blattes ein solches aus Gummi, also aus einem Stosse, welcher in seinen Elasticii täts-Verhältnissen dem Material der I lim m n V. v i!rnf!A Hfm1tst Kl wttiiimvuiwi v giimiiu uiitiiuy Hier stellte sich vor Allem der Uebelstand heraus, daß beim Sprechen Schleim und Speichel durch die nun gänzlich unverschlossene obere Oeffnung in die Luftröhre gelangten. Deshalb hat Herr Prof. Wolf für einen Patienten eben denjenigen, welchen Herr König vorstellte einen Kehlkops in der Weise angefertigt, daß zwar ebenfalls die Vorrichtung zum Essen von derjenigen zum Sprechen völlig getrennt wurde, daß aber auch die letztere oben einen Verschluß .trug, bestehend aus einem halbkugligen, grobmaschigen Sieb aus Stlberdraht. Die zähyüsfigen Schleimmassen glitten seitlich an demselben abwärts, die zum Sprechen nöthige Luft hingegen, deren A!enge, wie sich später herausstellte, äußerst gering ist, tritt ohne Hemmung hindurch. Um andererseits den bedeutenderen Lustmassen, welche der Mensch beim Athmen aufnimmt, möglichst freien Zutritt zu gestatten und so dem Luftmangel abzuhelfen, über den' die Benutzer eines künstlichen Kehlkpfes zu klagen pflegten, wurde der Apparat mit einem sehr großen und leichten Ventil versehen, so daß die Lust zwar durch den Mund ausgestoßen, aber durch die Oeffnung vorn am Halse eingesogen lrd. Die Wirkung dieses Apparats ist sehr überraschend. Der Patient, welchem im Jahre 1891 der Kehlkopf exstirpirt wurde, kann laut und deutlich sprechen, ja sogar fingrn. Einer besonderen Uebung bedürfte er nicht, da, wie gesagt, nicht die Schwingungen des Gummiblättchens, sondern das durch sie hervorgerufene Mitschwingen der im Munde enthaltenen Luftmassen das Maßgebende bei der &xtmm deemiWnLaute ist.

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Fleier leyere ?an. weicyen Pros, von Helmholtz schon srüher theoretisch begründet hatte, ist. übrigens durch die Erfolge mit dem künstlichen Kehlkopfe auf's neue glänzend bestätigt worden. Denn daß das Gummiblättchcn, welches sich ja so aut wie Garnicht beein .. . 1- . I - L . flussen läßt, den Hauptantheil an der ! Modulation der Tone hat, ist naturlich ausgeschlossen. , Noch wunderbarer war wohl ein anderer Fall, welchen Herr Professor Fraenkel und Dr. Schmidt in derselben Sitzung demonstrirten. Der Patient, den sie vorführten, konnte ziemlich gut, wenn auch nicht so deutlich wie der vorige sprechen, ohne einen natürlichen oder künstlichen Kehlkopf zu besitzen. Vielmehr führt aus der Mundhöhle nur ein Weg in die Speiseröhre, also in den Magen, während der einzige Zugang zur Luftröhre, also den Lungen in der durch den chirurgischen Eingriff am Halse besteht. Beidr Wege find völlig von einander getrennt, sodaß keine Luft aus den Lungen in den Mund gelangen kann. Trotzdem hat der Patient, welchem der Kehlkopf bereits seit 6 Jahren fehlt, nach und nach sprechen gelernt. Einiges Licht über diese wunderbare und nicht völlig erklärte Thatsache kann der Umstand verbreiten, daß fich in dem oberen Theil der Speiseröhre eine Art Hastfalte gebildet hat, welche beim Sprechen schwingt. Man könnte also annehmen. daß hierdurch ein gewisser Ersatz für die fehlenden Stimmbänder geschassen sei, und wunderbar bleibt nur, woher der Luftstrom kommt, welcher diese Schwingungen erzeugt; allerdings bemerkt man, daß der Patient beim Sprechen von Zeit zu Zeit Luft verschluckt. Im Ganzen darf man für die Zukunft wohl mehr Hoffnung auf den künstlichen Ersatz desKehlkopfes bauen. Sollte allerdings die bisher nur in diesem einzigen Fall beobachtete Erscheinung einer Art natürlicher Ersatzbildung öfter vorkommen, so würden fich daraus mancherlei große Vortheile ergeben. Im Besonderen ist die chirurgische Behandlung eine leichtere, wenn es nicht nöthig ist, daß die Luftröhre -nit dem Mund Verbindung behalte. Dom Inland e. Ein Aprikosengarten von sieben Acker in dem kalifornischen (ounty Tulare wirft seinem Eigen thümer einen jährlichen Ertrag von 82! 00 ab. Nach einem Aberglauben der Bergbewohner von Westvirginien gilt der Andlick eines milchweißen R.h.'s für das Vorzeichen eines baldi gen Todeö. M a n glaubt, daß e S von Insekten fünfmal so viel Arten gibt, als von andcren Lebewesen zusam-nen genommen. Auf der Eiche alleinleben 45') und auf der Fichte 200 Arten. ckevrgia wird in diesem Jahre eine Ernte von 30,00) AcreS Wassermelonen einheimsen. Die dor tigen Schwarzen werden dann ihr Leben einigermaßen erträglich finden. Ein Jubiläums. Onkel in New Jersey, der sich rühmt, alle Jubel feierlichteiten seit 1875 angeregt zu ha. ben, will jetzt das 2000jührige Jubi. lüum der Geburt Ehristi feiern. Ta wird er aber noch 107 oder wenigstens 10:? Jahre zu warten haben, denn be tanntlich hat sich die Kirchenverfamm lung in Nicäa um vier Jahre ver rechnet. Einen Heldentod starb die ser Tuge der Fleischhändler JameS Kirtland in Royalton, Ohio. Er war mit seiner Frau und feinem dreijähri gen Töchterchen Barbara, seinem einzi gen Kinde, in sein neu erbautes Haus gezogen. Sein altes Wohnhaus sollte niedergerissen werden und die Vorarbeiten waren soweit fortgeschritten, daß der Einsturz des alten Hauses jeden Augenblick zu erfolgen hatte. Da lief die kleine Barbara lachend vor das wackelnde Haus. Ihr nach eilte der Vater, beugte sich über sie und mit sei nem eigenen Leibe schützte er sein Kind. Als Leiche zoa man den heldenmüthiaen Vater unter den Trümmern hervor; sein Kind war gerettet. Die vom Gericht für get. steskrank erklärt? Julia Force, welche im Februar in Atlanta.Ga., ihre bei. den Schwestern hinterrücks ermordet hat, aber auf Grund von Unzurech nungsfähigkeit von der Anklage des Doppelmordes sreizesprochen worden war, wuroe dieser Tage in die Irren anstalt von Milledgeville in Georgia gebracht. In dem Besuchszimmer der Anstalt begrüßte sie den ihr von früher her bekannten Vorsteher .der Anstalt und erklärte ihm, daß sie weder jetzt geisteskrank, noch es jemals gewesen sei, daß sie vielmehr durch die schlechte Behandlung, welche sie von ihrer Fa milie erfahren habe, lediglich zur Ver zweiflttng und zu dem Doppelmorde getrieben worden fei. Sie lasse sich den Ausgang des Processes wider sie um ihrer Familie willen gefallen. Sie wünsche, in der Anstalt beschäftigt zu werden und zwar am liebsten als Kran kcnpsiegerin, da sie als solche auögebil det worden fei. Wahrscheinlich wird ihr Wunsch erfüllt werden, da sie in der That ganz vernünftig zu sein scheint. Die Bl os legung eines gro ßen Jndianer..Mound5" auf der Cor nell'fchen Plantage bei Jordan SpringS in Tenncssee ist vor Kurzem in Angriff genommen worden. Derselbe bedeckt einen Flächenraum von vier Acker und ist mit wirklich wunderbarem Geschmack in Straßen und Fußwege auögelegr. Das Pflaster ist aus einer Misckung von gebrannten Knochen und Klee, Kalt und Holzkohle gemacht und glatt polirt. In bestimmten Zmischenräu men sind große, von cementartiger Masse eingefaßte Bassins, welche etwa dreißig Gallonen enthalten, angelegt. Herr Eornell hat bereits viele höchst in tereffante Gegenstände gefunden und dabei habeu die Nachforschungen erst begonnen. Tomahawks. Pfeifen, ir dene Krüge von wunderlicher Form und von verschiedener Große, sowie eine An zahl guterhaltener Schädel bilden die bisherige Ausbeute. In einem kleinen Grabe wurden die Skelette von zei Kindern, ein Säuaekrua. eine LtUk

iwirflrtnarnfiTgigai

vstt'127 PerM.'M'Pa'ar OhMllFe und eine aus Muscheln gemachte Bu sennadel gefunden. Unter fnrmTWm mrni,ft Ä' ''KÄ die Suvreme Loae des Ordens der (JninfitS s fSnnnr" fntf.snKott - i (("""ai'" yvnvt vttt uy tviit, vvt in Louisville, Ky. wohnhaften Frau Philomene Mott eine Versicherungs summe von L2000 auf das Leben ihres Mannes August Mott ,u zahlen, jedoch nur unter formellem Protest. Mott ist seit acht Jahren verschwunden, und wenn die Seinen ihn auch als todt be weinen, so ist doch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß er noch am Leben ist. Der Mann stand in Diensten der Phoenir Vrewing Eompanv und hatte eine sehr gute Stellung. Die Hitze des 5ommerS 1886 setzte ihm so sehr zu, daß er sich genöthigt sah, Urlaub zu nehmen. Am 18. Juli entschloß er sich, eine Excursion per Dampfer mitzu machen und verließ seine Wohnung deS Morgens früh. Er kam nicht aus den Tampfcr und wurde seither nicht wie der gesehen. Die Knights of Honor" weigerten sich, die Versicherungssumme zu zahlen und zwangen die Wittwe die ganze Zeit her Gebühren und Abgaben zu zahlen. Der Orden ließ sich die Nachforschungen nach Mott viel Geld ko'Ien, ohne jedoch mit demselben auch nur den geringsten Erfolg zu haben. Jsaac Hall. 43 Jahre a U und früher Superintendent der Na tional (5asket Eo in Hoboken, hätte das traurige Schicksal deö Lindemann i.xr. rrtn. ki Xs f,R. o;s. bedenken sollen, den das schöne Lied mit dem Resrarn besingt: .Lmdemann, was gehen denn Dich MödelS an!- So iber verliebte er sich, während er, ge trennte von seiner Frau lebend, bei Henry Schrieber mit seinen drei Kin dern wohnte und in Kost ging, sterblich in die nette, dralle Frau Schrieber, deren Mann im Geschäft der Casket tfo." angestellt war. Sie aber, treu ihrem Gatten, wies Jfaac'S Anträge mit Entrüstung zurück, er jedoch ließ nicht ab, ja. als Schrieber an der Lun genentzündung erkrankte, sprach er sogar zu dessen Gattin den Wunsch aus, ihr Mann möge doch sterben, dann könne er sie beirathen. Schließlich wurde der Liebestolle aus dem Hause gewiesen. Er versöhnte sich mit seiner Frau und zog zu ihr in Willom Ter race, Hoboken. Bald drangen allerlei Gerüchte an Frau Schriebcr'Z Ohr: wie Hall von Wirthschast zu Wirth. schaft gehe und sich brüste, er habe ihre Liebe genossen. Und das, trotzdem Hall dem Schrieber noch 5200 schuldete, die er ihm gelieben. Erst wollte sich Frau Schrieber an die Gerichte wen den. Dann aber beschloß sie, die Züch. tioung mit eigene? Hand vorzunehmen. Als sie eines Tages hörte. Hall stände an der 4. Str.. bewaffnete sie ficd mit einer Pferdepeitsche. Klatsch! klatsch!! klatsch!!! Hageldicht, sausten die Hiebe um Hall'S Ohren und Backen. Da du Schuft!- Ich werde Dich strafen, sodaß du nicht mehr über mich sprichst!Eine Menschenmenge sammelte sich an, an d e Hall un Hilfe appellirte. Ver gebens! Man lachte ihn nur aus. Sck'irßlich entka n er. Vom Ansl.m)k. Ueber die Schriftstelle rill Frau Huler in Berlin, deren Tod jüngst gemeldet wurde, theilt die Loff. Ztg. Folgendes mit: Geboren in St. Lou.s als die Toch'er eines ringe, wanderten Berliners, Namens Valen lin. verheirathele sie sich in Amerika mit Mr. Hutzler, und nachdem sie sich von diesem getrennt hatte, kam sie vor ungefähr zvölf Jahren mit ihren bei den kleinen Kindern nach Berlin, wo sie zunächst in äußerst dürftigen Ver Hältnissen lebte und halb und halb aus Skoth um Brot den Schriftstellerberuf :?gm. Sie begann Kindergeschichten zu schreiben, die unter den Titeln .Jung Amerika", Junge Herzen" Kleine. Menschen- erschienen. Sie sind viel mehr für Erwachsene als für Kinder bestimmt, enthalten aber man chen treffend beobachteten Zug aus dem ttinderleben. Die Bücher fanden ihr Publikum; noch mehr aber wußte die Verfasserin in gewissen literarisch, künstlerischen Kreisen für sich selbst zu interessiren. Ihre ausgesprochene Ab. sicht, durch Freiheit, Sicherheit und Besonderheit des Benehmens lebhast zu fesseln uud zu reizen, wurde' in den meisten Fällen erreicht. Sie gehörte durchaus nicht zu den Frauen, von denen man am wenigsten sprach; und ihr ungewöhnliches Plaudertalent ver einigte Männer von Bedeutung um sie. Einem von diesen, dem Schauspieler Josef Kainz, reichte sie im Sommer 1836, nachdem sie sich von ihrem ersten Gatten hatte scheiden lassen und von der jüdischen zur christlichen Religion übergetreten war. die Hand zum Ehe bunden Ihre Schriftsteller setzte sie weiter fort und schrieb nun größere Romane, wie No?", Im Bann der Liebe. Ein Gebot der Ehre. Sie haben einen stark sentimentalen An strich, und konnten außerhalb der illu Rriritn WrtH.r in hnn fi rfAt. ! vtunvtf v p keine rechte Beachtung finden. Sara Hutzler trug sich däher zuweilen mit dem Gedanken an einen Berufswechsel, Der Ruhm ihres Gatten ließ sie nicht ruhen, sie versuchte sich, ohne. Erfolg, als öffentliche Vorleserin und wollte sogar die Bühne betreten. Zuneh mende innere Leiden und der ange borene Hang zur Ungebundenheit lie ßen eS nicht dazu kommen. Ihre leß ten Sorgen galten den ersten theatrali schen Versuchen der jugendlichen Toch ter, neben der sie einen Sohn, einen jungen Mediziner, hinterläßt. AuZ der Berliner Gesellschaft ist mit der rothblonden, auffallenden Teutsch amerikanerin eine viel besprochene und verschiedensältig beurtheilte Erscheinung verschwunden. Vor dem Schwurgericht zu Amberg wurde am 16. und 17. v. M. über die Blutthat im Schulhause zu Dletkirchen in der Oberpsalz verhan delt. In der Nacht zum 23. März d. ' I. war ein scheußlicher Mordansall an der Lehrer,srau Brunner mit ihren .drei ttindern und der Dienstmagd Ka. ttl.: eiAM sta ... O.i

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len seyr scymere Ber:eungen, oic loucn Boy Hrn. art Niehl in Wassernheim mit einem Beile betgebracht waren. ! erhält das Elsässer Journal- einen

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Stockwe des Schülhäuselchllef, blieb verschont, machte sich aber so verdäch. tig. daß er in Untersuchungshaft ge. nommw' späterhin indessen sreigelas. ite W Nch gegen ihn Nickt begründen lien.

in i T wi Tl. nsrnni irr tt 1 1 1 tiif i ir r iii i ii: riae Bader Karl Guttenberaer auö 4tjUIU Vll4JMV VMWV WV VVj' München, der auch alsbald ein volles Geständniß machte. Großes Aufsehen erregte eS nun, als Guttenberger vor vem Schwurgericht alle seine früheren Angaben widerrief und folgendes Ge ftändniß machte: Lehrer Brunner habe ihm zugemuthet, er solle wegen der Eifersucht seiner Frau die Magd Schedl heirathen, wozu der Lehrer ihm 1000 Mk. beisteure, wenn Beide fortgingen. Auf Guttenderger's Weigerung habe der Lehrer, der ihn am 27. März er wartete, eine Hacke mitgenommen und Guttenberger vor der Thür warten las. sen. Dieser hörte ein Röcheln und trat ein, die Frau lag blutig, wie todt, am Boden. Der Lehrer habe den eigenen Sohn Anton und die Magd mit dem Beile geschlagen; er sei ledig, lich Zuschauer gewesen, der Lehrer habe ihn gegen 1000 Mk. aufgefordert ge habt, seine Frau mit der Hacke wegzu räumen. Sein früheres Geständniß sei erlogen. Jetzt spreche er die Wahr, beit, weil der Lehrer kein Geld geschickt habe. Darauf wurde er zum Tode verurtheilt. Eine E hetragödie wird ! dem Pesti Naplo aus der Gemeinde , Sykulya im Temeser Komitate (Un 1 nsim firirfiM : 3Vr dortiae lAutSbe aarn berichtet : Der dortlae Gutsbe sitzer Juon VacareScu, ein Verwandter jenes Fräuleins gleichen Namens, wel. ckeS in dem'Licbesroman des rumäni- ! s -1- - - O" f .Uk.s.U3 V A CAlh4.Afl. OjZll ,.tylUUUltyCl9 UIC yUliyilUUC umspielt hat, heirathete vor einiger Zeit eine Schönheit ersten Ranges, die als Frau ein ziemlich flottes Leben führte und in HertuleSbad den Mittelpunkt des Saisonlebens bildete. Der Gatte mußte alle Qualen der Eifersucht durchkosten, und es scheint, daß diesel ! ben nicht ohne Rückwirkung aus den Geisteszustand blieben. Herr, Vaca. rescu rief vor mehreren Tagen seinen Leibhusaren in sein Zimmer und be wirthete ihn mit Wein, bis derselbe betrunken war. Sodann führte er ihn vor das Fenster des Schlafgemaches seiner Gemahlin, die eben am Schreibtische saß. Ter Gutsherr versprach nun dem Husaren hundert Guloen Belohnung, wenn er ein ihm gereichtes, scharf geladenes Gewehr auf seine Ge. bieteriil abschieße. Der Husar gab sofort einen wohlgezielten Schuß ad und Frau Va.-arescu stürzte todt vom Stuhle. In demselben Augenblicke fiel ein zweiter Schuß, welcher den Hufaren an der Schulter verwundete. Der ! Schuß kam vom Gutsherrn Vacarescu. Dieser eilte dann in das Boudoir sei ner Frau und feuerte gegen sich selbst einen cqu ao, oer qn iooi neoen jcine Gemah.in hinstreckte. Der Husar wurde von Gendarnien dem Gerichtshofe in Detta eingeliefert. In Saint-Etienne im französischen Departement Loire fiel vor einigen Tagen ein Platzregen, der süß war wie Honig. Die Tropfen schienen gezuckert zu sein. Bei den Bewohnern der volkreichen Stadt erregte das natürlich sehr große Verwunderung; da man sich die Naturerscheinung nicht zu erklären wußte, bat man einige Gelehrte um Ausklä rung. 'ie Antwort lautere folgendermaßen: Das Phänomen des zuckersüßen Regens, das nach einigen sich seit dem Jahre 1843 nicht mehr gezeigt hatte, wiederholt sich alljährlich auf die ein fachste Weise. Alle Gärtner wissen, daß der Hönigstoff- im Regen nichts weiter ist, als die klebrige Ausschmitzung. die die Blätter aller Pflan zen bedeckt, die gewöhnlich von Blattläusen heimgesucht werden. Der auf Bäume und Blume herabfallende Regen wäscht den schleimigen Sast fort und nimmt dadurch den zucker süßenGe'chmick an, der die Bewohner von lo überrascht bat. Eln Berichterftatier der Daily News", welcher soeben von Theben nach Athen zurückgekehrt ist, schildert die in ersterer Stadt jüngst nattgefuno.'nen Erdbeben in folgender Weise. Es war am Montag Abend, 22. Mai. als die erste ernstliche Erder. schüttcrung wahrgenommen wurde. Am Dienstag folgte eine andere, welche :lf Minuten währte. Am Mittwoch ivar der Himmel blaß uud umflort. Die Hunde auf den Straßen heulten furchtbar. Bald nach der Mittags stunde hörte man ein unterirdisches Dröhnen und darauf schlug die Eid gegen die Häuser. Tie Stadt war in Ruinen. Große Bestürzung herrschte darin. Nachdem der Schrecken ktwaZ nachgelassen, versammelte sich Sie ganze Bevölkerung in verschiedenen Kirchen und nahm die Bilder der Hei ligen, bildete eine Prozession und sang zas Kvrie Eleison. Mehrere Tage hindurch wurden noch weitere Erdstöße verspürt und Gebete wurden i zuf den öffentlichen Plätzen verrichtet. lne Prophezeiung, welche m einem . . , f. w C. ! aender enthalten war. daß eme gne. jw Stadt am 28. d. zerstört werden ürde. hatte einen großen Eindruck , wu""" ncr den gemacyt. An lenem Taae war die Aufregung unbeschreiblich. Die Arbeit wurde eingestellt und Wenige hatten da? Herz, Speisen zu sich zu nehmen. Blaß und erschöpft durch Mangel an Schlaf und durch die An strengungen, welche mit der Errichtung von Zelten und dem Fortschaffen ihrer beweglichen Habe aus den zerstörten Häusern verbunden waren, wartete die ganze Bevölkerung des vorhergesagten Erdbebens. Dasselbe traf jedoch nicht ein. aber eS dauerte noch lange, ehe das Volk sich beruhigte. Ein neues Theben aus Zelten und Hütten besteheno ist nun im schnellen Aufbau begriffen. Der Staats.Jngenieur schätzt die durch die Erdbeben verursachten Verluste auf mehr als zwei Millionen Drachmen ab. JnFrankreiü bat der Zufall auf ein-eue5 Mittel gegen Cholera geführt, welches, wenn eS sich; bewähren sollte, die klinische BeHand. ' i , . Ln.xsrx Ie 7 1 .

in Süd.

Frankreich herrschende Ctzolttä . Epidemie bezieht und lautet: Bon Hrn. Pro fessor Roux, in der Pasteur'schen An stalt, wurde festaestellt, daß der Kom

maracillus der Eholera in der Brühe der Malzkeime stirbt. Bierbrauer Lauth zu Earcassonne hat Versuche mit einem aus Malzkeimen hergestellten Thee und mit Klystiren dieses Thees veranstaltet; die beiden ersten Kranken waren' zwei Frauen, deren Zustand sich schon sehr verschlimmert hatte. ' Sofort nach An Wendung des Mittels hörte das Erbre chen auf, die Kranken fühlten sich sehr erleichtert und waren bald wieder her gestellt. Von Lauth wurden in weni gen Tagen 60,000 Packete von Malzkeimen vertheilt; seitdem ereignete sich täglich nur noch ein Todesfall infolge der Cholera, während beim Ausbruch der Epidemie die Zahl der Todesfälle sich bis aus neun den Tag belief. (?) Zumeist wird die Klei dung der Frauen von den Damen nur vom Standpunkte der Mode bespro chen; es ist daher wohl interessant, das Urtheil einer Frau über dieselbe vom Standpunkte der Hygiene zu verneh men. umsomehr als diese Frau gleich. zeitig ein Arzt ist. Fräulein Kuknow. in der Schweiz approbirte. Praktsche Aerztin", findet es natürlich, daß der Wunsch des Weibes, zu gefallen, in der Frauenkleidung zum Ausdrucke komme, aber sie erhebt entschieden Einspräche dagegen, daß die Frauen .Modethorheiten huldigen, welche die ganze Ausbildung und Entwicklung ihres eigenen Körpers untergraben" und mithin eine Gefährdung der kom. menden Generation bedeuten. Als eine solche Modethorheit bezeichnet die die Verfasserin das Eorfet, welches sie durch ein Aeformcorfet" ersetzen will. die hohen Hacken an den Schuhen und anderes Bekanntes mehr. Bemerkens werth ist, was sie von den Rücken schmerzen sagt, über welche die Frauen, sobald sie nicht mehr den gewohnten Zwang des Eorsets Empfinden, so oft klagen. Sie sührt dieselben auf eine eben durch die Zwangsjacke- bewirkt Degeneration der Rückenmuskeln zu rück. Auch die hohen steifen Stehkra gen an den Frauenkleidern findet sie verwerflich, weil durch dieselben die Eirculation des Blutes gestört, der ZHals verzärtelt wird und dadurch lebenswichtige Organe, so besonders der Kehlkopf, zu Krankheiien leichter geneigt werden. Letzteres dürften sich übrigens auch die Herren gesagt sein lassen. Die Broschüre ist Denkenden Frauen" gewidmet und für die Mütter heranwachsender Töchter jedenfalls eine angezeigte und beherzigenswerte Lec üre. In Morlans, einerklei nen. Ortschaft im Departement Nieder. Pyrenäen, findet jeden Freitag ein son derbarer, sicherlich einzig in der Welt dastehender Markt statt. Die Händler versammeln sich in der Hauptstraße des Städtchens uud gehen auf und ab, ausgestattet mit einer mittels eines Lederriemens am Gürtel befestigten großen Schcere. Die jungen Mädchen, die sich ihres Haupthaares zu entledigen wünschen, stellen sich nun gewöhnlich paarweise vor die Hausthüren und wer den, nachdem sie ihre Haarflechten aufgelcst haben, von den Händlern ange sprochen. die für jeden Haarsträhn, je nach der Länge und Fülle deS Haares, von drei bis zu zwanzig Francs bieten. Nachdem man sich über den Preis ge. einigt, bezahlt der Händler, setzt seine Scheere an den Nacken des jungen Mäd chens und schneidet den gekauften Zopf ab. Diese Operation wieder bolt sich von Thür zu Thür. - Der neue Morgenzug nach (5hieago und der Weltausstellung über die Mono Bahn geht täglich, mit Ausnahme Sonntags um 7 Uhr Vorm. Der Zug hat Parlor Wagen und Sihe können 26 Süd Illinois reservirt werden. Der correspondirende Zug vcrläßl Chicago um 5 llhr Nachmittags und kommt um 11 Uhr NachtS in 3di:n polis an. Zwt ebenfalls Parlor Wagen. Andere Zuge verlassen Jndianapolis um 12.00 Mittags, 4.20 Nachm., 12.30 Morgens und 2.05 Morgens. ' Unter denOddFellowS wob'-.' ! VClUUlll Julius Grummann, der Jahre lang über das Odd Fellows Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesi, cvr.i- ni r. t :i T 1 - cn-rr."i2 gen zarzie vom ruq ivrirl. jjiz uuuiuin . : -.ii. f.: si : c. - V ti C tti uiyieu ciuci vcuuuy umuicii vivuiumuiiii in folgender Weise aus : ; Indianapolis, 24. Marz, 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 18ß4 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. November wurde ich als kurirt be trachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, Custodian des Odd Fellows Gebäudes, - Nordost Ecke Pennsylvania und Wafh , inaton Str. Wir beantworten alle. Anfragen per Post ! in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten S Jahren die urirung von Bruch zur Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. l Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, RuPiuc'e Cure Co., 20 West Washington Straße, Indianapolis, Ind. .Barker Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." Die zunehmende PrariS dcS Tr. VätUr, dcS Ylaoen dnd Ohren ,rztcS, tfiuvii iIjp, nach g.ögeren Stäumlicbkciten umuiclrn. 0r i-r.e t et? deshalb die Räumlichketttn im 411- it: n Ciock des .Jron lock-, ii W. Washington Str., t '' mj .., . . nickst in Bowen-Merrlll Eo's. mr.f Ciaa, ,v rr ousae'tdnet? Otnccn eing-rid.tt l, .t ?ur . . . Ll I f . , , t Q lit cpcnoiunn. oun upe, vaic uno vt i-.th hi 9Jnff rtiaunu Don JHriUrn. fiinflliAfn. ilu (,cn und die Eeradestellung von Schielaugen, so nie vle nerullv zur nternung vr tciai zrznnehmen, zu Preisen für d0e erreichbar, oujuiration frei und Jedermann eingeladen.

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tSKt F Gkgm hysterische Afl?e. U West e , d e n. . Y.. 12. März 1891. Pastor K?nig' Nerorn-Eiärkkr" bemähtte sich bei einer Frau gzen hysterische Nnsälle sehr gut und sie sowohl wie ich können bezeugen, daß dies Medizin Vlle thut wai vo ihr erwartet wird. Franz Stab. ttansa City. EU,8.Crw'90. Ich eiranchte .Pastor König'? Nenxn.Stärker' gegen Vtrrvösttät nnd allgemeine Schwache und rair wurde geholfe. Die Medizin batte den gewünschten CficU. Lr. v e o. E. v r e e u. 7Uro Orleans. La Febr. 'L? ES gibt keine Worte für daZ Gute, welches mir durch Pastor König'S NervenStarker' zu Thett wird, weil ich tax oft den Tod pewünicht. ehe ich dieses Mittel erbielt. VS wirkte bei nur wnvdervrr siegen Fallsucht, und ich halte mich jetzt snr davo yekeill. Llen Dank dasär. aud e wird mir uvergetzllch sein. LWMllaa Str, G e o. E. Albury. ein wertlzvoveS Vvch für Nervenkidend If 1X1 U"d eine Prcbt.Jlasche zuqrsandt. Arm J erhalten auch die Medizin umsonst. Diese Medizin wurde seit dem Jahre 1876 von den Hochw. Pastor König in Fort Wahne. Ind.. zubereite und jetzt unter seiner Anweisung von der . KOENIG MEDICINE CO., 238 Kandolph SU, CHICAGO, Sei tfbdfhffsrn tu htfiM ff fcl.OO die fflasche, Flasche ,ür $5.00, grobe V1.7L, ü für SD.OO. , J!?lndianavolt in den dkutsüien votbeke. oh ;5. Will, antzer. S4 West Washtnato rr. uno cre uo an ?tr. und 1 1 'ccin ane Dr. Bnrkhardt, Deutscher Arzt. . Office und Wohnung: No. 767 Süd Ost Straße, Ecke Lincoln Lane. ; Oifice-Ttundcn : 8 bis 9 lltir arm. S bis 8 Uhr Nackim. 7 bis 8 Uhr Abends. I Televbon 1130. I)R. JEESMi&im.1l 2KCMn? Chirurg nnd Frauenarzt. Lrilanstalt und Osyc?: o. 194 Ost Ä.'?ichigan Strakc, ((5cke 'Dtüflachnsetts Anrnur.) Täglich von 2 4 Uhr. Sonntag, ausgenommen. l)r. Ainelia K. Keller, Office: 3 litt Süd Meridian Straße. , iu i jr 5i5orrn. Osnck'Ttunken : Z 2 r aä!m. ( 7 '.' -rÄdend. Telephon 907. Dr. C. R. Schacfer, jOrzt und Ciilrttrg, No. 430 Madison Avcnuc. n.he Monis Ctr. Streä,studk : 7'-8 Ubr4"a acnS. I slltjr ujkj.H. . . ,, . fttti ii . v ?iuiuuiiiii.KVf t .ou um grnoe. Televdon 2H2. D r. I. Buhl er. Teutscher Arzt. Office und Wohnung: -337 Süd Delaware Straße Osftce-Standen: 8 9 Uhr Vorm.: S ? Uhr jNackm.: 7 8 Uhr Abends. Tcievbt.n lua. Dr. PFAFF, v. -x .ivv -fl ll'UlliU Wil. I Ofsikk'Ttnden von z 4 Ubr Nachm. No. 425 Madison Avenue. I Stunden von I0-II Uhr Borm. . T! ( 9.iS Ci. : Söohnung: li'I V'.Alabam'str. .t5ee,,,onts,r. Televdon - Ifice vö. -teiepuon . oljnuna II3Ö. X2D n-. EZr&lLiSi9 No. 33 Ost Ohio Straße. Svreckstundkn : 10 12 Uhr Bormittags. 1-4 Nachmittags und 78 Abends. Sonnlag vor 2 3 Uhr Nachmittags. Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Gsl Shio Str. Osftce-Stunden : 10 Uhr ormtttag. A-4 Uhr Nachmittag. Zöohnung : ?cke Broadway und L!ol Übe. Telephon 848. CIL1S. G. MUELLER, Deutsche Apotheke j Nachfolger von W. W. Ecott. Zlo. 667 WirginZn jßt?cnc, ! Ecke Coburn Etr. Telephon 1747. , Nachtsiccke an der Seitenlhüre. Rezepte TogS und Nachtd sorgfällig geiülll. ürcie Ädlieseruvg. C. G. Snerts. Deutscher Zahtt - Aizt, No. 8z Nord Pennsylvania Str. la wird auf Wunsch angewandt. Mary C. Lloyd, Zahuärztin, Zimmer No. 19, über Fletcher's Bank, seger über vom New ?)ork Store. Bandagen und wundärztliche Apparate, Bruchbänder, rücken, schienen un elle wundZrztllchen Gcgenstäude. DuS gröfzte i'ager künstlicher Augen. . Wra. H.Armstrong & Co 77 Süd Illinois Straße. Iah ideal family medicini Iul For lBUffeU4a lsuiMat illea4ke. ConsUpatlon. Bad ' Cplexin, OffenatT Brest k, . and U diaorden et tbe Stornanh.. iUverand Boweia. I RIPANS t ABULCS et gentiy yet pponipüy. Perfect digeätion f ollowi their tue Sold " by dnigv-lst or aent by Buül. Box j ( Tiais , Tio. Packiur 4 boxes), . I rur f re B&mDlt-&(1lrKa i KIFANS CHEMICAL CO., New YmrJu SMKHBiHtiMMttflBiwm iihi um i itmm Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! &?swJä5r? c i r.is- v er oss-eyes as cured bjr ur. aa.Tk.Qc in cne minirte by a new improved and j!ri Kfini. Creat improTtif nt i likt i ippfnas Schielaugen. Wie sie von Dr. Barker durch eine neue, verbesserte schmerzlose Methode kurirt werden' 372 Fälle in 'Indianapolis geteilt, von denen Sie sich persönlich überzeugen können. MSi ige Berechnung,

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